Benjamin Fulford 19.06.2017 (Deutsche Fassung)


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Deutsch − Benjamin Fulford – 19. Juni 2017

Der Petrodollar wird untergehen, weil Katar aus der Reihe fällt und sein Öl gegen Yuan verkauft.
Die Krise in Katar erzeugt einen wesentlichen Wendepunkt im Kampf gegen die Khasarische Mafia. Vordergründig entschieden Saudi-Arabien und andere Öl-exportierende Staaten sich zum Versuch, Katar zu blockieren „weil es den Terrorismus unterstützte.“ Als Reaktion zu diesem Schritt zeigte US-Präsident Donald Trump, dass nicht er derjenige ist, der in den USA das Sagen hat, da er zuerst diese Blockade unterstützte und dann am nächsten Tag vom Pentagon zu einer 180-Grad-Kehrtwende gezwungen wurde. Was hier tatsächlich vor sich geht ist, dass Katar einen Deal mit dem Iran erreichte und Gas aus seinen gewaltigen Gasfeldern nicht gegen wertlose Euros oder US-Dollars nach Westen exportiert, sondern nach Osten, nach Indien oder China, im Austausch gegen deren Währungen.
Das US-Hurenhaus, ups! ich meine das Repräsentantenhaus reagierte auf diese Entwicklung mit der Erfindung neuer Sanktionen gegen Russland, im Wesentlichen bestehend aus Anweisungen an Europa, teures Gas aus Amerika zu kaufen, anstelle des preiswerten Gases aus Russland. Die Deutschen und die Österreicher forderten die Amerikaner auf, eine Fliege zu machen.
Diese Entwicklungen zeigen klar den Wegfall des alten Regimes, wobei Spaltungen zwischen Washington und der EU von Tag zu Tag deutlicher werden
.
Die von der Khasarischen Mafia kontrollierten Saudis und ihre kriminellen Partner in Israel konnten zusehen, wie sich ihr vollständiger Plan einer „Arabischen NATO“ vor ihren Augen in Luft auflöste. Echte muslimische Staaten wie die Türkei, Irak, Iran, Pakistan und die Supermächte Russland und China stellten sich auf und unterstützen Katar, sodass die Saudisch/Israelische Allianz isoliert wurde. Indien und Pakistan haben sich mit Russland und China verbunden, da sie der Shanghaier-Kooperations-Organisation (Shanghai Cooperation Organization) beitraten. Von Iran wird dies im nächsten Jahr erwartet.
Das US-Militär seinerseits stellte sich sichtbar gegen die Khasarische Mafia und inszenierte in der letzten Woche militärische Übungen mit Katar, China inszenierte ebensolche Übungen mit dem Iran. Quellen des Pentagon erklärten: „Das US-Militär braucht Katar wegen der Luftwaffenbasis in Al Udeid.“ Die Pentagon-Quellen erwähnt
en die Tatsache nicht, dass Katar angeboten hatte, für 12 Milliarden Dollar Militärflugzeuge von den USA zu kaufen, um die Finanzen des Pentagons in Schwung zu halten. Jedenfalls hat die Luftwaffenbasis auch den Zweck sicherzustellen, dass der verrückte Satanist und Israelische Ministerpräsident Benyamin Netanyahu und seine Verbindungsleute des Khasarischen Mobs keinerlei Gelegenheiten bekommen, den 3. Weltkrieg anzufangen, berichten die Quellen. Eine direktere Botschaft wäre: „ERGEBT EUCH ODER STERBT.“
Der Kampf, der die Khasarische Mafia aus allen Ebenen der Kontrolle in Washington DC beseitigen soll, intensiviert sich ebenfalls. Die Kampagne der Khasaren, alles Mögliche den Russen anhängen zu wollen, löst sich auf, auch dadurch, dass sogar Handlanger der Khasaren von den Firmen-Medien beginnen, sie als völligen Schwindel darzustellen.
Die folgenden Twitter-Nachrichten von Donald Trump zeigen anschaulich, wie der Machtkampf in Washington DC vor sich geht. „Was Sie hier mitbekommen ist die größte HEXENJAGD in der politischen Geschichte Amerikas – erzeugt von einigen sehr üblen und streitenden Leuten! Sie trafen verlogene Absprachen für die Russen-Geschichte, fanden null Beweise, und jetzt behindern sie die Justiz, die sich mit dieser Lügengeschichte befasst. Nett!“ „Der Mann, der mir sagte, den FBI-Direktor zu feuern, ermittelt gegen mich, weil ich den FBI-Direktor feuerte! Hexenjagd!“
„Wie kommt es, dass die Verstrickungen von Hillary Clintons Familie und der Demokraten mit Russland nicht beachtet werden, aber meine fehlenden Verbindungen werden untersucht?“
„Die korrupte H zerstörte Telefone mit dem Hammer, ‚übertünchte‘ E-Mails, & schickte Ehemann zum Treff mit AG (Attorney General) wenige Tage bevor sie erledigt war − & die sprechen von Behinderung?“ „A.G. (General-Staatsanwältin) Lynch traf Entscheidungen zur Strafverfolgung aus politischen Gründen … und gab Hillary Clinton freie Fahrt und Schutz. Total illegal!“
Quellen des Pentagons sagen, die nächste Runde im Kampf gegen die letzten Durchhalter (holdouts) der Khasarische Mafia in Washington DC würde eingeleitet durch die Festnahmen des Stellvertretenden General-Staatsanwalts Rod Rosenst ein, des Sonder-Ermittlers Robert Mueller sowie Hillary Clinton (obwohl CIA-Quellen sagten, sie wäre letztes Jahr gestorben), Barack Obamas, der ehemaligen General-Staatsanwältin Loretta Lynch, der ehemaligen Beraterin des Nationalen Sicherheitsrates Condoleezza Rice, des ehemaligen CIA-Chefs John Brennan, des
ehemaligen NSA-Direktors Michael Hayden und anderen „von der 2. Ebene, um den Tiefen Staat (deep state) zu enthaupten.“ Quellen der CIA bestätigen, der gefeuerte FBI-Direktor James Comey habe „wie ein Kanarienvogel gesungen“, sowohl über den Khasarischen Mob als auch über die P2-Freimaurer-Loge.
„Comey wurde gezwungen, vor dem Kongress einen zeremoniellen Selbstmord in zwei Etappen zu vollziehen“, erzählen die Quellen. Er begann, seine Kollegen zu verpfeifen, um zu vermeiden, selbst mit „zahlreichen Verbrechen des Verrats, pflichtwidrigen Unterlassungen, absichtlicher Vertuschung von Erkenntnissen über Straftaten,
Hilfestellungen zur Behinderung der Justiz, usw.“ belastet zu werden, ergänzen die Pentagon-Quellen.
Der Angriff auf Trumps Schwiegersohn Jared Kushner hat sich auch verstärkt, weil Trump Chris Wray mit der Leitung des FBI beauftragte, einen Anwalt und Freund des Gouverneurs von New Jersey Chris Christie. „Kushner hasst Christie, weil der seinen kriminellen Mossad- Daddy Charles ins Gefängnis steckte, als er in New Jersey Ermittler war“, bemerken die Quellen.
Natürlich kämpfen die Khasaren ganz buchstäblich um ihre Leben, weil ihr Kontrollnetz in einer Tour schwächer wird. „Der Fraktionschef/Einpeitscher der Republikaner Steve Scalise könnte (am 14 Juni) deswegen angeschossen worden sein, weil er ein Gesetz gegen den Kinderhandel unterstützt, und weil der Kampf gegen Pädophilie eskaliert“, bemerken die Pentagon-Quellen.
Die Fraktion des Khasarischen Mobs unter George Bush Senior ist immer noch fleißig bemüht, Beweisketten gegen sie zu eliminieren, indem sie ehemalige höhere Verbündete ermordet. Aus diesem Grunde wurden der ehemalige Diktator Panamas Manuel Noriega und der Waffenhändler und CIA-Spion Adnan Khashoggi vor kurzer Zeit umgelegt, sagen Pentagon Quellen. Die Machtelite in Washington DC befindet sich inzwischen auch in einer Sackgasse, verursacht durch sich gegenseitig verstärkende Erpressungen, welche die schon seit langer Zeit erwarteten Massen-Arreste von bekannten Kriminellen verhindern, wie beispielsweise Senator John McCain. Wahrscheinlich gibt es nur die Lösung, sämtliche 70 Prozent oder so der Politiker aus Washington DC zu entfernen, sowohl Republikaner als auch Demokraten, die durch Drogen, Pädophilie, Bestechungen usw. korrumpiert sind.
Europa: Das von den Deutschen kontrollierte Vichy-Regime in Frankreich, das von der Rothschild-Puppe Emmanuel Macron betrieben wird, stahl am Sonntag die Parlamentarische Wahl, um seinem Sklaven-Regime den Anschein öffentlicher Unterstützung zu geben.
Das Französische Rothschild-Regime baut die Wagenburg, weil die von Wikileaks veröffentlichten E-Mails von Hillary Clinton der weiten Welt zeigen, was dieser Newsletter schon vor Jahren berichtete, und das ist die Tatsache, dass die Franzosen das Lybische Regime Muammar Gaddafis stürzten, weil er ihre Kontrolle über Französisch-Afrika mit seinem Plan bedrohte, einen goldgestützten Dinar herauszugeben.
Der Kampf um Afrika ist noch längst nicht vorüber, wie ein durch Frankreich inszenierter Raub an einer Gold-Mine in Mali in der letzten Woche zeigte , als ein Camp für Auswanderer überfallen wurde.
In vielen Teilen der Welt setzen die Khasaren ihre Versuche fort, durch Goldraub das Bestehen ihres Finanz-Systems zu verlängern. Auf den Philippinen half das US-Militär dem Präsidenten Rodrigo Duterte, gegen von Khasaren angeheuerte Daesh-Söldner zu kämpfen, die versuchten, in Marawai Gold zu stehlen.
Ebenfalls in der letzten Woche waren auf der Insel Bougainville zehn Lastwagen mit Söldnern auf den Weg gebracht worden, die versuchen sollten, Vertreter der White-Dragon-Society einschließlich dieses Autors gefangen zu nehmen, die König David Peii II besuchten. Die Rebellen-Armee von Bougainville stoppte sie, indem sie Bäume umlegte und eine Fernstraße sperrte, nachdem die WDS-Vertreter in Sicherheit gebracht worden waren.
Der Französische Zweig der Familie Rothschild versucht durch ihre Rio Tinto Zinc Corporation nach wie vor, Grundbesitzer in Bougainville zu zwingen, ihnen die Rechte zum Goldschürfen auf der Insel zu übertragen. Die Rothschilds wollen auch nicht, dass die ganze Welt von ihrer Schuld erfährt, bisher mindestens 10 Prozent der Inselbevölkerung abgeschlachtet zu haben. Diese Geschichte des Abschlachtens und der Umweltzerstörung
sorgt dafür, dass die Einheimischen lieber einen neuen Krieg führen als diese massen-mordenden Kriminellen auf die Insel zu lassen.
Wir werden darüber, mit weiteren damit zusammenhängenden Nachrichten, einen Sonderbericht schreiben, der noch in dieser Woche herausgegeben wird. Jetzt reicht es zu sagen, dass die Rothschilds, besonders der Französische Zweig angeführt vom gesuchten Kriminellen David de Rothschild, keinen Zugang zu irgend einer der riesigen
Gold-Vorräte auf der Insel bekommen werden. In Japan hat das Khasarische Marionetten-Regime von Shinzo Abe seine Unsicherheit gezeigt, indem es eine Gesetzesvorlage „gegen Verschwörungen“ passieren ließ, die der Regierung die Macht gibt, Leute für Verbrechen zu verhaften, die sie noch nicht ausgeführt haben. Diese Art der Forcierung von repressiven Maßnahmen haben wir auch in Ost-Europa gesehen, z.B. in Rumänien, kurz bevor die Regierungen dort kollabierten.
Quellen des Japanischen Militärs und auch aus Kreisen des Rechtsvollzugs sagen, sie würden von Politikern keine kriminellen Anweisungen annehmen, mit denen das Volk unterdrückt würde, selbst wenn dieses Gesetz genehmigt wird. Jedenfalls sagen Quellen vom Rechten Flügel aus dem Umfeld des Kaisers, Abe sei sehr krank, und sein Doktor habe ihm empfohlen zurückzutreten, oder innerhalb der nächsten sechs Monate zu sterben. Die Quelle sagt, Abe beabsichtige im Amt zu sterben.
Die Strippenzieher in Japan warten darauf, dass der Bürgerkrieg innerhalb der US-Regierung zu einem Ende kommt, bevor sie hier irgendwelche großen Veränderungen einleiten, berichten zahlreiche Quellen übereinstimmend. Deswegen bleibt hier die alte von Rockefeller/Rothschild kontrollierte Regierung erstmal im Amt, auch wenn sie keine Unterstützung mehr durch das Militär oder andere bewaffnete Einrichtungen des Land es hat. Hinter den Kulissen haben die Khasaren Japan und auch Süd-Korea schon längst verloren.
Quelle: Antimatrix.org
as_Qatar_breaks_ranks_and_sells_its_oil_in_Yuan_2017_06_19
übersetzung: mdd
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Gruß an die Aufmerksamen
TA KI

Die Prophezeiung von Muammar Gaddafi an Europäer: Ihr seid Idioten!


Ein Beitrag des russischen TV über aktuelle Flüchtlingskrise in Europa, es werden die Worte von Muammar Gaddafi zitiert, die er kurz vor seiner Ermordung an die NATO-Staaten adressiert hat, die Libyen bombardiert haben. August 2015. Quelle Rossija24.

Quelle: http://de.news-front.info/2016/12/18/die-prophezeiung-von-muammar-gaddafi-an-europaer-ihr-seid-idioten/

Gruß an die Erwachten

TA KI

Die USA haben ISIS bereits fünfmal geholfen


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Erst letzte Woche bombardierten die USA – die zurzeit ohne UNO-Mandat oder Erlaubnis der syrischen Regierung Militäroperationen auf syrischem Territorium durchführen – syrische Truppen, töteten über 60 Kämpfer und verwundeten weitere 100. Dieser Angriff, dauerte nach Angaben der Assad-Regierung über eine Stunde. Er beinhaltete auch eine Reihe von Kriegsflugzeugen, die zu amerikanischen, britischen und sogar australischen Luftstreitkräften gehören.

Diese Luftangriffe trafen zusammen mit einer Offensive, die von ISIS-Milizen gestartet wurde, die daraufhin versuchten, regierungskontrollierte Einrichtungen zurückzuerobern. Nach Ansicht Russlands und Syriens ging die Luftoffensive mit der Bodenoffensive von ISIS einher, was ihre Bedenken bestätigt, dass die von den USA angeführte Koalition den ISIS-Milizen Deckung aus der Luft verschafft.

Dies sollte niemanden überraschen, der den Aufstieg von Gruppierungen wie ISIS im Nahen Osten mitverfolgt hat. Seit ISIS 2014 Al Qaida als größtes Schreckgespenst abgelöst hat, haben die USA die Gruppierung trotz des offiziell erklärten Krieges gegen die barbarische Terrororganisation auf vielerlei Weise unterstützt – sowohl heimlich als auch offenkundig.

Lassen Sie uns einige der Möglichkeiten genauer unter die Lupe nehmen, durch die die USA ISIS direkt unterstützen, während sie beanspruchen, dagegen zu kämpfen, seitdem der von Amerika erklärte Krieg 2014 begann (die USA halfen ISIS von Anfang an, aber das ist ein Thema für einen eigenständigen Artikel).

1. Mosul und Baiji

Im Juni 2014 überquerte ISIS die syrische Grenze in den Irak und nahm dabei mühelos die strategisch bedeutsamen, ölreichen Städte Mosul und Baiji ein, und schaffte es fast bis nach Bagdad. Inmitten des erschreckenden Siegeszuges der Terrorgruppe, lud sie im Internet Bilder und Videos von Schießereien aus fahrenden Autos sowie Massentodesmärschen und -gräbern (infolge der Massenexekutionen irakischer Soldaten) hoch.

ISIS-Milizen beanspruchten riesige Mengen an amerikanischer Militärausrüstung, einschließlich ganzer LKW-Ladungen an Humvees [Geländewagen der US-Armee], Hubschraubern, Panzern und Artillerie für sich. Dies war weder Washington noch dem Rest der Welt verborgen geblieben, indem sich die Kämpfer selbst fotografierten und aufnahmen und öffentlich ihre Aktivitäten auf sozialen Medien zur Schau stellten.

Wie haben die USA darauf reagiert? Überhaupt nicht. Trotz all der amerikanischen Militärbasen in Irak und der Fähigkeit der Regierung, alle Arten von unerlaubten Aktivitäten durchzuführen – einschließlich der Ermordung Muammar Gaddafis in Libyen durch eine Drohne, die von Sizilien aus durch einen Piloten geflogen wurde, der das Fluggerät von einem Marinestützpunkt in Nevada aus steuerte, konnten die USA nichts dagegen tun, um ISIS am schnellen Vorrücken zu hindern. Gab es vielleicht ein Problem, das das US-Militär davon abhielt, Luftschläge durchzuführen? Ganz klar nein, denn die USA hatten um dieselbe Zeit Drohnenangriffe in Pakistan gestartet, als ISIS vorrückte.

2. ISIS-Ölgewinne

Bei der Dokumentation über die Ausdehnung von ISIS, berichteten die Medien zuvor, dass sich ISIS an einem lukrativen Ölgeschäft erfreuen kann, durch das er mindestens 50 Millionen US-Dollar monatlich verdient. Wer genau kaufte dieses Öl? Die Mainstream-Medien weigerten sich, dies offen zu untersuchen, und die US-Air Force unternahm nichts, um die Haupteinnahmequelle von ISIS zu beseitigen.

Andererseits begannen russische Luftstreitkräfte im November 2015 damit, Ölkonvois in Richtung des türkischen Territoriums ins Visier zu nehmen. Bei einer damit in keinerlei Zusammenhang stehenden Angelegenheit, schoss die Türkei einen russischen Bomber ab, von dem sie behauptete, den türkischen Luftraum (für 17 Sekunden) verletzt zu haben. Die russisch-türkischen Beziehungen verschlechterten sich daraufhin unverzüglich, und Russland antwortete darauf seinerseits mit Sanktionen. Sie führten auch Beweismittel mit Hilfe von Satelliten an, von denen sie behaupteten, dass sie die Türkei als Hauptimporteur von ISIS-Öl aufdecken.

Die US-Regierung zweifelte den Beweis an, stellte jedoch ihrerseits keine Beweise zur Verfügung, und wurde durch die Teilnahme an einem russischen Angriff auf Tankwagen von ISIS zur versuchten Vortäuschung gezwungen, die gleiche Strategie [wie Russland] zu verfolgen. Dieses ganze Debakel warf die Frage auf, warum um alles in der Welt ausgerechnet ein Land mit einem so zweifelhaftem und brutalen Ruf wie Russland einen Job übernimmt, dessen Erledigung die USA für sich beanspruchten.

Die USA kamen daraufhin in Erklärungsnot, warum sie nicht die Haupteinnahmequelle von ISIS angriffen. Laut des früheren CIA-Direktors Michael Morell waren Umweltschäden und die Notwendigkeit, die irakische und syrische Infrastruktur zu schützen, die ausschlaggebenden Gründe dafür, warum die USA diese Tankfahrzeug nicht angriffen:

Wir waren nicht hinter den Ölquellen her, weil wir nicht wollten, dass das Treffen der von ISIS kontrollierten Ölquellen Umweltschäden anrichtet, und wir wollten diese Infrastruktur nicht zerstören.

Das macht Sinn. Das US-Militär kann auf eine lange Geschichte des Umweltschutzes und der Verschonung öffentlicher Infrastruktur zurückblicken (das kann es nicht).

3. Palmyra

Im Mai 2015 überrannte ISIS die antike syrische Stadt Palmyra, worüber CNN behauptete, dass es sich um eine “schnelle, zerstörerische Übernahme einer weiteren Stadt, beim brutalen Streben, sein Kalifat im Nahen Osten auszudehnen” gehandelt habe. Das Einnehmen Palmyras stellte ein Risiko für den Fortbestand der UNESCO-Welterbestätte dar, von der gesagt wurde, “an der Schnittstelle verschiedener Zivilisationen gestanden” zu haben.

Ein weiters Mal während dieser brutalen Übernahme einer historischen Stadt, in der zehntausende Zivilisten wohnen, waren amerikanische Luftstreitkräfte nirgends zu sehen. Ende letzten Jahres hatten die USA ungefähr über 5 Milliarden Dollar ausgegeben, um speziell ISIS zu bekämpfen, haben aber aus unerfindlichen Gründen keine Initiative ergriffen, die am weitesten entwickelte Luftwaffe der Welt einzusetzen, um ihre Offensiven einzudämmen.

4. Abwürfe aus der Luft

Im Oktober 2014 berichtete die Washington Post, dass die US-Luftstreitkräfte “unabsichtlich” Waffen an ISIS geliefert hatten, die für kurdische Milizen in der syrischen Grenzstadt Kobane bestimmt gewesen seien. Die Kurden bekämpften den Islamischen Staat. Obwohl das Abwerfen von Waffen in einem Kriegsgebiet nach einer idiotensicheren Strategie aussieht, stellte es sich in diesem Fall als ein Rückschlag heraus, und die Waffen, zu denen auch Kisten mit Handgranaten gehörten, fielen in die Hände der Terrorgruppe.

Weiterhin finden irakische und syrische Truppen nach Siegen gegen die Terrorgruppe wiederholt ISIS-Kämpfer mit israelischer Ausrüstung.

Zufall?

5. Ramadi

Direkt bevor letztes Jahr die Palmyra-Offensive gestartet wurde, nahm ISIS auch die strategisch wichtige Stadt Ramadi ein. Die Einheimischen fragten sich erneut, warum die US-Truppen während der gesamten Operation nur dasaßen und Däumchen drehten. Die offizielle Erklärung, die für das Nichteingreifen angeboten wurde, war, dass sich die USA mehr über den Schutz des Lebens von Zivilisten sorgten – wenn man dem Glauben schenkt.

Ehrenhafte Erwähnungen

Die verschiedenen Arten, auf die die USA und ihre Verbündeten offenkundig ihre Unterstützung gewährten, sind endlos. Die obige Liste vermittelt nur ein kleines Bild der Möglichkeiten, auf die insbesondere das US-Militär den Islamischen Staat unmittelbar unterstützt hat, während sie gleichzeitig beanspruchen, ihn zu bekämpfen. Dies ist etwas, das man sich vor dem Hintergrund der jüngsten Attacke auf syrische Truppen vergegenwärtigen sollte, der einer ISIS-Offensive ebenfalls Rückendeckung aus der Luft verschaffte.

Ehrenhafte Erwähnungen, die es nicht auf diese Liste geschafft haben, schließen Amerikas Unterstützung für den durch Saudi-Arabien geführten Krieg gegen Yemen ein, in dessen Verlauf nie ein einziger ISIS-Kämpfer angegriffen wurde, und der kürzlich erneuerte US-Luftkrieg in Libyen, wodurch die Stadt Sirte angegriffen wurde. Sirte hat beinahe all seine ISIS-Anteile eliminiert. Es wurde stattdessen spekuliert, dass Amerikas Motive in Libyen nur einen Vorwand dafür liefern, jede Chance auf eine von Gaddafi beeinflusste politische Bewegung zu unterbinden – und dass der Feldzug letztendlich dazu angelegt ist, jede Chance auf eine Lösung der Libyen-Krise hinauszuzögern. So bemerkte die Stop The War Coalition:

Weitere westliche Bombardements werden die Spaltung vertiefen und die Gewalt intensivieren. Sie werden unausweichlich die Verbitterung gegenüber dem Westen erhöhen und nichts dazu beitragen, den IS zu besiegen. Stop The War fordert weiterhin die westlichen Mächte dazu auf, die schmerzlichen Lektionen aus den letzten 15 Jahren zu lernen und ihr krampfhaftes Festhalten an militärischen Lösungen aufzugeben.

Erwähnungen vor 2014 schlossen die Tatsache mit ein, dass ISIS fast zur Gänze ein Produkt der amerikanischen Außenpolitik ist, wie durch einen freigegebenen DOI-Bericht bestätigt wird.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com

Quelle: http://derwaechter.net/die-usa-haben-isis-bereits-funfmal-geholfen

Gruß an die Erkennenden

TA KI

Russische Regierung weist 40 Millionen Bürger an, sich auf einen Atomkrieg vorzubereiten


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Die Sorgen über einen „Neuen Kalten Krieg“ nehmen angesichts der Tatsache zu, dass die USA in Bezug auf den Syrien-Konflikt die diplomatischen Beziehungen aussetzen.

Inmitten unterbrochener diplomatischer Bemühungen bezüglich Syrien und zunehmenden Spannungen mit den USA, beginnt die russische Regierung am Dienstag mit Notfallübungen, welche die Teilnahme tausender Regierungsbeamter und vieler Millionen Bürger beinhalten werden, welche die Reaktion auf einen vorgetäuschten Atomwaffenangriff oder eine andere Katastrophe großen Ausmaßes proben.

Die viertägige Übung wird Berichten zufolge 200.000 Rettungskräfte, zehntausende Rettungsfahrzeuge und geschätzte 40 Millionen Zivilisten aus dem ganzen Land umfassen.

„Unsere Priorität während der Übung besteht darin, die Zivilbevölkerung aus potenziell riskanten Gebieten zu evakuieren“, erklärte der Minister für Zivilverteidigung und Katastrophenschutz, Wladimir Putschkow, der alle Zivilverteidigungsmaßnahmen in Russland beaufsichtigt, gegenüber der Nachrichtenagentur Interfax. „Das Hauptziel der Übung ist das Praktizieren der Organisation während Ereignissen, die den Zivilschutz, Notfälle und Feuerbekämpfung betreffen, um die Bereitschaft der Leitungsorgane und Zivilschutzkräfte auf allen Ebenen zu überprüfen, um auf natürliche und durch Menschen verursachte Katastrophen zu reagieren und Zivilschutzmaßnahmen zu ergreifen.“

Die Übung, der seit 2012 in dem Land bereits ähnliche vorausgingen, finden infolge einer Ankündigung Russlands statt, dass es ein langfristiges Plutonium-Abkommen aufkündigen wird, wenn die USA und ihre NATO-Verbündeten eine kürzliche Aufstockung der Militärpräsenz in Osteuropa und dem Baltikum nicht rückgängig machen.

Die Notfallübungen folgen unmittelbar auf die Ankündigung des US-Außenministeriums vom Montag, dass sich die diplomatische Kommunikation mit Russland aufgrund der sich verschlechternden Situation in Syrien erschweren wird, aufgrund des Scheiterns eines Waffenstillstandsabkommens und eines sich intensivierenden Angriffs gegen die von Rebellen eingenommene Stadt Aleppo durch bewaffnete syrische und russische Streitkräfte.

„Die Vereinigten Staaten setzen ihre Teilnahme an bilateralen Beziehungen mit Russland aus, die aufgenommen wurden, um die Überwindung von Feindseligkeiten aufrechtzuerhalten“, verkündete der Sprecher des US-Außenministeriums John Kirby am Montag. Kirby sagte, es sei „keine Entscheidung, die leichtfertig getroffen worden sei“, indem er Russland beschuldigte, es versäumt zu haben, bei den gemeinsamen Bestrebungen „seinen Verpflichtungen nachzukommen“.

Dieser Sichtweise entgegnend, die der Sprecher des US-Außenministeriums Kirby dargelegt hatte, argumentierte der russische Außenminister Lawrow, dass US-Regierungsvertreter von Anfang an versucht hätten, das Syrien-Abkommen mit Russland zum Scheitern zu bringen.

„Bedauerlicherweise hatten es von Anfang an viele davon, einschließlich der US-Regierung, darauf abgesehen, diese Vereinbarungen aufzukündigen“, sagte Lawrow am Dienstag. „Und es ist sogar noch bedauerlicher, dass diejenigen, die gegen eine Beilegung der Syrien-Krise sind, gegen die Implementierung der relevanten Resolutionen des UN-Sicherheitsrates, und die offenkundig danach streben, ein Szenario der Gewalt heraufzubeschwören, dies letztendlich gestern erreicht haben.

Lawrow nannte die momentane Situation „bedauerlich und erbärmlich“ und kritisierte die USA für ihr Versagen (oder ihre Unfähigkeit), die Rebellengruppen von extremistischen Milizen zu unterscheiden, die mit Al Qaida verbündet sind, oder eine wichtige Route zu sichern, einschließlich derjenigen, die als Castello Road bekannt ist, und die in belagerte Teile Aleppos führt – beides zentrale Punkte des ausgehandelten Waffenstillstandsabkommens.

„Aufgrund internationaler Indizien“, erklärte Lawrow, „haben sich die Vereinigten Staaten als unfähig herausgestellt, ihren laut den Vereinbarungen bestehenden Verpflichtungen nachzukommen, nicht nur bezüglich der Unterscheidung der sogenannten gemäßigten Opposition von Jabhat al-Nusra [einer mit Al Qaida verbündeten militanten Gruppe, die sich in Jabhat Fateh al-Sham umbenannt hat], sondern auch bezüglich dessen, was die äußerst klaren, konkreten Verpflichtungen bezüglich der Entsperrung der Castello Road als eine wichtige Handelsroute zur Lösung der humanitären Probleme Aleppos betrifft.“

Und wie die Sprecherin des Außenministeriums, Maria Zakharowa, gegenüber Al Jazeera erklärte, „erfüllte Washington einfach nicht die entscheidende Bedingung des Abkommens zur Verbesserung der humanitären Situation um Aleppo.“ Und sie fügte hinzu: „Nach dem Versagen, das Abkommen einzuhalten, das sie selbst mit ausgearbeitet haben, versuchen sie nun die Verantwortung auf jemand anders zu schieben.“

Letzten Endes, so Zakharowa, „konzentrierte es sich auf eine einfache Frage – wer ist Jabhat al-Nusra, wer steht hinter ihnen, und warum kann Washington sein Versprechen nicht halten, die Terroristen von der sogenannten gemäßigten Opposition zu unterscheiden?“

Ist der II. Kalte Krieg nahe oder bereits da?

Während sich die amerikanischen und russischen Regierungsvertreter gegenseitig die Schuld geben, nannten externe Kritiker des Weißen Hauses die Aussetzung diplomatischer Beziehungen durch die USA „beunruhigend“.

Der für The Nation schreibende James Carden sagte, dass der „Zusammenbruch der Gespräche die USA einen Schritt näher an eine unnötige und tödliche „militärische Lösung“ der Syrien-Krise bringe, indem er es die „gefährlichste Entwicklung in einem Kalten Krieg“ nannte. Eine solche Entwicklung verdient eine scharfe Zurechtweisung, gab Carden zu verstehen, besonders wenn es inmitten zunehmender Rufe einflussreicher Mitglieder des nationalen Sicherheitsapparates dazu kommt „Flugverbotszonen“ in Syrien einzurichten, als eine Möglichkeit, russischen und syrischen Angriffen dschihadistischer Rebellenstreitkräfte gegen die Regierung von Präsident Bashar al-Assad zu begegnen.

„Eine militärsche Lösung und leicht einzuhaltende Versprechen einfacher Antworten wie die Durchsetzung eines Flugverbots und/oder Sicherheitszonen (die weder leicht sind noch Antworten), führen nicht weiter, warnte Carden. „Obama und seine Berater haben einen potenziell schweren Fehler begangen, indem sie die Gespräche mit den Russen unterbrachen, und selbst ein flüchtiger Blick zurück in die Geschichte der kürzlichen amerikanischen Militärinterventionen, sollte sie zurück an den Verhandlungstisch bringen, anstatt weg davon.“

In einer am Montag veröffentlichten Analyse unter dem Titel Do We Really Want Nuclear War with Russia? (Wollen wir wirklich Krieg mit Russland?), verurteilte der erfahrene Journalist Robert Parry unverhohlen die außenpolitische Position der Obama-Regierung gegenüber Russland und Syrien.

Parry zufolge gerät in der amerikanischen und westlichen Mainstream-Presse „ein Propagandakrieg gegen Russland außer Kontrolle, und spitzt sich mit einer immer größeren Geschwindigkeit zu, wodurch die Welt immer näher an den Abgrund eines atomaren Schlagabtausches kommt“. Obwohl er zugibt, dass die Syrien-Russland-Situation äußerst kompliziert ist, argumentiert Parry, dass eine Desinformationskampagne die USA auf einen ebenso besorgniserregenden wie vertrauten Weg bringt:

Dieser Propagandaapparat hat nun so viele spezielle Eigenarten, dass man vermutlich „progressive“ und „Anti-Kriegs“-Organisationen dazu bewegt, eine große US-Invasion Syriens unter dem Deckmantel wohlklingender Vorgaben wie „Flugverbotszonen“ und „Sicherheitszonen“ zu unterstützen – die gleichen Beschönigungen, die wir gewohnt sind als Einfallstor für blutige „Regimewechsel“-Kriege in Irak und Libyen.

Es gibt das, was Geheimdienstveteranen eine „mächtige Wurlitzer“ nennen, eine Orgel mit so vielen Tasten und Pedalen, dass es schwer ist zu wissen, wo all die Klänge herkommen, die die unaufhaltsame Harmonie erzeugen, die alles zum gleichklingenden Crescendo aufbaut. Aber dieses Crescendo könnte nun ein Krieg mit einem nuklear bewaffneten Russland sein, der in all dieser Dämonisierung das Vorspiel zu entweder einer Destabilisierungskampagne ist, die darauf abzielt einen „Regimewechsel“ in Moskau durchzusetzen, oder zu einem offenkundigen Krieg.

Jedoch scheint der Westen nicht die Vernunft oder Ehrlichkeit aufbringen zu können, um die auf Russland abzielenden, eskalierenden Anklagen abzumildern oder skeptisch zu betrachten. Wir sahen ähnliche Muster im Vorfeld des Irakkrieges von 2002-2003 und in der Rechtfertigung der Vertreibung, Folter und Ermordung von Libyens Muammar Gaddafi 2011.

Westliche Propaganda hat auch den Konflikt in Syrien in solchem Ausmaß umgeben, dass das amerikanische Volk nicht verstehen kann, dass die US-Regierung und ihre regionalen „Verbündeten“ dschihadistische Gruppierungen unterstützt und bewaffnet haben, die unter dem Kommando Al Qaidas und sogar des Islamischen Staates kämpfen. Die Propaganda hat sich auf die Dämonisierung des syrischen Präsidenten Bashar al-Assad konzentriert, während das wahre Wesen der „moderaten“ Opposition heruntergespielt oder ignoriert wird.

Carden führte auch Irak und Libyen als warnende Beispiele für die Obama-Regierung an, aber er sagte zugleich, dass diesmal vielleicht sogar noch mehr auf dem Spiel steht, angesichts der zahlreichen militärischen Interessen, die nun innerhalb Syriens agieren. Im Unterschied zu Irak und Libyen, so erklärt er, „haben sowohl die Russen als auch die Iraner Bodentruppen in Syrien, während die Russen und die syrisch-arabischen Luftstreitkräfte einen Luftkampf über dem von Rebellen (oder genauer gesagt, Dschihadisten) kontrollierten, östlichen Aleppo führen. Die Mainstream-Medien fahren damit fort, die eher auffällige Tatsache vertuschen zu wollen, dass Zivilisten, die versuchen, den russisch-syrischen Bombardements zu entkommen, oft von Rebellen – die von den USA und Golfstaaten finanziert werden – daran gehindert werden.“

Ebenfalls veröffentlichte eine Gruppe von altgedienten Regierungsbeamten aus Geheimdienstkreisen am Montag eine öffentliche Mitteilung an Präsident Obama, in der sie ihn vor der anhaltenden Erosion der amerikanisch-russischen Beziehungen warnen. Im Gegensatz zum Abbrechen der Verbindungen riefen die früheren Geheimdienstbeamten Obama dazu auf, die Zusammenarbeit durch direkte Gespräche mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zu intensivieren, als eine Möglichkeit, tiefere Spaltungen und einen langwierigen Krieg in Syrien zu verhindern.

„Wir empfehlen Ihnen dringend, Präsident Putin zu einem Treffen an einem für beide Seiten angenehmen Ort einzuladen“, heißt es nachdrücklich in der Mitteilung, „um die Dinge in Ordnung zu bringen, und zum Wohle des syrischen Volkes Schlimmeres zu verhindern.“

Es bleibt unklar, ob Obama die Warnung dieses Schreibens je erhalten oder gelesen hat.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com

Quelle: http://derwaechter.net/russische-regierung-weist-40-millionen-buerger-an-sich-auf-einen-atomkrieg-vorzubereiten

Gruß an die Vorbereiteten

TA KI

Die Wahren Hintergründe Zum Gescheiterten Putsch in Der Türkei: Was Haben Die USA Und Russland Damit Zu Tun?


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Ein Beitrag aus Hinter den Kulissen

Der gescheiterte Staatsstreich in der Türkei hat ein geopolitisches Erdbeben ausgelöst. Die wahren Hintergründe und die daraus resultierenden Konsequenzen werden von den westlichen Medien ganz gezielt verschwiegen oder verschleiert. Für das amerikanische Imperium steht ab jetzt viel auf dem Spiel.

Wer heute noch glaubt, dass der sogenannte «Arabische Frühling» aus heiterem Himmel kam und den Völkern im Nahen Osten Demokratie, Freiheit und Wohlstand bringen sollte, glaubt wahrscheinlich auch an den Osterhasen. Der «Arabische Frühling» wurde in Wahrheit von äußeren Kräften inszeniert und sollte die Region destabilisieren und vor allem Regierungen stürzen, die sich dem amerikanischen Imperium nicht unterwerfen wollten.

Die Verschwörung der USA und ihre Marionetten wie Großbritannien, Frankreich, Saudi Arabien, Katar und die Türkei war bei Libyen noch erfolgreich. Mithilfe von Terrormilizen am Boden und der NATO als Luftwaffe, gelang ihnen der Sturz von Gaddafi. Das nordafrikanische Land löste daraufhin Afghanistan als das größte Terrorcamp der Welt ab.

Die weitere Verschwörung richtete sich danach gegen Syrien und dessen Machthaber. Noch vor den bewaffneten Auseinandersetzungen, versuchten Saudi Arabien und Katar den syrischen Präsidenten mit großen Geldsummen zu bestechen. Assad sollte seine Partner in Teheran in Moskau verraten und stattdessen eine von den USA favorisierte Erdgas-Pipeline über das syrische Staatsgebiet erlauben. Assad ließ sich jedoch nicht bestechen und er wollte sich dem amerikanischen Druck auch nicht beugen. Wenig später begannen auch in Syrien sogenannte „Aufstände“.

Anders als bei Muammar Gaddafi oder Saddam Hussein, die in der Vergangenheit oft einen undurchsichtigen Zickzackkurs gefahren sind und keine klare Linie zeigten, könnte die eindeutige Haltung von Bashar al-Assad am Ende für Syrien die Rettung gewesen sein und gleichzeitig das gesamte amerikanische Imperium zum Wanken bringen. Denn die loyale Haltung von Assad zu seinen Partnern in Teheran und Moskau hat sich bereits damit ausgezahlt, indem diese Mächte Syrien bis heute zur Seite stehen. Auf der anderen Seite entstehen bei der «Koalition der Verschwörer» immer mehr Meinungsverschiedenheiten und gegenseitiges Misstrauen.

Die Türkei spielt innerhalb der Verschwörer die wichtigste Rolle. Ohne die Türkei hätte der Terrorkrieg gegen Syrien niemals so lange standgehalten und es wären bis heute auch nicht ca. 300.000 Menschen dabei getötet worden. Die Türkei hat bei diesem Verbrechen gegen Syrien mitgemacht, weil man ihr viel versprochen hat. Am Ende hat die Türkei aber nur verloren und nichts gewonnen. Erdogans verzweifelte Versuche, die USA zu überreden, in Syrien aktiv gegen Assad einzugreifen, sind immer wieder gescheitert. Der Grund war die russische Intervention im September 2015.

Die russische Militärpräsenz in Syrien hat die Lage für die Verschwörer endgültig in die Sackgasse geführt. Wer es jetzt wagte, militärisch gegen Assad vorzugehen, riskierte einen Krieg gegen den großen Bären Russland. Was aber danach geschah, war eine Falle, in der die USA nun hineingetappt sind.

Für die USA war „Plan A“ die Unterstützung von islamistischen Terroristen, um mit deren Hilfe Assad zu stürzen. Sollte das (wie in Libyen) nicht gelingen, würde „Plan B“ die NATO mit Flugverbotszone/Luftschlägen gegen Assad auf den Plan rufen. Das wäre mit inszenierten Giftgasangriffen, die man Assad in die Schuhe schieben wollte, fast geschehen. Damals hatte aber Russland eine ganze Armada von Kriegsschiffen mit Luftabwehrraketen vor der syrischen Küste in Position gebracht. Die USA mussten „Plan B“ deshalb vorerst fallen lassen. Spätestens mit der russischen Intervention im September vergangenen Jahres waren auch diese Pläne einer möglichen Flugverbotszone über Syrien und damit „Plan B“ endgültig vom Tisch.

Im grenzenlosen und blinden Machthunger sind die USA schließlich in eine folgenschwere Falle getappt. Die USA lassen allein aus Prinzip niemals eine Beute einfach so fallen. Sie zogen plötzlich ein „Plan C“ hervor, wovon eines ihrer wichtigsten Partner, die Türkei, nichts wusste. Die USA wollten auf eigene Faust in Syrien retten, was noch zu retten ist. Und zwar begannen die USA kurdische Milizen aktiv zu unterstützen. Proteste aus Ankara waren in Washington unerwünscht. Schließlich gehen die Interessen des US-Imperiums immer vor.

Um das nochmals richtig zu verstehen: Russland hat Ende September 2015 mit Luftschlägen gegen islamistische Terroristen begonnen. Putin hat ganz klar und eindeutig gesagt, dass er damit die syrische Armee und die kurdische YPG am Boden im Kampf gegen den Terror unterstützen möchte. Und seinen Worten folgten sofort auch Taten. Sowohl die syrische Armee, als auch die kurdische YPG konnten mit Hilfe der russischen Luftschläge viele Gebiete befreien. Das war der Moment, wo sich die USA aufgedrängt haben und ebenfalls die kurdische YPG unterstützen wollten. Die Kurden hatten da die Wahl, sich zwischen Russland und den USA zu entscheiden. Russland ist von vornherein mit der Absicht gekommen, um die friedlichen Völker im Kampf gegen die Terroristen zu unterstützen und ein libysches Szenario (Zerfall des Staates) zu verhindern. Die USA haben hingegen jahrelang die Terroristen selbst unterstützt und erst als Russland intervenierte und die USA ihre Söldner auf der Verliererseite sahen, wollten sie die Kurden als „Plan C“ ausnutzen, um im Nachkriegs-Syrien noch eine Rolle spielen zu dürfen. Einige Zeit lang versuchten die Kurden beide Supermächte gegeneinander auszuspielen und von beiden zu profitieren. Aber als sie den USA erlaubten, mehrere Militärbasen in Nordsyrien errichten zu dürfen, ist die Entscheidung gefallen. Die Kurden haben sich für die USA entschieden.

Nach dem Putschversuch in der Türkei erscheint der plötzliche Teilabzug der russischen Streitkräfte aus Syrien in einem ganz anderen Licht. Denn in dem Moment, wo sich die Kurden für die USA als Schutzmacht entschieden hatten, zog sich Russland teilweise zurück und wollte sich das anbahnende Spektakel lieber aus der Ferne ansehen. Denn die Türkei würde den Verrat der USA niemals auf sich sitzen lassen. Ein Konflikt zwischen NATO-Partnern war unausweichlich.

Deshalb begann Erdogan in den vergangenen Wochen mit einem radikalen Kurswechsel seiner Außenpolitik. Die Türkei versuchte sich unter anderem wieder an Russland, Iran und Syrien anzunähern. Zwei Tage, nachdem sich Erdogan bei Putin für den abgeschossenen russischen Kampfjet über Syrien entschuldigt hatte, ereignete sich am Flughafen von Istanbul ein Terroranschlag. Der Anschlag wurde übrigens wenige Stunden vorher von „Fuat Avni“ über Twitter angekündigt. Die Identität hinter diesem Twitter-User, der immer wieder über geheime Informationen der türkischen Regierung verfügte, war lange Zeit unbekannt. In Folge des gescheiterten Putsches soll dieser Ausfindig gemacht worden sein und zum „Parallelen-Staat“ gehören. Dieser „Parallel-Staat“ ist von der CIA unterwandert und Anschläge geschehen selten ohne Mitwissen der Geheimdienste.

Der Anschlag am Flughafen von Istanbul war eindeutig eine Warnung des US-Imperiums und der restlichen Verschwörer wie Saudi Arabien und Frankreich gegen Erdogan, da die Verschwörer bereits viel für den Terrorkrieg gegen Syrien investiert hatten und sie nicht wollten, dass die Türken plötzlich die Seiten wechseln. Erdogan-nahe Medien meldeten wenige Tage später noch, dass die Stationierung von russischen Kampfjets in der NATO-Basis von Incirlik für die türkische Regierung denkbar wäre. Die Meldung wurde danach zwar wieder dementiert, kann aber dieses Mal als Warnung von Erdogan gegen das US-Imperium verstanden werden. Also ein Krieg der Warnungen sozusagen.

Arabische Medien behaupten nun, dass ausgerechnet Russland die Türkei wenige Stunden vor dem Putsch vorgewarnt habe, weil die russischen Truppen in Syrien Funksprüche der Putschisten abgefangen hätten. Nur deshalb waren die türkischen Behörden in der Lage den Putsch erfolgreich abzuwehren.

Nun kommen immer mehr interessante Einzelheiten vom Putschversuch an die Öffentlichkeit: Die Putschisten sollen den Auftrag gehabt haben, den Bosporus für russische Kriegsschiffe zu schließen. Der Nachschub für die russischen Streitkräfte in Syrien sollte damit erschwert werden.

Es ist auch sehr interessant zu sehen, wie westlichen Medien oder Politiker auf diese ganzen Ereignisse reagiert haben:

• Westliche Politiker haben sich bei der Putschnacht erst zu Wort gemeldet, als ziemlich sicher war, dass der Putsch gescheitert war. Erst danach sprachen Merkel, Obama und Co. vor den Kameras und solidarisierten sich mit der türkischen Regierung. Wäre der Putsch erfolgreich gewesen, hätten die selben Politiker sich natürlich mit den neuen Machthabern arrangiert und die türkische Bevölkerung zur Ruhe aufgerufen.

US-Medien und wenig später auch alle anderen westlichen Medien (auch wir sind darauf kurz hereingefallen) verbreiteten während der Putschnacht die Fake-Meldung, wonach Erdogan auf der Flucht sei und in Deutschland nach Asyl suchen würde. Eindeutig psychologische Kriegsführung und sollte die türkischen Machthaber und Bevölkerung verwirren und andere Militärs dazu bringen, sich den Putschisten anzuschließen.

• Auch verbreiteten westliche Medien die Radardaten vom Flugzeug von Erdogan, in der Hoffnung, irgendein Putschisten-Kampfpilot würde die Präsidentenmaschine abschießen. Zu dem Zeitpunkt bekam die Maschine jedoch Geleitschutz von loyalen F16-Kampfjets.

• Westliche Medien ignorieren die Tatsache, dass Putin und Erdogan bereits telefoniert haben und Putin Erdogan Unterstützung zugesagt hatte. Hier im Westen will man Erdogan als isolierten Diktator darstellen. Aber Erdogan ist erst jetzt, als er Gespräche in den letzten Wochen mit Russland, Iran, Syrien und weitere Staaten in der Region wieder aufgenommen hatte, eben nicht mehr isoliert. Eine friedliche Lösung in Syrien ist halt nicht im Interesse des Westens.

• Westliche Medien versuchen jetzt den gescheiterten Putsch klein zu reden. Auch das westliche Regierungen oder Geheimdienste in dem Putsch verwickelt sein könnten, wird einfach als Verschwörungstheorie von durchgeknallten Erdogan-Anhänger abgetan. Der Fokus der Berichterstattung liegt nur noch darauf, dass Erdogan jetzt plötzlich ein Diktator sei, den man irgendwie aufhalten muss. Bevor er sich an Russland angenähert und Terroristen unterstützt hatte, war er für den Westen noch ein lupenreiner Demokrat, der die Menschenrechte achtete.

• Auch diese Meldung ist sehr interessant und bisher in westlichen Medien ignoriert worden: Die türkischen Piloten und die Generäle, die für den Abschuss des russischen Kampfjets über Syrien verantwortlich waren, wurden als Putschisten ebenfalls festgenommen. Damals hatte Putin die Vermutung geäußert, dass die USA ein großes Interesse an den Abschuss hatten. Es kann aber auch sein, dass Erdogan jetzt einfach die Gelegenheit gesehen hat, die Verantwortung von sich Abzulenken. Die Russen werden auch in dem Fall einfach mitspielen, weil auch dann die Türkei das kleinere Übel im Gegensatz zu den USA wären.

Weitere Meldungen, die in den westlichen Medien in den letzten Tagen völlig ignoriert wurden, sind zum einen die Luftschläge der von den USA angeführte sogenannte Anti-IS-Koalition in Manbidsch in Nordsyrien, wo an einem Tag knapp 300 Zivilisten getötet wurden. Zum anderen haben die von den USA, Frankreich und Deutschland unterstützte sogenannte „moderate Rebellen“ der FSA ein Video veröffentlicht, wo sie ein 10-Jähriges Kind den Kopf abgeschnitten haben. Kein Aufschrei in den westlichen Medien! Kein Protest von Politikern! Keine Menschenrechtsorganisationen! Stattdessen gehen die Waffenlieferungen an die „moderaten Rebellen“ weiter, bis das Weiße Haus den Fall prüfen wird.

Frieden wird es in der Region erst geben, wenn die Waffenlieferungen an alle möglichen Terrorgruppen gestoppt werden. Es kann nur Frieden geben, wenn sich alle Regierungen dort an einem Tisch zusammensetzen und ihre Differenzen beiseite schieben. Ausgerechnet die Falle, in der die USA in Syrien getappt sind, eröffnet aktuell diese Möglichkeiten für einen echten Frieden. Wenn die Türkei die Seiten wechselt und die Unterstützung für die Terroristen stoppt, könnte in wenigen Wochen Frieden einkehren. Daran ist der Westen aber nicht interessiert, deshalb wurde auch dieser Putsch unterstützt, um Erdogan aus dem Weg zu räumen.

Für viele Türken, die einen Putsch begrüßt hätten, brechen schwere Zeiten heran. Aber diese Türken sollten sich einige Fragen stellen: Warum hat das Militär ausgerechnet jetzt, wo Erdogan die Nähe zu seinen Nachbarn sucht, geputscht? Warum hat das Militär die ganzen Jahre, als Erdogan offen Terroristen in Syrien unterstützt und unnötig einen Krieg gegen die PKK begonnen hatte, nicht geputscht? Warum erst jetzt? Weil die laizistischen und weltoffenen Türken und das türkische Militär vom US-Imperium wie ein Spielball benutzt wurden. Genauso wie die Kurden in Nordsyrien ausgenutzt werden. Ihr werdet alle gegeneinander ausgespielt!

Für alle die jetzt denken, dass Erdogan doch nicht so schlimm sei: Erdogan ist alles andere als harmlos. Der Westen wird sich jetzt die Zähne an ihm ausbeißen. Merkels Anbiederung wird sich auch noch rächen. Erdogan hat bis jetzt jeden fallen gelassen, den er nicht mehr braucht oder wenn er für sich Vorteile sieht. Auch seine ehemaligen Wegfährten Gülen und Davutoglu ließ Erdogan wie heiße Kartoffeln fallen.

Für Putin kann aktuell nichts besseres geschehen, wie, wenn die NATO-Partner sich streiten. Aber hier laufen gerade ganz andere Dinge im Hintergrund. Wir hatten darüber in der Vergangenheit berichtet, dass Putin versuchen wird, den Nahen Osten aus den Fängen des US-Imperiums zu führen. In dieser Region schlummern viele Bodenschätze und wenn die Völker nicht mehr gespalten wären, könnte dort Frieden und Wohlstand herrschen. Es gibt nur ein Problem: Die USA und das gesamte westliche Finanzsystem überleben zur Zeit nur dank des US-Dollars. Würden die Nahost-Staaten ihren Handel nicht mehr in US-Dollar abwickeln, hätte die US-Währung über Nacht keinen Wert mehr. Bräuchte die Welt den US-Dollar nicht mehr, um Öl und Gas zu erwerben, könnten die USA keine neuen Schulden machen. Und ohne stetig neue Schulden zu machen, wäre die USA Pleite. Schulden machen, heißt für die USA einfach neue Dollar-Noten zu drucken.

Wenn die Türkei aus der NATO austreten und dem US-Militär den Zutritt ins Land verweigern würde, wäre die Beherrschung des Nahen Ostens nur noch sehr schwer zu bewerkstelligen. Die USA sind ohnehin sehr unbeliebt in der Region. Nun kommt noch der Fakt hinzu, dass alle mit Begeisterung gesehen haben, wie Russland einen Partner wie Syrien zur Seite stand. Etwas, was die USA nicht tun würden. Die USA lassen ihre „Partner“ immer fallen, wenn es nicht ihren Interessen betrifft. Und diese Erkenntnis ist selbst in Israel angekommen!

Gefunden bei: http://derwaechter.net/tuerkei-putsch

Gruß an die Erwachten

TA KI

++ Geopolitisches Erdbeben: US-Imperium im Todeskampf ++


Der gescheiterte Staatsstreich in der Türkei hat ein geopolitisches Erdbeben ausgelöst. Die wahren Hintergründe und die daraus resultierenden Konsequenzen werden von den westlichen Medien ganz gezielt verschwiegen oder verschleiert. Für das amerikanische Imperium steht ab jetzt viel auf dem Spiel.

Wer heute noch glaubt, dass der sogenannte «Arabische Frühling» aus heiterem Himmel kam und den Völkern im Nahen Osten Demokratie, Freiheit und Wohlstand bringen sollte, glaubt wahrscheinlich auch an den Osterhasen. Der «Arabische Frühling» wurde in Wahrheit von äußeren Kräften inszeniert und sollte die Region destabilisieren und vor allem Regierungen stürzen, die sich dem amerikanischen Imperium nicht unterwerfen wollten.

Die Verschwörung der USA und ihre Marionetten wie Großbritannien, Frankreich, Saudi Arabien, Katar und die Türkei war bei Libyen noch erfolgreich. Mithilfe von Terrormilizen am Boden und der NATO als Luftwaffe, gelang ihnen der Sturz von Gaddafi. Das nordafrikanische Land löste daraufhin Afghanistan als das größte Terrorcamp der Welt ab.

Die weitere Verschwörung richtete sich danach gegen Syrien und dessen Machthaber. Noch vor den bewaffneten Auseinandersetzungen, versuchten Saudi Arabien und Katar den syrischen Präsidenten mit großen Geldsummen zu bestechen. Assad sollte seine Partner in Teheran in Moskau verraten und stattdessen eine von den USA favorisierte Erdgas-Pipeline über das syrische Staatsgebiet erlauben. Assad ließ sich jedoch nicht bestechen und er wollte sich dem amerikanischen Druck auch nicht beugen. Wenig später begannen auch in Syrien sogenannte „Aufstände“.

Anders als bei Muammar Gaddafi oder Saddam Hussein, die in der Vergangenheit oft einen undurchsichtigen Zickzackkurs gefahren sind und keine klare Linie zeigten, könnte die eindeutige Haltung von Bashar al-Assad am Ende für Syrien die Rettung gewesen sein und gleichzeitig das gesamte amerikanische Imperium zum Wanken bringen. Denn die loyale Haltung von Assad zu seinen Partnern in Teheran und Moskau hat sich bereits damit ausgezahlt, indem diese Mächte Syrien bis heute zur Seite stehen. Auf der anderen Seite entstehen bei der «Koalition der Verschwörer» immer mehr Meinungsverschiedenheiten und gegenseitiges Misstrauen.

Die Türkei spielt innerhalb der Verschwörer die wichtigste Rolle. Ohne die Türkei hätte der Terrorkrieg gegen Syrien niemals so lange standgehalten und es wären bis heute auch nicht ca. 300.000 Menschen dabei getötet worden. Die Türkei hat bei diesem Verbrechen gegen Syrien mitgemacht, weil man ihr viel versprochen hat. Am Ende hat die Türkei aber nur verloren und nichts gewonnen. Erdogans verzweifelte Versuche, die USA zu überreden, in Syrien aktiv gegen Assad einzugreifen, sind immer wieder gescheitert. Der Grund war die russische Intervention im September 2015.

Die russische Militärpräsenz in Syrien hat die Lage für die Verschwörer endgültig in die Sackgasse geführt. Wer es jetzt wagte, militärisch gegen Assad vorzugehen, riskierte einen Krieg gegen den großen Bären Russland. Was aber danach geschah, war eine Falle, in der die USA nun hineingetappt sind.

Für die USA war „Plan A“ die Unterstützung von islamistischen Terroristen, um mit deren Hilfe Assad zu stürzen. Sollte das (wie in Libyen) nicht gelingen, würde „Plan B“ die NATO mit Flugverbotszone/Luftschlägen gegen Assad auf den Plan rufen. Das wäre mit inszenierten Giftgasangriffen, die man Assad in die Schuhe schieben wollte, fast geschehen. Damals hatte aber Russland eine ganze Armada von Kriegsschiffen mit Luftabwehrraketen vor der syrischen Küste in Position gebracht. Die USA mussten „Plan B“ deshalb vorerst fallen lassen. Spätestens mit der russischen Intervention im September vergangenen Jahres waren auch diese Pläne einer möglichen Flugverbotszone über Syrien und damit „Plan B“ endgültig vom Tisch.

Im grenzenlosen und blinden Machthunger sind die USA schließlich in eine folgenschwere Falle getappt. Die USA lassen allein aus Prinzip niemals eine Beute einfach so fallen. Sie zogen plötzlich ein „Plan C“ hervor, wovon eines ihrer wichtigsten Partner, die Türkei, nichts wusste. Die USA wollten auf eigene Faust in Syrien retten, was noch zu retten ist. Und zwar begannen die USA kurdische Milizen aktiv zu unterstützen. Proteste aus Ankara waren in Washington unerwünscht. Schließlich gehen die Interessen des US-Imperiums immer vor.

Um das nochmals richtig zu verstehen: Russland hat Ende September 2015 mit Luftschlägen gegen islamistische Terroristen begonnen. Putin hat ganz klar und eindeutig gesagt, dass er damit die syrische Armee und die kurdische YPG am Boden im Kampf gegen den Terror unterstützen möchte. Und seinen Worten folgten sofort auch Taten. Sowohl die syrische Armee, als auch die kurdische YPG konnten mit Hilfe der russischen Luftschläge viele Gebiete befreien. Das war der Moment, wo sich die USA aufgedrängt haben und ebenfalls die kurdische YPG unterstützen wollten. Die Kurden hatten da die Wahl, sich zwischen Russland und den USA zu entscheiden. Russland ist von vornherein mit der Absicht gekommen, um die friedlichen Völker im Kampf gegen die Terroristen zu unterstützen und ein libysches Szenario (Zerfall des Staates) zu verhindern. Die USA haben hingegen jahrelang die Terroristen selbst unterstützt und erst als Russland intervenierte und die USA ihre Söldner auf der Verliererseite sahen, wollten sie die Kurden als „Plan C“ ausnutzen, um im Nachkriegs-Syrien noch eine Rolle spielen zu dürfen. Einige Zeit lang versuchten die Kurden beide Supermächte gegeneinander auszuspielen und von beiden zu profitieren. Aber als sie den USA erlaubten, mehrere Militärbasen in Nordsyrien errichten zu dürfen, ist die Entscheidung gefallen. Die Kurden haben sich für die USA entschieden.

Nach dem Putschversuch in der Türkei erscheint der plötzliche Teilabzug der russischen Streitkräfte aus Syrien in einem ganz anderen Licht. Denn in dem Moment, wo sich die Kurden für die USA als Schutzmacht entschieden hatten, zog sich Russland teilweise zurück und wollte sich das anbahnende Spektakel lieber aus der Ferne ansehen. Denn die Türkei würde den Verrat der USA niemals auf sich sitzen lassen. Ein Konflikt zwischen NATO-Partnern war unausweichlich.

Deshalb begann Erdogan in den vergangenen Wochen mit einem radikalen Kurswechsel seiner Außenpolitik. Die Türkei versuchte sich unter anderem wieder an Russland, Iran und Syrien anzunähern. Zwei Tage, nachdem sich Erdogan bei Putin für den abgeschossenen russischen Kampfjet über Syrien entschuldigt hatte, ereignete sich am Flughafen von Istanbul ein Terroranschlag. Der Anschlag wurde übrigens wenige Stunden vorher von „Fuat Avni“ über Twitter angekündigt. Die Identität hinter diesem Twitter-User, der immer wieder über geheime Informationen der türkischen Regierung verfügte, war lange Zeit unbekannt. In Folge des gescheiterten Putsches soll dieser Ausfindig gemacht worden sein und zum „Parallelen-Staat“ gehören. Dieser „Parallel-Staat“ ist von der CIA unterwandert und Anschläge geschehen selten ohne Mitwissen der Geheimdienste.

Der Anschlag am Flughafen von Istanbul war eindeutig eine Warnung des US-Imperiums und der restlichen Verschwörer wie Saudi Arabien und Frankreich gegen Erdogan, da die Verschwörer bereits viel für den Terrorkrieg gegen Syrien investiert hatten und sie nicht wollten, dass die Türken plötzlich die Seiten wechseln. Erdogan-nahe Medien meldeten wenige Tage später noch, dass die Stationierung von russischen Kampfjets in der NATO-Basis von Incirlik für die türkische Regierung denkbar wäre. Die Meldung wurde danach zwar wieder dementiert, kann aber dieses Mal als Warnung von Erdogan gegen das US-Imperium verstanden werden. Also ein Krieg der Warnungen sozusagen.

Arabische Medien behaupten nun, dass ausgerechnet Russland die Türkei wenige Stunden vor dem Putsch vorgewarnt habe, weil die russischen Truppen in Syrien Funksprüche der Putschisten abgefangen hätten. Nur deshalb waren die türkischen Behörden in der Lage den Putsch erfolgreich abzuwehren.

Nun kommen immer mehr interessante Einzelheiten vom Putschversuch an die Öffentlichkeit: Die Putschisten sollen den Auftrag gehabt haben, den Bosporus für russische Kriegsschiffe zu schließen. Der Nachschub für die russischen Streitkräfte in Syrien sollte damit erschwert werden.

Es ist auch sehr interessant zu sehen, wie westlichen Medien oder Politiker auf diese ganzen Ereignisse reagiert haben:

• Westliche Politiker haben sich bei der Putschnacht erst zu Wort gemeldet, als ziemlich sicher war, dass der Putsch gescheitert war. Erst danach sprachen Merkel, Obama und Co. vor den Kameras und solidarisierten sich mit der türkischen Regierung. Wäre der Putsch erfolgreich gewesen, hätten die selben Politiker sich natürlich mit den neuen Machthabern arrangiert und die türkische Bevölkerung zur Ruhe aufgerufen.

US-Medien und wenig später auch alle anderen westlichen Medien (auch wir sind darauf kurz hereingefallen) verbreiteten während der Putschnacht die Fake-Meldung, wonach Erdogan auf der Flucht sei und in Deutschland nach Asyl suchen würde. Eindeutig psychologische Kriegsführung und sollte die türkischen Machthaber und Bevölkerung verwirren und andere Militärs dazu bringen, sich den Putschisten anzuschließen.

• Auch verbreiteten westliche Medien die Radardaten vom Flugzeug von Erdogan, in der Hoffnung, irgendein Putschisten-Kampfpilot würde die Präsidentenmaschine abschießen. Zu dem Zeitpunkt bekam die Maschine jedoch Geleitschutz von loyalen F16-Kampfjets.

Westliche Medien ignorieren die Tatsache, dass Putin und Erdogan bereits telefoniert haben und Putin Erdogan Unterstützung zugesagt hatte. Hier im Westen will man Erdogan als isolierten Diktator darstellen. Aber Erdogan ist erst jetzt, als er Gespräche in den letzten Wochen mit Russland, Iran, Syrien und weitere Staaten in der Region wieder aufgenommen hatte, eben nicht mehr isoliert. Eine friedliche Lösung in Syrien ist halt nicht im Interesse des Westens.

• Westliche Medien versuchen jetzt den gescheiterten Putsch klein zu reden. Auch das westliche Regierungen oder Geheimdienste in dem Putsch verwickelt sein könnten, wird einfach als Verschwörungstheorie von durchgeknallten Erdogan-Anhänger abgetan. Der Fokus der Berichterstattung liegt nur noch darauf, dass Erdogan jetzt plötzlich ein Diktator sei, den man irgendwie aufhalten muss. Bevor er sich an Russland angenähert und Terroristen unterstützt hatte, war er für den Westen noch ein lupenreiner Demokrat, der die Menschenrechte achtete.

Auch diese Meldung ist sehr interessant und bisher in westlichen Medien ignoriert worden: Die türkischen Piloten und die Generäle, die für den Abschuss des russischen Kampfjets über Syrien verantwortlich waren, wurden als Putschisten ebenfalls festgenommen. Damals hatte Putin die Vermutung geäußert, dass die USA ein großes Interesse an den Abschuss hatten. Es kann aber auch sein, dass Erdogan jetzt einfach die Gelegenheit gesehen hat, die Verantwortung von sich Abzulenken. Die Russen werden auch in dem Fall einfach mitspielen, weil auch dann die Türkei das kleinere Übel im Gegensatz zu den USA wären.

Weitere Meldungen, die in den westlichen Medien in den letzten Tagen völlig ignoriert wurden, sind zum einen die Luftschläge der von den USA angeführte sogenannte Anti-IS-Koalition in Manbidsch in Nordsyrien, wo an einem Tag knapp 300 Zivilisten getötet wurden. Zum anderen haben die von den USA, Frankreich und Deutschland unterstützte sogenannte „moderate Rebellen“ der FSA ein Video veröffentlicht, wo sie ein 10-Jähriges Kind den Kopf abgeschnitten haben. Kein Aufschrei in den westlichen Medien! Kein Protest von Politikern! Keine Menschenrechtsorganisationen! Stattdessen gehen die Waffenlieferungen an die „moderaten Rebellen“ weiter, bis das Weiße Haus den Fall prüfen wird.

Frieden wird es in der Region erst geben, wenn die Waffenlieferungen an alle möglichen Terrorgruppen gestoppt werden. Es kann nur Frieden geben, wenn sich alle Regierungen dort an einem Tisch zusammensetzen und ihre Differenzen beiseite schieben. Ausgerechnet die Falle, in der die USA in Syrien getappt sind, eröffnet aktuell diese Möglichkeiten für einen echten Frieden. Wenn die Türkei die Seiten wechselt und die Unterstützung für die Terroristen stoppt, könnte in wenigen Wochen Frieden einkehren. Daran ist der Westen aber nicht interessiert, deshalb wurde auch dieser Putsch unterstützt, um Erdogan aus dem Weg zu räumen.

Für viele Türken, die einen Putsch begrüßt hätten, brechen schwere Zeiten heran. Aber diese Türken sollten sich einige Fragen stellen: Warum hat das Militär ausgerechnet jetzt, wo Erdogan die Nähe zu seinen Nachbarn sucht, geputscht? Warum hat das Militär die ganzen Jahre, als Erdogan offen Terroristen in Syrien unterstützt und unnötig einen Krieg gegen die PKK begonnen hatte, nicht geputscht? Warum erst jetzt? Weil die laizistischen und weltoffenen Türken und das türkische Militär vom US-Imperium wie ein Spielball benutzt wurden. Genauso wie die Kurden in Nordsyrien ausgenutzt werden. Ihr werdet alle gegeneinander ausgespielt!

Für alle die jetzt denken, dass Erdogan doch nicht so schlimm sei: Erdogan ist alles andere als harmlos. Der Westen wird sich jetzt die Zähne an ihm ausbeißen. Merkels Anbiederung wird sich auch noch rächen. Erdogan hat bis jetzt jeden fallen gelassen, den er nicht mehr braucht oder wenn er für sich Vorteile sieht. Auch seine ehemaligen Wegfährten Gülen und Davutoglu ließ Erdogan wie heiße Kartoffeln fallen.

Für Putin kann aktuell nichts besseres geschehen, wie, wenn die NATO-Partner sich streiten. Aber hier laufen gerade ganz andere Dinge im Hintergrund. Wir hatten darüber in der Vergangenheit berichtet, dass Putin versuchen wird, den Nahen Osten aus den Fängen des US-Imperiums zu führen. In dieser Region schlummern viele Bodenschätze und wenn die Völker nicht mehr gespalten wären, könnte dort Frieden und Wohlstand herrschen. Es gibt nur ein Problem: Die USA und das gesamte westliche Finanzsystem überleben zur Zeit nur dank des US-Dollars. Würden die Nahost-Staaten ihren Handel nicht mehr in US-Dollar abwickeln, hätte die US-Währung über Nacht keinen Wert mehr. Bräuchte die Welt den US-Dollar nicht mehr, um Öl und Gas zu erwerben, könnten die USA keine neuen Schulden machen. Und ohne stetig neue Schulden zu machen, wäre die USA Pleite. Schulden machen, heißt für die USA einfach neue Dollar-Noten zu drucken.

Wenn die Türkei aus der NATO austreten und dem US-Militär den Zutritt ins Land verweigern würde, wäre die Beherrschung des Nahen Ostens nur noch sehr schwer zu bewerkstelligen. Die USA sind ohnehin sehr unbeliebt in der Region. Nun kommt noch der Fakt hinzu, dass alle mit Begeisterung gesehen haben, wie Russland einen Partner wie Syrien zur Seite stand. Etwas, was die USA nicht tun würden. Die USA lassen ihre „Partner“ immer fallen, wenn es nicht ihren Interessen betrifft.

Und diese Erkenntnis ist selbst in Israel angekommen!

Hinter den Kulissens Foto.
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…danke an Thomas K.
Gruß an die Aufklärer
TA KI