Doppelmoral: Grüne, SPD und CDU-Politiker verurteilten die Massenzuwanderung … in Tibet!


Eine Fundsache belegt wieder einmal die Doppelmoral der Einheitsparteien. Bei dem Dokument handelt es sich um eine Drucksache des deutschen Bundestags von 1996. Wie immer bei wichtigen Beschlüssen waren sich die Abgeordneten aller Parteien sehr einig. Lesen Sie mal die Liste der Unterzeichner, die heute noch im Kabinett sitzen und Merkels Asylpolitik inklusive Familiennachzug unterstützen. Heute wird der Dalai Lama für seine Aussage, dass Deutschland kein arabisches Land werden kann, verurteilt.

„“Der Deutsche Bundestag, {ist}

1. im Hinblick darauf, daß Tibet sich in der gesamten Geschichte eine eigene ethnische, kulturelle und religiöse Identität bewahrt hat,

2. tief besorgt darüber, daß diese eigenständige Identität (…) von der Zerstörung bedroht ist (…)

(…) verurteilt die Politik der chinesischen Behörden, die im Ergebnis gerade auch in bezug auf Tibet zur Zerstörung der Identität führt, insbesondere mittels Ansiedlung und Zuwanderung von Chinesen in großer Zahl (…)

(…) fordert die Bundesregierung auf, sich verstärkt dafür einzusetzen, daß

– die Regierung der Volksrepublik China die weltweit anerkannten Menschenrechte achtet und die Menschenrechtsverletzungen gegen Tibeter beendet (…)

– die chinesische Regierung jede Politik einstellt, welche die Zerstörung der tibetischen Kultur zur Folge haben kann, wie z.B. die planmäßige Ansiedlung von Chinesen in großer Zahl, um die tibetische Bevölkerung zurückzudrängen (…)““

Originaltext und Quelle:

Deutscher Bundestag: Drucksache 13/4445 vom 23.04.1996

Eine Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Texte von Bundestagsdrucksachen kann nicht übernommen werden. Maßgebend ist die Papierform der Drucksachen. Aus technischen Gründen sind Tabellen nicht formatgerecht und Grafiken gar nicht in den Texten enthalten. Teile der Drucksachen (Anlagen), die z. B. im Kopierverfahren hergestellt wurden, fehlen ebenfalls.

Antrag der Abgeordneten Hartmut Koschyk, Andreas Krautscheid, Hermann Gröhe, Karl Lamers, Ruprecht Polenz, Christian Schmidt (Fürth), Rudolf Seiters und der Fraktion der CDU/CSU, der
Abgeordneten Volker Neumann (Bramsche), Rudolf Bindig, Freimut Duve, Norbert Gansel, Heide Mattischeck, Regina Schmidt-Zadel, Günter Verheugen, Gert Weisskirchen (Wiesloch) und der
Fraktion der SPD, der Abgeordneten Gerd Poppe, Wolfgang Schmitt (Langenfeld) und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und der Abgeordneten Dr. Irmgard Schwaetzer, Dr. Burkhard Hirsch, Uwe Lühr, Ulrich Irmer, Dr.-Ing. Karl-Hans Laermann und der Fraktion der F.D.P.

Die Menschenrechtssituation in Tibet verbessern

Die Menschenrechtssituation in Tibet hat sich seit dem von allen Fraktionen gemeinsam gefaßten Beschluß des Deutschen Bundestages vom 15. Oktober 1987 nicht verbessert, sondern
weiter verschlechtert. Dies hat insbesondere die Anhörung des Auswärtigen Ausschusses vom 19. Juni 1995 zu Tibet ergeben.
Beginnend mit den unmenschlichen Militäraktionen seit dem Einmarsch Chinas im Jahr 1950, dauert die gewaltsame Unterdrückung Tibets und seines Strebens nach politischer, ethnischer, kultureller und religiöser Selbstbestimmung bis heute an. Die fortgesetzte Repressionspolitik Chinas in Tibet hat schwere Menschenrechtsverletzungen, Umweltzerstörungen sowie massive wirtschaftliche, soziale, rechtliche und politische Benachteiligungen der tibetischen Bevölkerung und letztlich die Sinisierung Tibets zur Folge. Dazu zählt insbesondere die Vorenthaltung gleicher Bildungschancen für die tibetische Bevölkerung.

Ein Beispiel für die Behinderung des religiösen Lebens der Tibeter ist die Entführung des Jungen, der vom Dalai Lama als Reinkarnation des Panchen Lama benannt wurde, sowie die Einsetzung eines zweiten Panchen Lama durch die chinesischen Behörden. Der Dalai Lama bemüht sich seit Jahren um einen friedlichen Dialog mit der chinesischen Regierung.

Der Deutsche Bundestag,
1. im Hinblick darauf, daß Tibet sich in der gesamten Geschichte eine eigene ethnische, kulturelle und religiöse Identität bewahrt hat,
2. tief besorgt darüber, daß diese eigenständige Identität seit dem Vorgehen Chinas mit brutaler Waffengewalt im Jahr 1950 von der Zerstörung bedroht ist,
3. unter Berücksichtigung, daß in der Anhörung des Deutschen Bundestages vom 19. Juni 1995 unter den Sachverständigen der völkerrechtliche Status Tibets streitig geblieben ist,
4. in Anbetracht dessen, daß es Politik der Bundesrepublik Deutschland ist, die Verwirklichung des Rechts auf Selbstbestimmung weltweit zu unterstützen, und daß aus der historisch-rechtlichen Situation Tibets der Anspruch auf Autonomie erwächst,
5. im Hinblick darauf, daß es Politik der Bundesrepublik Deutschland sein muß, unrechtmäßige Anwendung von Gewalt sowie massive Menschenrechtsverletzungen nicht hinzunehmen, die Menschenrechtsverletzungen in Tibet aber weiter anhalten,
6. tief besorgt über die Berichte, wonach ein sechs Jahre alter tibetischer Junge, Gedhun Choekyi Nyima, sowie seine Eltern von den chinesischen Behörden nur wenig später entführt wurden, nachdem der Dalai Lama ihn als jüngste Reinkarnation des zweitwichtigsten Führers Tibets, des 1989 verstorbenen Panchen Lama, bezeichnet hatte,

I. verurteilt die Politik der chinesischen Behörden, die im Ergebnis gerade auch in bezug auf Tibet zur Zerstörung der Identität führt, insbesondere mittels Ansiedlung und Zuwanderung von Chinesen in großer Zahl, Zwangssterilisierungen von Frauen und Zwangsabtreibungen, politischer, religiöser und kultureller Verfolgung und der Unterstellung des Landes unter eine chinesisch kontrollierte Administration;
II. fordert die Bundesregierung auf, sich verstärkt dafür einzusetzen, daß“ die Regierung der Volksrepublik China die weltweit anerkannten Menschenrechte achtet und die Menschenrechtsverletzungen gegen Tibeter beendet, “ die chinesischen Behörden dafür sorgen, daß Gedhun Choekyi Nyima und seine Familie sofort freigelassen werden und in ihr Heimatdorf zurückkehren können,“ die chinesische Regierung jede Politik einstellt, welche die Zerstörung der tibetischen Kultur zur Folge haben kann, wie z. B. die planmäßige Ansiedlung von Chinesen in großer Zahl, um die tibetische Bevölkerung zurückzudrängen, und die Verfolgung der Vertreter der tibetischen Kultur, “ die Regierung der Volksrepublik China positiv auf die Bemühungen des Dalai Lama und der tibetischen Exilregierung um einen konstruktiven Dialog reagiert und über mehr Rechte für das tibetische Volk verhandelt, “ die wirtschaftlichen, sozialen, rechtlichen und politischen Benachteiligungen der tibetischen Bevölkerung aufgehoben werden, “ alle politischen Gefangenen in Tibet freigelassen werden, “ die freie Rückkehr im Ausland lebender Tibeter ermöglicht wird,“ auch zukünftig bei den Beratungen der VN-Menschenrechtskommission die Lage der Menschenrechte in Tibet Gegenstand besonderer Aufmerksamkeit und kritischer Diskussion sein wird, “ die in Tibet eingesetzten Mittel der Entwicklungszusammenarbeit den Tibetern zugute kommen und der tibetischen Bevölkerung angemessene Bildungschancen eingeräumt werden,“ den Umweltzerstörungen in Tibet Einhalt geboten wird,“ dem Verlangen des tibetischen Volkes, die tibetische Kultur und Religion zu erhalten, verstärkt Beachtung geschenkt wird, und die Bereiche ermittelt werden, in denen das deutsche Volk und die Bundesregierung Hilfe leisten können,“ in Konsultationen mit dem Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen geprüft wird, welche Hilfsmaßnahmen nötig sind, um insbesondere die kulturelle Identität der tibetischen Flüchtlinge zu bewahren,“ ein effektiver Beitrag zur Ausbildung tibetischer Nachwuchskräfte, insbesondere durch Vergabe einer angemessenen Zahl von Stipendien bei deutschen Lehr- und Bildungseinrichtungen, geleistet wird,“ die vorstehenden Grundsätze und Maßnahmen auch innerhalb der Europäischen Union Anerkennung und Durchsetzung finden.

Bonn, den 23. April 1996
Hartmut Koschyk
Andreas Krautscheid
Hermann Gröhe
Karl Lamers
Ruprecht Polenz
Christian Schmidt (Fürth)
Rudolf Seiters
Dr. Wolfgang Schäuble,
Michael Glos und Fraktion
Volker Neumann (Bramsche)
Rudolf Bindig
Freimut Duve
Norbert Gansel
Heide Mattischeck
Regina Schmidt-Zadel
Günter Verheugen
Gert Weisskirchen (Wiesloch)
Rudolf Scharping und Fraktion
Gerd Poppe
Wolfgang Schmitt (Langenfeld)
Joseph Fischer (Frankfurt),
Kerstin Müller (Köln) und Fraktion
Dr. Irmgard Schwaetzer
Dr. Burkhard Hirsch
Uwe Lühr
Ulrich Irmer
Dr.-Ing. Karl-Hans Laermann
Dr. Hermann Otto Solms und Fraktion

23.04.1996 nnnn

Quelle: Drucksache Deutscher Bundestag

Anmerkung: Aufmerksam gemacht auf die Fundsache von einer engagierten Leserin!

Quelle: https://opposition24.com/doppelmoral-gruene-spd-cdu/355806

Gruß an die Aufmerksamen

TA KI

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Bürgerrechtler werfen Israel Menschenrechtsverletzungen vor


Israels einflussreichste Bürgerrechtsorganisation wirft der Regierung zunehmende Menschenrechtsverletzungen und Diskriminierung von Minderheiten vor.

Besonders bei der Tötung palästinensischer Angreifer bei Messerattacken verhielten sich Militär und Polizei nicht gesetzeskonform, teilte ACRI am Donnerstag bei der Veröffentlichung ihres Menschenrechtsberichtes 2015 mit.

«Sie wenden tödliche Gewalt an, ohne es wirklich zu müssen», sagte ein Sprecher. Seit Beginn einer neuen Gewaltwelle Anfang Oktober wurden 118 Palästinenser und 18 Israelis getötet. Die Menschenrechtsorganisation Betselem hatte Israel Anfang Dezember vorgeworfen, palästinensische Angreifer mit «Erschiessungsbefehl» gezielt zu töten. Polizeisprecher Micky Rosenfeld wies die Vorwürfe von Betselem vehement zurück und betonte, Polizisten würden nur dann auf palästinensische Angreifer schiessen, wenn ihr eigenes Leben in Gefahr sei.

Quelle. http://www.nzz.ch/international/buergerrechtler-werfen-israel-menschenrechtsverletzungen-vor-1.18660921

Gruß an die Erkennenden

TA KI

 

Kein Scherz: Saudi Arabien beschwert sich über Menschenrechtsverletzungen in Norwegen


Ja, Sie haben richtig gelesen. Das Land, dass für seine Menschenrechtsverletzungen bekannt ist, hat beschlossen Norwegen eine Moralpredigt zu halten. Die Golf-Monarchie kritisiert, dass in Norwegen muslimische Minderheiten nicht geschützt würden und dass Religionskritik nicht verboten ist. Allein in diesem Jahr wurden 151 Personen (einschließlich Kinder und geistig Behinderte) in Saudi Arabien geköpft. In Anbetracht dessen erscheint der saudische Einwand wie ein schlechter Scherz.

Gruß an die Klardenker
TA KI

Warum die Radikalisierung von Muslimen so einfach ist


Von Peter Haisenko

Es gibt viele Ansätze zu erklären, warum auch in Europa Muslime so leicht zu radikalisieren sind. Ich füge einen weiteren hinzu: Wir tragen dafür die Verantwortung, weil wir unsere eigenen „Ideale“ verraten haben.

Um schwierige Ursachen und Zusammenhänge leichter erkennen zu können ist es sinnvoll, mit der Betrachtung von Extremen zu beginnen, wie es auch die Mathematik tut. Ich stelle also ein Modell vor, das zwar fiktiv ist, aber genau so in der Realität existieren könnte. Nehmen wir an, ein junger Mann lebt friedlich in Deutschland. Er ist hier geboren und aufgewachsen, lebt mit seinen Eltern hier, aber die sind Zuwanderer aus Pakistan. Dieser junge Mann hat viele Verwandte in Pakistan, die er auch schon öfters besucht hat. Er liebt seine Cousinen und Cousins ebenso, wie deren Ehepartner und Kinder. Alles ist gut.

Enttäuschung auf der ganzen Linie

Nun erreicht ihn die Nachricht, dass der größte Teil seiner geliebten Verwandtschaft in Pakistan bei einem Angriff von einer US-Drohne ermordet worden ist. Es ist hierbei unwesentlich, ob es sich um einen gezielten Angriff auf seine Verwandtschaft gehandelt hat oder ein „Kollateralschaden“ zu beklagen ist. Der junge Mann in Deutschland ist entsetzt, verstört und tief verletzt ob dieses Verlustes. Weil er in unserem Kulturkreis aufgewachsen ist, sinnt er nicht sofort auf (Blut-)Rache. Er will als rechtschaffener Deutscher zunächst nur, dass das Verbrechen an seiner Verwandtschaft aufgeklärt wird und die Schuldigen bestraft werden. So weit, so gut.

Nun wendet sich der junge Mann an die Staatsanwaltschaft, wie es sich für einen guten Deutschen gehört. Dort muss er allerdings erleben, dass sich niemand für seine Anklage interessiert, geschweige denn Ermittlungen aufnimmt. Mit dieser Enttäuschung im Rücken wendet er sich an die „vierte Gewalt“; er geht zu seiner Zeitung und berichtet von seinem Leid. Aber auch dort muss er erfahren, dass niemand seine zweifellos wichtige Geschichte aufgreifen will, geschweige denn eine Kampagne zur Aufklärung zu starten. Dieser junge Mann beginnt spätestens jetzt an unserem System zu zweifeln, das ja nach allem, was er bislang erfahren hat, angeblich weltweit vehement für die Wahrung der Menschenrechte eintritt – Presse und Politiker. Er lernt: Für meine Rechte und die meiner Verwandten gilt das nicht.

Leichtes Spiel für Hassprediger

Es ist nur logisch, dass dieser junge Mann jetzt zutiefst verunsichert ist, denn alles, woran er in unserem Rechtsstaat geglaubt hat, ist zumindest schwer beschädigt. Er sucht Trost, Rat und Hilfe. Weil er aus einem liberal-moslemischen Umfeld stammt, sucht er diese in einer Moschee, etwa so, wie ein Christ in Not nach Altötting pilgert, um eine Kerze zu stiften. Im Umfeld dieser Moschee trifft er auf Leidensgenossen, denen ähnliches, vielleicht nicht ganz so Schlimmes passiert ist. Wenn es jetzt unglücklich weitergeht, dann könnte er hier auf einen radikalen Prediger treffen. Dieser wiederum wird mit seinen in sich schlüssigen Argumenten ein leichtes Spiel haben, den bislang völlig unauffälligen und hoffnungsfrohen jungen Mann zu radikalisieren. Das ist kein Wunder, denn man kann dem Argument in diesem Zusammenhang kaum widersprechen, dass sich niemand um die Nöte dieses jungen Manns kümmert, außer eben jenen radikalen Muslimen. Wir haben uns einen potentiellen Gewalttäter geschaffen.

Nun muss man erkennen, dass es nicht nur direkt betroffene (muslimische) Menschen sind, die nicht verstehen können, dass in unserer westlichen Welt niemand öffentlich gegen die Drohnenmorde der US-Regierung die Stimme erhebt. Zumindest nicht unsere Politiker und schon gar nicht unsere Medien, die von „Transatlantikern“ kontrolliert werden. Wo schon bei „normalen“ Deutschen Frustration und Unverständnis über diesen unsäglichen Zustand existieren, darf sich niemand wundern, wenn weniger in unserer Kultur verwurzelte Menschen erheblich radikaler reagieren. Es darf sowieso die Frage gestellt werden, wo denn die ganzen „Gutmenschen“ geblieben sind, die ansonsten unablässig auf Einhaltung der Menschenrechte in China und Russland lautstark bestehen.

Drohnenmorde sind an der Tagesordnung – Keiner sagt was!

Dieser junge Mann ist nicht dumm. Er hat miterleben müssen, wie die USA mit Lügen ihren Überfall auf den Irak begründet haben und dieses Land und den Umkreis ins Chaos gebombt haben und dafür nicht ansatzweise angeklagt, geschweige denn zur Verantwortung gezogen werden. Auch da geht es ihm nicht anders als einer Mehrheit der Deutschen. Hier müssen wir darüber nachdenken, was tatsächlich in unserem Land, im gesamten „Westen“ abläuft und was die letztlich unausweichlichen Folgen sind: Wir verraten unsere Ideale und verlieren damit die Basis unserer christlich-rechtsstaatlichen Ordnung.

Man muss sich das schon einmal in Ruhe betrachten: Da gibt es ein Land, das der ganzen Welt Demokratie und Menschenrechte lehren will und das wird von einem Präsident regiert, der täglich – und hier übertreibe ich nicht – seine Unterschrift unter Befehle setzt, die die Ermordung von Menschen in der ganzen Welt anordnen. Wohlgemerkt, ohne gerichtliches Verfahren, ohne Anhörung Betroffener und allem anderen, was einem Todesurteil in einem zivilisierten Land voranzugehen hat. Ganz abgesehen davon, dass ein zivilisiertes Land die Todesstrafe sowieso ablehnt. Erschwerend kommt hinzu, dass mit diesen Befehlen wissentlich und billigend in Kauf genommen wird, dass neben der „verurteilten“ Zielperson eine nicht einzuschätzende Anzahl unschuldiger Zivilisten ebenfalls ermordet wird – eben „Kollateralschäden passieren“.

Wir sind die „Guten“, wir dürfen das

Gerade junge Menschen sind darauf angewiesen, für ihre (positive) Entwicklung ein festes Moralgerüst zu haben, an dem sie sich orientieren können. Dieses können sie aber nicht mehr erkennen, wenn über derartige Vorgehensweisen schweigend hinweggegangen wird. Und es ist ja nicht nur dieses, es ist die gesamte Vorgehensweise unseres Hegemons, der seit Jahrzehnten Länder nach Belieben angreift und zerstört mit dem wunderbaren Argument: Wir sind die Guten, wir befreien euch und bringen euch „Demokratie“. Hat denn schon jemals jemand die betroffenen Menschen gefragt, ob sie das wollen? Muss man nicht, denn wir sind ja die Guten und wir wissen besser, was für euch gut ist. Nun, der junge Mann sieht das spätestens jetzt anders und er hat Recht, denn die Millionen Toten, das Leid und Elend, das über diese Länder gebracht worden ist, kann mit nichts begründet werden, was auch nur annähernd mit unseren „Idealen“ im Zusammenhang stehen könnte.

Wir sollten uns an die eigene Nase fassen, wenn wir über Menschenrechtsverletzungen, Terror oder Moral sprechen. Wie verkommen ist unsere eigene (öffentliche) Moral, wenn wir schweigend über all die Untaten hinwegsehen, die letztlich in unserem Namen von unserem Hegemon verbrochen werden. Wie können wir uns angesichts dessen erheben und Menschen verdammen, verurteilen, die in ihrer ohnmächtigen Wut über derartige Ungerechtigkeiten nur noch einen Weg sehen: Den bewaffneten Kampf gegen das Imperium des Bösen. Wie kann man als Betroffener die USA anders sehen? Ich rede hier keineswegs dem bewaffneten Kampf von Extremisten das Wort, aber ich sehe, wie wir selbst den Boden für diese irregeleiteten Menschen bereiten. Wie wir uns selbst jeder moralischen Grundlage berauben, indem wir unsere eigenen Ideale beiseite legen, wenn es um unseren Hegemon, die USA geht.

Wer heilen will, muss die Ursachen bekämpfen

Jeder gute Arzt weiß es: Wer eine Krankheit heilen will, der darf nicht nur an den Symptomen herumdoktern. Genau das tun wir aber, wenn der „Terrorismusgefahr“ nur mit immer neuen Beschränkungen und Überwachungen begegnet wird. Wir müssen an die Ursachen gehen und so den Boden für irregeleitete Gewalttäter austrocknen. Und hier gilt die alte Weisheit: Wer die Welt verändern/verbessern will, der muss bei sich selbst anfangen. Wer also wirklich eine friedlichere und gerechtere Welt schaffen will, der muss damit beginnen, unsere eigene Position zu überprüfen. Tun wir wirklich alles, was unseren Idealen entspricht, sie fördert? Praktizieren wir nicht eine selektive Moral, die gekennzeichnet ist von selektivem Wegsehen, wenn es unseren Vorbetern opportun erscheint?

Wer eigenständig denkt, wer (noch oder nicht mehr) nicht alles einfach glaubt, was unsere Medien publizieren und womöglich seine Wurzeln in einem andern Kulturkreis hat, der kann gar nicht anders, als die gravierenden Ungereimtheiten in unserem System und unserem Verhalten zu erkennen und abzulehnen. Es ist dann nur noch eine Frage des Umfelds, wie der einzelne seine Reaktion gestalten wird. Die islamischen Prediger geben ihren Jüngern ein schlüssiges Moralgerüst vor, das das Vakuum füllt, das unsere Abwendung von unseren eigenen Idealen auffüllen kann. Wie leicht ist es dann für Hassprediger, eine Radikalisierung herbeizuführen? Wie gesagt, auch ich verdamme Gewaltanwendung in jeder Form, aber ich sehe, dass es sehr wohl nachvollziehbare Abläufe gibt, die Menschen radikalisieren können, ohne dass sie das jemals geplant hatten.

Taliban, Al-Quaida, IS – das Ergebnis amerikanischer Politik

Mein (fiktives) Beispiel bezieht sich auf Pakistan. Das ist zu wenig. Mittlerweile darf es als Allgemeinwissen betrachtet werden, dass es die Angriffe der USA auf den Mittleren Osten waren, die den Boden bereitet haben für die Entstehung und Ausbreitung radikalislamischer Gruppen und letztlich dem IS. Wie viele junge Männer gibt es in unserem Land, und nicht nur hier, die Verwandte verloren haben im Irak, Afghanistan, Syrien oder Libyen? Die wissen, wer für deren Tod verantwortlich zeichnen muss? Die sehen, dass wir, unsere Politik und Medien geflissentlich darüber hinwegsehen? Wir sollten uns schämen, dass wir die Anklagen darüber den Hasspredigern überlassen.

Nur wenn wir uns besinnen auf unsere Ideale, die Einhaltung von Menschenrechten vorbehaltlos auch von unserem Hegemon einfordern, nur dann können wir Hasspredigern ihren Boden entziehen. Sie sind es, die uns mit der Nase in unseren eigenen Kot tauchen, indem sie das tun, was eigentlich unsere Aufgabe wäre. Dem radikalen Islamismus wäre die Spitze genommen, wenn wir unserer eigentlichen Aufgabe gerecht würden, Menschenrechte ohne Ansehen der Täter einzufordern, deren Verletzung anzuklagen und zu ahnden. Dann, und nur dann müssten junge Männer nicht mehr zu ihrem Imam gehen, um das Gefühl zu haben, dass sie ernst genommen werden und ihre gerechten Anklagen auch verfolgt werden, ohne dass sie zur Waffe greifen (müssen).

Nachsatz: Bevor es den IS gab, war es durchaus „gesellschaftsfähig“, als Kämpfer gegen Assad nach Syrien zu ziehen. Der NATO-Partner Türkei hat sie willig durchgeschleust, die USA haben sie im Kosovo in Camp Bondsteel sogar ausgebildet. Mancher „Rückkehrer“, der jetzt unter Generalverdacht steht, ist damals nach Syrien gezogen und darf sich jetzt wundern, dass sich die Haltung ihm gegenüber so verändert hat.

Quelle: http://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-2015/warum-die-radikalisierung-von-muslimen-so-einfach-ist/

Gruß an die Klarsteller

TA KI

Nordkorea stellt US-Foltermethoden an den Pranger


beim-sogenannten-waterboarding-wird-das-ertrinken-simuliert

Nordkorea hat den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen gebeten, die Verhörmethoden des amerikanischen Auslandsgeheimdienstes CIA zur Debatte auf seine Agenda zu stellen. Der nordkoreanische UN-Botschafter Ja Song Nam stellte einen dementsprechenden Antrag bei seinem Amtskollegen aus dem Tschad, der derzeit Präsident des Rates ist.

Gleichzeitig kritisierte der Vertreter Pjöngjangs, dass Nordkoreas Menschenrechtslage auf die Tagesordnung des höchsten UN-Gremiums gesetzt wurde – ein erster Schritt hin zu einer möglichen Überweisung an den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag.

Antrag zum Scheitern verurteilt

Stattdessen solle sich der Weltsicherheitsrat mit der kürzlich aufgedeckten CIA-Folter gegen Terrorverdächtige befassen, sagte Ja. Diese „mittelalterlichen Folterverbrechen“ seien „die gravierendsten Menschenrechtsverletzungen auf der Welt“. Die USA haben in dem Rat als ständiges Mitglied ein Vetorecht, weshalb als äußerst unwahrscheinlich betrachtet wird, dass sich das Gremium mit den CIA-Praktiken beschäftigen wird.

Die Menschenrechtslage in Nordkorea wurde auf die Agenda des Rates gesetzt, nachdem zwei Drittel seiner Mitgliedsstaaten dies gewünscht hatten. Ein Sprecher des Tschad sagte, die Debatte darüber werde am 22. oder 23. Dezember stattfinden.

Quelle: http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/internationale-politik/id_72188602/nordkorea-stellt-us-foltermethoden-an-den-pranger.html

Gruß an die Opfer dieser Terroristen

TA KI

Wer ist der wirkliche Feind der Menschheit?


Musiktitel am Ende des Videos: Ernst Busch – Ami go home

Augen auf „Neues“ (153) – Wer ist der wirkliche Feind der Menschheit?

„Kein Land beschert den Menschen der Welt mehr Kriege, Leid und Zerstörung als Amerika. Keiner kommt nur annährend an die Menschenrechtsverletzungen ran die Washington weltweit begeht. Keiner ist erpresserischer, barbarischer und gesetzloser. Keiner gefährdet den Frieden der Menschheit mehr.
Amerika gibt mehr Geld fürs Militär und verwandte Kategorien aus, als der Rest der Welt zusammen. Dabei sind die Vereinigten Staaten völlig bankrott und astronomisch überschuldet. Die Finanzierung der gigantischen Militärmaschinerie erfolgt nur auf Pump und auf Grund des Dollars als sogenannte Weltwährung.

Wann werden die Menschen endlich aufwachen und sich von diesem kriegerischen und tyrannischen Amerika befreien? Wann haben Politiker endlich den Mut Washington den Mittelfinger zu zeigen und trennen sich von diesem alles beherrschenden Monster? Wann hören sie auf Feiglinge zu sein und zeigen endlich Mut?“

***Fehlerfreie Rhetorik ,(Vor)lese und Rechtschreibfehler natürlich ohne Gewähr***

*** Die Gedanken des Videoerstellers müssen nicht zwangsläufig,
mit der Meinung des Verfassers der angebenen Quelle konform gehen… ***

Quelle:http://alles-schallundrauch.blogspot….
LG Chembuster33

Danke an Marco

Gruß an Dich

TA KI