Metaphysik für Anfänger – Teil 1: Einführung


gefunden auf thelastamericanvagabound, übersetzt von Pippa

metaphysics
„Darum schauen wir hinter den äusseren Schein, sehen die Welt wie das Auge auf den Pyramiden“ Raiza Biza

In der heutigen Wissenschaft sind „Magie“ und „Religion“ belastete Worte. Aus wissenschaftlicher Perspektive betrachtet sind sie verwandt mit Märchen, Folklore und psychologischer Einfalt. Jene, die einen Wert darin sehen, werden manchmal auf herablassende Weise behandelt oder höflich gefragt, wie sie so viele Vorzüge im „blinden Vertrauen“ sehen können. Während es stimmt, dass sie gelegentlich die Mentalität des Glaubens an die falschen Stelle setzen und fehlinterpretieren, ist das Betrachten von Religion und Magie (oder Mystizismus, zu dem sie ab jetzt aus akademischen Gründen zusammengefasst werden) als psychologische Krücke nicht nur unglaublich arrogant, sondern auch unglaublich unlogisch und irrational.

Der Geist des modernen, ausschliesslich wissenschaftlichen Menschens zeichnet die Weltanschauung in so vielen groben Strichen wie der Mystizismus sie kritisiert, und heutzutage sind die Theorien des Urknalls und sogar der Darwinismus und die Relativität aufgrund ihrer wissenschaftlichen Diskrepanzen tatsächlich umstritten. Das bedeutet nicht, dass sie völlig falsch sind, sondern dass sie in ihren gegenwärtigen Darstellungen lediglich unvollständig sind. Manche mögen über die Vorstellung spotten, aber es gibt eine grosse Menge an Weltanschauungen (vor allem von David Hume), die vehement behaupten, dass das Konzept des „Empirismus“ (erfahrungsgemässe Ableitung in der Wissenschaft) keine wahrhaft objektive Form der Untersuchung sein kann. Dabei geht es nicht darum, den Wert empirischer Überlegungen in Verruf zu bringen, sondern eher den Gedanken des Mystizismus und die Wissenschaft durch den gemeinsamen Nenner der Theorie gleichzustellen. Nichts ist in Stein gemeisselt und so sind Änderungen vorbehalten. Schliesslich könnten die Daten richtig sein, aber menschliche Fehler in der Übersetzung der Daten werden schon mal überzeugend sein.

Das Problem hierbei ist, dass „Konzepte“ in eine Million verschiedener Namen unterteilt werden. Was in antiken Gesellschaften zunächst schlicht mit „Philosophie“ begann, ist nun zu Religion, Politik, Wissenschaft, Psychologie, Medizin, etc. geworden und darin sind noch nicht einmal all die weltlichen Denkschulen aufgezählt. Das Konzept der menschlichen Entwicklung muss erneut unter einem Banner vereint werden. Es spielt keine Rolle, wie es genannt wird; das Wichtige ist, dass kein bisschen Daten von dem Prozess ausgenommen sein dürfen. Alles muss berücksichtigt und durch den Zusammenhang in zwei Bereiche unterteilt werden:

1. dabei helfen, das Leben gedeihen zu lassen

2. dabei helfen, das Leben auszulöschen

Das ist die prinzipielle Wahrheit der Erde und des Lebens, das sie trägt, wie es am Beispiel des klassischen Gedankenexperiments des Beobachtens eines Löwen demonstriert wird: er stellt seiner Beute so nach, dass er seine Jungen später füttern kann. Wenn in diesem Fall der Löwe seiner Beute nachstellen und sie erlegen würde, wäre das ein klares Beispiel für Nummer 2.

Mystizismus ist ein schwieriges Feld, um es aus der Forschungsperspektive heraus zu betreten, weil dessen Anschauungen immer um konkrete Lösungen kreisen, welche entwickelt wurden, damit sie Doppelzüngigkeit enthalten. Mystizismus ist sinnbildliches/analoges Denken und ohne das Wissen über sinnbildliche Darstellung sind die Vorstellungen, die über die mystischen/religiösen Prinzipien gelten, unvollständig. Das sind die Gleichstellung vom Symbolismus und der Zusammenhang seiner Erkenntnisse. Das ist der Grund, warum eine Person eine spezifische Gottheit oder Entität nicht mit „Gut“ und „Böse“ gleichsetzen kann, weil diese Gottheit nur die Hälfte der Gleichung ist. Wenn „Gott“ nur als eine monotheistische Gottheit betrachtet wird, ist die Allegorie, das dieses Bild hervorrufen sollte, verloren gegangen. Was bleibt, ist lediglich ein unvollständiges Konzept.

Ebenso gibt es Begriffe wie den „Teufel“. Obwohl dies die Auffassung vieler Leute durcheinander bringen könnte: nur weil eine Person ein Luziferaner ist, bedeutet das nicht, dass sie Dinge tut wie Jungfrauen zu opfern, Blut zu trinken und Orgien im Namen des Teufels durchzuführen. Um es kurz zu erklären, bevor ich fortfahre: die Allegorie, die das Bild Luzifers im Christentum darstellt, liefert dem Schüler einen gänzlich anderen Verwendungszweck als das, was Luzifer für einen richtigen Luziferaner darstellt. Ein Luziferaner betrachtet Luzifer nicht als einen christlichen „satanischen Teufel“, sondern einen „Lichtbringer“, gleichbedeutend mit dem Archetyp, den auch der griechische Titan Prometheus darstellt. Mit dem Sinnbild des Lichtbringers (was Luzifer wörtlich übersetzt bedeutet) ist gemeint, dass er ein Überbringer der Wahrheit, des Wissens und der Weisheit darstellt. Somit sind das in ihrer Funktion zwei völlig voneinander getrennte Wesen, trotz des gemeinsamen Symbolismus. Um nicht zu sagen, dass der Satan/Luzifer des Katholizismus nichts ist, was man jemals in Betracht ziehen sollte zu „verehren“. Denn das wäre ein völlig separater Archetyp, vertreten durch eine luziferanische Darstellung des Lichtbringers, was eine grundsätzlich positive Sache für die Luziferaner ist.

(Mehr Informationen zu diesem Konzept kann man in Teil 8 dieser Serie nachlesen.)

Was in dieser achtteiligen Serie „Metaphysik für Anfänger“ folgt, wird ein kurzer zusammenhängender Abriss über die wiederkehrenden Ideologien der überlebenden Schulen des Mystizismus sein, um die Diskussion über die zweite Hälfte des Mystizismus als Ganzes zu bringen – sein Sinnbild. Dieses Sinnbild ist, was Okkultisten, Mystiker und Gelehrte ohne Unterschied als die „alte Religion“ oder „Prisca Theologia betrachten, die als die wiederkehrende, zugrunde liegende und fundamentale Wahrheit beschrieben wird, die durch die Menschheitsgeschichte in allen Formen des Mystizismus gefunden werden kann. Tatsächlich ist das Konzept dieser Prisca Theologia die tatsächliche Definition davon, was als „das Okkulte“ betrachtet wird und jene, die das Okkulte in Betracht ziehen, um eine negative Assoziation zu erzeugen, müssen zugleich eine der Grenzen durchbrechen, um die Metaphysik zu verstehen.

Das Wichtige, woran man ab jetzt denken muss ist, dass die Wahl von Religion/Mystizismus für sich selbst betrachtet niemals als „richtig“ oder „falsch“ gedacht war und nur deren Interpretationen können um jemandes guten oder bösen Willen verbogen werden. Eine dogmatische Person wird dem natürlich heftig widersprechen, aber Fortschritt wurde noch nie mit Glaubenssätzen erreicht und um den Hauptteil der Metaphysik erfahrungsgemäss aus wissenschaftlicher Sicht zu beurteilen, muss alles vom gleichen objektiven Standpunkt aus betrachtet werden, die Gefühle zu Gut und Schlecht im Bereich der menschlichen Emotionen belassen und diese von den Daten trennen.

Vielleicht ist das eine Enttäuschung für manche, aber eine Einführung für Anfänger der Metaphysik liefert keine Antworten. Diese Einführung bedeutet nicht, versteckte Wahrheiten über die Welt oder euch selbst zu finden – das kommt später. Der wahre Beginn bedeutet, zu lernen, die richtigen Fragen zu stellen. Demnach konzentriert sich die folgende Analyse auf die Denkweise, dass jede Ideologie darauf abzielt, in einem Individuum kultiviert zu werden und welche Art von Fragen darauf abzielen, diese Denkweisen einzunehmen.

Hinweis des Autors: Diese achtteilige Serie wurde geschrieben, während ausschliesslich Joints geraucht wurden. 😉

Metaphysik für Anfänger:
Teil 1: Einführung
Teil 2: Östlicher Mystizismus: Buddhismus, Taoismus und Hinduismus
Teil 3: Hexenkunst: Heidentum, Voodoo und Mystizismus der Ureinwohner Amerikas
Teil 4: Abrahamitischer Mystizismus: Katholizismus, Kabbala und Islam
Teil 5: Gnostizismus
Teil 6: Das Mysterium um die Initiationen von Griechenland und Ägypten
Teil 7: Geheimgesellschaften: Freimaurer, Illuminaten und Bohemian Grove
Teil 8: Wissenschaft und Mystizismus vereint

Sources: https://aras.org/http://www.bibliotecapleyades.net/hamlets_mill/hamletmill.htmhttp://72.52.202.216/~fenderse/The-White-Goddess.pdfhttps://www.youtube.com/watch?v=yVO2eEXs2-4https://ccwe.wordpress.com/tag/dr-susan-greenwood/http://www.sacred-texts.com/eso/sta/index.htmhttp://theaeoneye.com/2015/05/28/forbidden-gnosis-in-prometheus-lucifer-and-icarus/http://www.themystica.com/mystica/articles/s/sin_and_rebellion_archetypal_transgressions_against_the_gods.html

Über den Autor:
Der Autor Anthony Tyler aus Anchorage, Alaska, ist ein Botschafter der Esoterik, ein Befürworter frei zugänglichen Wissens und der Gesamtanalyse, besonders im Umgang mit dem Internet. Nachdem es nun so eine unverständliche Menge an Daten auf Webservern gibt und jeden Tag mehr dazukommen, wird es zunehmend wichtig für Little Brother (wir, die Menschen), zu beginnen, diese Internetdaten für uns selbst zusammenzufassen und zu analysieren, seitdem Big Brother (die Institution Staat) so versessen darauf ist, dasselbe aus einer Vielzahl von schändlichen Gründen zu tun. Zudem versucht Tyler, auf die wichtigen zusammenführenden/analytischen Vorgehensweisen hinzuweisen, die beim Prüfen von historischer Metaphysik und okkulten Wissenschaften gefunden werden können. Diese sind heutzutage fast vollständig offengelegt und verwirrende antike Texte nun nur noch eine Internetsuche entfernt. Weit davon entfernt ein „Satanist“ zu sein, stellt er fest: das Verborgene ist die Annahme, dass alle Religionen, Philosophien und Wissenschaften auf dieselben fundamentalen Wahrheiten der Welt zustreben. Diese Wahrheiten wurden nur zu einem vergessenen Geburtsrecht der heutigen postmodernen Gesellschaft, aber das ist etwas, das das Internet seit seiner kulturellen Gründung zu korrigieren beginnen scheint.

Der Original-Artikel enthält zahlreiche Links, allerdings in Englisch. Bitte lest bei Bedarf dort nach.

Quelle: http://trans-information.net/metaphysik-fuer-anfaenger-teil-1-einfuehrung/

Gruß an die wahrlich Erkennenden

TA KI

Krieg gegen die Seelen.


Das Event in Rom

Manche Ereignisse tun viel wichtiger, als sie es sind. Andere Ereignisse wiederum wären sehr wichtig, und werden verschwiegen. Einige Ereignisse jedoch geben etwas ganz anderes vor, als sie in Wahrheit sind.
Christentum_und_MachtWir wissen, daß die alte Macht wegbröckelt, und dazu gehören auch die Kirchen. Egal um welche es sich handelt, entsprechen ihre Regeln und Vorgaben schon längst nicht mehr den ursprünglichen Lehren der alten Meister. Diese erschienen damals als Weltenlehrer, der jeweiligen Kultur zu ihrem Verständnis angepaßt. Ob Buddha, Jesus, Krishna oder Mohammed, sie alle lehrten die Liebe, um der jeweiligen Gesellschaft einen Wachstumsimpuls zu geben. Auch die Lehrer Lao Tse, Konfuzius und Platon gehören in diese Reihe, doch wurde aus ihren Lehren keine Religion gestrickt. Ganz zu schweigen von den vielen weisen Frauen, die meist namenlos blieben.Doch wenn die Macht von einem Menschen Besitz ergreift, und er andere beherrschen will, wird er nicht offen gegen sie kämpfen, sondern die Wahrheit verformen und sich das Vertrauen der Menschen zunutze machen. Und je mehr Menschen ihm glauben, umso größer wird seine Macht.

Das ist im Prinzip ein Energieabsaugen, um sich selbst zu stärken und sich erhöht zu fühlen. Diese Kräfte ernähren sich von unserem Glauben, manche auch von unserer Angst. Viele Menschen halten den Glauben für etwas Selbstverständliches, weil es seit Jahrhunderten so gelehrt wurde. Aber das war nicht immer so, und ich spreche nun von der röm.-katholischen Sichtweise.

Seit langer Zeit versuchen ihre menschlichen Repräsentanten der oberen Liga, die Menschen nach ihrem Willen zu formen. Sie sammeln und horten das ursprüngliche Wissen, geben es aber nicht heraus, sondern halten es geheim. Ihre Vorgehensweise ist unorthodox, die Methoden teilweise recht fragwürdig, die Hierarchie der Macht auch hier eine Pyramide.

Um die vorletzte Jahrtausendwende herum gab es in Europa eine kulturelle Blüte, in der die Werte von Liebe, Wahrheit und Ehre sehr hoch gehalten wurden. Eine hohe Zeit des Mystizismus, und die christlichen Werte wurden im Herzen bewahrt, das heißt es gab eine Gewißheit des Herzens, in Bezug auf die Existenz Gottes. Bis der Zisterzienserabt und Kirchenlehrer Bernhard von Clairveaux (1090-1153) auftauchte. Papst Eugen III. war sein ehemaliger Schüler und ließ sich von ihm für die Kreuzzüge begeistern. Clairveaux sah das ritterliche Ideal der Kreuzzüge, das Sterben für den Herrn, als höchsten Verdienst und verfaßte eine theologische Rechtfertigung für religiös motivierte Waffenhandlungen. Auf diese Weise wurden die Kreuzzüge päpstlich abgesegnet. Nicht nur das ist tragisch für viele Betroffene ausgegangen, sondern auch der Umstand, daß Clairveaux in seinen Schriften den Glauben gegen die Gewißheit gesetzt hatte. Die Gewißheit im Herzen wurde ersetzt durch die Notwendigkeit, glauben zu müssen. Clairveaux wurde 1174 heilig gesprochen und wird heute noch als heiliger Bernhard verehrt. (Mehr zum Thema in meinem Buch Kapitel 9).
Nicaea_Konzil

Diese Geschichte macht deutlich, wie sehr von Menschen Einfluß genommen wurde auf die christliche Religion, die mit der ursprünglichen Botschaft Jesus nicht mehr viel gemein hat. Alle Gemeinschaften, die die wahre Lehre vertraten und weitergaben – Essener, Gnostiker, Katharer – wurden gnadenlos von der Kirche verfolgt. Vor allem, weil der Glaube so hoch gehalten wird, denn wenn ich etwas glauben soll, ist da eben noch längst keine Gewißheit. So wurden wir Stück um Stück von der Wahrheit entfremdet. Dies ist auch der Widerspruch, den wir astrologisch zwischen dem 9. Haus (Glauben) und dem 12. Haus (Wahrheit) finden.Wenn wir nun wissen, daß die katholische Kirche um ihre Macht bangt, wozu all die Fälle von sexuellem Mißbrauch von Kindern nicht unerheblich beigetragen haben, dann ist es plausibel, daß sie den Gläubigen ein positives Schauspiel darbieten möchte, um ihr Image zu verbessern. In diesem Sinne ist die kürzlich erfolgte Heiligsprechung von zwei Päpsten zu sehen, und die schauen wir uns gleich an.

Damit ihr wißt, welchen Hintergrund ich habe: evangelisch erzogen, von Kindheit an (und seit vielen, auch katholischen Leben) sehr mit Jesus und Maria Magdalena verbunden, vor 20 Jahren aus der Kirche ausgetreten, seit meiner Erfahrung, die Gewißheit Gottes im Herzen zu finden.

Ich bin nicht gegen die Kirche, meine aber, daß sie transformationsbedürftig ist. Wir alle müssen die alten Muster abstreifen, und das gilt auch für die Institutionen. Wer sich von den Lesern der einen oder anderen Kirche noch sehr verbunden fühlt, bitte ich, diesen Artikel als Anregung zu verwerten, er ist keinesfalls als Angriff gemeint. Mir geht es nur darum, soviel zur Wahrheit beizutragen, wie ich imstande bin, und die sich sowieso eines Tages ganz enthüllen wird.

HeiligsprechungDer Moment der Heiligsprechung (dank eines Live-Tickers auf Focus) zeigt uns, daß es um das Seelische geht, und zwar um die Seele in ihrer Bedeutung (Krebs-AC, Mond H1 in 10). Dabei geht es prinzipiell um alle Seelen, nicht nur die beiden Päpste, die heilig gesprochen wurden. Auf den ersten Blick wirkt das Horoskop positiv (Jupiter Konj. AC), und es sind die Bedingungen, die sich günstig und verstärkend auf das Event auswirken (Jupiter H6 in 1). Hinzu kommt, daß wir eine genaue Konjunktion von Jupiter mit Sirius hatten – das sind idealerweise außerordentlich gute Bedingungen für so ein Ereignis, weil das nur alle 12 Jahre stattfindet. Sirius hat nur positive Eigenschaften, und dieses Doppelsternsystem hat eine Schlüsselbedeutung für uns, zumal einige Pyramiden genau auf ihn ausgerichtet sind. Die Astrologen des Vatikan haben da gute Arbeit geleistet. Wir sehen jedoch, daß der Mond als Anlage in das große Kreuz eingebunden ist. Es war eine Massenveranstaltung (Jupiter Opp. Pluto), und für viele ein glücklicher Moment (Jupiter Qu. Uranus). Doch was gar nicht dazu paßt, hier aber ausschlaggebend ist, daß die Bedeutung der Seelen aufgehoben wird (Uranus Konj. Mond).Das müssen wir erstmal verarbeiten. Die Seele wird in ihrer Bedeutung aufgehoben. Warum das? Mond-Uranus ist der Seelenvogel, der herausgehoben wird aus dem Subjektiven, also aus dem Empfinden, was ja die Natur der Seele ist. W. Döbereiner sagt, dieses Bild des Seelenvogels ist in Europa die Wildgans, in Asien der Kranich, als Symbol der Seele, die den Körper verläßt, um das Jenseits zu erfahren. Es ist ein Aussteigen aus dem dualen Erleben, gleichzeitig die ‚Heiligung des Subjektiven‘ – das Seelische gleich wie das Mütterliche kann nur über die Entfernung erfahren werden, und wird dann übermäßig verehrt. Auf der persönlichen Ebene wäre es die Überlagerung des Kindes durch die Mutter, hier durch die Mutter Kirche.

Das Kind flüchtet in die Unberührbarkeit, läßt seelisch niemanden heran. Fortan lebt es ein Leben wie Nils Holgersson, immer unterwegs, und hat eine hohe Abwehr von Gefühlen und Eindrücken der Umwelt. Dies ist eine Schutzreaktion, zur Abwehr des Mutterprinzips. Wer eine Mond-Uranus Spannung im Radix hat, weiß was ich meine. Wir entfernen uns damit vom Empfinden, dies ist aber das Wertvollste, was wir haben – denn über das Empfinden definieren wir unsere seelische Eigenart, und wer nicht weiß wer er ist, wird von sich selbst und seinen Wurzeln abgeschnitten. Diese Menschen sind die ‚Ungeborgenen‘. Sie konnten als Baby keine Geborgenheit erfahren, und erlebten die Mutter entweder als abwesend, traumatisiert oder übergriffig. Und dann kommt es zu so einer Schutzreaktion. Dies ist nicht leicht zu verstehen, aber ungeheuer wichtig.

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Übertragen auf dieses Ereignis können wir nun Folgendes vermuten: entweder sind die Initiatoren dieser Veranstaltung auch von Mond-Uranus betroffen, und gehören zu den ‚Unberührbaren‘ – was ja in ihrer Lebensweise nachvollziehbar ist – oder es ist Absicht, alle Seelen ihres Empfindens und damit ihrer Bedeutung zu entheben. Vielleicht sogar beides. Denn eine Heiligsprechung von zwei Päpsten bedeutet doch nichts anderes, als daß alle anderen Seelen nicht heilig sind – und das ist genau der entscheidende Punkt.
Taube_Zypern
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Aber schauen wir weiter. Die Sonne verwirklicht diese Anlage in 11, aber Sicherheit und Freiheit gewinnen wir dadurch keineswegs, denn sie ist im Stier eingeschlossen. Eher ist das eine Suggestion für die Masse der Glaubensgemeinschaft (Sonne Konj. Merkur + Juno). Ebenso wird klar, daß das Empfinden und auch die Wahrheit ‚eingeschlossen‘ sind, also für die Masse nicht offensichtlich (Merkur ist H4 + H12, eingeschlossen im Stier). Das gilt auch für den spirituellen Mißbrauch der natürlichen Ordnung, der Grenzen, der Freiheit (Sedna im Stier eingeschlossen in 11), und damit sind die Gläubigen gemeint (Sedna Opp. Saturn H7).Die Gläubigen sind in der Begegnung zu finden, als Gemeinschaft der Katholiken (Steinbock in 7). Doch sie sind in ihrem Lebensgefühl gefangen, wenn sie sich dieser Vorstellung unterwerfen, und das ist ihnen kaum bewußt, es sei denn sie würden es fühlen (Saturn H7 im Skorpion in 5 eingeschlossen). Diese Beeinflussung der Massen läßt nun in ihrer Gefangenheit ein Bild im Bewußtsein aller entstehen: das Bild der Macht (Pluto in 7 am DC). Hier wird also eine falsche Vorstellung in das öffentliche Bewußtsein versenkt, was dem Katholizismus Macht verleiht. Und dies funktioniert, solange es geglaubt wird.

Diese falsche Vorstellung von Macht unterdrückt natürlich auch die Bedeutung der Seele (Pluto Qu. Mond), das Empfinden wird nochmals überlagert, es ist die gefangene Seele (Mond-Pluto). Was ich zum 11. Haus gesagt habe, die Massensuggestion und der spirituelle Mißbrauch, kommt über den Widder heraus, und ist ein direkter Angriff auf die Seelen und ihr Empfinden (Mars H11 in 4, auch in Opp. Mond). Und das ist nicht ein kleiner Pieks, sondern hier werden Schwerter gezückt, und brutal zugeschlagen (Mars-Uranus-Pluto auf Mond). Ebenso wird das Mütterliche und Behütende, und die Göttin angegriffen (Mars Konj. Ceres + Vesta). Sorry, ich möchte wirklich niemandem zu nahe treten, aber das hier ist Krieg gegen die Seelen.
del parsonWenn wir das gesamte große Kreuz um 0° Widder spiegeln, landen Mond und Uranus auf Chiron, mit dem Rest des Kreuzes daran. Das ist höchster Schmerz und auch Verrat, eine große Wunde der Seelen, wie auch der Wahrheit, die zum Glauben degradiert wurde (Neptun in Halbsumme Chiron-Nessus in 9). Man braucht eigentlich nur die rote Aspektfigur des großen Kreuzes zu betrachten, die auf der Begegnungsachse liegt, um zu wissen: hier findet eine Kreuzigung statt, die Kreuzigung der Seelen. Und ausgerechnet das Kreuz ist das Wahrzeichen der Christen. Es ist eine Symbolik des Todes. Und hat nicht Jesus gesagt, wir sollen alle zu neuem Leben auferstehen? Warum steht dann nicht auf jedem christlichen Altar der lachende Jesus, der die bedingungslose Liebe verkündet?

Was nötig wäre, ist ein Heraustreten aus den Vorstellungen, aus dem als Bild gesetzten Dogma der Macht (Pluto H5 in 7), und die Liebe zu fühlen, die alle Seelen eint (Venus H5 in 10). Befreiung ist dann möglich, wenn wir keine Dogmen mehr akzeptieren (Wassermann in 8), und uns von den Anhaftungen ans ‚Glauben-müssen‘ lossagen (Wassermann in 9). Das Ziel ist die Erkenntnis, unserem Gespür für die Wahrheit zu vertrauen (Neptun H10 in 9), nämlich daß die Wahrheit größer ist, als alle Glaubensrichtungen zusammen.

Vor Gott-Göttin sind alle Menschen gleich. Und niemand wird im Himmel einen roten Teppich ausrollen, weil jemand heilig gesprochen ist. Es spricht ja nichts dagegen, ein Idol zu verehren – aber nicht um den Preis, daß alle anderen dadurch gemindert werden. Es gilt für uns, die Gleichwertigkeit aller Menschen zu sehen. Niemand braucht erhöht, und niemand soll erniedrigt werden. Alle Seelen sind als Kinder Gottes heilig, und ihnen steht dem entsprechend auch Schutz zu. Wenn das begriffen und umgesetzt werden kann, sind wir einen riesigen Schritt weiter.

Ach ja, das Zölibat – es wurde erschaffen, auch als Methode der Unterdrückung, damit die Priester nicht die Wahrheit erkennen. Die Sexualität zwischen Mann und Frau ist das große Geschenk Gottes, in der liebenden Vereinigung Seine Präsenz zu spüren – und Ihre, der Göttin – denn diese Erfahrung ist Gewißheit genug.

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…danke an Conny
Gruß an den einzig wahren Glauben der Menschen
TA KI