Der dubiose Rücktritt von Merkels Mann für die NSA


Roderich Kiesewetter war Merkels Mann im NSA- Untersuchungsausschuss. Angeblich aus Arbeitsüberlastung trat er zurück. Doch der wahre Grund ist brisanter – und hat viel mit dem BND zu tun.

NSA-Untersuchungsausschuss

Als sich die Mitglieder des NSA-Untersuchungsausschusses am Freitag im Reichstag zur außerordentlichen Krisensitzung versammelten, klagten sie bitterlich: Der Bundesnachrichtendienst (BND) unterstützte sie bei der Aufklärung der Spähaffäre nicht. Ja, er behindere gar ihre Arbeit, beschwerten sie sich bei den extra herbeigeeilten Bundestagspräsident Norbert Lammert und Kanzleramtschef Peter Altmaier (beide CDU).

Die Abgeordneten hatten keine Ahnung, wie recht sie mit ihrem Vorwurf haben. Denn der deutsche Auslandsgeheimdienst ist nach Informationen dieser Zeitung dafür verantwortlich, dass ein wichtiges Ausschussmitglied nicht weiterarbeitet: Roderich Kiesewetter, der Obmann der Unionsfraktion, sieht seine Arbeit vom BND kompromittiert.

Auf wenigen Zeilen hatte Kiesewetter am Montag vor drei Wochen mitgeteilt, er werde seinen Posten im Untersuchungsausschuss zum 1. März aufgeben. Leider müsse er sich auf „aktuelle außenpolitischer Herausforderungen“ und andere „Wahlämter“ konzentrieren. In der darauf folgenden spärlichen Berichterstattung ist von „Arbeitsüberlastung“ die Rede. Eine Nachfolgerin ist schon in dieser Woche gefunden worden. Der politische Betrieb solle geräuschlos weiterlaufen.

Nur wenige Insider horchen auf. Arbeitsüberlastung? Andere Aufgaben? Das klingt überhaupt nicht nach Kiesewetter. Der 51-jährige Familienvater gilt als fleißig und sehr ehrgeizig. Bevor er 2009 für den Wahlkreis Aalen-Heidenheim in Baden-Württemberg Abgeordneter wurde, war er Berufssoldat. Nach einer steilen Offizierskarriere diente er im Nato-Hauptquartier in Belgien und gehörte zuletzt zur Operativen Führung der Streitkräfte. Soldatisch versteht Kiesewetter auch seine Arbeit im Parlament.

Als Außenpolitiker vertritt er die Linie seiner Führungsleute – das sind der Fraktionsvorsitzende Volker Kauder und vor allem Angela Merkel, seine Kanzlerin. Für deren Politik kämpft er, selbst wenn die Gegenargumente wie Kugeln pfeifen – etwa als Kiesewetter im Parlament forsch Panzerlieferungen für Saudi-Arabien verteidigte.

Vom BND hinters Licht geführt

Auch im Untersuchungsausschuss, der die Machenschaften der National Security Agency (NSA) auf deutschem Boden aufklären soll, zeigte Kiesewetter von Anfang an keine Feigheit vor dem Feind. Während sich ganz Deutschland nach den Enthüllungen des Whistleblowers Edward Snowden im Sommer 2013 monatelang über abhörende Amerikaner erregte, stellte Kiesewetter gleich zu Beginn klar: „Ich bin überzeugter Transatlantiker.“

Zwischenergebnisse fasste er schon mal bündig zusammen: „Aufklärung läuft doch prima, bisher nicht ein einziger Hinweis auf anlasslose Massenüberwachung.“ Kiesewetter – eigentlich in einer Ermittlerrolle – verteidigte nicht nur die NSA, sondern vor allem deren deutsche Kollegen vom BND. Der deutsche Auslandsgeheimdienst ist wegen seiner Zusammenarbeit mit den Amerikanern selbst unter Druck, etwa wenn es um die Weiterleitung von Daten aus einem Frankfurter Internetknoten geht. „Zur Terrorabwehr nötig“, befand Kiesewetter. Er forderte gar eine „erhebliche Aufstockung“ der Mittel für den BND, um mit der NSA und anderen Geheimdiensten mitzuhalten: „Wir sind hier nicht auf dem Ponyhof.“

Als der ehemalige Bundesverfassungsrichter Hans-Jürgen Papier im Ausschuss kritisierte, es sei verfassungswidrig, dass der BND Ausländer ohne Genehmigung abhöre, ohrfeigte ihn Kiesewetter verbal: „Professor Papier hat fantasiert, und das wissen nicht nur wir Bundestagsabgeordneten, sondern auch sein Umfeld.“ Kiesewetter, der Parlamentarier mit dem Ethos eines Soldaten, focht für den Bundesnachrichtendienst aus Überzeugung.

Bis er genau das nicht mehr konnte. Denn der Verteidiger des BND wurde ausgerechnet vom BND hinters Licht geführt. So – und nicht mit Arbeitsbelastung – hat Kiesewetter nach Recherchen dieser Zeitung argumentiert, als er Anfang des Jahres der entsetzten Fraktionsführung seinen Ausstieg aus dem Untersuchungsausschuss ankündigte.

Kiesewetters Vertrauen war gebrochen worden – dort, wo er es am wenigsten erwartete: unter Kameraden. Der Oberst a. D. ist seit 2011 ehrenamtlicher Präsident des Reservistenverbandes. Diese Organisation der ehemaligen Bundeswehrangehörigen ist mit 115.000 Mitgliedern ein stiller Riese in Deutschland. Sie veranstaltet Märsche und Schießübungen, erfüllt aber auch den parlamentarischen Auftrag, zwischen Bundeswehr und Gesellschaft zu vermitteln. Dafür wird er mit stolzen 16 Millionen Euro jährlich aus dem Verteidigungshaushalt finanziert.

Er fühlte sich vom Geheimdienst hintergangen

Im November 2013 will Kiesewetter durch einen Zufall entdeckt haben, dass zwei Führungsmitglieder in seinem Reservistenverband mit dem BND zusammenarbeiten. Die beiden Männer sind dieser Zeitung namentlich bekannt. Während einer von ihnen Fragen nicht beantwortete, bestätigte der andere den Sachverhalt: „Ja, ich habe mit dem Bundesnachrichtendienst kooperiert. Diese Kooperation bestand schon, bevor Kiesewetter Präsident des Reservistenverbandes wurde. Ich sah keinen Anlass, ihn präventiv zu informieren.“

Details über seine Tätigkeit und eine mögliche Entlohnung will er nicht schildern. Die Angelegenheit hält er für undramatisch und wundert sich über die politischen Weiterungen. „Wie ich Herrn Kiesewetter einschätze, hätte er mich sicher persönlich angerufen und gebeten, meine Kooperation mit dem BND einzustellen. Das hätte ich als Kamerad selbstverständlich auch getan.“

Doch dafür ist es Ende vergangenen Jahres, als Kiesewetter von den geheimen Nebentätigkeiten seiner Kameraden erfährt, zu spät: Er fühlt sich hintergangen. Und er hat Angst vor einer Enthüllung. Wenn herauskäme, dass „sein“ Verband von indirekten Mitarbeitern des BND geführt wird, fürchtet er, wirkte seine Strategie, den BND im NSA-Untersuchungsausschuss zu verteidigen, plötzlich wie eine Auftragsarbeit. Deshalb gibt er den Obmann auf.

Kiesewetter bestätigt die Recherche: „Nachdem ich von den Vorgängen im Reservistenverband erfuhr, habe ich die Arbeit des Verbandes durch den Bundesnachrichtendienst kompromittiert gesehen. Um möglichen Zweifeln an meiner Unvoreingenommenheit im NSA-Untersuchungsausschuss entgegenzuwirken, habe ich mich konsequent und rasch entschieden, als Obmann zurückzutreten, und möchte dies nicht weiter kommentieren.“ Auf Nachfrage stellt Kiesewetter zudem klar, nie selbst für den BND gearbeitet zu haben. Lediglich als Offizier bei einem Auslandseinsatz auf dem Balkan in den 90er-Jahren habe es eine „gewöhnliche Arbeitsbeziehung“ gegeben.

Für Gerhard Schindler, den Präsidenten des Bundesnachrichtendienstes, dürfte es nicht angenehm sein, dass ein Obmann in einem Untersuchungsausschuss zu Geheimdienstaktivitäten zurücktritt, weil er sich selbst vom Geheimdienst hintergangen fühlt. Wie Kiesewetter hat auch Schindler den Ausschuss, vor dem er noch am Mittwoch vortrug, über die wahren Gründe des Ausstiegs des CDU-Obmanns im Unklaren gelassen. Gegenüber dieser Zeitung lehnte Schindler eine Stellungnahme ab.

Das ist schade. Denn auch Kiesewetters Version, die er ursprünglich vor der Öffentlichkeit verbergen wollte, wirft weitere Fragen auf. Es ist noch ein zweiter CDU-Abgeordneter aus dem Untersuchungsausschuss mit dem Reservistenverband verbandelt – und dieser Parlamentarier hat gerade eine Menge Probleme.

Patrick Sensburg, 43, vertritt den Hochsauerlandkreis im Bundestag und ist Vorsitzender des Untersuchungsausschusses. Das möchte er auch bleiben, obwohl ihm in einem Obleutegespräch von allen Fraktionen davon abgeraten wurde. Anfang Januar wurde nämlich bekannt, dass die Lebensgefährtin Sensburgs Anzeige gegen ihn erstattet hat. Der Abgeordnete habe sie im Dezember geschlagen, gewürgt, an die Wand und auf den Boden geworfen, sagte sie aus.

Sensburg bestätigt den Streit, bestreitet jedoch Schläge: Er habe sie lediglich „etwas rabiat“ angefasst. Obwohl die Frau wenig später ihre Anzeige zurückzog, ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen schwerer Körperverletzung. Während die CDU im konservativen Hochsauerlandkreis für „rabiaten“ Umgang mit Frauen kein Verständnis hat und Sensburg als ihren Kreisvorsitzenden resolut zum Rücktritt drängte, hält die Berliner Fraktionsführung noch an ihm fest.

Und hier treffen sich die Affären von Kiesewetter und Sensburg, ja sie verheddern sich zu einem bisher unentwirrten Knäuel. Denn die beiden Politiker haben nicht nur im Untersuchungsausschuss zusammengearbeitet. Sie sind auch beide Reservisten. Sensburg ist Vorsitzender der Reservistenarbeitsgemeinschaft im Bundestag und gilt damit als designierter Nachfolger Kiesewetters als Präsident des Reservistenverbandes.

Das Gremium gilt als „Seuchenschiff“

Diese Nachfolge würde aber nun, da Sensburg desavouiert sei, den Verband gefährden, hat Kiesewetter intern argumentiert. Deshalb könne er nicht als Präsident zurücktreten – was aufgrund der BND-Einmischung eigentlich die logische Konsequenz gewesen wäre. Kiesewetter entschied sich mit Blick auf die Zukunft des Verbands, den politisch wichtigeren Posten des Obmanns im NSA-Ausschuss zu opfern.

Der „rabiate“ Sensburg taugt nach dieser Logik nicht mehr für den Hochsauerlandkreis und den Reservistenverband, soll aber weiter den NSA-Untersuchungsausschuss leiten? Der untadelige Kiesewetter verlässt hingegen den gleichen Ausschuss, obwohl er sich nichts zuschulden kommen ließ, und macht als Präsident der Reservisten weiter – mit den Leuten, die ihm ihre BND-Kontakte verschwiegen?

Immer noch keine plausible Erklärung gibt es auch für den Rückzug des ersten Vorsitzenden des NSA-Untersuchungsausschusses Clemens Binninger (CDU). Der 52-Jährige hatte sich in der vergangenen Legislaturperiode als Obmann im Untersuchungsausschuss zur Terrorgruppe NSU parteiübergreifend Anerkennung erworben. Im März des vergangenen Jahres hatte sich Binniger zum Vorsitz des NSA-Gremiums wählen lassen, trat aber im April schon wieder zurück.

Die lancierte Begründung, er sei entsetzt gewesen, dass die Opposition Snowden vorladen wolle, ergibt keinen Sinn. Seit im Januar auch noch der sozialdemokratische Vizevorsitzende aus gesundheitlichen Gründen zurücktrat, gilt das Gremium in der großen Koalition endgültig als „Seuchenschiff“, das meidet, wer noch Karriere machen will.

Abgeordnete, die das Pech haben, dem Ausschuss schon anzugehören, verstecken sich in der zweiten Reihe. Obwohl der Nachfolger Kiesewetters als Obmann in die Fraktionsführung aufrückt, wehrten gleich mehrere Ausschussmitglieder diese Beförderung ab. Nun soll die 35-jährige Parlamentsnovizin Nina Warken, bisher nur stellvertretendes Ausschussmitglied, für die Union die Untersuchung gegen den größten Auslandsgeheimdienst der USA anführen.

Die entstandene Lage ist für alle Beteiligten peinlich. Angela Merkel, die just am heutigen Sonntag nach Washington fliegt, um Präsident Obama zu treffen, kann dort nur noch kleinlaut auf die Aufklärung der NSA-Affäre drängen, wenn der eigene Geheimdienst Abgeordnete des Bundestages derart in Verlegenheit bringt. Die Reservisten gelten nun als Truppe, deren Mitglieder heimlich noch ganz anderen Aufgaben nachgehen. Und der BND, der unsere Demokratie vor Angriffen aus dem Ausland schützen soll, hat sie im Inland beschädigt.

Quelle: http://www.welt.de/politik/deutschland/article137223755/Der-dubiose-Ruecktritt-von-Merkels-Mann-fuer-die-NSA.html

Gruß an die Offiziere mit einem „Nebenjob“ in der Bundesregierung….

TA KI

Top Secret Umbra (II) –


Nationale Sicherheit und Forschung

von Grazyna Fosar und Franz Bludorf

Die National Security Agency (NSA) hat einen Teil ihrer UFO-Akten freigegeben.

Zweifellos sind die Dokumente authentisch, aber es stellt sich die Frage, wie viel Wahrheit sie enthalten. Keine dieser Akten stellt die Existenz der UFOs grundsätzlich in Frage. Offiziell vertritt die NSA einen Standpunkt der Offenheit, wobei sie die Möglichkeit, alle UFOs generell durch simple Naturphänomene, Sterne, Ballons oder Planeten zu erklären, offensichtlich ablehnt. Darüber hinaus macht sie auch unmißverständlich klar – im Rahmen ihres Auftrags für die nationale Sicherheit der USA – daß sie, so lange nicht das Gegenteil bewiesen ist, UFOs als eine potentielle Bedrohung ansieht, weil jeder andere Standpunkt gefährlich wäre.

Sehen wir uns ein Beispiel eines der freigegebenen COMINT-Protokolle an:

comint

Abb. 1: COMINT-Report (FOIA-NSA-Akten S. 239-241), Faksimile.

Übersetzung:

COMINT-Akte 1

Man darf diesen Report nicht dahingehend mißverstehen, daß die NSA etwa dieses fünf Mann starke Expertenteam an den Ort der Sichtung geschickt hätte, um die Untersuchungen durchzuführen. Die NSA hat lediglich die Kommunikation derjenigen Stelle abgefangen, die das getan hat. Die Interpretation, es sei nur eine Satellitensichtung gewesen, ist natürlich typisch und in einem Top-Secret-Dokument sogar seltsam. Oder sollten acht Satelliten in 50.000 Fuß Höhe mit der Windrichtung geflogen sein und dabei gelb und grün geleuchtet haben? Wieso schickt man wegen der Sichtung von Satelliten einen Experten für elektromagnetische Waffen vor Ort?

Unter den relevanten Dokumenten befinden sich zwei Non-COMINT-Akten (interne NSA-Arbeitspapiere), teilweise geschwärzt, die aber trotzdem noch höchst brisante Informationen offenlegen. Sie beschäftigen sich mit den Hintergründen des UFO-Phänomens, und zwar sowohl in militärischer als auch in psychologischer und soziologischer Hinsicht. Hier lesen wir unter anderem:

„Wenn die dich entdecken, ist es eine alte, aber kaum zu bestreitende Faustregel, daß die dir technologisch überlegen sind. … Der Unterlegene ist normalerweise Gegenstand einer physischen Eroberung.“

Wer aber in den NSA-UFO-Akten nur eine billige Sensation sucht über „kleine grüne Männchen“, „Reptowesen“ usw., wird nicht fündig. Die Akten sind nirgendwo spekulativ, sondern sammeln nur Fakten, die von qualifiziertem, meist militärischem Personal beobachtet und zusammengestellt wurden.

Neben vielen authentischen Sichtungsprotokollen enthalten die Akten Themen wie:

  • UFOs und Überlebensfragen
  • UFOs und menschliche Psyche
  • exotische Technologien etc.

Im Buch „TOP SECRET UMBRA“ betrachten wir die NSA-UFO-Dokumente aus einer kritischen Distanz. Deshalb enthält das Buch auch ausführliche Kommentare, Hintergründe und Querverbindungen.

Quelle: http://www.fosar-bludorf.com/umbra/nsa.htm

Gruß an die Geheimniskrämer

TA KI

Top Secret Umbra (I)


NSA

Die UFO-Geheimakten der NSA – jetzt veröffentlicht

Grazyna Fosar und Franz Bludorf

Der mächtigste Geheimdienst der Welt – die National Security Agency (NSA) – hat erstmals Teile seiner geheimen UFO-Akten freigegeben. Nach 25 Jahren vergeblicher Versuche von zivilen Wissenschaftlern und Privatforschern ist es endlich so weit. Selbst die Wahrheit braucht einen richtigen Moment.

Was diese Akten so einmalig macht, ist die Tatsache, daß sie garantiert authentisch sind. Sie wurden nicht – wie es leider so oft in diesem Themenbereich der Fall ist – von angeblichen Insidern (deren Identität oft umstritten bleibt) auf dubiosen Wegen an die Öffentlichkeit gebracht. Die Freigabe dieser Akten war Resultat eines Gerichtsbeschlusses, und ihre Echtheit wurde vor Gericht von einem führenden NSA-Direktor im aktiven Dienst unter Eid bestätigt.

Im Rahmen eines Gerichtsverfahrens nach dem Freedom of Information Act wurden folgende Dokumente veröffentlicht:

 

  • Das Yeates-Affidavit, eine umfangreiche eidesstattliche Erklärung, abgegeben von einem führenden NSA-Direktor. Darin authentifiziert er die UFO-Akten und bewertet sie aus Sicht der NSA.
  • Eine Reihe ehemals streng geheimer COMINT-Reports (Protokolle von Abhöroperationen)
  • Zwei Non-COMINT-Dokumente (interne NSA-Arbeitspapiere)

 

Die meisten NSA-UFO-Akten entstanden aus abgehörten Regierungskommunikationen anderer Staaten und beziehen sich auf Berichte qualifizierten Militär- und Luftfahrtpersonals und anderer Subquellen. US-Regierungs­behör­den wie die NSA, das Pentagon und das State Department archivieren seit Jahrzehnten in großem Umfang Daten und Fakten aus aller Welt über unbekannte Flug­objekte im irdischen Luftraum. Die Veröffentlichung der NSA-Akten hebt die UFO-Thematik endgültig von der Ebene der Spekulationen und Vermutungen auf die Ebene der Fakten.

Das große Lauschen – Codierung – Entschlüsselung

Die heutigen geheimdienstlichen Abhörmethoden (SIGINT = Signals Intelligence) umfassen im Wesentlichen das Empfangen und Entschlüsseln elektromagnetischer Signale des modernen Informationszeitalters. Das wichtigste Aufgabengebiet innerhalb von SIGINT wird COMINT genannt (Communications Intelligence) und bedeutet Fernmeldeaufklärung, also das Abhören sprachlicher Nachrichten. Elektronische Aufklärung, z. B. das Abhören und Analysieren von Radarsignalen, wird ELINT genannt. SIGINT-Operationen gehören zu den Hauptaufgaben der NSA. Die klassische Agententätigkeit unter Einsatz menschlicher Quellen vor Ort, z. B. Geheimagenten oder Militärattachés, wird als HUMINT (Human Intelligence) bezeichnet und gehört eher zu den Aufgaben der CIA (Central Intelligence Agency) und ihres militärischen Gegenstücks, der DIA (Defense Intelligence Agency). Die NGA (National Geospatial-Intelligence Agency) beschäftigt sich mit der Auswertung von Bildern (IMINT = Imagery Intelligence), heutzutage natürlich vor allem aus dem Orbit. MASINT (Military Intelligence and Measurement and Signature Intelligence) ist ein speziell militärisches Aufgabengebiet, das wiederum der DIA unterliegt.

Um die Tragweite und Bedeutung der Dokumente richtig einordnen zu können, muß man die internen Sicherheitscodes kennen, mit denen die NSA ihre Akten klassifiziert.

Der Grad der Sensitivität einer geheimdienstlichen Information wird bei der NSA durch einen bzw. durch eine Kombination von Buchstaben spezifiziert:

Die Codes „U“, „C“, „S“ und „TS“ bedeuten jeweils, daß die Information „Unklassifiziert“ bzw. klassifiziert ist als „Vertraulich“ („Confidential“), „Geheim“ („Secret“), oder „Streng geheim“ („Top Secret“).

Diese groben Kategorien werden jedoch oft noch durch Unterkategorien ergänzt.

So stehen z. B. die Symbole „SC“ und „TSC“ für „SECRET CODEWORD“ bzw. „TOP SECRET CODEWORD“. Dabei bezieht sich „CODEWORD” auf eines aus einer Liste unterschiedlicher fünfbuchstabiger Wörter, mit denen die Quelle einer Information genauer spezifiziert werden kann. Die häufigste Informationsquelle ist COMINT („Communications Intelligence“), d. h. die Information entstammt einer Abhöraktion der NSA. Um die Möglichkeit der Verbreitung auch innerhalb der NSA zu regeln, geben die Codewörter jedoch noch Unterkategorien von COMINT an. Die höchstmögliche COMINT-Kategorie (höchste Geheimhaltungsstufe) ist die Stufe III und wird mit dem Codewort UMBRA spezifiziert. Dokumente, die derartige Informationen enthalten, haben also die Klassifizierung „TOP SECRET UMBRA“. Andere Codewörter, die anderen Sicherheitsstufen der NSA entsprechen, sind zum Beispiel „TOP SECRET DINAR“, „SECRET SABRE“, „SECRET SPOKE“ oder „TOP SECRET DAUNT“.

Die UFO-Akten der NSA, die nunmehr freigegeben wurden, hatten zuvor alle die Klassifizierung TOP SECRET UMBRA.

Es gibt darüber hinaus noch weitere Klassifizierungscodes, die hier nur so weit angesprochen werden sollen, wie sie in den NSA-UFO-Akten verwendet werden. So steht z. B. das Symbol „CCO“ für „HANDLE VIA COM­INT CHANNELS ONLY“ („Nur über COM­INT-Kanäle zu behandeln“). Diese Codierung bezeichnet konkrete Informationen über COMINT, also die Abhörmethoden der NSA bzw. konkrete COMINT-Akti­vitäten.

In derartigen Informationen geht es also weniger darum, was man abgehört hat, sondern vielmehr, wie man es getan hat. Insofern benötigen diese Informationen keinen Codewortschutz. Die NSA ist allerdings dennoch bestrebt, diese Informationen ausschließlich innerhalb der COMINT-Kanäle zu halten. Das heißt, sie sind nur zugänglich bzw. freigegeben für Personen, die auch berechtigt sind, COMINT-Informationen zu erhalten.

U         „Unclassified“ („Unklassifiziert“)
C „Confidential“ („Vertraulich“)
S „Secret“ („Geheim“)
TS „Top Secret“ („Streng geheim“)
SC “Secret Codeword” (“Geheimes Codewort”)
TSC “Top Secret Codeword” (“Streng geheimes Codewort”)
COMINT

 

Abkürzung für „Communications Intelligence“ ein nachrichtendienstlicher Ausdruck für Fernmelde­auf­klärung, also das Abhören sprachlicher Nachrichten.
CCO

 

„Handle via COMINT Channels Only“ („Nur über COMINT-Kanäle behandeln“), wird benutzt, um Informationen über COMINT oder COMINT-Aktivitäten zu bezeichnen, die, obwohl sie keinen Codewortschutz benötigen, innerhalb der COMINT-Kanäle gehalten werden müssen, d. h. nur für Personen freigegeben sind, die berechtigt sind, COMINT selbst zu erhalten.
  Das „Codeword“ in „SC“ und „TSC“ bezieht sich auf eines aus einer Liste fünfbuchstabiger Wörter, die zur zusätzlichen Klassifizierung der Quelle dienen: COMINT oder Non-COMINT, COMINT-Subkategorie etc., sowie zur Charakterisierung der Regularien für den Umgang mit den Informationen.
UMBRA

 

In Verbindung mit der Klassifizierung „Top Secret“ das Codewort zur Bezeichnung der COMINT-Kategorie III (höchste Kategorie)

Tabelle 1: Tabelle der NSA-Abkürzungen und Codeworte (nach E. Yeates)

 

COMINT-Reports

Der Direktor des NSA-Office of Policy, E. F. Yeates, charakterisierte die COMINT-Reports in seinem Affidavit dahingehend, daß sie entweder im Nachrichten- oder Zusammenfassungsformat seien. Im ersten Fall beschreibt der Report eine einzelne abgehörte Kommunikation, in der z. B. ein Pilot mit den Controllern am Boden über eine UFO-Sichtung redet. Bei Reports im Zusammenfassungsformat werden, wie der Name schon sagt, mehrere ähnliche oder zusammengehörige Berichte zusammengefaßt. In beiden Fällen werden die Reports vervollständigt durch genaue Datum- und Ortsangaben sowie weitere technische Daten, was den Berichten einen sehr präzisen und sorgfältig ausgearbeiteten Charakter verleiht. Allerdings sind in den veröffentlichten Reports diese präziseren Angaben meistens entweder geschwärzt oder geweißt. Trotzdem liefern die Reports sehr wichtige und teilweise auch äußerst brisante Informationen.

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Als Beispiel schauen wir uns den folgenden Report aus den NSA-UFO-Akten in deutscher Übersetzung an:

___________________________________________________________________________________________________________________________________

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TOP SECRET UMBRA

 

 

Category = 405

Message = 80602874

 

Lllllllllllllllllllllllllll

Llllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllll

RR llllllllllllll DF

 

Lllll

Llllllll

Llllllllllllllllllllllllllllllll

Lllllllllllllllllllllllllllllllll

 

Lllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllll Unidentifizierte Fliegende Objekte gesichtet

Lllllllllllllllllllll

 

Lllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllll Sichtungen von unidentifizierten fliegenden Objekten. Lllllllllllllllllll informierte llllllllllllllllll daß zwei unidentifizierte fliegende Objekte gesehen worden waren in llllllll llllllllllllllllllllll über dem westlichen Sektor von llllllllllllll Er beschrieb das erste, daß es eine leuchtende Strahlung von 20 Metern aussandte, die sich in eine Spiralform ausdehnte von einem schwarzen Zentrum. Die ungefähre Höhe des Objektes wurde zwischen drei- und viertausend Metern angegeben, und es wurde festgestellt, daß es später Höhe gewann, als es in einer östlichen Richtung flog, ohne ein Geräusch zu machen. Gemäß den llllllllll wurde ein zweites Objekt, das dem ersten auf der gleichen Trajektorie folgte, später in einer größeren Höhe gesehen. Die lllllllllllll Beobachter vermuteten, daß diese Objekte gelenkte Missiles wären. Llllllllllllllllllllll lllllll lllllllllllllllllllllllllllllll berichtete über ähnliche Sichtungen, aber beschrieb das zweite Objekt als einen fallenden Stern [Meteoriten? Anm. d. Autoren] Er berichtete auch die Sichtung eines dritten Objekts, das lenkbar zu sein schien und gesehen wurde, wie es von Nord nach Süd flog in einer sehr großen Höhe und mit geringer Geschwindigkeit in llllllllll – in lllllllllllllllllllllllllllll der llllllllllllllllllll informierte die llllllllllllllllllllllllllll daß zwei unidentifizierte Flugobjekte gesehen worden waren über lllll Er sagte, daß die Objekte gesehen wurden, wie sie in östlicher Richtung flogen in llllllllll. Er berichtete, daß eines der Objekte im Sinkflug war. In einer spiralförmigen Bahn, bis zu einer Höhe von etwa 2530 Metern, und daß es ein intensives blaues Licht ausstrahlte. Diese Objekte wurden nach den Berichten ein bis fünf Minuten lang gesehen, eines eine halbe Stunde später. Llllllllllllllllllllllllllllll sah ein drittes Objekt, das in der gleichen Richtung flog, und sie kamen zu dem Schluß, daß es ein Satellit gewesen war (XXHH 420 NNNN)

 

 

TOP SECRET UMBRA

___________________________________________________________________________________________________________________________________

Haben Sie schon einmal von „Satelliten“ gehört, die in 3000-4000 Metern Höhe fliegen, während des Fluges an Höhe gewinnen und eine spiralförmige Strahlung aussenden?

Laut Yeates-Affidavit waren „115 dieser Berichte … von nachrichtendienstlichen Organisationen ausländischer Regierungen erstellt worden. Diese COMINT-Reports wurden der NSA unter unterschiedlichen Arrangements ausgehändigt, um COMINT-Informationen auszutauschen. Die Länder, die mit der NSA bei SIGINT-Aktivitäten kollaborieren, werden entweder Quellen zweiter oder dritter Partei genannt, abhängig von der Natur der Partnerschaft. …

Zwei dieser COMINT-Reports stammten aus SIGINT-Operationen, die gemeinsam von den Vereinigten Staaten und einer ausländischen Regierung durchgeführt wurden. Unter einem solchen Arrangement ……..(geweißt)…….. als Gegenleistung für den Austausch von Technologie und COMINT-Information.

Die verbleibenden 39 COMINT-Dokumente wurden durch die NSA erstellt oder beziehen sich auf NSA SIGINT-Operationen. Das heißt, diese Reports hatten ihren Ursprung bei der NSA selbst oder in Außenposten unter der operationalen und technischen Kontrolle der NSA.“

Die Mehrzahl der freigegebenen UFO-Akten sind also gar nicht Resultat einer gezielten Untersuchung von UFO-Phänomenen, sondern sind „das Produkt von Abhöraktionen, die gegen ausländische, regierungskontrollierte Kommunikationssysteme innerhalb deren territorialen Grenzen gerichtet waren“, konstatiert der Journalist Leonard David in seinem Artikel „X Files Opened: The National Security Agency’s UFO Investigations Unearthed“. Steven Aftergood, der im Auftrag der Federation of American Scientists das Yeates-Affidavit gemäß den Bestimmungen des Freedom of Information Act im Herbst 2005 freiklagte, kommentierte diese Ausführungen von Eugene Yeates folgendermaßen: „Sogar mit all diesen Löschungen, kann man einen Eindruck gewinnen von den enormen Ausmaßen – und dem offensichtlichen Erfolg – der weltweiten elektronischen Abhöroperationen, die von der NSA auf der Höhe des Kalten Krieges durchgeführt wurden.“

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Beispiel 7: COMINT-Report (FOIA-NSA-Akten Seite 98):

 

TOP SECRET UMBRA

 

Category = 400

Message = 03769685

 

LH #0016 0400917

ZHY MMNSH

ZKZK PP LLLLLLLLLL DE

LLLLLLLLLLLLL

LLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLL

ZEM       LLLLLLLLLLLLLL

S E C R E T   SPOKE LLLLLLLLL WNINTEL Section 8 LLLLLLLLL Diese Meldung ist klassifiziert als SECRET SPOKE in ihrer Ganzheit. Die folgende Information wurde übermitteltLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLL LLLLLLLLLLLLLLLLLLLLL

 

7. Radarsignal eines

unidentifizierten Flugobjekts (UFO): 1424-1539, ein UFO (möglicherweise ein Ballon) bewegte sich langsam 43 nautische Meilen süd­östlich von LLLLLLLLL in Richtung Osten, flog an LLLLLLl vorbei und LLLLLL und verschwand 16 NM südlich von LLLLLLLLL Höhe 43.600-49.200 ft.   8. Reaktion auf ein UFO: 1209-1455, ein UFO (möglicherweise ein Ballon) bewegte sich lang­sam von LLL LLLLLLL in Richtung Osten, vorbei an LLL LLLLLLL und LLLLLLLLLLLLLLLLLLL und verschwand LLL LLLLLLLLLL Höhe 33.000-46.000 ft. LLLLL Reaktion: 1241-1353, sechs LLLLLLLL stiegen auf LLLLLLL zum Angriff sagten UFO über LLLLLL und LLLL Höhe 26.200 ft, Geschwindigkeit 430 kts.

 

TOP SECRET UMBRA

 


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Dies ist ein Report im Zusammenfassungsformat, wie man aus den Numerierungen erkennt. Da Daten und Orte wie immer geschwärzt sind, kann man leider nicht erkennen, ob die einzelnen Sichtungen in irgendeinem Zusammenhang standen, insbesondere, ob es bei dem zuletzt geschilderten Vorfall immer noch um das UFO aus Meldung 8 ging (das ja angeblich ein Ballon gewesen sein soll). Es ist kaum anzunehmen, denn es würde ja wohl niemand sechs Kampfflugzeuge vom Typ „Geschwärzt“ (J) aufsteigen lassen, um einen Wetterballon anzugreifen. Außerdem hatte das UFO eine Geschwindigkeit von 430 Knoten (rund 790 km/h). Das ist mehr als halbe Schallgeschwindigkeit (Mach 1 » 1235 km/h bei 20° C), eine reife Leistung für einen „Wetterballon“

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Beispiel für ein Faksimile eines NSA-COMINT-Reports über eine UFO-Sichtung

Die UFO-Geheimakten der NSA, die inzwischen freigegeben wurden, umfassen knapp 250 Seiten derartigen Materials wie in den Beispielen, die wir hier aufgeführt haben. Aus diesem umfangreichen Material haben wir für das Buch „TOP SECRET UMBRA“ die interessantesten (insgesamt 24, zzgl. zusätzlicher Non-COMINT-Dokumente sowie Materials von anderen US-Dienststellen) ausgewählt, die dort in deutscher Übersetzung und mit ausführlichen Kommentaren veröffentlicht werden.

Crypto City sat gross

Satellitenaufnahme des NSA-Hauptquartiers in Fort Meade, Maryland

Was wir schon wissen dürfen…

Die bereits erwähnten Non-COMINT-Dokumente, die zusammen mit den übrigen UFO-Akten freigegeben wurden, liefern ganz besonders brisantes Material. Diese internen NSA-Arbeitspapiere wurden von NSA-Agenten (deren Namen weiterhin der Geheimhaltung unterliegen) auf der Basis der vorliegenden UFO-Akten erstellt. Die beiden Dokumente haben folgende Titel: „Die UFO-Hypothese und Überlebensfragen“ sowie „UFOs und der blinde Fleck der Geheimdienste betreffend überraschende oder irreführende Daten“. Schon die Überschriften verraten, daß es hier um Fragen geht, die man normalerweise kaum zu stellen wagt. Es geht um ganz konkrete Pläne für das Überleben der Menschheit im Fall einer Konfrontation mit einer überlegenen Zivilisation.

Selbst wir glaubten an dieser Stelle, daß das schon der Höhepunkt wäre. Aber weit gefehlt. Ganz versteckt zwischen den 156 COMINT-Akten der NSA fanden wir das Dokument „Covered Operation“. Diese Akte enthält den klaren schriftlichen Beweis, von der NSA selbst gerichtlich überprüfbar authentifiziert, daß die NSA die wahre Natur der UFOs kennt.

Quelle: http://www.fosar-bludorf.com/umbra/index.htm

Gruß an die, die mehr wissen

TA KI