8 natürliche Alternativen zu Ibuprofen, Paracetamol & Co.


Kopfschmerzen, Fieber und andere Erkältungssymptome nerven besonders, wenn wir zur Arbeit, zur Schule oder zur Uni gehen müssen. Wenn wir uns nicht ins Bett verkriechen können, um zu warten, bis es uns besser geht, greifen wir nur allzu gern zu rettenden Schmerztabletten, z.B. Ibuprofen, Paracetamol oder Aspirin.

Diese lindern die Symptome meist recht schnell, sodass wir in unserem Tagesablauf kaum beeinträchtigt werden. Daran, dass diese künstlich hergestellten Stoffe auch einige Nebenwirkungen auf unseren Körper haben können, denken viele Menschen jedoch gar nicht. Tatsächlich können die Nieren, der Magen-Darm-Trakt und das Herz-Kreislauf-System durch die Einnahme dieser rezeptfreien Medikamente geschädigt werden.

Aber keine Panik, wer nur im Notfall zur Tablette greift und keine Vorerkrankungen hat, muss sich in aller Regel keine Sorgen machen. Jedoch muss es keineswegs immer chemische Medizin sein, wenn wir unserem Körper helfen wollen. Denn gesunde Hilfe stellt auch „Mutter Natur“ zur Verfügung. Um dir einen kleinen Überblick zu verschaffen, präsentieren wir dir 8 natürliche Schmerzmittel, die du alternativ zu Aspirin & Co. verwenden kannst. Zwar kannst du damit keine schweren Schmerzen behandeln, aber Kopfschmerzen, Muskelschmerzen und Co. können prima gemildert und dein Wohlbefinden gesteigert werden.

1. Ingwer

 

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Seit dem 9. Jahrhundert wird die scharfe Wurzel der Ingwer-Pflanze hierzulande zum Würzen von Speisen benutzt. Ob gerieben zu Fisch, Fleisch oder süßen Gerichten oder als Erfrischungsgetränk, Ingwer erfreut sich großer Beliebtheit. In den letzten Jahren wurde die Wurzel auch als Heilmittel immer begehrter. Das im Ingwer enthaltene ätherische Öl Gingerol hilft nämlich nicht nur dabei, das Immunsystem zu stärken, sondern es wirkt zudem entzündungshemmend. Gingerol „bekämpft“ das gleiche Enzym im Körper wie das künstlich hergestellte Aspirin, weshalb es deine Kopfschmerzen abschwächen und lindern kann.

Muskel- und Kopfschmerzen wirkst du entgegen, wenn du ein Stück Ingwer mit kochendem Wasser übergießt, dieses für 5 Minuten ziehen lässt und dann ein Baumwolltuch damit tränkst. Ab damit auf die betroffene Stelle und du bist den Schmerz bald los.

2. Kurkuma

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Ein enger Verwandter der Ingwer-Pflanze ist ein weiteres Gewürz aus der indischen Küche. Seit etwa 5.000 Jahren wird Kurkuma als heilige Pflanze verehrt. Vor allem die ayurvedische Küche macht sich seine heilende Wirkung zu Nutze. Das im Kurkuma enthaltene Curcumin wirkt entzündungs- und schmerzhemmend, außerdem wirkt es dem Knochenabbau entgegen.

Als Gewürz in Pulverform kannst du Kurkuma vorbeugend in deine Nahrung einbringen. Wenn dich ein akuter Schmerz, beispielsweise während einer Erkältung, stört, kannst du das gelb-orange Wundermittel aber auch in Kapselform einnehmen.

3. Arnika

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Arnika ist vielen als Inhaltsstoff von Salben bekannt. Die Wirkstoffe der Pflanze helfen vor allem bei Muskelschmerzen und Arthritis, da die ätherischen Öle der Pflanze antiseptisch und entzündungshemmend wirken. 2001 wurde die Blume sogar zur Arzneipflanze des Jahres ernannt.

Sie sollte – anders als ihre Vorgänger in dieser Liste – aber nur äußerlich angewandt werden. Entweder du kaufst dir eine fertige Salbe, die Arnika enthält, oder du übergießt die Arnika-Blüten mit heißem Wasser und reibst die schmerzende Stelle mit diesem Aufguss ein.

4. Süßholz

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Bekannt ist Süßholz vor allem als Grundzutat für Lakritze. Neben dem leckeren Geschmack hat diese Mittelmeerpflanze auch einiges für deine Gesundheit zu bieten. Die in ihr enthaltene Glycyrrhizinsäure wirkt schleimlösend und antibakteriell, sodass sie das perfekte Mittel gegen eine Erkältung ist. Ein Tee aus Süßholz hilft dabei, deinen Hals zu beruhigen, wenn er anfängt zu kratzen und wehzutun.

Wichtig: Sprich vor der Behandlung mit Süßholz vorher unbedingt mit deinem Arzt. Denn die Inhaltsstoffe erhöhen den Blutdruck, den Cortisolspiegel und die Plazentadurchlässigkeit. Während einer Schwangerschaft etwa ist Süßholz auf jeden Fall tabu.

5. Weidenrinde

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Schon seit mehreren tausend Jahren setzen Menschen Weidenrinde ein, um die verschiedensten Leiden zu heilen. Mittlerweile ist die Wirksamkeit der Rinde auch medizinisch bestätigt, sodass auch du sie einmal als natürliches Mittel gegen Kopf- und Rückenschmerzen ausprobieren solltest. Dabei soll die Rinde der Silberweide am wirksamsten sein.

Um deinen Kopfschmerz zu lindern, kannst du dir einen Kaltwasserauszug aus Weidenrinde machen. Übergieße also ca. 7 Gramm der Weidenrinde mit 2 Tassen kaltem Wasser. Lass diese Mischung über Nacht bzw. etwa 8 Stunden ziehen und filtere dann die Weidenrinde heraus. Trinke das „Rindenwasser“ zweimal täglich, um Kopfschmerzen und Fieber loszuwerden.

6. Cayennepfeffer

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Und noch ein beliebtes Gewürz zum Kochen kann deine Schmerzen lindern: Cayennepfeffer – welcher in Wahrheit kein Pfeffer ist, sondern aus klein gemahlenen Chilischoten der Sorte Cayenne besteht – wirkt entzündungshemmend. Als Salbe, Ölessenz oder Creme kannst du Cayennepfeffer äußerlich anwenden, während du das Pulver, mit Wasser verdünnt, trinken kannst.

Wichtig: Nicht jeder verträgt die Schärfe des Cayennepfeffers. Teste am besten vorher an einer kleinen Portion, ob das starke Gewürz für dich geeignet ist.

7. Baldrian

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Baldrian wird schon lange eine beruhigende Wirkung zugesprochen. Jedoch kann das Gewächs noch viel mehr: nämlich die Konzentrationsfähigkeit fördern sowie Kopfschmerzen und sogar Migräne lindern. Um von der schmerzhemmenden Wirkung der Pflanze zu profitieren, rührst du 1/2 Teelöffel Baldrianextrakt in ein Glas mit Wasser und trinkst es langsam, Schluck für Schluck, aus.

Wichtig: Du solltest nicht mehr als 3 Teelöffel Baldrianextrakt pro Tag zu dir nehmen.

8. Pfefferminze

Twitter/AviNaturals

Das aus der Pfefferminzpflanze gewonnene Öl gilt in der traditionellen chinesischen Medizin als Heilmittel gegen Kopfschmerzen. In Studien wurde festgestellt, dass dieses Öl gegen Spannungskopfschmerzen ebenso wirksam war wie andere Schmerzmittel. Gerade für schwangere Frauen ist das zudem kühlende Öl eine super Alternative zu chemischen Medikamenten, da es bedenkenlos angewendet werden kann. Um von der schmerzlindernden Wirkung zu profitieren, trägst du 1-2 Tropfen Öl auf deine Schläfen auf und massierst es mit kreisenden Bewegungen in deine Haut ein.

Wichtig: Achte darauf, dass das Öl nicht in deine Augen gelangt, denn es reizt die Schleimhäute.

Toll, was die Natur alles zu leisten vermag. Probiere doch mal eines der Mittel aus, bevor du das nächste Mal zur Tablette greifst. Bei stärkeren Schmerzen und anderen Symptomen ersetzen die Heilmittel den Gang zum Arzt natürlich nicht. Aber im Alltag sind sie auf jeden Fall die gesündere Alternative.

Quelle

Gruß an die Heilkraft der Natur

TA KI

Die Heilkraft des Ingwer – Wie er Krebszellen besiegt und Schmerzen lindert


In der chinesischen Kräuterheilkunde gilt Ingwer, zusammen mit Ginseng und Süßholz, als einer der drei großen Kraftspender in ganz Asien. Eine neue Forschungsarbeit aus Indien bestätigt jetzt erstaunliche Wirkungen der Pflanze im Kampf gegen Krebsstammzellen.

Ingwer zählt zu den ältesten Gewürzen und Heilpflanzen der Welt. Schon 2700 Jahre vor Christus machte der chinesische Kaiser Shen Nung detaillierte Angaben zur Verwendung von Ingwer. Er zählte den Ingwer zu den sogenannten königlichen Pflanzen, die keine Nebenwirkungen haben und über längere Zeit hinweg verwendet werden dürfen. Zwei aktuelle wissenschaftliche Studien bestätigen die besonderen Wirkungen der Knolle im Kampf gegen Krebs und bei der Schmerzlinderung.

Ingwer bekämpft Krebsstammzellen ohne dem Körper zu schaden

In einer wissentschaftlichen Studie von Forschern des Rajiv-Gandhi-Centre-For-Biotechnology in Kerala/Indien konnte eindrücklich aufgezeigt werden, dass ein bestimmter Inhaltsstoff im Ingwer, der als 6-Shogaol bekannt ist, herkömmlichen Krebsmedikamenten, die in der  Chemotherapie verwandt werden, überlegen ist. 6-Shogaol bekämpfte das „Zentrum“ des fortschreitenden Brustkrebses: Die Brustkrebs-Stammzellen.

Manchmal auch als „Mutterzellen“ bezeichnet, sind Krebsstammzellen die „zentrale Leitstelle“ bei einer Vielzahl von Krebsarten, nicht nur vom Brustkrebs. Diese „Mutterzellen“ sind für die Erzeugung der verschiedenen „Tochter-Zelltypen“ verantwortlich, die die Tumor Kolonien aufbauen. Während Krebsstammzellen nur 0,2 bis 1% des Zell-Bestandes eines Tumors ausmachen, erscheinen sie fast wie ’unsterblich‘. Das heißt, diese Krebsstammzellen sind in der Lage, sich selbst zu erneuern; sie sind zu einer kontinuierlichen Differenzierung fähig.  Sie sind sehr widerstandsfähig gegenüber konventioneller Chemotherapeutika und in der Lage sich abzuspalten und neue Tumorkolonien zu bilden. Die Krebsstammzellen in einem Tumor zu zerstören ist die einzige Möglichkeit zu gewährleisten, dass der Körper den Krebs überwinden kann.

Die Forscher fanden heraus, dass einer der scharf-stechenden Inhaltsstoffe des Ingwers, der als 6-Shogaol bekannt ist, sehr aktiv ist, wenn man ihn auf seine Wirkweise bei der Bekämpfung von Krebs-Stammzellen beobachtet. Dieser Bestandteil wird erzeugt, wenn die Wurzel entweder getrocknet oder gekocht wird – zwei Verwendungsformen von Ingwer, die im alltäglichen Gebrauch sehr üblich sind. Aber es gibt eine sehr spezifische Eigenschaft von 6-Shogaol, die ihn aktuellen Chemotherapie-Behandlungen bei Krebs überlegen macht.

Die Forscher stellten fest, dass die krebszerstörenden Effekte bei Konzentrationen auftreten, die nicht toxisch sind für gesunde Körperzellen. Das bedeutet, dass dieser spezielle Inhaltsstoff des Ingwers nur Krebszellen abtötet, gesunde Zellen aber unbeschadet lässt. Diese Fähigkeit macht einen grossen Unterschied zur Wirkweise herkömmlicher Krebsbehandlungen, die nicht diese Art von selektiver Zytotoxizität haben, was bedeutet, dass diese dem Patienten wirklich schaden.

 Im Fall des Brustkrebs beeinflusst 6-Shogaol den Zellzyklus signifikant und führt zu einem erhöhten Absterben der Krebszellen. Es induziert einen programmierten Zelltod durch die Induktion einer Autophagie (Selbstabbaus). Es hemmt auch die Bildung von Brustkrebs Sphäroiden (Klumpen). Aber das ist nicht die einzige erstaunliche Erfahrung mit 6-Shogaol. Die Studie hat auch aufgezeigt, dass das Krebsmedikament Taxol nicht den gleichen Wirksamkeitgrad hat, wie ihn 6-Shogaol erzielt, um Krebs-Stammzellen und Tumore zu zerstören. Selbst, als die Konzentration von Taxol erhöht wurde, konnte festgestellt werden, dass 6-Shogaol vielfach wirksamer Krebsstammzellen abtötete und die Bildung von Tumoren stoppte, und ein noch viel besserer Effekt, die gesunden Körperzellen blieben dabei am Leben.

Ingwer, roh oder erhitzt, lindert Muskelschmerzen

Obwohl es seit Jahrhunderten ein beliebtes Mittel der chinesischen Medizinpraxis ist, war Ingwer aber noch nie auf seine Wirkung als Schmerzmittel untersucht worden. In einigen Untersuchungen hat sich jedoch gezeigt, dass Ingwer, ähnlich wie nicht steroidale Antirheumatika, entzündungshemmende und analgetische Eigenschaften aufweisen kann. In einer Studie, in der vier bis 36 Wochen täglich Ingwer Dosen (30 bis 500 mg) eingenommen wurden, konnte eine Reduzierung von Knie-Schmerzen, verursacht durch Arthrose, erreicht werden.

Wissenschaftler von der University of Georgia untersuchten die Wirksamkeit von Ingwer bei einer mehrtägigen Einnahme zur Linderung von experimentell induzierten Muskelschmerzen. Die Schmerzen sollten nach der Ausübung von 18 belastenden Muskelübungen eintreten. Für die Studie wurden freiwillige Studenten, während der Einnahme von Ingwer-Ergänzungsmitteln, an 11 aufeinanderfolgenden Tagen getestet. 74 Studenten wurden in drei Gruppen eingeteilt. Sie bekamen entweder rohen Ingwer, erhitzten Ingwer oder einen Placebo. Die Autoren nahmen an, dass die Schmerz-Bewertungen nach dem Training in der Ingwergruppe im Vergleich zur Placebogruppe, niedriger sein würden.

Die Auswertungen der Reaktionen der Probanden zeigten, dass sowohl roh als auch wärmebehandelter Ingwer die Intensität der Muskelschmerzen nach den belastenden Bewegungen um 25 und um 23 Prozent absenkte. Es zeigte sich auch, dass die Wärmebehandlung von Ingwer den schmerzlindernden Nutzen nicht erhöht.

Quellen:

  • „Gesund mit Ingwer,“ von Ellen Heidböhmer
  • „6-shogaol inhibits breast cancer cells….“ von Anasuya Ray, Smreti Vasudevan, Suparna Sengupta
  • „New study reports ginger effective for muscle pain relief,“ von American Pain Society

http://www.epochtimes.de/genial/heilkraft-ingwer-krebsstammzellen-a1283232.html

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Gruß

TA KI