Iran hat soeben den Dollar offiziell weggeworfen – ein schwerer Schlag für die USA. Lesen Sie, warum es wichtig ist.


dollar

Nach Präsident Donald Trump’s Einreiseverbot für Personen aus sieben überwiegend muslimischen Ländern, kündigte die iranische Regierung an, sie werde den US-Dollar nicht mehr “als Währung ihrer Wahl in ihren Finanz- und Devisenberichten” verwenden, so berichtet die iranische Zeitung Financial Tribune.

Der Direktor der iranischen Zentralbank, Valiollah Seif, gab die Entscheidung in einem Fernsehinterview am 29. Januar bekannt. Die Änderung wird am 21. März in Kraft treten und sich auf alle offiziellen Finanz- und Devisen-Berichte auswirken.

Iran’s Schwierigkeiten [im Umgang] mit dem Dollar“, so sagte Seif ,”bestehen seit dem Beginn der ersten Sanktionen, und dieser Trend setzt sich fort“, mit anderen Währungen jedoch gebe es, wie er hinzufügte, “keinerlei Einschränkungen.”

In einem in Forbes veröffentlichten Artikel meint Dominic Dudley, dass dieser Schritt “in Anbetracht der jüngstenMuslim Verbote” von Trump bedeutungsvoll sei. Iranische Staatsangehörigen waren der Liste in dem Erlass der gegenwärtigen US-Regierung hinzugefügt worden, was die iranische Regierung zu der Versicherung veranlasst hat, man werde die Erteilung von Visa für US-Bürger stoppen.

Dudley weist darauf hin , dass seit 1975 “kein einziger Amerikaner bei Terroranschlägen in den USA von einem Bürger der Länder, für die das Einreiseverbot gilt, getötet worden ist”, während Länder wie Saudi Arabien – “Heimat von 15 der 19 an den Angriffen des 11. September beteiligten Terroristen” – aus der Liste der verbotenen Länder weggelassen wurden.

Trotz der Entscheidung des Landes, die Verwendung des US-Dollar als Basiswährung für den Austausch mit anderen Nationen zu beenden, bleibt Öl das wichtigste Exportgut des Iran. Auf den Weltmärkten wird hauptsächlich in US-Dollar angekauft und veräußert. Man geht davon aus, dass der Iran Im laufenden Geschäftsjahr Einnahmen  in Höhe von 41 Miliarden Dollar aus dem Ölgeschäft erzielen wird, wobei Länder wie die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und China die Hauptkunden sein dürften. Es ist immer noch unklar, wie es dem Land gelingen kann, Währungen zu wechseln, ohne sich auf die amerikanische Währung zu stützen. Die Umstellung, so hält Dudley fest “wird ein gewisses Maß an Währungsrisiko und Unbeständigkeit bewirken und wahrscheinlich die Dinge für die Behörden verkomplizieren.”

Dies ist wichtig, weil unter den überwiegend muslimischen Ländern, die nicht von dem “Muslim Verbot” erfasst sind, auch Saudi-Arabien ist, einer der weltweit größten Öl-Exporteure.

In den 1970er Jahren hatte die arabische Nation einen Deal mit US Präsident Richard Nixon erreicht, wonach eine Allianz vereinbart wurde, in welcher Saudi-Arabien den Dollar als Standard-Währung im Ölgeschäft beibehält, im Gegenzug für militärische Unterstützung aus Amerika. Die Verwendung des Dollar als Standardwährung für den Handel mit Öl wurde von Saudi-Arabien und dem restlichen Block der Organisation Erdölexportierender Länder (OPEC) bestätigt, darunter der Iran und 11 andere Länder des Nahen Ostens, Afrikas, und Südamerikas.

Die OPEC-Länder machen 42 Prozent der weltweiten Ölproduktion aus und halten 73 Prozent der Ölreserven in der Welt. Durch seinen Einfluss hilft die Verwendung des US-Dollars als Standardwährung, die Nachfrage für den Dollar hoch zu halten, was der Währung die nötige Unterstützung gibt, um seine Stellung als “die Reservewährung der Welt” zu halten und zu verhindern, dass die Auswirkungen von Inflation den US-Verbraucher treffen.

Die Entscheidung des Iran, dieses Abkommen zu verlassen, könnte Auswirkungen auf die US-Wirtschaft haben und den Dollar gefährden, was die US-Regierung zu strengen Maßnahmen veranlassen könnte, um den Aktionen seitens des Iran zu begegnen. Immerhin hält der Iran 13 Prozent der Ölreserven der OPEC.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von  http://theantimedia.org/iran-ditched-dollar-us-matters/

Quelle: http://derwaechter.net/iran-hat-soeben-den-dollar-offiziell-weggeworfen-ein-schwerer-schlag-fur-die-usa-lesen-sie-warum-es-wichtig-ist

Gruß an die Klardenker

TA KI

Ölpreisabsturz löst weltweit Verunsicherung aus


Die Talfahrt des Ölpreises setzt sich erbarmungslos fort. Inzwischen kostet das Fass der Sorte WTI weniger als 50 Dollar. Grund ist die zunehmende Sorge vor einer globalen Wachstumspause.

Die Talfahrt der Ölpreise nimmt kein Ende: Angesichts eines weltweiten Überangebots bei gleichzeitig schwächelnder Nachfrage liegt der Preis für die US-Ölsorte WTI inzwischen unter der Marke von 50 Dollar je Fass. Das Nordseeöl Brent notierte am Dienstag mit 51,60 Dollar nur knapp darüber. So billig war der Rohstoff zuletzt im Jahr 2009.

Viele Investoren sähen den Ölpreisverfall als Krisenindikator für die angeschlagene Weltwirtschaft, sagt NordLB-Analyst Tobias Basse. Entsprechend nach unten ging es für die Aktienmärkte: Der Dax verlor in der Spitze ein Prozent auf 9382 Zähler, seit Jahresbeginn summiert sich das Minus bereits auf 3,4 Prozent.

Für Bauchschmerzen sorgt derzeit vor allem die Konjunktur in der Euro-Zone und in China. Die Länder der Währungsunion arbeiten sich nur mühsam aus der Krise – laut dem Markit-Institut habe die Wirtschaft im Schlussquartal wohl höchstens um „magere 0,1 Prozent“ zugelegt.

Alle warten auf ein Signal der Opec

In der Volksrepublik fallen die jüngsten Schätzungen ebenfalls enttäuschend aus – zumindest für chinesische Verhältnisse: Das Wirtschaftswachstum dürfte sich nach Angaben eines staatlichen Forschungsinstituts im kommenden Jahr auf sieben Prozent verlangsamen. Für 2014 wird ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 7,3 Prozent erwartet.

An den Ölmärkten ist die Angst vor einem deutlichen Nachfrageeinbruch des Topkonsumenten Chinas seit Monaten spürbar. Seit Sommer 2014 sind die Ölpreise um rund die Hälfte eingebrochen. Brent und WTI notieren mit 51,60 Dollar und 48,67 Dollar je Fass auf dem niedrigsten Stand seit Frühjahr 2009. Viele Händler warten nun auf ein Zeichen des Ölkartells Opec, die Fördermenge langfristig zu senken, um den rasanten Preisverfall zu stoppen. Bei einem Treffen Ende November hatte sich die Opec noch dagegen entschieden.

Unter den Einzelwerten stachen an den europäischen Aktienmärkten vor allem die Energiewerte ins Auge: Der entsprechende Branchenindex fiel zeitweise 1,8 Prozent auf ein Drei-Wochen-Tief von 265,97 Punkten. Royal Dutch Shell oder BP gaben 2,2 und 1,4 Prozent nach.

Kurseinbruch in Moskau

Bergab ging es auch für den russischen Aktienmarkt: Der Leitindex notierte in der Spitze 4,6 Prozent im Minus. Auch die russische Landeswährung, die im vergangenen Jahr bereits 70 Prozent zum Dollar eingebüßt hatte, verlor weiter an Wert: Der Greenback stieg um bis zu 5,8 Prozent auf 63,90 Rubel.

Anleger fürchten einen deutlichen Einbruch der russischen Konjunktur – wegen der wegbrechenden Einnahmen aus Rohstoffexporten und der westlichen Wirtschaftssanktionen schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt im November im Vergleich zum Vorjahresmonat bereits um 0,5 Prozent. Das war der erste Rückgang seit Oktober 2009.

Auch der Notenbank sind inzwischen die Hände gebunden. Selbst die radikalen Leitzinserhöhungen der vergangenen Monate auf inzwischen 17 Prozent sind verpufft.

Quelle: http://www.welt.de/finanzen/boerse/article136069401/Oelpreisabsturz-loest-weltweit-Verunsicherung-aus.html

Gruß an die Planer dieser Szenarien

TA KI

Geheime Mächte steuern die Welt. Echt? Wahnsinn!


Die Opec ist ferngelenkt, der Goldpreis von unheimlichen Eliten manipuliert – in Zeiten des Umbruchs haben Verschwörungstheoretiker regen Zulauf. Dafür gibt es eine einfache Erklärung.

allsehendes auge

Die „Bilderberger“ sind’s, die „Globalisten“. Es gibt eine unsichtbare heimliche Elite, die einfach alles manipuliert – den Goldpreis, den Silberpreis, die Brotpreise und den Ölpreis, egal ob er steigt oder fällt. Und das nicht erst heute, sondern seit Jahrzehnten.

Da sind sich die Verschwörungstheoretiker ganz sicher, ob in Amerika, Deutschland oder anderswo. Beispiele gefällig?

Am 25. April 2005 empfing George W. Bush auf seiner Ranch in Texas den saudischen König Abdullah und ging mit ihm demonstrativ Hand in Hand spazieren. Damals hatte der Ölpreis gerade die sagenhafte Marke von 50 Dollar pro Fass übersprungen, das Weiße Haus sorgte sich um das Konsumentenklima.

Die Verschwörungstheoretiker hatten aber bereits eine andere, sehr genaue Vorstellung davon, was da wirklich im Gange war. Sie halten die 1954 gegründete jährliche „Bilderberg-Konferenz“, ein Treffen von Vertretern der internationalen Politik und Wirtschaft, für das Hirn der Weltverschwörung.

Diese geheimnisvolle Gruppe wolle das Ölangebot verknappen, damit die Vorräte länger reichten und so ihre Dollar-Weltherrschaft fortbestehe. Deshalb müsse der Preis steigen.

Krude Theorien zum gesunkenen Ölpreis

Die Geste der beiden Staatenlenker in Texas deute klar darauf hin. Im Juli 2008 stand der Ölpreis tatsächlich bei 147,26 Dollar.

Für Verschwörungstheoretiker ist das Beweis genug. Sie deuten jedes Ereignis im Nachhinein nach Belieben so, dass es in ihr Weltbild passt. Von der angeblich in einer Wüste inszenierten Mondlandung bis zu den vorgeblich von den USA und Israel geplanten Terroranschlägen im September 2001 – überall wittern sie unsichtbare Gegenmächte, die sich die Welt untertan machen wollen.

Auch der jetzt wieder gesunkene Ölpreis und die folgenlose Opec-Sitzung der vergangenen Woche werden mit abenteuerlichen Theorien erklärt. Solche Theoretiker sehen sich als einsame Warner, als Künder der verborgenen Wahrheit.

ölpreis

In Wirklichkeit aber suchen sie oft nur einen Ausweg aus persönlichen Angstgefühlen, einen Grund für das eigene Scheitern. Die Angst äußert sich zunächst in Verfolgungswahn.

Der Autor Daniel Estulin, gebürtiger Litauer und nach eigenem Bekunden Enkel eines KGB-Obersten, schrieb 2005, seine Insiderquellen hätten ihm verraten, dass die christlichen Patrioten in den USA, die die Weltherrschaftspläne aufzudecken im Begriffe seien, „ausradiert“ werden sollten. Einige „Bilderberg“-Mitglieder hätten angeregt, mit UN-Truppen in Amerika einzumarschieren, um die Wahrheitssucher aufzuspüren und zu vernichten.

Die Mächtigen wollen eine Weltreregierung bilden

Die Invasion fand nicht statt, aber das irritierte die Verschwörungstheoretiker nicht im mindesten. Ihre sonstigen Prognosen über das Handeln der unsichtbaren Elite trafen ja nach ihrer Meinung alle zu.

Als der Ölpreis im Herbst 2008 auf knapp über 30 Dollar abstürzte, war das für die Wahrheitssucher kein Widerspruch. Die Mächtigen hätten eben beschlossen, zunächst einmal die von ihnen gezielt herbeigeführte Immobilienblase platzen zu lassen – mit schönen Profiten und demselben Effekt, nämlich der gewollten Verarmung des Volkes und somit weniger Ölverbrauch.

Außerdem wollten die Mächtigen die Krise nutzen, um ihr eigentliches Ziel zu erreichen, nämlich eine Weltregierung zu installieren. Den Ölpreis werde man später wieder hochtreiben.

Er stieg in der Tat wieder. Seit einigen Monaten freilich fällt er von Neuem, einerseits wegen des hohen Angebots auf dem Weltmarkt, andererseits wegen Saudi-Arabiens Weigerung, die in der Opec vereinbarte Fördermenge zu drosseln. Die alternativen Wahrheitssucher haben natürlich eine Erklärung parat.

Die USA wollen mithilfe der Saudis Russland in die Knie zwingen, dessen Haushalt am Gas- und Ölpreis hängt. Denn Putin kämpft gegen die Weltherrschaft der „Bilderberger“. Er wird von diesen deshalb als Bösewicht gegen den Westen aufgebaut.

Billiges Gold dient der Welteroberung

Auf diese Weise sollen die Bric-Staaten daran gehindert werden, die schöne profitable Dollar-Weltordnung zu kippen. Das schreibt zum Beispiel der deutsche Wahrheitssucher Heiko Schrang. Die Bric-Staaten, das sind Brasilien, Russland, Indien und China.

Billiges Gold gehört für Verschwörungstheoretiker ebenfalls zum Welteroberungsplan. Ein „Martin Deutschmichl, Plastikgeldweg 90, 29371 Entmündigt“ schreibt auf seiner Webseite: Gold stehe „der grenzenlosen Kreditgeldvermehrung durch die heutigen Macht-,Eliten‘ diametral entgegen“, und deshalb seien diese bemüht, „um jeden Preis die wahre Bedeutung von Gold bewusst herunterzuspielen“.

Denn, so Heiko Schrang mit Blick auf die US-Zentralbank: „Mit ihrer Weltleitwährung Dollar musste jedes Land der Welt im internationalen Zahlungsverkehr sich Rohstoffe bezahlen lassen, und die FED konnte dafür ohne Ende bunte Papierdollar drucken. Gegen die Länder, die in der Vergangenheit nicht an diesem Spiel teilhaben wollten, sondern ihre Rohstoffe für andere Währungen weggaben, wurde ein Krieg inszeniert (Irak, Afghanistan, etc.).“

Die Schweizer, die am Sonntag über eine Gold-Mindestreserve abstimmten, sind in den Augen solcher Theoretiker Helden – der Alpen-David, der sich gegen die „Bilderberger“ wehrt. Deutschmichl vor dem Referendum: „Sollte es gelingen, die Schweizerische Nationalbank zum Aufstocken der Goldreserven zu zwingen, könnte tatsächlich eine gewisse Panik unter den genannten Kriminellen ausbrechen, denn dieses Gesindel hat zwar an vieles gedacht bei seinem Plan zur Einführung der Neuen Weltordnung, aber Euch unberechenbares Bergvölkchen haben sie dabei offensichtlich übersehen.“

Wahnsinn. Dass der Antrag gescheitert ist, daran sind natürlich die dunklen Mächte schuld. Es ist eigentlich auch gleichgültig, was die Opec-Mitgliedstaaten in Zukunft beschließen.

Verschwörungstheoretiker sind einsame Menschen

Für jedes denkbare Ergebnis haben beachtlich viele Menschen eine Erklärung bereit, die in vielerlei Varianten dasselbe besagt: Hier sind Untergrundnetzwerke am Werk, verborgene Eliten, die wahren Entscheider. Der normale, gewöhnliche Mensch, sagen solche Beobachter, habe gegen sie kaum eine Chance.

Er wird manipuliert, er weiß es nur nicht; und wie Edward Snowden nun bewiesen hat, kann er es auch gar nicht wissen, denn die Manipulierer sind viel zu mächtig, viel zu gerissen und wissen alles. Snowdens Enthüllungen über die NSA waren für Verschwörungsgläubige ein Gottesgeschenk.

Wirtschaft sei zur Hälfte Psychologie, wird Ludwig Erhard zitiert. Psychologie spielt in der Tat eine Rolle, besonders in unübersichtlichen Zeiten. Es gibt einen Charaktertypus, der im Alltag unsicher ist, aus vielerlei Gründen; ein Typus, der sehr sensibel ist, sehr begabt, rhetorisch versiert, aber der seinen Platz im Alltag nicht findet oder der sich nicht anerkannt fühlt.

Das ist kein Makel, und in Umbruchzeiten gibt es viele Menschen, denen es so geht. Der deutsche Psychologe Fritz Riemann hat diesen Typus sehr anschaulich beschrieben.

Er neigt dazu, den Grund für seine innere Einsamkeit darin zu suchen, das mächtige Gegenspieler ihm den Platz im Leben verwehren – sei es ein Chef, seien es gesellschaftliche Umstände, seien es die „Bilderberger“. Je gewaltiger die empfundene Gegenmacht ist, desto mehr sehen solche Menschen sich darin bestätigt, schuldlos im Abseits zu stehen.

Unruhige Zeiten befeuern Verschwörungstheorien

Die Gegenwart, in der sie nicht anerkannt werden, ist ihnen gleichgültig. Sie setzen ihre gesamte Lebenshoffnung auf die Zukunft. Dort, so vermuten sie, können sie ihr wahres Ich entfalten.

Deshalb versuchen sie mit allen Mitteln, die Zukunft zu deuten. Sie möchten die Zukunft besitzen und formen, denn es geht um ihre persönliche Identität. Manche Großspekulanten gehören dazu, manche Politiker, Wissenschaftler und viele Verschwörungsgläubige natürlich.

Zeiten großer Umbrüche sind für sie ein Lebenselixier. Je wilder die Zeiten, desto näher, glauben sie, sei der Sturz der feindlichen Mächte und die Chance auf die eigene persönliche Entfaltung. Heute sind es sehr wilde Zeiten.

Die Wahrheitssucher wissen oft selbst, dass die Mitwelt sie als verschroben betrachtet; das ist Teil ihres Selbstbilds. Alle Suchenden werden anfangs belächelt, sagen sie.

verschwörungspraktiker

Matthias Bröckers, einer der deutschen Vertreter dieser Weltsicht, schrieb 2002: „Wer Skepsis und Zweifel an einer orthodoxen ,Wahrheit‘ hat und alternative Hypothesen ins Spiel bringt, wird als gefährlich, lächerlich oder gaga klassifiziert: Ende der Diskussion.“ Das macht ihn nur entschlossener.

Medien würden nur die Wirklichkeit simulieren

Bröckers lädt zur „Gegen-Verschwörungs-Verschwörung“ ein. Einst habe es als Aberglauben gegolten, „hinter den Dingen unsichtbare Drahtzieher und Interessen anzunehmen“.

Im „vor uns liegenden Jahrhundert“ müsse es hingegen „als naiv gelten, hinter der Wirklichkeitssimulation der Medien keine Drahtzieher und Interessen zu vermuten“. Ein Sucher lässt sich die Hoffnung auf die Zukunft, auf den Sturz der Gegenmächte eben nicht nehmen. Geisterfahrer sind immer die anderen.

Und deshalb sind Verschwörungstheoretiker unglaublich zäh. Als am 1. April 2009 Barack Obama bei seinem ersten G-20-Gipfel den saudischen König Abdullah mit einer tiefen Verbeugung begrüßte, obwohl der Ölpreis im Keller war, ließ ihnen das keine Ruhe.

Im September 2012 wurden sie fündig. Ein Reporter aus Nordwest-Montana fand einen Zeitungstext von 1979. Montana ist der Heimatstaat von „Milizen“, die sich vor den „schwarzen Helikoptern der UN“ fürchten.

Der Zeitungstext besagte, Riad wolle angeblich Milliarden Dollar in die Förderung amerikanischer Schwarzer stecken. Als Quelle genannt wurde ein zum Islam konvertierter schwarzer US-Anwalt, der Obama mit einem Empfehlungsbrief geholfen haben soll, als dieser sich an der Harvard-Universität bewarb.

Hat die NSA Snowdens Dokumente verseucht?

Na also! „Sensation! Kein Wunder, dass Obama sich vor den Saudis verbeugte – sie finanzierten ihn wahrscheinlich in Harvard“, jubelte eine Verschwörungs-Webseite. Die verborgene Wahrheit mag kompliziert sein, aber sie kommt ans Licht, nicht wahr?

Einige Verschwörungsgläubige sehen schon neue Gefahren auf dem Weg in die lichte Zukunft. Edward Snowdens Dokumente!

Kann es sein, dass die NSA sie mit Computerviren verseucht hat? Und dass sich nun ein unsichtbares Spionageprogramm bei allen Wahrheitssuchern einnistet?

Die Webseite „Cryptome“ zählt mögliche Indizien auf und verlangte am 24. November, Snowden möge öffentlich sagen, dass keines seiner Dokumente verborgene Überwachungscodes enthalte oder dass die NSA sie mit solchem Code versehen könne. Wer wirklich an Gegenmächte, an unsichtbare Eliten und ihre geheimen Weltherrschaftspläne glaubt, für den hört die Suche nach der wahren Wahrheit eben nie auf.

JFK

Quelle: http://www.welt.de/finanzen/article135044739/Geheime-Maechte-steuern-die-Welt-Echt-Wahnsinn.html

Schön zu sehen, wie es den gelenkten Medienhuren schon recht im Fell zu jucken scheint, da sie die Wahrheit von allen Seiten beißt.-

Gruß an Alle die bereit sind Wahrheit zu verbreiten-

TA KI