Fotos von der südasiatischen Flut, die zu 1.200 Toten führte, aber über die niemand redete


Titelbild: Aminul Sawon

Millionen von Leuten in Indien, Bangladesch und Nepal wurden vertrieben

Darauf hinzuweisen, dass die Mainstream-Medien und westlichen Nachrichtenquellen oft ganze Themen ausblenden oder bestimmte Ereignisse ignorieren, ist keine überraschende oder neue Information, und doch ist es jedes Mal schockierend, wenn es bei einer großen Sache passiert. Diese „große Sache“ ist diesmal eine verheerende Flut, die zur gleichen Zeit in südasiatischen Staaten Verwüstungen angerichtet hat, während der Hurricane Harvey in Teilen von Texas und Lousiana alles zerstörte, was ihm in die Quere kam. Die Überschwemmung in Südasien hat sich jedoch als viel todbringender erwiesen und in den Medien wurde wenig bis gar nicht darüber berichtet.

Die Opfer von Tropensturm Harvey wurden auf ungefähr 60 geschätzt, während die Aufräumarbeiten infolge der verheerenden Überschwemmung andauern, und die US-Nachrichten waren voll mit aktualisierten Meldungen über Rettungen und Wasserpegelstände. Während Harvey das Ergebnis eines Hurricanes war, der Südwest-Texas getroffen hatte, wurde die Überschwemmung in Indien, Nepal und Bangladesch durch Monsunregen verursacht, die um diese Jahreszeit üblich sind, aber Rekordwerte erreichten. Bisher sind in diesen Ländern über 1.200 Menschen ums Leben gekommen.

Es sind Fotos aus den Regionen aufgetaucht, die von der schrecklichen Überschwemmung betroffen sind, und es ist wirklich herzzerreißend. Zusätzlich zu den vielen Toten, sind Millionen Menschen obdachlos geworden, als ihre Häuser im Wasser versanken, und auch zahllose Tiere sind gestorben. Internationale Hilfsorganisationen sowie die Regierung sind eingeschritten, um Hilfe anzubieten, Nahrungsmittel und Wasser zur Verfügung zu stellen und Notunterkünfte zu finden, aber die Ressourcen sind dürftig und sie könnten immer noch mehr Spenden gebrauchen. Wenn Sie diesen Menschen dabei helfen möchten, wieder Fuß zu fassen, während die Überflutung nachlässt, können Sie hier eine Spende an GlobalGiving zukommen lassen: https://www.globalgiving.org/nepal-india-bangladesh-flood-relief/

Scrollen Sie durch die nachfolgenden Fotos, um die Auswirkungen von Mutter Natur auf diese Nationen zu sehen:

Bildquelle: Uttam Saikia

Bildquelle: Biju Boro

Bildquelle: Anuwar Hazarika

Bildquelle: Narendra Shrestha/EPA

Bildquelle: Narendra Shrestha/EPA

Bildquelle: Punit Paranjpe

Bildquelle: Dibyangshu Sarkar

Bildquelle: Stringer

Bildquelle: Diptendu Dutta

Bildquelle: India Today

Bildquelle: EuroNews

Bildquelle: Piash Kazi/Bangladesh Red Crescent

Bildquelle: Aminul Sawon

Bildquelle: Anuwar Hazarika

Bildquelle: Ajit Solanki

Bildquelle: Anuwar Hazarika

Bildquelle: Anuwar Hazarika

Bildquelle: Biju Boro

Bildquelle: Cathal McNaughton

Bildquelle: Cathal Mcnaughton

Bildquelle: Amit Dave

Verweise:

Quelle: http://derwaechter.net/fotos-von-der-suedasiatischen-flut-die-zu-1-200-toten-fuehrte-ueber-die-niemand-redete

Gruß an die Aufmerksamen

TA KI

Medien: Briten kaufen sich Sklavenkinder aus Asien


Briten kaufen sich laut der Boulevardzeitung „The Sun“ Waisenkinder aus Nepal und Indien und beuten diese dann als Sklaven aus. Ganze Banden sollen in den Sklavenhandel verwickelt sein. Innenministerin Theresa May hat eine Aufklärung gefordert.

Laut den Sun-Recherchen geraten vor allem Kinder ins Visier der Sklavenhändler, die beim verheerenden Erdbeben im April vergangenen Jahres ihre Eltern verloren hatten. Die Bebenkatastrophe hatte in Nepal, Indien, China und Bangladesch mehr als 8700 Todesopfer gefordert.

​Nun machen laut der Zeitung ganze Banden Jagd auf verwaiste Kinder. „The Sun“ sprach mit einem Mann, der nach eigenen Angaben junge Sklaven an künftige „Besitzer“ verkauft. Dem Bericht zufolge „kostet“ ein zehnjähriger Sklave 5250 Pfund.

Die britische Innenministerin Theresa May hat solchen Kinderhandel als abscheuliches Verbrechen bezeichnet und Aufklärung versprochen. Sie rief die Zeitung dazu auf, ihre Rechercheergebnisse den Ermittlungsbehörden mitzuteilen.

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Gruß an die Kinder
TA KI

Nepal gib acht! HAARP Angriff und die humanitäre „Invasion“ Israels


Wahrend Nepal die Hilfsorganisationen aufruft nicht in das Land zu kommen, befinden sich mehr israelische Armeeangehörige als humanitäre Kräfte vor Ort als alle anderen Länder der Welt zusammen stellen.
Wieso ist das so?
Ach richtig. Israelische Militärs sind ja bekannt für ihre humanitären Einsätze in aller Welt, vor allem ihre direkten Nachbarn bekommen seit vielen Jahrzehnten erst die Katastrophen und dann die humanitären Menschenrechtsdemokratiehilfen gleich mitgeliefert. Und das mit höchster Effizienz.
Nein, es steckt doch was völlig anderes dahinter!
Da meine bekannte, die die spirituellen Nepalreisen  organisiert zur Zeit in einem Kinderdorf in Nepal ist, möchte ich sie auf diesem Wege warnen.
Nepal – Gib auf Deine Kinder acht!
Nepal ist ein strategisch wichtiger Punkt möchte man die Spannungen zwischen China und Indien beeinflussen. Auch Zugänge zu den verschiedenen Dimensionen sind Teil des strategischen Plans dort zu intervenieren. Nun nach dem Beben können neben den echten Hilforganisationen viele „Hilfsorganisationen“ in das Land sickern und ihre Interessen umsetzen!
Wie ich in meinen Vorträgen stets zu sagen pflege, finden die künstlich erzeugten Erdbeben, die durch HAARP eingeleitet und provoziert werden zumeist in 10 bis 11 km tiefe statt.
Die beiden Hauptbeben fanden in 14 und15 Kilometern tiefe statt, gefolgt und interveniert von unzähligen Erdbeben in 10 Kilometern.
Die Spannungen der Erdkrusten entladen sich dort, wo der geringste Widerstand ergibt. Wenn dieser mit hochfreequenten Strahlen bearbeitet wird, lässt sich ein Erdbeben fast Punktgenau einrichten und als Waffe nutzen.

 

 

 

Nun weiss man spätestens seit Haiti davon, das solche Katastrophen von Menschenhändlern und der weltweiten Organmafia, die als Hilfsorganisationen getarnt sind und die Aufnahmelager für Verletzte und Waisen betreiben, oder unterwandern, um an die Frischware und das große Geld zu kommen.
Unter vorgehaltener Hand weiß man, daß der israelische Menschen-und Organ Handel der Weltweit perfideste ist und ihn massiv dominiert. Die haitianische Regierung hatte damals genau deswegen so manche US und Israelische Hilfsorganisation, die unter anderem Monsanto gesponsort waren  aus dem Land geworfen. Die USA hatten sogar nach dem HAARP Angriff auf Haiti mit einer Invasion des Landes begonnen, rein humanitär versteht sich.

Und nun muß man lesen, daß das israelische Militär über 200 Soldaten in das Land geschickt hat, zu humanitärer Hilfe. Mehr als alle anderen Länder der Welt zusammen.

Quelle zur Anwesenheit Israels in Nepal: klick

Videos und der gesamt Artikel hier: http://www.freigeist-forum-tuebingen.de/2015/04/nepal-geb-acht-haarp-angriff-und-die.html

 

Gruß an die Nachforscher

TA KI

Schweres Nachbeben erschüttert Nepal ; Schweres Nachbeben löst Panik in Nepal aus


Ein schweres Nachbeben der Stärke 6,7 hat erneut Nepal und Indien erschüttert. Gebäude hätten gewackelt, im Himalaja gab es erneut eine Lawine, berichten Augenzeugen.

Einen Tag nach dem schweren Erdbeben ist Nepal von einem Nachbeben der Stärke 6,7 erschüttert worden. In der Hauptstadt Kathmandu liefen die Menschen schreiend ins Freie. Das Epizentrum habe diesmal nordöstlich der Hauptstadt Kathmandu nahe der Grenze zu China gelegen, teilte die US-Erdbebenwarte USGS am Sonntag mit.

Bergsteiger am Mount Everest berichteten, dass das Beben eine weitere Lawine ausgelöst habe. Am Samstag waren Nepal und Teile Nordindiens von einem Beben der Stärke 7,8 erschüttert worden. Das Epizentrum lag rund 80 Kilometer nordwestlich von Kathmandu. Anschließend gab es eine ganze Reihe kleinerer Nachbeben.

Das Erdbeben richtete schwere Schäden an. In Nepal, Nordindien und Tibet wurden bislang mehr als 2000 Tote gezählt. Es wird befürchtet, dass sich die Opferzahl noch erhöht, sobald sich die Rettungskräfte durch die Trümmer gegraben haben und Informationen aus entlegeneren Landesteilen eingetroffen sind. Im Basislager am Mount Everest, wo sich zu Beginn der Klettersaison Hunderte Bergsteiger aufhielten, kamen 17 Menschen durch eine Lawine ums Leben.

Es war das schwerste Erdbeben in der Himalaja-Region seit 1934, als ein Beben der Stärke 8,1 in Nepal und Indien 10.7000 Menschen das Leben kostete.

Mehr in Kürze.

Quelle: http://www.welt.de/vermischtes/article140097347/Schweres-Nachbeben-erschuettert-Nepal.html

Schweres Nachbeben löst Panik in Nepal aus

Ein Nachbeben der Stärke 6,7 hat Nepal und Indien erschüttert. In Kathmandu liefen Menschen schreiend auf die Straße, im Himalaja gab es eine weitere Lawine. Kranken- und Leichenhäuser sind überfüllt.

Einen Tag nach dem schweren Erdbeben ist Nepal von einem Nachbeben der Stärke 6,7 erschüttert worden. In der Hauptstadt Kathmandu liefen die Menschen schreiend ins Freie. Das Epizentrum habe diesmal nordöstlich der Hauptstadt Kathmandu nahe der Grenze zu China gelegen, teilte die US-Erdbebenwarte USGS am Sonntag mit.

Bergsteiger am Mount Everest berichteten, dass das Beben eine weitere Lawine ausgelöst habe. Am Samstag waren Nepal und Teile Nordindiens von einem Beben der Stärke 7,8 erschüttert worden. Das Epizentrum lag rund 80 Kilometer nordwestlich von Kathmandu. Anschließend gab es eine ganze Reihe kleinerer Nachbeben.

Bis jetzt haben die Helfer in Nepal und Indien mehr als 1900 Leichen geborgen, mehr als 4629 Menschen wurden nach Polizeiangaben verletzt. Mindestens 18 Menschen starben am Mount Everest, wo eine gewaltige Lawine über das Basislager hinwegfegte. Große Teile der Infrastruktur Nepals und viele Häuser wurden zerstört. Die Behörden sprachen am Sonntag von Tausenden Verletzten. Und sie fürchteten, dass die Zahl der Toten weiter steigen werde. Auch in den umliegenden Ländern China, Indien und Bangladesch starben Menschen, als ihre Häuser über ihnen zusammenfielen. Es war das schwerste Erdbeben in der Himalaja-Region seit 1934, als ein Beben der Stärke 8,1 in Nepal und Indien 10.7000 Menschen das Leben kostete.

Krankenhäuser und Leichenhallen überfüllt

Nepal hat den Notstand in den betroffenen Gebieten ausgerufen, in denen nach UN-Angaben 6,6 Millionen Menschen leben. Die Krankenhäuser und Leichenhäuser seien überfüllt, Blutkonserven und Medikamente gingen zur Neige, erklärten die Vereinten Nationen. Schulen und Universitäten bleiben für eine Woche geschlossen. Die Stromversorgung könnte lange ausfallen, da das Erdbeben die Wasserkraftwerke beschädigt hat, von denen Nepal fast all seinen Strom bezieht.

Zum Zeitpunkt des Lawinenunglücks hielten sich nach offiziellen Angaben etwa 1000 Bergsteiger und Träger am Mount Everest auf. Die Leichen im Basislager seien von einem Expeditions-Team der indischen Armee gefunden worden, erklärte diese. Nach Angaben der Polizei in Lukla klärte sich das schlechte Wetter am Morgen auf und Helikopter konnten ins Basislager starten. 61 Verletzte seien ins Tal gebracht worden.

Derzeit ist die Hauptsaison am 8848 Meter hohen Berg in vollem Gange. Nach Angaben von Expeditionsleitern und Angehörigen sind unter den Toten am Mount Everest ein Australier, ein US-Amerikaner und ein Chinese. Der Bergsteiger Alex Gavan berichtete aus dem Basislager, die Helikopter brächten derzeit Seile und Eisschrauben in die höher gelegenen Camps. Dort säßen viele Bergsteiger fest, da die Aufstiegsroute zerstört sei, schreibt er auf seiner Homepage.

Auch der Präsident schläft im Zelt

Die meisten Menschen in Nepals Hauptstadt Kathmandu verbrachten die Nacht im Freien, eingewickelt in Decken gegen die Himalaya-Kälte. Tausende haben ihre Häuser verloren oder fürchten sich, in die Gebäude zurückzukehren. Laut Augenzeugen zitterte die Erde 24 Stunden nach dem ersten Beben noch immer. „Es war eine schlaflose Nacht. Wie können wir schlafen? Es hat die ganze Nacht gewackelt. Wir beten nur, dass das hier endet und wir nach Hause zurückkehren können“, sagte die 34-jährige Bankangestellte Nina Shrestha, die mit Hunderten anderen im Freien schlief. Selbst der Präsident Ram Baran Yadaf habe in einem Zelt geschlafen, sagte sein Sprecher in einem lokalen Radio.

Länder aus aller Welt schickten Flugzeuge mit Hilfsgütern wie Nahrungsmitteln, Medikamente und Kommunikationsgeräten. Allein der große Nachbar Indien flog 43 Tonnen Material ein, darunter Zelte und Wasser. Auch mehrere Helikopter wurden zur Verfügung gestellt.

Aus Deutschland machten sich ebenfalls Helfer auf den Weg. Millionenbeträge verschiedener Regierungen und von Google sollen ebenfalls die Not lindern helfern.

„Alles ist weg“

Fast nirgendwo in Kathmandu gab es Strom, manche Menschen halfen sich mit Solarlampen. „Wir laden unsere Handys an Autobatterien auf“, sagte Alina Shrestha von World Vision, die selbst betroffen ist. Etwa 30 Nachbarn hätten die Nacht in Zelten in ihrem Hof verbracht. Sie höre Helikopter, aber Soldaten oder Polizisten habe sie in ihrem Stadtviertel noch nicht gesehen.

Wie es in vielen abgelegenen Städten und Dörfern in dem Himalaja-Land aussieht, war zunächst kaum zu überblicken. Das Dorf Barmak, unter dem das Epizentrum des Bebens lag, sei fast vollständig zerstört, sagte ein Sprecher des Innenministeriums. „Ich habe meine Angehörigen und alle meine Nachbarn verloren“, sagte eine Frau auf Jaybageshwari einem örtlichen Radiosender. „Kann jemand, der überlebt hat, uns helfen? Wir haben weder Essen noch Kleidung. Alles ist weg.“

Viele Kinder unter den Toten

Hilfsorganisationen riefen die Menschen in Deutschland zum Spenden auf. Care etwa plant, bis zu 75.000 Menschen mit Notunterkünften, Nahrungsmitteln, Wasserreinigungstabletten und dem Bau von Latrinen zu unterstützen. Das Deutsche Medikamentenhilfswerk action medeor packt Verbands- und Nahtmaterialien, chirurgisches Besteck, Schmerzmittel, Antibiotika und Spritzen für seine Partner.

Augenzeugen berichten, vielfach hätten die Menschen nur noch Kekse und Trockenfrüchte übrig. Hilfsorganisationen fürchten, dass bald auch das Wasser ausgeht. Auch die Ärzte sind an vielen Orten bereits überlastet. „Unter den Toten sind viele Kinder“, sagte Doktor Pratab Narayan aus dem Teaching-Krankenhaus. „Wir sind völlig überwältigt von der Zahl an Menschen.“

Die deutsche Botschaft in Kathmandu wurde ebenfalls beschädigt. Das Auswärtiges Amt rät Touristen von Touren in die Erdbebengebiete zunächst ab.

Quelle: http://www.welt.de/vermischtes/article140097347/Schweres-Nachbeben-loest-Panik-in-Nepal-aus.html

Gruß an die Betroffenen

TA KI

Der Himalaya bebt- Hunderte Tote nach Erdbeben im Himalaya befürchtet


Bei dem schweren Erdbeben in Nepal sind wahrscheinlich Hunderte Menschen ums Leben gekommen. Auch etliche historische Gebäude wurden zerstört. Die Erschütterungen waren selbst in Indien zu spüren.

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Ein schweres Erdbeben im Himalaya hat vermutlich Hunderte Todesopfer gefordert. Besonders in Kathmandu und Pokhara würden zahlreiche Opfer befürchtet, sagte am Samstag ein nepalesischer Diplomat in der Botschaft in Neu Delhi. Das nepalesische Heimatministerium teilte mit, dass es mindestens 71 Tote geben soll. Das Beben der Stärke 7,9 hatte den Himalaya-Staat und Teile Indiens erschüttert.

Das Beben hatte zahlreiche Häuser in Nepal einstürzen lassen. Ein Fotograf der European Pressphoto Agency in Kathmandu sagte, er sehe mehrere Leichen. Das Hotel vor ihm sei in sich zusammengesackt. Vor allem alte Häuser und historische Tempel in Kathmandu seien betroffen, sagte der Autor Kashish Das Shrestha von vor Ort.

Die Bewohner der 700.000-Einwohner-Stadt seien auf die Straßen geflüchtet.

Das Beben habe die Stärke 7,3 gehabt, meldete das Geoforschungszentrum in Potsdam. Die US-Erdbebenwarte sprach sogar von der Stäke 7,9. Das Zentrum lag demnach etwa 80 Kilometer Luftlinie westlich der Hauptstadt Kathmandu, in 15 Kilometern Tiefe. Die mehr als eine Minute andauernde Erschütterung sowie Nachbeben waren bis in der indische Hauptstadt Neu Delhi und Kolkata spürbar.

Zahlreiche historische Gebäude eingestürzt

Auch in Dhaka, der Hauptstadt Bangladeschs, rannten die Menschen aus Furcht auf die Straßen. In der Altstadt von Kathmandu sei der Verkehr zum Erliegen gekommen, weil zahlreiche Straßen aufbrachen, berichtete Shrestha. Verletzte würden in Krankenhäuser gebracht.

Zahlreiche Nachbeben verunsicherten die Menschen. Der kulturell wichtige Durbar-Platz im Zentrum Kathmandus – ein Unesco-Weltkulturerbe – sei nicht mehr wiederzuerkennen, sagte Shrestha. Er twitterte Bilder, auf denen nur noch Holzhaufen zu sehen sind, wo einst historische Gebäude standen.

Der neunstöckige Dharahara-Turm sei in sich zusammengestürzt. Die Menschen säßen zitternd auf der Straße, sagte eine dpa-Reporterin vor Ort. Sie hätten entsetzliche Angst. Die Betroffene Pooja Lama sagte nach einem Telefonat in ihren nepalesischen Heimatort Ranipauwa, ihr Haus sei komplett zerstört. „Aber immerhin sind wir am Leben“, sagte sie.

Quelle: http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article140077481/Hunderte-Tote-nach-Erdbeben-im-Himalaya-befuerchtet.html

Gruß an die Betroffenen

TA KI

Das Dach der Welt wird neu vermessen


Meteorologen und Geologen haben Winde, Berge und Täler des Himalaja neu kartiert. Mit ihren Flugzeugen liefern sie Bilder für ein dreidimensionale Modell. Das soll auch Menschenleben retten.

Morgens um zehn ist auf dem Gebirgsflugplatz Jomsom am Oberlauf der Kali Gandaki der Flugbetrieb meist schon wieder beendet. Denn dann wird es turbulent in den Bergen. Im Flusstal, das zwischen Achttausendern hindurch vom Hügelland Nepals ins Herz des Himalaja führt, beginnt die tägliche Thermik.

Die Sonne heizt die steilen Flanken der Gebirgsriesen auf. Der bodennahe Wind nimmt zu. Irgendwann pfeift er fast in Sturmstärke durch das Tal. „Mit der Sonneneinstrahlung entwickeln sich unglaublich kräftige Windsysteme mit Geschwindigkeiten bis zu Windstärke 8, also 70 Stundenkilometern“, sagt Segelflieger Jona Keimer. Böen und Turbulenzen machen Starts und Landungen unmöglich.

Doch Jona Keimer und Kopilot René Heise surfen in ihrem weißen Motorsegler unbeeindruckt über das Geschehen am Boden hinweg. Die Luftwelle trägt sie in vielen Hundert Metern Höhe immer tiefer in das größte Gebirge der Erde hinein. Hinter ihrem Flugzeug fliegt ein nahezu baugleiches zweites.

Die Mission der beiden Motorsegler kann unseren Blick auf die Erde verändern, im Wortsinn. Berge ragen höher hinauf, als bisher gedacht, Täler schneiden tiefer in die Erde, Felswände fallen steiler hinab. Die von Keimer und Heise neu vermessene Welt sieht anders aus, als wir sie kennen.

Keimer und seine Kollegen vermessen die höchsten Berge so genau, wie es noch nie zuvor technisch möglich war. Ihre Fotos sind genauer als die jedes Satelliten. Beide Flugzeuge nehmen im Nahflug Bilder von den Felswänden auf. Aus diesen Fotos wird später ein dreidimensionales Modell erstellt, ein Himalaja en miniature, in einer Präzision, wie es sie noch nie gegeben hat. Dank dieses genauen Abbilds soll es leichter möglich sein, Naturkatastrophen wie Erdrutsche oder Lawinenabgänge vorherzusehen – und Menschenleben zu retten.

Luftwellenforschung im Extremgebirge

 

Wie Schwalben schweben die Motorsegler das Flusstal der Kali Gandaki entlang. Zwischen den beiden Achttausendern Dhaulagiri und Annapurna I hat sich der Fluss fast 6000 Meter tief ins Gestein gefräst. Die beiden Berge sind nur 34 Kilometer voneinander entfernt, das Tal gilt wegen seines extremen Profils als das tiefste der Erde.

Der Flug zur Quelle der Kali Gandaki hatte kurz nach Sonnenaufgang im rund 300 Kilometer entfernten Pokhara begonnen. Die zentral gelegene, zweitgrößte Stadt Nepals war im vergangenen Winter die Basis für die Forscher. Von hier aus flogen sie nach Norden zum Annapurna-Massiv oder nach Osten zum Mount Everest, immer den Hauptkamm des Himalaja entlang, bis zur Landesgrenze.

Für die Luftwellenforscher ist der Himalaja ein ideales Expeditionsgebiet: 14 Achttausender und eine Phalanx von nur wenig niedrigeren Gipfeln stehen hier wie ein Block dem südostasiatischen Monsun im Weg. Das Dach der Welt ist ein perfektes Forschungsobjekt. Mountain-Wave nennt sich das Projekt, mit dem René Heise zusammen mit Klaus Ohlmann und dem Meteorologen Jörg Hacker sogenannte Leewellen erforscht.

Neue Vorhersagemodelle zu Turbulenzen

 

Die Leewellen entstehen, wenn Winde auf Hindernis treffen, wie es ein Gebirge darstellt. An der Vorderseite prallt der Wind auf den Gebirgskamm und strömt im Lee, auf der windabgewandten Seite, wieder hinab. Beim Hinabschießen verwirbelt der Windstrom und bildet Wirbelwalzen. Sie können die darüberliegenden Luftschichten in Schwingungen versetzen, sodass sich die Leewellen bilden.

Wie Meereswellen auch brechen diese Leewellen schnell. Solche Wellenbrecher sind schwer vorherzusagen und treten oft in der Reiseflughöhe moderner Passagierflugzeuge auf. „Das kann für diese Verkehrsflugzeuge ganz schön turbulent und für den Flugzustand kritisch werden“, erklärt Projektleiter Heise, Meteorologe und im Hauptberuf Stabsoffizier bei der Luftwaffe. Die Messergebnisse der Himalaja-Flüge werden in neue Turbulenzvorhersage-Verfahren einfließen. Das Ziel: ruhigere, sicherere Flüge.

Komplizierter Transfer der Flugzeuge

 

Bevor die Messflüge losgehen konnten, musste der Motorsegler von Jona Keimer erst einmal von Aachen nach Jomsom geflogen werden – an das andere Ende der Welt. Der Flieger stammt von der Fachhochschule. Unter seiner rechten Tragfläche trägt er ein Hightech-Kamerasystem des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), das die Himalaja-Kampagne ins Leben rief.

„Wir benutzen das Flugzeug in wissenschaftlichen Projekten, um die Flugverfahren zu erforschen, mit denen man am besten aussagekräftige Messdaten gewinnen kann“, erklärt Peter Dahmann, Dekan des Fachbereichs Luft- und Raumfahrttechnik an der FH Aachen. Jona Keimer ist neben seinem Maschinenbaustudium bei der Fachhochschule als Pilot angestellt und flog die 10.000 Kilometer in 15 Etappen. Ein normaler Linienjet schafft die Strecke in zehn Stunden. Der Motorsegler brauchte knapp drei Wochen. Einen Monat zuvor war der andere Motorsegler bereits nach Nepal geflogen worden.

Am Fuß des Gebirges warteten die Ingenieure des DLR auf Jona Keimers Flieger. Sie montierten die modulare Luftbildkamera MACS unter der Tragfläche des Flugzeugs. Diese Kamera des Instituts für Optische Sensorsysteme in Berlin-Adlershof liefert nun hochauflösende und vor allem exakt verortete Bilddaten von allen beflogenen Himalaja-Tälern und -Bergen.

Extrem hohe Auflösung

 

„Unsere Auflösung beträgt in der Horizontalen rund 15 Zentimeter“, erklärt DLR-Ingenieur Jörg Brauchle. In der Vertikalen können die Bilder eine beinahe ebenso gute Auflösung erreichen. An den Steilhängen des Everest betrug sie etwa 30 Zentimeter. „In Kathmandu haben wir sogar 20 Zentimeter erreicht, weil wir da in einem engen Gitter und relativ dicht an der Oberfläche geflogen sind.“

Aus diesen Bildern setzt man beim DLR die 3-D-Modelle von Berg und Tal zusammen, in denen man die Bergflanken mit einer bis dahin unerreichten Genauigkeit erkennen kann. Noch sind die Experten dabei, die Bilderflut vom Dach der Welt in Modelle zu „gießen“, doch ein erster Test hat schon exakte Ergebnisse geliefert – zur Erleichterung der Kamera-Ingenieure –, bei denen herausgefunden wurde, wie hoch der höchste Berg der Welt wirklich ist: „Wir haben in dem vorläufigen Modell des Mount Everest die Höhenangabe für die Bergspitze aufgerufen, und der Wert lag bei 8849 Meter“, sagt Jörg Brauchle. Die Höhe des Berges ist umstritten, seit er erstmals 1856 vermessen wurde. Derzeit wird sie mit 8848 und 8850 angegeben.

Berghöhen interessieren Brauchle und seine Kollegen allerdings nicht sonderlich. Das Himalaja-Projekt ist Teil der Sicherheitsforschung des DRL und soll nepalesischen Geologen und Behörden bessere Unterlagen liefern für den Schutz der Bevölkerung vor Bergstürzen, Erdrutschen und Lawinen.

Besserer Schutz vor Naturkatastrophen

 

Bessere Informationen sind auch dringend nötig. Das Gebirge ist sehr aktiv, häufig kommt es zu Abbrüchen an den extrem steilen Hängen. Erst im vergangenen April tötete eine Lawine am Khumbu-Gletscher des Mount Everest mindestens 13 Sherpas, extrem erfahrene einheimische Bergführer.

Noch schlimmer traf es 2012 das Seti-Tal nördlich von Pokhara. Dort brach am 5. Mai ein gigantischer Bergsturz an der Wand des 7525 Meter hohen Annapurna IV los, stürzte 4500 Meter in die Tiefe und löste im Seti-Fluss eine ganze Kette von Flutwellen aus. 72 Menschen starben. Noch im rund 50 Kilometer entfernten Pokhara spülte die Flut Felsen und umgerissene Bäumen an. Die Katastrophe verdankte sich offenbar einer Verkettung unglücklicher Umstände. Der Bergsturz hatte einen See getroffen, der während des Frühjahrs von anderen Erdrutschen aufgestaut worden war.

Solche Unglücke waren wohl auch der Grund, warum die deutschen Flieger auf die Unterstützung der Behörden vor Ort und von ICIMOD, dem Wissenschaftszentrum der Himalaja-Anrainerstaaten, bauen konnten. „Ohne diese Hilfe wären wir in der kurzen Zeit, die uns zur Verfügung stand, wohl gescheitert“, sagt Projektleiter Heise.

Viel bessere Daten als die von Satelliten

 

Die detaillierten Aufnahmen der Himalaja-Täler erleichtern es den Behörden, sinnvolle Schutzmaßnahmen zu ergreifen. ICIMOD und die deutsche Botschaft in Kathmandu öffneten den Forschern denn auch in Nepal zahlreiche Türen, sodass die beiden Mountain-Wave-Flieger ihre Vermessungsflüge in den Norden und Osten des Himalaja-Staates starten konnten.

Die präzisen Geländemodelle, die dank der Bilder der DLR-Kamera erstellt werden, wären mit Satellitentechnik niemals möglich. Denn der Blick aus dem Weltraum ist nicht so genau – trotz der Masse an Satelliten, die die Erde ständig überwachen. „Der Satellit schaut immer von schräg oben und kann daher die Höhe nur schlecht wiedergeben“, sagt Brauchle. Die MACS-Kamera dagegen scannt mit drei CCD-Kameraköpfen das Gelände in einem Winkel von 120 Grad. Ein vierter Kamerakopf nimmt im nahen Infrarotbereich auf, um später Vegetation und Wasserkörper automatisch zu identifizieren. Jedes einzelne Bild wird verortet, sodass sich ein Mosaik und damit ein exaktes Höhenmodell zusammensetzen lässt.

Allerdings ist das leichter gesagt als getan, denn die Flugroute des Aachener Forschungsflugzeugs war keineswegs so, wie sie sich die Fernerkundungsexperten erträumen. „Wir mussten die jeweiligen Aufwinde nutzen“, erklärt Pilot Jona Keimer, „wir mussten Abstand zu den Bergen halten und entsprechende Sicherheitsreserven einkalkulieren, und nicht zuletzt durften wir am Mount Everest der chinesischen Grenze nicht zu nahe kommen.“

Komplizierte Flugmanöver

 

Das Resultat: Statt schulmäßig ein Gitternetz abzufliegen, schraubte sich das Aachener Forschungsflugzeug in Spiralen am Berg entlang in die Höhe und drehte Kurve um Kurve, mal rechts geneigt, mal links geneigt. „Wir waren alle glücklich, dass wir die Bilder in der kurzen Zeit, die uns geblieben war, hatten machen können“, erinnert sich Keimer.

Der Informatiker aber, der die Bilder später zu einer Gesamtansicht zusammensetzen sollte, war weniger glücklich. Auf ihn kam viel Arbeit zu. Tatsächlich können die DLR-Experten die Aufnahmen aus dem Himalaja nicht automatisch in ein Modell umrechnen lassen, sondern müssen die Bilder erst einmal so vorsortieren, dass im DLR-Rechenzentrum ein konsistentes Modell errechnet werden kann. Die letzten Arbeiten dazu dauern derzeit noch an.

Wenn alle Daten verarbeitet sind, werden die Ingenieure die derzeit exaktesten Geländemodelle für einige der schönsten Täler und Berge Nepals sowie für einige Bezirke der Hauptstadt Kathmandu bereitstellen können. „Dann wollen wir unsere Daten mit den Messwerten der nepalesischen Glaziologen vergleichen, die Gletscher auf die traditionelle Weise vermessen“, sagt Brauchle. Dieser Abgleich mit den nepalesischen Daten ist zur Kalibrierung des MACS-Verfahrens wichtig.

Stimmt das Modell, das aus den neuen Bildern zusammengesetzt wurde, mit der Realität überein, dann wird voraussichtlich nicht nur die Bergwelt des Himalaja neu vermessen. Es kämen wohl auch andere Regionen der Welt dran. Und so könnte das detaillierteste Bild der Erde entstehen, das es je gab.

Mount-EverestQuelle: http://www.morgenpost.de/web-wissen/article129653139/Das-Dach-der-Welt-wird-neu-vermessen.html

Gruß an die Vermessenden

TA KI