8 Methoden, mit denen du ein Herpesbläschen in nur 1 Tag loswirst.


Herpesbläschen sind doppelt fies. Nicht genug damit, dass sie mit Vorliebe dort „aufblühen“, wo die ganze Welt sie sehen kann, sie sind außerdem sehr schmerzhaft, empfindlich und neigen dazu, sich zu entzünden. Bisher konnte man nichts tun, außer abzuwarten, sich regelmäßig einzucremen und zu hoffen, dass der Ausbruch schnell wieder vorbei ist.

Doch was, wenn man einen wichtigen Termin hat, bei dem die Bläschen ungemein stören? Keine Panik, denn hier sind 8 Tricks, mit denen du Lippenherpes ganz schnell wegbekommen kannst. So hast du in nur einem Tag wieder Ruhe, und das „Andenken“ an deinen (Ex-)Partner verkriecht sich schnell wieder dorthin, wo es hingehört. Dann kannst du wieder mit einem unbeschwerten Lächeln durch die Welt gehen.

 

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1. Lakritze

Diese Nascherei ist nicht unbedingt jedermanns Sache: Die einen schwören darauf, die anderen verabscheuen den Geschmack. Doch die wenigsten wissen, dass Lakritze auch ein gutes Mittel gegen einen Herpesausbruch ist. Die Lakritzwurzel enthält nämlich Glycyrrhizin. Diese Säure verhindert, dass sich das Virus weiter ausbreitet. Wie wendest du das Mittel nun am besten an? Indem du Lakritzpulver mit Wasser mischt, zu einer Paste verrührst und direkt auf die betroffene Stelle aufträgst.

2. Pfefferminzöl

Die antiviralen Eigenschaften der Pfefferminze sind schon lange bekannt, nicht nur in Bezug auf die Atemwege. Trage dreimal täglich eine kleine Menge Pfefferminzöl direkt auf das Herpesbläschen auf. Angenehmer Nebeneffekt: Du hast den ganzen Tag einen angenehmen Geruch in der Nase.

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3. Teebaumöl

Teebaumöl hat viele Anwendungsmöglichkeiten. Auch bei Herpes ist es ein wirkungsvolles Hilfsmittel, um die Bläschen auszutrocknen und den Herpes innerhalb von einem Tag verschwinden zu lassen. Denke einfach daran, den ganzen Tag über immer wieder eine kleine Menge Öl aufzutragen. Regelmäßigkeit führt zum Erfolg.

4. Milch

Dieser Hinweis überrascht zunächst viele Menschen, doch probiere es einmal aus. Stelle ein Glas Milch über Nacht in den Kühlschrank. Am nächsten Morgen lässt du einen Wattebausch für mehrere Minuten in der Milch einweichen. Nun trägst du den Tag über immer wieder eine geringe Menge Milch direkt auf den Herpes auf. Da du die Milch nicht abwaschen darfst, solltest du diese Methode am besten dann anwenden, wenn du die eigenen vier Wände nicht verlassen musst.

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5. Wasserstoffperoxid 
Dessen sterilisierende Eigenschaften helfen dabei, die Wundränder zu reinigen, und unterstützen den natürlichen Heilungsprozess. Vor allem wenn die Blase bereits blutet, lohnt sich der Einsatz dieser Flüssigkeit. Am besten alle 2-3 Stunden neu auftragen.

6. Knoblauch

Viele werden sich erinnern: Mama hat früher immer gesagt, dass Knoblauch gesund sei. Auch wenn kaum einer dem strengen Geschmack etwas Positives abgewinnen konnte, die Wirkung der herben Zehen ist unbestritten: Knoblauch hat ausgezeichnete antibakterielle Eigenschaften, die seinen Einsatz auch bei Herpes nahelegen. Zermahle einfach ein bisschen Knoblauch und trage ihn direkt auf die Blase auf – auch wenn es Überwindung kostet.

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7. Eis

Eis? Das klingt beinahe zu einfach, doch es ist tatsächlich so. Auch wenn normale Eiswürfel natürlich nicht die gleichen Eigenschaften haben wie die anderen Mittel, ist ganz normales Eis aus dem Gefrierfach gut geeignet, um zu verhindern, dass Herpes sich weiter ausbreitet und verschlimmert. Gerade am Anfang, wenn du merkst, dass ein Ausbruch bevorsteht, solltest du über den Tag verteilt immer wieder ein bisschen Eis auflegen. Das verringert Schwellungen, Schmerzen und macht es einfacher, nicht mit den Fingern an den Bläschen herumzukratzen.

8. Vanilleextrakt

Ein anderes Mittel gegen Herpes kommt aus dem Backregal: Vanilleextrakt. Da die Pflanze Alkohol enthält, macht sie Viren und Bakterien das Leben schwer und sorgt dafür, dass ausgebrochener Herpes sich schnell zurückbildet. Trage dazu einfach eine kleine Menge Vanilleextrakt auf  die Wunde auf. Wiederhole den Vorgang 4- bis 5-mal täglich und sieh zu, wie die Wunde verschwindet.

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Wow, das sind wirklich gute Tipps! Vor allem, wenn es einmal schnell gehen muss. Etwa 25% der Menschen tragen das Virus in sich, aber man möchte einen etwaigen Ausbruch natürlich so schnell wie möglich wieder loswerden.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/fiese-blaeschen/

Gruß an die Wissenden

TA KI

PETA: Sind alle Milchtrinker Nazis ?


Ab und zu ein paar Tiere retten ist sicherlich ganz nett aber was PETA sich da neu ausgedacht hat ist einfach nur absurd.

Die Tierrechtsgruppe hat ein neues Video auf Twitter veröffentlicht, in dem man das nahrhafte Getränk mit dem Nationalsozialismus gleichsetzt. Ausgestattet mit der für solche Organisationen typischen linken Hysterie über Donald Trump und dem angeblichen weissen Rassismus sagt PETA:

„Wussten Sie, dass Milch seit langem ein Symbol von weissen Nazis ist?“

 

Es ist eine alternative Tatsache, begleitet von einem ebenso lächerlichen Video, das sie auf Twitter veröffentlicht haben. Sie nennen Milch das „neonazistische Getränk“ und sagen, dass es „lange“ als ein Symbol von weissen Nazi-Gruppen als „dünn verschleierte Allegorie für rassische Reinheit“ verwendet wurde.

Quelle: http://www.schweizmagazin.ch/panorama/29650-PETA-Sind-alle-Milchtrinker-Nazis.html

Gruß an die Milchtrinker

TA KI

 

Pasteurisation schuld an Laktose-Intoleranz?


Ein großangelegte Befragung von „Rohmilch-Trinkern“ zeigt: Rohe Milch ist verträglich. Selbst Menschen, die offiziell an Laktose-Intoleranz leiden, klagen über deutlich weniger Symptome.

Im amerikanischen Bundestaat Michigan gibt es für Bauern die Möglichkeit, rohe, unpasteurisierte Milch direkt an Kunden zu verkaufen. Cowsharing nennt sich dieses Modell: Jeder Milchbauer bekommt eine Gruppe von Familien zu gewiesen, die vorher einen Vertrag mit dem Milchbauernverband von Michigan abschliessen. Offiziell ist die Abgabe von Rohmilch in den USA verboten, über diesen Ansatz können diverse Gesetzeslücken überbrückt werden.

Die Anzahl der beteiligten Haushalte war groß genug, um eine umfassende Befragung der Kunden zu starten. Mitglieder der „Weston A. Foundation“, arbeiteten ein offizielles Dokument aus und leiteten die anonyme Befragung ein.

Kopien der Umfrage sowie eine kurze Einführung wurden den Familien ausgehändigt. Ein vorgestempelter Briefumschlag wurde an verschiedenen Bauernhöfen ausgelegt, die Rückanworten direkt an eine übergeordnete Adresse gesandt. Alle Beteiligten wurden aufgefordert, verschiedene Fragen über Ihr Trinkverhalten, über die Milchfarmen und über verschiedene gesundheitliche Probleme zu beantworten.

Die Umfrage startete im Sommer 2007. Ingesamt fanden 731 Umfragebögen den Weg zurück zu den Auftragebern. Zusammen zählten die Haushalte 2, 503 Personen, 60% davon hatten Kinder, 40 % waren nur Erwachsene.

Einige Daten aus der Untersuchung zur Laktose-Intoleranz

Auch wenn es unzählige Studien zur Laktose-Intoleranz gibt, zeigt keine davon den Unterschied zwischen pasteurisierter Milch und roher Vollmilch. Roh bedeutet in diesem Fall, die Milch nicht weiter zu verarbeiten oder zu kochen, und der direkte Bezug vom Bauern.

Die Milch soll innerhalb von 48 Stunden nach dem Melken an den Verbraucher ausgehändigt und innerhalb von 7 – 10 Tagen konsumiert werden.

17 der Fragepunkte, bezogen sich auf die Gesundheit, 6 davon auf Laktose-Intoleranz, einschließlich dieser drei:

Frage 2: „Anzahlt der Haushalte, die ihre Milch roh und unverarbeitet trinken.“ Ergebnis: 2, 217, also 89% der Untersuchung.

Frage 37: “ Anzahl der Menschen, die vom Arzt eine Laktose-Intoleranz diagnostiziert bekamen.“ Ergebnis: 155 Leute. ( 6 % der Umfrage)

Frage 40: “ Anzahl der Menschen, einschließlich #37, #38, oder #39, die nach dem Wechsel auf Rohmilch keine Symptome zeigen.“

Dabei zeigten 118 Personen, die offzielle an Laktose-Intoleranz leiden, keine Symptome, nach dem sie auf rohe Milch umstiegen. Also 81% der Menschen, die offiziell an Laktose-Intoleranz litten.

Schlussfolgerung: Basierend auf den Umfrage-Ergebnissen wurden bei 6% der Haushalte von Ärzten eine Laktose-Intoleranz diagnostiziert. Davon konnten 81% rohe Milch trinken, ohne an den Symptome zu leiden, die pasteurisierte und homogenisierte Milch bei ihnen auslösen.

Anmerkung: Es handelte sich bei oben genannten Untersuchung um keine offizielle Studie, sondern um eine im großen Rahmen angelegte Umfrage. Dennoch sind die Ergebnisse eventuell ein Wink darauf, wo der Urspung der Laktose-Intoleranz begraben liegen könnte. In jedem Fall ein Grund mehr, Pasteurisation und Homogenisation in zukunftigen Studien zur Laktose-Intoleranz mit ein zu beziehen. Man darf gespannt sein.

Quelle: http://www.realmilk.com/documents/LactoseIntoleranceSurvey.doc

Quelle: http://www.gesundbuch.de/blog/2011/10/26/pasteurisation-schuld-an-laktose-intoleranz/

Gruß an die Belehrbaren

TA KI

Wie der Milchmarkt Kühe krank macht


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  • Immer mehr Kühe geben mehr als 10 000 Liter Milch pro Jahr, doch die Leistungssteigerung geht auf Kosten der Gesundheit der Kühe.
  • Gleichzeitig gibt es auf dem Weltmarkt so viel Milch, dass die Molkereien und der Einzelhandel in Deutschland die Preise unter die Produktionskosten drücken können – auf weniger als 30 Cent pro Liter.

 

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Von Tanja Busse, Hamburg

Hätten die Züchter die Geschwindigkeit von Rennpferden in den letzten hundert Jahren so verbessert wie die Milchleistung der Kühe, dann könnten Pferde heute in der Formel 1 mithalten. Der Schweizer Milchbauer Martin Ott hat diesen Vergleich in seinem Buch „Kühe verstehen“ gezogen, um zu zeigen, welche enorme züchterische Leistung hinter einer Hochleistungskuh steckt.

So sehr sich die Pferdezüchter bemüht haben: Rennpferde laufen heute nur wenig schneller als ihre Vorfahren. Milchkühe aber haben ihre Leistung im gleichen Zeitraum vervielfacht. Immer mehr Kühe geben gut 10 000 Liter Milch pro Jahr, der Rekord liegt bei mehr als 21 000. Für einen einzigen Liter Milch muss eine Kuh fünfhundert Liter Blut durch ihr Euter strömen lassen. Das Herz einer Hochleistungskuh pumpt am Tag 100 000 Liter Blut durch. Doch diese Leistungssteigerung hat einen Preis, das ist die Gesundheit der Kühe.

Viele Jahre lang haben das Tierärzte und Landwirte abgestritten, an Universitäten und in den Zuchtverbänden galt Leistung als Ausdruck von Gesundheit. Heute weiß man: Das mag für Rennpferde gelten, für Kühe aber stimmt es nicht.

„Bis zu 80 Prozent der Kühe erkranken innerhalb eines Jahres“

„Man hat Kühe gezüchtet, die Hilfsmittel brauchen, um gesund zu bleiben“, so bringt der Tierarzt Holger Martens die Entwicklung auf den Punkt. Er ist emeritierter Professor für Tier-Physiologie an der Freien Universität Berlin und seine Forschung hat ihn zum Kritiker der Hochleistungszucht gemacht. „Bis zu achtzig Prozent der Kühe erkranken innerhalb eines Jahres.“

Das Euter einer Hochleistungskuh kann innerhalb weniger Minuten zwanzig bis dreißig Liter Milch an die Melkmaschine abgeben, doch dazu brauchen sie große Zitzenöffnungen. Die aber können Bakterien nicht gut abwehren. Deshalb behandeln beinahe alle Milchbauern ihre Kühe mit Antibiotika, wenn sie etwa sechs bis acht Wochen vor der Geburt mit dem Melken aufhören. Trockenstellen nennen sie das, in der Zeit ist das Euter besonders empfindlich. Die nächste kritische Phase beginnt kurz nach der Geburt: „Die Kuh ist genetisch so veranlagt, dass sie dem Kalb ihre Energie für die Milchbildung zur Verfügung stellt“, erklärt Martens, „Ihre Futteraufnahme entspricht in dieser Zeit aber nicht ihrem Bedarf.“ Negative Energiebilanz nennen das Tierärzte, wenn die Kuh mehr Energie in die Milchproduktion steckt, als sie durch das Futter aufnehmen kann.

Landwirtschaft Gesunde Kühe – gedopt mit Antibiotika

Zehntausende Kühe bekommen in Deutschland ein umstrittenes Antibiotikum. Nicht weil sie krank sind, sondern weil die Tiere als Nebeneffekt mehr Milch geben.

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Das ist eine Folge der Evolution: Die Auerochsenkuh, die Urahnin des modernen Hausrinds, zog sich nach der Geburt in den Wald zurück, um sich um ihr Kalb zu kümmern. Es war überlebenswichtig für das Kalb, dass die Mutter genug Milch gab, auch wenn sie selbst nicht genug Futter fand. Die Kuh mobilisierte also alle ihre Energiereserven. „Das war ursprünglich kein Problem für die Kuh“, sagt Martens, „weil das Kalb in den ersten Tagen und Wochen gar nicht so viel Hunger und Durst hatte, dass es seiner Mutter hätte schaden können.“ Doch in der modernen kälberlosen Milchproduktion fällt diese natürliche Grenze weg. Das Melkgeschirr saugt so lange an den Zitzen, bis kein Tropfen mehr kommt. Milchkühe nehmen nach der Geburt bis zu fünfzig Kilo ab – und geben trotzdem immer weiter Milch.

Preise setzen Milchbauern unter Druck

„Die Züchter haben die genetischen Fähigkeit der Kuh zur Milchbildung bei unzureichender Futteraufnahme genutzt und sogar noch verstärkt“, kritisiert Martens, „ohne zu berücksichtigen, dass die Kuh keine natürliche Bremse hat.“ Sie haben Kühe ausgewählt, die sehr schnell nach der Geburt sehr viel Milch gaben, aber nicht beachtet, ob die milchleistungsstarken Kühe in dieser Zeit auch gut und viel fraßen.

Deshalb gerät der Stoffwechsel der Kühe während der etwa 300 Tage dauernden Melkperiode an seine Grenzen. Das macht sie anfällig für Euter- und Gebärmutterentzündungen, Labmagenverlagerungen und Lahmheiten – schmerzhaft für die Kuh und teuer für den Landwirt. Um die gefährliche Stoffwechselkrankheit Ketose zu behandeln oder ihr vorzubeugen, setzen manche Landwirte das umstrittene Antibiotikum Kexxtone ein. Mehr als 70 000 Kühe wurden damit im vergangenen Jahr behandelt. Die Umweltorganisation Greenpeace nennt das „billiges Doping“ , sie vermutet, dass manche Landwirte den Wirkstoff auch missbräuchlich zur Leistungssteigerung einsetzen.

Gelingt es den Erzeugern nicht die Produktion zu drosseln, fallen die Preise weiter

Landwirtschaft Was Almbauern so besonders macht

Die Landschaft ist atemberaubend schön, die Arbeit hart, die Männer stolz: Etwa 1400 Almbauern gibt es in Bayern – sie sind ein ganz besonderer Schlag.

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Kirsten Wosnitza und ihr Mann Gert Albertsen, die 120 schwarzbunte Holstein-Friesian-Kühe auf ihrem Hof in Nordfriesland halten, investieren viel Zeit und Mühe, um möglichst ohne solche Hilfsmittel auszukommen. So können ihre Kühe Tag und Nacht auf die Weide, was bei Hochleistungskühen die Ausnahme ist. „Kexxtone haben wir erst viermal eingesetzt, bei älteren Problemkühen“, berichten sie. „Normalerweise verwenden wir antibiotikafreie Mittel mit Propylenglykol, wenn die Kuh Anzeichen von Ketose zeigt und krank zu werden droht.“ Propylenglykol ist als Zusatzstoff für Kaugummis zugelassen und als Nebelmittel in Discotheken. Den meisten Kühen schmeckt es nicht, und es kostet viel Zeit, es ihnen einzugeben.

Als Milchbauern sind die beiden erfolgreich: Ihre Kühe geben im Durchschnitt mehr als 10 000 Liter Milch im Jahr und werden trotzdem sehr alt, dennoch sehen Wosnitza und Albertsen die Entwicklung in den Kuhställen sehr kritisch: „Die Hochleistungskuh ist nicht fehlertolerant: Schon kleine Fehler in der Fütterung oder bei der Haltung können sie krank machen.“ Mit viel Zeit und Arbeitseinsatz können Landwirte auch Hochleistungskühe gesund halten, sagen sie, trotzdem zweifeln Wosnitza und Albertsen, ob das System insgesamt nachhaltig ist. „Wer das Leistungsvermögen seiner Kühe voll ausschöpfen und seine Tiere gesund erhalten will, stößt als Landwirt oft selbst an die Grenze seines eigenen Leistungsvermögens.“ Vor allem wenn die Milchpreise so niedrig sind wie im vergangenen halben Jahr, stehen die Landwirte unter enormem Druck. Und Krisen wie diese kommen immer wieder.

Es ist eine absurde Situation: Auf den Höfen leben Kühe, die so viel Milch geben, dass sie davon krank werden. Gleichzeitig gibt es auf dem Weltmarkt so viel Milch, dass die Molkereien und der Einzelhandel in Deutschland die Preise unter die Produktionskosten drücken können – auf weniger als 30 Cent pro Liter. Das wiederum zwingt die Bauern, alles aus ihren Kühen herauszuholen, weil sie ihre laufenden Kosten decken müssen und oft auch hohe Kredite abzahlen müssen. Milchbauern können ihre Milch nicht lagern wie Ackerbauern das Getreide, um später zu einem besseren Preis zu verkaufen, und sie können die Produktion auch nicht kurzfristig drosseln und die Kühe einfach nicht melken. Das wissen die Molkereien, sie nutzen das aktuelle Überangebot an Milch, um die Preise weiter zu drücken.

Ernährung Vom Wert des guten Essens

Der Protest französischer Bauern geht auch deutsche Verbraucher an. Denn sie entscheiden im Supermarkt darüber, wie groß die Auswahl ist – und von welcher Qualität. Essay

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Zusammen mit den europäischen Partnerverbänden hat der Bund deutscher Milchviehhalter BDM einen Vorschlag erarbeitet, um solch einen ruinösen Preisverfall in Zukunft zu verhindern: Die Bauern selbst sollen mithilfe einer freiwilligen Deckelung in Krisenzeiten die Milchmenge steuern, was nur funktioniert, wenn alle europäischen Milchproduktionsländer mitziehen. Doch die Molkereien und der einflussreiche Deutsche Bauernverband lehnen das ab. Stattdessen fordert der Bauernverband ein Nothilfepaket für die darbenden Milchbauern von der Politik. Das würde zwar kurzfristig helfen, doch nichts am riskanten System der Hochleistungsproduktion ändern.

Was Milch wäre, wenn man sie so läßt wie die Natur sie uns schenkt


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Gruß an die gesunden Kühe

TA KI

USA: Jetzt auch „Milch“ von Coca Cola


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In den USA steigt Hersteller Coca Cola nun ins Milchgeschäft ein (ShortNews berichtete), in den kommenden Wochen startet der Verkauf. Ihr Produkt „Fairlife“ sieht aus und schmeckt wie Milch, hat aber mit echter Milch nicht all zu viel gemein.

Mit viel Eiweiß und nur wenig Zucker soll sich „Fairlife“ gut im boomenden Markt für Nahrungsergänzungsmittel positionieren lassen. Da das Produkt laktosefrei ist, eignet es sich auch bei Unverträglichkeit gegen normale Milch.

Statistiken zufolge wird in den USA trotz Werbekampagnen immer weniger Milch getrunken. Coca Cola will „Fairlife“ als „Premium Milch“ verkaufen, indem darin verschiedene aktuelle Diättrends vereint werden. Preislich soll das Designergetränk doppelt so viel wie normale Milch kosten.

Quelle: http://www.shortnews.de/id/1141214/usa-jetzt-auch-milch-von-coca-cola-update

Gruß an die nicht vollständig Degenerierten

TA KI