Ölziehen


Das Ölziehen ist eine unkomplizierte Methode zur täglichen Entgiftung. Besonders auf die Zahn- und Mundgesundheit wirkt sich das Ölziehen äusserst positiv aus. Es hilft gegen Zahnfleischbluten und Mundgeruch, festigt lockere Zähne, verringert Zahnbelag, bekämpft Karies und lässt Zähne wieder weiss werden.

Traditionell gehört das Ölziehen aber auch zur ganzheitlichen Therapie vieler anderer Krankheiten. Erfolgsberichte mit dem Ölziehen liegen für zahlreiche Beschwerden vor – von Arthritis über Migräne bis hin zu Herzkrankheiten. Erfahren Sie bei uns Schritt für Schritt, wie das Ölziehen durchgeführt wird.

Ölziehen – Eine traditionelle Entgiftungsform

Die ayurvedische Lehre nutzt schon seit vielen Jahrtausenden die segensreichen Wirkungen von Ölanwendungen auf den Körper. Ob Ölmassage, Tiefenmassage oder Stirnguss – Öl ist stets ein unverzichtbarer Bestandteil dieser heilenden, entgiftenden und harmonisierenden Behandlungen.

Schon in der ersten Literatur des Ayurveda, der Charaka Samhita, wird ausserdem das Ölziehen erklärt und empfohlen.

Über 30 verschiedene systemische Krankheiten werden in dem 2000 Jahre alten Werk aufgeführt, die sich allesamt mit dem Ölziehen heilen lassen sollen – von Kopfschmerz und Migräne bis hin zu Diabetes, Hormonstörungen und Asthma.

Ölziehen für starke Zähne und gesundes Zahnfleisch

In der indischen Volksheilkunde wird das Ölziehen daher immer wieder eingesetzt – insbesondere zur Stärkung der Zähne, des Zahnfleisches und des Kiefers, aber auch zur Kariesvorbeugung sowie zur Bekämpfung von Mundgeruch, Zahnfleischbluten, Mundtrockenheit und rissigen Lippen .

Das Ölziehen gelangt in den Westen

So richtig bekannt machte das Ölziehen jedoch Dr. F. Karach, ein russischer Arzt, der das Konzept des Ölziehens in den 1990er Jahren bei einem Kongress vorgestellt haben soll.

Dr. Karach habe 15 Jahre lang an einer chronischen Blutkrankheit gelitten, so soll er berichtet haben, und konnte sich allein mit dem Ölziehen von diesem Leiden heilen. Genauso soll ihn das Ölziehen innerhalb von drei Tagen von seiner Arthritis befreit haben, die bereits so schmerzvoll gewesen war, dass er nicht mehr sein Bett hatte verlassen können. Anschliessend empfahl Dr. Karach das Ölziehen auch seinen Patienten und konnte hier unzählige grossartige Erfolge beobachten.

Daraufhin trat das Ölziehen seine Reise in den Westen an und gehört seither auch in unseren Breiten zum heilenden und reinigenden Morgenritual sehr vieler Menschen.

Ölziehen für hervorragende Mund- und Zahngesundheit

Kaum eine Wirkung des Ölziehens ist besser untersucht als jene auf die Zahnfleisch- und Mundgesundheit.

So weiss man inzwischen, dass es ausserordentlich wichtig ist, die Dauer des Ölziehens von 20 Minuten möglichst nicht zu unterschreiten. Diese Zeit benötigt das Öl, um in aller Ruhe in die Zahnfleischtaschen einsickern und die dort versteckten Bakterien eliminieren zu können.

Schon allein dieser Zeitfaktor ist ausschlaggebend dafür, dass weder das Zähneputzen, das im besten Falle fünf Minuten lang durchgeführt wird noch eine Mundspülung, die normalerweise nur wenige Sekunden lang dauert, die Wirkungen des Ölziehens erreichen können.

Wenn ein antibakterieller Stoff nämlich 20 Minuten lang auf die Bakterien einwirken kann, ist es für ihn ein leichtes, bis in die letzten Winkel zu gelangen, um dort jede einzelne schädliche Bakterie zu erwischen und die Zahnfleischtaschen sauber zu halten.

Auch hat Öl – im Gegensatz zu Zahncreme – die Neigung, in alle Lücken, Spalten und Zwischenräume zu sickern. Zusätzlich wird das Öl beim Ölziehen regelrecht in schwer erreichbare Zahnfleischtaschen gepresst.

Ölziehen reduziert Zahnbeläge und bekämpft Karies

In einer Studie aus dem Jahr 2007 zeigten sich dann auch bereits nach 45 Tagen mit täglich einer Ölzieh-Anwendung eine signifikante Besserung der vorliegenden Zahnfleischentzündung sowie eine deutliche Reduktion der Zahnbeläge.

Eine weitere Studie aus dem Jahr 2008 kam zu ähnlich positiven Ergebnissen. Bei den Teilnehmern reduzierte das Ölziehen innerhalb von 40 Tagen die Zahl der Karies verursachenden Bakterien um 10 bis über 30 Prozent.

Die Hälfte der Probanden, die zuvor für Karies stark anfällig waren, wechselten daraufhin in die Kategorie „mässig für Karies anfällig“. Die andere Hälfte war nach der Ölziehkur sogar nur noch „gering für Karies anfällig“.

Ebenfalls begeisterte eine Studie, die zeigte, dass sich durch das Ölziehen die Menge der vorhandenen Streptococcus mutans-Bakterien (Kariesbakterien) schon nach einer Woche signifikant reduziert hatte und zwar ähnlich stark wie in der Kontrollgruppe, die Chlorhexidin angewandt hatte.

Chlorhexidin ist eine Chemikalie, die in vielen Mundspülungen enthalten ist. Direkt auf die Zähne aufgetragen soll Chlorhexidin längerfristig gegen Karies wirken können, nicht aber in Form von Mundspülungen.

Aufgrund der Nebenwirkungen des Chlorhexidins und anderer antimikrobieller Therapieformen, die sich in Geschwürbildung der Mundschleimhaut sowie in Resistenzen der zu bekämpfenden Bakterien äussern können, sind Wissenschaftler stets auf der Suche nach natürlichen Alternativen für diesen zahnmedizinischen Bereich – wofür sich nun das Ölziehen so besonders gut und nebenwirkungsfrei anbietet.

Die Forscher rieten daher auch, das Ölziehen statt Chlorhexidin als wirksame und vorbeugende Massnahme zur Verbesserung der Mundgesundheit einzusetzen.

Ölziehen – Mehr als Placebo

Trotz all dieser offensichtlichen Wirkungen des Ölziehens hörte man hie und da immer wieder, es handle sich nur um einen Placebo-Effekt.

Indische Wissenschaftlicher wollten dieses Gerücht endgültig widerlegen und veröffentlichten dazu ihre Studienergebnisse im Jahr 2011 im Indian Journal of Dental Research.

Sie zeigten, dass während des Ölziehens eine Emulgierung und Verseifung des Öls im Mund stattfand, ein Mechanismus, der zur reinigenden und desinfizierenden Wirkung des Ölziehens beiträgt.

Ölziehen gegen Mundgeruch

Dieselben Wissenschaftler konnten noch im gleichen Jahr ausserdem an zehn Studienteilnehmern beweisen, dass das Ölziehen – genau wie Chlorhexidin – Mundgeruch bzw. die Mundgeruch verursachenden Bakterien entschärfen konnte, natürlich ohne die Nebenwirkungen, die mit Chlorhexidin einhergehen können.

Ölziehen – Die Wirkung

Beim Ölziehen werden also insbesondere Zahnbeläge reduziert und schädliche Bakterien in der Mundhöhle getötet.

Zusätzlich werden Gifte und Säuren aus der gesamten Mundhöhle und dem Zahnfleisch gezogen. Das Zahnfleisch wird beim Ölziehen ferner massiert und gepflegt, was allein schon einen ausserordentlich positiven Effekt auf die Zahn- und Zahnfleischgesundheit ausübt. Die Durchblutung des Zahnfleisches wird verbessert und seine Selbstheilungskraft gestärkt.

Da jedoch nicht nur der Mundbereich, sondern der gesamte Organismus durch die entgiftende und antibakterielle Wirkung des Ölziehens effektiv entlastet wird, sind die positiven Auswirkungen in allen Körperbereichen spürbar – nicht zuletzt über die Stimulierung der weiter unten beschriebenen Zungenreflexzonen.

Ölziehen hilft bei vielen Beschwerden

Nachfolgend eine – sicher keineswegs vollständige – Liste mit Beschwerden, auf die sich das Ölziehen (teilweise nur Erfahrungen zufolge) besonders positiv auswirken kann:

  • Zahnfleischentzündungen und Parodontitis
  • Zahnschmerzen
  • Mundgeruch
  • Mundtrockenheit
  • Rissige Lippen
  • Kopfschmerzen
  • Bronchitis und grippale Infekte
  • Magengeschwüre und Magenschleimhautentzündungen
  • Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts
  • Erkrankungen des Herzens
  • Erkrankungen des Blutes
  • Erkrankungen der Nieren und der Leber
  • Thrombose
  • Chronische Schlaflosigkeit
  • Ekzeme, Akne, Schuppenflechte, Neurodermitis
  • Frauenleiden

Wie aber wird nun das Ölziehen konkret durchgeführt?

Das Ölziehen – Schritt für Schritt

Dem Ölziehen sollte eine Zungenreinigung vorangehen, so dass dies der allererste Schritt beim morgendlichen Ritual des Ölziehens darstellen sollte.

Schritt 1: Die Zungenreinigung

Bei der Zungenreinigung wird der Zungenbelag mit einem ayurvedischen Zungenschaber gründlich entfernt. Die Zunge wird dadurch sauber und rosafarben, Mundgerüche werden reduziert und die Geschmackswahrnehmung wird wieder fein und sensibel.

Noch wichtiger ist aus Sicht der traditionellen östlichen Heilweisen bei der Zungenreinigung jedoch die Ablösung der Beläge von den Zungen-Reflexzonen.

Ähnlich wie bei den Reflexzonen der Fusssohle, so wird auch die Zungenoberfläche verschiedenen Organen zugeordnet:

An der Zungenspitze ist das Herz lokalisiert. Es folgen bis an den Zungengrund die Lunge, die Milz, der Magen, die Blase und – ganz hinten – die Nieren. Rechts vom Bereich des Magens ist die Reflexzone der Leber angesiedelt, links vom Magen die Gallenblase. Rechts von Blase und Niere liegt die Dickdarmzone, links die Dünndarmzone.

Bei einer gereinigten Zunge kann das darauf folgende Ölziehen nun über diese Reflexzonen das gesamte Verdauungssystem sowie die übrigen genannten Organe und deren Entgiftung stimulieren.

Schritt 2: Das Ölziehen – Start

Falls Sie Prothesen tragen, sollten Sie diese vor der nachfolgenden Anwendung herausnehmen.

Nehmen Sie nun einen Esslöffel Bio-Sesamöl, Bio-Kokosöl oder Bio-Sonnenblumenöl in den Mund. Tun Sie dies morgens unmittelbar nach dem Aufstehen und auf nüchternen Magen. Nicht einmal Wasser sollten Sie vor dem Ölziehen trinken.

Bei Parodontitis, Pilzproblemen oder anderen Infektionen im Mundbereich können Sie dem Öl einen Tropfen Grapefruitkernextrakt hinzufügen.

Schritt 3: Öl spülen, ziehen, saugen, schlürfen

Spülen Sie jetzt das Öl für etwa 15 bis idealerweise 20 Minuten im Mund hin und her. Halten Sie das Öl in Ihrem Mund in Bewegung. Spülen Sie es schlürfend und saugend durch Ihre Zähne.

Zwischendurch können Sie immer wieder eine Pause einlegen, in der das Öl sich im Mund verteilen und einwirken kann.

Legen Sie auf gar keinen Fall Ihren Kopf zum Gurgeln in den Nacken. Achten Sie unbedingt darauf, dass Sie nichts von der Flüssigkeit schlucken, da darin jene Gifte und Bakterien sind, die Sie ja loswerden möchten.

Falls Sie eine Art Muskelkrampf – möglicherweise auf Grund der Übersäuerung Ihrer Wangen- und Kiefermuskeln – verspüren, ist das ein Zeichen dafür, dass Sie diesen Schritt mit zu viel Ehrgeiz und Anstrengung ausführen. Versuchen Sie, das Ölziehen entspannter und unverkrampfter anzugehen.

Schritt 4: Öl ausspucken

Gegen Ende der Anwendung wird die Öl-Speichel-Mischung in Ihrem Mund immer dünnflüssiger und färbt sich weiss. Jetzt können Sie das Öl ausspucken.

Spucken Sie es in ein Papiertaschentuch, damit das Öl samt den Toxinen und Bakterien nicht in den Wasserkreislauf gelangt und werfen Sie das Tuch in den Müll.

Anschliessend spülen Sie Ihren Mund mehrmals mit warmem Wasser aus und spucken die Flüssigkeit immer wieder aus.

Falls Sie sich während des Ölziehens verschlucken oder Sie aus anderen Gründen vor Ablauf der 20 Minuten das Öl ausspucken möchten – etwa, weil der Mund sich zu voll anfühlte – dann spucken Sie das Öl aus und nehmen einfach für den Rest der Zeit einen erneuten Löffel Öl in den Mund.

Schritt 5: Zähne putzen

Putzen Sie daraufhin gründlich Ihre Zähne – am besten mit einer sanften ayurvedischen Zahncreme oder natürlich auch mit einer basischen Zahncreme.

Bei Pilzinfektionen oder auch grippalen Infekten sollten Sie anschliessend Ihre Zahnbürste mit 1 bis 3 Tropfen Grapefruitkernextrakt desinfizieren, damit Sie sich mit Ihrer eigenen Zahnbürste nicht immer wieder selbst anstecken.

Schritt 6: pH-Wert im Mund optimieren

Abschliessend nehmen Sie eine sehr kleine Menge (etwa eine Messerspitze voll) der Sango Meeres Koralle pur in den Mund und lassen das Pulver sich dort langsam auflösen. Bereits diese kleine Menge bewirkt eine Normalisierung des pH-Wertes im Mund.

Die beschriebene entgiftende und antibakterielle Wirkung des Ölziehens besteht natürlich auch dann, wenn Sie die Sango Meeres Koralle im Anschluss an das Ölziehen nicht verwenden möchten (Entgiftung mit Korallen – weltweit ohne Konkurrenz .

Die Sango Meeres Koralle wird insbesondere deshalb in diesem Fall eingesetzt, um den pH-Wert in der Mundhöhle zu normalisieren, was insbesondere dann empfehlenswert ist, wenn ein aus dem Gleichgewicht geratener Säure-Basen-Haushalt im Mundbereich (z. B. bei Karies, bei Zahnfleischproblemen, bei Zahnstein etc.) wieder reguliert werden soll.

Ölziehen statt Zähneputzen?

Manch einer glaubt nun, dass das Ölziehen das Zähneputzen ersetzen könnte, wenn es doch so gut gegen Karies und Zahnbelag hilft. Das aber ist nicht der Fall. Das Ölziehen sollte das Zähneputzen nicht ersetzen. Stattdessen sollte es als zusätzliche Mund- und Zahnpflege-Massnahme regelmässig oder wenigstens kurweise durchgeführt werden.

Ölziehen und Medikamente?

Wenn Sie morgens auf nüchternen Magen Medikamente nehmen müssen, führen Sie zunächst das Ölziehen durch, putzen Sie dann die Zähne, nehmen Sie jetzt das Medikament und frühstücken Sie nun wie gewohnt. Verwenden Sie anschliessend Zahnseide und putzen Sie erneut Ihre Zähne.

Ölziehen – Welches Öl?

Kalt gepresstes Sesamöl oder Sonnenblumenöl sowie natives Kokosöl – alle in Bio-Qualität – erwiesen sich zum Ölziehen als besonders geeignet.

Zwar haben viele Öle antibakterielle Wirkung. Doch wurden die meisten Studien mit den drei genannten Ölen durchgeführt. Alle drei glänzten dabei mit hervorragenden antibakteriellen Fähigkeiten. Sesamöl und Kokosöl weisen darüber hinaus auch entzündungshemmende Eigenschaften auf.

Kokosöl eignet sich aufgrund seiner überragenden antimikrobiellen Eigenschaften für das Ölziehen besonders gut.

Ölziehen – Reine Gewohnheit

Anfangs kann es grosse Überwindung kosten, das Öl am frühen Morgen in den Mund zu nehmen. Trösten Sie sich, so geht es fast jedem, der neu mit dem Ölziehen beginnt. Wählen Sie von den drei Ölsorten in jedem Fall ein Öl, das Sie besonders gerne mögen.

Beginnen Sie dann mit kleinen Ölmengen. Auch schon 1 Teelöffel hat eine hervorragende Wirkung und der Mund ist damit nicht gleich so voll. Notfalls starten Sie mit nur einem halben Teelöffel Öl.

Grundsätzlich gilt, dass das Ölziehen Spass machen und angenehm sein soll. Es wird also nie gezwungenermassen durchgeführt.

Sie können gerne auch erst einmal nur 5 Minuten lang spülen und die Zeitspanne dann kontinuierlich bis auf 15 oder 20 Minuten ausdehnen.

Ölziehen – Mehrmals täglich?

Sobald Sie sich an das Ölziehen gewöhnt haben, kann es sein, dass es Ihnen so gut tut, dass Sie sich fragen, ob Sie es möglicherweise auch mehrmals täglich machen könnten.

Ja, Sie können. Führen Sie das Ölziehen aber immer vor den Mahlzeiten und wenn möglich mit leerem Magen durch.

Ölziehen mit Amalgam-Zahnfüllungen

Heisse und saure Flüssigkeit können Quecksilber aus Amalgamfüllungen lösen. Aber auch beim Kaugummikauen löst sich Quecksilber aus den Zahnfüllungen. Ob sich beim Ölziehen Quecksilber aus den Füllungen lösen kann, ist nicht bekannt. Die Wahrscheinlichkeit ist jedoch als eher gering einzuschätzen (Kurkuma für die Zähne und Ausleitung von Quecksilber)

Ölziehen für Kinder?

Für Kinder ab 6 Jahren ist das Ölziehen ebenfalls geeignet – allerdings genügen hier schon wenige Tropfen bis zu einem halben Teelöffel des Öls.

Wichtig ist, dass Ihr Kind versteht, dass das Öl nicht geschluckt werden darf.

Ölziehen – wirkungsvoll, einfach und günstig

Die besonderen Vorteile des Ölziehens liegen – neben der unbestritten entgiftenden, pflegenden und antimikrobiellen Wirkung – in der einfachen Handhabung sowie im geringen Kostenfaktor. Beginnen Sie am besten gleich morgen früh mit dem Ölziehen und erleben Sie die positiven Eigenschaften dieser kinderleichten Methode zur Entgiftung.

 

Quelle

 

Studie zeigt: Kokosnussöl ist besser als jede Zahnpasta!


Saubere Zähne sind nicht nur schön anzusehen, sondern auch wichtig für die Gesundheit. Wer seine Zahnpflege vernachlässigt, riskiert Infektionen, Schlaganfälle, Diabetes und Atemwegserkrankungen. Regelmäßige Kontrollen beim Zahnarzt sind wichtig, damit krankhafte Veränderungen frühzeitig erkannt und beseitigt werden können.

Nicht immer bringt Zahnpasta den gewünschten Erfolg. Wissenschaftler glauben, dass Kokosnussöl eine Alternative sein könnte! Ja, du hast richtig gelesen: Kokosöl soll laut einer Studie möglicherweise sogar noch besser als Zahnpasta für die Zähne sein!

Da Kokosnussöl antibakteriell wirkt, beugt es Entzündungen und Infektionen vor. Eine Studie des irischen „Athlone Institute of Technology“ hat ergeben, dass Kokosnussöl von allen untersuchten Ölen das beste für die Mundgesundheit ist. Wenn mit Verdauungsenzymen angereichertes Kokosöl zum Zähneputzen verwendet wird, beugt dies Zahnkrankheiten vor. Dadurch wird die Bakterienart „Streptococcus mutans“ abgetötet. Diese ist oft für Zahnverfall und andere Zahnprobleme wie Karies verantwortlich. Die säurebildenden Bakterien ernähren sich von Zucker und produzieren ein saures Milieu im Mund, das die Zähne schädigt.

Studienleiter Dr. Damien Brady ist von Kokosöl als Zahnpasta-Alternative überzeugt, da sie „in geringeren Konzentrationen wirkt“. Wenn Kokosnussöl zum Zähneputzen zukünftig bedenkenlos verwendet werden könnte, hätte noch weitere Vorteile: Viele Zahnpasten enthalten schädliche Inhaltsstoffe wie Triclosan, Natriumlaurylsulfat, Parabene und künstliche Süßstoffe wie Aspartam. Triclosan verursacht endokrine Störungen, die im schlimmsten Fall zu Krebs führen können. Natriumlaurylsulfat sorgt für das Schäumen der Zahnpasta, kann aber die Geschmacksknospen beeinflussen. Bittere Geschmäcker werden dann stärker wahrgenommen.

Eine weitere positive Eigenschaft von Kokosöl: Es wirkt zahnaufhellend.

Wie kannst du Kokosöl für deine Zahn- und Mundgesundheit anwenden? 

Ölziehen:

Nimm einen EL Kokosöl für 5 bis 20 Minuten auf nüchternen Magen in den Mund. Danach spuckst du es aus. Giftstoffe und Bakterien werden so dem Mundraum entzogen bzw. abgetötet.

Kokosöl-Zahnpasta:

Vermische eine halbe Tasse Kokosnussöl mit 2 bis 3 EL Backpulver und 15 bis 30 Tropfen ätherischem Öl (Pfefferminze oder Zitrone)  und wende die Mischung wie eine Zahnpasta an.

Doch ist Kokosöl nun wirklich die bessere Alternative zur Zahnpasta? Dazu müssen höchstwahrscheinlich noch weitere Studien folgen. Trotzdem schadet es sicher nicht, zusätzlich etwas Kokosöl zu deiner Zahnpflege zu verwenden. Die Wahrscheinlichkeit für Krankheiten im Mundraum oder gelbe Zähne kann somit sicherlich reduziert werden.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/eine-studie-zahnpasta/

Gruß an die Gesunden

TA KI

Wie du deine Zähne weisser machst (ohne deinen Zahnschmelz zu zerstören)


How-to-Whiten-Teeth-in-Photoshop-759x500

Traditionelle weiss machende Praktiken haben bewiesen, dass sie ziemlich schädlich sein können für die Langlebigkeit unserer Zähne.

Dental-Spezialistin Linda Green hat den schädlichen Gebrauch von Zahnweiss-Behandlungen gründlich untersucht, vor allem solche die Chlordioxid enthalten und argumentiert: ”Diese Chloroxid Behandlungen werden beworben, dass sie sicher für Zähne sind. Das ist jedoch sicher nicht der Fall, es ist alles andere als sicher.”

Es ist schwierig für Menschen, eine wirksame und sichere Alternative zu herkömmlichen Zahnweiss-Behandlungen zu finden- Praktiken, die schwere und irreversible Schäden an unserem Zahnschmelz verursachen. Green erklärt einschliesslich: Ätzen von Zähnen, Verlust von Glanz, verfärbtere Zähne da sie mehr Flecken absorbieren als zuvor (durch den Verlust des schützenden Zahnschmelzes), raues Zahngefühl und eine erhöhte Empfindlichkeit (manchmal permanent).

Weitere Risiken sind:

  • Empfindliche Zähne
  • Zahnbruch Gefahr
  • Zahnfleisch-Reizungen
  • Verlust des Zahnschmelzes

Wenn du ernsthaft bist damit, weissere Zähne auf sichere Weise zu bekommen musst du zuerst bestimmen, was die Verfärbung verursacht. Kaffee, Tee, Rotwein und Zigaretten sind hier die Hauptschuldigen, also beginne damit, diese vier Dinge zu reduzieren oder vollständig zu beseitigen.

Das sind die Risiken mit denen du konfrontiert wirst wenn du dich entscheidest, den herkömmlichen Weg zu gehen. Zum Glück gibt es aber sicherere und ganzheitliche Alternativen die zur Verfügung stehen.

1. Ölziehen

Das ist eine traditionelle Ayurvedische Praxis die verwendet wird um den Körper zu entgiften und zu reinigen. Zusammen mit dem, dass es die Zähne aufhellt reduziert es auch Karies und Zahnfleischentzündungen. Sesamöl ist die traditionelle Wahl, aber um die besten Ergebnisse zu sehen, verwende

Ölziehen

, das Monolaurin enthält, ein sehr wirksames Antimikrobiell gegen Karies.

Achte daruaf, ein qualitativ hochwertiges Öl zu verwenden. Beginne mit einem Esslöffel Öl und ziehe es für 20 Minuten durch deine Zähne. Bewege es durch deinen ganzen Mund. Nicht schlucken! Je länger du es im Mund hast, desto verunreinigtes wird es sein, da es buchstäblich Bakterien, Pilze und Viren in deinen Mund zieht aus dem ganzen Körper. Wenn du fertig bist, spucke es aus (und putze deine Zähne wenn du möchtest).

2. Baking Soda

Natron hat verhältnismässig wirklich einen niedrigne Abrasivitäts- Wert oder RDA.

 

Verwende ein hochwertiges Natron.

1. Nimm eine Prise Backpulver und gib es in ein kleines Glas oder eine Schüssel.
2. Füge eine kleine Menge an gereinigtem Wasser hinzu (im Idealfall kein Leitungswasser) und mische es in das Natron. Die Lösung sollte leicht flüssig sein, da du derzeit nicht zu viele Körner willst. Tauche deine Zahnbürste in die Lösung um einen Teil davon auf die Bürste zu bekommen.
3. Putze deine Zähne.
4. Optional: Ist es erledigt, kannst du etwas mehr Wasser zu der Lösung hinzufügen und es etwas durch die Zähne ziehen. Das wird helfen, den Mund alkalisch zu halten.
5. Spüle den Mund mit gereinigtem Wasser wie du es gewohnt bist nach dem Zähneputzen.

Andere Leute geben etwas Backpulver direkt auf die Zahnbürste. Wenn es mit Speichel gemischt wird, wird es flüssig.

3. Lehm

Weisser Kaolin-Lehm hat einen geringen Abrasivitäts-Wert und ist sowohl wirksam als Poliermittel, als auch als Fleckentferner. Es ist auch reich an Kalzium, Kieselsäure, Zink und Magnesium und sicher für Menschen mit Zahnfleischempfindlichkeit.

Wie du es verwendest:

Wende es direkt auf deiner Zahnbürste an und beginne mit den vorderen Zähnen und dann, wenn es mit Speichel vermischt ist, gehe weiter zu den Rest der Zähne.

Du kannst es auch mit Natron kombinieren.

4. Kurkuma

Sei vorsichtig damit, wo dein Kurkuma hinkommt! Es wird alles verfärben, einschliesslich deiner Zahnbürste. Am besten hast du dann deine eigene Kurkuma-Bürste. Aber wir versprechen dir- es wird deine Zähne nicht färben!

Kurkuma hat umfangreiche medizinische Eigenschaften, einschliesslich dient es als Verdauungshilfe und ist entzündungshemmend. Es wurde sogar behauptet, dass es hilft, bestimmte Arten von Krebs zu verhindern.

Wie du es verwendest:

Befeuchte deine Zahnbürste und tauche sie dann in 1/8 Teelöffel Kurkuma-Pulver. Putze deine Zähne wie gewohnt, aber anstatt deinen Mund danach zu spülen wenn du fertig bist, lass den Kurkuma für 3-5 Minuten auf den Zähnen sitzen. Folge dem mit Zähneputzen und gründlich spülen um den überschüssigen gelben Aufbau loszuwerden.

Du kannst auch diese Combo versuchen: 2 Teile Kurkuma-Pulver mit 1 Teil Kokosöl und 1 Teil Backpulver. Mische es zusammen dass es eine Paste bildet und lagere es an einem kühlen Ort.

Wenn man natürliche Heilmethoden verwendet ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass der Wandel nicht über Nacht geschieht. Wenn du möchtest dass deine Zähne natürlich weisser aussehen musst du zuerst verstehen, dass es Zeit in Anspruch nehmen wird. Nimm dir mindestens einen Monat Zeit mit den Praktiken und begrenze die oben aufgeführten Faktoren (Kaffee, Tee, Rotwein, Rauchen) und entscheide dann, ob es für dich funktioniert.

Quelle: http://www.erhoehtesbewusstsein.de/wie-du-deine-zahne-weisser-machst-ohne-deinen-zahnschmelz-zu-zerstoren/

Gruß an die Aufklärer

TA KI