Fall von Lepra in Salzburger Asyl- Zeltlager- Acht Asylbewerber in Eisenhüttenstadt haben Tuberkulose- Düsseldorf: Tuberkulose bei Flüchtling bestätigt


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Entsetzen in Salzburg: Während die Hilfsbereitschaft für die Flüchtlinge grenzenlos ist, wurde am Freitag ein Asylwerber aus der Zeltstadt bei der Polizeidirektion ins Landesspital gebracht. Der 33-jährige Mann hat Lepra. „Die Krankheit ist aber nicht ausgebrochen, er ist nicht ansteckend“, sagen die Ärzte.

Der 33- Jährige gehörte nicht zum großen Flüchtlingsstrom, der seit Tagen über Salzburg hinweg nach Deutschland brandet. Er lebte schon seit Längerem in der Zeltstadt, die das Innenministerium im Juni neben der Polizeidirektion an der Alpenstraße errichten ließ.

„Lepra“ Vermerk in Dokumenten entdeckt

Bei einer Routinekontrolle fiel einem Beamten in den Dokumenten des Asylanten auf: Ein Militärarzt hatte den Vermerk „Lepra“ schriftlich festgehalten. Das war das Alarmzeichen. Der 33- Jährige wurde sofort ins Landeskrankenhaus eingeliefert, wo ihn die Mediziner genau untersuchten.

„Die Ärzte stellten fest, dass die Krankheit bei dem Flüchtling noch nicht ausgebrochen ist. Es besteht daher auch keine unmittelbare Gefahr, weil er nicht ansteckend ist“, erfuhr die „Krone“ Freitagabend. Die Mediziner wollten ihn sogar wieder ins Lager zurückschicken, doch der 33- Jährige muss weiter im Spital bleiben – auch um einen Wirbel in der Zeltstadt zu vermeiden.

Krankheit mittlerweile vollständig heilbar

Lepra ist eine ansteckende, chronische Krankheit, die durch ein Bakterium namens Mycobacterium leprae ausgelöst wird. Eine Übertragung ist aber nur bei längerem Kontakt mit einem Infizierten möglich. Die Inkubationseit beträgt einige Monate, oft Jahre – so lange dauert es, bis die Krankheit ausbricht. In Spanien gibt es ein abgelegenes Dorf, in dem 60 Lepra- Opfer leben – das letzte solche Sanatorium in Europa.

Lepra wird schon in der Bibel erwähnt. Im Alten Testament kommt ein „Aussätziger“ vor, der abgesondert wohnen soll. In Europa wütete die Krankheit vor allem im Mittelalter, als die Menschen in immer größeren Siedlungen zusammenwohnten. In der Neuzeit wurde sie vermutlich durch bessere Hygiene allmählich eingedämmt.

Seit fast 35 Jahren ist Lepra vollständig heilbar. Doch sind oftmals die Nervenbahnen zerstört, wodurch Verletzungen nicht bemerkt werden und sich dann chronisch entzünden. Als Folge treten die typischen Behinderungen an Händen und Füßen auf weltweit leben vier Millionen Menschen damit. Etwa 90 Prozent der Weltbevölkerung sind genetisch immun gegen Lepra.

Quelle: http://www.krone.at/Oesterreich/Fall_von_Lepra_in_Salzburger_Asyl-Zeltlager-Keine_Gefahr-Story-472763

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Acht Asylbewerber in Eisenhüttenstadt haben Tuberkulose

Frankfurt (Oder)/Eisenhüttenstadt (dpa/bb) – Acht Asylbewerber in Eisenhüttenstadt sind an Tuberkulose erkrankt. In der Zentralen Erstaufnahmestelle Brandenburgs seien drei Erwachsene und fünf Kinder betroffen, teilte das Innenministerium am Mittwochabend in Potsdam mit. Alle Patienten befänden sich in einer Spezialklinik in Berlin. Die Fälle seien seit Ende Oktober bekannt. Insgesamt 136 Kontaktpersonen seien untersucht worden. Vorsichtshalber würden sie bis zum 18. Dezember nicht auf Kreise und Städte verteilt – «bis zum sicheren Ausschluss einer ansteckungsfähigen Tuberkulose», hieß es. Erst müsse das Ergebnis weiterer Untersuchungen abgewartet werden.

Quelle: http://www.bild.de/regional/berlin/acht-asylbewerber-in-eisenhuettenstadt-haben-33482312.bild.html

 

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Düsseldorf

Tuberkulose bei Flüchtling bestätigt

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Bei dem 30-jährigen Algerier, der in der Flüchtlingsunterkunft an der Rather Straße untergebracht war und seit Montag in der Uni-Klinik isoliert ist, hat sich der Verdacht auf offene Tuberkulose bestätigt.

Nach Angaben der Stadt werden nun sechs Kontaktpersonen, die mit dem Mann in der Unterkunft in einem abgetrennten Bereich untergebracht waren, untersucht.

Gefahr sei aber nicht im Verzug: Sollten sie akut infiziert worden sein, seien sie erst in einigen Wochen oder Monaten für andere ansteckend. Erst dann lässt sich möglicherweise auch ihre eigene Infektion diagnostizieren. Deshalb soll den städtischen Behörden zufolge in einigen Wochen eine Nachuntersuchung erfolgen.

2014 gab es in Düsseldorf 50 gesicherte Tuberkulosefälle; 2015 war diese Zahl bereits im August erreicht. Es gelten die Routineempfehlungen des Robert-Koch-Institutes und das Infektionsschutzgesetz, das Isolation und Untersuchung vorschreibt. Bestätigt sich der Verdacht, erfolgt die Behandlung mit Antibiotika, bei offener TBC werden auch Kontaktpersonen untersucht.

Ein Erklär-Stück zu einem Tuberkulose-Verdacht finden Sie hier.

Quelle: dr

Gruß an die, die sich mit biologischer Kriegsführung auseinander setzen und erkennen daß das medizinische Personal hier eindeutig die Gefahr verkennt

TA KI