Einkaufen ohne Müll: München hat jetzt einen verpackungsfreien Supermarkt


Hannah Sartin und Carlo Krauß aus München haben ihre ganz eigene Lebensphilosophie. Seit 2014 leben die Eltern zweier Töchter nach dem „Zero Waste“-Prinzip – sie produzieren so wenig Müll wie möglich. Und genau das ist auch die Idee hinter ihrem Projekt, das sie im März letzten Jahres ins Leben gerufen haben.

Ohne – so heißt der erste verpackungsfreie Supermarkt in München. Was es in Kanada schon seit den Achtziger Jahren gibt, ist in Deutschland erstmals 2014 in Kiel möglich geworden: Einkaufen ohne Plastik und Verpackungen. Auch in Berlin und Bonn gibt es die umweltfreundlichen Läden bereits. Im Interview mit der Huffington Post verrät Hannah, wie sie nun auch die Münchner mit ihrem Lebensmotto anstecken will.

Am 20.3.2015 starteten die beiden eine Crowdfunding-Kampagne, mit dem Ziel, ein Startkapital von 43.000 Euro zu bekommen. Verbreitet haben Carlo und Hannah die Aktion nicht nur über ihre Freundes- und Familienkreise, sondern hauptsächlich auch über soziale Netzwerke. Mit einem selber gemachten Video stellen sie sich und ihr Projekt vor.

Nach nur drei Monaten hatten 956 Menschen aus allen unterschiedlichen Schichten und Altersgruppen insgesamt über 48.000 Euro gespendet. Der Grundstein für ihren Laden war gesetzt.

Nun ist ihr Traum Wirklichkeit geworden: Auf einer 80 Quadratmeter großen Fläche im beliebten Univiertel eröffnen Carlo und Hannah am heutigen Samstag ihren Supermarkt. Funktionieren soll das Ganze so: Entweder man bringt selbst Stofftaschen, Einweckgläser, Glasflaschen oder Dosen mit (die natürlich möglichst keine Tupperdosen aus Plastik sein sollten) und befüllt diese dann mit Lebensmitteln.

„Erst wiegt man sein eigenes Behältnis ab, das man befüllen will. Am Ende wird das Ganze bei uns an der Kasse noch einmal gewogen und wir ziehen das Gewicht des Behältnisses ab. Und dann geht man ohne Müll produziert zu haben, nach Hause“, erklärt Hannah mit einem stolzen Lächeln, nachdem sie uns gezeigt hat, wie man aus den aus sogenannten Bulk Bars seine Lebensmittel abfüllt.

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Hannah zeigt uns, wie das Abfüllen und Abwiegen funktioniert.
Die transparenten Lebensmittelspender sind mit Nudeln, Müsli oder Getreide gefüllt. Auch frisches Bio-Brot, Seife, Waschmittel und krummes Gemüse und Obst können Kunden im verpackungsfreien Supermarkt kaufen.

Wer keine eigenen Behältnisse hat, kann sie sich im Laden ausleihen oder kaufen. Biologische Stoffbeutel und zu 100 Prozent recycelbares Einwickelpapier, Gläser oder Dosen. Ein ganz besonderes biologisches Verpackungsaccessoire ist das bee Wrap, das aus Bienenwachs, Baumwolle und Jojoba-Öl hergestellt ist und nach dem Benutzen einfach gewaschen werden kann.

Das Zero-Waste-Prinzip soll der Umwelt zugute kommen. Die Produkte im Laden von Hannah und Carlo sind deswegen zum Großteil regional und rein biologisch. „Die vegane Schokolade kommt zum Beispiel aus einer Schokoladenmanufaktur in der Nähe von München“, sagt Hannah.

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Die transparenten Lebensmittelspender sind mit Nudeln, Müsli oder Getreide gefüllt.
Auch die Milchprodukte sind von Bio-Bauern aus der Umgebung. Hannah und Carlo sind Vegetarier. Deshalb haben sie sich entschlossen, in ihrem Supermarkt kein Fleisch zu verkaufen. In der rechten Ecke des Ladens ist ein kleines Bistro, in dem es Kaffee und Kuchen gibt. Denn Hannah will ihren Kunden nicht nur Lebensmittel verkaufen, sondern ihnen in Workshops und Lesungen auch zeigen, wie ein Leben ohne Verpackungen funktioniert.

Hannah betreibt schon seit einigen Jahren ihren eigenen Blog, auf dem sie ihr Leben mit „Zero Waste“ vorstellt. Nachdem sie 2014 das Buch von Bea Johnson „Zero Waste Home“ gelesen hatte, stellte die kleine Familie auch komplett auf ein verpackungsfreies Leben um, erzählt Hannah.

„Der einzige Müll, den wir produzieren, ist Kompost, aber das betrachten wir nicht als Müll. Das einzige, was wirklich noch anfällt, sind Medikamentenverpackungen. Bislang haben wir tatsächlich auf alles, was nicht ohne Verpackungen zu haben war, verzichtet. Also Süßigkeiten zum Beispiel.“

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Auch Seife können Kunden im Ohne Supermarkt abfüllen, ohne dass dabei Plastik-Müll entsteht.
Die Kinder der beiden beteiligen sich bereitwillig am Lebensstil der Eltern. „Unsere Ältere ist fast schon ein bisschen radikal, was das Müllvermeiden angeht. Sie hat ein Müllglas, in dem sie dann den Müll sammelt, der anfällt, wenn ihr ihre Oma mal ein Eis kauft zum Beispiel. Die Verpackung nimmt sie dann mit nach Hause und sammelt sie in dem Glas.“

Wer selbst vorbeischauen möchte, kann den Ohne Supermarkt ab dem heutigen Tag in der Schellingstraße 42 in München besuchen. Zur Eröffnung gibt es Frei-Limonade für alle.

Quelle: http://www.huffingtonpost.de/2016/02/20/ohne-der-supermarkt-ohne-verpackungen_n_9274738.html

Gruß an die, die wissen, daß weniger mehr ist

TA KI

Demnächst in Deutschland: Vulkane & Fontänen?! Was Wesley Clark damit zu tun haben könnte #Fracking


April 2015: Die Betrugs Offshore Firma Bankers Petroleum ist eine Legende bei der Umwelt Vernichtung, ebenso das man ohne gültige Lizenz operiert, weil man keine Canadische Firma ist, sondern eine Offshore Firma (notiert an der Neuen Börse in Canada, wo seit 50 Jahren Betrug Firmen ihren Müll versuchen zu verkaufen) , mit unbekannten Inhabern. 60 Familien mussten nun evakuiert werden, wobei es sich um illegal angesiedelte Banden handelt.

In Süd Korea und den USA ist Bankers Petroleum jedes Geschäft verboten, wegen Betrug, weil man u.a. für 1,8 Millionen $ technisches Material für Bohrungen bestellte 2008-09, nie bezahlte. Hier mehr: http://x2t.com/358200

Don R. Wetter

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Gruß an die Technik

TA KI

Schweine für den Müllcontainer


Schweine für den Müllcontainer – Warum es zuviel Fleisch gibt

Fressen und gefressen werden: Die moderne Landwirtschaft hat diesen Kreislauf durchbrochen. Millionen Schweine werden niemals gegegessen: Sie sterben nur, um weggeworfen zu werden. Warum ist das so? Wer verdient daran? Geht es auch anders?

55 Millionen Schweine werden jährlich in Deutschland geschlachtet. Bis zu einem Drittel davon landen niemals in einer Bratpfanne, sondern auf dem Müll. Trotzdem boomt die industrielle Schweinezucht, es entstehen riesige neue Tierfabriken. Und die sind politisch offensichtlich gewollt. EU, Bund und Länder fördern eine industrielle Massentierzucht, die zu Überproduktion führt. Für die großen Züchter lohnt sich dieses Geschäft selbst dann noch, wenn der Markt längst übersatt ist.

Der Film nimmt die Zuschauer mit auf die Suche nach den vielen Geldquellen, die die Politik für immer mehr Billigfleisch erschließt. Und er zeigt die Folgen. 20.000 Mastschweine in einem Stall, das bedeutet: Dahinvegetieren in Schmutz, Enge und Dunkelheit, ständig geplagt von Krankheitserregern. Der Gestank ist entsetzlich, der Mensch hält es nur kurze Zeit in den Ställen aus, berichtet ein Tierschützer, die Zustände in deutschen Zuchtbetrieben mit der Kamera dokumentiert. Rund zehn Prozent der Schweine sterben dort, bevor sie schlachtreif sind.

Der Film ist an vielen Orten dabei, wo Fleisch auf dem Müll landet: Von dem, das in den Handel gelangt, werfen die Supermärkte bald darauf vieles weg, weil es die Haltbarkeitsgrenze überschritten hat. Die Gastronomie kann sich zu niedrigen Kosten mit Vorräten eindecken – das Wegwerfen schmerzt später kaum. Ebenso legen viele Verbraucher abgepacktes Fleisch quasi auf Verdacht in den Einkaufswagen und werfen es oft unausgepackt weg.

Die Dokumentation von Edgar Verheyen fragt aber auch nach einer Alternative. Das Filmteam besucht die Hermannsdörfer Landwerkstätten, einen Musterbetrieb nachhaltiger Tierzucht. Sein Gründer ist Karl Ludwig Schweisfurth, einst Pionier der Fleischindustrie in Deutschland, als Chef des Herta-Konzerns europäischer Marktführer. Das Geschäft, das ihn einst reich machte, sieht er längst kritisch: Haben wir das gewollt – immer billiger, damit wir immer mehr Fleisch fressen? Fazit: Fleisch essen, ohne sich zu ekeln – das ist möglich. Aber wenn alle Schweine, die die Deutschen essen, so leben sollten wie in Schweisfurths Landwerkstätten, dann wäre Fleisch um ein Vielfaches teurer.

Ein Film von Edgar Verheyen

Gruß an die, die darauf achten was sie essen

TA KI

 

 

Essen im Eimer


lebensmittelverschwendungAuf der einen Seite der Welt verhungern Menschen, während auf der anderen Seite 50 Prozent aller Nahrungsmittel weggeschmissen werden. Und zwar schon bevor sie den Verbraucher erreichen, enden sie im Abfall. Lachsfilets werden in den Müll geworfen, Rindersteaks kommen in den Schredder, Erdbeerfelder werden ungeerntet umgepflügt, ganze Paletten Joghurts landen im Container. Warum ist das so? Diese Doku sucht nach Antworten.

Quelle: http://www.seite3.ch/Voll+krass+Doku+Heute+Essen+im+Eimer+de+/509588/detail.html

Gruß an die Verschwender- ihr werdet bald andere Zeiten erleben

TA KI

Seltene Erden – Die dunkle Seite der Hightech Metalle


selteneerdenVoll krass Doku: Seltene Erden – Die dunkle Seite der Hightech Metalle

Niemand ahnte was da für ein Schatz in der Erde schlummerte, niemand wusste überhaupt von der Existenz oder dem Nutzen jener 17 Metalle, die heute unverzichtbar für Hightech-Produkte wie Smartphones, Hybridautos oder Windturbinen sind. Doch die Gewinnung dieser Seltenen Erde bringt grosse Nachteile mit sich. Denn sie ist kostspielig, verschmutzt die Umwelt, erzeugt radioaktiven Müll und zerstört Landschaften.

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Gruß an die Schmutzigen

TA KI