Wasserkrise: Verschwendet und vergiftet


Wasser ist knapp. Warum die Landwirtschaft dennoch ihre wichtigste Ressource weiter gefährdet – und was sich ändern müsste.

Leo Frühschütz

Ohne Wasser wächst nichts. Kein Gemüse, kein Getreide, nicht einmal Gras für die Kühe. Ohne Wasser ist Landwirtschaft nicht möglich. Doch ausgerechnet die Landwirtschaft verursacht viele Wasserkrisen – sie verschwendet und verschmutzt es.

Wassermangel ist in Deutschland kein großes Problem, denn bei uns regnet es viel. Doch in vielen anderen Ländern ist Wasser knapp und Regen gibt es kaum. Damit die Pflanzen gedeihen, leiten Landwirte in Afrika oder Indien viel Wasser aus Flüssen und Grundwasserspeichern auf ihre Felder und Plantagen.

Weltweit fließen 70 Prozent des genutzten Süßwassers in die Landwirtschaft. Die so erzeugten Produkte stehen auch bei uns auf den Tisch oder hängen im Kleiderschrank – samt ihres hohen Wasserverbrauchs und den damit verbundenen negativen Folgen.

Problem 1: Wasserintensiver Landbau in trockenen Regionen

Spürbar werden diese zum Beispiel im südspanischen Almeria. Die Region versorgt ganz Europa in der Winterzeit mit frischem Gemüse. Über 30 000 Hektar erstrecken sich die Gewächshäuser aus Plastikfolien. Das Wasser für die Tomaten, Paprika und Gurken pumpen die Bauern aus zahllosen Brunnen, von denen viele illegal gebohrt wurden (EU-Kommission nutzt Wassermangel in Italien und Spanien für künftige Privatisierung).

Ein Kilogramm Tomaten schluckt 63 Liter Wasser, haben Wissenschaftler der Universität Madrid berechnet. Das ist eine halbe Badewanne voll. „Die Landwirte entnehmen aus dem größten Grundwasserspeicher der Region fast doppelt so viel Wasser, wie sich auf natürlichem Wege neu bildet. Der Grundwasserspiegel ist deshalb in den letzten zehn Jahren an den einzelnen Messpegeln zwischen drei und 20 Meter gefallen“, beschreibt Philipp Wagnitz, Süßwasserexperte bei der Umweltorganisation WWF, die Folgen.

In manchen Gegenden nahe der Küste liege das Grundwasser inzwischen unter dem Meeresspiegel, sodass Meerwasser eindringe und das Grundwasser versalze.

 

Südspanien ist nur ein Beispiel für eine Region mit wenig Wasser aber intensiver Landwirtschaft. Im US-Bundesstaat Kalifornien wachsen 80 Prozent der weltweit verzehrten Mandeln. Innerhalb von zehn Jahren hat sich die Anbau­fläche verdoppelt, weil Mandeln so gefragt sind. Doch für jedes Kilogramm Kerne braucht ein Mandelbaum 4500 Liter Wasser, zusätzlich zum Regen.

Eine weitere Pflanze mit hohem Wasserbedarf ist Baumwolle, aus der T-Shirts und Jeans bestehen. In Pakistan, dem viertgrößten Lieferanten der Fasern, werden die Felder mit Wasser aus dem Indus und anderen Flüssen bewässert. Pro Kilogramm Baumwolle sind dafür 5000 Liter Wasser notwendig, haben niederländische Wissenschaftler berechnet.

Wer sich ein neues T-Shirt kauft, hat damit indirekt mehr als 1000 Liter Wasser verbraucht, nur für die Fasern. Der Verbrauch durch Spinnereien und Färberein kommt noch dazu (Trinkwasser in Vittel wird knapp: Wegen Nestlé).

Weltweit lebt etwa ein Viertel der Menschen in Regionen, in denen die Grundwasservorräte schneller von der Landwirtschaft verbraucht werden, als sie sich erneuern, schätzte der kanadische Hydrogeologe Tom Gleeson bereits 2012. Zu den besonders betroffenen Gebieten zählte er Teile Nordchinas und Nordindiens ebenso wie den Iran und das kalifornische Central Valley.

Die Umweltorganisation WWF ist überzeugt, dass sich die Wasserkrisen in Zukunft häufen werden. „Das Bevölkerungswachstum und das Konsumverhalten der Menschen treiben diese Entwicklung voran“, erklärt WWF-Experte Wagnitz. Denn die Menschen und die wachsende Industrie sind auf die selben Wasserreservoire angewiesen, die bereits von der Landwirtschaft leergesaugt werden.

Die seit drei Jahren anhaltende Dürre hat die Wasserreserven der südafrikanischen Metropole Kaptstadt erschöpft. Ab Juni wird dort voraussichtlich kein Wasser mehr aus dem Hahn fließen.

Sind Tröpfchenbewässerung und Bio-Landbau die Lösung?

Ließe sich die Krise abwenden, wenn die Landwirte das knappe Wasser effizienter nutzen würden? Philipp Wagnitz schüttelt den Kopf: „Die industrielle Landwirtschaft in Almeria nutzt das Wasser mit ihren Tröpfchenbewässerungen extrem effizient.“ Doch werde das eingesparte Wasser dazu benutzt, neue Flächen zu bewässern und die Produktion auszuweiten.

„Das ist ein gefährlicher Kreislauf, der sich in vielen Ländern beobachten lässt.“ Auch Meerwasser-Entsalzungsanlagen, von denen in Almeria inzwischen vier arbeiten, lösen das Problem nicht. Das Wasser sei für den Landwirt sechsmal teurer als Brunnenwasser, sagt Wagnitz. Und es reiche längst nicht für alle.

Ist der Bio-Landbau eine Lösung für die Wasserkrise? „Bio-Pflanzen brauchen genauso viel Wasser wie konventionelle“, sagt Wagnitz trocken. „Und in der EU-Öko-Verordnung ist knappes Wasser kein Thema.“ Deshalb begrüßt er es, dass Bio-Verbände wie Naturland und Bio Suisse den Umgang mit Wasser jetzt in ihre Richtlinien aufgenommen haben.

Einen generellen Vorteil hat Bio allerdings: „Durch die schonendere Bodenbewirtschaftung und den Humusaufbau können ökologisch bewirtschaftete Böden Wasser besser aufnehmen und länger speichern“, erklärt der WWF-Experte. Bei Bio-Baumwolle sieht er den Vorteil, dass sie überwiegend in Gebieten angebaut wird, in denen der natürliche Regen zur Bewässerung ausreicht. Für eine Jeans aus Bio-Baumwolle braucht es also deutlich weniger Grund- oder Flusswasser als für eine konventionelle.

„Essen Sie regional, saisonal, wenig Fleisch und kaufen Sie qualitativ bessere Produkte, die länger halten“, so lautet die Empfehlung des WWF für Verbraucher. Denn Erzeugnisse, die in Deutschland wachsen, müssen nur selten bewässert werden. Beim Fleisch sind es vor allem importierte Futtermittel wie Soja, die viel Wasser schlucken.

Und wer auf langlebige Erzeugnisse setzt, verringert den Wasserverbrauch, weil nicht so schnell neue Produkte hergestellt werden müssen. Doch solange sich das Konsumverhalten nicht ändert, bleibt es für die Landwirte in Almeria wirtschaftlich interessant, in dem regenarmen Gebiet wasserhungrige Erdbeeren und Tomaten anzubauen und nach Deutschland zu exportieren.

Die Politik hat das Problem erkannt und 2017 auf der Berliner Welternährungskonferenz einen Aktionsplan Wasser aufgestellt. Die entscheidenden Schritte gegen Wasserkrisen müssen jedoch vor Ort passieren. Stammt das Wasser zur Bewässerung aus einem Fluss, muss das ganze Flussgebiet betrachtet werden. Denn was im Oberlauf für Bewässerung abgezwackt wird, fehlt den Menschen, die unterhalb leben.

„Politik und Wirtschaft müssen in den jeweiligen Flussgebieten die ökologischen Grenzen erkennen und akzeptieren“, sagt Wagnitz. Dazu braucht es Zahlen, wie viel Wasser zur Verfügung steht und wie viel Grundwasser sich neu bildet. Das verfügbare Wasser muss gerecht auf Landwirtschaft, Bevölkerung und Industrie verteilt werden. Und das von möglicherweise korrupten Regimen oder über Grenzen hinweg, wenn ein Fluss durch mehrere Länder fließt.

Klingt ziemlich unmöglich, ist aber die einzige Chance. „Wenn das ökologische System zusammenbricht, sind die Folgen drastisch: Hunger, Gewalt und verstärkte Migration“, warnt der Wasserexperte (Nestlé und Coca Cola privatisieren größtes Wasserreservoir in Südamerika).

Problem 2: Nitrat und Pestizide verschmutzen das Wasser

Die Landwirtschaft verbraucht nicht nur Wasser, sie verschmutzt es auch mit Pestiziden und überschüssigem Dünger. Verdunstet viel Wasser auf dem Feld, kann der Boden versalzen und unfruchtbar werden. In Entwicklungs- und Schwellenländern sind allerdings die ungeklärten Abwässer, mit denen die schnell wachsenden Städte und Industriebetriebe Flüsse, Seen und Grundwasser verdrecken, das weitaus drängendere Problem.

In Industriestaaten wie Deutschland dagegen werden diese Abwässer gesammelt und gereinigt. Hierzulande ist es die industrielle Landwirtschaft, die das Wasser bedroht.

In den Ställen fällt weit mehr Gülle an als die Landwirte für ihre Wiesen und Äcker gebrauchen können. Das überschüssige Nitrat sickert ungenutzt in den Boden. „Über 27 Prozent der Grundwasserkörper überschreiten derzeit den Grenzwert von 50 Milligramm je Liter“, warnt das Umweltbundesamt (UBA). Am höchsten sind die Belastungen in Regionen mit viel Massentierhaltung und dort, wo viel Mais für Biogasanlagen angebaut wird.

Bisher schaffen es die Wasserversorger noch, den Nitratwert einzuhalten, indem sie Brunnen verlagern und vertiefen oder belastetes mit unbelastetem Wasser mischen. Müssten sie die Nährstoffe mit technischen Mitteln aus dem Grundwasser entfernen, würde das so behandelte Trinkwasser um gut ein Drittel teurer, hat das UBA errechnet.

Mit der Gülle gelangen auch Antibiotika aus der Massentierhaltung auf den Acker. Im oberflächennahen Grundwasser hat das UBA schon Spuren der Wirkstoffe nachgewiesen, im Trinkwasser bisher noch nicht. Auch Bakterien aus Tierställen, gegen die keine Antibiotika mehr wirken, haben Wissenschaftler inzwischen gefunden: in Bächen, Flüssen und Badeseen.

Zwar haben sich Bundesregierung und Bundesländer im vergangenen Jahr auf strengere Regeln für die Ausbringung von Dünger geeinigt. Doch Umweltverbände und Wasserversorger bezweifeln, dass sich die Lage dadurch verbessert.

Was nachweislich hilft, ist der Öko-Landbau. Ein Bio-Betrieb darf nur so viele Tiere halten, dass seine Wiesen und Äcker ausreichen, um die von den Tieren produzierte Gülle als Dünger aufzunehmen. Weil Bio-Bauern auf Mineraldünger verzichten, fällt bei ihnen eine bedeutende Stickstoffquelle weg, die Böden und Gewässer zusätzlich belastet. Manches Wasserwerk wurde deshalb selbst zum Bio-Betrieb: Der Bio-Hof Bakenhus bei Bremen zum Beispiel gehört dem Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband. Dessen Motto: „Sauberes Wasser – natürlich von uns.“

Zahlen und Fakten: Unser Wasserfußabdruck

121 Liter Wasser täglich verbraucht jede Person in Deutschland im Schnitt für Duschen, Kochen und Wäsche waschen.

Weitaus mehr Wasser benötigt die Herstellung der Produkte, die wir kaufen, wie Lebensmittel, Kleidung oder Elektrogeräte. Insgesamt kommen dabei pro Kopf 3900 Liter täglich zusammen, haben Wissenschaftler des Water Foodprint Network berechnet.

Da steckt der Wasserverbrauch der chinesischen Smartphone-Fabrik ebenso drin wie das Wasser, mit dem die Baumwolle für die Jeans bewässert wurde oder die Datteln aus Marokko. Weil diese Wassermengen nicht sichtbar sind, werden sie als „virtuelles Wasser“ bezeichnet.

Mehr als die Hälfte davon stammt nicht aus Deutschland, sondern wird mit den Gütern quasi importiert. Externer Wasserfußabdruck heißt das dann. Überspitzt gesagt: Wir Deutschen „trinken“ den Menschen anderswo das Wasser weg.

Allerdings ist ein hoher Wasserfußabdruck bei Lebensmitteln nur ein Problem, wenn bewässert wird. Kaffee zum Beispiel hat einen Abdruck von 140 Liter je Tasse, doch das meiste davon ist Regen.

Quellen: PublicDomain/http://schrotundkorn.de am 29.05.2018
.

Quelle

Gruß an die Erkennenden

.

.

.

TA KI

Menschliche Körperteile als Lebensmittel-Zusatz – Liste von Produkten von menschlichen Föten als Geschmacksverstärker


Menschliche Körperteile als Lebensmittel-Zusatz – Liste von Produkten von menschlichen Föten als Geschmacksverstärker

Wer es noch nicht weiß, der lese und staune… abgetriebene Föten und die Plazenten nach ordentlicher Geburt, werden nicht etwa verbrannt oder einfach entsorgt, sondern in der Pharma für Kosmetikartikel und anderes weiter verwertet.

Der folgende Artikel berichtet gar davon,
dass solche Menschenreste auch in Nahrungsmitteln landen

.

.

Oft kommt es vor, dass Frauen Nebenblutungen bekommen, da es sich dabei auch um Hautcremes handelt, welche Hormone enthalten und den Hormonhaushalt durcheinanderbringen können!

Über die kapillaren Blutgefäße kann auch durch die Haut vieles von Kosmetikas aufgenommen werden, wenn die Partikel klein genug sind, was meist der Fall ist. (AnNijaTbé am 29.3.2012)

.

.

Obama-Behörde:

Verwendung fetaler Zellen bei Pepsi ist »normale Geschäftstätigkeit«

.

Ethan A. Huff

Die Regierung Obama hat dem Unternehmen PepsiCo die Genehmigung erteilt, weiter die Dienste eines Herstellers für Geschmacksstoffe in Anspruch zu nehmen, der Zellgewebe von abgetriebenen Föten verwendet. Wie die WebseiteLifeSiteNews.com berichtet, hat Obamas Börsenaufsichtsbehörde Security and Exchange Commission (SEC) entschieden, die Zusammenarbeit zwischen PepsiCo und der Firma Senomyx aus San Diego in Kalifornien, die unter Verwendung von menschlichem embryonalen Nierengewebe Geschmacksverstärker für Pepsi herstellt, sei eine »ganz normale Geschäftstätigkeit«.

Quelle: John – Henry – Westen

Liste von Produkten, welche menschliche Föten (Babies) als Geschmacksverstärker etc. beinhalten sollen. Es wird gleichzeitig ein großer Vorbehalt für diese Liste angemeldet!

Da nicht zu erwarten ist, dass jemals offizielle Untersuchungsergebnisse dafür zur Verfügung stehen werden und im Vertrauen zum Sender, sowie der inhaltlichen Wichtigkeit, veröffentlichen wir diese Liste.

  • Wir erwarten uns allerdings, dass die Ernährungsindustrie, sowie die Pharmaindustrie GANZ genaue Angaben der Inhaltsstoffe auf ihren Produkten macht und unethische Handlungen, wie die Verwendung von Föten für Nahrungs- und Genussmittel ebenso für Medizinprodukte oder Kosmetika, sich freiwillig untersagt!

Laboranten, welche darüber Kenntnis haben und den Mut aufbringen die Beweise zu liefen, bitten wir, diese als Kommentar zu setzen! Vielen Dank!

Die Liste wurde aus dem Englisch per Programm übersetzt – es können also noch Rechtschreibfehler beinhaltet sein.

.

Die Auflistung der Produkte, welche angeblich Föten beinhalten:

  • ALLE SOFTDRINKS VON PEPSI
  • ALLE GETRÄNKE VON SIERRA MIST
  • ALLE GETRÄNKE VON MOUNTAIN DEW
  • DIE GANZE LINIE VON BIERGETRÄNKEN MUG BEER (VON PEPSI)
  • GETRÄNKE „NO FEAR“
  • GETRÄNKE „OCEAN SPRAY“
  • SEATTLE´S BEST COFFEE
  • ALLE GETRÄNKE VON „TAZO“
  • ALLER MARKEN VON „ENERGY DRINK“
  • WASSER AQUAFINA
  • AROMATISIERTES WASSER VON AQUAFINA
  • DOUBLE SHOT
  • FRAPPUCCINO
  • LIPTON Tea UND ANDERE MIXTUREN
  • PROPEL
  • SOBE (SoBe)
  • GATORADE
  • FIESTA MIRANDA
  • TROPICANA

.

ALLE PRODUKTE VON NESTLE:

EINSCHLIEßLICH CREMES FÜR

  • KAFFEE,
  • INSTANT-SUPPEN MAGGI,
  • SUPPEN-WÜRFFEL,
  • KETCHUP,
  • SOSSEN,
  • INSTANT NUDELSUPPEN

.

KRAFT- CADBURY ADAMS LLC PRODUKTE:

  • KAUGUMMI
  • BLACK JACK
  • BUBBALOO
  • BUBBLICIOUS
  • CHICLETS
  • CLORETS
  • DENTYNE
  • FRESHEN UP GUM
  • SOUR APPLE GUM
  • STRIDE
  • TRIDENT

.

CADBURY ADAMS LLC CANDIES

  • SOUR CHERRY BLASTERS
  • FRUIT MANIA
  • BASSETT´S LIQUORICE
  • MAYNARDS WINE GUM
  • SWEDICH FISH
  • SWEDISH BERRIES
  • JUICY SQUIRTS
  • ORIGINAL GUMMIES
  • FUZZI PEACH
  • SOUR CHILLERS
  • SOUR PATCH KIDS
  • MINI FRUIT GUMS
  • ANDERE PRODUKTE VON CADBURY ADAMS LLC
  • CERTS
  • HALLS

NEOCUTIS PRODUKTE:

Diese Firmen erzeugen Antifalten-Cremen, welche Zellen von Föten enthalten, die in der 14 Schwangerschaftswoche abgetrieben wurden.

Dazu möchte ich noch aus eigener Kenntnis anmerken, dass Hautcremen, die Hormone (Placenta Cremen u. ähnliche) enthalten, den Hormonhaushalt von Frauen, speziell von dünnhäutigen Frauen, gewaltig durcheinanderbringen können. Zwischenblutungen bis Dauerblutungen könnten die Ursache in der Verwendung solcher Hautcremen haben!

  • BIO-GEL PREVEDEM JOURNEE
  • BIO-SERUM LUMIERE
  • BIO-RESTORATIVE SKIN CREAM

.

Impfungen, welche Zellen menschlicher FÖTEN beinhalten.

.
LISTE der HERSTELLER:

  • MMR II (MERCK)
  • ProQuad (MMR + Windpocken–Merck)
  • Windpocken – Merck
  • Pentacel (Polio + DTaP +HiB – Sanofi Pasteur)
  • Vaqta (Hepatitis –A – Merck)
  • Havrix (Hapatitis A-Glaxo SmithKline)
  • Twinrix (Hepatitis –A y B combo-Glaxo)
  • Zostavax (gürtelrose- Merck)
  • Imovax (Tollwut- Sanofi Pasteur)

ANDERE PHARMA PRODUKTE:

  • Pulmozyme (Lunge) fibrosis quistica- Genetech
  • Enbrel (Rheumatische Arthritis – Amgen)

Quelle: https://wissenschaft3000.wordpress.com/

Danke an Traugott

Gruß an die Wissenden

TA KI

Plastikflaschen machen weiblich


Eine neue Studie zeigt, dass Mineralwasser aus PET-Flaschen Stoffe enthält, die wie Östrogene wirken. Die könnten die männliche Fruchtbarkeit schädigen, warnen Experten.

Abgefüllte Mineralwasserflaschen am Montag (21.04.2008) in der neuen PET-Abfüllanlage der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG in Bad Überkingen. Der Konzern legt am 23. April in Stuttgart die Absatz- und Umsatzentwicklung für das Geschäftsjahr 2007 vor. Foto: Norbert Försterling dpa/lsw   +++(c) dpa - Bildfunk+++

Abgefüllte Mineralwasserflaschen am Montag (21.04.2008) in der neuen PET-Abfüllanlage der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG in Bad Überkingen. Der Konzern legt am 23. April in Stuttgart die Absatz- und Umsatzentwicklung für das Geschäftsjahr 2007 vor. Foto: Norbert Försterling dpa/lsw +++(c) dpa – Bildfunk+++

Verbraucher sollten wegen möglicher Gesundheitsrisiken auf Mineralwasser in Flaschen aus dem Kunststoff PET verzichten. Diesen Rat geben Umwelt- und Verbraucherschützer nach einer Studie der Universität Frankfurt am Main zum beliebtesten alkoholfreien Getränk der Deutschen. „Die Wissenschaftler haben Schadstoffe gefunden, die wie das weibliche Sexualhormon Östrogen wirken“, sagt die Chemieexpertin des Bundes für Umwelt- und Naturschutz (BUND), Patricia Cameron. „Auch wenn das Ausmaß der gesundheitlichen Gefährdung unklar ist, sollten Verbraucher vorsorglich Trinkwasser aus der Leitung oder aus Mehrweg-Glasflaschen bevorzugen.“ Derweil sollten die Behörden die vermuteten Gefahren mit weiteren Untersuchungen aufklären. Auch der Vizegeschäftsführer der Verbraucherorganisation foodwatch, Matthias Wolfschmidt, empfiehlt den Konsumenten: „Kauft Glasflaschen!“ Beide Aktivisten fordern, hormonell wirksame Stoffe in Lebensmittelverpackungen zu verbieten. Cameron nennt zum Beispiel bestimmte Weichmacher, die Kunststoffe geschmeidig machen.

Die Warnungen betreffen den größten Teil des Mineralwassers, von dem jeder Mensch in Deutschland im Schnitt 138 Liter pro Kopf trinkt. Denn dem Verband Deutscher Mineralbrunnen nach wurden vergangenes Jahr 71 Prozent in Flaschen aus PET verkauft. Schon weil die meisten PET-Flaschen nur einmal verwendet werden, sind sie Umweltschützern ein Dorn im Auge. Und wenn sie recycelt würden, dann nicht so oft wie Glasflaschen. Die Kunstoffindustrie dagegen preist PET-Flaschen wegen ihres geringeren Transportgewichts als umweltfreundlich.

Aber die Flaschen könnten auch die Gesundheit gefährden, argumentieren PET-Gegner nun mithilfe der Studie des Frankfurter Biologen Martin Wagner. „Wir konnten zeigen, dass die Östrogen-Belastung in Wasser aus PET-Flaschen etwa doppelt so hoch ist wie in Wasser aus Glasflaschen.“ Als Beleg führt er unter anderem einen Versuch an, bei dem Schnecken in den Plastikbehältern rund 40 bis 120 Prozent mehr Embryos als in einem Laborglas produzierten. Diese Ergebnisse könnten laut Wagner den lang gehegten Verdacht verstärken, Weichmacher oder Katalysatoren der Verpackung laugten ins Wasser aus.

Über Risiken für die Gesundheit schweigen sich die Forscher aus, denn noch wüssten sie nichts über Aufnahme und Abbau dieser „Umwelthormone“ in den menschlichen Körper. „Aber ein gewichtiger Teil der Wissenschaft glaubt, dass zum Beispiel der Rückgang der männlichen Fruchtbarkeit mit Umwelthormonen zu tun hat“, berichtet Wagner. Auch Krebs und Entwicklungsstörungen bei Embryonen wurden mit diesen Stoffen in Verbindung gebracht. Doch diese Ergebnisse sind in der Fachwelt umstritten.

Den großen Mineralwasser-Abfüllern reicht das aber noch nicht, um auf PET-Flaschen zu verzichten. Das ergab eine taz-Umfrage bei Marktführern in Deutschland, Danone, Nestlé und Coca-Cola. „Es ist unklar, wie die Wirkung auf den Menschen ist“, sagt zum Beispiel Sprecher Marcus Wanke von Coca-Cola. „Das Problem kann auch in der unterschiedlichen Abfüllung des Wassers liegen“, ergänzt Geschäftsführer Rüdiger Baunemann vom Verband der Kunststofferzeugenden Industrie.

Unterstützung bekommt die Branche vom Bundesinstitut für Risikobewertung, das Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) unterstellt ist. Sprecher Jürgen Kundke: „Ja, es muss geprüft werden, was da passiert. Aber jetzt nach dem PET-Verbot zu schreien, das gibt die Studie nicht her.“ Der Schneckenversuch sei keine international anerkannte wissenschaftliche Methode. Weichmacher könnten nicht verantwortlich sein, weil PET ohne diese Chemikalien hergestellt werde.

„Das stimmt ja offensichtlich nicht“, kontert BUND-Expertin Cameron. Sie zitiert vier Studien, in denen Weichmacher in PET nachgewiesen wurden. Und der Schneckentest habe sich in der Vergangenheit als zuverlässig erwiesen, sagt sie.

Quelle: http://www.taz.de/!5165989/

Gruß an die Konsequenten

TA KI

 

Zehn Konzerne, die alles kontrollieren, was Sie im Lebensmittelgeschäft kaufen


s-0-e1478863396509

Oxfam hat eine Infografik veröffentlicht, die zehn Konzerne aufweist, die die Mehrheit der Nahrungsmittel und Getränke kontrollieren, die wir konsumieren, und worunter sich einige Enthüllungen befinden, die Sie schockieren könnten.

Die Nahrungsmittel, die wir essen und das Wasser, das wir trinken, sind kein Grundrecht. Sie werden von nur einigen wenigen Konzernen kommerziell ausgeschlachtet, die sie uns zu einem Preis verkaufen, der ihnen genehm ist – und nicht uns.

Leider werden fast alle unsere Grundnahrungsmittel- und Getränkekäufe, besonders im Westen, von einer handvoll von Konzernen kontrolliert. Oxfam hat eine verblüffende Infografik erstellt, die zeigt, wie Konzerne unsere Nahrungsmittel kontrollieren. Oxfam ist ein internationales Bündnis gemeinnütziger Organisationen, die sich auf die Linderung der weltweiten Armut konzentrieren.

Laut Oxfam gibt es nur zehn Konzerne, die den Großteil der Nahrungsmittel und Getränke kontrollieren, die wir kaufen. Zu diesen Konzernen gehören Nestlé, PepsiCo, Coca-Cola, Unilever, Danone, General Mills, Kellogg’s, Mars, Associated British Foods und Mondelez.

k-e1478863550302

Jeder dieser Konzerne macht jedes Jahr Umsätze in Milliardenhöhe, und sie sind in vielen Ländern auf der ganzen Welt vertreten. Trotz der Tatsache, dass diese Konzerne mit ihren Profiten ein Vermögen erwirtschaften, horten sie ihr Geld, während viele Menschen unter erbärmlicher Armut leiden. Oxfam erklärte, dass die Initiative nötig gewesen sei, um den Leuten aufzuzeigen, wer die Nahrungsmittel- und Getränkemarken kontrolliert, die sie kaufen, um dadurch Druck auf die Konzerne auszuüben, damit sich die Dinge in den Ländern zum Positiven verändern, in denen sie tätig sind.

Nachfolgend ist eine kurze Übersicht über die zehn Konzerne, denen die Nahrungsmittel- und Getränkemarken gehören, die wir täglich benutzen:

s-1-17

Kellogg’s: Kellogg’s ist ein multinationaler amerikanischer Nahrungsmittelhersteller mit Sitz in Battle Creek, Michigan.  Der Konzern ist im Besitz von Froot Loops und Frosties. Außerdem gehören ihm auch Marken ohne Zerealien, einschließlich Eggo, Pringles und Cheez-It. 2015 lag der Umsatz des Konzerns bei 13,5 Milliarden Dollar [ca.12,2 Milliarden Euro].

s-2-19

Associated British Foods: Associated British Foods ist ein multinationaler britischer Lebensmittelverabeitungs- und Einzelhandelskonzern mit Sitz in London. Dieser Konzern besitzt sowohl Marken wie Dorset Cereals und Twinings Tea als auch die Einzelhandelskette Primark. 2015 wurde geschätzt, dass der Konzern Umsätze in Höhe von 16,6 Milliarden Dollar [ca. 15 Milliarden Euro] erwirtschaftete.

s-3-17

General Mills: General Mills Incorporated ist ein multinationaler amerikanischer Hersteller und Vermarkter von Nahrungsmittelmarken, die über Einzelhändler verkauft werden. Er ist in Golden Valley, Minnesota, angesiedelt, einem Vorort von Minneapolis. General Mills ist am bekanntesten für Zerealien wie Cheerios und Chex. Zusätzlich besitzt er auch Marken wie Yoplait, Hamburger Helper, Häagen-Dazs und Betty Crooker. Zum Ende des Jahres 2015 erzielte General Mills Gewinne in Höhe von 17,6 Milliarden Dollar [ca. 15,9 Milliarden Euro].

s-4-18

Danone: Danone ist ein multinationaler Konzern für Nahrungsmittelprodukte aus Frankreich, der in Paris ansässig ist. Er hat vier Geschäftsbereiche: frische Milchprodukte, Wasser sowie Nahrungsmittel für Kleinkinder und für den medizinischen Bereich. Danone ist in vielen westlichen Ländern am bekanntesten für Joghurts wie Activa, Yocrunch und Oikos. Der Konzern verkauft auch medizinische Ernährung und in Flaschen abgefülltes Wasser. Schätzungen zufolge erzielte Danone 2015 Umsätze in Höhe von 24,9 Milliarden Dollar [ca. 22,5 Milliarden Euro].

s-5-14-e1478863425272

Mondelez: Mondelez ist ein multinationaler Konzern aus Amerika, der Konfekt, Nahrungsmittel und Getränke herstellt und in East Hanover, New Jersey, ansässig ist. Zu den Marken des Konzerns gehören Oreo, Trident-Kaugummi und Sour Patch Kids. Ende 2015 hatte Mondelez einen geschätzten Umsatz in Höhe von 29,6 Milliarden Dollar (ca. 27,27 Milliarden Euro].

s-6-6

Mars: Mars ist ein multinationaler Hersteller von Konfekt, Tiernahrung und anderen Nahrungsmittelprodukten aus den USA. Der Konzern ist am bekanntesten für seine Schokoladenmarken wie M&M. Außerdem gehören ihm Uncle Ben’s-Reis, Starburst und Orbit-Kaugummi. 2015 bezifferte sich der Gesamtwert seiner Verkäufe auf 33 Milliarden Dollar [ca. 31 Milliarden Euro]. Laut Forbes ist Mars der sechstgrößte US-Konzern in privater Hand.

s-7-3

Coca-Cola: Das Hauptquartier des Coca-Cola-Konzerns befindet sich in Atlanta, im US-Bundesstaat Georgia. Selbstverständlich ist es ein multinationaler Limonaden-Konzern sowie ein Hersteller, Einzelhändler und Vermarkter von nichtalkoholischen Getränkekonzentraten und Sirups. Neuerdings betätigt sich Coca-Cola auch jenseits von Limonaden. Er besitzt nun Getränkemarken einschließlich Dasani, Fuze und Honest Tea. 2015 lag der Umsatz von Coca-Cola bei 44,3 Milliarden Dollar [ca. 41,3 Milliarden Euro].

s-8-3

Unilever: Unilever ist ein multinationaler britisch-niederländischer Konzern für Verbrauchsgüter, dessen Zentralen sich sowohl im holländischen Rotterdam als auch im britischen London befinden. Zu seinen Produkten gehören Nahrungsmittel, Getränke, Reinigungsmittel und Körperpflegeprodukte. Zu Unilevers Liste unterschiedlicher Marken gehören Axe-Deodorant, Magnum-Eiscreme und Hellmann’s-Mayonnaise. Der Jahresumsatz des Konzerns lag 2015 bei 59,1 Milliarden Dollar [55,4 Milliarden Euro].

s-9-2

PepsiCo: PepsiCo Incorporated ist ein amerikanischer Konzern mit Sitz in Purchase, New York, der Nahrungsmittel, Snacks und Soda-Getränke herstellt. PepsiCo gehören auch Marken wie Quaker Oatmeal, Cheetos und Tropicana. Das Interessensgebiet des Konzerns liegt bei der Herstellung, Vermarktung und dem Vertrieb von Nahrungsmittelsnacks auf der Basis von Getreide sowie anderen Produkten. Es wird geschätzt, dass PepsiCo 2015 Gewinne in Höhe von 63 Milliarden Dollar [ca. 59 Milliarden Euro] erwirtschaftete.

s-10-e1478863455940

Nestlé: Nestlé ist ein transnationaler schweizer Nahrungsmittel- und Getränkekonzern mit Sitz in Vevey, Vaud, Schweiz. Zu den Marken, von denen man nicht unbedingt weiß, dass sie im Besitz von Nestlé sind, gehören Gerber-Babynahrung, Perrier, DiGiorno und Hot Pockets. Ihm gehören auch Süßigkeitenmarken einschließlich Butterfinger und KitKat. Er machte 2015 einen enormen Umsatz von 87 Milliarden Dollar [ca. 81 Milliarden Euro]. Gemessen am Umsatz, ist Nestlé somit der größte Nahrungsmittelkonzern der Welt. 2014 rangierte der Konzern auf Platz 72 von Fortune Global 500 [einer jährlich erscheinenden Liste mit den 500 umsatzstärksten Unternehmen der Welt].

Wir erklären hiermit, dass ein Teil dieses Artikels aus Independent entnommen wurde.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com

Quelle: http://derwaechter.net/zehn-konzerne-die-alles-kontrollieren-was-sie-im-lebensmittelgeschaft-kaufen

Gruß an die, die solche Produkte gezielt meiden

TA KI

Die Dritte Welt wird zur Ader gelassen – Die Wassergeschäfte der Firma Nestlé (Videos)


titelbild-19

Wer in Deutschland oder anderswo Lebensmittel einkauft, kommt an einem Unternehmen praktisch nicht vorbei: Nestlé.

Neben den klassischen Schokoladentafeln und Kaffeesorten gibt es Frühstücksflocken, Nudeln, Milcherzeugnisse und eine Vielzahl weiterer Produkte, hinter all denen sich die Firma Nestlé verbirgt.

Schon diese Eroberung immer größerer Marktanteile in den westlichen Industriestaaten ist in Bezug auf die Sicherstellung einer gewissen Vielfalt bei der Ernährung kritisch zu sehen.

Noch perfider verhält sich Nestlé allerdings in vielen Staaten der Dritten Welt. Denn dort ist das Unternehmen dabei, weite Teile der Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser an sich zu reissen – zum Teil mit erschreckendem Erfolg.

Weltweit werden in jedem Jahr mehr als 200 Milliarden Liter Wasser in Flaschen abgefüllt. Den Löwenanteil machen dabei große Konzerne wie Coca Cola, Pepsi oder auch Danone unter sich aus. Die weltweite Spitzenposition hält mit zwölf Prozent des weltweit abgefüllten Wassers die Firma Danone inne (Pepsi: Nur Leitungswasser statt Quellwasser verkauft).

Wer sich auf Wikipedia unter http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Nestl%C3%A9-Markendie Marken der Firma Nestlé auflisten lässt, stellt schnell fest, dass die Wassergeschäfte des Unternehmens sich auf globaler Ebene abspielen und es praktisch keine Weltregion gibt, in welcher Nestlé nicht den Daumen auf einer Vielzahl von Quellen hat.

Die Tendenz geht dabei über die Jahre immer weiter nach oben. Seit 1996 hat sich die Zahl der weltweit verkauften Wasserflaschen mehr als verdreifacht. Eine Entwicklung, hinter welcher vor allem kaufmännisches Kalkül steckt, mit welchem auch die Ärmsten der Armen dieser Welt regelmäßig zur Kasse gebeten werden können. Denn Wasser ist kein Luxusgut, sondern eine Grundvoraussetzung für menschliches Leben.

Es mutet wie zynische Realsatire an, dass die von der Firma Nestlé in weiten Teilen der Dritten Welt vertriebene Wassermarke ausgerechnet „Pure Life“ heißt. In Südafrika wird diese Marke sogar mit dem Claim „Water you can trust“ beworben, also Wasser, dem du vertrauen kannst. Hier schließt sich ein Teufelskreis.

Denn die Firma Nestlé sichert sich zunächst die Abfüllgenehmigungen für die reinsten und besten Quellen des Landes. Das übrige Wasser erreicht aufgrund von Umweltverschmutzung und anderen Faktoren vielfach keine Trinkwasserqualität. Diesen Umstand nutzt dann wiederum Nestlé, um sein Produkt „Pure Life“ als besonders vertrauenswürdige Alternative zu präsentieren.

Die Vereinten Nationen haben schon vor Jahren den Zugang zu sauberem Wasser zu einem menschlichen Grundrecht erklärt. Dies hindert allerdings Konzerne wie Coca Cola, Danone oder eben auch und in besonderer Weise Nestlé nicht daran, dieses Recht durch ihr Geschäftsgebaren in aller Welt mit Füßen zu treten.

Nestlé versucht an vielen Orten in den USA, Genehmigungen für den Zugriff auf Grund- und Quellwasser zu bekommen. Ob die Regionen wasserreich oder wasserarm sind, scheint keine Rolle zu spielen. Sogar in einem der trockensten Gebiete Nordamerikas, in Phoenix/Arizona, will der Konzern eine Abfüllanlage bauen. Ähnlich in Kalifornien: Der Bundesstaat leidet seit fünf Jahren unter einer schlimmen Dürre, es gibt staatliche Vorschriften, den Wasserverbrauch einzuschränken. Und dennoch zapfen Unternehmen weiterhin Trinkwasser aus Quellen ab, um es abzufüllen und zu verkaufen. So ist es auch in Michigan, wo in der Stadt Flint das Leitungswasser mit Blei vergiftet ist. Auch dort, so sagen Kritiker, sei es nicht nachvollziehbar, dass Nestlé in dem US-Bundesstaat weiterhin nicht belastetes Wasser absaugen und verkaufen dürfe (Nestlé: Raubzug von Trinkwasser in den USA).

In Brasilien lebt gut 20 Prozent der Bevölkerung ohne einen eigenen Wasseranschluss. Diese Familien sind folglich darauf angewiesen, sich Wasser in Kanistern und Flaschen zu besorgen. Die Firma Nestlé kauft in Brasilien schon seit Jahren immer weitere Flächen mit ausgedehnten Wasserquellen auf.

Video: Der Nestle Konzernchef Peter Brabeck-Letmathe erklärt die Einstellung Nestles zu Trinkwasser!

Ein besonderer Coup gelang dem Konzern bereits 1992 durch die Übernahme des Wasserriesen Perrier. Denn durch die Einverleibung von Perrier gelangte Nestlé auch in den Besitz eines Wasserparks in der Nähe des Ortes São Lourenço. Dieser befindet sich im Bundesstaat Minas Gerais.

Dieser liegt in unmittelbarer Nachbarschaft gleich mehrerer brasilianischer Großstädte wie Sao Paulo, Rio de Janeiro und Belo Horizonte. Die Region verfügt über eine auch im globalen Maßstab einzigartige Vielfalt an unterschiedlichen Mineralwasserquellen. Ab 1998 begann Nestlé damit, von São Lourenço aus, auch den brasilianischen Markt mit „Pure Life“ zu beliefern, wobei die dortige Fabrik nur eine von weltweit 100 Produktionsstätten dieser Marke ist.

In Pakistan ging die Firma Nestlé im Jahr 1998 besonders hartnäckig vor, als sie auch dort „Pure Life“ auf den Markt brachte. Denn im Vorfeld der Markteinführung startete das Unternehmen eine so genannte Informationskampagne mit welcher sie bei der Bevölkerung Ängste hinsichtlich der gesundheitlichen Unbedenklichkeit von bereits am Markt befindlichen Flaschenwassern schürte.

Die Folge war eine allgemeine Verunsicherung welche „Pure Life“ vom Start weg hohe Absatzzahlen in Pakistan und einen besonderen Vertrauensbonus bei den Konsumenten bescherte. Innerhalb kürzester Zeit stammte mehr als jede zweite in Pakistan verkaufte Wasserflasche aus dem Haus Nestlé. Weitere Potentiale tun sich für Nestlé im ostasiatischen Raum auf. Derzeit liegt der pro Kopf Verbrauch von Flaschenwasser in der Volksrepublik China bei etwa zehn Litern pro Jahr. Im Vergleich werden in Deutschland je Einwohner mehr als 120 Liter konsumiert.

Um diese Märkte bedienen zu können, wird es für die Firma Nestlé unerlässlich sein, den Raubbau an Quellen in der Dritten Welt weiter voranzutreiben und die ohnehin rare Ressource Trinkwasser in diesen Regionen weiter zu verknappen.

Die vom Nestlé Konzern weltweit verursachten Probleme betreffen allerdings nicht nur die Dritte Welt. Denn die derzeitige Debatte in der Europäischen Union über die Privatisierung der Trinkwasserversorgung wird in entscheidender Weise durch das schweizerische Unternehmen forciert.

Denn durch eine öffentliche Ausschreibung der Wasserversorgung könnte sich der Konzern auch in Deutschland und anderen Ländern Europas auf Jahrzehnte eine ähnliche Machtposition sichern, wie er sie in weiten Teilen der Dritten Welt bereits besitzt. Durch das weltweite Bevölkerungswachstum werden sich die Konflikte um Wasser weiter verschärfen. Entsprechend wichtig ist es für Nestlé, schon heute die Weichen für eine Sicherung der erreichten Spitzenposition zu stellen, welche das Unternehmen auf dem weltweiten Wassermarkt einnimmt (Die Mineralwasser- & Getränke-Mafia).

Sinkende Grundwasserspiegel, wie sie heute schon in Pakistan traurige Realität sind, könnten bald schon auch in Deutschland drohen, wenn es Nestlé gelingt, seine Pläne für den europäischen Markt in die Tat umzusetzen.

Literatur:

Abgefüllt (Prädikat: Wertvoll)

Planet ReThink (Prädikat: Wertvoll)

Blaues Gold – Der Krieg der Zukunft

Video:

Quellen: PublicDomain/claro.de/geolitico.de am 29.04.2016

Quelle: http://derwaechter.net/die-dritte-welt-wird-zur-ader-gelassen-die-wassergeschaefte-der-firma-nestle-videos

Gruß an die, die solche Verbrecher boykottieren

TA KI

Nestles Wasser-Monopol in Südafrika


Wasser-in-einem-Coca-Cola-Glas-600x300

Wenn skrupellose Geschäftemacher, dumme Ökonomen und gerissene Politiker einen Pakt schmieden, bekommt Nestle ein Trinkwasser-Monopol in Südafrika! Der Wochenrückblick als Sonntagspanorama.

Liebe Leserinnen und Leser, „es sieht gut aus für Ostmitteleuropa: Polen, Ungarn, die Tschechische und die Slowakische Republik treiben Europa und Deutschland nicht nur in der Flüchtlingsfrage vor sich her, wie der Visegrád-Gipfel mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vergangene Woche gezeigt hat. Die östlichen EU-Mitglieder sind auch die wirtschaftlichen Vorreiter in der Gemeinschaft. Während das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der gesamten EU 2015 um real 2 Prozent zulegte und das des Euroraums um 1,7 Prozent, betrug der Zuwachs in Ostmitteleuropa rund 3,7 Prozent. Für 2016 und auch für 2017 dürfte das Wachstum in der Visegrád-Gruppe fast doppelt so stark ausfallen wie in Deutschland“, zitiert die FAZ Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban. Und weiter:

„Wer immer Migranten braucht, kann sie nehmen, doch zwingt sie uns nicht auf, wir brauchen sie nicht.“

So sieht es aus.

Nestles Monopol auf Trinkwasser in Südafrika

Dass der multinationale Großkonzern Nestle mit seinen Wassermarken die Menschen in Afrika abkocht, ist einigermaßen bekannt. Doch mittlerweile ist auch in den USA der Kampf um das öffentliche Wasser entbrannt.

Die Frankfurter Rundschau schreibt:

„Nestlé, Weltmarktführer bei Flaschenwasser, versucht an vielen Orten in den USA, Genehmigungen für den Zugriff auf Grund- und Quellwasser zu bekommen. Ob die Regionen wasserreich oder wasserarm sind, scheint keine Rolle zu spielen. Sogar in einem der trockensten Gebiete Nordamerikas, in Phoenix/Arizona, will der Konzern eine Abfüllanlage bauen. Ähnlich in Kalifornien: Der Bundesstaat leidet seit fünf Jahren unter einer schlimmen Dürre, es gibt staatliche Vorschriften, den Wasserverbrauch einzuschränken. Und dennoch zapfen Unternehmen weiterhin Trinkwasser aus Quellen ab, um es abzufüllen und zu verkaufen. So ist es auch in Michigan, wo in der Stadt Flint das Leitungswasser mit Blei vergiftet ist. Auch dort, so sagen Kritiker, sei es nicht nachvollziehbar, dass Nestlé in dem US-Bundesstaat weiterhin nicht belastetes Wasser absaugen und verkaufen dürfe.“

Auf der anderen Seite von gierigen Großkonzernen steht

  • eine Kelsterbacher Stadtverordnetenversammlung, die den Verkauf von rund 163 Hektar Waldgrundstück an Fraport beschließt, um den Bau der neuen Nordwestlandebahn des Frankfurter Flughafens möglich zu machen;
  • ein Ministerium für Wasserressourcen, dass in Südafrika Wasserlizenzen an Nestle vergibt;
  • eine Regierung in Äthiopien, die den eigenen Bauern für 0,14 € das Land wegnimmt, um es anschließend für bis zu 792 € an Investoren zu verpachten;
  • ein kleiner Bürgermeister einer kleinen Gemeinde, der sich sehr gerne von einem Windparkbetreiber das Geld in die Kasse blasen lässt.

Dies sind nur vier Beispiele von unendlich vielen Beispielen der Kollaboration.

Schwarzes-Schaf / Quelle: Claus Folger

Schwarzes-Schaf / Quelle: Claus Folger

Das schwarze Schaf der Woche

„Die Dinge haben sich nach der Einführung des Euros vollkommen anders entwickelt, als man das vorausgesehen hat. Und deshalb muss man heute Ratschläge geben, die möglicherweise ganz andere sind als diejenigen, die dieselben Personen gegeben haben, als man eine ganz andere Zukunft mit dem Euro vorhergesehen hat,“ schwurbelt der emeritierte Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität zu Köln, Carl Christian Freiherr von Weizsäcker, in der FAZ.

Von Weizäcker hält die Erwartungen an wissenschaftliche Beratungstätigkeit für die Politik als zu groß, da die Entscheidungen, die zu fällen sind, situationsabhängig seien.

In einer Situation handelnde, konkrete Menschen (Griechen, Italiener, Spanier) sind allerdings nur für Standardökonomen eine Zumutung. Die Sozialpsychologie dagegen betont gerade die Wichtigkeit einer Situation für das menschliche Verhalten und bezeichnet die Tendenz, das Verhalten anderer zu sehr auf deren Persönlichkeit zurückzuführen und dabei soziale und situative Einflussfaktoren zu vernachlässigen, als fundamentalen Attributionsfehler.

Die Lösung kann also nur in einer pluralistischen Ökonomie liegen, die die auf neoklassische und neoliberale Theorien eingeschworenen Wirtschaftswissenschaften den Blick für andere Denkschulen und benachbarte Disziplinen wie Soziologie, Jura, Philosophie, Psychologie und Politik öffnen lässt.

Die Autorin Ulrike Hermann bilanziert in ihrem Buch „Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung“:

„In der Ökonomie hat sich eine Schule durchgesetzt, die ihre Modelle so konstruiert, als würde die Wirtschaft nur aus Tauschhandel bestehen und als hätte es die Industrialisierung nie gegeben. Es mag ungeheuerlich klingen, aber die meisten Volkswirte haben keinen Begriff davon, was es bedeutet, in einem voll ausgereiften Kapitalismus zu leben, in dem Großkonzerne herrschen und Banken das Geld aus dem Nichts schöpfen. Daher sind diese Ökonomen stets so verblüfft und überfordert, wenn es zu Finanzkrisen kommt.“

Die heutige Volkswirtschaftslehre vermittelt ein Zerrbild der Realität, die wichtige Themenfelder ausschließt. Genauso gut könnte man die Schweiz ohne Berge und Seen beschreiben wollen.

Umfangreiche mathematische Modellrechnungen kann ich in der Wetter- und Klimavorhersage noch nachvollziehen, aber nicht in der Makroökonomie. Wie indes auch Klimaforscher stolpern und purzeln, lesen Sie weiter unten.

Weißes-Schaf Quelle: Claus Folger

Weißes-Schaf Quelle: Claus Folger

Das weise Schaf der Woche

„Sehr niedrige Ozonwerte, wie sie in den 1990er-Jahren in unseren Breiten gemessen wurden, sind seltener geworden. Obwohl die Ozon abbauenden Substanzen in der Atmosphäre weniger werden, gehen Wissenschaftler davon aus, dass die gegenwärtige Erholung der Ozonschicht von anderen Faktoren wie etwa Veränderungen der Höhe der Tropopause, atmosphärische Zirkulationsmuster (zum Beispiel die Nord-Atlantik-Oszillation, NAO)oder die Aktivität der Sonne getrieben wird. Die internationalen Abkommen zum Schutz der Ozonschicht werden ihre Wirkung erst gegen Mitte oder Ende des Jahrhunderts entfalten, weil viele Ozon abbauende Substanzen sehr langlebig sind. Bis dahin bleibt die Ozonschicht generell anfällig und es können jederzeit wieder kritische Werte erreicht werden.“(Quelle: Bayerisches Landesamt für Umwelt)[1]

Im „Spiegel“ liest es sich so:

„Der Kampf der Menschheit gegen das selbst verschuldete Ozonloch gilt als größter Erfolg internationaler Umweltpolitik. Lange schwand schützendes Ozon am Himmel, weil der Mensch chlorhaltiges FCKW in die Luft entließ. Doch das Verbot ozonzerstörender Substanzen vor 29 Jahren sorgt seit Jahren für positive Schlagzeilen: Der Zerfall der Ozonschicht sei gestoppt, melden Forscher immer wieder.“

Die Frankfurter Rundschau sieht den großen Regen kommen:

„Die Zukunft wird nass. Seit über 30 Jahren gibt es immer neue Rekorde bei extremen Regenfällen. Bis etwa 1980 hätten sich die Schwankungen bei Starkregen-Ereignissen mit natürlichen Faktoren erklären lassen, fanden Experten des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung im vergangenen Jahr in einer Studie heraus. Seither gebe es einen Aufwärtstrend nie dagewesener Regenfälle, der nur durch den Einfluss der Erderwärmung zu erklären sei.“ Quelle: Frankfurter Rundschau

Und „politquatschplatsch.com“ schreibt über die große Dürre:

„Eine große, lange Dürre würde kommen, kein Regen mehr über dem Land. Und die stärksten Rückgänge träten im Norden Deutschlands auf, im Extremfall sei sogar mit einer spürbaren Verminderung der Wasserverfügbarkeit zu rechnen, hieß es in der ‚präzisesten Kalkulation der Folgen des Klimawandels‘ , die hochrangige Forscher Max-Planck-Instituts (MPI) für Meteorologe und vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung vor sieben Jahren mit ‚nie erreichter Genauigkeit‘ (Der Spiegel) erstellt hatten.“

Mein Lektüretipp der Woche:

Schwedische Forscher haben herausgefunden, dass Brüste durch hohen Kaffeekonsum schrumpfen können.[2]

Postskriptum: Das nächste Panorama erscheint erst am 18.09.

 

Anmerkungen

[1] http://www.lfu.bayern.de/umweltwissen/doc/uw_48_ozonschicht_ozonloch.pdf

[2] http://www.gmx.net/magazine/gesundheit/kaffee-laesst-brueste-schrumpfen-forscher-weisen-einfluss-koffein-oberweite-31832544

Quelle: http://www.geolitico.de/2016/09/04/nestles-wasser-monopol-in-suedafrika/

Gruß an die Klardenker

TA KI

Trotz Dürre Bedient Sich Nestlé an Arizonas Wasser


nestle-water-extraction

Von actions.sumofus.org

 

Gierig, gieriger, Nestlé: Der nimmersatte Lebensmittelkonzern will nahe Phoenix in der Wüste von Arizona eine Fabrik zur Wasserabfüllung bauen — und damit den Menschen in einer der trockensten Regionen der USA auch noch ihr letztes Trinkwasser abgraben.

 

Die Bürger des dürregeplagten Bundesstaates werden dazu angehalten, sparsam mit dem Wasser umzugehen und es zu teilen — andernfalls wäre die langfristige Versorgung gefährdet. Gleichzeitig soll nun aber Nestlé erlaubt werden, mehr als 130 Millionen Liter Wasser abzupumpen — und zum 2000-fachen Preis an die Bürgerinnen und Bürger zurückzuverkaufen, die es sich vom Mund abgespart haben.

Seit 17 Jahren leidet Phoenix unter anhaltender Dürre und ist trotzdem eine der am stärksten wachsenden Städte der USA. Wenig Wasser, immer mehr Menschen — in dieser Rechnung ist kein Platz für Nestlé.

 

Statt auf Kosten ihrer Bürgerinnen die Profite eines Großkonzerns zu finanzieren, sollte die Politik sich um eine bessere Infrastruktur sorgen, um das Wasser zu denjenigen zu transportieren, die es dringend benötigen

Nicht zum ersten Mal versucht der skrupellose Nestlé-Konzern, auf diese Weise aus der wirtschaftlichen Schieflage einer Region Profit zu schlagen. Mit der gleichen Methode und leeren ökonomischen Versprechungen haben Sie es auch in Hood River in Oregon versucht.

 

Doch 250.000 SumOfUs-Mitglieder konnten gemeinsam Nestlé stoppen. Wir haben die Proteste vor Ort unterstützt und ein historisches Bürgerbegehren ins Leben gerufen, das Nestlé aufgehalten hat — und Hood River zum ersten Ort in den USA gemacht hat, in dem das kommerzielle Abfüllen von Trinkwasser künftig verboten ist.

 

Weltweit setzen wir uns gegen die Privatisierung unseres kostbaren Trinkwassers ein. Auch in Neuseeland haben wir gerade einen großen Erfolg gefeiert und die Regierung dazu gebracht, 40 Millionen Liter Trinkwasser vor Konzernen zu schützen. Sorgen wir jetzt dafür, dass auch Nestlé in Arizona den Kürzeren zieht.

Fordern Sie die Verwaltung von Phoenix auf: Erlauben Sie Nestlé nicht, Arizona endgültig auszutrocknen!

Hier Petition unterschreiben: Petition gegen Nestlé

 

Mehr Infos:

Helft Kindersklaven, indem ihr diese Nestlé-Marken boykottiert

Nestlé Discovers Water in the Arizona Desert, and Bottles It

Nestle Pays Only $524 to Extract 27,000,000 Gallons of California Drinking Water

Quelle: http://derwaechter.net/trotz-duerre-bedient-sich-nestle-an-arizonas-wasser

Gruß an die Menschen

TA KI

Wasserkrieg in Bolivien


HOCHACHTUNG!!!
Wasserkrieg in Bolivien. Staat und Hochfinanz gehen Monate lang brutal gegen das bolivianische Volk vor, weil dieses gegen die Privatisierung des Wassers auf die Straße geht. Doch was dann geschah mag man kaum glauben in der heutigen Zeit.

Quellen: ARD ,DWN

!!! Wir sind die Vielen und sie die Wenigen !!!

Gruß an die Erwachten
TA KI

Test: Selbstbeschränkung bei Kinder-Werbung wirkungslos



 Die freiwillige Selbstbeschränkung der Lebensmittelindustrie beim Kindermarketing ist wirkungslos: Die Hersteller bewerben weiterhin fast ausschließlich ungesunde Produkte an Kinder. Das belegt eine Studie, die foodwatch heute gemeinsam mit der Deutschen Adipositas Gesellschaft, der Deutschen Diabetes Gesellschaft und diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe vorgestellt hat.

Für die Studie hat foodwatch alle an Kinder vermarkteten Produkte derjenigen Hersteller in Deutschland unter die Lupe genommen, die den sogenannten „EU Pledge“ unterzeichnet haben. In dieser Selbstverpflichtung haben zahlreiche Lebensmittelunternehmen bereits 2007 im Rahmen einer Initiative der Europäischen Union zugesichert, Regeln für an Kinder gerichtetes Marketing einzuhalten. So sollen beispielsweise nur noch Lebensmittel, die bestimmte Nährwertanforderungen erfüllen, an Kinder unter zwölf Jahren beworben werden.

281 Kinderlebensmittel im Test…

foodwatch wollte überprüfen, ob diese Selbstverpflichtungserklärung dazu geführt hat, dass tatsächlich nur noch ausgewogene Lebensmittel an Kinder vermarktet werden. Dazu wurde das Marketing der EU Pledge-Unterzeichnerfirmen in Deutschland, unter anderem Kellogg’s, Ferrero, Danone, Nestlé und Coca-Cola, untersucht: Die Nährstoffzusammensetzung aller Produkte, die sich in Marketing oder Werbung direkt an Kinder richten, wurde mit den Anforderungen der Weltgesundheitsorganisation an ernährungsphysiologisch ausgewogene Lebensmittel abgeglichen.

…und 90 Prozent fallen durch

Ergebnis: Von insgesamt 281 Produkten im Test erfüllen nur 29 die WHO-Kriterien. 90 Prozent (252) der Lebensmittel sollten nach Meinung der Gesundheitsexperten hingegen nicht an Kinder vermarktet werden. Das deutliche Ergebnis zeigt, dass die freiwillige Selbstverpflichtung der Lebensmittelindustrie auch acht Jahre nach Unterzeichnung nicht zu einem verantwortungsvollen Lebensmittelmarketing für Kinder geführt hat. Mit der wohlklingenden Selbstverpflichtung inszeniert sich die Lebensmittelbranche zwar als Vorreiter im Kampf gegen Übergewicht und Fehlernährung –vermarktet aber gleichzeitig tonnenweise Süßigkeiten und Junkfood gezielt an Kinder. foodwatch kritisiert: Ein trauriges PR-Manöver, das nur von der eigenen Verantwortung ablenken soll. Die Lebensmittelwirtschaft ist nicht Teil der Lösung, sondern Kern des Problems.

Rein freiwillige Maßnahmen reichen nicht aus

Die medizinischen Fachgesellschaften und foodwatch forderten Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe sowie Bundesernährungsminister Christian Schmidt auf, an Kinder gerichtetes Marketing nur noch für Lebensmittel zu erlauben, die den WHO-Kriterien entsprechen. Rein freiwillige Maßnahmen der Lebensmittelindustrie reichen ganz offenbar nicht aus, wie das Studienergebnis deutlich zeigt.

Der „EU Pledge“ ist aus mehreren Gründen wirkungslos:

  1. Die Nährwertgrenzen, wonach ein Produkt als ungesund gilt, sind zu lasch. Die WHO erlaubt beispielsweise einen Zuckergehalt bei Kinder-Frühstücksflocken von maximal 15 Prozent – im „EU Pledge“ sind bis zu 30 Prozent erlaubt. Auch fettig-salzige Chips sind gemäß der  EU Pledge-Nährwertkriterien für das Kindermarketing zugelassen.
  2. Zwar gibt es für klassische Werbung, beispielsweise im Fernsehen, Einschränkungen. Wichtige Marketingkanäle wie die Gestaltung der Verpackung (etwa mit Comic-Figuren oder Gewinnspielen) oder Aktionen direkt im Supermarkt sind aber ausgenommen – hier ist Kindermarketing für alle Produkte möglich.
  3. Längst nicht alle Unternehmen haben die Selbstverpflichtung unterzeichnet. Zahlreiche Branchengrößen wie Dr. Oetker, Haribo, Bahlsen, Ehrmann oder Hipp fehlen ebenso wie der Lebensmitteleinzelhandel mit seinen Eigenmarken.
  4. Die Altersgrenze ist mit 12 Jahren zu niedrig gewählt. Das Werbeverbot sollte für Kinder bis mindestens 16 Jahre gelten.

Konkrete Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation

Das WHO-Regionalbüro für Europa hatte Anfang 2015 konkrete Vorgaben definiert, wonach nur noch ernährungsphysiologisch ausgewogene Produkte an Kinder vermarktet werden sollten. Dabei spielen unter anderem die Anteile von Fett, Zucker und Salz, aber auch der Kaloriengehalt oder zugefügte Süßstoffe eine Rolle.

In Deutschland sind 15 Prozent der Kinder übergewichtig, sechs Prozent sogar adipös, also fettleibig – ihnen drohen Krankheiten wie Diabetes Typ 2, Gelenkprobleme, Bluthochdruck und Herz-Kreislauferkrankungen. Im Vergleich zu den 80er- und 90er-Jahren ist der Anteil übergewichtiger Kinder um 50 Prozent gestiegen. Der wichtigste Grund für das Übergewichtsproblem: Kinder ernähren sich falsch. Sie essen zu viele Süßigkeiten, fettige Snacks und trinken zu viele zuckerhaltige Getränke; Obst und Gemüse kommen dagegen zu kurz.

Quelle: https://www.foodwatch.org/de/informieren/kinderernaehrung/aktuelle-nachrichten/test-selbstbeschraenkung-bei-kinder-werbung-wirkungslos/

Gruß an die Eltern, die verantwortungsvoll auf die Ernährung ihrer Kinder achten

TA KI

Maggi-Nudeln sollen in ganz Indien verboten werden


Schon heute ist der Verkauf von Maggi-Nudeln in 17 indischen Bundesstaaten untersagt, und die Belastung der Nudeln mit Blei zieht immer weitere Kreise. Indien möchte nun den Lebensmittelriesen Nestlé verklagen.

maggi-nudeln-werden-in-indienDie Welle, die auf Nestlé in Indien zurollt, wird größer. Nun will Indien den Schweizer Lebensmittelriesen auf Schadenersatz verklagen. Der Verkauf von Maggi-Nudeln ist nun in 17 indischen Bundesstaaten untersagt, sie werden aus den Regalen entfernt. Indische Lebensmittellabore hatten eine teilweise enorme Belastung mit Blei festgestellt und moniert, der enthaltene Geschmacksverstärker MSG sei nicht wie vorgeschrieben auf den Packungen ausgewiesen.

Die Lebensmittelaufsicht Food Safety and Standards Authority of India hat inzwischen alle Bundesstaaten aufgefordert, das Nestlé-Produkt aus dem Verkauf zu nehmen. Nach ihrer Auskunft haben die Schweizer auch die Herstellung der Fertig-Nudeln in ihrer Fabrik im indischen Nanjangud angehalten. Gleichwohl wehrt sich Nestlé gegen die Vorwürfe und erklärt, seine Produkte seien verzehrbar. Nun wollen die Inder auch weitere Schnellgerichte untersuchen, beispielsweise von Knorr, Nissin Cup Noodles, Doodles und CHing’s Secret. Nach Berichten indischer Zeitung werde die Lebensmittelaufsicht alle sieben Nestlé-Fabriken in Indien nun besuchen und überprüfen.

Trotz vorangegangener Lebensmittelskandale etwa mit Pepsi-Cola versucht Indien nun erstmals augenscheinlich, ein multinationales Unternehmen auf Schadenersatz zu verklagen. Dies soll über die einflussreiche Kommission zur Beilegung von Konsumentenstreitigkeiten (NCDRC) abgewickelt werden. Sie hatte gerade gegen die Lufthansa eine Strafe von rund 20000 Euro verhängt, weil sie in der Business Class Sitze mit einem zu geringen Neigungswinkel anbot, obwohl sie Schlafsitze beworben hatte. Nestlé werden nun „unfaire Handelspraktiken“ unterstellt. Bislang, so die Schweizer, sei noch keine Klageschrift bei ihnen eingetroffen.

Allerdings brechen auch in Indien selber alte Konflikte auf: Eine Abgeordnete der Regierungspartei warf indischen Müttern vor, faul zu sein, weil sie ihre Kinder mit Fertigprodukten wie von Nestlé ernährten, statt selber zu kochen. Auch werden Stimmen lauter, Nahrungsergänzungsmittel oder Baby-Nahrung von Nestlé künftig nicht länger in Apotheken verkaufen zu dürfen. Denn damit werde fälschlicherweise unterstellt, diese Produkte seien für die Kleinkinder gesund.

Immer mehr erinnert die öffentliche Debatte an eine Art anti-kolonialen Kampf: so rechnen die indischen Zeitungen nun vor, Nestlé Indien gebe jährlich ein Vielfaches der Laborkosten für Maggi-Werbung aus. Nun will die indische Händlervereinigung auch die Markenbotschafter der Maggi-Nudeln verklagen – allesamt weltbekannte Bollywood-Größen wie Preity Zinta oder Amitabh Bachchan. „Einige Fernsehkanäle bauschen das Thema zu einer Schlacht Maggi gegen Indien auf. Dass das Unternehmen in seiner Verteidigung die Möglichkeit nennt, dass indische Labore andere Testmethoden anwenden und deshalb zu anderen Ergebnisse kommen, als Angriff gegen die indischen Fähigkeiten zu betrachten, erscheint etwas übertrieben“, heißt es in einem Kommentar der Times of India. „Die Angst, dass die Welt Indien nicht ernst genug nimmt und dass es eine tiefe Verschwörung gäbe, dieses Land schlecht zu machen, sitzt so dicht unter der Oberfläche, dass die kleinste Provokation sie zum Ausbruch bringt.“

Quelle: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/fruehaufsteher/zu-viele-schadstoffe-maggi-nudeln-sollen-in-ganz-indien-verboten-werden-13634825.html

Gruß an die, die selber kochen

TA KI

Kommerzielles Tierfutter und Folgeschäden


Hunde, Katzen und Frettchen, die regelmäßig handelsübliche Tiernahrung bekommen, leiden unter einer Reihe unangenehmer Krankheiten. Tierbesitzer, denen die Gesundheit ihrer Tiere am Herzen liegt, sollten sich besser für naturbelassene, zähe Nahrung aus rohem Fleisch oder zumindest rohen Knochen entscheiden.

Stellen Sie sich vor, all die Big Macs, Happy Meals und Colas, die Morgan Spurlock während seines monatelangen Gelages für den Film Super Size Me1 verdrückt, würden stattdessen in einen Bottich geschüttet, zu Brei zerstampft und unter Druck gekocht. Stellen Sie sich vor, die Hälfte der so entstandenen Masse würde in Dosen gefüllt und versiegelt, während die andere Hälfte entwässert, zu Trockennahrung gepresst und in Tüten verpackt würde – mit knallbunten Aufschriften, die die gesundheitsfördernde Wirkung anpreisen.

Stellen Sie sich weiterhin vor, dass Spurlock sich seinen Weg durch die „McDosen“ und „McTrockenfuttertüten“ frisst. Und jetzt – und das ist ein wichtiger Punkt – stellen Sie sich vor, dass Spurlock keine Zahnbürste hat und dass er auch nicht in der Lage ist, danach zu fragen; dass er also seine Zähne für die Zeit dieses einmonatigen Experiments nicht putzen kann. Und nun frage ich Sie: Wie würden Spurlocks Zähne und seine körperliche und geistige Verfassung wohl nach einem solch wahnwitzigen Experiment aussehen? Würden Allgemeinärzte, Zahnärzte oder das Gesundheitsamt diese in Dosen oder als Trockenpellets verabreichte Nahrung befürworten? Wäre es wirklich denkbar, dass Spurlock solche Dosen und Tüten bei seinem Hausarzt oder seinem Zahnarzt erwerben könnte?

Für die Mehrheit aller Haushunde (modifizierte Wölfe), Hauskatzen (modifizierte Wüsten-Raubtiere) und Frettchen (modifizierte Iltisse) stellt diese Dosen- bzw. Trockenfutterernährung die tägliche Realität dar. Spurlocks Arzt wies ihn an, die unnatürliche Ernährung innerhalb von 30 Tagen einzustellen, da er sich sonst umbringen würde. Veterinärmediziner auf der ganzen Welt hingegen bestärken Tierhalter darin, Dosen- und Trockennahrung zu füttern, und zwar täglich. Ich weiß, wovon ich rede. Ich war selbst so ein Tierarzt.

Fünffach vergiftet

In den ersten 15 Jahren meiner Arbeit als Absolvent des Royal Veterinary College, University of London, war ich einer Meinung mit der konventionellen tierärztlichen Geisteshaltung. Ich riet meinen Klienten davon ab, Tiernahrung selbst zuzubereiten, weil sie, so nahm ich an, kaum in der Lage wären, die richtige Nährstoff-Balance zu finden. Rohes Fleisch, so erklärte ich, berge die Gefahr von Bakterien und Calciummangel. Und was die Knochen anging, so wusste schließlich jeder, dass die Zähne davon brechen konnten oder dass sie Verstopfungen verursachten. Und wer hatte je davon gehört, dass man Katzen Knochen füttern könnte? Die Hersteller hätten alle offenen Fragen beantwortet, versicherte ich meinen Klienten: „Die großen Unternehmen haben die wissenschaftlichen Kenntnisse und verfügen über die entsprechenden Mittel, um die beste Nahrung für Ihr Haustier herzustellen. Außerdem ist es für Sie viel praktischer.“

Nachdem die Ernährungsfrage auf diese Weise unter den Teppich gekehrt war, konnte ich zu den wichtigeren Problemen zurückkehren, nämlich zur Diagnose und Behandlung von Krankheiten. Schließlich war es das, was ich gelernt hatte und was meine Klienten von mir auch erwarteten – doch der Strom von Haustieren, die unter Haut-, Herz- Leber-, Darm-, Zahn-, Krebs- und anderen Erkrankungen litten, riss nicht ab.

Es schaudert mich, wie falsch ich damals gelegen habe! Ganz egal, wie verschieden meine Patienten in Größe, Art, Alter, Geschlecht und Rasse auch waren – was sie alle miteinander verband, war dasselbe minderwertige Futter, das sie bekamen. Sie alle wurden mit Dosen- oder Trockennahrung großgezogen, und fast ausnahmslos war das der Grund, aus dem sie meine Hilfe brauchten. Es ist wirklich so simpel und gleichzeitig so dramatisch. Und zwar aus folgenden Gründen:

Weiches Dosenfutter und Trockenfutter auf Getreidebasis kann die Zähne nicht reinigen. Im Gegenteil bleibt der Futterbrei an den Zähnen kleben, was die Bakterienkulturen im Zahnbelag fördert. Das Immunsystem nun – die zweite Verteidigungslinie des Körpers – bietet seine ganzen Kräfte auf, um die bakterielle Invasion abzuwehren. Nicht nur entzündetes Zahnfleisch und schlechter Atem sind die Folge, sondern vor allem Bakterien und bakterielle Gifte, die den gesamten Körper angreifen.2,3

Katzen, Hunde und Frettchen haben nicht die nötigen Verdauungsenzyme, um die in Getreide und anderen Pflanzenteilen befindlichen Nährstoffe zu verarbeiten, ganz gleich, ob sie roh oder gekocht sind. Wenn das Getreide in der Tierfutterfabrik bei hohen Temperaturen gekocht wird, denaturieren die darin befindlichen Stärken, Proteine und Fette in unterschiedlich hohem Maße und entwickeln Giftstoffe.4 Das Fabrikfutter besteht aus lauter Farb- und Konservierungsstoffen, ist voller Befeuchtungsmittel und anderer chemischer Zusätze – und nichts davon besitzt einen Nährwert. Stattdessen sind diese Stoffe sogar in unterschiedlichem Maße toxisch.5 Einmal im Darm eines Fleischfressers, werden toxische Substanzen vom Blutkreislauf absorbiert und greifen das Körpersystem an.

Schlecht verdaute, minderwertige Tiernahrung auf Getreidebasis begünstigt die Ausbreitung von toxinerzeugenden, riesigen Bakterienkulturen im unteren Darmbereich. Kommt eine Darmschleimhaut aber permanent in unmittelbaren Kontakt mit Giften, wird sie geschädigt. Gifte dringen dann durch die Magenwand und gelangen in den Blutkreislauf, werden zu anderen Organen transportiert und verursachen auf diese Weise noch größere Probleme.

Ähnlich wie Morgan Spurlock weisen auch Haustiere, die über längere Zeit hinweg minderwertiges Futter bekommen, eine schwächere Gesundheit auf. Hundewelpen leiden beispielsweise häufig an schlechter Haut und Durchfall. Eine Langzeitbelastung durch die in Kategorie 1, 2 und 3 aufgelisteten ernährungsbedingten Toxine führt zu Organerkrankungen. Kranke Organe wiederum erzeugen mehr Toxine, die in den Blutkreislauf gelangen und den Teufelskreis nur noch beschleunigen.7

Tiere leiden meist still; in Worten können sie sich nicht ausdrücken. Wenn sie aber unter einem der in den obigen vier Kategorien aufgezeigten Gifte leiden, sollte allein ihre Körpersprache dem aufmerksamen Besitzer zu verstehen geben, ärztliche Hilfe einzuholen. Ein paar wenige Veterinärmediziner sagen dann: „Stopp! Hören Sie auf, schlechtes Futter zu verfüttern!“ Doch leider ignorieren die meisten Veterinärmediziner die Kategorien 1 bis 3 und diagnostizieren stattdessen nur die in Kategorie 4 aufgezeigten Organerkrankungen. Die Behandlungen beinhalten meist starke Arzneimittel, die ihrerseits das toxische Niveau im Körper erhöhen.8

Jetzt könnten Sie fragen: Und was ist mit Erbkrankheiten, mit Infektionen, Parasitenbefall, mit Knochenbrüchen, traumatischen und altersbedingten Erkrankungen? Ohne Zweifel sind all das Faktoren, die über das Befinden unserer fleischfressenden Haustiere bestimmen. Doch es ist nicht zu leugnen, dass durch schlechte Ernährung geschwächte Tiere anfälliger gegenüber anderen Krankheiten sind, und dass auch ihre Gesundungsphase länger dauert.9

Stopp!

Der beste Rat, den ich Ihnen für das Wohl Ihres Tieres geben kann, lautet: Hören Sie auf, Ihrem Haustier „Fast Food“ zuzumuten. Wenn wir aufhören, Schlechtes zu tun, sind wir schon einen Schritt weiter auf dem Weg zum Guten. In der dadurch gewonnenen Atempause können wir noch einmal unser Handeln überdenken, genauere Untersuchungen anstellen und die Ergebnisse des neu gefundenen Wissens nutzen.

Dabei ist dieses Wissen gar nicht so neu. Schon Hippokrates, der berühmte griechische Arzt des fünften Jahrhunderts, sagte: „Lass die Medizin im Gefäß des Apothekers, wenn du deine Patienten durch Nahrung heilen kannst.“ 10

Warum haben wir das antike Wissen aus den Augen verloren? Warum ignorieren wir die Lehre der Natur? Noch bedeutender aber ist: Warum ist es so schwierig, die gegenwärtige Auffassung zu diskutieren – ganz zu schweigen davon, sie womöglich zu widerrufen?

Als Erklärung lassen Sie mich bitte eine Geschichte erzählen, die, würde man die richtige Schlussfolgerung daraus ziehen, der Medizin, der Wissenschaft, der Gesellschaft und der Umwelt dienen könnte und Milliarden von Dollar wert wäre. Schon 1955, als Juliette de Bairacli ihr „Kräuterhandbuch für den Hund“ veröffentlichte, gab es die Befürchtung, Fabrikfutter-Ernährung könne für Hauskatzen und Hunde ungeeignet sein.11 In den späten 1980ern veröffentlichten die australischen Veterinärmediziner einen Kommentar, und in den frühen 1990ern erhoben sie offenen Protest. Dr. Breck Muir äußerte sich häufig über die faulen Dämpfe aus Maul und Gedärm eines mit Dosenfutter ernährten Hundes. In den Australian Vetenery Assocication News schrieb er im Dezember 1991:

„Der allgemeine Zustand der Tiernahrung beunruhigt mich seit Jahren, doch besonders argwöhnisch wurde ich durch die zunehmende Vermarktung von Zahnarztzubehör für Tierarztpraxen.
Eine bestimmte Szene, die ich vor Augen habe, läuft folgendermaßen ab: ‚Das hier ist das allerbeste Futter für Ihren Hund, Frau Jones‘, sagt der Tierarzt und reicht ihr eine Dose handelsüblichen Hundefutters oder Trockenfutter. ‚Allerdings könnte er ein paar Zahnprobleme bekommen. Deshalb habe ich hier für Sie eine Zahnbürste und Zahnpasta zum regelmäßigen Putzen. Wenn er trotzdem Parodontitis bekommen sollte … nun, wir verfügen hier über die allerneueste Technik, qualitativ mit der Ihres eigenen Zahnarztes vergleichbar, und wir können Ihrem Fido ein perfektes schneeweißes Lächeln zurückzaubern (… das er ohnehin gehabt hätte, wenn Sie ihn nicht von Anfang an mit dem handelsüblichem Futter gefüttert hätten …)‘

Hier haben wir den klassischen kommerziellen Kreislauf: Es gibt kein Problem? Dann schaffen wir eins! Und danach bieten wir Ihnen jede Menge Behandlungsmöglichkeiten an.“ 12

Im Dezember 1991 erschien auch mein Artikel „Oral Disease in Cats and Dogs“ im Newsletter der Sydney University Post Graduate Foundation für Veterinärwissenschaften:
„Der Gestank schalen Blutes, von Auswurf und Eiter, der aus den Mäulern so vieler meiner Patienten strömt, lässt mich nun endlich vehement protestieren.

Schließe ich von der Zahl derer, die ich in meiner Praxis behandelt habe, auf die allgemeine Situation, wird mir klar, dass die oralen Erkrankungen für unsere treuen Begleiter die Quelle hartnäckigsten Schmerzes und Leidens sind.

Diese Tatsache legt eine entsetzliche und unbekümmerte Tierquälerei offen, die wir an unseren eigenen Haustieren von klein auf bis hin zum Grab ausüben. Stellen Sie sich nur einmal vor, Sie selbst müssten ein ganzes Leben lang mit Zahnschmerzen oder einem Geschwür im Mund leben.“ 13

Obwohl die als Nährstoffe deklarierten chemischen Bestandteile in kommerziellem Tierfutter Hauptursache der Besorgnis sind, hat nun ein neuer Blickwinkel, der die Mundhygiene in den Vordergrund rückt, ein weiteres wichtiges Kapitel geöffnet – eins, das sich mit der physischen Form, der Konsistenz der Nahrung beschäftigt.

Unbestreitbar haben weder Löwen noch Tiger, Wölfe oder andere wilde Raubtiere Zahnbürste und Zahnpasta. Genauso wenig gehen sie zur regelmäßigen Kontrolluntersuchung zum Zahnarzt. Die Natur hat Fleischfresser mit den ihnen eigenen Werkzeugen ausgestattet, damit sie eine wichtige evolutionäre Funktion erfüllen: fressen. Auf diese Weise wird der Bestand an Pflanzenfressern auf der Erde reguliert. Solide und präzise Werkzeuge müssen aber scharf und sauber gehalten werden, und dies geschieht durch Nagen und Reißen an festen Tierhäuten, an Muskeln, Sehnen und Knochen, denn so werden Zähne und Zahnfleisch abgerieben, gebürstet und poliert.

Für Hunde, Katzen und Frettchen gelten genau die gleichen Prinzipien wie für ihre wilden Artgenossen. Da Nährstoffe frisch und leicht verdaulich sein müssen, muss eben das Futter roh sein, fest und zäh.14 Praktisch würde dies eine Fütterung von ganzen Hühnern, Kaninchen oder Fischen bedeuten. Eine Ernährung auf Basis fleischiger Knochen wäre die zweitbeste Lösung.

Bitte mal herhören!

Wenn unnatürliche Tiernahrung die Gesundheit von Haustieren gefährdet, dann bedeutet das auch, dass die lauschige Beziehung zwischen Tiernahrungs-Herstellern und dem Berufsstand der Veterinärmediziner sowohl den Tieren als auch den Tierhaltern und dem Berufsstand der Veterinärmediziner Schaden zufügt. Breck Muir beklagte:

„Der Einzug kommerzieller Tiernahrung in unser Leben stellt eine der größten Erfolgsstorys der Geschäftswelt dar. Die Brutto-Umsatzzahlen werden weltweit wahrscheinlich nur von Erdölprodukten übertroffen.

Unser Berufsstand ist durch bestimmte Interessengruppen an der Nase herumgeführt worden und findet sich nun in einer Situation wieder, in der die meisten jüngeren Veterinärmediziner – weil sie es einfach nicht anders kennen – tatsächlich handelsübliche Tiernahrung als bestmögliche Ernährungsform empfehlen. Noch bevor sie ihr erstes Tier behandelten, sind sie mit Werbung bombardiert worden, die ihnen eintrichterte, dass kommerzielle Tiernahrung der einzig richtige Weg sei, ein Tier zu füttern. Und nachdem sie die Universität beendet hatten und Aufbaukurse zum Thema Ernährung besuchten, wurde diese Vorstellung durch Dozenten bekräftigt, die in ihren Veröffentlichungen sogar Herstellernamen auflisten.“ 15

Breck und ich hatten geglaubt, wenn wir laut und vernehmlich Alarm schlügen, könnte eine Diskussion zum Thema „verarbeitete Tiernahrung“ ausgelöst werden. Wir hatten gehofft, dass der gegenwärtige Notstand auf diese Weise eine Neubewertung erfahren und vielleicht sogar aufgelöst werden könnte. Wir mussten jedoch die erste von vielen Lektionen einstecken: dass das Bündnis zwischen Tiernahrungsindustrie und dem Berufsstand der Veterinärmediziner sehr innig, sehr stark und vor allem kritikfeindlich ist.

Die höheren Ränge unseres Berufsstandes (tierärztliche Vereinigungen, Tierschulen und Forschungsinstitutionen) machen hinter den Kulissen Geschäfte mit den Tiernahrungs-Herstellern. Die Australian Veterinary Association leitete Brecks Brief umgehend an John Wingate weiter, den damaligen Direktor des australischen Verbands der Tiernahrungs-Hersteller (heute: Pet Food Industry Association of Australia Inc.). Wingate gab den Veterinärmedizinern in einer neben dem Brief Brecks veröffentlichten Erklärung folgenden Rat:

„Die beste Art, sein Haustier zu ernähren, ist die Fütterung mit Tiernahrung anerkannter Firmen […] Die Produkte erfüllen die Bedürfnisse des Tieres nach den Richtlinien, die der nationale Wissenschaftsrat der US Academy of Sciences festgelegt hat, und in denen die modernsten internationalen Kenntnisse zum Thema zusammengefasst sind.“ 16

Ja, es stimmt: Die Kultur minderwertiger Tiernahrung dehnt sich bis auf die Amerikanische Akademie der Wissenschaften aus. Und die Tierhilfsorganisationen, die Hunde- und Katzenzuchtverbände, Haustierzeitschriften, Bücher und elektronische Medien stimmen alle ein in das Lied vom gesunden Fast Food für unsere Tiere.

Doch als praktizierende Veterinärmediziner, die sich um die Nöte eines nicht abreißenden Stromes kranker Haustiere kümmern müssen, überzeugten uns der gesunde Menschenverstand und die tägliche Erfahrung, dass dieser sogenannte veterinärmedizinische Beweis falsch sein musste. Wir forschten weiter, lasen uns durch Lehrbücher und Belegarbeiten. Und wo immer wir strauchelten, stolperten und fielen, fanden wir neue Beweise für die schädliche Wirkung kommerzieller Tiernahrung.

Die meisten Haustiere werden mit dieser Fabriknahrung abgefüttert, ohne dass je ihre Zähne gereinigt werden. Säubert man aber erkrankte Zähne und Zahnfleisch und stellt das Tier auf natürlichere Nahrung um, verschwinden selbst hartnäckige Krankheiten – und zwar für immer. Penicillin, das als Wundermedizin gilt, wird zwar bei der Behandlung einiger bakterieller Erkrankungen eingesetzt, doch eine längerfristige vorbeugende Wirkung hat es nicht. Würden wir auf gute Zahnpflege und Ernährung achten, könnten viele Krankheiten unserer Haustiere geheilt und verhindert werden.

Die Fangarme des Ungeheuers

Die Verbreitung unserer Kenntnisse führte dazu, dass das Thema plötzlich zum Kardinalthema unter den anderen Veterinärmedizinern wurde, und so begann ein Katz-und-Maus-Spiel mit der australischen Tierärzte-Vereinigung AVA. Als zahlende Vereinsmitglieder konnten wir Briefe für die Forums-Seite der AVA News schreiben. Die AVA und die Sponsoren der Tiernahrungsindustrie waren nicht so begeistert. Nichtsdestotrotz gelang es einer Handvoll Mitgliedern, die sich für eine Fütterung mit rohen, fleischigen Knochen engagierten, von Dezember 1991 bis März 1993 zehn Briefe zu veröffentlichen – bis die AVA News bekannt gab, dass die Veröffentlichung von Briefen ab sofort eingestellt sei.17

Auf einen Schlag war es AVA-Mitgliedern untersagt, über fundamentale Gesundheitsfragen zu diskutieren. Wir verfassten daraufhin und im Hinblick auf die baldige Mitgliederversammlung einen Antrag zur Aufhebung des Korrespondenz-Veröffentlichungsverbots und baten um eine Untersuchung des Zusammenhangs von Ernährung und Krankheit. Nach einer „lebhaften“ Debatte wurden beiden Punkte des Antrags bewilligt.18

Der AVA-Bericht zu dieser Untersuchung wurde im Februar 1994 veröffentlicht, neun Monate nach der Mitgliederversammlung. Obwohl dem Untersuchungskomitee Dr. Barbara Fougere – eine Tierärztin der Tiernahrungskonzerne – und einige weitere Sympathisanten von Tiernahrungsunternehmen „zur Seite standen“, berichtete das Komitee, dass es, statt das ganze Ausmaß der Verbindung von Ernährung und Krankheit zu prüfen, seine Recherchen eingeschränkt habe:19

Das Komitee war überzeugt davon, dass die erhobenen Bedenken dringender Aufmerksamkeit und Stellungnahme bedürften. Innerhalb des von der AVA gesetzten Zeitrahmens würde es aber kaum möglich sein, jeden Aspekt der Verbindung zwischen Ernährung und Krankheit zu untersuchen.
Allgemeinere Fragestellungen würden kaum neue Erkenntnisse liefern.

Der Fokus der Untersuchungen sollte sich auf Parodontitis und Ernährung richten, weil hier die größte Besorgnis der Veterinärmediziner läge.

Man nahm an, dass durch die Verhinderung von Parodontitis auch die Folgeschäden verringert werden könnten.

„Es ist klar ersichtlich, dass die Besorgnis der Veterinärmediziner gerechtfertigt ist. Tierhalter müssen sich über die Wichtigkeit zusätzlicher „zäher“ Bestandteile zur normalen Kost ihrer Katze oder ihres Hundes bewusst werden.

Parodontitis ruft aller Wahrscheinlichkeit nach weitere Krankheiten hervor, nur gibt es noch keine eindeutigen Beweise dafür. Parodontitis ist die verbreitetste Krankheit in kleinen Tierarztpraxen. Ihre Auswirkung auf Zahnfleisch und Zähne kann Gesundheit und Wohlbefinden der betroffenen Tiere erheblich stören. Dies allein reicht als Grund zur Besorgnis schon aus. Der Nachweis weiterer Folgen auf das gesamte Körpersystem ist gar nicht nötig, um zusätzliche Schritte zu veranlassen. Die Verbindung zwischen einer bestimmten Ernährungsweise und der oralen Gesundheit von Hunden und Katzen sollte durch gründliche Untersuchungen genauer bestimmt werden. Die Prüfer sollten im Hinblick auf systematische Erkrankungen auch Ernährung und Nahrungskonsistenz einbeziehen – die Vielschichtigkeit der Auswirkungen von Ernährung und oralen Krankheiten muss in solchen Studien bedacht werden.“19

Das sind prophetische letzte Worte. Die praktische Arbeit in meiner Praxis hat bestätigt, dass Ernährung und Nahrungskonsistenz die ursächlichen Faktoren der meisten Krankheiten sind, die in vorstädtischen Tierarztpraxen behandelt werden. Eine ganze Bandbreite vorher nur schwer zu heilender Krankheiten verschwand wie durch Zauberhand, sobald wir unseren Behandlungsschwerpunkt auf die Zahnpflege verlegten und zugleich eine Ernährungsumstellung vornahmen. Untersuchungen an Tieren, die unter einer erworbenen Immunschwäche litten, zeigten, dass die allgemeine Verfassung sich phänomenal verbesserte und das Immunsystem sich wiederherstellte, nachdem die faulen Mäuler der Tiere behandelt und ihre Ernährung auf rohe, fleischige Knochen umgestellt wurden. Die Tragweite dieser Tatsache ist immens und gilt nicht nur für AIDS-Patienten.20 Sie ist nicht nur für jedes Wesen mit einem Immunsystem von grundsätzlicher Bedeutung, sondern, wie ich bereits in einem im Journal of Veterinary Dentistry erschienenen Aufsatz schrieb, vor allem für unser Verständnis der Ökologie von Gesundheit und Krankheit auf der Erde.21

Das Bündnis zwischen Tiernahrungsindustrie und dem Berufsstand der Veterinärmediziner, dem ein Multimilliarden-Dollar-Kapital den Rücken stärkt, war nicht gewillt zuzuhören, außer wenn seine Mitglieder ihre Positionen festigen wollten. Da minderwertige Tiernahrung so viele Probleme verursacht, haben sie eine große Geschicklichkeit darin erworben, Nachteile als Vorteile zu tarnen. Sie ergreifen ein Problem mit ihren Tentakeln; sie stecken Geld in Forschung und geben sich als Wohltäter aus. Genauso war es bei den Zahnerkrankungen, die plötzlich weltweit das heiße Thema in den Forschungslaboren der Tiernahrungs-Hersteller und Universitäten wurden. Ihre Lösung hieß: eine Schwemme an Dentalprodukten herzustellen, die übertriebene Gesundheitsversprechungen mit sich brachten und oft noch vom Veterinary Oral Health Council empfohlen wurden.22

Dass solche Produkte schließlich auch ihre Endverbraucher finden, setzt bereitwillige Verkäufer ohne selbstständiges Denken voraus. Veterinärmediziner genießen soziales Ansehen und Respekt, und einmal indoktriniert stellen sie die ideale Verkaufs- und Handelskraft dar. Dementsprechend werden sie auch per Post, durch Werbung und über Besuche von Vertretern für Tiernahrung geschult.

Veterinärmediziner, deren Köpfe mit solchen Tiernahrungs-Hersteller-„Fakten“ gefüllt sind, befürworten und unterstützen dann nämlich aus Überzeugung den „Monat der Zahngesundheit“ oder den „Monat des Lächelns für Ihr Haustier“ und ähnliche Aktionen. In solchen Monaten werden Tierhalter mit Reklame bombardiert, die ihnen eine „kostenlose“ zahnärztliche Kontrolle für ihr Tier anrät, und sie bekommen Tüten voller Probepackungen und Informationsmaterial mit diesen „Fakten“ geschenkt.23 Um den Werbefeldzug noch erfolgreicher zu gestalten, wird durch das geschickte Platzieren von Artikeln in sogenannten Fachzeitschriften eine Kampagne gestartet, in der selbst zubereitete und rohe Tiernahrung abgewertet und verunglimpft wird.24

Ich selbst war Opfer einer Reihe fingierter Disziplinarmaßnahmen des Veterinary Surgeons Board of NSW – einer Regierungsbehörde, die aus AVA-Mitgliedern zusammengesetzt ist. Konfrontiert mit dem Verlust meiner beruflichen Zulassung, einer einjährigen Gefängnisstrafe oder einer Geldbuße von 2.000 Dollar, begann ich mich auf legalem Weg zu wehren. Die in den Akten befindlichen Dokumente wiegen zusammen zwölf Kilogramm und spiegeln jahrelange harte Arbeit und zahllose in Rechtsanwaltsbüros verflossene Stunden wider. Glücklicherweise gelang es den Anwälten und mir, der Schikane standzuhalten. Ich bin noch immer als Veterinärmediziner zugelassen.

Der Preis, den wir zahlen

Die Mehrheit aller Haustiere weltweit leidet unter schlechter Gesundheit und Schmerzen, die von minderwertiger Tiernahrung herrühren. Eine Fülle wissenschaftlicher Beweise, Erfahrungswerte und gesunder Menschenverstand untermauern diese Tatsache.

Der Missbrauch wissenschaftlicher Paradigmen und betrügerische administrative Praktiken erzeugen einen riesigen Apparat gefälschter Wissenschaft, der im Dienste der kommerziellen Tiernahrungsindustrie steht. Die Haustier-Massenvergiftung beginnt schon mit der Lüge, dass verarbeitete Tiernahrung genauso gut oder gar besser sei als die natürliche Alternative. Sogenannte Forscher schlucken diese Lüge und missbrauchen wissenschaftliche Methoden und bereitwillige Fachzeitschriften, um die Lüge aufrechtzuerhalten und zu verstärken.

Folgende drei Methoden vereinen sich zu einem wissenschaftlichen Paradigma, das die kommerzielle Tiernahrungsindustrie unterstützt: a) Der Schwerpunkt wird auf die Behandlung, nicht aber auf die Vorbeugung gelegt. b) Die Theorie, dass Keime eine Krankheit verursachen, wird als allgemeingültiger Grundsatz anerkannt, obwohl Pasteur, einer der Begründer der Keim-Theorie, zu bedenken gab, dass Keime anderen prädisponierenden Faktoren untergeordnet sind. c) Reduktionistische Forschungsmethoden werden bevorzugt, obwohl eine ganzheitliche Herangehensweise unter Berücksichtigung sämtlicher wechselwirkender Faktoren weitaus zufriedenstellendere Nachweise erbrächte.

Bedenken Sie, dass eine natürliche Ernährung auf der Basis von rohen und fleischigen Knochen für Fleischfresser zugleich als Nahrung und Medizin dient. Wenn wir die Zeichen richtig lesen würden, die uns bei der Beobachtung von Gesundheit und Krankheit der am äußersten Ende des Ernährungsspektrums befindlichen Fleischfresser ins Auge springen, könnten wir Erkenntnisse von größter medizinischer, wissenschaftlicher, wirtschaftlicher und umweltpolitischer Bedeutung für uns alle erlangen. Wir brauchen eine neue Geisteshaltung und neue Paradigmen, werden jedoch durch eine vereinte Macht egomaner Interessengruppen blockiert.

Wirtschaftliche Konsequenzen werden in Milliarden von Dollar gemessen. In den 1860er Jahren eröffnete Jack Spratt unter Mitarbeit von Charles Cruft das erste Hundenahrungs-Geschäft in London und nutzte Hundeausstellungen als Marketinginstrument.25 Heute, im Jahr 2007, schätzte die Business Week, dass die Amerikaner erstaunliche 41 Milliarden Dollar für ihre „pelzigen Freunde“, für kommerzielle Tiernahrung und Tierarztbesuche ausgäben.26 Betankt mit riesigen Profiten treibt uns der Motor des Tiernahrungsmarkts immer dringlicher an, uns einen dieser „pelzigen Freunde“ anzuschaffen, minderwertige Tiernahrung zu kaufen und Tierarztbesuche in Anspruch zu nehmen.27 Zwischen dem bisschen Hundekot an der Sohle Ihres Schuhs und dem ökologischen Fußabdruck riesiger Tiernahrungskonzerne liegen gewaltige umweltpolitische Kosten, die in diesen Rechnungen nicht auftauchen. Auch jene Kosten, die durch kommunale Tierheime und Wohlfahrts-Zufluchtsstätten für ausgesetzte Tiere entstehen, werden uns unterschlagen. Hunde, die mit minderwertiger Tiernahrung aufgezogen werden, sind schwieriger abzurichten und beißen ihre Pfleger öfter, was mehr Unterrichtsstunden in der Hundeschule zur Folge hat und Arztkosten verursacht.28 Welchen Preis haben Narben auf dem Gesicht eines Kindes?

Das Scheitern von demokratischen, administrativen und juristischen Systemen – egal ob aufgrund einfacher Versehen, Inkompetenz oder Korruption – erleichtert den großen Tiernahrungs-Schwindel. Ungeachtet der moralischen und ethischen Fragen, die aufkommen, wenn Menschen mit unlauteren Mitteln dazu gebracht werden, ihre Tiere langsam zu vergiften; ungeachtet auch der eindeutigen Gesetzwidrigkeit einer solch grausamen Behandlung der Tiere, haben unsere Politiker und Anwälte bisher nur wenig bis gar nichts unternommen. Einige Wohlfahrtsvereine, die von sich behaupten, die Rechte von Tieren zu schützen, haben sich mit den kommerziellen Tiernahrungs-Herstellern verbündet und bilden damit eher einen Teil des Problems als seine Lösung.29

Unsere Wachhunde, die Medien, bleiben meist in ihren Hundehütten und sind viel zu verängstigt, sich zu äußern. Journalisten, die für die Tageszeitung Australian, für den in Sydney erscheinenden Sun-Herald und den britischen Sunday Independent arbeiten, schrieben ausführliche Artikel, die nie veröffentlicht wurden.30 Andere Medienkonzerne betreiben Selbstzensur und veröffentlichen nur lauwarme Berichte oder gleich gar keine.

Rückrufaktion Tiernahrung

Während wir hier über den Tiernahrungsschwindel reden, sollten wir uns ins Gedächtnis rufen, dass zwei riesige Schokoladenhersteller, nämlich Mars und Nestlé, um die Vorherrschaft im Tiernahrungssektor kämpfen. Sie erstrecken sich über den ganzen Globus und planen, bis nach Indien und China zu expandieren.31,32 In der zweiten Reihe buhlen weitere große Mischkonzerne um die Gunst der KäuferInnen, nämlich Colgate-Palmolive, Procter&Gamble, Heinz und Del Monte. Die Unternehmen scheinen zwar nach einer Unterscheidbarkeit ihrer Produkte von denen der anderen Konzerne zu streben, doch in Wirklichkeit, und das wissen wir, sind sie alle irgendwie gleich – das hat auch die Menu-Foods-Rückrufaktion im März 2007 eindeutig bewiesen.33 Zuerst hatte man angenommen, dass große Mengen Nahrungsmittel durch Rattengift verseucht worden waren, doch im Laufe der Geschichte stellte sich heraus, dass dem aus China kommenden Weizengluten, das von fast 100 Firmen verwendet wird, Melanin beigemischt wurde – eine Chemikalie, die zur Herstellung von Plastik-Thekenplatten, Kleber und Düngemittel dient.34

Akutes Nierenversagen mag ungewöhnlich sein, chronisches Nierenversagen jedoch nicht. Forschungen von Nestlé ergaben, dass die Lebensspanne von Katzen, die ausschließlich mit kommerzieller Tiernahrung versorgt wurden und regelmäßig beim Tierarzt waren, etwa zwölf Jahre betrug, wobei die Todesursache sehr häufig Nierenversagen oder Krebs war.35 Das Mars-Unternehmen erklärt Veterinärmedizinern in einer Reklame für Häppchen in Knochenform, dass „80 Prozent aller Hunde, die über drei Jahre alt sind, unter Zahnfleischerkrankungen leiden“ und „bekannt sei, dass Zahnprobleme mit dem Alter zunehmen und häufig mit Organerkrankungen einhergehen, vor allem mit Erkrankungen von Nieren und Leber.“ 36 „Chronische Nierenkrankheiten sind die Haupttodesursache bei Katzen und Hunden“ – sagt das Unternehmen Royal Canin.37

Zukunftsaussichten

Wer könnte sagen, was die Zukunft für uns bereit hält? Wenn ich in meine Kristallkugel blicke, sehe ich eine Zukunft unaufhörlicher Veränderung. In einer komplexen Welt, in der verschiedene Interessen miteinander im Wettbewerb stehen, werden einige Veränderungen gut und andere schlecht sein. Lassen Sie uns keine Illusionen hegen: Große und schlechte Kräfte streben danach, Gegenmeinungen zu verhindern, und wir sind vielleicht bloß Menschen guten Willens. Ich zitiere Edmund Burke: „Das Böse triumphiert allein dadurch, dass gute Menschen nichts unternehmen.“ 38 Lassen Sie uns etwas unternehmen. Lassen Sie uns alles unternehmen, was unseren Tieren helfen kann. Und fangen wir heute damit an.

Redaktionelle Anmerkung

Aufgrund von Platzproblemen konnten wir Dr. Lonsdales Artikel leider nicht in Gänze abdrucken. Für den vollständigen (englischen) Text gehen sie bitte auf folgende Website: http://www.rawmeatybones.com/articles/nexus.pdf.

Endnoten

  1. Spurlock, M.: „Super Size Me“, siehe: http://en.wikipedia.org/wiki/Super_Size_Me
  2. Harvey, C. E. und Emily, P.: „Periodontal disease“ in Small Animal Dentistry, Mosby, St. Louis, 1993, S. 92
  3. Garcia, R. I. u. a.: „Relationship between periodontal disease and systemic health“ in Periodontology 2000, 2001, 25, S. 21-36
  4. Sugimura, T.: „Nutrition and dietary carcinogens“ in Carcinogenesis, 2000, 21(3): S. 387-95
  5. Roudebush, P.: „Pet food additives“ in Journal of American Veterinary Medical Association, 1993, 203(12): S. 1667-70
  6. Garcia, R. I. u. a.: „Relationship …“
  7. Cresswell, K. M. u. a.: „Adverse Drug Events in Elderly“ in British Medical Bulletin, 18.06.2007
  8. Lonsdale, T.: „Periodontal disease and leucopenia“ in Journal of Small Animal Practice, 1995, Nr. 36, S. 542-6; www.rawmeatybones.com/pdf/periodontal-leuco.pdf
  9. Engel, C.: Wild Health: How animals keep themselves well and what we can learn from them. Phoenix, London, 2003; Kap. 3: „Food, Medicine, and Self-medication“, S. 26
  10. De Bairacli-Levy, J.: The Complete Herbal Book for the Dog. Faber & Faber, London, 2003
  11. Muir, B.: „Canned pet food not the healthiest“ in AVA News, Dezember 1991, S. 28
  12. Lonsdale, T.: „Oral disease in cats and dogs“ in Control and Therapy, Nr. 3128, Postgraduate Committee in Veterinary Science, University of Sydney; s. a.: www.rawmeatybones.com/No_3128.html
  13. AVA News, November 1994, S. 19
  14. Muir, B.: „Canned pet food …“
  15. Wingate, J.: „Far Fetched Claims“ in AVA News, Dezember 1991, S. 28
  16. AVA News, März 1993, S. 1, 9
  17. „Pet food produces lively AGM“ in AVA News, Juni 1993, S. 23
  18. „Diet and disease link – final report“ in AVA News, Februar 1994, S. 1, 6
  19. Lonsdale, T.: „Periodontal disease …“
  20. Lonsdale, T.: „Cybernetic Hypothesis of Periodontal Disease in Mammalian Carnivores“ in Journal of Veterinary Dentistry, 11(1): S. 5-8; s. a.: www.rawmeatybones.com/pdf/periontal-cyber.pdf
  21. Veterinary Oral Health Council; http://www.vohc.org
  22. UK Raw Meaty Bones: „Intro to (UK) Pet Smile Month“, 2006; www.ukrmb.co.uk/showcontent.toy?contentnid=111303
  23. „Reassurance for European pet owners following pet food recall in the USA“ in The Veterinary Record, 05.05.2007, 160(18): S. 602-3
  24. The Kennel Club: „The History of Crufts“, 2006; http://www.thekennelclub.org.uk/item/256
  25. Brady, D. und Palmeri C.: „The Pet Economy“ in Business Week, 06.08.2007; www.businessweek.com/magazine/content/07_32/b4045001.htm
  26. American Pet Product Manufacturers Association: „Industry Statistics & Trends“, 2007; www.appma.org/press_industrytrends.asp
  27. Mugford, R. A.: „The influence of nutrition on canine behaviour“ in Journal of Small Animal Practice, 1987, 28: S. 1046-55
  28. Lonsdale, T.: „There’s a cuckoo in the nest: a deceptive bird“ in: Raw Meaty Bones: Promote Health. Rivecto Pty Ltd, NSW, Australien, 2001, S. 263-7
  29. Lonsdale, T.: „Poison your pets multinational offerings“ in Crickey Media, 2001; www.rawmeatybones.com/Crikey_Media.htm
  30.  „Pet Food And Pet Care Products in China“ in Euromonitor International, August 2007; www.euromonitor.com/Pet_food_and_pet_care_products_in_China?DCMP=AFC-petfoodemail
  31. Mukherjee, A.: „Royal Canin relish for Indian pets“ in Business Line, 25.08.2001; http://hindu.com/businessline/2001/08/25/stories/14251803.htm
  32. Menu Foods Income Fund: „Menu Foods Income Fund Announces Precautionary Dog and Cat Food Recall“, 16.03.2007; www.menufoods.com/recall/Press_Recall_03162007.htm
  33. Londsale, T.: „Open Secret: Giant USA corporations poison pets“ in Raw Meaty Bones Newsletter, 2007, 7(1); http://secureshop.rawmeatybones.com/newsletter/view.epl?id=45
  34. Malik, R.: „Feeding cats for health and longevity“ (Clinical Review) in The Veterinarian, August 2007, S. 61-7; www.theveterinarian.com.au
  35. „Introducing The Pedigree Denta Range“ in Veterinary Times, 15.07.2002, 32: S. 27
  36. Elliot, D. A.: „Nutritional Management of Chronicle Renal Disease in Dogs and Cats“ in Journal of Small Animal Practice, November 2006, 36(6): S. 1377-84, viii
  37. zitiert auf dem Cover des The Whistle-Newsletters; www.uow.edu.au/arts/sts/bmartin/dissent/contacts/au_wba

Quelle: http://www.nexus-magazin.de/artikel/drucken/kommerzielles-tierfutter-und-folgeschaeden

Gruß an die, die ihre Tiere Artgerecht ernähren!

Alles andere IST Tierquälerei!

 

TA KI

Nestlé: Shitstorm nach Werbekampagne


boycottEigentlich wollte Nestea Deutschland ihre Kunden dazu aufrufen, unter dem Hashtag „DeineFreiheit“ tolle Schnappschüsse von ihren Momenten der Freiheit zu posten. Doch statt Bilder von freiheitsliebenden Nestea-Konsumenten, konfrontierten die „Facebook Fans“ den Konzern mit Bilder und Videos von Tierversuchen, Kinderarbeit, Ausbeutung oder Umweltverschmutzung.

Wahrscheinlich stellte man sich die Social Media-Aktion „Hashtag DeineFreiheit“ bei nestea.de so vor, dass junge Leute die schönsten Momente ihrer persönlichen Freiheit posten oder twittern. Doch es kam anders: Statt der erhofften Freiheitsmomente wurde der Lebensmittel-Konzern für ihre Tierversuche, Verunreinigungen des Trinkwassers, Kinderarbeit und ähnliches kritisiert.

Schon die New Yorker Polizei stolperte im April dieses Jahres über eine Twitter-Kampane, bei der sich die Leute mit freundlichen Cops fotografieren lassen sollten. Stattdessen wurde die hässliche Realität gezeigt – aus dem Hashtag wurde Bashtag

Quelle: http://www.seite3.ch/Nestle+Shitstorm+nach+Werbekampagne+/629497/detail.html

Gruß an die, die Ihre Wahrheiten präsentiert bekommen

TA KI