Entwicklungsminister Gerd Müller: „8 bis 10 Millionen afrikanische Migranten sind noch auf dem Weg!“


Die Zahl der Migranten, die nach Europa kommen, steigt weiter an.

Hinzu kommt: Die Türkei droht immer stärker damit, das Grenzabkommen mit der EU aufzukündigen, weil sie anscheinend ihren Teil des Deals nicht erfüllt, damit der Zustrom von Flüchtlingen nach Europa nicht mehr eingedämmt wird.

So warnte der türkische Minister für EU-Angelegenheiten, Ömer Çelik, im April, dass die Türkei das Migrantenabkommen aufkündigen und Europa mit Migranten fluten werde, sollte den türkischen Bürgern Ende Mai immer noch kein visafreies Reisen möglich sein.

Kritiker der Visaliberalisierung befürchten, dass am Ende Millionen türkischer Bürger in die EU einwandern könnten. Das österreichische Nachrichtenmagazin Wochenblick berichtete kürzlich, elf Millionen Türken lebten in Armut – „viele von diesen Menschen träumen von einer Ausreise nach Mitteleuropa“.

Im März legte der türkische Innenminister Süleyman Soylu nach: „Wir haben ein Rücknahmeabkommen. Ich sage dir, Europa, hast du den Mut? Wenn du willst, werden wir dir die 15.000 Flüchtlinge pro Monat schicken, die wir derzeit nicht schicken, und dich in den Wahnsinn treiben. Du musst immer daran denken, dass du in dieser Region kein Spiel ohne die Türkei spielen kannst.“

Schon im Februar 2016 drohte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan, Millionen Migranten nach Europa zu schicken. „Wir können die Türen nach Griechenland und Bulgarien jederzeit öffnen, und wir können die Flüchtlinge in Busse stecken“, sagte er EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker. „Uns steht nicht das Wort ‚Idiot‘ auf der Stirn geschrieben. Wir werden geduldig sein, aber wir werden tun, was wir tun müssen. Glaubt nicht, die Flugzeuge und Busse wären umsonst da.“

Tatsächlich warten in der Türkei rund drei Millionen Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak darauf, nach Europa zu kommen.

Dennoch forderte vor wenigen Tagen der für Migration zuständige EU-Kommissar Dimitris Avramopoulos, Österreich, Dänemark, Deutschland, Norwegen und Schweden auf, die Grenzkontrollen, die seit September 2015 an den inneren Schengengrenzen bestehen, innerhalb der nächsten 6 Monate schrittweise aufzuheben. Eine fatale Forderung!

Sie erinnern sich: Diese Grenzkontrollen wurden eingeführt, nachdem Hunderttausende von Migranten in die Mitgliedsstaaten der EU strömten. Dabei benötigen zahlreiche Länder diese Kontrollen, um der Gefahr des islamischen Terrorismus zu begegnen.

Das Gatestone Institute, ein internationaler, parteiunabhängiger und gemeinnütziger Expertenrat und Think Tank, schreibt dazu folgerichtig:

Kritiker sagen, eine Aufhebung der Grenzkontrollen zum jetzigen Zeitpunkt würde eine weitere, sogar noch größere Migrationskrise heraufbeschwören, indem womöglich Millionen von Migranten aus Afrika, Asien und dem Nahen Osten dazu ermuntert würden, sich auf die Reise nach Europa zu machen. Sie würde zudem Dschihadisten gestatten, unbemerkt Grenzen zu überqueren, um Anschläge zu verüben, wo und wann immer sie wollen. 

Denn die Zahl der Flüchtlinge in die EU steigt wieder an. 

Von den 30.465 Migranten, die Europa im ersten Quartal von 2017 erreichten, kamen 24.292 (80 Prozent) in Italien an, 4.407 in Griechenland, 1.510 in Spanien und 256 in Bulgarien. Das besagen Zahlen des Internationalen Büros für Migration (IOM).

Im Vergleich zum selben Zeitraum im Jahr 2015 – dem Jahr, in dem die Migration nach Europa ein beispielloses Ausmaß annahm – war die Zahl der Neuankömmlinge in den ersten drei Monaten von 2017 noch höher… So kamen etwa während nur einer Woche im April 9.661 Migranten an den Küsten Italiens an.

Tatsächlich handelt es sich bei den meisten ankommenden Flüchtlinge um Wirtschaftsmigranten auf der Suche nach einem besseren Leben.

Die ankommenden Migranten, die in den ersten 3 Monaten 2017 Europa erreichten, kamen aus: Guinea, Nigeria, Bangladesch, Elfenbeinküste, Gambia, Senegal, Marokko, Mali, Somalia und Eritrea.

Mitnichten sind dies alles Kriegsländer, wie jeder leicht erkennen kann.

Italien macht sich auf das Schlimmste gefasst. Bis zu einer Million Menschen, vor allem aus Bangladesch, Ägypten, Mali, Niger, Nigeria, Sudan und Syrien sind derzeit in Libyen und warten darauf, dass Mittelmeer zu überqueren, so das IOM.

Egal was Ihnen die Politiker erzählen, die Flüchtlingskrise ist mitnichten beendet. Ganz im Gegenteil wird sie sich noch verschärfen.

Der Direktor des Büros der Vereinten Nationen in Genf, Michael Møller, hat gewarnt, Europa müsse sich auf die Ankunft von Millionen weiteren Migranten aus Afrika, Asien und dem Nahen Osten gefasst machen. In einem Interview mit The Times sagte der Däne Møller:

„Was wir gesehen haben, ist eine der größten menschlichen Wanderungen in der Geschichte. Und das wird sich nur noch weiter beschleunigen. Junge Leute haben Mobiltelefone und können sehen, was in anderen Teilen der Welt passiert, und das wirkt wie ein Magnet.“

Und Deutschlands CSU-Entwicklungshilfeminister Gerd Müller erklärt dazu:

„Die größten Migrationsbewegungen liegen noch vor uns: Afrikas Bevölkerung wird sich in den nächsten Jahrzehnten verdoppeln. Ein Land wie Ägypten wird auf 100 Millionen Menschen anwachsen, Nigeria auf 400 Millionen. In unserem digitalen Zeitalter mit Internet und Mobiltelefonen weiß jeder von unserem Wohlstand und unserem Lebensstil.“ 

Müller fügte hinzu, dass nur zehn Prozent derer, die derzeit unterwegs sind, Europa erreicht hätten: „Acht bis zehn Millionen sind noch auf dem Weg.“

Quelle

Quelle: http://www.guidograndt.de/2017/06/12/entwicklungsminister-gerd-mueller-8-bis-10-millionen-afrikanische-migranten-sind-noch-auf-dem-weg/

Gruß an die Erkennenden

TA KI

NIGERIA: Großoffensive gegen BOKO HARAM – baldiges Ende des Spuks?


Offenbar ist man nun endlich zu einem Konsens in der BOKO HARAM Frage gekommen. Schon am 30. Januar 2015 hat die Afrikanische Union (AU) beschlossen, 7500 Mann zur Eliminierung der Boko Haram nach Nigeria zu schicken.
Auch Tschad und Kamerun sind übereingekommen, gemeinsam gegen Boko Haram vorzugehen. Laut diesem Artikel sind Truppen des Tschad auf das Gebiet von Niger vorgedrungen, um von dort aus Boko Haram anzugreifen. Auf der Karte ist die Nordostecke Nigerias zu großen Teilen von Boko Haram kontrolliert. Wie man sieht, grenzt der Nordosten an Kamerun, Tschad und Niger. Wenn diese drei Länder jetzt entschlossen gegen die Terrorgruppe vorgehen – plus 7500 Mann der AU – dürfte es für Boko Haram eng werden. Für bedeutsam halte ich, dass die afrikanischen Länder allein diese Initiative ergriffen haben. Ich hoffe nur, dass sie alle westlichen Experten und Berater fern halten.
Aber auch, wenn Boko Haram jetzt besiegt wird, kommt es darauf an, dass Nigeria eine vernünftige Nationalitäten- und Religionspolitik betreibt und vor allem die Pest der Korruption ausrottet.


NIGERIA: Großoffensive gegen BOKO HARAM – baldiges Ende des Spuks?

Redaktion Elombah
3. Februar 2015

Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Die Nordostecke um Maiduguru, die an Niger, Tschad undd Kamerun grenzt, ist das Zentrum der Boko Haram


Statt ihres üblichen charakteristischen Vorgehens – Offensiven der Boko Haram abwehren – hat die nigerianische Armee endlich die Offensive ergriffen zur Eliminierung der Verstecke der Boko Haram und ihres Hauptquartiers im Sambisa-Wald.

Dies stand in einem Bericht, der von der British Broadcasting Corporation (BBC) auf Hausa gesendet wurde. Der Direktor für Verteidigungs-Information, Generalmajor Chris Olukolade, bestätigte, dass die Armee seit Montag Nacht einen Sturm auf den Wald und andere Verstecke unternommen hat.

Laut Bericht benutzte die Armee Kampf-Drohnen, um einige der Boko Haram Lager im Nordosten dem Erdboden gleich zu machen, aber es gab keine Angaben über die beiderseitigen Verluste. Die Armee sagte, dass man immer noch darauf achte, die zivile Bevölkerung um jeden Preis zu schützen.

„Wir sind verpflichtet, ihre Fähigkeit zur Fortführung ihrer Aktivitäten zu zerstören und sie am Ende auszurotten,“ sagte Olukolade. „Die Offensive ist in Gang. Es werden keine Terroristen nirgends geduldet. So oft sie auch kommen, wird uns das nur die Gelegenheit geben, sie zu dezimieren.“

Armee bereitet Offensive vor

Laut Informationen von gestern ist die Armee in den Sambisa-Wald im Staat Borno eingedrungen mit der Absicht, den jahrelangen Aufstand zu beenden. Sie hat auch die Ränder des Waldes nahe dem Staat Adamawa bombardiert.

Ein Soldat aus der 7. Division in Maiduguri bestätigte diese Entwicklung, wollte aber nicht genannt werden. Ihm zufolge „sind Spezialeinheiten aus verschiedenen Teilen des Landes, insbesondere das 81. Battalion, über das Wochende nach Yola verlegt worden und heute (Montag) soll die Operation beginnen.

„Was die Leute heute gehört oder gesehen haben mögen, kann nicht mit der Operation zusammenhängen. Die hat mit dem Bombardement der Randgebiete des Waldes zu tun, bevor die Artillerie-Einheiten ihren Vormarsch beginnen. Aber seien Sie versichert, dass vor Ende der Woche der Wald und viele Gemeinden unter Kontrolle von Boko Haram zurückerobert werden.“

In einer Information von Bododolu.com am 1. Februar hieß es, dass ein großer Angriff von Boko Haram auf die Hauptstadt Maiduguri von der Armee abgeschlagen worden sei und die Terroristen 40 km weit bis in eine Stadt namens Masa gejagt wurden, wobei Boko Haram 500 Tote zurückgelassen habe. Außerdem verloren 15 Zivilisten ihr Leben und 36 wurden verwundet.

Gleichzeitig gab es ein Selbstmordattentat in Potiskum vor dem Haus eines prominenten und reichen Politikers, Alhaji Sabo Garbu, bei dem 8 Menschen umkamen. Sabo Garbu ist Kandidat für die Parlamentswahlen.

Quellen – källor – sources
und
Quellen

Quellen: http://einarschlereth.blogspot.de/2015/02/nigeria-grooffensive-gegen-boko-haram.html

Gruß an Einar

TA KI