Frohe Ostern!!


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Johann Wolfgang von Goethe

O s t e r s p a z i e r g a n g .

Faust I, 2. Szene, Vor dem Tor.

*

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
durch des Frühlings holden, belebenden Blick;
im Tale grünet Hoffnungsglück.
Der alte Winter, in seiner Schwäche,
zog sich in rauhe Berge zurück.
Von dorther sendet er, fliehend nur,
ohnmächtige Schauer körnigen Eises
in Streifen über die grünende Flur;
aber die Sonne duldet kein Weißes:
überall regt sich Bildung und Streben,
alles will sie mit Farben beleben;
doch an Blumen fehlt’s im Revier,
sie nimmt geputzte Menschen dafür.

Kehre dich um, von diesen Höhen
nach der Stadt zurückzusehen!
Aus dem hohlen finstern Tor
dringt ein buntes Gewimmel hervor.
Jeder sonnt sich heute so gern;
sie feiern die Auferstehung des Herrn,
denn sie sind selber auferstanden,
aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern,
aus Handwerks- und Gewerbebanden,
aus dem Druck von Giebeln und Dächern,
aus der Straßen quetschender Enge,
aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht
sind sie alle ans Licht gebracht.

Sieh nur, sieh! Wie behend sich die Menge
durch die Gärten und Felder zerschlägt,
wie der Fluß, in Breit‘ und Länge
so manchen lustigen Nachen bewegt,
und bis zum Sinken überladen
entfernt sich dieser letzte Kahn.
Selbst von des Berges fernen Pfaden
blinken uns farbige Kleider an.
Ich höre schon des Dorfs Getümmel,
hier ist des Volkes wahrer Himmel,
zufrieden jauchzet groß und klein.
Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein!

… Gedanken zu Ostara:

 

Im christlichen Kirchenjahr Ist Ostern das wichtigste Fest, Ausdruck der christlichen Urhoffnung: Vergebung der Sünden und ewiges Leben.

Wie das christliche Weihnachten ist auch Ostern verwoben mit Ritualen und Glauben unserer germanischen Vorfahren.

 

Ob der Name tatsächlich auf eine germanische Göttin Ostara zurückgeht, ist umstritten. Etymologische Untersuchungen ergaben aber, dass es sich bei Ostara um eine Gottheit des strahlenden Morgens, des aufsteigenden, Heil bringenden Lichts gehandelt haben könnte, deren Bedeutung auf das Auferstehungsfest des christlichen Gottes übertragen wurde. Ostara wird oft in Verbindung gebracht mit anderen germanischen Göttinnen. Ihr werden Attribute der Freya oder der Frigg zugeordnet, die beide Liebe und Fruchtbarkeit versinnbildlichten.

 

Zu Ostern brennen überall Osterfeuer, mitunter rollen sogar flammende Osterräder die Hügel hinunter. Beides hat seinen Ursprung in den heidnischen Traditionen der Altvorderen. Die Germanen feierten so den Einzug des Frühlings, das Wiedererwachen des Lebens, das Ende der kalten Jahreszeit. Böse Geister sollten vertrieben und Erntesegen herbeigewünscht werden. Ohne Hasen und Eier ist unser Osterfest nicht denkbar. Wieder findet sich der Ursprung in der Symbolwelt unserer Vorfahren. Der Hase ist seit alters her Bild für Fruchtbarkeit, das Ei steht für neues Leben.

 

Ostern ist das Fest der Hoffnung. Für die alten Germanen erfüllte sich die Hoffnung auf die Wiederkehr von Licht und Leben, für die Christen die Auferstehung des Heilands. An Ostern, wenn das Jahr noch Jung ist und nach und nach alles wieder in Blüte steht, wächst auch die Zuversicht auf eine bessere Zukunft.

 

Ostern, für die meisten ein paar willkommene, freie Tage. Die wenigsten wissen, was da gefeiert wird. Es gibt Erzählungen, dass der Saduzäer Jeshua aus dem altjüdischen „Heidengau“ Galiläa, den man auch Jesus nannte, vor ca. 2.000 Jahren wegen der Anmaßung, ein Gott zu sein, zum Tode verurteilt worden sein soll. Er wäre gestorben, aber wieder aufgewacht und zum Himmel aufgeflogen. Das sei die alberne, christliche Begründung für die alljährlichen Osterfeierlichkeiten.

In Wahrheit handelt es sich jedoch um eine naturreligiöse Datierung, denn sie wird am ersten Sonn(en)tag nach dem ersten Frühlingsvollmond begangen. Nach der Osterrechnung handelt es sich um ein Lichtsiegefest; Sonne und Mond müssen über die winterliche Finsternis triumphieren, dann wird Ostern gefeiert.

Aus den altnordischen Schriften (Snorri Sturlusons „Heimskringla“) ist überliefert, dass das germanische Heidentum zur etwa gleichen Zeit im April das Siegfest (Sigrblót) feierte. Es war ein Sommerbegrüßungsfest, wie die Berichte erklären. Es galt der Bitte um Triumph in allen entstehenden Auseinandersetzungen des Einzelnen und der Volksgemeinschaft. Der gallogermanische Runenkalender des ODING, der um einige Jahrhunde älter ist als jede kirchenchristliche Kalendermanipulation, zeigt zu dieser Zeit die Sowilo-Rune (Sonnen-Zeichen), so dass auch aus diesem Quellenmaterial der alte Sinn des Sonnen-Siegfestes ablesbar ist.

Somit müssen sämtliche Volksbrauchtümer, die am Osterfeste haften, im Zusammenhang mit dem altgermanischen Siegfest stehen, wie: Osterfeuer, Osterhase, Eierbräuche, Osterschmäuse, Osterspaziergänge usw. Auch eine Göttin „Ostara“ ist belegt, worunter sicherlich die jugendschöne Erscheinung der Erdmutter Nertha/Gerda oder Frija verstanden wurde.

Den perversen christlichen Klamauk des römischen Blutgerichtes einer in damaliger Zeit alltäglichen Kreuzigung eines Durchgeknallten sollten sich alle geistig Saubergebliebenen aus Seele und Gedanken endlich streichen!

 

Der Osterhase gilt heute geradezu als Symboltier für das große Frühlingsfest Ostern / Ostara. Natürlich ist er, wie alle anderen deutschen Brauchtumsanteile, altheidnischen bzw. germanisch-keltischen Ursprunges.

 

Wenn also der Osterhase heute – im seit Jahrhunderten religiös zerrissenen Deutschland – allgemein bekannt ist, so ist das seit seiner gewaltsamen Verchristlichung nicht immer so gewesen. Wie es zur Heidenzeit war, entzieht sich der genauen Kenntnis. In Tirol spricht man daneben von der Ostereier legenden „Osterhenne”. In Oberbayern, Österreich, Thüringen und Schleswig-Holstein war es der Hahn, in Hannover der Fuchs, an der holländischen Grenze der Ostervogel oder Kranich. In Thüringen heißt es, der Storch sei es gewesen. In manchen Gegenden der Schweiz bringt der Kuckuck die Ostereier. In Oberbayern wurde auch vereinzelt das Osterlamm als Eierbringer bezeichnet. In den Vogesen wie auch in Kärnten sagt man: Wenn die Glocken am Gründonnerstag verstummen, sie seien nach Rom geflogen, um die Ostereier zu holen. Wenn sie am Karsamstag zurückkehren, werfen sie die Eier beim Vorüberfliegen ins Gras, wo die Kinder sie suchen müssen.

 

Wo zu Ostern bestimmte Gebäcke hergestellt werden, ist der Osterhase ungemein beliebt: Es gibt Brote und Kuchen in Gestalt eines Hasen, wobei dem Hasen häufig ein Osterei in das Hinterteil eingebacken wird. Ebenso häufig ist daneben das Osterlamm als geformtes Backwerk. Auch das Osterlamm kann nicht rein jüdisch-christlichen Ursprunges sein, denn der germanisch-heidnische Himmelsgott Tiu-Tyr wurde auch als Widder symbolisiert, was sein Sohn, den Sonnenheros, automatisch zum wahren, ursprünglichen „Lamm Gottes“ werden lässt.

 

Das Osterfest hat also einen zutiefst altdeutsch-heidnischen Ursprung als frohes Frühlingsfest. Allen, die in diesem Sinn ihr diesjähriges Osterfest begehen, wünsche ich aus altdeutsch-heidnischem Herzen OSTERHEIL !

http://www.terraner.de/Feiertage.html#Ostara

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Osterheil allen Lesern

TA KI

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Das „christliche“ Osterfest hat uralte „germanische“ Wurzeln


 

Augen auf „Neues“ 147 – Das „christliche“ Osterfest hat uralte germanische Wurzeln

Jedes Jahr feiern Millionen von sog. Christen das Osterfest. Aber „wissen“ denn diese frommen Schäfchen das die Wurzel, dieses Festes urchristlich-germanisches in sich trägt? Es ist eigentlich ein Frühlingsfest, wobei die Fruchtbarkeit empfangen und begrüßt wird, wie die Sonne im Osten aufgeht, daher vermutlich auch deren Fest-Name.
Bei „germanischen“ Stämmen wurde die Fruchtbarkeitsgöttin als „Ostara“ gehuldigt. Sie ist auch mit Isis, Maria, Perchta, Holla etc. gleichzusetzen. Wobei ich denke das Ostara der Ausstrahl =Ostern, der Frühlingskräfte sein könnte, eines von den vielen Natur-Ur-Kräften, von denen noch die Ältesten das Wissen besaßen und sie an sog. Thingplätzen anriefen und u.a. durch Runengymnastik nutzten konnten.
Dieses wurde aber von Neideren abgelauscht und missverstanden und somit zu „Göttern“ umgemünzt!

Dieses Osterfest wurde später von dem unterwanderten Christentum, zu ihren Gunsten in eine Auferstehung ihres Heiland umgedeutet!
Genau wie die Wintersonnenwende zur sog. Weihnachtszeit… Aber viele Erinnerungen an dieses Ostern/Austra/Austrahl sind nicht der Inquisition anheim gefallenund wir finden sie immer noch vor.

Wie das Weltenei das vom Hasen (nämlich Asen) gebracht wird….und deren Fruchtbarkeit…
Der Osterstrauß sinnbildlich als Lebensbaum Yggdrasil, wie auch der Maibaum oder der Weihnachtsbaum….
Das reinigende Osterfeuer wie auch der Osterräderlauf…
Die ersten frischen Kräuter am grünen Donnerstag…
Dieser besondere Tag erhielt seinen Namen von Donar = Thor, die reinigende Natur-Ur-Kraft
Mit dem Donnerstag beginnt das närrische Treiben im Fasching, Fronleichnam und „Christi Himmelfahrt“ wird ebenfalls an einen Donnerstag gefeiert.

***Fehlerfreie Rhetorik ,(Vor)lese und Rechtschreibfehler natürlich ohne Gewähr***

*** Die Gedanken des Videoerstellers müssen nicht zwangsläufig,
mit der Meinung des Verfassers der angebenen Quelle konform gehen… ***

(…)

LG Chembuster33

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=y01Axf8pbMo&list=UUgw17oWXLCAyfCyI7cCKlOA

Gruß an das Wiedererwachen der uralten  Thingplätze

TA KI