Russisches TV berichtet über die Kanzlerakte (2015)


23 Januar 2015. Russlands Staatssender „Erster Kanal“ berichtet den Russen über: die Kanzlerakte, geheimen Staatsvertrag zwischen USA und BRD, fehlende Souveränität Deutschlands, NSA und Abhörskandal von Merkels Handy, von den USA kontrollierte deutsche Medien und deutsche Goldreserven, Gerd-Helmut Komossa und sein Buch „Die deutsche Karte“, Freihandelsabkommen mit den USA TTIP und den Ukraine-Krieg.

(…)

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=jfat32txi98&app=desktop

Danke an Denise

Gruß nach Russland

TA KI

„Lügenpresse“ ist „Unwort des Jahres“


lügenpresse

Pauschale Diffamierung der Medien- „Lügenpresse“ ist „Unwort des Jahres“

Es ist ein Wort, das seit einem Jahrhundert freie Medien diffamiert: Lügenpresse. In den vergangenen Monaten erlebt es eine traurige Renaissance. Dafür wird es nun zum „Unwort des Jahres“ gewählt.

„Lügenpresse“ ist das „Unwort des Jahres 2014“. Das teilte die „Unwort“-Jury in Darmstadt mit. Das Schlagwort „war bereits im Ersten Weltkrieg ein zentraler Kampfbegriff und diente auch den Nationalsozialisten zur pauschalen Diffamierung unabhängiger Medien“, hieß es zur Begründung. Das Wort erlebte in den vergangenen Monaten im Zusammenhang mit der Pegida-Bewegung eine Renaissance. Mit deren Wortwahl, auch der „Lügenpresse“, beschäftigt sich diese Übersicht der Gesellschaft für deutsche Sprache.

„Mit dem Ausdruck ‚Lügenpresse‘ werden Medien pauschal diffamiert“, sagte die Jury-Vorsitzende Nina Janisch. „Eine solche pauschale Verurteilung verhindert fundierte Medienkritik und leistet somit einen Beitrag zur Gefährdung der für die Demokratie so wichtigen Pressefreiheit.“ Zum „Unwort des Jahres 2013“ war „Sozialtourismus“ gewählt worden, 2012 „Opfer-Abo“, 2011 „Döner-Morde“. Die „Unwort“-Aktion gibt es seit 1991.

Neben der unabhängigen, sprachkritischen Jury mit ihrer Sprecherin in Darmstadt wählt davon getrennt die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) in Wiesbaden das „Wort des Jahres“. Für 2014 wurde im Dezember die Bezeichnung „Lichtgrenze“ bekannt gegeben.

Der Name stand für ein Kunstwerk in Berlin anlässlich des Festakts im vergangenen November zum 25. Jahrestag des Mauerfalls. Knapp 7000 weiße Ballons stiegen in den Himmel. Sie hatten den Verlauf der deutschen Teilung als Lichtgrenze nachgezeichnet.

Quelle: http://www.n-tv.de/panorama/Luegenpresse-ist-Unwort-des-Jahres-article14310506.html

Gruß an die, die den Schaden ( verursachten und…) haben, die brauchen sich über den Spott nicht zu wundern-  währenddessen sie das Lügen noch immer nicht lassen!!

TA KI

Pegida Dresden


Pegida Dresden- Herr Bosbach will aufklären

pegidaMontagabend demonstrierten erstmals mehr als 10.000 Pegida-Anhänger in Dresden – begleitet von 9000 Gegendemonstranten. Nun wünscht sich der CDU-Innenexperte Bosbach eine bessere Aufklärung über deren Ziele.

Es werden immer mehr. Montagabend standen erstmals rund 10000 Anhänger der selbst ernannten „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (Pegida) in der Dresdner Altstadt, um gegen die bundesdeutsche Asylpolitik und „Wirtschaftsflüchtlinge“ zu demonstrieren. Gleichzeitig zogen mehr als 9000 Gegendemonstranten in einem Sternmarsch durch die Stadt und forderten ein „Dresden für alle“.

Das Anschwellen der rechtspopulistischen Pegida-Bewegung alarmiert die Politik. Und die zeigt sich ratlos: Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger (SPD) will nun untersuchen lassen, wie sich Gruppen wie Pegida oder die „Hooligans gegen Salafisten“ eigentlich zusammensetzen.

Wolfgang Bosbach, der Innenexperte der CDU-Bundestagsfraktion, warnt vor einer Teilnahme an „Pegida“-Demonstrationen: Jeder könne für oder gegen etwas demonstrieren, sagte er der „Neuen Osnabrücker Zeitung“, jedoch sollte sich niemand „für extreme politische Ziele instrumentalisieren lassen, die man selbst nicht teilt“. Eine bessere Aufklärung über die wahren Absichten der Kundgebungen sei nötig. Den Veranstaltern, so Bosbach, gehe es um die gezielte „Verankerung radikaler Ansichten in der Mitte der Gesellschaft“. Wenn es so einfach wäre, Herr Bosbach!

Ventil für radikale Ansichten

Leider ist es das aber nicht. Eine bessere Aufklärung über die wahren Absichten? Das klingt gut. Aber welche sind das? Noch nicht einmal die Anführer der Bewegung können in einem Satz zusammenfassen, worum es ihnen geht. Einer von ihnen gab dem verhassten „DDR-Medium“ MDR nun tatsächlich eine Art Interview. Auf die Frage nach den Kernthemen der Bewegung sieht man den Mann stammeln – und es kommt tatsächlich nichts.

Auch der Hinweis, niemand solle sich für etwas instrumentalisieren lassen, was er nicht teile, trifft nicht, was sich montagabends in Dresden abspielt. Denn die 10.000 teilen offensichtlich sehr wohl, was ihnen die Redner und Anführer an Meinungen auftischen: 90 bis 95 Prozent aller Asylsuchenden seien Wirtschaftsflüchtlinge, also raus mit ihnen aus Deutschland. Großer Applaus.

Es darf auch bezweifelt werden, den Veranstaltern gehe es darum, radikale Ansichten in der Mitte der Gesellschaft zu verankern. Tatsächlich haben sie das gar nicht mehr nötig. Umgekehrt wird ein Schuh draus: Die neuartige Bewegung ist ein Ventil. Sie gibt nur wieder, was schon da ist.

Quelle: http://www.fr-online.de/flucht-und-zuwanderung/pegida-dresden-herr-bosbach-will-aufklaeren,24931854,29274150.html

Gruß an die Völker die für ihr Recht einstehen und nicht linkisch sind

TA KI

SS-Zeichen als Friedenssymbol


SS-Zeichen als Friedenssymbol

Der Deutsch-Russische-Austausch-Verein in Berlin schickte Ende September 2014 zwei seiner Mitarbeiter, Maria Slesazeck und Tim Bohse, acht Tage lang in die Ukraine. Beide haben in einer öffentlichen Veranstaltung von ihrer Reise berichtet. Außer der Notlage mussten sie feststellen, dass die ukrainischen SS-Soldaten die eigentlichen Befreier und Helfer sind.

Es war eine Stimmung wie man sie von Beerdigungen kennt. In einem Raum mit geschätzten 20 Gästen eröffnete Stefan Melle, Geschäftsführer des Deutsch-Russischen-Austauschs e.V die Veranstaltung, die die humanitäre Notlage ukrainischer Binnenflüchtlinge besprechen sollte. Der Deutsch-Russische-Austausch-Verein wird unter anderem von der EU- ommission, von Bundesministerien, von der evangelischen, als auch von der katholischen Kirche unterstützt. Da kann man doch von objektiven Informationen ausgehen.

Die Veranstaltung war zwar öffentlich, aber gleichzeitig zensiert gehalten. Wir als Radiosender sind auf Aufnahmen angewiesen. Trotz diesem Pressestatus wurde uns verweigert, aufzunehmen. Es stellte sich die Frage, warum unsere Redaktion überhaupt eingeladen wurde. „Zur Aufklärung wahrer Tatsachen“, heißt es seitens des Vereins. Schon zu Beginn war aber klar, warum wir nicht aufnehmen durften. Melle fing nämlich an, die russischen Propagandamedien zu kritisieren. „Raffiniert“ verbreiten sie absichtlich Lügen und Unwahrheiten über den Ukraine-Konflikt. Die russischen Medien manipulieren und propagieren, sagt er. Das ist Melles Meinung, denn er nennt keine Quellen, die diese absichtlich verbreiteten Unwahrheiten bestätigen. Ich frage mich, ob Melle da nicht doch etwas verwechselt hat? Es war schließlich nicht etwa das russische Staatsfernsehen, sondern eigentlich der deutsche Staatssender ARD, der kürzlich zugegeben hat, über den Ukraine-Konflikt einseitig und polarisierend berichtet zu haben.

Nach Stefan Melles Eröffnungsrede, die Anzeichen Anti-russischer-Haltung zum Ost-West-Konflikt in der Ukraine enthielt, kamen Maria Slesazeck und Tim Bohse zu Wort. Sie berichteten über ihre achttägige Ukrainereise, die miesen Verhältnisse im Westen als auch im Osten des Landes. Tim und Maria schilderten die schlechten Zustände der Unterkünfte für Flüchtlinge und die prekäre, instabile Lage in den Regionen. Als Beweis zeigten sie glaubwürdige Fotografien. Beide betonten dabei die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Hilfsorganisation „Postup“. Diese sitzt in Kiew und beschäftigt ca. 25 freiwillige Mitarbeiter, die den Flüchtlingen aus „befreiten Städten wie Luhansk und Donetsk“ helfen. Tim und Maria klärten auf, dass die Soldaten diese Städte und weitere Regionen von den Separatisten befreien. Sie sind fester Überzeugung, dass die Soldaten die friedlichen Befreier sind. Sie greifen nicht an, sie befreien.

Und wer oder was sind die Separatisten? Auf diese Frage antworteten zwei Freiwilligenhelferinnen aus Kiew, die über eine Skype-Liveschaltung die Gäste über wahre Tatsachen informieren sollten. Die jungen Frauen sagen: „Separatisten sind Alkoholiker, ehemalige Kriminelle. Es sind auch Tschetschenen und Kosaken dabei. Unter den Separatisten sind nur ganz, ganz wenige Anti-Ukraine-Fanatiker. Aber sie alle wurden von den russischen Soldaten bezahlt und mit Waffen ausgestattet. Später haben diese russischen Soldaten die Separatisten sich selbst überlassen, weil die russischen Soldaten keine Lust mehr hatten und nach Hause wollten.“

Einer der Gäste gibt auch seinen Senf dazu. Der Herr mittleren Alters ist mit Juri Luzenko befreundet. Zur Information: Juri Luzenko war ukrainischer Innenminister und ist Parteienmitglied der Poroschenko-Partei in der Obersten Rada. Luzenko hat laut dem Europäischen Gerichtshof gegen Menschenrechte verstoßen und Staatsvermögen unterschlagen. Er unterstützte den Euro-Maidan und hat daher pro-westliche Bestrebungen. Dieser Mann muss also objektive und analytische Informationen teilen.

Der im Raum anwesende Freund von Luzenko bestätigt die neuen Informationen über die Separatisten, die er von Luzenko eigens in Erfahrung bringen konnte. Laut diesem politisch vorbelasteten Poroschenko-Anhänger haben russische Soldaten den Separatisten 50 Dollar am Tag bezahlt, damit diese den ukrainischen Westen attackieren und willkürlich zerstören und einnehmen. Ich unterließ meine Anmerkung, dass die Nato garantiert hat, bei sofortigem Einmarsch russischen Militärs in die Ukraine, das ukrainische Territorium zu verteidigen. Diese Verteidigung würde automatisch einen Weltkrieg auslösen. Das soll heißen, dass es noch keine russischen Soldaten in der Ukraine gegeben haben konnte. Somit können weder Luzenko noch sein anwesender Freund Recht haben, dass russische Soldaten in der Ukraine anwesend waren.

Nachdem die Finanzierung der Separatisten und ihre Identität und Aufgaben geklärt waren, wurden die nur von den Separatisten begannenen Verbrechen genannt. Zu diesen gehören Folter, Morde, Bombardierungen von Städten. Wen genau foltern Separatisten? Tim Bohse klärt auf, dass es „Buddhisten und andere religiöse Menschen sind, die gefoltert werden“. Das heißt, dass es im Ost-West-Ukraine-Konflikt in Wahrheit um religiöse Auseinandersetzungen geht.

Die Kiewerinnen ergänzen Tim Bohses Aussage und machen daraus fast schon eine kabarettistische Pointe: Sie sind sich sicher, dass „viele Separatisten sehr betrunken sind, wenn sie morden und angreifen“. Egal, ob es nun Buddhisten oder andere Menschen sind. Die beiden Kiewerinnen waren bei Folter und Morden allerdings nicht direkt anwesend. Sie beziehen ihre Aussagen auf kursierende Gerüchte. Also muss das die Wahrheit sein.

Ich fragte Maria und Tim, ob ukrainische Soldaten angreifen? Nein, sie befreien nur. Angriffe kommen nur seitens der Separatisten, antworten die beiden. Sie wollen die Westukraine einnehmen. Sie sind ja auch betrunken und kriminell.

Der deutsche Staatssender ZDF zeigte kürzlich ukrainische Soldaten in SS-Uniform. Ich frage die beiden Kiewerinnen, was es mit diesen Bildern auf sich hat. Die beiden Mädchen sind sich einig. Es sei die „raffinierte russische Propagandamaschine“, die solche Bilder an die weltweiten Medien liefere. Laut den Mädchen ist es ein einziger Soldat in der gesamten Ukraine. Ein einziger Soldat, vom freiwilligen Arlov-Bataillon, der diese Uniform trägt. Dieser einmalige, ukrainische Soldat wurde ausgerechnet von russischen Journalisten gesichtet, gefilmt, fotografiert, und nun kursieren diese Bilder in der ganzen Welt. Denn es ist die russische Propaganda-Maschine, die nun sogar das deutsche Staatsfernsehen im Griff zu haben scheint. Laut den beiden Mädels gibt es in Wirklichkeit keine Soldaten in SS-Uniform in der Ukraine. Und dieser einmalig uniformierte Mann gehört ja zu den Guten. Er befreit und steht für den Frieden.

Aufgrund der anti-russischen Stimmung im Raum traute ich mich nicht zu fragen, warum die Ukraine vor nicht allzu langer Zeit die faschistische Swoboda-Partei überhaupt erst an die Macht kommen ließ.

Alles in allem haben die beiden Kiewerinnen, die in ihren wohlbeheizten Zimmern skypten, Recht, und die ganze Welt irrt sich, denn diese SS-uniformierten Männer sind in Wahrheit keine Faschisten. Die Medien habe da was falsch verstanden. Es sind einfach freiwillige Freiheitskämpfer.

Quelle: http://german.ruvr.ru/2014_10_17/SS-Zeichen-als-Friedenssymbol-5913/

Gruß an die Strategen der meinungbildenden Medienanstaltenbrett_vorm_kopf

TA KI

 

Welch Arroganz und Frechheit die „WELT“- Redakteurin Andrea Seibel unter Anderem den Schotten gegenüber an den Tag legt!!


Andrea Seibel

Schotten, ihr nervt – und zwar beträchtlich!

Es sieht so aus, als ob die Schotten nächste Woche für die Trennung vom britischen Staat stimmen. Warum das so ist, verstehen nur sie selbst. Alle Europäer denken: Wir haben wirklich andere Probleme.

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Liebe Schotten, Sie wollen unabhängig werden von den Engländern. Seien Sie ehrlich, Sie sind es doch längst und haben Rechte, um die Sie andere beneiden. Was wollen Sie? Einen Staat nur um des Staates wegen? Hatten wir das nicht längst überwunden und mit der EU einen Staatenverbund gefunden, der dem Regionalen Geltung verschafft hat und das Nationale nach den zwei Weltkriegen ins Abkühlbecken stellte? Was soll dieses Theater, das derzeit auch die Katalanen veranstalten? Wir haben wahrlich andere Probleme.

Nationen sind doch mehr als nur Ausdruck einer Kultur und einer Sprache, sie sind gewachsene Entitäten, auch Willensverbände, die eine Mehrheit nicht einfach aufkündigen sollte. Schottland in der Nato? Schottland in der EU, Schottland mit eigener Währung? Oh weh. Etwas wäre faul im Staate Schottland. Diesem Anfang wohnte kein Zauber inne.

Warum jetzt, liebe Schotten und Schottinnen, nach über 300 Jahren, und nun, wo Großbritannien in einer fundamentalen Krise ist, schaut man auf sein Standing in Brüssel, wo Politiker des Königreiches wie Outcasts und Lunatics behandelt werden. Apropos Königreich: Das wollen Sie doch nicht wirklich schwächen, wo so viele Menschen auf der Welt der Queen neben dem Papst als fast göttlicher Erscheinung huldigen und dankbar sind, dass es in diesem Meer an Veränderungen, die die Moderne mit sich bringt, noch Kontinuität gibt, die nicht vergeht?

Tun Sie uns das nicht an!

Warum ausgerechnet jetzt, wo wir nach dem Balkankrieg in Europa die zweite Grenzverletzung erleben, die unsere Nachkriegsordnung erschüttert – die Annexion der Krim durch Russland?

Und ja, Sie begehen, wenn keine Grenzverletzung, dann doch eine Grenzverschiebung von historischer Tragweite. Sie ist keine Petitesse wie die Trennung der Tschechoslowakei nach 1989 oder die (umstrittene) Staatsgründung des Kosovo! Die Schotten, die sich von England trennen: Das ist ein maximaler Kollateralschaden. Alle Separatisten sitzen in den Startlöchern. Bitte tun Sie uns das nicht an!

Quelle: http://www.welt.de/debatte/kommentare/article132176734/Schotten-ihr-nervt-und-zwar-betraechtlich.html

Gruß an Frau Seibel, bitte kündigen Sie, oder lassen sich kündigen, oder übernehmen eine für Sie passende Position im Bereich „Mode, Frisur-   und Farbberatung für die ahnungslose Frau von heute“ ein! Sie leben doch bestimmt das Motto :“ Unser Land soll bunter werden“??!

Soviel Geschichtsverdrehung , Biegen von Tatsachen, Beleidigung, Arroganz , Unwissenheit und Systemhörigkeit hält keiner aus- auch nicht die Schotten und Katalanen!

Das britische Königshaus und den Vatikan in der heutigen Zeit als „göttliche Erscheinungen“ zu preisen zeugt entweder von Ahnungslosigkeit oder unfassbarer Dummheit!!

TA KI

Putin droht Ölpreisschock


ölpreisschock

Rosneft in Schwierigkeiten Putin droht Ölpreisschock

Von Jan Gänger

Trotz aller Krisen kennen die Ölpreise derzeit vor allem eine Richtung: nach unten. Russlands Präsident Putin dürfte das in Schwierigkeiten bringen. Denn sein Wirtschaftsmodell ist darauf nicht vorbereitet.

Er schwimmt halbnackt durch Flüsse, taucht nach Amphoren und steuert Löschflugzeuge: Wladimir Putin. Das Bild, das Staatsmedien vom russischen Präsidenten zeichnen, ist das eines tatkräftigen Mannes, der jegliche Probleme kernig löst. Doch droht Putin eine Herausforderung, die sogar die Folgen der westlichen Sanktionen in den Schatten stellt: der sinkende Ölpreis.

Zu Wochenbeginn ist der Preis für die wichtigste Ölsorte Russlands, Urals, unter die Marke von 100 Dollar pro Barrel gefallen. Damit nähert er sich einem Bereich, der für den Kreml problematisch wird. Denn die russische Wirtschaft ist vom Öl-Export abhängig. Er sorgt für knapp 40 Prozent der Staatseinnahmen.

Reichten 2007 noch 30 US-Dollar je Fass für einen ausgeglichenen Haushalt, sind nun Analysten zufolge um die 114 Dollar nötig. Die russische Regierung hat für den diesjährigen Haushalt einen Ölpreis von 104 Dollar veranschlagt und sagte ein geringes Haushaltsdefizit voraus. Das kann sich der Staat auch leisten, schließlich liegen die Schulden bei lediglich 13 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Das ist ein Wert, von dem EU-Staaten nur träumen können. Zudem verfügt Russland über Devisenreserven von geschätzt knapp einer halben Billion Dollar.

Doch so beeindruckend das erscheint, ein niedriger Ölpreis ist für Russland ein Problem – zumal vor dem Hintergrund der von USA und Europäischer Union verhängten Sanktionen. Wie ernst die Lage bereits ist, zeigt der Hilferuf von Rosneft, dem größten Ölförderer des Landes. Dessen Chef Igor Setschin bat den Staat vergangene Woche um umgerechnet 40 Milliarden Dollar, da der Konzern Schwierigkeiten mit der Refinanzierung bekommt. Diese Summe entspricht etwa 2 Prozent des russischen Bruttoinlandprodukts.

Vom Ölpreis abhängig

„Russland verfügt über substanzielle Devisenreserven“, sagte Gunter Deuber von der Raiffeisenbank International bei n-tv.de. Allerdings müsse man dabei berücksichtigen, dass sich russische Unternehmen in den letzten Jahren massiv im Ausland verschuldet haben. „Solange die Refinanzierung dieser Schulden möglich ist, ist das unproblematisch. Doch wenn die Regierung wegen der Sanktionen einspringen muss, kann das nach vier oder fünf Monaten ganz anders aussehen. Die Devisenreserven, die auch als Puffer gebraucht werden, können nicht unbegrenzt zur möglichen Kompensation von weniger ausländischer Refinanzierung eingesetzt werden“, so der Osteuropa-Analyst.

Zudem wird die russische Ölförderung von einer weiteren Maßnahme getroffen: EU und USA haben den Export von Technologie für Tiefbohrungen verboten. Das wird nach Einschätzung von Analysten die Ölförderung des Landes mittelfristig dämpfen – und damit den Haushalt belasten. Hinzu kommt, dass Russlands Wirtschaftswachstum zum Erliegen gekommen ist. Schon vor der Eingliederung der Krim stagnierte die Konjunktur, für dieses Jahr rechnen die meisten Experten mit einer leichten Rezession.

Wie stark das Schicksal der russischen Wirtschaft an den Ölpreis gekoppelt ist, hat zuletzt die Finanzkrise gezeigt. Als der Preis im Jahre 2008 auf unter 38 Dollar abstürzte, brach das Bruttoinlandsprodukt um 7,8 Prozent ein. Die Devisenreserven schrumpften in kurzer Zeit um 200 Milliarden Dollar, weil die Zentralbank den Rubel stützte. Er verlor dennoch knapp ein Drittel an Wert.

Putins Wirtschaftsmodell ist in der Tradition der Sowjetunion völlig abhängig von Rohstoffexporten. Sprudeln die Einnahmen, werden Löhne von Staatsangestellten und Renten  erhöht. Die Wirtschaft wächst – trotz Behördenwillkür, Korruption und ineffizienter Verwaltung. Doch wenn Öl billig wird, stößt dieses System an seine Grenzen.

Derzeit rechnen viele Analysten damit, dass die Ölpreise weiter fallen. Sollte das tatsächlich eintreffen, dürfte sich der Kreml ernsthaft Sorgen machen.

Quelle: http://www.n-tv.de/wirtschaft/Putin-droht-Oelpreisschock-article13447416.html

Gruß an die USrael treuen Medienböcke

TA KI

Juden raus aus Palästina


Israelische-Armee-im-Gazastreifen

Israels neue Verbündete – Das Ende alter Frontlinien

Der Krieg im Gazastreifen bewegt die Gemüter in Europa und verhindert gerade deswegen den nüchternen Blick auf den Konflikt. Längst hat er bisherige Grenzen überwunden.

Der Nahe Osten liegt überall – am Jordan und an der Themse, auf dem Golan und in Berlin-Kreuzberg, in Petach Tikwa und Paris, Bethlehem und Brüssel, Chan Junis und Kopenhagen. Immer wenn es im jahrzehntealten Kampf zwischen Israelis und Palästinensern zu Auseinandersetzungen kommt, erwacht Europa aus dem Schlummer der Selbstgerechtigkeit, hebt die Weite zwischen Orient und Okzident auf, sitzt während der Nachrichtensendungen auf dem Sofa und nimmt übel.

Schlimmer noch, es grollt und grummelt und lässt den uralten inneren Schweinehund los, der mal wieder so richtig knurren darf. Im Rausch der Empörung nimmt kaum einer wahr, wie vorurteilsbeladen die angeblich so zivilisierten, überparteilichen Europäer sind. Wenn es ihnen doch endlich dämmerte, dass Vorurteile ein Zeichen der Vulgarität sind!

Indes: Wen kümmern die 170.000 toten Syrer im gegenwärtigen Bürgerkrieg, wenn fast 600 Palästinenser im Gazastreifen ihr Leben lassen müssen? Um kein Missverständnis aufkommen zu lassen: Jeder tote Palästinenser ist einer zu viel.

Doch die Wucht der Empörung im Fall der Israelis und Palästinenser mutet merkwürdig an, wenn man das europäische Verhalten in der Krise dort mit jenem während anderer weltweiter Konflikte vergleicht und auf die Vorgeschichte schaut, die zum Einmarsch israelischer Truppen in den Gazastreifen führte. Gelassenheit wäre angebracht. Sie fehlt und verstellt den analytischen Blick. Vier Feststellungen dazu.

Gute Journalisten regen sich nicht auf. Sie machen sich Notizen

Erstens: Gute Journalisten regen sich nicht auf. Sie machen sich Notizen. Besser noch, sie sollten sich bemühen, dem Leser oder Zuschauer jedes Problem durch Scharfsicht näherzubringen. Im Fall des Gazakrieges aber ringen die meisten von ihnen – vor allem im Fernsehen – mit der eigenen Berserkerwut und lassen die Sachlichkeit genauso beiseite wie die Fairness.

Beispiele dafür gibt es viele. Eines – ein nebensächliches, aber bezeichnendes – mag genügen: Bei keinem anderen Krisenherd der Erde wird so oft die Bibel zitiert wie in diesem – und dann auch noch falsch und judenfeindlich.

Man hört von David und Goliath und muss die so schiefen wie intellektuell dürftigen Bilder des ius talionis hinnehmen, das angeblich „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ verlangt. Wer es zitiert, hat die Bibel nicht nur nicht gelesen, sondern er gibt auch einen jahrtausendealten christlichen Judenhass wieder, der nicht nur die Israelis zu wild gewordenen Rambos verwandelt, sondern den jüdischen Gott als einen schnaubenden Heeresfürst verunglimpft, der rachedurstig seine Feinde ausrottete. Schlimm daran ist vieles. Verhängnisvoll aber ist, dass die Verbindung aus Entrüstung und Vorurteil der vermeintlich unparteiischen journalistischen Analysen die Sicht auf neue Entwicklungen im Nahen Osten verstellt.

Juden raus aus Palästina

 

Zweite Feststellung: Die allgemeine Missgunst gegenüber Israel – um es gelinde auszudrücken – führt dazu, dass die Demonstrationen muslimischer Bevölkerungsteile gegen die israelische Politik mit leisem Verständnis, wenn nicht sogar mit Wohlwollen zur Kenntnis genommen werden. Dass die meisten dieser Demonstranten nicht nur Israels Regierung attackieren, sondern auch alle Juden (mitunter taucht sogar das üble Wort vom „Weltjudentum“ auf), dass viele der Araber darüber hinaus „Juden raus aus Palästina“ brüllen und Landkarten mit sich führen, auf denen der jüdische Staat ausgelöscht ist, mag kaum jemanden berühren, besorgt aber sollten all diejenigen sein, welche sich vor einem Fortschreiten der muslimischen Parallelgesellschaft fürchten.

Auf den Straßen Europas finden derzeit nicht allein Proteste gegen Israel und die Juden statt, sondern auch Kundgebungen, die die europäischen Werte geringschätzen. Sie bezeugen, dass ihren Teilnehmern der Rechtsfrieden und die rechtliche Gleichheit der Religionen egal sind.

Wer gegen die Ganzkörperverschleierung der Frau in Europa ist, den müssten die derzeitigen antisemitischen Demonstrationszüge zumindest beunruhigen. Sie sind eine Kampfansage an die Integration. Wer sie übergeht, fördert den Weg in die kulturelle und politische Leisetreterei den Muslimen gegenüber – mit allen Folgen für die hiesigen Gesellschaften.

Dritte Feststellung: Wenn ein Staat wochenlang unter einem Hagel von Raketen leidet, die von seinem Nachbarn abgeschossen wurden, hat dieser Staat das Recht, sich zu verteidigen. Israel nimmt dieses Recht in Anspruch. Seine Armee wird schon bald den Gazastreifen verlassen, dann nämlich, wenn sie die Raketenabschussbasen und die Tunnel vernichtet hat.

Der besonnene Netanjahu

 

Das aber ist nicht das Besondere an der Lage. Bemerkenswert ist: Israels Gesellschaft offenbart erstmals aller Welt, wie tiefgreifend sie sich gewandelt hat. Jahrzehnte hindurch gab es einerseits nur das Diasporahaft-Unterwürfige, andererseits das Hebräisch-Männliche. Kaum einer der Israelis nahm wahr, wie diasporaverhaftet diese Unterscheidung selber war und wie die fast kindische Vernarrtheit in Militär und Paraden, in Kraftdemonstrationen und Waffen direkt aus dem Getto kam, dem man mental entkommen zu sein glaubte. Heute ist die Lage anders, bei allen Ängsten ist man selbstsicherer und besonnener geworden. Netanjahu verkörpert dieses Gefühl.

Zu keinem Zeitpunkt in dieser Krise vergaß der israelische Ministerpräsident, der in Europa gern als Feuerkopf gezeichnet wird, die Politik. Stets ließ Netanjahu die Angriffe einstellen, wenn ein Waffenstillsand möglich schien. Immer wieder rief er die Hardliner seiner Regierung zurück und setzte auf die Diplomatie. Erst als die Hamas weitere Raketen abschoss und sogar versuchte, Israels Atomreaktor in die Luft zu sprengen, tat der Premier, was nötig war. Die Bevölkerung folgte ihm, ohne in einen Racherausch zu verfallen.

In Deutschland nimmt kaum einer diesen Vorgang zur Kenntnis; genauso wenig wie die Tatsache der vierten und letzten Feststellung: Die alten Frontlinien des Nahen Ostens lösen sich auf. Scharten sich die Araber noch vor wenigen Jahren immer dann hinter der Hamas, wenn es zum Krieg mit Israel kam, stehen die Saudis und Ägypter, die Emirate, Jordanien und viele andere arabische Staaten heute aufseiten Israels.

Nicht lautstark und offensiv, doch dafür nicht weniger eindeutig. Der eine oder andere Erregte hierzulande sollte davon wissen. Es könnte ihn zum Denken anregen.

Quelle: http://www.welt.de/debatte/kommentare/article130452560/Israels-neue-Verbuendete-Das-Ende-alter-Frontlinien.html

Gruß an die Meinungs- MACHER der Medienhurenagenturen

TA KI

„Bild“ lässt Schröder keine Ruhe


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Klage in Straßburg„Bild“ lässt Schröder keine Ruhe

Von Issio Ehrich

Der Axel-Springer-Konzern sieht sich in seiner Meinungsfreiheit beschränkt und klagt. Es geht um verbotene Berichte über den Wechsel von Ex-Kanzler Schröder zu Gazprom. Beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte fällt jetzt das Urteil.

Zum Regieren braucht man nur „Bild, Bams und Glotze“. Das hat Gerhard Schröder zu Beginn seiner ersten Amtszeit gesagt. Für ein ruhiges Leben nach der Politik muss man „Bild“, „Bams“ und Glotze wieder loswerden. Dieser Eindruck entsteht zumindest mehr als ein Jahrzehnt später.

Nach seinem Ausscheiden aus der Politik hat Schröder gegen den Axel-Springer-Konzern geklagt, um unliebsame Berichterstattung über seinen Wechsel zum russischen Energieriesen Gazprom zu verhindern. Zunächst mit Erfolg. Fast zehn Jahre lang durften „Bild“ und Co. bestimmte Mutmaßungen nicht veröffentlichen. Doch das millionenschwere Unternehmen wehrte sich, es klagte zurück. Nicht gegen Schröder in Person, aber gegen die Bundesrepublik, deren Justiz Schröder recht gegeben hatte. An diesem Donnerstag entscheidet nun der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EuGH) darüber, ob die Meinungsfreiheit des Unternehmens eingeschränkt war. Und Schröder muss sich wohl damit abfinden, dass die Öffentlichkeit sich wieder damit beschäftigt, was die „Bild“-Zeitung einst über ihn geschrieben hat. Egal, wie das Urteil ausfällt.

Im April 2005 war Schröder, noch als Bundeskanzler, zusammen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin bei der Unterzeichnung einer Vereinbarung dabei, die den Bau der Nord-Stream-Pipeline besiegelte. Eine Leitung, die russisches Erdgas über die Ostsee nach Deutschland pumpt. Ein Milliardengeschäft. Einen Monat später überschlugen sich in der deutschen Politik die Ereignisse. Nach schweren rot-grünen Verlusten in den Bundesländern stellte Schröder die Vertrauensfrage im Bundestag, und er verlor sie. Es kam zu Neuwahlen, bei denen sich die SPD nicht durchsetzen konnte. Schröder stieg aus der Politik aus. Nur ein paar Wochen später stieg er als Vorsitzender in die Nord-Stream-AG ein. Weil er das Projekt als Kanzler vorangetrieben hatte, hatte das für viele ein Geschmäckle. Die Vermutung, der Job sei ein Bonbon gewesen, lag in der Luft.

Auch schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten

Die „Bild“-Zeitung ging in einem Artikel allerdings noch etwas weiter. Sie ließ den Eindruck entstehen, Schröder habe die Kanzlerschaft wegen des lukrativen Postens aufgegeben. Das Blatt zitierte einen FDP-Politiker, der die Frage aufwarf, ob Schröder „persönliche Motive“ gehabt habe, „als er in politisch aussichtsloser Lage Neuwahlen herbeiführte“.

Für Axel Springer ist das Verfahren ein Erfolg – egal, wie das Urteil lautet. Die Urteilsverkündung beschert dem Unternehmen Aufmerksamkeit. Sollten die Richter auch noch zu dem Schluss kommen, dass die Meinungsfreiheit der Mediengruppe eingeschränkt war, kann es obendrein auf Schadenersatz hoffen. Für Schröder dagegen dürfte der Streit um „Bild, Bams und Glotze“ lästig sein. Ob er den Blick der Deutschen auf ihren früheren Kanzler noch bedeutsam verändert, ist allerdings fraglich. Schon jetzt gilt schließlich als sicher: Die besondere Nähe Schröders zum russischen Präsidenten Wladimir Putin ist ein gesetztes Kapitel in Geschichtsbüchern und Biografien.

Gegen das Urteil ist eine Berufung möglich.

Quelle: http://www.n-tv.de/politik/Bild-laesst-Schroeder-keine-Ruhe-article13182371.html

Gruß an die Amerika- treuen Medienhuren

TA KI

Washington trommelt zum finalen Atomkrieg


luftpost1 juli1luftpost1 juli2luftpost1 juli3luftpost1 juli4luftpost1 juli5luftpost1 juli6luftpost1 juli7luftpost1 juli8Quelle: http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_13/LP09614_300614.pdf

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Gruß an die, die der Matrix entkommen

TA KI

Verschwörungstheorien: Das Geschäft mit der Angst


 

 

 

 

NUR ALS ZITAT  Kopp-Verlag / Screenshot

Screenshot von Kopp Online: Pionier des aktuellen Zeitgeists

Dritter Weltkrieg, drohender Staatsbankrott, der Angriff der „Fäkal-Dschihadisten“: Buchverlage und Internetportale bedienen die diffusen Ängste der Menschen – und verdienen damit gutes Geld.

In Rottenburg am Neckar ist fast täglich Weltuntergang. In einer Halle im Industriegebiet am Rande der schwäbischen Kleinstadt verschicken die 60 Mitarbeiter des Kopp-Verlags jeden Tag bis zu 15.000 Bücher in die ganze Republik. Viele der Werke sind harmlos: Launige Bestseller, Historienschinken und Ratgeber gegen Gelenkschmerzen.

Doch was den Verlag so besonders macht, sind die Bücher, die man in der Bahnhofbuchhandlung eher nicht bekommt: In reißerisch beworbenen Werken beschwören die Autoren den „Albtraum Zuwanderung“ oder „Das Szenario eines Dritten Weltkriegs“ und verkaufen den Lesern ihren „Vorsorgeplan für Staatsbankrott, Zwangsenteignung und Bürgerkrieg“

Mit dem Schüren von Angst lässt sich prima Geld verdienen. Wie viel genau, das sagt der Verlag nicht. Man sei profitabel, erklärt Verlagsgründer Jochen Kopp auf Anfrage. Während andere Buchverlage darben, scheinen die Geschäfte bei Kopp gut zu laufen. Die Nachfrage sei „konstant positiv, mit gesundem Wachstum“, so der Verlagschef. 2013 bezog sein Unternehmen ein neues Gebäude. Das alte war zu klein geworden.

Der 48-jährige Kopp ist ein erfolgreicher Unternehmer geworden, der sein Tätigkeitsfeld ständig erweitert. Als sich der ehemalige Polizist vor 20 Jahren mit dem Verlag selbstständig machte, ging es vor allem um Ufos, Geheimbünde und andere Verschwörungen, mittlerweile gehören auch die Euro-Krise und das weltweite Finanzsystem zu den wichtigsten Themen im Kopp-Universum.

Meist geht es auch dabei um Verschwörungen, mal kommen sie von der US-Notenbank Fed, mal von der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich in Basel, die angeblich den Kollaps des Finanzsystems herbeiführen will, „um die vollständige Kontrolle über die Finanzen der Welt zu erlangen“.

„Ist Michelle Obama eine Transe?“

Auch sonst scheut der Verlag vor steilen Thesen nicht zurück. Der ehemalige „FAZ“-Redakteur Udo Ulfkotte wettert bei Kopp nicht nur gegen den Euro, sondern auch gegen die „schleichende Islamisierung Europas“. Als im Frühjahr 2011 halb Deutschland nach der Herkunft der krankheitserregenden Ehec-Bakterien fahndete, hatte Ulfkotte auf Kopps Online-Portal schnell eine ganz eigene Deutung parat: Orientalische Erntehelfer würden ihre großen Geschäfte gerne in Erdbeer- und anderen Feldern verrichten, um so den deutschen Konsumenten zu schaden. Stichwort: „Fäkalien-Dschihad“.

Ulfkottes Kopp-Autorenkollege Gerhard Wisnewski hat für so ziemlich jedes Ereignis der Zeitgeschichte eine ganz besondere Erklärung. Ob der Untergang der Titanic, die Mondlandung oder die Terroranschläge vom 11. September 2001 – glaubt man Wisnewski, war nichts davon so, wie es in Zeitungen oder Geschichtsbüchern steht. Und wenn US-Präsident Barack Obama in Wirklichkeit schwul ist, was ist dann seine Frau? „Ist Michelle Obama eine Transe?“, fragt Wisnewski geheimnistuerisch auf „Kopp Online“.

Mit seiner Mischung aus Rechtspopulismus, Kapitalismuskritik und Tabubrecher-Attitüde ist der Kopp-Verlag so etwas wie der Pionier des aktuellen Gegenzeitgeists – eines Geists, der sich gegen eine vermeintliche Political Correctness der etablierten Medienlandschaft richtet, weil diese angeblich ständig irgendeine Wahrheit unterdrückt.

Dieser Geist ist mittlerweile längst nicht mehr nur an den Rändern der Gesellschaft zu finden. Er hat sich so weit in den Mainstream ausgebreitet, dass viele Akteure an ihm verdienen können. Thilo Sarrazin gehört dazu, der mit seinen Büchern ständig irgendwelche Tabus bricht, die es gar nicht gab. Den Lesern scheint das egal zu sein: Sie haben den SPD-Politiker auf dessen alte Tage zum Multimillionär gemacht.

Europafeindliche Reflexe

Dabei verschwimmen zunehmend Grenzen – die zwischen rechts und links und die zwischen seriös und unseriös. Im Kopp-Verlag etwa publizieren längst nicht nur Spinner, sondern auch die etablierten Professoren Wilhelm Hankel, Wilhelm Nölling, Karl Albrecht Schachtschneider, Dieter Spethmann und Joachim Starbatty. Das Quintett ist vor allem dadurch bekannt, dass es regelmäßig vor dem Bundesverfassungsgericht gegen die Instrumente der Euro-Rettung klagt – und dabei regelmäßig verliert. Bei Kopp sehnen sie das Ende des „Euro-Abenteuers“ herbei – und bedienen damit die Europafeindlichkeit großer Bevölkerungsteile.

Auf diesen Reflex gegen europäische Institutionen setzen auch neue Online-Portale. Der ehemalige Fernsehjournalist Michael Mross etwa betreibt seit der Finanzkrise 2008 die Internetseite „MMnews“, die sich nach seinen Angaben „zum größten Wirtschaftsblog Europas“ entwickelt hat.

Dort wettert Mross gegen den angeblichen „Lug und Trug“ der Europäischen Zentralbank und die vermeintliche Zensur bei den „Mainstream-Medien“ (dazu zählt natürlich auch SPIEGEL ONLINE), deren Mitarbeiter bei „MMnews“ auch gerne als „Medienhuren“ bezeichnet werden. Forscher und Journalisten, die vor den Folgen der Erderwärmung warnen, heißen bei Mross wahlweise „Klima-Esoteriker“ oder „Klima-Alarmisten“

Deutlich subtiler füttern die „Deutschen Wirtschafts Nachrichten“ („DWN“) die Mischung aus Angst und Misstrauen bei einem wachsenden Teil der Bevölkerung. Der spröde Name trügt: Bei den „DWN“ geht es zwar meist um Wirtschaft und Politik, beides wird gelegentlich jedoch so reißerisch aufbereitet, dass der Leser vor Schreck zusammenzuckt. Immer wieder berichtet die Redaktion über angebliche Geheimpläne, mit deren Hilfe Institutionen wie der Internationale Währungsfonds (IWF) oder die EU-Kommission den deutschen Bürgern ans Geld wollen. Bei genauerem Hinsehen entpuppen sich die Fakten dann meist als weniger dramatisch.

Man kann das für aufklärerisch halten oder für krawallig. Das Konzept scheint jedenfalls zu funktionieren: Immer wieder gehören Texte aus den „DWN“ zu den am häufigsten verbreiteten auf Facebook. „DWN“-Gründer und Herausgeber Michael Maier, immerhin mal für ein halbes Jahr Chefredakteur des „Stern“, hält die Berichterstattung seines Mediums nicht für überzogen. Zwar spitze man Themen zu, teilt der Österreicher auf Anfrage schriftlich mit, allerdings nur, um die „politische und gesellschaftliche Brisanz hinter den politischen Worthülsen“ aufzuzeigen: „Wir lehnen jede Art von Angstmache ab.“

Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/verschwoerungstheorien-der-kopp-verlag-macht-geschaefte-mit-der-angst-a-967704.html

Gruß an die QUAL-itätsmedien der BRiD

TA KI