Warentest: Rucola-Salate teils deutlich mit Nitrat belastet


In acht von neun geprüften Rucola-Salaten fanden die Tester der Stiftung Warentest den Schadstoff, wie die Verbraucherexperten am Dienstag in Berlin mitteilte.

Rucola-Salat ist nach einer Untersuchung der Stiftung Warentest teils deutlich mit Nitrat belastet. In acht von neun geprüften Rucola-Salaten fanden die Tester den Schadstoff, wie die Verbraucherexperten am Dienstag in Berlin mitteilte.

Nitrat an sich ist relativ harmlos. Es kommt als natürlicher Bestandteil im Boden und in Pflanzen vor, aber auch in Düngemitteln. Bei falschem Transport oder auch falscher Lagerung des Grünzeugs kann es zu Nitrit werden, das sich im Körper in sogenannte Nitrosamine umwandelt, die sich im Tierversuch als Krebs erzeugend erwiesen haben.

Auch in Feldsalat fanden die Tester Nitrat, allerdings ist dieser insgesamt weniger belastet. Nur eines von neun Produkten wies sehr geringe Werte auf. Ein Bioprodukt schnitt ab besten ab. Beim Rucola erhielt das beste Produkt gerade noch die Note „befriedigend“.

Alle Chicorée im Test erzielten dagegen durchweg gute und sehr gute Ergebnisse. Das hat auch mit dem Anbau zu tun. Chicorée gedeiht im Dunkeln und sprießt aus Zichorienwurzeln. Die Pflanzen haben zudem eine lange Vegetationszeit und können dadurch Nährstoffe wie Kalzium, Phosphor und auch Nitrate optimal verwerten. Rucola und Feldsalat hingegen nehmen für ihr Wachstum deutlich mehr Nitrat aus dem Boden auf.

Weniger Sorgen müssen sich Verbraucher demnach wegen anderer Schadstoffe wie Pestizide, Perchlorat oder Chlorat machen. Insgesamt wurden 28 Salate untersucht, darunter sechs Bio-Produkte. Die Ergebnisse sind in der April-Ausgabe der Zeitschrift „test“ veröffentlicht, die am Donnerstag erscheint. (afp)

Quelle: http://www.epochtimes.de/umwelt/warentest-rucola-salate-teils-deutlich-mit-nitrat-belastet-a2082111.html

Gruß an die Gewarnten

TA KI

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Nitrate im Lebensmittel Trinkwasser


Nitrate im Trinkwasser?

nitrate

Wir finden Nitrate im Trinkwasser, denn Deutschland hat ein immer größer werdendes Nitrat – Problem. Viele ober- und unterirdische Gewässer sind bereits hoch mit Nitrat belastet.

Die Stickstoffverbindung diffundiert nicht nur aus Gülle in den Boden, sie kommt auch mit künstlichem Dünger in die Landschaft oder sickert aus schlampig abgedichteten Silage Silos. Seit einigen Jahren mittlerweile, landet sie zusätzlich als Gär-Reste aus Biogasanlagen auf unseren Äckern.

Ein Drittel unseres Grundwassers ist bereits verschmutzt.

Deutschland bekommt die Grundwasserverschmutzung durch Nitrat nicht in den Griff. Nach Recherchen von WDR und NDR liegt die Konzentration des Salzes in immer mehr Grundwasservorkommen über den EU-weit gültigen Grenzwerten von 50 Milligramm pro Liter. Inzwischen gilt das auf fast einem Drittel der Fläche der Bundesrepublik.

Wasserversorger benötigen Grund- und Oberflächenwasser zur Aufbereitung unseres Lebensmittels Wasser. Die meisten Aufbereitungsanlagen können Nitrat nicht vollständig filtern und so finden wir Nitrate im Trinkwasser.

In einigen Bundesländern ist die Belastung sogar noch weiter verteilt: In Nordrhein-Westfalen überschreiten die Nitratwerte die EU-Vorgaben auf 40 Prozent der Fläche, in Schleswig-Holstein auf 50 Prozent und in Niedersachsen sogar auf mehr als 60 Prozent. Das berichten die Sender unter Berufung auf eine Antwort des Bundesumweltministeriums auf eine Anfrage der Grünen. (Quelle: zeit.de vom 16.09.2016)

Seit Jahr-zehnten  ist das Problem bekannt

„Alle Jahre wieder kommt das Thema, Nitrat im Trinkwasser, in der Politik zur Sprache und seit Jahren wird uns dann vom zuständigen Bundesumweltministerium erklärt, dass man sich darum kümmert. Und wie immer, nichts passiert“.

Die EU-Kommission hat sich im Frühjahr 2016 dazu entschieden, Deutschland vor dem Europäischen Gerichtshof anzuklagen, wegen des zu hohen Nitrat-Gehaltes in deutschen Gewässern. „Die Lage ist äußerst besorgniserregend“ Deutschland habe es versäumt, strenger gegen die Gewässerverunreinigung durch Nitrat vorzugehen, und damit die europäische Nitrat-Richtlinie von 1991 missachtet.

Quelle unseres Trinkwassers, mit Nitrat belastet

Das Nitrat-verunreinigte Grundwasser dehnt sich zudem aus. Mittlerweile ist das Wasser in einem Drittel der Fläche Deutschlands in einem schlechten ökologischen Zustand. Die Belastung sei, so das Bundesumweltministerium, in mehreren Regionen deutlich zu hoch. Sie führe „zu deutlichen Auswirkungen bei der Trinkwassergewinnung und verursacht vermehrte Anstrengungen zum Schutz der Trinkwasser-Ressourcen.“ (Quelle: ARD Tagesschau vom 16.09.2016)

Das wir mittlerweile hohe Werte an Nitrate im Trinkwasser finden, ist seit Jahren bekannt und durch die weiter anwachsende Massentierhaltung, hausgemacht. Unsere Umwelt wird sukzessive verseucht, durch Monokultur und Massentierhaltung.

Bestandteil der Natur und chemischen Kampfstoffen

Nitrat kommt als Bestandteil von Natur- und Kunstdünger in den Boden der landwirtschaftlichen Anbauflächen. Da es wasserlöslich ist, kommt es auf diese Weise auch in das Grund- und Oberflächenwasser. Da das Grund- und Oberflächenwasser aber auch die Quelle unseres Trinkwassers ist, befinden sich Nitrate und Nitrite im Trinkwasser. Diese Nitrate nehmen wir somit, mit jeder Tasse Kaffee oder Tee, in unserem Körper auf. Es sind zwar in den letzten Jahren große Anlagen zur De-Nitritfizierung des Trinkwassers in Betrieb genommen, allerdings gibt es diese Anlagen noch nicht flächendeckend.

Eine Verbindung aus Stickstoff und Sauerstoff

Nitrate sind Verbindungen, die aus den Elementen Stickstoff (N) und Sauerstoff (0) bestehen. Die chemische Formel für Nitrate lautet NO3. Nitrat ist ein Stoff, der im Boden natürlicherweise vorkommt. Da Pflanzen den Stickstoff der Nitrate zum Aufbau von Eiweiß benötigen, ist dies auch sehr sinnvoll. Nitrat wird dem Boden aber auch in chemischen Düngern zusätzlich zugeführt, um die Ernte-Erträge zu steigern. Der Mensch nimmt Nitrat vorwiegend über pflanzliche Lebensmittel und über Nitrate im Trinkwasser auf. Nitrate selber sind nicht giftig. sie sind aber die Vorstufe, durch Reduktion, zum gesundheitsschädigenden Nitrit.

Durch Regen gelangt Nitrat ins GrundwasserVorsicht-Gülle

Nitrate können direkt von pflanzlichen Organismen als Stickstoffquelle aufgenommen und verwertet werden. Überschüsse an Nitrat, die von den Pflanzen nicht aufgenommen werden, sammeln sich im Erdboden an. Bei Schneeschmelze oder Regen wird das Nitrat in tiefere Bodenschichten und damit ins Grundwasser ausgewaschen. Auch können Einträge über das Grundwasser oder oberflächliche Abschwemmungen, in Fließgewässer oder Seen, erfolgen. Unser mit Nitrat -belastetes Trinkwasser wird je nach Region, eben aus Grund- Oberflächen- und Quellwasser gewonnen. Nitrat in höheren Konzentrationen wird vor allem durch landwirtschaftliche Intensiv-Nutzung (Überdüngung) sowie Abwasser-Versickerungen verursacht.

Grundwasser in einem schlechten, chemischen Zustand

Die intensivierte Bioenergie-Produktion auf den Äckern verschärft ein großflächiges Problem: 89 Prozent der Flüsse und Bäche, 57 Prozent der Seen und 38 Prozent der Grundwasserleiter in Deutschland sind nach den Kriterien der Europäischen Gemeinschaft derzeit in einem »schlechten chemischen Zustand«. Für die Verunreinigungen im Grundwasser seien »nahezu ausschließlich die Nitrat-Belastungen aus der Landwirtschaft verantwortlich«, konstatierte bereits im Jahre 2010 das Umweltbundesamt. 15 Prozent des hiesigen Grundwassers lagen über dem Grenzwert der Trinkwasserverordnung von 50 Milligramm Nitrat pro Liter. 36 Prozent wiesen »deutlich bis stark erhöhte Nitratwerte auf«, nur bei knapp der Hälfte der beprobten Wasserstellen lagen die Werte im Rahmen der natürlichen Belastung – unter zehn Milligramm pro Liter.

Die verschwiegene Wahrheit

Allein in Deutschland gelangen jährlich etwa 4,2 Millionen Tonnen dieses reaktiven Stickstoffs in den Kreislauf. Das sind etwa 50 kg pro Person und Jahr und eindeutig viel zu viel. Den Löwenanteil davon verursacht die kommerzielle Landwirtschaft, aber auch der Verkehr und Verbrennungsprozesse blasen Stickstoff in die Umwelt. Die Folgen: Zu viel Nitrat auf den Feldern und dadurch, im Grund-und in unserem Trinkwasser.

Selbst wenn ab sofort kein Nitrat mehr in den Boden eingebracht wird, kann es aufgrund der regional sehr unterschiedlichen Grundwasser-Erneuerungs-Zeiten lange dauern, bis der Nitrat – Gehalt im Grundwasser wieder abnimmt. Ein hoher Nitrat Gehalt in unserem Trinkwasser ist äußerst gesundheitsgefährdend. Nitrat kann im sauren Milieu unseres Körpers, auch mit Hilfe von Bakterien, zu Nitrit und schließlich zu Nitrosaminen umgewandelt werden die krebserregend wirken können.

Schutz vor Nitrat im Trinkwasser

Die durch Bakterien verursachte Umwandlung, die Reduktion von Nitrat zu Nitrit, findet auch in Wasser- und Leitungsrohren, bei stehendem Wasser, statt. Keime, Bakterien, Parasiten, Viren und andere Mikroorganismen, sind heutzutage latent im Trinkwasser vorhanden. Auch kann Nitrat sowohl im Erdreich, in Lebensmitteln und auch im Körper des Menschen, im sauren Milieu, (z. B. Magen- und Mundschleimhäuten) zu Nitrit reduziert werden.

Nitrit und die Bildung von Nitrosaminen

Nitrit ist sehr giftig und an der Bildung der krebserregenden Nitrosamine beteiligt. Chemisch ist die Umwandlung von Nitrat zu Nitrit eine Reduktion, die von der Nitratreduktase, ein in vielen Bakterien und Pilzen vorkommendes Enzym, durchgeführt wird. Die Nitratreduktase (NADH) ist ein pflanzliches Enzym, das die Reduktion von Nitrat zu Nitrit katalysiert. Die Reduktion ist notwendig, um Nitrat assimilieren zu können, sie wird bis zum Ammonium fortgesetzt, das den Stickstoff für Aminosäuren liefert. (Quelle: Wikipedia)

Ablagerung von Nitrit in den kleinsten Gefäßen, den Kapillaren, können Durchblutungsstörungen verursachen.

Was sind Nitrosamine?

Nitrosamine entstehen aus Nitrit und Aminen (Stickstoffverbindungen, die auch im Körper gebildet werden können). Die Bildung kann nur unter bestimmten Voraussetzungen erfolgen. Eine dieser Bedingungen ist ein saures Milieu. Dieses findet sich z.B. im menschlichen Magen und in den Mundschleimhäuten.

Nitrosamine sind in hohem Maße krebserregend. Aus den Werten, der uns vorliegenden Trinkwasser-Analysen, können wir ersehen wie viel Nitrat in mg/l in Ihrem Trinkwasser vorhanden ist. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf…

Risiko der Blausucht bei Säuglingen

Besondere Beachtung bei Säuglingen

Besondere Beachtung ist dem zu hohen Nitrat-Gehalt zu schenken, wenn man das Wasser zur Herstellung von Säuglingsnahrung benutzt. Gerade bei Säuglingen bis zum 6. Monat, sollte gar kein Nitrat im Trinkwasser vorhanden sein!

Die Darmflora des Säuglings kann, wie die Darmflora eines Erwachsenen, Nitrit bildende Bakterien enthalten. Das entstehende Nitrit oxidiert das Hämoglobin zu Methämoglobin und verhindert die Sauerstoffversorgung der Zellen. Der Säugling kann, aufgrund seiner noch nicht ausgereiften Reduktionskapazität, dass Hämoglobin nicht wieder zurück-reduzieren, so dass der Säugling innerlich erstickt. (Blausucht) Die akute Vergiftung, die Blausucht, äußert sich in Kopfschmerzen, Schwindel, flacher Atmung und einer Blau-verfärbung der Haut und der Lippen.

Hämoglobin der Sauerstoff-Transporter

Hämoglobin ist ein Eiweiß, das sich im Inneren der roten Blutkörperchen befindet. Es ist der wichtigste Transporter für Sauerstoff in den Blutgefäßen. Hämoglobin transportiert normalerweise den über die Lunge eingeatmeten Sauerstoff zu den Zellen.

Wenn Nitrit das Hämoglobin allerdings blockiert, ist keine Sauerstoffabgabe an Gewebezellen, nicht mehr möglich und es besteht, je nach Dosis, die Gefahr des inneren Ersticken, auch bekannt als Zyanose oder Blausucht. Besonders Säuglinge bis zum 6. Monat sind anfällig für eine „Säuglings-Blausucht“ (Methämoglobinämie). Diese Erkrankung hat ihren Namen von der sich bei einer Vergiftung einstellenden bläulichen Verfärbung der Lippen und Haut des Säuglings.

Warum sind gerade Säuglinge betroffen?

  • Säuglinge besitzen in den ersten Lebensmonaten noch sehr wenig Magensäure
  • Magensäure verhindert, zum Beispiel bei einer Darmerkrankung oder bei keim-haltiger Nahrung, eine Besiedelung des Dünndarmes mit Bakterien
  • Bakterien können das Nitrat zu giftigem Nitrit umwandeln

Das Trinkwasser-System PROaqua 4200 D, bietet auch Schutz vor Nitrate im Trinkwasser

Über die Entstehung wurde weiter oben schon berichtet. Das gesundheitliche Risiko betrifft alle Altersgruppen gleichermaßen. Nitrosamine kommen in einigen Lebensmitteln, wie z.B. in Bier, Fischen, Fischprodukten, in gepökelten Fleischerzeugnissen und im Käse direkt vor, sie können aber auch bei der Zubereitung von Lebensmitteln und im menschlichen Körper entstehen.

Als Entstehungsort für Nitrosamine gelten die Mundschleimhäute und der Magen, da hier die chemischen Bedingungen (Saures Milieu) am geeignetsten sind.

Langzeitwirkung von Nitraten

Nitrate besitzen aber auch eine gefährliche Langzeitwirkung: Im Speichel des Erwachsenen werden regelmäßig kleine Mengen Nitrate in Nitrite umgewandelt. Diese Nitrite können mit den Aminen im Magen zu Nitrosaminen reagieren: Nitrosamine sind sehr gefährlich: Sie können schon in geringsten Mengen Krebs erzeugen. Ein Liter Trinkwasser darf gesetzlich höchstens 50 mg/l Nitrat enthalten. Dies kann aber für Säuglinge bereits gefährlich sein. Deshalb sollten Säuglinge nur Nitrat-armes Trinkwasser erhalten. In einigen Wurst- oder Käsesorten wird Nitrat oder sogar Nitrit, als Lebensmittel-Zusatzstoff zur Konservierung zugesetzt. (E Nummern 250 bis 252) Nitrat wird mit Kochsalz zur Trocken-Pökelung eingesetzt. Die Umwandlung von Nitrat zu Nitrit findet im Lebensmittel völlig unkontrolliert statt.

Nitrat-Umwandlung in verzinkten Rohren

In neu verlegten, verzinkten Trinkwasserleitungen werden vorhandene Nitrate im Trinkwasser, durch das Zink in Nitrit reduziert. Dabei kann es zu einer bis zu 100-fachen Überschreitung des Grenzwertes für Nitrit kommen. Aber auch bei älteren Leitungen kommt es, wenn das Wasser längere Zeit in der Leitung gestanden hat, (in geringerem Ausmaß) zu einer solchen Umwandlung.

Die im Wasser vorhandenen Bakterien wandeln in dieser Zeit das Nitrat zu Nitrit um. Benutzen Sie daher morgens das erste Wasser zum Beispiel für das Blumen gießen und erst das folgende Wasser für die Nahrungsmittelzubereitung.

Zubereitung von Babynahrung

Für die Zubereitung von Babynahrung, sollte das Leitungs- “Trinkwasser” erst gar nicht benutzt werden. Wenn Ihnen Quellwasser zur Verfügung steht, haben sie das Beste Trinkwasser, denn reines Quellwasser ist nahezu identisch, biochemisch sowie biophysikalisch, dem in Ihrem Körper befindlichen Zellwasser – wissenschaftlich bewiesen!

Quelle:https://www.wasserklinik.com/nitrate-im-trinkwasser/

Gruß an die, die generell Quellwasser dem Leitungswasser vorziehen

TA KI

Schadstoffe im Trinkwasser


Schadstoffe im TrinkwasserTrinkwasser

 

Schadstoffe im Trinkwasser? Natürlich es stimmt, dass unser Leitungswasser überwacht wird, nur deren Schadstoff-Grenzwerte in der Trinkwasserverordnung, sind schon längst nicht mehr Gesundheits-tauglich. Es befinden sich tausende Fremdstoffe im Leitungs-„Trinkwasser“, die unserer Gesundheit nicht förderlich sind.

Sind Sie anderer Meinung? – warum trinken Sie dann Mineralwasser?

Gemäß Trinkwasserverordnung, wird das Trinkwasser auf 64 Stoffe überprüft. Bei der Verordnung für Mineral- Tafel- und Quellwasser, werden sogar nur 33 Stoffe überprüft.

Zum Beispiel:

  • Im Leitungswasser darf sich pro Liter 10μg Arsen befinden – Im Mineralwasser 50μg pro Liter
  • Im Leitungswasser darf sich pro Liter 10μg Blei befinden – Im Mineralwasser 50μg pro Liter
  • Im Leitungswasser darf sich pro Liter 1000μg Bor befinden – Im Mineralwasser 30.000μg pro Liter

Urteil des Verwaltungsgerichtshofes aus 2015

Ein „natürliches Mineralwasser“ muss nicht absolut rein sein. Das Gebot „ursprünglicher Reinheit“ der bundesweiten Mineral- und Tafelwasserverordnung „fordert keine absolute Abwesenheit von Schadstoffen“, entschied der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg (VGH) in einem Urteil aus 2015. Damit unterlag das Land Baden-Württemberg, das fünf Mineralquellen die Zulassung verweigern wollte, weil dort Abbauprodukte von Pflanzenschutzmitteln nachgewiesen worden waren. Weil es aber in der Mineralwasserverordnung dafür keine Grenzwerte gibt, erkannte der VGH in der Nichtzulassung einen Verstoß gegen die Berufsfreiheit.

Wissenswertes über unser Leitungs- „Trinkwasser“

Trinkwasser ist unser bedeutungsvollstes Lebensmittel – vorausgesetzt, die Qualität stimmt. Bei Leitungswasser oder Mineralwasser ist die Reinheit nicht gegeben; denn die Grenzen für Schadstoffe im Trinkwasser sind sehr hoch angesetzt. Für über 60 verschiedene Stoffe und Parameter gibt es in der Trinkwasserverordnung Grenzwerte. Doch sind die Prüfkriterien klar genug definiert? Ist die Trinkwasserverordnung zeitgemäß oder hat sie gar Lücken? So gibt es für Medikamente und deren Rückstände keine Grenzwerte; genauso wenig für Hormone etc..

Ein unersetzlicher Grundstoff

Trinkwasser ist für uns ein unersetzlicher Grundstoff, zur Aufrechterhaltung der Vitalfunktionen im Körper, der in relativ großen Mengen benötigt wird. Wasser ist an jedem biochemischen und biophysikalischen Prozess im Körper beteiligt. Aus diesem Grunde sollte das Wasser was wir trinken, von höchster Qualität sein, Schadstofffrei und Mineralreich. Decken wir jedoch unseren Wasserbedarf aus Leitungswasser, können sich die darin enthaltenen Schadstoffe, im Körper ansammeln und ihm einen erheblichen Schaden zufügen. Es ist deswegen von höchster Wichtigkeit, dass zumindest unsere Trink- und Kochwasser-Versorgung mit reinem, unbelastetem Wasser, gewährleistet ist – mit reinstem Quellenwasser.

Vertrauen Sie, noch der „Qualität“?

Die steigenden Absätze der Getränkehersteller und der Hersteller von Wasserfiltern zeigen, dass eine zunehmende Zahl von Verbrauchern der Qualität des Wassers, welches aus ihrem häuslichen Wasserhahn fließt, nicht mehr trauen. Die Wasserwerke behaupten dennoch vehement, dass Wasser aus dem Wasserhahn, die Schadstoffe im Trinkwasser, seien völlig unbedenklich. Ist es den Getränkeherstellern und Wasserwerken tatsächlich nicht bekannt, dass sich gesundheitlich bedenkliche Stoffe, Gifte und Keime latent im Wasser befinden, oder werden wir – die Verbraucher – in diesem Punkt nicht richtig informiert, oder sogar irregeführt? Sende-berichte auf: Wasserklinik TV

Wissenschaftler warnen – Schadstoffe im Trinkwasser

Die seit Jahren andauernde Warnung bezieht sich darauf, dass durch aggressive Bakterien, Viren, Parasiten, Nerven-schädigende Schwer- und Leichtmetalle, krebserregende Pestizide, Chlor-organische Verbindungen, Arzneimittelrückstände, Hormone usw., eben Schadstoffe im Trinkwasser, die Gesundheit der Bevölkerung enorm beeinträchtigt wird.

Stark betroffen, sind werdende Mütter, Säuglinge, Kleinkinder, ältere Menschen und Immun-geschwächte.

Die Gefahr wird unterschätzt…

Blei-im-TrinkwasserWissenschaftler warnen unter anderem derweil davor, dass die Gefahr durch eine mikrobiologische Belastung des Trinkwassers bisher absolut unterschätzt wird, so Herr Martin Exner, Direktor des Hygiene-Instituts der Uni-Klinik Bonn und Vorsitzender der Trinkwasser-Kommission des Umweltbundesamts. Unzählige Fernsehberichte belegen diese Aussage eindrucksvoll:

Bei der Gefahr durch Schadstoffe im Trinkwasser, gehen Experten davon aus, dass zum Beispiel der EHEC-Erreger fähig sei, sich in der Umwelt einzunisten. Der Keim werde es darauf anlegen, „irgendwann wieder in den Menschen zu kommen“, sagte Helge Karch, Direktor des Instituts für Hygiene des Universitätsklinikum Münster, dem Magazin Spiegel. In den deutschen Ballungsgebieten sei die Gefahr wohl ehr geringer, weil das          Trinkwasser mehrmals am Tag „kontrolliert“ werde.

„Was definitiv nicht stimmt außer, wenn krankheits-bedingt der Druck der Bevölkerung steigt, wird kontrolliert“. Darüber hinaus, gibt es nahezu wöchentlich bundesweite Wasserrohrbrüche die somit den Keimen, Bakterien und Viren, das Eindringen ins Trinkwasser-Netz ermöglichen! Sobald die bakterielle Belastung bekannt ist, wird das Trinkwasser-Netz mit Chemikalien, wie zum Beispiel mit Chlor, desinfiziert. Keime, Bakterien, Parasiten etc., sind latent im Leitungs-„Trinkwasser“ vorhanden.

(…)

Auch Viren als Schadstoffe im Trinkwasser

Viren können, in Kombination mit anderen Faktoren und Umweltgiften, Krebs auslösen. Viren verursachen bis zu 40 Prozent aller Krebsfälle! Tumorerkrankungen können genetische Ursachen haben, durch Lebensgewohnheiten gefördert – oder aber durch Viren ausgelöst werden! Und, diese Erkenntnis ist nicht neu. Wurde doch Professor Harald zur Hausen, der ehemalige Chef des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg, vor ein paar Jahren für die Aufdeckung des Zusammenhangs zwischen Gebärmutterhalskrebs und Infektionen mit Humanen Papillomaviren (HPV) mit dem Medizin-Nobelpreis geehrt. Bislang schätzten die Mediziner aber in ihrer großen Mehrheit, das treffe allenfalls für zehn bis zwanzig Prozent aller Krebsfälle zu. Nun haben führende Krebsforscher auf einer internationalen Tagung diese Schätzung deutlich nach oben korrigiert: Bis zu 40 Prozent aller Krebsfälle könnten danach durch Virusinfektionen mit verursacht sein.

Das Magazin „Spiegel“ berichtet von einer Untersuchung der Weltgesundheitsorganisation WHO, wonach in fünf Prozent der Proben aus kleineren Wasserwerken Baden-Württembergs und in fast jedem zweiten privaten Brunnen des Landes Darmbakterien schwammen.

Schwermetalle im Trinkwasser

Schadstoffe im Trinkwasser – Schwermetalle: Schwer- und Leichtmetalle gehören zu den gefährlichsten Schadstoffen im Oberflächen- und Grundwasser. Sie beeinträchtigen enorm die Wasserqualität und gefährden über die Nahrungskette in den Organismus gelangend, die Gesundheit von Pflanzen, Tieren und dem Menschen.

Bei Schwermetallen gelten über 50 Elemente, als Schadstoffe im Trinkwasser, wovon allein 17 extrem giftig und relativ weit verbreitet sind. Die Toxizitäts-stufen hängen von der Art des Metalls, seiner biologischen Rolle und vom Typus belasteter Organismen ab. Spurenmetalle wie Kupfer und Zink spielen eine bedeutende Rolle als Metallenzyme und als Ko-Faktoren einer wichtigen Reihe biologischer Enzyme. Als solche ist ihre Anwesenheit in katalytischen Mengen bei vielen Organismen entscheidend für normale physiologische Funktionen.

Akkumulation der Metalle im Körper

Ungeachtet der Rolle dieser Metalle als Mikronährstoffe bei niedrigen Konzentrationen, wirkt sich jedoch ihre Akkumulation zu höheren Konzentrationen auf die meisten Lebensformen giftig aus. Es kommt zur Akkumulation, zum Summationseffekt, was die Toxizität der einzelnen Metalle erhöht. So stehen z.B. hohe Kupfergehalte im Zusammenhang mit Leberschäden, während Zink neben Kupfer zusätzlich nachteilige Nährstoff-Wechselwirkungen hervorruft, die zur Schwächung von Immunfunktionen führen und die Pegel hoch-dichter Lipoproteine verringern. Demzufolge müssen diese Elemente zur Vermeidung von Gesundheitsschäden laufend überwacht werden.

Nervenzellen-schädigende, hoch toxische Metalle

Andere Elemente, wie Arsen, Quecksilber, Cadmium, Antimon, Aluminium und Blei usw., werden für Routine-Funktionen des menschlichen Körpers nicht benötigt und sind bereits in geringen Konzentrationen giftig. Ihre schädigende Wirkung auf den Menschen umfasst Wachstums- und Entwicklungshemmung, Krebs, Schäden an Organen und Gelenken, Schäden am Nervensystem, sowie im Extremfall auch den Tod.

(…)

Schwermetalle, die am häufigsten menschliche Vergiftungen verursachen, sind Blei, Quecksilber, Arsen und Cadmium, Antimon, Aluminium, wobei Kinder hier besonders anfällig und am empfindlichsten, auf die toxischen Effekte dieser Elemente reagieren. Ein Kleinkind nimmt 5-mal schneller Schwermetalle auf, als Erwachsene.

Agrarchemie-Industrie und Pharma-Industrie

Umweltgifte ausleiten, den Organismus auf natürliche Weise entgiften, wird heutzutage für die Erhaltung unserer Gesundheit immer wichtiger. Ob Umwelt- Nahrungsmittel- oder Genussmittel-Gifte, überall lauern Gefahren für unsere Gesundheit. Ob Pestizide, Nitrate, Fluoride, Klärschlamm, Schwer- und Leichtmetalle, radioaktive Stoffe, Hormone oder Arzneimittelrückstände, diese Substanzen verseuchen unsere Nahrung und unser Trinkwasser. Reines und von Schadstoffen befreites Trinkwasser in „Quellwasser“ Qualität, ist die Lebensgrundlage von Pflanzen, Tieren und dem Menschen. Bekommen wir zu wenig davon oder ist es von minderer Qualität, werden wir krank – jeden Tag ein wenig mehr.

Unser Körper besteht aus Aber-Milliarden von Zellen, die im Grunde genommen ewig Leben könnten, wenn deren Lebensraum, das Zellwasser, nicht vergiftet würde. Der Nobelpreisträger Dr. Alexis Carell bewies, dass die Qualität des Wassers in unserem Körper und somit auch die Qualität des Trinkwassers was Sie zu sich nehmen, von entscheidender Bedeutung für den Erhalt der Zellen verantwortlich ist.

Schutz vor kontaminiertem Trinkwasser

Pestizide aus der Landwirtschaft

Zum Beispiel, Nitrate

Nitrate sind Verbindungen, die aus den Elementen Stickstoff (N) und Sauerstoff (0) bestehen. Die chemische Formel für Nitrate lautet NO3- Nitrat ist ein Stoff, der im Boden natürlicherweise vorkommt. Da Pflanzen den Stickstoff der Nitrate zum Aufbau von Eiweiß benötigen, ist dies auch sehr sinnvoll. Nitrat wird dem Boden aber, in chemischen Dünger auch zusätzlich zugeführt, um die Erträge zu steigern.

Der Mensch nimmt Nitrat vorwiegend über pflanzliche Lebensmittel und, als Schadstoffe im Trinkwasser, auf. Nitrate selber sind nicht giftig. Es ist aber die Vorstufe, durch Reduktion von Nitrat, des gesundheitsschädigenden Nitrits. Nitrat ist ein Salz der Salpetersäure. Nitrate kommen in Kunstdünger oder auch in Gülle vor, kann ins Grundwasser sickern und gelangt so ins Trinkwasser. Ein hoher Nitrat Gehalt ist ungesund. Nitrat kann im Körper, im saurem Milieu, zu Nitrit und schließlich zu Nitrosaminen umgewandelt werden, die krebserregend wirken können.

Nitrate im Trinkwasser und die Umwandlung zu Nitrit ?

Nitrit selber, ist äußerst toxisch und an der Bildung der krebserregenden Nitrosamine beteiligt. Chemisch ist die Umwandlung von Nitrat zu Nitrit eine Reduktion, die von der Nitratreduktase, ein in vielen Bakterien und Pilzen vorkommendes Enzym, durchgeführt wird.

Was sind Nitrosamine?

Nitrosamine entstehen aus Nitrit und Aminen (Stickstoffverbindungen, die auch im Körper gebildet werden können). Die Bildung kann nur unter bestimmten Voraussetzungen erfolgen. Eine dieser Bedingungen ist ein saures Milieu. Dieses findet sich z.B. im menschlichen Magen. Nitrosamine sind in hohem Maße krebserregend.

Nitrate im Trinkwasser und das Risiko der Blausucht bei Säuglingen

NitrateNitrit kann den roten Blutfarbstoff Hämoglobin in Methämoglobin umwandeln (Oxydation). Dadurch ist keine Sauerstoffabgabe an das Gewebe mehr möglich und es besteht, je nach Dosis, die Gefahr des inneren Erstickens, auch bekannt als Zyanose oder Blausucht. Besonders Säuglinge bis 6 Monate sind anfällig für eine „Säuglingsblausucht“ (Methämoglobinämie).

Die ernst zu nehmenden Wirkungen des Nitrits ist die Auslösung der “Säuglingsblausucht” (Methämoglobinämie). Diese Erkrankung hat ihren Namen von der sich bei einer Vergiftung einstellenden bläulichen Verfärbung der Lippen und Haut des Säuglings. Dieser Effekt rührt daher, dass das Nitrit den roten Blutfarbstoff (das Hämoglobin) blockieren kann. Hämoglobin transportiert normalerweise den über die Lunge eingeatmeten Sauerstoff zu den Zellen. Wenn Nitrit das Hämoglobin allerdings blockiert hat, droht beim Säugling akute Erstickungsgefahr.

Wasserklinik-Fazit:

Reines Trinkwasser ist die Lebensgrundlage von Pflanzen, Mensch und Tier und sollte durch KEIN anderes Getränk ersetzt werden. Wird bzw., ist das Trinkwasser kontaminiert, durch Pestizide verseucht und mit chemischen oder radioaktiven Schadstoffen belastet, wird der Mensch krank, denn keine Zelle im Organismus benötigt und kann, etwas mit chemischen Substanzen oder etwa mit Schwermetallen anfangen! Alles was sie Ihrem Körper „Gutes“ antun, hat ausnahmslos und immer, eine einzige Grundlage – Wasser – darum sollte es so rein, natürlich und schadstofffrei sein, wie nur möglich.

(…)

Quellen:

http://www.abendblatt.de/ratgeber/gesundheit/article1936657/Wissenschaftler-warnen-vor-EHEC-Gefahr-im-Trinkwasser.html

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/trinkwasser.html

http://www.greenpeace.de/themen/chemie/pestizide_lebensmittel/

http://www.test.de/Umweltkarte-Schwermetalle-im-Trinkwasser-Gefahr-aus-der-Leitung-20712-20712/

Quelle: https://www.wasserklinik.com/schadstoffe-im-trinkwasser/

Gruß an die Quellwassertrinker

TA KI