Die germanische Mythologie


Die nordische Mythologie, so wie sie uns in der Edda (Sammlung germanischer Götter- und Heldenlieder) überliefert ist, entstand zum Großteil in den noch heidnischen skandinavischen Ländern, überwiegend auf Island. Es gibt allerdings auch einige Hinweise, auf christliche Einflüsse (z. B. Hel als höllenähnliche Unterwelt). Diese wurden zur Zeit der Niederschrift (um 1200 n. Chr.) von den bereits missionierten Dichtern eingestreut bzw. entstanden während der Zeit der Christianisierung.
Leider gingen durch den „Eifer christlicher Missionare“ so gut wie alle mündlichen Überlieferungen der südgermanischen Mythologie verloren. Im großen und ganzen kann man aber davon ausgehen, daß die verschiedensten germanischen Stämme mehr oder weniger identische Mythen ihr Eigen nannten. Gerade die germanischen Schöpfungsmythen dürften die ältesten Überlieferungen darstellen, weil das Szenario von der Entstehung der Welt stark an die Vorkommnisse während der letzten Eiszeit erinnern. Womöglich entstanden aus den Erinnerungen der Urahnen der germanischen Völker an diese schlimme Zeit die ersten Fragmente der heutigen germanischen Schöpfungsmythologie.

 

Die nordgermanische Schöpfungsmythologie

Über die Entstehung der Welten wird in der Völuspa der Älteren Edda und im Gylfaginning der Jüngeren Edda berichtet:

    Einst war das Alter, da Ymir lebte:
    Da war nicht Sand nicht See, nicht salz’ge Wellen,
    Nicht Erde fand sich noch Überhimmel,
    Gähnender Abgrund und Gras nirgend.

    Bis Börs Söhne den Boden erhoben,
    Sie, die das mächtige Midgard schufen.
    Die Sonne von Süden schien auf die Felsen
    Und dem Grund entgrünte grüner Lauch.

    (aus der Völuspa – Der Seherin Weissagung)

    Am Anfang gab es nur Ginnungagap (AN mit Kräften/Magie erfüllter Raum), das man sich als Schlucht des Nichts und der Windstille vorstellte.
    Im Süden von Ginunngagap entstand später Muspelheim (AN Reich des Muspel => Der Feuerriese Muspel (=Surtur) herrschte über diese Welt.), die Welt des Feuers und der Hitze.
    Nach Muspelheim entstand nördlich von Ginnungagap Niflheim (AN Nebelwelt), die Welt des Nebels und des Eises, wo Finsternis und Kälte herrschten.
    Im Zentrum von Niflheim befindet sich der Brunnen Hvergelmir (AN brodelnder Kessel). Aus dieser Quelle entsprangen 12 Flüsse, die alle zusammen Elivagar genannt werden. In der Urzeit überfluteten diese Wassermassen Niflheim bis sie zu Eis erstarrten. Dabei legte sich eine Eisschicht über die andere, bis sogar Ginnungagap erreicht wurde (Hinweise auf Eiszeit?!). Seitdem lagen im Norden von Ginnungagap große Eis- und Schneemassen, wo Stürme wüteten. Der südliche Teil von Ginnungagap wurde von den Feuerfunken, die von Muspelheim herüberflogen, erwärmt, wodurch das Eis im Norden zu schmelzen begann. Aus den Tropfen des geschmolzenen Reifs bildete sich der Urriese Ymir (AN Zwitter ?!) und die Urkuh Audhumbla (AN die Milchreiche) taute aus dem Eis auf. Ymir ernährte sich von Audhumla’s Milchströmen. Danach fiel er in einen tiefen Schlaf. Während Ymir schlief, entstand aus dem Schweiß seiner linken Achselhöhle ein männliches und ein weibliches Riesenwesen und durch das Aneinanderreiben seiner Füße entstand ein Sohn. Dieser, genannt Vafthrudnir, galt als Stammvater des Geschlechts der Hrimthursar (AN Frost- oder Reifriesen).

    Audhumbla schleckte das salzige Eis als Nahrung, weil es noch kein Gras zum Fressen gab. Durch das Lecken setzte sie den Urriesen und Stammvater der Götter Buri (AN Erzeuger, Vater) aus dem Eis frei. Buri zeugte aus sich selbst den Riesen Bör (AN Sohn, Geborener). Bör wiederrum zeugte mit der Riesin Bestla (AN Baumrinde) drei Söhne – Odin, Vili und Ve, die ersten göttlichen Asen. Bör und Bestla sind folglich Urvater und Urmutter der Götter. Bestla, Tochter des Hrimthursen Bölthorn, war aus dem Geschlecht der Reifriesen, das aus Ymir hervorging. Sie galt jedoch als besonders friedliebend, ganz im Gegensatz zu den sonst bösen, zerstörerischen Reifriesen.

    Die drei Brüder Odin, Vili und Ve erschlugen den Urriesen Ymir und in den Fluten seines Blutes ertranken alle Reifriesen bis auf Bergelmir und seine Gemahlin, die sich in einem Boot retten konnten (christl. Einfluß -> Arche Noah ?). Aus dem Riesenpaar ging später das neue Reifriesengeschlecht hervor.
    Die drei Brüder legten Ymir ins Zentrum von Ginnungagap und schufen aus seinem Körper die Welt: Aus seinem Blut machten sie das Weltmeer, aus seinem Körper die Erde, aus seinen Knochen die Berge, aus seinen Haaren die Bäume und aus den Zähnen und Knochensplittern Steine und Felsen. Aus den Maden in Ymir’s verrottendem Körper schufen sie die Zwerge. (Nach einer anderen Version wurden sie aus Brimirs Blut und Blains Gliedern geschaffen.) Aus seinem Schädel machten sie das Himmelsgewölbe mit Hörnern an den vier Ecken. Sie hoben ihn hoch und setzten je einen Zwerg unter jedes Horn, damit diese das Gewölbe halten konnten. Die vier Zwerge sind nach den vier Himmelsrichtungen benannt worden: Austri (Osten), Westri (Westen),  Nordri (Norden) und Sudri (Süden). Anschließend nahmen die drei Brüder Feuerfunken aus Muspelheim und hefteten sie als Gestirne an den Himmel – anderen wurde erlaubt, sich am Himmel frei zu bewegen.

    Um die Tag- und Nachtphase festzulegen erhielt der Gott Dag (AN Tag) und seine Mutter, die Jötun-Riesin Nótt (AN Nacht), jeweils einen mit Pferden bespannten Wagen von den Göttern. Mit diesen fahren sie im Abstand von einem Tag um die ganze Welt. Dadurch bestimmen sie den Beginn bzw. das Ende von Tag und Nacht.
    Der Riese Mundilföri wagte es, seine Tochter Sol1) (AN Sonne) und seinen Sohn Mani (AN Mond) mit den Göttern gleichzusetzen. Als Strafe wurden die beiden von Odin in den Himmel versetzt, wo seitdem Sol den Sonnenwagen und Mani den Mondwagen über das Himmelsgewölbe lenken, um die Erde zu erhellen. Die beiden Wagen schufen die Götter aus zwei größeren glühenden Brocken aus Muspelheim. Mani wird vom Wolf Hati (AN Verächter) verfolgt. Immer wenn er dem Mondwagen zu nahe kommt, entsteht eine Mondfinsternis. Analog dazu wird Sol vom Wolf Sköll (AN Spott) verfolgt, wobei sich die Sonne verdunkelt, wenn er ihrem Wagen zu nahe kommt.

    Die Erde war kreisrund und vom Meer umgeben. Das Land an den Küsten im Osten wird Jötunheim genannt und ist das Reich der Riesen. Zum Schutz vor den zerstörerischen Kräften der Thursen2) bauten die Götter einen Wall aus Ymirs Augenbrauen kreisrund um Midgard (AN Mittelerde). Midgard lag im Zentrum aller anderen Welten und sollte die Wohnstätte der Menschen werden. Nachdem dies alles geschaffen war, nahmen die drei Brüder Ymirs Gehirn und warfen es in den Himmel, woraufhin die Wolken entstanden sind.

    Die ersten Menschen Ask (AN Esche) und Embla (AN Ulme) wurden von Odin, Hönir (= Vili: AN Wille) und Lodur (AN der Lodernde = Ve) aus zwei Bäumen geschaffen, die vom Meer an den Strand geschwemmt wurden. Odin gab ihnen als Luftgott Atem, Leben und Geist. Hönir gab ihnen als Wassergott klaren Verstand und Gefühl. Lodur gab ihnen als Feuergott das warme Blut, das blühende Aussehen, die Sprache und das Gehör. Ask und Embla bewohnten Midgard und aus ihnen ging das ganze Menschengeschlecht hervor. Auffallend im Vergleich zu Mythologien anderer Kulturen ist an der nordischen Version, daß die Menschen aus bereits lebendigem Material (Bäume) geschaffen worden sind.

      Gingen da dreie aus der Versammlung
      Mächtige, milde Asen zumal,
      Fanden am Ufer unmächtig
      Ask und Embla und ohne Bestimmung.

      Besaßen nicht Seele und Sinn noch nicht,
      Nicht Blut noch Bewegung, noch blühende Farbe.
      Seele gab Odin, Hönir gab Sinn,
      Blut gab Lodur und blühende Farbe.

      (aus der Völuspa – Der Seherin Weissagung)

       

      Yggdrasill – die Weltesche

      Es heißt in der Edda, Yggdrasill sei „der erste der Bäume“ – über seine Entstehung steht jedoch nichts geschrieben. Yggdrasill steht im Zentrum von Midgard und verbindet alle 9 Welten. Die 9 Welten sind in der nordischen Kosmologie auf drei Ebenen verteilt vorzufinden. Hierbei handelt es sich nicht unbedingt um eine „geographische“ Aufteilung anhand der Beschreibungen in den Schöpfungsmythen, sondern vielmehr um eine Schematisierung der germanischen Vorstellung vom Zusammenspiel des Kosmos: (Die strenge Unterteilung in Himmel und Hölle ist wohl auf christliche Einflüße zurückzuführen. Ursprünglich befand sich z. B. Walhalla in der Unterwelt und die Götterburg Asgard wurde auf Midgard erbaut.)

      1. Ebene („Himmel“):
      Asgard: Sitz der Götter, Wohnort der Asen
      Vanaheim3): Wohnort der Wanen
      Ljossalfheim: Wohnort der (Licht-)Alfen4)2. Ebene („Erde“):
      Midgard: Welt der Menschen im Zentrum aller anderen Welten
      Jötunheim: Reich der Riesen (im Osten)
      Svartalfheim: Wohnort der Dunkel-Alfen, (Zwerge) – unterirdisch
      Muspelheim: Reich des Feuers bzw. der Feuerriesen (südl. Midgard)

      3. Ebene („Unterwelt“):
      Hel(heim): Reich der Totengöttin Hel (Tochter Lokis)
      Niflheim: Reich des Nebels, Eises

      Der Weltenbaum Yggdrasill

       

      Bei näherer Betrachtung stellt man fest, daß die Welten immer Gegensätze bilden, Muspelheim – Niflheim (Feuer – Eis), Asgard – Hel (Himmel – Hölle), Ljossalfheim – Svartalfheim (Hell – Dunkel) und Vanaheim – Jötunheim (Friede – Zerstörung) übrig bleibt einzigartig Midgard im Zentrum, wo die restlichen 8 Welten aufeinandertreffen. Folglich ist in Midgard quasi „alles möglich“.

      „Diese Esche ist der größte und beste von allen Bäumen: seine Zweige breiten sich über die ganze Welt und reichen hinauf über den breiten Himmel. Drei Wurzeln halten den Baum aufrecht, die sich weit ausdehnen: die eine zu den Asen, die andere zu den Hrimthursen, wo vormals Ginnungagap war; die dritte steht über Niflheim, und unter dieser Wurzel ist Hvergelmir, und Nidhöggr nagt vonunten auf an ihr. Bei der anderen Wurzel hingegen, welche sich zu den Hrimthursen erstreckt, ist Mimirs Brunnen, worin Weisheit und Verstand verborgen sind. ….. Unter der dritten Wurzel der Esche, die zum Himmel geht, ist ein Brunnen, der sehr heilig ist, Urds Brunnen genannt: da haben die Götter ihre Gerichtsstätte, …“

      (Ausschnitt aus dem Gylfaginning)

      Außerdem sitzen die drei Nornen / Schicksalsgöttinnen (AN Raunende) Urd (Vergangenheit), Verdandi (Gegenwart) und Skuld (Zukunft) an Urds Brunnen. Dort bestimmen sie das Schicksal aller Lebewesen.
      Auf der Spitze des Baumes sitzt der Jötunn-Riese Hräswelgr in Gestalt eines Adlers. Wenn er mit seinen Flügel schlägt, entsteht der Wind.

        Hräswelg heißt, der an Himmels Ende sitzt
        In Adlerskleid ein Jote.
        Mit seinen Fittichen facht er den Wind
        Über alle Völker.

        (aus dem Gylfaginning)

        Das Eichhörchen Ratatöskr läuft ständig am Stamm des Yggdrasill entlang zwischen dem Adler und dem Drachen Nidhöggr (AN Neiddrache) hin und her. Es galt als Sinnbild der ewigen Streitigkeiten zwischen den Menschen, weil es immer Zwietracht zwischen den beiden sät, indem es jeweils dem einen erzählt, was der andere schlechtes über ihn erzählt hätte.

        Wenn der immergrüne Lebensbaum zu welken beginnt, ist dies die Ankündigung von Ragnarök (AN Weltuntergang). Unter den Menschen herrscht Grausamkeit und moralischer Verfall. Darauf folgt eine Eiszeit und die alles vernichtende Endschlacht, bei der alle Götter und Menschen sterben werden. Nach einer langen Zeit wird die Welt neu entstehen. Der Lichtgott Balder wird zurückkehren und alle Wesen werden in Frieden miteinander leben.

          Brüder befehden sich und fällen einander,
          Geschwisterte sieht man die Sippe brechen.

          Unerhörtes ereignet sich, großer Ehbruch.
          Beilalter, Schwertalter, wo Schilde krachen,
          Windzeit, Wolfszeit, eh die Welt zerstürzt.
          Der eine achtet des andern nicht mehr.

          Schwarz wird die Sonne, die Erde sinkt ins Meer,
          Vom Himmel schwinden die heitern Sterne.
          Glutwirbel umwühlen den allnährenden Weltbaum,
          Die heiße Lohe beleckt den Himmel.

          Da seh’ ich auftauchen zum andernmale
          Aus dem Wasser die Erde und wieder grünen.

          Alles Böse bessert sich, Baldur kehrt wieder.

          (aus der Völuspa – Der Seherin Weissagung)

           

          Der erste Krieg

          Um an den Reichtum der Wanen zu gelangen, begannen die kriegerischen Asen den allerersten Krieg, der erst endete, als die beiden Göttergeschlechter ewigen Frieden schlossen, indem sie Geißeln austauschten.
          Wahrscheinlich wurde hier ein geschichtlich bedeutendes Ereignis im Mythos verarbeitet: Nach der Entmythologisierung stellt man fest, daß es sich bei den Asen im Grunde um kriegerische indogermanische Stämme und bei den Wanen um die bäuerliche  germanische Urbevölkerung handelt. Zwischen denen etwa 2000 v. Chr. ein realer Krieg herrschte. Auch damals wird der Friede durch Heirat zwischen Angehörigen der zuvor verfeindeten Stämme gesichert worden sein. Nach der Vermischung der germanischen Urbevölkerung mit den indogermanischen Stämmen überwog nach und nach die Verehrung der eher kriegerischen Götter der Indogermanen, eben der Asen als der friedlichen Wanen. Wahrscheinlich aus dem ganz einfachen Grund, weil sich die indogermanischen Religionsvorstellungen durchsetzten und die der Urbevölkerung mehr oder weniger in den Hintergrund drängten. So ist es z. B. auch auffallend, daß die Herkunft der Wanen in den altnordischen Quellen nicht näher beschrieben wird.
          Eine andere Theorie verweist jedoch auf den sozialen Konflikt zwischen den Herrschenden und dem einfachen Volk. Erst nach dem Friedensschluß zwischen diesen beiden Gruppen war ein Leben in einer geordneten Gesellschaft möglich geworden.
           Anmerkungen1) Die Verehrung einer Licht und Wärme spendenden Sonnengöttin als Personifikation der Sonne läßt sich bis in die Bronzezeit zurückverfolgen.

          2) An dieser Stelle ist es vielleicht notwendig, anzumerken, daß man die „Riesen“ eigentlich in verschiedene Arten unterteilen kann:
          Die Jötunen, auch genannt Etins, stellen sich entweder auf die Seite der Götter oder wenden sich zusammen mit den Thursen gegen sie. Oft besitzen die Jötunen ein enormes Wissen und verfügen über Zauberkräfte. Die Körpergröße spielt bei den Jötunen keine entscheidende Rolle. Ein gutes Beispiel für einen Jötun wäre z. B. der bösartige, aber hochintelligente Gott Loki, Sohn des Riesen Farbauti. (Loki wird den Weltuntergang Ragnarök heraufbeschwören.)
          Zusätzlich gibt es noch das Geschlecht der Thursen, die man sich als riesengroß, zerstörerisch und allgemein als dumm vorstellte. Ihre Bosheit treibt sie zu Handlungen, die den Menschen und Göttern oft schaden. Zu den Thursen zählen die Eis-, Stein-, Wasser- und Feuerriesen: Verkörperung der Naturgewalten.

          3) Wahrscheinlich stellten sich die Germanen Vanaheim als Reich im Erdinneren vor, die Wanen sind ja auch Erdgottheiten. Hier ist Vanaheimr in die erste Ebene gesetzt, da es letzlich auch ein „himmlischer“ Wohnort von Göttern ist.

          4) Licht-Alben (= Alfen/Elfen) sind geisterhafte, schöne Lichtwesen mit großer Weisheit. Sie sind den Menschen gegenüber freundlich und hilfsbereit und stehen den Göttern nahe. Dunkel-Alben hingegen sind pechschwarz, leben unter der Erde und sind eher bösartig gesinnt. Die Dunkel-Alben werden oft auch mit den Zwergen in Verbindung gebracht. Eine weitere Vorstellung war, daß es sich bei Elfen um die Seelen der verstorbenen Ahnen handelt.

          AN: altnordische Übersetzung oder Bedeutung
            

          Stammbaum der nordischen Gottheiten
          Stammbaum der nordischen Gottheiten

           

           Literaturhinweise Die Edda, (Übersetzung v. Karl Simrock), Manfred Stange (Hrsg.), Bechtermünz VerlagEdda, (Übersetzung v. Felix Genzmer), Max Thalmann, Eugen Diederichs VerlagHerder Lexikon / Germanische und keltische Mythologie, Herder VerlagLexikon der germanischen Mythologie, Rudolf Simek, Kröner VerlagLexikon der Mythologie, Gerhard J. Bellinger, Bechtermünz VerlagRunenkunde, Edred Thorsson, Urania Verlag 

           NMYTH.DOC & STAMBAUM.DOC (Word7)    NMYTH.RTF & STAMBAUM.RTF.

          Quelle: http://ingheim.tripod.com/nmyth.htm

          Gruß an die Ahnen

          TA KI

           

           

          Nordische Mythologie


          Die Götterwelt der Germanen begründet sich auf drei Geschlechter, die alle aus dem Urchaos Ginnungagap und dem Urrind Audhumbla hervorgingen: Das Geschlecht der Riesen und Ungeheuer, zu denen praktisch alle bösen Wesen gehörten, die auch für Naturkatastrophen verantwortlich gemacht wurden, kam als erstes auf die Welt. Dieses Geschlecht hat die Macht, die Welt zu vernichten. Damit dies nicht passiert, wurden Wanen und Asen geschaffen. Sie halten alles im Gleichgewicht, bis sich das Schicksal der Götter in einem finalen Kampf erfüllt, infolgedessen es zu einem Krieg zwischen Riesen und dem Asen-Wanen-Bund kommt, dem sich die gefallenen Menschenkrieger anschließen und in dem die ganze Welt vernichtet wird, um wiedergeboren zu werden.

          Das zweitälteste Geschlecht, die Wanen, wurden als äußerst geschickt, erdgebunden und weise verehrt und lebten ewig, sofern sie nicht erschlagen wurden. Das jüngste Geschlecht, die Asen, galten als äußerst mutig und stark, aber nicht sehr klug, was man auch in der Edda nachlesen kann. Ihr Ewiges Leben verdanken sie einem Trunk, der sie gewissermaßen abhängig von den Wanen machte.

          Hauptgott der Asen war Odin, ursprünglich vielleicht Tyr. Hauptgott der Wanen war der Meeresgott Njörd bzw. dessen Zwillingskinder Freyr und Freya. Asen und Wanen fochten einen großen Krieg aus, bei dem die Asen als Sieger hervorgingen, wobei die Wanen weiterhin eine geachtete Stellung innehatten. Beide Geschlechter lebten versöhnt und nebeneinander, bis die Christianisierung der Germanen einsetzte. Daraus ergeben sich auch verschiedene Schöpfungsmythen: so ist sowohl Tyr als auch Odin Schöpfer der ersten Menschen. Odin war ursprünglich der Hauptgott der Westgermanen, wobei er sich nordwärts über ganz Europa verbreitete. Für die Nordgermanen spielte ursprünglich Nerthus eine große Rolle, doch schon früh verschmolz ihr Kriegsgott Wodan mit dem Kriegsgott Odin und wurde so zum Hauptgott. Auch die Ostgermanen übernahmen Odin schließlich als Hauptgott. Daher wird in der Nordgermanischen Religion Odin immer als oberster Gott angesehen.

          Odin war ein Gott über alle anderen Götter. Odin war zuvorderst Kriegs- und Todesgott, und erst in zweiter Linie ein Weiser. Der Name „Odin“ leitet sich vom altnordischen Wort „óðr“ her, das „wild, rasend“ bedeutet. Daher war er der Gott der Ekstase und des rasenden Kampfes. Er war nicht ein nordischer, sondern ein gemeingermanischer Gott. Er war auch Hauptgott der Angeln, der Sachsen, die ihn Wodan nannten, was Inschriften bekräftigen. Die Sage um Odin reicht auch weit zurück, denn bereits die Römer wussten, dass die Germanen einen Gott verehrten, der ihrem Mercurius ähnelte. Odin hatte nur ein Auge, das andere hatte er dem Jöten Mime verpfändet, der über den Brunnen der Weisheit am Lebensbaum Yggdrasil gebot, wofür er aus dem Brunnen trinken durfte — er opferte also sein körperliches Auge für ein geistiges, mit dem er Dinge sehen konnte, die anderen verborgen waren. Auch die Magie der Runen hatte er von Mime gelernt. Nach der Völuspá hatte Odin einst den ersten Krieg verursacht: „In die Feinde schleuderte Odin den Speer. Das war der erste Kampf der Völker.“

          Gruß an die Geschichte des Nordens

          TA KI

          Die Asen


          Einführung


          Asgard, der Götterwohnsitz der Asen
          (Illustration von H. Hendrich, um 1890)

          Die Asen sind die Hauptgötter des Nordischen Pantheons. Sie erschufen die Menschen und greifen aktiv in ihre Geschicke ein. Sie wohnen in Asgard, der Burg der Götter, die Menschen bewohnen Midgard, Utgard ist dem Riesengeschlecht vorbehalten. Den Asen zur Seite stehen die älteren Wanen, die Naturgötter. Beide kämpfen gegen die Kräfte des Bösen, das Geschlecht der Riesen, die auf die Vernichtung der Welt und der Götter, Ragnarök, hinarbeiten.

          Der vornehmste, Erstgeborene der Asen ist Odin, der Allvater mit den vielen Namen. Seine beiden Brüder sind Wili und Wili . In anderen Sagen treten diese drei auch als Wotan, Loki und Hönir auf.

          Odin ist mit Frigga vermählt, einer Fruchtbarkeitsgöttin, hat aber noch viele weitere Frauen und zeugt zahlreiche Kinder, darunter auch seine Söhne Thor und Baldur. Er reitet auf seinem Hengst Sleipnir durch die Welt und stiftet Kriege an, er beobachtet die Welt durch die Augen seiner zwei Raben Hugin (Gedanke) und Munin (Erinnerung). Und nicht zuletzt schickt er seine Walküren aus, um von den Schlachtfeldern (Walstätten) die gefallenen Helden zu bergen, damit sie sich in Walhalla mit ihm auf die letzte große Schlacht vorbereiten.

          Die Geschicke der Asen sollen nun an ausgewählten Beispielen vorgestellt werden.

          Baldurs Tod


          Wikingerbestattung, F. Dicksee, 1893

          Baldur, dem guten sanftmütigen, träumte, dass seinem Leben Gefahr dräute. Und als er den anderen Asen seine Träume sagte, pflogen sie Rat zusammen und beschlossen, ihm Sicherheit vor allen Gefahren auszuwirken. Frigg, die Herrin über die Natur, nahm Eide von Feuer und Wasser, Eisen und allen Erzen, Steinen und Erden, von Bäumen, Krankheiten und Giften, dazu von allen vierfüßigen Tieren, Vögeln und Würmern, dass sie Baldurs schonen wollten. Als das geschehen war, trieben die Asen allerlei Kurzweil mit Baldur, stellten ihn inmitten ihres Kreises und schossen nach ihm, hieben auf ihn ein, wieder andere warfen schwere Steine nach ihm. Doch was sie auch anstellen mochten, nichts konnte ihm einen Harm tun.

          Das verdross nun freilich den Loki und er ging zu Frigg in Verkleidung eines alten Weibes und frug sie, ob sie denn wirklich alles in Eid genommen. Solcherart erfuhr der Listige, dass östlich von Walhall eine Staude, Mistel genannt, wachse ,die für zu jung befunden worden wäre, in Eid genommen zu werden.

          Darauf ging nun Loki hin, bemächtigte sich der Mistel und gesellte sich wieder den anderen Asen zu. Im äußersten Kreise der Männer stand der blinde Hödur; diesen nahm Loki alsbald zur Seite und nötigte ihn, mit dem Zweiglein, dass er ihm reichen wolle, auch Baldur Ehre zu tun und nach ihm zu schießen. Wie groß das Entsetzen aller, als nun dieses Zweiglein von des Blinden Hand den Baldur durchbohrte, dass er tot zur Erde stürzte!

          Frigg befrug nun jeden, ob er sich reichen Lohn verdienen wolle, und in ihrem Auftrag der Hel ein reiches Lösegeld für Baldur anbieten , auf dass er heimkommen könne nach Asgard. Diesen Auftrag nahm Hermodhr an, des Odins Sohn, bestieg dessen unvergleichlichen Hengst Sleipnir und nahm den Helweg auf sich.

          Unterdessen wurde Baldurs Leichnam mit allen Ehren bestattet, jedoch ohne Rache, denn der Heimtückische befand sich auf geheiligter Freistätte.

          Hermrodhr gelangte auch wirklich ins Reich der Hel und forderte Baldurs Rückkehr ins Land der Lebenden, doch stellte Hel für die Erfüllung dieses Wunsches eine Bedingung: Baldur solle nach Asgard zurückkehren dürfen, wenn alle Dinge auf Erden, tote wie Lebende, um ihn weinten, doch sei auch nur eines dabei, welches keine Trauer zeige und nicht um ihn weine, müsse er in ihrer, Hels, Obhut immerdar bleiben.

          So ritt Hermodhr wieder zurück ins Land der Lebenden und verkündete seine Botschaft; die Asen sandten daraufhin Abgesandte in alle Länder, auf dass alle Dinge um Baldur weinten, damit er von der Hel erlöst werden könnte.

          Die Gesandten erfüllten ihr Werk auch vortrefflich, doch, schon auf dem Rückweg nach Asgard, fanden sie das Riesenweib Thöck, die sich, man erzählt sich, Loki habe sie aufgehetzt, weigerte, um Baldur zu weinen, da sie weder im Tode noch im Leben etwas mit ihm zu schaffen gehabt hätte und ihr sein Schicksal, Hel oder nicht, herzlich gleichgültig sei.

          So musste Baldur denn auf immer in Hels Reich verbleiben und Loki der Heimtückische hatte einen großen Sieg errungen.

          Quelle: http://www.mythentor.de/nordisch/asen.htm

          Gruß an die nordische Mythologie

          TA KI

          Die Erschaffung der Welt



          Yggdrasil, die Weltesche
          (Illustration, Nordische Antiquitäten, 1847)

          Einst war das Alter, da alles nicht war,
          Nicht Sand noch See noch salzge Wellen,
          Nicht Erde fand sich noch Überhimmel,
          Gähnender Abgrund und Gras nirgend
          (Jüngere Edda, 4)

          Wie ein roter Faden zieht es sich durch die Nordische Mythologie, und auch die Entstehungsgeschichte der Welt, wie die alten Wikinger sie sich vorstellten, ist davon bestimmt: Gewalt, Brutalität und Tod.

          Vor der Schöpfung gab es eine kalte Welt, Niflheim, ganz Eis und Kälte. Und es gab eine heiße Welt, Muspelheim, ganz Glut und Feuer, deren Grenze von Surtur mit dem flammenden Schwert bewacht wurde. Dazwischen liegt Ginnungagap, das geheimnisvolle Nichts, die gähnende Leere.

          Im kalten Niflheim ist der Brunnen Hwergelmir, aus dem zwölf Flüsse entspringen. Auf der Seite Ginnungagaps, die Niflheim zugewendet ist, gefriert das Wasser zu Eis, welches sich immer weiter nach Süden ausdehnt, dem warmen Muspelheim zu, bis Eis und Feuer schließlich aufeinandertreffen. Daraus entsteht das erste Lebewesen, der Frostriese Ymir, aus dessen Schweiß noch ein Mann und eine Frau entstehen und der mit den Füßen zwei Söhne zeugt, so dass er zum Vater des Geschlechts der Riesen wird. Er ernährt sich von der Milch der Kuh Audumla, die aus schmelzendem Eis heraus zum Vorschein gekommen ist. Sie selbst ernährt sich, indem sie das salzige Eis leckt und nach einer Weile leckt sie daraus den ersten Mann, Buri, hervor, der mit einer Riesin seinen Sohn Bör zeugt, dessen Söhne wiederum Odin, Wili und We sind, also Wotan, Hönir und Loki, die ersten drei Asen und zugleich die vornehmsten.

          Diese drei Asen erschlagen nun den Riesen Ymir und bilden aus den Überresten seines Körpers die Welt.

          Aus Ymirs Fleisch ward die Erde geschaffen,
          Aus dem Schweiße die See,
          Aus dem Gebein die Berge, die Bäume aus dem Haar,
          Aus der Hirnschale der Himmel.
          Aus den Augenbrauen schufen gütige Asen
          Midgard den Menschensöhnen,
          Aber aus seinem Hirn sind alle hartgemuten
          Wolken erschaffen worden.
          (Jüngere Edda, 8)

          Aus dem Blut des Riesen wird das Weltmeer, das die Erde umschließt, darin ist die Erde befestigt. Die Hirnschale, die den Himmel bildet, wird mit vier Hörnern über die Erde erhoben, darunter sitzen die Zwerge Austri, Westri, Nordri und Sudri. Sie erleuchten den Himmel mit Feuerfunken aus Muspelheim.

          Aus zwei Bäumen werden die ersten Menschen erschaffen, der Mann Ask und die Frau Embla. Ihre Heimstatt ist Midgard, während die Burg der Asen Asgard heißt. Von dort beobachtet Odin als oberster Gott die Welt und Menschheit und zeugt das Geschlecht der Asen; deshalb heißt er Allvater, weil sowohl Götter als auch Menschen von ihm abstammen.

          Quelle: http://www.mythentor.de/nordisch/welt.htm

          Gruß an die Mythologie

          TA KI

          Ragnarök


          Ragnarok

          Ragnarök bezeichnet das letzte Geschick der Götter, dessen Verlauf in der Edda auf visionäre Weise beschrieben wird. In der Völuspa (der Seherin Weissagung) wird von einer alten Völva ein Weltenentwurf geschildert, der vom Anbeginn der Schöpfung bis zu ihrem Untergang handelt. Die Vorzeichen des nahenden Weltenendes äußern sich zunächst in bedrohlichen Naturerscheinungen, wie dem drei Jahre andauernden Fimbulwinter, auch Riesenwinter genannt. Hungersnöte, Mord und Totschlag bestimmen das Bild und gemahnen der Auflösung des sittlichen und sozialen Gefüges der Menschen. In den Welten der Götter, Riesen und der Hel krähen drei Hähne und verkünden den Beginn des allesentscheidenden letzten Gefechts. Der Himmelswächter Heimdall stößt in sein Gjallarhorn und signalisiert die Ankunft der herannahenden Riesenheere, die über die Bifröstbrücke auf Asgard zumarschieren. Der Weltenbaum erzittert, und die entfesselten Elemente brechen von allen Seiten auf Midgard herein. In Asgard sammeln sich die Götter, die Pforten Walhalls öffnen sich, und aus 540 Toren rücken je 800 Einherjerkrieger gegen die anstürmenden Feinde vor. Walvater Odin, mit Goldhelm, Brünne und dem Speer Gungnir bewaffnet, reitet auf Sleipnir dem Wolf entgegen und wird von diesem verschlungen, doch sein Sohn Widar rächt ihn unverzüglich. Der Donnergott Thor erschlägt die Jörmungand, vermag aber nur noch neun Schritte zu tun, bis auch er, vom Gift der Schlange tödlich verwundet, zu Boden sinkt. Der Kriegsgott Tyr und der Höllenhund Garm töten sich gegenseitig, ebenso Heimdall und Loki, die hierauf endlich ihre alte Feindschaft beenden. Der Fruchtbarkeitsgott Freyr unterliegt dem alles versengenden Schwert Surts, da er die eigene Waffe entbehren muss. Nachdem die Götter besiegt sind, schleudert der „Schwarze“ sein Feuer über die ganze Welt. Die Sonne verdunkelt sich, die Erde sinkt ins Meer, vom Firmament schwinden die Sterne und heiße Lohe bedeckt den ganzen Himmel.

          Soweit die Schilderung der Ragnarök, deren wörtliche Übersetzung „Verhängnis“ oder „Endschicksal der Götter“ lautet. Durch einen Übersetzungsfehler, bei dem man „rök“ (Verhängnis) mit „rökkr“ (Dämmerung) verwechselte, kam der allgemein bekannte Begriff der Götterdämmerung zustande. Das die germanische Eschatologie bereits von der christlichen Lehre der Offenbarung beeinflusst ist, wird offensichtlich, zumal man die niedergeschriebene Fassung auf die letzten Jahrhunderte des ausgehenden Heidentums datiert. Dennoch gilt das Gedicht als typisch nordisch, über dessen Ursprung sich allerdings nur mutmaßen lässt. Als Vorbild für die beschriebenen Erscheinungen dienten dem auf Island lebenden Verfasser vermutlich all die Vulkanausbrüche, Überschwemmungen und Erdbeben, welche die Insel auch in den vergangenen Jahrhunderten wiederholt heimgesucht haben und dortigen Ansässigen zuweilen wie ein „Weltuntergang“ vorgekommen sein müssen.

          Quelle: http://www.wodanserben.de/ragnaroek.php

          Gruß an den Wandel

          TA KI

           

          Nordische Mythologie


          Am Anfang waren Kälte und Hitze

          Der Weg nach Norden ­ Norway, Norwegen, Norge ­ wurde immer als schwer zu finden betrachtet, beschwerlich zu gehen und gepflastert mit unsäglichen Gefahren. Für die Schriftsteller der Antike war Norwegen ein Märchenland ­ Ultima Thule, bevölkert von wilden Barbaren und voll von merkwürdigen und phantastischen Wesen.

          Von Tor Åge Bringsværd

          Der Grieche Pytheas erzählt (im 4. Jahrhundert v.Chr.) von einem Ort, an dem die Naturgesetze nicht zu gelten scheinen, wo Erde und Wasser sich vermischen, und wo alles frei herumzuschweben scheint. Und der berühmte Historiker Herodot klagt, es sei eigentlich gänzlich unmöglich, irgendetwas von diesen nördlichen Gegenden zu beschreiben, weil man ganz einfach seine Hand nicht vor Augen sehe. Das liege an all den weißen Federn, die einem ununterbrochen ins Gesicht flögen, sagt er; die Luft sei voll von solchen weißen Federn, und sie lägen wie ein dichter Teppich auf dem Erdboden. Vermutlich müssen wir diese Aussage als den ein wenig mißglückten Versuch eines Südländers deuten, einen Schneesturm zu schildern… Es stimmt jedoch: Norwegen hat immer schon mehr als genug Eis und Schnee gehabt. Ein großer Teil des Landes liegt nördlich des Polarkreises. Und obwohl sich das Eis schon vor langer Zeit aus unseren Gegenden zurückgezogen hat, dauerte die Eiszeit in Norwegen länger als an den meisten anderen Orten der Welt.

          Auch das sogenannte „Heidentum“ hielt sich hier im Norden länger als andernorts. Während das übrige Europa bereits seit tausend Jahren christianisiert war, beteten wir hier oben weiterhin unsere alten „heidnischen“ Götter an.

          Wikinger wurden sie genannt, die alten Norweger, die um das Jahr 1000 Europas Küsten unsicher machten und Schrecken und Grauen bis nach London und Paris und weit ins Mittelmeergebiet verbreiteten, die wilden und gnadenlosen „Barbaren“, die nicht gerade einen großen Bogen machten, um Kirchen und Klöster zu plündern… War ihnen denn nichts heilig? Was glaubten sie selbst, diese blonden Seeräuber?

          In diesem kurzen Artikel wird versucht, einen Umriß von der alten nordischen Mythologie zu zeichnen ­ so wie wir sie aus der Lieder-Edda kennen ­ der mächtigen Götterdichtung, die vor tausend Jahren entstand (niemand weiß, von wem), und die in isländischen Pergamenthandschriften aus dem 13. Jahrhundert erhalten ist.

          Haben diese alten Erzählungen auch für uns heute noch Bedeutung?

          Mythen und Märchen werden nie inaktuell. Sie handeln nämlich nicht nur von „damals“ und „zu der Zeit“. Genauso gut können sie von „jedesmal“ und „zu allen Zeiten“ berichten. Und die nordische Mythologie gehört – meiner Meinung nach – ganz einfach zu den spannendsten, originalsten und den am stärksten zum Nachdenken zwingenden Versuchen, die es überhaupt gibt, unsere innere und äußere Wirklichkeit zu beschreiben ­ mit Worten und poetischen Bildern Leben und Dasein einzufangen.

          Wie entstand die Welt?

          Am Anfang waren Kälte und Hitze. Auf der einen Seite die Gegend Niflheim (Nebelheim) mit Frost und Nebel. Auf der anderen Seite Muspellsheim, ein Meer von lodernden Flammen. Zwischen ihnen war nichts. Nur eine große, gähnende Schlucht, Ginnungagap. Hier in dieser gewaltigen Leere ­ mitten zwischen Licht und Dunkel ­ sollte alles Leben seinen Anfang nehmen. In der Begegnung zwischen Eis und Feuer… Denn langsam begann der Schnee zu schmelzen, und geformt von der Kälte, aber von der Hitze zum Leben erweckt, entstand ein seltsames Wesen ­ der Frostriese Ymir. Ein größerer Riese hat nie gelebt.

          Da, wo das Eis schmolz, formten die Tropfen auch ein anderes Wesen ­ eins mit Euter und Hörnern, eine riesige Kuh. Sie hieß Audhumla. Ihre überreichliche Milch floß in mächtigen Strömen aus ihren gewaltigen Zitzen. Auf diese Weise fand Ymir Nahrung. Aber wovon nährte sich die Kuh? Sie beleckte die in ihrer und des Riesen Umgebung umherliegenden Eisblöcke, die salzig waren. Dann aber geschah etwas Merkwürdiges: Als sie die Blöcke beleckte, kam aus einem von ihnen plötzlich langes Menschenhaar hervor! Am nächsten Tag kamen ein Kopf mit einem Gesicht hervor! Und am dritten Tag legte sie beim Lecken den ganzen Körper frei… Es war ein Mann. Er war hochgewachsen und schön. Buri war sein Name – und von ihm stammen die Götter ab, die wir Asen nennen.

          Der Riese Ymir bekam Kinder mit sich selbst. Als er schlief, fing er an zu schwitzen… und da wuchs ihm unter seinem linken Arm Mann und Weib. Ymirs Beine wollten seinen Armen offensichtlich in nichts nachstehen… seine Füße paarten sich, und ein Sohn mit sechs Köpfen wurde geboren. Das ist der Ursprung der Geschlechter der Hrimthursen, die wir Trolle und Riesen nennen können, die wir jedoch auch unter dem Namen Jöten kennen.

          Den verschiedenen Geschöpfen muß es lange gelungen sein, in Frieden miteinander zu leben. Sie bekamen jedenfalls Kinder miteinander… Odin ­ er, der später aller Götter Oberhaupt wurde ­ ist der Sohn der Riesen-Tochter Bestla und von Bur, dem Sohn von Buri. Es wimmelt sozusagen von Jöten. Und eines Tages üben Odin und seine Brüder ­ Wili und We ­ den Aufstand gegen Ymir und sein Geschlecht. Es kommt zu einem schweren Kampf; Odin und seine Brüder aber siegen. Sie töten Ymir ­ und aus seinen Wunden ergießen sich Ströme von Blut über die Feinde der Asen, in denen sie nahezu alle ertrinken… alle, bis auf zwei. Von diesem Riesen-Paar, das in die Nebelwelt flüchtet und sich dort versteckt, stammen alle späteren Hrimthursen-Geschlechter ab… Auch Audhumla ­ die erste Kuh ­ muß über die Kante in den Abgrund hinuntergespült worden sein, denn nach diesem Blutbad hat nie wieder jemand von ihr gehört oder sie gar gesehen…

          Die Asen schleppen den toten Ymir bis in die Mitte der Schlucht Ginnungagap ­ in die große Leere. Dort legen sie ihn wie einen Deckel über den Abgrund.

          Hier erschaffen sie die Welt – aus der Leiche des Riesen.

          Sein Blut wird zum Meer. Sein Fleisch zur Erde. Seine Gebeine werden zu Gebirgen und Klippen. Die Zähne und zersplitterte Knochenreste werden zu Steinen und Geröll. Die Haare zu Bäumen und Gras. Sein Gehirn werfen die Götter hoch in die Luft. Auf diese Weise entstehen die Wolken. Und der Himmel? Er entsteht aus seiner Schädeldecke…, die sie wie ein Gewölbe, eine Kuppel über alles Erschaffene stülpen. Danach fangen die Götter Funken aus dem heißen Muspellsheim ein und setzen sie an den Himmel. Dort hängen sie jetzt und funkeln. Auf der Innenseite dessen, was einst des Riesen Ymir Schädel war… So wurden die Sterne erschaffen.

          Aus Ymirs Leiche kriechen kleine Würmer. Sie sind der Ursprung der Zwerge, der Unterirdischen, die in Grotten und Höhlen leben. Die Asen wählen vier von ihnen, die das Himmelsgewölbe tragen, die vier Ecken der Welt bewachen sollen. Diese Zwerge heißen: Osten, Westen, Norden und Süden.

          So bekommt alles Ziel und Sinn.

          Wie wurde der Mensch erschaffen?

          Als Odin und seine Brüder Wili und We einmal am Meeresstrand entlanggehen, finden sie zwei an Land gespülte Baumstämme.

          Sie nehmen die Stämme und schaffen Menschen daraus.

          Odin ist es, der ihnen Leben einhaucht, so daß sie selbst atmen und leben können. Wili gibt ihnen Verstand und Bewegung. We gibt ihnen Antlitz, Sprache, Gehör und Gesicht. Sie geben ihnen Wärme und Farbe.

          Jetzt sind die Stämme kein Treibholz mehr; sie sind Mann und Frau.

          Die Asen geben dem Mann den Namen Ask („Esche“) und der Frau den Namen Embla (vielleicht „Ulme“ oder „Rebe“). Von ihnen stammen alle Menschen ab.

          Wie entstand die Zeit?

          Am Anfang gab es keine Zeit. Alles steht seltsam still.

          Aber die Asen geben der Riesen-Frau Nacht und ihrem Sohn Tag jeweils ein Pferd und einen Wagen – und setzen sie an den Himmel, so daß sie jeden Tag und jede Nacht um die Welt fahren können. Nacht fährt vorweg. Ihr Pferd heißt Rimfakse. Es hat Rauhreif in der Mähne, und der Tau, der sich jeden Morgen auf Felder und Wiesen senkt, sind Schaumtropfen aus seinem Zaumzeug. Hinter ihr fährt ihr Sohn Tag. Sein Pferd heißt Skinfakse, denn aus der Mähne des Pferdes strahlt und leuchtet es…

          Auch die Sonne ist jetzt erschaffen ­ aus Funken aus Muspellsheim, und der Mond hat seine richtige Bahn bekommen. Auch ihnen hat man je ihren Himmelswagen gegeben. Zwei Kinder haben die Aufgabe, darauf zu achten, daß Sonne und Mond nicht von ihren Wagen fallen ­ und die schnellen Pferde zu lenken. Und hier ist Tempo die Devise! Zwei riesige Wölfe sind ihnen ständig auf den Fersen; sie schnappen nach der Sonne, dem Mond und wollen sie verschlingen! Irgendwann … irgendwann einmal wird es ihnen vielleicht gelingen…

          Man sagt, die Welt ist rund?

          Sie ist rund – aber nicht wie ein Apfel oder ein Ball. Die Welt hat die Form eines Kreises… eine dünne, flache Scheibe, wie abgeschnitten vom Ende eines Stücks Holz.

          Wo in der Welt wohnen die Asen – und wo wohnen wir?

          Am Anfang war alles Urwald und Einöde. Aber die Asen glichen Pionieren. Sie schufen Lebensraum für sich selbst und uns. Midgard nannten sie die Wohnstätte der Menschen, da sie mitten in der Welt liegt. Und im Zentrum von Midgard bauten die Götter ­ damit die Menschen sich nicht allein und verlassen fühlen sollten ­ für sich selbst einen gewaltigen Wohnsitz: Asgard ­ eine mächtige Götterburg, beschützt von dicken Mauern. Um dorthin zu gelangen, muß man über den Regenbogen reiten ­ eine Brücke aus loderndem Feuer. Auch um Midgard herum wurde ein Schutzwall angelegt – denn draußen, im Wilden und Unbekannten, herrschen Dunkelheit und unheimliche Kräfte. Hier ­ in Utgard und Riesenheim (Jötunheim) wohnen Riesen (Jöten) und Trolle. So hat alles seine Ordnung ­ wie die Jahresringe eines Baums. Und ganz weit draußen ­ an allen Kanten ­ wogt das große Weltmeer.

          Aber gibt es nicht auch Zwerge und Elfen auf der Welt?

          Und ob! Aber auch Zwerge und Elfen haben ihre Wohnstätte. Die Zwerge hausen gewöhnlich in Felswänden und zwischen Felsblöcken, häufig auch im Innern der Erde. An versteckten Orten in Midgard und Utgard. Sie sind tüchtige Schmiede, wobei man ihnen jedoch nie ganz trauen kann… Die Elfen demgegenüber sind sowohl Göttern als Menschen freundlich gesinnt. Alfenheim wird ihr Land genannt. Einige meinen, Alfenheim liege innerhalb der Mauern von Asgard; andere meinen, es sei in Midgard zu finden. Über Zwerge und Elfen herrscht große Unsicherheit. Einige meinen sogar, sie gehören zu ein und demselben Geschlecht und sollten „Lichtalfen“ und „Schwarzalfen“ genannt werden. Einst gab es noch ein anderes Göttergeschlecht als die Asen ­ Wanen wurden sie genannt. Sie wohnten in Wanaheim. Ihre Burg aber wurde dem Erdboden gleichgemacht, und kein Mensch weiß heute mehr, wo dieser Ort liegt…

          Hat die Welt ein Zentrum?

          Mitten in Midgard liegt Asgard – und mitten in Asgard haben die Götter einen „Hofbaum“ gepflanzt, eine riesige Esche, genannt Yggdrasil. Eine ihrer Wurzeln liegt in Asgard, eine weitere in Riesenheim und eine dritte in Niflheim. Ihre Zweige ragen so weit, daß sie die ganze Welt überschatten. Yggdrasil ist das Zentrum der Welt ­ und solange der Baum grün ist und fruchtbar und neue Triebe trägt ­ so lange wird die Welt bestehen.

          Wer kennt das Schicksal; wer kann Kommendes voraussehen?

          In unmittelbarer Nähe einer Quelle in Asgard leben drei Schicksalsgöttinnen – Urd, Werdandi und Skuld. Sie werden Nornen genannt. Die Nornen kennen das Schicksal eines jeden lebenden Wesens, und sie wissen, wie es einem jeden ergehen wird. Manche meinen, es gebe mehr Nornen als diese, unter Elfen und Zwergen. Auch unter den Menschen gebe es Frauen, die mehr sehen als andere. Eine solche Seherin oder Sibylle wird Wölva genannt. Der Name bedeutet „Stabträgerin“. Ihr Stab ist Symbol für ihre übernatürlichen Kräfte. In Trance kann sie mit der Geisterwelt Verbindung aufnehmen. Sie kennt zahlreiche wirkungsvolle Zauberlieder.

          Wie heißen die wichtigsten Götter?

          Odin ist der wichtigste unter den Asen. Er ist weise und des Zauberns mächtig; er ist der König der Götter. Der Mittwoch ist sein Tag (norw. onsdag – Odins Tag). Seine Frau heißt Frigg, und ihr Tag ist der Freitag (norw. fredag – Friggs Tag). Sein Pferd heißt Sleipnir. Es hat acht Beine. Odin besitzt zwei Raben – Huginn und Muninn. Jeden Morgen fliegen sie über die Welt, um zu sehen und zu hören, und am Abend kommen sie heim, um Odin alle Neuigkeiten zuzutragen. Sein Speer heißt Gungnir; er trifft jedes Ziel. Von Odins Ring – Draupnir (Träufler) – tropfen jede neunte Nacht acht gleich prachtvolle Ringe ab. Odin hat nur ein Auge, das zweite verpfändete er einst in seiner Jugend an den Riesen Mimir, um aus der wunderbaren Quelle der Weisheit trinken zu dürfen, die Mimir bewachte. (Bei einer späteren Gelegenheit wurde Mimir enthauptet; Odin aber fand das blutige Haupt des Riesen und salbte es mit heilenden Kräutern. Die Augen öffneten sich sofort, und der Mund konnte wieder Worte formen. Seitdem war Mimirs Kopf einer der besten Berater Odins…)

          Odins Sohn Thor ist der zweitmächtigste der Götter. Der Donnerstag (norw. torsdag ­ Thors Tag) ist sein Tag. Thor ist stark und hitzig – und geht nie der Möglichkeit aus dem Weg, mit Riesen oder Trollen einen Kampf auszufechten. Obwohl Tyr (norw. tirsdag ­ Tyrs Tag) ihn vielleicht an Mut übertrifft, gibt es auf der ganzen Welt niemanden, der so stark wäre wie Thor. Und sein Hammer ­ Mjöllnir ­ ist die gefährlichste Waffe im Himmel und auf Erden. Thor kann ihn so klein oder so groß machen, wie es ihm gefällt. Wirft er den Hammer, trifft dieser alles, was der Gott anvisiert und ­ kehrt immer in seine Hand zurück. Wenn Thor sich auf Reisen begibt, spannt er Böcke statt Pferde vor seinen Wagen. Selbst wenn die Böcke am Abend geschlachtet werden, sind sie am nächsten Morgen wieder quicklebendig ­ vorausgesetzt, man achtet genau darauf, beim Essen keinen einzigen ihrer Knochen zu brechen und alle Reste zu sammeln und sie nach Beendigung der Mahlzeit wieder fein säuberlich in ihr Fell zurückzulegen. Wenn Thors Wagen am Firmament entlangfährt, haben wir Gewitter ­ (Thor = Donar = Donner). Sif heißt seine Frau. Ihr Haar ist aus Gold, und von allen Asinnen, den nordischen Göttinnen, ist es nur die Liebesgöttin Freyja, die schöner ist. Sie ist es auch, die die Asen das Zaubern lehrte. Sie besitzt ein magisches Falkengewand, dank dessen sie sich jederzeit in den Raubvogel verwandeln kann; und auf Ausfahrten läßt sie ihren Wagen mit Vorliebe von einer Meute Katzen ziehen. Jeder, der in Herzensangelegenheiten Rat und Trost sucht, wendet sich an Freyja, aber sie kann nicht helfen, hat die Liebesgöttin selbst doch einen für Zeit und Ewigkeit währenden Liebeskummer! Ihr eigener Ehemann hat sie verlassen und ist seiner Wege gegangen (niemand weiß, wohin). Freyja weint oft bittere Tränen um ihn, und jedesmal sind ihre Tränen aus reinstem Gold… Freyjas Bruder heißt Frey. Der Name bedeutet „der Herr“ oder „der Vornehmste“. Er ist der Gott der Fruchtbarkeit. Eigentlich stammen sowohl er als auch Freyja aus dem Geschlecht der Wanen (das heißt, sie gehören zu den Göttern, mit denen die Asen einst am Anfang aller Zeiten um die Weltherrschaft kämpften). Das Geschwisterpaar kam ursprünglich, zusammen mit seinem alten Vater, als Geiseln zu den Asen… Frey besitzt den phantastischen Eber mit den goldenen Borsten, Gullinborsti – das Schwein, das sich zu Lande, zu Wasser und in der Luft gleich gut bewegen kann! Und er besitzt das magische Schiff Skidbladnir, das immer nur in achterlichem Wind segelt und das man nach Verwendung wie ein Tischtuch zusammenfalten und in einen Beutel stecken kann. Bei den Göttern in Asgard gibt es zahlreiche andere herrliche Schätze; am kostbarsten sind die magischen Äpfel, die die Göttin Idun hütet – die Äpfel der ewigen Jugend, von denen die Götter hin und wieder ein Stück essen müssen, um nicht alt und gebrechlich zu werden.

          Odin hat viele Söhne. Es hat keinen Sinn, sie alle zu nennen. An Heimdall kommen wir jedoch nicht vorbei. Er wurde vor Urzeiten auf wunderbare Weise von neun (!) Riesen-Mädchen geboren und ist der Wächter der Götter. Er wohnt am Himmelsberg und bewacht die nach Asgard führende Regenbogenbrücke Bifröst. Heimdall braucht weniger Schlaf als ein Vogel; er sieht nachts ebenso gut wie am Tage und kann das Gras wachsen hören… Heimdall besitzt das Horn Gjallarhorn, in das er am letzten Tag blasen soll, um die Asen zum letzten großen Kampf gegen Trolle und dunkle Mächte zu den Waffen zu rufen.

          Balder ist der Sohn von Odin und Frigg. Er ist bekannt für seine Freundlichkeit, Milde und Klugheit. Balder hat schlechte Träume und fürchtet sich davor, zu sterben; aber dank seiner Mutter ­ die mächtigste aller Göttinnen von Asgard ­ schwören alle belebten Wesen und unbelebten Dinge, daß sie ihm niemals etwas antun werden. In Asgard vergnügen sich die Götter nun damit, spielerisch auf Balder zu schießen, da er ja weder getötet noch verwundet werden kann. Frigg jedoch hatte vergessen, den Mistelzweig zu befragen ­ ihrer Meinung nach war er zu klein und unansehnlich. Das kommt dem Intriganten Loki zu Ohren, und mit List stachelt er den blinden Höd dazu an, Balder zu erschießen. Die Asen senden berittene Boten ins Totenreich, damit sie um Balders Rückkehr bitten. Hel, die Königin des Totenreichs sagt, wenn die ganze Welt um Balder weine, solle er wieder lebendig werden. Und alle Dinge und alle Wesen ­ selbst Steine und Bäume ­versuchen (vergeblich), den Toten ins Leben zurückzuweinen.

          Wer sind Götter und dabei Feinde der Menschen?

          Man kann sie Hrimthursen oder Trolle und Riesen (Jöten) nennen. Sie wohnen in Utgard und Riesenheim (Jötunheim) – in der Einöde und im rauhen Gebirge. Sie sind die Chaoskräfte, häufig große und starke Kerle. Der einzige unter den Asen, der ihnen wirklich gewachsen ist, ist der Donnergott Thor. Die Riesen aber sind wie niemand sonst der Zauberkünste mächtig. Einmal zum Beispiel schufen sie aus Lehm einen mächtigen Raufbold ­ ein künstliches lebendes Wesen mit furchterregendem Aussehen ­ neunzig Meilen groß und mit dreißig Meilen Brustumfang! Die Jötun-Frauen werden Riesinnen genannt. Ihre Reittiere sind Wölfe, deren Zaumzeug aus Kreuzottern besteht. Sie können häßlich sein wie die Nacht und echte Monstren, aber sie können auch unglaublich schön sein… und so herrlich, daß selbst Odin sich mehr als einmal zur Brautwerbung und wilden Liebesabenteuern hat verlocken lassen.

          Eigentlich aber sind wohl Loki und seine Kinder weit gefährlicher?

          Loki ist der Unruhestifter und Intrigant. Ursprünglich ein Riese, hat er jedoch in jungen Jahren sein Blut mit dem Odins vermischt und wurde deshalb in den Kreis der Asen aufgenommen.

          Loki ist ein Spaßvogel, mit dem es am Ende jedoch aus und vorbei ist. Er verrät die Asen und ist die Ursache für Balders Tod. Dafür wird er bestraft, indem er gefesselt wird – mit einer Schlange über sich, die giftigen und ätzenden Eiter auf sein Gesicht tröpfelt. Seine Frau Sigyn demgegenüber ist treu. Geduldig steht sie neben ihm, eine große Schüssel haltend, die den tödlichen Eiter auffangen soll. Ab und zu aber muß sie sich entfernen, um die Schüssel zu leeren. Dann tropft der Eiter direkt auf Lokis Gesicht, und er schüttelt den Kopf so stark, daß die ganze Erde bebt. Das ist es, was man Erdbeben nennt. Loki hat Kinder in Asgard. Außerdem aber hat er andere und dabei seltsamere Sprößlinge. Mit der Riesin Angrboda ist er Vater des Fenriswolfs, der Midgardschlange Jörmundgand und der Hel, der Göttin des Totenreichs. Und mit dem Hengst Swadilfari wurde er Mutter (!) des Pferdes Sleipnir.

          Der Fenriswolf ist ein regelrechtes Monstrum von einem Wolf. Er wuchs in Asgard auf, wurde aber sehr bald riesengroß, wild und wahnsinnig, so daß nur der Gott Tyr es wagte, ihm Futter zu geben. Den Asen gelang es, die Zwerge zu beauftragen, gleichsam in Maßarbeit eine Fessel herzustellen, wobei sechs Bestandteile Verwendung finden sollten: der Schall des Katzentritts, der Bart der Frauen, die Wurzeln der Berge, die Sehnen der Bären, der Atem der Fische und der Speichel der Vögel (deshalb haben die Katzentritte keinen Schall mehr, die Frauen keinen Bart usw.). Und mit List gelang es ihnen, den Wolf so fest zu fesseln, daß er sich kaum rühren konnte, und es wurde ihm ein Schwert in den Rachen geklemmt, so daß er nur bewegungslos dasteht mit weit geöffnetem Rachen, ohne zubeißen zu können. Erst am Weltenende wird er sich endlich losreißen…

          Das zweite Kind, das Loki mit der Riesen-Frau Angrboda bekam, war eine Schlange. Die Asen warfen sie ins Meer, wo sie mit der Zeit so unbeschreiblich groß wurde, daß man sie von da an Midgardschlange nannte ­ da sie die ganze Menschenwelt umgibt und sich selbst in den Schwanz beißt.

          Dennoch fragt es sich, ob nicht das letzte der drei Kinder von Loki und Angrboda Asen und Menschen den größten Kummer bereitet hat. Es handelt sich um ein unheimliches Mädchen ­ halb weiß, halb blauschwarz. Sie wurde aus Asgard verwiesen und ließ sich hoch im Norden nieder. Hier schuf sie ein unterirdisches Totenreich ­ eine graue, kalte, feuchte Welt. Hel heißt sie, und Hel ist auch der Name ihres Königinnen/Totenreichs. Nach Hel kommen alle, die an Krankheit oder Altersschwäche sterben. Hier „leben“ sie ein geborgenes „Schattendasein“. Die Todeskönigin selbst erinnert an einen Kadaver, und all ihr Hab und Gut trägt Namen, die an das kalte „Leben“ im Grab denken lassen. Wenn man in alten Zeiten meinte, „Wiedergänger“ gingen um, hieß es häufig: „Die Pforte zur Hel (Hölle) ist offen.“ Am letzten Tag werden Hel und ihr Heer von Toten gegen die Asen kämpfen.

          Können wir nach dem Tod auch an andere Orte kommen?

          Diejenigen, die sich auf dem Schlachtfeld tapfer schlagen, kommen nach dem Tod zu Odin oder Freyja. Walküren oder „Kampfjungfrauen“ werden die mit Brünnen bekleideten Frauen genannt, die der Götterkönig entsendet, um solche gefallenen Helden zu holen. Die Walküren sind bewaffnet und können durch die Luft reiten. In Asgard teilen Odin und Freyja den Kriegerhaufen unter sich auf. Die eine Hälfte kommt zu Odin nach Walhall und die andere Hälfte zu Freyja nach Volkwang.

          Vom Leben in Volkwang wissen wir nicht viel. Über das Dasein in Walhall aber gibt es viele Berichte. Auf dem Festungswall dieser riesigen „Soldatenkaserne“ dürfen die Helden sich den ganzen Tag lang nach Lust und Laune schlagen, und es spielt keine Rolle, ob sie einen Arm oder zwei verlieren, denn am Abend erheben sie sich wieder unversehrt und im Besitz aller ihrer Glieder. Als Freunde und in gütlichem Einvernehmen ziehen sie in den mächtigen Festsaal ein, wo schöne Walküren ihnen Met einschenken und gekochtes Schwein servieren. Und das Schwein selbst, das sie verzehren, ist ziemlich einmalig. Sährimnir heißt es. Jeden Tag wird es geschlachtet und verspeist, aber am Abend ist es wieder quicklebendig.

          Am letzten Tag wird Odin Asen und tote Helden in den letzten großen Kampf gegen Riesen und Mächte der Finsternis führen. Er selbst wird gegen den Fenriswolf kämpfen ­ und die Bestie wird ihn verschlingen. So die Weissagung.

          Können Götter sterben?

          Ja, Götter können sterben.

          Wie wird die Welt enden?

          Gegen Ende der Zeit werden Mangel und Unfrieden herrschen. Diese Zeit nennt sich Ragnarok oder „Weltuntergang“ – das heißt, „die Zeit, in der sich alle Mächte auflösen“. Brüder fallen einander in den Rücken, und der Sohn verschont seinen eigenen Vater nicht. Danach werden drei Jahre kommen, die nur ein einziger langer Winter sind, genannt Fimbul. Gebirge stürzen ein, und alle Fesseln werden reißen. Anschließend werden Himmel-Wölfe Sonne und Mond verschlingen. Dabei wird auch der Fenriswolf endlich loskommen. Er wird mit weit aufgesperrtem Rachen durch die ganze Welt laufen. Dabei berührt sein Unterkiefer die Erde, sein Oberkiefer den Himmel. In seinen Augen brennt Feuer, und aus seinen Nasenlöchern züngeln Flammen. Auch Loki wird freikommen. Er wird ein unheimliches Schiff auftakeln ­ Naglfar, das Schiff, das aus den ungeschnittenen Nägeln toter Menschen gebaut ist. Mit zerfetzten Segeln und einer Besatzung aus verwesten Leichen wird Loki mit diesem Schiff das Totenreich seiner Tochter verlassen… Und die Midgardschlange wird sich aufs Land wälzen. Sie wird sich über Felder und Wiesen vorwärtsschlängeln. Im Süden birst der Himmel. Und aus dem Land dahinter ­ dem unbekannten und bedrohlichen Muspellsheim, dem Feuerland, das lange bevor Odin und seine Brüder die Welt erschufen existierte ­ kommt ein gewaltiges Heer von glänzenden Reitern. Sie tragen Flammenschwerter in ihren Händen. Überall da, wo sie heranstürmen, wird alles in Brand gesetzt. Und die große Regenbogenbrücke stürzt ein unter ihrem Gewicht… An der Stelle, die Wigrid-Wall heißt (hundert Meilen breit und hundert Meilen lang) wird die letzte entscheidende und blutige Schlacht stattfinden. Odin wird vom Fenriswolf verschlungen. Thor und die Midgardschlange bringen einander um. Heimdall und Loki ebenso. Die ganze Welt brennt. Selbst Yggdrasil ­ der große Weltenbaum ­ steht in Flammen. Wenn der Feuersturm sich ausgetobt hat, ist die ganze Welt eine qualmende Brandstätte. Die verbrannten Reste versinken im Meer und verschwinden.

          Und das ist das Ende?

          Nein. Aus dem Meer wird sich eine neue Erde erheben, grün und wunderbar. Fruchtbar wie ein Traum. Mit Feldern, die ungesät Früchte tragen. Mit Fisch und Wild im Überfluß. Niemand soll mehr hungern. Denn siehe! Die Sonne hat eine Tochter geboren. Alles Übel hat ein Ende genommen! Die Erde ist reingewaschen. Ein neues Leben kann beginnen! Asgard ist verschwunden. Die alte Götterburg ist dem Erdboden gleichgemacht. Trotzdem versuchen sie, hierher zurückzukommen ­ die Asen, die im letzten großen Kampf nicht fielen…

          Es gibt also Überlebende?

          Die Zufälligen ­ diejenigen, die die Erde erben sollen.

          Gibt es auch Menschen unter ihnen?

          Ein einziges Menschenpaar hat überlebt. Sie heißen Liv und Livtrase. Sie suchten Zuflucht an einem Ort, an dem der Feuersturm vorbeiraste, ohne sie aufzuspüren. Und das Meer gab sie lebend zurück. Lange Zeit hatten sie sich nur vom Morgentau genährt. Von diesen beiden wird ein neues Menschengeschlecht kommen…

          Es gibt also Hoffnung – trotz allem?

          Die Mythen sagen uns, daß es immer Hoffnung gibt.

          Der Autor des Artikels, Tor Åge Bringsværd (geb. 1939), ist preisgekrönter Schriftsteller und Dramatiker. Er schreibt gleich gern für Kinder und Erwachsene. Bringsværds Werke sind in fünfzehn Sprachen übersetzt, und seine Theaterstücke wurden bisher in dreizehn Ländern aufgeführt.

          Quelle: http://www.asatru.de/nz/index.php?option=com_content&view=article&id=98:nordische-mythologie-&catid=8:mythologie&Itemid=27

          Gruß an unsere Ahnen

          TA KI

          Yggdrasil und die „Neun Welten“


          Baumranke

          „… weiß neun Heime, neun Weltreiche,

          des hehren Weltbaums Wurzeltiefen.“

          aus “Der Seherin Gesicht” (Völuspá), übersetzt von Felix Genzmer

           

          Yggdrasil (= „Ross des Schrecklichen“) ist in der nordisch-germanischen Mythologie die Bezeichnung für die prachtvolle Esche, welche das Gebilde der „Neun Welten“ miteinander verbindet.

          Der Weltenbaum hat drei große Wurzeln, von denen eine nach Jötunheim wächst, eine andere Wurzel führt in das nebelige Niflheim, die dritte Wurzel findet sich in der Nähe von Asgard.

          Am Fuße von Yggdrasil befindet sich der Weltenbrunnen. Dort sitzen die Nornen, die drei Schicksalsfrauen Urd (das Gewordene), Werdandi (das gerade Werdende) und Skuld (das, was in Zukunft werden könnte) und spinnen das Netz dem alle Wesen, auch Götter, unterworfen sind.

           

          In den Sammlungen der Edda werden bestimmte mythologische Orte in verschiedenen Welten lokalisiert, aber eine spezifische Aufteilung ist wissenschaftlich nicht belegbar. Die heute gängige Benennung und Aufteilung der „Neun Welten“ ist insofern eine moderne Auslegung. Ich persönlich halte diese Darstellung aber als die praktische „spirituelle Landkarte“ unserer Mythologie für attraktiv.

          Der Weltenbaum generell findet sich als zentrales Element übrigens in vielen schamanisch geprägten Kulturen wieder.

           

           

           

           Die „Neun Welten“ 

           Asgard (Reich der Asen)

          Asgard ist in der Mythologie der Sitz der Asen, eine riesige Burg in der Krone des Weltenbaumes, in der sich die zwölf Paläste der Götter befinden. Eine Welt, deren mächtige Kraft den ganzen Kosmos durchströmt. Hier herrscht der Göttervater Wotan (Odin), der in der Halle der Gefallenen (Walhalla) jene Krieger um sich sammelt, die ihm an Ragnarök im letzten Kampf zur Seite stehen werden. In Asgard steht auch sein Hochsitz, von dem aus Wotan die anderen Welten erblicken kann.

          Der Gott Heimdall bewacht die Regenbogenbrücke Bifrost und lässt nur jene nach Asgard die willkommen sind.

           

           

          Vanaheim (Reich der Wanen)

          Vanaheim ist im nordisch-germanischen Weltbild der Wohnort der Wanen, der Götter der Fruchtbarkeit. In dieser Welt der wachsenden Kräfte mit ihrer üppigen Vegetation herrscht der Meeresgott Njörð.

           

           

          Ljossalfheim (Lichtalben-Welt)

          Ljossalfheim ist die Heimat der licht- und luftverbundenen Alben. Es ist das Land der stofflosen Unbeschwertheit und der immergrünen Hügel und Auen, welches vor Urzeiten der Gott Freyr als Geschenk der anderen Götter erhalten hat.

           

           

          Nifelheim (Nebelwelt)

          Niflheim ist eine eisige und vom Nebel umwallte Welt im Norden, die von Reif- und Frostriesen bewohnt wird. Hier befindet sich auch unter eine der drei Wurzeln Yggdrasils. Unter dieser lebt der Drache Niddhöggr.

          Nifelheim steht im Gegensatz zu Muspelheim, dem Feuerreich im Süden.

           

          Diese beiden Welten sind im ewigen Grund entstanden und haben durch ihr Zusammentreffen das Sein der Materie ermöglicht.

           

           

          Midgard (Mittelerde)

          Midgard ist die Welt der Menschen. Es ist, begrenzt von der im Weltenmeer liegenden Midgardschlange, in der Mitte Yggdrasils gelegen und wird von den acht anderen Welten umgeben. Midgard ist über die Regenbogenbrücke Bifröst mit der Götterwelt Asgard verbunden. Beschützer Midgards ist der Gott Thor.

           

           

          Muspellsheim (Feuerreich)

          Muspelheim ist die im Süden gelegene Heimat der Feuerriesen. Im Reich der hitzigen Begierde und der brennenden Leidenschaft herrscht der Riese Surt.

          Es ist der Gegenpol zur Eiswelt Niflheim im Norden.

           

           

          Svartalfheim (Schwarzalben-Welt)

          Svartalfheim ist die Welt der dunklen Höhlen und der unterirdischen Gänge. Hier werde von den Schwarzalben die Formen der Materie und die Gestalten der Stofflichkeit  geschmiedet.

          Der Name Schwarz- oder Dunkelalben bezeichnet in der nordischen Mythologie die heute als Zwerge bekannten Wesen.

           

           

          Jötunheim (Reich der Riesen)

          Jötunheim ist das Reich der Riesen. Von Midgard aus gesehen liegt es hinter dem finsteren Eisenwald im Osten. Es ist ein gefährliches Gebiet, roh und grob wie die chaotischen Kräfte des Unbewussten.

           

          Hel

           
          Hel ist ein morbider Ort. Dort herrscht die gleichnamige Totengöttin. Im Unterschied zur christlichen Hölle ist Hel kein Platz der ewigen Qualen, sondern ein Ort der permanenten Lethargie. Dort ruhen jene Verstorbenen, die an Altersschwäche oder durch Krankheit hingeschieden sind.

          Quelle: http://www.seidhr.de/index.php?option=com_content&view=category&layout=blog&id=43&Itemid=63

          Gruß an die Sagen

          TA KI

          Woher kamen die Ahnen der Slawen und der Arier.


          Heutzutage gibt es die Meinung, dass die gegenwärtige Geschichte der Slawen und Arier mit der Christianisierung von Russia anfängt.

          Es ist so als ob vor diesem Ereignis keine Slawen und Arier existierten, ob wohl der Mensch sich bereits fortpflanzte, das Territorium bewohnte und  eine Spur in Form vom Glaubenssystemen hinterlies. Der Schrift, der Sprache, der Richtlinien, welche die Wechselbeziehungen des Stammes regulieren,. die architektonischen Bauten, die Rituale, die Sagen und Legenden.

          Aus der Hypothese der Zeitgeschichte ist die Schrift und die Grammatik aus Griechenland, das Recht — aus Rom, die Religion — aus Judäa zu den Slawen und Arienrn gekommen.

          Das slawische Thema hebend, ist das erste, womit die Slawen das Heidentum verbinden, d.h. der Heide ist ein Vertreter des fremden unbekannten Glaubens.

          Es ist seltsame zu denken, dass alles, was lange vor dem Christentum an Erfahrungen gesammelt und an die nachfolgenden Generationen übergeben wurde, Ketzerei und Irrtümer waren. So, das alle Menschen auf der Erde seit Jahrhunderten in der Illusion, den Selbstbetrug und die Selbsttäuschung lebten.

          Die Forschung vieler Quellen des reichsten slawisch-arischen Erbes der Vorfahren besagt, dass die Slawen und Arier auf der Erde lange vor den Vertretern anderer Völker erschienen sind. Unsere Erde hatte den Namen Midgard, wo «mid» oder «middle» den mittleren, «gard» – die Stadt bedeutet, d.h. die mittlere Welt (erinnern Sie sich an die Schamanenvorstellung über den Bau des Universums, Babylonier, Sumerer: Heiliger Baum von Eridu, Germanen: Yggdrasil (Esche), daneben noch die Irminsul, Griechen: Baum der Hesperiden, Hebräer: Lebensbaum (Kabbala) (Etz Chaijm), Inder: Asvattha-Baum, Letten:  Eiche, Maya: Wacah Chan (Weltenbaum) und Yax Cheel Cab (Erster Baum der Welt), Perser: Simurgh-Baum (Mutter aller Bäume)).

          Vor ca. 460 500 Jahren zurück sind unsere Vorfahren auf dem Nordpol der Midgard-Erde gelandet. Von jener Periode hat unser Planet die bedeutenden Veränderungen, wie klimatisch, als auch geographisch ertragen.

          Zu jenen fernen Zeiten war das Festland der Nordpol reich an Flora- und der Fauna, die Insel „Bujan“, auf der die dichte Vegetation wuchs, war von unseren Vorfahren bewohnt.

          Das slawisch-arische Geschlecht (Stamm) bestand aus den Vertretern der vier Völker: Da`Arier, H`Arier, Rassenen und Swjatorussen (Heiligrussen).

          Als ersten sind die Da`Arier auf die Midgard-Erde gekommen. Sie sind aus dem Sternsystem des Sternbildes Simun oder der Kleinen Bärin (Kleiner Wagen), der Erde Rai gekommen. Die Farbe ihrer Augengrau, silbern – entsprach der Sonne ihres Systems, die den Namen Tara hatte (Abb.1).

          Sie haben das Nordfestland, wo sie sich angesiedelt haben, die Darija genannt. Danach sind H`Arier gefolgt. Ihre Heimat – das Sternbild Orion, die Erde Tara, die grüne Sonne – Rada, die in der Farbe ihrer Augen eingeprägt wurde.

          Später kamen die Swjatorussen – die blauäugigen Slawen aus dem Sternbild Makosch oder der Großen Bärin (Großen Wagen), die sich auch Swaga genant haben.

          Und noch später sind braunäugige Rassen aus dem Sternbild der Rassa und der Erde Ingard, des  Systems des  Beta Löwen erschienen.

          Wenn wir die Völkerschaften betrachten, die aus vier Großen slawisch-arischen Geschlechtern (Stämmen) hervor gegangen sind, so sind die von Da`Arier kamen die sibirischen Russitschi, die nordwestlichen Germanen, die Dänen, die Holländer, die Letten, die Litauer, die Esten usw.

          Vom Geschlecht (Stamm) der H`Arier sind östliche und Meeres Russen, die Skandinavier, die Angelsachsen, die Normannen (oder Muromzy), die Gallier, Weiswasser Russitschi entstanden.

          Augen der Ahnen

          Das Geschlecht (Stamm) der Swjatorussen – stellen die Nordrussen, die Weißrussen, die Waldwiesen, die Polen, die östlichen Prussen (Preußen), die Serben, die Kroaten, die Makedonier, die Skandinavier, die Iren, die Assen aus der Iriji, d.h. Assirij.

          Und die Rassenen sind die Etrusker(das westliche russisches Volk oder wie die Griechen sie nannten – diese Russen), die Moldawier, die Italiener, die Franken, die Goten und die Albaner, u.a.

          Die Urheimat unserer Vorfahren wurde die Hyperborea (griechisch  „Yπερβορέα“ – „jenseits des Nördlichen“, Boreas war der Gott des Nordwinds oder russisch „Гиперборея“, ausgesprochen Giperboreja, „Borej – der Nordwind“ und „giper“ (hyper) – stark) oder Daarija (nach den ersten slawisch-arieschen Geschlecht Da`Arier, die Erde besiedelten) – das Nordfestland der Midgard-Erde (Abb. 2).

          Karte von Gerardus Mercator

          Hier in Daaria war die Quelle des altertümlichen wedischen Wissens, dessen Körnchen jetzt auf der ganzen Erde unter den verschiedenen Völkern auseinandergeworfen sind.

          Aber unsere Vorfahren mussten die Heimat für die Rettung der Midgard-Erde opfern. Zu jenen fernen Zeiten hatte die Erde 3 Satelliten (Begleiter): den Mond Lelja mit einem Zyklus von 7 Tagen,  den Mond Fatta –  mit 13 Tagen und den Mond Monat – mit 29,5 Tagen.

          Die dunklen Kräfte aus der technogenen Galaxis der 10 000 Planeten (die Finsternis entspricht der Zahl 10 000), oder Peklo (Glut) Welt genannt, (d.h. die Erden dort sind noch nicht bis zum Ende entwickelt, sie werden noch „gebacken“) haben für sich den Mond Lelja auserwählt, haben auf ihm die Kräfte entfaltet und haben einen Anschlag auf die Midgard-Erde gerichtet.

          Unser AR AHN und Höchster Gott – Tarch hat die Erde gerettet, der Sohn von Gott Perun hat den Mond Lelja zerschlagen und die Basis des Dunklen Reiches zerstört. Von hier kommt der Brauch die Eier zu Ostern aufeinander zu schlagen, was den Sieg von Gott Tarch Perunowitsch über das Dunkle Reich – den Todesteufel symbolisiert, der den Tod im Ei fand (den Prototyp des Mondes).

          Das Ereignis ist 111 818 Jahren vor unserer Zeit geschehen und dieses  wurde zu einem neuen Punkt des Abzählens der Zeitrechnung von der Großen Übersiedlung. Das Wasser von  Mond Lelja ist auf die Midgard-Erde geströmt und hat den Nordkontinent überschwemmt. Infolge dessen ist Daarija auf den Grund des Nord- Polar- Ozeans gesunken.

          Das  war der  Grund der Großen Übersiedlung der slawisch-arischen Stämme aus Darija in Rassenija, auf die südlich liegenden Reste der Inseln der „Neue Erde“.

          Die große Übersiedlung dauerte 16 Jahre. So wurde 16 eine heilige Zahl für die Slawen und Arier. Darauf basiert der slawische Swarog Kreis oder Tierkreiszeichen, es besteht  aus den 16 himmlischen Sterneneinhäusern.

          Die 16 Jahre – ist ein voller Kreis (Lebenskreis), der 144 Jahre zu je 16 Jahren umfasst, die durch die 9 Elemente (Welten) gehen, wo das letzte 16 Jahr für den Heiligen galt.

          Allmählich haben unsere Vorfahren das Territorien besiedelt. Von den „Kletter Bergen“ (russisch „Рипей“,  gelesen Ripey), die mit Kletterpflanzen überdeckt waren oder auch Uralberge („liegend bei der Sonne“) heissen. „U Ra“ – die Sonne, das Licht, den Glanz, den „L“ – die Loge bis zum Altai mit dem Fluss Lena, wo das All oder Universum, eine höchste Struktur ist und von hier aus kommt „all“ die Realität. Die Wiederholung, die Reflexion (die Spiegelung) vom All; „Al“ – das All (Universum) und „tai“- die Berge, der Gipfel heisst zusammen Altai. Sie sind die Berge, die in sich die reichsten Vorkommen in Minen bewahren und der Mittelpunkt der Energie sind – ein riesiger Kraftplatz. Und jener dehnt sich von Tibet bis zum Indischen Ozean im Süden (Iran) und später bis zum Südwesten nach Indie aus.

          106 790 Jahre vor unserer Zeit  haben unsere Vorfahren Asgard (die Stadt der Asse) auf der Mündung vom Fluss Iriji (heute Irtysch) und Om wieder aufgebaut.  (heute steht dort die russische Stadt Omks. Der Berg Alatyr („Altar“ heute Belucha) – war ein Tempelkomplex von 1000 „Arschin“, (mehr als 700 m.) in der Höhe und aus vier Tempeln bestehend, diese hatten alle Pyramidenform und wurden übereinander errichtet.

          Und so hatte die Heilige Rasse, das Geschlecht der Assen – der Götter, die auf der Erde leben, das ganze Territorium der Midgard-Erde besiedelt, sie hat sich fortgepflanzt und wurde zu einem Großen Stamm, der das Land der Assen – Assija (Assia) heute unter dem Namen – Asien gegründet hat. Sie bauten einen Aria Staat auf – die Große Tartarija.

          Das Land nannten sie Belowodje (Weises Wasser) abgeleitet von der Bedeutung des Namens des Flusses Iriji, auf dem Asgard Iriji („Iriji“ – der Weiße, der Reine) aufgebaut war, d.h. nördlicher wahrhafter göttlicher Iriji.

          Als der Stamm der Großen Rasse, später vom strengen daarischen Windgetrieben wurde, fingen sie an weiter nach  Süden abzuwandern, um auf verschiedenen Festländern (Kontinenten) anzusiedeln. Der Fürst Skanda hat den Nordteil Weneja besiedelt.

          Dieses Territorium wurde später als Skando(i)nav(i)ja (russisch „Скандо(и)навь(и)я“ und heute Skandinavien) bezeichnet. In der Überlieferung heiß es, als der Fürst im sterben lag, hat er folgendes gesagt, „ … dass seine Seele nach dem Tod diese Erde schützen wird.

          Die Stämme der Wanen oder Vanen haben die Gebiete hinter dem Kaukasus besiedelt, später habe sie wegen der Dürre südlich von Skandinavien, auf das Territorium der modernen Niederlande umgesiedelt. Als Andenken an die Vorfahren haben die Bewohner der Niederlande die Vorsilbe „Van“ in den Familiennamen (Van Gogh, Van Beethoven u.ä.) behalten.

          Die Stämme von Gott Weles oder Veles – die Bewohner Schottlands und Irlands haben zu Ehren der Urahnen und des Beschützers eine der Provinzen, Wales oder genannt. (Teil des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland)

          Die Stämme von Swjatorussen haben die östlichen und südlichen Teile der Weneija, sowie baltische Länder besiedelt.

          Im östlichen Teil hat sich das Land Gardarika gebildet – das Land der Städte (Gardariki ist der nordische Name für Russland oder die Umgebung Novgorod) es bestand aus: Nowgorod und Pomorsk (Lettland und Preußen), Rote Russia (Polen, Ukraine, Litau, Lettland, Estland, Moldawien, Slowakei und teilweise die Hoheitsgebiete Russland), Weiße Russia (Weißrussland), Kleine Russia (Gebiet Kiew), Mittlere Russia (Gebiet Moskau und Wladimir), Karpaten Russia (die Ungaren und die Rumänen), Silberne Russia (die Serben).

          Die Stämme von Gott Perun haben  Persien und die H`Arier Arabien besiedelt.

          Die Stämme von Gott Nija oder Neptun wurde auf dem Festland (Kontinent) Atlantis angesiedelt und wurden Atlanter genannt. Dort lebten sie zusammen mit der einheimischen Bevölkerung (Indianer) mit der Hautfarbe des Feuers.

          Erinnern Sie sich selbst an die letzte Zivilisation der Inkas, als die Indianer (Mayaindianer) Konquistadoren für die Weißen Götter gehalten haben, oder ein anderer Fakt, Tatsache ist das der Beschützer der Indianer – Die fliegende Gefiederte Schlange Quetzalcoatl – als bärtiger und hellhäutiger Mann beschrieben wird.

          Atlantis wurde im russischen Antlan (Антлань) ausgesprochen. Wie die Griechen berichteten wurde  Atlantis zur  mächtigen Zivilisation, wo die Menschen mit der Zeit anfingen ihr Wissen im eigenem Dienste zu missbrauchen. Infolge dessen haben sie die Naturgesetze verletzt. Sie haben den Mond Fatta auf die Erde herabstürzen lassen und haben selbst die Halbinsel überschwemmt.

          Infolge der Katastrophe wurde der Swarog Kreis (Sternkreiszeichen) verschoben, die Achse der Erddrehung ist zur Seite gekippt und der Winter oder die slawische Göttin Marena fing an die Erde für  ein Drittel des Jahres mit ihrem Schneemantel zu zudecken. Diese Ereignisse sind vor 13 020 Jahren vor unserer Zeit geschehen und wurden zu einen neuen Punkt des Abzählens der Zeitrechnung vom Großen Temperaturrückgang – Große Eiszeit.

          Die Stämme der Atlanter haben sich im Land Ta Kem niedergelassen, wo sie mit den Menschen mit der Hautfarbe der Finsternis lebten und unterrichteten jene in ihrer Wissenschaft, dem Handwerk, der Agrakultur (Landwirtschaft) und dem Bauwerk von pyramidenförmigen Gruften. So entstand das Land Ägypten, das als das Land der Berge, die von Menschenhand geschaffen sind bezeichnet wurde.

          Die vier ersten Dynastien der Pharaos waren Weiße, später fingen sie an, die Pharaos von der Auserwählten aus den einheimischen Völkern vorzubereiten.

          Später ist der Krieg zwischen der Großen Rasse und dem Großen Drachen (den Chinesen) ausgebrochen, infolge dessen wurde ein Friedensvertrag im Sternentempel (dem Observatorium) zwischen Assur (der As – der Erdgott (ihm vertrautes, bewohntes Territorium) und Ariman (Arim, Ariman – der Mensch mit der etwas dunkleren Hautfarbe) unterschrieben.

          Das gegebene Ereignis ist vor 7520 Jahre vor unserer Zeit geschehen und wurde zu einem neuen Punkt des Abzählens, der Zeitrechnung von der Erschaffung der Welt im Sterntempel.

          Die Slawen und Arier hießen Assen – Götter die auf der Erde leben, die Kinder der himmlischen Götter – der Schöpfer. Sie waren niemals Sklaven, «der stummen Herde», die keine freie Wahl hat.

          Die Slawen und Arier haben niemals gearbeitet. Die Wurzel des russischen Wortes für Arbeit – «работа» ist  «раб» übersetzt heißt das Sklave.   Schauen wir uns das Wort Arbeit an:  (altslawisch: Sklaverei, germanisch: „Arbaiþis“, gotisch: „Arbaiþs“, althochdeutsch: „Arapeit“, mittelhochdeutsch: „Arebeit“ = Arbeit = Mühe, Beschwernis, Leiden, Mühsal).

          Unsere Urvölker haben niemals mit Hilfe von Gewalt  fremde Territorien ergriffen und doch wurden sie von den Griechen als Tyrannen bezeichnet, weil sie ihnen nicht gestattet haben, ihre Länder zu ergreifen. Die Slawen und Arier haben für das Wohl ihrer Stämme (Familienstämme) gewirkt und waren selbst die Eigentümer und Schöpfer der Ergebnisse ihrer Werke.

          Die Slawen und Arier ehrten die heiligen Gesetze Rita – die Gesetze der Rasse und des Blutes und liessen  gemischte Ehen nicht zu. ( Ehen mit Leuten nicht slawisch-arischer Herkunft)  Dafür wurden  die Russen oft als Rassisten bezeichnet,  Aber auch hier muss man in die Wurzel schauen, um die tiefste Weisheit unserer Ahnen zu verstehen.

          Die Erdkugel, gleich einem Magneten mit zwei entgegengesetzten Polen. Die weißen Völker besiedelten den Nordpol (positiven Pol) und schwarze Völker den Südpol (negativen Pol). Alle physischen und energetischen Systeme des Organismus waren entsprechend dem Wirken auf den gegebenen Poenl bestimmt.

          Deshalb verliert be deri Ehen zwischen weiß und schwarz das Kind die Unterstützung (Verbindung) der Ahnen von beiden Eltern: +7 und -7 in der Summe ergeben die Null. Solche Kinder sind den Erkrankungen mehr unterworfen, da ihnen die vollwertig Immunität des Schutzes entzogen wird, sie werden oft  Revolutionäre-Aggressoren, die gegen die Systeme protestieren, die sie nicht angenommen oder zurückgestoßen haben.

          Auch findet gerade eine Massenverbreitung der indischen Lehren über die Chakren statt, laut der im Körper des Menschen entlang der der Wirbelsäule die wesentlichen 7 Chakren  (Energiezentren) liegen. An diesem Punkt entsteht die Frage : warum tauscht die Energie im Bereich des Kopfes die Zeichen (+ / -) aus? Wenn die rechte Seite des Körpers die positive Ladung hat, so wird diese später in der rechten Kopfseite die negative Ladung bekommen.

          Die Energie ist dem elektrischen Strom gleich, der in der Geraden fließt und nirgends gebrochen wird. Dieser kann dieser nicht einfach so das Zeichen (+) auf das entgegengesetzten (-)  wechseln.

          Unsere Vorfahren sagten, dass sich im Körper des Menschen 9 wesentlichen Chakren befindet: 7 sind entlang der Linie der Wirbelsäule, und 2 – die  im Bereich der Achselhölen liegen, diese bilden das energetische Kreuz.

          So wird die Strömung der Energie in der Mitte vom Kreuz gebrochen und das Zeichen (+)  wird in den Entgegengesetzten (-)  getauscht.

          Auch Jesus Christus sagte, dass jeder ein Kreuz trägt, d.h. jeder hat das energetische Kreuz auf sich (Abb. 3).

          das energetische kreuz

          Heute verspotten die Gelehrten die Vorstellungen unseren Vorfahren über den Bau des Universums, das die Form eines Diskus hat, der ruhend auf drei Elefanten liegt, die auf einer Schildkröte stehen und diese im grenzenlosen weltenweiten Ozean des Universums schwimmt. Das Bild scheint naiv und dumm zu sein, wenn die Sachen flach betrachtet werden.

          Die Slawen und Arier wurden gerühmt für ihr bildliches (symbolisches) Denken. Hinter jedem Wort, hinter jedem Bildnis (Gestalt) und in jeder aret und Weise verbarg sich eine Reihe von Sinnen tieferen Bedeutungen. Der flache Diskus – die Erde stellte das flachen alltäglichen Denken und das duale Bewusstsein dar, JA oder NEIN (Abb. 4).

          Duale welt

          Die vorliegende Welt ruht auf drei Elefanten: der Erste steht für die Materie, die Grundlage des Westens, der Zweite für die Idee, der Grundlagen des Arabischen Ostens und der Dritte, für Transzendenz oder den Mystizismus,  die Grundlage Indiens, Tibets, Nepals u.a

          Die Schildkröte ist eine Quelle, des ursprünglichen Wissens, woher „die Elefanten“ die Energie schöpfen. Jene Schildkröte ist der Norden für die übrigen Völker, der direkt zum ursprünglichen Wissen – dem Ozean angeschlossen ist.

          Der Ozean symbolisiert das grenzenlose Wissen und die absolute Wahrheit (die Energie).

          Ein einfaches,  solares Symbol (Sonnensymbol) der Slawen und der Arier die Swastika, die von Hitler überall verwendet wurde,  war für ihn Mittel zum zwek, das Hauptziel Hitlers – die weltweite Herrschaft zu erlangen.

          Für diese Errungenschaft hat er die stärksten und führenden Waffen verwendet. Er nahm als  Grundlage weder die ägyptischen Hieroglyphen, noch die jüdische oder arabische Kabbala Symbole (Zeichen), sondern die slawisch-arische Symbolik, sondern die Swastika. was dem Symbol den negativen Abdruck in der menschlichen Struktur auferlegt hat (Abb. 5).

           

          heilige swastika

          Also, was ist die Swastika – eine Darstellung des Kreuzes in der Bewegung, dies ist die harmonische Zahl – 4. Die Zahl 4 zeichnet in einem beliebigen Nachkommen der slawisch-arischen Völker im Körper, der ihm die Eltern verliehen haben, die Anwesenheit der Seele, die in diesen Körper von den Götter geschickt wurde, des Geistes – die Verbindung mit den Göttern und den Schutz der Ahnen und des Gewissens auf. Und das Gewissen ist das Maß aller Taten des Menschen und besiedelt diese.

          Wir erinnerten uns an den festen zu Ehren des Gott Kupalo (dem Reinen) er, wenn die Menschen sich in den Flüssen wuschen (reinigen den Körper), sprangen über das Feuer (reinigten die Seele), gingen dannach über die glühenden Kohlen (reinigten den Geist). Weitere mit zusammenhängende Feste: Deutschland: Mittsommerfest, Schweden: Midsommar, Dänemark und Norwegen: Sankt Hans, Estland: Jaanipäev, Finnland: Juhannus, Lettland: Jāņi, Spanien: La noche de San Juan, Russland: Iwan-Kupala-Tag, bekannt.

          Die Swastika zeichnete den Bau des Universums auf, das aus unserer Welt Jawi  (Wirklichkeit) – die Welt der Menschen und der lebendigen Wesen besteht. Zwei Welten, Nawi (die Welten der Geister): dunklen Nawi und hellen Nawi, Welt Slawi, (Ruhme) – die Welt der Ahnen und die Welt Prawi (Lenke) –  die Welt der Hohen Götter.

          Oft sehen die Gelehrten und Wissenschaftler eine Art Unterentwicklung in unseren Vorfahren und in ihren schlawisch-arieschen Mehrgottheiten. Aber auch hier geben die oberflächlichen Urteile das Verständnis auf die Frage nicht preis.

          Für die Slawen und Arier ist der höchste Schöpfer der Schöpfung (Gott) das Höchste unerforschbare Dasein (Wesen) – RA-M-CHA („Ra“ – das Licht oder den Glanz, „M“ – die Welt (russisch: Mir), „Cha“ – die positive Kraft (Energie)), die in der Neuen Realität erschienen ist, und mit Manifestation, diese Realität erleuchtete das Große Licht der Freude. Von diesem Licht der Freude wurden die verschieden Welten und die Universen, die Götter und die Ahnen (Vorfahren) und die direkten Nachkommen geboren, d.h. wir sind ihre Kinder.

          Ruhmeslied

          Mächtiger RA-M-CHA, einheitlicher Schöpfer der Schöpfung, Dein Sein in allen Welten – Überbringer von Leben! Wir rühmen und dreiheiligen Dich, alle Ahgehörigen von klein bis groß, in unseren Tempeln und in den Heiligtümern, in unseren Städten und in den Siedlungen, in unseren heiligen Wäldern und in den Eichenwäldern, an den Ufern unserer heiligen Flüssen und Seen. Für den heiligen Ingling, der für uns das Licht der Liebe und der Freude trägt, und unsere Herzen und Gedanken erleuchtet. Und werde all unser Wirken für deinen Ruhm, Heute und für immer, von Kreis zu Kreis, so war’s, so ist’s, so bleibt’s!

           

          Wenn  Ramcha in der Neuen Realität erschienen ist, bedeutet dies es; das noch andere höhere Realitäten existieren, und darüber auch noch usw…  Um alles erkennen und verstehen zu können, war für die Slawen und Arier von den Göttern und den Ahnen (Vorfahren) der Weg der Geistigen Wiedergeburt und der Vervollkommnung durch die Schaffung (Schöpfung), der Bewusstwerdung der verschiedenen Welten und der Unendlichkeiten, der Entwicklung bis zu dem Niveau der Götter bestimmt. Da die slawisch-arischen Götter – die selben Menschen – die Assen sind, die verschiedene  Erdteile besiedelten,. sie wirkten für das Wohl des Geschlechtes (Stammes) und haben den  Weg der Geistigen Vervollkommnung zurücklegt.

          Die Gestalten der slawisch-arischen Götter waren und konnten nicht Photografisch sein, sie übergaben nicht die Hülle (Körper), sie kopierten nicht und gaben nur den Sinn der Göttlichen Wahrheit und die Göttliche Struktur weiter.

          So verkörperte der Gott Perun mit dem gehobenen Schwert den Schutz der Stämme, Gott Swarog mit dem Schwert und der Spitze nach unten, bewahrte die Alte Weisheit. Der Gott ist deswegen ein Gott, weil es ihm möglich ist in der Offenbarten Welt die verschiedenen Erscheinungen anzunehmen aber sein Wesen und die Wahrheit blieben unverändert.

          Es war so ein oberflächliches Verständnis, das den Slawen und Arier  menschlichen Opferungen zu schrieb. Die Materialisten des Westens, die an den Körper gebunden sind, setzen die physische Hülle mit dem Menschen gleich und  können nicht verstehen, dass die Menschen im Feuer nicht verbrannten und verwendeten das Feuer, wie das Mittel der Fortbewegung in andere Welten und Realitäten (erinnern Sie sich an die feurigen Wagen, Feuerross und Feuerrad).

          So hat das slawisch-arische Wissen die reichste Geschichte und (die) Kultur, die Wurzeln jener Weisheit, die in der Tiefe der Jahrhunderte und  Jahrtausende zurück liegen.

          Wir, die direkten Nachkommen unserer slawisch-arischen Götter und Ahnen (Vorfahren), haben den inneren Schlüssel zum System des gegebenen Wissens, das wir öffnen können und somit öffnen wir den hellen Weg der Geistigen Entwicklung und der Vervollkommnung. Wir öffnen die Augen und die Herzen, wir beginnen zu sehen, zu wissen, zu verstehen, zu glauben, zu leben und zu leiten.

          Die ganze Weisheit liegt im Inneren des Menschen und unsere Götter sind immer in der Nähe und bereit in jeder beliebigen Minute, uns beizustehen. Gleich den Eltern, die ihr Leben für ihre Kinder bereit sind herzugeben.

          Oft verstehen es die Kinder nicht und suchen die Wahrheit in den fremden Häusern, in den fremden Ländern und in  Übersee. Unsere göttlichen Eltern sind zu uns Kindern immer duldsam und gut, wendet euch an sie und sie werden immer helfen!

          der ursprungQuelle: http://www.rodovyeistoki.ru/kapitel-webseite-auf-deutsch-erbe-der-urahnen/novaya-stranica/

          Gruß an die Hintergründe

          TA KI

           

           

          Buch des Lichts Kapitel 4


          konstantin_vasilyev_1974_11

          Die Vierte Kharatie: der Aufbau der Welten

           

          Am Ende des Jahres der Feuer – Priesterin, auf der 576ten Runde des Lebens, nach dem Großen Weggang aus Daaria, nach dem Kalender – Jahreskreis unseres Zahlengottes, nach dem Tag der Großen Inglia, an dem die Allweisen Priester das Heilige Feuer des Lebens in allen Gebieten der Heiligen/Swjata Rasa, und im Asgard Irijskij, angezündet haben.

          Es wird euch, den Kinder der Großen Rasa, und den Nachfahren der Großfamilie des Himmels, über die uralten und wunderschönen Zeiten erzählt, und über die Ur – Weisheit, die die Priester gehütet haben, über den Aufbau der verschiedenen Welten, und über die neue Große Assa zwischen Licht und Finsternis, die die vier Sternengruppen der Swarga, und die Midgard – Erde umfasste, und für künftige Zeiten von Darrung Wirrit in diesen Licht – Kharaties aufgezeichnet wurde.

          Nachdem man allen Hellen und Hohen Göttern, und die Erhabenheit der Großfamilie des Himmels das Loblied gesungen hat, soll jeder in seinem Herzen über die Größe des Lebens in den Welten erfahren, vom Lied, das der Wolkhv Sladagor erzählt hat, und das von der Daarischen Großfamilie/Stamm Pard gehütet wurde.

           Im großen Land Ta-Kemi (15), das sich im Osten von Antlanj (16), und im Süden von der Großen Venea (17) befand, lebten vielzählige Stämme der Hautfarbe der Finsternis (18), und die Stämme der Hautfarbe der Untergehenden Sonne (19). Inmitten dieser Stämmen gab es zwei mächtige Priester – Kasten, und sie haben drei Geistige Lehren gehabt, die ihnen die H`Arier überreicht haben, welche vom Land der Anten kamen.

          Die eine Geistige Lehre war – die Äußere, deren Inhalt ohne Geheimnisse war, diese wurde den Ta–Kemi Völkern von den Priestern der ersten Kaste gegeben, die Priester selbst jedoch haben ihren eigenen Glauben anders gesehen. Dort wurde erzählt, dass die Seelen der Menschen nach dem Tod in den Körper eines anderen Menschen wechseln, den der einen oder anderen Kaste, und manchmal sogar in einen großen Herrscher, oder sogar einen Oberpriester. Vorausgesetzt das Leben des Verstorbenen ist hoch und würdig gewesen. Genauso soll die Seele auch in den Körper eines Tieres, Insektes oder Pflanze gehen, wenn das eigene Leben vom Menschen unwürdig gelebt wurde. Die Priester dieser Kaste haben für sich jedoch eine ganz andere Geistige Lehre gehabt.

          Sie haben aufrichtig gedacht und geglaubt, dass der körperliche Wechsel der menschlichen Seelen sowohl auf der Midgard – Erde stattfindet, als auch, dass die Seelen der Verstorbenen auf anderen Erden unseres Universums gehen können, wo sie sich, wie in menschliche Körper, so auch als Tiere der anderen Welten inkarnieren, je nach den Taten, welche in der JAWI – Welt auf der Midgard – Erde, geleistet worden sind. Dieses Gesetz haben sie Karma genannt, zu Ehren der Großen Göttin Karna, die darauf achtet, dass das Gesetz der Geistigen Vervollkommnung eingehalten bleibt.

          Inmitten der Priester der zweiten Kaste gab es noch eine Gruppe, die etwas mehr eingeweiht gewesen sind, und die kaum ein Priester der untersten Kasten gekannt hat, und diese haben noch eine andere Geistige Lehre gehabt, die sehr viel anders war als die anderen. In dieser Geistigen Lehre wurde gesagt, dass die uns umgebende Jawi – Welt, die Welt der gelben Sterne und Sonnensysteme, nur wie ein Sandkorn im Unendlichen Universum sei. Das es weiße, hellblaue, lila, rosa, grüne Sterne und Sonnen gibt, in einer Farbenpracht, die wir noch nie gesehen haben, und die für unserer Wahrnehmung kaum nachvollziehbar ist. Davon gibt es eine unendlich große Anzahl, in einer grenzenlosen Vielfalt, und unendlich sind die Räume, die diese teilen.

          Alle diese vielfältigen Welten sind wenig im Vergleich mit den anderen Welten, die außerhalb unseres Universums liegen, die ebenfalls in einer grenzenlos hohen Menge vorhanden sind, und deren Vielfalt unermesslich groß ist. Eine grenzenlose Ewigkeit trennt all diese verschiedenen und vielfältigen Welten voneinander.

           Die Allweisen Priester haben gelehrt, dass es in unserem Universum einen Goldenen Weg des Geistigen Aufstiegs gibt, welcher nach oben führt, und Swaga genannt wird, auf dem sich die harmonischen Welten befinden, und so folgen sie aufeinander:

           

          • die Welt der Menschen
          • die Welt der Legen (Leg, andersrum „geL“, später AGel, AnGel, EnGel – die gefallenen Legen)
          • die Welt der Arlegen
          • die Welten der Aranen
          • die Welten des Leuchtens (Strahlens/Glänzens)
          • die Nirwana – Welt
          • die Welten der Anfänge/des Beginns
          • die Welt der Geistigen Kraft
          • die Welt der Erkenntnis
          • die Welt der Harmonie
          • die Welt des Geistigen Lichtes
          • die Welten des Geistigen Eigentums/Schatzes
          • die Welt der Gesetze
          • die Welten der Schöpfung/des Aufbaus
          • die Welt der Wahrheit

           

          … die Welten der Beschützer, und noch viele andere Welten, so bis in die Allhöchste PRAWI – Welt.

           

          Manche Träger des Höchsten Geistigen Schatzes unseres Universums sind wegen ihrer Güte hinabgestiegen, und haben ihre Welten zwischen die Arlegen und Aranen – Welten gelegt, so dass ihre Standorte näher bei den Hilfebedürftigen liegen.

           

          Die Welten, die auf dem Goldenen Weg verteilt sind, das sind diejenigen, über die in den Uralten Weden erzählt wurde. Wenn die Welt der Menschen vierdimensional ist (4D = Länge,

          Breite, Höhe und Zeit), dann haben die auf dem Goldenen Weg angeordneten Welten folgende Dimensionen:

           

          • die Welt der Legen – 16 Dimensionen
          • die Welt der Arlegen – 256 Dimensionen
          • die Welten der Aranen – 65536 Dimensionen
          • die Welten des Strahlens/Leuchtens – 65536² Dimensionen
          • die Nirwana – Welt – 65536 Hoch 4 Dimensionen
          • die Welten der Anfänge – 65536 Hoch 8 Dimensionen
          • die Welt der Geistigen Kraft – 65536 Hoch 16 Dimensionen
          • die Welt der Erkenntnis – 65536 Hoch 32 Dimensionen
          • die Welt der Harmonie – 65536 Hoch 64 Dimensionen
          • die Welt des Geistigen Lichtes – 65536 Hoch 128 Dimensionen
          • die Welten der Geistigen Schätze – 65536 Hoch 256 Dimensionen
          • die Welt der Gesetze – 65536 Hoch 512 Dimensionen
          • die Welten des Schöpfens/Erschaffens – 65536 Hoch 1024 Dimensionen
          • die Welt der Wahrheit – 65536 Hoch 2048 Dimensionen
          • die Welten der Beschützer/Gönner – 65536 Hoch 4096 Dimensionen

           

          Es gibt auch Zwischenwelten: 5, 7, 9, 12 und auch weniger dimensionale Welten. Am Ende der Swaga verläuft eine Grenze, hinter dieser beginnt die Großartige (Erhabene/Majestätische) Prawi – Welt.

          Neben den Harmonischen und den Zwischenwelten, die auf dem Goldenen Weg verteilt sind, existieren auch Nebensächliche – Realitäten: der Zeit, des Raumes, der Wander – Geister, der veränderlichen Gestalten/Bilder, des Schattens, der Klänge, der Zahlen, der Welt der Finsternis (auch Peklo/Hölle genannt), der Abgrund, wohin die schwersten Teile der ursprünglichen Finsternis gesunken sind.

          Die auf dem Goldenen Weg verteilten Welten sind harmonischer, und mehr vollendet in ihren Erscheinungen, als die Realitäten in den Zwischenwelten. Obwohl in einer fünfdimensionalen Realität mehr Möglichkeiten für die Entwicklung der Geister

          vorhanden sind, als in unserer Jawi – Welt, explodieren in deren fünfdimensionalen Welt, wegen dem dort vorhandenen ewigen Chaos/Unordnung, häufig die Teilchen der urgeschaffenen Finsternis,.

          Als Beispiele für die weniger dimensionale Räume und Realitäten können die Welten – der Klänge, Schatten, Spiegelbilder, sich ständig ändernden Gestalten/Bilder dienen, wo immer Umwandlungen/Veränderungen stattfinden. Eine Blume kann sich im nächsten Augenblick dort zu eine Schriftrolle mit Kharaties verwandeln, danach in einen Wurm, Luchs usw.. Alle diese Welten und Realitäten sind überhaupt ohne Trennung voneinander, sondern durchdringen sich gegenseitig. Dort, wo in einer Realität große Meereswellen stürmen, rauscht in einer anderen Realität ein Wald, oder stehen hohe Berge mit ewigem Schnee bedeckt.

          Die Ursache für den Übergang von einer Realität in eine andere ist – die Veränderung der Strom/Kraft – Leitung der Geister, und das Gesetz der Göttin Karna. Die unendlichen Weltenräume aber, die Realitäten welche diese teilen, sind so etwas wie Straßen in einer großen Stadt, wo sich die Geister aus verschiedenen Welten, in ihrer ursprünglichen Gestalt, treffen können. Doch in dem Moment, in dem die Geister eine fremde Welt oder Realität betreten, müssen sie sich den Gesetzen der jeweiligen Welt anpassen.

          Das Besondere an der Struktur der Welten ist es, dass alle Welten und Realitäten, unabhängig von ihrer Dimensionshöhe, sich an der gleichen Stelle befinden, entsprechend dem menschlichen Verstand (~Meinung, ~Bewusstsein), und seiner Unendlichen Verschlossenheit, wobei er jedoch ein ganzes Universum füllt. Zwischen den Welten und Realitäten der unterschiedlichen Dimensionen existieren auch Schranken/Barrieren, die man nur dadurch überwinden, und so bei einer anderen Realität teilnehmen kann, wenn man die entsprechende Menge von Gefühlen und Qualitäten hat, die so einer Welt oder Realität eigen sind.

          Manche Welten oder Universen, die die gleiche Dimensionshöhe haben, existieren nebeneinander, wobei die Realitäten sich einander durchdringen. Diejenigen, welche qualitativ unterschiedliche Gefühle, oder verschiedene Lebensformen und

          Lebensbedingungen haben, die Bewohner dieser und jener Realitäten, existieren in einer einheitlichen räumlich – dimensionalen Struktur, sie begegnen sich weder gegenseitig, noch erahnen sie die Existenz voneinander.

           In jeder solcher Realitäten ist ihre eigene Natur vorhanden, läuft die eigene Zeit und es gibt eigene Gesetze, die nur dieser Realität eigen sind. Viele dieser Gesetze sind für die Wahrnehmung eines Menschen, der in unserer Jawi – Welt lebt, schwer verständlich, weil sie passen weder in den allgemein anerkannten gesellschaftlichen Rahmen der menschlichen Wahrnehmung, noch in den Rahmen der jeweiligen Form des Lebens, und demzufolge bleibt dem Mensch der Sinn der Gesetze dieser fremdartigen Realitäten nur schwer verständlich.

          Die Erkenntnis der umgebenen Welt der Natur, und der eigenen inneren Welt, führt den Menschen dahin, dass er über sich selbst, als ein untrennbarer Teil des Universums klar wird. Und wenn diese Erkenntnis mit der Fähigkeit des Erschaffens ergänzt wird, dann eröffnet es dem Menschen die Möglichkeiten, dass es neben der eigenen Jawi – Welt, auch andere Welten und Realitäten erkennen kann, welche noch jenseits der Wahrnehmungs- und Bewusstseinsschwelle des Menschen liegen.

          Der Übergang in eine andere Welt oder Realität ist möglich, nur dafür ist es nötig, dass man über eine Schwelle schreitet, die mit dem Verlust des eigenen Körpers einhergeht, der an diese Dimension gebunden ist. So ein Übergang wird von den Menschen in der Jawi – Welt als Tod bezeichnet. Wenn die Hohen Wesenheiten, der anderen Welten und Realitäten, in diese Welt kommen, dann werden sie hier weniger in ihrer ursprünglichen, echten Form wahrgenommen, sondern nur in Wahrnehmungsformen dieser Welt, die den Bewohnern hier offen sind.

          Je komplexer eine Welten – Struktur oder Realität auf einem bestimmten Abschnitt/Gegend des Goldenen Weges ist, umso höher die Chancen für die Bewohner dieser Gegend,das sie sich im Bewusstsein jener Welten oder Realitäten widerspiegeln können, oder in weniger komplexen Realitäten.

          Die Grundlage des Goldenen Weges bildet die Welt der Menschen. Der Aufstieg der Menschen in eine höhere Welt oder Realität ist nur bei Geistiger Reife/Weiterbildung möglich. Hierfür sind in der Welt der Menschen die Götter und die Lehrer der Menschheit gekommen. Das sind Wesenheiten, die für die Anleitung/Führung, höherer komplexerer Art sind, damit sie das Höhere Wissen und die Gebote überbringen können, steigen sie herab. Denn an der Geistigen und Seelischen Entwicklung der Wesenheit des Menschen arbeitet neben dem Mensch allein, auch die Kräfte des Universums, die seine Geistige und Seelische Entwicklung entweder erhöhen oder eben auch bremsen können.

          Der Aufstieg der Bewohner der einen Realität in eine Höhere Realität kann anders als zwangsläufig allmählich oder stufenweise geschehen. Wenn sich für eine Person in ihrer Entwicklung die Möglichkeit durch Erkenntnis der Komplexität einer der nächstliegenden harmonischen Welten auf dem Goldenen Weg eine Näherung ergibt, dann kann dies mit einem Sprung in die nächst Höhere Welt geschehen, und die verschiedenen Zwischenwelten und Realitäten werden übersprungen. Das Schicksal jeder Geistigen Wesenheit liegt in vielem ganz an der Göttin Karna, die entweder fördern oder die Entwicklung und Wahrnehmung der prinzipiell neuen Strukturen und Formen der Höheren Welten hindern kann.

          Wenn die Persönlichkeit/Wesenheit sich vom physischen Körper frei gemacht hat (das, was wir „Tod“ nennen), wählt sie die Realität aus, die ihrer Geistigen und Seelischen Entwicklung am nächsten ist. Diese Realitäten gehören der gleichen Unendlichkeit an, wie die entsprechenden Räumlichkeiten auf dem Goldenen Weg, nur die strukturellen Formen und Inhalte werden dort anders kombiniert angeboten. Den Aufstieg des Geistes im Universum kann nur der eigene Geist hindern.

          Nachdem eine Person, je nach der eigenen Geistigen Entwicklungsebene, in eine bestimmte Gegend/Raum der Swaga kommt, fängt ihr Leben dort nach Gesetzen dieser Welt, der gegebenen Unendlichkeit an.

           In der Menge diese Unendlichkeiten gibt es eine, die mehr als nur eine gigantische Kugel darstellt, ihre Oberfläche ist die Grenze dieser Unendlichkeit. An manchen Stellen berührt diese Kugel fast die anderen Unendlichkeiten, die auch wie eine Art Kugel

          erscheinen, aber an den Stellen, wo sich zwischen den kugelförmigen Unendlichkeiten die konusförmigen Räume gebildet haben, gibt es Welten, die so etwas wie Pyramiden oder Konusse sind, und die drei Seiten, und die Grundlage dieser, stellen die Oberflächen – Krümmung dar.

          Auf einer dieser übergigantischen Kugeln leben hochbegabte Wesenheiten, die den irdischen Maßstäben nach als Menschen bezeichnet werden können, obwohl sie nur weitgehend den Menschen ähnlich sind. Manche ihrer Wohnräume ähneln den Bäumen, andere – gigantischen Pilzen oder wunderschönen Feldblumen, und am Eingang heben sie sich auf speziellen fliegenden Maschinen hoch, die den irdischen Vaitmanen ähnlich sind.

          Man kann noch seltsamere Wohnräume antreffen: so etwas wie eine Rauch – Säule, die als breite und lange Spirale sich nach oben zieht, und dort, in den Freiräumen, leben Menschen. Sie alle ernähren sich von verschiedenartigster Nahrung, welche von Energieverdichtungen der entsprechenden Welten bereitet worden sind. Diese Nahrung lässt sich, wenn es notwendig ist, vom Boden und der Luft leicht entnehmen, und wird von ihnen in sehr kleinen Mengen verzehrt. Die Menschen kleiden sich in prachtvolle Stoffe, die aus den unterschiedlichsten Energieströmen gewebt worden sind. So etwas wie unbefriedigte Bedürfnissen oder Ähnliches ist ihnen fremd. Diese Menschen haben die vielfältigsten Maschinen und Mechanismen, die allen Großfamilien gemeinsam gehören, und junge Menschen arbeiten gerne darauf, und von den Energiegerinnseln/Energieverdichtungen erschaffen sie alles Nötige und Wünschenswerte.

           Manchmal kommt eine Wesenheit in die Welten, die in keiner Beziehung mit dem Goldenen Weg stehen, dies sind die nebensächlichen Realitäten: der Zeit, des Raumes, des Karma, des Wahnsinns, der herumwandernden Geister und der Finsteren – Welt, die auch Pekel – Welt/Hölle genannt wird. Außerdem kann eine Wesenheit auch in die Zwischenrealitäten der Swaga kommen, die sich in ihrer Wechselhaftigkeit, gemäss dem Gesetz der Ursache und Wirkung unterscheiden. Hier findet das statt, was die Bewohner der Harmonischen Welten wie Wunder empfinden. Für die Bewohner dieser

          zwischenweltlichen Realitäten ist dies aber äußerst unangenehm: man kann niemals genau das Ergebnis des eigenen Handelns einschätzen.

          Den ganzen Goldenen Weg entlang gilt nur das Einzig Wahre und Bedingungslose Gesetz der Weltenerschaffung: die Liebe mit allem was ist, und die Schöpfung, und davor, vor der Geburt der Liebe, steht die Erkenntnis der Weisheit. Durch den Weg der Liebe und Wissens wächst jede Geistige Wesenheit, und steigt zum Schöpfer auf, und stufenweise erfasst sie so Seine Schöpfung, und in diesem Verständnis, fängt sie an, dass sie etwas Eigenes erschafft, das mit Liebe erfüllt worden ist.

          Die höchste Ausdrucksform der Liebe ist die Selbstaufopferung, dass denjenigen geholfen wird, die noch tiefer stehen. So handeln die Legen, die die Menschen anleiten, und die Allhöchsten Träger des Geistigen Schatzes, die den Menschen das Wissen über die Höchste, vollständige Liebe bringen. Die Liebe lehrt das Einsehen, die Barmherzigkeit und die Aufopferungsbereitschaft. Diese Eigenschaften/Qualitäten bereiten den Menschen vor, dass sie den anderen und der Schöpfung dienen, das als ein Kampf gegen das Böse gesehen werden muss, als tatkräftige Teilnahme des Weltenwandelns.

          Es ist notwendig, dass der Kampf mit dem Bösen richtig gesehen wird. Das Böse ist nichts Absolutes. Das Böse ist lediglich nur Ausdrucksform des Entwicklungsmangels und der Unwissenheit. Sogar den Biestern/Teufeln (russ.: Бесы, Teufeln/Dämonen), d.h. den niederen Wesenheiten der Dunkelwelt, ist die Hoffnung für den Geistigen Aufstieg, in einer fernen Zeit möglich, und damit die Befreiung vom Dreck und Bosheit, als Ergebnis eines langen Entwicklungsweges, unter der Leitung der Höchsten Geistigen Lehrer des Goldenen Weges.

           Jede Tat einer Geistigen Wesenheit hat, vor allem, die Auswirkung auf sich selbst. Da jede Individualität/Wesenheit eine absolute Wahlfreiheit hat, wirken ihre Entscheidungen auf ihre eigene Struktur. Die Wahl ergibt das weitere Schicksal: mit einer Art von Taten der sich weiterbildenden Persönlichkeit, fördert sie ihren eigenen Aufstieg nach oben, durch die verschiedenen Gebiete des Goldenen Weges, und mit anderen Taten belastet

          zwischenweltlichen Realitäten ist dies aber äußerst unangenehm: man kann niemals genau das Ergebnis des eigenen Handelns einschätzen.

          Den ganzen Goldenen Weg entlang gilt nur das Einzig Wahre und Bedingungslose Gesetz der Weltenerschaffung: die Liebe mit allem was ist, und die Schöpfung, und davor, vor der Geburt der Liebe, steht die Erkenntnis der Weisheit. Durch den Weg der Liebe und Wissens wächst jede Geistige Wesenheit, und steigt zum Schöpfer auf, und stufenweise erfasst sie so Seine Schöpfung, und in diesem Verständnis, fängt sie an, dass sie etwas Eigenes erschafft, das mit Liebe erfüllt worden ist.

          Die höchste Ausdrucksform der Liebe ist die Selbstaufopferung, dass denjenigen geholfen wird, die noch tiefer stehen. So handeln die Legen, die die Menschen anleiten, und die Allhöchsten Träger des Geistigen Schatzes, die den Menschen das Wissen über die Höchste, vollständige Liebe bringen. Die Liebe lehrt das Einsehen, die Barmherzigkeit und die Aufopferungsbereitschaft. Diese Eigenschaften/Qualitäten bereiten den Menschen vor, dass sie den anderen und der Schöpfung dienen, das als ein Kampf gegen das Böse gesehen werden muss, als tatkräftige Teilnahme des Weltenwandelns.

          Es ist notwendig, dass der Kampf mit dem Bösen richtig gesehen wird. Das Böse ist nichts Absolutes. Das Böse ist lediglich nur Ausdrucksform des Entwicklungsmangels und der Unwissenheit. Sogar den Biestern/Teufeln (russ.: Бесы, Teufeln/Dämonen), d.h. den niederen Wesenheiten der Dunkelwelt, ist die Hoffnung für den Geistigen Aufstieg, in einer fernen Zeit möglich, und damit die Befreiung vom Dreck und Bosheit, als Ergebnis eines langen Entwicklungsweges, unter der Leitung der Höchsten Geistigen Lehrer des Goldenen Weges.

           Jede Tat einer Geistigen Wesenheit hat, vor allem, die Auswirkung auf sich selbst. Da jede Individualität/Wesenheit eine absolute Wahlfreiheit hat, wirken ihre Entscheidungen auf ihre eigene Struktur. Die Wahl ergibt das weitere Schicksal: mit einer Art von Taten der sich weiterbildenden Persönlichkeit, fördert sie ihren eigenen Aufstieg nach oben, durch die verschiedenen Gebiete des Goldenen Weges, und mit anderen Taten belastet sie sich, d.h. verstärkt die Anhaftungen, die ihre Entwicklung bremsen, oder sogar nach unten, in die Dunkelwelten lockt.

          Genau dies ist auch das Gesetz der Göttin Karna, im Falle, dass der Aufstieg unmöglich wird, entsteht eine Notwendigkeit, der Wiederholung des gesamten Lebens – Kreises, nur eben in einer anderen Realität, dass an der Geistigen Wesenheit die notwendige Arbeit geleistet werden kann.

           In einfacher menschlicher Wahrnehmung widerspiegelt sich das Gesetz der Göttin – Karna als Idee der Drei Großen Gerichte nach dem Tod, welches auch als Schreckliches Gericht (Erlassgericht, Fegefeuer) bezeichnet wird. In Wirklichkeit gibt es kein Schreckliches Gericht, man wird nur bei dem Aufstieg gebremst, und auch nur vorübergehend, weil alles dem Einheitlichen Gesetz des Aufstiegs vom Niederen ins Höhere folgt.

          Das Böse, auch wenn es ungewollt verursacht worden ist, belastet immer seinen Schöpfer. Nur dort, wo die Geistigen Wesenheiten so hoch sind, dass der Aufstieg für sie eine natürliche Voraussetzung des Lebens ist, und sie selbst darauf gerichtet sind, dass sie auf die niederen Wesenheiten beim Aufstieg wirken, dort lässt die Karna einen anderen Anfang offen, als die grundsätzliche Gesetzmäßigkeit der Bewegung in der Geistigen Welt, das sich in Form der Liebe zeigt. Die Bewohner der verschiedenen Welten und Realitäten suchen eine maximale Übereinstimmung ihrer Lebensweise und des Eigensinns.

          So sehen die Geister der Elementaren – Kräfte ihr Glück im Erlangen der Macht und im Besiegen der Naturelemente; die Geister der Wissens – Sterne sehen ihr Glück im Anhäufen der Weisheit, im Geistigen Erfassen der Welten und sich selbst; für die Todes Geister existiert das Glück im Übergang von einer Realität in eine andere; die Geister des Raumes sind glücklich, wenn sie diesen überwinden. Die Erfüllung vom Glück, kann nur im ständigen Kampf gegen das Böse erreicht werden, dass die Bewohner der finsteren Erden hindert, dass sie den Weg des Aufstiegs über die verschiedenen Gebiete des Goldenen Weges gehen können. Dies ist nur auf dem einen Weg möglich: im Umgang mit den Bewohnern der eigenen Realität, in der Erziehung der Geistigen Wesenheiten des

          Menschen, in der Wahrnehmung des allgemeinen Anfangs des Lebens, das sich in allen Gebieten des Goldenen Weges zeigt.

          Die Gebote der Höchsten Träger der Geistigen Errungenschaften (Wissensschatz), die den Bewohnern aller Realitäten das Göttliche Licht bringen, sind sich in den Hauptpunkten/Einstellungen einig. Für den Aufstieg ist es wichtig, dass nur die eigene Einheit bewusst erkannt wird, und die untrennbare Verwandtschaft mit den anderen Wesenheiten, wobei man zwischen einem selbst und den anderen die Liebe mit den Gleichen, und das Mitgefühl mit den niederen Lebensformen legt. Die Barmherzigkeit/Sanftmut und der Glauben an das allheilende Gefühl der Liebe und des Guten sind in der Lage, dass künftig sogar die Biester/Teufel gewandelt werden – diejenigen, die als so etwas wie die ewigen Feinde des Göttlichen Lichts erscheinen, die Wesen der Finsteren Welt, die mitunter Menschen der Jawi Welt: die Masslosigkeit/Alleserlaubtsein, die Grausamkeit/Härte, die Gier/Geiz, die Sittenlosigkeit/Egoismus, und das Ende des Daseins predigen.

          Die Biester/Teufel, die niederen Wesenheiten der dunklen Welt, sind bei der Geburt der Welten „im Nebel“ entstanden, wobei sie den Legen ähnlich gewesen sind, und sich nur dadurch unterschieden haben, dass sie ursprünglich kein Göttliches Licht hatten.

          Die wahren Herrscher der Dunklen Welten sind: die dunklen Legen, die dunklen Arlegen und die Koschtscheji – die Knyazen/Könige der Finsternis. Sie sind in der ursprünglichen Dunkelheit gewachsen, als in ihre Welten die Teilchen der Großen Inglia, des Urerschaffenen Lichts des Lebens hinein kamen. Ihre aktive Entwicklung hat in der Zeit der Großen Assa angefangen, in den dunklen Realitäten, wohin die Samen des Uralten Wissens gefallen sind, damals als der Schwarze Gott die Schutz – Siegel von der Heiligen Ur – Weisheit der Arlegie – Welt zerstört hat.

          Nachdem sie an das Uralte Wissen der Arlegie – Welt gekommen sind, haben manche Realitäten der Dunklen Welten sofort angefangen, dass sie mit dem Nebel und Dunkelheit kämpfen, und fingen den Aufstieg nach oben auf dem Goldenen Weg an. Obwohl sie die Macht, und das Uralte Wissen gehabt hatten, versäumten sie es, dass sie

          das Gute vom Bösen unterscheiden und erkennen, dass sie die unbeachteten Teilchen der ursprünglichen Ur – Finsternis selber in sich tragen.

          Der Anfang der Macht, des Zwanges und der Unterdrückung durchtränkt alle Dunklen Welten und Realitäten. Diese niederträchtige Form möchte dies in die den Dunkelwelten naheliegenden Grenzgebieten einführen. Solche Grenzgebiete sind die Sternengruppen – Makosch (Große Bär), Rada (Orion) und Rasa (Löwe), genauso auch ein Ärmel der Sternengruppe Swata (kein Analog vorhanden), wo sich auch die Jarilo Sonne und unsere Midgard – Erde befindet. All dies führte in eine Neue Große Assa. Diese geschah, weil die Aranen die Dunklen nicht nach oben, auf dem Goldenen Weg, durchgelassen haben, sie haben ihnen vorgeschlagen, dass sie sich als allererstes in die Hellen wandeln, und hierfür haben sie eine Grenze durch die Erden der Jawi – Welt gelegt.

          In den Zeiten der Neuen Großen Assa sind die Dunklen von allen Erden verjagt worden, die sich in den Sternengruppen der Makosch, Rada und Rasa aufgehalten haben, und deshalb fing der Weg an, wo die dunklen Geister und Seelen nur durch die Menschen – Welt gehen, die auf den Erden im Ärmel der Sterngruppe Swata leben, und nur durch die Menschen – Welt wurde es möglich, dass man auf dem Goldenen Weg nach oben kommen kann.

          Für die Midgard Erde, die sich zwischen Licht und Finsternis aufhält, hat hier eine ganz besondere Rolle angefangen. Aus diesem Grunde haben die Dunkelmächte sich entschieden, dass sie die Macht über die Menschen hier den Biester/Teufeln überlassen. Dies ist die Ursache dafür, dass auf die Midgard – Erde ein Kampf zwischen den Dunklen und Hellen Kräften stattfindet (Dunkelmächte und Lichtmächte), in dem die Menschen aus verschiedenen Großfamilien und Völkern (russ.: Род, НаРод) teilnehmen.

          Kommentare:

           

          (1) Zahlengott: vor ~26.731 Jahren vor unserer Zeitrechnung (v.Chr.) sind die Licht – Kharaties aufgezeichnet worden.

           

          (2) Der Tag der Drei Monde: Feiertag, zu Ehren der Gründung der Heiligen Stadt der Götter – Asgard Irijski. Der Tag, an dem die drei Monde am Himmel in einer Reihe standen. Der Bauanfang des Großen Tempels des Heiligen Ur-Feuers.

           

          (3) Asgard/As´Gard Irijskij: die Stadt der Götter an der Kreuzung der zwei Flüsse Irij und Om; As + Gard, As – auf die Erde lebende Gott, und Grad/Gorod – die Stadt. Die Stadt wurde im Jahr/Leto 5028 n. der Großen Auswanderung aus Daaria gegründet (d.h. vor über 100 000 Jahren v.Ch.). Heute befindet sich dort die Stadt Omsk. „Irij“ bedeutet reines, weißes Wasser, Weißwasser/Belowodje. Asgard Irijskij wurde von den Dschungaren Truppen im Jahr/Leto 7038 nach Erschaffung des Friedens im Sternen Tempel (1530 n. Chr.) zerstört und geplündert. 130 J. später der russ. Kartograph u. Historiker Semjon Remesow hat die Landkarten von Sibirien erstellt, und hat dem damaligen Zaren A. Romanov geschrieben, dass an der Kreuzung der Flüsse Om u. Irtysch die alte, zerstörte Stadt unbedingt wiederhergestellt werden müsse. Doch die Romanovs, die damals die Macht in Russland erobert hatten, brauchten die zerstörte Stadt nicht, weil die nicht in die neue Geschichtsschreibung gepasst hat, die sie begonnen hatten für den russischen Staat auszudenken. Deswegen schrieb S. Remesow dasselbe auf das 21. Blatt seines Grafikbuches von Sibirien, welches erst zur Zeiten des Peter I (Sohn von Alexej Romanov) erschien (im Jahr/Leto 7204 n. EFST oder 1696 n.Chr.). Zwanzig Jahre später, nachdem das Grafikbuch von Sibirien herausgegeben wurde (im Jahr 7224 n. E.F.S.T. od. 1716 n. Chr.), ließ Peter I an der Kreuzung der Flüsse Om und Irtysch die Festung von Omsk bauen, dass in späteren Zeiten zur Stadt Omsk wurde. In der alten Russischen Geschichte gibt es die Erwähnung über vier Städte auf die Erde, die den Namen Asgard/As´Gard (Stadt der Ase/Götter) trugen:

           

          1. Asgard Darijski/As´Gard Da´Arijski befand sich auf dem Berg Meru (Weltenberg, Friedensberg, Berg der Welt) im Heiligen Land Daaria/Da´Aria (Dar Aria – Geschenk des Aria), am Nordpol, wurde auch Arktis, Hyperborea, Severea, Arktogea genannt.

           

          1. Asgard Irijski – heute Omsk, wie oben beschrieben.

           

          1. Asgard Sogdijski befand sich in Mittelasien, an der Stadt Aschchabad (heute Hauptstadt von Turkmenistan) im Land Sogdian (Turkmenistan), dem einzigen Land, das der Armee des Alexanders des Großen (von Mazedonien) einen würdigen Widerstand geboten hat.

           

          1. Asgard Switodski befand sich auf dem heutigen Territorium von Skandinavien. Nach dem Asgard Switodski durch einen großen Brand zerstört wurde, wurde dort eine neue Stadt gegründet, die heute Uppsala heißt (Schweden). Skandinavien, Skand + Nawi, d.h. der Knyaz (König) Skand hat seinem Volk versprochen auch nach seinem Tod, dass er von der Nawi Welt, auf sein Volk/Land aufpasst (Schutzgott).

           

          (4) Darrung: Dar + Rung/Rune, so wurde ein Mensch genannt, der ein DAR, d.h. die Gabe hatte, dass er die russischen Runen/Obrasi lesen/ deuten, und miteinander verbinden konnte, die geschehene Ereignisse beschreiben, der in der Lage war, dass er die zusammengefügten Obrasi/Bildgestallte in Schlocken/Sätze auch aufschreiben konnte, welche auf hölzernen Brettern, Leder oder Pergamentblätter/Kharaties, und Edelmetall – Platten/Santias aufgetragen wurden.Ein Geschichtsschreiber wurde auch Darrung genannt.

           

          (5) Kharaties: Heilige Texte, geistig – philosophische Traktate, geschichtliche Erzählungen, die auf Pergamentblätter niedergeschrieben wurden.

           

          (6) Pard: oder Pardus, ein Tier der Katzenfamilie, das früher in Russland gelebt hat und Ähnlichkeiten mit dem sog. Schneebars / Eisbär hat.

           

          (7) Der Große Ra-M-Ha: (auf Sanskrit/Sam skrit, selbst/eigen versteckte Sprache: Brahma); ursprüngliche, einheitliche, unfassbare Wesenheit, die das Leben spendende/hervorbringende Licht der Freude und das Ur-Feuer der Weltenschöpfung (Inglia) gesandt hat, von dem alle Universen, bewohnten Welten und Realitäten erschaffen wurden.

           

          (8) Großer Inglia Fluss: das Leben hervorbringende Licht und Ur-Feuer der Weltenerschaffung, in dem alle Universen, und unser Jarilo – Sonnensystem mit Midgard – Erde erschienen sind.

           

          (9) Große Welten – Bäume: universelle Welten – Strukturen.

           

          (10) Himmlischer Irij: so wurde der Goldene Weg des Geistigen Aufstiegs und die Milchstraße bezeichnet.

           

          (11) Wirij-Garten: himmlisches Heim aller Weißen Götter und weisen Ahnen der slawisch-arischen Völker.

           

          (12) Swarog: slawischer Hauptgott, der über den Himmel (Swarga/16 Sternengruppen) und das Leben in unserem Universum waltet.

           

          (13) Welt der Geistigen Kraft: eine multidimensionale und vielfältige Welt, das sich auf die höheren Ebenen des Goldenen Weges befindet.

           

          (14) Erden: d.h. Planeten/Objekte im Himmel, die sich um einen zentralen Lichtkörper/Sonne drehen.

           

          (15) Ta-Kemi: das Land befand sich im Norden von Afrika, heute ~Ägypten. Östlich von Antlanj, d.h. östlich von Atlantis, und südlich von Venea, d.h. südlich von Europa.

           

          (16) Antlanj/Antland: das Land der Anten, was sich auf einer großen Insel befand, die vor ca. 13.000 Jahren im Atlantischen Ozean untergegangen ist. Die Alten Griechen nannten das Land der Anten – Atlantis, und so wurde auch der Ozean genannt.

           

          (17) Große Veneja: das Land, in dem die Stämme/Sippen der Veneter leben, heute entspricht dies dem Territorium von Europa.

           

          (18) Stämme mit der Hautfarbe der Finsternis: schwarze, afrikanische Völker.

           

          (19) Stämme mit der Hautfarbe der untergehenden Sonne: die Indianer, Nord- und Südamerika.