»Wir bitten um Eure Vergebung«


Am 5. Dezember kam es in den Vereinigten Staaten zu einer sehr beeindruckenden Zeremonie. Im Standing Rock Sioux-Reservat im US-Bundesstaat North Dakota fanden sich Veteranen des US-Militärs ein und baten demütig um Vergebung für alle Verbrechen, welche den Ureinwohnern von den Streitkräften der Invasoren angetan wurden.

Der kurze oben eingebundene Filmbeitrag ist ausgesprochen bewegend. Zum besseren Verständnis hier die Transkription in der Übersetzung:

Wesley Clark jr.: »Viele von uns, besonders auch ich, stammen aus Einheiten welche Euch über die vielen Jahre Leid zugefügt haben. Wir kamen, haben Euch bekämpft, Euch Euer Land genommen, Verträge unterschrieben und sie gebrochen. Wir haben Mineralien aus Euren heiligen Hügeln gestohlen und die Gesichter unserer Präsidenten in Euren heiligen Berg gesprengt.

Dann haben wir noch mehr von Eurem Land genommen und wir haben auch Eure Kinder genommen. Und dann haben wir versucht, Euch Eure Sprache zu nehmen, und versucht, Eure Sprache, welche Gott Euch gegeben hat, der Schöpfer Euch gegeben hat, zu eliminieren.

Wir haben Euch nicht respektiert, wir haben Euren Boden vergiftet, wir haben Euch auf so viele Arten Leid zugefügt, aber wir sind hier hergekommen um zu sagen, dass es uns leid tut. Wir stehen Euch zu Diensten und bitten um Eure Vergebung.«

Häuptling Leonard Crow Dog: »Weltfrieden! Weltfrieden! Wir werden einen Schritt [auf Euch zu] gehen. Wir sind die souveräne Lakota-Nation. Wir waren die Nation und wir sind nach wie vor eine Nation. Wir haben eine Sprache, welche wir sprechen. Wir haben die Position der Pflege aufrechtgehalten.

Das Land gehört nicht uns. Wir gehören dem Land.«

Alles läuft nach Plan…

Der Nachtwächter

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Transkription und Übersetzung aus dem Englischen vom Nachtwächter

Quelle: http://n8waechter.info/2016/12/wir-bitten-um-eure-vergebung/

 

Gruß an die Erwachenden

TA KI

 

Öl-Großprojekt vs. Indianer-Heiligtümer: Polizei geht gegen Protestler vor


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Die Situation um die Öl-Pipeline Dakota Access Pipeline (kurz: DAPL) im US-Bundesstaat North Dakota spitzt sich zu. Am Mittwoch haben die Polizei-Beamten Pfefferspray, Tränengas und Gummigeschosse gegen die Demonstranten eingesetzt, wie der US-Sender NBC berichtet.

Seit Monaten demonstrieren Ureinwohner und Umweltschützer gemeinsam gegen die geplante Pipeline-Route. Sie befürchten unter anderem, dass durch dieses Bauprojekt nicht nur die Wasserversorgung der Sioux-Indianer aus dem Missouri River gefährdet, sondern auch die Gräber ihrer Vorfahren zerstört werden.

Die Eskalation des Konfliktes wurde durch die Demontage einer Holzbrücke über den Fluss ausgelöst. Demonstranten haben diese Brücke errichtet, um die heilige Stätte erreichen zu können. Die Polizisten mussten zu Gegenmaßnahmen greifen, um die Situation unter Kontrolle zu bringen. „Die Beamten haben unter anderem Pfefferspray und Tränengas eingesetzt, um die Protestler auseinander zu treiben“, hieß es in der Polizeimitteilung.

Quelle: https://de.sputniknews.com/videos/20161103313222619-north-dakota-pipeline-polizei-demonstranten/

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Gruß an die Indianer und ihre Anhänger
TA KI

Nord-Dakota: Obamas Schergen gehen auf Indianer los


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Demonstranten gegen eine geplante Pipeline in der Nähe eines Indianerreservats wurden von Polizisten mit Pfefferspray attackiert und anschliessend verhaftet. Der Standing Rock Sioux Stamm und Umweltschützer sagen, dass die Pipeline das Land und die heiligen Stätten beschädigen würde.

Mehr als 80 Demonstranten wurden am Samstag nach dem Zusammenstoss mit der Polizei in der Nähe einer Pipeline-Baustelle in North Dakota, laut der örtlichen Sheriff Abteilung verhaftet und Pfefferspray gegen sie eingesetzt.

Die 83 Demonstranten wurden in der Nähe des Geländes der Dakota-Zugangspipeline wegen zahlreicher Anklagepunkte verhaftet, die von Angriff auf einen Friedensoffizier, Krawall bis hin zum Tötungsversuch reichen würden, so die Abteilung des regionalen Polizeichefs von Morton in einer Aussage.

Der Sioux Stamm-und Umwelt-Aktivisten protestieren gegen den Bau der 1,886 km langen Pipeline in North Dakota seit mehreren Monaten.

Dies war nicht der erste Vorfall bei dem Obama mit butaler Polizeigewalt versucht die Ureinwohner der Vereingten Staaten mit Gewalt zu unterdrücken.

Quelle: http://www.schweizmagazin.ch/nachrichten/ausland/28481-Nord-Dakota-Obamas-Schergen-gehen-auf-Indianer-los.html

Gruß an die Aufklärer

TA KI

Sioux stoppen Pipeline-Projekt in North Dakota


Im US-Staat North Dakota ist eine Ölpipeline geplant, die indianische zzzzzzzzzBegräbnisstätten und kulturell wichtige Orte zerstören würde. Doch nun ist es geschafft: Die Arbeiten an der Dakota Pipeline-werden eingestellt. Tausende Indianer kampierten seit Wochen in der Nähe von Cannon Ball um zu protestieren.

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Es ist geschafft: Die Arbeiten an der Dakota Pipeline-werden nach Protesten eingestellt. Es ist das größte Ureinwohner-Treffen, das es seit mehr als hundert Jahren gegeben hat. Tausende Indianer kampieren seit Wochen in der Nähe von Cannon Ball in North Dakota. Jeden Tag wächst das Protestlager. Indianer aus allen Teilen der USA strömen herbei, um der Standing Rock Sioux Reservation zur Seite zu stehen. Die nicht herbeieilen, geben öffentlich eine Solidaritätserklärung ab wie die Indigene Bevölkerung aus Kanada und weltweit sogar die Maori aus Neuseeland. Und auch wir waren mit dabei und dürfen erleben, dass ein solcher Protest zu einem guten Ende führt.

Erst der Schock: Ein Bundesrichter in Washington lehnte den Antrag der Standing Rock Sioux.ab. Im US-Staat North Dakota ist eine Ölpipeline geplant, die indianische Begräbnisstätten und kulturell wichtige Orte zerstören wird. „Dieses Land ist die Ruhestätte unserer Vorfahren“, so die Sioux. Die Indianer vom Stamm der Standing Rock Sioux klagen gegen die Öl-Pipeline, weil sie befürchten, dass der Öltransport die Wasserressourcen auf ihrem Land schädigt.

„Ich verteidige das Land und das Wasser meiner Leute, wie es meine Vorfahren vor mir taten,“ Chief Tatanka.

Und dann die frohe Botschaft aus dem Weißen Haus: In einem Eilverfahren ließ die Regierung von Obama verlauten, dass das Projekt sofort gestoppt wird.

Trotz der Entscheidung des Bundesrichters, den Bau nicht zu stoppen, sprachen sich drei Departements gegen den Bau der Pipeline aus und gaben den Standing Rock Sioux Recht, dass das Wasser gefährdet sei. Sie würden weitere Arbeiten auf Bundesland nicht erlauben. Daraufhin folgte die US-Regierung einschließlich der Army Corps of Engineers  und gaben bekannt, die Arbeiten an der Dakota Pipline sofort zu stoppen, und forderten die anderen Unternehmen auf, dies ebenfalls tun.

In der Bekanntmachung heißt es: Dass dieser Fall eine Notwendigkeit weiterer Diskussionen deutlich gemacht hat und im Hinblick auf weitere Infrastrukturprojekte die Stämme mit einbezogen werden müssen, dieses sollte bundesweit in Reformen mit aufgenommen werden. Die Stämme der Ureinwohner werden nach Washington eingeladen, um über neue Rechtsvorschriften zu diskutieren.

In Kurzform: Die indigene Bevölkerung bekommt ein Mitspracherecht, die den Schutz ihrer Gebiete gewährleisten sollen.

Im US-Staat North Dakota gingen Sicherheitskräfte gewaltsam gegen protestierende dort lebende Sioux vor, es gab zahlreiche Verletzte, auch dieser Vorgang wird nun Konsequenzen haben.

Die Vorgeschichte:

Protestieren, um zu überleben – Euer Profit zerstört unser Leben

Euer Profit zerstört unser Leben

Jeden Tag wächst das Protestlager am Ufer des Cannonball River. Indianer aus allen Teilen Dakotas strömen herbei, um der Standing Rock Sioux Reservation zur Seite zu stehen Die nicht herbeieilen, geben öffentlich eine Solidaritätserklärung ab, wie die Indigene Bevölkerung aus Kanada und weltweit.

Der Bundesstaat North Dakota und der United States Army Corps of Engineers genehmigten die Ölleitung im Eiltempo, nachdem US-Präsident Barack Obama die Keystone-XL-Pipeline aus Kanada gestoppt hatte. Die Indianer klagen in dem Genehmigungsverfahren, einmal mehr übergangen worden zu sein.