Deutschlands alternativloser Zerfall … oder: rettet die Schwalbenschule in Kesternich


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Deutschland verändert sich – und zwar rapide. Nicht langsam und schleichend, sondern mit großen Schritten. Gezielt wird das Land umgebaut – und verwandelt sich in was anderes. Was, das können wir schon erahnen, wo eine Große Koalition einstimmig und einhellig als Ein-Parteien-System das Land regiert, es mit Netzwerken schädlichster Art überzogen hat und so ausplündert, bis nichts mehr zu holen ist. Harte Worte, ich weiß – aber ich belege sie ja auch regelmäßig durch “seriöse” Quellen. Wollen Sie ein Beispiel?

Nun gut: das Umweltbundesamt hat neuestens eine Studie herausgegeben, die kaum jemand groß beachtet hat. Wieso auch – zeigt sie doch nur, wie erfolgreich die Netzwerke hinter den Kulissen arbeiten (siehe Umweltbundesamt):

“Nach einer aktuellen Studie des Umweltbundesamtes (UBA) beliefen sich die umweltschädlichen Subventionen in Deutschland auf über 52 Milliarden Euro im Jahr 2010. UBA-Präsidentin Maria Krautzberger sagte: „Es ist keine nachhaltige Politik, wenn umweltschädliche Produktions- und Konsumweisen erst mit Milliarden subventioniert werden und dann weitere Milliarden aus dem Haushalt bereitgestellt werden müssen, um Schäden an Umwelt und Gesundheit wieder halbwegs zu kompensieren. Unser Rat kann nur sein, umwelt-schädliche Subventionen systematisch abzubauen.“ Dies würde nicht nur Umwelt und Gesundheit entlasten, sondern auch neue Finanzierungsspielräume schaffen – etwa für den Klimaschutz, die Bildung, die Sanierung von Straßen oder den Ausbau des öffentlichen Bus- und Schienenverkehrs.”

Wahnsinn, oder? 52 Milliarden Euro für die Vernichtung unserer natürlichen Umwelt – und keiner demonstriert, keiner klagt, keiner protestiert – außer Maria Krautzberger. Wer sitzt da eigentlich an der Spitze des Staates und dirigiert den ganzen Horror? Ostdeutsche. Oder Pfarrer und Pfarrerskinder. Sie dürfen die Kohorte, der Sie das zuordnen wollen, frei wählen.

Ja – an die DDR fühlte ich mich erinnert, als ich letztes Jahr folgendes bei T-online las:

“Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) kann entspannt ihren Urlaub ausklingen lassen – und auch Frank-Walter Steinmeier (SPD) darf mit seiner Außendarstellung zufrieden sein: Das Ansehen der Bundesregierung ist nach dem aktuellen ARD-“Deutschlandtrend” auf einem Rekordhoch.”

Ja – das ist so. Fährt die Kanzlerin durch die Straßen, stehen überall Menschen mit Fähnchen und jubeln als wäre sie der Honnecker, das Volk kann sein Glück gar nicht fassen, von so einer weisen, mutigen, welterfahrenen, gnade- und huldvollen Person durchregiert zu werden, die mit strenger Hand ein Volk von Verbrechern zu Ruhm und Ehre führt.

Verbrecher?

Ja – die arbeiten alle schwarz, am Fiskus vorbei, um den guten Marschall Schäuble zu vergrätzen – mit Absicht und Kalkül … so jedenfalls urteilen unsere Experten, ganz offiziell in der Haus- und Hofpostille der Mächtigen: dem Spiegel. Es ist weniger interessant, wie die “Experten” zu ihrem Ergebnis kommen, sondern mehr, wie sie es begründen (siehe Spiegel):

“Direkt messen lässt sich Schwarzarbeit nicht. Die vorgelegten Zahlen sind lediglich Schätzungen.”

“Schätzungen” …. merken Sie, warum wir in einer nie enden wollenden Wirtschaftskrise stecken – es sei denn, wir können unser Geld für uns arbeiten lassen? “Schätzungen” heißt auf deutsch: wir haben keine Ahnung … trotz Einsatz von Kristallkugel und Tarotkarten, trotz genauester Beobachtung des Vogelfluges und den Resten in der Kaffeetasse. Sie tun einfach mal so, als seien die Deutschen ein Volk von Kleinkriminellen – und weil sie das selber glauben, heiraten die “Experten” jetzt nur noch untereinander (siehe Spiegel):

“Höhergebildete Frauen und Männer heiraten immer öfter untereinander – das liegt vor allem an den Frauen, die in den vergangenen Jahrzehnten an die Universitäten drängten. Doch durch den Wegfall des Prinzips “Aufstieg durch Heirat” geht die soziale Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander”

Da sitzen dann Herr und Frau Doktor gemeinsam am Frühstückstisch und beglückwünschen sich zu ihren Schätzungen … Schätzungen, von denen das Leben von Millionen von Menschen abhängig ist, unsere Politik, unsere Wirtschaft, unsere ganze Gesellschaft … die immer mehr am Abgrund lebt. Insgesamt 15 Millionen Deutsche zirkulieren inzwischen um die Hartz-Behörde, die sich mal ARGE und mal Jobcenter nennt … und es werden jedes Jahr mehr (siehe gegen-Hartz). Natürlich kosten die Arbeitslosen insgesamt nicht halb so viel wie allein die umweltschädlichen Subventionen der großen Koalition – wenn man mal die Kosten für ihre Verwaltung herausrechnet – dafür sind sie aber viel häufiger Thema in Talkshows.

Ganz gemäß des ausdrücklichen Wunsches der rot-grünen Regierung unter Kanzler Schröder bildet sich in Deutschland eine Kaste der Parias, der Unberührbaren, die am anderen Ende jener Skala zu finden sind, die von den Inzucht-Akademikern angeführt wird: das 5000 Jahre alte indische Kastensystem breitet sich in Deutschland mit unglaublicher Geschwindigkeit aus, vergessen sind die Träume von Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Die Schulen merken das am Deutlichsten (siehe Spiegel):

“Wer aus wirtschaftlich schwierigen Verhältnissen stammt, vielleicht noch einen Migrationshintergrund mitbringt und nicht auf das akademische Bildungserbe seiner Eltern und Großeltern zurückgreifen kann, hat ungleich schlechtere Chancen auf einen höheren Bildungsabschluss.”

Da wird an einer neuen Gesellschaft gearbeitet – an einer Gesellschaft mit erhabender Oberschicht, geduldeter aber fortlaufend weiter abgebauter Mittelschicht und unberührbarem Prekariat, dem man sogar die Bildung vorenthält – obwohl Intelligenz der einzige nachwachsende Rohstoff ist, den Deutschland hat.

Das Verrückte: wir erhöhen beständig die PS-Zahl bei Neuwagen (siehe Spiegel), mit denen die vor allem sich selbst sehr schätzenden Brahmanen majestätisch und affenartig über die Autobahn rasen, obwohl die Masse der Autos keine Käufer mehr findet (siehe Zero-Hedge )… ein allerdings nicht nur deutsches Problem. Aus in der Regel gut unterrichteten Kreisen (ja – hier spiele ich mal den “Qualitätjounalisten”) habe ich persönlich erfahren, dass unsere Autobauer ihre unverkäuflichen Luxuskarren in abgelegenen Tälern der Alpen lagern … und wir produzieren wie irre täglich mehr und mehr, die mit Steuermitteln subventioniert werden.

Im Ausland redet man schon vom “sozialen Holocaust”, der von Deutschland aus in ganz Europa umgeht und bei Spiegel-online eine Kriegstrompete des aussterbenden Kleinbürgertums zu größter Empörung motiviert hat: in unglaublich anmaßender Dummheit wird der Holocaust als etwas Einzigartiges, mit Sicherheit nie mehr wieder kommendes Ereignis verteidigt … und so in den deutschen Qualitätsmedien zu einer kleinen, unbedeutenden Entgleisung degradiert, die man mit aktuellen Entwicklungen nicht vergleichen kann, weil man dadurch die Opfer verhöhnt. (Nein, das verlinke ich jetzt nicht, dafür mache ich keine Reklame).

Man könnte meinen: solche Leute würden auch vor neuen akut qualmenden Gaskammern der Moderne mit süffisantem Lächeln stehen und sich Vergleiche mit der NS-Zeit verbitten, weil der neue Führer nicht Adolf Hitler heißt, die neue Partei nicht NSDAP heißt und man (vor allem!) nicht das Jahr 1933 schreibt.

Währenddessen existieren Pläne der Stadt Schwerte, das KZ Buchenwald wieder zu reaktivieren (siehe MDR):

“Zum Konzentrationslager Buchenwald bei Weimar gehörten einst Dutzende Außenstellen, in denen Zwangsarbeiter für die Rüstungsindustrie ausgebeutet wurden. Eines dieser Außenlager liegt bei Schwerte in Nordrhein-Westfalen – und könnte Medienberichten zufolge künftig als Flüchtlingsunterkunft dienen. Die Stadt plane, 21 Asylsuchende in der früheren Aufseherbaracke des Lagers unterzubringen, berichten “Ruhrnachrichten” und “Westdeutsche Allgemeine Zeitung”.”

Wie abgebrüht muss man eigentlich sein, um solche Pläne schmieden zu können? Wohl so abgebrüht wie die Autofahrer auf der A2, die nach einem schweren Verkehrsunfall um die Verletzen herumgefahren sind … anstatt zu helfen (siehe Stuttgarter Zeitung). Man sieht: das Menschenmaterial für KZ-Aufseher ist wieder nachgewachsen.

Wussten Sie eigentlich schon, dass die deutschen Arbeitslosen die ärmsten in Europa sind? Das berichtet nicht etwa ein linksradikales Kampfblatt, sondern die rechtskonservative Welt. Kein Wunder bei einer Riege von Politikern, die bei drohender Konjunkturschwäche sofort massive Einschnitte im sozialen Bereich fordern (siehe T-online), ohne auch nur daran zu denken, umweltvernichtenden Subventionen zu streichen, deren Schäden noch mehr Milliarden zur Eindämmung der ökologischen Katastrophen fordern.

Sie sind nun verblüfft über die Skizzen des “sozialen Holocaust” – ein Spruch, der aus Griechenland stammt, die aktuell mit einer drastisch erhöhten Säuglingssterblichkeit, einer drastisch erhöhten Selbstmordrate und einer nie dagewesenen Rekordarbeitslosigkeit zu kämpfen haben … dank deutscher Intervention. Ich denke: sehen die nach Deutschland, dann sehen die in der Tat einen alten Schrecken wiedererstehen, der nie richtig fort war.

Wir Deutschen sehen mal wieder nichts (schon damals hatte keiner was gewusst) und lieben unsere Kanzlerin, die Königin der Herzen Angela Merkel.

Nur … leider verkommen auch unsere Medien mehr zu Propagandainstrumenten des Reichswohlfühlministeriums. Angela Merkel war niemals die beliebteste Deutsche seit Adolf  Hitler, da hat die “Lügenpresse” einfach wieder mal gelogen … und echauffiert sich trotzdem maßlos über diese Bezeichnung. Schauen wir dazu mal ins Handelsblatt – einem Medium, das mehr der Wirtschaft denn der Politik verpflichtet ist (siehe Handelsblatt):

Bei der Aufarbeitung des ZDF-Skandals um „Deutschlands Beste!“ kommen immer mehr Details ans Licht. Auch bei der sendereigenen Online-Umfrage wurde geschummelt – ausgerechnet bei Bundeskanzlerin Angela Merkel.

“Geschummelt” … so dass neue, verniedlichende Wort für dreiste Lügen und hinterlistige Manipulationen. Dafür kassiert der Chef vom ZDF 27600o Euro im Jahr – aus Beitragsmitteln (siehe Handelsblatt). In normalen Unternehmen wäre er für diese Unverschämtheit fristlos entlassen worden … nur schade, dass es so etwas wie “normale Unternehmen” kaum noch gibt.

Nun – das war jetzt eine lange Vorrede, die einem besonderen Thema gilt – weshalb ich meine Leser um Hilfe bitte.

Nein – kein Geld. Auch keine Arbeitsleistung. Nur … eine Unterschrift.

Worum gehts?

Um Auswirkungen des Zerfalls Deutschlands, die meinen kleinen Sohn betreffen. Er … ist ein wenig behindert – hat dafür eine “Sonne im Herzen, die lacht”. Er bringt gerade sein erstes Schuljahr hinter sich – mit großem Erfolg. Er ist begeistert von der Schule – er geht morgens singend hin und kommt abends singend zurück.

Diese Schule … soll jetzt geschlossen werden. Ich war auf der Elternversammlung wo dies verkündet wurde, leider völlig falsch vorbereitet. Es war die übliche perfekte Inszenierung, wenn Macht mit Volk spricht: vorne ein Tisch mit “Experten”, ein paar Parteikollegen verstreut im Publikum, ein paar Worte über die Alternativlosigkeit der Entscheidung, verbunden mit ein paar Schätzungen über die Zukunft.

Merken Sie, dass die lange Vorrede da auf einmal Sinn macht?

Was sagen Eltern zu der Schule?

“Unsere Schule liegt in der Gemeinde Simmerath in der Nordeifel und beheimatet aktuell vier Schulklassen. Als GU-Schule leistet sie hervorragende und erfolgreiche Arbeit im Bereich der Inklusion und bietet mit kleinen und reizarmen Klassen allen Schülern ein optimales Lernumfeld. Unsere Kinder profitieren sehr von der familiären Atmosphäre, dem hochqualifizierten Lehrpersonal und der ausgezeichneten Betreuungssituation, die der Förderverein auf die Beine gestellt hat. Für Schüler aus den abgelegenen Dörfern Hirschrott, Erkensruhr und Einruhr ist sie die einzige nächstgelegene Schule.”

Ja – die Kinder aus den abgelegenen Dörfern müssten nach der Schließung 28 Kilometer täglich fahren … in einem der reichsten Länder der Welt, das genug Geld hat, Neuwagenhalden zu subventionieren (gegen Parteispenden, versteht sich – wenn ich auch mal “schätzen” darf … obwohl Schätzungen von Bürgern neuerdings eher als “Verschörungstheorie” pathologisiert werden).

Während alle Welt kleine Klassen bevorzugt, sich auf die bestmögliche Lernatmosphäre konzentriert, werden in Deutschland Schulen geschlossen, die dies ausnahmsweise bieten … per Gesetz. Ja – das war nach den Ergebnissen der PISA-Studie auch für mich überraschend: es wurden Gesetze verabschiedet, die große Klassen in alle Ewigkeiten festschrieben und kleine Schulen gnadenlos vernichteten.

Das möchten ein paar Eltern nicht  hinnehmen:

28 Kilometer Schulweg am Tag sind zu viel für Grundschüler!
Inklusion braucht ein Lernumfeld in dem sie auch gelingen kann!
Schüler umverteilen und große Schulen entlasten, statt kleine Schulen zu schließen und noch mehr Riesenklassen zu schaffen!
Kinderfreundliche Wohngebiete in der Nordeifel erhalten!
Bereits jetzt zeichnet sich eine in Zukunft wieder ansteigende Schülerzahl in der Gemeinde ab!

Und diese Eltern brauchen jede Hilfe die sie kriegen können.

Ich weiß: Sie halten als kritischer, nachdenklicher Leser nicht viel von Petitionen. Ich auch nicht – ich bekomme fast täglich Einladungen dazu, es fehlt mir allein die Zeit, alle zu würdigen. Hier jedoch werden nur 430 Unterschriften gebraucht, die dazu dienen werden, vor Ort die Diskussion begründet und mit Nachdruck aufnehmen zu können.

Zur Petition geht´s hier:

https://www.openpetition.de/petition/online/kesternicher-grundschule-muss-erhalten-bleiben

Leider ist sie nicht als Link einfügbar. Also: markieren, auf “kopieren” drücken und in Suchfenster einfügen: schon ist man da.

Sie ahnen wahrscheinlich, welchen Gefallen ich mir von Ihnen erhoffe?

Ich möchte Ihre Intelligenz nicht beleidigen, in dem ich ihn ausformuliere … denke aber schon, dass sechs Jahre emsiges Studieren “seriöser” Medien bei alternativer Deutung ihrer Aussagen – und sei es nur zum Zwecke der Unterhaltung – so einen kleinen Gefallen mal Wert sind … oder gehören Sie auch schon zu jenen empathielosen Gegenwartszombies, denen jeder Hilfereflex erfolgreich abtrainiert wurde – wie den Idioten auf der A2, die Mitmenschen auf offener Straße verrecken lassen wollten?

 

Quelle: http://www.nachrichtenspiegel.de/2015/02/04/deutschlands-alternativloser-zerfall-oder-rettet-die-schwalbenschule-in-kesternich/

Gruß an die Denkenden

TA KI

Fast jede dritte Familie hat ausländische Wurzeln


der-anteil-der-familien-mit-auslaendischen-wurzeln-steigt-Die Zahl der Familien in Deutschland insgesamt sinkt. Die Zahl der Familien mit Migrationshintergrund jedoch nimmt zu. Fast jede Dritte hat ausländische Wurzeln.

8,1 Millionen Familien mit minderjährigen Kindern zählte das Statistische Bundesamt im Jahr 2013 in Deutschland insgesamt.

Eine Familie hat nach der Definition der Statistiker einen Migrationshintergrund, wenn mindestens ein im Haushalt lebendes Elternteil eine ausländische Staatsangehörigkeit besitzt, die deutsche Staatsangehörigkeit durch Einbürgerung erhalten hat oder Spätaussiedler ist.

Dies trifft laut den Ergebnissen des Mikrozensus auf 2,5 Millionen Familien in Deutschland zu – also fast einem Drittel.

Anteil um vier Prozent gestiegen

Damit leben 131.000 Familien mit Migrationshintergrund mehr als bei der ersten Erhebung 2005. Der Anteil dieser Familien stieg zugleich um vier Prozentpunkte (von 27 auf 31 Prozent). Die Zahl aller Familien ging im Vergleichszeitraum um 837.000 zurück.

Quelle: http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/id_72759820/fast-jede-dritte-familie-hat-auslaendische-wurzeln.html

Gruß an die Deutschen

TA KI

Wie Italien Flüchtlinge nach Deutschland umleitet


Die Zahl der Asylbewerber ist so hoch, dass Zelte als Unterkünfte dienen müssen. Italien nimmt die Verabredungen offenbar nicht ernst – de Maizière traf sich jetzt mit seinem italienischen Kollegen.

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Die Wut über Italiens Tatenlosigkeit ist groß. Während hierzulande die Zahl der Flüchtlinge und Asylbewerber nach oben schnellt und die Unterkünfte zunehmend überlastet sind, nimmt die Regierung in Rom die europäischen Verabredungen bislang offenbar nicht ernst und lässt Flüchtlinge problemlos weiter in die nördlichen Staaten der Europäischen Union (EU) reisen.

Manche italienische Behörden sollen gar 500 Euro gezahlt haben, damit sich die Flüchtlinge in einen Zug gen Norden setzen.

Lange Zeit wollte kaum einer in der Bundesrepublik dieses Verhalten mit Blick auf die Kooperation auf EU-Ebene öffentlich anprangern. Angesichts von voraussichtlich rund 200.000 Asylbewerbern in diesem Jahr und verschiedenen weltweiten Krisenherden hält sich aber auch die Bundesregierung kaum noch zurück.

In Berlin empfing nun Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) seinen italienischen Amtskollegen Angelino Alfano. Gemeinsam wollte man nach vorn blicken. Deutschland zeigt sich zum Beispiel bereit, die geplante neue Grenzschutzmission im Mittelmeer – „Frontex Plus“ – zu unterstützen. Im Gegenzug wird allerdings erwartet, dass sich Italien und andere südeuropäische Staaten verpflichten, die Vorgaben des EU-Asylsystems einzuhalten.

Rom will Asylbewerber registrieren

Im Klartext heißt das: Rom will endlich seiner Verpflichtung nachkommen. Asylbewerber sollen systematisch registriert werden – und eben nicht in andere EU-Länder weiterreisen können.

Unterstützung für den Vorstoß erhält de Maizière von den Innenministern von CDU und CSU: „Unter dem Aspekt der gleichmäßigen Lastenverteilung unter allen Europäern erwarten wir auch die Aufnahme von Flüchtlingen im gesamten Haus Europa„, sagte Lorenz Caffier (CDU), Sprecher der Unions-geführten Länderinnenressorts und Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern.

Der Vorwurf gegenüber Italien wiegt schwer: Die europäischen Mitgliedsstaaten haben in der Dublin-Verordnung verabredet, dass eigentlich das Land für die Bearbeitung eines Asylgesuchs zuständig ist, in dem ein Flüchtling Europa betritt. Länder an den EU-Außengrenzen erhalten Ausgleichszahlungen, damit sie ihren Verpflichtungen nachkommen können: die Grenzen sichern und sich um die Flüchtlinge kümmern. Italien aber soll sich nur teilweise an die Abmachung halten.

Zahl der illegalen Einreisen steigt

Die Zahl der illegalen Einreisen nach Deutschland nimmt weiter stark zu. Im vergangenen Jahr verzeichnete die Bundespolizei rund 33.000 unerlaubte Einreisen. Das sind 26,7 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Laut Bundespolizei-Chef Dieter Romann wird der Wert von 2013 im laufenden Jahr bereits bald schon überschritten.

Aus den deutschen Sicherheitsbehörden wurde erstmals vor ein paar Monaten Kritik an Italien laut. Romann erklärte im Juli im Interview mit der „Welt“, dass Flüchtlinge, die von der italienischen Marine gerettet wurden, kurze Zeit später in Deutschland festgestellt wurden. Der Bundespolizei-Chef ärgerte sich, dass im Gemeinschaftsrecht vorgeschriebene Verfahren wie etwa die Abnahme und Speicherung von Fingerabdrücken nicht in allen Fällen erfolgten.

Zu dem gleichen Ergebnis kam in jenen Tagen eine Analyse der Nachrichtenagentur Associated Press. Demnach nahmen die Italiener bei mehr als einem Viertel der im ersten Halbjahr 2014 angekommenen Flüchtlinge keine Fingerabdrücke. Eigentlich hätte Rom in diesem Zeitraum aufgrund der absoluten Flüchtlingszahlen rund 56.700 Fingerabdrücke den anderen Mitgliedsstaaten übermitteln müssen. Die Regierung schickte jedoch nur etwa 43.000.

Italien soll seine Grenzen sichern

Die EU verfehlt damit ihr Ziel, die Migration innerhalb des von Grenzkontrollen befreiten Schengen-Raumes zu koordinieren. Doch eine Abschaffung des Dublin-Systems steht nicht zur Debatte – und das fordert auch Deutschland nicht. Die Verordnung sorgt im Idealfall schließlich dafür, dass Überstellungen von Asylbewerbern in andere Mitgliedsstaaten nicht notwendig sind.

Viele Politiker weisen auch immer wieder darauf hin, dass Dublin zur Folge hat, dass die Zahl der ankommenden Flüchtlinge in wohlhabenden Binnenländern wie Deutschland deutlich niedriger als in den Staaten an den Außengrenzen ist.

Die verabredete Arbeitsteilung lautet: Länder wie Italien und Griechenland sichern die Grenzen und retten in Not geratene Flüchtlinge. Von den EU-Partnern erhalten sie dafür finanzielle Unterstützung.

Gemeinsame Initiative in Arbeit

In der EU arbeitet man nun laut de Maizière an einer gemeinsamen Initiative, um eine „geschlossene und kohärente Antwort“ auf Herausforderungen wie die Verteilung der Flüchtlinge oder die Bootsunglücke mit vielen Toten im Mittelmeer zu finden. Die Regierungen wollen verhindern, dass es überhaupt zu solchen Tragödien kommt. Der Blick geht deshalb über Europa hinaus.

Die EU-Staaten wollen mit ihrem Vorstoß auch stärker gegen Schleuser vorgehen, die die Flüchtlinge für viel Geld auf die gefährliche Reise nach Europa schicken. Dafür soll die Zusammenarbeit mit südlichen Mittelmeerstaaten wie Libyen, Tunesien oder Marokko verbessert werden. Vielleicht könnte die Zahl der Katastrophen auf See damit zumindest verringert werden.

(…)

Quelle: http://www.welt.de/politik/deutschland/article131853253/Wie-Italien-Fluechtlinge-nach-Deutschland-umleitet.html

Gruß an den Gauck(ler)- IM Larve, der den Schlafschafen ständig predigt, daß Deutschland noch mehr Flüchtlinge aufnehmen „müsse“

TA KI

Dänemark rät türkischen Bürgern freiwillige Rückkehr


Die dänische Regierung legt den in Dänemark lebenden Türken nahe, freiwillig in ihr Heimatland zurückzukehren. Das liege an den neuen unausgeglichenen Migrationszahlen. Junge Menschen zieht es bereits zurück in die Türkei.

Migranten Dänemark

Die neue Rückwanderungspolitik der dänischen Regierung hat bereits eine erste Zielgruppe. Gemeinsam mit den Finanzberatern für Flüchtlinge mit dauerhaftem Aufenthaltstitel bitten sie die Türken, ohne Zwang zurück in die Türkei zu kehren. Die dänische Regierung führt zurzeit Reformen durch, um die Rückwanderungen einfacher zu gestalten.

Ali Riza Öney von der türkischen Botschaft in Kopenhagen sagte aus, dass bereits sehr viele Türken aus Europa in die Türkei auswanderten. Von den türkischen Bürgern, die Dänemark zwischen 2007 und 2012 verließen, seien die meisten 20 und 29 Jahren gewesen. „Das ist sehr interessant“, sagt Öney, man habe eher erwartet, dass die über 55-Jährigen das Land verließen. Die Jungen zogen die hohen Lebensstandards und Arbeit in der Türkei an. Bürger mittleren Alters wollten, dass ihre Kinder Türkisch lernen, bevor sie erwachsen seien.

Die dänische Regierung hat finanzielle Anreize bereitgestellt, um eine Rückwanderung zu erleichtern (mehr hier). So bekämen die Bürger umgerechnet 17.000 Euro, Kinder 5.000 Euro wenn sie in ihr Heimatland zurückkehrten, berichtet Daily Sabah.

Die türkische Regierung riet den im Ausland lebenden Türken bereits, zurück in die Türkei zu kehren. Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan sagte, dass sich die Türkei enorm gewandelt habe.

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Quelle: http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2014/06/503265/daenemark-raet-tuerkischen-buergern-freiwillige-rueckkehr/

Anmerkung: Kann es sein, dass die „Jungen“ eventuell in der Heimat an der Front benötigt werden da sich die Situation zwischen Türkei-Syrien, Irak verschärft??!

Gruß TA KI