7 Produkte, bei denen du in deine Gesundheit investierst.


Wir leben in einer Konsumgesellschaft und häufen im Laufe unseres Lebens die unterschiedlichsten Dinge an. Dabei geht es für viele oft eher um „Masse statt Klasse“. Sonderangebote oder Rabattcoupons locken uns immer wieder in die Läden. Dabei vergisst man schnell, dass günstige Produkte in vielen Fällen auch von schlechter Qualität sind.

Das mag vielen Menschen egal oder bei einigen Produkten auch nicht weiter schlimm sein, jedoch lohnt es sich, einmal innezuhalten und auch einmal über die Qualität und nicht nur über den Preis nachzudenken. Denn schlecht verarbeitete und billige Produkte können unsere Gesundheit und unser allgemeines Wohlergehen maßgeblich beeinflussen. Rückenschmerzen oder allergische Reaktionen sind nur zwei Beispiele dafür.

1.) Süßigkeiten

Wir kennen ihn alle: Unseren süßen Moment, in dem wir uns am liebsten durch das ganze Süßigkeitenregal im Supermarkt schlemmen würden. Jedoch sind Leckereien wie Schokoriegel und Gummibärchen nicht nur Kalorienbomben, sondern auch schädlich für die Magenschleimhaut. Manche ihrer Inhaltsstoffe können schlimmstenfalls sogar dafür sorgen, dass sich unsere Geschmacksknospen zurückbilden.

Solch ein Stoff ist auch Tartrazin, welcher beispielsweise in Vanillepudding oder Gummibärchen vorkommt und für eine gelbliche Farbe darin sorgt. Der Stoff, welcher auf Zutatenlisten meistens als E 102 gekennzeichnet ist, greift den Magen und die Nasenschleimhäute an und ist, laut der Uniklinik Düsseldorf, hochgradig gesundheitsgefährdend. Besonders Menschen, die allergisch auf Aspirin reagieren, seien gefährdet, da mit diesem Stoff eine Kreuzallergie einhergeht.

In einigen Länder, wie beispielsweise Norwegen, ist die Zugabe von Tartrazin verboten. In Deutschland warnt lediglich ein Hinweis auf der Verpackung vor einer weiteren möglichen Folge, denn der Stoff „kann Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen.“

Tipp: Am besten schaut man sich beim nächsten Einkauf die Zutatenliste seiner Lieblingssüßigkeit einmal genauer an und überlegt, ob man seinem Körper die darin enthaltene Chemie wirklich zuführen möchte. Als Alternative kann man sich ab und an ein leckeres Stück Kuchen vom Konditor gönnen oder man setzt auf hochwertige Pralinen und Schokolade, um günstigen und künstlichen Zusatzstoffen aus dem Weg zu gehen. Am besten ist es natürlich, wenn man selbst backt, denn dann weiß man genau, was in den Leckereien steckt.

2.) Haarfärbemittel

Seine Haare zu färben, ist prinzipiell schädlich für die Kopfhaut und die Strähnen, da diese durch das Haarfärbemittel gereizt werden. Hinzu kommt, dass günstige Farbstoffe für die Anwendung zu Hause nicht immer das gewünschte Ergebnis erzielen.

Tipp: Man sollte immer auf die Professionalität eines Friseurs setzen. Dieser kann einen bezüglich der genauen Farbe beraten und schonende Produkte verwenden. Aber auch hier sollte man sich vorher informieren, ob andere Menschen gute Erfahrungen mit dem jeweiligen Salon gemacht haben und im Zweifelsfall etwas mehr Geld in den Friseurbesuch investieren.

3.) Make-up

Mittlerweile gibt es neben den großen und kostspieligen Marken wie Mac oder Maybelline auch kleinere Firmen, welche Make-up zu günstigeren Preisen herstellen. Das ist an sich eine schöne Alternative, um den Geldbeutel zu schonen. Jedoch sollte man sich vor dem Kauf über die Qualität des Produkts informieren, unabhängig davon, ob man sich für die teure oder günstigere Variante entscheidet.

Denn billig verarbeitete Produkte können die Haut beispielsweise austrocknen oder zu maskenhaft auf der Haut liegen. So fielen bei einem Test von Stiftung Warentest im Gegensatz zu den etablierten Marken vor allem Bio-Produkte positiv auf. Diese müssen auch nicht zwangsläufig teuer sein, wie die Eigenmarken von Drogerien beweisen.

Tipp: Man sollte sich vor dem Kauf klar machen, welche persönlichen Ansprüche man an das Produkt hat und ob dieses gut verträglich ist. Manchmal ist es also angebracht, den Preis nicht für den Firmennamen, sondern für die Qualität zu zahlen. Deine Haut wird es dir allemal danken!

4.) Toilettenpapier

Toilettenpapier verwendet jeder, sodass es eines der meistgekauften Produkte überhaupt ist. Aber auch dabei gibt es preisliche und qualitative Unterschiede. Auch wenn der Preisunterschied nicht so groß sein mag wie bei anderen Produkten, die Qualität ist es oftmals schon. Günstigere Toilettenpapiersorten enthalten in den meisten Fällen viele Chemikalien und allergieauslösende Inhaltsstoffe, wie Chlor.

Das Problem ist, dass dieses meistens das weichste und hellste Papier im Laden ist. Was sich schön anfühlt, kann in Wahrheit aber zu Hautproblemen und Ausschlägen im Intimbereich führen. Experten vermuten, dass die bis zu 100.000 Chemikalien in Toilettenpapier einer der häufigsten Krebserreger im Alltag ist.

Darüber hinaus sind günstige Klopapiersorten dünner, sodass man in der Regel mehr davon benötigt. Ob man damit wirklich Geld spart, ist daher fraglich.

Tipp: Am besten überprüfst du beim nächsten Einkauf einmal die Siegel auf den verschiedenen Produkten und orientierst dich daran. Der „Blaue Engel“ oder andere Umweltabzeichen zeigen an, dass das Papier mit Sauerstoff und nicht mithilfe von Chlor gebleicht wurde. Wer ganz sicher gehen will, kann auf gänzlich ungebleichtes Toilettenpapier umsteigen.

5.) Tätowierungen

Ein Tattoo ist für das Leben gemacht – vorausgesetzt, es ist von guter Qualität. In einigen Fällen verblasst die Farbe und das Kunstwerk muss noch einmal nachgestochen werden – das ist von Haut zu Haut unterschiedlich. Es gibt aber auch Fälle, in denen Tattoos einfach schlecht und mit minderwertiger Farbe gestochen wurden. Dann kann es neben einem verblassenden Tattoo auch zu (starken) Hautproblemen kommen.

Tipp: Bei der Suche nach einem Tattoo-Studio sollte keinesfalls der Preis der vorrangige Faktor sein. Wichtiger ist es, nach Zertifikaten zu fragen und auch Erfahrungsberichte von anderen Kunden zu lesen, bevor man sich auf einen Tätowierer festlegt. Außerdem solltest du klären, welche Farben verwendet werden. Denn günstige Farben sind minderwertig und verblassen wesentlich schneller als Tinte.

6.) Intimhygieneprodukte

Im Jahr 2018 hat über die Hälfte der deutschen Frauen während ihrer Periode Tampons verwendet. Kein Wunder, schließlich sind sie leicht zu transportieren und ermöglichen es der Frau, ihre täglichen Aktivitäten uneingeschränkt auszuüben. Leider ist jedoch nicht immer ersichtlich, welche Materialien und Inhaltsstoffe für die Herstellung von Tampons verwendet werden. (Da die Inhaltsstoffe nicht deklariert werden müssen, verzichten viele Hersteller auch darauf.) Nicht ohne Grund sollte ein Tampon nach etwa vier Stunden gewechselt werden.

Tipp: Immer mehr Frauen vertrauen als Alternative zu Binden und Tampons auf die sogenannte Menstruationstasse, welche aus Silikon besteht und wiederverwendet werden kann. Mit dieser vermeidet man Müll und führt seinem Körper keine unnötigen Chemikalien zu. Eine solche Tasse ist zwar wesentlich teurer als eine Packung Tampons, durch das Wiederverwenden spart man langfristig dennoch Geld.

Wer nicht auf Tampons verzichten möchte, sollte solche in Bio-Qualität kaufen, um sicherzustellen, dass diese keine gefährlichen Inhaltsstoffe enthalten. Denn Produkte mit Bio-Siegel geben meistens auch die verwendeten Materialien an.

7.) Matratzen

Schlaf ist heute wichtiger als je zuvor. Tagsüber sind wir vielen Reizen ausgesetzt, sodass wir die Nächte dringend benötigen, um das Erlebte zu verarbeiten. Da ist es wichtig, einen ruhigen und erholsamen Schlaf zu haben. Die Matratze hat einen großen Einfluss auf unsere Schlafqualität und sollte nicht nach dem Preis ausgesucht werden.

Tipp: Ärzte raten, Matratzen etwa alle acht Jahre auszutauschen, da diese sich verformen und die Wirbelsäule nicht mehr optimal unterstützen können. Die meisten Menschen bevorzugen eine mittelharte Matratze. Am besten lässt man sich aber in einem Fachgeschäft beraten und plant auch etwas Zeit zum Probeliegen ein. Die meisten Hersteller bieten zudem eine Rückgabegarantie, wenn man zu Hause nach ein paar Nächten feststellt, dass man doch nicht zufrieden ist.

Es ist natürlich gut, dass es für manche Produkte günstige Alternativen gibt. Jedoch lohnt es sich in einigen Fällen, auch einmal mehr Geld zu investieren, um seine Gesundheit zu unterstützen.

Diese 7 Gefahren verstecken sich in Matratzen.


Hast du dir schon einmal Gedanken darüber gemacht, wie viel Zeit du in deinem Bett verbringst? Bei vielen Menschen sind es mehr als 8 Stunden täglich. Das Bett wird häufig nicht nur zum Schlafen genutzt, sondern auch für verschiedene andere Aktivitäten wie Fernsehen, Arbeiten am Laptop oder Kuscheln mit dem Partner. Mit wohl keinem anderen Gegenstand hast du täglich so viel Körperkontakt wie mit deiner Matratze.

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Umso erschreckender ist es zu erfahren, dass viele Matratzen eine echte Gesundheitsgefahr darstellen. Hier lauern schädliche Chemikalien, Allergene, Schimmel, Bakterien und unerwünschte Bett-Mitbewohner. Zudem wählen viele Menschen oftmals eine zu weiche oder zu harte Matratze. Infolgedessen kann es zu vielen Beschwerden kommen, bei denen man zunächst einmal gar nicht an die eigene Matratze als Verursacher denkt.

1. Krankheitsauslösende Bakterien 

 

 

Besonders ältere Matratzen sind häufig eine regelrechte Brutstätte für Bakterien und Pilze. In einigen Studien wurden Enterokokken, Staphylokokken, Noroviren und sogar der Methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA, auch Krankenhausbakterium genannt) in Matratzen gefunden. Beim Menschen können diese Erreger schwere Infektionen hervorrufen, welche durch teils antibiotikaresistente (!) Keime verursacht werden. Du solltest deine Matratze generell alle 7 Jahre austauschen.

2. Staubmilben

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Wusstest du, dass sich in einer durchschnittlichen Matratze mehrere 100.000, ja bis zu 1,5 Millionen Staubmilben befinden? Sie lieben das feuchte, warme Klima zwischen den Bettlaken, wo sie sich meistens tummeln. Die Hausstaubmilben ernähren sich von den abgestorbenen Hautschuppen, die jeder Mensch täglich verliert. An sich sind diese für das menschliche Auge unsichtbaren Kreaturen nicht schädlich. Jedoch gibt es auch hier Ausnahmen: Menschen mit einer Hausstauballergie reagieren allergisch auf den Kot der Milben und sollten darauf achten, so wenig Staubmilben wie möglich im Bett zu haben. Dasselbe gilt für Asthmatiker, da sich die Symptome häufig durch zu viele Staubmilben verschlimmern. Dazu sollte die Matratze regelmäßig mit einem speziellen Filtersystem (z.B. HEPA-Filter bzw. “High Efficiency Particulate Air Filter“) abgesaugt werden.

3. Läuse

 

Weitere unerwünschte Mitbewohner im Bett können Bettläuse sein. Wenn du nach dem Aufwachen kleine Stiche und Rötungen bemerkst, ist es möglich, dass sie in deinem Schlafgemach Einzug gefunden haben.

4. Bettwanzen

Zunächst die gute Nachricht: Bettwanzen übertragen keine Krankheiten. Wenn sie jedoch einmal die Matratze befallen haben, stechen die rotbraunen und bis zu 1 mm großen Tierchen bis zu 500 Mal pro Nacht zu. Die Stiche können ein fieses Jucken verursachen, welches oft Ekzeme auslöst. In diesem Artikel liest du, wie du die Biester bekämpfen kannst.

5. Giftige Chemikalien

Matratzenhersteller sind laut der EU-Brandschutzverordnung dazu verpflichtet, eine feuerbeständige Beschichtung auf die Matratzen zu sprühen. Jedoch handelt es sich dabei um Chemikalien, die eine potentielle Gesundheitsgefahr darstellen. Dazu gehören unter anderem Formaldehyd, Borsäure und Modacryl. Die Stoffe gelten als schädlich, da sie mit Allergien sowie einem erhöhten Krebsrisiko in Verbindung gebracht werden. Formaldehyd steht des Weiteren unter dem Verdacht, Keuchhusten und Brustschmerzen zu verursachen.

Weiterhin können diese feuerfesten Chemikalien im Laufe der Zeit gefährliche Ausdünstungen produzieren. Das ist dann der Fall, wenn sie in ihre Bestandteile zerfallen oder mit anderen Chemikalien, die bei der Herstellung der Matratze verwendet wurden, reagieren.

Doch es gibt keinen Grund zur Panik: Studien haben gezeigt, dass die Menge der Chemikalien in den einzelnen Matratzen nicht ausreicht, um der Gesundheit ernsthaft zu schaden. Wer jedoch auf Nummer sicher gehen möchte, sollte in eine Matratze aus Baumwolle oder organischer Wolle investieren. Meistens geben die Hersteller an, dass auch bei diesen Matratzen ein ordnungsgemäßer Brandschutz gewährleistet ist.

6. Schimmel

Nicht wenige Menschen schlafen im Winter bei geöffnetem Fenster und heizen das Schlafzimmer tagsüber nicht. Das kann zum Problem werden, denn die kalte Luft, die bis zur Unterseite der Matratze strömt und dort kondensiert, ist dann nicht mehr fähig, die in der Matratze angestaute Feuchtigkeit aufzunehmen. Das führt letztendlich zu Schimmelbildung. Die Sporen können Kopfschmerzen, Husten oder Asthmaanfälle auslösen. Deshalb solltest du deine Matratze regelmäßig lüften, um sie auszutrocknen, sowie absaugen. Prüfe zudem ab und an, ob sich Schimmel gebildet hat. Ist Letzteres der Fall, solltest du dir dringend eine neue Matratze kaufen.

7. Schaumstoffmatratzen 

Memoryschaummatratzen werden immer beliebter. Jedoch sind im Polyurethan-Schaum – aus dem die Matratze besteht – Chemikalien enthalten. Diese sollen dazu beitragen, dass sich die Matratze optimal an die Körperform anpasst. Da Hersteller nicht verpflichtet sind, eine genaue Auflistung aller verwendeten Chemikalien, wie zum Beispiel Methylbenzol, anzugeben, wissen viele Verbraucher nichts von der potentiellen Gesundheitsgefahr. Jedoch können diese Stoffe Schäden des Nervensystems verursachen und zu Schwindel, Kopfschmerzen sowie Bewusstlosigkeit führen.

Wie du siehst, sind Matratzen gar nicht so ungefährlich. Du kannst jedoch durch die richtige Matratzenwahl und eine sorgfältige Pflege das Schlimmste verhindern. Achte vor allem schon beim Kauf darauf, dass die Matratze eine ordnungsgemäße Druckverteilung sicherstellt. Das bedeutet, dass sie den unteren Körperbereich stützt und zum anderen Ende hin nachgiebiger ist. Um Schlafprobleme, Verspannungen und Rückenschmerzen zu vermeiden, sollte die Wirbelsäule während des Schlafens optimal entlastet werden.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/versteckte-gefahren/

Gruß an die, die nun über einen Matratzenaustausch nachdenken

TA KI