Warum du morgen lieber nicht dein Bett machen solltest – Tipps für richtige Betthygiene


fb-betthygiene-fuer-ein-gesundes-schlafklima-560x300

Wer kennt nicht das herrlich wohlige Gefühl, sich in ein frisch bezogenes, duftendes Bett zu kuscheln? Und du weißt auch, dass du in so einem Bett gleich viel besser einschlafen kannst. Viele von uns denken aber kaum daran, dass eine richtig angewandte Betthygiene nicht nur zum erholsamen Schlaf beiträgt, sondern auch zu unserer Gesundheit im Allgemeinen.

Lasst uns also zuerst anschauen, was genau unsere Bettwäsche in sich birgt, und ich bin sicher, dass du nach dieser Liste sofort den Wunsch verspüren wirst, die Wäsche zu wechseln!

Haut

Ob du es glaubst oder nicht, beim Menschen fallen jede Stunde etwa 600.000 Hautpartikel ab. Wenn du das mit den empfohlenen Schlafstunden multiplizierst, produzierst du pro Nacht ungefähr 5 Millionen winzige Hautpartikel, und wenn du dein Bett noch mit deinem Partner teilst, verdoppelt sich diese Zahl. In nur einer Woche kommen so in deinem Bett mehrere Gramm Hautpartikel zusammen!

Milben

Zu Hautzellen und Haaren gesellen sich ungebetene Gäste, die sich an der toten Haut in deinem Bett satt essen: die Milben. Diese mikroskopisch kleinen, unappetitlichen Tierchen verspeisen bevorzugt deine Hautpartikel. Es ist schwer zu sagen, was ekliger ist: ein Haufen toter Hautteilchen im Bett, oder Millionen von fast unsichtbaren kleinen Biestern, die diese Haut verfüttern – ja, genau dort, wo du dich auch heute Abend schlafen legst!

Salz und Schweiß

Vielleicht hast du schon mal bemerkt, dass dein Hund gern an der Bettwäsche leckt, und du hast dich gefragt, warum. Hunde lieben einen salzigen Geschmack, und deine Bettlaken haben genau das, warum er auch dich gerne ableckt: Salz aus deinem Schweiß. Während der Nacht schwitzt man im Bett mehr oder weniger stark, und dieses Salz sammelt sich in Bettwäsche und Matratze.

Neben Mineralien enthält unser Schweiß noch andere Stoffwechselprodukte. Die Haut ist unser größtes Entgiftungsorgan und entledigt sich auf diesem Wege einer Menge übler Substanzen. Sie alle sammeln sich im Bettzeug und tragen zum muffigen Geruch bei, der besonders nach Krankheiten unser Bett heimsucht.

Optimale Betthygiene – worauf es ankommt

Je länger du mit dem Wäschewechsel wartest, desto mehr Verunreinigungen sammeln sich an. Das Bett, das eigentlich ein Ort der Ruhe und Erholung sein sollte, wird dadurch zum Herd für Krankheitserreger und Allergien. Durch ihre massenhafte Vermehrung können Milben allergische Reaktionen sowie Asthma hervorrufen. Bestimmte Milbenarten saugen sogar unser Blut, während wir schlafen, wieder andere sind mitverantwortlich für die berüchtigte Krätze.

Mit ein paar einfachen Tricks kannst du dich gegen diese unangenehmen Auswirkungen wappnen. Dazu sind nicht einmal besondere Chemikalien erforderlich.

1. Logisch aber nicht selbstverständlich: Regelmäßiger Wäschewechsel

Um diese Risiken sowie unangenehme Gerüche zu vermeiden und um Milben, Salz und Hautpartikel aus der Bettwäsche zu verbannen, ist es empfehlenswert, mindestens einmal alle zwei Wochen die Bettwäsche zu wechseln. Im Sommer ist ein häufigerer Wechsel sinnvoll, weil wir dann stärker schwitzen.

2. Bettwäsche und Matratzen richtig auslüften

Während die Bettwäsche in der Maschine steckt, lege die Kissen und Bettdecken auf den Balkon oder auf das Fensterbrett zum Lüften. Wer sich nach dem Mondkalender richten möchte, kann dies am besten in einem Luft- oder Feuerzeichen (Widder, Löwe und Schütze – Feuer, und Zwillinge, Waage und Wassermann – Luft) bei abnehmendem Mond tun. Die Bettwäsche wird herrlich frisch und duftet gut. Um mehr zu erfahren, ziehe einen Mondkalender zu Rate, wenn dich dieses Thema interessiert.

Jedes Mal, wenn du dein Bett frisch beziehst, drehe die Matratze um und lüfte sie gut, bevor du das Bett neu beziehst. Regelmäßiges Saugen der Matratze ist ebenfalls empfehlenswert, weil dadurch die Milben größtenteils beseitigt werden. Waschbare Matratzenbezüge sind von Vorteil, weil sie die Matratze schützen, sie sollten aber nach spätestens 10 Jahren zusammen mit der Matratze ausgetauscht werden.

3. Nicht zu kalt waschen

Die normale Waschtemperatur für Bettwäsche liegt bei 60 Grad, denn 40 Grad sind nicht ausreichend, um die Keimzahl in ausreichendem Maß zu verringern. Nach einer ansteckenden Krankheit empfiehlt es sich, die Wäsche bei 95 Grad zu waschen und nach dem Trocknen heiß zu bügeln, um alle Keime zu vernichten. Ansonsten reicht es aus, die Bettwäsche wie gewohnt zu trocknen, am besten in der Sonne an frischer Luft, weil Sauerstoff und UV-Licht zusätzlich die Keimzahl reduzieren.

Vom handelsüblichen Hygienespüler zur Keimreduzierung würde ich abraten, weil dadurch unnötig viele Chemikalien und Desinfektionsmittel ins Abwasser gelangen. Stattdessen kannst du natürliche Alternativen zur Wäsche-Desinfektion verwenden, wie z.B. das Einweichen mit Essig, Zitronensäure oder Waschsoda.

Auf Weichspüler solltest du der Umwelt zu Liebe generell verzichten. Bei empfindlichen Personen kann Weichspüler durch seinen intensiven Geruch auch zu allergischen Reaktionen, Kopfschmerzen oder Übelkeit führen. Das Wasser kannst du auch mit Essig oder mit Natron enthärten.

Wenn du Daunen bevorzugst, musst du sie ganz besonders gut pflegen, dafür ist das Gefühl, auf Daunen zu schlafen, unübertrefflich. Die Pflegehinweise für Feder-und Daunendecken findest du auf dem Etikett des Herstellers. Wichtig ist, dass du sie täglich beim offenen Fenster gut durchschüttelst und lüftest. Aber auch bei bester Pflege solltest du die Federbetten alle 6 bis 8 Jahre austauschen.

4. Bettenmachen macht krank

Der vielleicht wichtigste Tipp zum Schluss: Bettenmachen macht krank! Forscher der Londoner Kingston-Universität haben herausgefunden, dass unter immer perfekt gefalteten Bettdecken die meisten Milben zu finden sind. In dem dort herrschenden Klima fühlen sich die mikroskopischen Krabbler besonders wohl und vermehren sich reichlich. Wenn du hingegen Matratze, Decke und Kissen zunächst getrennt voneinander gründlich trocknen und auslüften lässt, wird es den Tierchen schnell unbehaglich. Aus diesem Grund ist es immer noch besser, das Bett unordentlich zu lassen, als es vollflächig säuberlich abzudecken, schlimmstenfalls sogar noch mit einer Tagesdecke.

Jeder Bettbezug, jedes Kissen und jede Matratze sind natürlich individuell. Deswegen achte auch immer auf die Pflegehinweise der Hersteller, um einen gesunden und erholsamen Schlaf sicherzustellen.

Quelle: http://www.smarticular.net/warum-du-morgen-lieber-nicht-dein-bett-machen-solltest-tipps-fuer-richtige-betthygiene/

Gruß an die Schlafanzugträger 😉

TA KI

Fahrlässige Gefährdung von Menschen durch übertragbare Krankheiten, Verharmlosung von Seuchen bei Asylanten,Flüchtlingen und Migranten


Eingelangt am 23.09.2015
Dieser Text wurde elektronisch übermittelt. Abweichungen vom Original sind möglich.

ANFRAGE

 

der Abgeordneten Dr.  Dagmar Belakowitsch-Jenewein

und weiterer Abgeordneter

an die Bundesministerin für Gesundheit

betreffend persönliche Schutzmaßnahmen gegen Seuchengefahr

 

Am 17. September 2015 wurde folgende Mitteilung durch das Bundesministerium für Gesundheit veröffentlicht:

Persönliche Schutzmaßnahmen

  1. September 2015

Im Einvernehmen mit HygieneexpertInnen, dem Zentralen Arbeitsinspektorat, dem

Österreichischen Roten Kreuz sowie unter Berücksichtigung der Empfehlungen des

Europäischen Zentrums für Krankheitskontrolle (ECDC) hält das Bundesministerium

für Gesundheit fest, dass derzeit das von großen Flüchtlingsgruppen ausgehende

Infektionsrisiko als nicht größer einzustufen ist, als jenes im Bereich von sonstigen

großen Menschenansammlungen oder in Massentransportmitteln (Straßenbahn, Bus,U Bahn).

Daher besteht für das Tragen von Schutzmasken durch ZugbegleiterInnen, PolizistInnen und Hilfskräfte, die bei der Versorgung von Flüchtlingen im Einsatz sind, zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Notwendigkeit! Dringend empfohlen wird jedoch die regelmäßige Durchführung einer gründlichen Händehygiene in Form von Waschen mit warmem Wasser und Flüssigseife sowie Abtrocknen mit Einmalhandtüchern für alle betroffenen Berufsgruppen und für Hilfskräfte.

Davon zu unterscheiden ist jedoch medizinisches Personal, das bei der Versorgung

potenziell infektiöser Personen eingesetzt wird, sowie dabei assistierendes Personal.

Für diese Personen gelten die üblichen medizinischen Schutzmaßnahmen (Handschuhe, Masken, Schutzkleidung).

In der derzeitigen Situation besteht für alle hier genannten Personen nur eine geringe

Ansteckungsgefahr mit Tuberkulose. Gemäß internationalen Richtlinien ist eine

solche dann gegeben, wenn man sich über acht Stunden kontinuierlich in einem

geschlossenen Raum mit Erkrankten, welche an einer sogenannten offenen

Tuberkulose leiden, aufhält.

Nun erhebt sich die Frage, auf welcher tatsächlichen Grundlage diese Mitteilung und „gesundheitspolitische Fachmeinung“ fußt, oder ob es nicht ausschließlich ein Ausfluss einer zu verfolgenden Ideologie ist.

 

Dies ist neben einem möglichen Verstoß gegen das Tuberkulose- und das Epidemiegesetz auch strafrechtlich von Bedeutung, wobei hier folgende Rechtsgrundlage zu zitieren ist:

Vorsätzliche Gefährdung von Menschen durch übertragbare Krankheiten

  • 178.Wer eine Handlung begeht, die geeignet ist, die Gefahr der Verbreitung einer übertragbaren Krankheit unter Menschen herbeizuführen, ist mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen zu bestrafen, wenn die Krankheit ihrer Art nach zu den wenn auch nur beschränkt anzeige- oder meldepflichtigen Krankheiten gehört.

Fahrlässige Gefährdung von Menschen durch übertragbare Krankheiten

 

  • 179.Wer die im § 178 mit Strafe bedrohte Handlung fahrlässig begeht, ist mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen zu bestrafen.

 

In diesem Zusammenhang richten die gefertigten Abgeordneten an die Bundesministerin für Gesundheit folgende

 

Anfrage

  1. Auf welcher Rechtsgrundlage wurde diese Mitteilung verfasst?
  2. Wer ist für den Inhalt verantwortlich?
  3. Haben Sie zum Gegenstand dieser Mitteilung eine Weisung gegeben?
  4. Wenn ja, wie lautet diese?
  5. Hat Ihr Kabinett zum Gegenstand dieser Mitteilung eine Weisung gegeben?
  6. Hat ein Spitzenbeamter ihres Ressorts zum Gegenstand dieser Mitteilung eine Weisung gegeben?
  7. Welche Hygieneexperten wurden im Vorfeld dieser Mitteilung konsultiert?
  8. Wer wurde im Zentralen Arbeitsinspektorat um Vorfeld dieser Mittelung konsultiert?
  9. Wer wurde im Roten Kreuz zu dieser Mitteilung konsultiert?
  10. Wie lautet die Empfehlung des Europäischen Zentrums für Krankheitskontrolle (ECDC)?
  11. Wie werden Sie reagieren, wenn entgegen ihrer Mitteilung trotzdem eine Infektionskrankheit ausbricht?
  12. Welche Haftung wird das BMG bzw. die Republik in diesem Zusammenhang gegenüber den Erkrankten übernehmen?
  13. Können Sie ausschließen, dass Sie bzw. Ihr Ressort gegen die §§ 178, 179 StGB durch diese Mitteilung verstoßen haben

Quelle: http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/J/J_06565/fnameorig_470367.html

Seuchengefahr: FPÖ zieht BM Oberhauser zur Rechenschaft

Schutzmasken-Erlass der Gesundheitsministerin könnte Nachspiel haben. Foto: Lilly_M/Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)

Schutzmasken-Erlass der Gesundheitsministerin könnte Nachspiel haben.
Foto: Lilly_M/Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)

Wegen der potentiellen Seuchengefahr durch die gesundheitspolizeilich unkontrollierten Massen- Zu- und Durchwanderung Österreichs gerät nun Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser ins Visier des Parlaments. Die Vorsitzende des Gesundheitsausschusses, Nationalratsabgeordnete Dagmar Belakowitsch-Jenewein (FPÖ) hat jetzt eine umfangreiche Anfrage betreffend „persönliche Schutzmaßnahmen gegen Seuchengefahr“ im österreichischen Nationalrat eingebracht.

Grundlage dieser Anfrage ist die Mitteilung des Bundesministeriums für Gesundheit, in der festgehalten wird, dass Schutzmaßnahmen wie Schutzmasken für Zugbegleiter, Polizisten und Hilfskräfte bei der Versorgung von Asylanten nicht notwendig sind.  Aus Sicht der FPÖ widerspricht dies klar den gesetzlichen Grundlagen des Tuberkulose- und Epidemiegesetzes.

Gesundheitsministerium könnte auch gegen Strafgesetzbuch verstoßen

Neben Fragen zu den Grundlagen und den Verantwortlichkeiten im Gesundheitsministerium für diese gegen die gesundheitspolitische Sorgfaltspflicht verstoßende Auskunft, geht die FPÖ auch auf mögliche Verstöße gegen das Strafgesetzbuch ein. So formulieren etwa die §§ 178, 179 Strafgesetzbuch klare Rechtsgrundlagen betreffend vorsätzlicher und fahrlässiger Gefährdung von Menschen durch übertragbare Krankheiten.

Gut möglich, dass bald der Staatsanwalt im Gesundheitsministerium und im Büro von Ressortchefin Sabine Oberhauser einen Besuch abstatten wird, das Strafgesetz sieht nämlich für solche Handlungen gegen die Volksgesundheit Freiheitsstrafen von einem bis zu drei Jahren vor.

Quelle: http://www.unzensuriert.at/content/0018832-Seuchengefahr-FPOe-zieht-BM-Oberhauser-zur-Rechenschaft

Gruß an die Vorbeuger

TA KI