Notabschaltung der NASDAQ: Diverse Tech-Werte allesamt auf genau $ 123,47 eingefroren


An der US-Techbörse NASDAQ wurde vor wenigen Stunden der Notstecker gezogen. Aus bisher unbekannten Gründen landeten die Kurse von diversen Aktienwerten allesamt auf demselben Kurswert von genau $ 123,47 je Aktie. Betroffen waren Amazon, Apple, Microsoft und Zynga, wobei die Kursbewegungen teils exorbitant sind.

ZeroHedge bringt es auf den Punkt: “WTF!“

Zynga stieg innerhalb von wenigen Minuten über 3000 %:

Amazon fiel innerhalb von etwa 1 Stunde um 87,2 %:

Apple sackte im selben Zeitraum um 14,3 % ab:

Derweil stieg Microsoft in wenigen Minuten um 79,1 %:

Laut Bloomberg lösten diese Kursbewegungen den Notstopp aus und der Handel wurde ausgesetzt. Laut der NASDAQ handele es sich dabei um einen Softwarefehler und sollten irgendwelche Buchungen eindeutig fehlerhaft gewesen sein, so würden diese storniert.

Alles läuft nach Plan …

Der Nachtwächter

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Quelle: http://n8waechter.info/2017/07/notabschaltung-der-nasdaq-diverse-tech-werte-allesamt-auf-genau-12347-eingefroren/

Gruß an die Aufmerksamen

TA KI

»Wir werden einen Crash erleben und er wird sagenhaft sein«


Am vergangenen Freitag kam es zu einem kleinen Börsenbeben, nachdem unter anderem Goldman Sachs verlauten ließ, dass der Tech-Bereich “überbewertet“ sei. Die NASDAQ brach ein und leidtragende im sichtbaren Bereich waren vor allem die 5 großen US-Techkonzerne Facebook, Apple, Amazon, Netflix und Google (FAANG). Annähernd $ 100 Milliarden sollen “vernichtet“ worden sein, für einige Marktbeobachter kam der Einbruch »aus dem Nichts« und er scheint auch noch nicht beendet zu sein.

Das Finanzsystem wie wir es kennen hat sein Verfallsdatum bekanntlich seit vielen Jahren überschritten und das Einzige, was die Märkte weiterhin am Leben hält, sind die massiven Ankaufprogramme der großen Zentralbanken. Allein im laufenden Jahr wurden bis Ende Mai $ 1,5 Billionen in die Märkte gepumpt und die Summen erhöhten sich zuletzt von $ 200 Milliarden zu Jahresbeginn, über $ 300 Milliarden im April auf atemberaubende $ 500 Milliarden im Mai. Diese steigende Tendenz lässt nichts Gutes erahnen.

Neben den bekannten Warnern haben sich nach den jüngsten Bewegungen eine Reihe recht prominenter Stimmen zu Wort gemeldet, welche von “Korrektur“ bis “Crash“ so ziemlich alles im Gepäck haben. Den Anfang machte bereits am vergangenen Wochenende der bekannte und höchst erfolgreiche Großinvestor Jim Rogers, welcher »den größten Crash seines Lebens« auf die Welt zukommen sieht:

Man wird Regierungen scheitern sehen. Man wird dann auch Länder scheitern sehen. Island scheiterte beim letzten Mal, andere Länder werden scheitern. Man wird mehr davon sehen.

Man wird sehen, wie Teilnehmer verschwinden. Man wird sehen, wie Institutionen, welche lange Zeit da waren – Lehman Brothers gab es über 150 Jahre -, einfach weg sind. Sie werden den meisten Menschen nicht in Erinnerung bleiben. Man wird bald viel mehr davon sehen, ob es nun Museen oder Krankenhäuser oder Universitäten oder Finanzfirmen sind.

Ein weiterer großer Name ist Felix Zulauf von Zulauf Asset Management, welcher der Ansicht ist, dass »Aktien und Sektoren [sich] zu weit oberhalb ihrer Moving Averages [Durchschnittslinien] bewegen« und im aktuellen Markt deutliche Parallelen zum Jahr 1999 sieht. Zulauf sagt:

»Es gibt ein Fenster der Verwundbarkeit in den Märkten. Ich rede nicht von einem Rückgang von 5 %, es könnten von August bis November 20 % werden.«

»Investoren sollten die Risiko-Management-Strategien ihrer Portfolios straffen. Ich erwarte, dass die FAANG-Aktien und die NASDAQ einen großen Ausverkauf durchlaufen. Sie könnten problemlos um 30 oder 40 % fallen.«

Auch der sehr erfolgreiche US-Investor, Milliardär und Geschäftsführer von DoubleLine, Jeff Gundlach, sieht große Gefahren in den aktuellen Märkten. Er hält nach »wachsender Volatilität« Ausschau und rät in seinem jüngsten Webcast die derzeit kaum vorhandene Volatilität an den Märkten zu nutzen und sein Geld vorläufig abzuziehen:

»Als Händler oder Spekulant sollten Sie buchstäblich heute Cash gehen. Wenn Sie ein Investor sind, dann können sie die saisonal schwache Zeit einfach aussitzen.«

Auch wenn Gundlach nicht explizit von einem Crash redet, so erweckt eine derartige Aussage ebenfalls den Anschein, dass erhebliche Abwärtsbewegungen an den Märkten zu erwarten sind.

Bill Gross, Mitbegründer der Pacific Investment Management Company (PIMCO) und in Finanzkreisen als “Bond-Guru“ bezeichnet, ist der Ansicht, dass das Paradigma “Geld mit Geld zu machen“ aufgrund der lockeren Geldpolitik der Zentralbanken nicht mehr funktioniert. »Die Arterien des Kapitalismus sind jetzt verstopft oder gar durch weltliche Kräfte blockiert«, sagt Gross und Investoren müssen »dieses Risiko jetzt endlich erkennen«. Er warnt:

»Lassen Sie sich nicht durch die lockere Geldpolitik der Zentralbanken und die fortwährend niedrigen Zinsen fesseln. Alle Märkte sehen sich einem wachsenden Risiko ausgesetzt.«

Deutliche Worte findet auch Mark Yusko, Gründer und Chef von Morgan Creek Capital Investment, welcher bei einer aktuellen Präsentation Präsentation sagte:

»Ich sage Ihnen, wir werden einen Crash erleben und er wird sagenhaft sein. Ich weiß nicht wann er geschehen wird, vielleicht im September oder Oktober, aber er wird geschehen.«

Weiter befürchtet Yusko, dass sollten die USA wie in den 1930er Jahren Zölle erheben, um Arbeitsplätze im Exportbereich zu schützen, »werden wir eine Rezession in eine Depression verwandeln«. Es werde eine deflationäre Pleitewelle geben, denn das Ausland werde sich mit noch höheren Zöllen zur Wehr setzen. »Die US-Märkte waren niemals ruhiger, dann kommt es normalerweise zum Crash«, sagt Yusko.

In der jüngsten Umfrage der Bank of America unter Fondmanagern stellte sich derweil heraus, dass inzwischen 44 % den Aktienmarkt für überbewertet halten und ganze 84 % erkannt haben, dass die US-Märkte von allen in der größten Blase stecken:

Das Gesamtbild der Marktwahrnehmung hat sich in den letzten Tagen spürbar verändert. Die vornehmlich von den Zentralbanken massivst aufgeblasenen Märkte werden inzwischen als hochriskant eingeschätzt, was unzweideutig darauf hinweist, dass seit letzten Freitag etwas in Bewegung gekommen ist. War dies bereits der auslösende Moment?

Alles läuft nach Plan …

Der Nachtwächter

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Übersetzungen aus dem Englischen vom Nachtwächter

Quelle: http://n8waechter.info/2017/06/wir-werden-einen-crash-erleben-und-er-wird-sagenhaft-sein/

Gruß an die Vorbereiteten

TA KI

NASDAQ-Einbruch am vergangenen Freitag: »Es kam aus dem Nichts«


Am gestrigen 11. Juni 2017 zwitscherte US-Präsident Donald Trump mit unüberhörbarer Euphorie und der gewohnt bissigen Kritik an den LeiDmedien:

Die #FakeNews-MSM berichten nicht über die großartigsten Wirtschaftsnachrichten seit der Wahl. #DOW 16 % hoch, #NASDAQ 19,5 % hoch. Förderbereich deutlich gestiegen. Regulierungen deutlich gesunken. 600.000 neue Arbeitsplätze. Arbeitslosigkeit auf 4,3 % gefallen. Geschäftlicher und wirtschaftlicher Enthusiasmus deutlich gestiegen – auf Rekordniveaus!

Was dem Donald womöglich entgangen ist, ist dass es gegen Ende vergangener Woche einige Bewegungen an den US-Märkten gab, welche man nur als unzusammenhängend seltsam bezeichnen kann. Kritischen Marktbeobachtern hingegen ist dies alles andere als entgangen. So berichtet ZeroHedge am 11. Juni:

»Die Volatilität hat sich nicht wirklich bewegt«, sagte Roadrunner nach dem Rückgang der Luftblase in der Nasdaq am Freitag. »Es gab keine wirklichen Flüsse, niemand kaufte Optionen«, so der größte Volatilitäts-Trader des Marktes. […]

»$ 100 Milliarden an Tech-Aktien wurden verkauft und trieben den NASDAQ 100 um 4 % herunter, wobei der S&P 500 und der Russell 2000 unverändert blieben. Ich bin mir nicht sicher, wie das passiert«, sagte Roadrunner. »Aber der Sommer ist da, die Leute gehen zur Mittagszeit und die Liquidität dünnt sich aus«.

Auch bei Jim Sinclair’s Mineset finden sich Meldungen über die sehr seltsamen Bewegungen im Tech-Bereich vom Freitag. Dort wird festgestellt, dass alle maßgeblichen Konzerne des Sektors erhebliche Einbußen erlebt haben: “Apple – gefallen, Amazon – gefallen, Netflix – gefallen, Google – gefallen, Twitter – gefallen, Snapchat – gefallen, Microsoft – gefallen“, während “der DOW zeitgleich um 100 Punkte nach oben“ schoss.

Gregory Mannarino und Greg Hunter gehen davon aus, dass die aktuellen Bewegungen an den Märkten vom “Tiefen Staat“ und der FED ausgelöst wurden. Über das “Warum?“ wird spekuliert, doch beide nehmen an, dass Donald Trump mit seiner Wirtschaftspolitik getroffen werden soll:

»Der Tech-Sektor wurde aus dem Nichts getroffen«, sagt Mannarino in dem Gespräch und hält es für denkbar, dass damit »eine Kaskade an Ereignissen« losgetreten werden könnte. »Wir sind im finanziellen Phantasieland«, stellt er fest und fügt hinzu, dass es kein geopolitisches Ereignis, keinen offensichtlichen Grund für den plötzlichen Absturz der NASDAQ gäbe: »Es kam aus dem Nichts«.

Überall seien Blasen und diese »werden sich korrigieren«. Zudem sei »nichts real« und es werde zwangsläufig zu einem »Moment der Abrechnung« kommen. Mannarino ist der Ansicht, dass das Plunge-Protection-Team zu irgendeinem Zeitpunkt aufhören werde, alles aufzukaufen. Die Zentralbanken hätten allein im laufenden Jahr bereits fast $ 2 Billionen an Aktien und Wertanlagen aufgesogen (Business Insider hatte bereits im April für das Jahr 2017 eine Zahl von $ 3,6 Billionen hochgerechnet).

»Der Markt ist nicht echt«, sagt Mannarino. »Alles ist manipuliert, es werden beispiellose Blasen erzeugt« und dabei handele es sich um die »schlimmsten Verzerrungen, die es jemals in der Geschichte der Finanzwelt gegeben« habe. Im Vergleich zu den beiden letzten Markteinbrüchen in den Jahren 2000 und 2008 werde der kommende aussehen, wie »ein Spaziergang mit einem Eis durch den Central Park«. Man müsse auf alles gefasst sein, so der Trader.

Für Mannarino waren »die Marktaktionen vom Freitag ein Augenöffner«. Er befürchtet, dass wenn der “Tiefe Staat“ und die Zentralbanken »zulassen, dass dieser Markt herunterkommt – und wir haben gerade den Eröffnungsakt erlebt -, dann haben wir das Potenzial für Bürgerkrieg hier in den Vereinigten Staaten«.

Mehrfach betont er in dem Gespräch, dass der Rückgang der NASDAQ »aus dem Nichts« kam. »Was den DOW am Freitag gestützt hat, waren Bankwerte (Financials). Wenn die Financials keine Rallye hingelegt hätten, dann hätte der Markt erheblich größeren Schaden genommen«, so Mannarino.

Auch Rohöl habe im Laufe der vergangenen Woche eine »Kernschmelze« erlebt (von 43,15 in der Spitze am 6.6. auf unter 41,50 zum Handelsende am Freitag). Dazu kämen die beispiellosen $ 4 Milliarden an auf den Markt geworfenen Gold-Futures vom Donnerstag, unmittelbar vor der Anhörung des ehemaligen FBI-Chefs Comey in Washington (ZeroHedge berichtete am 8. Juni von 30.000 Kontrakten, welche innerhalb von Minuten “den Markt geflutet“ hatten).

»Die weltweiten Zentralbanken haben einen finanziellen Frankenstein erschaffen und wir werden leider dafür zur Verantwortung gezogen«, sagt Mannarino und führt weiter aus: »Immobilien stecken in einer Blase, sie platzt. Die Märkte befinden sich in einer Blase und all dies wird von der Schuldenblase gestützt«. Greg Hunter und Mannarino sind sich einig: Wenn der “Tiefe Staat“ Trump nicht anders erwischen könne, dann werde eben die Wirtschaft zum Einsturz gebracht.

Wie stets bemühen sich also Marktanalysen und Händler um Erklärungsmodelle für bestimmte Abläufe an den Märkten. An der Oberfläche betrachtet mag die Verbindung zwischen Donald Trump und dem “Tiefen Staat“ einen gewissen Sinn ergeben, doch könnten die Vorgänge am vergangenen Freitag auch bereits die ersten Hinweise auf etwas viel Größeres sein.

An dieser Stelle nochmal die Worte des Bondaffen vom 10. Juni:

Das System steht unter Volldampf. Nicht nur auf der Finanz- oder Börsenebene, sondern auch auf politischer und gesellschaftlicher Ebene. Geregelt Dampf ablassen erscheint unmöglich, daher wird die Dampfmaschine in letzter Konsequenz zusammenkrachen. Ein guter Spezl von mir brachte es in einem heutigen Gespräch auf den Punkt. Er sagte: „Etwas muß IN AKTION treten!“ Wenn es in Aktion tritt, werden wir es alle spüren.

Mannarino betonte es im Gespräch oft genug:

»Es kam aus dem Nichts!«

Alles läuft nach Plan …

Der Nachtwächter

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Übersetzungen aus dem Englischen vom Nachtwächter

Quelle: http://n8waechter.info/2017/06/nasdaq-einbruch-am-vergangenen-freitag-es-kam-aus-dem-nichts/

Gruß an die Erkennenden

TA KI