10 geniale Anwendungsmöglichkeiten für reinen Alkohol und Wundbenzin.


Reiner Alkohol ist ausschließlich in Apotheken erhältlich und wird von vielen Menschen zur Desinfektion von Schnittverletzungen sowie zur Entfernung von Klebstoffen genutzt. Destilliertes Wundbenzin ist eine Mischform von reinem Alkohol und Benzin. Neben der Desinfektion haben reiner Alkohol und Wundbenzin noch viele weitere Anwendungen, von denen die Meisten nichts wissen. Das starke Duo kann sogar im Kosmetikbereich verwendet werden!

1. Bettwanzen loswerden

Diese lästigen Parasiten tauchen hierzulande zwar nur selten auf. Sie können jedoch durch unhygienische Wohnverhältnisse oder als unerwünschtes Mitbringsel aus dem Urlaub dennoch Einzug in das eigene Schlafzimmer halten. Auch bei diesem Problem hilft Wundbenzin zuverlässig dabei, die Bettwanzen abzutöten. Fülle den reinen Alkohol in eine Sprühflasche und sprühe ihn großzügig auf dein Kissen sowie deine Matratze. Da die Bettwanzen häufig Eier legen, sind unter Umständen mehrere Anwendungen nötig, um diese Parasiten vollständig zu entfernen.

2. Deo-Ersatz

Wenn du versehentlich dein Deo einmal vergessen hast, brauchst du ab sofort nicht mehr in Panik geraten. Wundbenzin tötet die geruchsbildenden Bakterien zuverlässig ab und befindet sich in fast jedem Erste-Hilfe-Koffer. Zu oft solltest du dein Deo jedoch nicht zu Hause liegen lassen, denn eine häufige Anwendung von Wundbenzin auf der Haut kann zu Irritationen und Rötungen führen.

3. Selbstgemachtes Kühlpad

Stellt man Alkohol ins Gefrierfach, wird es nicht zu Eis, sondern zu einer dickflüssigen Masse. Warum das wichtig ist? Weil du diese Eigenschaft dazu nutzen kannst, dir ein formbares Kühlpad zu machen. Dazu gibst du eine Tasse reinen Alkohol und zwei Tassen Wasser zusammen in einen verschließbaren Plastikbeutel. Achte darauf, dass sich so wenig Luft wie möglich in dem Beutel befindet. Nach nur einer Stunde im Gefrierfach sollte die Mischung eine gelartige Konsistenz angenommen haben, und das Kühlpad ist fertig. Damit kannst Du z.B. bei einer Wanderung deine Verpflegung in einer Box kühlen oder notfalls auch eine Prellung am Knie oder Ellbogen versorgen.

4. Läuse entfernen

Auch gegen Kopfläuse ist Wundbenzin eine effektive und vergleichbar günstige Alternative. Gib es in eine Sprühflasche und füge ein paar Tropfen Lavendelöl hinzu. Geh nach draußen oder auf den Balkon und sprüh die Lösung dann großzügig auf deine Kopfhaut. Anschließend kämmst du deine Haare, und die Läuse fallen tot heraus. Die Wisconsin Division of Public Health empfiehlt, bereits verwendete Läusekämme mindestens eine Stunde in die Lösung zu tauchen, um sicherzugehen, dass das Problem nicht bald wieder auftritt.

5. Ohren säubern

Viele Menschen verwenden Wattestäbchen, um unschönen Ohrenschmalz zu entfernen. Doch diese Methode birgt die Gefahr, dass der Schmalz immer tiefer in die Ohren hineingeschoben wird. Es gibt jedoch eine wesentlich effektivere und schonendere Methode, wie du deine Ohren säubern kannst. Gib weißen Essig und Wundbenzin zu gleichen Teilen in eine Schüssel. Tunke einen Wattebausch hinein und lass die Flüssigkeit in deine Ohren tropfen. Der Ohrenschmalz löst sich dann von allein auf.

6. Nagellack entfernen

Herkömmliche Nagellackentferner enthalten oftmals für den Nagel schädliches Aceton. Die Nägel werden dadurch spröde und rissig. Schlimmstenfalls kann es dir beim Entfernen des Lacks sogar übel werden. Alkohol in seiner reinsten Form ist daher eine mögliche Alternative. Zwar kann es etwas länger dauern, bis der Nagellack wirklich entfernt ist, aber zumindest werden deine Nägel nicht beschädigt.

7. Keine Rasierpickel mehr

Das ist doch echt ärgerlich: Da rasiert man sich fleißig alle überflüssigen Härchen in der Bikinizone oder unter den Achseln ab, und zum Dank gibt’s unschöne Pickel und Rötungen. Doch das muss nicht sein, wenn du einfach Wundbenzin auf die betroffenen Hautstellen gibst. Die Hautreizungen werden gelindert, und die Haut wird wieder schön glatt.

8. Akne behandeln

Benzolperoxid ist ein häufig verwendetes Mittel gegen Akne. Doch wirkt Wundbenzin gegen die fiesen Pickel mindestens genauso gut. Durch die entzündungshemmende und desinfizierende Wirkung wird die überschüssige Talgproduktion gestoppt. Es können sich keine neuen Pickel bilden. Achte jedoch darauf, das Wundbenzin ausschließlich auf die Pickel aufzutragen. Ein längerer Gebrauch kann zudem zu Hautreizungen führen.

9. Herpesbläschen

85 Prozent aller Menschen tragen das Herpesvirus in sich, da es sehr leicht durch Schmierinfektion (zum Beispiel Küssen) übertragen werden kann. Doch nur bei wenigen Menschen bricht das Virus auch aus und verursacht Beschwerden. Kommt es einmal zu den schmerzhaften Fieberbläschen, lassen sich diese jedoch in der Regel gut behandeln. Um die Herpesbläschen schneller wieder verschwinden zu lassen, kannst du schon beim ersten Auftreten 70-prozentiges Isopropanol auf die betroffene Stelle geben. Dies rät die University of Michigan.

10. Handdesinfektionsmittel

Mit Alkohol lässt sich auch ganz leicht ein Desinfektionsmittel für die Hände herstellen. Dafür vermischst du 115 Gramm Aloe-vera-Gel, einen halben Esslöffel 70-prozentiges Isopropanol, ein paar Tropfen Teebaumöl sowie Pfefferminzöl in einem Messbecher. Dann gibst du die dickflüssige Masse in eine leere Shampooflasche – und fertig ist dein selbstgemachtes Handdesinfektionsmittel.

(…)

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/reiner-alkohol-anwendungen/

Gruß an die Wissenden

TA KI

Kosmetik: Chemikalie TPHP in Nagellacken führt zu Lähmungen und stört Hormonfunktionen


Welche Frau möchte nicht gerne mit gepflegten Händen glänzen und gönnt sich entweder eine Maniküre oder lackiert sich die Nägel? Vorsicht ist geboten, denn 25 Prozent aller Nagellacke enthalten TPHP – gefährliche Weichmacher – was allerdings nicht auf dem Etikett gekennzeichnet wird. TPHP kann die Hormonregulation, den Stoffwechsel und die Fortpflanzungsorgane und deren Entwicklung stören.

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Welche Frau möchte nicht gerne mit gepflegten Händen glänzen und gönnt sich entweder eine Maniküre oder lackiert sich die Nägel. Mittlerweile ein Trend, dem auch viele Männer nachgehen, denn gepflegte Hände gelten als ein Aushängeschild für die gesamte Persönlichkeit. Dieser Hang nach kosmetischer Schönheit wächst weltweit. Als amerikanische Frauen 2012 768 Million Dollar für Nagellack ausgaben, lag diese Summe schon 32 Prozent höher als im Vorjahr.

Nicht von ungefähr schießen auch bei uns seit Jahren die berühmten „Nails Studios“ aus dem Boden. Überall wird gefeilt, lackiert und unter einer UV-Lampe der Lack bruchsicher, glänzend und haltbar gemacht. Je länger der Nagellack glänzt und hält, umso besser. Was diese Prozedur jedoch tatsächlich bedeutet, darüber haben sich viele Anwenderinnen und Anwender wenig Gedanken gemacht. Denn immer mehr sickern die Fakten durch, dass diese Schönheit mit einem ziemlich hohen Preis einhergeht, nämlich den der Gesundheit.

25 Prozent aller Nagellacke enthalten TPHP – gefährliche Weichmacher – was allerdings nicht auf dem Etikett gekennzeichnet wird. TPHP kann die Hormonregulation, den Stoffwechsel und die Fortpflanzungsorgane und deren Entwicklung beeinflussen.

TPHP im menschlichen Körper

Um besser verstehen zu können, wie der Körper TPHP aufnimmt, forderten Forscher Teilnehmer auf, Urinproben vor und nach dem lackieren ihrer Nägel zu sammeln. Die Nagellacke enthielten ungefähr ein Prozent TPHP.

Die neue Studie, die gemeinsam von der „Duke University“ und der „Environmental Working Group“ (EWG) durchgeführt wurde, entdeckte Spuren dieser giftigen Chemikalie im Körpern von denjenigen Frauen, die kurz zuvor ihre Nägel lackiert hatten.

Im Urin der Teilnehmerinnen wurde der Weichmacher Triphenylphosphat (TPHP) nachgewiesen, der unter anderem als Flammschutzmittel für Möbel verwendet wird. Zwei bis sechs Stunden, nachdem sie ihre Nägel gemalt hatten, hatten 24 der 26 Freiwilligen in der Studie leicht erhöhte TPHP-Werte im Urin. Die TPHP-Werte in allen 26 Teilnehmern stiegen jedoch durchschnittlich nach 10 bis 14 Stunden nach dem Polieren der Nägel nochmal über sechs Prozent an.

„Die Studie fand heraus, dass wenn Frauen Nagellack mit TPHP direkt auf ihre Nägel anwenden, die Werte eines Biomarkers dieser Chemikalie in ihrem Urin stark ansteigen.“

„Wenn die Teilnehmer Handschuhe trugen und den Nagellack auf synthetische Nägel auftrugen, änderten sich ihre Harnwerte nicht merklich, doch wenn sie den Lack direkt auf ihre eigenen Nägel applizierten, stiegen die TPHP-Werte im Urin stark an.“

Eine weitere Studie, die in „Environment International“ herausgegeben wurde, belegt, dass in acht von zehn Nagellacken ganz klar Spuren von TPHP nachgewiesen werden konnten. Es bedurfte aber einer wissenschaftliche Studie, um diese Fakten herauszubekommen, denn man konnte diese Chemikalie nicht auf den Etiketten der Produkte finden. Die Konzentrationen in den acht Nagellacken mit TPHP reichten von 0,49 Prozent bis 1,68 Prozent.

Diese Ergebnisse verdeutlichen, dass es Beweise dafür gibt, dass TPHP in Nagellacken genutzt wird. TPHP ist eine mehr als giftige Chemikalie, die auch in der Kunststoffherstellung und als Flammschutzmittel in Schaumstoffmöbeln verwendet wird. TPHP wird wahrscheinlich hinzugefügt, um Nagellacke mehr Flexibilität und Haltbarkeit zu verleihen.

TPHP verursacht Lähmungen bei Katzen

Diese Ergebnisse sind mehr als beunruhigend, weil eine wachsende Zahl von anderen wissenschaftlichen Daten aus anderen Studien ebenfalls belegen, dass TPHP endokrine Störung verursacht. Das heißt, dass es vor allen Dingen die Hormonfunktion, die sich im gesamten Körper abspielt, maßgeblich beeinflusst. Das kann zu erheblichen Störungen und Krankheiten führen.

In tierexperimentellen Studien hat es zu Reproduktions- und Entwicklungsstörungen und Unregelmäßigkeiten bei den Tieren geführt. TPHP im Körper zu haben, bedeutet kleine Änderungen in den Blutenzymen. Tierversuche haben gezeigt, dass eine zu hohe Konzentration von TPHP zu Muskelschwäche und Lähmungen führt.
Wenn zum Beispiel TPHP, was auch oft als Nervengift bezeichnet wird, in Katzen injiziert wurde, verursachte es eine verzögerte Paralyse (Lähmung). Zwei von sechs Katzen waren nach 16-18 Tagen komplett gelähmt, nachdem sie eine „intraperitoneale Injektion“ (in das Bauchfell) dieser Chemikalie mit 0,1 bis 0,4 g/kg erhalten hatten.

Da die Forscher eine im Vergleich kleine Probenanzahl und nicht die gesamte Nagellackproduktlinie der Hersteller getestet hatten, beschlossen sie vorerst nicht die Markennamen zu enthüllen, welche TPHP enthielten. Nun hofft man allerdings, dass aufgrund der Studienergebnisse einige oder alle Hersteller ihre Produktlabels aktualisieren und die Nutzung von TPHP offen legen, bis die Ergebnisse weiterer Studien vorliegen.

Da fragt man sich doch als Verbraucher zu Recht, warum diese gefährliche Chemikalie nicht einfach verboten wird! Reichen denn diese Ergebnisse nicht aus, um zu belegen, dass TPHP gesundheitsschädigend ist? Immer mehr Gelder müssen für weitere Studien ausgegeben werden, damit erst eine groß angelegte Kampagne diese Chemikalie verbieten kann? Das schreit doch zum Himmel!

Da es aber wirklich zu viele Belege gibt, die die Gefährlichkeit dieser Chemikalie nachweisen, hat die EWG eine umfangreiche Liste von Kosmetika herausgegeben, die diesen potenziell schädlichen Inhaltsstoff beinhalten. Erschreckend ist, dass natürlich auch einige Marken darunter sind, die als meistverkaufte Produkte die Kosmetikbranche beherrschen.

Und prompt kam es zu folgenden Reaktion:

Am 20. Oktober 2015 informierte zum Beispiel „Butter“ in London, dass es im vergangenen Jahr Triphenylphosphat (TPHP) aus seinen Produkten entfernt habe. Allerdings konnte die EWG noch Nagellackprodukte auflisten, die diese Chemikalie immer noch enthielten. Denn „Butter“ hatte die restlichen Bestände nicht vom Markt genommen, sondern diese weiterhin verkauft. Wenn Sie Triphenylphosphat vermeiden wollen, überprüfen Sie bitte das Label von „Butter“ und kaufen Sie es mit der neueren Formulierung, die diese Chemikalie nicht enthält.

Normalerweise sind Nägel sehr stabil und nicht so durchlässig, doch Wissenschaftler spekulieren, dass Lösungsmittel wie Nagellackentferner die Nageloberfläche zerstören, porös machen und damit toxische Inhaltsstoffe leichter in den Körper aufgenommen werden können. Das Netzwerk der Kapillaren um das Nagelbett kann auch eine entscheidende Rolle spielen, da diese leicht verletzlich sind und chemische Stoffe dafurch leichter in den Körper gelangen.

Mittlerweile kommt zu den gesundheitlichen Schäden noch ein ganz anderes Problem hinzu. Wenn man genauer hinsieht, so sitzen in Nagelstudios hauptsächlich ganz junge asiatische Frauen. Die meisten von ihnen können kein Deutsch und sind den ganzen Tag all diesen Chemikalien ausgesetzt. Wenn man länger als eine Stunde in diesem Raum sitzt, bekommt man unweigerlich Kopfschmerzen. Es gibt Kunstnägel, Gelnägel, Acrylnägel, alle Chemikalien, die durch das Polieren, feilen und lackieren verdampfen, liegen in der Luft. Dass hier die Gesundheitsbehörde noch nicht Alarm geschlagen hat, ist mehr als erschreckend. Von dem Stundenlohn dieser Mädchen wollen wir mal lieber nicht sprechen… Denn den gesetzlichen Mindestlohn von 8,84 €, den wird mit ziemlicher Sicherheit keines dieser Mädchen bekommen.
Und das in einem der reichsten Länder der Welt.

Darüber sollten Sie vielleicht einmal nachdenken, wenn Sie das nächste Mal in ein Nagel Studio gehen.

Quellen:

NaturalNews: Nail polish users exposed to chemical linked to paralysis, reproductive disorders, study finds

Quelle: http://www.epochtimes.de/gesundheit/kosmetik-chemikalie-tphp-in-nagellacken-fuehrt-zu-laehmungen-und-stoert-hormonfunktionen-a2020164.html

Gruß an die Natürlichkeit

TA KI