So werden Karotten richtig gelagert, um sie lange frisch zu halten.


Gerade erst gekauft, strotzen Karotten nur so vor Frische und Knackigkeit. Mit jedem Tag im hause verlieren sie aber etwas davon, bis oft nur noch eine schlaffe Wabbelmöhre oder im schlimmsten Fall eine mit schwarzen Flecken übersäte Gemüsemutation übrig bleibt, die zu nichts mehr zu gebrauchen ist und Ekel hervorruft. Wer folgenden Trick kennt, kann Möhren allerdings eine Verjüngungskur angedeihen lassen oder von vornherein ihren Alterungsprozess aufhalten.

Wer mag, kann die Karotten bereits schälen und halbieren, um Platz zu sparen. In jedem Fall sollte das Gemüsegrün entfernt werden, weil es der Wurzel viel Wasser entzieht. Nun werden die Möhren in einen sauberen, verschließbaren und mit Wasser gefüllten Behälter gelegt. Der obere Teil der Möhre bleibt dabei über Wasser. Perfekt eignen sich – aufgrund ihrer Höhe – ausrangierte Würstchengläser. Um bereits älteren Karotten neue Frische einzuhauchen, kann man diese in ein Glas Eiswasser legen.

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Die Karotten werden das Wasser aufnehmen und bleiben dadurch lange knackig wie am ersten Tag. Gelegentlich sollte das Wasser allerdings ausgetauscht werden, spätestens wenn es trübe wird. Auf die gleiche Weise bleibt auch viel anderes Wurzelgemüse lange frisch, z.B. Sellerie und Rote Bete.

Zu oft neigt man dazu, jedes Gemüse (und auch Obst) automatisch im Kühlschrank zu lagern. Stimmt man die Aufbewahrung allerdings aufs jeweilige Lebensmittel ab, steht langer Frische nichts im Weg.

Quelle: http://www.leckerschmecker.me/frisch-und-knackig/

Gruß an die, die es lieber knackig mögen…

TA KI

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Pflanzenfarbstoff Lutein hemmt Entzündungen


Eine pflanzenbasierte Ernährung gilt generell als entzündungshemmend und gesundheitsfördernd. Viele tierische Lebensmittel hingegen können Entzündungen und damit auch viele chronische Krankheiten fördern und verstärken. Doch welche Stoffe sind es konkret, die in Obst und Gemüse stecken und derart positive Auswirkungen auf die Gesundheit haben? Lutein ist einer dieser Stoffe. Es ist ein Carotinoid, das sich in Studien bereits als hilfreich in der Prävention der Makuladegeneration erwiesen hat. Im Juli 2017 schrieben Forscher über das entzündungshemmende Potential der Substanz bei der koronaren Herzerkrankung.

Lutein – Ein entzündungshemmender Stoff aus Gemüse

Lutein ist ein sekundärer Pflanzenstoff aus der Gruppe der Carotinoide und gehört damit zur selben Familie wie Beta-Carotin aus z. B. Karotten, Astaxanthin aus bestimmten Algen, Lycopin aus Tomaten oder auch Crocin und Crocetin aus dem Safran. Lutein ist ein gelborangener Farbstoff in z. B. gelber Paprika, orangenen Kürbissen oder goldenem Mais. Allerdings ist Lutein auch in dunkelgrünem Blattgemüse oder in Algen (z. B. Chlorella und Spirulina) enthalten. In diesen Gemüsen ist jedoch das grüne Chlorophyll so dominant, dass das gelbe Lutein nicht sichtbar ist.

Lutein nun hat eine entzündungshemmende Wirkung – wie eine Studie der schwedischen Linkoping University zeigte. Veröffentlicht wurde die Untersuchung im Juli 2017 im Fachjournal Atherosclerosis. Dort war zu lesen, dass Lutein bei Menschen mit der koronaren Herzkrankheit chronische Entzündungszustände bessern kann.

Chronische Entzündungen sind weitverbreitet – trotz bester medizinischer Therapie

Chronische Entzündungen sind bei vielen chronischen Erkrankungen vorhanden (z. B. bei Diabetes, Autoimmunerkrankungen, selbst bei Bluthochdruck). Bei der koronaren Herzerkrankung sind chronische Entzündungen gar ein Schlüsselfaktor für Herzinfarkte. Es gilt: Je stärker das Entzündungsgeschehen im Körper, umso höher die Infarktgefahr.

Viele Patienten, die bereits einen Herzinfarkt erlitten haben, leiden nach wie vor an unmerklichen, jedoch chronischen Entzündungen, auch dann, wenn sie eine entsprechende Behandlung zur Wiederherstellung der Blutgefässe (z. B. Stent, Bypass o. ä.) erhalten haben, auch dann, wenn sie Medikamente nehmen und gewisse Änderungen ihres Lebensstils vornehmen. Wir wissen, dass chronische Entzündungen mit einer schlechteren Prognose in Verbindung stehen“, sagt Kardiologin und Studienleiterin Lena Jonasson, Professorin am Department of Medical and Health Sciences der Linkoping Unversity.

Je höher der Carotinoidspiegel im Blut, umso geringer die Entzündungen

Frühere Studien zeigten bereits, dass unsere Ernährung bzw. bestimmte Stoffe in unseren Lebensmitteln entzündliche Prozesse im Körper beeinflussen. Manche Lebensmittel fördern chronische Entzündungen, andere hemmen diese Entzündungen und lindern sie. Zur Gruppe der letzteren gehören nun jene Lebensmittel, die reich an den oben genannten Carotinoiden – dem Lutein – sind.

Lutein ist – wie alle Carotinoide – ein fettlöslicher Pflanzenstoff. In einigen früheren Untersuchungen zeigte sich folgender Zusammenhang: Je höher der Carotinoidspiegel im Blut, umso niedriger die Entzündungswerte und umgekehrt: Je niedriger der Carotinoidspiegel im Blut, umso höher die Entzündungswerte.

Daraufhin stellte sich die Frage, ob es die Carotinoide selbst sind, die zu dieser beobachteten entzündungshemmenden Wirkung führen oder ob hier noch andere, bislang unbekannte, Faktoren mitspielen.

Lutein unterdrückt Entzündungen bei koronorer Herzerkrankung

Da die bisherigen Studien zumeist an Tieren oder gesunden Testpersonen durchgeführt wurden, waren dringend Untersuchungen an entsprechend erkrankten Menschen erforderlich. Denn bei kranken Menschen, also bei Menschen, die bereits an chronischen Entzündungen leiden, sind die Zellen des Immunsystems deutlich empfindsamer und reaktiver. Es könnte also durchaus sein, dass diese Zellen bei kranken Menschen anders reagieren als bei gesunden, so dass die früheren Untersuchungsergebnisse u. U. gar nicht auf kranke Menschen übertragbar sein könnten.

Die schwedische Studie widmete sich daher der möglichen entzündungshemmenden Wirkung des Luteins bei Menschen mit koronarer Herzerkrankung.

Unsere Studie bestätigt, dass Lutein chronische Entzündungen bei Patienten mit koronarer Herzerkrankung unterdrücken kann. Wir konnten ebenfalls zeigen, dass Lutein resorbiert und in den Immunzellen des Blutes gespeichert wird“, sagt Dr. Rosanna Chung, ebenfalls vom Department of Medical and Health Sciences der Linkoping University.

Je mehr Lutein im Blut, umso niedriger die Entzündungswerte

Chung und Jonasson untersuchten bei ihren 193 Patienten zunächst die Höhe der Carotinoidspiegel im Blut. Sie massen dabei die sechs bekanntesten Carotinoide. Gleichzeitig wurden die Entzündungswerte (Interleukin-6, IL-6) des Blutes bestimmt. Lutein war das einzige Carotinoid, das mit den Entzündungswerten in Korrelation stand. Je höher die Luteinspiegel im Blut waren, umso niedriger waren die IL-6-Werte.

Die Patienten hatten die beste uns derzeit mögliche Therapie zur Behandlung der koronaren Herzerkrankung erhalten. Dennoch blieben die Entzündungswerte bei vielen stets erhöht“, sagt Lena Jonasson.

Lutein könnte hierbei künftig helfen, die Therapie noch weiter zu optimieren, um die chronischen Entzündungen zu reduzieren und damit die Prognose der Betroffenen deutlich zu verbessern.

Daraufhin testeten die Forscher die Reaktion von isolierten Immunzellen kranker Menschen, wenn diese mit Lutein in Kontakt kamen. Die Entzündungsreaktionen dieser Zellen sank signifikant, sobald sie unter dem Einfluss des Luteins standen. Derzeit ist nun eine Studie in Planung, in deren Verlauf getestet werden soll, ob auch einfach nur der Verzehr luteinreicher Lebensmittel eine positive Wirkung auf das Immunsystem herzkranker Menschen hat.

Wenn Sie Ihre Ernährung bereits entsprechend anpassen und ab sofort mehr luteinreiche Lebensmittel in Ihren Speiseplan einbauen möchten, finden Sie nachfolgend eine Liste mit den luteinreichsten Lebensmitteln:

Lebensmittel mit Lutein – Die Liste

Besonders reich an Lutein sind die nachfolgenden Lebensmittel:

  • Mais
  • Kiwi
  • Rote Trauben
  • Rote und gelbe Kürbisse
  • Orangefarbene Paprika
  • Spirulina, Chlorella
  • Kräuter
  • Wirsing, Grünkohl
  • Spinat, Mangold
  • Gurken
  • Erbsen
  • Grüne Paprika
  • Staudensellerie
  • Rosenkohl
  • Grüne Trauben
  • Grüne Bohnen
  • Brokkoli
  • Äpfel
  • Orangensaft

Lutein für die Augen

Lutein hilft jedoch nicht nur dem Herzen, den Gefässen und somit der Herz-Kreislauf-Gesundheit, sondern auch ganz konkret den Augen: Wir hatten schon hier (Makuladegeneration – Ganzheitliche Massnahmen) und hier (Nährstoffe für die Augen) erklärt, wie wichtig Lutein für die Augen ist. Der Stoff wirkt als starkes Antioxidans im Auge und schützt es gegen Angriffe von freien Radikalen.

(…)

Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/lutein-gegen-entzuendungen.html

Gruß an die Besseresser

TA KI

12 Dinge, die du mit Reis tun kannst, außer ihn zu essen.


In unzähligen Ländern kommt Reis täglich auf den Tisch. Hierzulande jedoch bevorzugen viele Menschen Kartoffeln oder Pasta. Dabei ist Reis nicht nur als Nahrungsmittel zu empfehlen, sondern auch als die perfekte Wurfmunition auf Frischvermählte oder als Feuchtigkeitskiller im Salzstreuer. Diese drei bekannten Methoden zur Reisverwertung sind aber noch längst nicht alle. Heute kommen 12 weitere hinzu.

Obst nachreifen

Sehr unreifes Obst wird beim Lagern in ungekochten Reis schneller reif. Beim Reifeprozess entstehen Gase, die durch den Reis am Verflüchtigen gehindert werden. Doch die Methode ist mit Vorsicht zu genießen, da das Obst so auch zu schnell reifen kann, deswegen sollte man ein- bis zweimal täglich danach sehen.

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Messer aufbewahren

Eine sehr günstige und dekorative Alternative zum Messerblock ist es, die Messer aufrecht in ein mit Reis gefülltes Gefäß zu stellen. Der Boden sollte mit einigen Schichten Wellpappe oder Ähnlichem gepolstert werden, damit weder die Messerspitzen noch das Gefäß beschädigt werden.

 

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Kleine Öffnungen reinigen

Verdreckte Kaffeekannen und Vasen sind eine echte Herausforderung beim Geschirrspülen, denn mit Schwamm und Bürste ist in den engen Öffnungen meist nicht viel auszurichten. Gib eine Handvoll Reis, Spülmittel und etwas heißes Wasser in das zu reinigende Gefäß und schwenke es hin und her. Verschließt du die Öffnungen, kannst du das Gefäß noch stärker schwenken. Dies unterstützt den Reinigungsvorgang.

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Technik retten

Sollte Technik mal aus Versehen im Wasser landen, kann sie noch gerettet werden. Das zu trocknende Teil wird in einen verschließbaren Beutel voller Reis gelegt. Davor muss es jedoch erst manuell bestmöglich getrocknet werden, und alle losen Teile, wie Akku, SIM- und Speicherkarte, müssen entfernt werden. Außerdem sollte das Gerät wenigstens 24 Stunden, besser länger, im Reis verbleiben.

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Blindbacken

Anstatt in Backgewichte zu investieren, können Tarteletts auch mit Reis „ausgehöhlt“ werden. Über den ungebackenen Teig wird ein Stück Backpapier gelegt, darauf kommt reichlich Reis. Man kann denselben Reis dafür immer wieder nutzen.

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Lufterfrischer

Für dezenten Raumduft kann man 50-100 Gramm Reis mit 10-20 Tropfen ätherischem Öl in einem offenen Gefäß mischen. Allerdings sind nur kleine Räume, wie das Gäste-WC, damit ausreichend zu erfrischen. Lässt der Duft nach, wird der Reis umgerührt.

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Öltemperatur ermitteln

Um sicher zu sein, dass das Öl zum Braten und Frittieren heiß genug ist, kann man etwas Reis hineinwerfen. Ist es zu kalt, sinkt der Reis auf den Boden. Stimmt die Temperatur, steigt er an die Oberfläche und knallt. Mit einem Abseih- oder Schaumlöffel bekommt man den Reis wieder heraus. Der frittierte Reis eignet sich außerdem als kleine Leckerei.

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Rost vermeiden

Steckt man Werkzeug kopfüber in Reis, wird es so vor Rost bewahrt. Besonders bei anhaltend hoher Luftfeuchtigkeit ist diese Aufbewahrung zu empfehlen, da der Reis die Feuchtigkeit aufnimmt.

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Kaffeemühle reinigen

Kaffeeliebhaber wissen selbstgemahlene Kaffeebohnen zu schätzen. Auch wenn Kaffeemühlen viele schwer zugängliche Ecken haben, sollten sie gelegentlich gereinigt werden, denn auch in Kaffeebohnen sind Öle enthalten, die mit der Zeit ranzig werden können. Reiskörner haben die perfekte Größe und Festigkeit, um die Mühle zu reinigen. Führe einen Mahlgang mit Reis statt Kaffeebohnen durch. Im Anschluss werden die Teile mit einem Pinsel saubergebürstet. Gewürzmühlen können so ebenfalls gereinigt werden.

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Wärmekissen herstellen

Mit Reis gefüllte Stoffkissen eignen sich hervorragend als individuelle und günstige Wärmekissen. So kann man auch Stoffreste sinnvoll verwerten. Noch schneller geht es, wenn man eine Socke mit Reis füllt. Vor dem Benutzen wird das Wärmekissen 30 Sekunden in der Mikrowelle erhitzt.

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Spielzeug für Haustiere

Auf dieselbe Weise können Tierspielzeuge hergestellt werden. Dafür sollte jedoch sehr dicker, robuster Stoff gewählt werden, und die Nähte müssen besonders fest vernäht sein. Für Katzen kann das Spielzeug zusätzlich mit getrockneter Katzenminze befüllt werden.

Selbstgemachte Rasseln

Reis ist außerdem das perfekte Füllmaterial für Maracas, damit man dem Traum der eigenen Band etwas näher kommt. Dafür können kleine Dosen oder leere Überraschungseier gefüllt werden. Klebt man sie zwischen zwei Plastiklöffel, hat man sogar noch einen praktischen Griff.

Ob du auf der nächsten Hochzeit wieder mit Reis wirfst, solltest du dir nun nochmal gründlich überlegen. Schließlich wäre das schon fast pure Verschwendung, wo so viel Gutes in den weißen Körnern steckt. Vielleicht nimmt man stattdessen lieber zarte Rosenblüten, denn die sind nicht nur viel romantischer, sondern flattern gleichzeitig so hübsch im Wind.

Quelle: http://www.genialetricks.de/gekoerntes-multitalent/

Gruß an die Erfinderischen

TA KI

Gemüse und Obst verhindern häufigste Todesursachen


Sicher kennen Sie die Empfehlung, man solle doch fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag verzehren, wenn man gesund und munter bleiben möchte. Dieser Tipp ist offenbar überholt. Täglich zehn Portionen Obst und Gemüse seien nämlich viel besser – so Forscher vom Imperial College London – und könnten weltweit 7,8 Millionen Todesfälle pro Jahr verhindern. Denn viel Obst und Gemüse zu essen, reduziert eindeutig das Risiko, an den häufigsten Todesursachen zu erkranken: Herzinfarkt, Schlaganfall und Krebs.

Zehn Portionen Obst und Gemüse pro Tag!

Im März 2014 las man im Journal of Epidemiology & Community Health bereits, man solle doch besser sieben statt der üblicherweise fünf empfohlenen Gemüse- und Obstportionen essen. Wir hatten hier darüber berichtet. Denn sieben Portionen Obst und Gemüse hätten deutlich gesündere Auswirkungen als nur fünf. (Eine Portion besteht aus 80 g Obst oder Gemüse.) Jetzt weiss man, dass nicht einmal sieben Portionen das Nonplusultra darstellen, sondern zehn Portionen, also 800 g Obst und Gemüse pro Tag.

Das zumindest ist die Erkenntnis einer Forschungsarbeit, für die Wissenschaftler vom Imperial College London, die 95 Studien analysiert hatten, in denen es um die gesundheitlichen Vorteile eines hohen Obst- und Gemüseverzehrs ging.

10 Portionen Obst und Gemüse pro Tag könnten 7,8 Millionen Todesfälle verhindern

Das Forscherteam fand heraus, dass zwar schon die üblichen fünf Portionen Obst und Gemüse ein reduziertes Krankheitsrisiko bedeuten, dass jedoch diejenigen Menschen am meisten Vorteile aus ihrem Obst-und-Gemüse-Verzehr ziehen können, die davon täglich 800 g essen.

Die Untersuchung – eine Meta-Analyse aller weltweit verfügbaren Studien – umfasste 2 Millionen Menschen, 43.000 Herzanfälle, 47.000 Schlaganfälle, 81.000 Herz-Kreislauf-Geschehnisse, 112.000 Krebsfälle und 94.000 Todesfälle. Daraus ergab sich, dass jährlich 7,8 Millionen Todesfälle verhindert werden könnten, wenn die Leute täglich 10 Portionen Obst und Gemüse essen würden.

800 g Obst und Gemüse pro Tag sind ideal

Im International Journal of Epidemiology schrieben die Forscher rund um Studienleiter Dr. Dagfinn Aune: Wir wollten herausfinden, wie viel Obst und Gemüse man essen muss, um den maximal möglichen Schutz vor Krankheiten und einem vorzeitigen Tod zu erreichen. Unsere Ergebnisse zeigen, dass fünf Portionen Obst und Gemüse schon gut sind, zehn Portionen Obst und Gemüse pro Tag sind jedoch besser.

Schon der Verzehr von 200 g Obst und Gemüse pro Tag macht sich bemerkbar, nämlich mit einem um 16 Prozent reduzierten Risiko, ein Herzleiden zu entwickeln, einem um 18 Prozent reduzierten Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden und einem um 13 Prozent reduzierten Risiko, eine Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu bekommen.

Die Menge von 200 g Obst und Gemüse besteht lediglich aus 2,5 Portionen – und dennoch konnte sie auch das Krebsrisiko um 4 Prozent reduzieren sowie das Risiko eines vorzeitigen Todes um 15 Prozent.

800 g Obst und Gemüse pro Tag reduzieren Krankheitsrisiko ganz enorm

Je mehr Obst und Gemüse man jedoch isst, umso besser waren die gesundheitlichen Auswirkungen. Wer täglich bis zu 800 g Früchte und Gemüse isst, kann sein Herzkrankheitenrisiko um 24 Prozent reduzieren (im Vergleich zu jenen, die überhaupt kein Obst und Gemüse essen), sein Schlaganfallrisiko um 33 Prozent, sein Herz-Kreislauf-Risiko um 28 Prozent, sein Krebsrisiko um 13 Prozent und sein Risiko, früher als erhofft zu sterben, um 31 Prozent.

Derzeit wird von den offiziellen Gesellschaften für Ernährung (DGE, SGE und ÖGE) der tägliche Verzehr von 400 g Obst und Gemüse empfohlen (400 g). Nicht einmal einer von drei Erwachsenen erreicht diese Menge. Kein Wunder sind chronische Krankheiten so weit verbreitet.

Wie erreicht man 800 g Obst und Gemüse?

Eine 80-g-Portion Obst oder Gemüse entspricht etwa einer kleinen Banane, einem Apfel, einer Birne oder einer grossen Orange. Beim Gemüse sind es drei gehäufte Esslöffel gekochte Gemüse, wie Spinat, Erbsen, Brokkoli oder Blumenkohl.

Wenn Sie also zum Frühstück bereits einen Obstsalat aus 2 Orangen und 1 Banane essen, dann 200 g Gemüsesticks zum Vesperbrot, haben Sie schon mehr als die Hälfte Ihrer täglichen Gemüse-und-Obst-Ration verspeist. Wenn Sie nun am Mittag noch einen Salat und abends ein Gemüsegericht essen, sind Sie bei den genannten 800 g angelangt.

Welche Früchte und Gemüse sind besonders gesund?

Die Forscher untersuchten auch die Art der Früchte und Gemüse, die besonders gut das Krankheitsrisiko senken können. An den ersten Stellen in Sachen Herz-Kreislauf- und Schlaganfall-Prävention standen diese Früchte und Gemüse:

  • Äpfel und Birnen
  • Zitrusfüchte
  • Grüne Blattgemüse, wie z. B. Spinat, Blattsalate und Chicorée
  • Kreuzblütengewächse, wie Brokkoli, Kohl und Blumenkohl

Zu jenen Obst- und Gemüsearten, die besonders gut das Krebsrisiko reduzieren können, gehörten die folgenden:

  • Grüne Gemüse, wie Spinat und grüne Bohnen
  • Gelbe Gemüse, wie Paprika und Karotten
  • Kreuzblütengewächse

Allerdings betonten die Forscher, dass sie nicht ausschliessen könnten, dass nicht auch andere Früchte und Gemüse in der Lage seien, das Krankheitsrisiko zu minimieren. Sie konnten eben nur jene Arten untersuchen, die auch in den entsprechenden Studien auftauchten.

In einer nächsten Untersuchung will man sich die Zubereitungsmethoden und ihren Einfluss auf das Krankheitsrisiko ansehen. Daraus liesse sich dann erkennen, ob man zur Prävention von Krankheiten besser Rohkost essen sollte oder ob es gerne auch gekochte Gemüse sein dürfen.

Warum sind Obst und Gemüse so gesund?

Dr. Aune erklärt, warum Obst und Gemüse so gesund sind:

  • Obst und Gemüse reduzieren den Cholesterinspiegel und den Blutdruck.
  • Obst und Gemüse verbessern die Gesundheit der Blutgefässe und stärken das Immunsystem.
  • Dies gelingt deshalb, weil Obst und Gemüse eine komplexe Vielzahl an unterschiedlichsten Nähr- und Vitalstoffen enthält. So sind beispielsweise viele Antioxidantien enthalten, die DNA-Schäden reduzieren und somit auch das Krebsrisiko mindern.
  • Die sog. Glucosinolate in Kreuzblütengewächse sind eine weitere äusserst gesundheitsförderliche Stoffgruppe in Obst und Gemüse. Sie aktivieren Enzyme, die ebenfalls vor Krebs schützen.
  • Darüber hinaus wirken sich Obst und Gemüse sehr gut auf die Darmflora aus – und eine gesunde Darmflora ist in Sachen Gesundheit schon einmal die halbe Miete.“

Alle im Obst und Gemüse befindlichen Nähr- und Vitalstoffe können nicht über eine Pille eingenommen werden, sagt der Wissenschaftler:

Sie sollten also lieber viel Obst und Gemüse essen, als Pillen mit einzelnen Vitaminen oder Antioxidantien einzunehmen.“

Natürlich wurden auch andere Faktoren in die Analysen mit einbezogen, die ebenfalls eine Auswirkung auf das Krankheits- und Todesrisiko hatten, wie z. B. das Rauchen, das Gewicht, die körperliche Aktivität der Person, die Gesamternährungsweise etc. Doch auch wenn man diese Aspekte berücksichtigt, zeigt sich immer wieder, dass es insbesondere der hohe Obst- und Gemüseverzehr ist, der sich so vorteilhaft auf die Gesundheit auswirkt.

(…)

Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/obst-gemuese-mindern-krankheitsrisiko-170304022.html

Gruß an die Besseresser

TA KI

Aufkleber auf Obst und Gemüse: die Bedeutung der Codes.


Jeder von uns hat beim Einkaufen auf zahlreichen Obst- und Gemüsesorten schon mal kleine Aufkleber gesehen. Die wenigsten Konsumenten wissen jedoch, was diese bedeuten. Dabei ist es durchaus wichtig, denn an ihnen kann man erkennen, ob das Lebensmittel ökologisch angebaut oder gentechnisch verändert wurde.

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Sind die Aufkleber giftig? 

Die erste Frage, die du dir stellst, ist vielleicht, ob die Aufkleber als solche schon gesundheitlich bedenklich sind. Schließlich könnten ja Schadstoffe in das Lebensmittel gelangen, wenn der Aufkleber direkt auf der essbaren Schale klebt, wie das z.B. beispielsweise beim Apfel der Fall ist. Doch hierbei besteht kein Grund zur Sorge. Bei den Etiketten handelt es sich grundsätzlich um lebensmittelechte Aufkleber. In Deutschland werden diese gemäß der Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung (LMKV) überprüft. Damit soll sichergestellt werden, dass keine für die Gesundheit gefährlichen Stoffe in die Lebensmittel gelangen. Die Etiketten werden mit einem ungiftigen Naturkleber befestigt, der sich leicht wieder abwaschen lässt.

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Was bedeuten die Codes auf den Lebensmitteletiketten? 

Mithilfe der PLU-Codes (PLU = „price look-up“) können die Herkunft und der Produkttyp einer Obst- oder Gemüsesorte genau identifiziert werden. Dies geschieht mithilfe von 4- bis 8-stelligen Nummern. Die Nummerierung wird durch die International Federation for Produce Standards (IFPS) vergeben. Diese Nummern helfen dabei, einzelne Obst- und Gemüsesorten voneinander zu unterscheiden, da für diese, je nach Qualität, natürlich auch unterschiedliche Preise verlangt werden. Doch der PLU-Code gibt auch noch weitere Informationen über das Lebensmittel preis: Die erste Ziffer steht nämlich für die Anbaumethode.

  • Code ist vierstellig und beginnt mit 3 oder 4 

Das bedeutet, dass das Obst (oder Gemüse) unter Einsatz von Kunstdünger erzeugt wurde.  

  •  Code ist fünfstellig und beginnt mit 8 

Daran erkennst du sofort gentechnisch veränderte Produkte. Jedoch ist die Kennzeichnung mit der 8 am Anfang keine Pflicht, sodass auch Produkte ohne diese Nummer gentechnisch verändert sein können. 

  • Code ist fünfstellig und beginnt mit 9 

Hierbei handelt es sich um ein ökologisches Produkt, das ohne die Verwendung von Pestiziden und/oder Dünger angebaut wurde.

Flickr/Tom Magliery

Manchmal befindet sich jedoch auch ein Logo oder der Name der Sorte auf dem Etikett. Oft ist dies bei teureren Lebensmitteln mit Bio-Kennzeichnung der Fall.

Wenn du besonders auf die Qualität von Obst und Gemüse achten möchtest, solltest du also einen Blick auf den Aufkleber werfen. Darauf sollte sich ein Bio-Logo befinden oder ein Code, der mit der Nummer 9 beginnt. Somit bist du auf der sicheren Seite. Allerdings wird das Produkt etwas teurer sein. Du solltest daher entscheiden, wie viel Geld dir deine Gesundheit wert ist.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/code-obst/

Gruß an die Wissenden

TA KI

Die 9 stärksten Gesundheitseffekte von Grünen Smoothies


 

Grüne Smoothies

 

Die Wirkung und 10 Vorteile des süß-grünen Zaubertrunks für mehr Gesundheit und Wohlbefinden!

Was sind grüne Smoothies?

Grüne Smoothies sind fein pürierte Zaubertrunks aus einem Standmixer. Sie bestehend aus süßen Früchten, kraftvollem Pflanzengrün wie Salat oder Spinat und sauberem Wasser. Die Früchte verleihen dem Smoothie den angenehm süßen Geschmack und durch das Pflanzengrün erhält er seine magisch-grüne Farbe. Bei der Zubereitung verwendet man die ganze Frucht, manchmal auf mit Schale und Kerngehäuse. Dadurch entsteht um einiges weniger Abfall als im Vergleich zu Säften.

Die Magie kommt also vom Pflanzengrün, denn es enthält besonders viele Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundären Pflanzenstoffe. In der Vergangenheit wurde die bereits die Wichtigkeit der Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente unterschätzt. Die sekundären Pflanzenstoffe wie Chlorophyll, der grüne Pflanzenfarbstoff, liefern ebenfalls einen wichtigen Beitrag zu Gesundheit und Wohlbefinden.

Durch die Zubereitung in einem leistungsstarkem Standmixer erhält der grüne Smoothie eine besonders sämige (engl. “smooth”) Konsistenz. Die Pflanzenfasern werden dabei fein aufspalten, wodurch das typisch „weiche“ Gefühl auf der Zunge entsteht. Außerdem wird die Nährstofffreisetzung durch das Mixen optimiert.

 

Wer hat es erfunden?

Victoria Boutenko „erfand“ die magischen grünen Smoothies im Jahr 2004 und wird als die Mutter der grünen Smoothies bezeichnet.

Victoria Boutenko

Sie kommt aus Russland und wanderte 1990 mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in die USA aus. Weil die gesamte Familie unter schweren chronischen Krankheiten und Übergewicht litt, die durch die durch die Schulmedizin nicht geheilt oder gelindert werden konnten, stellte sie ihre Ernährung auf vegane Rohkost um.

Im Jahr 2004 verbesserte sich der Gesundheitszustand der Familie nicht mehr weiter. Sie begann zu forschen und studierte dabei die Ernährungsgewohnheiten der Schimpansen. Dabei entdeckte sie, dass sich die Gene von Menschen und Schimpansen ungefähr zu 99,4% gleichen. Die in der Wildnis lebenden Affen waren allerdings nicht von Zivilisationskrankheiten betroffen. Erst die in der Gefangenschaft lebenden Tiere entwickelten die klassischen Symptome der modernen Zivilisationserkrankungen. Ihre Schlussfolgerung war: Es muss an der Ernährung liegen, denn frei lebende Schimpansen essen verhältnismäßig viel Pflanzengrün. Dabei arbeiten sie mit einem Trick. Sie wickeln Blätter um die Bananen, um so das Blattgrün schmackhafter zu machen. Dieses Prinzip probierte Victoria Boutenko ebenfalls aus und mixte Früchte gemeinsam Pflanzengrün. Der grüne Smoothie war somit im Jahr 2004 geboren.

Heute arbeitet Victoria Boutenko als Autorin, Lehrerin, Erfinderin, Forscherin und Künstlerin.

 

Pflanzengrün: Die kraftvollste aller Zutaten!

Pflanzengrün Salat Spinat

Was macht den grünen Smoothie zum Zaubertrunk? Es ist das Pflanzengrün! Also zum Beispiel Salate, Spinatgemüse wie Babyspinat oder Mangold, Kohlgemüse wie Grünkohl oder Schwarzkohl, Blätter von Bäumen oder Sträuchern oder Wildkräuter. Dieses einfache “Grünzeug” und vermeintliche Nahrungsmittel der Armen und Tiere sind die Lebensmittel mit der höchsten Nährstoffdichte auf unserem Planten. Gemessen an seinem Energiegehalt (Kalorien), enthält Pflanzengrün sehr viele Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe, sogenannte Vitalstoffe oder auch Mikronährstoffe.

Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) empfiehlt fünf Portionen Obst und Gemüse / Tag, um eine ihrer Meinung nach ausreichende Versorgung sicher zu stellen. Das sind etwa 400 g Gemüse oder 250 g Obst täglich.

Eine Tagesration entspricht dabei

  • einem Apfel,
  • zwei Handvoll Beeren,
  • zwei Handvoll Salat,
  • zwei Handvoll Kohl
  • drei Strauchtomaten.

Eine Untersuchung aus dem Jahr 2014 vom University College London rät im „Journal of Epidemiology and Community Health“ sogar zu sieben oder mehr Portionen pro Tag. Das Ergebnis: Die Probanden, die sieben oder mehr Portionen Gemüse und Obst verzehrten, hatten ein um 42 Prozent niedrigeres Sterberisiko bei allen gesundheitlich bedingten Sterbeursachen. Die Wahrscheinlichkeit, vorzeitig an Krebs oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben, scheint also sinken, je mehr Obst und Gemüse man isst.

Das Tolle ist: Durch den Konsum von nur 1 Liter grünen Smoothie kannst du bereits 4 Portionen Obst und Gemüse zu dir nehmen. Du müsstest als nur noch 1 Portion über den restlichen Tag essen um die Empfehlung der deutschen Gesellschaft für Ernährung erfüllen. Das soll jetzt kein Freifahrtschein für andere ungesunde Mahlzeiten sein, aber für mich persönlich sind grüne Smoothies der einfachste, schnellste und leckerste Weg um seinen Obst- und Gemüsekonsum zu steigern.

 

Die magische Grüne-Smoothies-Formel

Grüne Smoothies Formel Konzept

Wie funktionieren jetzt grüne Smoothies? Das Konzept ist leicht verständlich und einfach zu merken. Man stellt sich einen Mixerbehälter vor.

Die untere Hälfte füllt man mit Früchten und die obere Hälfte mit Pflanzengrün (Salat oder Spinat). Abschließend gießt man Wasser auf, bis die Früchte unter Wasser stehen.

Danach ergibt sich folgendes Gewichtsverhältnis:

  • ca. 500g Früchte (2-3 ganze Früchten)
  • ca. 100-120g Pflanzengrün (2 große Handvoll)
  • ca. 350ml Wasser (1 Glas)

Dadurch erreicht man eine cremige Konsistenz und der grüne Smoothie schmeckt supersüß und sehr lecker.Dies ist hilfreich, wenn man den bitteren Geschmack des Salates noch nicht gewohnt ist.

(…)
 

Der Mixer-Effekt und der Mythos von 30.000 Umdrehungen!

Welchen Einfluss hat das Mixen auf die Nährstofffreisetzung? Und benötigt man unbedingt einen Hochleistungsmixer mit über 30.000 Umdrehungen um in den Genuss der gesundheitlichen Wirkung zu kommen?

Fest steht: Manche Karotinoide (eine Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe) wie Beta-Carotin aus Karotten, Kürbis oder Süßkartoffeln, Lycopin aus Tomaten oder Chlorophyll aus dem Pflanzengrün können als mikroskopisch kleine Kristalle von Zellwänden eingeschlossen sein. Für den Körper sind sie nur verfügbar, wenn sie aufgeschlossen werden. Das geschieht durch Kauen, Kochen und/oder Mixen.

Chlorophyll

Wer ordentlich kaut trägt wesentlich zur Freisetzung zusätzlicher Nährstoffe bei. Allerdings nicht nur das Kauen sondern auch das Zerhacken von Spinat mit dem Messer hat einen positiven Effekt auf die Aufnahme von Folsäure hat. Das ist ein Vitamin, das für Frauen mit Kinderwunsch oder in der Schwangerschaft sehr wichtig ist.

Kann es also sein, dass mehr Nährstoffe zur Aufnahme bereit stehen, wenn wir die Nahrung vorher in einem Mixer zerkleinern? Die Antwort ist: Manchmal ja und manchmal nein.

Der Wissenschaftler Dr. Michael Greger erklärt in einer Reihe von Videos im Internet, warum grüne Smoothies so gesund sind. In einem erklärt er abschließend: „Blending vegetables – raw or cooked – into soups, sauces or smoothies can maximize nutrient absorption.“ In einem weiteren Video erklärt der Experte: „Chewing is good, but blending is better, in terms of digestive efficiency and absorbing nutrients.“ Die sinngemäße Übersetzung lautet: Das Pürieren von Gemüse, egal ob roh oder gekocht, für Suppen, Soßen oder Smoothies kann die Nährstoffaufnahme verbessern.

Dr. Michael Greger

Denn nach dem Kauen sind die Nahrungsteilchen immer noch zwei Millimeter groß und größer. Die enthaltenen Pflanzenzellen darin sind jedoch oft kleiner, nämlich im Durchschnitt nur etwa 0,1 Millimeter groß. Ein 40-Sekunden-Mixvorgang kann dafür sorgen, die Nahrungsteilchen auf ein subzelluläres Level aufzuspalten, sprich die Nahrungsteilchen im Smoothie sind dann kleiner als die Pflanzenzellen. So steht dem Körper ein Maximum an aufgeschlossenen Nährstoffen zur Aufnahme bereit.

Hier ein erfundenes Beispiel zum besserem Verständnis. Nehmen wir an 100g Spinat enthält 100mg Chlorophyll-a.

  • Durch 10 Mal Kauen werden 50mg Chlorophyll-a freigesetzt.
  • Durch 35 Mal Kauen werden 70mg Chlorophyll-a freigesetzt.
  • Durch Mixen mit einem Haushaltsmixer werden 90mg Chlorophyll-a freigesetzt.
  • Durch Mixen mit einem Hochleistungsmixer werden 98mg Chlorophyll-a freigesetzt.

Das Fazit: Aus der gleichen Menge an Früchten und Gemüse steht deinem Körper dann mehr Chlorophyll-a zur Aufnahme bereit. Das große Aber ist: Nicht bei allen Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen tritt dieser Effekt ein. Für manche Vitamine wie Vitamin-C spielt es keine Rolle für andere wie zum Beispiel Chlorophyll eine große Rolle. Die Gegner der grünen Smoothies behaupten der Mixer Effekt ist ein Blödsinn und berufen sich auf die Vitamine, wo es keine Rolle spielt und die Befürworter der grünen Smoothies berufen sich auf das Chlorophyll. Die Wahrheit liegt wie immer irgendwo in der Mitte. Fest steht, du kannst tatsächlich die Freisetzung mancher Nährstoffe maximieren und es spielt keine so große Rolle, ob du dabei mit einem Haushaltsmixer und Hochleistungsmixer mixt.

Und dann wäre dann noch die Frage wie viel schlussendlich von deinem Körper aufgenommen, wozu es leider kaum wissenschaftliche Literatur gibt. Wir dürfen auf weitere Forschungsergebnisse zu diesem Thema gespannt sein.

Am wichtigsten ist, dass du generell mehr Obst und Pflanzengrün zu dir nimmst, egal ob gut gekaut oder gemixt!

Quelle: http://www.gruene-smoothies.info/gruene-smoothies/

Die 9 stärksten Gesundheitseffekte von Grünen Smoothies

Fühlst du dich müde und energielos? Würdest du gerne ein paar Kilos abnehmen? Willst du deine aktuellen gesundheitlichen Beschwerden lindern? Willst du deine Ernährung umstellen um schwerwiegende Zivilisationskrankheiten zu vermeiden? Dann lies dir diese 9 Gesundheitseffekte durch um dich zum Konsum von Grünen Smoothies zu motivieren!

 

1. Grüne Smoothies helfen dir beim Abnehmen

Der vermehrte Konsum von Obst und Blattgemüse, mit weniger Kalorien und mehr Nährstoffen, führt zu einer negativen Kalorienbilanz. Das heißt, du verbrauchst mehr als du isst und dadurch fangen die Pfunde an zu purzeln (vor allem wenn du damit eine Hauptmahlzeit ersetzt).

 

2. Grüne Smoothies geben dir Energie

Durch die Früchte erhält dein Körper schnell verwertbaren, natürlichen Zucker, den dein Gehirn benötigt, um konzentriert zu arbeiten. Allerdings ist der Anstieg und der Abfall bei weitem nicht so drastisch wie bei Mehlspeisen oder anderen Süßigkeiten, denn Grüne Smoothies enthalten viele Ballaststoffe, die den Anstieg und Abfall des Blutzuckerspiegels sanft abdämpfen.

 

3. Grüne Smoothies geben dir Klarheit und Leichtigkeit

Fühlst du dich antriebslos, betrübt, unmotiviert oder sogar ein wenig depressiv? Deinem Körper fehlen wichtige Mikronährstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe, Enzyme und sekundäre Pflanzenstoffe. Diese sorgen dafür dass der Hormonhaushalt im Körper optimal funktioniert. Grüne Smoothies klären also deine geistigen Wolken und sorgen für Sonnenschein in deinem Körper. Du fühlst dich klarer und leichter nach dem Konsum Grünen Smoothies!

 

4. Grüne Smoothies lassen dein Verlangen nach Süßigkeiten, Kaffee und anderem Fast Food verschwinden

Wenn du häufig minderwertige Nahrung konsumierst wird dein Verlangen nach minderwertiger Nahrung immer größer. Du begibst dich in eine Abwärtsspirale, die langfristig zu mehr Kilos, weniger Bewegung, schlechterer Grundstimmung und mehr gesundheitlichen Beschwerden führt. Grüne Smoothies helfen dir aus dieser Abwärtsspirale auszubrechen und deine Gesundheit in eine Aufwärtsspirale zu verwandeln. Das Verlangen nach gesunder Ernährung wird steigen, weil du am eigenen Leib spürst, wie gut sich frische, vitalstoffreiche Lebensmittel in deinem Körper anfühlen.

 

5. Grüne Smoothies verbessern die Haut und reduzieren langfristig Akne und Mitesser

Denn Grüne Smoothies regen deine Ausscheidungsorgane an, vor allem wenn du auch bitteres Blattgemüse einbaust. Dein Körper muss dadurch nicht deine Haut als Notfall-Ausscheidungsorgan verwenden. Pickel oder Ausschläge sind zum Beispiel ein Zeichen dass dein Darm, die Nieren, die Leber und die Lunge überlastet sind.

 

6. Grüne Smoothies reduzieren Falten

Die Früchte im Grünen Smoothie enthalten viel Wasser. Außerdem enthält das Grüne Blattgemüse gesunde Fette (wenn auch in geringen Mengen) die aber ausreichen um gemeinsam mit dem Wasser deiner Haut Feuchtigkeit zu spenden und die Spannkraft zu verbessern.

 

7. Grüne Smoothies verbessern deine Verdauung

Die Bitterstoffe harmonisieren deine Magensäureproduktion, was im Allgemeinen deine Verdauungskraft im Magen erhöht und dazu führt, dass weniger Unverdautes in den Darm gelangt. Die Ballaststoffe fördern ein positives Bakterienklima im Darm, was wiederum eine starke positive Auswirkung auf dein Immunsystem hat. Die Stärke deines Immunsystem hängt wesentlich von einer gesunden Darmflora ab. Darmablagerungen lösen sich nach und nach auf und aus dem Körper ausgeschieden. Dies erhöht die Nährstoffaufnahme über die Darmzotten, dein Körper kann so mehr Nährstoffe aus der Nahrung wirklich verwerten.

 

8. Grüne Smoothies reduzieren das Risiko von ernsthaften Erkrankungen

Es ist bekannt dass ein vermehrter Verzehr von Obst und Gemüse dein Risiko auf die Zivilisationserkrankungen wie Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs, Diabetes uvm. wesentlich reduziert.

 

9. Grüne Smoothies reduzieren deine gesundheitlichen Beschwerden

Egal welche gesundheitlichen Beschwerden dich im Moment plagen, Grüne Smoothies helfen dir unterstützend um die Beschwerden nach und nach zu lindern. Gib dem Körper natürliche, unbehandelte, frische Lebensmittel, die ihm helfen sich selbst schneller zu heilen!

Quelle: http://www.gruene-smoothies.info/die-9-staerksten-gesundheitseffekte-von-gruenen-smoothies/

Gruß an die Natur

TA KI

 

Antioxidantien und Krebs


Immer wieder geistern Schlagzeilen durch die Medienwelt, die gesundheitsbewusste Menschen verunsichern. So hiess es unlängst, Antioxidantien könnten Krebs fördern, wie eine Studie an Mäusen ergeben haben soll. Antioxidantien aber kennt man doch als sehr gesunde Stoffe. Denn umgekehrt gibt es kaum eine Ernährungsstudie, in der nicht die positiven Auswirkungen von Antioxidantien betont werden. Wer also hat nun Recht? Was soll man glauben? Was soll man tun? Welche Antioxidantien sind schlecht? Und welche sind gut?

Antioxidantien schützen vor Krebs

 

Antioxidantien – In der Schusslinie der Medien

Grüntee, Granatapfel, Traubenkerne, Knoblauch, Beeren, Zitrusfrüchte und viele mehr – sie alle verbinden wir mit einem sehr gesunden Leben, unter anderem deshalb, weil sie viele Antioxidantien enthalten.

In den letzten Tagen aber jagte eine antioxidantienfeindliche Schlagzeile die nächste:

Antioxidantien fördern resistente Tumore; Antioxidantien fördern existierenden Krebs; Vitaminpillen können Krebs fördern; Fördern Antioxidantien Krebswachstum? Und so weiter und so fort.

Wie kam es dazu?

Antioxidantien – Die neue Mäuse-Studie

Anfang Oktober 2015 wurden im Fachmagazin Science Translational Medicine die Ergebnisse einer schwedischen Studie veröffentlicht, der zufolge Antioxidantien das Metastasenrisiko bei Mäusen mit Hautkrebs verdoppeln würden.

Hautkrebs gilt als unproblematisch, solange es bei einem Tumor bleibt. Dieser kann operativ entfernt werden und die Angelegenheit ist vorerst erledigt. Sobald jedoch Metastasen (Tochtertumore) an anderen Stellen im Körper entstehen, wird es kritisch. Dann kommen aus Sicht der Schulmedizin nur noch Chemotherapie und Bestrahlung in Frage und die Heilchancen stehen nicht mehr so gut.

Antioxidantien sollen die Situation bei bestehendem Hautkrebs also gravierend verschlimmern, zumindest bei Mäusen – so die Botschaft besagter Studie. Die Antioxidantien würden eher die Krebszellen schützen als die gesunden Körperzellen und es überdies dem Tumor leichter machen, Metastasen zu bilden, verkünden die Forscher der Sahlgrenska Academy in Gothenburg.

Doch in kaum einem Artikel erfährt man, welche Antioxidantien in welcher Qualität in welchen Dosen und in welcher Zubereitungsform in den beschriebenen Versuchen zum Einsatz kamen. Pauschal wird vor den „bösen Antioxidantien“ gewarnt, die man insbesondere als Krebspatient am besten wie der Teufel das Weihwasser meiden sollte.

Mainstream-Medien warnen vor Obst und Gemüse

Während man immerhin auf einigen Seiten im Internet lesen kann, dass eine gesunde Ernährung natürlich in jedem Falle empfehlenswert ist, man eben auf Antioxidantien in Form von Nahrungsergänzungsmitteln verzichten solle, wird ausgerechnet auf einer scheinbar naturheilkundlich orientierten Seite das Folgende geschrieben:

„Obwohl frühere Studien ergeben haben, dass Obst und Gemüse und eine Ernährung reich an Antioxidantien helfen, Krebsraten zu vermindern, ist Menschen, die an Krebs erkrankt sind, dringend davon abzuraten, solche Nahrung zu sich zu nehmen.“

Ganz ähnlich die Berichterstattung in Die Welt. Dort wird ein Artikel über die „gefährlichen“ Antioxidantien, die das Krebswachstum fördern sollen, von einem Titelbild mit frischem Brokkoli begleitet. Darunter steht:

„Ist von Antioxidantien die Rede, ist der Brokkoli nicht weit: Er soll besonders viel davon enthalten.“

Auch hier wird suggeriert, dass natürliche Lebensmittel gefährlich sein können.

Als Krebskranker soll man demzufolge Obst und Gemüse meiden? Weil darin Antioxidantien enthalten sein könnten? Welch grandioser Irrtum der betreffenden Redaktion und welch entsetzliche Fehlinformation für den Leser, der hoffentlich weiter recherchiert und nicht etwa kurzerhand auf Kuchen, Fleisch und Käse umsteigt!

Ein grosser Unterschied: Künstliche Antioxidantien und antioxidantienreiche Ernährung

In besagter Studie, die wohlgemerkt am sog. Mäusemodell und anschliessend an Zellkulturen im Laborbecher durchgeführt wurde, kamen als Antioxidantien N-Acetylcystein (NAC) und Trolox (eine synthetische Vitamin-E-Form) zum Einsatz.

Man verwendete also nicht etwa einen Extrakt aus Aroniabeeren, einen Granatapfelsaft, auch nicht OPC, Moringa oder Gerstengraspulver, sondern synthetische isolierte und hochdosierte Antioxidantien, die kaum ein (informierter) Mensch dauerhaft zu sich nehmen wird und die mit einer antioxidantienreichen Ernährung mit viel Obst und Gemüse nichts zu tun haben.

Selbst Studienleiter Martin Bergö, Professor am Sahlgrenska Cancer Center an der University of Gothenburg betonte, dass sich sein Team ausschliesslich auf isolierte und hochdosierte Antioxidantien konzentriert habe und man sich selbstverständlich auch als Krebspatient weiterhin von antioxidantienreichen Lebensmitteln ernähren sollte was jedoch nicht bis in jede Redaktion vorgedrungen zu sein scheint.

Besonders neu sind Warnungen dieser Art natürlich nicht. Schon vor Jahren zeigte sich in Studien, dass Prostatakrebs bei Patienten, die hochdosiertes synthetisches Vitamin E nahmen, eher zum Ausbruch gelangte und Lungentumore bei Rauchern unter Einwirkung von hochdosiertem isoliertem Beta-Carotin besser gediehen.

Bedeutet dies aber nun, dass Sie alles meiden müssen, was Vitamin E enthält? Dass Sie ab sofort also keine Nüsse, keine pflanzlichen Öle und auch kein Moringapulver mehr essen dürfen? Bedeutet es, dass Sie um alles, was in irgendeiner Form Beta-Carotin enthält – Salate, grüne Blattgemüse, Pfirsiche, Honigmelonen und Karotten – einen grossen Bogen machen müssten? Selbstverständlich nicht.

Was nun das in Professor Bergös Studie eingesetzte N-Acetylcystein betrifft, so ist dieses zwar ein Antioxidans, aber so künstlich, dass es in der Natur und in Ihrer Ernährung gar nicht erst auftaucht. Antioxidantien sind folglich nicht in jedem Falle gesund und es ist wichtig, den Unterschied zwischen guten und weniger guten Antioxidantien zu kennen.

Künstliche und natürliche Antioxidantien

Was versteht man überhaupt unter Antioxidantien? Antioxidantien sind die sogenannten Radikalfänger. Sie neutralisieren freie Radikale und vermindern auf diese Weise oxidativen Stress. Andernfalls würden die freien Radikale Zellen und Gewebe angreifen, den Alterungsprozess vorantreiben und zu Krankheiten führen.

Nun gibt es aber nicht nur eine einzige Antioxidantien-Stoffgruppe. Stattdessen gehören zur sehr grossen Gruppe der Antioxidantien sehr viele unterschiedliche Stoffgruppen. Manche sind gut und gesund, andere sind schädlich – natürlich immer auch abhängig von der verzehrten Menge und der Form, in der die Antioxidantien aufgenommen werden.

Natürliche Antioxidantien sind z. B. die folgenden:

  • Vitamine wie Vitamin A, Vitamin C und Vitamin E – wenn Sie mit natürlichen Lebensmitteln verzehrt werden oder aus natürlichen Lebensmitteln stammen
  • Spurenelemente wie Selen und Zink, die Bestandteile körpereigener Antioxidantien sind
  • Sekundäre Pflanzenstoffe wie Anthocyane, Carotinoide (Beta-Carotin, Lycopin, Lutein, Astaxanthin u. a.) und Flavonoide
  • Phenolsäuren wie Ellagsäure und Gallussäure
  • Punicalagin (im Granatapfel)
  • Epigallocatechingallat (EGCG, im Grüntee)
  • Allicin (im Knoblauch)
  • OPC (in Traubenkernen und der Kiefernrinde)
  • Und viele mehr!

Künstliche Antioxidantien

Zu den Antioxidantien gehören aber auch chemische Konservierungsmittel, die in der Lebensmittelindustrie oder zur Konservierung von Arzneimitteln und Kosmetika eingesetzt werden, wie z. B. BHA (Butylhydroxyanisol, E320) und BHT (Butylhydroxytoluol, E321). Beide sind nachweislich starke Allergene, die zusätzlich mit Leberschäden in Verbindung gebracht werden.

Weitere für Lebensmittel gebräuchliche Antioxidantien sind Schwefeldioxid (E 220, z. B. in geschwefelten Trockenfrüchten, Chips, Nüssen, getrockneten Tomaten), Sulfite und Diphosphate (E 450, z. B. in Schmelzkäse, Desserts, Backmischungen und Speiseeis). Schwefeldioxid und Sulfite können zu Allergien, Asthmaanfällen, Verdauungsstörungen und Kopfschmerzen führen, während Phosphate den Calcium- und damit den Knochenstoffwechsel stören und bei Kindern u. U. Hyperaktivität fördern können.

Künstliche Antioxidantien können auch in Sonnenschutzmitteln enthalten sein, die bei der Entstehung von Hautkrebs natürlich eine ganz besonders wichtige Rolle spielen können. Professor Bergö erklärt dazu, dass Sonnencremes und Bodylotions häufig synthetisches Vitamin E oder Beta-Carotin enthalten. Diese könnten nun aber bestehende Hautkrebszellen stärken und zum Wachstum animieren.

Antioxidantien beschreiben also nicht ausschliesslich natürliche Stoffe. Auch sind sie nicht automatisch gut und gesund, aber auch nicht in jedem Falle ausschliesslich schlecht.

Die Bezeichnung „Antioxidantien“ ist daher nur ein Oberbegriff für viele unterschiedliche Substanzen, die nur deshalb Antioxidantien heissen, weil sie bestimmte chemische Reaktionen einleiten: Sie stoppen freie Radikale und Oxidationsprozesse (oxidativen Stress).

Das Antioxidans N-Acetylcystein ist ein Medikament

Auch das in der schwedischen Studie eingesetzte N-Acetylcystein NAC gehört zu den künstlichen Antioxidantien. Aufgrund seiner schleimlösenden Wirkung ist es jedoch weder als Zusatzstoff in Lebensmitteln gebräuchlich noch als Nahrungsergänzungsmittel üblich. Es ist vielmehr ein Arzneimittel mit einer Zulassung als Hustenmedikament.

Allerdings ist man in der Schulmedizin auch von seiner antioxidativen Wirkung schon lange sehr angetan. Hat jemand beispielsweise eine Überdosis Paracetamol geschluckt – ein geläufiges Schmerzmittel, das zu extremem oxidativem Stress in der Leber führt – ist NAC als starkes Antioxidans das Mittel der Wahl. Eine Überdosis Paracetamol erschöpft die körpereigenen Antioxidantienvorräte im Nu, so dass NAC hier rasch für Nachschub sorgen und damit die Leber schützen kann.

NAC soll bei einer kurzfristigen Gabe auch mögliche Schäden durch Kontrastmittel verhindern helfen, falls eine entsprechende Untersuchung insbesondere der Nieren anstehen sollte, wie wir schon hier beschrieben hatten: Die Nierenreinigung.

Ebenfalls soll NAC bei der Polyneuropathie hilfreich sein, wenn diese von einer Entgiftung ausgelöst wurde – einfach deshalb, weil NAC ein grossartiges Mittel ist, um körpereigene Entgiftungsprozesse zu unterstützen.

N-Acetylcystein gegen Muskelabbau bei Krebspatienten

Vor über zehn Jahren berichtete überdies die Pharmazeutische Zeitung im August 2004, dass sich N-Acetylcystein ganz hervorragend für Krebspatienten eigne, da es dem mit Krebs einhergehenden körperlichen Verfall entgegenwirke. 0,6 bis 4,2 Gramm NAC pro Tag hätten in einer Studie mit 23 Krebspatienten „nicht nur den Abbau der Muskelmasse verhindert (antikatabole Wirkung), sondern sogar deren Aufbau (anabole Wirkung) gefördert“. Dadurch habe sich die Muskelfunktion und die Lebensqualität der Patienten verbessert. Ob der Krebs auch schneller gewachsen war oder sich gar Metastasen gebildet hatten, darüber erfuhr man seinerzeit nicht das Geringste.

Stattdessen sprach sich die anabole Wirkung von NAC schnell herum und alsbald nahmen Leistungssportler Nahrungsergänzungen mit NAC ein, um ihren Muskelaufbau damit anzukurbeln. Die anabole Wirkung kam daher, dass NAC den Organismus mit der schwefelhaltigen Aminosäure Cystein versorgt und schon 1988 – so erneut die einstige Ausgabe der Pharmazeutischen Zeitung – Friedrich Reuss von der Universität Ulm erklärt habe, dass sich die anabole Wirkung mit dem Gehalt der schwefelhaltigen Aminosäuren in der Ernährung steigere.

Sie sehen also: Nicht einmal das jetzt als gefährlich bezeichnete N-Acetylcystein ist rundheraus schlecht, sondern hat etliche sehr positive Eigenschaften, wozu auch die im folgenden beschriebene Unterstützung des körpereigenen Glutathionsystems gehört.

N-Acetylcystein erhöht Glutathionspiegel

Cystein soll nicht nur beim Muskelaufbau helfen, sondern ist auch für die antioxidative Wirkung des NAC verantwortlich. Cystein gehört einerseits zu den direkten Bausteinen des Glutathions – einem der wichtigsten und stärksten körpereigenen Antioxidantien – und verhindert andererseits Glutaminverluste im Blutplasma, wobei Glutamin ebenfalls zu den Glutathionbildnern gehört.

Zusätzlich wirkt Cystein auch selbst direkt antioxidativ und kann somit die körpereigenen Antioxidantien, wie das Glutathionsystem merklich entlasten. Der Grund: Cystein besitzt eine sog. SH-Gruppe (SH = Schwefelwasserstoff). Die SH-Gruppe ist sehr reaktionsfreudig, kann aggressive Radikale abfangen und somit oxidativen Stress reduzieren.

Antioxidantien und Krebs: Der Zusammenhang

Glutathion ist bekannt dafür, den Körper vor Alterungsprozessen, Krankheit und dabei auch vor Krebs zu schützen. Glutathion neutralisiert viele Gifte und schädliche Stoffwechselabbauprodukte, so dass sie den Körper nicht mehr belasten können. Glutathion ist ein wahrer Meister-Entgifter.

Besteht jedoch erst einmal ein Tumor, dann sollen hohe Glutathionspiegel nicht nur gesunde Zellen, sondern auch den Tumor schützen können. Ja, es heisst, dass Tumore sich regelrecht von Glutathion umgeben. Umso besser sind sie vor Chemotherapien und Bestrahlungen geschützt. Diese nämlich versuchen, den Tumor mit Hilfe von oxidativem Stress zu töten. Verständlich wenn der Tumor sich mit dem Gegenmittel – dem antioxidativ wirkenden Glutathion – zu schützen versucht.

All das aber ist bislang nur eine These, die man nur im Labor und an speziell gezüchteten Mäusen beobachtet hat bzw. nur im Zusammenhang mit Glutathion (bzw. N-Acetylcystein), synthetischem Beta-Carotin und künstlichem Vitamin E.

All das bedeutet nicht, dass ALLE Antioxidantien das Krebswachstum fördern würden und es bedeutet nicht, dass eine antioxidantienreiche Ernährung bei Krebs gemieden werden sollte. Im Gegenteil!

Abgesehen davon, dass selbst Professor Bergö – wie oben erwähnt – unbedingt zu einer antioxidantienreichen Ernährung mit viel Obst und Gemüse rät, gibt es unendlich viele Studien, die zeigen: Antioxidantien schützen vor Krebs. Doch handelt es sich dabei nicht um Antioxidantien, die den Glutathionspiegel heben und es handelt sich nicht um synthetische, sondern um natürliche Antioxidantien. Um Antioxidantien, die in gesunden Lebensmitteln enthalten sind oder in ganzheitlichen Nahrungsergänzungsmitteln.

Zahllose Studien zeigen: Antioxidantien schützen vor Krebs

Anthocyane – die blauen Farbstoffe in vielen Früchten und Gemüsearten – sind bekannte Antioxidantien. Ihnen wird laut vieler Studien eine krebsfeindliche Wirkung bei sehr vielen Krebszellarten bescheinigt – und zwar in vitro und in vivo. Sie vernichten freie Radikale, stimulieren spezielle körpereigene Entgiftungsenzyme, reduzieren die Ausbreitung von Krebszellen (Metastasierung), fördern die Apoptose (Selbstmordprogramm entarteter Zellen) und lindern Entzündungen.

Auch die Ausbreitung von Bauchspeicheldrüsenkrebszellen kann von Anthocyanen gestoppt werden.

Hier haben wir eine Studie beschrieben, der zufolge Curcumin, ein antioxidativ wirksamer Pflanzenstoff aus Kurkuma gegen Oral- und Gebärmutterhalskrebs hilft.

Hier wird von Forschern geraten, während der Chemotherapie Resveratrol und Quercetin einzunehmen – zwei Antioxidantien, die nicht nur die Nebenwirkungen der Chemotherapie lindern, sondern auch direkt den Krebs bekämpfen sollen.

Hier wird erklärt, wie Antioxidantien aus Brokkolisprossen Kopf- und Halskrebs bekämpfen.

Hier konnten gar Nahrungsergänzungen in Form von Vitamin C und Vitamin E – obwohl ovor letzterem erst noch gewarnt wurde – das Sterberisiko bei Brustkrebs mindern.

Hier empfiehlt ein Professor gar hochdosierte Antioxidantien aus Grüntee gegen Oralkrebs.

Hier wurde gezeigt, wie Antioxidantien aus Obst und Schwarztee gegen Eierstockkrebs wirken können.

Hier hat man festgestellt, dass Antioxidantien aus Tomaten bei Brustkrebs förderlich sind. Hier waren es antioxidativ wirksame sekundäre Pflanzenstoffe aus Ingwer, die bei Brustkrebs empfohlen werden.

Hier haben sich Antioxidantien aus Leinsamen, hier Antioxidantien aus dem Granatapfel und hier Antioxidantien aus Walnüssen als hilfreich bei Brustkrebs erwiesen.

Und das ist nur eine kleine Auswahl der zur Verfügung stehenden Studien, die zeigen, wie sinnvoll natürliche Antioxidantien bei einer Krebserkrankung oder zur Krebsprävention sein können.

Ernährung mit gesunden Antioxidantien schützt vor Krebs

Gerne können Sie in den öffentlichen Studiendatenbanken oder auf unserer Seite nach weiteren Studien und Artikeln fahnden. Müssig wird die Suche nicht werden, da es vor entsprechenden Studien nur so wimmelt.

Sie sehen also, dass es sich nicht lohnt, verwirrenden Schlagzeilen Glauben zu schenken. Bleiben Sie Ihrem Weg treu, nehmen Sie keine synthetischen hochkonzentrierten und isolierten Antioxidantien oder synthetische hochkonzentrierte und isolierte Vitamine ein – weder als Gesunder noch als Kranker.

Entscheiden Sie sich stattdessen für eine lebendige vitalstoffreiche Ernährung aus naturbelassenen Lebensmitteln, und ergänzen Sie Ihre Ernährung ggf. mit ganzheitlichen Nahrungsergänzungsmitteln wie z. B. Vitamin C aus der Acerolakirsche, Vitamin E aus Moringapulver, Calcium aus Brennnesselpulver oder der Sango Meeres Koralle, Antioxidantien aus Zistrosentee usw. usf. Entgiften Sie regelmässig Ihren Körper und versorgen Sie sich mit reichlich Chlorophyll aus Blattgemüse, Mikroalgen, Wildkräutern oder Gräserpulvern.

(…)

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Gruß an die Informierten
TA KI