5G=Globaler „MIKROWELLENHERD“ OHNE ENTRINNEN- Alle 200m ein Sender!-Ärzte aus Deutschland fordern Ausbaustopp für 5G-Mobilfunk – US-Radioonkologen hinterfragen “Strahlungssicherheit”


 


Einen Stopp des Ausbaus der 5G-Mobilfunkstruktur fordern Mediziner, u.a. des “Ärztearbeitskreises digitale Medien Stuttgart”, in einem offenen Brief vom 28.08.2018 an den Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur Scheuer.

Sie weisen auf die Studienlage hin und auf das Schicksal der elektrohypersensiblen Menschen, denen durch den geplanten lückenlosen Funkausbau die Lebensgrundlage entzogen wird.

In dem Brief heißt es:

“Sehr geehrter Herr Minister Scheuer,

die von Ihnen am 02.04.2018 öffentlich angekündigte Absicht, „den Funklöchern in Deutschland den Kampf anzusagen“ und noch in diesem Jahr „einen Funklochmelder an den Start zu bringen“, veranlasst uns umweltmedizinisch tätigen Ärztinnen und Ärzte, Ihnen unsere Sorgen zu diesem hochaktuellen Thema bezüglich der Auswirkungen auf das Leben unserer elektrosensiblen Patienten darzulegen:

Seit Einführung der drahtlosen Kommunikationstechniken Mitte der neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts zeigt sich aus unserer ärztlichen Sicht eine immer dramatischere, sich überstürzende Entwicklung: Zu den bereits installierten zahlreichen Dauer-Funkemittenten (GSM, UMTS, der Ausbau öffentlicher W-LAN-Netze, LTE, M2M-Kommunikation) soll nun der Bevölkerung noch weitere, ununterbrochene Hochfrequenz-Expositionen zugemutet werden:

Dies ungeachtet der erdrückend hohen Anzahl von Forschungsergebnissen, welche die Mobil­funkstrahlung neben vielen anderen physischen und psychischen Gesundheitsgefahren nach allen wissenschaftlichen Erkenntnissen für gentoxisch und „möglicherweise krebserregend“ (WHO 2011) einstufen!

Mittlerweile wird von schwedischen Wissenschaftlern aufgrund neuester beunruhigender Erkenntnisse bereits eine Hochstufung zu „gesichert krebserregend“ gefordert!

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass die erste Studie, die Wirkungen der 5G-Frequenz untersucht hat, besorgniserregende Effekte gefunden hat und die Wissenschaftler warnen: “We are raising a warning flag against the unrestricted use of sub-THz technologies for communication, before the possible consequences for public health are explored.”

Diese Studie untermauert die eindringliche Forderung des von mehr als 200 Wissenschaftler unterschriebenen 5-G-Appells, dass 5-G ohne Nachweis einer Gesundheitsverträglichkeit nicht eingeführt werden darf. Auch die Vereinigung der Schweizer Umweltärzte fordert ein Moratorium für 5G……”

Wir Umweltärzte/innen erfahren die gesundheitlichen Auswirkungen dieser zunehmenden, fast schon ubiquitären Dauer-Massenbestrahlung sehr drastisch durch einen immer größeren Zustrom von soge- nannten elektrohypersensiblen Patienten in unsere Sprechstunden. Derzeit leiden circa 6-8 % der Bevölkerung unter diesem Mikrowellensyndrom. Die Dunkelziffer liegt weit höher.

Diese Patienten haben in hochfrequenten Feldern viele der folgenden, meist ununterbrochen sie belastenden Symptome zu ertragen wie

• zermürbende Dauerkopfschmerzen
• Migräne
• Schwindel
• Sehstörungen
• Tinnitus
• Epilepsien
Schlaflosigkeit
• Denk-, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen
• Nervosität, Aggressivität
• Depressionen
• restless legs
• Herzrhythmusstörungen
• Hochdruck
• Schmerzzustände
• vermehrte Infektanfälligkeit

Es ist längst wissenschaftlich bewiesen, dass diese und viele weitere Symptome durch die Funkstrahlung ausgelöst bzw. verschlimmert werden können. Jedoch die meisten derer, die unter obengenannten Symptomen leiden, können die Ursache nicht erkennen. In der Regel dauert es jahrelang, bevor Patienten den direkten Zusammenhang ihrer Beschwerden zur hochfrequenten Dauerbestrahlung entdecken, oftmals erst mit der Erfahrung, dass ihre Symptome in funkarmen Gebieten sich deutlich bessern oder gar vollkommen verschwinden (WLAN mobilisiert Quecksilber aus Amalgam)

Von Politik und Gesellschaft werden diese Patienten weder wahr- noch ernstgenommen. Sie befinden sich ständig in der Gefahr, dass ihr Organismus diese Dauerbelastung nicht mehr kompensieren kann und sie somit erwerbslos, hilfsbedürftig und schließlich wider Willen abhängig von sozialen Auffang- netzen werden oder/ und dass sie wegen eines ihnen angedichteten Verfolgungswahns psychiatrisiert werden.

Diese chronisch Kranken sind ständig auf der Flucht, auf der Suche nach weniger belasteten Wohnungen und Regionen, ja eine nicht unerhebliche Anzahl unserer Patienten versucht in Kellern oder in einsamen, funkarmen Gebieten und Tälern in Autos, Wohnwägen und Hütten wenigstens nachts wieder ausreichend Schlaf zu finden oder dauerhaft unter oft menschenunwürdigen Bedingungen dort zu (über)leben, bis sie von Polizei oder Förstern dann des Ortes verwiesen werden.

Wir mussten miterleben, dass mehrere unserer verzweifelten, einer Heimat beraubten elektrohypersensiblen Patienten nur noch einen Ausweg aus ihrem Leiden im Suizid fanden. Dies in einem demokratischen Land, wo die Unverletzlichkeit der Wohnung im Grundgesetz garantiert wird!

Es ist uns daher ein großes Anliegen, diese andere, Ihnen wahrscheinlich unbekannte, aber höchst alarmierende Seite des ununterbrochenen Mobilfunkausbaus vor Augen zu führen. Diese ubiquitäre Dauerfunkbelastung ist mittlerweile für einen empfindlichen Teil der Bevölkerung zum Albtraum geworden und jede zusätzliche funktechnische Einrichtung wird – gemäß unseren bisherigen Erfahrungen – die Anzahl elektrohypersensibler chronisch Erkrankter exponentiell ansteigen lassen!

Wir sehen momentan den Beginn einer politisch erzeugten innerdeutschen Flüchtlingsbewegung, die jedoch von den Verantwortlichen nicht wahrgenommen wird und sich selbst überlassen bleibt.”

Dann schildern die Ärzte ihre Erfahrungen mit der Behandlung und den Schicksalen elektrohypersensibler Patienten. Am Schluss des Briefes heißt es:

“Wir wählen die Form des offenen Briefes, weil wir der Meinung sind, dass die zunehmende Gesundheitsgefährdung durch Hochfrequenzstrahlung, Elektromagnetfelder und andere Bereiche des “e-smog”s alle Bürger dieses Landes angeht.

Wir sehen in der galoppierenden Ausbreitung dieser drahtlosen Kommunikationstechnologie eine Gesundheitsbedrohung der ganzen Bevölkerung und eine Ursache für die Zunahme des Krankenstandes einschließlich chronischer Krankheiten wie Krebs und degenerativer Nervenkrankheiten. Bei allen bisher erwiesenen biologischen Schäden des menschlichen Organismus weit unterhalb der jetzigen Grenzwerte halten wir den hemmungslosen und überstürzten Ausbau dieser Technologien für unverantwortlich.

Es ist höchste Zeit, den seit Jahren gewaltig zunehmenden Ausbau dieser gesundheitsgefähr­den­den Technologie zu stoppen und zu reduzieren, denn unseres Erachtens ist mit flächen­deckender Glasfaserversorgung die Kommunikationstechnologie problemlos und mit weit geringerer Strahlung realisierbar.

Wir bitten Sie daher, Herr Minister Scheuer, uns Gelegenheit zu geben, Ihnen die genannten Problemfelder in einem persönlichen Gespräch darzustellen, damit gemeinsam nach dringend nötigen Lösungen gesucht werden kann.” (BUND: Mobilfunk im Kinderzimmer – Kritischer Umgang und besonderer Schutz gefordert)

US-Radioonkologen fragen: “Die Strahlungssicherheit von 5G Wi-Fi: Beruhigend oder russisch Roulette?”

In einem Brief an den Editor in der Fachzeitschrift “International Journal of Radiation Oncology” appellieren zwei Radioonkologen aus den USA unter der Überschrift “Die Strahlungssicherheit von 5G Wi-Fi: Beruhigend oder russisch Roulette?” an ihre KollegInnen:

“An den Editor: Der bevorstehende Ausbau der fünften Generation (5G) Wi-Fi in Mobiltelefonen, der zunehmend die aktuelle Technologie der vierten Generation (4G) in Richtung einer globalen Verbin­dung der Geräte untereinander realisiert, wird angepriesen als signifikante Verbesserung der Geschwindigkeit im Vergleich zur bisherigen kabellosen Übertragung (Gefahren für die Gesundheit: Im Elektrosmog – durch WLAN-Strahlung vermehrte Fehlgeburten).

Weniger erforscht sind die möglichen Konsequenzen, die mit diesem Bedürfnis nach Schnelligkeit einhergehen: nämlich der deutliche Anstieg der Exposition von Lebewesen durch hochfrequente elektromagnetische Felder im Bereich von 1900-2100 MHz bei 4G, bei bis zu 3500 MHz geschätzter mittlerer Bandbreite von 5G (2).

Während Studien an menschlichen Lymphozyten nach einer kurzzeitigen (30-minütigen) 900 MHz -Befeldung keine Auswirkungen auf die DNA-Integrität zeigen, haben Tierversuche gezeigt, dass eine langfristige Exposition bei 900-1800 MHz der zweiten Generation Mobilfunkstrahlung (48 min / Tag für 30-180 Tage) Hippocampus-Schäden bewirkt.

So hat eine kürzlich durchgeführte Untersuchung von humanen Neuroblastom-Zellen auch eine erhöhte Empfindlichkeit zu oxidativem Stress gezeigt bei nur 10 minütiger Exposition bei 1800 MHz, bei einer gleichzeitigen Erhöhung der Reaktivität Sauer­stoff­spezies durch eine 30- und 60-minütige Exposition (3-5).

Angesichts der anzunehmenden Verdoppelung der Dosis der Exposition durch 5 G hat ein weltweites Konsortium von Ärzten und Wissenschaftlern aus Sorge um die Sicherheit ein Moratorium für die Einführung von 5 G empfohlen, bis zu weiteren Sicherheitsuntersuchungen (Feuerwehrleute erleiden neurologische Schäden nach Kontakt mit 5G-Mobilfunkmasten (Videos)).

Welche Rolle spielt die medizinische Gemeinschaft (insbesondere die Radioonkologie) in diesem Bereich? Sollen wir schweigen oder uns nur auf die verbesserte Pflege unserer unmittelbaren Patienten konzentrieren?

Oder haben wir eine Verantwortung, unsere klinischen Kenntnisse der Strahlen­sicherheit und -wirksamkeit zu nutzen, um zu verhindern, dass der Unternehmensgewinn vor allem anderen bestimmt, welche Strahlenexposition der kabellosen Netzwerke akzeptiert werden?

Shearwood McClelland, III, MD

Jerry J. Jaboin, MD, PhD

Department of Radiation Medicine

Oregon Health and Science University

Portland, Oregon

 

Quellen: PublicDomain/diagnose-funk.org am 17.09.2018

Quelle

Gruß an die Denkenden

TA KI

Werbeanzeigen

Weltgrößte Tierstudie zu Mobilfunkstrahlung bestätigt Zusammenhang mit Krebs


Forscher des angesehenen italienischen Ramazzini-Instituts (RI) gaben bekannt, dass eine statistisch signifikante Anzahl von Labortieren in einer groß angelegten Lebenszeitstudie über die Strahlung von Mobilfunktürmen an Krebs erkrankten. Eine weitere Studie im Rahmen des amerikanischen National Toxicology Program (NTP) mit wesentlich stärkerer Handy-Hochfrequenzstrahlung ergab, dass der Höchstdosis ausgesetzte Rattenmännchen an derselben seltenen Krebsart – einem Schwannom des Herzens – erkrankten. Bei der Ramazzini-Studie wurden ähnliche Tumoren und zusätzlich bösartige Gehirntumoren bei Rattenweibchen gefunden.

„Die Ergebnisse der beiden Studien rechtfertigen die Forderung an die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC), ihre Erkenntnisse zum kanzerogenen Potenzial von Hochfrequenzstrahlung bei Menschen neu zu überdenken und einzustufen“, sagt Dr. Fiorella Belpoggi, die Studienautorin und Forschungsleiterin am RI.

Bei der Ramazzini-Studie wurden 2.448 Sprague-Dawley-Laborratten vom vorgeburtlichen Leben bis zum natürlichen Tod 19 Stunden täglich der Umgebungsstrahlung von Mobilfunkturm-Antennen ausgesetzt. „Die in der Studie des RI verwendeten Strahlungspegel lagen unter den von der US-Regierungsbehörde FCC [Federal Communications Commission] festgesetzten Grenzwerten“, erläutert Dr. Ronald Melnick, der für das Design der NTP-Studie verantwortlich zeichnete. „Das heißt, dass Menschen von Gesetz wegen einer Strahlung ausgesetzt werden dürfen, die bei Tieren zu Krebserkrankungen führt. Da die Resultate unserer Studie mit den italienischen konsistent sind, handelt es sich eindeutig um ein wissenschaftlich reproduzierbares Ergebnis.“

Nicht nur Melnick, sondern auch andere prominente Forscher aus mehreren Ländern fordern nun von ihren Regierungen, Hochfrequenzstrahlung als krebsfördernd einzustufen. „Die Studie gibt Anlass zur Sorge, dass schon ein Wohnort in der Nähe eines Mobilfunkturms eine Gefahr für die menschliche Gesundheit darstellt“, sagt Dr. David Carpenter, der ehemalige Dekan der School of Public Health an der University at Albany. „Solche Türme sollten nicht in der Nähe von Schulen, Krankenhäusern oder Privathäusern errichtet werden. […] Dieses Anliegen ist deshalb so dringend, weil es derzeit Pläne gibt, an sämtlichen Straßen der USA alle 300 Meter kleine 5G-Mobilfunktürme zu errichten.“

Quelle: SBWire.com, 23.03.18, https://tinyurl.com/y93bcmyt

Quelle

.

Gruß an die Wissenden

TA KI

Elektro(hyper)sensibilität (EHS) – Ulrich Weiner & Jo Conrad


Elektro(hyper)sensibilität (EHS) – Krank von den Wellen – Ulrich Weiner war als Kaufmann für Telekommunikation ganz vorne bei den ersten Autotelefonen usw. bis er Unterschiede seines Befindens bei Nutzung der Technik und ohne bemerkte und sich mit wissenschaftlichen Studien zu den Gefahren befasste. Die Annahme, wenn es gesundheitsgefährdend wäre, würde uns die Regierung ja davor schützen, erwies sich als falsch. Heute muß er als Elektrosensibler überwiegend in abgeschiedenen Gebieten ohne Mobilfunkstrahlung leben. Er klärt über die schleichenden gesundheitlichen Gefahren auf.

satsang – full

Gruß an die Erwachenden

TA KI

Gesundheitsgefahren durch TETRA und Mobilfunk – Dr. Wilhelm Mosgoeller


Dr. med. unif. Wilhelm Mosgoeller von der Uni Wien, spricht bei einer Tagung der Gewerkschaft der Polizei über seine Studienergebnisse zur Auswirkungen des Mobilfunks auf Zellebene.
Gruß an die Wissenden
TA KI

Bestätigt: Handystrahlung schädigt Gehirn- Giftstoffe durchdringen Blut-Hirn-Schranke


Die türkische Forschergruppe Sirav /Seyhan (2016) wies erneut nach, dass Handystrahlung geringer Intensität die Blut-Hirn-Schranke öffnet und dadurch Giftstoffe ins Gehirn gelangen können. Die Arbeitsgruppe von Prof. Salford an der Universität Lund veröffentlichte bereits 1992 die erste Studie, die nachwies, dass die Hochfrequenz-Befeldung mit einer Frequenz von 915 MHz (GSM) eine verstärkende Auswirkung auf die Durchlässigkeit der Blut-Hirn Schranke hat, bei gepulster Strahlung sogar noch stärker. Weltweit gab es dagegen von der Industrie inszenierte Pressekampagnen.

Sirav/Seyhan bestätigen die Ergebnisse von Salford: Mobilfunkstrahlung von 900 und 1800 MHz, die keine Erwärmung des Gewebes hervorruft, führt zu erhöhter Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke für Proteine nach 20 Minuten Bestrahlung. diagnose:funk hat diese Studie detailliert in der Studienrecherche 2016-1 besprochen (s.u.).

In der Referenzdatenbank (WHO, Bundesregierung) http://www.emf-portal.de werden die Ergebnisse der Studie wir folgt wiedergegeben:

„Bei männlichen Ratten führte sowohl eine Exposition bei dem elektromagnetischen Feld von 900 MHz (Gruppe 1) als auch von 1800 MHz (Gruppe 3) zu einer signifikant erhöhten Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke im Vergleich zur Kontrollgruppe (Gruppe 5). Bei weiblichen Ratten führte nur die Exposition bei dem 900-MHz-EMF (Gruppe 2) zu einer signifikant erhöhten Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke im Vergleich zur Kontrollgruppe (Gruppe 6). Die Autoren schlussfolgern, dass eine Exposition von Ratten bei elektromagnetischen Feldern von 900 MHz oder 1800 MHz die Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke erhöhen könnte, wobei geschlechtsspezifische Unterschiede vorhanden sein könnten.“

Detaillierte Besprechung der Studie in der Studienrecherche 2016-1, s.u..

Lesen Sie hierzu auch unter Downloads: Wie die Industrie und das Bundesamt für Strahlenschutz die Ergebnisse der Salford-Studie zur Blut-Hirn-Schranke verfälschten

____________

Wirkung von GSM-modulierter elektromagnetischer Strahlung
auf die Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke in männlichen und weiblichen Ratten.

Effects of GSM modulated radio-frequency electromagnetic radiation on permeability of blood-brain barrier in male & female rats.  Von: Sırav B , Seyhan N; Erschienen in: J. Chem. Neuroanat. (2016)

Da Mobiltelefone immer weiter verbreitet und nah am Kopf betrieben werden, stellt sich die Frage nach der gesundheitlichen Gefährdung, insbesondere der des Hirngewebes. Diese Studie sollte untersuchen, ob 900- und 1800-MHz-Strahlung möglicherweise einen Einfluss auf die Blut-Hirn-Schranke von Ratten hat. Die Beeinträchtigung der Blut-Hirn-Schranke kann zu neurodegenerativen Prozessen führen oder es können Krebs erregende Substanzen in das Hirngewebe übertreten.

Studiendesign und Durchführung: Zur Überprüfung der Durch­­­­lässigkeit der Blut-Hirn-Schranke wurden 27 männliche (268,1  ± 41,9 g) und 26 weibliche (216,8  ± 24,7 g) junge erwachsene Ratten in 6 Gruppen eingeteilt. Je eine scheinbestrahlte Kontrollgruppe, eine bestrahlte mit 900 MHz (4,96  ± 0,04 V/m, gepulst mit 217 Hz) und eine mit 1800 MHz (4,70  ± 0,02 V/m, gepulst mit 217 Hz). Da ein Mobiltelefon im Nahfeld betrieben wird, war die Antenne des Signalgenerators 10 cm von den Tieren entfernt platziert. Die SAR wird mit 0,02 W/kg angegeben, weit unterhalb der thermischen Schwelle. Es gab keine Stressfaktoren wie Hitze, zu wenig Sauerstoff oder Umweltstress, der auf die Purkinjezellen (wichtige Rezeptorzellen für Regulationsprozesse in der Kleinhirnrinde, die Red.) einwirken könnte. Der Nachweis der Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke wurde mit Evans Blue durchgeführt. Der Farbstoff bindet an Serumalbumin nach intravenöser Verabreichung und die Menge, die in das Hirngewebe übergetreten ist, ist ein Maß für die Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke. Sofort nach Injektion des Farbstoffs erfolgte die 20-minütige Applikation der gepulsten Strahlung.

Ergebnisse: Die Temperatur im Tierkörper war nicht verändert durch die Bestrahlung. Der Evans blue-Gehalt bei den männlichen Tieren im gesamten Gehirn war 0,08 ± 0,01 mg % in der Kontrolle, bei 900 MHz 0,13  ± 0,03 mg % und bei 1800 MHz 0,26 ± 0,05 mg %, in beiden Fällen eine signifikante Erhöhung gegenüber der Kontrolle. Bei den weiblichen Tieren war der Farbstoffgehalt im gesamten Gehirn 0,14  ± 0,01 mg % in der Kontrolle, 0,24  ± 0,03 mg % bei 900 MHz und bei 1800 MHz 0,14  ± 0,02 mg %. Der Unterschied ist für 900 MHz signifikant, für 1800 MHz besteht kein statistisch signifikanter Unterschied zur Kontrolle.

Schlussfolgerungen: Mobilfunkstrahlung von 900 und 1800 MHz führt zu erhöhter Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke für Proteine nach 20 Minuten Bestrahlung, die keine Erwärmung des Gewebes hervorruft. Die 1800-MHz-Strahlung hat eine stärkere Wirkung auf die Durchlässigkeit bei den männlichen Tieren. Bei den weiblichen Tieren erzeugte die 900-MHz-Strahlung eine signifikante Erhöhung der Durchlässigkeit, bei 1800 MHz zeigte sich kein Unterschied zur Kontrollgruppe.

Die Autoren weisen darauf hin, dass immer mehr Kinder Mobiltelefone nutzen, aber nichts darüber bekannt ist, wie die Strahlung bei Kindern wirkt. Kinder sind empfindlicher gegenüber physikalischen, chemischen und biologischen Agenzien. Bezüglich der Strahlung ist bekannt, dass Kinder mehr Energie aufnehmen als Erwachsene. Sie haben höhere Ionenkonzentrationen im Gewebe und dieses hat dadurch eine höhere Leitfähigkeit. Die Wirkung der Strahlung bei Kindern müsse durch epidemiologische Studien untersucht werden, die Langzeitnutzung ebenso wie andere Erkrankungen. Weitere Studien sollten die Mechanismen der Strahlungswirkung auf das Zentralnervensystem erforschen zur Klärung der biologischen Wirkungen.

Anmerkung: Bereits 2011 führten Sirav et al. zum Endpunkt Blut-Hirn-Schranke eine Studie durch mit dem Ergebnis: „Bei den weiblichen Ratten wurde nach der Hochfrequenz-Exposition kein Albumin-Austritt in den Gehirnen gefunden. Es wurde jedoch im Vergleich zu den schein-exponierten männlichen Tieren ein signifikanter Anstieg der Albumin-Extravasation in den Gehirnen der exponierten männlichen Ratten gefunden.“ (EMF-Portal)

Quelle: https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail&newsid=1061

Gruß an die Erkennenden

TA KI

Mobilfunk und Medien: Funkstille über Strahlungsschäden


dees_celltowerDer folgende Artikel über das totale Schweigen von Industrie und Medien bezüglich der nachgewiesenen Gefahren des Mobilfunks stammt bereits von April 2007 und beschreibt die Schwierigkeiten von Journalisten, kritische Berichte über dieses Thema zu veröffentlichen.

An dieser Situation hat sich bis heute leider rein gar nichts geändert – deshalb wollen wir unseren Lesern die Lektüre dieses Beitrags, gefunden auf Initiative.cc, eindringlich empfehlen.

Wer als Journalist über Gesundheitsschäden durch Mobilfunk berichten will, erlebt merkwürdige Dinge. Von umgeschriebenen Artikeln, Sendetermin-Problemen und gekippten Enthüllungsstorys.

Ein Artikel von Uwe Krüger aus der internationalen Zeitschrift für Journalismus “message“.

 

 

Niemand will über Mobilfunk berichten

Der Stein des Anstoßes war eine etwas esoterisch anmutende Zeitschrift namens Raum und Zeit. Marc Lutz, Werbefilm-Student an der Filmakademie Ludwigsburg, war zu Besuch bei einer Freundin, die von Beruf Heilpraktikerin ist. Bei ihr lag immer viel eigenartige Literatur herum, und nun zeigte sie dem 24-jährigen einen Artikel über Mobilfunkstrahlung. Skeptisch begann er zu lesen. Ein Physiker kritisierte eine Broschüre des bayrischen Umweltministeriums, die Sendemasten völlige Unbedenklichkeit bescheinigte. Lutzens Skepsis schwand, als der Physiker ein Argument nach dem anderen sezierte und widerlegte. Ein Funkmast arbeite nur mit der lächerlichen Leistung von 2 oder 3 Watt, beruhigte die Broschüre. Falsch, sagte der Physiker: Unten gehen zwar nur wenige Watt hinein, oben kommen aber 80.000 Watt heraus. Marc Lutz war elektrisiert und begann, neben seinem Studium und den Werbefilm-Dreharbeiten zu recherchieren – über ein Problem, das offiziell nicht existiert.

mobilfunkmast_01-e1364131066823“Ich fand heraus, dass viele Menschen schon krank geworden sind, dass Deutschland einen der höchsten Grenzwerte für Mobilfunkstrahlung weltweit hat und dass dieser Grenzwert auf einen industrienahen Wissenschaftler-Verein in München zurückgeht”, erzählt der heute 31-Jährige, “es war ein Skandal ersten Ranges.” Er schrieb ein Exposé für einen Film, fand in seinem Bekanntenkreis eine Kamerafrau und zwei Produzenten und ging auf die Suche nach Geldgebern. Seine erste Station war RTL Explosiv, dort arbeitete eine gute Bekannte. Die sagte: “Super Thema – aber überleg mal, wer bei uns die Werbespots schaltet.”

Er klopfte beim Südwestrundfunk an, dort arbeitete ein Freund. Der fand das Thema spannend, wurde aber von seiner Redaktion bald ausgebremst. Beim Bayrischen Rundfunk wenig später dasselbe. “Es hieß immer, das Thema haben wir ständig in kleinen Beiträgen”, erzählt Lutz, “aber diese Beiträge endeten ja immer dort, wo es richtig brisant wird – beim Hintergrund der Grenzwerte.” Irgendwann wollte Lutz sein Material nur noch einem anderen Journalisten übergeben, der es möglichst öffentlichkeitswirksam herausbringt. Er rief bei der dpa an. “Der für Mobilfunk zuständige Redakteur fragte gleich, woher ich das alles habe. Er schien das alles schon zu wissen und wollte nur meine Quellen erfahren”, so Marc Lutz. Danach wandte er sich an den Stern. Auch dort reagierte der Redakteur zurückhaltend, vertröstete ihn auf nach seinem Urlaub, und der Kontakt verlief im Sande.

Im Volk brodelt es

mobilfunk_zitat_rtlFür die Redaktionen ist das Thema Mobilfunkstrahlung offenbar wenig sexy. Doch sie scheinen in einer anderen Welt zu leben als der Rest der Bevölkerung, wo gewaltige Unruhe herrscht, seitdem das Netz der UMTS-Masten rasant ausgebaut wird. Zahllose Bürgerinitiativen kämpfen gegen Sender in der Nachbarschaft, im Internet wimmelt es von Webseiten wie “Informationszentrum gegen Mobilfunk”, “Bürgerwelle” oder “Elektrosmog-News”. Mobilfunkkritische Ärzte gründen Initiativen wie den “Freiburger Appell” oder den “Bamberger Appell” und dokumentieren Krankheiten, von Kopfschmerzen bis Brustkrebs, die nach der Aufstellung von Funkmasten gehäuft auftraten.

Doch deren Gutachten und Schreiben an Gesundheitsämter, Ministerien und das Bundesamt für Strahlenschutz stoßen auf Desinteresse. Dabei warnt das Bundesamt für Strahlenschutz selbst schon seit einigen Jahren vor zu viel Handykonsum vor allem bei Kindern, und führenden deutschen Versicherungsfirmen ist die Sache ebenfalls nicht geheuer: Sie haben in ihren Policen für Handyhersteller und Mobilfunk-Netzbetreiber die Versicherung der Risiken von Elektrosmog wegen der “nicht einschätzbaren Gesundheitsgefahren” ausgeschlossen (SZ 28.1.2004).

In den Medien kommt von alledem wenig an. Dabei mangelt es nicht einmal an Journalisten, die zum Thema recherchieren – nur mit dem Veröffentlichen ist es nicht so einfach. Zwei Jahre lang hat zum Beispiel der Filmemacher Klaus Scheidsteger für seinen Film “Der Handykrieg” in den USA recherchiert. Dessen Protagonist, der Washingtoner Epidemiologe George Carlo, ist einer der ärgsten Feinde der Mobilfunkindustrie. Dabei leitete er in den 90er Jahren im Auftrag der US-Mobilfunkindustrie eine 28 Millionen Dollar teure Studie über Gesundheitsfolgen der Handystrahlung. Seine Ergebnisse gefielen den Geldgebern jedoch nicht: DNA-Schäden und Hirntumore bei Vieltelefonierern. Als Carlo sie öffentlich machte, fiel er in Ungnade, wurde verleumdet, und – mysteriös – sein Haus brannte nieder. Heute hilft er Handy-Geschädigten als Gutachter in Schadenersatzprozessen vor US-Gerichten.

mobile_strahlenaufnahme_01Filmemacher Scheidsteger, der das Thema entdeckte, nachdem Freunde von ihm erkrankt waren, konnte den MDR zur Mitfinanzierung der Dokumentation bewegen. Im Dezember 2005 gab er eine 45-Minuten-Fassung ab. Der MDR überwies das Geld, ließ den Film aber erst einmal in der Schublade verstauben. Nach einem Jahr fand er sich endlich im Programm: 10.35 Uhr morgens lief am 7. Dezember 2006 eine um 15 Minuten gekürzte Version; noch dazu so kurzfristig anberaumt, dass die Programmzeitschriften für diesen Sendeplatz die Wiederholung einer anderen Reportage ankündigten. Scheidsteger war aufgebracht: Die Änderungen seien nicht mit ihm abgestimmt gewesen, und das heiße Thema solle mit diesem Sendeplatz offensichtlich “unter dem Radar” laufen.

Beim MDR gibt man andere Gründe an: mangelnde Qualität. “Der Film entsprach handwerklich und inhaltlich nicht unseren Standards”, sagt Claudia Schreiner, Programmchefin Kultur und Wissenschaft, “was Spannungsbogen, Handlungsstränge, logische Abfolge der Argumente und Kameraarbeit angeht.” Im Vertrag mit Scheidsteger sei deshalb ausdrücklich die Bearbeitung und Kürzung eingeschlossen gewesen. “Außerdem fehlte der Deutschland-Bezug”, so Schreiner weiter, “was schade ist, denn es ist ja ein Thema, das auch hierzulande Bedeutung hat.” Was die Qualität angeht, so hat der MDR offenbar deutlich strengere Maßstäbe als Frankreichs größter öffentlich-rechtlicher Sender France 2. Der hatte den Film im Mai 2006 im späten Abendprogramm ausgestrahlt, in voller Länge. Das Argument des fehlenden Lokalbezugs klingt dagegen absurd: Genau jene Szenen, die in Wiener Labors gedreht wurden und die beunruhigenden Ergebnisse einer EU-Studie zeigten, fehlten in der MDR-Version.

Regionales und Kurioses

mobilfunk_illu_01Das Thema Handy-Smog wird nicht gänzlich unter den Teppich gekehrt, findet aber in aller Regel nur im Regionalen statt. So berichtete das MDR-Magazin exakt im März 2006 über die thüringische Kleinstadt Steinbach-Hallenberg, in der 17 Menschen innerhalb weniger Jahre an Krebs erkrankt sind – alle wohnen im Hauptstrahl eines Funkmastes. Der Bayerische Rundfunk brachte einen Vierminüter über Oberammergau, wo der Bürgermeister den T-Mobile-Masten den Strom abdrehen wollte, nachdem eine Neujustierung der Masten bei Anwohnern Beschwerden hervorgerufen hatte (22.11.2006); auch die Zeit berichtete (14.12.) Immerhin, unter der Rubrik “Kurioses” schaffen es Mobilfunkgeschädigte, ins Fernsehen zu kommen, so der ehemalige Funktechniker Ulrich Weiner. Der Mann ist mittlerweile schwer elektrosensibel und fährt in einem Schutzanzug von Funkloch zu Funkloch, auf der Suche nach einem ruhigen Plätzchen (MDR 19.11.2004).

Hintergrundstücke sind indes äußerst selten. Eine Ausnahme schien die 45-Minuten-Dokumentation “Bei Anruf Smog? – (Glaubens)Krieg ums Handy” (ARD 7.8.2003) zu sein. Für sie waren die Reporter bis nach Hawaii auf eine Wissenschaftlerkonferenz geflogen. Sie schien den Programmverantwortlichen aber dann doch weniger wichtig und wurde kurzfristig verschoben, zugunsten einer bunten Geschichte über die Rekordhitze in Deutschland. Der Handyfilm lief statt Mittwoch 21.45 Uhr am Folgetag auf dem deutlich schlechteren (und weniger Leuten bekannten) 23-Uhr-Platz. Sofort sprühten die Spekulationen in den Mobilfunkkritiker-Foren: Reicht der lange Arm der Industrie bis in die Schaltkonferenz der ARD-Chefredakteure?

Industrie-Infos für Redakteure

Anhaltspunkte gibt es. Da fand zum Beispiel im Oktober 2002 eine merkwürdige Informationsveranstaltung für Redakteure des Bayerischen Rundfunks statt. Zu ihr hatte der Technische Direktor des BR, Herbert Tillmann, geladen. Gleich in seiner Begrüßungsansprache wies er auf den “schmaler werdenden Geldbeutel” hin und verkündete den staunenden Zuhörern, “dass der Bayrische Rundfunk den Mobilfunkbetreibern die Mitbenutzung seiner Senderstandorte gestattet”.

mobilfunk_zitat_versicherungenDieses Nebengeschäft ist übliche Praxis auch bei den anderen ARD-Anstalten, wobei beteuert wird, dass die Einnahmen gerade mal die Kosten decken. Der BR gibt dazu die Auskunft, dass er damit etwa 4 Millionen Euro jährlich einnimmt; bei einem Gesamtbudget um die 800 Millionen sei dies zu vernachlässigen.

Trotzdem: Auf der vierstündigen Veranstaltung bekamen die BR-Redakteure ausschließlich die Sicht der Netzbetreiber zu hören. Die Schädlichkeit der Strahlung sei nicht bewiesen, mithin handele es sich nur um ein “Kommunikationsproblem”. Die Redakteure – so die Einschätzung einer Teilnehmerin – reagierten ob der Einseitigkeit der Information sichtlich genervt. Mehr und mehr beschlich sie das Gefühl, dass sie “auf Linie” gebracht werden sollten. Und so fand ein Mitschnitt des Ereignisses den Weg zu einem mobilfunkkritischen Internetforum, obwohl es Herbert Tillmann ausdrücklich als “interne Veranstaltung” bezeichnet hatte.

Es ist aufschlussreich, die Tätigkeit des einladenden Tillmann näher zu beleuchten. Der ist nämlich nicht nur Technischer Direktor des BR und damit verantwortlich für die Vermietung der BR-Immobilien an die Netzbetreiber. Er ist auch Vorsitzender der Produktions- und Technikkommission von ARD und ZDF und treibende Kraft bei der Entwicklung des öffentlich-rechtlichen Handy-TV. Darüber hinaus sitzt er im Vorstand der Forschungsgemeinschaft Funk (FGF), eines eingetragenen Vereins, der Forschung zum Thema “Wirkung elektromagnetischer Felder” finanziert – mit Geld der Mobilfunkindustrie. Die Schlagseite der FGF ist nicht nur in ihren Newslettern zu besichtigen, sondern schon in der Liste der Vorstandsmitglieder: Tillmanns Kollegen in der FGF arbeiten hauptberuflich bei Motorola, Bosch, Nokia, Vodafone, T-Mobile, E-Plus und im Bundeswirtschaftsministerium.

Bis vor kurzem saß auch ein Siemens-Vertreter namens Dr. Uwe Kullnick an diesem Tisch – und der war als Moderator und Referent der Tillmannschen Informationsveranstaltung zu Gast im Haus des BR. Nur wurde Kullnick den Redakteuren nicht als Siemens-Mann vorgestellt, das wäre wohl etwas zu plump gewesen. Der Biologe trat als Vertreter des Verbandes BITKOM auf, wo er den Arbeitskreis “Mobilfunktechnik und Gesundheit” leitet. Das war allerdings schlecht kaschierte Befangenheit: BITKOM ist laut Internet-Selbstauskunft “das Sprachrohr der IT-, Telekommunikations- und Neue-Medien-Branche” und “vertritt mehr als 1.000 Unternehmen”, die in Deutschland jährlich “120 Milliarden Euro Umsatz” erwirtschaften.

Kooperationen und Geschäfte

mobile_thermography_04_germanGeschäftliche Nähe zur Mobilfunkindustrie findet sich auch bei anderen Medien. Das ZDF unterhielt von 2001 bis 2004 zusammen mit der Telekom-Tochter T-Online das Nachrichtenportal heute.t-online.de – und bekam dafür vom Partner laut einem Bericht der SZ (8.7.2004) mehr als 3 Millionen Euro pro Jahr für die Nutzungsrechte der ZDF-Nachrichten und der Marke “heute” im Internet. Mit der Bild-Zeitung kooperiert die Telekom bis heute, das Internetportal der größten deutschen Zeitung heißt Bild.T-Online.de.

Deutschlands einflussreichste Nachrichtenagentur dpa, von der sich die meisten Regionalzeitungen ernähren, macht selbst Geschäfte im Zusammenhang mit Mobilfunk und dürfte also am Erfolg der Technologie interessiert sein. 1996 gebar die Agentur ihre 100-prozentige Tochter dpa-infocom GmbH, die Zeitungsverlagen die Entwicklung und Verbreitung von Multimedia-Angeboten offeriert. Seit Anfang 2005 geht es auch um “lokale Schlagzeilen und Sportergebnisse, Abstimmungen und Gewinnspiele per SMS oder die Einsendung von Mini-Leserbriefen direkt vom Handy” (ots-Meldung vom 3. März 2005), Partner beim Vertrieb sind unter anderem T-Mobile, E-Plus und Vodafone.

Die Zusammenarbeit funktioniert offenbar auch im Bereich der Berichterstattung gut. Die Agentur verbreitet regelmäßig Jubelmeldungen über die Vorteile von UMTS (“Das Handy als Brandmelder – mobile Kommunikation wird vielseitiger”, 6.10.2004) und die Unschädlichkeit der Strahlung (“Experte: Angst vor Handyantennen schädlicher als Strahlung”, 13.11.2003). Besonders plump: Als das Bundesamt für Strahlenschutz über eine Umfrage informierte, die ergab, dass 40 Prozent der Deutschen Angst vor Handystrahlung hätten, setzte die Redaktion das Wörtchen “lediglich” vor die beachtlichen 40 Prozent, obwohl dies bei der zugrunde liegenden Pressemitteilung gefehlt hatte. Stolz ausgestellt sind alle diese dpa-Meldungen auf der Webseite des Informationszentrums Mobilfunk, einer Lobby-Organisation der deutschen Mobilfunknetzbetreiber, die auch Lehrer und Ärzte fortbildet und kostenloses Unterrichtsmaterial an Schulen liefert.

Machtfaktor Anzeigen

Beeindruckend für alle Medien dürfte die Marktmacht der Mobilfunkindustrie sein. Und das Anzeigenvolumen, das sie zu verteilen hat. Zwischen 582 und 820 Millionen Euro gab die Telekommunikationsbranche laut Nielsen-Werbeforschung in jedem der letzten fünf Jahre aus. Die Netzbetreiber T-Online, Vodafone, O2 und E-Plus gehören alle zu den Top 50 der größten werbenden Firmen; die Telekom war im Jahr 2000 sogar die Firma mit dem größten Werbebudget im Land. Dass die ganze Branche wegen einer möglichen erneuten Grenzwertdebatte in die Knie geht, können deshalb nicht nur die um Arbeitsplätze und Steuereinnahmen besorgten Regierenden, sondern auch die Medienkonzerne nicht wollen.

apple_01Mit zusammengerechnet 26 Zeitungsseiten Anzeigen von Firmen wie Telekom, Nokia, Siemens und E-Plus war zum Beispiel die Süddeutsche Zeitung im März 2001 gesegnet, als dort ein Redakteur kündigte, weil ihm ein Artikel über Mobilfunkgeschädigte umgeschrieben worden war. Kurioserweise hatte der SZ-Hauskarikaturist Pepsch Gottscheber das Thema aufgebracht; er kämpfte in seiner Münchener Dachgeschosswohnung mit Kopfschmerzen, seitdem ein UMTS-Mast vom gegenüberliegenden Dach funkte. Lokalredakteur Thomas Grasberger sprach mit dem Zeichner, den ebenfalls betroffenen Nachbarn und mobilfunkkritischen Ärzten.

Als Grasberger seinen Artikel “Hilferuf aus dem Antennenwald” am 27.3.2001 in der Zeitung sah, war er schockiert: Der Beitrag war drastisch gekürzt, Sätze waren umgeschrieben und abgeschwächt worden und neue eingefügt, die die Glaubwürdigkeit eines kritischen Gutachters in Zweifel zogen. Das Wissenschaftsressort hatte dazwischengefunkt. “Und vor allem, ohne vorher mit mir zu reden”, sagt Grasberger.

plakat_handy_640pxEr kündigte – und machte weiter. Zusammen mit Franz Kotteder, in der SZ-Redaktion für Münchener Kultur zuständig, recherchierte er das Thema aus und veröffentlichte 2003 ein ganzes Buch: “Mobilfunk – Ein Freilandversuch am Menschen”. Darin ist nicht nur der Forschungsstand aufgearbeitet, sondern sind auch Verquickungen von Industrie, Politik und Wissenschaft dargelegt. Die Autoren berichten, wie Studien manipuliert wurden und Wissenschaftler Publikationsverbot für unliebsame Ergebnisse erhielten, etwa der Lübecker Uniklinik-Arzt Lebrecht von Klitzing.

Nach dieser Arbeit war Franz Kotteder wohl der am besten informierte Mann in der SZ-Redaktion, was den Forschungsstand zur Mobilfunkstrahlung anging. Aber seine Expertise war nicht gefragt. Stattdessen gab es den Feuilleton-Aufmacher “Strahlung als Metapher” (5.3.2004), der Mobilfunkgeschädigte als modernefeindliche Ideologiekritiker mit eingebildetem Leiden hinstellte, und den Artikel “Irre Energie” (21./22.1.2006) von Wissen-Ressortchef Patrick Illinger.

Der Autor plädiert dort für mehr Gelassenheit und schreibt über die von der EU finanzierte Reflex-Studie, die eine genverändernde Wirkung elektromagnetischer Strahlen festgestellt hatte: “Initiator der Reflex-Studie ist eine Stiftung, die der ‚Verband der Cigarettenindustrie’ finanziert hat. Ist es unseriös, die Frage zu stellen, ob Zigarettenhersteller womöglich einen Vorteil davon haben, wenn sich die Bevölkerung vor Handys mehr fürchtet als vor Tabak?”

Die Frage nach dem Einfluss der Geldgeber auf die Ergebnisse ist nicht unseriös. Aber Illinger ist inkonsequent: Er erwähnt nicht, dass der Löwenanteil aller Mobilfunkstudien von der Mobilfunkindustrie finanziert wird – 80 Prozent, wie Professor Franz Adlkofer, der Koordinator der Reflex-Studie, schätzt.

Strategische Desinformation

Die unübersichtliche Forschungssituation mit mittlerweile tausenden von Studien ist sicher auch ein Grund, warum Redakteure das Thema so vorsichtig behandeln: Unter Zeitdruck kann man sich bei der Fülle an Material kaum eine Meinung bilden. Aber was, wenn der Dissens in der Wissenschaft künstlich hergestellt wurde, indem immer neue Gutachten in Umlauf gebracht werden? Der Verdacht liegt nahe, wie das angesehene New Yorker Journal Microwave News im Juni 2006 festgestellt hat. Sie verglich Geldgeber und Ergebnisse von 85 einschlägigen Studien und stellte fest: Beruhigende Resultate korrellieren mit Industriegeld. Das Prinzip wäre nicht neu: Tabakkonzerne wie Philipp Morris und British American Tobacco vernebelten mit gekauften Wissenschaftlern jahrzehntelang den Zusammenhang zwischen Rauchen und Lungenkrebs; Ölmulti Exxon Mobile schaffte künstlichen Streit darüber, ob Kohlendioxid tatsächlich für die Erderwärmung verantwortlich ist (SZ 27.9.2006).

Spiegel ohne Neugier

danke_massenmedienImmerhin gibt selbst das Bundesamt für Strahlenschutz an, dass sechs Prozent der Deutschen elektrosensibel seien; in Schweden, wo Elektrosensibilität als Krankheit anerkannt ist, geht man von 30 Prozent der Bevölkerung aus.

So bleibt unklar, mit welcher Selbstsicherheit auch der Spiegel Mobilfunkkritiker abqualifiziert. In einem Interview mit einem Epidemiologen (9.4.2001) war man sich beim Thema Elektrosmog einig, dass man darüber gar nicht diskutieren muss. So “fragten” die zwei Spiegel-Leute ihr Gegenüber: “Das Phänomen wird gegenwärtig mit Millionenaufwand erforscht. Bisherige Studien finden aber keinen Zusammenhang zwischen Handy-Strahlen und Krebs.” Und weiter: “‘Die Elektrosmog-Gläubigen geben nie auf’, schreibt das British Medical Journal. Dabei sei es ganz egal, zu welchen Ergebnissen eine Studie kommt.” Der Experte durfte dann alles bestätigen – besonders neugierig klangen die Interviewer nicht.

Neugieriger war offenbar ein anderer Spiegel-Mann, der sich Anfang 2001 für eine geplante Titelgeschichte bei Mobilfunkkritikern umgehört hatte. Er ließ sogar bei der “Bürgerwelle”, einem Dachverband von Bürgerinitiativen gegen Funkmasten, zwei Fotografen Bilder machen, wie dessen Vorsitzender berichtet. Der Wirtschaftsredakteur Klaus-Peter Kerbusk, der sich unter anderem mit der Telekommunikationsbranche befasst, bestätigt die Recherche, die ihn sechs Wochen gekostet und bis nach Schweden geführt hat. Veröffentlicht hat er am Ende nichts. Warum? “Es gab in der Redaktion”, sagt Kerbusk, “sehr unterschiedliche Auffassungen über die möglichen Risiken und Gefahren durch die Handystrahlung.”

Der Hintergrund der Mobilfunk-Grenzwerte

Es ist immer dieselbe Antwort, die Gesundheitsämter und Ministerien auf Briefe von Ärzten geben, die auf Leiden ihrer Patienten im Zusammenhang mit Funkstrahlen aufmerksam machen: “Bei Einhaltung der Grenzwerte der 26. Verordnung zur Durchführung des Bundesimmissionsschutzgesetzes ist der Schutz der Gesundheit sichergestellt.” Ein Blick auf diese Grenzwerte lohnt sich.

dees_cell_tumorDeutschland hat einen der höchsten weltweit: 10 Millionen Mikrowatt pro Quadratmeter. Zum Vergleich: Russland, das schon viel länger zum Strahlen-Thema forscht, lässt nur 20.000 Mikrowatt zu, die Wissenschaftsdirektion STOA des EU-Parlamentes empfiehlt höchstens 100 Mikrowatt. Der deutsche Grenzwert, 1997 verabschiedet, ist von der WHO empfohlen und hat zwei Kontrollinstanzen passiert: das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) und die Strahlenschutzkommission (SSK). Das klingt vertrauenerweckend – bis man in die personellen Details eintaucht.

Denn die WHO hat ihre Empfehlung übernommen von der International Commission on Non-Ionizing Radiation Protection (ICNIRP). Dieses Gremium ist kein Teil der WHO, sondern ein Verein, der beim Amtsgericht München eingetragen ist. Er besteht aus 14 Wissenschaftlern aus verschiedenen Ländern, die teilweise auch für die Industrie arbeiten. Vorsitzender der ICNIRP war von 1996 bis 2000 der Physiker und Biophysiker Jürgen Bernhardt. Bernhardt arbeitete in den Jahren 1989 bis 1998 im Bundesamt für Strahlenschutz als Abteilungsleiter für “Medizinische Strahlenhygiene und Nichtionisierende Strahlung”, und er saß ebenfalls in der Strahlenschutzkommission, als Vorsitzender des Ausschusses “Nichtionisierende Strahlen” (von 1987 bis 1989 und von 1999 bis 2002). In einer anderen Funktion hat er also die Grenzwerte, die er selbst vorgeschlagen hat, abgesegnet.

Einen interessanten Einblick in Bernhardts Denken gibt ein Fernsehinterview vom 29.1.1997 auf 3sat (“Risiko Elektrosmog”). Darin räumte er ein, dass es “Hinweise auf krebsfördernde Wirkungen und Störungen an der Zellmembran” gebe, aber: “Wenn man die Grenzwerte reduziert, dann macht man die Wirtschaft kaputt, dann wird der Standort Deutschland gefährdet.” Da macht er sich die gleichen Sorgen wie Ex-Kanzler Schröder, der im November 2001 einen Vorstoß seines Umweltministers Trittin zur Grenzwertsenkung blockierte, “um Unruhe in der Wirtschaft zu vermeiden” (Berliner Zeitung, 10.11.2001).

Übrigens: Bei der WHO zuständig für das Thema Elektromagnetische Felder war bis vor wenigen Monaten der australische Wissenschaftler Michael Repacholi. Von 1992 bis 1996 war er Vorsitzender der ICNIRP, seitdem ist er einfaches Mitglied.

UK
(Quelle: Thomas Grasberger/Franz Kotteder: Mobilfunk – Ein Freilandversuch am Menschen. Kunstmann-Verlag, München 2003)


Artikelquelle: Initiative.cc – Funkstille über Strahlungsschäden

Quelle: http://karfreitagsgrill-weckdienst.org/2013/03/24/mobilfunk-und-medien-funkstille-uber-strahlungsschaden/#more-2659

Gruß an die modernefeindlichen Ideologiekritiker

TA KI

Weg mit dem Mobilfunkturm!


Lesen Sie hier den praxiserprobten Leitfaden, wie man eine Handy-Antenne verhindern oder wieder beseitigen kann.

gefahren des mobilfunksIn vielen Ländern wächst stetig der Protest gegen neue Mobilfunkantennen. Praktisch kein Baugesuch wird eingereicht, ohne daß nicht Hunderte protestieren. Große Teile der Bevölkerung sind völlig zu Recht wegen der von den Antennen ausgehenden elektromagnetischen Strahlung besorgt. Doch wie in vielen anderen Bereichen, diktiert auch beim Mobilfunk die Wirtschaft. Moral und Ethik scheinen in einem Bereich, der ein großes Wirtschaftswachstum aufweist, unter den Tisch gefallen zu sein. Da zur Zeit leider auch die Gesetzesgeber keinen Willen zeigen, Mensch und Umwelt besser vor der schädlichen Strahlung zu schützen, muß das Volk für sein Recht einstehen. Zu diesem Zweck entstehen laufend neue lokale Gruppierungen.

Damit auch Sie in Ihrer Gemeinde gerüstet sind, zeigen wir Ihnen hier, wie Sie mit hoher Erfolgsaussicht lokal gegen geplante und bestehende Mobilfunkantennen vorgehen können. Es gibt jedoch kein Standardrezept; jede Situation muß individuell betrachtet werden. Auch sind die rechtlichen Grundlagen und die politischen Eingreifmöglichkeiten je nach Land verschieden. Wir haben jedoch darauf geachtet, Ihnen Empfehlungen zu geben, welche in jedem Land anwendbar sein sollten.

Greifen Sie möglichst früh ein

Versuchen Sie, sich möglichst früh in den Planungsprozeß einzuschalten. Es ist nämlich leichter, eine Antenne zu verhindern, die noch nicht steht! Dazu gehört ‚stete Wachsamkeit‘, sprich, man sollte die offiziellen Publikationsorgane regelmäßig nach neuen Baugesuchen durchsehen. Setzen Sie alles daran, daß keine neuen Antennen errichtet werden – es gibt nämlich absolut keinen Bedarf dafür. Die Netzabdeckung ist in den meisten Ländern beinahe zu hundert Prozent erreicht. Heute kann man praktisch im hintersten Winkel der Erde mobil telefonieren; sei es auf einer Bergspitze oder auf einer kaum bewohnten Insel im Mittelmeer. Trotzdem sollte man auch vor bestehenden Antennen nicht zurückschrecken, denn es gibt eindeutig zu viele davon. Jeder Betreiber baut sein eigenes landesweites Netz auf. Dementsprechend überlagern sich die vielen Strahlen.

Der persönliche Kontakt kann oft den entscheidenden Unterschied ausmachen, im guten wie im schlechten. Ein direkter Kontakt ermöglicht es Ihnen, jemandem direkt in die Augen zu schauen, was einen ehrlicheren Austausch bedeutet und Ausflüchte des Gegenübers schwieriger macht. Auch dem Telefon ist gegenüber dem Brief der Vorzug zu geben. Es erlaubt Ihnen – im Gegensatz zu einem Brief – direkt auf gewisse Argumente des Gesprächspartners einzugehen. Dabei ist die persönliche Haltung entscheidend. Immer wieder habe ich festgestellt, daß jeder Mensch eigentlich genau weiß, was richtig und was falsch ist. Viele Menschen sind einfach so sehr in ihren Alltagszwängen verhaftet, daß sie sich nicht mehr getrauen, für die einfachen Grundwerte des Lebens einzustehen. Außerdem wird unser gesellschaftliches Leben ständig unnötig verkompliziert; der Sinn fürs Wesentliche scheint dadurch vielen abhanden gekommen zu sein. Es ist daher entscheidend, daß Sie immer eine positive, offene und verständnisvolle Haltung einnehmen.

Suchen Sie Verbündete

Suchen Sie nach dem Prinzip „Gemeinsam sind wir stark“ Verbündete, die ein besonderes Interesse daran haben, sich gegen eine Antenne einzusetzen. Die beste Unterstützung können Sie natürlich von Menschen erwarten, die bereits für die Thematik sensibilisiert sind – meist Leute, die persönlich betroffen sind oder es schon einmal waren. Die stärksten Motive dafür, sich gegen eine Mobilfunkantenne einzusetzen, sind der Selbstschutz sowie der Schutz der Kinder, bzw. der kommenden Generationen. Kontaktieren Sie:

1. Anwohner im näheren Umkreis einer Antenne: Meistens befinden sich in unmittelbarer Nähe eines Antennenstandorts kinderreiche Wohnquartiere. Nehmen Sie Kontakt mit den dortigen Anwohnern auf.

2. Vereine: Dies kann der Quartierverein, dem eine hohe Wohnqualität am Herzen liegt; der Elternverein, der sich für das Wohl der Kinder einsetzt; der Hauseigentümerverein, der keine Wertverluste an Liegenschaften durch die Mobilfunkantenne riskieren will; der Naturschutzverein, der sich dem Schutz der Umwelt widmet oder sonst irgendein gemeinnütziger Verein sein. Die meisten Gemeinden führen auf ihrer Homepage ein Vereinsverzeichnis mit den zuständigen Kontaktpersonen.

3. Parteien: Geben Sie auch den verschiedenen Parteien – egal wie deren politische Ausrichtung ist – die Gelegenheit, zur Thematik Stellung zu beziehen und Ihr Anliegen im besten Falle sogar zu unterstützen. Das Thema ist so weitgreifend, daß man es auf die politische Agenda einer jeden Partei setzen kann. Es eignet sich außerdem zur Profilierung bei der Bevölkerung. Die Unterstützung der Parteien kann Ihnen wiederum helfen, eine größere Medienaufmerksamkeit zu erlangen und somit mehr Menschen zu erreichen.

4. Behörden: Finden Sie heraus, wie die Haltung Ihrer lokalen Behörde zu diesem Thema ist. Wenn diese auf Ihrer Seite steht, wird die Verhinderung einer Antenne leichter sein. Leider ist es an manchen Orten noch nicht so weit. Das Recht auf Leben und auf Unversehrtheit sind Grundrechte des Menschen. Damit sind sie allen anderen Gesetzen übergeordnet. Diese Grundrechte werden in der heutigen Anwendung der Mikrowellentechnologie massiv verletzt. Machen Sie Ihre Behörden, falls sie nicht einsichtig sind, darauf aufmerksam, daß sie als Volksvertreter verpflichtet sind, die Grundrechte zu wahren und im Interesse der Bevölkerung zu handeln. Sie dürfen ruhig sagen, daß Sie nicht bereit sind, einer Behörde, die sich nicht für den Schutz des Lebens einsetzt, bei der nächsten Wahl ihre Stimme zu geben, und daß Sie dafür sorgen werden, daß dies Ihr Bekanntenkreis auch nicht tut.

Informieren Sie die Bevölkerung

1. Straßenaktion: Eine solche erlaubt den persönlichen Kontakt zu Menschen, die bisher vielleicht noch nicht sensibilisiert waren. Straßenaktionen eignen sich insbesondere auch zum Sammeln von Unterschriften. Erstellen Sie dazu eine Standortkarte mit den bestehenden und den geplanten Antennen. Die meisten Leute sind schockiert über die hohe Antennendichte. Die Standorte, ungefähre Leistungsstärke sowie der Sendestandard können länderspezifisch jeweils auf einer Online-Datenbank eingesehen werden:
Deutschland: bundesnetzagentur.de
Österreich:
senderkataster.at
Schweiz: 
funksender.ch

2. Infoveranstaltung: Laden Sie Experten als Referenten für eine Infoveranstaltung ein. So können Sie in kurzer Zeit große Menschenmassen erreichen. Wichtig für den Erfolg der Veranstaltung ist eine breite und rechtzeitige Streuung der Ankündigung (durch Aufhängen von Plakaten, Verteilen von Broschüren in Briefkästen und Auflegen in Arztpraxen, Medienmitteilungen, persönliche Einladungen).

3. Briefkastenaktion: Sie ist eine zwar zeitaufwendige, aber sehr effektive Möglichkeit, flächendeckend Informationen zu streuen. Eine Briefkastenaktion, bei der freiwillige Helfer Broschüren in jeden Briefkasten legen, eignet sich ebenfalls zum Sammeln von Unterschriften.

4. Medien: Je größer der Protest der Bevölkerung, desto interessanter wird es auch für die Medien, das Thema aufzugreifen. Es lohnt sich auf jeden Fall, die Medien (lokale Tageszeitungen und Anzeiger, Lokalradio, Lokal-TV-Sender) über geplante Antennen, Ihre Aktivitäten und beobachtete Auswirkungen zu informieren. Wichtig ist, den Medien die Brisanz des Themas zu vermitteln. Am besten funktioniert ein direkter Kontakt zu einem Journalisten, der persönlich an der Sache interessiert ist. Sie können in schwierigen Fällen, und wenn Sie die Unterstützung der Bevölkerung haben, auch selbst für Brisanz sorgen: Protestaktionen vor dem betreffenden Mobilfunkbetreiber, Mahnwachen am zukünftigen Standort und ähnliches liefert die Bilder, welche die Medien lieben. Und da die Medien gern mit Bildern arbeiten, lohnt es sich, jeweils gutes Bildmaterial zur Dokumentation an die Redaktionen einzusenden.

Erheben Sie Einsprache bei Antennenbaugesuchen

Jeder Bürger hat das Recht, sich Einsicht in die Bauvorhaben seiner Wohngemeinde zu verschaffen. Informieren Sie sich über das Vorgehen bei baurechtlichen Fragen und über allenfalls für Sie anfallende Kosten, wenn Sie eine Einsprache gegen die Mobilfunkantenne planen. Diese senken sich natürlich beträchtlich, wenn Sie viele Verbündete haben, die Sie unterstützen. Beachten Sie dabei folgende Punkte:

1. Meist sind Einsprachefristen sehr kurz angesetzt und werden bewußt in die Zeit der Sommerferien gelegt, weil dann die meisten Leute weg sind. Klären Sie bei der Gemeinde deshalb schnellstmöglich die genauen Standortangaben des laufenden Bewilligungsverfahrens, weiterer geplanter Mobilfunkantennen sowie die rechtlichen Grundlagen ab.

2. Suchen Sie sich bei rechtlichen Vorstößen einen auf diese Thematik spezialisierten Anwalt und reichen Sie nach Möglichkeit eine Sammelklage ein, indem Sie so viele Unterschriften wie möglich sammeln.

3. Lassen Sie das Standortdatenblatt von einem Fachmann prüfen. In der Regel werden die bestehenden Vorschriften verletzt. Doch wo kein Kläger, da kein Richter.

4. Reichen Sie bei Behörden und Standortgebern immer reichlich Beweismittel (neueste Studien) ein.

5. Argumentieren Sie mit möglichst vielen Einwänden (Ortsbildschutz, Schutz empfindlicher Personengruppen, neue wissenschaftliche Erkenntnisse, unwissenschaftliche Grenzwerte, Wertminderung von Liegenschaften, fehlende Haftpflichtversicherung der Mobilfunkfirma und des Standortgebers). Geben Sie aber je nach dem nicht alle Argumente auf einmal preis, damit Sie das Bewilligungsverfahren allenfalls zusätzlich verzögern können.

6. Fordern Sie Ihre Behörden auf, ihre eigenen Gebäude und Liegenschaften nicht als Antennenstandorte zuzulassen und verbindliche Richtlinien (z. B. Antennenverbot in Wohnzonen, Minimalabstand zu Schulen, Landwirtschaftsbetrieben, etc., Einschränkung der gewerblichen Nutzung von Dächern, Begrenzung von Bauobjekten auf Dachfirsthöhe, usw.) über das ganze Gemeindegebiet festzulegen.

7. Verlangen Sie auf jeden Fall ein Antennenmoratorium (einen sofortigen Stop von jeglichen weiteren Antennenbewilligungen). Dies zeigt, daß die Anlagen sowohl bei der Bevölkerung als auch bei der Gemeinde unerwünscht sind.

handyboom

Wichtige ­Grundsätze

Das Gesetz von Petkau: „Eine kleine Dosis über lange Zeit ist schädlicher, als eine große Dosis über kurze Zeit.“ Dieses Gesetz macht die Grenzwert-Diskussion hinfällig. Es gibt keinen Grenzwert, der ein Null-Risiko gewährleisten würde.

Das Gesetz der Resonanz (Induktion): Schwingungen übertragen sich. Die gepulste Mobilfunkstrahlung überträgt sich auf alles Leben. Das bedeutet, daß der Mensch, Tiere (Haare, Nerven) aber auch Pflanzen (insbesondere Nadelbäume) selbst zu Mobilfunk Antennen werden. Die Mobilfunkstrahlung greift somit bis in die Erbsubstanz der gesamten belebten wie auch in die sogenannt unbelebte Natur ein.

Mobilkommunikation vs. Biokommunikation: Zellen sind in ständiger Kommunikation miteinander. Sie tauschen nonstop lebenswichtige Informationen mit feinsten elektromagnetischen Signalen aus. Wird ein biologisches System durch die künstliche Mikrowellenstrahlung beeinflußt, hat dies in jedem Fall negative Auswirkungen auf den lebendigen Organismus.

Qualität, Quantität: Natürliche Strahlung ist technisch erzeugter Strah­lung nicht gleich: Sonnenstrahlung bringt Leben hervor, Mikrowellenstrahlung zerstört Leben. Ohne die natürliche Strahlung können wir nicht überleben. Mikrowellenstrahlung überlagert diese natürliche Strahlung.

Fazit: Alle Bestrebungen sollten kurzfristig auf eine drastische Reduktion des Mobilfunks (sowohl durch eine Grenzwertsenkung als auch durch eine Reduktion der Antennenanzahl) und langfristig auf die Ablösung der Mikrowellentechnologie durch eine ungefährliche Technologie abzielen

Nehmen Sie Kontakt zum Standortgeber auf

In der Regel werden Standortgeber durch die Mobilfunkbetreiber nur einseitig und teilweise falsch informiert, um sie dazu zu bringen, ihre Liegenschaft für einen Sendemasten zur Verfügung zu stellen. Es gilt deshalb, diesen die Kehrseite der Medaille möglichst ungeschminkt aufzuzeigen.

Rufen Sie den Standortgeber an und bitten Sie ihn um ein Treffen. Wichtig: Nehmen Sie unbedingt ein bis zwei Zeugen zu einem solchen Treffen mit.

Zeigen Sie dem Standortgeber, was ihm blüht:

Er wird sich in der gesamten Nachbarschaft sehr unbeliebt machen und mit erheblichen juristischen Eingaben zu kämpfen haben.

presse mobilfunkEr wird für allfällige Schäden haften, die an Mensch und Umwelt entstehen, jedoch keine Haftpflichtversicherung abschließen können, welche Schäden und Forderungen (Krankheit, Arbeitsausfall, Lohnausfall, Wertminderungen an benachbarten Grundstücken usw.) deckt und deshalb selbst dafür aufkommen müssen. Allein schon diese Tatsache sollte ihm zu denken geben. Julius von Rotenhahn, Sprecher der deutschen Frankona-Rückversicherung, drückte es in aller Deutlichkeit aus: „Sollte die biologische Gefahr durch elektromagnetische Mobilfunkstrahlung nachgewiesen werden, wäre dies das größte Schadenspotential, das die Versicherungswirtschaft je zu bewältigen hatte.“ Mehrere Verfahren sind zu diesem Thema beim Europäischen Gerichtshof hängig. Auch in den USA und anderen Ländern gehen die Leute bis vor die obersten Gerichtsinstanzen. Es erfordert nur einen Präzedenzfall, um das ganze Kartenhaus zum Einstürzen zu bringen. Deshalb scheut die Industrie einen wissenschaftlichen Nachweis der Schädlichkeit wie der Teufel das Weihwasser.

Der Standortgeber wird mit Einnahme-Einbußen rechnen müssen. Entweder weil die Kunden sein Geschäft boykottieren oder weil Mieter ausziehen bzw. eine Mietzinsreduktion fordern werden. Ein Zitat des Münchner Rechtsanwalts Frank Sommer dazu: „Viele Menschen, die sich eine Antenne aufs Dach haben installieren lassen, fühlen sich von den Betreibern deshalb getäuscht, weil sie nicht damit gerechnet haben, daß ihre Umgebung derart negativ auf diese Standorte reagiert; das geht so weit, daß in den Geschäften der Vermieter von Funkanlagen nicht mehr eingekauft wird, daß in Banken Konten gekündigt werden und dergleichen mehr.“

Die Angehörigen des Standortgebers (bei Landwirten auch der Viehbestand) müssen durch die Strahlung mit hoher Wahrscheinlichkeit selbst mit gesundheitlichen Problemen rechnen.

Oft geht man einen sehr einseitigen Vertrag mit den Mobilfunkbetreibern ein: Die Mobilfunkfirma kann jederzeit aus dem Vertrag aussteigen, Standortgeber hingegen sind über Jahre daran gebunden. Je nach Art des Vertrages ist es für einen Standortgeber leichter, wieder auszusteigen.

Als Firmen tragen Standortgeber Verantwortung für die Gesundheit der Angestellten. Aufgrund der zu erwartenden gesundheitlichen Auswirkungen (Konzentrationsstörungen, Gedächtnisverlust, erhöhte Krankheitsanfälligkeit der Angestellten usw.), ist es in ihrem eigenen Interesse, keine Antenne auf ihrem Gelände zuzulassen.

Sie sollten daher umgehend aus dem Vertrag aussteigen. Wie erwähnt, ist dies einfacher, solange die Antenne noch nicht steht und der Betreiber keine Verluste geltend machen kann.

Wenn all diese Argumente den Standortgeber nicht beeindrucken, können Sie in einem zweiten Schritt immer noch ‚ungemütlich‘ werden. Zum Beispiel mit einem Protestschreiben durch die Anwohner. Dabei ist es hilfreich, eine Vorlage zu verfassen, die dann in die Briefkästen verteilt wird oder im Rahmen einer Infoveranstaltung unterschrieben werden kann. Machen Sie darin den Standortgeber darauf aufmerksam, daß Sie, sollte er nicht aus dem Vertrag aussteigen, ab sofort ihr gesundheitliches Wohlbefinden regelmäßig von Fachpersonen prüfen und dokumentieren lassen werden, um ihm für allfällige Beeinträchtigungen, welche ab dem Betrieb der Anlage entstehen und in Zusammenhang mit der davon ausgehenden Strahlung gebracht werden können, die Arztrechnung zukommen zu lassen. Des weiteren würden Sie sich vorbehalten, Schadenersatzansprüche geltend zu machen.

Wenn der Standortgeber dennoch nicht einwilligt, aus dem Vertrag auszusteigen, versuchen Sie, ihn wenigstens dazu zu bringen, den Vertrag nach Ablauf nicht mehr zu erneuern.

Ohne Druck von seiten der Bevölkerung scheint im Moment nichts zu geschehen. Wagen Sie es deshalb, ein wenig ‚frech‘ zu sein, ohne an Sachlichkeit zu verlieren und versuchen Sie stets, einen Schritt voraus zu denken.
Dokumentieren Sie alle Maßnahmen. Dies ist wichtig, damit zu einem späteren Zeitpunkt alle, die jetzt nicht handeln, zur Rechenschaft gezogen werden können.

Protokollieren Sie neu auftretende gesundheitliche Störungen, wenn Sie sich längere Zeit in der Nähe von Antennen aufhalten müssen.
Fordern Sie von den Mobilfunkbetreibern unabhängige Studien an, welche die Unschädlichkeit der Mobilfunkstrahlung belegen (Umkehr der Beweislast).

Die meisten Menschen unterschätzen noch das Ausmaß der schäden dieser Technologie. Auch wenn es einigen übertrieben scheinen mag, versuchen Sie, das Gefühl für die Tragweite dieser widernatürlichen Technologie (siehe auch Grundsätze unten) zu vermitteln.

„Die Mikrowellen des Mobilfunks mit Abermillionen von Handys und den Funkwellen der Basisstationen sind der größte und uneinschätzbarste physikalische Eingriff in die natürliche Umwelt seit Menschengedenken (…) Es liegt eine uneinschätzbare Gefährdung der natürlichen Lebensgrundlage vor.“ (Aus dem Buch Gesundheitsrisiko Elektrosmog)

Beispiele, die Mut machen

Dank vielen aufmerksamen Bürgern und Bürgerinnen konnten schon unzählige geplante Antennen verhindert werden. Die folgenden Beispiele zeigen, daß auch bei bestehenden Antennen durchaus Chancen bestehen.

Schwarzenburg/Schweiz: Es handelte sich dabei zwar um einen Kurzwellensender, die Menschen wurden jedoch bei Feldstärken krank, die mit dem Mobilfunk vergleichbar sind. Als eine Petition an den damaligen Bundesrat Adolf Ogi mit der Forderung nach einer Studie, welche die Mißstände aufzeigen würde, keinen Erfolg zeigte, bildete man den Verein Schwarzenburg ohne Kurzwellensender. Am 29.3.1998 wurde der Sender nach jahrelangen Kämpfen, vor allem durch Hans Ueli Jakob, stillgelegt.

Biel/Schweiz: Der Betreiber Orange gab vor, im Rahmen der Schweizer Landesausstellung Expo 02 eine provisorische Anlage zu erstellen, die keiner Bewilligung bedurfte, unter 5 Watt senden würde und nach drei Monaten abzubrechen wäre. Wie sich aber herausstellte, wurde die Antenne fix montiert und strahlte mit einer normalen Leistung von ca. 400 Watt pro Senderichtung. Die Baudirektion verfügte den Abbruch auf Ende Juli 2002. Ein gutes Beispiel, das zeigt, wie gemogelt wird und wie wichtig es ist, den Betreibern und den Behörden auf die Finger zu schauen.

Valladolid/Spanien: Als in einer Schule in Valladolid mehrere Fälle von Kinderkrebs in Zusammenhang mit den auf dem Schulhausdach montierten Mobilfunkantennen gebracht wurden, mußte die Schule auf Druck der Bevölkerung geschlossen werden. In Spanien breitete sich der Protest derart aus, daß bis Ende 2000 für rund 5’000 Anlagen Stillegungsverfügungen erlassen wurden und über 2’000 Sendemasten stillgelegt werden mußten.

Bitte teilen Sie uns mit, wenn Ihnen weitere Fälle bekannt sind, bei welchen Antennen auf Druck der Bevölkerung abgebrochen werden mußten!

Beginnen ist alles!

Das Wichtigste ist, einfach zu beginnen. Der Einsatz für eine gute Sache beflügelt und man kommt plötzlich in Kontakt mit interessanten Menschen und neuen Themenfeldern. Versuchen Sie trotz des leidigen Themas Spaß an der Sache zu haben. Experimentieren Sie und probieren Sie verschiedene Wege aus. Es bedarf der Zeit und Muße, sich in die recht komplexe Thematik einzuarbeiten. Doch bleiben Sie dran. Es erfordert Ausdauer, doch steter Tropfen höhlt den Stein.

Sehen Sie Ihren Sieg voraus und beanspruchen Sie ihn für sich!
Eine Welt, in der viele Dinge nicht mehr in Göttlicher Ordnung sind, braucht Pioniere, die sich selbstlos für die Gesundheit von Mensch und Natur einsetzen. Wenn Sie mit dieser Motivation für eine gute Sache kämpfen, wird der Sieg in jedem Fall Ihrer sein. The World Foundation for Natural Science bietet Ihnen gerne Unterstützung an!

— Ende des Artikelauszugs —
Gruß an die Schöpfung
TA KI