Agaricus / Mandelpilz


Der Agaricus (Agaricus blazei murrill) stammt ursprünglich aus dem brasilianischen Regenwald. Die Einheimischen nannten ihn „Pilz des Gottes“ und verwendeten ihn bei ernsthaften Erkrankungen. Erst vor 35 Jahren hat man ihn wissenschaftlich näher untersucht und mit Studien begonnen.

Wirkung

Kaum ein Pilz stimuliert das Immunsystem so wirkungsvoll wie der Agaricus. Sein Gehalt an Polysacchariden, besonders die Beta-Glucane sind im Vergleich zu den anderen Heilpilzen auch am höchsten. Daher ist er bei Krebserkrankungen als begleitende Therapie zur Schulmedizin sinnvoll bei:

Leukämie, Darm-, Lungen-, Unterleibs-, Brust-, Bauchspeicheldrüsen-, Prostata- und Leberkrebs als auch bei Hirntumoren!

In Japan ist der Agaricus offiziell als Antikrebsmedikament zugelassen.

Durch die fördernde Wirkung auf die Blutbildung im Knochenmark, hilft er die Nebenwirkungen einer Chemo- oder Strahlentherapie zu lindern.

Der Agaricus eignet sich auch bei Leberleiden und unterstützt die Milz bei ihrer Blutreinigung und Abwehrfunktion. Auch bei chronischen Entzündungen und Pustelbildung auf der Haut hat er sich bewährt.

Der Agaricus wirkt auch bei allen schweren seelischen Prozessen im Leben und den daraus resultierenden Erkrankungen!

 

Der Agaricus / Mandelpilz wirkt bei

– Bronchitis
– Diabetes
– Durchfall
– Allergien
– Asthma
– Angina pectoris
– Krebserkrankungen
– Immunschwäche (starkes Immunstimulans)
– HIV
– Leberschwäche
– Gastritis
– Migräne
– Erschöpfung
– Bluthochdruck
– erektiler Dysfunktion
– chronischer Hautentzündung und Pustelbildung

 

Da der Pilz bei uns noch nicht so lange bekannt ist, darf man gespannt sein, was die Forschung noch alles entdeckt! Bei der Krebstherapie nimmt der Agaricus begleitend zur Schulmedizin schon jetzt eine wichtige Stellung ein.

Quelle: http://www.cysticus.de/heilpilze/agaricus-blazei-murill/agaricus.htm

Gruß an die Natur

TA KI

 

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10 Lebensmittel, die den Schmerz vergessen machen. Schnell und wirksam!


Schmerzen sind das untrügliche Zeichen, dass etwas im menschlichen Körper verletzt oder beschädigt ist. Im schlimmsten Falle kann ein Schmerz auch chronisch und zum ständigen Begleiter werden, wie bei Personen, die unter Arthritis, Migräne oder Rheuma leiden. Um dem Leiden Einhalt zu gebieten, ist der Griff zum Schmerzmittel im Arzneischrank meist der erste Reflex. Es gibt allerdings auch diverse Lebensmittel, die einen wohltuend schmerzlindernden Effekt haben. Viele davon kann man ohne weiteres in seinen täglichen Speiseplan integrieren. Denn Mutter Natur ist oft die beste Lösung!

Vollreife dunkle Kirschen – Egal ob süß oder sauer, Kirschen stecken voller wertvoller Kraftspender. Vor allem der dunkle Pflanzenfarbstoff Anthocyan hat eine krampflösende Wirkung. Zu empfehlen bei Gelenkschmerzen, Verdauungsstörungen und Entzündungen.

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Das in der Pfefferminze enhaltene Menthol wirkt vor allem krampflösend auf die Muskeln des menschlichen Körpers. Aber auch bei Kopfschmerzen bewirkt eine leichte Schläfenmassage mit ein paar Tropfen Pfefferminz-Öl wahre Wunder.

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Naturbelassener Joghurt ist eine Wohltat für den Verdauungsapparat. Die darin enthaltenen Milchsäurebakterien und Joghurtkulturen sorgen dafür, dass Magen und Darm in Schwung gehalten werden und dass Beschwerden in dem Bereich (Völlegefühl, Blähungen, Verstopfung) quasi über Nacht verschwinden.

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Kurkuma ist das Pulver des getrockneten und geriebenen Gelbwurzes. Auch diesem Gewürz wird eine stark entzündungshemmende Wirkung nachgesagt. Neben dieser gesundheitlichen Wirkung verleiht Kurkuma Speisen auch noch einen wunderbaren gelblich-orangen Ton und ist besonders in Currymischungen unverzichtbar.

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Tahini ist eine Paste aus gemahlenem Sesam und typisch für die orientalische Küche. Sie wird gern als Dressing oder Dip zu Brot und Gemüse gereicht und ist reich an Mineralien wie Calcium und Magnesium. Bei Muskelschmerzen und Problemen des Bewegungsapparats sind diese Elemente Gold wert.

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Bekanntlich ist Aloe Vera eines der wirksamsten Mittel gegen Hautbeschwerden und in nahezu sämtlichen Crémes und Lotionen enthalten. Doch auch bei Störungen des Verdauungstrakts bietet sich der Saft des Dickblattgewächses an. Zweimal am Tag ein Glas verdünnter Aloe-Vera-Extrakt und die Magenschmerzen sind vergessen.

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Das in der Papaya enthaltene Papain wirkt anti-inflammatorisch und ergänzt sich hervorragend mit dem vor allem in Ananas enthaltenen Bromelain. Beide zusammen sind ein hervorragender Schmerzkiller und lösen Schwellungen und Entzündungen im Handumdrehen.

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Ingwer kann man mit Fug und Recht als das Aspirin der Pflanzenwelt bezeichnen. Die Wurzel wirkt entzündungshemmend bei Problemen im Bewegungsapparat. Hierbei kann sie auch zu einer Paste gerieben und auf die betreffende Stelle aufgetragen werden. Bei innerer Anwendung wirkt Ingwer vorbeugend gegen Atemwegsinfekte und hilft bei morgendlicher Übelkeit bei Schwangeren.

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Meeresfisch wie beispielsweise Lachs, welcher in den kalten Gewässern der nördlichen Halbkugel heimisch ist, spendet dem menschlichen Körper reichlich Omega-3-Fettsäuren. Sie sind ein wahres Allround-Talent gegen Beschwerden jeglicher Art, denn sie verbessern die Durchblutung und die Pumpwirkung des Herzens.

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Das in Chili-Schoten enthaltene Alkaloid Capsaicin ist eines der bekanntesten Schmerzmittel der Menschheitsgeschichte. Vor allem bei äußerer Anwendung verbreitet es rasch wohlige Wärme in dem Bereich, wo der Schmerz sitzt. Besonders bei Rückenbeschwerden oder Gelenkschmerzen empfiehlt sich eine Tinktur aus Chili. Vorsicht bei der Zubereitung, vor allem Augen und Schleimhäute schützen!

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Die positiven Nebeneffekte mancher Lebensmittel sind den wenigsten bekannt. Und doch können sie helfen, Schmerzen zu lindern oder gar verschwinden zu lassen. Teile diese wertvollen Tipps mit anderen, denn so wird allen geholfen!

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/essen-gegen-schmerz/

Gruß an die Schmerzfreien

TA KI

Plötzlich fremde Sprachen sprechen…


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Großbritanni: Frau leidet an seltenem Syndrom, wodurch sie in fremden Akzenten spricht

Eine Britin leidet an einem Syndrom, von dem weltweit nur 60 Menschen betroffen sind.

Die 49-jährige aus Chatham (Großbritannien) spricht in ausländischen Dialekten, darunter französisch und chinesisch, der Auslöser für ihr Sprachwirrwarr war eine Migräne.

Nach einem Zusammenbruch verlor sie die Fähigkeit zu sprechen. Experten sagen, das seltene Syndrom würde bei Menschen mit leichten Gehirnschäden auftreten. Der Alltag gestaltet sich für die Besitzerin eines Haarsalons als schwierig, manchmal sieht sie sich rassistischen Äußerungen ausgesetzt.

Quelle: http://www.shortnews.de/id/1093169/grossbritanni-frau-leidet-an-seltenem-syndrom-wodurch-sie-in-fremden-akzenten-spricht

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Aufgewacht und eine fremde Sprache gesprochen

Was Sabine Kindschuh erlebt, ist sensationell und schockierend zugleich – nach einem Schlaganfall spricht sie plötzlich Schweizerdeutsch.

Oberalba Gut gelaunt öffnet Sabine Kindschuh die Tür ihres Hauses in Oberalba. Mit einem freundlichen „Hallo“ reicht sie die Hand. Ein „Hallo“, das anders klingt als gewöhnlich. Nicht Hochdeutsch, auch kein Rhöner Dialekt gibt ihren Worten den Klang. Sabine Kindschuh spricht Schweizerdeutsch – ohne jemals in dem Land gewesen zu sein, beherrscht sie diese Sprache perfekt. Es ist eine Krankheit, die nur 60 Mal auf der ganzen Welt dokumentiert ist, erzählt sie. Das Fremdsprachen-Akzent-Syndrom, eine seltene neurologischen Erkrankung, traf Sabine Kindschuh nach einem leichten Schlaganfall vor einigen Jahren. Seitdem lebt die heute 57-Jährige damit und bekommt selbst noch Gänsehaut dabei, wenn sie erzählt, was sie mit dieser Krankheit alles erlebt hat. „Das würde ein ganzes Buch füllen“, sagt sie und lacht, auch wenn ihr in all den Jahren oft nicht zum Lachen zumute war.

Als sie 47 Jahre war, hatte Sabine Kindschuh ihren ersten Schlaganfall. Die rechte Körperseite sei dabei in Mitleidenschaft gezogen worden. Das war 2003. Wieder aufgerappelt, habe sie zwei Jahre später zu Hause gespürt, dass etwas mit ihr passiert sei. „Eventuell war es ein kleiner Hirnschlag oder ein leichter Schlaganfall.“ Danach habe sie plötzlich angefangen zu stottern. „Sehr schlimm“ sei das gewesen, worauf sie einen Logopäden zu Rate zog und ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Dort verbrachte sie die erste Nacht, ohne nur zu ahnen, was folgen würde. Als sie am Morgen erwachte und die ersten Worte sprach, kam der Schock. Sabine Kindschuh sprach Schweizerdeutsch. „Ich dachte, ich spinne!“ Sie habe die Bettdecke über den Kopf gezogen und leise vor sich hin gesprochen. „Es ging nicht weg.“ Die Ärzte schickten sie sofort zum Psychologen, weil sie dachten, sie sei „nicht mehr normal“. Für die lebenslustige Frau aus Oberalba eine schmerzliche Erfahrung, denn viele Menschen dachten, dass „ich sie veralbere“. Selbst die Hausärztin habe ihr nicht geglaubt und gemahnt, sie müsse „richtig sprechen“. Aber es ging nun mal nicht, so sehr sie sich auch bemühte.

Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus wandte sich Sabine Kindschuh an ihren Sprachtherapeuten Dr. Hans Jentzsch in Bad Salzungen. Er äußerte den Verdacht, dass es sich um das Fremdsprachen-Akzent-Syndrom handeln könnte. Ein Krankheitsbild, das er in seiner langen Berufszeit „noch nie erlebt“ hatte. Aus dem Anfangsverdacht wurde Gewissheit. Vor ihr lagen die ersten zwei Jahre, die „sehr schlimm“ für sie gewesen seien. Besonders, „um zu akzeptieren, was nicht mehr zu ändern ist“. Lange Zeit arbeitete Hans Jentzsch mit Sabine Kindschuh therapeutisch zusammen. Sie wisse auch, wie es richtig sein müsste, könne es aber im Alltag nicht umsetzen.

Für ihre Familie, ihre vier Kinder und ihren Ehemann, sei es eine große Umstellung gewesen. Doch waren sie es, die Sabine Kindschuh den nötigen Halt gegeben haben, gerade in der ersten schweren Zeit. Auch wenn ihr Mann anfänglich schockiert gewesen sei und nicht wusste, ob er dem glauben sollte, was er hörte. Sie löste die Situation mit Humor und sagte, er solle froh sein, dass sie nicht polnisch aufgewacht sei. Doch nicht immer half ihr die lebenslustige Seite weiter. Oft sei sie an ihre Grenzen gestoßen, wenn sich Menschen von ihr abgewandt haben, weil sie sich von ihr veralbert fühlten. Im Dorf hatte ihr Mann sofort für Aufklärung gesorgt. Die meisten fanden es lustig und sprechen heute von der „Schweizerin in der Nachbarschaft“. Da, wo sie auf Menschen traf, die sie nicht kannten, geriet sie in ständige Erklärungsnot. „Ich dachte, ich kann doch niemanden belügen.“

Doch irgendwann war ihre Kraft am Ende. Um sich selbst zu schützen, ließ sie Menschen, die sie kennenlernte, im Glauben, eine Schweizerin zu sein. Dafür möchte sich Sabine Kindschuh nun entschuldigen. Auch möchte sie um mehr Akzeptanz und Verständnis bitten und Aufklärungsarbeit leisten. Wichtige Gründe, warum sie jetzt den Weg in die Öffentlichkeit gesucht hat. Sie wandte sich an das MDR-Fernsehen, an die Redaktion der Talkshow „Unter uns“. Reiste vor Kurzem mit ihrem Mann zur Aufzeichnung der Sendung nach Leipzig, nachdem das Fernsehteam bei ihr in Oberalba zu Besuch war, um sich davon zu überzeugen, dass es sich tatsächlich um einen außergewöhnlichen Fall handelt – sensationell und schockierend zugleich. Die 57-Jährige hofft, durch ihr öffentliches Auftreten „andere mutige Menschen zu finden“, die das gleiche Schicksal mit ihr teilen. Mittlerweile weiß sie, dass es richtig ist, die Öffentlichkeit nicht zu meiden. Sonst könne es passieren, in eine Depression zu geraten. So weit ist es bei Sabine Kindschuh nicht gekommen. Bei vielen Späßen sei sie dabei, allerdings bis zu einer gewissen Grenze. Auslachen lasse sie sich nicht mehr, sie habe das nötige Selbstbewusstsein entwickelt, sich gegen verletzende Angriffe zu wehren. Dafür sorge sie jetzt im Familienkreis für beste Unterhaltung, trage Sketche und Reden vor und sei insgesamt ein aufgeschlossenerer Typ geworden. Früher sei sie eher zurückhaltend gewesen, wenn auch schon immer sehr lebenslustig.

Täglich trainiert Sabine Kindschuh ihre Gedächtnisleistung. Genauso oft probiert sie, Hochdeutsch zu sprechen – ohne Erfolg. Das Haus wurde zum „Häusli“, die Wurst zum „Würstli“, oft verwechsle sie Wörter in ihrer Bedeutung oder kann sie nicht mehr ins Hochdeutsche übersetzen. „Doch wer mich kennt, versteht mich“, sagt sie. Nur ihre fünfjährige Enkelin versucht sie manchmal zu verbessern.

Sabine Kindschuh ist eine starke Frau, die vielleicht durch ihre lebenslustige Art so manche schwierige Klippe überwunden hat. Zum Abschied klingt das „Auf Wiedersehen“ gar nicht mehr so ungewöhnlich. Die Freude am Gespräch mit ihr lässt den schweizerdeutschen Dialekt recht schnell zur Normalität werden. Dieser Gedanke bleibt zurück und die Bewunderung für eine Frau, die über Nacht eine „neue Identität bekommen hat“, ohne ein anderer Mensch geworden zu sein.

Das Fremdsprachen-Akzent-Syndrom (Foreign Accent Syndrome, FAS) ist eine extrem seltene neurologische Erkrankung, die sich dadurch äußert, dass die Betroffenen innerhalb kurzer Zeit im Rahmen einer Stimmbildungsstörung ihre Sprachmelodie ändern, was von Außenstehenden häufig als ein Akzent einer Fremdsprache oder plötzlich auftretender Dialekt interpretiert wird. Die Erkrankung entsteht nicht spontan und isoliert, sondern ist stets Folge einer zugrunde liegenden neurologischen Erkrankung wie einem Schlaganfall, schwerer Migräne oder einem Schädel-Hirn-Trauma. Etwa 60 Menschen mit dieser Störung sind seit 1941, dem Jahr der Erstbeschreibung, bekannt geworden.

Der Verlust des gewohnten Sprachmusters sowie die Reaktionen des persönlichen Umfeldes können bei den Betroffenen zu schweren psychischen Belastungen führen. Quelle: Wikipedia

Quelle: http://www.insuedthueringen.de/lokal/bad_salzungen/fwstzslzlokal/Aufgewacht-und-eine-fremde-Sprache-gesprochen;art83434,2460303

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Engländer spricht nach Schlaganfall plötzlich fließend Walisisch

Als Alun Morgan drei Wochen nach einem Schlaganfall aus dem Koma erwachte, erstaunte der 81-Jährige die Ärzte sehr – denn seine ersten Worte sprach der Mann aus Bath nicht in seiner Muttersprache Englisch. Stattdessen plauderte der Engländer munter auf Walisisch, einer Sprache, die er nie gelernt oder gesprochen hatte.

morgan-JPG_111441Als Alun Morgan langsam wieder das Bewusstsein erlangte und zu sprechen begann, machte er Ärzte wie Familie sprachlos. Das berichtet die britische Zeitung „Bath Chronicle“. Denn seine Muttersprache Englisch hatte Morgan komplett vergessen –  dafür sprach er das Krankenhauspersonal in fließendem Walisisch an. Die komplexe Sprache keltischen Ursprungs beherrschen in Großbritannien nur noch rund 750.000 der ca. 3 Millionen Waliser.

Das war umso unglaublicher, als Morgan nie Walisisch gelernt oder gesprochen hatte. Doch offenbar hatten sich nach dem Schlaganfall Kindheitserinnerungen aus dem Unterbewusstsein des Mannes an die Oberfläche gedrängt, heißt es in einem Bericht der britischen Tageszeitung „Daily Telegraph“. Denn während des Zweiten Weltkriegs war der damals elfjährige Alun mit seiner Familie nach Wales geflüchtet. Während dieser Zeit hatte der Junge zwar kein Walisisch erlernt, die auffällig klingende Sprache muss sich unbewusst dennoch tief in das Gedächtnis des Kindes eingebrannt haben. So tief, dass sie dort haften blieb, obwohl Morgen noch in den 40er-Jahren Wales wieder verließ und seither auch nie mehr dort gelebt hat. Schnell diagnostizierten die Ärzte Aphasie, besser bekannt als Wortblindheit. So bezeichnet man eine Sprachstörung, die durch eine Schädigung der (meist) linken Hirnhälfte auftritt.

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So einfach, wie Morgan die unbekannte Sprache „erlernte“, so steinig ist der Weg zurück zu seiner Muttersprache. „Langsam kamen die englischen Worte zurück – aber es war wirklich sehr hart“, berichtete Morgan den Reportern des „Telegraph“.

Quelle: https://de.nachrichten.yahoo.com/engl%C3%A4nder-spricht-nach-schlaganfall-flie%C3%9Fend-walisisch-100419617.html

Gruß nach Babel

TA KI