Zensiert! Unmögliche Technologie der Antike


So wie es aussieht, existierte bereits vor zwei Jahrtausenden das flexible Glas, welches die Laboratorien großer Unternehmen für Mobiltelefone verwenden. Diese Technologie wurde schon zur Zeit des römischen Reiches entdeckt. Sowohl der römische Politiker und Autor Titus Petronius, als auch der römische Gelehrte Plinius der Ältere, berichten über ein merkwürdiges Ereignis, das während des Mandats von Kaiser Tiberius zwischen den Jahren 14 bis 37 n. Chr. stattfand. Alten Schriften zu folge, gab es zur damaligen Zeit einen Handwerker, der gläserne Produkte herstellen konnte, die unzerstörbar waren. Eines Tages durfte er dem römischen Kaiser höchstpersönlich seine Kunstwerke vorstellen.

Gruß an die Sehenden
TA KI

Handy, WLAN & 5G – Harmonisierung als Lebensaufgabe in einer Welt voller Elektrosmog


Richard Neubersch, der Entwickler und Mitinhaber des Unternehmens Swiss Harmony spricht mit Moderatorin Peggy Rockteschel über sein ganz persönliches und äußerst privates Herzensanliegen – die Aufklärung im Umgang mit elektromagnetischen Feldern. Die Harmonisierung von Mensch, Haus und Tier ist mehr als nur eine technische Vorkehrung, die in Zeiten von 5G von ihm empfohlen wird. Von eigenen Krisen und Lebensprozessen durchgeschüttelt, kennt er die unschönen Seiten des Lebens, wenn man nicht auf seine Seele hört. Doch er ist seelisch und mental gestärkt aus den Erfahrungen hervorgegangen und hat auf diesem Weg die Wichtigkeit der eigenen Verantwortung erkannt. Mit wachsendem Bewusstsein veränderte sich auch seine Bewusstheit im Umgang mit technischen Geräten, die er, wie er selbst sagt: sehr liebt. In diesem Gespräch propagiert er nicht, wie viele vermuten mögen, den Verzicht von Mobiltelefonen, WLAN und Co, sondern sensibilisiert uns für einen bewussteren Umgang mit ihnen. Elektrosmogbelastungen sind überall und für jeden spürbar. Zunehmend zeigen sich physische Symptome, die auf eine hohe Elektrosmogbelastung hinweisen. Breitere Frequenzspektren beeinflussen aber auch unsere seelische und psychische Konstitution. Vor allem liegt ihm das Wohlbefinden unserer Kinder am Herzen. Das Swiss Harmony Team harmonisierte bereits mehrere Schulen kostenlos und freut sich über weitere Projekte dieser Art.

Gruß an die Aufmerksamen
TA KI

Der Spion in der Hosentasche: Weiterhin viel Überwachung von Mobiltelefonen durch Bundesbehörden


Das BKA hat im ersten Halbjahr fast jeden Tag eine Funkzellenabfrage durchgeführt. Das geht aus einer aktuellen Statistik des Bundesinnenministeriums hervor. Der polizeiliche Einsatz von IMSI-Catchern steigt wieder an. Zahlen zum Bundesverfassungsschutz und dem Zoll werden jedoch verschwiegen.

Wie oft nutzen das Bundeskriminalamt (BKA), die Bundespolizei, der Zollfahndungsdienst sowie das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) ein Mobiltelefon als Spion in der Hosentasche? Das fragen die linken Bundestagsabgeordneten Andrej Hunko und Jan Korte mittlerweile regelmäßig ab. Die Anfragen werden durch das Bundesinnenministerium beantwortet.

Versand stiller SMS beim BKA nimmt zu

Sogenannte stille SMS werden auf dem Handy der EmpfängerInnen nicht angezeigt. Sie erzeugen jedoch Verbindungsdaten, die unter anderem den ungefähren Standort des Geräts protokollieren. Ermittlungsbehörden können die Daten anschließend mit richterlichem Befehl von den Mobilfunkbetreibern abfragen und dadurch Bewegungsprofile erstellen.

Im letzten Halbjahr nahm der Versand stiller SMS beim BKA deutlich zu, beim Verfassungsschutz und der Bundespolizei aber wieder ab. Der bereits im vorangegangenen Halbjahr zu beobachtende Rückgang bei der Bundespolizei ist vielleicht auf den Abschluss eines Ermittlungsverfahrens zum Nachteil der Deutschen Bahn zurückzuführen. Dies hatte das Bundesinnenministerium in der Antwort auf eine andere Anfrage mitgeteilt.

Die Zahlen zu den einzelnen Überwachungsmaßnahmen müssen mit der Zahl der betroffenen Personen und Ermittlungsverfahren ins Verhältnis gesetzt werden. So kann beispielsweise die Zahl von stillen SMS deutlich zurückgehen, aber trotzdem mehr Personen betreffen. Leider lässt sich hierzu keine Aussage machen, da die Anzahl überwachter Personen oder Ermittlungsverfahren nicht statistisch erfasst wird. Ebenfalls unbeantwortet bleibt die Frage, ob die Maßnahmen überhaupt Erkenntnisse liefern, die zur Aufklärung von Straftaten bzw. Gefahren beitrugen.

Geheimniskrämerei um technische Fähigkeiten

Schließlich bleiben viele Fragen zu den technischen Fähigkeiten ebenfalls geheim oder werden nach intransparenten Erwägungen mal mitgeteilt, mal verschwiegen. Erst in 2015 machte das Bundesinnenministerium bekannt, dass das BKA (wie beispielsweise Hamburg) den Versand von stillen SMS nunmehr „als integrierte Funktion in der TKÜ-Anlage“ selbst durchführt. Bis dahin wurde eine Anlage des Landesamts für zentrale polizeiliche Dienste (LZPD) des Landes Nordrhein-Westfalen genutzt. Bei der Bundespolizei dürfte das Informations- und Kommunikationstechnikzentrum (IKTZ) mit Sitz in Potsdam für die Durchführung zuständig sein.

Weiterhin ist nicht bekannt, inwiefern der Bundesnachrichtendienst (BND) stille SMS einsetzt. So hatte der Rechercheverbund aus NDR und Süddeutscher Zeitung berichtet, dass dieser die Maßnahme in Amtshilfe durch andere Behörden nutzt, ohne das Parlament darüber zu informieren. In einem Mailwechsel habe dem Medienbericht zufolge ein BND-Mitarbeiter darum gebeten, dies bei der Beantwortung einer Anfrage nicht zu erwähnen. Die Bundesregierung bestreitet den Sachverhalt.

Funkzellenabfragen gewöhnlich Ländersache

Mithilfe der nicht-individualisierten Funkzellenabfrage kann ermittelt werden, welche Mobiltelefone sich zu einem bestimmten Zeitpunkt in einer bestimmten Funkzelle aufgehalten haben. Die Behörden erhalten dann die Verbindungsdaten (Gerätenummern und Telefonnummern). Anschließend können Daten zu den BesitzerInnen der Telefone abgefragt werden.

Funkzellenabfragen der Bundespolizei wurden früher nicht ordentlich protokolliert, bis Mitte 2015 sollen sie „weniger als 50“ betragen haben. In der Statistik sind sie deshalb mit dem Wert 49 angegeben.

Sehr auffällig ist der diesjährige Ausreißer mit 149 Funkzellenabfragen beim BKA, wofür wir auch keine Erklärung haben. Möglich wäre, dass das BKA in einem einzelnen Verfahren besonders viele Maßnahmen durchführt. Funkzellenabfragen werden auch in Ermittlungsverfahren des Generalbundesanwalts beim Bundesgerichtshof (GBA) angeordnet, dieser beauftragt damit das BKA. Ein solches Verfahren waren die zahlreichen gleichzeitigen Sabotageakte auf Signalanlagen der Bahn vor dem G20-Gipfel.

Auch die Landeskriminalämter übernehmen Funkzellenabfragen für den GBA. Im letzten Halbjahr waren dies Bayern und Berlin sowie das Polizeipräsidium Bochum. Die allermeisten Funkzellenabfragen zur Aufklärung von Straftaten sind aber sowieso Ländersache. Auch dort nehmen die Zahlen stetig zu, wie eine Aufstellung für Berlin belegt.

Deutlich mehr Einsätze von IMSI-Catchern

IMSI-Catcher simulieren in der Nähe befindlichen Mobiltelefonen eine reguläre, starke Funkstation. Das Gerät bucht sich automatisch dort ein. Dadurch kann der Standort genauer berechnet werden. Auf diese Weise ist es etwa möglich herauszufinden, welche Mobilfunknummer zu einer bestimmten Person gehört. Technisch möglich ist auch, die Telefone abzuhören. In früheren Antworten hieß es, diese Funktion werde von Bundesbehörden nicht genutzt.

Ab dem 2. Halbjahr werden für das BfV keine Auskünfte mehr zu IMSI-Catchern gegeben, ein Grund wird nicht genannt. Ähnliches gilt seit 2015 für den Zoll. Nur deshalb tauchen sie in der Statistik mit dem Faktor Null auf. Laut den Antworten verfügt die Behörde des Finanzministeriums über keine eigenen IMSI-Catcher (mehr?) und bedient sich der Amtshilfe anderer Bundes- oder Landesbehörden.

Für eine aussagekräftige Übersicht müssten also in allen Bundesländern ähnliche Anfragen gestellt werden. Das Gleiche gilt für den Generalbundesanwalt, der im 1. Halbjahr 2017 für den Einsatz von IMSI-Catchern Amtshilfe beim BKA sowie zahlreichen Landeskriminalämtern und Polizeipräsidien beantragte.

Quellen:

1. Halbjahr 2014
2. Halbjahr 2014
1. Halbjahr 2015
2. Halbjahr 2015
1. Halbjahr 2016
2. Halbjahr 2016
1. Halbjahr 2017 (vorläufig)

Quelle: https://netzpolitik.org/2017/der-spion-in-der-hosentasche-weiterhin-viel-ueberwachung-von-mobiltelefonen-durch-bundesbehoerden/

Gruß an die Erkennenden

TA KI

Geknackte SIM-Karten- Jedes Mittel ist recht


Zunehmend geraten Internet-Sicherheitsfirmen ins Visier der Geheimdienste. Der neueste Angriff von NSA und GCHQ zielt auf die Hersteller von SIM-Karten, betroffen ist auch ein deutsches Unternehmen. Die Bundesregierung schweigt.

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Wenn jemand sich hinter dem Rücken des Besitzers an dessen ausgelagertem digitalen Gehirn namens Smartphone zu schaffen macht, dann ist er entweder kriminell oder ihm wurde ausnahmsweise das Recht dazu eingeräumt. Zwei Drittel der Deutschen nutzen täglich ein Smartphone, es gibt daher nicht mehr viele Menschen, denen das nicht unmittelbar einleuchtet, so durchdrungen ist der Alltag von der steten Kommunikation über Geräte, denen man alles Mögliche anvertraut und die unsere Bewegungsprofile festhalten. Um Inhalte von Telefonen und Computern legal auslesen zu dürfen, um also einen Blick in das Innere dieses Digitalhirns zu werfen, wird in der Regel ein Richterbeschluss benötigt.

Das ist keine deutsche Eigenheit, sondern in Demokratien ein errungener Standard. Nur für Geheimdienste gelten andere Regeln: Sie nehmen sich ganz unverschämt, was sie kriegen können. Die vergangenen Tage waren ein Feuerwerk an Veröffentlichungen über deren heimliche Operationen, um Schadsoftware in technische Systeme zu implantieren, digitale Waffenarsenale zu konstruieren und Sicherheits- und Verschlüsselungsmaßnahmen zu umgehen. Vor allem der umfangreiche Bericht von Kaspersky Lab, der die Verbreitung und Fähigkeiten solcher geheimdienstlicher Schadsoftware analysiert, macht deutlich, dass seit mehr als einem Jahrzehnt komplexe Spionagewerkzeuge auf die Menschheit und ihre Computer losgelassen werden, die mit jedem Jahr noch erweitert wurden. Die staatlichen Hacker infizieren Computersysteme nach Belieben, wenn sie nur irgendwie einen Fuß in die Tür bekommen.

Wirtschaftsspionage? Für die Regierung kein Thema

Als letzte Woche auch noch bekannt wurde, dass NSA und GCHQ bei den Herstellern von SIM-Karten für Mobiltelefone hinterrücks deren Krypto-Schlüssel erbeutet haben, bestätigte das nur die aggressiven Angriffsstrategien und die Attitüde, in Fragen der digitalen Kommunikation stehe ihnen eine Art Narrenfreiheit zu. Selbstverständlich wird den ausspionierten Mitarbeitern und den Firmen selbst nichts Unrechtes vorgeworfen, sie sind nur Kollateralschäden. Wie solche gezielten Einbrüche in Unternehmen noch mit der vorgeblichen Überwachung von Terroristen zu rechtfertigen sein soll, begründen nicht mal mehr diejenigen, die ansonsten noch immer die Privilegien der Geheimdienste verteidigt haben, sie aktuell hierzulande gar noch ausbauen wollen.

Nachdem in den ersten Monaten der Snowden-Veröffentlichungen das massenweise Abgreifen und Durchforsten der Daten aus den Netzen im Vordergrund stand, rücken in den letzten Monaten die Angriffe auf die Firmen, die ihr Geschäft mit der Verschlüsselung und Sicherheit – nicht nur der mobilen Kommunikation – machen, in den Fokus. Es ist noch keine drei Monate her, als bekannt wurde, dass Unternehmen, die Mobilfunknetzwerke betreiben, sowie deren Mitarbeiter Opfer einer Geheimdienstoperation mit dem Namen „Auroragold“ wurden.

Von der Bundesregierung kommt zu all dem nur eisernes Schweigen. Obwohl mit der Münchner Firma „Giesecke & Devrient“ nun auch ein deutsches Unternehmen Ziel des Beutezugs von GCHQ und NSA zu sein scheint und in den neuen Snowden-Enthüllungen Erwähnung findet, ist Wirtschaftsspionage offenbar weiterhin kein Thema, das diskutiert werden müsste.

Getroffen hat es diesmal als Lieferanten von SIM-Karten besonders die Firma Gemalto, die ihren Kunden in einer dürren Pressemitteilung versicherte, sie wisse auch nicht mehr als das, was von „The Intercept“ offengelegt worden war. Zur Frage, ob und wie viele Kunden von dem GCHQ-NSA-Gebaren betroffen sein könnten, macht Gemalto, ebenso wie weitere potentiell angegriffene Wettbewerber, keine Angaben. Klar ist nur: Sind die Partnergeheimdienste in den Besitz der SIM-Karten-Schlüssel gekommen, erlaubt ihnen das, die Daten und Gespräche eines erheblichen Anteils der mobilen Kommunikation zu entschlüsseln – ohne jegliche richterliche Kontrolle, versteht sich.

Rechtsfreie Parallelgesellschaft aus Geheimdiensten

Dass SIM-Karten ausgetauscht werden müssen, wird sich wohl nicht vermeiden lassen. Ob noch andere Krypto-Schlüssel erbeutet wurden, etwa für EC- oder Kreditkarten sowie Gesundheits- oder Identitätskarten, ist derzeit noch unklar. Gemalto beispielsweise produziert nach eigenen Angaben nicht nur etwa ein Drittel aller SIM-Karten, sondern für etliche Staaten auch die Chips in den elektronischen Reisepässen und weltweit etwa jede zweite der verschiedenen Chipkarten, die wir mit uns herumtragen. Nicht in jedem Fall liefert Gemalto allerdings für die Chips auch die Krypto-Schlüssel selbst mit, dennoch dürfte das Unternehmen insgesamt als kompromittiert gelten.

Was die lange Liste der Kunden solcher Hersteller dringend interessieren muss, sind genaue Informationen, welche der Produkte von den Geheimdiensten kompromittiert wurden. Denn neben der Überwachungsproblematik ist auch Identitätsdiebstahl möglich, also das Täuschen mit falschen Identifizierungsnachweisen. Im Selbstverständnis der Geheimdienste ist das ein gängiges Vorgehen, um Operationen „abzutarnen“. Die Krypto-Schlüssel auf den SIM-Karten dienten ursprünglich nicht dem Zweck, die Inhalte der Kommunikation zu schützen. Aufgrund vormals verbreiteter Abrechnungsbetrügereien durch das Klonen der SIM-Karten wollten Mobilfunkanbieter nur Abhilfe schaffen, um nicht weiter abgezockt zu werden. Heute identifizieren SIM-Karten aber faktisch Menschen.

Die kurze Gemalto-Pressemitteilung endet mit folgender Bemerkung: Es gäbe in der letzten Zeit viele staatlich finanzierte Angriffe, die in den Medien und in der Wirtschaft Beachtung gefunden hätten. Dies unterstreiche in besonderem Maße, wie ernst es um die „Cyber Security“ stünde. Es klingt wie eine Art Stoßseufzer, der in den letzten Monaten aus der Wirtschaft immer häufiger zu hören ist. Man hat sich an die Berichte über geheimdienstliche Hintertüren und gezielte Angriffe in gewisser Weise gewöhnt wie an den Wetterbericht. Dass ein Ende der Angriffe nicht absehbar ist, sondern sich eine bedrückend rechtsfreie Parallelgesellschaft aus Geheimdiensten und ihren kommerziellen Partnern bar jeder Kontrolle und hinter unseren Rücken durch die Netze hackt, sollten aber weder Wirtschaft noch Bürger akzeptieren.

Quelle: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/aus-dem-maschinenraum/geknackte-sim-karten-jedes-mittel-ist-recht-13443260.html

Gruß an die Belauschten

TA KI

 

Mikrowellen


Dieser Beitrag stammt aus der Seite „Biology Online“, wo Biologen sich u.a. auch über die MD (Morgellons-Krankheit) streiten. Es gibt harte Auseinandersetzungen. Aber hier schrieb ein Forumsmitglied vor einiger Zeit etwas über Mikrowellen, das sich interessant und auch besorgniserregend liest:

„Die unzensierten Dokumente legen offen, dass Wissenschaftler in der Sovietunion mit Erfolg Mikrowellen zur Schwächung der Blut-Gehirnschranke Mikrowellen eingesetzt hatten vom gleichen Typ, der bei Mobiltelefonen gebraucht wird. Wissenschaftler der US Army waren im Jahr 1977 erfolgreich bei der Wiederholung der Soviet-Experimente – acht Jahre bevor Mobiltelefone in Britannien allgemein erhältlich waren. Diese Arbeiten begründeten sich einerseits auf den Mikrowellen-Bombardements der amerikanischen Botschaft in Moskau und zum anderen auf den Forschungsberichten der Soviets. Zu dieser Zeit waren die Sicherheitsstandards bei der Bestrahluung mit Radiofrequenz-wellen in der Sovietunion wesentlich strenger als in den Vereinigten Staaten und zwar um beinahe das Tausendfache. Die Sicherheitsstandards in Russland und anderen osteuropäischen Ländern bei Strahlungsmengen für Radiofrequenz- und Mikrowellen-strahlung sind viel strenger als in den USA oder Westeuropa.

Diejenigen westlichen Organisationen, die den Standard bestimmen legen das Gewicht auf den Schutz der RF/MW vor der thermalen Wirkung… während der strengere Standard Russlands auch die Sorge über nicht-thermale Wirkungen und die subjektiven Symptome zum Ausdruck bringt. Biologische Untersuchungen von Enzymen und menschlichen Zellen zeigen eine Anzahl von Auswirkungen, die sich nicht einfach mit den Wärmewirkungen der Strahlung erklären lassen, auf denen unser jetziger Standard beruht. Diese umfassen Veränderungen in der Durchlässigkeit der Zellmembran gegenüber Kalium, Natrium und Kalzium; ferner Veränderungen in der Zusammen-setzung oder dem Verhalten von blutbildenden und immunologischen Zellen,

Veränderungen des Kalzium-Ionen-Austausches im Nervengewebe , Veränderungen im Muster feuernder Neuronen sowie Veränderungen in der Menge von krebsbedingten Enzymen.  Die Bestrahlung eines Mikrowellensenders für Mobiltelefone aus nächster Nähe vergrößert die Wirkung eines chemischen Mutagens auf menschliche Blutzellen, was zur Vermehrung von Anomalien im Chromosom führt.

Quelle: http://www.morgellons-faserkrankheit.de/strahlung-chemtrails/mikrowellen.html

Gruß an die Aufdecker

TA KI

Jugendliche: Bleibende Hirnschäden dank Smartphones?


Mobilfunkstrahlung macht vor allem Kinder und Jugendliche an Körper und Geist krank – und dazu noch unfruchtbar. Die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse sind alarmierend.

Von: Benjamin Seiler
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Kinder und Jugendliche surfen ja nicht nur am PC in ‚sozialen’ Netzwerken und auf Youtube, sondern vermehrt auch mit dem Smartphone oder Tablet-PC – mit anderen Worten: über Funk. Dank Wi-Fi-Routern in der Wohnung geht’s mittlerweile sogar am heimischen Computer immer häufiger kabellos ins ‚weltweite Netz’. Wie verheerend diese Mikrowellenstrahlung vor allem für die körperliche und seelische Gesundheit junger Menschen ist, lässt sich nicht mehr leugnen. Was da auf die Menschheit zurollt, ist in der absehbaren Konsequenz schlimmer als die Verheerungen beider Weltkriege zusammen. Und das ist noch untertrieben.Glücklicherweise wagen es immer mehr Wissenschaftler, den Mund aufzumachen. So kamen im September 2013 führende Experten von Top-Universitäten in den USA zusammen, um sich über die Gefahren auszutauschen, welche die drahtlose Kommunikation von Mobiltelefonen und Wi-Fi für Kinder darstellen.[1]

Verhaltensstörungen nachgewiesen

Dort sprach man nicht nur über körperliche Schädigungen, sondern vor allem auch darüber, wie die heute allgegenwärtige Funkstrahlung Hirnströme manipuliert und die Entwicklung des Gehirns dauerhaft verändert. Professor Hugh Taylor von der Yale-Universität fasste ein Experiment an Ratten mit folgenden Worten zusammen: „Das ist der erste experimentelle Beweis, dass eine bereits im Mutterleib erfolgte Bestrahlung durch Mobiltelefone tatsächlich das Verhalten im Erwachsenenalter beeinflusst.“ Laut Taylor besteht ein Zusammenhang zwischen der aufgenommenen Mikrowellenstrahlung und dem Ausmaß der Neuronenblockade. Wird der elektrische Neuronenfluss im Gehirn unterbrochen, zieht das bleibende Veränderungen im Aufbau der Gehirnstruktur nach sich. Denn genau diese elektrischen Hirnströme spielen bei der Gehirnentwicklung eine wichtige Rolle und bestimmen unser Wesen als Erwachsene maßgeblich mit – „wie wir denken und wie wir uns benehmen“, so der Forscher.

Auch Menschenbabys bekommen schon vor der Geburt eine gehörige Dosis Mikrowellenstrahlung ab – und nicht erst im Kinderwagen, wenn ihre Mütter am Handy ein Schwätzchen halten. Als Folge bilden sich im Hippocampus weniger Zellen. Das ist jener Hirnbereich, den wir für das logische Denken und Urteilsvermögen brauchen. Zusammen mit anderen Forschern weist Professor Taylor ausdrücklich darauf hin, dass vorgeburtliche Schädigungen durch Mikrowellenstrahlung nicht nur körperliche Folgen haben, sondern vor allem auch emotionale. Es ist also an der Zeit, dass sich Eltern, Mediziner und auch Politiker (!) ernsthaft fragen, ob das ständige mobile Surfen, Chatten und Texten im Internet aus unseren Kindern nur schon aufgrund der freigesetzten Strahlung verhaltensgestörte und emotional zurückgebliebene Krüppel macht.

Ausgewachsene Ratten, die im Experiment als Fötus mit Handys bestrahlt wurden, zeigten klare Anzeichen von ADHD, also Hyperaktivität und Aufmerksamkeitsstörungen. Kein Schelm, wer dabei gleich an die Kinder von heute denkt. Denn, so die einhellige Warnung der am Symposium teilnehmenden Wissenschaftler, Kinder besitzen dünnere Schädelknochen, kleinere Gehirne und eine weichere Hirnmasse als Erwachsene, sie sind also viel anfälliger auf Mikrowellenstrahlung.

Harvard-Professorin Martha Herbert hält sogar eine Verbindung zu Autismus für möglich: „Die Strahlung von Wireless-Routern und Mobilfunktürmen kann einen durcheinanderbringenden Effekt auf das Lern- und Erinnerungsvermögen ausüben und zudem immunologische und metabolische Funktionen destabilisieren. Manche Kinder werden deshalb größere Lernschwierigkeiten haben.“ Einfach ausgedrückt: Handystrahlen schwächen den Zellstoffwechsel und schlagen die Immunabwehr zusammen. Und obendrein werden wir dümmer und dümmer.
Doch darüber soll in den Medien bitteschön nicht berichtet werden. „Mächtige Industriefirmen wollen die Öffentlichkeit aus Eigennutz zu dem Glauben verleiten, dass solch hochfrequente Strahlung, die wir ja weder sehen, schmecken oder fühlen können, harmlos sei“, warnt Martha Herbert, „aber das ist nicht wahr!“

Eine neue Verhaltensstörung tritt schon so häufig auf, dass die Wissenschaft ihr einen Namen gegeben hat: Digitale Demenz. Überall auf der Welt zeigen immer mehr Kinder eine deutliche Verschlechterung ihrer motorischen und kognitiven Fähigkeiten, weil sie zu viel Zeit im Internet verbringen. Das allein, so glauben Psychiater und Hirnforscher, führt bereits zu der erwähnten disharmonischen Gehirnentwicklung – wobei sie die oben beschriebenen Folgen noch gar nicht berücksichtigt haben, die aufgrund der Mikrowellenstrahlung bei der mobilen Internetnutzung zusätzlich auftreten. Der Schaden fürs Gehirn potenziert sich beim drahtlosen Surfen im Cyberspace also auf mehreren Ebenen.

Krebs und Unfruchtbarkeit wegen Wi-Fi und Handy

Mobilfunkstrahlung stört nicht nur die seelische Entwicklung der Kinder, sondern macht sie auch körperlich krank. Häufig heißt die Diagnose dann Krebs. Das ist deswegen so, weil sich die Körperzellen von Kindern aufgrund des Körperwachstums viel schneller teilen als bei Erwachsenen. Genetische Schäden, wie sie Mikrowellen nachgewiesenermaßen in der Erbsubstanz DNA auslösen können, werden folglich rasch dupliziert und der Krebs kann sich im Körper ausbreiten. Kein Wunder also, dass seit 2011 neun verschiedene Krebsarten hochoffiziell mit dem Handygebrauch in Verbindung gebracht werden: Hirntumor, Speicheldrüsenkrebs, Leukämie, Akustikusneurinom (Tumor am Hörnerv), Augenkrebs, Schilddrüsenkrebs, Meningeom (Tumor an der Hirnhaut), Hodenkrebs und Brustkrebs. Die International Agency for Research on Cancer, welche die Weltgesundheitsorganisation berät, musste die Mobilfunkstrahlung aufgrund der Flut vorhandener Fakten widerwillig ‚als ‚mögliches Karzinogen‘ der Klasse 2B einstufen – immerhin dieselbe Gefahrenstufe wie das weltweit fast überall verbotene Pestizid DDT.

Und das, obwohl die Latenzzeit zwischen Handygebrauch und Hirntumor zwanzig bis dreißig Jahre beträgt – vermutet man, denn die Resultate dieser globalen Feldstudie werden ja erst jetzt langsam offenbar. Fest steht jedoch, dass das Hirntumorrisiko für Handynutzer unter zwanzig Jahren fünfmal größer ist als für Menschen über Fünfzig.

Auch die Fruchtbarkeit leidet. Ganz besonders bei Männern. Die am erwähnten Symposium teilnehmenden Wissenschaftler halten fest: „Es gibt einen direkten Zusammenhang zwischen der Handy­­­­nutzungsdauer und der Abnahme der Spermienzahl. Bei Männern, die ihr Mobiltelefon vier Stunden am Tag in der Hosentasche tragen, bricht sie auf die Hälfte ein. Die Spermienbeweglichkeit ist ebenfalls beeinträchtigt. Außerdem wird die mitochondriale DNA dreimal mehr geschädigt, wenn die Spermien Mobilfunkstrahlung ausgesetzt sind.“ Und einmal mehr fand man auch hier Hinweise auf psychische Störungen: Solche genetischen Mutationen in den Spermien treten nämlich umso häufiger auf, je älter der Vater ist – genauso wie später Autismus und Schizophrenie bei seinen Kindern.

Zusammen mit Frank Clegg, dem ehemaligen CEO von Microsoft Canada, prangert die Ärztin Dr. Devra Davis die milliardenschwere Mobilfunkindustrie und eine verantwortungslose Politik an, die offensichtlichen Gefahren zu ignorieren. So erklärt die Präsidentin des Environmental Health Trust: „Die heute gebräuchlichen Mobilfunkstandards für die weltweit 6,5 Milliarden Handys wurden vor siebzehn Jahren festgelegt und nie auf den neuesten Stand gebracht, obwohl sich sowohl die heutigen Nutzer als auch die Verwendung von Mobiltelefonen massiv verändert haben. Das Ausmaß der Strahlenbelastung nahm in den letzten Jahren dramatisch zu. Doch niemand hat je getestet, ob Handys für Kinder sicher sind. Unsere Kinder und Kindeskinder werden als Laborratten in einem völlig unkontrollierten Experiment missbraucht.“

Höchste Risikostufe für Versicherung

Zumindest die Versicherungen haben die Zeichen der Zeit erkannt. Im Juni 2013 verkündete SwissRe, einer der weltweit größten Versicherungskonzerne, man habe den Mobilfunk nun in die höchste Risikostufe eingefügt. Dahinter stehen allerdings nicht Überlegungen zum Schutz der Bevölkerung: „Falls ein direkter Zusammenhang zwischen elektromagnetischen Feldern und menschlichen Gesundheitsbeschwerden hergestellt werden kann, würde dies Tür und Tor für neue Schadensersatzansprüche öffnen“, schreibt der Rückversicherer im eigenen Kundenheft Swiss-Re-SONAR. „Dies würde im Endeffekt zu großen Verlusten im Bereich der Produkthaftpflichtversicherung führen.“

Während also ein Unternehmen, das weltweit Versicherungen gegen finanzielle Schäden absichert, den Mobilfunk als „potentiell hohes Risiko“ einstuft, denken Bildungspolitiker hierzulande noch immer darüber nach, ob sie jedem Kind einen freien und mobilen Internetzugang garantieren wollen – so geschehen, als Spitzenvertreter von CDU/CSU und SPD den Vertrag für die Große Koalition aushandelten, die Deutschland nun regieren soll. Sie setzt mit Schlagworten wie ‚digitales Lernen’ weiterhin auf drahtlose Netzwerke in Schulen und sogar Kindertagesstätten, obwohl der Europarat bereits empfiehlt, Funkschnittstellen (Wi-Fi) und Handys aus der Schule zu verbannen. Zum selben Schluss gelangte auch das Gesundheitsministerium von Israel. In einem Brief an den Bildungsminister schrieb der stellvertretende israelische Gesundheitsminister und chassidische Rabbiner Yaakov Litzman: „Ich fürchte wirklich, dass der Tag kommen wird, an dem wir alle wehklagen werden über den nicht rückgängig zu machenden Schaden, den wir mit unseren eigenen Händen der künftigen Generation antun.“

— Ende des vollständigen Artikels —

Bienensterben: Quasseln oder essen?


Die Bienen sterben weiter – überall dort, wo der Mensch nicht mehr ohne Mobilfunktelefon sein kann. Nach den Industrie- sind nun auch die Entwicklungsländer davon betroffen. Lesen Sie hier die lebenswichtigen neuesten Erkenntnisse darüber, wie der zunehmende Elektrosmog zu einer Bedrohung für das Überleben von Mensch, Biene und Vogel wird – und was wir dagegen unternehmen können!

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Am 25. August 2009 ging für die Amerikaner eine Ära zu Ende, als Senator Edward „Ted“ Kennedy, der jüngere Bruder von John und Robert, mit 77 Jahren einem Krebsleiden erlag. Seine Brüder wurden beide erschossen. Wie „natürlich“ aber war der Tod des „Löwen des Senats“, wie Edward Kennedy wegen seines politischen Einflusses genannt wurde, tatsächlich?

Tagelang strahlten die amerikanischen TV-Sender schier endlose Portraits über die geschichtsträchtigen und nun alle verstorbenen drei Brüder des Kennedy-Clans aus. Nur selten jedoch wurde dem Zuschauer inmitten dieser Bilderflut mitgeteilt, woran genau Ted Kennedy gestorben war: an einem Hirntumor nämlich.

Kein einziger der Journalisten und Kommentatoren fragte in diesen Berichten nach den möglichen Ursachen für dieses Krebsgeschwür in Kennedys Kopf. Und falls doch jemand darüber nachdachte, so hielt er brav den Mund, wohl wissend, welche Lawine er lostreten könnte.

Allem Anschein nach hat sich Senator Kennedy selbst buchstäblich zu Tode gekocht. Schuld daran ist ein kleiner „Mikrowellenofen“, den sich Milliarden von Menschen an den Kopf halten. Seit 47 Jahren im US-Senat, war Edward Kennedy ein sehr einflußreicher Mann gewesen, der jeden Tag stundenlang übers Handy mit anderen wichtigen Leuten sprach. Und dort hinter dem Ohr, an welches er sein Mobiltelefon drückte, begann dann der Krebs zu wuchern.

Ironie des Schicksals? Just an Ted Kennedys Todestag veröffentlichte eine internationale Arbeitsgemeinschaft im kalifornischen Berkeley ihren Bericht, wonach Handys Gehirntumore verursachen. Das von namhaften Wissenschaftlern unterzeichnete Exposé trägt den Titel Mobiltelefone und Gehirntumore: 15 Gründe zur Sorge. Wissenschaft, Meinungsmache und die Wahrheit hinter der Interphone-Studie. „Bei der Mobilfunkbestrahlung handelt es sich um das größte mit Menschen durchgeführte Gesundheitsexperiment aller Zeiten, an dem etwa vier Milliarden Personen ohne Einverständniserklärung teilnehmen“, sagte Co-Autor Lloyd Morgan bei der Pressekonferenz. „Die Wissenschaft hat ein erhöhtes Risiko für Gehirntumore sowie für Augenkrebs, Speicheldrüsentumore, Hodenkrebs, das Non-Hodgkin-Lymphom und Leukämie aufgrund der Verwendung von Mobiltelefonen nachgewiesen. Die Öffentlichkeit muß informiert werden.“

Dieser Meinung ist offenbar auch ein Amtskollege des verstorbenen Edward Kennedy. Senator Arlen Specter berief nicht einmal einen Monat später, am 14. September 2009, eine Anhörung vor dem zuständigen Unterkomitee des Senats ein. Das Thema lautete: „Gehirntumor und Mobiltelefone“.

Todesursache unbekannt?

Nicht nur wir Menschen sind Teil dieses „größten Gesundheitsexperimentes aller Zeiten“, sondern auch Billionen anderer Lebewesen, die Handys weder kaufen noch brauchen. Vor gut zwei Jahren schafften summende Insekten den Sprung in die weltweiten Schlagzeilen, wenn auch nicht ganz so prominent wie der verstorbene Senator Kennedy. Damals rätselten Fachleute und Imker über ein mysteriöses Bienensterben in Amerika, Europa und Asien, das es in diesem Ausmaß und in dieser Form noch nie zuvor gegeben hatte. Mysteriös deshalb, weil man im Bienenstock praktisch keine verendeten Insekten findet. Er ist einfach verlassen. Und wie immer, wenn Experten nicht weiter wissen, gab man dem Phänomen sehr schnell einen Namen: CCD – Colony Collapse Disorder, zu Deutsch etwa: Völkerkollaps.[1]

Besonders schwer betroffen war Nordamerika, wo an gewissen Orten bis zu 90 Prozent der Bienenvölker eingegangen waren. Doch auch Europa vermeldete massive Verluste. Und heute?

Heute ist es still geworden im Blätterwald. Nicht erst mit der Finanzkrise haben sich die Medien angeblich wichtigeren Themen zugewandt. Doch die Bienen verschwinden trotzdem weiter. 2008 starben an der amerikanischen Ostküste bis zu 70 Prozent der Populationen (in den USA sind schon mehr als ein Drittel aller Bienenvölker verendet), während die Bestände in Deutschland um 25 Prozent zurückgingen.

Kollaps des Immunsystems

Biene beim Bestäuben

Dennis van Engelsdorp vom Forschungsinstitut American Association of Professional Apiculturists (Universität von Pennsylvania) gehört zu den Wissenschaftlern, die beauftragt wurden, den mysteriösen Bienenschwund zu untersuchen. Er stellte ein bislang unbekanntes Phänomen fest: „Wir haben noch nie so viele verschiedene Viren auf einmal gesehen. Außerdem haben wir Pilze, Flagellaten und anderen Mikroorganismen gefunden. Diese Vielfalt an Pathogenen ist verwirrend.“ Van Engelsdorp vermutet, daß den mysteriösen Phänomenen eine Immunschwäche zugrunde liegt und stellt die entscheidende Frage: „Sind diese Erreger der ursächliche Streßfaktor oder die Folgeerscheinung einer ganz anderen Belastung?“

Das deutsche Nachrichtenmagazin Der Spiegel zitierte Diana Cox-Foster, ein Mitglied der CCD Working Group, mit den Worten: „Äußerst alarmierend ist, daß das Sterben mit Symptomen einhergeht, die so bisher noch nie beschrieben wurden. Das Immunsystem der Tiere scheint zusammengebrochen zu sein, manche Bienen leiden an fünf bis sechs Infektionen gleichzeitig. Doch tote Bienen sind nirgendwo zu finden (Spiegel 12/2007).“

Warum das so ist, erklärt der deutsche Forscher Dr. rer. nat. Ulrich Warnke. Der Biowissenschaftler an der Universität des Saarlandes ist ein Mitbegründer des gängigen Begriffs „Elektrosmog“ und beschäftigt sich seit über drei Jahrzehnten mit den Auswirkungen elektrischer und elektromagnetischer Felder auf Organismen. Gemäß Warnke sind technische Magnetfelder beispielsweise in der Lage, bei Bienen das für alle Lebewesen enorm wichtige Redox-System[2] im Körper zu stören. Ist das Redox-Gleichgewicht und der damit verbundene Haushalt freier Radikale aus dem Lot, können sich die Bienen laut Warnke nicht mehr nach Geruchsmomenten orientieren, und auch das lebensnotwendige Lernprogramm funktioniert nicht mehr. Mit anderen Worten, sie fliegen in die Irre und finden nicht mehr heim.

Dies ist ein erster wissenschaftlich belegter Hinweis, weshalb Elektrosmog tatsächlich für das mysteriöse Verschwinden ganzer Bienenvölker verantwortlich ist und auch als eigentliche Ursache für die vielen verschiedenen Bienenkrankheiten gelten muß. Denn, so Warnke: „Da das Redox-System jedoch auch maßgeblich das Immunsystem steuert, betrifft der gestörte Redox-Haushalt immer auch die Immunabwehr des Organismus.“

Obwohl Bienenhonig absolut keimfrei ist (dieses Lebensmittel verdirbt nicht) und sogar stark antiseptisch wirkt (man kann damit Wunden reinigen und die Heilung beschleunigen), bricht das Immunsystem der Bienen selbst zusammen – ganz ähnlich wie beim Menschen. Warum nur?

In den Augen vieler Alternativmediziner kommt dies nicht von ungefähr, sondern ist eine typische und leicht nachvollziehbare Folge von Elektrosmog, unter welchem immer mehr Personen leiden – sei dieser nun niederfrequent (Hochspannungsleitungen, Hausstrom, elektrische Geräte) oder hochfrequent (Telekommunikation).

Ein geschädigtes Immunsystem kann eine schier unüberblickbare Kaskade von möglichen Folgen nach sich ziehen, denn jeder Mensch weist individuelle biologische Schwachstellen auf, die sich dann als unterschiedliche Krankheiten manifestieren. So bilden sich eben nicht bei allen Personen die genau gleichen Krankheitsbilder aus, was es auch so schwierig macht bei der Elektrosmogproblematik wissenschaftlich anerkannte Ursachen zu belegen.

Elektromagnetismus steuert das Leben

Dabei vergißt man, daß praktisch alle physischen Krankheiten ein und dieselbe Wurzel haben: die Störung des Stoffwechsels innerhalb einer Körperzelle und/oder die Störung der Kommunikation zwischen diesen Zellen. Denn die kleinste biologische Einheit eines jeden Organismus ist nun mal die Zelle. Und so sind es gerade die Zellen, welche auf elektromagnetische Felder und Strahlung extrem sensibel reagieren. Das muß so sein, schließlich werden alle Lebensprozesse letztlich vom Sonnenlicht gesteuert – also von elektromagnetischen Wellen. Fast ebenso wichtig ist das Magnetfeld der Erde. Selbst die Nahrung, die wir essen, weist ein meßtechnisch nachweisbares energetisches Potential auf. Sowohl Fische als auch Pflanzen, die man einem speziellen Elektrofeld aussetzt, werden viel größer als üblich. Nutzpflanzen erbringen weit höhere Erträge und manchmal wandeln sich diese Tiere und Pflanzen sogar zu oft ausgestorbenen, viel widerstandsfähigeren Urformen![3] In der modernen energetischen Medizin arbeitet man seit Jahren erfolgreich mit elektrischen Impulsen, Magnetfeldern und bestimmten Frequenzen, um den Menschen ganz ohne materielle Arzneien zu heilen. – Und da sollen die technisch erzeugten Wellen von Mobilfunktürmen und anderen Telekommunikationsmitteln lebende Zellen nicht beeinflussen?!

Tatsächlich kommunizieren Zellen mit Lichtimpulsen (was sich dank Kirlianfotografie und anderen Technologien auch nachweisen läßt), also mit elektromagnetischer Strahlung. Diese ist jedoch meist milliardenfach schwächer als die heute üblichen „Grenzwerte“ für die Telekommunikation, welche unsere Gesundheit „schützen“ sollen. Sind lebende Zellen diesem Bombardement technischer Strahlen ausgesetzt, geht es ihnen nicht anders als einem klassischen Gitarrenensemble, das ein Vivaldi-Stück spielen sollte, während direkt neben den Musikern plötzlich ohrenbetäubende Rockmusik aus 1000-Watt-Lautsprechern wummert: Sie geraten aus dem Takt und ein Zusammenspiel ist nicht länger möglich. Natürlich darf man sich in diesem Beispiel fragen, welcher Idiot an einem solchen Ort an seiner Gitarre zupfen würde – doch wie, bitteschön, sollen sich Lebewesen der mittlerweile flächendeckenden Mobilfunkstrahlung entziehen?

Wenn Zellen „aus dem Takt“ geraten, wird der Organismus krank. Die Zellkommunikation muß nicht nur wegen der Intensität der abgestrahlten Mikrowellen gestört werden, sondern auch, weil die moderne Telekommunikation, gerade was den Mobilfunk betrifft, auf jenen Frequenzen oder „biologischen Fenstern“ sendet, welche Zellen „hören“ können. Und da die technische Funkstärke um Exponenten größer ist als die „Lautstärke“, mit welcher Zellen miteinander „sprechen“, müssen Zellschäden bereits bei Feldstärken auftreten, die weit unter den offiziellen „Grenzwerten“ liegen – zumal diese „Grenzwerte“ ausschließlich auf sogenannt „thermischen Effekten“ basieren. Das heißt, sie sollen bloß Schäden verhindern, welche durch Überhitzung des Kopfes entstehen, weil man sich das Handy zu lange ans Ohr gehalten und damit telefoniert hat (das im Mikrowellenofen erwärmte Mittagessen läßt grüssen!). Alle anderen Schäden werden bei diesen „Grenzwerten“ gar nicht erst berücksichtigt (siehe Mobilfunk: Der berühmte Tropfen zuviel).

 

Quelle: http://www.zeitenschrift.com/artikel/bienensterben-mobilfunk-quasseln-oder-essen#.VBiUgBb_wTx

Gruß an die Bienchen

TA KI

Mikrowellen: Die Waffe am Ohr


Der britische Mikrowellenspezialist Barrie Trower warnt die Welt vor katastrophalen Folgen des Mobilfunks. Ursprünglich stammt die Technologie aus dem Militärbereich und wurde schon vor Jahrzehnten als hochwirksame Geheimwaffe eingesetzt. Sie kann alles Leben schädigen und muss daher zwingend eingedämmt werden. Widerstand, so Trower, ist dringend nötig.

Die Tetra-Technologie betetra funkdroht unsere Gesundheit, die Gesundheit unserer Kinder und damit unsere Zukunft. Können Sie das verantworten?“ Mit diesen Worten wandte sich Beate Braun im Juli 2010 an die Polizeigewerkschaft in Schwäbisch Hall. Im Namen mehrerer Bürgerinitiativen warnte sie vor dem Behördenfunksystem, „das ein hohes Gesundheitsrisiko birgt, … für eine Kostenexplosion und enorme Folgekosten – u. a. für Energie – sorgt und in der Anwendung erhebliche Schwächen hat“. Vielerorts wurde gleich bekundet, dass solche Briefe ohnehin nichts helfen würden. Das Gegenteil war der Fall: In der Dezemberausgabe 2011 machte nicht die Schwäbisch Hällische, sondern gleich die bundesdeutsche Polizeigewerkschaft den Tetrafunk zum zentralen Thema ihrer Zeitschrift. Gesundheitliche Risiken könnten zumindest „nicht ausgeschlossen“ werden, hieß es. Auch ein kurzer Bericht über die großen Gesundheitsprobleme der englischen Polizei mit Tetra, den Beate Braun seinerzeit beigelegt hatte, wurde ebenfalls veröffentlicht. Laut Polizeigewerkschaft sind die Beamten besonders in ihren Dienstwagen gefährdet. Neben den Digitalfunk-Geräten kämen dort oft auch Diensthandys und private Mobiltelefone dazu. Das Fahrzeug wirke wie ein Metall-Käfig, der die Strahlung nach außen hin abschirme. Die Digitalfunk-Strahlen sind auch bei Krankentransporten gefährlich. Untersuchungen aus England belegen, dass Herzschrittmacher aussetzen können.

Inzwischen regt sich in Bayern in weit mehr als hundert Gemeinden zum Teil heftiger Widerstand gegen den Tetra-Funk. Immer mehr Gemeinderatsbeschlüsse verbieten zumindest vorübergehend das Aufstellen der Funkmasten. Immer mehr Feuerwehren und Rettungsdienste, bis hin zur Bayerischen Bergwacht, entschlossen sich, (vorerst) ganz auf Tetra zu verzichten. „Wir Feuerwehren brauchen mit Sicherheit keinen Digitalfunk, weil wir mit unserem Analogfunk bestens bedient sind. Da können wir uns darauf verlassen“, erklärte etwa Leopold Schmid, Kreisbrandrat des Landkreises Deggendorf.

Krebs und Urteilsschwäche wegen Polizeifunk?

Der wachsende Widerstand ist ebenso erfreulich wie notwendig. Denn das Beispiel England sollte Warnung genug sein: Kurz nachdem die Polizei in der nordenglischen Provinz Lancashire den Probebetrieb der Digitalfunktechnologie aufgenommen hatte, berichteten Polizisten über Übelkeit, Magen, Kopf- und Zahnschmerzen, Schlaflosigkeit, Hautausschläge, Nasenbluten und Bluthochdruck. Auch Krebserkrankungen traten häufiger auf. 2010 verklagten schließlich 176 erkrankte Polizeibeamte aus Lancashire ihren Arbeitgeber auf Schadenersatz.

Von Anfang an vor den Folgen gewarnt hatte Barrie Trower. Der Brite gilt als einer der Top-Mikrowellenexperten weltweit: Laut eigenen Angaben lehrte er bereits in den 1960er-Jahren im Auftrag der britischen Regierung Kriegsführung mit Mikrowellen (Microwave Warfare Establishment), in den 1970er-Jahren zählte zu seinen Aufgabenbereichen die Befragung von Spionen, die mit Mikrowellen-Kriegführung zu tun hatten.

In seinem 2001 für den Polizeiverband von England und Wales verfassten Bericht warnte Trower nicht nur eindringlich vor den Gesundheitsgefahren von TETRA, sondern auch vor der Pulsung von 17,6 Hertz (Wellen pro Sekunde) der Endgeräte. Diese Pulsung ist im Gehirn verantwortlich für Entscheidungen in Notfallsituationen, erklärt Trower. Unglaublich: Ein Behördenfunk für Rettung, Feuerwehr, Polizei, der so „tickt“, dass die Entscheidungsfähigkeit negativ beeinflusst werden kann! Was noch dazu kommt: 17,6 Hertz ist ganz nahe der Frequenz von 16 Hz, die den stärksten Kalzium-Ausfluss aus den Gehirnzellen auslöst. Diese Tatsache stellte die deutsche Strahlenschutzkommission bereits 1992 in einer Publikation fest. Das Ausströmen von Kalzium beeinträchtigt die Apoptose, also den programmierten Zelltod, was zu Krebsentwicklung führen kann, so Trower. Kalzium ist für den Körper von universeller Bedeutung, wie der Allgemeinmediziner Hans-Christoph Scheiner erklärt: „So liefern Kalzium-Ionen etwa die Grundlage jeder Nervenleitung und jeder Muskelkontraktion, weshalb bei einer Verminderung der Kalzium-Ionen in den Zellen die Nervenleitung zwangsläufig gestört ist.“ Zudem regeln Kalzium-Ionen die Freisetzung von Neuro-Transmittern – die Informationsübertragung zwischen den Nervenzellen kann also durch die Tetra-Pulsung gestört werden.

Trowers dramatische Aussage über das seit über zehn Jahren laufende Experiment in Großbritannien: „Laut Regierungsangaben könnten heute 7’000 oder mehr Polizistinnen und Polizisten mit langsam wachsenden Tumoren umherlaufen. Sie wurden nicht über die Warnungen oder die Gefahren unterrichtet. Binnen drei Monaten kamen fünf Polizistinnen mit Nackentumoren zu mir nach Hause. Sie sagen, der Polizeiverband helfe ihnen nicht, sie würden im Gegenteil gemobbt und könnten versetzt werden oder ihren Job verlieren, wenn sie mit diesem Thema an die Öffentlichkeit gehen. In einem Regierungsdokument heißt es sogar, dass man bei der Polizei und anderen Blaulichtorganisationen ein wissenschaftliches Experiment zur Krebsentstehung durchführen will.“ Der Grund: „Die Mitarbeiter sind meist jung und fit.“

Ach, und übrigens: Dieses Tetra-Digitalfunksystem ist bereits in rund 30 Länder rund um die Welt verkauft worden.

Geheimwaffe der Militärs

Die Mikrowellentechnologie wurde ursprünglich nicht für Funk-, sondern für Kriegszwecke eingesetzt. Bereits 1971 habe, so Trower, das zum US-Militärkomplex zählende Naval Medical Research Institute 120 Krankheiten aus 2’300 Studien aufgelistet, die in Zusammenhang mit Radio- und Mikrowellen gebracht wurden. Die Mikrowellentechnologie habe sich von den 1950er- bis in die 1970er-Jahre als so perfekte und gefährliche militärische Waffe herausgestellt, dass der US-Armeegeheimdienst DIA (Defense Intelligence Agency) den westlichen Regierungen empfahl, darüber zu schweigen – was auch passiert sei. „So sind Mikrowellen bis heute unbekannte, aber hocheffektive Geheimwaffen des Militärs“, erklärt Trower. In einem Dokument des DIA aus dem Jahre 1976, das sich mit den „biologischen Wirkungen elektromagnetischer Bestrahlung (Radiowellen und Mikrowellen) eurasischer kommunistischer Länder“ beschäftigt, heißt es: „Wenn die höher entwickelten Nationen des Westens streng bei der Durchsetzung erhöhter Bestrahlungsstandards sind, könnte dies nachteilige Auswirkungen auf die Industrieproduktion und Militäroperationen haben.“ Das Dokument listet verschiedene ausgelöste Krankheiten auf, abhängig von der Wellenlänge und der Strahlungsintensität. Aufgrund dieser Fakten habe das Dokument vor der Öffentlichkeit geheim gehalten werden müssen, erklärt Trower.

Mikrowellen-Die_Waffe_am_Ohr21976 kam ans Tageslicht, dass die US-amerikanische Botschaft in Moskau rund 15 Jahre lang mit Mikrowellen bestrahlt wurde. Verschiedenste (Krebs-)Erkrankungen waren die Folge, „das gesamte Personal musste ausgetauscht werden“. Man könne mit diesen Waffen sogar wählen, welche Krankheit z.B. regierungskritische Menschen bekommen sollen oder gezielt das Herz, die Lungen, das Hormonsystem zu schwächen. „Es ist sehr leicht, Leute zu bestrahlen, die die Regierung nicht will.“

Inzwischen verfügen Hochfrequenzwaffen über eine viel ausgeklügeltere Technik: „Bis heute sind diese Waffen so weiterentwickelt worden, dass man sich für deren Einsatz nicht einmal mehr im selben Land befinden muss.“ Trower erklärt, mindestens zwei spezielle Funksender zu kennen, die die Fähigkeit haben, ein anderes Land wirtschaftlich zu zerstören: Mikrowellen werden dabei so in die Ionosphäre gestrahlt, dass sie sich auf ein bestimmtes Land hinunter reflektieren lassen. „Man kann gezielt alle Rinder, alle Schafe treffen oder gleich alle Tiere schädigen, das Immunsystem der Pflanzen schwächen, damit sie nicht mehr gesund sind, sogar zu wachsen aufhören und sterben.“ Die Potenziale seien vergleichbar mit einer Atombombe.

Langsam fangen auch Massenmedien an, über erschreckende Entwicklungen zu berichten: So strahlte das ZDF Anfang 2012 einen Beitrag über einen Mikrowellenstrahler aus, der in den USA für Einsätze gegen Demonstranten entwickelt wird und über die 40-fache Stärke einer Haushaltsmikrowelle verfügt: Die Strahlung reicht bis zu 500 Meter weit, kann die Haut der Demonstranten so stark aufheizen, dass diese sich regelrecht gegrillt fühlen und so in die Flucht geschlagen werden. Die Gesundheitsauswirkungen sind nicht abschätzbar.

Menschen zahlen für eigene Überwachung

Doch Mikrowellen werden schon längst nicht nur militärisch, sondern über den Mobilfunk auch zivil genutzt. Eine Welt ohne Handy, WLAN oder DECT-Schnurlostelefon scheint undenkbar. Warum? Profit ist ein Grund, meint Barry Trower. Die Mobilfunkindustrie verdiene nämlich geschätzte drei Billionen Dollar im Jahr. Wenn solche Summen hereinkommen, könne man sich jede Menge Top-Anwälte leisten, Regierungen kaufen und gar Menschen bedrohen. „Die Verbündeten der Industrie sind die Geheimdienste: Sie können jedes einzelne Gespräch aufzeichnen und wissen immer, wo der Betroffene ist. Hätten die Mächtigen versucht, ein solches System den Menschen aufzuzwingen, dann hätte es Aufstände gegeben. So aber zahlen die Leute mit ihren Handygebühren freiwillig dafür, überwacht zu werden. Denn die Regierungen haben die Tendenz, die Macht des Volkes möglichst beschneiden zu wollen.“

Inzwischen sind die auftretenden Gesundheitsprobleme so zahlreich geworden, dass sie von Gerichten nicht länger ignoriert werden können, berichtet der Engländer: Vier Urteile des Obersten Gerichtshofs von Großbritannien beweisen inzwischen, dass Mikrowellen Krebs verursachen können. Zwölf epidemiologische Studien zeigen, dass Menschen, die im Abstand von 500 Metern zu Funkanlagen leben, krankheitsanfälliger sind als Vergleichsgruppen. 19 Richtersprüche haben dazu geführt, dass Funksender wegen Krebserkrankungen abmontiert werden mussten, und selbst zwei von der Industrie finanzierte Studien kommen zum Ergebnis, Mikrowellen könnten Krebs verursachen – eine davon ist der im Jahr 2000 veröffentlichte Eclog-Report der Deutschen Telekom (T-Mobile). „Die andere industriefinanzierte Studie zeigt, dass Mikrowellen das Gehirn aktivieren können, was gerade bei Kindern Schlaflosigkeit hervorrufen kann. Wir wissen, dass bei einem Kind schon nach drei Minuten Handybenutzung die Gehirnaktivität zwei Stunden lang erhöht ist. Das Kind ist dann möglicherweise hyperaktiv oder es benimmt sich schlecht. Auf der anderen Seite kann Mobilfunk zu mehr Trägheit führen.“

Auch bei Erwachsenen kommen die Gehirnwellen bereits nach einem zehnminütigen Telefonat sehr lange nicht ins normale Frequenzmuster zurück. Der Preis für die bespitzelten und bestrahlten Menschen ist laut Trower sehr hoch: „Wir wissen, dass rund drei Prozent der Bevölkerung deshalb ernsthaft krank wird.“ Alleine in Großbritannien sind das 1,8 Mio. Menschen.

Warum Mikrowellen die Radiowellen in der Kommunikation abgelöst haben, liegt auf der Hand: Sie durchdringen mühelos Backstein und Beton – aber logischerweise auch den menschlichen Körper. Inzwischen zeigen, so Trower, über 8’300 Untersuchungen, dass bereits geringe Mikrowellen-Strahlungsdosen Schäden hervorrufen können. Das Hauptsymptom, das auch meist zuerst auftritt, ist ein gestörtes Immunsystem, gefolgt von neurologischen Problemen wie Depressionen, Selbstmordgedanken oder auch häufigeren und länger andauernden Erkältungen. In ungünstigen Fällen kann es auch zu Leukämie oder ähnlichen Erkrankungen kommen. „Als erstes betroffen sind Embryos und Kinder, gefolgt von Frauen, Kranken, Älteren und schließlich gesunden, jungen Männern. Es betrifft aber den gesamten Planeten, denn jedes lebende Wesen besteht auf atomarer Ebene aus exakt denselben Stoffen. Man schädigt alles.“

Für Barry Trower hat dieses Problem auch eine soziale Komponente: „Schauen Sie nur, wo die meisten Sender stehen: in Gegenden, wo die Menschen Geld brauchen. Man wählt bevorzugt die armen Gegenden rund um Städte. Die Regierung hält Krankenhäuser, Schulen, Universitäten arm, um auf deren Dächer Mobilfunkantennen zu setzen. Auf der anderen Seite werden Sie nicht einen Sender im Garten eines Wohlhabenden sehen.“

— Ende des Artikelauszugs —

WLAN: Ein unkontrolliertes Experiment


Elektrosmog

Jahrzehnte wissenschaftlicher Forschung über die schädlichen Auswirkungen elektromagnetischer Felder legen nahe, einen vorsichtigeren Umgang mit mobilen Kommunikationstechnologien zu pflegen. Das gilt besonders für Kinder und Heranwachsende, da die gefährliche Strahlung tief ins Hirn eindringen kann.

Die jahrzehntelange wissenschaftliche Erforschung des Gefahrenpotenzials elektromagnetischer Felder zeigt, dass wir Kommunikationstechnologien wie Mobilfunk und WLAN umsichtiger verwenden müssen. Gerade bei Kindern ist Vorsicht geboten, denn die schädliche Strahlung kann tief in ihr Gehirn eindringen.

Das 21. Jahrhundert ist durch die stark beschleunigte Entwicklung der drahtlosen Kommunikation gekennzeichnet. Zur elektromagnetischen Verschmutzung der Atmosphäre tragen nicht nur Radio- und Fernsehsignale bei, sondern auch Satellitenübertragungen und in neuerer Zeit die Wi-Fi-Netzwerke (WLAN). In den Vereinigten Staaten waren im Jahr 2010 bei etwas über 300 Millionen Einwohnern bereits 285 Millionen Mobiltelefone registriert. Schätzungen zufolge nutzen von den ca. sieben Milliarden Menschen auf unserem Planeten derzeit mehr als fünf Milliarden Mobiltelefone.

Vor zwei Jahren stufte die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) die im Mobilfunk verwendeten elektromagnetischen Felder als möglicherweise krebserregend ein. Dieser Artikel diskutiert die Gesundheitsgefahren elektromagnetischer Strahlung ebenso wie die fehlenden wissenschaftlichen Erkenntnisse und behördlichen Maßnahmen, die nötig sind, um das Leben auf unserem Planeten besser zu schützen.

Das Problem: Ionisierende vs. nicht-ionisierende Strahlung

Die heutige Wissenschaft legt ihr Augenmerk verstärkt auf zwei physikalische Einflussfaktoren: ionisierende und nicht-ionisierende Strahlung. Hierbei sollen gemeinsame Wirkungsmechanismen gefunden und der Nutzen für die Bevölkerung ebenso wie die Gesundheitsgefahren erforscht werden. Beiden Phänomenen gemein ist das Wort „Strahlung“. Aus der Sicht des Physikers handelt es sich dabei um zwei verschiedene Erscheinungen, die separat beschrieben werden. Dabei wird jedoch völlig vernachlässigt, dass der jeweils andere Faktor gleichzeitig vorhanden ist, dass die beiden Strahlungsarten also gemeinsam vorkommen und wirken.

Nach gängiger Auffassung ruft ionisierende Strahlung Gesundheitsschäden hervor, die durch energetische Wirkung und die dadurch resultierende Ionisation des Körpergewebes entstehen. Die Schäden treten bei Überschreitung bestimmter Grenzwerte auf und können bereits kurze Zeit nach der Bestrahlung sichtbar werden, normalerweise innerhalb einiger Stunden oder Tage. Nach jahrzehntelanger Forschung kennt die Wissenschaft heute eine Vielzahl potenziell gefährlicher Auswirkungen ionisierender Strahlung. Die Forschungsergebnisse bestätigten sich bei der Auswertung der Gesundheitsschäden, an denen die Reaktorbelegschaft und die Bevölkerung nach dem Tschernobyl-Unfall vor einem Vierteljahrhundert litten (Grigoriev, 2012a, 2012b; Sage, 2012).

Was wissen wir aber über nicht-ionisierende Strahlung? Im Grunde gar nichts. Nicht einmal das Verhalten einfacher, in der Natur vorkommender magnetischer, elektrischer und elektromagnetischer Felder (EMF) verstehen wir komplett, obwohl auch hier Forschung betrieben wird. Die Erde ist einer großen Zahl elektromagnetischer Strahlungsquellen aus dem Weltall ausgesetzt. Die bislang ausgereifteste Analyse der Evolution unserer Biosphäre aus dem Blickwinkel der Weltall-Erde-Beziehungen wurde vor langer Zeit von Chizevskii angefertigt. Vor über 45 Jahren verfasste der hervorragende sowjetische Bioelektromagnetismus-Forscher Yuri Kholodov das Buch „Man in the Magnetic Web“. Lange bevor der Mobilfunk aufkam, wies Kholodov bereits darauf hin, dass unsere Biosphäre in einen Ozean elektromagnetischer Wellen getaucht ist.

Das ist aber noch nicht das ganze Problem. Der raschen Entwicklung der Nachrichtenübermittlung durch Satelliten folgte die Einführung der Mobiltelefone und in jüngerer Zeit der WLAN-Technologie. Hierdurch haben sich die elektromagnetischen Umweltbedingungen drastisch verändert. Die gesamte Biosphäre – jeder auf der Erde lebende Organismus – ist kontinuierlich dem Einfluss elektromagnetischer Felder ausgesetzt, deren Quellen wir nicht bemerken, und deren Amplituden und Frequenzen wir nicht kennen. Zumeist beachten wir das komplexe Strahlennetzwerk gar nicht, das – neben Satelliten und Mobiltelefonen – auch von Radio- und Fernsehsendern, WLAN-Basisstationen und sonstigen drahtlosen Kommunikationsmitteln erzeugt wird.

Wo wir gerade bei den Gefahren der Wi-Fi-Technologie sind, sollten wir darauf hinweisen, dass hierzu nicht nur WLAN-fähige Mobiltelefone gehören, sondern – viel wichtiger – alle Sender und Verteiler von WLAN-Signalen, hauptsächlich Antennen, Funk-Router, und Basisstationen. An vielen öffentlichen Orten werden WLAN-Zugänge errichtet, damit wir mobil im Internet arbeiten können. Das mag verständlich klingen. Warum muss aber auch in U-Bahn-Tunneln die Versorgung sichergestellt werden? Das erfordert offensichtlich Richtstrahlung mit hoher Sendeleistung, der alle Fahrgäste ausgesetzt sind, nur damit die Nutzer von Smartphones und sonstigen WLAN-Spielzeugen bequem im Netz surfen können.

Was genau ist WLAN? Es handelt sich um eine beliebte und verbreitete Technologie, mit der elektronische Geräte drahtlos (durch Funkwellen) Daten über ein Computernetzwerk austauschen können. Dazu gehört auch Highspeed-Internet. WLAN-fähige Geräte verbinden sich mit einer Netzwerk-Ressource (z. B. dem Internet) über eine Basisstation, also einen drahtlosen Netzwerk-Zugriffspunkt. Eine solche Basisstation hat innerhalb von Gebäuden eine Reichweite von ca. 20 Metern, außerhalb ist die Reichweite deutlich größer.

Die Grafik von Nickolay Lamm zeigt, wie WLAN-Funkwellen dem menschlichen Auge erscheinen würden, wenn wir sie sehen könnten. Quelle: http://tinyurl.com/mwd9vu7

Elektromagnetische Felder in der Biosphäre

Die Wirkung nicht-ionisierender Strahlung kann – im Gegensatz zu ionisierender – so gut wie nie direkt bei der Bestrahlung (oder kurz danach) beobachtet werden. Selbst wenn wir „thermische“ Einflüsse betrachten und die spezifische Absorptionsrate (SAR) hinzuziehen, ist nachweislich immer eine gewisse Zeitspanne nötig, bis eine Wirkung eintritt (vgl. Markov, 2006).

Durch unsere langjährige Erfahrung in der Strahlenbiologie und der Bioelektromagnetismus-Forschung können wir bestätigen, dass die biologischen Auswirkungen elektromagnetischer Felder auf den menschlichen Körper keine thermischen sind. EMF müssen vielmehr aus niedrigenergetischen Gesichtspunkten betrachtet werden. Hier sind Proteinfaltungsänderungen (Konformationsänderungen) in Zellstrukturen und Einflüsse auf die biochemische Signal-Transduktions-Kaskade ebenso zu beachten wie die Ausprägung der EMF auf der Ebene wichtiger Biomoleküle. Die Auswirkungen haben vermutlich eher informatorischen Charakter, deshalb dauert es eine gewisse Zeit, bis weitere biochemische und physiologische Veränderungen anlaufen und wahrnehmbar werden (vgl. Markov, 2012).

In den späten 1970er und den 1980er Jahren kamen Diskussionen über zwei Probleme der öffentlichen Gesundheit auf: Einerseits die potenzielle Gefahr, die von niederfrequenten EMF ausgeht (z. B. aus Stromleitungen), andererseits die mobile Kommunikation, die hochfrequente EMF nutzt und eine ernste Gesundheitsgefahr für die Bevölkerung darstellt. Ein Autor wies darauf hin, dass die heutige Menschheit Teil eines globalen Experiments ist, das von der Industrie ohne jede Regulierung, Vorschrift und Kontrolle durchgeführt wird (vgl. Grigoriev, 2012b).

In den letzten beiden Jahrzehnten entwickelte sich die drahtlose Kommunikation zur am schnellsten wachsenden Technologie. Sie hat sich über die gesamte Erde verbreitet. Etwa fünf Milliarden Mobiltelefone sind registriert, in Industrieländern ebenso wie in Entwicklungsländern. Dabei sind nicht nur die Benutzer der Funktechnologie der exponentiell wachsenden Belastung durch Hochfrequenzstrahlung ausgesetzt, sondern sämtliche Bewohner des Planeten.

In öffentlichen Räumen wie Schulen, Supermärkten, Krankenhäusern und Verkehrsmitteln können wir beobachten, dass fast jeder junge Mensch ein elektronisches Gerät bei sich trägt – sei es ein Spiel oder die neueste Version eines Smartphones. Einen solchen Zivilisationsfortschritt bietet uns die heutige Industrie und Technik. Die Frage ist nur: zu welchem Preis?

Mobiltelefone senden Hochfrequenzstrahlung mit einer Energiedichte aus, die ca. zwei Milliarden mal höher ist als bei natürlich vorkommender Strahlung. Zudem sind sie so konzipiert, dass sie direkt am Kopf des Benutzers betrieben werden. Deshalb wird ein Großteil der Sendeleistung unmittelbar in den Kopf abgestrahlt. Die kleinen Mobiltelefone geben auf effektive Weise eine große Energiemenge in kleine Bereiche des Kopfes ab, wodurch sie Schäden am Gehirn verursachen können.

EMF-Emission und -Absorption

Wir möchten an der Stelle anmerken, dass dieses um sich greifende Problem nicht neu ist. Im Jahr 1995 bemerkte Robert C. Kane:

„Die heutige Praxis der Herstellerindustrie, mit vollem Wissen Produkte zu vermarkten und zu vertreiben, die dem menschlichen Körper Schaden zufügen, ist in der Geschichte der Menschheit beispiellos.“ (Kane, 2001)

Was ist der eindringlichen Aussage eines ehemaligen Chefentwicklers der Firma Motorola noch hinzuzufügen? [Kanes Buch „Cellular Telephone Russian Roulette“ steht unter http://tinyurl.com/7vymy8x komplett im Netz.]

Eine der ersten Arbeiten zur Absorption elektromagnetischer Energie wurde von Schwan und Piersol (1954) veröffentlicht. Die Autoren knüpfen darin eine Verbindung zwischen Gewebeaufbau und Strahlungsaufnahme. Wichtig hierbei: Die Zusammensetzung von Körpergewebe ist sehr komplex und unterscheidet sich von Organ zu Organ ebenso wie von Mensch zu Mensch. Aus biophysikalischer Sicht hängt die Energieabsorption auch davon ab, wie tief die Strahlung bei unterschiedlichen Sendefrequenzen in das Gewebe eindringt. Im Bereich zwischen 825 und 845 MHz liegt die Eindringtiefe zwischen 2,0 und 3,8 cm (vgl. Polk & Postow, 1986).

Vor 40 Jahren schrieb Michaelson über wiederholte Strahlenbelastung:

„Der kumulative Effekt ist so zu verstehen, dass sich die Schäden bei mehrfacher Strahlenbelastung anhäufen. Dabei ist jede einzelne Bestrahlung in der Lage, einen geringfügigen Schaden zu verursachen. Anders ausgedrückt: Eine Einzelbestrahlung kann eine unmerkliche thermische Verletzung nach sich ziehen, wobei der Körper den erlittenen Schaden selbst reparieren kann, wenn genügend Zeit (Stunden oder Tage) zur Verfügung steht. Der Schaden ist daher reversibel und geht nicht in einen auffälligen permanenten oder semipermanenten Zustand über. Kommt es innerhalb der zur Heilung nötigen Zeitspanne zu einer weiteren Strahlungseinwirkung (oder mehreren), kann der Schaden eine permanente Stufe erreichen.“ (vgl. Michaelson, 1972)

Die wiederholte Reizung eines bestimmten Gewebebereichs („Hot Spot“, z. B. ein kleiner Teil des Gehirns) kann also zu einem dauerhaften und irreparablen Defekt führen. Ein Teil des Problems liegt darin begründet, dass die betroffene Person nichts über das Eindringen der Strahlung und die damit verbundene Gefahr weiß.

Wie wir sehen, liefert uns die Wissenschaft der 1950er bis 1990er Jahre bereits grundlegende Erkenntnisse und Nachweise, dass hochfrequente elektromagnetische Felder menschlichen Organen Schaden zufügen können, insbesondere dem Gehirn. Wir haben sogar detailliertes Wissen über die Wirkung in verschiedenen Frequenzbereichen: Eine Reihe von Studien ergab, dass elektromagnetische Energie im Bereich um 900 MHz schädlicher sein kann als Strahlung im Bereich von 2.450 MHz, weil sie tiefer in organisches Gewebe eindringen und demzufolge mehr Energie in das Gewebe transportieren kann. Im Jahr 1976 schloss J. C. Lin, dass mit einer Frequenz von 918 MHz ausgestrahlte elektro­magnetische Felder bei ähnlicher Energiedichte eine größere Gefahr für das menschliche Gehirn darstellen als mit 2.450 MHz ausgestrahlte (vgl. Lin, 1976).

Studien über Diathermie-Anwendungen [„Kurzwellen-Therapie“, Anm. d. Übers.] zeigen ebenfalls übereinstimmend, dass elektromagnetische Energie bei Frequenzen um und unter 900 MHz am besten geeignet ist, tief in Hirngewebe einzudringen. Verglichen mit höheren Frequenzen ist die Eindringtiefe in diesem auch von Mobiltelefonen verwendeten Frequenzbereich deutlich größer. Tief liegendes Gewebe (z. B. das Gehirn) absorbiert die größten Energiemengen, während Fettschichten und Knochen viel weniger Energie aufnehmen (vgl. Johnson & Guy, 1972). Wichtig ist die Anmerkung, dass thermische Effekte in tief liegenden Gewebeschichten nachweislich ohne signifikante Erhitzung der Gewebeoberfläche auftreten können. Natürlich sind die Frequenzen, bei denen Diathermie- und Hyperthermie-Anwendungen (Überwärmungstherapie) die besten therapeutischen Resultate erzielen, auch diejenigen, die unter unkontrollierten Bedingungen dem Menschen am gefährlichsten werden können. Gerade die förderlichen Absorptionseigenschaften der Frequenzbereiche um 750 und 915 MHz machen also die Strahlung von Mobiltelefonen im 825–845-MHz-Band so gefährlich (vgl. Kane, 2001).

Probleme bei Standards und Richtlinien

Nun stellt sich die offensichtliche Frage: Wenn die Wissenschaft schon seit Jahrzehnten Kenntnisse über die Gefahren elektromagnetischer Strahlung hat, warum stehen solche Probleme dann nicht ganz oben auf der Prioritätenliste der heutigen Forschung? Wir möchten zwei Hauptgründe dafür nennen: die politische Macht der Industrie und das Versagen der Wissenschaftsgemeinde.

Die wichtigsten Regularien und Standards wurden vom Verband der Ingenieure für Elektrotechnik und Elektronik (IEEE) und der Internationalen Kommission für den Schutz vor nicht-ionisierender Strahlung (ICNIRP) in den Jahren 2005 und 2009 etabliert. Die beschriebenen Verfahren und die Terminologie werden von Physikern und Biologen nicht anerkannt, bleiben aber dennoch geltende Richtlinien, hauptsächlich für die Industrie.

Dass im Zusammenhang mit Hochfrequenzstrahlung über potenzielle „gesundheitliche Auswirkungen“ statt „Gesundheitsgefährdung“ gesprochen wird, kann nur verwundern. Der Begriff „Auswirkungen“ wird möglicherweise bewusst falsch verwendet, um die Bevölkerung nicht wegen der Gefahren in Unruhe zu versetzen, die mit dem Einsatz der Strahlung in der Nähe des menschlichen Gehirns einhergehen.

Wenn Ingenieure behaupten, ein über die thermische Wirkung hinausgehender Einfluss von Hochfrequenzstrahlung könne nicht belegt werden, führen sie die Wissenschaft ebenso wie die Bevölkerung in die Irre. Darauf haben wir an anderer Stelle (vgl. Markov, 2006) bereits hingewiesen. Die Möglichkeit nicht-thermischer Auswirkungen zu verneinen ist unvernünftig. Noch schlimmer ist die erwähnte Vermischung von „Auswirkungen“ und „Gefahren“. Von der Bioelektromagnetismus-Forschung wurden hunderte Abhandlungen veröffentlicht, die sich der Gentoxizität sowie den Modifikationen an der DNS und anderen wichtigen Biomolekülen widmen. In einer Arbeit von Israel, Zaryabova und Ivanova (2013) wird richtig darauf hingewiesen, dass selbst die von internationalen Ausschüssen vorgelegte Definition des thermischen Effekts nicht akkurat ist.

Epidemiologen behaupten, dass keine schlüssigen Beweise für DNS-Modifikationen vorliegen. Ebenso behaupten sie, dass es „keine überzeugenden und konsistenten Beweise für einen Zusammenhang zwischen der von Mobiltelefonen ausgehenden nicht-ionisierenden Strahlung und einem Krebsrisiko“ gebe (Boice & Tarone, 2011). Erstaunlicherweise wurde der Artikel von Boice & Tarone publiziert, nachdem die IARC Hochfrequenzstrahlung als „für Menschen möglicherweise krebserregend“ eingestuft hatte. In einem kürzlich veröffentlichten Artikel erörtert Markov (2012), wie die lange hinausgezögerte Publikation der Interphone-Daten dazu führte, dass zwei Teilnehmergruppen der Studie einander widersprechende Arbeiten veröffentlichten.

Seit über einem halben Jahrhundert arbeitet eine Gruppe bedeutender Strategen und Richtliniengestalter – darunter auch Wissenschaftler – mit dem Begriff „SAR“. Die spezifische Absorptionsrate (SAR) wird in Watt pro Kilogramm (W / kg) oder Milliwatt pro Gramm (mW / g) angegeben. Sie ist ein Maß für die Energie, die von einem gegebenen Körpergewebe absorbiert wird. D. h., sie gibt die aufgenommene Strahlungsmenge an, nicht aber die von einem Gerät ausgesendete. Die Energie-Absorption erfolgt bei verschiedenen Menschen und Organen uneinheitlich und abhängig von der Sendefrequenz. Trotzdem wird der Begriff bis heute oft als Maß für die von einer EMF-Quelle abgegebene Energie benutzt. Wie soll ein technisches Gerät aber auf solche Weise charakterisiert werden? Noch einmal: Der SAR-Wert sagt aus, wie viel Energie von einem Gramm Körpergewebe aufgenommen wird.

Die unsachgemäße Verwendung des SAR-Begriffs spielt den Befürwortern der WLAN-Technologie in die Hände und ist für die Gerätehersteller von besonderem Vorteil. Stets bekräftigen sie, dass keine Erhitzung von Hirngewebe durch Hochfrequenz-EMF stattfinde und daher keine Gefahr für das menschliche Gehirn bestehe. Dabei vernachlässigen sie komplett, dass die meisten biologischen Auswirkungen nicht-thermisch sind. Wir sind davon überzeugt, dass die Sicherheitsrichtlinien unter Einbeziehung der Energieabsorption neu formuliert werden müssen.

WLAN und Mobiltelefone: Auswirkungen auf Kinder

Jeder – vom Baby bis zum Rentner – ist einer großen Zahl verschiedenartiger elektromagnetischer Felder ausgesetzt. Ein Großteil dieser Menschen ist an mobiler Kommunikation nicht interessiert. Besonders für Kinder sind die Strahlen gefährlich – viele von ihnen benutzen schon in sehr jungen Jahren Mobiltelefone ohne jede elterliche Kontrolle. Nachfolgend erläutern wir die Gefahren, die hochfrequente elektromagnetische Felder für den Teil der Bevölkerung mit sich bringen, der drahtlose Kommunikationsmittel am häufigsten verwendet: Kinder und junge Erwachsene.

Quelle: „Humanity At The Brink“. Wi-Fi-Report von Barrie Trower. http://rense.com/general96/trower.html

Bei der Risikobewertung müssen wir uns in erster Linie auf das sensible Gehirn konzentrieren, das sich bei Kindern noch in der Entwicklung befindet. Durch die Verwendung von Mobiltelefonen sind Kinder täglich und über Jahre hinweg elektromagnetischen Feldern ausgesetzt. Das hat auch Auswirkungen auf die komplexen Nervenstrukturen im Innenohr, die für das Gehör verantwortlich sind und gleichzeitig das vestibuläre System (Gleichgewichtsorgan) bilden (vgl. Grigoriev, 2006a, 2006b, 2012b).

Zum ersten Mal in der Geschichte unserer Zivilisation werden kritisch wichtige Organe des menschlichen Körpers – das Gehirn und die Nervenstrukturen im Innenohr – komplexen EMF unbekannter Stärke ausgesetzt. Aus physiologischen Gründen nimmt das Gehirn eines Kindes mehr hochfrequente elektromagnetische Strahlung auf als das eines Erwachsenen. Davon sind auch Hirnregionen betroffen, die für die intellektuelle Entwicklung verantwortlich sind. Kürzlich wurden Daten über den schädlichen Einfluss elektromagnetischer Felder auf die kognitiven Funktionen des Gehirns veröffentlicht (vgl. Grigoriev, 2012b). Zusätzlich muss beachtet werden, dass Kinder – wie von Divan, Kheifets und Obel (2008) gezeigt – bereits während der embryonalen Entwicklung elektromagnetischen Einflüssen ausgesetzt sein können.

An dieser Stelle ist es zweckmäßig, die Position der Weltgesundheitsorganisation WHO darzulegen:

„Kinder unterscheiden sich von Erwachsenen […]. Sie sind in besonderem Maße gefährdet. Während ihrer Wachstums- und Entwicklungsphase entstehen „Anfälligkeitsfenster“ – Phasen, in denen ihre Organe besonders empfindlich für bestimmte Umwelteinflüsse sein können.“ (vgl. WHO, 2003)

Leider stehen uns keine ausreichenden wissenschaftlichen Daten zur Bewertung der Gefahren zur Verfügung, die von mobiler Kommunikation ausgehen. Niemand hat bisher umfassend untersucht, welche Schäden während der Entwicklungsphase am kindlichen Gehirn entstehen können (vgl. Markov, 2012). Studien zu langfristigen Schädigungen der Hirnfunktionen bei Kindern, die kontinuierlicher Bestrahlung durch hochfrequente EMF ausgesetzt sind, liegen überhaupt nicht vor. Deshalb sollten wir bei dem Thema bei Null beginnen. Leider reagieren die verantwortlichen internationalen Organisationen und Behörden nur langsam auf das rasche Technologiewachstum. Sie vernachlässigen im Prinzip vollständig die Gefahren, denen Kinder beim mobilen Telefonieren ausgesetzt sind (vgl. Grigoriev, 2008; Markov, 2012).

Vor über zehn Jahren bezeichnete einer der Teilnehmer der WHO-Konferenz zur Harmonisierung von Standards die Vernachlässigung der von hochfrequenten EMF ausgehenden Gefahren für Kinder als Verbrechen gegen die Menschlichkeit (vgl. Markov, 2001).

Aufruf an Wissenschaftler und Ingenieure

Bei ionisierender Strahlung besteht in jedem Fall ein Zusammenhang zwischen der Strahlendosis und der Wirkung. Bei nicht-ionisierender Strahlung hingegen existiert grundsätzlich kein Schwellenwert, ab dem Auswirkungen zu beobachten sind. Zusätzlich benötigen die Effekte Zeit, um sich zu entwickeln, und werden eventuell durch verschiedene Faktoren abgeschwächt oder verstärkt (Grigoriev, 2006a, 2006b).

Unglücklicherweise haben Wissenschaftler, Politiker und Gesetzgeber die Langzeitwirkungen nicht-ionisierender Strahlung (oft aus mehreren Quellen gleichzeitig) bisher unterschätzt. Im Jahr 2003 veröffentlichte die IEEE eine Richtlinie, laut der nur der thermische Effekt biologische Auswirkungen nach sich zieht (Cho & D’Andrea, 2003). Keine Erwärmung – keine Wirkung. Die Richtlinie kommt der Industrie sehr gelegen, steht aber einer wissenschaftlichen Beurteilung der gesundheitlichen Aspekte im Weg. Wir meinen, dass die Wissenschaft stärker daran arbeiten muss, die potenziellen Gefahren zu erforschen, die dem menschlichen Organismus durch mobile Kommunikation drohen.

In dieser Hinsicht ist es wichtig, nochmals zu betonen, dass die IARC hochfrequente elektromagnetische Felder als möglicherweise krebserregend eingestuft hat (Gefahrenklasse 2B). Vor weniger als zwei Jahren änderte diese wichtige internationale Behörde ihre Einstufung von „keine schlüssigen Beweise für eine Gesundheitsgefährdung“ auf „möglicherweise krebserregend“. Die ICNIRP bekräftigt jedoch weiterhin:

„Die sich anhäufenden Belege sprechen tendenziell gegen die Hypothese, dass die Verwendung von Mobiltelefonen bei Erwachsenen Hirntumoren verursachen kann.“ (vgl. Boice & Tarone, 2011)

Damit stellt sich die Frage, warum die ICNIRP eine solche Haltung einnimmt. Wir möchten zwei verschiedene, sich letztlich ergänzende Antworten geben. Erstens: Der größte Teil der Finanzausstattung der ICNIRP kommt von der Industrie. Und zweitens (wichtiger): Die meisten Mitglieder der ICNIRP sind Ingenieure und Techniker, in deren Augen nur thermische Effekte relevant sind.

Es ist Zeit, dass Wissenschaftler – besonders Strahlenbiologen und Bioelektromagnetismus-Forscher – endlich ihre Stimme erheben. Es ist Zeit, die potenziellen Gefahren der immer stärker werdenden Hintergrundstrahlung für die menschliche Gesundheit zu erkennen und zu bewerten. Die Entwicklung der Nuklearmedizin und der Kernenergie hebt das Strahlungsniveau auf dem gesamten Planeten zusätzlich an, wobei die Auswirkungen der Katastrophen von Tschernobyl und Fukushima noch gar nicht eingerechnet sind (vgl. Akahane et al., 2012; Grigoriev, 2012c).

Schlussbemerkungen

Abschließend möchten wir Folgendes hervorheben:

  1. Aus verschiedenen Gründen wurden in den vergangenen 60 Jahren Methoden entwickelt, mit denen die von ionisierender Strahlung ausgehenden Gefahren eingeschätzt und abgewehrt werden können.
  2. Die Problematik der nicht-ionisierenden Strahlung wird erst seit kürzerer Zeit erforscht. Die Richtlinien zum Strahlenschutz weichen in verschiedenen Ländern erheblich voneinander ab. Der Grund hierfür ist, dass sie z. B. in Nordamerika durch Berechnungen von Ingenieuren und Technikern erstellt werden, in der ehemaligen Sowjetunion und den Ländern Osteuropas hingegen nach biologischen Kriterien. Trotz aller Anstrengungen der WHO, die Standards zu harmonisieren, bleibt dabei die tatsächliche Umweltverschmutzung durch nicht-ionisierende Strahlung bis heute unberücksichtigt.
  3. Ein Vergleich beider Strahlungsarten zeigt: Dass die gesamte Bevölkerung kontinuierlich und unkontrolliert niedrigenergetischen EMF ausgesetzt ist, stellt inzwischen ein ernsteres Problem für die Menschheit dar als die ionisierende Strahlung, deren Quellen örtlich bekannt sind und unter strenger Kontrolle stehen.
  4. Durch die allgegenwärtige Verwendung von Mobiltelefonen sind erstmals in der Geschichte der Menschheit Kinder schädlicher nicht-ionisierender Strahlung ausgesetzt. Selbst wenn die Strahlendosis nicht größer ist als bei Erwachsenen, sind Kinder wegen ihrer Körpergröße und physiologischen Entwicklung potenziell stärker gefährdet. Die Gefährdung ist möglicherweise mit der einiger Berufsgruppen vergleichbar.
  5. Anfang des Jahres 2012 beschloss das Europäische Parlament mit 512 zu 16 Stimmen, die EU-Mitgliedsstaaten anzuhalten, strengere Grenzwerte für die von Mobiltelefonen und WLAN-Geräten ausgehende Strahlung festzulegen, und dabei Kinder als sensibelste Bevölkerungsgruppe besonders zu berücksichtigen.
  6. Wissenschaftler und Mediziner sind in der Pflicht, ihre Stimme zu erheben: Die Gesundheitsorganisationen und die für Standards und Regulierungen verantwortlichen Behörden müssen dringend Empfehlungen formulieren und tätig werden, um die Bevölkerung und besonders die Kinder zu schützen.
  7. Wir sollten den Wissenschaftlern, Politikern und der Bevölkerung nicht mehr erzählen, dass WLAN harmlos sei.
  8. Wir sollten ehrlich sein und zugeben, dass wir nicht wissen, welche Langzeitwirkungen genau eintreten können.

Wer sonst – wenn nicht wir?

Wann – wenn nicht jetzt?

Anmerkung der Redaktion

Der vorliegende Artikel ist eine gekürzte und bearbeitete Version der Abhandlung „Wi-Fi technology: an uncontrolled global experiment on the health of mankind“, veröffentlicht in Electromagnetic Biology and Medicine (Juni 2013; 32(2):200–208) und herausgegeben von Informa UK Ltd. Der komplette Artikel kann bei Informa Healthcare unter http://tinyurl.com/pj25odw heruntergeladen werden [für US$ 43, Anm. d. Übers.].

(…)

Quelle: http://www.nexus-magazin.de/artikel/lesen/wlan-ein-unkontrolliertes-experiment?context=category&category=2

Gruß an die Sensibelen

TA KI