Federstreich von Big-Pharma: Plötzlich leidet die Hälfte aller Amerikaner unter Bluthochdruck


Hoher Druck im Blutkreislauf kann, je nach physischer Verfassung des betreffenden Menschen, bisweilen problematisch sein. Dies ist bekannt. Der Blutdruck schwankt selbstverständlich, was vollkommen natürlich ist; bei körperlicher Anstrengung oder Aufregung geht er hoch, in Ruhephasen ist er dagegen niedriger. Der “optimale Blutdruck“ liegt per Definition bei 120 zu 80, eine “milde Hypertonie“, also der unterste Bereich des Bluthochdrucks, beginnt ab einem regelmäßig gemessenen Oberwert von 140. Doch wer legt eigentlich diese Standardwerte fest?

Grundsätzlich ist jeder Mensch verschieden. So neigen ältere Menschen zu etwas höheren Blutdruckwerten als jüngere und neben dem Herzen selbst haben viele weitere Faktoren Einfluss auf den Druck in unserem Blutkreislauf, wie auch der Blutdruck Einfluss auf die optimale Funktion praktisch aller Organe. Aber selbstverständlich “müssen“ Normwerte her, denn an irgendwas möchte sich der Mediziner schließlich orientieren.

So gibt es beispielsweise die Blutdruck-Normalwert-Tabelle der “Deutschen Hochdruckliga“, angelehnt an jene der Weltgesundheitsorganisation, welche grundsätzlich identisch sind. Folglich gibt es offenbar eine Art Konsens bezüglich dessen, was als “normal“ gilt. Mal sehen wie lange noch …

Denn nun haben sich die American Heart Association und das American College of Cardiology entschlossen, die Definition ein wenig passender zu machen, indem der Richtwert für “Bluthochdruck der Stufe 1“ von 140/90 auf 130/80 gesenkt wurde. Reuters berichtet:

Amerikaner mit einem Blutdruck von 130 zu 80 oder höher sollten behandelt werden, … dies besagen die neuen von der American Heart Association und dem American College of Cardiology verkündeten Richtlinien. …

Bluthochdruck ist für die zweitgrößte Zahl vermeidbarer Herzerkrankungen und Todesfälle durch Schlaganfall in den Vereinigten Staaten verantwortlich, noch vor dem Rauchen.

Durch den neu festgelegten Schwellenwert fallen nun insgesamt 46 Prozent der Erwachsenen in den USA in die Kategorie “Bluthochdruck“, was der Meldung nach mehr als 103 Millionen Menschen entspricht. Im Jahr 2003 lagen die Schätzungen unter den vormaligen Richtlinien noch bei rund 72 Millionen.

Selbstverständlich ist diese Entscheidung mit einer soliden, von der Regierung finanzierten Studie hinterlegt, nach der im Jahr 2015 festgestellt wurde, dass es bei Patienten über 50 zu satten 5 Prozent weniger Herzversagen kam, wenn der Blutdruck medikamentös unter 120 gehalten wurde, anstatt unter 140.

Tappst da irgendeine Nachtigall? Nun, zumindest liegt die Vermutung nahe, dass Lobbyisten von Pharmagiganten wie Merck, Pfizer und Novartis nicht untätig gewesen sein dürften:

Potenziell tödlicher Bluthochdruck kann mit einem breiten Aufgebot an Medikamenten unter Kontrolle gebracht werden, von denen viele als relativ preiswerte Generika verkauft werden. Darunter befinden sich Angiotensinrezeptorblocker, wie Diovan von Novartis, Kalziumkanalblocker, wie Norvasc von Pfizer., ACE-Hemmer, wie Pfizers Altace und Entwässerungsmittel wie Hyzaar von Merck & Co. Inc..

Ein landläufiges Sprichwort sagt:

“Gier frisst Hirn.“

Bedauerlicherweise ist das Geschäft mit der Angst ein sehr erfolgversprechendes und lohnendes, zumindest für diejenigen, welche den größten Nutzen von der in den meisten Fällen künstlich induzierten, doch in Wahrheit völlig ungerechtfertigten und unsinnigen Angst haben. Und je einfältiger ein Volk ist, umso leichter lassen sich derartige Dinge in die Tat umsetzen.

Nun sollen die US-Amerikaner also nicht nur Angst davor haben, dass der “irre Kim“ ihnen eine Atombombe auf den Kopf wirft, sondern auch vor einem Herzinfarktrisiko, welches per Federstreich einfach mal neu definiert wurde. Bleibt abzuwarten, wie lange es dauert, bis die WHO nachzieht und im Schlepptau die weltweiten Landesorganisationen, wie auch die “Deutsche Hochdruckliga“.

Und überhaupt, was sollen die denn auch sonst machen? Schließlich brummt doch die Wirtschaft und so soll es auch bleiben. Mit den neuen Richtlinien jedenfalls wird es wohl so richtig im Klingelbeutel von Big-Pharma klimpern. Und die brauchen doch das Geld, auch wenn sie nicht mehr jung sind.

Es wird Zeit für den Abriss.

Alles läuft nach Plan …

Der Nachtwächter

***

Quelle: http://n8waechter.info/2017/11/federstreich-von-big-pharma-ploetzlich-leidet-die-haelfte-aller-amerikaner-unter-bluthochdruck/

Gruß an die Erkennenden

TA KI

 

 

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Wurden Medikamente an Heimkindern getestet?


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TREYSA.

In den 50er-Jahren soll das Medikament Decentan® an Heimkindern im nordhessischen Treysa getestet worden sein.

Die Forschungsarbeit der Krefelder Pharmazeutin Sylvia Wagner habe die Vorgänge im Hephata-Heim offengelegt,  berichtet die Frankfurter Rundschau. Wagner recherchierte für ihre Forschung unter anderem im Archiv des Decentan®-Herstellers Merck.

Das Unternehmen teilte auf Anfrage der FR mit, man habe „nicht rechtswidrig“ gehandelt. Auch andere Hersteller hätten in Kindereinrichtungen Arzneien getestet. Zugleich hieß es:  „Sollten sich Dritte nicht entsprechend der Gesetzeslage verhalten haben, bedauern wir das selbstverständlich.“

Pharmazeutin Wagner hatte vor wenigen Wochen bereits  mutmaßliche Decentan®-Tests in einem Essener Heim veröffentlicht. (eb)

Quelle: http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/article/923178/hessen-wurden-medikamente-heimkindern-getestet.html

Kommentar: Für die Pharma-Industrie ist das bekanntlich kein Einzelfall – hier nur einige der anderen Beispiele:

…danke an Elisabeth

Gruß an die Aufklärer

TA KI

Heilpflanzen als Medizin


Die Medizin nutzt viele pflanzliche Medikamente. Ungefähr 3000 Heilpflanzen sind bekannt, aus etwas 500 stellt die moderne Medizin Arzneimittel her. Herzglykoside gewinnt die Pharmazeutik zum Beispiel aus dem Fingerhut. Diese Giftpflanze direkt einzusetzen kann zum Tod führen – selbst bei einer geringfügig zu hohen Dosierung.

Ätherische Ölfe liefern Thymian, Eukalyptus und Latschenkiefer, das aus der Mariendistel gewonnene Silymarin schützt die Leber; Weinlaub und Rosskastanie stärken die Venen. Schöllkraut, Pfefferminze, Kamille und Kümmel helfen bei Magen / Darmleiden, Baldrian, Hopfen, Melisse und Passionsblume beim Einschlafen. Weißdorn stärkt das Herz, Johanniskraut lindert Depressionen.

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Die Substanzen einiger Pflanzen sollten Leidende nur als medizinische Extrakte zu sich nehmen, um nicht ihre Krankheit durch den Tod zu beenden. Dazu gehört die Tollkirsche. Die Steinzeitjäger benutzten sie bereits als Pfeilgift. Seit der Antike setzten Ärzte sie als Heilmittel ein. Ihren lateinischen Namen Atropa belladonna erhielt die schwarz-violette Strauchfrucht jedoch als fragwürdiges Mittel, die Männerwelt zu verführen. Atropin erweitert nämlich die Pupillen, und weit bis in die Neuzeit träufelten sich Frauen Tollkirschensaft in die Augen, um als schwarzäugige Schönheit zu glänzen.

Ärzte wenden sie in der Augenheilkunde an; sie löst krämpfe bei Epilepsie und Asthma, und sie hilft gegen Bronchitis wie Reizhusten. Auch die Parkinson-Krankheit lässt sich mit der Tollkirsche lindern.

Das aus der Tollkirsche extrahierte Atropin entspannt die Muskeln, und es hilft gegen Krämpfe in den Muskeln des Magen-Darm-Traktes. Außerdem hilft es gegen Regelschmerzen. Auch medizinisch dosiertes Atropin kann indessen schwere Nebenwirkungen auslösen: Der Mund kann austrocknen, der Appetit ausbleiben, der Darm verstopfen; bisweilen schlägt das Herz schneller, und die Patienten erbrechen sich.

Mädesüß

Mädesüß ist eine Heilpflanze, die viele Menschen gar nicht kennen. Sie enthält schmerzstillende Substanzen, die ähnlich wie Acetylsalicylsäure wirken. Mädesüß riecht süßlich, und unsere Vorfahren würzten damit den Honigwein.

Die Germanen der Antiken nutzten Mädesüß als Schmerzmittel. Das war kein Aberglauben, das Kraut enthält nämlich Salicylsäure. Der Apotheker Felix Hoffmann stellte aus dieser Substanz 1897 Acetylsalicylsäure her, und die ist bis heute als Schmerzmittel in Gebrauch.

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Das echte Mädesüß wird ungefähr zwei Meter hoch; die Blattoberseite ist dunkelgrün, die Unterseite „behaart“, die Blätter sind fein gezähnt. An den Rispen wachsen kleine Blüten. Diese riechen süß und sind weiß-gelb gefärbt. Mädesüß blüht von Juni bis August und wächst auf feuchtem Böden, oft in der Nähe von Bächen.

Das Heilmittel befindet sich in den Blüten: Das Pflanzenöl besteht unter anderem aus Salicyladehyd und Salicylsäuremethylester. Die beiden Stoffe spaltet der Körper zu Salicylsäure auf. Sie wirkt gegen Entzündungen, lindert Schmerzen und senkt Fieber.

Fingerhut

Der Fingerhut ist seit der Antike berühmt – und berüchtigt. Noch vor hundert Jahren galt ein Tee aus Blättern des Fingerhuts als Heilmittel gegen ein schwaches Herz. Das ist nicht falsch, denn die Glykoside von Digitalis pupurea lassen das Herz schlagen. Der Gehalt der Glykoside schwankt, und überdosiert können sie töten.

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Medikamente aus Fingerhut enthalten Extrakte von Digoxin und Digitoxin. Als Tabletten und verordnet von Herzen helfen diese gegen Störungen des Herzrhytmus.

Echtes Johanniskraut

Das Johanniskraut wächst auf der Heide, also in offenen Landschaften mit wenig Bäumen. Die Blätter sehen „durchbohrt“ aus. Diese hellen Punkte sind Öldrüsen. Die gelben Blütenblätter sind punktiert wie die Blätter. Die Öldrüsen enthalten Hypericin, und das färbt das Öl rot. Zerreibt man die Blüten, färben sich die Finger dunkelrot.

Dies führte zwar zu vielerlei Aberglauben um eine vermeintliche „Blutpflanze“; die heilende Wirkung des Johanniskrautes ist jedoch Realität. Der Stoff Hyperforin und die Terpene in der Pflanze wirken antibakteriell und heilen Wunden wie Verbrennungen, Magen- und Darmstörungen.

Johanniskraut wird vielfach zu Medizin verarbeitet: Als Kapseln, Pillen und Dragees; als Tee; als Tropfen; als frisch gepresster Saft und als Öl.

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Johanniskraut ist wissenschaftlich anerkannt, um Depressionen zu behandeln. Dafür braucht es aber eine hohe Dosis und regelmäßige Kontrolle eines Arztes. Johanniskraut gilt als „erste Hilfe“ bei Depressionen und kann die Stimmung der Kranken heben, bevor andere Therapien greifen. Allerdings ist hier die Sorgfalt des Arztes gefragt. Leichte und mittelschwere Depressionen, nur mit Johanniskraut behandelt, können sich zu schweren Depressionen entwickeln. Dann aber wirkt das kraut nicht mehr, und sich auf die Pflanze zu verlassen ist lebensgefährlich. Schwer Depressive sind nämlich akut selbstmordgefährdet. Tee und Kapseln helfen auch gegen leichte Angststörungen und innere Unruhe.

Johanniskrautöl lässt sich auf die Haut auftragen, um Wunden und Verbrennungen zu heilen, Muskelschmerzen ebenso zu lindern wie Prellungen, Verstauchungen und Verrenkungen, Nervenschmerzen, Hexenschuss und Rheuma.

Herbstzeitlose

„Wer kennt nicht die zarte Jungfer

Im Lilatrauergewand,

Die seitdem frierend blühet

Auf herbstlich verödetem Land!“

(Die Herbstzeitlose, Emerenz Meier 1874-1928)

Die Herbstzeitlose wird bis zu 30 cm hoch; Teile der Pflanze wachsen unter der Erde, um die kalte Zeit zu überstehen. Im Winter wächst über der Knolle eine neue und bildet sich im Sommer bis zu einem Durchmesser von 5 cam aus. Im Frühjahr sprießen die lanzettförmigen Laubblätter bis zu 40 cm Länger. Sie sehen dem Bärlauch ähnlich, und das führt zu Vergiftungen.

Das Kraut bildet bis zu drei Blüten aus; ihre Blütenhüllblätter verwachsen zur Form einer Röhre. Der Fruchtknoten befindet sich in der Erde. Die Zeitlose blüht von September bis Oktober.

Die Kapselfrucht in Form eines Eis tritt im Mai aus der Erde, sie schwillt in den nächsten Wochen auf und wird braun.

Die Pflanze wächst vom Süden der britischen Inseln über Frankreich bis Norditalien und östlich bis in die Ukraine. Sie liebt feuchte Wiesen mit satten Nährstoffen im Windschutz.

Die gesamte Pflanze enthält Colchicin, ein giftiges Alkaloid – die Blüte 1,8%, die Samen 0,5, die Knolle 0,2 und die Blätter 0,03 %. Die Droge bleibt auch in der getrockneten Pflanze erhalten.

Die Phamazeutik nutzt besonders den Samen. Aus diesem Semen Colchicin wird das Colchicum-Dispert gewonnen. Jedes Dragee mit 15,6 mg enthält 0,5 mg Colchicin. Colchicin hilft gegen Gicht. In der Krebsbehandlung wird Demecolcin eingesetzt; das enthält die Zeitlose ebenfalls.

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Die Homöopathie stellt aus Knollen der Herbstzeitlosen das „Colchicum autumnale“ her – dazu werden die Knollen zerkleinert und in Alkohol eingelegt. Homöopathen reichen dieses Mittel be Gicht, Rheuma und Schwangeschaftsbeschwerden. Es ist verschreibungspflichtig.

Von Eigenversuchen ist dringend abzuraten; denn die Pflanze kann einen Menschen töten. 60 g Blätter, das heißt eine Handvoll, reichen dazu aus. Nach einigen Stunden setzen die Symptome ein: Der Mund brennt, das Schlucken fällt schwer, Brechreiz und Durchfall geben sich die Hand. Nach einer hohen Dosis setzt der Atem aus, der Kreisluaf bricht zusammen, der Vergiftete stirbt.

Kinder auf dem Land sind in Gefahr, weil sie die Pflanzen beim Heusammeln in die Finger bekommen, wenn die Zeitlosen blühen und deshalb besonders giftig sind. Sogar Milch von Schafen und Ziegen, die die Pflanzen fraßen, sind überliefert. Erwachsene spielen mit ihrem Leben, wenn sie die Herbstzeitlose verwechseln: Wer sie als Bärlauch oder kleine Küchenzwiebeln ansieht und sie in eben solcher Menge verwendet, überschreitet leicht eine tödliche Dosis.

Schlafmohn – Der Saft der Götter

„Unter all den Mitteln, die dem Menschen zu geben, um seine Leiden zu lindern, dem Allmächtigen gefallen hat, ist keines so umfassend anwendbar und so wirksam wie Opium.“ (Thomas Sydenham, 1624-1689)

Der Schlafmohn stammt ursprünglich aus den Ländern des östlichen Mittelmeers. Die Blütenknospe ist 1-3 cm lang und steht auch haarigen Stielen. Die Blüten erreichen einen Durchmesser von 5-10 cm. Vier weiß-violett-rote Kronblätter sind doppelt so groß wie die Kronblätter. Die Blume blüht von Juni bis August.

Ritzt man die unreifen Samenkapseln auf, tritt ein Milchsaft hervor, und mit ihm die „Königin der Drogen“: Opium. Die antiken Griechen nutzten es als Schlafmittel für Kinder. Sie waren aber nicht die ersten Opiumfreunde; bereits die Bandkeramik-Kultur nutzte den Mohn, und das 6000 Jahre v. Chr. Schlafmohn ist damit eine der ältesten kultivierten Pflanzen. Keilschriften 4000 v. Chr. berichten bereits, wie Medizin aus Schlafmohm hergestellt wird.

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Die Sumerer, die erste Hochkultur des vorderen Orients, nannten ihn die „Pflanze der Freude“. Aus der Bronzezeit stammen Gefäße in Form von Mohnkapseln, die Opium enthielten – und sogar Opiumpfeifen. Die Ägypter nutzten vor fast 4000 Jahren Opium zu religiösen Zeremonien.

Wofür Opium stand, wissen wir bei den antiken Griechen genau: Die Mohnkapsel was Symbol für Morpheus, daher der Bergiff Morphin, den Gott des Traumschlafes, für Thanatos, den Gott des Todes und für Nyx, die Herrin der Nacht. Traum, Nacht und Tod, mit anderen Worten, die dunkle Romantik – diese Bedeutung verlor das Opium bis heute nicht, samt seiner Kinder Morphium und Heroin.

Die Römer liebten den Schlafmohn als Droge; die Reichen konsumierten ihn in Mengen. Die alten Chinesen nutzten Schlafmohn anfangs medizinisch, später wurde er zur Volksdroge.

Die Christen hingegen verboten den Genuss von Opium – aber nicht etwa wegen der Suchtgefahr, sondern wegen seiner medizinischen Kraft. Schmerz kam in der christlichen Lesart von Gott, ein so effizienter Schmerzbetäuber wie das Opium galt deshalb als Teufelswerk. Die Kreuzritter brachten das Opium später nach Europa zurück; die arabische Medizin setzte es nämlich vielfältig ein.

Die Griechen und Römer atmeten mit Opium getränkte Schlafschwämme ein; das Mittelalter rührte Opium in der Theriak. Laudanum, eine Opiumtinktur, gab es im 19. Jahrhundert in jeder Apotheke.

Der deutsche Apotheker Friedrich Wilhelm Sertürner isolierte 1806 das Alkaloid Morphin aus dem Opium; die Firma Merck brachte es 1828 als Schmerzmittel auf den Markt. Die als Morphium bekannte Medizin wurde 1870/71 massenhaft eingesetzt, um Verwundete zu behandeln – unzählige von ihnen litten an Morphinsucht.

Das Ziel war jetzt, ein ebenso wirksames Mittel zu schaffen, das nicht abhängig machte. 1874 kam „Diamorphin“ auf den Markt, und um 1900 wurde es als Heroin als Massenware produziert: Um Schmerzen zu lindern, gegen Husten und – Ironie der Geschichte – um Morphiumabhängige zu behandeln. Doch Heroin machte wesentlich schneller abhängig als Morphium, und es wirkte viel stärker. Deshalb schränkten die meisten Länder den Handel und Gebrauch ein; in Deutschland darf es als Arznei nicht verwendet werden.

Heroin gilt als die am schnellsten süchtig machende Droge, sowohl körperlich wie seelisch. Außerdem gewöhnt sich der Organismus sehr schnell an den Stoff, und das führt dazu, immer höhere Dosen in immer kürzeren Abständen zu sich zu nehmen, um den Entzug aufzuhalten. Der bedeutet schwitzen, zittern und schlaflos umher irren, Gliederschmerzen und Kreislaufprobleme.

Morphin wird auch heute bei starken Schmerzen eingesetzt: Tumorschmerzen, Operationswunden, Herzinfarkt oder Unfallverletzungen – als Tropfen, Granulat, Zäpchen, Injektion oder Tablette.

Rohopium stillt den Schmerz, hemmt den Appetit, hilft gegen Durchfall und bringt Schlaflosen ihre Ruhe. Bei Süchtigen führt die Appetitlosigkeit zu Gewichtsverlust. Eine Überdosierung kann Atemlähmung auslösen und zum Tod führen. Die psychischen Folgen zeigen sich als Lethargie und Depression.

Opium unterliegt dem Betäubungsmittelgesetz und darf nur noch bei chronischem Durchfall verschrieben werden. Opioide, nämlich Tilidin und Tramadol, sind nach wie vor Schmerzmittel – insbesondere bei Zahnoperationen. (Dr. Utz Anhalt, Heilpflanzen in der Medizin)

Quelle: http://www.heilpraxisnet.de/naturheilkunde/heilpflanzen-medizin/

Gruß an die Forschenden

TA KI

Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität


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Pharma-Industrie – ein organisiertes Verbrechen? Dänischer Mediziner deckt auf

 

Das atemberaubende  Buch: „Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität – Wie die Pharmaindustrie das Gesundheitswesen korrumpiert“ des dänischen Medizinprofessors Peter Christian Gøtzsche öffnet dem Leser die Augen über das Versagen der Politik. „Wir könnten auf ziemlich einfachem Weg 95 Prozent der Medikamenten-Ausgaben sparen und hätten sogar eine gesündere Bevölkerung“, schreibt der Autor.

Ein sensationelles Aufklärungsbuch, das jeder Arzt dringend genau studieren sollte. Peter Christian Gøtzsche hat für seine 2013 in England erschienene Publikation den „BMA-Award“ der British Medical Association bekommen, die seit wenigen Monaten vorliegende deutsche Ausgabe ist leider kaum ins Bewusstsein der Bevölkerung vorgedrungen. Die führenden Medien hier müssten wohl einen Wegfall des lukrativen Anzeigengeschäfts mit Pharma-Produkten befürchten.

Professor Peter Christian Gøtzsche, 1949 geboren, Facharzt für Innere Medizin, ist Direktor des Nordic Cochrane Centers, einem Institut, welches sich mit der Erstellung, Aktualisierung und Verbreitung systematischer Übersichtsarbeiten zur Bewertung von Therapien beschäftigt. Im Rahmen seiner Arbeit erhielt er tiefe Einblicke in das Gesundheitssystem – ein System, dem er unwissenschaftliches, korruptes und kriminelles Verhalten attestiert. Der Pharmaindustrie wirft Gøtzsche aggressive Verkaufsstrategien vor. Klinische Studien seien getarntes Marketing. Das Geschäftsmodell der Pharmaindustrie sei organisierte Kriminalität und Hoffmann-La Roche der größte Drogenhändler.

Dritthäufigste Todesursache

Seine Beispiele für Medikamente mit tödlichen Nebenwirkungen haben schwindelerregende Dimensionen. Wie etwa das vor einigen Jahren vom Markt genommene Rheumamittel Vioxx: „Ich habe berechnet, dass Vioxx 125.000 Leute umgebracht hat. Wir haben auch Psychopharmaka. Eins der populärsten ist Olanzapin (Zyprexa), das zum Beispiel bei Schizophrenie verschrieben wird. Nach meinen Schätzungen hat allein dieses Medikament 200.000 Leute umgebracht.“

Pharmazeutische Studien, die nicht die gewünschten Ergebnisse erbringen, würden geheim gehalten oder manipuliert. Insidern sei das längst bekannt. Aber es müsse endlich ein Thema werden, das breit in der Öffentlichkeit diskutiert wird. „Ich wundere mich, dass das kein öffentliches Thema ist, wenn wir so viele Leute mit Arzneien umbringen. Wenn ein neues Virus nur einen Bruchteil dieser Leute umbringen würde, würden wir uns sehr anstrengen, um das Virus zu bekämpfen. Aber wenn es sich um Medikamente handelt, tun wir praktisch nichts. Der Grund dafür ist, dass die Pharmaindustrie unglaublich mächtig ist und reich und weite Bereiche unserer Gesellschaft korrumpiert hat.“

Die Psychiatrie bezeichnet Gøtzsche als das Paradies der Pharmaindustrie. Das Kapitel zu diesem Thema leitet er mit einem Zitat des englischen Psychiaters David Healy ein: „Es gibt wahrscheinlich keinen anderen Bereich der Medizin, in dem die wissenschaftliche Literatur so sehr den Rohdaten widerspricht“.

Arzneimittel-Epidemie

 Das 500-Seiten-Buch handelt vom Versagen eines Systems, das völlig aus den Fugen geraten ist. Unsere Politiker tun offenbar gar nichts, etwas zu verändern und sich von der Macht der Lobbyisten zu befreien. Erinnert sei an die Bankrott-Erklärung vom CSU-Ministerpräsidenten Horst Seehofer, ehemaliger Bundesgesundheitsminister und Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in der ZDF-Sendung „Frontal 21“ vom 6. Juni 2006: Seit 30 Jahren bis zur Stunde sind sinnvolle strukturelle Veränderungen auch im Sinne von mehr sozialer Marktwirtschaft in deutschen Gesundheitswesen nicht möglich wegen des Widerstandes der Lobby-Verbände“.

Das Hauptproblem unseres Gesundheitssystems sind die finanziellen Anreize, die es in Gang halten. Sie verhindern einen vernünftigen, wirtschaftlichen und ungefährlichen Umgang mit Medikamenten. Die Pharmaindustrie floriert dabei und hat die Informationen voll unter Kontrolle. Die wissenschaftliche Literatur über Medikamente wird durch Studien mit fehlerhaftem Design und unzutreffenden Analysen sowie durch selektive Veröffentlichung von Studien und Daten, Unterdrückung unerwünschter Ergebnisse und durch von Ghostwritern verfasste Artikel systematisch verfälscht.

Bildungsforscher Gerd Gigerenzer: Dieses Buch ist ein Augenöffner

„Peter Christian Gøtzsche erklärt, wie die profitorientierte Vermarktung von Medikamenten dabei ist, das Vertrauen zwischen Arzt und Industrie langfristig zu zerstören. Es ist nur zu hoffen, dass dieses mutige Buch Politik und Öffentlichkeit wachruft, etwas zu tun, um dem Gesundheitssystem die ganz große Vertrauenskrise zu ersparen. Bevor Sie das nächste Medikament nehmen, sollten Sie auf jeden Fall erst einmal dieses Buch lesen.“  (Professor Dr. Gerd Gigerenzer, Direktor am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin).

Die „Hall of Shame“ der Pharmariesen

Ein geradezu erschütterndes Buchkapitel, wo der Autor ausführlich von Strafzahlungen wegen Betrugs berichtet:

Pfizer im Jahr 2009: 2,3 Milliarden US-$,

Novartis im Jahr 2010: 423 Millionen US-$,

GlaxoSmithKline im Jahr 2011: 3 Milliarden US-$,

AstraZeneca im Jahr 2010: 520 Millionen US-$,

Johnson& Johnson im Jahr 2012: mehr als 1,1 Milliarden US-$,

Merck im Jahr 2007:  670 Millionen US-$,

Elly Lilly im Jahr 2009:  mehr als 1,4 Milliarden US-$,

Abbott im Jahr 2012:  1,5 Milliarden US-$, u.v.a.m..

Unvorstellbare Betrugssummen. Professor Gøtzsche zitiert einen ehemaligen Vizepräsidenten des Pharma-Giganten Pfizer: „Die Mafia verdient unverschämt viel Geld, diese Industrie ebenfalls. Die Nebenwirkungen des organisierten Verbrechens sind Morde und Tote, und das sind auch die Nebenwirkungen dieser Industrie. Die Mafia besticht Politiker und andere Leute, die Pharmakonzerne tun das ebenfalls.“

Die Korruption muss ein Ende haben

Der mutige dänische Medizinforscher, der ständig weltweit Vorträge hält, macht sinnvolle Vorschläge:

„Es kann nicht sein, dass ein Unternehmen, das mit schöngefärbten Studien Milliarden Euro oder Dollar verdienen kann, meist der einzige ist, der jemals die Rohdaten der Studien zu Gesicht bekommt.  Wir haben ein System, in dem die Pharmaunternehmen ihre eigenen Richter sind. Es wäre zum Beispiel lächerlich, zu einem Richter zu sagen: „Ich habe selbst ermittelt, hier sind alle Beweise“. Aber genau dieses System haben wir im Gesundheitswesen akzeptiert. Die Industrie macht ihre eigenen Studien und manipuliert sie häufig in einem schrecklichen Ausmaß. Aus diesem Grund können wir den Veröffentlichungen der Unternehmen – selbst in angesehenen Fachzeitschriften – nicht vertrauen.

Wir stoßen überall auf das Geld der Industrie. Ich schlage daher vor, Pharmawerbung schlichtweg zu verbieten. Gute Medikamente werden sich immer durchsetzen, hierfür benötigen wir keine Werbung.  Ein Werbeverbot würde dazu führen, dass Ärzte nicht mehr von Pharmareferenten korrumpiert werden können. Die Herausgeber medizinischer Fachzeitschriften hätten nicht mehr so große Angst, Artikel zu veröffentlichen, die nicht im Interesse der Industrie sind. Mit Hilfe einer solchen Reform könnten wir die Fachmagazine aus der Umklammerung von „Big Pharma“ befreien.

Die Industrie behält die Rohdaten ihrer Studien für sich. Stattdessen sollten wir neue Medikamente von öffentlichen Einrichtungen untersuchen lassen. Die Hersteller könnten die Tests bezahlen, sollten aber mit den Studien selbst nichts zu tun haben. Ärzte sollten auch keine Zuwendungen der Industrie annehmen dürfen.

Aktuell sind leider viele Mediziner bereit, als Mit-Autoren von Studien zu fungieren, zu deren Rohdaten ihnen der Zugriff verweigert wird und die in Wahrheit von den Firmen verfasst werden. Dabei könnten die Studien ohne die Mitwirkung der Ärzte und ihrer PatientInnen nicht durchgeführt werden. Dies ist ein Verrat akademischer Integrität und ein Bruch des Patienten-Vertrauens. Ärzte und Selbsthilfegruppen müssen das Geld einer derart korrupten Industrie schlichtweg zurückweisen“.

(…)

Quelle: http://www.epochtimes.de/Toedliche-Medizin-und-organisierte-Kriminalitaet-Pharma-Industrie-%E2%80%93-ein-organisiertes-Verbrechen-Daenischer-Mediziner-deckt-auf-a1233167.html

Gruß an die Aufdecker

TA KI

Die WHO, die Pandemie und Ebola


Die Weltgesundheitsorganisation (WHO = World Health Organization) erhielt 2009 für seine Abkürzung eine neue Bezeichnung: WHO = World Hystery Organization (Welt-Hysterie-Organisation). Denn sie hatte eine Pandemie ausgerufen, die keine war, sondern nur eine durch Neudefinitionen auf dem Reißbrett erzeugte Bedrohung, die die Pharmaindustrie für ihre eigenen Zwecke ausnutzen konnte

(Bezahlte Pharmaindustrie für Panik vor Schweinegrippe?).

Diese Maßnahme brachte der Organisation viel Kritik und nachhaltiges Misstrauen ein, worüber sie sich aber nicht sonderlich zu kümmern schien. Jetzt bei der Ebola-Epidemie in Afrika kommt es zu der logischen Fortsetzung dieser Misere. Der Grund dafür ist denkbar einfach: Es hat sich nichts geändert, weder an der Denkweise und dem Verhalten der WHO, noch an den Ursachen für dieses Verhalten.

Ich hatte seinerzeit zu diesem “Chaos” einige Artikel verfasst:

Aber das scheint ja noch gar nichts gewesen zu sein.

Jenseits von Afrika

Unlängst nahm „Frontal21“ Stellung zur WHO und der Ebola-Epidemie in Afrika.

(…)

Der Beitrag ist (noch) abrufbar unter http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2265900/WHO-versagt-bei-Ebola#/beitrag/video/2265900/WHO-versagt-bei-Ebola.

Hier erfahren wir, dass ein kleines Biotech-Unternehmen aus Duisburg einen Ebola-Schnelltest entwickelt hat, der in nur vier Stunden in der Lage ist, eine Infektion nachzuweisen. Das wären fast ideale diagnostische Bedingungen für ein Gebiet, in dem es eine Epidemie gibt. Mit Hilfe eines solchen Tests könnte man effektiv die Infizierten von den noch Gesunden trennen und so ein Umgreifen der Infektion verhindern. Eigentlich ein Produkt, mit dem man offene Scheunentore einrennt. Nicht so bei der WHO. Der Duisburger Unternehmer bot seinen Test bei der WHO an wie lauwarmes Bier. Er wurde nicht einmal zur Kenntnis genommen.

Da nur die WHO bestimmt, was in Krisengebieten an medizinischer Hilfe zum Einsatz kommt, muss auch ein noch so vielversprechendes Präparat oder Produkt von ihr abgesegnet werden. Auf der anderen Seite hören wir immer häufiger, dass die WHO viel zu spät oder überhaupt unangemessen auf die Krise im Epidemie-Gebiet reagiert. Grund für diese Art der „Sorglosigkeit“ ist angeblich ein gewaltiger Finanzmangel. Denn der letzte 2-Jahreshaushalt zeigt ein Budget, dass für Krisenbedarf um über 50 Prozent gekürzt wurde.

Den Grund für diese Kürzungen erfahren wir von Dr. Wodarg, einem Arzt und ehemaligen Europapolitiker: Die Mitgliedsstaaten zahlen zu wenig oder teilweise überhaupt keine Beiträge an die WHO. Kein Wunder also, wenn sich die WHO-Verantwortlichen schon seit geraumer Zeit nach zahlungskräftigen Sponsoren umschauen. Und hier treten die Pharmafirmen auf den Plan. Damit wären wir wieder bei der Pandemie 2010. Denn die Pharmafirmen zahlen zwar, wollen
aber natürlich mitbestimmen, wie und wo das Geld zum Einsatz kommt. Dr. Wodarg formuliert das so, dass die Pharmafirmen die WHO benutzen, um ihre Marketingstrategien mit der WHO gemeinsam durchzusetzen.

Damit sieht es so aus, als ob die WHO mehr oder weniger von der Pharmaindustrie abhängig geworden ist. Zumindest gibt der aktuelle WHO-Haushaltsplan allen Grund für diese Vermutung. Denn der sagt, dass der WHO rund 4 Milliarden US-Dollar zur Verfügung stehen, wovon aber über 3 Milliarden von „Spendern“ kommen, die sich nicht einfach nur so von ihrem Geld trennen.

Wer sind die edlen Spender? Auf der Liste der „Wohltäter“ der WHO stehen Namen wie Bayer AG, Merck, Novartis, GlaxoSmithKline und so weiter. Letztere hatten 2010 während der Schweinegrippe mit Hilfe der WHO ein glänzendes Geschäft gemacht (nähere Ausführungen dazu siehe oben gelistete Links). Aber nicht nur für Glaxo war die erfundene Pandemie ein Segen. Insgesamt hatte die Pharmaindustrie über 18 Milliarden Dollar für eine erfundene Epidemie einkassiert. Wie konnte das geschehen, wo doch alle so sehr an dem Wohlergehen der gesamten Menschheit interessiert sind?

Frontal21 gibt Auskunft: Die Leute, die seinerzeit bei der Schweinegrippe die Entscheidungen beeinflussten, hatten ausgezeichnete Kontakte zur Pharmawelt. Ein gewisser Klaus Stöhr, jahrelanger Kopf der „Grippe-Taskforce“ der WHO, wechselte nach erfolgreicher Pandemie zu Novartis. Albert Osterhaus war der Impfstoff-Experte der WHO und war damals und ist bis heute der Vorsitzende der ESWI (Europäische Gesellschaft für Grippe-Experten), eine Runde, die von der Pharmaindustrie finanziert wird. Außerdem scheint er Anteile an einer Firma zu besitzen, die damals die Impfstoffe gegen die Schweinegrippe herstellte. Darum geriet auch er in die Kritik, aus wirtschaftlichem Eigeninteresse Angst und Panik vor der Schweinegrippe geschürt zu haben. Immerhin beschloss damals der niederländische Gesundheitsrat, „Osterhaus kein Stimmrecht als Regierungsberater für den Umgang mit dem H1N1-Virus zu erteilen“.

Dann gibt es noch den Finnen Juhani Eskola, der laut WHO ebenfalls ihr Impfexperte ist und Millionenhilfen von der Pharmaindustrie für seine Arbeit kassierte. Die WHO-Webseite über ihn scheut sich überhaupt nicht, ihn als „Senior Vice President “ bei Aventis Pasteur (heute Sanofi Pasteur) aufzuführen (von 2002 bis 2003) und somit die Verquickung nur zu offensichtlich zu machen.

Diese Verflechtungen waren dann mit ein Grund, warum Dr. Wodarg damals den Vorwurf von Korruption innerhalb der WHO auf den Tisch brachte. Die WHO reagierte sofort, indem sie ein selbstbeweihräucherndes Gutachten erstellen ließ, dass sie von allen Vorwürfen dieser Art freisprach. Laut Dr. Wodarg hat sie sich mit einer solchen Aktion mehr geschadet als genützt. Denn es hat sich bislang nichts verändert innerhalb der WHO, weder bei deren Strukturen, noch bei der Finanzierung. Da ist so ein „Gutachten“ nichts als ein Feigenblatt, dass zudem auch noch durchsichtig ist.

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Der Brite Paul Flynn schlägt in die gleiche Kerbe. Er hatte 2010 die Untersuchung zu den Korruptionsvorwürfen geleitet. Er behauptet bis heute, dass die WHO von der Pharmaindustrie „beeinflusst“ wird. Er sagt: „Meiner Meinung nach ist sie (die WHO) auch heute noch exzessiv beeinflusst von der Pharmaindustrie, die sehr geschickt bei der Manipulation von Gesundheitsausgaben vorgeht, zugunsten eigener finanzieller Interessen.“

Und diese „geschickten Manipulationen“ machten sich in der Folge dann für die Pharmafirmen bezahlt. Rinderwahn, SARS-Epidemie, Vogel- und Schweinegrippe und andere planetarische Horrorszenarien der WHO-Regisseure waren so gut wie immer begleitet von exzessiven Verkäufen von Medikamenten gegen die gerade gängigen Epidemien – tolle Geschäfte für die Pharmafirmen. Die WHO, von den Pharmas finanziell unterstützt, hatte ihren Teil dazu beigetragen, dass die
gespendeten Gelder x-fach wieder bei den gütigen Sponsoren zurückflossen.

Jetzt kann man sich auch langsam die Frage beantworten, warum ein kleiner Duisburger Biotech-Laden mit einer tollen Erfindung bei der WHO keine Beachtung findet. Die WHO will Geld sehen und keine Erfindungen, die ihr kein Geld einbringen. Frontal21 bringt ein weiteres Beispiel, wo gute Ideen und Erfindungen auf der Strecke bleiben,weil die WHO als oberste Begutachterfirma andere Interessen als die der Weltgesundheit hat:

Prof. Wolfgang Göhde hat ein Gerät zur Diagnostik von AIDS-Erkrankungen an der Universität Münster entwickelt (Bezahlbare HIV-Tests: Prof. Wolfgang Göhde entwickelte vor 45 Jahren in Münster die Fluorzytometrie-Technologie). Er gilt als der Erfinder dieser Technik und berät eine Firma mit einem weltweiten Marktanteil von 40 Prozent in diesem
Segment. Aber bis heute steht sein Verfahren auf der WHO-Anbieterliste mit dem Vermerk eingetragen: „Technik nicht durch entsprechende Studien überprüft“. Da die Technik inzwischen über 40 Jahre existiert und dementsprechend viele Studien dazu gibt – laut Prof. Göhde über 30 unabhängige Studien – klingt es fast wie ein Witz, wenn eine Organisation wie die WHO den aktuellen wissenschaftlichen Stand nicht zu kennen scheint. Eine Intervention seitens des Professors in Genf, dem Hauptsitz der WHO, wurde ähnlich beschieden wie die Anfrage des Duisburger Biotech-Unternehmens: Anfrage erst einmal ignorieren. Gerichtliches Vorgehen gegen diese fast verleumderische Aussage bezüglich der Zuverlässigkeit und Erprobtheit des Analyseverfahrens ist nur vergeudetet Zeit und Geld. Dies musste auch Prof. Göhde erfahren. Denn die WHO gilt als ein „extra-territoriales Unternehmen“ und ist somit per Gericht nicht zu belangen. Mit anderen Worten: Die können machen, was sie wollen. Da ist die Immunität von Abgeordneten schon fast eine juristische Zwangsjacke im Vergleich.

Da aber die Zertifizierung von Medikamenten oder Verfahren durch die WHO notwendig ist, um in einem Krisengebiet oder allgemein in Problemländern eingesetzt zu werden, bleiben alle diejenigen vor der Tür, die keinen WHO-Stempel tragen. So wurde dem Münsteraner Professor zu guter Letzt angeboten, sein Verfahren an Kindern auszuprobieren. (Schluck!) An Kindern? Die WHO? So etwas ist aus ethischen Gründen so gut wie nirgendwo denk- und machbar. Aber die
„außer-territoriale“ Wohltäterorganisation scheint damit keine Bedenken zu haben.

Prof. Göhde erzählt: Laut WHO sollte er Vergleichsstudien an Kindern aus Adis Abbeba und Bangkok durchführen, und das in den Laboren von Konkurrenzfirmen. Eine weitere Auflage war, dass er oder andere Vertreter der Universität oder der Firma, die er berät, nicht bei den Tests dabei sein durften. Eine weltfremdere Forderung bezüglich der Beurteilung von Testverfahren kann es kaum noch geben. Es ist nur zu deutlich, dass diese abstrusen  Anforderungen zu nichts anderem dienen, als das Verfahren von Prof. Göhde auf Eis zu legen und andere Verfahren von meist amerikanischen Firmen zu bevorzugen. Und das sind Firmen, die die Kassen der WHO klingeln lassen. Und wer wird dann von der WHO empfohlen? US-Firma Becton Dickinson Biosciences, die ein konkurrierendes Produkt führen, dass aber signifikant teurer ist als das Münsteranische.

Money, money, money

Aber warum soll sich ein Produkt durchsetzen, dass teurer ist als ein vergleichbares oder vielleicht sogar besseres Konkurrenzprodukt? Nehmen nicht die Leute lieber das preiswertere Produkt falls die Qualität stimmt beziehungsweise vergleichbar ist? Warum klappt das bei der WHO nicht?

Die Antwort kommt wieder von Dr. Wodarg: Die WHO verhätschelt gerne amerikanische Firmen, die sich darauf verlassen können, dass ihre Regierung bei der WHO Druck ausübt, wenn diese jene nicht bevorzugt. Spurt die WHO nicht in der Weise, wie die Amerikaner sich das wünschen, dann werden von der amerikanischen Regierung einfach keine Beiträge mehr bezahlt, und das über längere Zeiträume hinweg. Dieses Gebaren machte die WHO dann noch abhängiger von Zuwendungen von privaten Unternehmen beziehungsweise von der Zugeständnisbereitschaft gegenüber solchen Regierungen. Kein Wunder also, wenn teure amerikanische Produkte zertifiziert und vergleichbare preiswertere Produkte aus anderen Ländern ignoriert werden.

Und weil es nur ums Geld geht und die Pharmaindustrie an der Spitze der Geldmacher steht, gibt es nur deshalb eine Pandemie, weil reiche Nationen davon betroffen sind, wo es einiges einzusacken gilt. Ebola findet dagegen in Afrika statt, wo es nichts zu holen gibt. Da muss man als oberste Gesundheitsbehörde zumindest den Anschein wahren, höchst energisch gegen die Seuche vorzugehen, auch wenn der Erfolg immer noch auf sich warten lässt. Und wenn jemand auf den abwegigen Gedanken kommen könnte, dass jetzt der Zeitpunkt gekommen ist, wo die Pharmaindustrie beweisen könnte, dass sie es mit der Gesundheit ihrer Kunden ernst meint (der wird sogar von der Journaille belehrt), was für ein Idiot so einen Gedanken ausgebrütet haben muss.

Denn die Online-Ausgabe der „Zeit“ stellt sich schützend vor die Pharmaindustrie mit der Behauptung: „Eine Pharmafirma ist keine Hilfsorganisation“. Eine Pharmafirma ist den Gesetzen von „Angebot und Nachfrage“ unterworfen und muss somit das tun, was sie tut. Oder mit anderen Worten: Wer nur ans Geldmachen denkt, der denkt an nichts anderes als ans Geldmachen. Da kann man nichts machen. Arme Geldmacher, arme Pharmaindustrie, die an nichts anderes denken können. Ich hätte ja fast nichts dagegen, dass die Pharmas nur ans Geldmachen denken. Aber sie machen mehr als das. Sie schaffen Situationen, in denen sie mehr Geld verdienen als unter normalen Verhältnissen. Ich habe nichts dagegen, wenn man Leute von Ebola heilt oder von der Schweine- oder sonstiger Grippe und dafür auch gut bezahlt wird. Aber hier werden Szenarien geschaffen, wo der normale Mensch für nichts zur Kasse gebeten wird und möglicherweise unnötigerweise mit teuren Medikamenten versorgt wird, die ihm nicht helfen, sondern schaden. Hier werden Angebot und Nachfrage manipuliert zugunsten der „armen“ Pharmaindustrie.

Bei Ebola gibt es nichts zu holen, weshalb die Geldmacher sich auch vornehm zurückhalten und das Feld der zweiten Garde überlassen, den mittel- und kleinständigen Industriezweigen, für die dieses Feld genug Früchte zu tragen scheint. Und die WHO sorgt dafür, dass die Konkurrenz auf diesem kleinen Feld nicht allzu groß wird. Und da die betroffenen Staaten und erst recht deren Bewohner kein Geld für Anti-Ebola-Therapien haben, muss die Finanzierung von woanders kommen. Die WHO scheint keine Gelder hierfür zu haben, denn dreiviertel ihres Budgets kommt von der Pharmaindustrie und anderen Sponsoren, die bestimmen, was mit den drei Milliarden passiert.

Fazit

Weil es um viel Geld geht, werden wir noch lange von Ebola hören. Ich hatte befürchtet, dass es bei der WHO zu starken Interessenkonflikten kommt, aber dass es bereits so “schlimm” aussieht, hatte ich selbst in meinen Träumen nicht erwartet.

Letzte Frage: Wie könnte man die Forschung gegen Ebola forcieren? Antwort (vom britischen Tropenmediziner John Ashton): „Man würde Heilmittel finden, wenn Ebola nach London käme.“

Quelle: http://naturheilt.com/blog/who-pandemie-und-ebola-2014/

Danke an Denise

Gruß an die Giftmischer und Genozidförderer der Pharmalobby

TA KI

WHO gehört Pharmakonzernen: Korrupt bis in die Knochen


Flagge der WHO

Unterfinanziert, unwirksam, korrupt – die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat mit gigantischen Problemen zu kämpfen. Während sich die Mitgliedsländer seit Jahren weigern höhere Aufwendungen zu zahlen, überrennt eine Ebola-Epidemi weite Teile Westafrikas. Doch Schuld am desaströsen Zustand der WHO ist nicht nur das Missmanagement auf höchster Ebene, sondern auch die enge Verknüpfung mit der Pharma-Lobby und anderen Nutznießerkreisen.

Maßlos unterfinanziert

WHOTabelle2

Seit mehreren Jahrzehnten fordert die Weltgesundheitsorganitsation höhere Beitragszahlungen ihrer Mitgliedsstaaten. Diese weigerten sich jedoch bis zum heutigen Tage. Die Sonderorganisation der Vereinten Nationen (UN) wurde dadurch in den letzten Jahren immer mehr dazu gezwungen Finanzmittel abzubauen. So sank beispielsweise allein vom Jahr 2012 bis 2014 die Möglichkeiten zur Seuchen- bzw. Krisenprävention und Bekämpfung um über 50% (siehe Grafik 1). Die geschiedenen Generalsekretäre der WHO kritisierten das bis zuletzt aufs schärfste.

 Anfälligkeit für Pharmakonzerne

Grafik2: Finanzquellen der WHO

Die chronische Unterfinanzierung der WHO sorgte in den letzten Jahren für kontroverse Abhängigkeiten mit der internationalen Pharma-Industrie. Die fehlende Gelder werden eben nun auf andere Weise beschafft. Im Finanzplan der WHO für die Jahre 2014-2015 heißt es offiziell, dass fast 4 Milliarden US-Dollar zur Verfügung standen. Davon kamen knapp mehr als 3 Milliarden aus sogenannten “freiwilligen Zuwendungen”. Das heißt mehr als 3/4 der Investitionsmöglichkeiten der Weltgesundheitsorganisation kommen aus Lobbykreisen, Stiftungen und privaten Geldgebern, die dann natürlich über die Verwendung der Gelder auch mitbestimmen wollen. Unter den Sponsoren verstecken sich die größten Pharmakonzerne der Welt. Darunter auch Bayer, Merck und Nowak.

Das Geschäft mit der Schweinegrippe

Als im Jahr 2010 immer mehr von der “Schweinegrippe” in Europa zu hören war, rief die WHO völlig überraschend die höchste Alarmstufe aus: Pandemiewarnung. Zum Vergleich: In Deutschland sind dem Robert-Koch-Institut (RKI) von Ende April 2009 bis Anfang August 2010 insgesamt 226.000 bestätigte Fälle der Schweinegrippe (Influenza H1N1/2009) übermittelt worden, davon 258 Todesfälle, die meisten im November. Weltweit soll es laut WHO ungefähr 18.000 Tote gegeben haben.

Während der – teilweise auch medial – verbreiteten nationalen Panik, zwang die WHO auch die Bundesregierung zu mehreren Vertragsabschlüssen. So auch zum “GSK-Vertrag” mit dem Pharmaunternehmen GlaxoSmithKline. Bis heute behandelt die Regierung das Papier offiziell als “streng vertraulich” und hat es trotz mehrer Anfragen nicht bekanntgegeben. Trotzdem liegt der Vertrag mehreren Medien vor. In der Orginalfassung zwischen den Ländern der Bundesrepublik und GlaxoSmithKline ist die Rede von 224 Millionen Aufwendungen, die der Bund für die Einlagerung eines Impfstoffes an GSK zu zahlen hat. Doch die weltweite Pandemie blieb aus, die Impfstoffe landeten teilweise in der Müllhalde. Der Fehlalarm der WHO soll der Pharmawelt weltweit mehr als 18 Milliarden US-Dollar eingebracht haben.

Die, die damals in der WHO den Ton angegeben haben, finden sich heute teilweise in Spitzenpositionen der Pharmaindustrie wieder. Klaus Stör beispielsweise, der jahrelang an der Spitze der Schweinegrippe Taskforce stand, bekleidet heute Spitzenpositionen des Pharmariesen Nowatis.

QUELLEN:

WHO-Finanzbericht: http://www.who.int/about/resources_planning/A66_7-en.pdf
Frontal21, Investigativ zur Schweinegrippe: http://frontal21.zdf.de/ZDF/zdfportal/programdata/f66838f5-a8fb-3da8-aa23-7a6accf45314/20360408?generateCanonicalUrl=true
GSK Vertrag: http://www.arznei-telegramm.de/Vertrag01-GSK-Bund-Laender.pdf

Quelle: http://www.neopresse.com/politik/die-und-die-pharmalobby-korrupt-bis-die-knochen/

Gruß an die Pharmaratten

TA KI