Wie Wilhelm Reich schon vor 70 Jahren Krebs, Herzprobleme und tausende Krankheiten heilte


Es ist kaum bekannt, aber der bekannte Wissenschaftler Wilhelm Reich (1897-1957), der seinerzeit die so genannte Orgon-Energie entdeckte und diese sogar in ihrer Existenz sichtbar bewiesen hatte, baute im Laufe seiner Forschungen eine Kiste, in die man sich einfach nur hineinsetzen musste.

Die Orgon-Energie heilte daraufhin die Krankheit… Noch heute wird versucht, Wilhelm Reichs Entdeckungen, direkten Beweise seiner Orgon-Energie und ihrer immensen Heilkraft, zu verschleiern.

Er baute eine große Kiste mit der Bezeichnung “Orgon-Akkumulator“, in der ein Mensch bequem Platz nehmen konnte. Ein Griff an der Tür ermöglichte es, die Tür zuzuziehen, ein Stuhl zum Sitzen und einige Bücher zum Lesen gab es auch.

Man setzte sich hinein und brauchte nur 15 Minuten darin sitzen. Krebs, Herzkrankheiten aller Art, Arthritis und viele weitere Krankheiten verschwanden daraufhin spurlos. Nur manchmal war eine zweite Sitzung notwendig, um die Krankheit völlig aufzulösen.

Orgon-Energie ist eine Form von Lebensenergie und kann mit Chi oder Prana vergleichen werden und scheint dieser Energie zu ähneln. Orgon kann konzentriert und sogar deutlich sichtbar gemacht werden. Diese Energie ist dermaßen stark, wenn sie akkumuliert wird, dass sie einen unglaublichen Effekt auf seine Patienten besaß.

Der österreichisch-amerikanische Wissenschaftler Wilhelm Reich hatte jedoch nicht lange Freude daran, die vielen kranken Menschen zu heilen, denn plötzlich tauchte die FDA (die Arzneimittelbehörde der USA) auf und verbot diesen Orgon-Akkumulator mit der Begründung, sie würde seine Patienten fehlleiten.

Die FDA schleppte Wilhelm Reich vor das Gericht und er verlor. Danach zerriss ihn die amerikanische Presse und stellte ihn als lüsternen Sex-Arzt dar, weil Reich einmal erwähnt hatte, dass Orgon auch mit der sexuellen Energie wohl im Zusammenhang stünde (Die Mistel könnte die nächste alternative Krebsbehandlungsmethode sein (Videos)).

Noch heute wird versucht, Reichs Orgon-Akkumulator nachzubauen, aber aufgrund meiner Recherchen konnte ich keinen finden, der auch nur annähernd das zu bewerkstelligen weiß, was Reichs eigenes Gerät einst geleistet hatte. (Quelle: Jonathan Dilas (Der Matrixblogger))

Krebs als Folge bioenergetischer Schwäche

Wilhelm Reich hat bereits in den 40er Jahren einen konsequent immunologischen Ansatz in der Erforschung und Heilung von Krebs verfolgt. Er erforschte nicht die spezifischen Ursachen, sondern die Disposition des Wirtorganismus, an Krebs zu erkranken.

Seine Beobachtung, daß organisches Material zu energiereichen Materiebläschen, “Bionen”, zerfällt, führte zur Entdeckung gleichartiger Prozesse im lebendigen Gewebe. Gesunde rote Blutkörperchen zerfallen zu “PA-Bionen”, während bioenergetisch geschwächtes Gewebe zu toten, kleinsten Partikeln zerfällt, die er “T-Bazillen” nannte. Diese können gesunde Zellen regelrecht angreifen, abtöten und ihrerseits in T-Bazillen verwandeln. Dieser Prozeß hat den Charakter einer Kettenreaktion. Der eigentliche Krebstumor ist danach lediglich das Resultat und Symptom eines solchen Prozesses.

“In Wirklichkeit ist die Krebszelle ein Produkt der vielen PA-Bione, die sich aus Blut- oder Gewebezellen bilden, als Abwehr gegen die lokale Selbstinfektion mit T-Bazillen.”

(W.R., Der Krebs, Kap. VI)

Dieser Zerfallsprozeß findet in allen Organismen ständig statt. Jedoch nur, wenn der Körper bioenergetisch geschwächt ist – Reich benutzt hier den Begriff der “Biopathie” – kommt es zu derartigen degenerativen Erkrankungen. Die chronische energetische Unterladung des Organismus – die mit dem Orgon-Akkumulator aufgefangen werden kann – beruht auf einer tiefen charakterlichen Resignation (Professor für Krebsmedizin: “Kurkuma hemmt nachweislich Krebserreger in jedem Stadium” (Video)).

Wilhelm Reichs spätes Hauptwerk “Der Krebs“, 1948 zum ersten Mal in Amerika erschienen, später verboten und tabuisiert und vor zwanzig Jahren in Amerika und Europa wiederentdeckt, hat an Aktualität in nichts eingebüßt.

Im Gegensatz zur gewohnten Krebsforschung, die die Ursachen der Krankheit getrennt-mechanistisch untersucht, ist Krebs für Reich eine Gesamterkrankung des Organismus, ein Schrumpfungsvorgang, der seinen Ursprung in einer chronischen Stagnation der biologisch-sexuellen Energie hat.

Die typische charakterliche Resignation des Krebspatienten, die inzwischen wissenschaftlich bestätigt wurde, hat Reich bereits als wesentliches Merkmal erkannt. Sie ist für ihn jedoch nicht nur Folge, sondern auch Ursache der Krebsentwicklung. Krebsvorsorge bedeutet deshalb für Reich immer auch ein psychoanalytisches und soziales Problem, das die gesamte Situation des Menschen betrifft. Überraschend und in ihren Konsequenzen noch völlig unausgeschöpft sind Reichs Versuche mit der Orgon-Therapie zur Krebsbehandlung.

Exakt und im “wissenschaftlich nachprüfbaren” Detail beschreibt Reich in “Der Krebs” die Entdeckung dieser biologisch-kosmischen Energie, die er als Mittel im Kampf gegen den Krebs einsetzte. Bis heute ist noch kein Versuch gemacht worden, die Reich’sche Orgon-Forschung unvoreingenommen zu prüfen. Reichs Buch aber beweist, daß ein solcher Versuch für die Einsicht in die Krebserkrankung und -behandlung von bahnbrechender Bedeutung sein könnte (Natron in der Krebstherapie: “Kein 100.000-Dollar-Medikament, sondern Backpulver”).

Die Theorie Wilhelm Reichs, daß die Krebskrankheit in erster Linie kein Tumor ist, der auf geheimnisvolle Weise in einem sonst gesunden Körper entsteht, sondern eine Krankheit des Gesamtorganismus, die durch chronische sexuelle Aushungerung verursacht ist, wird den Durchschnittsleser, der gewöhnt ist, eine Sexualstörung zwar als betrüblich, nicht aber als krankhaft anzusehen, aufs äußerste überraschen.

Auch wird sie viele erzürnen, denen eine solche Verbindung aufgrund moralischer Vorurteile anstößig und unhaltbar erscheint. Wilhelm Reich mit seinem Sinn für den Zusammenhang aller Naturerscheinungen setzte sich über diese Vorurteile hinweg und rechnete auch den Orgasmus zu den ernstzunehmenden Forschungsgegenständen.

Im Laufe seiner Forschungen untersuchte er schließlich die genaue Natur der Energie, die sich im Orgasmus äußert, und zeigte, daß diese Energie nicht nur in lebenden Organismen wirkt, sondern auch das allgemeine Funktionsprinzip der Natur darstellt (Nobelpreisträger: Die Welt muss wissen, dass alkalisches Wasser in der Lage ist Krebs zu töten)

Mehrere einzelne “Ursachen” der Krebskrankheit werden gegenwärtig untersucht; man stützt sich dabei u. a. auf die Virus-Theorie, auf psychosomatische und chemische Theorien. So sind einige Forscher davon überzeugt, daß Krebs eine durch Viren verursachte Infektionskrankheit ist, und sie glauben, daß bald ein Impfstoff entwickelt werden wird.

Andere haben die Aufmerksamkeit auf die Möglichkeit einer psychosomatischen Ätiologie gelenkt und über die Zusammenhänge zwischen der Entstehung eines bösartigen Tumors und psychischer Depression, fehlender Aggression usw. spekuliert. Wieder andere glauben, daß psychologische Faktoren das hormonale Gleichgewicht des Organismus stören oder die Immun-Mechanismen unterdrücken und dadurch zur Krebsätiologie beitragen.

Schließlich wird auf biochemischem Gebiet angesichts der Beobachtung, daß Sauerstoffmangel die Krebsentwicklung zu fördern scheint, jene lang vernachlässigte Entdeckung Otto Warburgs heute wieder beachtet, daß die normalen Oxidationsvorgänge in der Krebszelle irreversibel geschädigt und durch anaerobe Prozesse ersetzt sind.

Trotz des Interesses, das durch diese verschiedenen Theorien angeregt wird, ist unübersehbar, daß zahlreiche Fragen der Ätiologie unbeantwortet bleiben und daß vieles unklar und verworren ist. Wenn z. B. Viren beteiligt sind, wo oder wie entstehen sie? Wenn aber etwas Grundlegenderes als Viren am Werk ist, etwas Chemisches, was ist es? Wenn die Emotionen ursächlich beteiligt sind, wie produzieren sie faktisch Krebs?

Daß eine Beziehung zwischen Krebs auf der einen und Viren, Emotionen, Sauerstoffmangel usw. auf der anderen Seite besteht, scheint sicher. Wodurch aber oder wie die bösartige Umwandlung im Gewebe erfolgt, ist unbekannt.

Weil man nichts über die Ätiologie wußte, orientierte sich die Behandlung weitgehend an den Symptomen, und die Ergebnisse waren unvorhersehbar und allgemein entmutigend. Tatsächlich ist das Leiden der Krebspatienten oft mehr durch die Mittel, die zur Behandlung der Symptome eingesetzt werden, verursacht als durch die Krankheit selbst. Weil der Tumor das hervorstechendste Merkmal der Krankheit ist und von den meisten Forschern als die Krankheit selbst angesehen wird, besteht die Behandlung entweder in seiner operativen Beseitigung oder in dem Versuch, ihn durch Bestrahlung oder Medikamente zu zerstören.

Der Wert dieser Maßnahmen ist heftig umstritten. Es herrscht z. B. ständig Unklarheit darüber, wieviel Gewebe entfernt werden muß, damit sichergestellt ist, daß keine Krebszellen zurückgeblieben sind, die in das umgebende gesunde Gewebe eindringen und es zerstören würden. Dr. George Crile, Jr, von der Cleveland Klinik, hat festgestellt, daß zahlreiche Operationen viel zu weitgehend sind, und er beklagt, daß wir “bei unserem überhasteten Vorgehen, Krebs durch wahllose Anwendung chirurgischer Operationen herauszuschneiden, den Patienten vergessen und die Krankheit sogar noch im Organismus verbreiten”.

Trotz der begrenzten Möglichkeiten dieser Therapie, die in der Zerstörung oder Entfernung des Tumors besteht, gilt der Tumor in der üblichen medizinischen Praxis als der einzige echte Ansatzpunkt für therapeutische Eingriffe. Das liegt an der mechanistischen Prämisse, daß der Tumor de novo in einem sonst gesunden Organismus entsteht.

Der Sauerstoffmangel auf zellulärer Ebene, der ursprünglich von Warburg entdeckt wurde und der heute theoretisch wieder berücksichtigt wird, ist bei Reich kein isolierter unerklärter Befund, sondern der innere biochemische Ausdruck dafür, daß die äußere Atmung behindert ist. Mit anderen Worten: Die erwähnten und andere Faktoren sind in Reichs Krebstheorie nicht zufällig angeordnet und unzusammenhängend, sondern sie erscheinen als Symptome einer Krankheit des gesamten Organismus, die ihren Ursprung in der chronischen Stagnation der organismischen biologischen Energie hat.

Das bedeutet: Alle Faktoren haben einen gemeinsamen Ursprung und erlangen später die Fähigkeit, autonom zu funktionieren, wodurch sie dann den Eindruck erwecken, als hätten sie primäre ätiologische Bedeutung.

Sämtliche Aspekte der Krebskrankheit sind in Reichs Krebstheorie berücksichtigt und hierdurch unterscheidet sie sich von allen bisher angebotenen Erklärungen. Er macht nicht nur dieselben Beobachtungen, die heute einzeln untersucht werden, sondern er demonstriert auch eine funktionale Beziehung zwischen ihnen, die mit der mechanistischen Methode nicht entdeckt werden konnte (Frau hatte Krebs im Endstadium: Wunderheilung durch Cannabisöl (Videos))

Die Tragödie besteht darin, daß man seine Funde mit Spott, Nichtbeachtung und vor allem mit Indifferenz aufnahm, als sie vor mehr als einem halben Jahrhundert bekanntgegeben wurden, und daß niemals ein Versuch gemacht worden ist, sie unvoreingenommen zu prüfen. Selbst das gegenwärtige Interesse an Reichs Frühschriften, die weiterhin aktuell und dem herrschenden gesellschaftlichen Klima angemessen sind, erstreckt sich nicht auf seine späteren Arbeiten, die mit der Entdeckung der Orgon-Energie zu tun haben.

Doch wird dieses neue Interesse vielleicht eine günstigere Aufnahme seiner Orgon-Theorie anregen und es ermöglichen, daß die Orgon-Energie beim Studium und der Behandlung somatischer Krankheiten, wie Krebs, nutzbar gemacht wird.

Quelle

Gruß an die Wissenden

TA KI

Das Wissen um die Sonnenwend ist sehr alt


Bei den Kelten ist die Sommersonnenwende unter dem Namen Alban Hevin bekannt. Sie sollen sage und schreibe 12 Tage und Nächte gefeiert haben. Die Anhänger der noch jungen Wicca Bewegung nennen das Fest Litha.

Der Mittsommer, wie das Fest auch genannt wird, gehört zu den vier großen Sonnenfesten im Jahreskreis. Ihr Pendant ist die Wintersonnenwende am 21. Dezember. Sie liegt der Sommersonnenwende genau gegenüber. Die Frühlings-Tagundnachtgleiche  liegt genau zwischen der Winter- und Sommersonnenwende, die Herbst-Tagundnachtgleiche zwischen der Sommer- und Wintersonnenwende.

Die Kirche konnte dieses heidnische Fest nicht ignorieren, es war fest in der damaligen Kultur der Heiden verankert. So tat sie, was sie in solchen Fällen immer zu tun pflegte, sie wandelte es in ihr eigenes Fest um, den Johannistag. Es war Johannis dem Täufer gewidmet und wurde auf den 24. Juni datiert. Noch heute sind die riesigen Freudenfeuer auch unter dem Namen Johannisfeuer bekannt. Die alte, heidnische Tradition jedoch konnte durch die Kirche bis heute nicht verdrängt werden. Im Gegenteil, mehr denn je suchen die Menschen den Weg zurück zu ihren Wurzeln, möchten sie auf dem Alten Pfad wandeln.

 

Alte Stätten und Relikte

Die Feiern zur Sommersonnenwende gab es bereits, als an die Bibel noch nicht einmal zu denken war. Das lässt sich nicht so einfach aus dem kollektiven Gedächtnis streichen.

Nehmen wir einmal den Turm von Jericho. Er ist der älteste Turm der Welt und steht nun bereits seit 11.000 Jahren. In seiner unmittelbaren Umgebung steht der Berg Quarantal. Der Schatten seines Gipfels fällt zur Sommersonnenwende genau auf diesen Turm. Das fanden die Archäologen der Universität Tel Aviv heraus.

Stonehenge ist nicht ganz so alt wie der Turm von Jericho. Das Alter wird mit etwa 5100 Jahre angegeben. Der Steinkreis ist auch heute eines der bekanntesten Kultstätten der Welt. Stonehenge ist noch immer eines der Lieblingsplätze zur Sommersonnenwende.

Ein weiteres Relikt aus der Bronzezeit ist die Himmelsscheibe von Nebra (siehe Abbildung), welche die Sonnenwenden und die Tagundnachtgleichen anzeigt. Ihr Alter wird auf 3700 bis 4100 Jahre geschätzt.

Dies sind nur drei Beispiele aus der alten Zeit derer es viele gibt. Das Wissen ist tief in den Menschen verankert und niemand wird es löschen können, egal wie sehr es auch versucht.

Himmelsscheibe von Nebra

Alte Mythen rund um die Sommersonnenwende

Mittsommer ist ein Fest der Sonne und des Feuers. Es wird ausgelassen, nahezu ekstatisch gefeiert. War die Wintersonnenwende mit der Sorge vor der bevorstehenden, kalten Jahreszeit verbunden, so war dieses Fest ein Fest der puren Freude. Die Menschen mussten sich nicht sorgen. Die Erde brachte die ersten Früchte hervor und alles stand in heller Pracht. Es herrschte Fülle und Überfluss. Die Sonnenwenden sind eng mit der germanischen, aber auch der keltischen Mythologie verknüpft.

 

Baldur, der germanische Sonnenkönig

Es ist der längste Tag des Jahres. Längst sind die Tage nicht so heiß, wie sie noch werden können. An keinem anderen Tag des Jahres wird die Sonne länger scheinen und ihre Kraft der Erde schenken. Hernach wird sie sich mehr und mehr zurückziehen. Die Schatten ihres Daseins werden von Tag zu Tag länger, bis zur Wintersonnenwende die Nacht den längsten Schatten wirft.

Der immer wiederkehrende Zyklus des Sonnengottes Baldur erreicht zur Sommersonnenwende seinen Höhepunkt.

Geburt und Leben des Baldur

Baldur ist der Lichtgott, der Gott der Sonne. Odin machte sich einst zu einer längeren Reise auf. Seine Brüder Wili und We übernahmen für diesen Zeitraum die Regentschaft. Sie übernahmen aber auch gleich Odins Frau Frigg und zeugten mit ihr einen Sohn, Baldur den Licht- und Sonnengott.

Baldur plagten schlimme Albträume. Immer wieder träumte er von seinem eigenen Tod. Er ertrug diese Last nicht länger und erzählte den anderen Asen von diesem furchteinflößenden Traum. Unter Yggdrasil, der Weltenesche hielten sie Rat was zu tun sei.

Odin wurde ausgesandt näheres zu erfahren, doch davon soll ein anderes Mal die Rede sein. Springen wir ein Stück vor in der Geschichte.

Baldur hatte einen blinden Bruder namens Hödr. Er schlug vor, dass alles in der Welt, alles Beseelte und alles Unbeseelte den Schwur leisten soll Baldur nicht zu schaden.

Frigg machte sich auf und nahm allen Dingen und allen Wesen den Schwur ab, nur eines „vergaß“ sie: Die kleine, zarte Mistel an einer Eiche.

Die Götter testeten den Schwur und warfen Wurzeln und anderes Gehölz nach Baldur, aber alles prallte an ihm ab. Sie wurden mutiger und warfen mit immer größeren Dingen nach Baldur und nichts geschah. Odin warf seinen Speer nach ihm, Thor seinen Hammer, aber alles prallte an ihm ab.

 

Baldurs Tod

Auf einem Fest zum Zeitpunkt der Sommersonnenwende schossen sie wieder mit Pfeil und Bogen und anderem Gewerk auf Baldur. Loki nervte das alles wahnsinnig und er ersann eine List. Als alte Frau verkleidet suchte er Frigg auf und fragte, ob sie wirklich allen Dingen und Wesen den Schwur abgenommen hätte. Sie gestand schließlich, bei einer noch jungen Mistel auf den Schwur verzichtet zu haben.

Loki machte sich auf und holte die zarte, zerbrechlich wirkende Mistel. Zurückgekehrt gab er sie Hödr und überredete ihn damit nach Baldur zu werfen. Dies tat er schlußendlich und Baldur sank tot zu Boden. Er war von der Mistel durchbohrt.

 

Baldurs Wiedergeburt

Nach dem Tod Baldurs waren die Götter sehr verzweifelt. Frigg gab ihren Sohn aber nicht auf. Es gelang ihr nach langem Hin und Her ihren dritten Sohn Hermoðr zu überreden in das Totenreich zu reisen um mit der Totengöttin Hel zu verhandeln. Mit Sleipnir, Odins achtbeinigem Pferd, machte sich Hermoðr auf den Weg durch das Tor zum Totenreich. Niemand ist je durch dieses Tor zurück gekehrt. Das kluge Pferd Sleipnir indes sprang einfach darüber hinweg. So überredete Hermoðr die Totengöttin seinen Bruder Baldur wieder frei zu geben. Hel verlangte, dass alle Wesen und Dinge der Welt um Baldur weinen sollten, erst dann würde sie ihm seine Wiedergeburt gestatten.

Viel Zeit war vergangen, der Winter kratze bereits mit seinen kalten Krallen an der Tür. Frigg schickte abermals Boten in alle Lande aus. Alle weinten nun um Baldur außer Thöll, die Riesin. Wieder war es Loki der Listige, der seine Finger im Spiel hatte. Die Götter erkannten, dass er sich in die Riesin verwandelt hatte. Sie ergriffen Loki, zerrten ihn unter die Erde und fesselten ihn dort an einen Felsen. Erst bei Ragnarök, der Götterdämmerung gelang es Loki sich zu befreien.

Nun war Baldur aus dem Reich der Toten befreit, aber er hatte einen hohen Preis zu zahlen. Jedes Jahr zur Wintersonnenwende wird er neu geboren, um dann zur Sommersonnenwende erneut zu sterben.

 

Cerunnos, der gehörnte Gott der Kelten

Bei den Kelten wird am Tag der Sommersonnenwende der Naturgott Cerunnos geehrt, welcher auch der Gehörnte genannt wird. In der griechischen Mytholigie ist der Gehörnte unter dem Namen Pan bekannt. Sein germanischer Name lautet Freyr.

Cerunnos ist der Herr der Tiere, der treue Begleiter der großen Erdgöttin. Seine Gottheit steht für viele Bereiche der irdischen Welt.

Er ist der Gott:

  • der Natur
  • des Waldes
  • der schöpferischen Naturkräfte
  • der Fruchtbarkeit
  • der Zeugungskraft
  • des Wachstums
  • der Reinkarnation
  • der Kreuzwege
  • der Krieger
  • der Liebe
  • des Wohlstandes und Reichtums.

Dem Gehörnten zu huldigen, bedeutete die eigene Lebenskraft und Fruchtbarkeit zu steigern. Aus ihm spricht die ungebändigte Natur, das Wilde und die Freiheit eines jeden Einzelnen, als Teil des Kreislaufes in dieser Welt.

 

Keltischer Knoten

 

Alte Bräuche der Sommersonnenwende

In der Mittsommernacht, wenn sich die Sonne unter dem Horizont schlafen legt, werden große und kleine Feuer entfacht. Die Menschen tanzen um die Flammen und springen über sie hinweg. Das soll Glück bringen und vor Unheil schützen.

Die kleinen Kinder der alten Zeit wurden schnell krank und eine Krankheit führte nicht selten zum Tod. Sie wurden zur Mittsommernacht über das Feuer geworfen, um sie vor diesem Schicksal zu bewahren. Ein über das Feuer geworfenes Kind, werde nicht so schnell krank, glaubten die Menschen der alten Zeit.

Neigten sich die Feste dem Ende entgegen, so nahmen die Menschen einen glühenden Scheit aus dem Feuer und trugen ihn nach Hause. Mit diesem Holzscheit wurde das eigene Heim gesegnet. In vielen Gebieten ist dieser Brauch noch heute so aktuell wie einst. Die Kultur der Heiden ist nie wirklich zerbrochen.

Die Sommersonnenwende ist ein Fest, dass tief in die Nacht hineinreicht. Um so später es wird, um so berauschender die Feier. Brennende Räder, gemäß einer uralten Tradition, werden entzündet und von den Bergen und Hügeln hinab gerollt.

Das Fest endet erst, wenn die ersten Vögel erwachen und der Morgen dämmert.

 

Die Kraft der Kräuter

Am Tage sammelten die Frauen Kräuter wie Beifuß, Eisenkraut, Rittersporn und vor allem die Sonnenpflanze Johanniskraut. In der Nacht banden sie sich diese um ihre Hüften.

In ihren Haaren trugen sie Blumenkränze aus Gundermann und Eisenkraut, welche die Hellsichtigkeit fördert.

Den Kräutern werden starke Heilkräfte zugesprochen, die ihre Wirkung am kraftvollsten entfalten, wenn die Mittsommernacht auf die Nacht des Vollmondes fällt.

Die nackten, männlichen Tänzer banden sich indes einen Gürtel aus Beifuß oder Eisenkraut um die Hüften. Er sollte die Potenz erhöhen. Die Nacktheit in jener Nacht war übrigens heilig, sie war die Verbindung zum Ursprung des menschlichen Daseins.

Mit Hilfe der Kräuter wurde ein starkes Gebräu kreiert, welches eine besonders berauschende und aphrodisierende Wirkung hatte.

Rund um die Felder steckten die Menschen die sogenannten Wolfskräuter: Arnika, Eberesche, Beifuß, Königskerze, Kümmel und das Christophskraut. Sie sollten dem Sonnengott Ehre erweisen.

Die Priester der Heiden, auch Bilwis Priester genannt, dienten dem Sonnengott Baldur. Zur Sommersonnenwende war es ihre Aufgabe die Felder zu segnen.

 

Die Wärme der Sonne

 

Ein kleines Mittsommer – Ritual

Nimm dir einen kleinen Leinenbeutel und fülle diesen mit Kräutern aus:

  • Lavendel
  • Johanniskraut
  • Eisenkraut
  • Gundermann

Besprich den Beutel mit deinen Sorgen, Ängsten und Problemen. Verbinde ihn und vergiss nicht, ihn mit zum Feuer zu nehmen.

Wirf den Beutel am Abend in die Flammen. So sollen deinen Sorgen und Ängste verbrennen und sich deine Probleme in Rauch auflösen.

Ist das Feuer klein genug, springe darüber hinweg.

Das ist nicht der Moment für waghalsige Experimente!

Spring nicht über das Feuer, wenn es für dich oder umstehende Personen gefährlich ist.

Dieser beherzte Sprung wird dich reinigen.

Mittsommer ist ein geselliges Fest. Es ist Brauch das Fest mit der Familie und / oder Freunden zu feiern.

Die Sommersonnenwende erzählt von Licht und Überfluss, aber sie erzählt auch eine andere Geschichte. Alles was jetzt in Fülle vorhanden ist, wird wieder verloren gehen. Alles was zu Tage kommt, wird wieder im Dunkel verschwinden. Noch sind die Nächte einladend warm und die Tage voller Kraft und Licht. Der Winter scheint weit entfernt. Zelebriere das Leben und tanze durch die Nacht.

Quelle

liche Grüße an Alle- auch die Ahnen

TA KI

 

Die heilende Kraft der Bäume in Glaube und Tradition


Die heilende Kraft der Bäume

Bereits seit uralten Zeiten ist die heilende Kraft und die Lebenskraft der Bäume bekannt. Die Menschen kamen zu ihnen, um die Heilung von Herzleiden und anderen körperlichen Gebrechen zu bekommen und mit Lebenskraft geladen zu werden oder suchten bei den Bäumen die Gabe der Vision.
Bei vielen Völkern entstanden Kulte zur Anbetung von Bäumen – der Baum wurde verehrt, denn er symbolisierte Lebenskraft, Weisheit, Ruhe, Erholung und Schutz.
In allen Religionen existiert ein gewisser Baum, der das Verbindungsglied zwischen dem Menschen, dem Gott und der Erde ist. Auch in der Mythologie vieler Völker zeigt sich diese sehr alte und enge Verbindung von Mensch und Baum, sogar ihre Existenz führen zahlreiche Völker auf Bäume zurück.
Baum und Mensch sind sich näher, als man denkt. Vieles von dem, was wir heute über Bäume wissen, stammt aus dem uralten Volksglauben und wurde durch Bräuche, Sagen und auch Lieder überliefert. Die Menschen waren Teil des Waldes, begriffen das Wesen der Pflanzen und sahen in ihnen nicht nur Nutzmittel. Unsere Vorfahren wussten ihre Eigenschaften auch als Heilmittel zu nutzen. Sie wussten, jede Baumart hat ihren Charakter und enthält eine ihr eigene Medizin.

Altgriechische Dichter, Heilende und Philosophen schrieben bereits darüber. Wie auch die altertümlichen Griechen, meinten die Druiden und Heiden der „Alten Rus“ nicht ohne Grund, dass die Bäume das Verbindungsglied zwischen dem Kosmos und der Erde sind. Die Druiden waren beispielsweise der Annahme, dass eine Quelle der kosmischen Kraft die Mistel – „das Kind der Leere“ ist. Die Verehrung der Mistel bei den altertümlichen Kelten wurde von den komplizierten Ritualen und Opferungen begleitet. So wurde die Mistel auf den sechsten Tag des zunehmenden Mondes gesammelt, mit einer goldenen Sichel abgeschnitten, wobei sie nicht auf die Erde fallen sollte.

Schema für die Arbeit mit der Kraft der Bäume

Auch die alten russischen Heilenden beachteten die heilende Kraft der Bäume. In der modernen Literatur wird über die Arbeit mit der Kraft der Bäume nur sehr wenig gesagt. Die Bäume werden grob auf „Spender“ und „Saugende“ unterteilt, das heißt – die Energie „spendend“ und die Energie „saugend“. Jedoch ist eine solche Gliederung zu sehr abstrakt und für die Praxis nicht brauchbar, da der Charakter der Erkrankung eines Patienten oft unklar ist und man sich daher in der Auswahl eines Holzhelfers irren kann.
Es daher sehr häufig anzutreffen, dass sich bei Menschen, die Bäume als Heilende verwenden, der Zustand nicht verbessert und es gegenteilig sogar zur Verschärfung der Erkrankung und zur bedeutenden Verschlechterung des Befindens führt.

Jedoch gibt es nach Ansicht der alten russischen Heilenden auch ein Schema für die Arbeit mit der Kraft der Bäume, das brauchbar für jeden Menschen ist, der an einem beliebigen Leiden erkrankt ist.
Das Besondere dabei ist, man darf nicht nur mit einem Baum arbeiten – sei es der „Spender“ oder „Saugende“.
Ein Überschuss an Energie kann zu Allergien, entzündlichen Prozessen und bei Menschen mit einer schwachen psychologischen Immunität, zur Aggression und Hysterie führen.
Der Mangel an Energie kann zur Schwäche, Depression und zu Erkrankungen führen, die mit den Prozessen der Stagnation im Organismus verbunden sind.
Daher spielt die richtige Ordnung in der Arbeit mit der Kraft der Bäume, nach Ansicht der alten russischen Heilenden, eine sehr bedeutende Rolle. Außerdem muss die Behandlung entsprechend dem ganztägigen energetischen Biorhythmus durchgeführt werden.

Bereits am frühen Morgen, mit dem Sonnenaufgang, beginnt sich der Körper mit seiner Arbeitsenergie aktiv zu füllen. Zu diesem Zeitpunkt muss man daher mit dem Baum-Spender anknüpfen. Solche geeigneten Bäume sind die Eiche, der Ahorn, die Birke und andere Bäume, die zu den festen Baumarten gehören. Mit ihnen muss man mit dem ganzen Körper anknüpfen – ihn umarmen. Dabei bildet nur eine Ausnahme die Eiche, an sie muss man sich mit dem Rücken anlehnen.

Nach dem halben Tag wird dann an einen Baum-Harmonisator angeknüpft, der die energetische Anstrengung aufheben wird und den Überfluss an Energie, die vom Spender gegeben wurde, ergreift und aufnimmt. Als Harmonisator verhalten sich Kiefer, Lärche, Weißtanne und Weide. Die harmonisierenden Bäume werden durch die Handflächen der Hände kontaktiert.

Am späten Abend, vor dem Einschlafen, soll die richtige Verteilung der Energie im Organismus durchgeführt werden. Hier wird der Helfer ein beliebiger Obstbaum sein, wie Apfel-, Birnen-, Pflaumen- oder Vogelbeerbaum. An diese Bäume wird mit der Stirn angelehnt.

Bei allen diesen Bäumen dauert die Sitzung etwa 15 bis 20 Minuten. Es sollten dafür immer Bäume ausgewählt werden, die in der Gruppe mit anderen Bäumen stehen, denn diese knüpfen besser an.
Auch lässt diese Methode zu, nach dem Ternärsystem (auch Dreiersystem) zu arbeiten, das bedeutet, mit der Aufnahme ihrer Energie, ihrer Anpassung und Verteilung. Deshalb ist sie nach Ansicht der alten russischen Volksheilenden nicht nur für die Behandlung beliebiger Erkrankungen, sondern auch für die Befreiung von einer Schädigung, wie an den Augen und bei anderen Schäden brauchbar.
Bei dieser Technik ist es auch für die Menschen gut, wenn sie auf eine vegetarische Ernährung übergehen, da sich damit der Körper an die Energie der Pflanzen anpasst.

Quelle: http://russische-volksmedizin.info/die-heilende-kraft-der-baeume/

Gruß an die Wissenden

TA KI

Das Immunsystem stärken – Die besten Tipps für eine starke Abwehr


Wie das Immunsystem natürlich gestärkt werden kann

Das Immunsystem besteht nicht nur aus einem Organ sondern, so wie es der Name schon verrät, aus einem ganzen System. Zu diesem gehören alle lymphatischen Organe, lymphatischen Gewebe, Hormonsystem und Nervensystem. Bei dieser Komplexität ist verständlich, dass sich Einflüsse wie Stress, massive Belastungen im Leben oder Hormonschwankungen negativ auf das Immunsystem auswirken können. Um dieses zu stärken, müssen verschiedene Aspekte bedacht und organübergreifend therapiert werden.

Das Abwehrsystem: Aufbau und Entwicklung

Zu den Organen des Abwehrsystems gehören das Knochenmark, die Milz, der Thymus, Lymphknoten, Rachen-, Zungen- und Gaumenmandeln sowie das lymphatische Gewebe im Darm. Die Zellen, die mit der Abwehr beschäftigt sind, entwickeln sich alle aus einer sogenannten Stammzelle im Knochenmark. Anschließend wandern diese Zellen dann an die verschiedensten Stellen im Körper, um dort ihrer Abwehrarbeit nachzukommen.

Die zum Immunsystem zählenden Organe werden in primäre und sekundäre lymphatische Organe unterteilt. (Bild: Henrie/fotolia.com)

Die Organe und das Gewebe des Immunsystems werden in zwei Kategorien eingeteilt: Erstere bilden die primären lymphatischen Organe wie Thymus und Knochenmark. Hier reifen die unreifen Immunzellen zu sogenannten immunkompetenten Zellen heran und gelangen dann in die zweite Kategorie, die sekundären lymphatischen Organe. Diese bestehen aus den Lymphknoten, dem sogenannten lymphatischen Rachenring (Rachen-, Zungen- und Gaumenmandeln), der Milz, den Peyer-Plaques (lymphatisches Gewebe im Dünndarm) und weiteren Lymphgeweben im Körper. Dort gehen die Immunzellen ihrer Arbeit nach.

Ein Baby kommt mit einem sogenannten Nestschutz auf die Welt. Das bedeutet, dass die Mutter, solange das Kind noch im Mutterleib ist, plazentagängige Antikörper auf das Ungeborene, (Immunglobuline der Klasse G, kurz: IgG ) überträgt. Somit besitzt das Kind gleich nach der Geburt für die ersten Monate eine passive Immunität in Bezug auf Krankheiten wie z.B. Masern, Röteln und Mumps.

Nach den ersten Monaten sinkt dieser Antikörperspiegel im Blut ab und die Kleinen sind in den ersten Lebensjahren äußerst anfällig für Infektionen. Der Organismus des Kindes wird im weiteren Lebensverlauf mit vielen Erregern konfrontiert und legt sich dadurch, über Jahre hinweg, selbst eine aktive Immunität zu.

Zellen der Abwehr

Die eigentlichen Abwehrzellen gehören alle zu der Gruppe der Leukozyten (weiße Blutkörperchen). Diese werden aus der Stammzelle im Knochenmark gebildet. Diese Vorläuferzellen der Leukozyten können zwei verschiedene Entwicklungswege einschlagen. Entweder werden sie zu Granulozyten, Monozyten oder Makrophagen, wobei diese drei Zellarten zu dem sogenannten unspezifischen Abwehrsystem gehören. Oder sie entwickeln sich zu den lymphatischen Vorläuferzellen, aus denen dann später Lymphozyten oder natürliche Killerzellen werden. Diese Zellarten wiederum bilden einen Teil der spezifischen Abwehr.

Unspezifische Abwehr

Die unspezifische Abwehr ist für eine schnelle Reaktion verantwortlich. So ist zum Beispiel gewährleistet, dass die bei einer kleinen Schnittwunde eingedrungenen Erreger, schnellstens unschädlich gemacht werden. Zu der unspezifischen Abwehr gehören auch Substanzen, die sich im Speichel befinden, um hier schnell für eine Abwehr zu sorgen.

Spezifische Abwehr

Diese Art der Abwehr braucht etwas länger, um effektiv wirken zu können. Sie hat die Gabe, sich Erreger merken zu können um bei einem erneuten Eindringen sofort zu reagieren. Ein Beispiel dafür ist eine bereits durchgemachte Kinderkrankheit, die bei einem Neukontakt sofort vom Körper erkannt und abgewehrt wird.

Das unspezifische und spezifische Abwehrsystem arbeiten nicht getrennt sondern übergreifend. So ist es möglich, dass erstere zum Beispiel einen Erreger „markiert“, damit dieser von der spezifischen Abwehr anschließend schneller erkannt und eliminiert werden kann.

Das Immunsystem ist entscheidend für die Abwehr von Krankheitserregern wie Viren oder Bakterien. (Bild: ag visuell/fotolia.com)

Das Immunsystem

Das Immunsystem ist kein isoliertes System, sondern arbeitet eng mit dem Abwehrsystem, dem Hormonsystem und dem Nervensystem zusammen. Dementsprechend ist es auch beeinflussbar durch Gedanken, Gefühle und Stress.

Das Immunsystem hat die Aufgabe abzuwehren, zu zerstören oder zu adaptieren. Damit ist nicht nur Arbeit auf der rein körperlichen Seite gemeint, sondern auch auf seelischer und geistiger Ebene. So gelingt es dem einen Menschen Dinge, die auf ihn einstürmen, abzuwehren und dabei gesund zu bleiben. Der andere reagiert auf nahezu dieselben Lebensumstände mit ständig wiederkehrenden Infekten. Jeder Mensch hat seine „schwachen“ Körperregionen, die am ehesten zu Erkrankung neigen, wenn Stress, Trauer oder massive Belastungen das Leben erschweren.

Ursachen für ein schwaches Immunsystem

Starke Störungen im Immunsystem entstehen durch Autoimmunerkrankungen. Bei diesen richten sich die Abwehrmechanismen nicht gegen Eindringlinge, sondern gegen körpereigenes Gewebe. Das Immunsystem bei diesen Erkrankungen zu stärken, erfordert große Vorsicht, da eine Stimulation hier eventuell zu einer Verschlimmerung führen kann. Bei Autoimmunerkrankungen darf daher nur moduliert und niemals stimuliert werden.

Medikamente, wie Schmerzmittel oder Zytostatika, können auch zu einer Schwäche des Immunsystems führen. Massive Nierenerkrankungen, bei denen es zu Eiweißverlusten kommt, haben häufig ein gestörtes Immunsystem zur Folge.

Gleiches gilt für Hungerzustände, Diabetes, Kinderkrankheiten sowie über kurze Zeiträume auch für akute und chronische Infektionen. Übermäßiger Sport, massive Sonnenexposition, Hormonstörungen, Stress und starke seelische und körperliche Belastungen führen unter Umständen auch zu einem geschwächten Immunsystem.

Stress, Krisen und starke seelische Belastungen können die Abwehrkräfte schwächen. (Bild: vgstudio/fotolia.com)

Stärkung des Immunsystems

Um das Immunsystem zu stärken muss der Mensch als Ganzes gesehen werden. So sollte nicht nur etwas für die Körperabwehr getan, sondern auch der Mensch als Gesamtheit mit Seele und Geist gestärkt werden.

Einerseits müssen die Schleimhäute in den Atemwegen und im Darm abgehärtet werden. Andererseits ist es wichtig, die Betroffenen dabei zu unterstützen, (wieder) zu einem inneren Gleichgewicht bzw. einem Wohlfühlzustand zu gelangen. Hier ist kein allgemeingültiges Rezept vorhanden, das jedem Menschen bei der Stärkung seiner Abwehr hilft. Jeder Mensch reagiert individuell und genau so ist auch sein Immunsystem zu behandeln.

Die richtige Ernährung für eine starke Abwehr

Grund für eine geschwächte Abwehr und damit verbundene häufige Infektionskrankheiten wie Erkältung, Bronchitis etc. kann auch eine mangelhafte Ernährung ohne ausreichend Vitamine und Mineralstoffe sein. Gerade Menschen, die viel Stress haben und ständig unter Zeitdruck stehen, neigen häufig zu ungünstige Ernährungsgewohnheiten. Sie verzehren öfter Fast-Food, essen im Stehen bzw. Gehen und greifen schnell zwischendurch zu ungesunden Snacks, anstatt sich Zeit für eine gesunde, ausgewogene Mahlzeit zu nehmen.

Um die Abwehr zu stärken, sollte daher das eigene Ernährungsverhalten kritisch geprüft und gegebenenfalls rasch geändert werden. Versuchen Sie, möglichst ausgewogen und vielfältig zu essen und vor allem viel Gemüse und Obst zu sich zu nehmen. Die deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) empfiehlt hier täglich fünf Portionen, die möglichst frisch bzw. kurz gegart oder zum Teil auch in Form von Saft oder Smoothie zu jedem Essen gehören sollten.

Ernährungsexperten empfehlen für eine gesunde Ernährung fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag. (Bild: Alexander Raths/fotolia.com)

Bei den Vitaminen sind vor allem die vor freien Radikalen schützenden Vitamine A, C und E wichtig. Erstere finden sich z.B. in Möhren, Tomaten und Spinat. Reich an Vitamin C sind unter anderem Zitronen, Kiwis, Brokkoli und Paprika. Vitamin E bekommen Sie z.B. durch Sonnenblumen- und Olivenöl, Mandeln und Walnüsse.

Die Ernährung sollte reichlich Vollkornprodukte, Reis, Kartoffeln und Hülsenfrüchte enthalten. Denn diese enthalten viele Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe, gleichzeitig aber kaum Fett und Cholesterin. Die Ballaststoffe sorgen zudem dafür, dass die Darmschleimhaut ihre Aufgabe als Schutzschild gegen schädliche Erreger besser wahrnehmen kann.

Milchprodukte gehören (in Maßen) zu einer ausgewogenen Ernährung, da die enthaltenen Milchsäurebakterien positiv auf die Darmflora und damit auf das Immunsystem wirken. Andere tierische Produkte wie Fleisch, Wurstwaren und Eier sollten hingegen nur sparsam eingesetzt werden. Seefisch (mit anerkannt nachhaltiger Herkunft) als Lieferant für Omega-3-Fettsäuren, Jod und Selen, empfiehlt sich ein- bis zweimal in der Woche.

Generell sollten pflanzliche Fette und Öle bevorzugt werden (z. B. Raps- und Sojaöl), da sie im Vergleich zu tierischen Fetten einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren enthalten. Versuchen Sie, auf Zucker bzw. zuckerhaltige Lebensmittel so gut es geht zu verzichten und verwenden Sie wenig Salz. Geben Sie stattdessen Ihren Gerichten lieber mit Kräutern und Gewürzen den richtigen Geschmack.

Wichtig ist, stets auf eine ausreichende Trinkmenge zu achten. Am besten geeignet sind dabei Wasser bzw. Mineralwasser, Früchtetees sowie verdünnte Frucht- und Gemüsesäfte. Kaffee, schwarzer Tee und Alkohol sollten hingegen nur in geringen Mengen konsumiert werden.

Die Psyche stärken mit natürlichen Mitteln

Steht die Psyche im Vordergrund, das heißt werden Betroffene stark durch seelische Belastungen in ihrer Abwehr beeinflusst, so muss hier als Erstes gegengesteuert werden. Empfehlenswerte Entspannungsverfahren zum Stressabbau sind in diesem Fall zum Beispiel Yoga oder autogenes Training.

Die Bachblütentherapie eignet sich gut zur Stärkung der psychischen Gesundheit. Die Auswahl der richtigen Blüte(n) erfolgt hier entsprechend des aktuellen Gemütszustandes des Patienten. (Bild: Johanna Mühlbauer/fotolia.com)

Um die Psyche positiv zu stärken, kann eine individuell abgestimmte Bachblütentherapie sehr wirksam sein. Dr. Bach, der Begründer dieser Therapie, hat 38 Blüten entdeckt, die jeweils für einen bestimmten Seelenzustand stehen. Leidet der Patient beispielsweise an mangelndem Selbstvertrauen, hilft Cerato. Mentale Erschöpfung kann mithilfe von Hornbeam gelindert werden und gegen depressive Stimmung wird Mustard eingesetzt. Bei Angstzuständen wäre Aspen das Mittel der Wahl, innere Unruhe lässt sich wiederum mit Rock Rose behandeln.

Um die richtige Blüte bzw. Kombination zu ermitteln, muss der aktuelle Seelenzustand genau analysiert werden. Sind die passenden Blüten identifiziert, wird daraus eine Tropfenlösung für die orale Einnahme erstellt. Andere Therapeuten arbeiten mit der klassischen Homöopathie, die ebenfalls sehr erfolgreich eingesetzt werden kann. Nach einer ausführlichen Anamnese wird das, für den Menschen passende, homöopathische Mittel verabreicht.

Weitere naturheilkundliche Mittel für die Seele liegen im Bereich der Komplexhomöopathie (Arzneimittel aus mindestens zwei Wirkstoffen), der Mineralstofftherapie mit Schüßler-Salzen (Heilen mit Mineralsalzen), der Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) und Aromatherapie (Heilen mit ätherischen Ölen).

Gesund durch pflanzliche Immunmodulatoren

Naturheilmittel, die das Immunsystem stärken sollen, wurden früher mit dem Begriff „Abhärtung“ bezeichnet. Dazu gehören Kneipp´sche Güsse, Sauna und tägliche Bürstenmassagen.

In der heutigen Naturheilkunde werden die Formulierungen Immunstimulation (Anregung der Immunantwort) und Immunmodulation (Veränderung der Immunantwort) gebraucht. Das Immunsystem unterliegt dabei heutzutage einer hohen Anforderung. Umweltgifte, Zivilisationskost und Stress bringen erhebliche Belastungen des Immunsystems mit sich. Deshalb wird in der Therapie meist eine Immunmodulation bevorzugt und auf eine Immunstimulation verzichtet.

Zu den Immunmodulatoren gehören Pflanzen wie Sonnehut (Echinacea), Mistel, Taigawurzel (Eleutherokokkus) oder der Lebensbaum (Thuja). Diese Pflanzen müssen jedoch in bestimmten Dosierungen und Potenzierungen eingesetzt werden, um ihre modulatorische Wirkung entfalten zu können.

Ein leckerer Tee mit Hagebutte stärkt die Abwehr und fördert die Selbstheilungskräfte des Körpers. (Bild: laboko/fotolia.com)

Heilpflanzen wie Hagebutten und Lindenblüten können ebenfalls zu einem gesunden und starken Immunsystem beitragen. Ein Tee aus diesen Pflanzen kann dabei nicht die Abwehr positiv beeinflussen, sondern wirkt zugleich schleimlösend und ist daher ein gutes Hausmittel bei Erkältung.

Teemischung zur Abwehrstärkung:

  • 25 Gramm Hagebutten
  • 25 g Lindenblüten
  • 15 g Orangenschalen
  • 15 g Holunderblüten

Vermischen Sie die Zutaten und geben Sie einen gehäuften Esslöffel der Mischung in eine Tasse Gießen Sie einen Viertelliter kochendes Wasser darüber. Lassen Sie den Aufguss vor dem Abseihen 10 Minuten zugedeckt ziehen. Trinken Sie den Tee zwei bis drei Mal am Tag möglichst heiß. Bei Bedarf kann etwas Honig zum Süßen hinzu gegeben werden.

Eigenbluttherapie zur Aktivierung der Abwehr

Eine häufig eingesetzte Therapie zur Stärkung des Immunsystems ist die Eigenbluttherapie. Dabei wird aus der Vene Blut entnommen und dem Körper direkt oder aufbereitet in Form einer intramuskulären (in den Muskel) oder subcutanten (unter die Haut) Injektion wieder zurückgegeben. Durch diese Injektion bildet sich eine Entzündung, die wie eine kleine Infektion den ganzen Körper betrifft. Daraufhin werden verschiedene Immunreaktionen ausgelöst, da das injizierte Blut als fremd erkannt wird.

Durch die Aktivierung der Abwehr werden die körpereigenen Selbstheilungskräfte angeregt und dadurch längerfristig das Immunsystem gestärkt. Bei einer Eigenbluttherapie wird meist über einen Zeitraum von 10 Wochen, einmal wöchentlich, Blut entnommen und injiziert. (sw, nr; zuletzt aktualisiert am 4.3.2017)

Quelle: http://www.heilpraxisnet.de/hausmittel/immunsystem-staerken.html#Wie_das_Immunsystem_natuerlich_gestaerkt_werden_kann

Gruß an die Wissenden

TA KI

Mistel


In Mitteleuropa wächst lediglich die Weiße oder Weißbeerige Mistel, die auch in Südeuropa und Skandinavien vorkommt. Nach ihrem Wirt bezeichnet man sie als Laubholz-Mistel, Tannen-Mistel oder Kiefern-Mistel.

Die Pflanzen wachsen oft vereinzelt. Sie mögen basenreiche Standorte und eine erhöhte Luftfeuchtigkeit. Man findet sie bis zu einer Höhe von 1200 Metern.

Misteln und Mythen

Misteln kommen in der germanischen Mythologie vor, wo der listenreiche Loki das unscheinbare Gewächs dazu verwendet, den jungen Gott Balder zu töten. Der Römer Plinius der Ältere erwähnt in seiner Naturalis Historia, dass gallische Druiden Misteln mit einer goldenen Sichel schnitten, um sie zu Heilzwecken und mystischen Handlungen einzusetzen.

Sie galt den Galliern als Symbol ewigen Lebens. In der Schweiz gilt sie heute noch als Fruchtbarkeitssymbol. In der Weihnachtszeit findet man Misteln in Großbritannien und den USA über der Haustür. Küsse unter dem Mistelzweig verheißen Glück.

Heilwirkung der Mistel

Die Mistel kann noch mehr. Sie wirkt beruhigend, blutstillend, entzündungshemmend, harntreibend, krampflösend und tonisierend. In der Naturheilkunde setzt man sie gegen Bluthochdruck und in der Misteltherapie gegen Krebs ein. Ihre Wirkung gegen Tumore ist bisher nicht nachgewiesen. Im Handel ersteht man spezielle Präparate.

Die Mistel kommt des Weiteren bei Fieber, Erkrankungen der Gelenke sowie Frauenbeschwerden zum Einsatz. Sie wirkt positiv auf Verdauung und Stoffwechsel. Die bevorzugte Zubereitungsform ist ein Kaltauszug, der eingenommen gegen Kreislaufprobleme und Stoffwechselstörungen wirkt.

Nach Geburten leistet die Mistel wertvolle Dienste. Sie beschleunigt die Heilung und kürzt den Wochenfluss ab. Der Kaltauszug eignet sich als Bad oder Umschlag. In dieser Form lindert er Krampfadern, Ekzeme, Geschwüre und Gelenkschmerzen.

Mistel auf Kassenkosten

Die deutschen Krankenkassen übernehmen bei Krebspatienten in allen Fällen die Kosten einer Misteltherapie. Bisher waren sie nur verpflichtet, den „palliativen“ Einsatz zu bezahlen.

Bei Patienten, bei denen die Krebserkrankung weit fortgeschritten war und es nicht mehr um die Heilung ging, sondern nur noch darum, ihre Lebensqualität zu verbessern. Das Sozialgericht in Dresden gab einer Brustkrebspatientin Recht, die die Kostenübernahme für ihre erfolgreich verlaufende Therapie verlangte.

Dabei sollten die Mistelinjektionen das Immunsystem stärken, um den Kampf gegen die Krebszellen zu intensivieren. Falls Ihre Krankenkasse die Kostenübernahme weiterhin ablehnt, verweisen Sie auf dieses Urteil (Aktenzeichen: S 28 KR 534/05).

Die Mistel killt Krebszellen und hilft besonders Brustkrebspatientinnen

Die Mistel nimmt in der biologischen Krebsabwehr eine Sonderstellung ein. Selbst die Schulmedizin verschließt sich ihrer unterstützenden Wirkung nicht mehr: In fast allen Krebsstationen und -kliniken wird die Misteltherapie heute als begleitende Maßnahme zu Operation, Chemotherapie und Bestrahlung geschätzt und eingesetzt – auch und besonders bei Brustkrebs.

Die Mistel ist ein Halbparasit und wächst auf Bäumen – bevorzugt auf Nadel- und weichholzigen Laubbäumen. Der Strauch sieht aus wie eine kleine Kugel und ist immergrün. Seine unscheinbaren bleichgelben Blüten bilden weißlich-glasige Beeren. Sie reifen im Dezember und sind ein gern genaschtes „Weihnachtsmahl“ für Vögel.

Zur Unterstützung der medizinischen Behandlung von Krebsleiden wird die Mistel seit den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts auf Initiative von Rudolf Steiner eingesetzt und in den meisten Fällen als anthroposophisches Fertigpräparat injiziert.

Daneben werden auch phytotherapeutische Mistelpräparate für die Krebsbehandlung angewendet. Alle für die Krebstherapie derzeit zur Verfügung stehenden Mistelpräparate sind so genannte Gesamtextrakte und müssen gespritzt werden.

Die Mistel bekämpft einen Krebs auf mehreren Ebenen

Mittlerweile kennt man 1.700 Inhaltsstoffe, besonders gut untersucht sind Lektine und Viscotoxine. Es ist erwiesen, dass sich besonders die Mistellektine positiv auf das Immunsystem auswirken. Dazu gehört unter anderem die Freisetzung von ß-Endorphin, einem Botenstoff, der zwischen dem Immun- und dem Nervensystem vermittelt und in der Lage ist, Schmerzen zu dämpfen.

Mit der Misteltherapie ist es nicht möglich, einen Tumor zu beseitigen. Dazu sind die schulmedizinischen Maßnahmen erforderlich. Doch sie kann dann noch im Körper vorhandene restliche Krebszellen bekämpfen. Vor allem aber verbessert sie nach einhelliger Meinung die Lebensqualität.

Das allgemeine Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit werden deutlich gesteigert. Oft werden weniger Schmerzmittel benötigt. Die mit Krankheit und Behandlung verbundenen Belastungen können besser bewältigt werden. Sie fördert den Appetit und vermindert Übelkeit und Erbrechen.

Eine fast zwangsläufige Begleiterscheinung von Chemotherapie und seelischer Belastung ist die Entzündung der Mundschleimhaut, die häufig dazu führt, dass unnötig an Gewicht verloren wird. Sie kann durch die Misteltherapie eindeutig gebessert werden.

Eine große Studie zur Therapie mit einem phytotherapeutischen Mistelpräparat zeigte, dass bei Frauen mit Brustkrebs die Beeinträchtigungen durch Erkrankung und Behandlung besser ertragbar wurden. Die Frauen litten weniger unter Nebenwirkungen, hatten weniger Depressionen und fühlten sich insgesamt besser.

Darüber hinaus war das Risiko etwas geringer, an einem erneuten Auftreten des Tumors zu erkranken. Ähnliche Ergebnisse lieferte eine Studie mit Dickdarmkrebs.

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Darauf sollten Sie achten, wenn Sie Mistelpräparate bei einer Krebserkrankung bekommen

  • Suchen Sie einen Arzt oder Heilpraktiker, der ausreichend Erfahrungen mit der Misteltherapie hat.
  • Wenn möglich, sollten Sie Ihre Misteltherapie schon vor der eigentlichen Krebsbehandlung beginnen. Damit soll Ihr Immunsystem durch die Chemo- und Strahlentherapie nicht so stark geschwächt werden.
  • Ihr Mistelpräparat sollte zunächst niedrig dosiert und zwei- bis dreimal pro Woche gespritzt werden. Generell richtet sich die Menge nach Ihrem Körpergewicht. Die Dosis sollte dann langsam gesteigert werden. Es gibt einige verschiedene Therapieschemata.
  • Zu Beginn der Therapie kann es zu einem leichten Temperaturanstieg mit grippeähnlichen Symptomen und leichten Kreislaufbeschwerden kommen.
  • Die Dosis sollte im Verlauf der Behandlung alle 3 bis 4 Monate immer wieder an Ihren Zustand angepasst werden.
  • Wichtig ist es, dass ab und an Behandlungspausen eingelegt werden, damit der Körper auch weiterhin auf die segensreichen Wirkungen reagieren kann. Etwa 18 bis 24 Monate nach der Diagnosestellung sollten beispielsweise bei Brustkrebs 3 Monate Pause eingelegt werden. Danach erfolgt eine neue Sequenz von etwa 8 Wochen mit einer weiteren Pause von 3 Monaten. Die nächste „Runde“ sollte 3 bis 4 Monate betragen. Nach der Pause sollte die zuletzt gegebene Dosierung genommen werden, allerdings zunächst nur einmal in der Woche.
  • Insgesamt wird die Misteltherapie meist zu früh abgebrochen. Sie sollte mindestens 5 bis 8 Jahre dauern, bei Bedarf auch länger.

Wann eine Misteltherapie für Sie nicht in Frage kommt

  • bei einer Allergie gegen Mistelpräparate, was allerdings sehr selten vorkommt,
  • bei chronisch fortschreitenden Infekten wie beispielsweise einer Tuberkulose,
  • bei gleichzeitig begonnener Immuntherapie mit Interferon (das Immunsystem darf nicht überfordert werden),
  • bei gutartigen Tumoren,
  • bei Krebserkrankungen des blutbildenden Systems oder des Lymphsystems wie etwa Leukämie oder Lymphomen, denn hier lässt es sich bislang noch nicht völlig ausschließen, dass auch bösartige Zellen stimuliert werden,
  • bei Schwangerschaft und Stillzeit,
  • bei Kindern unter 12 Jahren,
  • zur Vorbeugung (die Misteltherapie sollte nur im Ernstfall zum Einsatz kommen, jedoch auch bei Präkanzerosen).

Quelle: http://www.fid-gesundheitswissen.de/pflanzenheilkunde/mistel/

Gruß an die Wissenden

TA KI

Misteltee – Anwendung und Wirkung


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Der Mistel wird seit jeher eine gesundheitsfördernde Wirkung nachgesagt. Ein Tee aus der Heilpflanze reguliert den Blutdruck, löst Krämpfe, hilft gegen Herzschwäche und Schwindel. Er regt den Stoffwechsel an und hat schon seit langem einen festen Platz in der Frauenheilkunde. Der Aufguss lässt sich gut mit anderen Teesorten mischen. In Frage kommen zum Beispiel Majoran, Ringelblumen, Weidenrinde oder Schachtelhalm.

Die Mistel – ein Halbschmarotzer

Die Mistel wächst auf Laub- und Nadelbäumen, besonders auf Pappeln, Apfelbäumen, Tannen und Robinien. Misteln sind Halbschmarotzer, sie betreiben selbst Photosynthese, nutzen aber das Wasser des Wirtsbaums. Sie zerstören „ihre“ Bäume aber nicht.

Die Misteldrossel frisst die Früchte der Mistel und verbreitet die Samen. (Bild: Bernd Wolter/fotolia.com)
Die Misteldrossel frisst die Früchte der Mistel und verbreitet die Samen. (Bild: Bernd Wolter/fotolia.com)

Die Laubmistel bevorzugt Apfelbäume, die Tannenmistel zieht die Weißtanne vor und die Kiefernmistel wächst gerne auf Kiefern, Lärchen und Fichten. Die Vermehrung der Mistel geschieht durch Vögel, insbesondere durch Drosseln. Die größte deutsche Drosselart heißt treffend Misteldrossel. Sie frisst die Früchte, der Samen passiert den Verdauungskanal und heftet sich mit dem Kot an den Wirtsbaum.

Die Evolution hat die Beeren mit klebrigen Fleisch versehen. Die Vögel müssen sich den Schnabel putzen und drapieren so die Samen an Baumzweige. Die Samen sind unverdaulich und die Vögel geben sie auch mit dem Kot ab.

Der Mistelstrauch wird circa einen Meter hoch. Die hellgrünen Zweige formen sich zu einer Kugel. Im Spätherbst sprießen klebrige, weiße Beeren hervor, was sich in dem lateinischem Namen „viscum = klebrig“ widerspiegelt.

Die Blüten der Mistel sind gelblich und duften etwas nach Orange. Männliche und weibliche Blüten unterscheiden sich äußerlich und wachsen auf getrennten Bäumen.

Pflanze der Mythen

Die Mistel galt in verschiedenen Kulturen als magische Pflanze. Davon zeugen Bezeichnungen wie „Gespensterrute“, „Hexenbesen“ oder „Drudenfuß“. Das Volk glaubte, dass diese Pflanze niemals den Boden berühren dürfe, daher wurde sie auch als „Himmelskind“ benannt. Möglicherweise geht die Bezeichnung auf die Drosseln zurück, die die Beeren verspeisen, weiter fliegen, den Mistelkern dann wieder ausscheiden und so an andere Orte bringen.

Unseren Vorfahren war die enge Beziehung zwischen Misteln und Vögeln nicht fremd. Das Hexennest, so ein anderer Name für die Pflanze, war nämlich auch als Vogelmistel oder Vogelleimholz bekannt.

Die Mistelkugeln zeigen sich erst im Winter in voller Pracht. Wie andere immergrüne Pflanzen, ob Weihnachtsbaum oder Stechpalme, stand sie so für das Leben, das der Kälte trotzt.

Im Winter sind Misteln in Laubbäumen schon von Weitem zu erkennen. (Bild: vili45/fotolia.com)
Im Winter sind Misteln in Laubbäumen schon von Weitem zu erkennen. (Bild: vili45/fotolia.com)

In der magischen Medizin des Mittelalters galt die Mistel als Mittel gegen Epilepsie: Sie fiel nicht vom Baum, dementsprechend fiel der „Fallsüchtige“ nicht um – so die Logik dahinter. Der Anthroposoph Rudolf Steiner dachte in ähnlich abergläubischen Analogien. Er schloss aus dem Umstand, dass sich die Pflanze wie ein „Geschwür ausbreite“, dass sie für die Krebstherapie geeignet sei.

Die Mistel (lat. Viscum album) galt als Allheilmittel. Pfarrer Kneipp setzte sie als Kreislauf unterstützendes Mittel ein. Hildegard von Bingen bereitete daraus einen sogenannten „Mistelschleim“, der bei Leberleiden helfen sollte. Auch Hippokrates verwendete die Mistel zu Heilzwecken.

Noch heute dient in Großbritannien ein Mistelzweig über der Haustür zu Weihnachten als Schutz vor bösen Geistern. Ein frisch zubereiteter Mistel-Aufguss zeigt eine Vielzahl positiver gesundheitlicher Effekte.

Was ist dran an der Zauberpflanze?

Fernab des alten Zauberglaubens sind heilende Wirkungen der Mistel wissenschaftlich bewiesen. Heute hilft sie, den Blutdruck zu stabilisieren und lindert Herz- und Kreislaufprobleme. Die Misteltherapie wird bei Erkrankungen des Stoffwechsels und sogar für Krebstherapien eingesetzt.

Die Gynäkologie nutzt Mistelpräparate gegen Menstruationsprobleme, Regelschmerzen und Beschwerden der Wechseljahre.

Zubereitung von Misteltee

Der Tee wird aus dem Kraut der Mistel hergestellt und generell als Kaltauszug angesetzt. Denn der Aufguss verliert durch Kochen bzw. Aufbrühen zu viele Heilstoffe, zudem werden die schwach giftigen Stoffe (wie z.B. Viscotoxin) durch einen kalten Ansatz nicht gelöst und stellen dadurch keine Gefahr dar.

Grundrezept für Mistel-Aufguss:

  1. Geben Sie einen gehäuften Teelöffel geschnittenes Mistelkraut in eine Tasse mit kaltem Wasser
  2. Lassen Sie die Mischung über Nacht stehen
  3. Filtern das Sie das Wasser am nächsten Tag durch ein Sieb
  4. Wärmen Sie den Ansatz leicht an (nicht kochen!)
  5. Trinken Sie den Tee in kleinen Schlucken

Achtung: Mistelbeeren sind stark giftig und dürfen daher nicht eingesetzt werden.

Misteltee reguliert unter anderem den Blutdruck und hilft bei Menstruationsproblemen. (Bild: LianeM/fotolia.com)
Misteltee reguliert unter anderem den Blutdruck und hilft bei Menstruationsproblemen. (Bild: LianeM/fotolia.com)

Heilwirkung

Der Misteltee reguliert den Blutdruck, wir können ihn sowohl bei zu hohem wie zu niedrigem Blutdruck trinken. Er fördert die Verdauung und regt den Stoffwechsel an. Die Eiweißverbindungen in der Mistel fördern die körpereigenen Abwehrkräfte. Der Tee hemmt dem Blutfluss und hilft so gegen starke Monatsblutungen.

Mistel regt den Stoffwechsel an und gilt deshalb als Komplementärmedizin bei der Behandlung von Diabetes mellitus. Auch die Behandlung einer Arterienverkalkung ( Arteriosklerose) kann durch Misteltee ergänzt werden. Kalt getrunken lindert er Pollenallergie und Heuschnupfen.

Weiterhin hat sich die Anwendung des Heilpflanzen-Aufgusses bei Schwindel, Ohrensausen und innerer Unruhe bewährt.

Teemischungen mit Mistel

Um Bluthochdruck zu behandeln, sollte pro Tag mindestens ein halber Liter des Tees getrunken werden. Hilfreich kann in diesem Fall auch eine Mischung mit Weißdornblüten und Schachtelhalmkraut sein.

Rezept für Anti-Bluthochdruck-TeeFür 2 Tassen benötigen Sie:

  • 1 TL Mistelkraut
  • 1/2 TL Weißdornblüten
  • 1/2 TL Schachtelhalmkraut
  • 1 Tasse kaltes Wasser
  • 1 Tasse kochendes Wasser

Zubereitung: Übergießen Sie das Mistelkraut mit dem kalten Wasser und lassen Sie den Aufguss 8 Stunden ziehen. Die übrigen Kräuter geben Sie in eine Kanne und überbrühen sie mit dem kochenden Wasser. Nach 10 Minuten mischen Sie den kalten Misteltee und den Aufguss und seihen den Tee ab. Trinken Sie täglich morgens und abends je eine Tasse des warmen Getränks.

Bei verstärkter Regelblutung oder ständigem Nasenbluten, wird dem Mistelkaut mit einem Teelöffel Salbei vermischt, für acht Stunden kalt angesetzt und dann leicht erwärmt getrunken. Achtung: Liegt der Blutung möglicherweise eine ernste Ursache zugrunde und/oder tritt keine Besserung ein, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.

Um gegen altersbedingte Herzschwäche anzugehen, kann die Heilpflanze mit Weißdorn und Bärlauch gemischt werden. Die Ringelblume hilft in Kombination mit der Mistel unter anderem gegen Kreislaufprobleme, Schwindel, Kopfschmerzen und Verdauungsstörungen.

Misteltee für äußere Anwendung

Misteltee lässt sich äußerlich auftragen oder ins Badewasser geben. Umschläge mit einem Tee aus der Heilpflanze machen rheumatische Schmerzen erträglicher, sind ein bewährtes Hausmittel gegen Krampfadern und helfen bei Ekzemen.

Wichtige Informationen für Sammler

Misteln stehen nicht unter Naturschutz. Wer sie zu gewerblichen Zwecken sammelt, braucht dazu eine Genehmigung der Behörden. Wichtig: Sammler dürfen den Wirtsbaum nicht beschädigen. Äste abzusägen, um an die Nester zu kommen, verbietet sich aus ökologischen Gründen. (sw, nr; zuletzt geändert am 30.11.2016)

Quelle: http://www.heilpraxisnet.de/hausmittel/misteltee.html

Gruß an die Aufmerksamen

TA KI

 

Sammelkalender Januar


Als Verfeinerung von Fleischspeisen ist der Meerrettich bestimmt allen bekannt.

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Doch dass er auch eine ausgeprägte Heilwirkung hat, wissen nur wenige.

Die scharfe Wurzel des Meerrettichs hilft gegen allerlei Infektionskrankheiten und auch gegen Schmerzen. Sogar Grippeerregern bietet der Meerrettich Paroli, was ihn zu einem unschätzbaren Helfer in der Hausapotheke macht.

Im Herbst und Winter sollte man also immer eine Meerrettich-Wurzel im Kühlschrank oder Keller haben und regen Gebrauch von ihr machen.

 



 

Steckbrief

Heilwirkung: antibakteriell,
Stärkung des Immunsystems,
Erkältungen,
Grippe,
Nebenhöhlenentzündung,
Husten,
Bronchitis,
Asthma,
Mandelentzündung (Angina),
Fieber,
schleimlösend,
schweisstreibend,
harntreibend,
Blasen- und Nierenbeckenentzündung,
Harnsteine,
Neuralgische Beschwerden,
Rheuma,
Gicht,
Muskelschmerzen,
Appetitlosigkeit,
Verdauungsschwäche,
Blähungen,
Verstopfung,
Vitamin C Mangel,
Skorbut,
Kopfschmerzen,
Menstruations fördernd,
Insektenstiche,
Zahnschmerzen,
wissenschaftlicher Name: Cochlearia armoracia
Pflanzenfamilie: Kreuzblütler = Brassicaceae
englischer Name: Horseradish
volkstümliche Namen: Kren, Bauernsenf, Fleischkraut, Krien, Märek, Mirch, Pfefferwurzel, Rachenputzer, Waldrettich
Verwendete Pflanzenteile: Wurzel
Inhaltsstoffe: Vitamine (u.a. Vitamin C), ätherische Öle, Senföle, Allylsenföl, Allicin, Glucosinolate, Sinigrin, Gluconasturtiin, Mineralstoffe, Flavone, Quercetin, Kämpferol, Asparagin, Arginin, Pentosan, Alloxurbasen, organische Schwefelverbindungen, Oxydase
Sammelzeit: September bis März

 


Anwendung

Meerrettich Am besten verwendet man die Meerrettich-Wurzel frisch.

Nur den Bereich der Wurzel, den man verwenden will, sollte man waschen und schälen.

Dann wird die Wurzel am besten gerieben und sofort verwendet, denn die ätherischen Öle verziehen sich rasch (innerhalb von einer guten Viertelstunde).

Das Reiben der Meerrettichwurzel stellt bereits eine Art Therapie für die Nasennebenhöhlen dar, denn die ätherischen Öl steigen scharf auf und reizen zu Tränen und Sekretion aus den Nasenschleimhäuten. Wenn man diese Behandlung nicht braucht bzw. haben will, dann kann man eine Taucherbrille aufsetzen, um den scharfen ätherischen Ölen zu entgehen.

Nach dem Reiben kann man den Meerrettich einfach essen oder man fügt ihn Gerichten, wie beispielsweise Sossen oder Meerettich-Quark zu.

Gegen Insektenstiche kann man den geriebenen Meerrettich auf die betroffene Haustelle legen und leicht einreiben.

Auch bei Zahnschmerzen kann man den Meerrettich an Ort und Stelle bringen und dort belassen, bis die Schärfe nachlässt.

Video Meerrettich-Honig

In einem Video zeige ich, wie man Meerrettich-Honig gegen Bronchitis und Nebenhöhlenentzündung selber machen kann.

Dauer: 1 Min 51 Sek

 

Bei Youtube anschauen

Zur Video-Seite mit Transscript (Text des Videos)

Meerrettich-Breiauflagen

Meerrettich-Auflagen helfen bei hartnäckigem Husten, Kopfschmerzen und neuralgischen Schmerzen, z.B. Hexenschuss oder Ischias.

  • Die betroffene Stelle sollte man einfetten, mit Öl, Salbe, Melkfett oder Vaseline. (Bei Husten nimmt man den Brustbereich, bei Kopfschmerzen den Nacken)
  • Dann gibt man den frisch geriebenen Meerrettich auf ein Baumwolltuch.
  • Dieses Tuch legt man mit der Meerrettichseite zur Haut auf die Körperstelle.
  • Die Breiauflage bleibt solange auf der Haut, bis es anfängt zu brennen.
  • Dann entfernt man die Auflage wieder, reinigt die Haut und fettet bei Bedarf nochmal nach.

Meerrettich-Wein

Mit Meerrettich-Wein kann man Blasensteine austreiben oder auch die Menstruation stark fördern. Ausserdem wirkt Meerrettich-Wein stark harntreibend.

  • Schneide acht bis zehn dünne Meerrettich-Scheiben.
  • Gib diese Meerrettich-Scheiben in ein Glas.
  • Übergiess die Meerrettich-Scheiben mit Wein.
  • Lasse diesen Wein den ganzen Tag bedeckt stehen und ziehen (min. acht Stunden).
  • Trinke den Meerrettich-Wein.

Meerrettich-Kur

Eine Meerrettich-Kur eignet sich, um das Immunsystem auf Trab zu bringen.

Besonders in der Erkältungszeit hilft eine Meerrettich-Kur, um Erkältungen zu verhindern. Falls die Erkältung schon da ist, kann man sie mit einer Meerrettich-Kur lindern.

  • Nimm morgens und abends je einen Teelöffel Meerettich.
  • Am besten frisch geriebenen Meerrettich, aber falls der nicht verfügbar ist, kann man auch Meerettich aus dem Glas nehmen.
  • Wiederhole die Meerrettich-Einnahme mindestens zwei Wochen lang.

Etwas sanfter wirkt der Meerrettich-Honig.

Meerrettich aufheben

Meerrettich wird in der Landwirtschaft in feuchtem Sand aufgehoben. So hält er sich den ganzen Winter.

Wenn man einen kühlen Keller hat, kann man Sand in einen Eimer füllen und dort die Meerrettich-Wurzeln reinstecken.

Wenn nicht, kann man die Meerrettich-Wurzeln auch in feuchte Küchentücher schlagen und ins Gemüsefach des Kühlschranks legen. Dort hält sich der Meerrettich wochenlang.



Pflanzenbeschreibung

Meerrettich Ursprünglich kommt der Meerrettich aus Osteuropa und Südeuropa. In Mitteleuropa wird er kultiviert, kommt aber auch verwildert vor.

Der Meerrettich bevorzugt einen tiefgründigen Boden.

Der ausdauernde Wurzelstock hat walzenartige Form, wie eine Art Knüppel. Er wird etwa einen halben Meter lang und gut vier Zentimeter im Durchmesser. Aussen ist die Wurzel hellgelb und innen weisslich.

Im Frühjahr treibt die Meerrettichwurzel grosse Blätter aus.

Später erscheint der Stengel der Blüte, an dem auch kleinere Blätter sitzen.

Ab Mai blühen die kleinen weissen Blüten in Rispenform.

Im Herbst bis hinein ins Frühjahr wird die Meerrettich-Wurzel geerntet.

 

Die Mistel mistel-01

…ist eine wundersame Pflanze, die erst in den Wintermonaten, wenn die Bäume kahl sind, richtig sichtbar wird.

Sie wächst in Kugelform auf verschiedenen Baumarten und saugt den Bäumen Wasser und Nährstoffe aus, was sie zu einem Halbschmarotzer macht.

In früheren Zeiten war die Mistel eine wichtige magische Pflanze, die von den Druiden mit goldenen Sicheln geerntet wurde und nicht zu Boden fallen durfte, denn sonst würde sie ihre besondere Wirkung einbüssen.

Aufgrund der magischen Wichtigkeit galt die Mistel früher auch als Allheilmittel.

Zur Zeit der Wintersonnenwende und als Weihnachtsschmuck wird sie auch gerne an die Haustüren gehängt, um das Haus vor Schaden zu bewahren. Wer sich unter Misteln küsst, soll ein glückliches Liebespaar werden.

In der modernen Pflanzenheilkunde wird die Mistel gegen Bluthochdruck und gegen Krebs eingesetzt. Doch sie kann noch viel mehr.

 


Steckbrief

Heilwirkung: beruhigend,
blutstillend,
entzündungshemmend,
harntreibend,
krampflösend,
tonisierend,
Bluthochdruck,
Herzschwäche,
Beschleunigter Puls,
Arteriosklerose,
Ödeme,
Fieber,
Verdauungsschwäche,
Verstopfung,
Magenschwäche,
Bauchspeicheldrüsenschwäche,
Diabetes (leichte Formen),
Gallenschwäche,
Nervenschwäche,
Kopfschmerzen,
Schwindel,
Chronische Arthrosen,
Chronisches Rheuma,
Gelenkentzündung,
Wechseljahrsbeschwerden,
Menstruationsbeschwerden,
Gebärmutterschmerzen,
Gebärmutterblutungen,
Gebärmuttergeschwülste,
Weissfluss,
Epilepsie,
Heuschnupfen,
Krampfadern,
Ekzeme,
Geschwüre,
Eitrige Wunden,
Krebs (therapiebegleitend),
wissenschaftlicher Name: Viscum album
Pflanzenfamilie: Sandelholzgewächse = Santalaceae
englischer Name: Mistletoe
volkstümliche Namen: Affalter, Albranken, Birnäpsel, Bocksfutter, Donarbesen, Donnerbeseb, Drudenfuss, Geisskraut, Heil aller Schäden, Heiligkreuzholz, Hexenbesen, Hexenchrut, Hexennest, Immergrün, Kenster, Kinster, Klüster, Knisterholz, Marenstocken, Nistel, Offölterholz, Vogelchrut, Vogelleimholz, Vogelmistel, Wintergrün, Wintersamen
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Zweige
Inhaltsstoffe: Alkaloid, Asparagin, Bitterstoff, Harz, Histamin, Inositol, Oleanolsäure, Pyridin, Saponine, Schleim, Tyramin, Viscalbin, Viscin, Viscotoxin, Xanthophyll, Zink
Sammelzeit: Spätherbst, Winter und Frühling

 


Anwendung

Das Haupteinsatzgebiet der Mistel ist der Bluthochdruck. Auch als begleitende Therapie gegen Krebs ist die Mistel sehr beliebt.

Aber das Mistelkraut hat noch eine Menge anderer Heilwirkungen. Früher galt sie sogar als Allheilmittel.

Sie ist jedoch leicht giftig und sollte behutsam angewandt werden.

Innerlich als Tee

Misteltee wird immer als Kaltauszug angesetzt. Im kalten Wasser lösen sich die schwach giftigen Stoffe (z.B. das Glykosid Viscalbin und Viscotoxin) nicht auf und daher ist der Kaltauszug der Mistel ungiftig. Auch die Heilwirkung der Mistel soll durch Erwärmen gemindert werden.

Der Tee wird in erster Linie zur Senkung des hohen Blutdrucks angewandt; er hilft auch bei Herzschwäche und Arteriosklerose.

Bei niedrigem Blutdruck kann Misteltee den Blutdruck sogar steigern, was auf den ersten Blick wie ein Widerspruch klingt. Aber da die Regulierung des Blutdrucks über eine Normalisierung des Kreislaufs und eine Stärkung des Herzens erfolgt, leuchtet es schliesslich ein, dass die Mistel sowohl gegen zu hohen als auch gegen zu niedrigen Blutdruck helfen kann.

Der Misteltee steigert auch Verdauung und Stoffwechsel, sodass sie bei Beschwerden der Verdauungsorgane und Stoffwechselstörungen eingesetzt werden kann.

Durch die Stoffwechsel-Wirkung hilft die Mistel gegen rheumatische Beschwerden.

Sie stärkt auch die Nerven und kann daher Kopfschmerzen und Schwindel lindern. Durch die Nervenstärkung kann sie auch bei Epilepsie helfen und die Anfälle seltener machen. Auch gegen die Neidung zu wiederholten Fieberkrämpfen bei Kindern soll die Mistel helfen.

In den Wechseljahren kann die Mistel die typischen Wechseljahrsbeschwerden lindern. Auch gegen Menstruationsbeschwerden hilft die Mistel und durch ihre blustillende Eigenschaft kann sie auch Gebärmutterblutungen stoppen. Das macht die Mistel zu einer wertvollen Heilpflanze nach Geburten, denn sie kann den Wochenfluss abkürzen und abschwächen.

Äusserlich als Tee

Den Mistel-Kaltauszug kann man als Umschlag oder für Bäder äusserlich anwenden.

Er hilft gegen Krampfadern und Unterschenkelgeschwüre.

Auch Ekzeme können durch Mistelbehandlungen behandelt werden.

Mistel-Umschläge kann man auch zur Linderung rheumatischer und neuralgischer Schmerzen auflegen. Auch gegen Arthrose helfen äusserliche Mistelbehandlungen.

Gegen Heuschnupfen kann man Misteltee schnupfen.

Mistel in der Krebsbehandlung

Zur Begleitung einer Krebstherapie und auch zu deren Nachbehandlung kann man Mistelpräparate in spezieller anthroposophisch-homöopathischer Aufbereitung anwenden.

Die Wirksamkeit dieser Mistelpräparate wurde auch durch Studien untermauert.

Der Erfolg der herkömmlichen Krebstherapie kann dadurch in vielen Fällen verbessert und Nebenwirkungen von Chemotherapie gelindert werden.

Als alleinige Behandlung gegen Krebs ist die Misteltherapie jedoch nicht zu empfehlen.

Achtung!Vor allem die Beeren der Mistel sind leicht giftig. Kinder sollten vor deren Verzehr gewarnt werden.

 



Pflanzenbeschreibung

Die Mistel ist ein Halbschmarotzer, der auf Bäumen wächst. Sie bezieht die benötigte Flüssigkeit und Nährstoffe aus den Bäumen, auf denen sie wächst, kann aber durch ihre grünen Blätter selbst Photosynthese betreiben.

Bäume, die von vielen Misteln bewachsen sind, leiden darunter und sterben schliesslich ab. Aber die Misteln wachsen langsam und vereinzelte Misteln können einem grossen Baum nicht viel anhaben.

Bestimmte Baumarten werden bevorzugt von Misteln bewachsen, beispielsweise Pappeln, Apfelbäume, Tanne und Robinien. Andere Baumarten wie Birnbaum, Eberesche, Kiefer, Linde und Weiden werden nur ab und zu von Misteln bewachsen und sehr selten wächst die Mistel auch auf Eichen, wo sie als besonders heilkräftig gilt.

Die Misteln senken ihre Wurzeln durch die Rinde des Wirtsbaumes hindurch in die Cambiumschicht und bis hinein ins Holz. Dort verankern sie sich und ziehen aus den Säften des Baumes Flüssigkeit und Nährstoffe.

Die Zweige der Mistel sind hellgrün und verzweigen sich immer wieder. Dadurch entsteht nach und nach eine Kugelform.

An den äussersten Enden der Zweige wachsen jeweils zwei gebogene Blätter, die sich gegenüberstehen. Die Blätter sind länglich und verkehrt eiförmig, d.h. das dicke Ende ist aussen.

Ich finde immer, dass die Mistelblätter wie lustige Ohren aussehen.

Ab Ende Februar blühen die Misteln. Männliche und weibliche Blüten wachsen auf getrennten Pflanzen. Beide Blüten sind leicht gelblich und duften schwach nach Orange, was viele Insekten anlockt. Die weiblichen Blüten sind kaum einen Millimeter hoch und die männlichen Blüten haben mehrere Staubbeutel.

Ab September reifen die weissen Beeren. Die Beeren sind sehr klebrig und enthalten einen Samen.

Achtung!Die Mistel ist in Deutschland geschützt und darf nicht gesammelt werden!

In anderen Ländern, beispielsweise Frankreich, gibt es mehr Misteln; dort dürfen sie gesammelt werden.

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Schlehdorn

Beim Spaziergang am Waldrand trifft man häufig auf Schlehdorn-Sträucher. Im Frühling sind sie über und über mit Blüten bedeckt, sodass man sie leicht mit dem Weissdorn verwechseln kann.

Die Früchte der Schlehe jedoch erinnern mit ihrer Farbe an winzige Pflaumen, schmecken vor dem Frost aber sehr herb und zusammenziehend.

Vor allem bei Verdauungsproblemen hilft die Schlehe, wobei man sowohl die Blüten als auch die Früchte verwenden kann.

 


Steckbrief

Heilwirkung: schleimlösend,
krampflösend,
Blasenleiden,
Verstopfung,
Magenschwäche,
Magenkrämpfe,
Husten,
Herzschwäche,
Prostatavergrösserung,
Hautausschläge,
Hautunreinheiten,
Wassersucht,
Ödeme
wissenschaftlicher Name: Prunus spinosa (Druparia spinosa)
englischer Name: Bullace
volkstümliche Namen: Schlehe, Bockbeerli, Dornschleha,Effken, Hageldorn, Haferpflaume, Kietschkepflaumen, Saudorn, Schlaia, Schlechbeeri, Schliehen, Schlingenstrauch, Schlinken, Schwarzdorn
Verwendete Pflanzenteile: Blüten, Wurzelrinde, Früchte
Inhaltsstoffe: Gerbstoffe, Amygdalin, Emulsin, Nitritglykosid, fettes Öl, Apfelsäure, Glykoside, wenig Blausäure
Sammelzeit: Blüten: April und Mai
Wurzelrinde: Oktober und November
Früchte: Spätherbst und Winter

 


Anwendung

Schlehe Einen Tee aus den Schlehenblüten kann man als mildes Abführmittel und zur Stärkung des Magens trinken.

Auch bei Hautproblemen, Verschleimung und gegen geschwollene Füsse kann der Schlehenblüten-Tee helfen.

Die Früchte kann man zu Mus verarbeiten, das gegen Verstopfung hilft.

Gegen Fieber kann man die Rinde der Wurzel als Abkochung trinken.



Pflanzenbeschreibung

Schlehe Die Schlehe wächst in ganz Europa an Waldrändern, in Hecken und an Feldrändern. Sie bevorzugt kalkhaltige Böden.

Der strauchartige Baum wird bis zu drei Meter hoch.

Junge Zweige sind leicht behaart. An den Enden tragen die Zweige Dornen.

Die kleinen Blätter sind elliptisch und am Rand gesägt.

Kurz bevor die Blätter austreiben, blühen die weissen Blüten, die sehr dicht stehen.

Bis zum Oktober reifen die blauen Früchte, die bis zu einen Zentimeter gross werden. Zuerst haben die Früchte einen zusammenziehenden, herben Geschmack, der sich nach einigen Nachtfrösten verliert.

Disclaimer: Frage Deinen Arzt oder Apotheker
Der Besuch dieser Seite kann nicht den Besuch beim Arzt ersetzen.
Ziehe bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden unbedingt Deinen Arzt zu Rate.

Quelle:http://heilkraeuter.de/sammelkalender/sammel-monat-01.htm

Gruß an die Wissbegierigen

TA KI

Mistel Viscum Album L. Zauberpflanze, Heilpflanze, Liebespflanze-Mistel, Laubholz-Mistel , Sandelholzgewächse- Die Mistel… die Pflanze der Druiden


Mistel Viscum Album L. Zauberpflanze, Viscum album - Die Mistel Foto K. MarquardtHeilpflanze, LiebespflanzeViscum album Die Mistel

Bocksfutter, Donnerbesen, Donnerkraut, Druidenfuß, Geißkraut, Hexenbesen, Hexenkraut, Leimmistel, Nistel, Vogelmistel, Wintergrün

siehe auch: Die Mistel im Weihnachtsbrauchtum

Unseren Vorfahren erschien die immergrüne Pflanze geheimnisvoll, da sie so hoch oben in den Bäumen wuchs. Weil sie so geheimnisvoll waren, sollten die Misteln auch über zauberhafte Kräfte verfügen.Man glaubte, daß sie vor Feuer schützen könne und hängte sie deshalb an die Hauswand, damit sie Hexen und böse Geister am Eintritt hindere. Man glaubte auch, daß Misteln – ebenso wie vierblättrige Kleeblätter oder Hufeisen, Glück bringen, aber nur demjenigen, der sie zum Geschenk erhält, nicht wenn man sie sich selbst kauft! Die gegabelte Form der Zweige machte sie zum Vorbild der Wünschelrute.

Es existieren zahlreiche Legenden und Mythen um die Mistel.
In der griechischen Mythologie wird die Mistel wegen ihrer narkotisch-psychoaktiven Eigenschaften erwähnt: Wahrscheinlich ist sie die „Goldene Zauberrute“ des Äneas, der mit ihrer Hilfe in die Unterwelt eindrang.

In der der altnordischen „Edda-Sage“ heißt es, der Lichtgott Baldur habe Träume von seinem bald bevorstehenden Tod gehabt und deshalb habe die Göttermutter Freya allen Erdenwesen das Versprechen abgenommen, Baldur nicht zu verletzen. Nur ein Wesen, welches kein richtiges Erdenwesen war, wurde hierbei vergessen: die Mistel. Der Feind der Asen, Loki bemerkte dieses Versehen. Er gab dem blinden Gott Hödur einen Mistelzweig in die Hand und wies ihm die Richtung Baldurs. Dieser stürzte, von Hödurs Mistelzweig tödlich getroffen zu Boden.

Für die Druiden – Hohepriester in Gallien und in Britannien- sozusagen unsere eisenzeitlich-keltischen Vorfahren (siehe Buchtipps unten) – war die Mistel die heiligste aller Pflanzen.
Sie sahen sie als ein Zeichen der Götter an, welches den Menschen mitteilte, daß sie selbst im Baum anwesend seien. Die Druiden schnitten sie deshalb nur im Rahmen eines Gottesdienstes
und nur mit einer goldenen Sichel ab, wobei darauf geachtet wurde, daß sie nicht zur Erde fiel, sondern in einem weißen Tuch aufgefangen werden konnte. Sie erklärten die nach ihrer Ansicht für alle erdenklichen gesundheitlichen Bedürfnisse der Menschen nützliche Mistel zur unverzichtbaren Zutat ihres kräftestärkenden „Zaubertranks“. (Wer die Gallier „Asterix und Obelix“ kennt, der weiß auch, worauf das für die Römer dann hinauslief!). Schließlich verteilten Druiden die Mistelzweige über der Haustür als Schutz gegen böse Geister.

Im Christentum schließlich soll sie der Baum gewesen sein soll, aus dessen Holz das Kreuz gemacht war, an dem Christus starb. Vor Schande soll der Baum eingetrocknet sein, um sich in eine Pflanze zu verwandeln, die allen Gutes bringt, die unter ihr hindurchgehen.

Als Symbol des Friedens versöhnten sich Feinde unter der Mistel und gaben sich den Friedenskuss.

In der Kunst taucht die Mistel im Jugendstil sehr oft als Motiv auf.

HeilpflanzeDie Mistel in der Heilkunde

Im Mittelalter gehörte sie zu den wichtigsten Heilpflanzen. Hildegard von Bingen schätzte Mistelsud gegen erfrorene Gliedmassen. Nachdem sie jahrzehntelang „verteufelt“ war, bestätigt die moderne Medizin – auch die Schulmedizin – heute die Heilfähigkeiten der Misteln.Lange Zeit war die Mistel im empirisch-medizinischen Bereich zur Behandlung der Fallsucht in Gebrauch, in Form von Teedrogen hat sie sich bis heute in der Behandlung milder Formen der Hypertonie bwährt. Misteln enthalten Stoffe, die den Blutdruck senken und die Gefäßverbreiterung fördern. Deshalb gewinnt man diese Stoffe auch für Medikamente gegen Arteriosklerose. In Deutschland gibt es zahlreiche Fertigarzneien mit Mistel. Der Anthroposoph Rudolf Steiner schließlich beschrieb die Mistel als erster als möglicherweise für die Behandlung von Krebs geeignete Heilpflanze.
Mistel Kräuter Tee
Räucherwerk: Mistel

Die Tanne duftet,
die Stechpalme glänzt,
Und vom Balkonknauf, weißbeerig sie,-
Lauscht die Mistel nieder,
die Schelmin, die!
(Ferdinand Freiligrath)

Die Mistel im Garten und in der Botanik

Man kennt drei Unterarten von Misteln:Die einen gedeihen nur auf Laubbäumen, die erste bevorzugt Laubbäume, die zweite Tannen, die dritte Kiefern. Viscum album, die Laubholzmistel, ist die einzige Art mit rein weißen Beeren und weißen Samen. Umgekehrt wie bei den „Landpflanzen“, deren Sproßspitzen nach oben wachsen und Wurzelspitzen nach unten, streckt die immergrüne Mistel wie losgelöst von Himmel und Erde, mit in der Pflanzenwelt einzigartigen Bewegungen ihre Zweige ganz gleichmäßig in alle Richtungen und so kommt es zu der typischen Kugelform. Die Mistel gehört zu den sehr langsam wachsenden Gehölzarten. Nach etwa 5 Jahren blühen sie das erste Mal; bei einem Durchmesser von 50 Zentimetern sind die Pflanzen etwa 30 Jahre alt!
Im Winter, wenn die Laubbäume ihr Blätterkleid verloren haben, sieht man sie schon von Weitem als ein „Geästball“ in vielen Bäumen, dabei werden sie oft mit Vogelnestern verwechselt.
Die Mistel zählt zu den Epiphyten (Pflanzen, die auf anderen Pflanzen wachsen) und ein sogenannter Halb-Parasit. Die grünen Blätter enthalten zwar Chlorophyll und können Photosynthese betreiben, die Versorgung mit Kohlenhydraten ist also gesichert, Wasser und Mineralstoffe entzieht sie aber dem Baum – mehr dazu hier.

Das lateinische Wort viscum bedeutet „Klebstoff, Leim“ (daher kommt das Wort „Viskose“) und die Redensart: „jemanden auf den Leim gehen“.
Auch ihre Vermehrung ist nicht alltäglich: Die Beeren enthalten einen zäh-klebrigen, kautschukartigen Schleim, der dann am Schnabel der Misteldrosseln, die – wie der Name es sagt – besonders für diese Früchte schwärmen, festpappt. Nach dem Schmaus haben sie dann das dringende Bedürfnis ihre klebrigen Schnäbel an Ästen zu wetzen. Dabei heften sie den Samen in luftiger Höhe gleich an die durchs leichte Einritzen vorpräparierte richtige Stelle und der grüne Keim wächst. Die landläufige Meinung, dass Mistelsamen erst nach dem Durchlauf durch den Vogelmagen keimen, stimmt nicht!

Jürgen Dahl schreibt in Nachrichten aus dem Garten, wie man im Garten Misteln ziehen kann:
„Man braucht dazu möglichst frische und viele Früchte. An einem trockenen Dezembertag zerdrückt man sie zwischen zwei Fingern und klebt den Samen mit dem ihm anhaftenden zähen Schleim an die Rinde einjähriger Zweige; am besten wickelt man den Schleimfaden ein paar mal um Samen und Zweig herum. Binnen Stunden trocknet der Schleim und hält den Samen fest. …..Im März wächst aus dem Samen ein am Ende verdicktes Füsschen und krümmt sich sogleich zum Ast hin; sobald sein Ende die Rinde berührt, erweitert es sich zu einer Haftscheibe, aus der der erste Senker in den Ast eindringt. Ein Jahr verharrt der Mistelkeimling so ….Erst im nächsten Frühjahr richtet sich dieses Ende auf, die Keimblätter entfalten sich, fallen aber bald ab, wenn das erste Laubblattpaar sich bildet. Von da an wächst die Mistel Jahr für Jahr in immer paariger Verzweigung etagenweise“.

Sollten sie (durch Vögel verbreitet) allerdings zu stark auftreten, sollte man vielleicht „Druide spielen“…“

Blüten und Pflanzenteile Mistel zum Räuchern

Mistel-Büchertipps

Linktipps:

Misteln in der Krebstherapie
Großmutter Annas Spezialhonig zum Beruhigen blank liegender Nerven
Mehr zum Parasitismus

Quelle.http://www.zauber-pflanzen.de/viscum.htm

Mistel, Laubholz-Mistel
Viscum album
Sandelholzgewächse

Bestimmungsmerkmale:
Die Mistel wächst als Halbschmarotzer auf Bäumen. Über Ihre Wurzeln zapft sie die Leitungsbahnen der Bäume an, auf denen sie siedelt. Vollschmarotzer beziehen übrigens im Vergleich zum Halbschmarotzer ihre gesamten Nährstoffe aus der Wirtspflanze und haben auch ihre eigene Photosynthese eingestellt, sie besitzen daher keine Grünfärbung mehr. Dies ist bei der Mistel nicht der Fall. Die Mistel hat immergrüne, eiförmige, ledrige Blätter. In ihren Blattachseln erscheinen im Frühjahr unscheinbare gelbe Blüten. Auffallend sind die weißen und innen klebrigen Beeren, die man, wie die ganze Pflanze, im Winter gut erkennen kann, wenn die Bäume ihr Laub abgeworfen haben. Vögel, insbesondere die Misteldrossel (Turdus viscivorus), die die Beeren fressen, scheiden die Samen wieder aus und sorgen somit für die Vermehrung. >> hier finden Sie mehr Infos zur Misteldrossel. Am bekanntesten und am meisten verbreitet ist die Laubholz-Mistel (Viscum album), weitere Arten sind die Tannen-Mistel (Viscum abietis) und die Kiefern-Mistel (Viscum laxum)
Mistel
Mistel
Mistelblüte
Mistelbeeren

Blüte

Frucht

Mistelsamen
Mistel-Querschnitt
Der Samen der Mistel steckt in einer gallertartigen Masse, die sehr klebrig ist. Dadurch kann sich der Samen am Ast fixieren. Querschnitt durch einen mit einer Mistel besetzten Ast. Die oberen 2/3 ist die Mistelwurzel, darunter der Ast.
Standort und Verbreitung:
Die Mistel siedelt gerne in Flußtälern, wo die Luftfeuchtigkeit höher ist. Sie kommt nur zerstreut vor, in manchen Gegenden aber auch häufiger. Sie gedeiht bis zu einer Höhe von 1200 m.Giftstoffe, Wirkung und Symptome:
Die Mistel enthält in ihren Blättern und Stängeln das Viscotoxin (Mistelgift). Der höchste Gehalt an Giftstoffen findet sich in den Stängeln und Blättern, vor allem im Winter. Die Giftstoffe variieren mit der Wirtspflanze, also dem Baum, auf dem die Misteln wachsen. So weisen Misteln, die auf Linde, Ahorn, Robinie und Pappel gedeihen eine höhere Giftwirkung auf, als Misteln, die auf Apfelbäumen wachsen. Bei kleineren Kindern kann es zu Magen- und Darmbeschwerden kommen.

Tiergiftig:
Mistel ist giftig für Pferde, Hunde und Katzen sowie für Nager, wie z. B. Hasen, Kaninchen, Meerschweinchen und Hamster, außerdem für Vögel. Eine Vergiftung zeigt sich durch erschwertes Atmen, Speichelfluss, Magen- und Darmbeschwerden: bei Hunden wurde Erbrechen beobachtet.

Heilwirkung und Medizinische Anwendung:
Mistel wird zur Unterstützung des Blutdrucks eingesetzt und teilweise auch in der alternativen Krebstherapie. Ferner findet sie Anwendung bei geschwächtem Herzmuskel und in der Homöopathie.

Name:
Die Namensherkunft ist ungewiss. Im althochdeutschen hieß die Pflanze mistil, was soviel bedeutet wie Mist, bezugnehmend auf die Verbreitung der Samen durch die Ausscheidung der Vögel. Volkstümlich hatte sie noch viele andere Bezeichnungen, so nannte man sie Hexenbesen, Hexenkraut, Donarbesen, Geißechrut und auch Vogelchrut.
Der botanische Artname Viscum heißt soviel wie Vogelleim, da die Römer aus den klebrigen Beeren Leim herstellten. Der Artname album bedeutet weiß und bezieht sich somit auf die Farbe der Beeren.

Geschichtliches:
“Miraculix” ist zwar eine nette Erfindung von Goscinny und Uderzo, der Brauch Mistel mit goldenen Sicheln zu schneiden allerdings nicht. Die Druiden, die Priester der Kelten (deren Vorfahren die Gallier waren), bestiegen weiß gekleidet die Bäume und schnitten die Mistel für rituelle Handlungen. Für sie gab es nichts heiligeres als die Mistel. Die Pflanze gehört zu den ältesten Zauberpflanzen. Sie kommt schon in der griechischen Mythologie vor, als Äneas mit der “goldenen Zauberrute” in die Unterwelt eindringen wollte; auch diente der Mistelzweig dem Gott Merkur zum öffnen der Tore des Hades, wenn er die Toten begleiten musste und die Pflanze wurde auch in der nordischen Mythologie als Mistelpfeil verwendet. Sicherlich wurde der Mistel deshalb soviel Zauberkraft zugeschrieben, da sie schließlich etwas anders aussieht und anders wächst als andere Pflanzen. Zum einen ist sie selbst im Winter grün und zum anderen ist sie ein Halbschmarotzer und wurzelt auf den Ästen von verschiedenen Baumarten. Grund genug für unsere Vorfahren, ihr magische Kräfte zuzuschreiben. Nachgewiesenermassen nutzte man die Mistel schon heilkundlich im 5. Jahrhundert v. Chr. Plinius beschreibt im 1. Jahrhundert n. Chr. die Wirkung der Mistel bei Fallsucht.  In den letzten Jahren werden im Dezember immer häufiger Mistelzweige in Blumengeschäften angeboten, dies kommt von dem englischen Brauch des Weihnachtsmistelzweiges. Man hängte ihn im Zimmer auf oder band ihn über die Eingangstür, das Mädchen, das von einem Mann unter dem Zweig angetroffen wurde, musste sich von ihm küssen lassen. Somit galt (und gilt ?) die Mistel als Glücksbringer und Symbol für Fruchtbarkeit, gegen die sie auch im Altertum Verwendung fand. So nutzten auch die Kräuterkundler des Mittelalters die Mistel als Heilkraut. Hildegard von Bingen schätzte Mistelsud gegen erfrorene Gliedmassen; man verwendete sie aber auch gegen Epilepsie, wohl daher, da man diese Krankheit bösen Geistern zuschrieb. Da die Mistel ja nicht zur Erde fallen konnte, da sie auf Bäumen wuchs, ging man davon aus, dass dies einem Epileptiker auch nicht geschehen könne, trug er denn einen Mistelzweig bei sich. Der Kräuterpfarrer Sebastian Kneipp setzte die Mistel zum Blutstillen ein

Mistelbaum
Mistel

Quelle: http://www.botanikus.de/Beeren/Mistel/mistel.html

Die Mistel… die Pflanze der Druiden

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Hängen Sie im Januar einen Ast Mistel über Ihre Tür ? Wenn ja, dann tun Sie sehr gut . . .

Seit tausenden von Jahren, soweit wir zurück in die Europäische Urgeschickte zurückgehen können, finden wir, dass die Mistel eine mysteriöse, magische und heilige Pflanze in allen Zentral- und Nordeuropäische Kulturen war. Obwohl eigentlich die meisten Europäischen Kulturen der Mistel mystische  Eigenschaften zuweisten, inbegriffen Mittelmeer-Kulturen wie Griechenland, war ihr Erfolg am grössten in Zentral- und Nordeuropa, insbesonders in den Keltischen Gebieten.

Nun, das Gebiet der Kelten in Europa war eigentlich . . .der ganze Kontinent bis zur Zeit der militärischen und ökonomischen Expansion des Römischen Reiches.

Auf dieser Karte sehen wir in dunklerem Grün das Gebiet, wo die Keltische Kultur um zirka -1000 vor Ch.  entstand. Wir sehen, dass die Westschweiz dazugehört und wir wissen, dass die sogenannte La Tène  Periode die höchste Kulturentwicklungszeit der Kelten war. Um zirka -500 vor Ch. hatten sich die Kelten überall in Europa (auf der Karte leicht grün) ausgedehnt und sogar soweit wie die Gegend der heutigen Türkei wo die Galaten heimisch waren. Die Galaten waren auch ein keltisches Volk, denen der Apostel Paulus bekanntlich einen Brief an die Galaten geschriebe hat (laut Bibel).

Die Teile der Karte, die in braun gezeichnet sind, zeigen uns wo die keltische Kultur und Sprache  heutzutage  noch lebendig ist oder sogar eine neue Blütezeit erlebt.

Diese Karte zeigt uns auch, dass die Urbevölkerungen des grössten Teiles Europas Kelten waren. Leider schafften es die Kelten nie eine politische und militärische Einheit zu bilden, obwohl es die Gallischen Kelten versuchten, aber es war zu spät – die Römer waren schon ein Reich geworden. Die Kelten waren nie eine Nation. Sie waren sehr viele Völker und besonders Stämme, die ähnliche Sprachen und ähnliche Bräuche hatten. Im Gegensatz zu den Römern, hatten sie keine ökonomische, militärische und politische  einheitliche Organisation : sie waren grosse Individualisten ! Man versteht, dass sie von der Römischen zentralisierten und hochorganisierten Militärmacht besiegt wurden und als Kultur praktisch ausgerottet.  Das heist aber lange nicht, dass die Kelten den Römern unterlegen waren … sie hatten eben ein total verschiedenes Konzept von Gesellschaft und Leben !

Nun zur Mistel !

Botanische Eingenschaften
Die Mistel ist eine parasitische Pflanze, die auf verschiedenen Bäumen wächst, aber selten auf Eichen und Tannen, darum wurde Eichen-und Tannenmistel in Urzeiten als besonders magisch  betrachtet. Es kann vorkommen, dass die Mistel als selbständiger Baum wächst, aber sehr selten.

Medizinische Eigenschaften
Im Mittelalter war die Mistel  für verschiedene Zwecke als Heilmittel gebraucht. Die moderne Natur- und anthroposophische Medizin hat die Eigenschften der Mistel auch wiederentdeckt. Sie ist in Behandlungen gegen Blutdruck, Arteriosklerosis und Krebs eingesetzt.

Tradition und Legenden
Laut einer der vielen Legenden über die Mistel, bestand das Kreuz von Jesus Christus aus Mistelholz. Der Mistelbaum war davon so entsetzt, dass er nicht mehr als Baum wachsen wollte und nur noch auf anderen Bäumen weiterlebte und dafür aber ein Glücksbringer wurde.

Die Druiden betrachteten die Mistel als eine heilige Pflanze und glaubten, dass sie allerlei magische Eigenschaften hatte.  Sie war eine Heilpflanze, insbesonders gegen Gift, sie begünstigte die Fruchtbarkeit der Frauen und schützte gegen die Hexen und schlechten Geister und war besonders ein Symbol für Frieden. In Keltischen Sprachen ist die Mistel „alles heiler“ genannt (Uchelwydd).

Die Mistel wächst nur selten auf Eichenbäume. Darum schätzten die Druiden die Eichenmistel am meisten.

Die Kelten schrieben nicht. Ihre Kultur und ihr Wissen wurde von den Druiden mündlich weitergeleitet. Demzufolge,  was wir von ihnen wissen, stammt meistens von den Römern, was natürlich ein Problem darstellt, denn die konnten schreiben was sie wollten. Meistens, zeigten sie wie grossartig sie selbst waren, und wie barbarisch alle anderen waren.

Im 1. Jarhundert (geb. 23 nach Ch.) lebte ein römischer Bürger namens Gaius Plinius Secundus, besser bekannt als Plinius der Ältere. Er arbeitete sehr hart als Historiker, Chronist, Naturwissenschaftler, reiste überall im römischen Reich herum und schrieb eine monumentale Enzyklopedia, wovon viel bis zu uns überlebt habt.

Er beschreibt, dass die Druiden, in weissen Gewänder bekleidet, die Mistel in der 6. Nacht des wachsendes Mondes mit einer goldenen Sichel abschneideten. Andere Druiden standen am Boden und sammelten die Mistel die herunterviel  auf einem weissen Tuch, da sie nicht auf den Boden fallen durfte.

Julius Caesar hat auch viel über die Kelten geschrieben, besonders in seinem Bestseller „Die Gallischen Kriege“ und, obwohl seine Objektivität  von vielen (Historikern) in Frage gestellt ist, beschreibt er auch ein ähnliches Szenario.

Moderne Historiker sind etwas skeptisch. Schon einmal meinen viele, dass eine Sichel für den Zweck nicht geeignet ist. Zudem denken die heutigen Spezialisten  auch, dass Gold (besonders zu diesen Zeiten) nicht stark genug ist um die dicken Misteläste zu schneiden.

So gross war die Prestige der Mistel, dass sie die Transition von den heidischen Druiden in die christliche Zeit schaffte. Im Mittelalter  hängte man weiter Misteläste über die Türen und an die Decken um sich von Hexen und schlechten Geister zu bewahren. Zusammen mit dem Vierblattklee und dem Hufeisen wurde die Mistel als ein grosser Glücksbringer betrachtet.

 

Der Zusammenhang zwischen der Mistel und der Europäischen Kulter ist älter als die Schrift. Hier das runische Zeichen für die Mistel. Es gab nur für sehr wichtige Sachen eine Rune.

Und noch zuletzt, wenn Ihnen jemand einen Ast Mistel schenkt oder wenn sie ihn kaufen dürfen Sie ihn auf keinen Fall in den Abfall schmeissen. Nur das nicht !  Am besten behalten Sie den Ast das ganze Jahr. Er wird Ihnen die ganze Zeit lang gutes Glück bringen. Die Blätter und die Beeren verdürren aber sie fallen nicht weg. Am Ende des Jahres müssen Sie die Mistel zurück in den Wald bringen und an einen Baum hängen.

Quelle: http://www.dweippert-deutschzentrum.com/Jetzt%20lesen%20wir/Die%20Mistel.htm

Gruß an das alte Wissen

TA KI

Imbolc


MistelBluete

Der 1. Februar resp. Imbolc oder Imbolg für Lichtmess war in keltischer Kultur angeblich ein wichtiger Anlass mit Bezug auf die 40 Tage früher erfolgte Sonnenwende am 21. Dezember, → Festkalender, [die Verschiebung um 40 Tage kann durch die Vorbereitung der Aktivitäten resp. der Gärung von Getränken erklärt werden].

Februar

Im alten römischen Kalender war der Februarius = Februar ursprünglich der letzte Monat des Jahres. Der Festanlass Februata wurde im römischen Reich besonders verbunden mit den Lupercalien aus der römischen Mythologie mit griechischen Aspekten. Die römische Juno Februa lehrte das weibliche Geschlechtsleben und die Geburt. Lateinisch februare = sühnen, reinigen.

Imbolc – Imbolg am 1. Februar

Das keltische Imbolc sei eine archaische, verschwundene Schreibweise und könne bzw. müsse auf *imb-fholc zurückgeführt werden was vermutlich Rundum-Waschung bedeutete. Das Bild zur Imbolc im Silber-Kessel von Gundestrup zeigt die Frau mit zwei Mistel-Blüten im Zentrum zwischen zwei Vorgängen oder Wirkungen zusammen mit etwas Drittem.

Imbolc

Die Blüte der Eichen-Mistel [Loranthus europaeus] ist sechs-blättrig

Imbolc

Ursprung, Hintergrund, Herkunft, Geschichte und Bedeutung der Lichtmess

Ab Februar [keltisch Anagantios im Kalender von Coligny] blüht im Winter lange vor ihren Wirtsbäumen die weibliche Mistel welche neun Monate später bis November mit der Vollreife der Beeren endet. Mit Wachstum und Entwicklung der Mistel lassen sich im Fruchtbereich lunare Rhythmen beobachten, deren Periodizität mit bestimmten Mond-Stellungen im Tierkreis korrespondiert. Nebst einer Signatur des Sonnen-Lichtes, genauer des nun gewiss kommenden Frühlings, können mit dem Mythos einer alles ausgleichenden Mistel auch die beiden unterschiedlichen Hauptachsen, je zwei Gleichen und Wenden, durch Imbolg und Samonios miteinander verbunden werden. Das aus keltischer Zeit überlieferte Ritual um das Schneiden der Mistel erhält dadurch seinen tieferen Sinn im Zusammenhang mit dem weissen Stier und der Jungfrau.

Auf den Zyklus des Menschen übertragen würde die keltische Mythologie verständlich: Zeugung [Beltane 1. Mai Wonne-Monat], Vaterschaft [nach drei Monden Lugnasad 1. August die Nicht-Lüge], Voll-Reife [nach sechs Monden 1. November Samonios die Seele] bis zur Geburt [nach neun Monden 1. Februar Imbolc die Reinigung]. Keltisch sind innerhalb der 2 x 2 = 4 Feste jeweils 3 x 3 = 9 Monde [… Trinität].

Damit scheint klar: Imbolc ist vermutlich der Mistel-Kult selber bzw. die weibliche Mistel. Im Februar blüht die rein weibliche Mistel und muss von einer rein männlichen Mistel befruchtet werden, [die Frucht der weiblichen Mistel blüht im Februar und ist neun Monde später, wie beim Menschen, in Voll-Reife]. Der keltische Hintergrund ist ein durchgehend natur-wissenschaftlicher [vergleichen Sie bitte dazu auch die keltische Mistel, die Logik im Keltenkreuz und die keltische Mythologie].

Drei Monde nach dem gedanklichen Frühjahr-Putz, der Rundum-Waschung [= Imbolc] folgt mit Beltane der Tanz in den Wonne-Monat Mai. Die mit Imbolg vermutlich thematisierte Befruchtung, Schwangerschaft und Geburt hat sich auch in einer Mär erhalten vom Klapperstorch welcher die Kinder bringe. Falls damals in keltischer Kultur die Fortpflanzung kulturell begleitet wurde ergeben die vielfältigen Hinweise einen unmittelbar einleuchtenden Zusammenhang: Zwischen einem Fruchtbarkeits-Kult, erfasst mit Beltane am 1. Mai [Wonne-Monat] und der Rundum-Waschung [Imbolg] am 1. Februar entsprechen die neun Monate exakt der Schwangerschaft. Ob dazu etwas im wissenschaftlichen Anspruch nachweisbar sei oder nicht spielt dabei zum Verständnis keine Rolle.

Winter-Sonnenwende – Neu-Beginn – Fasnacht

In einem übertragenen Sinn beginnt der keltische Frühling natur-wissenschaftlich korrekt mit der Sonnenwende im Dezember. Im Februar sind die Tage bereits eine Stunde länger hell wie im Dezember die kürzesten, Tendenz zunehmend.

Im Europa nördlich der Alpen kann mit den Tagundnachtgleichen [Äquinoktium] eine Sommerzeit von einer Winterzeit unterschieden werden. Wie das Beispiel der natürlichen Sonnenuhr von Elm zeigen mag, wurde eine solche Hauptachse vermutlich schon früh erkannt und mit Beltane und Samonios kultiviert. Hingegen nehmen Imbolc am 1. Februar und Lughnasad am 1. August Bezug Sonnenwenden [Solstitium]. Dies bedeutet eine eigenständige Erweiterung innerhalb der Halb-Zeit-Achse Samonios-Beltane. Die Tage oder Nächte werden kürzer oder länger. Der 1. Februar stellt demnach eine Signatur dar, das sicher hinweisende Zeichen auf eine kommende Sommerzeit. Daraus ergibt sich kein angeblicher Kreis der Jahreszeiten, welcher ohnehin nur für die sesshaften Ackerbauern den Kreislauf Saat-Ernte ergibt. Die beiden Tag-und-Nacht-Gleichen und die beiden Sonnenwenden haben eine grundsätzlich je für sich andere, verschiedene Bedeutung.

Maria Reinigung – Mariä Lichtmess

Das Imbolc-Fest zum keltischen Frühlingsbeginn am 1. Februar, [Neu-Beginn und Geburt einschliessend], war offensichtlich so stark verankert im keltischen und nach-keltischen Europa, dass selbst die Umdeutung durch die katholische Lehre nicht an der keltischen Rundum-Waschung [= Imbolc] vorbeikam: Imbolc wurde überlagert durch Maria Reinigung resp. Mariä Lichtmess [später verklärt zu Darstellung des Herrn im Tempel]. Im Jahr 692 wurde dem Konzil Quinisextum [Trullanum] zu Konstantinopel erfolglos die Abschaffung von Mariä Lichtmess beantragt, da die Jungfrau Maria durch die Geburt keine Befleckung erlitten hätte und deshalb auch nicht gereinigt werden müsse.

Lichtmess
Maria Lichtmess
Giovanni Bellini, 1460-1464, Galleria Querini Stampalia in Venedig

Brighid, Brigid

In der katholischen Umdeutung wurde Imbolc [Imbolg] als Mariä Lichtmess mit einem Frauenname und Gedenktag verbunden, der heiligen Brigida [Brigitta] von Kildare. Die Symbolik vom Licht ist nicht keltisch, sondern ein zentrales Element der christlichen Vorstellungen [Aufgehen soll euch die Sonne der Gerechtigkeit]. Das keltische briga bedeutet Berg und wird von Strabon erwähnt in der griech. Form Brigantion [röm. Brigantia] für den Ort Bregenz am Bodensee im Dreiländereck Bayern-Vorarlberg-St.Gallen. Die Brigantier sind diejenigen, die im beginnenden Bergland hausten. Der Ortsname Brig im Wallis leite sich vom keltischen briva für Brücke ab.

Das Kreuz der heiligen Brigit, das offizielle Brigids-Kreuz stellt kein christliches Kreuz dar, sondern deutlich die Verbindung von vier Polen oder von zwei Achsen als Mitte [bezogen auf den Gegenpol Lugh am 1. August wären das vier Hände verbunden über Kreuz im Schwur]. Dieser Zusammenhang wurde damals vom Klerus ausserhalb keltischer Kultur offenbar übersehen oder geduldet.[→ Keltenkreuz].

Imbolc

Unabhängig der zeitlichen und regionalen Verschiebungen der Sitten und Bräuche vergangener Jahrhunderte sind Lichtmess, Imbolc, Fasnacht und Ostern ein Bestandteil der Zeit innerer Unruhe, von Tatendrang und Aufbruch. Viele regionale Bräuche der Fasnacht zeigen deutliche Bezüge zum ehemaligen Frühlingsbeginn der Kelten, die Blütezeit der weissbeerigen weiblichen Mistel. Als Tag der Liebe wird heute der Valentinstag am 14. Februar bezeichnet.

Lichtmess war bis ins 20. Jahrhundert auch ein offizieller Feiertag: mit diesem Tag begann das Bauernjahr, ab hier konnte den Umständen entsprechend die Feld-Arbeit wieder aufgenommen werden nach der Winterpause. Am 1. Februar endete das Dienstboten- und Knechtsjahr. Die Arbeitnehmenden bekamen den Rest ihres Jahreslohnes ausbezahlt und konnten, oder mussten, sich eine neue Dienststelle suchen, [wie auch am Martini im November] oder das Arbeits-Verhältnis beim alten Arbeitgeber, üblicherweise per Handschlag, um ein weiteres Jahr verlängern. Am Tag danach, [Schlenkel-Tag, Truhen-Tag], begann der kurze Zeitraum bis zum 5. Februar, innert dem der Umzug zum neuen Arbeitgeber zu vollziehen war und welcher für die Knechte und Mägde eine Art Urlaub darstellte.

Rund um Lichtmess am 1. Februar und Fasnacht haben sich allerlei Feuerbräuche erhalten. In manchen Regionen wird am Funkensonntag um einen Pfahl kunstvoll ein Holzturm aufgeschichtet auf dem zuoberst eine Strohpuppe mit verbrannt wird. Oft spielt sich dann auch der Brauch des Scheibenschlagens ab, bei dem brennende oder glühende Holzscheiben in die Luft geschleudert werden. In der Innerschweiz wird der Brauch Chlefelen [Klepperle] gepflegt [Klapperstorch]. Mancherorts darf ab Dreikönig auch öffentlich gekleppert werden.

Lichtmess-Crêpe und Fasnachts-Chüechli

Crêpes à la Chandeleur
in Frankreich
Crêpes à la Chandeleur
Fasnachts-Chüechli
in der Schweiz
Fasnachts-Chüechli

Eine Crêpe, auch Krepp geschrieben, ist eine bretonische Form des Eierkuchens, fest in der Esskultur der Bretagne und anderer französischer Regionen verankert. Lichtmess in Frankreich ist auch la chandeleur, fête des crêpes = das Eierkuchenfest.

Der Fasnacht zu Ehren werden in der Schweiz die Fasnachts-Chüechli [Küchlein, Küechli, Kiechli] gebacken.

Information: Was ist Fasnacht?
[Fastnacht, Fasching, Karneval, Fünfte Jahreszeit]


L'Hom Strom Der L’Hom Strom [rätoromanisch für Strohmann] ist ein Frühlings-Brauch im Unterengadiner Hauptort Scuol am Abend des ersten Samstags im Februar. Die Jünglinge des Dorfes sammeln in den Bauernhäusern Stroh ein, um es auf dem Scuoler Dorfplatz zu einem übergrossen Hom Strom aufzutürmen und festzubinden. Früher errichteten vier Quartiere ihre eigenen Homs Stroms und bewachten diese, um zu verhindern, dass der eigene Hom Strom frühzeitig von Jugendlichen der anderen Viertel angezündet wird. Nachmittags wird der Hom Strom nach Gurlaina [unbewohnter Ortsteil, bekannt durch die Gurlainabrücke] gebracht. Abends erst nach der Eindunkelung wird er in Brand gesteckt. Der Tod in den Flammen wird von gemeinschaftlich gesungenen Liedern der Bevölkerung begleitet.

Strohmänner in Evolène Die Strohmänner [Empaillés] in Evolène, Kanton Wallis, jeweils am Sonntag vor dem Mardi Gras zu sehen. Sie tragen Kleider aus Jute, die mit bis zu 30 kg. Stroh gefüllt sind und ihre Gesichter sind hinter einer geschnitzten Maske verborgen. [Mardi-Gras ist der Dienstag vor dem Aschermittwoch als Ende der Fasnacht].

Tschäggätä Bereits ab Lichtmess kann man im Lötschental gelegentlich den Tschäggätä begegnen, wilden, in Fell gehüllten und mit mächtigen Holzmasken versehenen Gestalten. Zur Fasnacht gehören auch die braven Masken, die Maschgini.

Chalandamarz Der Chalandamarz ist ein Frühlingsbrauch, der dank dem Buch Schellen-Ursli von Alois Carigiet fast in der ganzen Welt bekannt wurde. Am 1. März begrüsst die bunt kostümierte Schuljugend die bessere Jahreszeit. Dazu gehören Peitschenknallen, Kuhglockengeläute, Dorfbrunnenumrundung und vieles mehr. Begangen wird er im romanischsprachigen Teil des Schweizer Kantons Graubünden, im Ober- und Unterengadin, im Val Müstair, im Bergell [Calendimarzo], im Puschlav [Pupocc da marz] sowie im Oberhalbstein; am ursprünglichsten im Oberengadin erhalten. Hier findet in den einzelnen Dörfern am Morgen und zum Teil auch noch am Nachmittag ein Umzug statt, wo sechs Knaben einen bekränzten Schlitten ziehen. Vor einzelnen Häusern wird angehalten und gesungen. Und Geschenke werden eingesammelt.

Grand Rabadou Carnaval des Bolzes In Freiburg wird am Carnaval des Bolzes der Grand Rabadou verbrannt. Der als Holzdieb verschriene und überhaupt für alles Unglück verantwortliche Rabadou findet wie immer keine Gnade.

Einsiedler Tüüfel Fasnacht in Einsiedeln, Kanton Schwyz. Die Spukgestalten mit ihren Holzmasken, der roten Zunge, den grossen Hörnern und der Lederschürze gehören zu den traditionellen Figuren an der Einsiedler Fasnacht. Ein Brauch der Einsiedler Fasnacht ist das Brotauswerfen. Zu diesem Zweck werden drei Bühnen auf drei verschiedenen Plätzen im Dorf erstellt. Vor dem Auswerfen bahnt sich die Masekengruppe durch die Menschenmenge einen Weg zur Bühne. Sobald alle ihre Position bezogen habe, beginnt das Auswerfen. Natürlich versuchen die Gäste jeweils, ein Mütschli [Brotlaib mit einem Gewicht von 250 Gramm] direkt zu fangen. Ziel war das Almosengeben in Zeiten von grosser Armut.

Basler Fasnacht Laternen Die Basler Fasnacht ist die grösste Fasnacht der Schweiz. Schlag vier Uhr gehen die Lichter aus. «Morgenstraich, vorwärts, marsch!» und im Schein der grossen Transparent- und unzähliger Stecken- und Kopflaternen ziehen Cliquen und Gruppen aus allen Gassen trommelnd und pfeifend los zum Marsch auf den Marktplatz.

Fasnacht Luzern Im Zentrum der Luzerner Fasnacht sei ursprünglich mitten im fröhlichen Harst eine überlebensgrosse Strohpuppe mitgeführt worden. Später wurde daraus der Bruder Fritschi, vermutlich der Heilige Fridolin, welcher nun aber nicht mehr verbrannt wird. Nach einer Legende gründete Fridolin das Kloster Säckingen auf einer Insel im Rhein vor Basel, durch die Reuss direkt mit Luzern verbunden. Fritschi kommt der Tradition gemäss auf dem Wasserweg an die Luzerner Fasnacht.

Fasnacht Bern In der Stadt Bern wird der am 11. November im Käfigturm eingesperrte Mutz [Bär, der keltische Artos] aus dem Winterschlaf geweckt und befreit. Die Fasnacht wurde in Bern nach der Einführung der Reformation 1528 offiziell verboten, lebte aber trotz zahlreich erlassenen weiteren Verboten im Stillen immer weiter. Heute gilt die Berner Fasnacht als die drittgrösste Narrenveranstaltung in der Schweiz.

Zürcher Sechseläuten

In der Stadt Zürich findet im April die Verbrennung des Böögg statt nach dem Sechseläuten genannten Umzug der Zünfte. Im Zürcher Sechseläuten verbinden sich brauchtümliche Elemente der Fasnacht und der Frühlingsfeste [Ende des Winters, Märzen- und Osterfeuer, Feier der Tag- und Nachtgleiche, Maibräuche] mit den Umzügen der Zünfte.

Quelle: http://www.keltoi.ch/lichtmess.html

Gruß an alle Küssenden

kuss-unter-dem-mistelzweig-zu-weihnachtenTA KI

Baumsymbole der Kelten


bäume der kelten

Apfelbaum

Der Apfelbaum ist Zeichen des Lebens und der Unsterblichkeit. Die Insel Avalon, die Insel der Äpfel, ist die letzte Ruhestätte Artus.

Eibe

Da alle Teile der Eibe giftig sind, machte diese Tatsache den Baum besonders aus medizinischen, als auch waffentechnischen Gründen interessant. Aufgrund der halluzinogenen Wirkung, die Träume hervorrief, galt die Eibe als Vermittler zwischen Realität und Andererswelt.

Eiche

Der bedeutendeste Baum bei den Kelten ist die Eiche. Aus ihrem kräftigen Holz konnte bedeutende Dinge wie Wagen, Häuser und auch Schiffe gebaut werden. Dies machte sie vor allem wirtschaftlich sehr wertvoll. Auf der anderen Seite erreichen Eichen ein hohes Alter und wurden so zu Vergleichen mit ehrwürdigen Dingen und Personen herangezogen. Auch werden Eichen mit den Druiden in Verbindung gebracht.
Ihnen kam neben Heilfunktion auch eine Funktion des Schutzes zu.

Efeu

Eine „weibliche“ Pflanze. Sie symbolisiert Ausdauer, Stabilität und psychische Fähigkeiten.

Fichte

Aus den Blüten der Erle kann grüne Farbe hergestellt, aus ihrem Holz, rote Farbe.

Fichte

Ein heiliger Baum des Lebens und des Todes. Es stand als Symbol der Weisheit.

Heidekraut

Ein Zweig des Heidekrautes sollte Reichtum und Glück bringen.

Linde

Zu den Funktionen die bereits anderen Bäumen zugeordnet wurden, kommt für die Linde noch ein besonderer Aspekt hinzu: Aus ihrem Saft konnte ein Färbemittel gewonnen werden.

Mistel

Eine Lehre der Druiden besagte, dass Misteln alles heil und fruchtbar machen würden. Dadurch, dass sie auch im Winter grüne Blätter tragen, sind sie ein Symbol für blühendes Leben.

Stechpalme

Die Zweige der Stechpalme dienten als Schutz und zur Hilfe bei schweren Herausforderungen.

Schlehdorn

Der Schlehdorn sollte alles negative einfach neutralisieren.

Weide

Die Hexen fertigten aus dem Holz der Weide gerne ihre Hexenbesen! Für die Kelten brachten die Zweige dieses Baumes Schönheit und Liebe.

Weissdorn

Weissdornzweige wurden zu Beltane in die Häuser gebracht. Die Kelten glaubten, darin wohnen die Feen der Musik und Poesie. Auch ein Weissdornstrauch durfte niemals zerstört werden.

Weinstock

Wollte man mit der Anderswelt in Verbindung treten, tat man dies in der Nähe eines Weinstocks

Quelle: http://home.arcor.de/silent-whisperers/baumsymbole.htm

Gruß an Mutter Natur

TA KI