Apfel, Banane, Erdbeere: So lagerst du sie richtig.


Frisches Obst ist nicht nur gesund, sondern auch superlecker. Da ist es kein Wunder, dass es einen manchmal überkommt, gleich einen ganzen Korb mit nach Hause zu bringen. Doch was tun, damit auch diejenigen Früchte genießbar bleiben, die man nicht sofort essen kann?

Das Lagern von Obst kann schnell in eine Wissenschaft ausarten. Denn so unterschiedlich die saftigen Vitaminspender schmecken, so unterschiedlich sind ihre Bedürfnisse: Manche Früchte wollen nicht nebeneinander liegen, das eine Obst mag es gern kühl, das andere hängt lieber rum. Im Folgenden findest du ein paar Anregungen, wie Apfel, Banane, Erdbeere & Co. schmackhaft bleiben – einige davon sogar wochenlang!

1.) Wasserglas

Wer Zitronen kauft, steht vor einer schwierigen Entscheidung: gewachst oder ungewachst? Das Wachs schützt die gelben Früchte sowohl gegen Austrocknen als auch gegen Schimmel. Andererseits kann man nur mit ungewachsten Zitronenschalen Kuchen, Sahnespeisen oder Soßen ein herrliches Aroma verleihen. Wie macht man ungewachste Zitronen jedoch haltbar?

Im Kühlschrank verlieren Zitronen – wie fast alle Südfrüchte – ihren Geschmack. Ein bewährter Trick hilft hingegen wirklich: Lege die Zitronen in ein Wasserglas und gib einen Spritzer Zitronensaft hinzu. Auch angeschnittene Zitronen halten sich auf diese Weise sehr lange frisch.

2.) Essigbad

Generell sollte man Obst erst kurz vor dem Verzehr waschen. Viele Früchte besitzen nämlich eine natürliche Schutzschicht gegen Keime: Pflaumen und Trauben etwa verfügen über einen weißen Film. Doch gerade bei Erdbeeren und anderen Beerenfrüchten (nun gut: Erdbeeren sind eigentlich keine Beeren) kann ein kleines Bad in Essigwasser die Haltbarkeit deutlich verlängern: bei Himbeeren auf etwa 1 Woche, bei Erdbeeren sogar auf 2 Wochen!

Mische Essig und Wasser im Verhältnis 1 zu 9 und achte darauf, dass die Beeren nur vorsichtig hin und her bewegt werden, damit sie keine Druckstellen erhalten. Danach breit auf einem Küchentuch auslegen, abtropfen lassen und im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahren. Den Essig schmeckt man übrigens überhaupt nicht, so eignen sich die Beeren noch ideal für eine grandiose Fruchttorte.

3.) Folienbeutel

Bezüglich der Verwendung von Folienbeuteln gehen die Meinungen auseinander. Für die Lagerung von Obst haben sie aber unbestreitbare Vorteile. Je nach Sorte können beispielsweise Äpfel mit dieser Methode bis zu 8 Wochen frisch und knackig gelagert werden.

Früher hat man Äpfel ja gerne im Keller ausgelegt. Dabei verlieren sie allerdings Feuchtigkeit und schrumpeln. Bei der Lagerung im Folienbeutel passiert das nicht; vor allem werden jedoch der Reifeprozess und der damit verbundene Abbau wichtiger Inhaltsstoffe ausgebremst: Äpfel atmen nämlich CO2 aus, das sich im Beutel sammelt und dadurch wiederum das apfeleigene Reifehormon Ethylen hemmt.

Nach der Ernte sollten die Äpfel 2 Tage vorgelagert werden, bevor sie in die Tüte kommen. Dann lagert man sie entweder im kalten Keller oder im Gemüsefach des Kühlschranks. Dickere Gefrierbeutel sollte man mit einigen Nadelstichen perforieren. Auch bei Birnen ist der Folienbeutel-Trick anwendbar. Nur Fallobst eignet sich nicht.

4.) Trennen

Bunte Obstschalen sehen toll aus und machen große Lust, Frisches zu naschen. Zum Lagern sind sie jedoch ungeeignet. Denn es gibt Früchte, die kräftig Ethylen ausschütten und damit umliegendes Obst schneller altern lassen – und es gibt Früchte, die besonders empfindlich auf Ethylen reagieren. Manchmal handelt es sich hierbei sogar um ein und dasselbe Obst.

So empfiehlt es sich, Äpfel, Aprikosen, Bananen, Kiwis und Birnen möglichst getrennt zu lagern. Außerdem sollten die Früchte jeweils ungefähr gleich alt sein: Eine überreife Frucht steckt ihre Kameraden nämlich an. Auch Körbchen mit Beeren oder Steinobst werden am besten sofort nach dem Kauf nach faulen oder zerdrückten Früchten durchsucht.

5.) Aufhängen

Wie bei den Menschen gibt es auch beim Obst Exemplare, die empfindlicher sind, als sie aussehen. Bananen und Ananas gehören dazu. Lässt man sie auf der harten Küchenplatte liegen, bekommen sie braune Druckstellen. Darum lagert man sie lieber hängend.

Für Bananen gibt es spezielle Halterungen zu kaufen. Bei der Ananas bindet man eine Schnur um den Blattschopf und hängt sie im 10 bis 12 °C kühlen Keller auf, so bleibt sie über eine Woche lang aromatisch. Bevor man kühl gelagertes Obst isst, sollte man es freilich immer erst wieder Zimmertemperatur annehmen lassen, damit sich sein Aroma voll entfalten kann.

6.) Folie

Frischhaltefolie ist ein überraschend vielseitiger Haushaltshelfer. Selbstverständlich hilft sie auch dabei, Obst frisch zu halten. Vor allem Bananen, die ihren perfekten Reifegrad erreicht haben, bleiben länger gelb und schmackhaft, wenn man zur Adhäsionsfolie (wie sie korrekt heißt) greift.

Wickelt man das Stielende der Bananen mit Folie ein, wird das dort austretende Ethylen ausgebremst. Der Trick funktioniert allerdings nur, wenn man die Banane nicht neben einem ebenfalls Ethylen verströmenden Apfel oder einer Birne lagert.

7.) Einmachen

Nicht im engeren Sinne frisch, dafür unschlagbar haltbar macht man Obst, wenn man es wie zu Großmutters Zeiten einkocht. Zunächst kochst du dafür Schraubgläser aus und lässt sie trocknen. Fülle nun das kleingeschnittene Obst in die Gläser und gieße sie mit Wasser auf. Die verschlossenen Gläser werden dann in den Einkochtopf gestellt. Natürlich kann man Obst auch im Backofen einkochen: Dafür stellt man die Gläser auf ein tiefes, mit Wasser gefülltes Backblech und schaltet den Ofen auf 150 °C. Nach 30 bis 40 Minuten beginnen im Glas Blasen aufzusteigen – jetzt ist das eingemachte Obst perfekt.

Oder wie wäre es mit einem selbst gemachten Chutney? Das funktioniert ganz ähnlich wie das Einkochen von Marmelade, nur dass statt Gelierzucker Essig, etwas Zucker und orientalische Gewürze verwendet werden. Probier es mal aus, so ein Chutney passt perfekt zu einer sommerlichen Grillparty!

8.) Einfrieren

Frisches Obst einfach einzufrieren, um es später zu verkosten, liegt auf der Hand. Gleichwohl muss man dabei einige Dinge beachten – und nicht jedes Obst eignet sich für einen Aufenthalt im ewigen Eis!

Die Früchte sollten möglichst bald nach der Ernte eingefroren werden. Gib etwas Zucker dazu, so bleiben nicht nur die Vitamine besser erhalten, auch die Haltbarkeit verlängert sich deutlich. Vorher solltest du allerdings überreife Früchte aussortieren und Druckstellen entfernen. Steinobst – also Aprikosen, Pflaumen und Nektarinen – friert man ohne Stein ein. Beeren werden zunächst 12 Stunden lang auf einem Teller durchgefroren, bevor du sie in einen Gefrierbeutel packst. Auf diese Weise zerdrücken sie nicht und du kannst sie später portionieren.

Trauben und Wassermelonen verlieren im Tiefkühlfach leider fast vollständig ihren Geschmack. Auch Südfrüchte wie Orangen, Litschis oder Bananen mögen die Kältestarre gar nicht.

Ganz wichtig ist es, bei Obst bereits beim Einkauf immer zu frischer Ware zu greifen. Schau dir daher lieber ganz genau das Angebot an, anstatt dich strikt an deinen Einkaufszettel zu halten. Am besten, man kauft sein Obst direkt auf dem Wochenmarkt oder beim Erzeuger. Dann hat man an den bunten Früchten am längsten seine Freude.

Quelle

Gruß an die Wissenden

TA KI

 

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So werden Karotten richtig gelagert, um sie lange frisch zu halten.


Gerade erst gekauft, strotzen Karotten nur so vor Frische und Knackigkeit. Mit jedem Tag im hause verlieren sie aber etwas davon, bis oft nur noch eine schlaffe Wabbelmöhre oder im schlimmsten Fall eine mit schwarzen Flecken übersäte Gemüsemutation übrig bleibt, die zu nichts mehr zu gebrauchen ist und Ekel hervorruft. Wer folgenden Trick kennt, kann Möhren allerdings eine Verjüngungskur angedeihen lassen oder von vornherein ihren Alterungsprozess aufhalten.

Wer mag, kann die Karotten bereits schälen und halbieren, um Platz zu sparen. In jedem Fall sollte das Gemüsegrün entfernt werden, weil es der Wurzel viel Wasser entzieht. Nun werden die Möhren in einen sauberen, verschließbaren und mit Wasser gefüllten Behälter gelegt. Der obere Teil der Möhre bleibt dabei über Wasser. Perfekt eignen sich – aufgrund ihrer Höhe – ausrangierte Würstchengläser. Um bereits älteren Karotten neue Frische einzuhauchen, kann man diese in ein Glas Eiswasser legen.

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Die Karotten werden das Wasser aufnehmen und bleiben dadurch lange knackig wie am ersten Tag. Gelegentlich sollte das Wasser allerdings ausgetauscht werden, spätestens wenn es trübe wird. Auf die gleiche Weise bleibt auch viel anderes Wurzelgemüse lange frisch, z.B. Sellerie und Rote Bete.

Zu oft neigt man dazu, jedes Gemüse (und auch Obst) automatisch im Kühlschrank zu lagern. Stimmt man die Aufbewahrung allerdings aufs jeweilige Lebensmittel ab, steht langer Frische nichts im Weg.

Quelle: http://www.leckerschmecker.me/frisch-und-knackig/

Gruß an die, die es lieber knackig mögen…

TA KI

12 Dinge, die du mit Reis tun kannst, außer ihn zu essen.


In unzähligen Ländern kommt Reis täglich auf den Tisch. Hierzulande jedoch bevorzugen viele Menschen Kartoffeln oder Pasta. Dabei ist Reis nicht nur als Nahrungsmittel zu empfehlen, sondern auch als die perfekte Wurfmunition auf Frischvermählte oder als Feuchtigkeitskiller im Salzstreuer. Diese drei bekannten Methoden zur Reisverwertung sind aber noch längst nicht alle. Heute kommen 12 weitere hinzu.

Obst nachreifen

Sehr unreifes Obst wird beim Lagern in ungekochten Reis schneller reif. Beim Reifeprozess entstehen Gase, die durch den Reis am Verflüchtigen gehindert werden. Doch die Methode ist mit Vorsicht zu genießen, da das Obst so auch zu schnell reifen kann, deswegen sollte man ein- bis zweimal täglich danach sehen.

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Messer aufbewahren

Eine sehr günstige und dekorative Alternative zum Messerblock ist es, die Messer aufrecht in ein mit Reis gefülltes Gefäß zu stellen. Der Boden sollte mit einigen Schichten Wellpappe oder Ähnlichem gepolstert werden, damit weder die Messerspitzen noch das Gefäß beschädigt werden.

 

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Kleine Öffnungen reinigen

Verdreckte Kaffeekannen und Vasen sind eine echte Herausforderung beim Geschirrspülen, denn mit Schwamm und Bürste ist in den engen Öffnungen meist nicht viel auszurichten. Gib eine Handvoll Reis, Spülmittel und etwas heißes Wasser in das zu reinigende Gefäß und schwenke es hin und her. Verschließt du die Öffnungen, kannst du das Gefäß noch stärker schwenken. Dies unterstützt den Reinigungsvorgang.

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Technik retten

Sollte Technik mal aus Versehen im Wasser landen, kann sie noch gerettet werden. Das zu trocknende Teil wird in einen verschließbaren Beutel voller Reis gelegt. Davor muss es jedoch erst manuell bestmöglich getrocknet werden, und alle losen Teile, wie Akku, SIM- und Speicherkarte, müssen entfernt werden. Außerdem sollte das Gerät wenigstens 24 Stunden, besser länger, im Reis verbleiben.

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Blindbacken

Anstatt in Backgewichte zu investieren, können Tarteletts auch mit Reis „ausgehöhlt“ werden. Über den ungebackenen Teig wird ein Stück Backpapier gelegt, darauf kommt reichlich Reis. Man kann denselben Reis dafür immer wieder nutzen.

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Lufterfrischer

Für dezenten Raumduft kann man 50-100 Gramm Reis mit 10-20 Tropfen ätherischem Öl in einem offenen Gefäß mischen. Allerdings sind nur kleine Räume, wie das Gäste-WC, damit ausreichend zu erfrischen. Lässt der Duft nach, wird der Reis umgerührt.

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Öltemperatur ermitteln

Um sicher zu sein, dass das Öl zum Braten und Frittieren heiß genug ist, kann man etwas Reis hineinwerfen. Ist es zu kalt, sinkt der Reis auf den Boden. Stimmt die Temperatur, steigt er an die Oberfläche und knallt. Mit einem Abseih- oder Schaumlöffel bekommt man den Reis wieder heraus. Der frittierte Reis eignet sich außerdem als kleine Leckerei.

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Rost vermeiden

Steckt man Werkzeug kopfüber in Reis, wird es so vor Rost bewahrt. Besonders bei anhaltend hoher Luftfeuchtigkeit ist diese Aufbewahrung zu empfehlen, da der Reis die Feuchtigkeit aufnimmt.

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Kaffeemühle reinigen

Kaffeeliebhaber wissen selbstgemahlene Kaffeebohnen zu schätzen. Auch wenn Kaffeemühlen viele schwer zugängliche Ecken haben, sollten sie gelegentlich gereinigt werden, denn auch in Kaffeebohnen sind Öle enthalten, die mit der Zeit ranzig werden können. Reiskörner haben die perfekte Größe und Festigkeit, um die Mühle zu reinigen. Führe einen Mahlgang mit Reis statt Kaffeebohnen durch. Im Anschluss werden die Teile mit einem Pinsel saubergebürstet. Gewürzmühlen können so ebenfalls gereinigt werden.

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Wärmekissen herstellen

Mit Reis gefüllte Stoffkissen eignen sich hervorragend als individuelle und günstige Wärmekissen. So kann man auch Stoffreste sinnvoll verwerten. Noch schneller geht es, wenn man eine Socke mit Reis füllt. Vor dem Benutzen wird das Wärmekissen 30 Sekunden in der Mikrowelle erhitzt.

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Spielzeug für Haustiere

Auf dieselbe Weise können Tierspielzeuge hergestellt werden. Dafür sollte jedoch sehr dicker, robuster Stoff gewählt werden, und die Nähte müssen besonders fest vernäht sein. Für Katzen kann das Spielzeug zusätzlich mit getrockneter Katzenminze befüllt werden.

Selbstgemachte Rasseln

Reis ist außerdem das perfekte Füllmaterial für Maracas, damit man dem Traum der eigenen Band etwas näher kommt. Dafür können kleine Dosen oder leere Überraschungseier gefüllt werden. Klebt man sie zwischen zwei Plastiklöffel, hat man sogar noch einen praktischen Griff.

Ob du auf der nächsten Hochzeit wieder mit Reis wirfst, solltest du dir nun nochmal gründlich überlegen. Schließlich wäre das schon fast pure Verschwendung, wo so viel Gutes in den weißen Körnern steckt. Vielleicht nimmt man stattdessen lieber zarte Rosenblüten, denn die sind nicht nur viel romantischer, sondern flattern gleichzeitig so hübsch im Wind.

Quelle: http://www.genialetricks.de/gekoerntes-multitalent/

Gruß an die Erfinderischen

TA KI

Aufkleber auf Obst und Gemüse: die Bedeutung der Codes.


Jeder von uns hat beim Einkaufen auf zahlreichen Obst- und Gemüsesorten schon mal kleine Aufkleber gesehen. Die wenigsten Konsumenten wissen jedoch, was diese bedeuten. Dabei ist es durchaus wichtig, denn an ihnen kann man erkennen, ob das Lebensmittel ökologisch angebaut oder gentechnisch verändert wurde.

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Sind die Aufkleber giftig? 

Die erste Frage, die du dir stellst, ist vielleicht, ob die Aufkleber als solche schon gesundheitlich bedenklich sind. Schließlich könnten ja Schadstoffe in das Lebensmittel gelangen, wenn der Aufkleber direkt auf der essbaren Schale klebt, wie das z.B. beispielsweise beim Apfel der Fall ist. Doch hierbei besteht kein Grund zur Sorge. Bei den Etiketten handelt es sich grundsätzlich um lebensmittelechte Aufkleber. In Deutschland werden diese gemäß der Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung (LMKV) überprüft. Damit soll sichergestellt werden, dass keine für die Gesundheit gefährlichen Stoffe in die Lebensmittel gelangen. Die Etiketten werden mit einem ungiftigen Naturkleber befestigt, der sich leicht wieder abwaschen lässt.

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Was bedeuten die Codes auf den Lebensmitteletiketten? 

Mithilfe der PLU-Codes (PLU = „price look-up“) können die Herkunft und der Produkttyp einer Obst- oder Gemüsesorte genau identifiziert werden. Dies geschieht mithilfe von 4- bis 8-stelligen Nummern. Die Nummerierung wird durch die International Federation for Produce Standards (IFPS) vergeben. Diese Nummern helfen dabei, einzelne Obst- und Gemüsesorten voneinander zu unterscheiden, da für diese, je nach Qualität, natürlich auch unterschiedliche Preise verlangt werden. Doch der PLU-Code gibt auch noch weitere Informationen über das Lebensmittel preis: Die erste Ziffer steht nämlich für die Anbaumethode.

  • Code ist vierstellig und beginnt mit 3 oder 4 

Das bedeutet, dass das Obst (oder Gemüse) unter Einsatz von Kunstdünger erzeugt wurde.  

  •  Code ist fünfstellig und beginnt mit 8 

Daran erkennst du sofort gentechnisch veränderte Produkte. Jedoch ist die Kennzeichnung mit der 8 am Anfang keine Pflicht, sodass auch Produkte ohne diese Nummer gentechnisch verändert sein können. 

  • Code ist fünfstellig und beginnt mit 9 

Hierbei handelt es sich um ein ökologisches Produkt, das ohne die Verwendung von Pestiziden und/oder Dünger angebaut wurde.

Flickr/Tom Magliery

Manchmal befindet sich jedoch auch ein Logo oder der Name der Sorte auf dem Etikett. Oft ist dies bei teureren Lebensmitteln mit Bio-Kennzeichnung der Fall.

Wenn du besonders auf die Qualität von Obst und Gemüse achten möchtest, solltest du also einen Blick auf den Aufkleber werfen. Darauf sollte sich ein Bio-Logo befinden oder ein Code, der mit der Nummer 9 beginnt. Somit bist du auf der sicheren Seite. Allerdings wird das Produkt etwas teurer sein. Du solltest daher entscheiden, wie viel Geld dir deine Gesundheit wert ist.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/code-obst/

Gruß an die Wissenden

TA KI

Die 9 stärksten Gesundheitseffekte von Grünen Smoothies


 

Grüne Smoothies

 

Die Wirkung und 10 Vorteile des süß-grünen Zaubertrunks für mehr Gesundheit und Wohlbefinden!

Was sind grüne Smoothies?

Grüne Smoothies sind fein pürierte Zaubertrunks aus einem Standmixer. Sie bestehend aus süßen Früchten, kraftvollem Pflanzengrün wie Salat oder Spinat und sauberem Wasser. Die Früchte verleihen dem Smoothie den angenehm süßen Geschmack und durch das Pflanzengrün erhält er seine magisch-grüne Farbe. Bei der Zubereitung verwendet man die ganze Frucht, manchmal auf mit Schale und Kerngehäuse. Dadurch entsteht um einiges weniger Abfall als im Vergleich zu Säften.

Die Magie kommt also vom Pflanzengrün, denn es enthält besonders viele Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundären Pflanzenstoffe. In der Vergangenheit wurde die bereits die Wichtigkeit der Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente unterschätzt. Die sekundären Pflanzenstoffe wie Chlorophyll, der grüne Pflanzenfarbstoff, liefern ebenfalls einen wichtigen Beitrag zu Gesundheit und Wohlbefinden.

Durch die Zubereitung in einem leistungsstarkem Standmixer erhält der grüne Smoothie eine besonders sämige (engl. “smooth”) Konsistenz. Die Pflanzenfasern werden dabei fein aufspalten, wodurch das typisch „weiche“ Gefühl auf der Zunge entsteht. Außerdem wird die Nährstofffreisetzung durch das Mixen optimiert.

 

Wer hat es erfunden?

Victoria Boutenko „erfand“ die magischen grünen Smoothies im Jahr 2004 und wird als die Mutter der grünen Smoothies bezeichnet.

Victoria Boutenko

Sie kommt aus Russland und wanderte 1990 mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in die USA aus. Weil die gesamte Familie unter schweren chronischen Krankheiten und Übergewicht litt, die durch die durch die Schulmedizin nicht geheilt oder gelindert werden konnten, stellte sie ihre Ernährung auf vegane Rohkost um.

Im Jahr 2004 verbesserte sich der Gesundheitszustand der Familie nicht mehr weiter. Sie begann zu forschen und studierte dabei die Ernährungsgewohnheiten der Schimpansen. Dabei entdeckte sie, dass sich die Gene von Menschen und Schimpansen ungefähr zu 99,4% gleichen. Die in der Wildnis lebenden Affen waren allerdings nicht von Zivilisationskrankheiten betroffen. Erst die in der Gefangenschaft lebenden Tiere entwickelten die klassischen Symptome der modernen Zivilisationserkrankungen. Ihre Schlussfolgerung war: Es muss an der Ernährung liegen, denn frei lebende Schimpansen essen verhältnismäßig viel Pflanzengrün. Dabei arbeiten sie mit einem Trick. Sie wickeln Blätter um die Bananen, um so das Blattgrün schmackhafter zu machen. Dieses Prinzip probierte Victoria Boutenko ebenfalls aus und mixte Früchte gemeinsam Pflanzengrün. Der grüne Smoothie war somit im Jahr 2004 geboren.

Heute arbeitet Victoria Boutenko als Autorin, Lehrerin, Erfinderin, Forscherin und Künstlerin.

 

Pflanzengrün: Die kraftvollste aller Zutaten!

Pflanzengrün Salat Spinat

Was macht den grünen Smoothie zum Zaubertrunk? Es ist das Pflanzengrün! Also zum Beispiel Salate, Spinatgemüse wie Babyspinat oder Mangold, Kohlgemüse wie Grünkohl oder Schwarzkohl, Blätter von Bäumen oder Sträuchern oder Wildkräuter. Dieses einfache “Grünzeug” und vermeintliche Nahrungsmittel der Armen und Tiere sind die Lebensmittel mit der höchsten Nährstoffdichte auf unserem Planten. Gemessen an seinem Energiegehalt (Kalorien), enthält Pflanzengrün sehr viele Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe, sogenannte Vitalstoffe oder auch Mikronährstoffe.

Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) empfiehlt fünf Portionen Obst und Gemüse / Tag, um eine ihrer Meinung nach ausreichende Versorgung sicher zu stellen. Das sind etwa 400 g Gemüse oder 250 g Obst täglich.

Eine Tagesration entspricht dabei

  • einem Apfel,
  • zwei Handvoll Beeren,
  • zwei Handvoll Salat,
  • zwei Handvoll Kohl
  • drei Strauchtomaten.

Eine Untersuchung aus dem Jahr 2014 vom University College London rät im „Journal of Epidemiology and Community Health“ sogar zu sieben oder mehr Portionen pro Tag. Das Ergebnis: Die Probanden, die sieben oder mehr Portionen Gemüse und Obst verzehrten, hatten ein um 42 Prozent niedrigeres Sterberisiko bei allen gesundheitlich bedingten Sterbeursachen. Die Wahrscheinlichkeit, vorzeitig an Krebs oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben, scheint also sinken, je mehr Obst und Gemüse man isst.

Das Tolle ist: Durch den Konsum von nur 1 Liter grünen Smoothie kannst du bereits 4 Portionen Obst und Gemüse zu dir nehmen. Du müsstest als nur noch 1 Portion über den restlichen Tag essen um die Empfehlung der deutschen Gesellschaft für Ernährung erfüllen. Das soll jetzt kein Freifahrtschein für andere ungesunde Mahlzeiten sein, aber für mich persönlich sind grüne Smoothies der einfachste, schnellste und leckerste Weg um seinen Obst- und Gemüsekonsum zu steigern.

 

Die magische Grüne-Smoothies-Formel

Grüne Smoothies Formel Konzept

Wie funktionieren jetzt grüne Smoothies? Das Konzept ist leicht verständlich und einfach zu merken. Man stellt sich einen Mixerbehälter vor.

Die untere Hälfte füllt man mit Früchten und die obere Hälfte mit Pflanzengrün (Salat oder Spinat). Abschließend gießt man Wasser auf, bis die Früchte unter Wasser stehen.

Danach ergibt sich folgendes Gewichtsverhältnis:

  • ca. 500g Früchte (2-3 ganze Früchten)
  • ca. 100-120g Pflanzengrün (2 große Handvoll)
  • ca. 350ml Wasser (1 Glas)

Dadurch erreicht man eine cremige Konsistenz und der grüne Smoothie schmeckt supersüß und sehr lecker.Dies ist hilfreich, wenn man den bitteren Geschmack des Salates noch nicht gewohnt ist.

(…)
 

Der Mixer-Effekt und der Mythos von 30.000 Umdrehungen!

Welchen Einfluss hat das Mixen auf die Nährstofffreisetzung? Und benötigt man unbedingt einen Hochleistungsmixer mit über 30.000 Umdrehungen um in den Genuss der gesundheitlichen Wirkung zu kommen?

Fest steht: Manche Karotinoide (eine Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe) wie Beta-Carotin aus Karotten, Kürbis oder Süßkartoffeln, Lycopin aus Tomaten oder Chlorophyll aus dem Pflanzengrün können als mikroskopisch kleine Kristalle von Zellwänden eingeschlossen sein. Für den Körper sind sie nur verfügbar, wenn sie aufgeschlossen werden. Das geschieht durch Kauen, Kochen und/oder Mixen.

Chlorophyll

Wer ordentlich kaut trägt wesentlich zur Freisetzung zusätzlicher Nährstoffe bei. Allerdings nicht nur das Kauen sondern auch das Zerhacken von Spinat mit dem Messer hat einen positiven Effekt auf die Aufnahme von Folsäure hat. Das ist ein Vitamin, das für Frauen mit Kinderwunsch oder in der Schwangerschaft sehr wichtig ist.

Kann es also sein, dass mehr Nährstoffe zur Aufnahme bereit stehen, wenn wir die Nahrung vorher in einem Mixer zerkleinern? Die Antwort ist: Manchmal ja und manchmal nein.

Der Wissenschaftler Dr. Michael Greger erklärt in einer Reihe von Videos im Internet, warum grüne Smoothies so gesund sind. In einem erklärt er abschließend: „Blending vegetables – raw or cooked – into soups, sauces or smoothies can maximize nutrient absorption.“ In einem weiteren Video erklärt der Experte: „Chewing is good, but blending is better, in terms of digestive efficiency and absorbing nutrients.“ Die sinngemäße Übersetzung lautet: Das Pürieren von Gemüse, egal ob roh oder gekocht, für Suppen, Soßen oder Smoothies kann die Nährstoffaufnahme verbessern.

Dr. Michael Greger

Denn nach dem Kauen sind die Nahrungsteilchen immer noch zwei Millimeter groß und größer. Die enthaltenen Pflanzenzellen darin sind jedoch oft kleiner, nämlich im Durchschnitt nur etwa 0,1 Millimeter groß. Ein 40-Sekunden-Mixvorgang kann dafür sorgen, die Nahrungsteilchen auf ein subzelluläres Level aufzuspalten, sprich die Nahrungsteilchen im Smoothie sind dann kleiner als die Pflanzenzellen. So steht dem Körper ein Maximum an aufgeschlossenen Nährstoffen zur Aufnahme bereit.

Hier ein erfundenes Beispiel zum besserem Verständnis. Nehmen wir an 100g Spinat enthält 100mg Chlorophyll-a.

  • Durch 10 Mal Kauen werden 50mg Chlorophyll-a freigesetzt.
  • Durch 35 Mal Kauen werden 70mg Chlorophyll-a freigesetzt.
  • Durch Mixen mit einem Haushaltsmixer werden 90mg Chlorophyll-a freigesetzt.
  • Durch Mixen mit einem Hochleistungsmixer werden 98mg Chlorophyll-a freigesetzt.

Das Fazit: Aus der gleichen Menge an Früchten und Gemüse steht deinem Körper dann mehr Chlorophyll-a zur Aufnahme bereit. Das große Aber ist: Nicht bei allen Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen tritt dieser Effekt ein. Für manche Vitamine wie Vitamin-C spielt es keine Rolle für andere wie zum Beispiel Chlorophyll eine große Rolle. Die Gegner der grünen Smoothies behaupten der Mixer Effekt ist ein Blödsinn und berufen sich auf die Vitamine, wo es keine Rolle spielt und die Befürworter der grünen Smoothies berufen sich auf das Chlorophyll. Die Wahrheit liegt wie immer irgendwo in der Mitte. Fest steht, du kannst tatsächlich die Freisetzung mancher Nährstoffe maximieren und es spielt keine so große Rolle, ob du dabei mit einem Haushaltsmixer und Hochleistungsmixer mixt.

Und dann wäre dann noch die Frage wie viel schlussendlich von deinem Körper aufgenommen, wozu es leider kaum wissenschaftliche Literatur gibt. Wir dürfen auf weitere Forschungsergebnisse zu diesem Thema gespannt sein.

Am wichtigsten ist, dass du generell mehr Obst und Pflanzengrün zu dir nimmst, egal ob gut gekaut oder gemixt!

Quelle: http://www.gruene-smoothies.info/gruene-smoothies/

Die 9 stärksten Gesundheitseffekte von Grünen Smoothies

Fühlst du dich müde und energielos? Würdest du gerne ein paar Kilos abnehmen? Willst du deine aktuellen gesundheitlichen Beschwerden lindern? Willst du deine Ernährung umstellen um schwerwiegende Zivilisationskrankheiten zu vermeiden? Dann lies dir diese 9 Gesundheitseffekte durch um dich zum Konsum von Grünen Smoothies zu motivieren!

 

1. Grüne Smoothies helfen dir beim Abnehmen

Der vermehrte Konsum von Obst und Blattgemüse, mit weniger Kalorien und mehr Nährstoffen, führt zu einer negativen Kalorienbilanz. Das heißt, du verbrauchst mehr als du isst und dadurch fangen die Pfunde an zu purzeln (vor allem wenn du damit eine Hauptmahlzeit ersetzt).

 

2. Grüne Smoothies geben dir Energie

Durch die Früchte erhält dein Körper schnell verwertbaren, natürlichen Zucker, den dein Gehirn benötigt, um konzentriert zu arbeiten. Allerdings ist der Anstieg und der Abfall bei weitem nicht so drastisch wie bei Mehlspeisen oder anderen Süßigkeiten, denn Grüne Smoothies enthalten viele Ballaststoffe, die den Anstieg und Abfall des Blutzuckerspiegels sanft abdämpfen.

 

3. Grüne Smoothies geben dir Klarheit und Leichtigkeit

Fühlst du dich antriebslos, betrübt, unmotiviert oder sogar ein wenig depressiv? Deinem Körper fehlen wichtige Mikronährstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe, Enzyme und sekundäre Pflanzenstoffe. Diese sorgen dafür dass der Hormonhaushalt im Körper optimal funktioniert. Grüne Smoothies klären also deine geistigen Wolken und sorgen für Sonnenschein in deinem Körper. Du fühlst dich klarer und leichter nach dem Konsum Grünen Smoothies!

 

4. Grüne Smoothies lassen dein Verlangen nach Süßigkeiten, Kaffee und anderem Fast Food verschwinden

Wenn du häufig minderwertige Nahrung konsumierst wird dein Verlangen nach minderwertiger Nahrung immer größer. Du begibst dich in eine Abwärtsspirale, die langfristig zu mehr Kilos, weniger Bewegung, schlechterer Grundstimmung und mehr gesundheitlichen Beschwerden führt. Grüne Smoothies helfen dir aus dieser Abwärtsspirale auszubrechen und deine Gesundheit in eine Aufwärtsspirale zu verwandeln. Das Verlangen nach gesunder Ernährung wird steigen, weil du am eigenen Leib spürst, wie gut sich frische, vitalstoffreiche Lebensmittel in deinem Körper anfühlen.

 

5. Grüne Smoothies verbessern die Haut und reduzieren langfristig Akne und Mitesser

Denn Grüne Smoothies regen deine Ausscheidungsorgane an, vor allem wenn du auch bitteres Blattgemüse einbaust. Dein Körper muss dadurch nicht deine Haut als Notfall-Ausscheidungsorgan verwenden. Pickel oder Ausschläge sind zum Beispiel ein Zeichen dass dein Darm, die Nieren, die Leber und die Lunge überlastet sind.

 

6. Grüne Smoothies reduzieren Falten

Die Früchte im Grünen Smoothie enthalten viel Wasser. Außerdem enthält das Grüne Blattgemüse gesunde Fette (wenn auch in geringen Mengen) die aber ausreichen um gemeinsam mit dem Wasser deiner Haut Feuchtigkeit zu spenden und die Spannkraft zu verbessern.

 

7. Grüne Smoothies verbessern deine Verdauung

Die Bitterstoffe harmonisieren deine Magensäureproduktion, was im Allgemeinen deine Verdauungskraft im Magen erhöht und dazu führt, dass weniger Unverdautes in den Darm gelangt. Die Ballaststoffe fördern ein positives Bakterienklima im Darm, was wiederum eine starke positive Auswirkung auf dein Immunsystem hat. Die Stärke deines Immunsystem hängt wesentlich von einer gesunden Darmflora ab. Darmablagerungen lösen sich nach und nach auf und aus dem Körper ausgeschieden. Dies erhöht die Nährstoffaufnahme über die Darmzotten, dein Körper kann so mehr Nährstoffe aus der Nahrung wirklich verwerten.

 

8. Grüne Smoothies reduzieren das Risiko von ernsthaften Erkrankungen

Es ist bekannt dass ein vermehrter Verzehr von Obst und Gemüse dein Risiko auf die Zivilisationserkrankungen wie Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs, Diabetes uvm. wesentlich reduziert.

 

9. Grüne Smoothies reduzieren deine gesundheitlichen Beschwerden

Egal welche gesundheitlichen Beschwerden dich im Moment plagen, Grüne Smoothies helfen dir unterstützend um die Beschwerden nach und nach zu lindern. Gib dem Körper natürliche, unbehandelte, frische Lebensmittel, die ihm helfen sich selbst schneller zu heilen!

Quelle: http://www.gruene-smoothies.info/die-9-staerksten-gesundheitseffekte-von-gruenen-smoothies/

Gruß an die Natur

TA KI

 

Eisenmangel – Das unerkannte Menschheitsleiden


Es gibt eine Krankheitsursache, an der heute etwa zwei bis vier Milliarden Menschen leiden, ohne es zu wissen. Sie leiden, weil die Schulmedizin größtenteils noch nicht in der Lage ist, sie auszumachen. Denn eigentlich wäre sie ganz leicht und innerhalb von Wochen heilbar!

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Erschwerend kommt hinzu, daß sich die Krankheit in einer Vielzahl von scheinbar nicht zusammenhängenden Symptomen präsentiert, die größtenteils selbst ein Etikett tragen. „Burn Out“ zum Beispiel. Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom. Depression. Chronische Müdigkeit. Aber auch Nervosität und Konzentrationsstörungen gehören zu den Symptomen, genauso wie körperliche und psychische Erschöpfungszustände, verminderte physische und psychische Belastbarkeit, Herzklopfen, Migräne, Schwindel, Kältegefühl und Atemnot bei körperlicher Anstrengung; ferner schmerzhafte Nackenverspannungen, Schlafstörungen, Haarausfall und Nagelbrüchigkeit.

„Es ist mir alles zuviel. Ich bin erst 32jährig und meine Batterien sind leer, ich könnte immer einschlafen. Oft fühle ich mich grundlos niedergeschlagen und mein Selbstwertgefühl ist im Keller. In letzter Zeit vertrage ich die Kinder nicht mehr, es herrscht eine Unruhe in der Familie, weil ich keine Nerven mehr habe. Es tut mir ja so leid; ich wünschte mir, es wäre anders. Mittlerweile kann ich nachts nicht mehr gut schlafen, so daß ich am Tag erst recht kaputt bin und sogar tageweise nicht mehr arbeiten kann. Ich hoffe, es gibt deswegen keine Kündigung. Mein Chef fragt mich, was ich habe. Was soll ich antworten?“ Die Klage der jungen Frau ist heute exemplarisch für zahllose Tausende von Frauen, die, ohne zu wissen warum, sich in derselben Müdigkeitsfalle verfangen haben. Alles funktioniert wie geschmiert, und auf einmal fühlt man sich, als ob die Batterien vollkommen leer wären.„Der Besuch beim Hausarzt war geradezu frustrierend“, klagt die junge Frau. „Nach einer ausführlichen körperlichen Untersuchung und Blutentnahme wurde mir ein an sich erfreuliches Resultat mitgeteilt: Ich sei gesund. Kein Organschaden, keine Blutarmut, keine Schilddrüsen-Unterfunktion oder sonst was. Schön. Dennoch wäre es mir lieber gewesen, man hätte etwas gefunden. Irgend etwas macht mich doch krank!“ Schließlich erhält die Patientin vom Arzt antidepressiv wirkende Psychopharmaka, die sie widerwillig schluckt. „Ich verstehe die Welt nicht mehr. Weshalb bin ich zum ‚Psycho’ geworden? Innerhalb von sechs Monaten!“ Trotz aller Psychopillen bricht sie beim Joggen nach fünf Minuten schon fast zusammen. Eine Schlafkur und eine einwöchige Arbeitspause tragen nichts zur Verbesserung ihres Zustandes bei. Ihre Selbstsicherheit schwindet, genauso wie die Lust aufs körperliche Zusammensein mit ihrem Mann – was schließlich auch die Ehe belastet.

Auch ein zweiter konsultierter Arzt findet nichts Konkreteres als einen „körperlichen und seelischen Erschöpfungszustand“. Die Patientin klagt sich selber an – „andere haben ja auch Kinder und arbeiten – und denen geht es gut!“

Also ist sie einfach ein Weichei. Und ein Weichei, das seine Selbstachtung wiedergewinnen möchte, macht sich hart. „Durchziehen“, heißt die Parole. So leben, als ob nichts wäre. „Mein Wille überredet den bleischweren Körper, am Morgen aufzustehen, beim Autofahren nicht einzuschlafen und beim Job nicht griesgrämig zu wirken.“ Doch nach wenigen Wochen schon merkt sie, daß sie ein falsches Spiel treibt: „Jetzt leide ich zusätzlich zu den altbekannten Beschwerden auch noch an Nacken- und Kopfschmerzen. Oft habe ich ein Schwindelgefühl und muß mich am Bürotisch festhalten, um nicht umzufallen. Um Gottes Willen, jetzt bin ich aber wirklich krank!“, schaudert es sie. Ein Gutes wird ihr Zustand aber bestimmt haben: Er ist jetzt so schwerwiegend, daß er zweifellos diagnostizierbar ist.

Doch der Arzt ist genauso ratlos wie zuvor. Verschreibt ihr Physiotherapie gegen die Nackenschmerzen. „Neun Behandlungen vergingen, ohne daß sich meine Schmerzen gebessert hätten. Langsam bin ich der totalen Verzweiflung nahe und muß oft heulen.“ Derweil sich die Familie immer mehr Sorgen um sie macht.

Doch dann – endlich – kam der Wendepunkt. Der dritte Arzt erkannte schließlich, woran die Patientin litt – beziehungsweise, was ihr fehlte: Eisen. Wie das; wo doch die früheren Ärzte mit ihren Bluttests nicht darauf gestoßen waren?

Das Problem liegt darin, daß die Schulmedizin viel zu geringe Eisenwerte noch als Normalwerte deklariert. Je nach Ort und Krankenhaus werden Patienten mit einem Ferritinwert von 20 oder 30 Nanogramm Eisen pro Milliliter Blut als ausreichend mit Eisen versorgt betrachtet. Ein gesunder Mensch verfügt jedoch über einen Eisenwert von 200 bis 300 Nanogramm pro Milliliter Blut! Nachdem die Patientin vier Eisen-Infusionen innerhalb von zwei Wochen erhalten hatte, war sie – oh Wunder – auf einmal wieder fit wie in alten Tagen.

„Ich empfinde es als eine Frechheit, mich zum ‚Psycho’ zu stempeln und mir Antidepressiva zu verabreichen, anstatt mir das fehlende Eisen zu geben. Ich hatte einer gelben Pflanze geglichen, deren Erde trocken war. Sie konnte nicht mehr richtig gedeihen. Ich hatte leidend am Leben vorbei gelebt, fast ein Jahr lang. Wie muß es den vielen Frauen ergehen, die jahrelang auf diese Weise falsch behandelt werden? Schließlich gibt man dem trockenen Pflänzchen auch keine Psychopharmaka, sondern Wasser. Weshalb dann gaben mir die ersten Ärzte nicht mein ‚Wasser’, sondern Psychopharmaka?“

Im Kern des Blutes

Es ist das Eisen, das unser Blut rot färbt. Das Hämoglobin, der rote Blutfarbstoff, der ein komplexes Eiweißmolekül ist, enthält ein zentrales zweiwertiges Eisenatom. Dieses Molekül ist für den Transport des Sauerstoffs von der Lunge in die Zellen verantwortlich. Das Hämoglobin enthält etwa 71 Prozent des im Körper gespeicherten Eisens, das Myoglobin (Muskeleiweiß zur Sauerstoffspeicherung) um die 10 bis 12 Prozent; die restlichen 10 bis 15 Prozent befinden sich im Ferritin, einem speziellen Eisenspeichereiweiß. Ein gesunder Durchschnittserwachsener trägt etwa 3,5 bis 5 Gramm Eisen in sich.

Eisen bildet jedoch nicht nur Blut, vielmehr benötigen weitere 180 (!) Körperfunktionen Eisen. Beispielsweise die Hormonbildung in den Drüsen oder die Energiebildung in den Zellen. Ein Eisenmangel kann durch die Drosselung der Hormonbildung zu Depressionen oder Schlafstörungen führen. Zuwenig Eisen kann infolge der verminderten Energiebildung in den Zellen Erschöpfungszustände oder Konzentrationsstörungen hervorrufen.

Das Knochenmark eines erwachsenen Mannes bildet durchschnittlich 150 Milliarden rote Blutkörperchen am Tag! In jedes neue Blutkörperchen werden dabei 300 Millionen Moleküle Hämoglobin mit Eisen als zentralem Bestandteil eingebaut. Nach etwa 120 Tagen werden die roten Blutkörperchen in der Milz und der Leber abgebaut. Das frei werdende Eisen steht dann dem Eisen-Kreislauf wieder zur Verfügung. Über Darm, Niere und Haut verliert der Körper jedoch täglich etwa ein Milligramm Eisen. Bei Frauen kommen noch Verluste von täglich ein bis zwei Milligramm hinzu, da sie jeden Monat bei der Menstruation Blut verlieren. Um den benötigten Eisenbestand aufrechtzuerhalten, muß dem Körper also von außen eine entsprechende Menge Eisen zugeführt werden. Und da nur ein Bruchteil der in den Lebensmitteln enthaltenen Eisenmenge vom Körper aufgenommen wird, liegt die empfohlene Zufuhr für Männer und nicht menstruierende Frauen bei 10 Milligramm täglich, bzw. bei 15 Milligramm täglich bei Frauen im Menstruationsalter.

Vor allem Frauen weisen heute zu niedrige Eisenwerte auf. Immerhin bluten sie im Laufe ihres Lebens zusammengenommen während rund fünf bis zehn Jahren! Offensichtlich verlieren sie mehr Eisen, als sie wieder zuführen. Frauen im Menstruationsalter benötigen deshalb täglich die erwähnte Zufuhr von 15 Milligramm Eisen aus der Nahrung – gleichviel wie Kinder. Am meisten brauchen sportlich aktive Frauen und Schwangere (30 mg/Tag), dann folgen junge Mädchen, stillende Mütter und sportlich aktive Männer (20 mg), während erwachsene Männer und Menschen über fünfzig in der Regel nur 10 Milligramm benötigen. Eine Ausnahme bilden Senioren; je nach Gesundheitszustand sollten sie ihrem Körper 15 bis 39 mg Eisen täglich zuführen.

Das ist allerdings leichter gesagt als getan. Der Körper kann nämlich nur etwa ein Zehntel des gegessenen Eisens verwerten. Eisen aus Fleisch oder Fisch kann er besser aufnehmen als solches aus Pflanzen; Vitamin C vereinfacht jedoch die Aufnahme pflanzlichen Eisens.

Man unterscheidet zwei Formen von Eisen: Sogenanntes zweiwertiges Eisen befindet sich in der sauerstofftransportierenden Hülle der roten Blutkörperchen (Hämoglobin) und im Sauerstoffspeicher von Muskelgewebe (Myoglobin). Es wird vom Körper gut aufgenommen. Dreiwertiges Eisen befindet sich in Pflanzen – also Gemüse, Salaten und Obst, sowie als Speichereisen („Ferritin“) im Muskelgewebe. Es muß erst zu zweiwertigem Eisen reduziert werden und kann daher im Darm schlechter aufgenommen werden, was bedeutet, daß man wesentlich größere Mengen an eisenhaltigen Nahrungsmitteln zu sich nehmen muß, wenn man sich ausschließlich vegetarisch ernährt. Gut ist, wenn man gleichzeitig Vitamin C zu sich nimmt, welches die pflanzliche Eisenaufnahme erleichtert. Eisenhemmer sind jedoch Milch- und Sojaprodukte, sowie Eier. Viel Eisen enthält rotes Fleisch (am allermeisten Schweineleber!). Aber auch Wurstwaren, Amaranth, Haferflocken, Brot, Gemüse (vor allem Spinat, Schwarzwurzel und Hülsenfrüchte) sind gute Eisenlieferanten.

Wer diese Nahrungsmittel eher selten zu sich nimmt – und viele Menschen essen heutzutage viel weniger rotes Fleisch als noch vor einer Generation – der leert mit großer Wahrscheinlichkeit seinen Eisenspeicher. Auch die zunehmende Sportlichkeit der Bevölkerung ist eine Herausforderung für den Eisengehalt. Der hohe Sauerstoffverbrauch bei anstrengenden sportlichen Tätigkeiten kann nämlich ebenfalls zu einem Eisenmangel führen. Operationen und Unfälle mit hohem Blutverlust, Blutspenden und Geburten sind neben der Menstruation Situationen, bei denen über das Blut viel Eisen verloren geht, das erst wieder von außen zugeführt werden muß.

Bei verringerter Darmdurchblutung, sowie bei Magen- und Verdauungsproblemen, kann der Körper nicht mehr genug Eisen aufnehmen. Auch Hormonstörungen, Infektionen, Rheuma, Krebs, Leber- oder Nierenerkrankungen können zu einem Eisenmangel führen.

Manche Ärzte empfehlen, Eisen in Form von Schüsslersalzen zuzuführen: Bei „normalem“ Eisenmangel Ferrum phosphoricum D 12, und bei besonders gravierenden Fällen, wo schon körperliche Symptome wie Burn Out oder Chronische Müdigkeit vorliegen, Ferrum phosphoricum D 6. Eisentabletten eignen sich weniger. Die Erfahrung zeigt, daß sie über den Darm nur sehr schlecht aufgenommen werden können, gleichzeitig aber oft unangenehme Verstopfungen verursachen.

Zudem, so der Schweizer Arzt Beat Schaub, liegt oft ein so gravierender Eisenmangel vor, daß er mit Tabletten gar nicht mehr zu beheben ist. Schaub gilt als einer der „Entdecker“ des Eisenmangelsyndroms. Der 1956 geborene Arzt, der nach seinem Medizinstudium auch noch ein Homöopathiestudium an der Universität Freiburg im Breisgau absolvierte, untersuchte mit einer Gruppe von Basler Ärztinnen und Ärzten Mitte der Neunziger Jahre, weshalb immer mehr Patienten über Müdigkeit und Erschöpfung klagten. „Wir haben damals aufgelistet, was man bei einem daran leidenden Patienten alles abklären müßte, um an die Ursachen zu kommen. Und da stießen wir auch auf die theoretische Möglichkeit des Eisenmangels. Später habe ich das zwar intuitiv, aber doch sehr bewußt wieder aufgegriffen. Und da fand ich tatsächlich einen Kausalzusammenhang. Eine spezielle Software erlaubte es mir nämlich mittlerweile ziemlich exakt, Korrelationen zwischen ganz bestimmten Laborwerten und den verschiedensten Befindlichkeiten auszuweisen.“

Zwei bis vier Milliarden Betroffene!

Gegenwärtig leiden weltweit 1,5 Milliarden Menschen unter einer Eisenmangel-Anämie, die damit die häufigste Mangelerkrankung ist. Wobei der Körper erst im allerhöchsten Notfall mit einer Blutarmut reagiert. Solange es irgend geht, sichert er mit den Eisenbeständen, die er noch hat, den Transport des Sauerstoffs. Gehen diese zur Neige, alarmiert er mit einer Anämie. Den zuvor sich leerenden Eisenspeicher meldet er durch eine ganze Reihe von Symptomen: andauernde Müdigkeit; allgemeine Abnahme der körperlichen und geistigen Leistungskraft; Vergeßlichkeit; Konzentrationsstörungen; Nervosität, innere Unruhe; Appetitlosigkeit; Magen-Darm-Störungen; Atemnot; Herzbeschwerden; Schwächeanfälle; erhöhte Infektanfälligkeit; blasse, spröde, trockene Haut; brüchige, abgeflachte Fingernägel; rissige Lippen; starker Haarausfall, stumpfes, gespaltenes Haar; Kopfschmerzen; Halsschmerzen; Schluckbeschwerden; Nachlassen der Muskelkraft, Atemnot bei Belastung; Schwindel, Schwächeanfälle; Reizbarkeit, Vergeßlichkeit, sowie Schlafstörungen. Auch der Chronischen Müdigkeit oder dem Restless Legs-Syndrom (unruhige, zuckende Beine), sowie der Fibromyalgie kann ein Eisenmangel zugrunde liegen. Der Mediziner Beat Schaub schätzt die Zahl der von Eisenmangel betroffenen Menschen auf zwei bis vier Milliarden weltweit!

Die Auswirkungen eines Eisenmangels sind in jeder Altersgruppe gravierend. Eine Muskel- und/oder Konzentrationsschwäche, wie sie bei älteren Menschen häufig auftritt, kann als Ursache einen Eisenmangel haben – das Blut transportiert nicht mehr genügend Sauerstoff. Man fühlt sich apathisch, wird kontaktscheu, jedes Treppensteigen wird zur Qual. Die Blutgefäße versuchen, den Sauerstoffmangel wettzumachen, indem sie sich erweitern. Das kann wiederum zu Herz- und Kreislaufproblemen führen.

Untersuchungen zeigen, daß alte Menschen mit Eisenmangel eher einen Krankenhausaufenthalt riskieren, und früher ins Altenheim müssen.

— Ende des Artikelauszugs —
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Gruß an die Wissenden
TA KI

Verbände fordern Zucker-Steuer


Immer mehr Menschen in Deutschland erkranken an Diabetes. Zu den Hauptgründen zählt falsche Ernährung. Die Diabetes-Gesellschaft fordert eine Steuer auf Fett- und Zuckerprodukte.

Ungesundes

Mit Blick auf die steigende Zahl von Diabetes-Erkrankungen in Deutschland haben Fachgesellschaften erneut höhere Steuern für ungesunde Lebensmittel wie Fast Food, Chips und Süßes gefordert. Ein sinnvoller Weg könnte der volle Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent auf besonders kalorienreiche und ballaststoffarme Produkte sein, teilte die Deutsche Diabetes Gesellschaft am Dienstag in Berlin mit. Neben dieser Zucker-Fettsteuer sollten gesunde Lebensmittel wie Obst und Gemüse dagegen bewusst gering besteuert werden. Für viele Lebensmittel gilt bisher ein Steuersatz von sieben Prozent.

Nach Angaben der Gesellschaft ist die Zahl der Diabetes-Erkrankungen in Deutschland von 1998 bis 2011 um 38 Prozent auf über sechs Millionen gestiegen. Zu den Hauptgründen zählen eine falsche Ernährung und Bewegungsmangel.

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Quelle: http://greenpeace-magazin.de/aktuell/2014/07/15/verbaende-fordern-zucker-steuer/

Gruß an den ReGIERungswahnsinn

TA KI