Johanniskraut: Wirkungen und Nebenwirkungen auf Körper und Seele


Für Johanniskraut (lateinische Bezeichnung: Hypericum perforatum) gibt es eine Vielzahl von alternativen Bezeichnungen wie etwa „Echtes Johanniskraut“, „Gewöhnliches Johanniskraut“, „Tüpfel-Johanniskraut“ oder auch „Durchlöchertes Johanniskraut“.

Die Pflanze wächst in Europa, im Westen Asiens und in Nordafrika. Schon lange Zeit sind seine wohltuenden Wirkungen auf Körper und Seele bekannt. Früher galt das Kraut nicht nur als Schutz vor Erkrankungen, auch gegen bösen Zauber sollte es wirken.

Johanniskraut
Johanniskraut blüht von Juni bis September. © Printemps – Fotolia

Die Merkmale von Johanniskraut

Als weitverzweigte Staude kann das Johanniskraut bis zu einen Meter hoch werden. Die Blätter sind ölhaltig: Hält man sie gegen das Licht, sieht man winzige Ölbläschen, die die Blätter sogar löchrig erscheinen lassen. Im Hochsommer zieren seine leuchtend gelben Blüten den Garten.

Die Blüten und die Blätter enthalten den Wirkstoff, der für die antidepressive Wirkung des Johanniskrauts verantwortlich ist. Außerdem liefert das Kraut Flavonoide mit antioxidativer Wirkung, wertvolle ätherische Öle und Gerbstoffe.

Das Mannsblut (Hypericum androsaemum) ist eine verwandte Art mit gleicher medizinischer Wirkung. Im Herbst zeigt Mannsblut eine attraktive rote Blattfärbung und die orangeroten Früchte zieren viele Floristensträuße. Großblütiges Johanniskraut (H. calycinum) ist als opulent blühender Bodenbedecker beliebt. Johanniskraut wächst an sonnigen, warmen Orten.

Dort kann es seine wichtigen Inhaltsstoffe gut herausbilden. Steht das Kraut in voller Blüte, kann es geschnitten werden. Man hängt es in Bündeln zum Trocknen auf oder legt Blätter und Blüten in gutem Öl ein, um sie zu konservieren.

Johanniskraut Wirkung

  • regt die Verdauung an
  • stärkt den Kreislauf an
  • stärkt die Psyche
  • fördert das Wohlbefinden
  • kann die Gedächtnisleistung verbessern
  • lindert Blutergüsse
  • lindert Verstauchungen
  • verbessert unreine Haut

Antidepressive Wirkung ist wissenschaftlich belegt

Bei Depressionen oder Angststörungen müssen es nicht immer gleich Psychopharmaka sein: Dass hoch dosierte Extrakte aus Johanniskraut bei leichten bis mittelschweren Depressionen den synthetischen Antidepressiva in der Wirkung ebenbürtig sind, ist durch zahlreiche Studien aus den 90er Jahren an mehreren tausend Probanden eindeutig bewiesen.

Johanniskraut-Extrakte sind nicht nur preisgünstiger, sondern auch nebenwirkungsärmer als synthetische Stimmungsaufheller. So beeinträchtigt es im Gegensatz zu synthetischen Antidepressiva nicht Ihr Reaktionsvermögen und Ihre Fähigkeit, am Straßenverkehr teilzunehmen.

Auch Störungen des Herzrhythmus treten nicht auf. Aus diesem Grund empfiehlt die Amerikanische Gesellschaft für innere Medizin hoch dosiertes Johanniskraut als einziges Naturheilmittel zur Behandlung von Depressionen.

Die Heilpflanze enthält das als Antidepressivum wirkende Hypericin. Aus Blättern und Stängel werden Präparate hergestellt, die Ihnen bei leichten bis mittelschweren Depressionen (depressiven Verstimmungen) helfen, genauso wie bei nervös bedingten Unruhezuständen und Angststörungen.

Zur Behandlung einer mittelschweren Depression oder von Angstzuständen hat sich eine tägliche Menge von 2 bis 4 g Johanniskraut-Extrakt als erfolgreich erwiesen.

Bei diesen seelischen Beschwerden kann Johanniskraut helfen

  • leichte bis mittelschwere Depressionen, auch Winterdepressionen
  • Schlafstörungen, besonders mit frühmorgendlichem Erwachen
  • nervöse Angst-, Erregungs- und Spannungszustände
  • nervöse Erschöpfung, z. B. durch Überarbeitung

Die Volksmedizin verwendet das Öl aus Johanniskraut auch gegen Hautbeschwerden und Entzündungen der Magenschleimhaut.

Nur der Gesamtextrakt aus der Pflanze ist wirksam

Zwar ist das genaue Wirkprinzip von Johanniskraut noch nicht entschlüsselt. Neuere Untersuchungen haben jedoch ergeben, dass nur der Extrakt aus der gesamten Pflanze antidepressiv wirkt.

Wie die Ärztezeitung berichtete, spielt dabei der sekundäre Pflanzenstoff Rutin eine zentrale Rolle, der offenbar den Hauptwirkstoff Hyperforin erst aktiviert. Denn Johanniskraut-Zubereitungen ohne Rutin seien wirkungslos. Um eine optimale Wirkung zu erzielen, müsse der Rutingehalt bei 2 Prozent pro Tablette liegen.

Wirkt Johanniskraut antibakteriell?

Je besser dieses die Seele pflegende Kraut erforscht wird, desto mehr andere wohltuende Wirkungen entdecken die Forscher: Zu den bereits nachgewiesenen Erfolgen bei Depressionen, Neuralgien, Hautverletzungen und -verbrennungen gibt es die ersten Hinweise, dass Johanniskraut auch antibakterielle Wirkungen entfaltet, schreibt das Ärztemagazin „selecta“.

Verantwortlich dafür machen amerikanische Wissenschaftler den Inhaltsstoff Hyperforin. In Laborversuchen hemmte er das Wachstum verschiedener grampositiver Bakterien wie etwa Staphylococus aureus.

Besonders interessant ist aber, dass Johanniskraut offensichtlich auch solche Bakterien blockiert, die gegenüber Antibiotika resistent geworden sind. Wenn Sie das nächste Mal unter einer Erkältung, einer Magen-Darm-Grippe oder einer anderen Infektionskrankheit leiden, dann trinken Sie als ergänzende Behandlung doch ganz einfach täglich vier bis fünf Tassen Johanniskraut-Tee.

Gramnegative Bakterien oder Pilze wie Candida albicans hingegen kann Hyperforin nicht bekämpfen. In der Pflanze sind ebenfalls Flavonoide zu finden, diese wirken durchblutungsfördernd und gerinnungshemmend. Sie verhindern also, dass Ihre Gefäße „verstopfen“ und somit möglicherweise eine Arteriosklerose.

Ob Johanniskraut dadurch vor einer Herz-Kreislauf-Erkrankung oder einem Schlaganfall schützen kann, muss jedoch noch in Studien belegt werden. Schwere Nebenwirkungen von Johanniskraut sind bisher nicht entdeckt worden. Bekannt ist nur, dass es bei manchen Personen die Haut gegenüber Sonneneinstrahlung empfindlicher macht.

Johanniskraut bei Neurodermitis

Eine Studie der Universität Freiburg zeigte sogar, dass sich Johanniskraut zur Behandlung von entzündlichen Hautkrankheiten eignet: 21 Patienten mit leichter bis mittelschwerer Neurodermitis wurden täglich halbseitig mit Johanniskrautöl-Salbe eingecremt, auf die andere Körperhälfte wurde eine Vergleichscreme ohne Wirkstoff aufgetragen.

Nach vier Wochen waren die entzündeten Hautstellen, die mit Johanniskraut behandelt wurden, zu 75 Prozent abgeheilt. Bei zwei Drittel der Patienten wurde der Juckreiz deutlich gemildert. Bei der Creme ohne Wirkstoff zeigte sich keine Besserung.

Verschiedene Möglichkeiten der Anwendung

Trinken Sie Johanniskraut beispielsweise als Tee über mehrere Wochen. Dann lindert es depressive Verstimmungen und nervöse Beschwerden. Dazu rechnet man auf eine Tasse zwei Teelöffel getrocknete Blüten und Blätter. Johanniskraut regt auch die Verdauung an und stärkt außerdem den Kreislauf.

Johanniskraut-Tee
Wenn Sie Kreislaufprobleme haben, kann Johanniskraut Tee Ihnen helfen. © digital-fineart – Fotolia

Johanniskrauttinktur stärkt die Psyche und die Leistungskraft. Auch äußerlich aufgetragen zeigt das Johanniskraut Wirkung: Es lindert Blutergüsse und Verstauchungen. Wer das Kraut nicht selbst anbauen, trocken und verarbeiten möchte, kann auf eine reiche Auswahl an fertigen Produkten in Drogeriemärkten und Apotheken zurückgreifen.

Die pharmazeutische Industrie offeriert Johanniskraut als Extrakt in Form von Tabletten, Dragees, Kapseln, Filmtabletten, Tee und Öl. Wo Wirkung ist, ist oft auch Nebenwirkung und so hat auch das Johanniskraut eine Nebenwirkung und verschiedene Wechselwirkungen mit anderen Mitteln.

Vorsicht: Wechselwirkungen!

Sprechen Sie also, wenn Sie Medikamente einnehmen, erst mit Ihrem Arzt, bevor Sie mit der Einnahme von Johanniskraut beginnen. Besonders in Kombination mit antidepressiv wirkenden Medikamenten, mit Herzmitteln, Lipidsenkern und mit Schlafmitteln kann es zu gefährlichen Wechselwirkungen kommen.

Der Wirkstoff Hyperizin bewirkt zudem, dass die Haut lichtempfindlich wird. Während der Zeit der Behandlung sollten Sie sich deshalb direkter Sonneneinstrahlung nicht aussetzen und auch kein Solarium aufsuchen. Der Kontakt mit der Pflanze an Sonnentagen kann bei besonders empfindlichen Personen zu Hautreizungen führen.

Diese Medikamente werden von Johanniskraut in ihrer Wirkung gehemmt

  • Blutverdünner (z. B. Marcumar®)
  • Digoxin (Herzmedikament)
  • Theophyllin (Astmamittel)
  • Ciclosporin (Immunsuppresivum z. B. nach Organtrans-platation)

Johanniskraut: Rotes Öl

Das Rotöl (auch Johanniskrautöl genannt) kann sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet werden. Reiben Sie die gelben Blütenblättchen zwischen den Fingern, färben sie sich blutrot. So sieht auch das Öl aus, das aus ihnen gewonnen wird. Johanniskrautöl hilft bei Verbrennungen, Schnittwunden sowie Geschwüren und es hemmt Entzündungen.

Der Name „Hexenkraut“ lässt vermuten, dass schon die weisen, heilkundigen Frauen des Altertums, die später als Hexen gebrandmarkt wurden, wussten, was die Frauen in schweren Zeiten brauchen: einen Seelentröster.

Auch heute, da das Johanniskraut zum Objekt vieler klinischer Studien geworden ist, erscheint es manchmal wie Zauberei, wenn sich trübe Stimmungen sanft verabschieden. Zwei bis drei Wochen kann es allerdings dauern, bis sich die volle Wirkung entfaltet. Dafür wirkt es sanft, ohne müde zu machen.

Zubereitung des Öls

Zerkleinern Sie 50 bis 100 g frische Blüten des Johanniskrauts oder besser zerstoßen Sie sie in einem Mörser und übergießen Sie sie in einem Gefäß aus weißem Glas mit 1.000 g Olivenöl. Unter gelegentlichem Umrühren überlassen Sie die Mischung unverschlossen drei bis fünf Tage der Gärung.

Dann verschließen Sie die Flasche und setzen sie dem Sonnenlicht aus. Gelegentlich umrühren oder schütteln; dabei nimmt das Öl zusehends eine leuchtend rote Farbe an.

Nach fünf bis sechs Wochen können Sie abtrennen: über feines Tuch, beispielsweise Gaze, gießen und Rückstand auspressen. Danach etwa eine Woche stehen lassen; das Öl trennt sich dabei vom Wasser, das aus den Blüten zurückgeblieben ist. Öl vorsichtig von der wässrigen Schicht abgießen. In gut schließende, ausgekochte braune Glasflaschen abfüllen und kühl lagern.

Johanniskrautöle sind ihrer antiseptischen und entzündungshemmenden Eigenschaften wegen als Bade- oder Waschzusatz beliebt. Das Kraut hilft gegen unreine Haut und macht die Haut geschmeidig und weich.

So können Sie Johanniskraut-Produkte verwenden

1. Fertigpräparate bei Depressionen und Angstzuständen

Präparate gegen mittelschwere Depressionen und damit verschreibungspflichtig:

  • Jarsin 300 (Monatsration für 13€)
  • Laif 900 (Monatsration für 30€)

Nicht verschreibungspflichtig sind:

  • Kneipp Johanniskraut (240 Dragees für 9€; Monatsration etwa 3€)
  • tetesept Johanniskraut (100 Kapseln für 8€; Monatsration etwa 5€)
  • Jarsin 750 mg (Monatsration ca. 18€)
  • Laif 900 Balance (Monatsration etwa 18€).

2. Äußerliche Anwendung bei Neurodermitis, Schuppenflechte, spröder Haut oder zur Wundheilung: Tragen Sie Johanniskrautsalbe ein- bis zweimal täglich auf die betroffenen Hautstellen auf (z. B. Johannis Creme Salbe (Resana GmbH) 100 ml für 12€; Bio Kur Johannis Crème für 13,50 €)

3. Tinktur zur Behandlung einer Narbe: Lösen Sie über Nacht 20 g Kraut in 100 g Ethanol (70%; in Apotheken erhältlich) und filtrieren Sie die festen Bestandteile ab. Nutzen Sie die Tinktur beispielsweise, um eine Narbe zu behandeln: Massieren Sie die Narbe mit einem in Johanniskraut-Tinktur getauchten Schwamm.

Quelle

Gruß an die Wissenden

TA KI

Die Strophanthin-Verschwörung – Dieses Naturheilmittel würde hunderttausenden Herzpatienten helfen


Das bewährte Naturheilmittel würde hunderttausenden Herzpatienten helfen, wird aber nicht mehr verordnet

Heimlich, still und leise verschwinden unter dem Einfluss der Pharmaindustrie viele bewährte Naturheilmittel vom Markt. Das gilt auch für Strophanthin, einen hoch wirksamen pflanzlichen Wirkstoff, der früher vielen Menschen mit Angina pectoris und Herzinfarkt das Leben gerettet hat. Wegen seiner spektakulären Wirkung sprach man von einem Wundermittel, heute ist Strophanthin in der Schulmedizin regelrecht verfemt. Nur noch einige wenige „Outsider“ verschreiben den Wirkstoff bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Vor Jahren hatte ich von einer erfahrenen Medizinerin von Strophanthin gehört, einer Substanz, die aus einer afrikanischen Liane isoliert wurde und viele Jahrzehnte lang als hoch wirksames Heilmittel bei Herzerkrankungen anerkannt war. Ein Anruf meiner Schwiegermutter erinnerte mich wieder daran. Weil sie beim Treppensteigen etwas in Atemnot gerät und leicht erhöhten Blutdruck hat (im Alter von 80 Jahren nichts wirklich Dramatisches), hatte sie ihren Hausarzt konsultiert. Dieser diagnostizierte eine Herzschwäche und verordnete ein Medikament. Beim Studium des Beipackzettels bekam meine Schwiegermutter Schnappatmung und Herz-Rhythmus-Störungen. Als mögliche Nebenwirkungen waren u.a. beschrieben: Müdigkeit, Depressionen, Asthma, Schlafstörungen, Schwindel, Überleitungsstörungen am Herzen, Herzinsuffizienz, Verstärkung von peripheren Durchblutungsstörungen. Emma rief mich an und gab den Namen des Mittels durch. Es war ein Betablocker. In Anbetracht der heftigen Nebenwirkungen lag der Verdacht auf der Hand, dass der Hausarzt den Teufel mit dem Beelzebub austreiben wollte. Ich riet meiner Schwiegermutter dringend davon ab, diese Betablocker zu nehmen; dann wäre es ihr garantiert bald wirklich schlecht gegangen. Ich empfahl Weißdorntee und ein altbewährtes Mittel, das es anders als früher nur noch in homöopathischer Form gibt: Strophanthin. Emma befolgte meinen Rat. Und fühlt sich gut mit Weißdorn und Strophanthin.

Warum hat ihr Hausarzt gleich einen „Hammer“ mit schrecklichen Nebenwirkungen verordnet, statt das altbewährte Strophanthin, fragte ich mich – und begann zu recherchieren, wobei ich auf einen der größten Skandale der Medizingeschichte stieß. Über 100 Jahre wurde Strophanthin als Herzmittel eingesetzt, die Erfolgsquote betrug fast 100 Prozent. Bis 1960 wurde Strophanthin bei akuter Herzschwäche oder Herzinsuffizienz verabreicht. Doppelblind-Studien, Berichte von Ärzten, aus Kliniken und Laboren dokumentierten die Wirksamkeit von Strophanthin ohne nennenswerte Nebenwirkungen. Von 1977 bis 1987 erzielte ein Krankenhaus in West-Berlin die weltbesten Herzinfarkt-Überlebensraten. Bei 85% derjenigen, die mit einem akuten Angina-Pectoris-Anfall eingeliefert wurden, war der Anfall innerhalb von 5-10 Minuten vorüber. Und knapp 99% der Patienten, die man vorbeugend mit Strophanthin behandelt hatte, waren innerhalb von zwei Wochen beschwerdefrei. Ähnliche Resultate mit Strophanthin sind aus einer Klinik in Mailand und einem Krankenhaus in Sao Paulo bekannt. In einem deutschen Bergwerk gab es 10 Jahre lang keinen Herzinfarkt-Toten, weil im Notfall Strophanthin-Kapseln eingesetzt wurden. Der Biochemiker W. Schoner wies nach, dass Strophanthin ein körpereigenes Kreislaufhormon ist, welches immer dann bereitgestellt wird, wenn der Körper unter Belastung steht.

Es gibt also offenkundig ein Heilmittel, das wesentlich wirksamer ist als die heute verordneten modernen Herzmedikamente. Doch warum ist Strophanthin von der Bildfläche verschwunden? Zum einen wohl aus wirtschaftlichen Gründen. Strophanthin ist preisgünstig. Damit kann man nicht so viel Umsatz machen wie mit Statinen, ACE-Hemmern und Betablockern – und all den Pillen, die der bedauernswerte Herzpatient gegen die unzähligen Nebenwirkungen einnehmen muss. Wenn all das nicht mehr funktioniert, wird ein Stent eingesetzt oder ein Bypass – zur Freude von Kliniken und Pharmaunternehmen. Die Herzkranken werden dadurch nicht geheilt. Häufig gibt es Re-Infarkte.

Rund 200 Milliarden Euro muss der europäische Steuerzahl jedes Jahr für die Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bezahlen. In den USA sind es ca. 450 Milliarden US-Dollar pro Jahr. Dabei gäbe es ein kostengünstiges Naturheilmittel, welches hilft!

Nicht nur wirtschaftliche Interessen haben dazu geführt, dass Strophanthin in der klassischen Medizin kaum noch angewendet wird. Der Wirkstoff polarisierte auch die Ärzteschaft. Die einen feierten ihn als „Insulin des Herzens“, die anderen verunglimpften ihn als Placebo. Strophanthin verschwand aber auch aus den Lehrbüchern wegen eines Wissenschaftsstreits über die Ursachen des Herzinfarkts. Genaugenommen war es ein Machtkampf orthodoxer, einflussreicher Mediziner gegen Andersdenkende. Ein Landarzt namens Berthold Kern übte radikale Kritik an der herrschenden Lehre über die Ursachen des Herzinfarkts. Er ging davon aus, dass es durch Übersäuerung des Herzmuskels zum Infarkt kommt. Ein Professor namens Schettler, eine Koryphäe auf dem Gebiet der Arteriosklerose, lancierte eine Anti-Strophanthin-Kampagne. Der 19. November 1971 ging in die Medizingeschichte ein als das „Heidelberger Tribunal“. Es ging auch um die Frage, ob man aufgrund falscher Thesen Herzpatienten falsch behandelt. Prof. Schettler lud Dr. Kern zu einer Diskussion nach Heidelberg ein, um ihn vor 150 versammelten Medizinern plus Presse als Scharlatan niederzumachen. Danach trauten sich immer weniger Kardiologen, das gebrandmarkte Strophantin anzuwenden.

Strophantin ist in Vergessenheit geraten. Es wird nicht mehr erwähnt und in der klassischen Medizin nicht mehr verordnet. Die Lizenz wurde nicht verlängert. Das einstige Wundermittel ist nur noch als homöopathisches Arzneimittel erhältlich in Form von Globuli, Tabletten oder Tinktur. Dabei könnte Strophanthin die Rettung für hunderttausende Herzkranke sein.

Es gibt noch einige deutsche Ärzte, die Strophanthin mit Erfolg anwenden. Zu finden im Netz unter http://www.strophantus.de/aerzte-deutschland.html

Weitere Infos : http://www.news.de/gesundheit/855413804/strophanthin-skandal-der-joker-gegen-herzinfarkt/1/

Vera Wagner                                               

www.weihrauchplus.de

Quelle

Gruß an die Wissenden

TA KI

Dieses natürliche Heilmittel kann das Gehör um bis zu 97% wiedererlangen


Hörverlust tretet häufig auf bei der Alterung. Aber auch unter jungen Menschen ist es nichts Unbekanntes. Es beeinflusst unglücklicherweise viele Menschen.

In der Tat, kann diese Bedingung deine täglichen Aktivitäten erheblich einschränken. Wenn du unter Hörverlust leidest, stehen die Chancen höher, dass du unangenehme Situationen und Probleme bei der Arbeit erlebst. Auch könntest du vielleicht keine Fahrzeug-Hupen hören während du fährst oder gehst, so dass du großen Gefahren ausgesetzt bist.

Hier siehst du ein leistungsstarkes, hausgemachtes Naturheilmittel, das bei der Behandlung dieser Bedingung helfen könnte.

Darüber hinaus ist das Mittel auch für ältere Menschen von Vorteil, da du damit sogar bis zu 97% der Hörfähigkeit zurück erlangen könntest.

Das ist nicht alles, der Hauptbestandteil dieses natürlichen Heilmittels kann in deiner Küche gefunden werden. KNOBLAUCH ist der Hauptbestandteil dieses Heilmittels.

Darüber hinaus gilt Knoblauch als eines der gesündesten Gemüse überhaupt, dank seinen extrem starken therapeutischen Wirkungen. Dieses Gemüse wird seit langem verwendet für die Behandlung einer breiten Palette von gesundheitlichen Problemen, einschließlich Hörverlust.

Hausgemachtes Knoblauch-Heilmittel das hilft, deine Hörfähigkeit wiederzuerlangen:

Zutaten:

  • 3 Knoblauch-Zehen
  • Etwas Olivenöl
  • Pipette
  • Baumwoll-Pad

Anleitung:

Beginne damit, die Knoblauch-Zehen zu schälen und dann zu waschen. Als nächstes solltest du sie fest zerdrücken, um den Knoblauchsaft zu extrahieren. Achte darauf, so viel Knoblauchsaft zu extrahieren wie möglich.

Kombiniere etwas Olivenöl mit dem Saft und gebe es in die Pipette.

Verwendung:

Es wird empfohlen, 3-4 Tropfen der Mischung in das Ohr zu geben, während du in einer liegenden Position bist. Decke es danach ab mit einem Baumwoll-Pad. Du solltest nicht aufstehen für eine Weile um dem Heilmittel zu helfen, tief in dein Ohr zu gelangen.

Quelle

Danke an Elisabeth

Gruß an die Wissenden

TA KI

 

Echte Sellerie


Echte Sellerie (Apium graveolens) – heilen mit Pflanzen

ist eine alte Kultur- und Heilpflanze und wächst vorwiegend in den gemäßigten Breiten.

Geschichte

Erste schriftliche Überlieferungen zur Nutzung von Sellerie als Heilpflanze, datieren aus der Zeit zwischen 1200 und 600 v. Chr. im Alten Ägypten. Die Ägypter nutzten für Heilzwecke Wildsellerie. Auch aus den Kulturen der antiken Griechen und Römer ist die Nutzung von Sellerie vielfach überliefert.
Nach Meinung des berühmten großen persischen Arztes Avicenna treibt Sellerie Nierensteine, den Urin, reinigt die Nieren und die Harnblase, verbessert die Funktionen der Verdauungsorgane und der Leber, fördert den Stoffwechsel und festigt die Adern. Auch in den Mythen und Legenden ist die Pflanze zu finden. Bei den Kelten war sie ein Bestandteil des zauberhaften Getränkes, das die feurige Liebe in den Herzen von Tristan und Isolde entzündete.

Ein seiner Wirkung nach ähnliches Getränk besteht aus 100 ml frischen Selleriesaft und 50 ml Birnensaft (alternativ 25 ml Apfelsaft oder 1 TL Apfelessig) und wird am Abend getrunken.

Inhaltsstoffe

Echte Sellerie enthält Vitamine der Gruppe B, die Vitamine C und РР sowie Karotin, Salze des Natriums, Kaliums, Phosphors, Kalziums und Magnesiums.

Anwendung in der Volksmedizin

In der traditionellen Medizin vieler Kulturen hat der echte Sellerie eine lange Tradition und gilt als ein bewährtes natürliches Heilmittel.
Auch in der russischen Volksmedizin gehört der echte Sellerie bis heute zum bewährten Arsenal der Naturheilmittel und wird zur Behandlung der verschiedensten Krankheiten verwendet.

Echte Sellerie wirkt allgemein wohltuend auf den Stoffwechsel, fördert den Appetit und erhöht die Lebenskraft. Die mineralischen Stoffe regulieren die säurehaltige und alkalische Umgebung des Blutes und tragen wesentlich zur Absorption des Kalziums durch den Organismus bei. Allgemein ist es empfehlenswert echte Sellerie in die ständige Ernährung aufzunehmen. Der frische Saft der echten Sellerie verringert das Bedürfnis des Organismus auf Süßes, regt den Appetit an, reguliert den Magen, erhöht die sexuelle Potenz, wirkt gegen Darmblähungen, lindert Krämpfe der Leber und fördert die Arbeit der Galle. Er hilft bei Erkältungen, Fieber, Angina, Halsschmerzen, Bronchitis, Asthma, Allergie, Rheuma, Gicht, Nierensteinen, Skorbut, Schlaflosigkeit, Verstopfungen, fördert das Gedächtnis, stellt die frische Gesichtsfarbe wieder her und hilft im Kampf gegen das Übergewicht.

R E Z E P T E

Im Folgenden drei Beispiele für die Anwendung der echten Sellerie in der russischen Volksmedizin:

Prophylaxe

Für die Prophylaxe ist es gewöhnlich ausreichend täglich 3-mal 1-2 TL Saft 30-40 Minuten vor dem Essen einzunehmen. Auch kann der Saft in einer Mischung mit anderen Gemüse- und Fruchtsäften getrunken werden, beispielsweise  aus 8 Teilen Möhren-, 3 Teilen Rüben- und 5 Teilen Selleriesaft, 1 Teil Möhren-, 4 Teilen Weißkohl- und 5 Teilen Selleriesaft, 8 Teilen Möhren-, 5 Teilen Sellerie- und 3 Teilen Rettichsaft, 1 Teil Tomaten-, 1 Teil Selleriesaft und 4 Teilen sauere Milch oder 1 Teil Apfel- , 1 Teil Selleriesaft und 4 Teilen sauere Milch.

Ausspülung von Schlacken

Die Mischung aus Sellerie, Rübe und Kresse (im 4 Teile Sellerie-, 2 Teilen Rüben- und 1 Teil Kressesaft) trägt zur Ausspülung der Schlacken im Organismus bei und unterstützt bei der Behandlung der Zellulitis. Davon trinken Sie 3-mal täglich 30-40 Minuten vor dem Essen 1-2 TL.

Rheuma und Gicht

Bei Rheuma und Gicht empfiehlt beispielsweise die östliche Medizin täglich über 3 Wochen 1 Glas frischen Selleriesaft zu trinken.

Quelle

Gruß an die Besseresser

TA KI

Mumijo – Das schwarze Gold der Berge


Mumijo ist ein altes Naturheilmittel aus den Gebirgen Zentralasiens. Wie Mumijo genau entsteht, ist bis heute nicht bekannt. Die meist schwarzbraune harzähnliche Substanz wird in den Bergen des Himalaya gesammelt und soll insbesondere aufgrund ihres hohen Gehalts an Fulvo- und Huminsäuren zahlreiche heilende Wirkungen haben – zunächst auf den Magen-Darm-Trakt, aber auch auf das Gehirn, die Knochen, das Immunsystem und die Fruchtbarkeit. Seine entzündungshemmenden Eigenschaften machen Mumijo ausserdem zu einer grossen Hilfe bei der Wundheilung.

Mumijo – Ein altes Naturheilmittel aus Zentralasien

Mumijo ist eine rätselhafte Substanz. Es gibt sie nur an wenigen Stellen der Erde und nur erfahrene Sammler erkennen bei ihrem Anblick, ob es sich um Mumijo handelt oder nicht. Es ist eine harzähnliche, zähe Natursubstanz mit glatter, glänzender Oberfläche und rauchigem Aroma. Meist ist Mumijo schwarz-braun, doch kennt man auch gelbliche und sogar rote oder blaue Varianten.

Mumijo wurde im alten Russland Maumasil genannt und bedeutet: Das vor Krankheit Schützende. In anderen Regionen wird Mumijo auch als Shilajit bezeichnet. Weitere Namen sind Kao-tun, Brogschaun oder Arakul dshibal. Alle diese Bezeichnungen deuten auf die Herkunft des Mumijos hin und können mit „Ausschwitzung der Berge“ oder „Blut der Berge“ oder auch „Öl der Berge“ übersetzt werden. Denn Mumijo wird insbesondere in Höhlen und Felsspalten Zentralasiens gefunden, insbesondere im Himalaja, Altai und in den Gebirgen Kasachstans

Bei Mumijo handelt es sich um ein sehr altes Naturheilmittel, das in den Ländern seiner Fundstätten seit Jahrtausenden als Heil- und Stärkungsmittel eingesetzt wird und im heutigen Russland eines der wichtigsten Mittel in der Hausapotheke darstellt.

Meist wird Mumijo traditionell mit Honig verabreicht, da der Honig das spezifische Aroma des Mumijo etwas überdeckt. Gleichzeitig will man die Mumijotherapie mit den Heilwirkungen des Honigs kombinieren. Besonders für Kinder ist die Mumijo-Gabe mit Honig eine gute Idee.

Die Entdeckung des Mumijo – Die Sage von der verwundeten Gazelle

Laut einer alten Überlieferung aus Kirgistan soll Mumijo folgendermassen entdeckt worden sein: Ein wohlhabender Khan war mit seinen Gefolgsleuten auf der Jagd nach Wild. Dabei verletzten sie eine Gazelle, die jedoch entkam. Sie suchten das Tier tagelang und fanden es schliesslich in einer sehr grossen und tiefen Höhle. Es schien trotz der Wunden bereits auf dem Weg der Besserung zu sein. Sie sahen, wie es von einem schwarzbraunen Stein leckte und daran auch seine gut heilenden Wunden rieb. Der Khan liess etwas von dem Stein mitnehmen und übergab ihn seinen Ärzten. Ab sofort sollen viele Kranke mit dem mysteriösen Stein – den wir heute Mumijo nennen – geheilt worden sein.

Mumijo im Altertum und Mittelalter

Mumijo gelangte im Laufe der Geschichte auch in die Hände des grossen griechischen Gelehrten des Altertums, Aristoteles (384 – 322 v. Chr.). Gemeinsam mit seinem Schüler, Alexander dem Grossen, erforschte Aristoteles die Wirkungen des Mumijo und fertigte davon auch Aufzeichnungen an.

Viele weitere berühmte Ärzte und Philosophen beschäftigten sich ebenfalls mit Mumijo, etwa der persische Arzt Avicenna. Er schrieb im 11. Jahrhundert, dass Mumijo äusserlich gut bei Wunden und Prellungen helfe, innerlich gut für den Magen und die Atemwege sei und – in die Gehörgänge gegeben – auch bei Ohrentzündungen helfe.

In der traditionellen Volksheilkunde Zentralasiens wird Mumijo inzwischen bei etlichen Leiden eingesetzt – vom Magengeschwür bis zum Knochenbruch. Da Mumijo auch in Indien gefunden wurde und wird, ist es seit langer Zeit genauso im Ayurveda fester Bestandteil vieler Therapien und wird dort bei fast allen chronischen Beschwerden eingesetzt – ob es sich um ein Venenleiden handelt, eine Blasenschwäche oder um Depressionen.

Die Heilwirkungen von Mumijo

Seit Mitte des 20. Jahrhunderts erschienen immer mehr wissenschaftliche Studien – zumeist aus der damaligen Sowjetunion oder Indien – die sich den Heilwirkungen des Mumijo widmeten und auch Erstaunliches feststellten:

Strahlenschutz durch Mumijo

Das sowjetische Militär setzte Mumijo beispielsweise auf den Speiseplan seiner Elitetruppen, um deren körperliche und seelische Belastbarkeit zu stärken und sie unempfindlicher gegen Stress zu machen. Auch die russischen Astronauten erhielten Mumijo. Sie sollten auf diese Weise besser vor der erhöhten Strahlung im All schützen.

Mumijo schützt überdies vor den negativen Auswirkungen radioaktiver Strahlung. Denn als man nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl die Strahlengeschädigten mit Mumijo behandelte, besserte sich ihr Blutbild auffallend.

Schnellere Genesung mit Hilfe von Mumijo

Sowjetische Sportmediziner berichteten ferner von einer zunehmenden Muskelmasse, mehr Kraft und Ausdauer bei Sportlern sowie von einer schnelleren Genesung nach Verletzungen inkl. Knochenbrüchen, wenn Betroffene eine Mumijo-Kur durchgeführt hatten.

In einer Studie in den 1960er Jahren zeigte sich, dass die zweimal tägliche Gabe von 200 – 300 mg Mumijo über 30 Tage hinweg die Heilung von Knochenbrüchen deutlich beschleunigte. Die Knochenkallusbildung trat in der Mumijo-Gruppe durchschnittlich 14 Tage eher ein. Der Gehalt an natürlichem Strontium soll ein massgeblicher Grund für diese Wirkung sein. Denn Strontium aktiviert die Mineralisierung des Knochens, weshalb Mumijo auch in der Schulmedizin gelegentlich bei Osteoporose gegeben wird.

Offenbar soll noch heute in manchen russischen Kliniken Mumijo vor komplizierten chirurgischen Eingriffen verordnet werden, um den Körper entsprechend zu stärken. Selbst der einstige russische Präsidenten Boris Jelzin soll vor seiner Herzoperation in den 1990er Jahren eine Mumijo-Kur durchgeführt haben – so Dr. Wolfgang Windmann, Pharmakologe, Chemiker, Mumijo-Experte und Autor des Büchleins Mumijo – Das schwarze Gold des Himalaya.

Die unterschiedlichen Einsatzgebiete des Mumijo in der Volksheilkunde lassen sich leicht erklären. Denn die meisten Krankheiten haben ihren Ursprung in einem kranken Verdauungssystem und gehen mit Entzündungsprozessen einher. Mumijo nun scheint beide Probleme zu beheben. Es bringt eine entzündungshemmende sowie stark antioxidative Wirkung mit sich und wirkt sich überdies sehr heilend auf den Magen-Darm-Trakt aus.

Mumijo entgiftet – und heilt Magen und Darm

Im Journal of Ethnopharmacology erschien im April 1990 eine indische Studie, die bestätigte, dass Mumijo aufgrund seiner antientzündlichen Wirkung Arthritis und Ödeme bessere und ausserdem bei Magengeschwüren heilend wirke, da es die Magenschleimhaut stärke.

Dr. Windmann beschreibt dazu eine Studie aus zwei St. Petersburger Kliniken. Dort gab man Patienten mit Magen- bzw. Zwölffingerdarmgeschwüren zweimal täglich 200 mg Mumijo – 30 Minuten vor den Mahlzeiten in warmem Wasser aufgelöst. Nach 26 Tagen legte man eine Pause von 10 Tagen ein, bevor man erneut 26 Tage Mumijo gab. Anschliessend waren alle Patienten beschwerdefrei. Nebenwirkungen zeigten sich keine.

Besonders die in Mumijo enthaltenen Huminsäuren sowie die Fulvosäure sind für den Magen-Darm-Trakt eine Wohltat. Die beiden Säuren wirken ähnlich wie Mineral- und Heilerden. Sie adsorbieren Giftstoffe und überschüssige Magensäure, so dass der Darm entlastet wird und sich daraufhin in aller Ruhe regenerieren kann.

Eine iranische Studie aus dem Jahr 2015 bestätigte, dass Mumijo den Magen schützen könne, da die Substanz die Säuremenge im Magen reduziere und auf diese Weise vor säurebedingten Verletzungen der Magenschleimhaut bewahre. Derartige säurebedingte Schleimhautschäden und Magengeschwüre sind nicht selten die Folge vieler Medikamente (z. B. Cortison, Schmerzmittel (z. B. Ibuprofen, Diclofenac, Aspirin u. ä.)).

Die Forscher empfahlen Mumijo hier als Möglichkeit, den Magen vor den Nebenwirkungen dieser Medikamente zu schützen. Normalerweise werden in diesen Fällen Säureblocker verschrieben (z. B. Omeprazol, Pantoprazol u. ä.). Diese jedoch können starke Nebenwirkungen mit sich bringen, wie wir hier beschrieben haben: PPI – Der Teufelskreis der Säureblocker

Auch bei Hämorrhoiden kann Mumijo eingesetzt werden. Dazu gibt es in manchen Apotheken auf Bestellung Mumijo-Zäpfchen. Diese wirken juckreizstillend, entzündungshemmend, zusammenziehend und schleimhautaufbauend – und versorgen folglich mit allen Eigenschaften, die es (neben einer entsprechenden Ernährung) zur Heilung eines Hämorrhoidalleidens braucht.

Mumijo reguliert die Blutfettwerte und reduziert oxidativen Stress

Eine weitere Studie aus Indien zeigte im Oktober 2003 an freiwilligen Studienteilnehmern, dass sich die Einnahme von 2 Gramm Mumijo täglich über 45 Tage hinweg äusserst positiv auf die Blutfettwerte auswirkte und zudem den Antioxidantienstatus der Probanden deutlich verbesserte.

Mumijo: Ein Mittel gegen die Höhenkrankheit

Im Januar 2010 erschien im International Journal of Ayurveda Research eine Untersuchung zum Thema Höhenkrankheit. Die Höhenkrankheit kann auftreten, wenn man sich in Höhen ab 4000 Meter begibt. Sie geht mit Sauerstoffmangel, Schlaflosigkeit, Lethargie, Appetitmangel, demenzähnlichen Symptomen bis hin zu Ödemen im Gehirn (Höhenhirnödem) einher.

Diese Probleme – die lebensbedrohlich werden können – entstehen aufgrund des in grossen Höhen herrschenden niedrigeren Luftdrucks, den grossen Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht, den üblicherweise starken Winden und der hohen Intensität der Sonnenstrahlung.

Mumijo verbessert hier nun die körpereigene Fähigkeit, mit höhenbedingtem Stress klar zu kommen, optimiert die Nährstoffaufnahme über den Darm und stimuliert gleichzeitig das Immunsystem. Auf diese Weise kann Mumijo dabei helfen, die chronische Müdigkeit und Lethargie zu überwinden, die mit der Höhenkrankheit für gewöhnlich einhergehen. Mumijo wird daher als Nahrungsergänzung empfohlen, wenn man in grosse Höhen reist oder reisen muss.

Mumijo erhöht die Fruchtbarkeit und Samenqualität

Schon im 12. Jahrhundert hatte der damals angesehene Arzt Muhammed Tabib geschrieben, dass Mumijo die Fruchtbarkeit des Menschen erhöhen könne und sogar Frauen, die als unfruchtbar galten, plötzlich Kinder gebären könnten, wenn sie Mumijo (gemeinsam mit Karottensaft) einnähmen. Ganz so sensationell sind die Ergebnisse entsprechender aktueller Studien zwar nicht, doch zeigt Mumijo auch in Sachen Fruchtbarkeitsstärkung durchaus eine beeindruckende Wirkung.

Im Jahr 2010 erklärten Forscher im Fachmagazin Andrologia, wie Mumijo die Spermienqualität bei 28 ursprünglich unfruchtbaren Männern verbessern konnte. Die Männer erhielten 90 Tage lang zweimal täglich je 100 mg Mumijo in einer Kapsel zum Einnehmen.

Nach Ablauf der drei Monate zeigte sich, dass die Männer über 60 Prozent mehr Spermien hatten und die Spermienbeweglichkeit deutlich zugenommen hatte. Auch der zuvor erhöhte oxidative Stresspegel in den Spermien nahm ab, während der Testosteronspiegel stieg. Gleichzeitig blieben die Nieren- und Leberwerte völlig normal, so dass Mumijo als vollkommen sicher und ungefährlich eingestuft wurde.

Mumijo stärkt das Immunsystem

Aus Beobachtungen weiss man ferner, dass Mumijo auf das Immunsystem eine stärkende und stimulierende Wirkung hat. Wer regelmässig Mumijo nimmt, erleidet z. B. seltener Infekte der Harnwege sowie auch seltener Infekte der Atemwege und der Ohren. Wer unter chronischem Stress leidet, der zu den immunschwächenden Faktoren zählt, kann ebenfalls Mumijo nehmen, um auf diese Weise die Schwächen des Immunsystems zu kompensieren und weniger stressanfällig zu werden.

Die Entstehung von Mumijo – noch immer ungeklärt

Wie Mumijo genau entsteht und ob es nun rein pflanzlich ist oder doch auch tierische Bestandteile enthält, ist noch nicht vollständig geklärt. Man weiss nur, dass zur Entstehung von Mumijo offenbar eine intensive und lange Sonneneinstrahlung erforderlich ist, die Luft besonders sauber sein muss und in der Region bestimmte Pflanzen (z. B. Wolfsmilchgewächse) vorkommen müssen.

Jene Wissenschaftler, die der Meinung sind, Mumijo sei etwas rein Pflanzliches, geben an, dass in Mumijo Stoffe enthalten sind, die es nur im Pflanzenreich nicht aber im Tierreich gäbe, z. B. Alkaloide und Faserstoffe.

Die Theorie, Mumijo enthalte auch tierische Komponenten (fossile Exkremente), ist dagegen kaum haltbar. Denn Mumijo wird auch in Höhen von über 4000 Metern gefunden, wo es keine Tiere gibt, die zu einer derartigen Exkrementansammlung beitragen könnten. Auch müssten dann in Mumijo viel mehr typisch tierische Inhaltsstoffe enthalten sein, als es augenblicklich der Fall ist. Denkbar ist, dass die wenigen gefundenen tierischen Bestandteile auch auf eine Verunreinigung der untersuchten Proben zurückgeführt werden könnten – so Dr. Windmann in seinem Mumijo-Buch.

Windmann zitiert jedoch eine Definition des Mumijo aus dem Jahr 1995, die wohl bis heute noch Gültigkeit hat (und auch bei Wikipedia erscheint): Mumijo sei

ein komplexes hochmolekulares organisch-mineralisches Stoffwechselprodukt aerober Mikroorganismen, entstanden aus dem Verwesungsprozess von Pflanzenresten, Flechten und Harzen aus den Wurzeln der Tanne, Fichte und Kiefer.“

Daneben ist wiederum bekannt, dass es – je nach Fundort – ganz unterschiedliche Mumijoarten geben kann. Sie unterscheiden sich in Bezug auf Konsistenz (mal verkrustet, mal flüssig bis wachsartig) und die Zusammensetzung (mal aus Flechten, dann wieder aus Algen oder aus Wurzelsäften).

Es wundert daher bei den beschriebenen Unsicherheiten und Diskussionen um die genaue Zusammensetzung von Mumijo nicht, dass in der Vergangenheit immer wieder auch Fälschungen oder Produkte minderwertiger Qualität auf den Markt kamen. Mit einer mumijoähnlichen Substanz aus der Antarktis wurden sogar bereits erste Studien durchgeführt, die zeigen, dass es vielleicht gar nicht das EINE WAHRE Mumijo gibt…

Mumijo aus der Antarktis

Im Jahr 2011 las man im Fachmagazin Evidence-Based Complimentary And Alternative Medicine, dass ein mumijoähnliches Material in grossen Mengen in der Antarktis auffindbar sei. In diesem Fall handelte es sich jedoch eindeutig um ein tierisches Produkt, nämlich um ein fossiles Magenöl antarktischer Schneesturmvögel.

Das antarktische Mumijo nun habe immunstärkende, antiallergische und überdies neuroprotektive Wirkungen. Es aktiviere das Nervenzellwachstum und verhindere das Absterben der Nervenzellen durch senile Plaques, wie sie bei Demenz häufig gefunden werden.

Angespornt von diesen Untersuchungen wollten Forscher ein Jahr später wissen, ob das „echte“ (also zentralasiatische) Mumijo – gemeinsam mit B-Vitaminen – bei der Alzheimer-Prävention hilfreich sein könnte und sind der Meinung, dass dies durchaus der Fall ist, so dass die genannte Kombination ein wertvolles Nahrungsergänzungsmittel sei, das bei der Prävention der Demenz eingesetzt werden könnte.

Die Gewinnung von Mumijo

Nur speziell ausgebildete Sammler suchen in den Gebirgen nach Mumijo. Es handelt sich dann um sog. Rohmumijo, das anschliessend erst gereinigt und aufbereitet werden muss. In preiswerten Produkten ist manchmal auch einfach nur das gemahlene Rohmumijo in Kapseln gefüllt. Zwar kann man diese Mumijopräparate als ganzheitlicher betrachten. Die Heilwirkung jedoch soll beim gereinigten Mumijo deutlich stärker sein. Auch wachse sie mit der Qualität des Reinigungsverfahrens noch weiter. Dieses sollte selbstverständlich ohne bedenkliche Lösungsmittel durchgeführt werden.

Die Zusammensetzung von Mumijo

In Mumijo finden sich

  • anorganische Bestandteile:
    • Mineralien
  • organische Bestandteile:
    • Fulvosäuren
    • Huminsäuren
    • Aminosäuren (der Anteil soll bei teilweise über 20 Prozent liegen)
    • Vitamine in Spuren
    • typisch pflanzliche Stoffe, wie z. B.
      • Alkaloide
      • Pflanzliche Fette
      • Ätherische Öle
      • Wachse
      • Polyphenole

Mumijo – Dosierung und Anwendung

Meist nimmt man bei Krankheiten täglich zwei- bis dreimal jeweils 200 bis 300 mg Mumijo in Kapselform etwa 30 Minuten vor den Mahlzeiten. Nach etwa 20 bis 30 Tagen legt man eine zehntägige Pause ein und nimmt dann weitere 20 bis 30 Tage Mumijo ein.

Vorbeugend kann man auch dieses Einnahmeschema anwenden: Zehn Tage Mumijo, fünf Tage Pause, zehn Tage Mumijo, fünf Tage Pause, zehn Tage Mumijo. Dann legt man eine Pause von 20 Tagen ein und beginnt von vorn.

Kinder bis 14 Jahren nehmen die Hälfte der Dosis ein, Kinder über 14 Jahren nehmen die Erwachsenendosis ein.

Denken Sie immer an einen ausreichenden zeitlichen Abstand zwischen Mumijo und anderen Medikamenten (2 bis 3 Stunden – bzw. in Absprache mit dem Arzt), da Mumijo u. U. die Wirkung der Medikamente abschwächen könnte.

Für die äusserliche Anwendung gibt es Mumijolösungen oder auch Mumijocremes. Diese können bei Hautverletzungen die Wundheilung beschleunigen.

Für weitere Informationen und Anwendungsmöglichkeiten von Mumijo empfehlen wir das kleine Buch Mumijo – Das schwarze Gold des Himalaya von Dr. Wolfgang Windmann.

(…)

Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/mumijo.html

Gruß an die Wissenden

TA KI

Die besten Tipps für ein starkes Immunsystem


Wie das Immunsystem natürlich gestärkt werden kann

Das Immunsystem besteht nicht nur aus einem Organ sondern, so wie es der Name schon verrät, aus einem ganzen System. Zu diesem gehören alle lymphatischen Organe, lymphatischen Gewebe, Hormonsystem und Nervensystem. Bei dieser Komplexität ist verständlich, dass sich Einflüsse wie Stress, massive Belastungen im Leben oder Hormonschwankungen negativ auf das Immunsystem auswirken können. Um dieses zu stärken, müssen verschiedene Aspekte bedacht und organübergreifend therapiert werden.

Das Abwehrsystem: Aufbau und Entwicklung

Zu den Organen des Abwehrsystems gehören das Knochenmark, die Milz, der Thymus, Lymphknoten, Rachen-, Zungen- und Gaumenmandeln sowie das lymphatische Gewebe im Darm. Die Zellen, die mit der Abwehr beschäftigt sind, entwickeln sich alle aus einer sogenannten Stammzelle im Knochenmark. Anschließend wandern diese Zellen dann an die verschiedensten Stellen im Körper, um dort ihrer Abwehrarbeit nachzukommen.

Die zum Immunsystem zählenden Organe werden in primäre und sekundäre lymphatische Organe unterteilt. (Bild: Henrie/fotolia.com)

Die Organe und das Gewebe des Immunsystems werden in zwei Kategorien eingeteilt: Erstere bilden die primären lymphatischen Organe wie Thymus und Knochenmark. Hier reifen die unreifen Immunzellen zu sogenannten immunkompetenten Zellen heran und gelangen dann in die zweite Kategorie, die sekundären lymphatischen Organe. Diese bestehen aus den Lymphknoten, dem sogenannten lymphatischen Rachenring (Rachen-, Zungen- und Gaumenmandeln), der Milz, den Peyer-Plaques (lymphatisches Gewebe im Dünndarm) und weiteren Lymphgeweben im Körper. Dort gehen die Immunzellen ihrer Arbeit nach.

Ein Baby kommt mit einem sogenannten Nestschutz auf die Welt. Das bedeutet, dass die Mutter, solange das Kind noch im Mutterleib ist, plazentagängige Antikörper auf das Ungeborene, (Immunglobuline der Klasse G, kurz: IgG ) überträgt. Somit besitzt das Kind gleich nach der Geburt für die ersten Monate eine passive Immunität in Bezug auf Krankheiten wie z.B. Masern, Röteln und Mumps.

Nach den ersten Monaten sinkt dieser Antikörperspiegel im Blut ab und die Kleinen sind in den ersten Lebensjahren äußerst anfällig für Infektionen. Der Organismus des Kindes wird im weiteren Lebensverlauf mit vielen Erregern konfrontiert und legt sich dadurch, über Jahre hinweg, selbst eine aktive Immunität zu.

Zellen der Abwehr

Die eigentlichen Abwehrzellen gehören alle zu der Gruppe der Leukozyten (weiße Blutkörperchen). Diese werden aus der Stammzelle im Knochenmark gebildet. Diese Vorläuferzellen der Leukozyten können zwei verschiedene Entwicklungswege einschlagen. Entweder werden sie zu Granulozyten, Monozyten oder Makrophagen, wobei diese drei Zellarten zu dem sogenannten unspezifischen Abwehrsystem gehören. Oder sie entwickeln sich zu den lymphatischen Vorläuferzellen, aus denen dann später Lymphozyten oder natürliche Killerzellen werden. Diese Zellarten wiederum bilden einen Teil der spezifischen Abwehr.

Unspezifische Abwehr

Die unspezifische Abwehr ist für eine schnelle Reaktion verantwortlich. So ist zum Beispiel gewährleistet, dass die bei einer kleinen Schnittwunde eingedrungenen Erreger, schnellstens unschädlich gemacht werden. Zu der unspezifischen Abwehr gehören auch Substanzen, die sich im Speichel befinden, um hier schnell für eine Abwehr zu sorgen.

Spezifische Abwehr

Diese Art der Abwehr braucht etwas länger, um effektiv wirken zu können. Sie hat die Gabe, sich Erreger merken zu können um bei einem erneuten Eindringen sofort zu reagieren. Ein Beispiel dafür ist eine bereits durchgemachte Kinderkrankheit, die bei einem Neukontakt sofort vom Körper erkannt und abgewehrt wird.

Das unspezifische und spezifische Abwehrsystem arbeiten nicht getrennt sondern übergreifend. So ist es möglich, dass erstere zum Beispiel einen Erreger „markiert“, damit dieser von der spezifischen Abwehr anschließend schneller erkannt und eliminiert werden kann.

Das Immunsystem ist entscheidend für die Abwehr von Krankheitserregern wie Viren oder Bakterien. (Bild: ag visuell/fotolia.com)

Das Immunsystem

Das Immunsystem ist kein isoliertes System, sondern arbeitet eng mit dem Abwehrsystem, dem Hormonsystem und dem Nervensystem zusammen. Dementsprechend ist es auch beeinflussbar durch Gedanken, Gefühle und Stress.

Das Immunsystem hat die Aufgabe abzuwehren, zu zerstören oder zu adaptieren. Damit ist nicht nur Arbeit auf der rein körperlichen Seite gemeint, sondern auch auf seelischer und geistiger Ebene. So gelingt es dem einen Menschen Dinge, die auf ihn einstürmen, abzuwehren und dabei gesund zu bleiben. Der andere reagiert auf nahezu dieselben Lebensumstände mit ständig wiederkehrenden Infekten. Jeder Mensch hat seine „schwachen“ Körperregionen, die am ehesten zu Erkrankung neigen, wenn Stress, Trauer oder massive Belastungen das Leben erschweren.

Ursachen für ein schwaches Immunsystem

Starke Störungen im Immunsystem entstehen durch Autoimmunerkrankungen. Bei diesen richten sich die Abwehrmechanismen nicht gegen Eindringlinge, sondern gegen körpereigenes Gewebe. Das Immunsystem bei diesen Erkrankungen zu stärken, erfordert große Vorsicht, da eine Stimulation hier eventuell zu einer Verschlimmerung führen kann. Bei Autoimmunerkrankungen darf daher nur moduliert und niemals stimuliert werden.

Medikamente, wie Schmerzmittel oder Zytostatika, können auch zu einer Schwäche des Immunsystems führen. Massive Nierenerkrankungen, bei denen es zu Eiweißverlusten kommt, haben häufig ein gestörtes Immunsystem zur Folge.

Gleiches gilt für Hungerzustände, Diabetes, Kinderkrankheiten sowie über kurze Zeiträume auch für akute und chronische Infektionen. Übermäßiger Sport, massive Sonnenexposition, Hormonstörungen, Stress und starke seelische und körperliche Belastungen führen unter Umständen auch zu einem geschwächten Immunsystem.

Stress, Krisen und starke seelische Belastungen können die Abwehrkräfte schwächen. (Bild: vgstudio/fotolia.com)

Stärkung des Immunsystems

Um das Immunsystem zu stärken muss der Mensch als Ganzes gesehen werden. So sollte nicht nur etwas für die Körperabwehr getan, sondern auch der Mensch als Gesamtheit mit Seele und Geist gestärkt werden.

Einerseits müssen die Schleimhäute in den Atemwegen und im Darm abgehärtet werden. Andererseits ist es wichtig, die Betroffenen dabei zu unterstützen, (wieder) zu einem inneren Gleichgewicht bzw. einem Wohlfühlzustand zu gelangen. Hier ist kein allgemeingültiges Rezept vorhanden, das jedem Menschen bei der Stärkung seiner Abwehr hilft. Jeder Mensch reagiert individuell und genau so ist auch sein Immunsystem zu behandeln.

Die richtige Ernährung für eine starke Abwehr

Grund für eine geschwächte Abwehr und damit verbundene häufige Infektionskrankheiten wie Erkältung, Bronchitis etc. kann auch eine mangelhafte Ernährung ohne ausreichend Vitamine und Mineralstoffe sein. Gerade Menschen, die viel Stress haben und ständig unter Zeitdruck stehen, neigen häufig zu ungünstige Ernährungsgewohnheiten. Sie verzehren öfter Fast-Food, essen im Stehen bzw. Gehen und greifen schnell zwischendurch zu ungesunden Snacks, anstatt sich Zeit für eine gesunde, ausgewogene Mahlzeit zu nehmen.

Um die Abwehr zu stärken, sollte daher das eigene Ernährungsverhalten kritisch geprüft und gegebenenfalls rasch geändert werden. Versuchen Sie, möglichst ausgewogen und vielfältig zu essen und vor allem viel Gemüse und Obst zu sich zu nehmen. Die deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) empfiehlt hier täglich fünf Portionen, die möglichst frisch bzw. kurz gegart oder zum Teil auch in Form von Saft oder Smoothie zu jedem Essen gehören sollten.

Ernährungsexperten empfehlen für eine gesunde Ernährung fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag. (Bild: Alexander Raths/fotolia.com)

Bei den Vitaminen sind vor allem die vor freien Radikalen schützenden Vitamine A, C und E wichtig. Erstere finden sich z.B. in Möhren, Tomaten und Spinat. Reich an Vitamin C sind unter anderem Zitronen, Kiwis, Brokkoli und Paprika. Vitamin E bekommen Sie z.B. durch Sonnenblumen- und Olivenöl, Mandeln und Walnüsse.

Die Ernährung sollte reichlich Vollkornprodukte, Reis, Kartoffeln und Hülsenfrüchte enthalten. Denn diese enthalten viele Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe, gleichzeitig aber kaum Fett und Cholesterin. Die Ballaststoffe sorgen zudem dafür, dass die Darmschleimhaut ihre Aufgabe als Schutzschild gegen schädliche Erreger besser wahrnehmen kann.

Milchprodukte gehören (in Maßen) zu einer ausgewogenen Ernährung, da die enthaltenen Milchsäurebakterien positiv auf die Darmflora und damit auf das Immunsystem wirken. Andere tierische Produkte wie Fleisch, Wurstwaren und Eier sollten hingegen nur sparsam eingesetzt werden. Seefisch (mit anerkannt nachhaltiger Herkunft) als Lieferant für Omega-3-Fettsäuren, Jod und Selen, empfiehlt sich ein- bis zweimal in der Woche.

Generell sollten pflanzliche Fette und Öle bevorzugt werden (z. B. Raps- und Sojaöl), da sie im Vergleich zu tierischen Fetten einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren enthalten. Versuchen Sie, auf Zucker bzw. zuckerhaltige Lebensmittel so gut es geht zu verzichten und verwenden Sie wenig Salz. Geben Sie stattdessen Ihren Gerichten lieber mit Kräutern und Gewürzen den richtigen Geschmack.

Wichtig ist, stets auf eine ausreichende Trinkmenge zu achten. Am besten geeignet sind dabei Wasser bzw. Mineralwasser, Früchtetees sowie verdünnte Frucht- und Gemüsesäfte. Kaffee, schwarzer Tee und Alkohol sollten hingegen nur in geringen Mengen konsumiert werden.

Die Psyche stärken mit natürlichen Mitteln

Steht die Psyche im Vordergrund, das heißt werden Betroffene stark durch seelische Belastungen in ihrer Abwehr beeinflusst, so muss hier als Erstes gegengesteuert werden. Empfehlenswerte Entspannungsverfahren zum Stressabbau sind in diesem Fall zum Beispiel Yoga oder autogenes Training.

Die Bachblütentherapie eignet sich gut zur Stärkung der psychischen Gesundheit. Die Auswahl der richtigen Blüte(n) erfolgt hier entsprechend des aktuellen Gemütszustandes des Patienten. (Bild: Johanna Mühlbauer/fotolia.com)

Um die Psyche positiv zu stärken, kann eine individuell abgestimmte Bachblütentherapie sehr wirksam sein. Dr. Bach, der Begründer dieser Therapie, hat 38 Blüten entdeckt, die jeweils für einen bestimmten Seelenzustand stehen. Leidet der Patient beispielsweise an mangelndem Selbstvertrauen, hilft Cerato. Mentale Erschöpfung kann mithilfe von Hornbeam gelindert werden und gegen depressive Stimmung wird Mustard eingesetzt. Bei Angstzuständen wäre Aspen das Mittel der Wahl, innere Unruhe lässt sich wiederum mit Rock Rose behandeln.

Um die richtige Blüte bzw. Kombination zu ermitteln, muss der aktuelle Seelenzustand genau analysiert werden. Sind die passenden Blüten identifiziert, wird daraus eine Tropfenlösung für die orale Einnahme erstellt. Andere Therapeuten arbeiten mit der klassischen Homöopathie, die ebenfalls sehr erfolgreich eingesetzt werden kann. Nach einer ausführlichen Anamnese wird das, für den Menschen passende, homöopathische Mittel verabreicht.

Weitere naturheilkundliche Mittel für die Seele liegen im Bereich der Komplexhomöopathie (Arzneimittel aus mindestens zwei Wirkstoffen), der Mineralstofftherapie mit Schüßler-Salzen (Heilen mit Mineralsalzen), der Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) und Aromatherapie (Heilen mit ätherischen Ölen).

Gesund durch pflanzliche Immunmodulatoren

Naturheilmittel, die das Immunsystem stärken sollen, wurden früher mit dem Begriff „Abhärtung“ bezeichnet. Dazu gehören Kneipp´sche Güsse, Sauna und tägliche Bürstenmassagen.

In der heutigen Naturheilkunde werden die Formulierungen Immunstimulation (Anregung der Immunantwort) und Immunmodulation (Veränderung der Immunantwort) gebraucht. Das Immunsystem unterliegt dabei heutzutage einer hohen Anforderung. Umweltgifte, Zivilisationskost und Stress bringen erhebliche Belastungen des Immunsystems mit sich. Deshalb wird in der Therapie meist eine Immunmodulation bevorzugt und auf eine Immunstimulation verzichtet.

Zu den Immunmodulatoren gehören Pflanzen wie Sonnehut (Echinacea), Mistel, Taigawurzel (Eleutherokokkus) oder der Lebensbaum (Thuja). Diese Pflanzen müssen jedoch in bestimmten Dosierungen und Potenzierungen eingesetzt werden, um ihre modulatorische Wirkung entfalten zu können.

Ein leckerer Tee mit Hagebutte stärkt die Abwehr und fördert die Selbstheilungskräfte des Körpers. (Bild: laboko/fotolia.com)

Heilpflanzen wie Hagebutten und Lindenblüten können ebenfalls zu einem gesunden und starken Immunsystem beitragen. Ein Tee aus diesen Pflanzen kann dabei nicht die Abwehr positiv beeinflussen, sondern wirkt zugleich schleimlösend und ist daher ein gutes Hausmittel bei Erkältung.

Teemischung zur Abwehrstärkung:

  • 25 Gramm Hagebutten
  • 25 g Lindenblüten
  • 15 g Orangenschalen
  • 15 g Holunderblüten

Vermischen Sie die Zutaten und geben Sie einen gehäuften Esslöffel der Mischung in eine Tasse Gießen Sie einen Viertelliter kochendes Wasser darüber. Lassen Sie den Aufguss vor dem Abseihen 10 Minuten zugedeckt ziehen. Trinken Sie den Tee zwei bis drei Mal am Tag möglichst heiß. Bei Bedarf kann etwas Honig zum Süßen hinzu gegeben werden.

Eigenbluttherapie zur Aktivierung der Abwehr

Eine häufig eingesetzte Therapie zur Stärkung des Immunsystems ist die Eigenbluttherapie. Dabei wird aus der Vene Blut entnommen und dem Körper direkt oder aufbereitet in Form einer intramuskulären (in den Muskel) oder subcutanten (unter die Haut) Injektion wieder zurückgegeben. Durch diese Injektion bildet sich eine Entzündung, die wie eine kleine Infektion den ganzen Körper betrifft. Daraufhin werden verschiedene Immunreaktionen ausgelöst, da das injizierte Blut als fremd erkannt wird.

Durch die Aktivierung der Abwehr werden die körpereigenen Selbstheilungskräfte angeregt und dadurch längerfristig das Immunsystem gestärkt. Bei einer Eigenbluttherapie wird meist über einen Zeitraum von 10 Wochen, einmal wöchentlich, Blut entnommen und injiziert. (sw, nr; zuletzt aktualisiert am 25.1.2017)

Quelle: http://www.heilpraxisnet.de/hausmittel/immunsystem-staerken.html

Gruß an die Wisenden

TA KI

Darum wirkt Magnesiumchlorid wie eine wahre Verjüngungskur.


Magnesium ist einer der wichtigsten Mineralstoffe und an unzähligen Vorgängen im Körper beteiligt. Magnesiummangel kann eine Heilung trotz bester Naturheilmittel verzögern oder sogar verhindern. Zum Glück kann man einem solchen Mangel ganz leicht vorbeugen: mit dem Salz Magnesiumchlorid. Es wird vom Körper gut aufgenommen und ist eine praktische und günstige Quelle für eine ausreichende Magnesiumversorgung.

index

Die positiven Wirkungsweisen von Magnesiumchlorid sind vielfältig:

  • Es fördert die Leistungsfähigkeit.
  • Es verleiht mehr Kraft, Ausdauer und Energie.
  • Es mindert Müdigkeit.
  • Es baut Gefäßverkalkungen im gesamte Körper ab.
  • Es beugt Gefäßverkalkungen (Arteriosklerose) vor.
  • Es baut Überbeine, Sehnenverkalkungen, Verknorpelungen ab.
  • Es baut Nierensteine, Blasensteine, Gallensteine (Oxalatsteine) ab.
  • Es stärkt Knochen, Gelenke und Zähne.
  • Es lindert Gelenkschmerzen (z. B. bei Arthrose, Arthritis).
  • Es fördert die Bildung von Gelenkflüssigkeit.
  • Es fördert die Muskelentspannung.
  • Es lindert Ängste, Depressionen, Nervosität, Traurigkeit.
  • Es wirkt stressmindernd und lindert Kopfschmerzen.
  • Es hilft bei Schlafstörungen.
  • Es unterstützt die Verdauung.
  • Es kräftigt das Herz (mindert Herzklopfen und Extrasystolen)
  • Es senkt Bluthochdruck und schlechte Blutfettwerte.
  • Es lindert Durchblutungsstörungen.
  • Es verbessert die Durchblutung im Gehirn, in Beinen und Herzkranzgefässen.
  • Es stärkt das Immunsystem (lässt mehr Abwehrzellen bilden).
  • Es kann Zysten vermindern.

Flickr/nastiki

Du siehst, dass dieses Mittelchen magisch gegen alle Lasten des Alterns hilft. Am besten solltest du es so anwenden:

Löse 33g (etwa 4 Kaffeelöffel) Magnesiumchlorid in einem Liter Wasser in einer Glasflasche auf. Schüttle sie gut und fertig ist die Magnesiumchlorid-Sole. Davon kannst du täglich trinken. Die Flasche solltest du am besten im Kühlschrank lagern und jeweils vor dem Essen ein wenig von der Lösung einnehmen. Vor dem Herunterschlucken solltest du die Sole etwa 30 Sekunden im Mund behalten. Deine Dosis variiert mit deinem Alter. Personen zwischen 10 und 40 Jahren sollten eine halbe Tasse am Morgen nehmen, Person von 40 bis 70 eine Tasse. Personen, die älter als 70 sind, können eine Tasse am Morgen und eine Tasse in der Nacht trinken.

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Flickr/Emilian Robert Vicol

Wenn Schneewittchens Stiefmutter das nur geahnt hätte! Ihr wäre so viel erspart geblieben, wenn sie einfach ein wenig von diesem Wasser getrunken hätte. Eine regelmäßige Einnahme wirkt durch die vielen gesundheitsfördernden Eigenschaften wie eine Verjüngungskur. (…)

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/magnesiumchlorid/

Gruß an die Wissenden… Ein Vollbad mit Magnesiumchlorid ist die schnellste Möglichkeit den Körper über die Haut mit Magnesium zu versorgen.

TA KI