Orbán: Der Flüchtlingstsunami kann gestoppt werden – Osteuropa hat es bewiesen


Die osteuropäischen EU-Mitgliedsstaaten hätten bereits unter Beweis gestellt, dass die Migrantenwelle gestoppt werden kann, sagte Ungarns Ministerpräsident. Die EU würde sich nun an Ungarn „rächen“, da es die Regierung „wagt“ sich gegen die Brüsseler Asylpolitik zu stellen.

orban

Nach der Slowakei zieht auch Ungarn gegen die Quotenregelung der EU zur Verteilung von Flüchtlingen vor Gericht. Die Klage beim Europäischen Gerichtshof werde noch „heute“ eingereicht, erklärte Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán.

„Es reicht nicht, zu protestieren, man muss auch handeln“, fügte er hinzu.

Brüssel rächt sich

Orbán warf der EU vor, sich mit mehreren in den letzten Tagen begonnenen Verfahren gegen Ungarn zu „rächen“, weil Budapest „es gewagt hat, sich gegen die Einwanderungspolitik Brüssels zu wenden“. 

Ungarn zusammen mit Polen, Tschechien und der Slowakei hätte bereits bewiesen, dass „wir die Migrantenflut stoppen können, wenn wir wollen“, fügte das ungarische Staatsoberhaupt hinzu. Darüber würden sich auch diejenigen freuen, die „anderen Denkgewohnheiten folgen“.

Osteuropa gegen Zwangsverteilung

Im September beschlossen einige Innenminister der EU, dass 120.000 Asylsuchende innerhalb der EU von Griechenland und Italien auf andere Länder verteilen werden müssen. Ungarn, Tschechien, die Slowakei sprachen sich gegen diese Zwangsverteilung aus. Polen erklärte sich Anfangs bereit Flüchtlinge aufzunehmen, zog jedoch sein Versprechen nach den Anschlägen in Paris wieder zurück. Das Risiko wäre zu hoch, die Sicherheit der polnischen Bevölkerung gehe vor. (so)

Quelle: http://www.epochtimes.de/politik/europa/orban-der-fluechtlingstsunami-kann-gestoppt-werden-osteuropa-hat-es-bewiesen-a1289454.html

Gruß an die klar Denkenden

TA KI

Mini-Maidan in Budapest gewinnt an Fahrt


Daniel McAdams

 

Es heißt, dass die Ungarn gut in Mathematik sind. Immerhin sind der Vater der Wasserstoffbombe, der Erfinder des Rubik-Würfels und eine ganze Reihe wirklich brillianter Mathematiker Ungarn. Tatsächlich sieht es so aus, als seien Mathematik und die davon abgeleiteten Künste endemisch in der ungarischen DNA – man werfe nur einen Blick auf all die ungarischen Schachmeister.

Wenn es allerdings um die Wissenschaft des Regimewechsels geht, kann Mathematik in den meisten Fällen ein Hindernis sein statt ein Vorteil.

Zum Beispiel beteiligten sich an einer Demonstration am Wochenende – der jüngste Versuch, die demokratisch gewählte Regierung in Ungarn zu stürzen – nur geschätzte 3.000 Demonstranten.

Dennoch ist der Organisator der Demonstration Balazs Gulyas überzeugt, dass 3.000 eine absolute Mehrheit in einem Land mit 10 Millionen Einwohnern bilden. Gulyas, ein ehemaliger Politiker der oppositionellen ungarischen sozialistischen (ehemals kommunistischen) Partei, sagte: „Wir wollen zeigen, dass das Land nicht dasselbe ist wie Orban, dass die Mehrheit nicht seine Politik unterstützt, näher an Vladimir Putin heranzurücken.“

In der offenkundig unmathematischen Auffassung von Gulyas sind 3.000 eine Mehrheit von 10 Millionen.

Es scheint komisch, aber wir müssen uns daran erinnern, dass die Proteste, die letztes Jahr die gleichermaßen demokratisch gewählte Regierung der Ukraine stürzten, ebenfalls eine sehr kleine Minderheit der tatsächlichen Wähler mobilisieren konnten – obwohl sie beanspruchten, für „das Volk“ zu sprechen.

In beiden Fällen waren die Ziele identisch: eine Regierung zu isolieren und zu stürzen, von der einige der Meinung sind, dass sie von dem US/EU-Satellitenstatus zu einer unabhängigeren Außenpolitik übergeht, die zunehmend den Maßnahmen des Westens kritisch gegenübersteht, Russland zu isolieren, einen wichtigen Handelspartner.

Bei diesen Bemühungen hat die Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika eine signifikante Rolle gespielt. In der Ukraine erinnern wir uns alle an die aktive Rolle, die der US-Botschafter Geoffrey Pyatt und die US-Staatssekretärin im Außenministerium Victoria Nuland beim Schüren der Unruhen und bei der Planung gespielt haben, wer die Machtpositionen übernimmt, wenn sich der Rauch verzogen hat.

In Budapest wird diese Rolle gespielt vom stellvertretenden Chef der Botschaft Andre Goodfriend, der sich wie ein roter Faden durch die verschiedenen letzten Runden von Protesten gegen die Regierung zieht, die auf den Straßen von Budapest abgehalten wurden. Als im vergangenen Oktober zehntausende Ungarn auf die Straße gingen, um gegen das zu protestieren, was sie für eine Steuer für Internetbenutzer hielten, war Goodfriend in ihrer Mitte und ging solidarisch mit denen, die den Sturz der gewählten Regierung forderten. Die pro-sozialistische Bloggerin Eva Balogh schrieb zustimmend über den Protest im Oktober:

Der amerikanische Chargé d´affaires Andrè Goodfriend schien sehr dafür zu sein, wie er mit einem Rucksack in der Menge stand. Wie er in einem seiner vielen Interviews kürzlich sagte, verbringt er viel Zeit auf den Straßen Budapests. Eine geplante Demonstration gegen die Internetsteuer war sicher etwas, von dem er der Meinung war, es persönlich sehen zu müssen. Ich bin mir auch sicher, dass er die Rückendeckung des Außenministeriums sowohl für sein Auftauchen bei Demonstrationen als auch für seine Präsenz auf Twitter hat.

Die Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika und ihre Alliierten unter den Parteien in Ungarn können nicht tolerieren, dass der ungarische Premeirminister Viktor Orban von der Linie des Westens abweicht, nach der Russland von einem wieder auferstandenen Zaren geführt wird, der die Sowjetunion wiederherstellen will und daher isoliert und sanktioniert werden muss, selbst wenn eine lähmende Rezession in der Eurozone die Folge davon ist.

Orban, wie seine Kollegen in der Tschechischen Republik, in der Slowakischen Republik, in Österreich und seit neuestem Griechenland erkennt keinen Sinn darin, der Wolfowitz-Doktrin der Neokonservativen in den Vereinigten Staaten von Amerika zu folgen, wenn das eine Vertiefung der wirtschaftlichen Krise in der Europäischen Union bedeutet.

Goodfriend war extrem aktiv bei der Verteidigung von seitens Regierungen des Westens finanzierten „NGOs“ („Nichtregierungsorganisationen“), die ausländisches Geld zu waschen suchen, um beim Organisieren einer politische Opposition zu helfen, die die gewählte Regierung in Ungarn herausfordern soll. Vor kurzem kritisierte Goodfriend den Zustand der „Zivilgesellschaft“ in Ungarn, indem er die Ablehnung seiner Regierung für die Entscheidung der ungarischen Regierung wiedergab, einige der von Regierungen aus dem Ausland finanzierten NGOs unter die Lupe zu nehmen, die in Ungarn aktiv sind.

Die Demonstrationen in dieser Woche wurden organisiert unter dem Vorwand, an Angela Merkel zu appellieren, bei ihrem Besuch Premierminister Viktor Orban zu isolieren und sich zu weigern, mit ihm zusammenzutreffen. Wieder forderten sie offen den Sturz ihrer Regierung und hielten Transparente hoch, auf denen stand: „Der Frühling kommt – Orban geht.“

In der Welt des Regimewechsels und der Farbenrevolutionen kann ein kleiner Prozentanteil der Bevölkerung von den Vereinigten Staaten von Amerika und deren Alliierten herangezogen werden, um für „das Volk“ zu sprechen. Letztlich könnte diese eigenartige Mathematik in den Vereinigten Staaten von Amerika akzeptiert werden zur Feststellung der Mehrheit und könnte zum Sturz eines problematischen, unabhängig gesinnten Viktor Orban führen, ungeachtet seiner großen Popularität und des soliden demokratischen Mandats.

erschienen am 2. Februar 2015 auf > Ron Paul Institute for Peace and Prosperity > Artikel
Archiv > Artikel von Daniel McAdams auf antikrieg.com
Nicht einmal die Medien des neutralen Österreich sind verschont von Leuten, die sich die Anliegen der NATO und deren Hintermänner zu eigen machen und diese in der Öffentlichkeit heftig vertreten. Ein erhellendes/erschreckendes Beispiel finden Sie hier > VIDEO.
s. dazu auch > Klaus Madersbacher – Versteherin gegen Verdummer

(…)

Quelle: http://antikrieg.com/aktuell/2015_02_03_minimaidan.htm

Danke Denise

Gruß an die Durchblickenden

TA KI