Selber machen statt kaufen: Natürliche Pflegeprodukte, die Geld sparen und die Umwelt schonen (Video)


Vergiss künstliche, ungesunde und umweltbelastende Pflegeprodukte aus dem Supermarkt, denn viele bessere Alternativen kann jeder leicht zu Hause selber machen! 137 unserer besten Rezepte und Ideen für Haut und Haar zeigen, wie einfach es geht.

Darum lohnt es sich, all diese Dinge nicht mehr zu kaufen, sondern am besten selber zu machen:

Gut für die Gesundheit: Statt ungesunder und künstlicher Inhaltsstoffe enthalten die selbst hergestellten Alternativen natürliche Zutaten, die dem Körper helfen, zum gesunden Gleichgewicht zurückzufinden, anstatt ihn von synthetischer Pflege immer abhängiger zu machen.

Gut für die Umwelt: Selbermachen spart jede Menge Plastik und anderen Verpackungsmüll. Außerdem kannst du für viele Rezepte regionale, nachwachsende Zutaten verwenden.

Gut für die Haushaltskasse: Selbst hergestellte Alternativen sind fast immer deutlich preiswerter.

Gut für dich: Selbermachen bereitet Freude, regt die Kreativität an, stärkt das Selbstvertrauen und macht dich außerdem ein bisschen unabhängiger.

Für beinahe jeden Körperteil finden sich in Drogerie und Supermarkt ganze Regalreihen spezialisierter Reinigungs- und Pflegeprodukte. Doch was verbirgt sich alles in den Spraydosen, Plastiktuben und Fläschchen, codiert in langen Zutatenlisten?

Bei der Mehrzahl der Produkte sind es überwiegend synthetische Inhaltsstoffe, häufig auf Basis von Mineralölen, die im Verdacht stehen, Abhängigkeitserscheinungen hervorzurufen und Allergien, Krebs und andere Erkrankungen auszulösen. Zudem verursacht die Flut spezialisierter Fertigprodukte eine gewaltige Menge Verpackungsmüll.

Die meisten von ihnen lassen sich jedoch sehr einfach durch nachhaltige, selbst gemachte Alternativen ersetzen. Mit gesunden, oft sogar essbaren Zutaten kannst du Shampoo, Zahncreme, Salben, Deo und vieles mehr in kurzer Zeit selbst zubereiten. Lass dich inspirieren, und mach auch dein Leben ein bisschen grüner! (Selber machen statt kaufen: 137 gesündere Alternativen zu Fertigprodukten, die Geld sparen und die Umwelt schonen)

Warum selbst gemachte Pflegeprodukte?

Die Haut bedeckt unseren Körper nahezu vollständig, ihre Oberfläche beträgt bei Erwachsenen durchschnittlich circa 1,75 Quadratmeter. Über die Haut treten wir mit unserer Umwelt in Kontakt. Dabei ist sie Druck, Kälte, Wärme, Spannung, Reibung, Wasser, Luft, aber auch Krankheitserregern und vielen anderen Reizen ausgesetzt.

Von Natur aus besitzt die Haut die erstaunliche Fähigkeit, sich ständig von selbst zu regenerieren und zu verjüngen, wenn man sie nur lässt und dabei unterstützt. Selbst das Haar, das einen mehr oder weniger großen Teil unseres Körpers bedeckt, wächst ständig nach und erneuert sich auf diese Weise natürlich von innen.

So sind schöne, gesunde, weiche Haut und gepflegtes Haar nicht nur wichtig für unser persönliches Wohlbefinden und eine starke Abwehr gegen schädliche äußere Einflüsse, sondern auch ein deutlich sichtbarer Ausdruck von Vitalität und Stärke. Mit den besten Absichten verwenden wir deshalb immer mehr Pflege-
produkte – Cremes, Lotionen, Gesichtswässer, Waschgels, Duschgels, Schaumbäder, Shampoos, Haarspray und viele andere.

Leider bestehen diese jedoch zu einem zunehmenden Teil aus synthetischen Zusätzen, oft auf Basis von Mineralölen. Sie haben immer gleiche, reproduzierbare Eigenschaften, sind leicht verfügbar, machen die Pflegeprodukte einfacher industriell verarbeitbar und lange haltbar.

Der Schwerpunkt moderner Shampoos, Lotionen usw. liegt oft darauf, augenblicklich ein gutes Haut- und Haargefühl zu hinterlassen, damit man sie möglichst regelmäßig anwendet. Die langfristigen, teils nachteiligen Folgen treten dabei in den Hintergrund und führen manchmal sogar zu einem erhöhten Pflegebedarf. Ein Beispiel für diese schleichende Art der Abhängigkeit liefern Lippenpflegeprodukte, die dazu verleiten, die Lippen in kurzen Abständen nachzucremen, weil sie sich ohne einfach nicht mehr gut anfühlen.

Haarpflege

Schöne, gepflegte Haare sind für viele ein Statussymbol, für dessen Pflege viel Zeit und Geld aufgebracht wird. Herkömmliche Haarpflegeprodukte enthalten jedoch oft Silikone, irritierende Tenside, künstliche Farbstoffe und andere Zusätze, die auf Dauer mehr schaden als nutzen. Sie lösen zum Teil Allergien aus, können Haar- und Kopfhautprobleme hervorrufen oder verschlimmern und belasten den Organismus, anstatt seinen natürlichen Selbstschutz und seine Selbstheilungskräfte zu bewahren und zu stärken.

Die wohl einfachste Alternative zu Shampoo ist Haarseife, eine auf die Bedürfnisse der Haare und der Kopfhaut angepasste Naturseife, die sich sogar selbst herstellen lässt. Aber auch viele andere Mittel, größtenteils aus der Küche, sind denkbar, um die Haarwäsche und -pflege natürlicher, sanfter und gesünder zu gestalten. In diesem Kapitel zeigen wir dir unsere besten Alternativen zu konventionellen Haarpflegeprodukten und geben Tipps, wie die Umstellung auf natürliche Alternativen und Methoden am besten gelingt.

Jedes Haar und jede Kopfhaut sind anders, deshalb gibt es nicht die eine perfekte Lösung für alle. Es lohnt sich jedoch, verschiedene Methoden auszuprobieren, um die für die persönlichen Bedürfnisse am besten geeignete Methode zu finden.

Haarwäsche mit Roggenmehl

Eines der natürlichsten, schonendsten und zugleich effektivsten Haarwaschmittel findet sich womöglich auch in deiner Küche: einfaches Roggenmehl, das mit Wasser zu einer Art flüssigem Teig verrührt und als Shampoo-Alternative verwendet werden kann.

Im Roggenmehl-Shampoo reinigt vor allem die Stärke, die ein milder Emulgator ist und Wasser mit Fetten verbindet. Nebenbei verfügt Roggen über zahlreiche pflegende Inhaltsstoffe, unter anderem Vitamin E, Proteine, reichlich B-Vitamine (z. B. Folsäure und Pantothensäure) und Mineralien wie Eisen und Zink.

Selbst für empfindliche Haut und Babyhaut ist das Roggenmehl-Shampoo gut geeignet.

Geeignete Mehlsorten

Roggenmehl enthält sehr wenig Gluten und verklebt nicht. Weizen- oder Dinkelmehl verfügen dagegen über einen hohen Glutenanteil und sollten nicht verwendet werden. Vor allem für dicke und lockige Haare eignet sich Roggenvollkornmehl, in dem die Körner zusammen mit allen Schalenbestandteilen vermahlen wurden. Es enthält den höchsten Anteil an pflegenden Substanzen aus dem Korn.

Aber auch das etwas feinere Mehl (z. B. Typ 1150) kann verwendet werden, da es sich nach der Haarwäsche einfacher rückstandsfrei auswaschen und ausbürsten lässt. Diese Mehlsorte empiehlt sich vor allem bei dünnen, glatten oder besonders dichten Haaren.

Anwendung des Roggenmehls zur Haarwäsche Du benötigst je nach Haarlänge für eine Haarwäsche:

250–300 ml lauwarmes Wasser
4–5 EL Roggenmehl oder Roggenvollkornmehl

Zubereitung:

1. Mehl und Wasser ausgiebig verrühren, bis eine glatte, geleeartige Konsistenz erreicht ist, ähnlich wie bei herkömmlichem Shampoo. Sehr gut und klumpenfrei geht das mit einem Schüttelbecher.

2. Einige Minuten bis zu mehreren Stunden (siehe Erläuterungen zu den Standzeiten) stehen lassen, damit sich die wertvollen Inhaltsstoffe lösen und die groben Kornanteile ebenfalls weich werden und nicht kleben.

Anwendung:

  1. Die Masse wie Shampoo im Haar verteilen und leicht einmassieren.
  2. Bei längeren Haaren eventuell obere Haarschichten hochnehmen und untere Lagen mit der Masse separat behandeln.
  3. Die Roggenmehlmasse etwa für fünf Minuten einwirken lassen.
  4. Danach gut ausspülen.

Nach dem Trockenrubbeln oder Föhnen fühlt sich das Haar bereits sauber, gepflegt und spürbar weicher an. Nicht vollständig ausgewaschene Mehlreste lassen sich mit einer Haarpflegebürste leicht ausbürsten.

Standzeiten und deren Auswirkung

Durch die Standzeiten verändert sich das Verhältnis von Stärke und pflegenden Inhaltsstoffen. Ein frisch angerührtes Shampoo verfügt über wenig gelöste Pflegeanteile, aber sehr hohe Stärkeanteile, die nicht nur Fette, sondern auch Wasser binden. Mit einer verlängerten Standzeit verliert die mit Wasser aufgequollene Stärke ihr Vermögen, Fette auf dem Kopf aufzusaugen. Eine kurze Standzeit von bis zu zehn Minuten erbringt deshalb die beste Waschleistung, allerdings auch eine geringere Pflege als bei längeren Standzeiten.

Für den Einstieg eignen sich stärkelastige Versionen mit kurzer Standzeit. So können sogar vorhandene fettige oder wachsige Rückstände des vorherigen Shampoos entfernt werden.

Je nach Reinigungsergebnis kannst du für die nachfolgenden Reinigungen die Standzeit zugunsten der Pflege und zulasten der Reinigung auf ein bis zwei Stunden oder auch über Nacht erhöhen.

Kleines Lexikon der Öle – Hautp ege für jeden Typ

Pflanzenöle sind aus Pflanzenteilen gewonnene fette Öle, im Gegensatz zu den ätherischen Ölen, und sind reich an ungesättigten Fettsäuren. Zudem beinhalten sie weitere gesundheitsfördernde Stoffe, zum Beispiel Vitamine und Polyphenole. Diese Stoffe wirken antioxidativ, entzündungshemmend und antimikrobiell – für die Haut ein Jungbrunnen.

Sie schützen und pflegen die Haut und verlangsamen den Alterungsprozess. Daher sind Öle als Hauptbestandteile in zahlreichen Biocremes, Salben und Massageölen enthalten. Aber nicht nur in diesen Produkten, auch in selbst hergestelltem Deo, dekorativer Kosmetik oder beim Zähneputzen finden die wertvollen Öle ihre Anwendung.

Bei diesen vielfältigen Möglichkeiten ist es wichtig, das für den jeweiligen Zweck optimale Öl zu finden. Anders, als man vielleicht annehmen könnte, sind Öle nicht nur für trockene Haut geeignet, sondern bringen aufgrund ihrer vielfältigen Eigenschaften Vorteile für die verschiedensten Hauttypen mit sich. Sie können hervorragend für die Pflege trockener, empfindlicher, reifer bis hin zu fettiger oder unreiner Haut genutzt werden und so teure oder synthetische Pflegeprodukte ersetzen.

Für die Hautpflege werden reine Pflanzenöle immer äußerst sparsam auf die feuchte Haut aufgetragen. Nur so bilden sie eine Emulsion, können optimal von der Haut aufgenommen werden und hinterlassen keinen fettigen Film.

Aber auch bei Rezepturen für Cremes, Salben & Co. lohnt es sich, einen genauen Blick auf bewährte, regionale Öle zu werfen. Die folgende Au istung wird dir helfen, deine Zutaten für selbst gemachte Naturkosmetik bewusster zu wählen.

Pflanzenöle für DIY-Naturkosmetik

Um die Wirkung verschiedener Öle besser zu verstehen, ist es hilfreich, sich mit den verschiedenen Eigenschaften auseinanderzusetzen:

Lichtexponiertheit – gibt Auskunft darüber, ob ein Öl eher für die Tages- oder die Nachtpflege geeignet ist. Während einige Öle problemlos dem Sonnenlicht ausgesetzt werden können, beginnen andere – zumindest ohne den Zusatz eines stabilisierenden Öls – schnell zu oxidieren.

Spreitverhalten – informiert darüber, wie schnell sich ein Öl auf der Haut verteilt. Wir verwenden das Spreitmodell von Heike Käser, das sich speziell für selbst gerührte Naturkosmetik als praktikabel erwiesen hat. Die idealen Rezepturen enthalten eine Mischung von Ölen aus einem niedrig-, einem mittel- und einem hochspreitenden Öl. Sie versprechen einerseits, schnell einzuziehen und ein angenehmes Hautgefühl zu hinterlassen und bringen andererseits lang anhaltende Pflege.

Komedogenität – sagt aus, wie sehr ein Öl dazu neigt, Komedonen (Mitesser) hervorzurufen, also porenverstopfend zu wirken. Stark komedogene Öle sind nicht für unreine Haut geeignet, können reifer und trockener Haut aber eine ganze besonders reichhaltige Pflege bieten.

Öle für trockene Haut

Trockene Haut juckt oder schuppt sich, neigt zu Rötungen und Spannungsgefühlen. Deshalb ist es wichtig, trockene Haut besonders reichhaltig zu nähren und ihre Schutzbarriere regelmäßig zu erneuern. Die folgenden Öle sind dafür besonders gut geeignet.

Olivenöl

Olivenöl hilft der Haut, zur Ruhe zu kommen. Es wirkt leicht entzündungshemmend, fördert die Elastizität und unterstützt das Bindegewebe. Da Olivenöl langsam in die Haut ein- zieht, ist es auch als Massageöl gut geeignet.

Hautpflege

Konsistenz

flüssig, als Basisöl geeignet

Lichtexponiertheit

für die Tagespflege geeignet

Komedogenität

stark komedogen

Spreitverhalten

mittelspreitend

Eigengeruch

sehr stark, aber in verschiedenen Ölmischungen leicht abzuschwächen

Inhaltsstoffe

hauptsächlich einfach ungesättigte Fettsäuren, Polyphenole, Vitamin A, E und K

Herkunft

Südeuropa und Nordafrika

Leinöl

Das Öl der Leinsamen wirkt entzündungshemmend, leicht desinfizierend und verbessert die Hautdurchblutung. Wegen seiner zellregenerierenden Wirkung ist Leinöl auch bei kleinen Hautrissen und Hautschädigungen oder nach einem intensiven Sonnenbad eine gute Wahl.

Konsistenz

flüssig, ideal in kleinen Anteilen in Ölmischungen

Lichtexponiertheit

für die Tagesp ege geeignet

Komedogenität

stark komedogen

Hier die gesamte Leseprobe von dem Buch “Selber machen statt kaufen – Haut und Haar: 137 Rezepte für natürliche Pflegeprodukte, die Geld sparen und die Umwelt schonen” als PDF.

Literatur:

The Glow – Naturkosmetik selber machen (GU Kreativ Spezial)

Wurst selber machen, so gelingt es garantiert!: Schritt für Schritt erklärt von der Fleischauswahl bis zum Räuchern

Bienenwachs Werkstatt: Kerzen, Seifen, Kosmetik und Deko selber machen

Fermentieren: Gemüse einfach und natürlich haltbar machen. Praktische Grundlagen. Bewährte Methoden. 140 köstliche Rezepte

Video:

Quellen: PublicDomain/smarticular.net am 18.04.2018

Weitere Artikel:

Selber machen statt kaufen: 137 gesündere Alternativen zu Fertigprodukten, die Geld sparen und die Umwelt schonen

Selbstversorgung: Aus eigenem Anbau – Gemüse im Garten ziehen

Quelle: https://www.pravda-tv.com/2018/04/selber-machen-statt-kaufen-natuerliche-pflegeprodukte-die-geld-sparen-und-die-umwelt-schonen-video/

Gruß an die Wissenden

TA KI

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Natürliche Mittel, um sich die Haare zu färben.


Bis zu 500 Chemikalien verbergen sich in Haarfärbemittel und schädigen die Substanz, wenn sie zum Einsatz kommen. Haare färben birgt, aufgrund dieser Zusätze, immer ein gewisses Risiko: Wie lange ertragen die Strähnchen die Blondierung, bis sie abbrechen? Spliss und Haarbruch sind die Folge, doch das muss nicht sein! Denn mit ein paar Griffen in die Wunderkiste von Mutter Natur kann man auch ohne Chemie färben und greift dabei nicht die Gesundheit deiner Haare an.

Blonde Haare kann man ganz leicht mit Kamille auf- und nachhellen. Dazu gibt man einfach ein paar Tropfen Kamillenkonzentrat aus der Drogerie in die Shampooflasche, schüttelt diese gut und hellt so die Haare bei jedem Waschen ein bisschen auf.

Einen Rot-Ton kannst du mit Muskat, Kirschmark sowie -tee, andere roten Früchte oder Rhabarberwurzel erzeugen, indem du diese mit 200 ml abgekochtem Wasser vermischst. Diese Mischung füllst du in eine etwa drei Viertel volle Schampooflasche und schüttelst sie kräftig, bevor du sie zum Haarewaschen verwendest.

Für dunkles Haar ist unser aller Lieblingsgetränk am Morgen perfekt geeignet: Kaffee. Mit dieser Substanz kannst du dir den angesagten Ombré-Look (oben hell, unten dunkel) in die Haare zaubern. Außerdem kannst du mit Kaffee ein paar vereinzelte graue Haare abdecken, damit diese nicht zu offensichtlich sind. Sowohl Kaffee als auch schwarzen Tee kannst in heißem Wasser 20 Minuten ziehen lassen, damit die Farbpigmente richtig intensiv ins Wasser übergehen. Nutze den Aufguss abgekühlt als Spülung nach dem Haarewaschen. Je öfter du die Spülung anwendest, desto stärker wird die natürliche Färbung.

Flickr/ Brian Kelley Follow Grays

Diese Tipps sind besonders hilfreich, wenn die Person, die sich die Haare färben will, schwanger ist und deshalb auf chemische Mittel verzichten sollte. Bis die Farbe sehr intensiv ist, braucht es ein paar Anwendungen, doch diese wird vollkommen unschädlich sein.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/kaffeetoenung/

Gruß an die Natürlichkeit

TA KI

Haarkur für Locken selber machen


Wer glatte Haare hat, wünscht sich eine Lockenpracht und wer Naturlocken besitzt, träumt von glatten, leicht zu bändigenden Schnittlauchlocken. Es liegt wohl in der Natur der Dinge, dass der Mensch immer mit dem, was er hat, unzufrieden ist. Dabei gibt es keinen Grund, sich über lockige Haare zu beschweren. Ein wohl gepflegtes Lockenköpfchen sieht sehr vorteilhaft aus.

Allerdings ist auch bei der Lockenpracht die richtige Haarpflege wichtig. Achten Sie darauf, dass Sie Ihren Locken immer genug Feuchtigkeit zukommen lassen, denn gerade der Lockenkopf ist für trockene Haare prädestiniert. Überfordern Sie Ihre Löckchen nicht mit unnötigen Stylingprodukten und denken Sie daran, je weniger Sie die Locken kämmen und stylen, umso natürlicher wirkt Ihre Frisur.

Tipps für die Pflege von Locken

  • Föhnen Sie Ihre Lockenpracht möglichst wenig, sondern lassen Sie sie an der Luft trocknen. Auch das Trockenrubbeln mit dem Handtuch macht Ihre Locken widerspenstig. Damit Sie nicht triefend nass aus dem Badezimmer kommen, ist es ausreichend die Nässe mit dem Handtuch vorsichtig aus den Haarlängen zu drücken.
  • Kämmen: Um aus hübschen Naturlocken keine krause Löwenmähne zu machen, kämmen Sie Ihre Haare möglichst wenig. Zum Stylen zupfen Sie die Locken mit den Fingern zurecht.
  • Feuchtigkeit: Weil lockige Haare nicht so nah an der Kopfhaut anliegen, wie glatte, bekommen sie vom Fett, das die Talgdrüsen produzieren, oft weniger ab. Daher ist es notwendig auch eine gesunde Lockenpracht ab und zu mit Feuchtigkeit von außen zu versorgen.
  • Haarpflege: Für Locken sind Ölkuren oder selbst gemachte Haarpflegemittel mit Öl hervorragend geeignet. Das Öl versorgt die Haarpracht nicht nur mit wichtigen Nährstoffen, sondern es legt sich gleichzeitig wie ein Film ums Haar und hilft dabei, die aufgeraute äußere Schuppenschicht zu schließen. Gleichzeitig verleiht es den schnell strohig erscheinenden Locken einen natürlichen Glanz.
  • Waschen: Weil Locken nicht so schnell fettig werden, ist es auch nicht notwendig, die Haare jeden Tag zu waschen. Die tägliche Haarwäsche trocknet zusätzlich aus. Gewöhnen Sie es sich daher an, Ihre Lockenpracht nur zwei bis dreimal wöchentlich zu waschen, und verwenden Sie Produkte, die speziell für Locken geeignet sind. Haarshampo können Sie auch selbst herstellen, siehe: Locken Shampoo selber machen
  • Haarkur: Außerdem sollten Sie es nicht versäumen, die trockenen Locken einmal in der Woche mit einer nährstoffreichen Haarkur zu verwöhnen.
  • Entwirren: Als Hilfsmittel, um die Locken nach dem Haarwaschen zu entwirren, verwenden Sie keine Bürste, sondern benutzen Sie einen grobzinkigen Kamm. Fahren Sie damit vorsichtig durch Ihre Haarpracht und reißen oder rupfen Sie nicht. Beginnen Sie bei den Haarspitzen und arbeiten Sie sich langsam nach oben bis zum Haaransatz durch.
  • Styling: Als Stylingprodukte empfehlen sich bei Locken Lockenschaum, der nach dem Waschen ins noch feuchte Haar eingeknetet wird. Die fertige Lockenfrisur fixieren Sie mit etwas Haargel. Rezepte für selbst gemachtes Gel finden Sie hier: Haargel selber machen

Locken

Haarkur mit Tomatensaft für glänzende Locken

Zutaten für eine natürliche Haarkur mit Tomatensaft für glänzende, leicht kämmbare Locken:

  1. 100 ml Tomatensaft
  2. 1 TL Maisstärke

Zubereitung und Anwendung:

Geben Sie die Maistärke in ein Schüsselchen. Gießen Sie den Tomatensaft unter Rühren (mit einer Gabel) langsam dazu, damit keine Klümpchen entstehen.

Mit der fertigen Haarkur bestreichen Sie Ihren feuchten Kopf und kneten dabei die Kur mit den Fingerspitzen leicht in die Haarlängen ein. Lassen Sie die Haarkur 10 Minuten einwirken und spülen Sie sie anschließend mit reichlich lauwarmem Wasser wieder aus.

Ingwer Haarkur für widerspenstige Locken

Zutaten für eine natürliche Haarkur mit Ingwer für widerspenstige Locken:

  • 1 Ei (siehe Eigelb für die Haare)
  • 1 TL Honig
  • 1 EL Distelöl
  • 1 EL Walnussöl
  • 1 Spritzer Zitrone
  • 1 Stückchen fein geraspelter Ingwer

Zubereitung und Anwendung:

Geben Sie alle Zutaten in einen hohen Rührbecher und vermischen Sie sie mithilfe eines Pürierstabes solange, bis Sie eine homogene Masse erhalten haben.

Bringen Sie die selbst gemachte Haarkur auf und massieren Sie sie mit den Fingerspitzen in die Haarlängen ein. Setzen Sie eine Duschhaube auf und umwickeln Sie Ihren Kopf mit einem angewärmten Frotteehandtuch. Nach einer Einwirkzeit von 20 Minuten spülen Sie die Kur mit viel lauwarmem Wasser wieder aus.

Johurt-Ei Haarkur für krause Locken

Für eine Joghurt-Ei Haarkur, die krause Locken bändigt, verwenden Sie:

  1. 1 TL Olivenöl
  2. 1 Ei
  3. 3 EL Naturjoghurt
  4. 2 TL Bienenhonig (siehe Honig für die Haare)

Zubereitung und Anwendung:

Verquirlen Sie zuerst das Ei. Dann geben Sie die Zutaten in den Mixer und vermischen Sie zu einer homogenen, streichfertigen Masse.

Die fertige Haarkur tragen Sie auf und massieren sie mit den Fingerspitzen in die frisch gewaschenen, noch feuchten Haarlängen. Umwickeln Sie Ihren Kopf zuerst mit Frischhaltefolie und anschließend mit einem vorgewärmten Frotteehandtuch. Unter der Kopfsauna sollte die Haarkur circa 20 Minuten einwirken. Dann waschen Sie sie mit viel lauwarmem Wasser wieder aus.

Anti-Spliss Haarkur für Locken

Zutaten für die Haarkur für Naturlocken und Dauerwelle gegen Spliss:

Zubereitung und Anwendung:

Geben Sie das Kokosfett in eine Schüssel und erwärmen Sie es im Wasserbad, bis es geschmolzen ist. Pressen Sie die Zitrone aus und fangen Sie den Saft auf. Dann vermischen Sie das flüssige Kokosöl mithilfe einer Gabel mit der Sahne und dem Zitronensaft.

Zur Anwendung geben Sie die fertige Haarkur auf den trockenen Kopf und kneten sie mit den Fingerspitzen gut in die Haarlängen ein. Setzen Sie eine Duschhaube auf und umwickeln Sie Ihren Kopf mit einem Frotteehandtuch. Unter der Kopfsauna lassen Sie die Haarkur circa 30 Minuten einwirken. Dann spülen Sie sie mit reichlich lauwarmem Wasser gründlich aus.

Quelle: http://www.hausmittel-haare.de/haarkur/fuer-locken.html

Gruß an die Lockenköpfe

TA KI

Kräuter in der Salbenküche Naturkosmetik selbstgemacht


Auf diesen Seiten widme ich mich der Kunst der Salbenbereitung.salben-kueche

Schon früh hat es mich begeistert und interessiert, wie man aus verschiedenen Substanzen eine Salbe selbermachen kann, am besten noch eine mit Heilwirkung. Daher habe ich schon in den ersten Jahren, in denen ich mich für Kräuter interessiert habe, einfache Ringelblumensalbe und Beinwellsalbe mit Öl und Bienenwachs gemacht.

Doch für Gesichtscremes und manche Heilzwecke hat mich das auf Dauer nicht befriedigt, weil die Salben so stark fetten, dass sie nur schwer einziehen. Erst als mir dann endlich die Cremerezepte von Jean Pütz und Stephanie Faber in die Hände fielen, wurde mein Interesse, richtige Cremes herzustellen zufrieden gestellt.

Vorbereitungen

 

Rezepte

Grundrezepte mit Foto-Anleitungen

Salben

Cremes

Gesichts-Cremes

Lotionen

Gels

Deos

Creme-Rezepte auf Partnerseiten

Naturkosmetik-selbstgemacht.de mit vielen Cremerezepten

Schüssler-Salze-Salben und Cremes

Schlank-Cremes

Wechseljahre: Pflegeserie gegen trockene Haut

 

 

Quelle: http://heilkraeuter.de/salben/index.htm

Gruß an die Selbermacher

TA KI

 

Toxische Inhaltsstoffe in Kosmetik – wie man sie erkennt


Dr. Anne Bartelt

Da ich mich beruflich mit Naturkosmetik befasse, und meine spanischen Kunden regelmäßig mit Inhaltsstoff-Analysen bombardiere, hier eine ins Deutsche rasch übersetzte und zusammengefasste Auflistung der schädlichsten und häufigsten Substanzen, die man in Produkten unbedingt meiden sollte. Es geht dabei nicht nur um Kosmetik sondern um alle Hygieneartikel, Zahnpasta, und manchmal sogar Nahrungsmittel, in denen das gleiche Gift z.um Beispiel als Poliermittel für Äpfel vorkommt.

Bei Hautkontakt sind Substanzen bereits nach 15 Minuten direkt im Blut nachweisbar, unsere Epidermis funktioniert also wie ein “externer Darm”, der die Nährstoffe aufnimmt und in den Körper einleitet. Wird unsere Haut durch giftige Substanzen geschwächt oder mikroskopisch verletzt, verliert die sie ihre Schutz- und Filterfunktion und schleust Ungesundes wie einen Schwarzfahrer in den Körper. Womit wir sie säubern, einschmieren und pflegen ist deswegen eine wichtige Wahl.

Ein Stoff, der am häufigsten in Seifen, Cremen, Ölen, etc. vorkommt ist das Petroleum-Derivat Paraffinum, auch bekannt als Petrolatum, mineral oil, cera microcristallina, ceresin, silicone quaternium, oder ozokerit. Es hat eine extrem seidig-weiche, feine Konsistenz und eignet sich dementsprechend gut, um dem Kunden eine hydrierende, hauterweichende Eigenschaft vorzugaukeln, da es sich wie ein geschmeidiger Film über die Haut zieht. In Wirklichkeit passiert aber genau das Gegenteil: Es lässt die Haut nicht atmen, blockiert ihre natürlichen Funktionen und trocknet bei fortlaufendem Konsum die Haut aus.
Bestes Beispiel dafür sind die Labello-Lippenstifte und alle ihre Klone, die man in Apotheken bekommt. Hört man auf, sie aufzutragen, werden die Lippen viel trockener als sie je vor Benutzung dieses Produktes waren. Der Kunde wird sozusagen erpresst, die Haut scheint ohne das Gift nicht auskommen zu können – ein blendender Marketing-Trick! Wenn man bedenkt, dass Paraffinum an vorderster Stelle (also in höchster Konzentration) im INCI vom Johnsons Baby- (die armen !) Öl angeführt ist, wird klar, dass der Industrie nichts heilig ist.
PEGs (Polyethylenglycole), danach mit einer Nummer versehen, treten fast in allen Cremes, Duschgels, Aftershaves, etc. auf. Es sind typische, meist unabkömmliche Emulgatoren, die Wasser, Fett und/oder reinigende Substanzen verbinden. Im Prinzip sind sie selbst nicht giftig, aber sie haben die unangenehme Eigenschaft, die Haut poröser, durchlässiger zu machen und ihre Schutzmechanismen zu schwächen. In Verbindung mit gesunden Stoffen sind sie deshalb, in begrenzter Menge, nicht schädlich, doch wenn in dem Produkt toxische Substanzen enthalten sind, schleusen die PEGs sie wie schwarze Passagiere in die Zellen ein, wo sie dann ihr Unwesen treiben können. Hat ein Produkt über 5 PEGs, sollte man es auch meiden, da es auf Dauer die Zellwände schwächt und die Tonizität der Haut beeinflusst. Oft werden die PEGs ausgeschrieben, dann dient als Eselsbrücke die am Ende immer aufscheinende Silbe –eth, zum Beispiel Zusammensetzungen aus ceteareth, steareth, oder sodium laureth sulfate (=Seife), etc.
Unbedingt meiden sollte man die zur Desinfektion verwendeten halogenorganischen Verbindungen, die hoch krebserregend und biologisch nicht abbaubar sind (wie kann dann die Haut damit fertigwerden?). Eselsbrücke: es sind Halogen (Chlor, Jod, Brom, Fluor)-Zusammensetzungen, die aber mit –o enden, wie zum Beispiel methyldibromo glutaronitrile, iodopropynyl, usw.

Man darf sie nicht verwechseln mit anderen Endungen wie zum Beispiel in chlorid oder iodid – das sind nur Salze.

Phenol- und Phenylzusammensetzungen sind in der Medizin häufige, extrem aggressive Desinfektionsmittel, die in der Kosmetik auch als Konservierungs- und Farbstoffe Verwendung finden. Es handelt sich dabei um ein Zellgift, das die Zellwände zerstört und die Haut auf Dauer erschlafft ! Nicht selten werden Früchte mit Phenylderivaten poliert (Zitronen, Orangen, Äpfel, etc.).

Beispiele: nitrophenol, phenolphthalein oder Phenylenediamine Sulfate, N-phenyl-P-Phenylenediamine, etc.

Phthalate werden als Weichmacher und Lösungsmittel eingesetzt. Sie sind hochgiftig und beeinflussen das hormonelle Gleichgewicht. Z.B.: Dibutylphthalate, oder das oben genannte phenolphthalein. In der Malerei gibt es das Phthal-blau, eine Ölfarbe, die bereits durch entferntes Inhalieren zu Übelkeit, Kopfweh und Schwindel führen kann.
Ein ganz nettes Kapitel sind die Formaldehyde – man erinnere sich an den Ikea-Skandal. Jetzt ist die Welt gegen Formaldehyd in Möbeln sensibilisiert, weiß aber nicht, dass es nach wie vor, unkontrolliert sogar direkt auf unserer Haut landen kann. Prinzipiell ist es in der Kosmetik verboten, wird aber wegen seiner geringen Kosten und großartigen Wirkung gegen Pilze weiterverwendet in chemischen Kompositionen, die es früher oder später – spätestens in Kontakt mit Haut – freisetzen!
Besonders knifflig sind dabei die Urea-Zusammensetzungen, zum Beispiel: Diazolidinyl Urea, Imidazolidinyl Urea, Polyoxymethylene Urea. Trickreich ist, dass diese Bezeichnungen auf Urea (= allein dastehend nichts anderes als positiv zu bewertende Harnsäure) schließen lassen, aber mit Harnsäure überhaupt nichts zu tun haben!

Substanzen mit den Buchstaben MDM, DM, DMDM, DMHF oder DEMD davor, wie DMDM Hydantoin, sind ebenfalls Formaldehyd-Freisetzer; ebenso wie Dimethyl Oxazolidine.

Farbstoffe sind nicht nur in Schminke oder Haarcolorationen, sondern fast in jedem Produkt vorhanden, das nicht durchsichtig, graubraun oder sonst einen eigenartigen Ton aufweist. Jedes Duschgel, Creme, Parfum, etc., ist gefärbt, und leider meist mit hochgiftigen Präparaten, wie jenen, die die Silben anilin, oder anilid, wie zum Beispiel acetanilid, beinhalten bzw. die Silben amine und diamine aufweisen, wie in Toluene-2,5-Diamine oder Laurylamine Dipropylenediamine. Dass sich giftige Amine sogar in Nahrungsmittel “eingeschwindelt” haben, zeigte ja schon der Industrieskandal.

Einige Farbstoffe haben eine so komplexe Molekularstruktur, dass die Industrie sie einfach nur mit Initialen, zum Beispiel HC, wie in HC orange oder peppigen Begriffen wie Acid, Pigment oder Solvent nennt. Beispiele: acid Red 73, pigment Green 7, solvent black 3. Diese abgekürzten Stoffe sind hochgiftig; nicht umsonst sind Friseusen die weibliche Berufsgruppe, in der die höchste Anzahl an Krebstoten auftritt, da sie beim Haarefärben die toxischen Dämpfe direkt einatmen.

Übrigens sind die Farbstoffe in Lippenstiften netterweise extrem krebserregend – die Industrie hat damit einen Weg gefunden, uns das Gift wie mit dem Löffel einzuflößen.
Spricht man von Farbstoffen, muss man auch das Gegenteil berücksichtigen, nämlich Bleichmittel. Sie werden leider nicht nur für die Erzeugung von Platinblonden herangezogen, sondern funktionieren auch als optische Falle in Zahnpasten oder normalen Gesichtscremes. Sie sollen sie den Eindruck sauberer Zähne vermitteln, obwohl sie auf Dauer das Dentin angreifen; in Cremes täuschen sie eine jüngere Haut vor, denn hellere, gebleichte Haut wirkt viel frischer und gibt die Faltentiefe mit weniger Schattenkontrast wieder. Dass das auf Dauer Gift für die Haut ist, versteht sich von selbst, aber die gebleichten Konsumenten sehen nur den “Verjüngungseffekt” und greifen doppelt ins Döschen, was ihre Haut am nächsten Tag zurückzahlt und sie dazu veranlasst, immer mehr aufzutragen.
Typische krebserregende Bleichmittel sind Sodium Perborate und viele Ammonium-Derivate wie zum Beispiel Ammonium Lauryl Sulfate (auch Reinigungsstoff in Zahncremes), Benzyl Triethyl Ammonium Chloride, das auch als Antistatikum in Shampoos zu finden ist.
Ein Kapitel für sich sind die Sonnenschutzmittel. Ursprünglich wurden mineralische, optische, also abdeckende Filter herangezogen, wie Zincoxid oder Titaniumdioxid. Diese sind jedoch erstens teuer und zweitens ist ihre pastose, eingedickte Konsistenz dem Konsumenten nicht so angenehm wie die seidigweichen und durchsichtigen Konkurrenzstoffe, die jedoch allesamt schädlich sind, wie oxybenzone, benzophenone, bzw. Methoxydibenzoylmethane, o Dibenzoylmethane – man erinnere sich an die Silbe benzoyl. Sie sind hochgradig krebserregend und die Hauptursache für Kettenallergien. Leider sind sie nicht nur in Solarprodukten enthalten, sondern allgemein in allen möglichen Cremes, sogar in den teuersten Artikeln. Es ist nämlich so, dass generell viele chemische Substanzen die Haut entzünden (kommt oft bei Retinol- Präparaten vor), was bei Sonnenlicht unschöne Flecken hervorrufen kann. Statt diese irritierenden Billigststoffe zu verbannen, wird das Problem einfach “zugedeckt”, indem man die obengenannten, toxischen Lichtfilter hinzufügt und so die Sonneneinstrahlung und das “Fleckenrisiko” verhindert – ein absurdes Vorgehen bei dem Gift mit Gift potenziert wird.
Besonders gefährlich sind die chemischen Duftstoffe. Die meisten haben giftige Komponenten, die im Kontakt mit Schweiß zerfallen und in den Körper eindringen, wo sie den Hormonhaushalt beeinträchtigen und Krebs erregen. Ich habe bemerkt, dass zum Beispiel Deos für Frauen viel gefährlichere Inhaltsstoffe aufweisen, als die für Männer, obwohl man doch meinen könnte, Männer schwitzen mehr, weil sie sportlicher sind, und benötigen dann auch stärkere bzw. giftigere Schweißhemmer. Weit gefehlt – ich benütze ein Männer-Deo!
Untersuchungen von Muttermilch haben ergeben, dass sie bereits diese giftigen Stoffe enthält, die in Weichspülern, Deos, Parfums, Duschgels, etc. vorkommen. Nicht genug damit, finden sich darunter auch Zellgifte, fruchtschädigende Stoffe und sogar solche die die Erbsubstanz angreifen und DNS-Sequenzen zerstören. Ob dann in der zweiten Generation Weichspül- und Deo-Mutanten zur Welt kommen? Wer weiß.
Fest steht jedenfalls, dass chemische Duftstoffe reliefartige Muttermale, Warzen und karzinogene Gewächse fördern. Wenn man eine bestimmte Deo-Sorte dann absetzt bzw. ersetzt, verschwinden diese oft wieder. Beispiele: Hexamethyl-Zusammensetzungen wie zum Beispiel acetyl hexamethyl sind Nervengifte, Dimethyl-Moleküle wie Dimethyl Aspartic Acid erregen Krebs.
Substanzen mit Aluminium wirken zwar selten als Duftstoffe, sind aber in der Mehrzahl der Deos, Eau de Toilets und anderen Sprühartikeln vorhanden, weil sie als effektivstes Antitranspirans wirken. Sie irritieren auf Dauer die Haut, trocknen sie aus und können Granulome erzeugen.

Experimente haben ergeben, dass niedrigst dosiertes Aluminium die natürlichen elektrischen Impulse von Nervenzellen blockiert, das heißt die Nervenaktivität drastisch herabsetzt. Daraus folgt ein lahmes Nervensystem, Unfähigkeit im Hirn Enzyme umzusetzen und schließlich Gedächtnisverlust, Muskelschwund, bzw. das von Vogidoc so oft erwähnte Alzheimer. Beispiel: aluminum silicate, aluminum chlorohydrate, usw.

Soweit die am häufigsten vertretenen Substanzen, die man, ohne ein Chemiker zu sein, einfach identifizieren kann, indem man sich ein paar Silben merkt.

In über 95 Prozent aller Kosmetika findet man reine alkoholische Stoffe. Diese Stoffe trocknen jedoch die Struktur des Haares oder der Haut extrem aus und fördern den Alterungsprozess. Um ein Austrocknen zu verhindern, cremt man immer mehr und schadet seiner Haut auch immer mehr. Diese Stoffe sind leicht brennbar. In einigen Kosmetika, wie zum Beispiel NuSkin befindet sich Cetylalkohol, der ein langkettiger, einwertiger Alkohol ist. Er bildet weiße Plättchen, die sich wachsartig anfühlen. Er ist im Gegensatz zu den kurzkettigen Alkoholen aufgrund der fehlenden Polarität in Wasser nicht mehr löslich. Cetylalkohol findet Anwendung als umweltfreundlicher und hautfreundlicher Emulgator, der die Feuchtigkeit der Haut bewahrt und nicht raubt. Kosmetika mit hohem Anspruch benutzen alle diese Form von Alkohol, die förderlich und nicht schädlich ist. Cetylalkohol wirkt antimikrobiell, wirkt desodorierend und reinigt.

Es gibt in der Zusatzstoffindustrie um die 10.000 Stoffe, von denen viele noch unerforscht sind und laufend als “toxisch” oder als “genetische Schäden hervorrufend” entlarvt werden, obwohl sie vielleicht schon über 10 Jahre in Umlauf sind !

Wie in der Medizin gibt es offizielle Richtlinien, wie lange eine Substanz getestet werden muss, um für den Konsum freigegeben zu werden. Doch die globalisierten riesigen Chemiekonzerne, welche die Erzeuger beliefern, übergehen solche Normen mit links. Tatsächlich werden die Fabriken – egal ob es sich dabei um Familienbetriebe oder Multinationale handelt – von vornherein mit bestimmten Grundstoffen beliefert, die sie dann mit ihren eigenen Rohstoffen vermischen. Für jedes Produkt gibt es sozusagen eine “einheitliche Basispaste”, in der schon Gifte eingeschleust sind. Diese werden dann mit den eigenen Hauserzeugnissen gemischt, sofern der Hauschemiker das nicht überwacht und verhindert. Vor so was ist leider keine Marke gefeit, auch nicht die kontrollierteste Naturkosmetik.
Als Vertreibern österreichischer und deutscher Naturkosmetik in Spanien habe ich mich oft bei den Produzenten wegen “giftverdächtigen” Inhaltsstoffen beschwert, und lächerliche Antworten bekommen wie: “Der Großhändler hat uns den Grundstoff für die Seife geliefert, wir wussten nichts von der Giftigkeit des Triclosan, werden es aber bei der nächsten Charge vermeiden…”
Anmerkung: Wenn hier etwas als „krebserregend“ bezeichnet wird, dann bezieht sich das nur auf die offizielle Bezeichnung der Wissenschaft. Sie bezeichnet einen Stoff dann als krebserregend, wenn er vermehrte Zellteilung hervorruft. Dass dies aber kein Krebs im eigentlichen Sinne ist (mit psychischer Ursache), ist wichtug zu wissen. Diese vermehrte Zellteilung tritt nämlich dann auf, wenn ein Stoff so giftig ist, dass er Zellen zerstört hat, die sich dann wieder regenerieren, also vermehrt bilden.

 

Quellen:
Meine Hauptquelle war, außer Veröffentlichungen der FDA (Federal Drug Administration) und der CTFA (Cosmetic, Toiletry & Fragrance Association), das Extraheft von „Ökotest“ mit Inhaltsstoffliste. Diese wurde dann auf ihrer Webseite extrem entschärft (was in der Druckversion als „nicht empfehlenswert“, endete auf der Web als „eingeschränkt empfehlenswert“…) und dieses Jahr überhaupt entfernt!
Quelle: http://www.wahrheitssuche.org/kosmetik.html

Gruß an die „Gepflegten“

TA KI

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