Kosmetik: Chemikalie TPHP in Nagellacken führt zu Lähmungen und stört Hormonfunktionen


Welche Frau möchte nicht gerne mit gepflegten Händen glänzen und gönnt sich entweder eine Maniküre oder lackiert sich die Nägel? Vorsicht ist geboten, denn 25 Prozent aller Nagellacke enthalten TPHP – gefährliche Weichmacher – was allerdings nicht auf dem Etikett gekennzeichnet wird. TPHP kann die Hormonregulation, den Stoffwechsel und die Fortpflanzungsorgane und deren Entwicklung stören.

160812200-640x427

 

Welche Frau möchte nicht gerne mit gepflegten Händen glänzen und gönnt sich entweder eine Maniküre oder lackiert sich die Nägel. Mittlerweile ein Trend, dem auch viele Männer nachgehen, denn gepflegte Hände gelten als ein Aushängeschild für die gesamte Persönlichkeit. Dieser Hang nach kosmetischer Schönheit wächst weltweit. Als amerikanische Frauen 2012 768 Million Dollar für Nagellack ausgaben, lag diese Summe schon 32 Prozent höher als im Vorjahr.

Nicht von ungefähr schießen auch bei uns seit Jahren die berühmten „Nails Studios“ aus dem Boden. Überall wird gefeilt, lackiert und unter einer UV-Lampe der Lack bruchsicher, glänzend und haltbar gemacht. Je länger der Nagellack glänzt und hält, umso besser. Was diese Prozedur jedoch tatsächlich bedeutet, darüber haben sich viele Anwenderinnen und Anwender wenig Gedanken gemacht. Denn immer mehr sickern die Fakten durch, dass diese Schönheit mit einem ziemlich hohen Preis einhergeht, nämlich den der Gesundheit.

25 Prozent aller Nagellacke enthalten TPHP – gefährliche Weichmacher – was allerdings nicht auf dem Etikett gekennzeichnet wird. TPHP kann die Hormonregulation, den Stoffwechsel und die Fortpflanzungsorgane und deren Entwicklung beeinflussen.

TPHP im menschlichen Körper

Um besser verstehen zu können, wie der Körper TPHP aufnimmt, forderten Forscher Teilnehmer auf, Urinproben vor und nach dem lackieren ihrer Nägel zu sammeln. Die Nagellacke enthielten ungefähr ein Prozent TPHP.

Die neue Studie, die gemeinsam von der „Duke University“ und der „Environmental Working Group“ (EWG) durchgeführt wurde, entdeckte Spuren dieser giftigen Chemikalie im Körpern von denjenigen Frauen, die kurz zuvor ihre Nägel lackiert hatten.

Im Urin der Teilnehmerinnen wurde der Weichmacher Triphenylphosphat (TPHP) nachgewiesen, der unter anderem als Flammschutzmittel für Möbel verwendet wird. Zwei bis sechs Stunden, nachdem sie ihre Nägel gemalt hatten, hatten 24 der 26 Freiwilligen in der Studie leicht erhöhte TPHP-Werte im Urin. Die TPHP-Werte in allen 26 Teilnehmern stiegen jedoch durchschnittlich nach 10 bis 14 Stunden nach dem Polieren der Nägel nochmal über sechs Prozent an.

„Die Studie fand heraus, dass wenn Frauen Nagellack mit TPHP direkt auf ihre Nägel anwenden, die Werte eines Biomarkers dieser Chemikalie in ihrem Urin stark ansteigen.“

„Wenn die Teilnehmer Handschuhe trugen und den Nagellack auf synthetische Nägel auftrugen, änderten sich ihre Harnwerte nicht merklich, doch wenn sie den Lack direkt auf ihre eigenen Nägel applizierten, stiegen die TPHP-Werte im Urin stark an.“

Eine weitere Studie, die in „Environment International“ herausgegeben wurde, belegt, dass in acht von zehn Nagellacken ganz klar Spuren von TPHP nachgewiesen werden konnten. Es bedurfte aber einer wissenschaftliche Studie, um diese Fakten herauszubekommen, denn man konnte diese Chemikalie nicht auf den Etiketten der Produkte finden. Die Konzentrationen in den acht Nagellacken mit TPHP reichten von 0,49 Prozent bis 1,68 Prozent.

Diese Ergebnisse verdeutlichen, dass es Beweise dafür gibt, dass TPHP in Nagellacken genutzt wird. TPHP ist eine mehr als giftige Chemikalie, die auch in der Kunststoffherstellung und als Flammschutzmittel in Schaumstoffmöbeln verwendet wird. TPHP wird wahrscheinlich hinzugefügt, um Nagellacke mehr Flexibilität und Haltbarkeit zu verleihen.

TPHP verursacht Lähmungen bei Katzen

Diese Ergebnisse sind mehr als beunruhigend, weil eine wachsende Zahl von anderen wissenschaftlichen Daten aus anderen Studien ebenfalls belegen, dass TPHP endokrine Störung verursacht. Das heißt, dass es vor allen Dingen die Hormonfunktion, die sich im gesamten Körper abspielt, maßgeblich beeinflusst. Das kann zu erheblichen Störungen und Krankheiten führen.

In tierexperimentellen Studien hat es zu Reproduktions- und Entwicklungsstörungen und Unregelmäßigkeiten bei den Tieren geführt. TPHP im Körper zu haben, bedeutet kleine Änderungen in den Blutenzymen. Tierversuche haben gezeigt, dass eine zu hohe Konzentration von TPHP zu Muskelschwäche und Lähmungen führt.
Wenn zum Beispiel TPHP, was auch oft als Nervengift bezeichnet wird, in Katzen injiziert wurde, verursachte es eine verzögerte Paralyse (Lähmung). Zwei von sechs Katzen waren nach 16-18 Tagen komplett gelähmt, nachdem sie eine „intraperitoneale Injektion“ (in das Bauchfell) dieser Chemikalie mit 0,1 bis 0,4 g/kg erhalten hatten.

Da die Forscher eine im Vergleich kleine Probenanzahl und nicht die gesamte Nagellackproduktlinie der Hersteller getestet hatten, beschlossen sie vorerst nicht die Markennamen zu enthüllen, welche TPHP enthielten. Nun hofft man allerdings, dass aufgrund der Studienergebnisse einige oder alle Hersteller ihre Produktlabels aktualisieren und die Nutzung von TPHP offen legen, bis die Ergebnisse weiterer Studien vorliegen.

Da fragt man sich doch als Verbraucher zu Recht, warum diese gefährliche Chemikalie nicht einfach verboten wird! Reichen denn diese Ergebnisse nicht aus, um zu belegen, dass TPHP gesundheitsschädigend ist? Immer mehr Gelder müssen für weitere Studien ausgegeben werden, damit erst eine groß angelegte Kampagne diese Chemikalie verbieten kann? Das schreit doch zum Himmel!

Da es aber wirklich zu viele Belege gibt, die die Gefährlichkeit dieser Chemikalie nachweisen, hat die EWG eine umfangreiche Liste von Kosmetika herausgegeben, die diesen potenziell schädlichen Inhaltsstoff beinhalten. Erschreckend ist, dass natürlich auch einige Marken darunter sind, die als meistverkaufte Produkte die Kosmetikbranche beherrschen.

Und prompt kam es zu folgenden Reaktion:

Am 20. Oktober 2015 informierte zum Beispiel „Butter“ in London, dass es im vergangenen Jahr Triphenylphosphat (TPHP) aus seinen Produkten entfernt habe. Allerdings konnte die EWG noch Nagellackprodukte auflisten, die diese Chemikalie immer noch enthielten. Denn „Butter“ hatte die restlichen Bestände nicht vom Markt genommen, sondern diese weiterhin verkauft. Wenn Sie Triphenylphosphat vermeiden wollen, überprüfen Sie bitte das Label von „Butter“ und kaufen Sie es mit der neueren Formulierung, die diese Chemikalie nicht enthält.

Normalerweise sind Nägel sehr stabil und nicht so durchlässig, doch Wissenschaftler spekulieren, dass Lösungsmittel wie Nagellackentferner die Nageloberfläche zerstören, porös machen und damit toxische Inhaltsstoffe leichter in den Körper aufgenommen werden können. Das Netzwerk der Kapillaren um das Nagelbett kann auch eine entscheidende Rolle spielen, da diese leicht verletzlich sind und chemische Stoffe dafurch leichter in den Körper gelangen.

Mittlerweile kommt zu den gesundheitlichen Schäden noch ein ganz anderes Problem hinzu. Wenn man genauer hinsieht, so sitzen in Nagelstudios hauptsächlich ganz junge asiatische Frauen. Die meisten von ihnen können kein Deutsch und sind den ganzen Tag all diesen Chemikalien ausgesetzt. Wenn man länger als eine Stunde in diesem Raum sitzt, bekommt man unweigerlich Kopfschmerzen. Es gibt Kunstnägel, Gelnägel, Acrylnägel, alle Chemikalien, die durch das Polieren, feilen und lackieren verdampfen, liegen in der Luft. Dass hier die Gesundheitsbehörde noch nicht Alarm geschlagen hat, ist mehr als erschreckend. Von dem Stundenlohn dieser Mädchen wollen wir mal lieber nicht sprechen… Denn den gesetzlichen Mindestlohn von 8,84 €, den wird mit ziemlicher Sicherheit keines dieser Mädchen bekommen.
Und das in einem der reichsten Länder der Welt.

Darüber sollten Sie vielleicht einmal nachdenken, wenn Sie das nächste Mal in ein Nagel Studio gehen.

Quellen:

NaturalNews: Nail polish users exposed to chemical linked to paralysis, reproductive disorders, study finds

Quelle: http://www.epochtimes.de/gesundheit/kosmetik-chemikalie-tphp-in-nagellacken-fuehrt-zu-laehmungen-und-stoert-hormonfunktionen-a2020164.html

Gruß an die Natürlichkeit

TA KI

Verrückt: 8 geniale Anwendungen für Nagellackentferner.


In deinem Bad versteckt sich ein Alleskönner, den du bislang wahrscheinlich nur für eine einzige Sache verwendet hast: Nagellackentferner. Viele wissen, dass man vielleicht noch die eine oder andere Sache mit ihm „anstellen“ kann, aber wie viel dieses kleine Fläschchen wirklich leistet, erfährst du hier:

1. Kratzer auf der Uhr beseitigen

Flickr/MIKI Yoshihito

Wenn deine Uhr einen Kratzer hat und das „Glas“ aus Kunststoff ist, kannst du ein paar Tropfen Nagellackentferner auf ein Kosmetiktuch geben und die Oberseite damit abwischen. Dadurch wird der Kratzer weniger deutlich zu sehen sein.

2. Eingetrockneten Nagellack wieder auffrischen

Flickr/Maria Morri

Wenn dein Nagellack im Fläschchen eingetrocknet ist, kannst du ihm ganz leicht wieder neues Leben einhauchen. Gib einfach ein paar Tropfen Nagellackentferner dazu. Der Trick funktioniert übrigens auch bei eingetrocknetem Tipp-Ex.

3. Geschmolzenes Plastik entfernen
Wenn aus Versehen einmal Plastik auf deiner Herdplatte geschmolzen ist, dann gib einfach etwas Nagellackentferner auf die betroffene Stelle. Der Trick ist, die Platte als erstes mit Papier abzureiben und dann mit einem feuchten Lappen nachzuwischen. Und fertig, nichts sollte mehr zu sehen sein.

4. Sekundenkleber entfernen

Flickr/Andrew Plumb

Selbst Sekundenkleber hat keine Chance! Wenn mal ein paar Tropfen danebengehen sollten, gib einfach etwas Nagellackentferner drauf, lass ihn einziehen, und du kannst den Kleber einfach abwischen.

5. Tinte von den Fingern entfernen

Flickr/vince42

Wenn du mal zum Füller greifst und deinen Liebsten einen Brief schreibst, sind die Fingerkuppen hinterher oftmals blau vor Tinte. Doch mit Nagellackentferner kannst du die Flecken ganz leicht entfernen.

6. Porzellan wieder zum Strahlen bringen
Porzellan kann im Alter oft Flecken bekommen, egal, wie sehr du es polierst. Doch wenn du es gut mit Nagellackentferner abreibst, erstrahlt dein Geschirr wie neu.

7. Klebstoffreste entfernen
Wenn du einen Aufkleber oder Tesafilm von einer Oberfläche abziehst, bleibt darauf oft noch etwas Klebstoff zurück. Diese Reste lassen sich ganz leicht mit Nagellackentferner entfernen: Gib etwas davon auf ein Tuch und reibe sie weg, fertig!

8. Schuhsohle aufhellen

Flickr/Patrick Janicek

Ist deine Schuhsohle an den Seiten vielleicht grau oder schmutzig geworden? Schrubben mit Seife hilft da oft nicht. Gib deswegen einfach etwas Nagellackentferner auf einen Wattebausch und schrubbe die Seiten der Schuhe ordentlich ab.

So viele verschiedene und faszinierende Einsatzmöglichkeiten gibt es für Nagellackentferner. Und dabei ist er mit knapp 3 Euro pro Fläschchen gar nicht teuer. Deswegen probiere diese schnellen und richtig genialen Tricks einfach mal aus.

Quelle: http://www.genialetricks.de/nagellackentferner-hack/

Gruß an die Erfinderischen

TA KI