Hopfen (Humulus) – eine alte Heilpflanze


Hopfen (Humulus)

Hopfen entstammt in seiner Wildform wahrscheinlich den feuchten Bergtälern im vorderen Asien. Heute ist der Echte Hopfen (Humulus lupulus) in mehr als 50 Ländern zwischen dem 35. und 55. Breitengrad kultiviert und wird überwiegend für das Bierbrauen verwendet. Unter anderen Breitengraden kann er nicht mehr ausreifen. In Mitteleuropa ist der Wilde Hopfen nahezu überall anzutreffen. Er kommt nicht sehr häufig vor, wächst dann aber meist in kleinen Gruppen. Die Wildpflanze wächst bevorzugt an stickstoffreichen Standorten mit ausreichend Feuchtigkeit. Der Hopfen (Humulus) ist eine zweihäusige Pflanze – der männliche Blütenstand ist eine Rispe, der weibliche eine zapfenartige Ähre. Man findet ihn vor allem an Waldrändern, Lichtungen und Gebüschen. Die Blüten wachsen von Juni bis August, die Früchte reifen von Juli bis September.

Geschichte

Als Heilpflanze ist der Hopfen schon sehr lange bekannt. Bereits in der Antike und im Frühmittelalter berichten Ärzte von seinen positiven Eigenschaften der Pflanze. Über Jahrhunderte findet man ihn in allen bekannten Werken der Kräuterkunde. Vom persischen Arzt Johannes Mesue wurde die Pflanze beispielsweise im 8. Jahrhundert zur Blutreinigung und bei Gallenleiden empfohlen.
In Mitteleuropa ist der Anbau von Hopfen seit der Karolingerzeit belegt. Er wurde anfangs in Klostergärten gezüchtet, um eine wohlschmeckende und nährstoffreiche Fastenspeise zu haben. Auch wurde ihm eine dämpfende Wirkung auf sexuelle Regungen zugeschrieben, die vor allem für Mönche von Nutzen war. Auch Hildegard von Bingen widmete dem Hopfen ihre Aufmerksamkeit. Im Mittelalter rühmte Paracelsus seine den Schlaf fördernde Eigenschaft.

Inhaltsstoffe

Zu den wichtigsten Inhaltsstoffen des Hopfens gehören Hopfenbittersäuren (Humulon und Lupulon), Lupulin, ätherisches Öl, Gerbstoffe, Harze, Flavonoide sowie Mineralstoffe, Zucker und Eiweiß.

Anwendung in der Volksmedizin

Für Heilzwecke werden in der Volksmedizin ausschließlich die Fruchtstände (Zapfen) der weiblichen Pflanzen verwendet. Hopfen wird bei verschiedenen Beschwerden eingesetzt, beispielsweise bei Nervosität und innerer Unruhe, Reizblase und Schlafstörungen. Das Hopfenbitter wirkt appetitanregend und verdauungsfördernd, auch hemmt es das Wachstum von Bakterien. Auch fördert es die Absonderung von Speichel- und Magensaft. Sein Tee wirkt nervenberuhigend, lindert Schlaflosigkeit, Unruhe und Depressionen. Besonders das Einschlafen kann er verbessern.
Weiterhin wird er bei nervösen Magen-, Darm- und Blasenleiden verwendet. Seine antibiotische, krampflösende und harntreibende Wirkung wird bei Nieren- und Blasenerkrankungen genutzt. Hopfen wirkt fiebersenkend, auch kann er Muskel- und Gelenkschmerzen bei rheumatischen Erkrankungen lindern. Äußerlich können Hopfenaufgüsse oder ein Brei aus Hopfenzapfen bei Prellungen, arthritischen und rheumatischen Schmerzen sowie bei schmerzhaften Furunkel, Geschwüre, Ekzeme, Akne und Entzündungen der Haut helfen.

Bei selbst gesammeltem Hopfen sollen die reifen Zapfen vor Sonne geschützt getrocknet werden. Die Inhaltsstoffe des Hopfens werden für unterschiedliche medizinische Zwecke in der Volksmedizin verwendet.

R E Z E P T E

Wässriger Auszug

Für einen wässrigen Auszug aus den Zapfen wird das Verhältnis von 1 Teil zerkleinerter getrockneter Zapfen zu 20 Teilen Wasser empfohlen. Dieser Auszug wird verwendet, um den Appetit anzuregen, die Verdauung zu verbessern sowie für die Behandlung von Gastritis, Magen-Darm-Beschwerden sowie als Diuretikum und entzündungshemmendes Mittel bei Entzündungen der Blase und Nieren, Gallenblase und Leber. Dazu nehmen Sie von dem Auszug 3-mal täglich 1 EL vor dem Essen ein.

Aufguss als Beruhigungsmittel

Oft wird ein Aufguss von Hopfen als Beruhigungsmittel bei erhöhter nervöser Erregung und Schlaflosigkeit verwendet. Dafür übergießen Sie 2 TL zerkleinerte getrocknete Zapfen mit 0,25 l kochendem Wasser, lassen den Aufguss abkühlen und trinken ihn noch warm vor dem Schlaf. Dieser Aufguss wird auch für die Verringerung der sexuellen Erregbarkeit eingesetzt.

Wässriger Brei

Der wässrige warme Brei aus zerkleinerten Zapfen von Hopfen wird als Analgetikum bei Prellungen, arthritischen und rheumatischen Schmerzen, sowie bei schmerzhaften Furunkel, Geschwüren, Ekzeme, Akne und Entzündungen der Haut verwendet.

Haarausfall und Schuppen

Aufgüsse und Sude von Hopfen helfen auch den vorzeitigen Haarausfall und Schuppen zu bekämpfen.

Hinweis: Hopfen ist eine leicht giftige Pflanze. Daher sollte seine Anwendung nicht überdosiert werden. Nur 1 bis 2 g Lupulin (im Hopfen enthalten) können Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Müdigkeit, Schwäche und Kopfschmerzen auslösen.

Quelle

Gruß an die Wissenden

TA KI

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Gesundheit: Die 10 mächtigsten Heilpflanzen


Heilpflanzen werden oft unterschätzt. Manchmal nutzt man sie bei kleinen Wehwehchen. Aber wirkliches Vertrauen bringt man ihnen nicht gerade entgegen. Das ist schade, denn in Heilpflanzen steckt ein solch grosses Potential für unsere Gesundheit, dass es fast schon leichtsinnig wäre, darauf zu verzichten.

Wir stellen Ihnen heute die Top Ten der Heilpflanzen vor. Wetten, dass auch Sie künftig – bei Beschwerden gleich welcher Art – verstärkt Heilpflanzen nutzen werden?

Heilpflanzen wirken ganz anders als schulmedizinische Medikamente. Und das ist auch ganz normal.

Denn Heilpflanzen bestehen nicht aus einem einzigen künstlichen Wirkstoff, sondern aus einem Potpourri an natürlichen Wirkstoffen, das bei jeder Heilpflanze anders ist.

Da sind Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Antioxidantien und die ganz speziellen sekundären Pflanzenstoffe. Letztere sind es meist auch, die für die spezifische Wirkung der Pflanze verantwortlich sind.

Auch Heilpflanzen haben Nebenwirkungen. Nebenwirkungen sind hier jedoch nicht gleich bedeutend mit unerwünschten Begleiterscheinungen – wie das bei den meisten Medikamenten der Fall ist.

Nebenwirkungen von Heilpflanzen sind einfach weitere positive Wirkungen. Nehmen wir die Pfefferminze. Ihre Wirkstoffe sind insbesondere ätherische Öle, Flavonoide und Gerbstoffe. Die Hauptwirkung der Pfefferminze bezieht sich auf die Linderung von Magen-Darm-Beschwerden.

Hier wirkt sie jetzt aber nicht – wie das ein schulmedizinisches Medikament tun würde – ausschliesslich gegen zu viel Magensäure oder ausschliesslich gegen Blähungen oder ausschliesslich gegen Schmerzen.

Die Pfefferminze wirkt ganzheitlich:

Sie löst schmerzhafte Krämpfe (spasmolytisch). Sie behebt Blähungen, fördert die Bildung der Gallen-, Magen- und Verdauungssäfte und beschleunigt die Magenentleerung.

Das sind die Hauptwirkungen der Pfefferminze. Und wie sieht es mit den Nebenwirkungen aus? Diese sind natürlich ebenfalls vorhanden, nämlich die folgenden:

Die Pfefferminze wirkt antibakteriell, macht die Atemwege frei, eliminiert schlechten Mundgeruch, wirkt gegen Mundschleimhautentzündungen und sogar gegen Kopfschmerzen.

Unerwünschte Nebenwirkungen gäbe es nur, wenn man die Wirkstoffe der Pfefferminze (z. B. das ätherische Öl) isoliert und in zu grossen Dosen einnehmen würde.

Heilpflanzen jedoch, die in Form natürlicher Zubereitungen verwendet werden, sind mehrheitlich frei von unerwünschten Wirkungen.

Sicherheitshalber sollten jedoch Schwangere und Stillende sowie sehr empfindliche Menschen vor dem Gebrauch von Heilpflanzen ihren Arzt oder Therapeuten befragen.

 

Die Top-Ten der Heilpflanzen

Nachfolgend stellen wir Ihnen zehn der mächtigsten Heilpflanzen und ihre Wirkungen vor und hoffen, damit auch Sie vom grossartigen Nutzen der Phytotherapie (Heilpflanzentherapie) überzeugen zu können.

1.) Die Mariendistel

Die Mariendistel ist eine stachelige, violett blühende Pflanze, die man – insbesondere in warmen Regionen – wild am Wegesrand finden kann.

Jahrhunderte lang wurden die Samen der Mariendistel, die den aktiven Inhaltsstoff Silymarin enthalten, zur Stärkung der Leber verwendet.

Da das Silymarin eine hohe Schutzwirkung auf die Leber hat, verhindert es Schäden, die durch eine Überbelastung der Leber (z. B. durch Vergiftungen oder Entzündungen) entstehen.

Auch bei der heutzutage häufig auftretenden Leberverfettung hat sich die Mariendistel bestens bewährt.

Die Leberschutzwirkung der Mariendistel wurde in Studien eindeutig belegt. Es wurde darin nachgewiesen, dass das schädliche Potential von Leber schädigenden Stoffen in Anwesenheit der Mariendistel abgeschwächt oder gar aufgehoben werden kann.

Die Mariendistel schützt die Leber jedoch nicht nur vor Giftstoffen, sondern beschleunigt auch die Regeneration der Leberzellen.

2. Der Beifuss

Eine äusserst unscheinbare, aber dafür umso mächtigere Heilpflanze ist der gemeine Beifuss (Artemisia vulgaris) – ein Verwandter des Wermut.

Der Beifuss ist in Mitteleuropa heimisch, was äusserst praktisch ist, da man ihn somit nahezu überall kostenfrei zur Verfügung hat.

Die Einsatzgebiete des Beifusses sind vielfältig. Besonders wirksam ist er jedoch bei Beschwerden des Verdauungssystems und bei Frauenleiden.

Ob also Verdauungsschwäche, Blähungen, Appetitlosigkeit oder Gallenleiden, der Beifuss hilft hier genauso wie bei Menstruationsbeschwerden und Krämpfen nahezu aller Art.

Eine Variation des Beifusses ist der einjährige Beifuss (Artemisia annua). Er stammt aus Fernost und wird schon seit vielen Jahrhunderten in der Traditionellen Chinesischen Medizin eingesetzt. Er gilt als Mittel gegen Krebs sowie gegen Malaria (wozu es ganz aktuelle Studien gibt).

Sie sehen also, wie einfach es mit Hilfe von Heilpflanzen sein kann, die eigene Gesundheit zu verbessern.

 

3.) Der Flohsamen

Die Samen des Flohsamens enthalten lösliche Ballaststoffe, die beachtliche Mengen an Wasser aufnehmen können. Nur ein Teelöffel mit Flohsamen lässt eine Tasse voll Wasser innerhalb einer Minute so dickflüssig wie Pudding werden.

Das enorme Quellvermögen des Flohsamens macht ihn zu einem probaten Hilfsmittel gegen Darmträgheit: Der Darminhalt wird durch den Flohsamen vermehrt, ein Dehnungsreiz wird ausgelöst und dieser führt dann schliesslich zur Darmentleerung.

Gleichzeitig werden möglicherweise vorhandene Schlacken oder Kotreste von den Darmwänden gefegt, weshalb Flohsamen zu den Bestandteilen einer jeden hochwertigen Darmreinigung gehören.

Will man die Wirkung des Flohsamens verstärken, dann wählt man nicht den ganzen Flohsamen, sondern Flohsamenschalen. Je feiner diese pulverisiert sind, umso stärker ist deren Quellvermögen und somit ihre Darm reinigende Wirkung.

In Verbindung mit der Einnahme von Flohsamenschalen ist eine ausreichende Trinkmenge von ca. 2,5 Liter stillem Wasser pro Tag enorm wichtig, da es sonst leicht zur Verstopfung kommen kann.

Flohsamen werden aufgrund ihres hohen Gehaltes an heilenden Schleimstoffen auch häufig bei Magengeschwüren und Hämorrhoiden verwendet. Der Schleim legt sich schützend auf die Schleimhäute von Magen und Darm und fördert so deren Regeneration.

Bei einem Darmverschluss sollte man Flohsamen natürlich nicht einnehmen.

4.) Die Klettenwurzel

Kletten kennt jeder – zumindest noch aus der Kindheit. Kletten haften besonders gern an der Kleidung oder im Fell von Tieren. Ungünstig ist es, wenn sich eine Klette im langen Haar verfängt, da ihre Entfernung dann wirklich langwierig werden kann…

Genau diese Eigenschaft macht die Klette jedoch für unser Blut so wertvoll. Es sind nämlich nicht nur ihre Früchte, die klebende oder bindende Fähigkeiten haben.

Auch die Wurzel der Klette kann – laut der Volksheilkunde – binden, allerdings nicht an Kleidung, sondern an Schwermetalle und Gifte. Die Toxine werden auf diese Weise rasch aus dem Körper ausgeschwemmt.

Die Klettenwurzel wirkt ausserdem harntreibend, so dass die gebundenen Giftstoffe nicht unbedingt über den Darm, sondern auch über die Nieren ausgeschieden werden können.

Die Klette besitzt zudem antibakterielle und antimykotische (pilzfeindliche) Eigenschaften, weshalb sie auch sehr gerne bei Hautproblemen wie beispielsweise bei Akne oder als öliger Auszug bei schuppiger Kopfhaut angewandt wird.

Die Haupt-Inhaltsstoffe der Klettenwurzel sind Inulin, Schleime, ätherisches Öl, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Sitosterin sowie die erwähnten antibiotisch und fungizid wirkenden Substanzen.

5.) Die Bärentraubenblätter

Die Bärentraube ist eine Heilpflanze, deren Wirkung als Entgiftungs- und Heilmittel der Nieren, vor allem aber der Blase und der ableitenden Harnwege schon lange bekannt ist.

Daneben verwendet man die Blätter auch bei Husten und bei chronischen Durchfällen.

Der Hauptinhaltsstoff ist das Arbutin. Daneben sind noch Gerbstoffe, Flavonoide und etwas ätherisches Ölin den Bärentraubenblättern enthalten.

Wichtig für die Wirkung des Bärentraubenblättertees ist die richtige Zubereitung:

Durch einen Kaltansatz werden die wichtigen wirksamen Inhaltsstoffe ausgezogen, während die Gerbstoffe, die wegen der Magenbelastung und des unappetitlichen Aussehens nicht erwünscht sind, kaum aus dem Pflanzenmaterial extrahiert werden.

Ein Kaltansatz wird folgendermassen hergestellt. Die Bärentraubenblätter werden mit kaltem Wasser übergossen und einige Stunden (z. B. über Nacht) bei Raumtemperatur stehen gelassen. Dann seiht man die Flüssigkeit ab, erwärmt und trinkt sie.

Allerdings sollte man den Tee – wie alle anderen Arzneitees auch – nur für begrenzte Zeit zu sich nehmen, also so lange, bis die Beschwerden nach wenigen Tagen nachlassen.

Als Tee für jeden Tag eignet sich der Bärentraubenblättertee nicht.

 

6.) Die Stechwinde (Wurzel)

Beheimatet ist die Stechwinde (Sarsaparille) in den zentralamerikanischen Staaten Guatemala, Honduras und San Salvador.

Schon der Name bzw. das Aussehen der Pflanze deutet auf eine ihre Wirkungen hin: Die Stechwinde sticht – und das nicht wenig.

Ihre Wurzel soll nun unter anderem gegen stechende Schmerzen helfen, und wurde mit dieser Eigenschaft bereits vor Jahrhunderten von den Indianern und Chinesen als Schmerzmittel eingesetzt.

Die Stechwinde enthält 1 – 3% Steroidsaponine, Phytosterine und Stärke. Sie hat entzündungshemmende und reinigende Eigenschaften. Auch wirkt sie antioxidativ.

Die Pflanze galt früher als ausgezeichnetes Mittel gegen die Syphilis. Heute ist sie hauptsächlich Bestandteil vieler Blutreinigungstees und unterstützt somit die Leber als Hauptentgiftungsorgan, die bei gesundheitlichen Problemen stechende Schmerzen verursachen kann.

Die Stechwinde kann auch bei der Ausleitung von Umweltgiften eingesetzt werden und hilft aus naturheilkundlicher Sicht bei der Borreliosebehandlung sowie bei asthmatischen Beschwerden und Allergien.

Die Wurzel der Stechwinde soll ausserdem die Bildung weisser Blutkörperchen stimulieren, vor allem die der T-Lymphozyten und der Makrophagen (Fresszellen), was natürlich die Abwehrkraft des Körpers verbessert.

Die blutreinigende Wirkung der Stechwinde ist folglich hilfreich, um Hautprobleme aller Art wie Ekzeme, Milchschorf, Schuppenflechte, Akne, Furunkel und Warzen zu lindern.

Selbst als Aphrodisiakum für den Mann wird die Stechwinde traditionell eingesetzt. Sie soll – wohldosiert – die Testosteron-Produktion anregen, dadurch die männliche Potenz steigern und Muskelmasse aufbauen helfen.

7.) Der Löwenzahn

Wahrscheinlich ist der Löwenzahn deshalb so weit verbreitet, damit für jeden genug dieser mächtigen Heilpflanze zur Verfügung steht 🙂

Der Löwenzahn ist ein leicht bitter schmeckendes Kraut mit Bitterstoffen, Carotinoiden, Flavonoiden, Gerbstoffen, Vitaminen, Mineralstoffen, Schleimstoffen und (in der Wurzel) mit Inulin.

Der Löwenzahn kann Fasten-Symptome wie Kopfschmerzen sowie Nachwirkungen eines übermässigen Alkoholgenusses lindern. Er wird auch bei Bluthochdruck, Husten, Verstopfung und Problemen mit der Gallenblase eingesetzt.

Auch regt der Löwenzahn die Durchblutung an. Auf diese Weise unterstützt er den Abtransport von Stoffwechselschlacken, die sich im Bindegewebe eingelagert haben und zu Krankheiten wie Rheuma und Gicht beitragen können.

Betroffene profitieren vom Löwenzahn insbesondere durch einen spürbaren Schmerzrückgang.

Eine Löwenzahn-Kur kann durch die Anregung der Gallensaftsekretion auch der Bildung oder der Vergrösserung von bereits vorhandenen Gallensteinen entgegen wirken.

Auch Beschwerden im Magen-Darm-Bereich wie Völlegefühl, Blähungen und Verdauungsprobleme können mit dem Löwenzahn gelindert werden.

Ausserdem hat der Löwenzahn eine harntreibende Wirkung, so dass er auch bei Problemen mit den Harnwegen hilfreich sein kann.

Ganz allgemein wirkt der Löwenzahn stärkend auf geschwächte Menschen, da er auch appetitanregend und insgesamt antriebssteigernd wirkt.

Eine Löwenzahn-Kur bietet sich insbesondere im Frühjahr an. Dazu wird der Löwenzahn in Form der frischen Pflanze, als Tee, als Löwenzahnwurzelextrakt, als Löwenzahnfrischpflanzensaft oder als Löwenzahnblattpulver über 4 bis 6 Wochen hinweg verzehrt.

8.) Die Brennnessel

Wer kennt sie nicht, die Brennnessel, die sich überall am Wegesrand und auf den Wiesen ausbreitet und allgemein als Unkraut angesehen wird. Doch ihre zahlreichen Gesundheitswirkungen heben diese Pflanze immer mehr aus ihrem Schattendasein heraus.

Ursächlich wird die Brennnessel bei Problemen der Haut, Muskeln und Gelenke u. a. bei Menschen angewandt, die eine krankhafte Neigung zu Harnsäurebablagerungen haben. Die Brennnessel hilft nämlich bei der Ausscheidung derselben.

Kräuterbücher des 16. Jahrhunderts beschreiben die Pflanze hauptsächlich als Mittel gegen Wassersucht. Und schon die alten Griechen wie Hippokrates hoben besonders die harntreibenden Wirkungen dieser Pflanze hervor.

Auch bei Paracelsus und der Heiligen Hildegard von Bingen wird die Brennnessel als Heilmittel erwähnt.

Aufgrund ihrer intensiven Wirkung wird die Brennnessel auch in der Homöopathie bei Hautauschlägen, leichten Verbrennungen und Sonnenbrand angewandt. Als Urtinktur wird sie von Homöopathen bei Rheuma und Gicht eingesetzt.

Bei der Verwendung von Brennesselkraut ist auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr von mindestens 2,5 Liter stillem Wasser zu achten.

9.) Die Birkenblätter

Medizinisch genutzt werden die Blätter der Birke. Sie wirken besonders auf die Nieren (fördern die Nierendurchblutung und Nierenleistung) und auf die Harnwege.

Birkenblätter können als Tee oder als Frischpflanzensaft getrunken oder in Form von Tabletten oder Dragees eingenommen werden. Äusserlich finden die Birkenblätter in verschiedenen kosmetischen Produkten Anwendung, z. B. gegen Schuppenbildung.

Die Anwendungsgebiete der Birkenblätter sind im Einzelnen die folgenden:

  • Durchspülung der Harnwege bei bakteriellen und entzündlichen Erkrankungen, die mit Harndrang und Schmerzen beim Wasserlassen einher gehen
  • Bei Nierengriess
  • Zur unterstützenden Behandlung rheumatischer Beschwerden
  • Zur Blutreinigung im Rahmen von “Frühjahrskuren”

10.) Die Artischockenblätter

Die Artischocke, die ursprünglich aus dem Orient stammt, ist eine bis zu zwei Meter hohe, distelartige Staude. Ihre Blütenknospen werden als Gemüse verzehrt.

Heilsam sind jedoch insbesondere die Artischockenblätter, besonders als Artischockenextrakt.

Sie sind reich an Bitterstoffen (Hauptwirkstoff ist das Cynarin), Flavonoiden, Vitaminen, Mineralstoffen etc.

Die Artischockenblätter wirken hervorragend auf die Gallen- und Lebergesundheit. Sie fördern den Gallefluss und schützen die Leber und helfen ihr bei der Regeneration.

Auch die Bauchspeicheldrüse wird von den Bitterstoffen der Artischockenblätter angeregt, Verdauungssäfte auszuschütten.

Artischockenblätter wirken insgesamt blutfett- und cholesterinsenkend, entzündungshemmend, krampflösend und antioxidativ.

Man kann die Artischocke sowohl als Frischpflanzensaft als auch in Kapselform verwenden.

Sie sehen also, wie einfach es mit Hilfe von Heilpflanzen sein kann, die eigene Gesundheit zu verbessern.

Und wenn Sie eine Frühjahrskur planen sollten, dann kennen Sie jetzt eine ganze Wagenladung von Heilpflanzen, die Sie zur Entgiftung, Entschlackung, Leberregeneration, Blutreinigung etc. integrieren können.

Literatur:

Die einzige Antwort auf Krebs

Natriumbicarbonat: Krebstherapie für jedermann – Der Bestseller jetzt im Taschenbuch –

Selber machen statt kaufen – Haut und Haar: 137 Rezepte für natürliche Pflegeprodukte, die Geld sparen und die Umwelt schonen

Quellen: PublicDomain/zentrum-der-gesundheit.de am 05.04.2018

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Quelle: https://www.pravda-tv.com/2018/04/gesundheit-die-10-maechtigsten-heilpflanzen/

Gruß an die Wissenden

TA KI

Kubebenpfeffer ist Heilpflanze des Jahres 2016


NHV Theophrastus, Verein zur Förderung der naturgemäßen Heilweise nach Theophrastus Bombastus von Hohenheim, genannt Paracelsus e.V., hat den Kubebenpfeffer zur Heilpflanze des Jahres 2016 gewählt.

Kubebenpfeffer IntKubebe – Seltenes Gewürz und unterschätzte Arznei
Die „Heilpflanze des Jahres 2016“ ist Kubebenpfeffer (Piper cubeba).

„Wie bitte – was?“, so wird manch einer mit hilflosem Blick fragen, denn die Früchte des in Südostasien heimischen Kletterstrauches sind hierzulande meist nur als selten verwendetes Gewürz bekannt. Auch als Fertigarznei spielte er bisher keine große Rolle. Die überlieferten erfahrungsmedizinischen Wirkungen dieser Pfeffersorte (z. B. harndesinfizierend und krampflösend) sind jedoch beachtenswert. Durch die Kür zur „Heilpflanze des Jahres“ will der NHV Theophrastus diese wieder in Erinnerung bringen.

Kubebenpfeffer wird bei entzündlichen Erkrankungen der Harnwege und chronischer Bronchitis eigesetzt.
Er lindert Kopfschmerzen und Schwindel, steigert den Geschlechtstrieb und fördert die Konzentration.
Beim Räuchern wirkt gemörserter Kubebenpfeffer anregend und bringt stockende Energien wieder in Fluss.

Kubebenpfeffer gehört seit jeher zu den wichtigsten Pflanzen der traditionellen indonesischen Jamu-Medizin. Eine Jamu Gedong (Herstellerin und Händlerin zu Fuß in klassischer javanischer Kleidung) verkauft die in einem Bambuskorb getragenen pflanzlichen Heil- und Schönheitsmittel in Dörfern und Städten. Die Heilmittel wurden früher zu Hause hergestellt und die streng gehüteten Rezepturen nur innerfamiliär von Generation zu Generation weitergegeben. Mittlerweile werden auch sie industriell produziert.

Kubebenpfeffer soll neben vielen anderen Gewürzen Bestandteil der aphrodisisch wirkenden „Orientalischen Fröhlichkeitspillen“ gewesen sein. Im mittelalterlichen Europa kannte Paracelsus (1493 – 1541) den Kubebenpfeffer als „erwärmendes Gewürz“, welches von ihm als lebensverlängerndes Mittel empfohlen wurde.

Nach Hildegard von Bingen führt er z. B. „…zu einem fröhlichen Geist, einem scharfsinnigen Verstand und zu reinem Wissen“.

Der portugiesische König soll im 17. Jh. den Verkauf von Kubeben verboten haben, um das Monopol des schwarzen Pfeffers aufrechtzuerhalten. Weiterhin zieht sich die Spur des Kubebenpfeffers über Schnupftabak und Asthmazigaretten bis hin zu alkoholischen Getränken wie z.B. Bombay Sapphire Gin.

Piper cubeba Pflanze IntKubebenpfeffer – ein Kletterstrauch

Seine Heimat hat der Kubebenpfeffer in Indonesien, vor allem auf Java, Sumatra und im Südteil Borneos. Der Kletterstrauch wird 5 bis 10 m hoch, hat bis 25 cm lange, 4 bis 6 cm breite spitze Blätter und walzenförmige Ähren. Daraus entwickeln sich traubenartige Fruchtstände, deren kuglige, rote Früchte an einem kleinen Stil sitzen. Daher nennt sie der Volksmund auch Stiel- oder Schwanzpfeffer. Die Früchte werden geerntet, wenn sie noch nicht ganz reif sind. Bei der Trocknung in der Sonne verfärben sie sich schwarz-bräunlich und bekommen die typische netzartige, runzlige Oberfläche.

Vielfältiger Geschmack

Fernsehkoch Alfons Schuhbeck schildert, dass sich der Geschmack in drei Phasen entfaltet: „Zuerst wirken sie scharf, dann macht sich eine Bitternote bemerkbar, die sehr eindringlich sein kann. Gegen Ende entwickelt sich ein lang anhaltendes Eukalyptus- oder Kampferaroma.“ Mit Kubebe gewürzt bekommen Fisch, Meeresfrüchte, Lamm oder Hammel sowie Reisgerichte eine frische Note. Auch in der marokkanischen Gewürzmischung Ras el Hanout ist er enthalten. Diese besondere Art des Pfeffers findet man in speziellen Gewürzläden oder über das Internet.

Vielleicht können Sie bei kulinarischen Experimenten mit der „Heilpflanze des Jahres 2016“ neue geschmackliche Highligths entdecken.

Doch auch Eugen Roth rät zur vorsichtigen Dosierung nicht nur bei Kubebenpfeffer:

„Der Witz ist Würze und nicht Speise;
Nie reiche man ihn löffelweise!
Zuträglich – gar bei scharfem Witze –
Ist höchstens eine Messerspitze!

Weiteres rund um den Kubebenpfeffer wird 2016 auf der Internetseite des NHV Theophrastus http://www.nhv-theophrastus.de
und in einer Broschüre veröffentlicht.

Maria Vogel, Dipl.-Ing. (Pharmazie) Oktober 2015

Verwendete Quellen
• Dulk, Friedr. Phil.: Pharmakopoea Borussica, 2. Vermehrte und verbesserte Auflage, Erster theil, Verlag von Fleischhauer und Spohn, Reutlingen 1833 • Hiller, Karl; Metzig, Matthias F.: Lexikon der Arzneipflanzen und Drogen, Zweiter Band, Spektrum Akademischer Verlag; Heidelberg 2003 • Jayaweera, D. M. A.: Medicinal Plants (Indigenous and Exotic) Used in Ceylon, Part IV, Colombo 1982 • Lee A. Dyer; Palmer, Aparna D.N. : Piper : a model genus for studies of phytochemis-try, ecology, and evolution; Deparment of Ecology and Evolutionary Biology, Tulane University, New Orleans, 2004 • Lonicero, Adamo: Kreuterbuch, originalgetreue Wiedergabe des Kräuterbuches 1679, Reprint, Verlag Konrad Kölbl, Grünwald bei München 1962 • Matthaei, Bettina: Gewürze: 70 Küchengewürze von A-Z. Mit Minirezepten zum Kennenlernen, Gräfe Und Unzer, München 2013 • Rippe, O.; Madejsky, M.: Die Kräuterkunde des Paracelsus, AT Verlag, Aarau 2006 • Schuhbeck, A.: Meine Küche der Gewürze, 5. Aufl., Verlag Zabert Sandmann, Mün-chen 2009 • SIEWEK: Exotische Gewürze: Herkunft Verwendung Inhaltsstoffe, Springer-Verlag, 2013 • Sonnendecker, Klaus: Huang Xingzeng, Verzeichnis der Akteneinträge zu Audienzen und Tributen vom Westlichen Meer, (Xiyang chaogong dianlu) [黃省曾, 西洋朝貢典錄, 1520 n. Chr.] Inaugural-Dissertation zur Erlangung des Doktorgrades des Fachbereichs Geschichts- und Kulturwissenschaften an der Freien Universität Berlin, 2007 • Stehlow, W.: Die Hildegard-Naturapotheke: Heilmittel und Rezepte von A – Z, Knaur MensSana eBook, 2014 • Vonarburg, Bruno: Homöotanik 4, Extravagante Exoten, Haug-Verlag, 2005

Quelle: http://www.heilpraktiker-berufs-bund.de/patienten/naturheilkunde/374-kubebenpfeffer-ist-heilpflanze-des-jahres-2016.html

Gruß an die Weisen

TA KI

Ein Helfer der besonderen Art: Wasserstoffperoxid- Günstig und sehr wirksam, nicht nur beim Bleichen der Haare


Ein Helfer der besonderen Art: Wasserstoffperoxid

Vorab: Die Informationen in diesem Artikel stellen keine medizinischen Ratschläge dar. Sie sind auch nicht als Ersatz für eine professionelle medizinische Behandlung gedacht. Es werden lediglich Möglichkeiten der Gesundheitsvorsorge und Selbsthilfe dargestellt. Die Zielsetzung besteht

darin, Zusammen hänge aufzuzeigen. Jede Anwendung der in diesem Artikel enthaltenen Informationen geschieht daher nach alleinigem Gutdünken und erfolgt auf eigene Verantwortung.

*
Mal was ganz Praktisches zum Thema „Gesundheit“. Schließlich tragen wir auch für unseren Körper Verantwortung. Und die Einstellung „als spiritueller Mensch mache ich alles mit dem Geist, sonstige Hilfen brauche ich nicht“, ist wohl eher etwas für Fanatiker. Zwar ist dieser Gedanke „vom Prinzip“ her nicht falsch (schließlich beherrscht der Geist die Materie und nicht umgekehrt), aber wir leben nun einmal in und mit unserer Unvollkommenheit auf unserer grobstofflichen Erde und sind damit auch ihren Einflüssen und Unwägbarkeiten unterworfen. Ein weiser Mann antwortete einmal einem seiner Schüler, der das so nicht akzeptieren wollte: „Wenn du dir eine Hand brichst und noch nicht in der Lage bist, sie
zu heilen, indem du mit der gesunden Hand darüber streichst – dann mußt du einen Arzt aufsuchen.“
Nun denn …
*
Wasserstoffperoxid (früher: Wasserstoffsuperoxid), als chemische Formel H2O2, ist so eine Hilfe, der wir uns bedienen können, mit überraschenden Erfolgen.In der Produktbeschreibung zu dem Buch „Wasserstoffperoxid H2O2“von Dr. Jochen Gartz heißt es u. a. „ Vor mehr als 130 Jahren wurde eine einfache, billige und wirksame Substanz in die Therapie eingeführt, die bemerkenswerte Eigenschaften aufwies: Sie wirkte desodorierend und desinfizierend, beschleunigte die Wundheilung, tötete nachhaltig Viren, Bakterien, Pilze und Sporen ab und zerfiel dabei in zwei alltägliche Substanzen: Wasser und Sauerstoff. Sie führte weder zu Allergien noch Resistenzen und wurde nachgewiesenermaßen erfolgreich gegen die verschiedensten Krankheitsbilder eingesetzt.“ Und Dr. Josef Pies schreibt in seinem Buch „Wassserstoffsuperoxid“: „Vor allem die Tatsache, daß Wasserstoffsuperoxid sehr preiswert und nicht patentierbar ist, dürfte mitverantwortlich dafür sein, daß sich keine großen Pharmafirmen dafür interessieren und es bisher von der Schulmedizin kaum anerkannt ist.“ Wasserstoffperoxid ist also ein Universalmittel, das für viele Zwecke zum Einsatz kommt, unter anderem bei der Unterstützung der Heilung diverser Krankenheiten, im Haushalt, zur Körperpflege, in der Tier- und Pflanzenzucht, als Insektenspray und, und, und... Uns soll aber an dieser Stelle nur sein Nutzen für unsere Gesundheit interessieren; und da speziell seine Anwendung bei Erkältung und Grippe, denn darunter hat jeder von uns ab und zu zu leiden. Wasserstoffperoxid gibt es in verschiedenen Konzentrationen: von der 3-prozentigen Lösung zur äußeren Anwendung bei Mensch und Tier (diese Konzentration ist in allen Apotheken erhältlich) bis zur 90- prozentigen Lösung (für Raketentreibstoffe). Hier, im gesundheitlichen Zusammenhang, geht es ausschließlich um die 3-prozentige Lösung, die bei Bedarf noch verdünnt wird.

Ein eigener Erfahrungsbericht:

In die Ohren:
Gleich nach dem Auftreten der ersten Symptome sollte man mit der Behandlung beginnen. Die Erreger – Bakterien bei Erkältung und Viren bei Grippe – gelangen (lt. Dr. Josef Pies) über den Hörkanal in den Organismus und nicht, wie gemeinhin angenommen wird, über Augen, Mund oder
Nase: „Deshalb sollten sich die Krankheitserreger auch an dieser Eintrittsöffnung bekämpfen lassen.“
Das bedeutet: Einige Tropfen 3-prozentiges Wasserperoxid erst in das eine, dann in das andere Ohr träufeln. Wir haben 2 x täglich 3 Tropfen für jedes Ohr genommen, die dann jeweils bis zu 10 Minuten einwirken und anschließend herauslaufen lassen (kommt aber kaum was ‘raus). Andere Empfehlungen sind da vorsichtiger und sprechen von Wattestäbchen (in 3-prozentige Lösung getaucht), mit denen man die Ohrmuscheln ausreibt. Uns hat das direkte Reinträufeln nicht nur nicht geschadet, sondern der Erfolg war verblüffend: Innerhalb von Stunden war ein Nachlassen der beginnenden Beschwerden (Halsschmerzen, Kopfschmerzen, Nase zu oder laufend) zu verzeichnen. Nach 1 – 2 Tagen war von einer beginnenden Erkältung nichts mehr zu spüren.
In den Rachen:
Da oft auch der Hals betroffen ist, gilt hier: Die 3-prozentige Lösung mit ca. 5 – 6 Sprühstößen aus einem Sprühfläschen (gibt es auch in jeder Apotheke zu kaufen) in den Rachen sprühenwichtig: nicht herunterschlucken – und nach 1 – 2 Minuten ausspucken. Nach Bedarf mehrmals
täglich wiederholen. Die 3-prozentige Lösung kann natürlich auch durch Wasserzugabe verdünnt werden, falls man das Gefühl hat, damit käme man auch zurecht.
In die Nase:
Die 3-prozentige Lösung als Nasenspray benutzen (in ein entsprechendes Fläschchen füllen). Uns war das zu stark, hat leicht gereizt und ein Niesen ausgelöst. Wir haben dann mit Wasser zu gleichen Teilen verdünnt und die so entstandene 1,5-prozentige Lösung verwendet. Kribbelte immer
noch leicht, war aber problemlos. Wer mag, kann diese Vorgehensweise bei einer Erkältung oder Grippe gerne einmal ausprobieren. Sicher klappt das nicht immer und bei jedem so gut und so schnell, wie das bei uns – nicht nur einmal – der Fall war. Da spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Aber eines ist wichtig: Je eher man mit der Behandlung beginnt, nach Möglichkeit bei den ersten Anzeichen, umso sicherer und schneller kann sich
der Erfolg einstellen.
Für diejenigen, die mehr über Wasserstoffperoxid wissen und seine verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten kennenlernen möchten, kann die nachstehende Literatur interessant sein, in der auch immer darauf hingewiesen wird, nicht leichtfertig mit Wasserstoffperoxid umzugehen und von Experimentenmit mehr als 3-prozentiger Lösung abzusehen.
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Empfehlenswerte Literatur zu diesem Thema:
Josef Pies:
Wasserstoffsuperoxid – natürlich und nebenwirkungsfrei, gegen Viren und Bakterien, für Ge
sundheit, Haushalt und Hygiene
, VAK Verlags GmbH, 79199 Kirchzarten, ISBN 978-3-86731-116-8,
€ 7,95
Dr. habil. Jochen Gartz:
Wasserstoffperoxid H2O2–Das vergessene Heilmittel, Mobiwell Verlag, 87509 Immenstadt, ISBN 978-3-944887-07-4, € 14,90

Wasserstoffperoxid – Günstig und sehr wirksam, nicht nur beim Bleichen der Haare

Wasserstoffperoxid besteht gemäß seiner Formel H2O2 aus Wasser und atomarem Sauerstoff. Atomarer Sauerstoff dringt im Gegensatz zu atmosphärischem Sauerstoff direkt in die Zellen des Organismus ein.

 

Wasserstoffperoxid in der Natur

Wasserstoffperoxid ist bei weitem keine künstlich geschaffene Verbindung, die man nur durch chemische Reaktionen unter Laborbedingungen erhält. Die uns umgebende Natur enthält diese Verbindung in bemerkenswertem Ausmaße. Wasserstoffperoxid befindet sich im Regenwasser und Schnee, wo es in der Bergluft aus atmosphärischem Ozon gebildet wird.

Einfaches Schütteln einer Flasche mit Wasser und die daraus resultierende Sättigung des Wassers mit Sauerstoff führt schon zur Bildung einer gewissen Menge Wasserstoffperoxid, infolge dessen sich die Reinheit des Wassers erhöht und der Geschmack verbessert.

 

Wasserstoffperoxid ist in frischem Obst und Gemüse enthalten, die noch keiner kulinarischen Verarbeitung unterzogen wurden. Erwärmen, Kochen, Braten vernichtet eine stattliche Menge des enthaltenen Sauerstoffs, darum sind zubereitete Gemüse im Grunde genommen, mögen sie auch einige Vitamine enthalten, bereits «tot». Dasselbe gilt auch für Fruchtsäfte – wenn sie frisch gepresst sind, sind sie reich an Sauerstoff, daher haben sie die Fähigkeit den Körper zu reinigen und in mit Lebensenergie zu versorgen. Die im Handel erhältlichen Säfte sind weit davon entfernt, frisch zu sein – normalerweise sind es rekonstituierte Konzentrate, die vielleicht noch künstlich mit Vitaminen angereichert, aber aus Sicht der Sauerstoffsättigung absolut leere Produkte sind.

 

Wasserstoffperoxid – ein Arzneimittel

Einfach, billig, aber nicht rentabel.

Wenn wir diese oder jene Arzneimittel zur Heilung unserer Krankheiten einnehmen, machen wir uns recht selten Gedanken darüber, woraus sie bestehen, was sie enthalten, wie sie hergestellt werden. Die pharmazeutische Industrie ist ein riesiges, auf Umsatz ausgerichtetes Geschäft. Ihre gesamte Tätigkeit ist auf die Entwicklung neuer Medikamente ausgerichtet (und demzufolge auf immer größere Gewinne), als auf die Heilung von Menschen. Das Ergebnis ist, dass moderne Arzneimittel immer komplexer werden, sowohl in ihrer Zusammensetzung, als auch in ihrer Wirkung. Das Problem besteht darin, dass nicht nur „Symptome verschwinden“, sondern auch zahlreiche Kontraindikationen und Nebenwirkungen existieren. Je komplexer ein Präparat ist, desto komplexer sind auch die Wirkungen auf den Organismus.

 

„Wenn Wasserstoffperoxid so ein einfaches und effektives Mittel ist, warum wird es dann nicht überall angewandt?“

 

Dafür gibt es mehrere Gründe.

Erstens: Ungeachtet der Tatsache, dass die heilsame Wirkung von H2O2 schon seit 200 Jahren erforscht wird, kann es sein, dass ein Mediziner, der gerade seine medizinische Ausbildung abgeschlossen hat, noch nie etwas von diesen Forschungen gehört hat.

Für die Entwicklung neuer Medikamente gibt eine große Firma jährlich bis zu 9 Millionen Dollar aus! Wozu soll man sich also damit arrangieren, dass irgendein Pfennig- Artikel möglicherweise wesentlich effektiver ist, als extrem teure Präparate?

 

Wasserstoffperoxid heilt

Zum Vater der inneren Anwendung des Wasserstoffperoxids H2O2 in Russland wurde Prof. Iwan Pawlovitsch Neumiwakin, Mensch des Jahres 2002. Er begann bereits 1966 mit der Erforschung von H2O2 , als er sich am NII mit den medizinisch- biologischen Problemen bemannter Raumflüge beschäftigte.

Doktor der Medizin, Professor Iwan Pawlovitsch Neumiwakin , Staats- Preisträger und Träger des Titels „Russlands bester Heiler“. Autor von über 200 wissenschaftlichen Arbeiten, 85 Erfindungen. 78- jährig steigt er Treppen bis in das 7. Stockwerk, führt ein aktives Leben, schreibt nach wie vor Artikel, heilt Kranke.

Mit 52 Jahren litt er unter Arteriosklerose mit primärer Schädigung des Herzens und Gehirns, sein Blutdruck lag bei 180/100. Arteriosklerose gilt in der Medizin offiziell als nicht umkehrbar. Woran dachte er also? Dr. Neumiwakin trotzt dem Tod, und entscheidet sich … regelmäßig H2O2 einzunehmen.
Heutzutage gibt es mehr als 6000 Artikel über die innere Anwendung von H2O2 , was eine Revolution in der Medizin ausgelöst hat. Welche Erkrankungen können mit Hilfe von Wasserstoffperoxid behandelt werden? Gefäßerkrankungen des Gehirns, Alzheimer, Herz- und Gefäßerkrankungen, Angina, Asthma, Emphyseme, Leukämie, Diabetes, Multiple Sklerose, rheumatoide Arthritis, Morbus Parkinson, Migräne, Krebs und sogar AIDS …

 

Besser bekannt sind seine Anhänger – Dr. W.D. Kusmin und der amerikanische Arzt und Wissenschaftler W. Douglas.  Wasserstoffperoxid – ist ein wirksames Mittel gegen Viren, Bakterien und Pilze, ist in der Lage, mit einer Vielzahl von Infektionen und Krankheiten fertig zu werden und wird verwendet, um die meisten lebensnotwendigen Vorgänge aufrecht zu erhalten.

Außer den Herz-und Gefäßerkrankungen, bei deren Behandlung man mit der aktiven Anwendung von Wasserstoffperoxid begann, können chronische Bronchitis, Emphyseme, sowie Allergien geheilt werden. Das Mittel kann Krebszellen liquidieren, es oxidiert und entfernt an Gefäßwänden haftende Fette, kann Leukämie heilen.
Es gibt so gut wie keine Kontraindikationen, natürlich muss man die Dosierung richtig wählen. Es gibt keinen Grund, sich über Verbrennungen bei der Einnahme zu beunruhigen, beginnen Sie zunächst mit einer geringeren Dosis, bis sich Ihr Organismus an das Mittel gewöhnt hat.

Es dürfen gleichzeitig keine weiteren Medikamente eingenommen werden. Zwischen den Einnahmen muss mindestens ein Stunde Abstand gewahrt werden.

 

Bewegung und körperliche Arbeit ist seit Millionen von Jahren der natürliche Zustand des Menschen. Der Ersatz körperlicher Arbeit durch Maschinen sorgt dafür, dass Menschen weniger tief atmen, die Luft selten anhalten, was zu Hypodynamik führt. Der sehr wichtige und nützlicher biologische Rhythmus des kräftigen Aufpumpens der Lungen (schwere Atmung – leichte Atmung)  verschwindet allmählich. Heutzutage läuft folgendes ab: Eine Umgebung des Komforts und der Entspannung à erschlaffter Allgemeinzustand à flache Atmung à Atrophie der Lungen à Hypoxie à Krebs!

„Der Zusammenhang zwischen mangelnder Sauerstoffversorgung und Krankheiten ist bewiesen und bestätigt.“ , W. Spencer Huey. »Normales  Leben ist nicht vorstellbar ohne rhythmische Verbrennung und Oxidation»- sagte der berühmte Magister der Medizin Salmanow. Im Organismus findet ein unaufhörlicher Verbrennungsprozess statt, Speisen und abgestorbene Zellen werden verbrannt, was ohne Sauerstoff unmöglich ist. Und, es scheint, dass der Löwenanteil des Sauerstoffes bei der Verdauung benötigt wird, und für den Organismus ist es wichtiger, den Sauerstoff gemeinsam mit Nahrung und Wasser aufzunehmen, als über die Lungen… Und die Speisen sollten gesättigt mit Sauerstoff, lebendig sein.

 

Und somit:

wird Wasserstoffperoxid H2O2  benötigt, um atomaren Sauerstoff zu ergänzen, von dem der Körper nie genug haben kann. Und insbesondere bei Hypodynamik, mehrfach verarbeiteten oder abgekochten Speisen, abgekochtem Wasser. Doch anstatt stark mit Sauerstoff angereicherte Lebensmittel zu erfinden, verbessern wir Heizgeräte, die den Sauerstoff aus den Lebensmitteln entfernen. Der Organismus fordert: Entweder Rohkost, oder aber gekochtes Essen, jedoch – mit Ergänzung des Sauerstoffes.

Prof. Neumiwakin empfiehlt für die innere Anwendung handelsübliche 3%ige H2O2 – Lösung, beginnend mit 2-3 Tropfen auf einen Esslöffel Wasser, 3-mal täglich. Die Dosis wird täglich um einen Tropfen erhöht (zur Gewöhnung). Nach sieben Tagen ist eine Dosis von 10 Tropfen auf einen Esslöffel Wasser erreicht. Und so machen Sie ein 10- Tage Kur mit 3x täglich 10 Tropfen, danach 2-3 Tage Pause.

Diese Kur kann man das ganze Leben über anwenden.

Gegenanzeigen gibt es für Wasserstoffperoxid nicht.

I.P. Neumiwakin:

„Ich empfehle jedem, den Kranken, wie auch den Gesunden, es sich zur Regel zu machen: Wasserstoffperoxid täglich einzunehmen – vom morgigen Tag an, bis zum Lebensende.“

 

 Alles ist Gift…

Die Antwort für die Skeptiker:

Heutzutage schämt man sich nicht mehr, krank zu sein, es ist richtiggehend zur Mode geworden, die Zahl der Kranken steigt. Ärzte sind gezwungen, auf einer Skalpellklinge zu balancieren, an der Grenze zwischen Leben und Tod, zwischen Unter- und Überdosierung, Narkose, zwischen Patient und Pharmaindustrie, Staatsanwaltschaft und Versicherungsgesellschaften. Und was braucht ein Arzt am meisten? Kranke! Erinnern Sie sich?

 

«Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift sei.», «Es gibt keine schädlichen Stoffe, es gibt nur schädliche Dosierungen» – geflügelte Worte von Paracelsus, berühmter Arzt und Vater der Pharmakologie. Er trat mit seinen «billigen Fläschchen» in einen ungleichen Kampf mit einer leistungsfähigen medizinischen Maschinerie, wurde zur Bedrohung für jene, die große Gewinne aus dem Leiden der Menschen zogen. Und irgendwann fing es mit den teuren Antibiotika an – aus Schimmelpilzen.  

 

Dr. J.S. Haldone berichtete 1919: dass im Blut gelöster Sauerstoff eventuell ein gutes Mittel gegen Infektionen sei. Wasserstoffperoxid ist eine Sauerstoffquelle für das Blut, daran besteht kein Zweifel. Aber die vorherrschende Expertenmeinung ist, dass dies keinen Wert hat. Die hyperbarische Sauerstofftherapie, bei welcher Sauerstoff unter Druck ins Blut gepumpt wird, kann bei Kohlenmonoxid-, Zyanid- und Rauchvergiftung lebensrettend sein. Aber Sauerstoff unter Druck ins Blut zu pumpen ist eine teure Angelegenheit, und man benötigt eine teure Anlage dafür. Wasserstoffperoxid kostet Pfennige. Das bedeutet, wir verfügen über ein ernst zu nehmendes und preisgünstiges Mittel, um Krebs zu bekämpfen (Krebszellen mögen keinen Sauerstoff), Emphyseme der Lungen, AIDS und andere schwere Erkrankungen.

Bei innerer Anwendung lindert Wasserstoffperoxid sehr schnell allergische Reaktionen, heilt grippale Infekte und andere Virusinfektionen.

Wasserstoffperoxid kann hervorragend zur Bekämpfung von Bakterien eingesetzt werden und behindert das Wachstum von Geschwüren.

 

Die ersten wissenschaftlichen Schriften über Wasserstoffperoxid erschienen vor 180 Jahren. Einer der ersten Enthusiasten der peroralen (über den Mund) Darreichung von Wasserstoffperoxid war Walter Grotz. Er litt an schwerer Arthritis, befreite sich aber innerhalb von 16 Tagen mit der Einnahme von Wasserstoffperoxid fast vollständig davon. Daraufhin rief er die American Cancer Society an, um die Meinung der dortigen Ärzte zu den heilenden Eigenschaften des Peroxids zu hören. Die Ärzte erklärten ihm, dass diese wundersamen Eigenschaften nichts anderes seien als – Scharlatanerie.

Für seine Heilung bezahlte Grotz gerade einmal 6 Dollar.

Seit 1920 sind bis zum heutigen Tag mehr als 6000 Artikel über die therapeutische und wissenschaftliche Anwendung Wasserstoffperoxids gedruckt worden. Es scheint, als wären die auffallenden klinischen Heilerfolge des Wasserstoffperoxids seit über 75 Jahren „unbemerkt“ geblieben?!

Offiziell wurde der Sauerstoffgehalt im arteriellen Blut vor und nach der Infusionstherapie gemessen. Nach der Infusion erhöhte sich der Sauerstoffgehalt von 60 auf 80%, ein sehr deutlicher Anstieg. Selbst rein venöses Blut, das dem Patienten abgenommen wird, hat eine deutlich hellere Farbe.

Wasserstoffperoxid ist ebenfalls für die Bildung Hormon- ähnlicher Substanzen, Prostaglandine genannt, erforderlich, die den Energieaustausch im Organismus regulieren. Wasserstoffperoxid, das von der Ascorbinsäure (Vitamin C) gebildet wird, induziert die Synthese von Prostaglandinen, die bei Entzündungen und Erkältungen helfen.

 

Neumiwakins Rezepte und Anwendungen. Behandlungen mit Wasserstoffperoxid:

Sinusitis und Wasserstoffperoxid: Zur Behandlung werden 15 Tropfen Wasserstoffperoxid in einem Esslöffel Wasser verdünnt und in die Nase eingesogen. Vorsichtig den Schleim ausschnauben, der freigesetzt wird.

 

Angina: Bei Halsschmerzen einen Teelöffel Wasserstoffperoxid in einem Viertel Glas Wasser auflösen. Mit dieser Lösung spülen Sie den Mund-und Rachenraum, halten Sie die Flüssigkeit auf den Mandeln. Die Behandlung mehrmals täglich durchführen. 3-5 Tropfen in jedes Nasenloch bei Erkältung, in die Ohren bei Ohrenschmerzen.

 

Parodontitis und Zahnfleischbluten: Auf 3 g Backpulver geben Sie 10 Tropfen Zitronensaft, 20 Tropfen Wasserstoffperoxid und putzen Sie Ihre Zähne mit der Mischung. Danach für 10-15 Minuten den Mund nicht spülen, nicht essen oder trinken.

 

Schmerzhafte Stellen – es empfiehlt sich, Kompressen aufzulegen. Ein Tuch mit einer 3%igen Wasserstoffperoxid- Lösung (drei Teelöffel in 1/4 Tasse Wasser) anfeuchten. Nach fünfzehn Minuten die Kompresse abnehmen und die Stelle mit einem Tuch, das in reinem Peroxid getränkt ist, abreiben. Sie können den ganzen Körper mit Peroxid einreiben. Das hilft bei der Parkinson-Krankheit und Multipler Sklerose.

 

Wie bei vielen anderen Behandlungen, ist auch bei der Anwendung von Wasserstoffperoxid die  oberste Prämisse: “Es gibt keine Heilung ohne Reinigung.” Die Reinigung des Körpers – ein Muss für die Heilung einer Krankheit. Durch die Reinigung des Gastrointestinaltraktes wird ein schnelleres Ergebnis und ein deutlicherer Effekt erzielt werden.

 

 

Äußere Anwendung.

 

Nasenbluten: Der effektivste Weg, um das Auftreten von Blutungen aus der Nase zu stoppen: Das Nasenloch, aus dem das Blut fließt, mit einem mit 3% Wasserstoffperoxid Lösung angefeuchteten Wattebausch verschließen.

 

Angina/ Stomatitis: Mehrmals am Tag den Mund-und Rachenraum mit 3%igem Wasserstoffperoxid spülen oder 1 Tablette Hydroperit in einem Glas Wasser auflösen, was einer 0,25%igen Lösung von Wasserstoffperoxid entspricht. Darüber hinaus ist es empfehlenswert, damit den Mund zu spülen und mit einem Wattestäbchen die Mandeln zu behandeln.

 

Windpocken: Der Ausschlag sollte mit 3%iger Wasserstoffperoxid-Lösung (oder 1%igen Kaliumpermanganat- Lösung) bestrichen werden.

Ekzeme: Auf die feuchten und geschwollene Bereiche Auflagen mit 3%iger Lösung, die umgebende Haut ebenfalls behandeln.

 

Candidose: Es empfiehlt sich, die betroffenen Hautpartien mit 3%iger H2O2– Lösung einzureiben, anschließend Levorin- Salbe auftragen.

 

Hautkrebs: In frühen Stadien kann der Tumor ohne operative Einmischung verschwinden.
 

Die Rechergen einer aufmerksamen Leserin haben folgendes ergeben:

Es hat sich als sehr schwierig herausgestellt, H2O2 ohne Phosphor-Stabilisatoren zu bekommen. Sollten Sie eine Apotheke gefunden haben, die Ihnen H2O2 ohne Stabilisator besorgen kann, lassen Sie sich in jedem Fall einmal das Etikett der Original-Flasche zeigen. Dort findet sich meist doch, wenn auch sehr klein geschrieben, der Aufdruck “Stabilisiert”. Hierbei ist nicht klar, welcher Stabilisator benutzt wird.

So erscheint es besser, H2O2 mit Phoshor-Stabilisator zu kaufen, als mit einem Stabilisator, den man nicht kennt.

Quelle: http://www.russische-heilgeheimnisse.com/heilgeheimnisse/wasserstoffperoxid-guenstig-und-sehr-wirksam-nicht-nur-beim-bleichen-der-haare/

Gruß an die Wissenden

TA KI

 

 

Bernstein: Die „Tränen der Götter“


Lange Jahre fast vergessen, erlebt Bernstein eine Renaissance als Schmuck und Räuchermittel – und seit kurzem auch in flüssiger alchemistischer Form: Getreu den Rezepturen des Paracelsus gelang jetzt die Gewinnung einer Essenz aus aufgelöstem Bernstein, die seit dem Mittelalter als universelles Heilmittel gilt

Von Ulrich Arndt

Bernstein„Dieses ist ein edles Medicament in Haupt, Magen, Gedärmen und andern Sehnen-Beschwerden, ebenfalls auch wider den Stein.“ So schwärmt Paracelsus über die Bernstein-Essenz und weiter: „Das ist das Magisterium Carabe (so bezeichnet er Bernstein), das sich in vielen wunderbaren Tugenden gezeigt hat.“
Noch im 19.Jahrhundert galt Bernstein als eine Art Allheilmittel, heute ist seine Heilkraft weitgehend vergessen und lediglich das Wissen um die Anwendung von Bernstein als Babykette gegen Probleme beim Zahnen hat sich in einer größeren Allgemeinheit bewahrt. Dabei wurde Bernstein seit alters her als Heilstein, Räuchermittel und Medizin hoch geschätzt. Schon in der Bronzezeit um ca. 1300 v. Chr. gelangte er von der Ostseeküste in alle Teile Europas und war als „Gold des Nordens“ hochbegehrt. Der Anblick eines besonders klaren Bernstein, gar solcher mit Einschlüssen, fasziniert auch heute noch jeden Betrachter. Und sein sonniger, seltsam flüssig-geronnener Glanz wärmt dabei das Gemüt und beruhigt die Emotionen. „Glaesum“ nannten ihn früher die Germanen, abgeleitet vom altgermanischen Glaes undglisis für Glänzen, wovon sich das heutige Wort „Glas“ ableitet. Bei den Römern hieß er succinum, nach seiner Herkunft aus dem Saft der Bäume, dem „succus“. Die Griechen nannten ihn electron und bezogen sich auf seine seltsamen Kräfte, die heute bekannten elektromagnetischen Eigenschaften. Seit dem 13. Jahrhundert wird er als „Agtstein“ von althochdeutsch „aiten“, soviel wie „brennen“ oder „Börnstein“, von „börnen“ („brennen“) bezeichnet – also als ein „Brennstein“, woraus das heutige Wort Bernstein wurde.
Wie kaum ein anderer „Edelstein“ wird der Bernstein von Mythen umrankt und gilt gar als „Tränen der Götter“ – so zumindest beschreibt die Sage von Phaeton seine Entstehung.

Geburt aus Feuer und Wasser

Ovid beschrieb die Phaeton-Sage in seinen „Metamorphosen“ und auch von anderen Dichtern ist sie uns in vielen Variationen erhalten geblieben. Phaeton“ (dt.: „Strahlender“, „Glänzender“) ist der Sohn des Sonnengottes Helios und der Klymene, einer Tochter des Okeanos – also ein Kind der archetypischen Vereinigung von Feuer- und Wasser-Prinzip. Phaeton wächst bei seiner Mutter auf und da er von seinen Altersgenossen wegen seiner unklaren Abstammung gehänselt wird, möchte er eines Tages endlich jedem beweisen, dass der Sonnengott tatsächlich sein Vater ist. Er überredet Helios, dass er einen Tag lang selbst den „Sonnenwagen“ über den Himmel lenken darf. Als Phaeton die Pferde des Sonnenwagens nicht bändigen kann und die Erde schon zu einer Hälfte von der Sonne verbrannt wurde, schleudert Jupiter ihn mit einem Blitz vom Wagen. Phaeton stürzt in den Himmelsfluss Eridanus und ertrinkt. An dessen Ufer beweinen ihn seine Schwestern, sie erstarren im Schmerz und werden zu Bäumen. Aus ihren Tränen aber wird der Bernstein – daher der Beiname „Tränen der Götter“ oder „Tränen der Sonnentöchter“.
Der Phaeton-Mythos gemahnt daran, die männlichen und weiblichen Urkäfte harmonisch in sich zu integrieren. Sonst schäumen wechselseitig Sonnen-Prinzip (verbrennen durch Sonnen-Wagen und Jupiter-Blitz) und Wasser-Prinzip (ertrinken im Eridanus und Tränenfluss) über. Dieses ausgleichende Prinzip zwischen feurigen und wässrigen Prozessen findet sich in der traditionellen Heilanwendung des Bernsteins wieder. Hier wird er zum Stillen des Blutflusses und Eiters ebenso verwendet wie bei Fieber; er findet Anwendung sowohl bei „überschäumenden“, wuchernden Geschwüren als auch bei Verhärtungen und Steinbildungen. Außerdem wird ihm in Salben und Ölen eine große pflegende Kraft für die Haut zugeschrieben.
Heute noch bekannter ist seine Verwendung als Räuchermittel und als Schmuck- und Heilstein.

Traditionelles Heilmittel

Die einfachste Anwendung des Bernsteins ist das Tragen als Schmuck im direkten Hautkontakt. Als Heilstein wurde er bei Magen-, Milz-, Leber-, Galle- und Nierenbeschwerden, bei Steinleiden und Nervosität angelegt. So bekam beispielsweise Martin Luther einen weißen Bernstein von Herzog Albrecht als Medizin gegen sein Steinleiden geschenkt. Bernstein fördere beim Tragen zudem ein „sonniges Gemüt“, stärke Flexibilität und Kreativität und helfe, traditionelle Werte in positiver Weise zu bewahren.
Wird das versteinerte Harz als Räuchermittel verwendet, soll sein Rauch reinigend wirken und seelisch beim Verarbeiten und Integrieren „alter Themen“ helfen. Gezielt inhaliert wurde er bei Magenbeschwerden, Herzbeklemmung, Luftmangel und Seitenstichen. Bernstein-Räucherungen sollten zudem Lähmungen, Gicht und Rheumatismus vertreiben können.
Bereits Plinius der Ältere (gest. 79 n. Chr.) empfahl neben dem Tragen von Bernsteinketten gegen Halskrankheiten, Fieber und Geistesstörungen auch die Einnahme von Bernstein-Mitteln bei Augenkrankheiten.
Dioskurides und Galen (1. Jhd. n. Chr.) verwendeten Bernstein gegen Magenbeschwerden, Durchfall und Blähungen und ihr Zeitgenosse Rufus von Ephesos pries ihn als Universalmedizin.
Auch Hildegard von Bingen (1098-1178) empfiehlt die Einnahme von Bernstein bei Magen- und Eingeweideschmerzen, erschwertem Urinieren, gegen Pest und mit Wein vermischt als eine Art Allheilmittel. Und schon im frühen Mittelalter wurde Bernstein auch als Wundpulver, in Wundverbänden und in Heilsalben verwendet.
Georgius Agricola (1494-1555), bekannter Arzt und Alchemist, Stadtapotheker von Joachimsthal und Chemnitz, entdeckte bei seinen Experimenten mit Bernstein bereits die Gewinnung von Bernsteinsäure durch Destillation, die Jahrhunderte später für die Farbenherstellung von großer Bedeutung werden sollte. Als Arzt schätzt Agricola Bernstein-Heilmittel hoch ein, denn er „besitzt die Fähigkeit zu verstreichen, und daher stillt er als Trank Blutung überall, wo sie hervortritt. Er hemmt Erbrechen, Durchfall, Eiterflüsse, die die Geschwüren angreifen, und schließlich Katarrhe des Kopfes und wirkt so gegen Mandel- und Halsentzündungen. Er kräftigt auch den Leib und die anderen Körperteile.“ Zudem sei er für Herz und bei „Herzklopfen“ gut. „Außerdem vertreibt Räucherwerk von weißem Bernstein Epilepsie“, schreibt Agricola.
Der Hebraist und Humanist Sebastian Münster, bekannt durch seine erste vollständige Ausgabe der hebräischen Bibel 1534, empfiehlt: „In der Artzney braucht man den Augstein (=Bernstein), …so man ihn trinckt, er stellt (=stillt) den Unwillen des Magens, stellt alle Flüß die sich ziehen in Geschwer (=Geschwüre)…“. Zudem sei er gut gegen Magenleiden und Geschwüren sowie bei Problemen der Schilddrüse.
Spätere Ärzte insbesondere des 17. und 18. Jahrhunderts empfehlen Bernstein-Mittel bei Rheuma, Herzkrankheiten, Haut- und anderen Krämpfen, Nervenleiden, Lungenerkrankungen und speziell gegen Geschwürbildungen in Lungen und Nieren, bei Schnupfenhusten, Erstarrung des Halses und Degeneration der Gelenke. „Mit Rosenöl und Honig vermischt heilet er den Ohrenschaden; innerlich gebraucht stärkt er den Magen und befreit ihn von alten bösen Feuchtigkeiten…stärkt gewaltig das Herz, benimmt die Gelbsucht, treibt den Stein und lindert die Schmerzen, stillt das Blutharnen“, berichtet Johann Schröder in seinem 1709 erschienenen Buch „Trefflich versehender Medicin-chymischer höchstkostbarer Artzney-Schatz“ und weiter: „Der Agstein ist wahrlich ein Mittel wider fast alle Haupt-Kranckheiten… vornemlich dienet es zum Haupte und Nerven, da es denn in allen dreyen Reichen kaum seines gleichen hat…In Catarrhen ist der Agtstein ein remedium specificum. Die Catarrh-Fieber werden am besten damit curiret.“

Alchemistische Aufbereitung

„Die Praxis für Carabe ist so“, erklärt Paracelsus im sechsten Buch der Archidoxis die erste einfache Bereitung einer Bernstein-Essenz, „Nimm Carabe (= Bernstein) gut zerrieben. Dann gib Circulatum (=ein Lösungsmittel der Alchemie; für erste Versuche bedingt ersetzbar durch hochprozentige Alkohol) in eine Flasche und lasse es sechs Tage in Asche liegen. Denn destilliere es so lange, bis ein Oel am Boden gefunden wird.“ Dieses Öl kann zu einer Essenz für die Einnahme weiterverarbeitet werden, wozu man das Öl mit „Spiritus Vini…circulire, denn also wird seine Essentz besser und das solvierende Menstruum stärcker…Die Tinctur muss goldgelbe seyn…Die Dosis dieser Essentz ist von 20. biß 30. Tropfen.“ Während eine solcherart bereitete Essenz von universeller Heilwirkung sei, treibe die Aufbereitung mit Hilfe von Essig laut Johan Schröder speziell den Schweiß und den Harn und stärkt das Herz. „Gepulvert weißen Agstein gieß destillirten Essig daran…laß im Sande etliche Tage sieden, biß der destillirte Essig roth werde, filtrir und abstrahirs und dieses wiederhole dreymal, dann praecipitirs mit Zitronen-Safft.“
Heute wird die Bernstein-Essenz wieder getreu nach Paracelsischer Laborkunst hergestellt, wobei weit mehr als die erwähnten drei Destillationen durchgeführt werden, um eine hohe Reinigung zu erzielen. Der Grund: der Geschmack und Geruch der Bernstein-Essenz wird seit jeher als „eigentümlich“ oder sogar „unangenehm“ beschrieben und auch die Bernstein-Essenz nach Paracelsus hat noch einen leicht harzigen, typischen Geschmack.

Erfahrungen heutiger Therapeuten

Bernstein - EssenzSeit Anfang 2005 sammeln Therapeuten erste Erfahrungen mit der jetzt wieder erhältlichen Bernstein-Essenz nach Paracelsus. Ihren Berichten zufolge hat sie tatsächlich eine verblüffend intensive, reinige und ausgleichende Wirkung auf den gesamten Verdauungsapparat und auf die Atemwege. Die Bernstein-Essenz aktiviert ähnlich wie die Gold-Essenz gleich mehrere Chakras und wirkt daher energetisch sehr vielfältig. Angeregt werden insbesondere Solarplexus-, Sexual-Chakra und Wurzel-Chakra, denen die gesamte „Verdauung“ und „Einverleibung“, also die energetische Integration in das eigene „Ich“ sowie die Vital- und Sexualenergien unterstehen.
Auf energetischer Ebene stärkt es die innere Harmonie – insbesondere bei Disharmonien, die auf Problemen mit Sexualität und Geschlechterrollen zusammenhängen und die die polaren Urprinzipien des Männlichen und Weiblichen, von Feuer und Wasser berühren. Die Bernstein-Essenz trägt so auf energetischem Wege dazu bei, die Polarität besser integrieren zu können, sich selbst anzunehmen. Sie fördert so auch das Überwinden „alter Tränen“ von seelischen Verletzungen und hilft, vertrauensvoll in die Zukunft zu sehen.
Nach Tests am „Institut für Resonanzphänomene“, St.Blasien, hat die Bernstein-Essenz „ein ausgeprägtes biogenes magnetisches Feld, welches das Schwingungsmuster von Bernstein schützend puffert; die energetischen Eigenschaften der Bernstein-Essenz sind daher yang-fördernd und aufbauend.“ Interessanter Weise wurden in den Resonanztests tatsächlich die Schwingungsmuster vor allem von Sonne und Vollmond gefunden, was das Thema der Essenz, die grundlegende Polarität von Männlich und Weiblich, bestätigt. Resümee des Instituts: „Aus bioplasmatischer Sicht ist die Bernstein-Essenz ein Mittel, um die Emotionalebene des Menschen und auch die hoch entwickelter Tiere zu harmonisieren. Harmonie und Zusammenhalt in menschlichen Beziehungen wird durch die Bernstein-Essenz gestärkt.“ (siehe ausführlich: http://www.life-testinstitut.de)
Während die alchemistische Bernstein-Essenz seit rund einem Jahr zur Verfügung steht, erlebt der Bernstein-Schmuck bereits seit 3 bis 4 Jahren einen Boom, nachdem er über 40 Jahre lang fast bedeutungslos war. Es scheint, als würde die spezielle Energie der Bernsteins, seine ungewöhnliche Wirkkraft aus „Feuer und Wasser“, in heutiger Zeit wieder besonders benötigt zu werden – und dank der wiederentdeckten Bernstein-Essenz nach Paracelsus kann man sich nun auch von innen ein wenig „erleuchten“.

Weitere Infos
– Internet: www.edelstein-essenzen.de
– Testberichte: www.life-testinstitut.de
– Literatur: Ulrich Arndt, „Schätze der Alchemie: Edelstein-Essenzen“, und „Metall-Essenzen“, beide im Hans-Nietsch-Verlag (mehr..)

Quelle: http://www.horusmedia.de/2006-bernstein/bernstein.php

Gruß an die Sonnentöchter

TA KI

Brennnessel – eine ungeliebte Pflanze und bekämpfter Heilbringer


Seit September 2002 ist der Verkauf von Brennnesseljauche in Frankreich verboten. Und seit dem ersten Juli 2006 verbietet ein Gesetz, staatlich nicht genehmigte Pflanzenextrakte, die das Wachstum fördern oder dem Pflanzenschutz dienlich sind (wie zum Beispiel die seit Jahrhunderten benutzte Brennnesseljauche) zu verkaufen, zu besitzen und zu benützen. Sogar Werbung und Empfehlungen für diese Produkte sind nunmehr verboten. 75.000 Euro Strafandrohung für das Verbreiten von jahrhundertelang bekannten Informationen über die Jaucheherstellung, weil es „keine Marktzulassung“ gäbe.

Am 31. August 2006 erhielt Eric Petiot, Mitverfasser des Buches „Purin d’ortie et Compagnie“, Besuch eines Agenten der DNECCRF (staatliche Kontrollbehörde für Steuerhinterziehung und andere Vergehen) und der SRPV (regionale Behörde für Pflanzenschutz). Sie beschlagnahmten Lehrbücher und Dokumente und untersagten ihm gleichzeitig, weiterhin Informationen über die Eigenschaften der Präparate und die inkriminierten Herstellungsverfahren zu verbreiten. Diese Maßnahmen kriminalisieren all jene, die biologische oder biodynamische Kulturen anlegen, wie auch Amateur-GärtnerInnen, die mit der Erde sorgfältig umgehen und Leute, die mit bewährten traditionellen Rezepten arbeiten, die nicht mit den Normen des Agrobusiness übereinstimmen.

Es wird nun auch für Nicht-„Verschwörungsanhänger“ immer offensichtlicher, wie gewisse machtversessene Kreise, welche u. a. per EU und allen anhängenden Behörden, der Natur auf Erden und allen mit der Natur verbundenen Menschen den offenen Krieg erklärt haben.

Die Brennnessel ist eine vitaminreiche Heil- und Nahrungspflanze, die mehr Vitamin C besitzt als Orangen und weit mehr Einweiß als Soja. Die folgende Dokumentation gibt einen guten und umfassenden Überblick über die wundersamen und wertvollen Eigenschaften dieser sehr nahrhaften und heilenden Pflanze und wie auf relativ einfache Weise aus Brennnesseln wertvoller biologischer Flüssig-Dünger (Brennnesseljauche) hergestellt werden kann.

5 leckere Brennnessel-Rezepte vorgestellt

(gefunden bei www.gartentipps.com)

Die Brennnessel ist nicht nur gut für die Entwässerung, sie schmeckt auch noch richtig gut. Probieren Sie doch einfach mal unsere Brennnessel-Rezepte aus.

© Heike Rau - Fotolia.comBrennnesseln gelten, wie viele anderen Pflanzen leider auch, landläufig als reines Unkraut, weshalb viele Brennnesseln bekämpfen. Obwohl gerade junge Brennnesselpflanzen optimal als ausgesprochen gesundes Lebensmittel genutzt werden können. Weshalb wir Ihnen an dieser Stelle gerne einmal mehrere Brennnessel-Rezepte vorstellen möchten. Doch bevor wir das machen, sollten Sie erst einmal etwas darüber erfahren, wie man Brennnesseln richtig erntet.

Brennnesseln richtig ernten

Generell sollten Sie immer stets junge, frisch aus der Erde sprießende Brennnesselblätter aus den sich oft rasch ausbreitenden Rabatten ernten. Diese Blätter anschließend gründlich waschen, in einem Sieb abtropfen lassen und anschließend eines der nachfolgenden Rezeptideen ausprobieren.

Rezept Nr. 1 – Brennnessel-Salat
Meist werden die zarten Brennnesselblätter als delikate Zugabe innerhalb eines bunten Salattellers eingesetzt. Angerichtet mit einer herkömmlichen Salatsauce aus Essig und Öl, verfeinert mit Zitronensaft und aromatischen Kräutern. Diese paar Zutaten reichen schon aus, um einen gesunden und schmackhaften Salat zu kreieren.

Sehr fein schmeckt ein Brennnesselsalat jedoch auch mit Sahnedressing oder Joghurtdressing.

Rezept Nr. 2 – Brennnessel-Tee
Rezept Nr. 3 – Brennnessel-Spinat
Rezept Nr. 4 – Brennnessel-Pesto
Rezept Nr. 5 – Brennnessel-Suppe

Alle Rezepte weiterlesen auf www.gartentipps.com

Die Brennnessel als köstliches Heilkraut

Traditionelle Anwendungsgebiete gibt es für die Brennnessel viele. Wissenschaftlich erwiesen ist jedoch, dass die Brennnessel Arthrose, Arthritis, Prostatabeschwerden und Blasenprobleme lindern sowie entzündliche Darmerkrankungen positiv beeinflussen kann. Die Samen der Brennnessel lassen sich als Vitalitätstonikum und gegen Haarausfall einsetzen, und in Form der sog. Brennnesseljauche ersetzt die Pflanze Kunstdünger und Pestizide. Die Brennnessel eignet sich außerdem hervorragend als Lebensmittel – nicht nur aufgrund ihrer Fülle an Vitalstoffen, sondern auch wegen ihres fantastischen Geschmackes.

Brennnessel

Die Brennnessel: Heil- und Lebensmittel in einer Pflanze

Die Brennnessel wird seit Menschengedenken in vielen Lebensbereichen eingesetzt. In der Heilkunde, wo sie zu den ältesten Heilkräutern der Menschheit zählt, im Gemüseanbau, wo man mit der sog. Brennnesseljauche höchst erfolgreich Gemüse düngt, in der Küche, wo sie in mageren Zeiten die Menschen vor dem Hungertod gerettet hat und sogar in der Textilindustrie, wo man aus den faserreichen Stängeln einst Nesselstoff herstellte.

Bei all dieser Vielseitigkeit wundert es dann doch, dass die Brennnessel von vielen Menschen so eisern bekämpft wird. Mit Hacke, Spaten, Pflug und Chemikalien rückt man ihr zu Leibe – meist erfolglos, da ihr ausuferndes Wurzelgeflecht immer wieder neue Pflanzen entstehen lässt. Sehr viel intelligenter wäre es also, wenn man das unvergleichliche Geschenk der Natur einfach für die eigene Gesundheit nutzen würde.

Heilpflanze Brennnessel

Die Brennnessel ist eine Heilpflanze, für die mindestens ebenso viele Einsatzgebiete bekannt sind wie etwa für die berühmte Kamille, die hübsche Ringelblume oder den bitteren Löwenzahn. In der Volksmedizin wird die Brennnessel zur Entgiftung und Entschlackung im Rahmen von Frühjahrskuren und Diäten sowie bei Müdigkeit und Erschöpfungszuständen empfohlen.

Letzteres ist häufig die Folge eines Eisenmangels, der zur Blutarmut (Anämie) führen kann. Gerade den Eisenmangel jedoch kann die eisenhaltige Brennnessel mit Leichtigkeit beheben. Sie liefert – je nach Wuchsort – zwei- bis viermal so viel Eisen wie ein Rindersteak und bis zu dreimal so viel Eisen wie Spinat.

Auch soll die Brennnessel die Leber und die Galle positiv beeinflussen, weshalb schon Paracelsus die unscheinbare Pflanze in Form von Brennnesselsaft bei Gelbsucht (Hepatitis) verordnete. Eine Heilpflanze, die Leber und Galle pflegt, kann natürlich auch die Verdauung optimieren sowie bestehende Verdauungsbeschwerden beheben helfen.

Selbst die Bauchspeicheldrüse – so heißt es – reagiere auf die Brennnessel, was sich in einem ausgeglichenen Blutzuckerspiegel bemerkbar machen soll. Brennnesseltee als Gesichtswasser lindere darüber hinaus Allergien, die sich über die Haut äussern und verbessere auch bei Pickeln, Ekzemen und Akne das Hautbild.

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Quellen:
http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/brennnessel-ungeliebtes-wunderkraut-bekaempfter-heilbringer
http://wearechangeaustria.yooco.de/forum/search.html?query=brennnessel
http://www.gartentipps.com/5-leckere-brennnessel-rezepte-vorgestellt.html
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/brennnessel.html

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Quelle:http://www.oppt-infos.com/index.php?p=brennnessel_eine_ungeliebte_pflanze_und_bekaempfter_heilbringer

Gruß an die Gesunden

TA KI

 

Weg der Lebensenergie: Der geheime Siebenstern


Die alchemistische Abbildung des Vitriol-Siebensterns zeigt wie kaum ein anderes Bild das tiefe Wissen großer Alchemisten wie Paracelsus um die Einflüsse der 7 Planeten und um den Weg der Lebensenergie – beim Menschen und sogar beim lebendigen Körper unserer Erde.

Von Ulrich Arndt

Die alten alchemistischen Schriften sind oft schwer verständlich – mit Absicht. Viele Alchemisten, so auch Paracelsus, waren immer wieder den unterschiedlichsten Anfeindungen ausgesetzt. Oftmals zogen sie zeit ihres Lebens quer durch Europa und einige sogar auch durch den Nahen Osten und Nordafrika, um sich der Gier der Fürsten und der Engstirnigkeit der damaligen Kirchenmänner zu entziehen. Ihr Wissen aber konnten sie unter dieser Bedrohung nie vollständig offen in Büchern mitteilen. Sie umschrieben es allegorisch, verwendeten für wichtige Substanzen und Laborschritte Geheimnamen und verfertigten kryptische Bilder mit vielfältigen Bedeutungsebenen. Das erschwert es heute ungemein, dieses theoretische und praktische Wissen nachzuvollziehen. Für die heutige Wiederentdeckung der Heilelixiere des Paracelsus wie der „Aurum Potabile“ Gold-Essenz (siehe Heft Nr.6 und 7) bedurfte es daher auch über 20 Jahre vergleichenden Studiums alter Schriften und gleichzeitiger praktischer Überprüfung im Labor. Nur so konnte die wichtigste Grundlage für die Kunst der Hohen Alchemie enträtselt werden: die (im letzten Heft beschriebenen) geheimen Lösungsmittel der Alchemie, mit deren Hilfe erst die Hohen Arkanen (so werden die höchsten Heilmittel der Alchemie genannt) aus Metallen und Edelsteinen hergestellt werden können. Welche Bedeutungstiefen es dabei in den Symbolbildern der Alchemie zu entschlüsseln gilt, zeigen exemplarisch das Beispiel des „Vitriol-Siebensterns“ und des „Planeten-Menschen“:
Der Vitriol-Siebenstern ist eine der berühmtesten Abbildungen der Alchemie überhaupt. Er wurde von vielen Autoren in Varianten wiedergegeben. Im Mittelalter spielte sein verborgenes Wissen eine so große Rolle, dass der geheimnisvolle Orden der Tempelritter den Siebenstern sogar durch Bauwerke in die französische Landschaft „prägte“. Und das auf eine geomantisch (geomantisch = nach dem Wissen der Erdenergien) ausgeklügelte Weise, die auch für die alchemistische Deutung des Vitriol-Siebensterns verblüffende Erkenntnisse erbringt – doch dazu später, zuerst zu den zentralen Elementen des Bildes.

Der berühmte alchemistische Siebenstern mit der VITRIOL-Formel
Siebenstern

Der Vitriol-Siebenstern zeigt in der Mitte ein Gesicht, zu dem die beiden Hände links und rechts und die Füße zu gehören scheinen. Diese vier Extremitäten verweisen auf die vier Elemente: In der einen Hand die Fackel steht für das Element Feuer, in der anderen die Fischblase für das Element Luft, ein Fuß steht auf der Erde und der andere im Wasser. Das fünfte Element wird meist übersehen, aber es thront als Hermes-Doppelflügel ganz oben. Alle fünf Elemente-Symbole sind in einem regelmäßigen Pentagramm oder Fünfeck angeordnet. Neben den Füßen sitzen König und Königin mit den Symbolen von Sonne und Mond und symbolisieren die polaren Kräfte der Natur.
Weiterhin zeigt das Bild drei Formen: ein Dreieck, einen Kreis und einen Siebenstern. Das Dreieck steht mit den Eckbeschriftungen „Corpus“, „Anima“ und „Spiritus“ für die Dreiheit von Körper, Geist und Seele oder in der Alchemie für Sal (= Körper, das verfestigende Prinzip), Sulfur (= Seele, das bewegende Prinzip) und Mercurius (= Geist, das vermittelnde Prinzip).

Planeten-MenschDer Planeten-Mensch nach Gichtel. Die 7 Planeten markieren die „Brennöfen der Seele“, wie die Alchemisten die 7 Chakras nannten.

Auf diesem Dreieck liegt ein Kreis mit 7 Bildemblemen und der Inschrift: „Visita Interiora Terrae Rectificando Invenies Occultum Lapidem”, zu Deutsch: „Suche das Untere der Erde auf, vervollkommne es, und du wirst den verborgenen Stein finden“ (oder auch: „Besuche das Innere der Erde, durch Läuterung wirst du den verborgenen Stein finden“). Die Anfangsbuchstaben der lateinischen Worte ergeben den Namen VITRIOL. Vitriol war schon früh als Kupfer- oder Eisenvitriol bekannt, aus dem die Alchemisten Schwefelsäure für die Bearbeitung von Metallen hergestellt haben. Vitriol ist aber auch ein alchemistisches Symbol für den Prozess der Transmutation, also der sagenumwobenen Wandlung von Blei zu Gold, und auf den Menschen bezogen für dessen Wandlung vom Dunklen und Kranken zum Licht, zu Gesundheit und Bewusstwerdung. Dieser Prozess ist nichts anderes als der mythische Weg zum Heiligen Gral, denn der Gral steht in den Legenden für das Erreichen eines „reineren“ und „durchlichteten“ Zustands.
Auf eine solche Wandlung des Dunklen zum Licht und die Wiedergeburt auf höherer Ebene verweisen auch die 7 runden Bildfelder. Sie zeigen Symbole aus der Arbeit am Großen Werk, also der Transmutation von Blei zu Gold – im Uhrzeigersinn angefangen vom Raben auf dem Totenkopf bis zum Einhorn und zur „Auferstehung“. Rabe und Totenkopf stehen dabei für die dunkle, am niedrigsten schwingende Materie, nämlich bestimmte Schlacken aus einem Verarbeitungsprozess – das so genannte caput mortuum. Solche Schlacken sind beispielsweise Eisen- und Kupferoxide, die bei der Herstellung von Schwefelsäure aus den Metallsulfaten, nämlich dem Vitriol, anfallen. Gerade Paracelsus wies in seinen Schriften darauf hin, dass aus solchen Schlacken doch auch Wertvolles gewonnen werden kann – hier verweist das Bildemblem mit dem Raben auf ein ammoniakhaltiges Lösungsmittel. Die weiteren Bilder beschreiben dann die Gewinnung einer königlichen Essenz oder der Gold-Essenz „Aurum Potabile“ (symbolisiert durch die von Adlern getragene Krone), mit deren Hilfe sich im letzten Bild der Mensch aus dem Dunklen, Erdhaften und Unbewussten zum Licht erheben kann und damit gleichsam „neugeboren“ wird.
Zwischen jedem dieser Bildfelder liegt einer der 7 Strahlen des Siebensterns. Auf jedem Strahl ist eines der Symbole der sieben klassischen Planeten, beginnend nach der Nummerierung der Strahlen mit Saturn, Jupiter, Mars, dann Sonne, Venus Merkur und dem Mond am Schluss. Den Planeten zugeordnet werden traditionell auch bestimmte Planeten-Metalle: Das sind Saturn = Blei (oder Antimon, Vitriol-Erz), Jupiter = Zinn, Mars = Eisen, Sonne = Gold, Venus = Kupfer, Merkur = Quecksilber (oder Zink), Mond = Silber. Mit der Benennung der Planeten wird damit ebenfalls ein Hinweis auf das Große Werk der Metalle also auf die Umwandlung von Blei zu Gold gegeben.
Die Reihenfolge der Planeten gemäß der Nummerierung von 1 bis 7 entspricht der so genannten chaldäischen Reihe der Planeten. Damals wurde die Erde als Mittelpunkt der Planetenbahnen angenommen, und die von den Chaldäern vor über 3000 Jahren aufgestellte Abfolge sollte ihre abnehmende Entfernung von der Erde angeben. Verblüffend ist: Werden die 7 Planeten nach ihren mittleren Bahngeschwindigkeiten, beginnend mit dem langsamen Saturn, geordnet, so ergibt sich die gleiche Reihenfolge. Es ist also eine durchaus sinnvolle physikalische Reihung, auch wenn sich das geozentrische Weltbild als falsch erwiesen hat.
Genau in dieser Reihenfolge wurden die Planeten von dem Alchemisten Johann Georg Gichtel Ende des 17. Jahrhunderts auch bei seinem berühmten „Planeten-Menschen“ abgebildet. Sie markieren hier die Chakras, die 7 Hauptenergiezentren des Menschen, angefangen vom Kronen-Chakra mit Saturn bis zum Wurzel-Chakra mit dem Mond. Die Alchemisten nannte die Chakras „Siegel der Planeten“ oder „Brennöfen der Seele“.
Gichtel schraffierte seinen Planeten-Menschen schwarz und nannte das Bild eine Darstellung des „ganz irdischen, natürlichen, finsteren Menschen“. Diese schwarze Schraffierung steht für den „Nigredo-Zustand“, wörtlich die „Schwärze“, die dunkle, niedrigschwingende Materie am Anfang des Großen Werkes. Also ein ähnlicher Zustand wie im Vitriol-Siebenstern der Anfang des Werkes durch den schwarzen Vogel auf dem Totenkopf symbolisiert wird. Und so, wie im Siebenstern die Bildembleme eine Verwandlung der Materie zeigen, so muss auch der „dunkle Planeten-Mensch“ gewandelt und erhöht werden. Die von Gichtel im Bild gezeigte Planetenfolge und Chakra-Zuordnung steht also folglich ganz am Anfang des Prozesses und kennzeichnet einen Zustand, in dem verfestigende, sich verlangsamende und schließlich absterbende Prozesse dominieren. Sowohl im Siebenstern-Bild als auch beim Planeten-Menschen ist aber ein Hinweis verborgen, wie die Planeten anders zusammenwirken können, um den Menschen beleben und durchlichten zu können – um das dunkle Blei in das sonnige, hochschwingende Gold zu verwandeln. Doch dazu näher im nächsten Heft…
Werfen wir jetzt einen Blick auf den Templer-Siebenstern in Frankreich. Eine alte Karte der Templer zeigt die Lage der 7 Hauptkomtureien, die in einem Stern angeordnet sind. Auch hier sind die Strahlen in derselben Reihenfolge mit den Planeten bezeichnet, mit einem Unterschied: sie sind gegenläufig gruppiert. Zur Mitte hin ist der Ortsname Bourges herausgehoben. Interessanterweise bezeichnete der berühmte Alchemist Fulcanelli Bourges als „Schluss-Stein des Großen Werkes der Alchemisten Europas“, ohne aber eine Erklärung dafür zu hinterlassen. Erst 1998 klärte sich dieses Rätsel zumindest teilweise. Zuvor hatte der Geomant Peter Dawkins eine großräumige Energielinie, eine Leyline, gefunden, die Frankreich von Saintes Maries de-la-Mer (dem wichtigsten Wallfahrtsort der Sinti und Roma), über Bourges und Chatres durchquert und auch England durchzieht. Da viele Orte der Gralslegende darauf liegen, nannte Dawkins sie Gralslinie. Genau diese Gralslinie aber durchläuft die Mitte des Templer-Siebensterns. Sie teilt genau den Strahl der Sonne im Norden Frankreichs und läuft zwischen den Strahlen von Saturn und Mond im Süden ins Mittelmeer. Wohlgemerkt: in der alten Templerkarte ist diese Gralslinie nicht verzeichnet. Kann diese Übereinstimmung bloßer Zufall sein? Wohl kaum: Sonne, Mond und Saturn, die drei an der Gralslinie stehenden Planetenstrahlen, stehen auch für die Dreiheit von Körper, Geist und Seele oder in der Alchemie für Sal, Sulfur und Mercurius. Und zieht man den Vitriol-Siebenstern heran, wird die gezielte Platzierung des Siebensterns noch deutlicher. Die drei Strahlen von Sonne, Mond und Saturn stehen im Kürzel VITRIOL für Anfang, Mitte und Ende des Wortes also für die Buchstaben VRL. VRL oder VRIL ist die Bezeichnung für die alles durchdringende, belebende Urkraft der Schöpfung. Die verbleibenden Buchstaben IT und IO bilden genau in dieser Reihenfolge das lateinische Wort ITIO, zu deutsch „das Gehen“, „die Reise“ – hier geht es also um die „Reise“, den Weg bzw. den Fluss der universellen Schöpfungskraft durch die 7 Planeten als die 7 göttlichen „Lichter“ und schließlich um den Weg der Lebensenergie durch Körper, Geist und Seele und die 7 Chakras des Menschen.

Nachzeichnung des Templer-Siebensterns von Frankreich, der die Lage der Hauptkomtureien des Ordens markiert, mit der Gralslinie.
Templer-Siebensterns von Frankreich

Die Tempelritter setzten ihren Siebenstern in Frankreich zudem ganz gezielt mit dem Fluss der Lebensenergie unserer Erde in Verbindung. Das war die sensationelle Entdeckung kurz vor der Jahrtausendwende. Der Geomant Siegfried Prumbach hat ähnlich wie Dawkins ebenfalls großräumige Energielinien entdeckt. Er erkannte vor vier Jahren, dass all diese Leylines ein regelmäßiges geometrisches Muster bilden. Es ist ein globales Energienetz, das vor allem aus 12 großen Fünfecken geformt wird, also einen so genannten Dodekaeder (einen der 5 platonischen Körper) bildet. Genau im Mittelpunkt eines dieser riesigen Fünfecke, das über Europa und Nordafrika liegt, aber befindet sich der zentrale Ort des Siebensterns Bourges. Und auch dieses Fünfeck wird genau in der Mitte von der Gralslinie durchzogen.
Die Tempelritter platzierten die Hauptkomtureien ihres Siebensterns in der Nähe starker natürlicher Kraftplätze, beispielsweise den Mondpunkt bei Rennes-le-Chateau (der legendäre Ort der Katharer) und den Punkt des Planeten Mars bei Verdun (dieser Punkt des Kriegsgottes Mars erlangte dann tatsächlich im ersten Weltkrieg traurige Berühmtheit). Sie verbanden also in bestimmter Weise den Energiefluss zwischen 7 Kraftplätzen oder „Erd-Chakras“ Frankreichs.

Globus mit dem Energienetz der Erde. Die 12 großen Fünfecke werden durch die eingezeichneten Pentagramm-Strahlen in kleinere Fünfecke geteilt.
Globus Gralslinie
Das innere Fünfeck des großen Europa-Fünfecks liegt genau über Frankreich. In seiner Mitte die Stadt Bourges, der „Schlussstein im Großen Werk der Alchemisten Europas“ und der Siebenstern der Templer.

Wie die Energien im Siebenstern der Planeten fließen müssen, damit sie lebensfördernd wirken, das ist das Geheimnis der Alchemisten. Sie wussten, wie die „dunkle Planetenfolge“ der Nigredo-Stufe „zum Gold“, zum Lichten hin verwandelt werden kann. Diese höchste Schwingungsebene nannten sie auch „Rubedo“ (= die Rötung“), nach den Farben, die sich bei der Verwandlung der Materie im Großen Werk zeigen. Diese höchste Schwingungsebene in der Laborarbeit und in sich selbst zu erreichen, war das Streben aller großer Alchemisten. Und zu diesem Zweck verwandelte Paracelsus feste Metalle und Edelsteine in einzigartige, „lichte“ Elixiere. Als Heilmittel eingesetzt sollen sie dann den Menschen ebenso „durchlichten“, das heißt, in seiner Schwingung erhöhen, heilen und die Entwicklung von Persönlichkeit und Bewusstsein fördern.

Quelle: http://www.horusmedia.de/2004-siebenstern/siebenstern.php

Gruß an die Verstehenden

TA KI

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