Der Saker kürt den „Mann“ des Jahres 2018: Die amerikanischen Dissidenten


 

Einmal im Jahr tue ich so, als wäre mein Blog eine Art „respektables“ Mainstream-Outlet und ich mache die (zugegebenermaßen völlig alberne!) Ritual, einen „Mann“ zu nominieren (sorry, „Person“ ist unerträglich politisch korrekt und wenn man diesen Weg geht, bezeichnet man am Ende mental gestörte Freaks als „ze/zir/zee/zee/etc“ und dergleichen). Hey, wenn man nicht die Art von Finanzierung anglozionistischer Propagandamöglichkeiten bekommt, dann lasst uns zumindest so tun, als würden wir einmal im Jahr auf gleicher Augenhöhe kämpfen, oder? Einmal im Jahr tue ich so, als wäre ich kein einsamer „Deplorable“ und wähle meine eigenen Helden des Tages und das gibt mir das Gefühl, dass ich mit Propaganda-Klitschen wie Time Mag oder The Economist zeitweise „auf Augenhöhe“ bin.)

 

Zu Eurer Information: Zu den ehemaligen Nominierten gehörten „der syrische Soldat“ (2013), „der russische Soldat“ (2014), „die russischen Piloten in Syrien, Generalmajor Qasem Soleimani und Alexander Zakharchenko„. (2015), „der amerikanische Haufen der Bedauernswerten“ (2016) und „alle, die ihr Leben für Syrien gegeben haben“ (2017).

 

(Jetzt tut bitte so, als würdet ihr einen dramatischen Trommelwirbel hören……….)

 

Meine Damen und Herren, die Auszeichnung „Saker man of the year“ 2018 geht gemeinsam an: (in alphabetischer Reihenfolge)

 

Die amerikanischen „Dissidenten“: Stephen Cohen, Bonnie Faulkner, Paul Craig Roberts und Ron Unz

 

Hier sind die Gründe für meine Wahl:

 

Bei all dem leeren Gerede über Meinungsfreiheit, Vielfalt, Pluralismus und dergleichen ist die traurige Wahrheit, dass die USA keine Demokratie sind, sondern eine eher autoritäre Plutokratie mit stark ausgeprägten Elementen eines totalitären Regimes. Es ist wahr, dass (noch!) niemand (von dem ich weiß) in ein Arbeitslager geschickt wurde oder in einem Keller erschossen wurde (noch nicht!), weil er es gewagt hatte, sich gegen die Macht zu stellen. Aber wir müssen uns auch an den Witz erinnern, der besagt, dass „ein totalitäres Regime eines ist, das dir befiehlt, „die Klappe zu halten“, während eine liberale Demokratie einfach sagt: „Rede weiter!“. Darin steckt viel Wahrheit. Als erfahrener antisowjetischer Aktivist, der sich dem Sowjetregime widersetzte und gegen es kämpfte, kann ich bestätigen, dass es bei der Unterdrückung von Dissens viel weniger effektiv war als das US-Regime. Darüber hinaus bin ich mir auch sicher, dass das Sowjetregime weitaus mehr Unterstützung in der Bevölkerung fand als die derzeitige US-Plutokratie.

 

Nebenbemerkung: Es ist wichtig, an dieser Stelle darauf hinzuweisen, dass mit einigen sehr wichtigen und jetzt leider vergessenen Ausnahmen (wie Alexander Solschenizyn, Igor Ogurtsov, Leonid Borodin und einigen anderen) die überwiegende Mehrheit der so genannten „sowjetischen Dissidenten“ überhaupt keine russischen Patrioten waren und viele von ihnen in der Tat tollwütige Russenhasser waren. Außerdem behandelten sowohl der Westen als auch das Sowjetregime die russischen patriotischen Gegner (sie sollten nicht als „Dissidenten“ bezeichnet oder mit ihnen in Verbindung gebracht werden) viel schlechter als die Russophobiker. Im Westen wurden russische Patrioten als „autoritäre Monarchisten“ und natürlich als „Antisemiten“ bezeichnet, während die pro-westlichen Dissidenten bei Radio Liberty, Radio Free Europe, Voice of America, dem Russian Service der BBC und dem Rest der westlichen Propagandamedien volle Unterstützung erhielten.

 

Was das Sowjetregime betrifft, so ist es auch interessant zu sehen, wie es zwischen patriotischen Gegnern und den prowestlichen, russophoben „Dissidenten“ unterschieden hat: Erstere wurden typischerweise nach Artikel 70 des Strafgesetzbuches der RSFSR (Antisowjetische Agitation und Propaganda – 3 bis 10 Jahre) hart verurteilt, während letztere typischerweise nach dem viel nachgiebigeren Artikel 190 (Verteilung wissentlich falscher Fabrikationen, Diskreditierung des sowjetischen Staates und des Sozialsystems – bis zu 3 Jahre) verurteilt wurden. Schließlich wurde den Russophoben viel Geld gegeben, während die antisowjetischen Patrioten nur auf die Hilfe des eher kleinen patriotischen russischen antisowjetischen Widerstands innerhalb der UdSSR und im Ausland (einschließlich meiner Wenigkeit) zählen konnten.

 

Noch trauriger ist, dass heutzutage in Russland die russischen patriotischen, antisowjetischen Gegner entweder vergessen oder, schlimmer noch, von Menschen, die noch nie viel von Solschenizyn oder Ogurtsov oder Borodin gelesen haben, diese den Rusophoben gleichgestellt werden, die aber kategorisch behaupten, dass sie „mir einen antisowjetischen Aktivisten zeigen und ich Ihnen einen Russophoben zeigen werde“ (was nach dieser Definition auch mich einbeziehen würde….). Ich verstehe, dass dies die unvermeidliche „Rückkehr des historischen Pendels“ nach Jahrzehnten ist, in denen die antisowjetische Propaganda die Übel des Sowjetregimes (dessen Übel sehr real waren, aber nicht annähernd so gewaltig und böse, wie es von den antisowjetischen Aktivisten, sehr gerne auch von mir, zu meinem großen Bedauern angenommen wurde) enorm übertrieben hat.

 

Im Moment ist das Pendel viel zu weit entfernt, um die Übel und Verbrechen des Sowjetregimes quasi vollständig zu beschönigen, aber mit der Zeit wird es eine Art faktenbasiertes Gleichgewicht erreichen, bei dem die antisowjetischen patriotischen Gegner als das anerkannt werden, was sie wirklich waren und nicht mit den russophoben Dissidenten in einen Topf geworfen werden.

 

Die Wahrheit ist, dass das Bildungsniveau, einschließlich der politischen Bildung, in der UdSSR weitaus höher war als heute in den USA und dass die sowjetische Propagandamaschine im Vergleich zur milliardenschweren AngloZionistischen Propagandamaschine des Imperiums (vergleichsweise) eher gutartig und völlig ineffektiv und ungeschickt war. Die sowjetische offizielle Ideologie war übrigens viel pluralistischer und die sowjetischen Medien viel vielfältiger als die westlichen Unternehmensmedien (ich weiß, ich habe beide für einige Jahre gelesen). Während westliche Dissidenten also nicht physisch unterdrückt werden (zumindest noch nicht!!), ist ihr Kampf in gewisser Weise viel härter und einsamer. Das sehen wir im Leben meiner vier Nominierten (wiederum in alphabetischer Reihenfolge):

 

Professor Stephen Cohen

 

Bereits während des Kalten Krieges war Professor Cohen ein (damals anerkannter und gefeierter) Weltklasse-Experte für die Sowjetunion und eine respektierte Stimme der Vernunft. Die Liberalen liebten ihn besonders wegen seiner Ansichten. Als Putin an die Macht kam, fiel Stephen Cohen jedoch nicht in die russophobe Falle der US-Liberalen, und er wagte es, sich offen zu äußern und nahm eine Position ein, die der vieler seiner (jetzt ehemaligen) Anhänger diametral entgegengesetzt war. Dafür wurde er verunglimpft, reichlich beleidigt und Dinge wie „Putins amerikanischer Apologet“ genannt, „Putins Kumpel“, ein „verzweifelter Putin-Apologet“ und sogar ein „erbärmliches Putin-Double“! Das zeigt, dass die englische Sprache zwar (noch!) nicht das Äquivalent des „wunderbaren“ deutschen Ausdrucks „Putinversteher“ hat, aber das Niveau der intellektuellen Intoleranz der US-Liberalen genauso tollwütig ist wie das ihrer deutschen Kollegen. Das gleiche Phänomen geschah mit Alexander Solschenizyn, der anfangs der Liebling des Westens für die Kritik am Sowjetregime war, aber sobald sich seine Kritik gegen den Westen wandte, wurde er sofort gemieden und verunglimpft (von genau den gleichen Leuten, die jetzt übrigens Professor Cohen beschmutzen und verunglimpfen).

 

Bonnie Faulkner

 

Bonnie ist schon seit vielen Jahren eine Heldin von mir. Ihre Show „Guns and Butter“ war eine der interessantesten und originellsten Radiosendungen aller Zeiten und für einen kurzen Zeitraum war das wirklich das Flaggschiff der Pacifica Public Radio Networks. Bonnie, eine der besten Interviewerinnen unserer Zeit, lud regelmäßig faszinierende und einzigartige Gäste ein und führte mit ihnen wunderbare, offene und absolut faszinierende Interviews. Dann beging Bonnie ihr erstes „Verbrechen“: Sie wagte es, an dem offiziellen 9/11-Märchen zu zweifeln. Schon das hat sie beim ersten Mal fast verbannt. Dann tat Bonnie etwas noch „Schlimmeres“ – sie schluckte nicht dieses ganze offizielle „Putin ist ein Monster“-Sperma, diese „die Russen taten es“ Geschichte. Noch schlimmer, Verbrechen aller Verbrechen, wurde Bonnie jetzt vom KPFA General Manager offiziell als „Holocaust-Leugnerin“ bezeichnet. Für all diese „Verbrechen“ wurde ihre Show einfach beendet (bis Ron Unz sich entschied, sie in der Unz Review zu moderieren!). Der abscheulichste Teil von allem ist, dass Bonnie von jenen zensiert wurde, die verzweifelt versuchen, sich als eine Art „progressive“ Bewegung auszugeben, während sie in Wirklichkeit nur die üblichen intoleranten russophoben Trotzkisten sind, die sich unter einem neuen Mantel des Pseudoliberalismus verstecken.

 

Paul Craig Roberts

 

Eine weitere Geschichte eines „in Ungnade Gefallenen“ – diesmal von der konservativen Rechten, die Roberts für seine konservativen Werte bewunderte, bis auch er es wagte, die offizielle Erzählung über Putin und Russland in Frage zu stellen, und stattdessen jeden Schritt der Führer des Imperiums verurteilte, die unseren Planeten einem globalen Atomkrieg näher bringen. Wie Kassandra war Roberts eine unermüdliche Stimme in der (quasi totalen) „Wüste“, die uns vor der immensen Gefahr warnte, die uns allen aufgrund der kranken messianischen und imperialistischen Ideologie der Führer des AngloZionistischen Imperiums droht. Dafür wurde er verspottet und beleidigt, aber keine dieser hasserfüllten Ad-hominem-Propaganda hat es geschafft, ihn zum Schweigen zu bringen. Roberts fürchtet eindeutig niemanden und seine Stimme bleibt eine der mächtigsten in unserer Friedensbewegung.

https://www.paulcraigroberts.org/

 

Ron Unz

 

Ron Unz‘ Kampf für die Zukunft der USA (denn genau das ist es) ist nicht so sehr auf Russland ausgerichtet wie der von Stephen Cohen oder Paul Craig Roberts, sondern wie Bonnie Faulkner widmete Ron Unz sein Talent und sein Leben der Erhaltung der wahren, im Gegensatz zur fiktiven, freien Meinungsäußerung in den USA. Die Unz Review ist inzwischen zum de-facto-Führer der freien Meinungsäußerung in den USA geworden, ein Who-is-Who aus politischen Dissidenten, Imperiums-Gegnern und verschiedenen „Gedankenverbrechern“ (einschließlich meiner Wenigkeit) und einem sehr breiten Spektrum von Anti-Imperium-Ansichten, das von Paläo-Libertären (wie Ilana Mercer) bis zu dem reicht, was ich einen Paläo-Progressiven nennen würde (wie Michael Hudson), zu Paläokonservativen wie (Pat Buchananan) zu Antizionisten (wie Norman Finkelstein) und vielen, vielen, vielen, anderen. Nicht nur das, sondern Ron hat auch eine erstaunlich mutige und interessante Artikelserie mit dem Titel „American Pravda“ gestartet, in der Ron Unz mehr heilige Kühe und unausgesprochene Tabus enthüllte als jede andere Persönlichkeit des öffentlichen Lebens in der jüngsten Erinnerung. Ich empfehle dir sehr, jeden einzelnen dieser erstaunlichen Texte zu lesen und selbst zu sehen, wie intellektuelle Ehrlichkeit und Mut kombiniert werden können, um das zu erreichen, was meiner Meinung nach als eine wirklich historische Leistung für die intellektuelle Freiheit anerkannt werden wird.

http://www.unz.com/author/ron-unz/

 

Besser als nur Dissidenten: “ Kinder Gottes“!

 

Stephen Cohen, Bonnie Faulkner, Paul Craig Roberts und Ron Unz sind alle wahre Helden, deren Kämpfe alle eines gemeinsam haben: Sie sind alle Kämpfe für den Frieden. So gelten die Worte Christi „Selig sind die Friedensstifter; denn sie werden die Kinder Gottes genannt werden“ (Mt 5,9) voll und ganz für sie alle. Sie sind auch leuchtende Beispiele für das, was ich „den anderen Westen“ nenne, einen Westen, der weit davon entfernt ist, ständig auf messianische Arroganz zu setzen (wie es alle „offiziellen“ Intellektuellen im gesamten politischen Spektrum tun), sondern die USA zu einem normalen, gesunden und vernünftigen Land zu machen, in dem intellektuelle Freiheit und Meinungsfreiheit nicht nur fadenscheinige Slogans sind. Cohen, Faulkner, Roberts und Unz teilen nicht unbedingt die gleichen Ansichten, und auch ich bin nicht unbedingt immer mit allem einverstanden, was sie sagen, aber diese Gemeinsamkeit des Zwecks, ihr gemeinsamer Wunsch, wahre Freiheit durch Frieden zu erreichen, und ihr immenser persönlicher Mut sind das, was sie, glaube ich, vereint und sie zu idealen Vorbildern und Beispielen für eine viel größere, wenn auch verborgene Realität macht: Es gibt viele Menschen, die in den USA und anderswo für Freiheit und Frieden kämpfen. Die vier Ausgewählten sind alle leuchtende Beispiele für diesen „anderen Westen“, aber sie sind auch die Reise eines viel größeren Eisbergs des Widerstandes gegen das Imperium, beginnend mit der großartigen 9/11-Wahrheitsbewegung, aber auch mit vielen, vielen anderen „Widerständlern“ (ich denke an Ron Paul, Chris Hedges und möglicherweise sogar an Tulsi Gabbard).

 

Willst du denn den Gerechten mit den Gottlosen umbringen?

 

Selbst in unserer nachchristlichen Welt (die eigentlich sehr ähnlich aussieht wie Sodom und Gomorra) erinnern sich die meisten von uns wahrscheinlich daran, wie Abraham Gott darum bat, die Gerechten nicht mit den Bösen zu vernichten. (Gen 18:23) Cohen, Faulkner, Roberts und Unz sind sehr gute Beispiele für die Art von rechtschaffenen Menschen, um derentwillen wir hoffen können, dass Gott den Westen und den Rest der Welt vor der Zerstörung bewahrt (die die Neokons uns bringen werden, wenn wir sie nicht aufhalten). Cohen und Roberts sind im Runet (russisches Internet) bekannt, Faulkner und Unz weniger, aber ich hoffe, dass mit der Zeit alle an sie erinnert und als Menschen anerkannt werden, die nicht nur weggeschaut oder geschwiegen haben, sondern die ihrem Gewissen gefolgt sind und gehandelt haben.

 

Ich möchte hier mit einem schönen Gedicht von Bobby Sands schließen, das meiner Meinung nach für all jene gilt, deren Gerechtigkeit und Mut uns die Barmherzigkeit Gottes einbringen könnten.

 

Der Saker

     The Rhythm Of Time

 

There’s an inner thing in every man,
Do you know this thing my friend?
It has withstood the blows of a million years,
And will do so to the end.

 

It was born when time did not exist,
And it grew up out of life,
It cut down evil’s strangling vines,
Like a slashing searing knife.

 

It lit fires when fires were not,
And burnt the mind of man,
Tempering leadened hearts to steel,
From the time that time began.

 

It wept by the waters of Babylon,
And when all men were a loss,
It screeched in writhing agony,
And it hung bleeding from the Cross.

 

It died in Rome by lion and sword,
And in defiant cruel array,
When the deathly word was ‘Spartacus’
Along the Appian Way.

 

It marched with Wat the Tyler’s poor,
And frightened lord and king,
And it was emblazoned in their deathly stare,
As e’er a living thing.

 

It smiled in holy innocence,
Before conquistadors of old,
So meek and tame and unaware,
Of the deathly power of gold.

 

It burst forth through pitiful Paris streets,
And stormed the old Bastille,
And marched upon the serpent’s head,
And crushed it ‘neath its heel.

 

It died in blood on Buffalo Plains,
And starved by moons of rain,
Its heart was buried in Wounded Knee,
But it will come to rise again.

 

It screamed aloud by Kerry lakes,
As it was knelt upon the ground,
And it died in great defiance,
As they coldly shot it down.

 

It is found in every light of hope,
It knows no bounds nor space
It has risen in red and black and white,
It is there in every race.

 

It lies in the hearts of heroes dead,
It screams in tyrants’ eyes,
It has reached the peak of mountains high,
It comes searing ‘cross the skies.

 

It lights the dark of this prison cell,
It thunders forth its might,
It is ‘the undauntable thought’, my friend,
That thought that says ‘I’m right!’

 

poem by Bobby Sands (1954-1981)

 

Quelle

Gruß an die Wahrheit

TA KI

Washington verändert die Weltordnung gegen seine eigenen Interessen


Paul Craig Roberts

 

 

Unterstützen Sie Ihre Website – sie hält Sie davon ab, in der Matrix zu leben. Jetzt spenden: https://www.paulcraigroberts.org/pages/donate/

Die Hybris und Arroganz Washingtons ist seit dem Clinton-Regime am Werk, um die Macht und Bedeutung der Vereinigten Staaten zu zerstören.

Diese Website hat ein internationales Publikum. Die am häufigsten gestellte Frage aus diesem Publikum betrifft die Weltordnung. Es gibt eine Erkenntnis, dass Washingtons Kontrolle schwächer werden könnte, eine Entwicklung, die die Menschen im Ausland als hoffnungsvoll ansehen. Sie bitten mich um die Bestätigung ihrer Hoffnung.

Hier ist meine Antwort:

Die Weltordnung hat sich bereits verändert. China besitzt eine größere und leistungsfähigere Industrie- und Produktionswirtschaft als die USA, und Chinas potenzieller inländischer Verbrauchermarkt ist viermal größer als der der USA. Da Volkswirtschaften verbraucherorientiert sind, ist Chinas Potenzial eine Wirtschaft, die viermal so groß ist wie die der USA.

Russland verfügt über ein weitaus leistungsfähigeres Militär mit Waffensystemen, die von den USA nicht erreicht werden. Die USA ertrinken in Schulden, und die illegalen und unverantwortlichen Sanktionen, die Washington gegen andere zu verhängen versucht, treiben die größten Länder der Welt weg von der Verwendung des US-Dollars als Weltleitwährung und von westlichen Clearingsystemen wie SWIFT. Die Vereinigten Staaten haben bereits einen Fuß im Grab. Jedes Land, das so dumm ist, sich mit den USA zu verbünden, ist mit einer wandelnden Leiche verbündet.

Präsident Eisenhower, ein Fünf-Sterne-General, warnte die Amerikaner vor 57 Jahren wirkungslos davor, dass der Militär-/Sicherheitskomplex bereits eine Bedrohung für die Fähigkeit des amerikanischen Volkes sei, seine Regierung zu kontrollieren. Heute ist der Militär-/Sicherheitskomplex die Regierung. Udo Ulfkotte dokumentiert in seinem Buch „Gekaufte Journalisten“, wie die CIA die Nachrichten kauft – nein, man kann das Buch nicht kaufen, es sei denn, man findet eine gebrauchte Kopie auf Deutsch in einem deutschen Buchladen, dafür hat die CIA gesorgt – Journalismus unabhängig von offiziellen Erklärungen existiert in der westlichen Welt nicht mehr.

Ein großer Teil der Welt versteht das nicht. Abgesehen von den materiellen Interessen der russischen und chinesischen Kapitalisten ist ein Teil der Jugend in diesen beiden Großmächten, aber auch im Iran, einer Gehirnwäsche durch die amerikanische Propaganda erlegen. Sie sind leichtgläubig und Amerika gegenüber loyaler als ihren eigenen Ländern.

Die Vereinigten Staaten selbst sind äußerst erfolglos, aber ihre Propaganda regiert immer noch die Welt. Die Folge ist, dass Washington aufgrund seines propagandistischen Erfolgs glaubt, dass es immer noch das Gleichgewicht zwischen wirtschaftlicher und militärischer Macht hält. Dies ist eine Illusion, die Washington in einen Atomkrieg führt.

In Anbetracht der hypersonischen Geschwindigkeit, der Veränderlichkeit der Flugbahn und der massiven Stärke der russischen Atomwaffen wird der Krieg mit Russland dazu führen, dass von den USA und ihren Vasallen, die die europäischen Völker für das Geld Washingtons verkauft haben, überhaupt nichts mehr übrig bleibt.

erschienen am 11. Dezember 2018 auf Paul Craig Roberts´Website

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Quelle

Gruß an die Denkenden

TA KI

Es liegt an Europa, ob die Erde in einem nuklearen Armageddon versinkt oder nicht.


Paul Craig Roberts: „Was unternommen werden kann?“

Von Dr. Paul Craig Roberts
Übersetzt von wunderhaft

Es liegt an Europa, ob die Erde in einem nuklearen Armageddon versinkt oder nicht.

30. April 2018, Paul Craig Roberts

Bildquelle: Global Research

Die europäische Regierungen kennen ihr Potential zum Schutz der Welt vor Washingtons Aggressionen nicht, weil sie sich seit dem 2. Weltkrieg daran gewöhnt haben Washingtons Vasallenstaaten zu sein, und die Ost- und Zentraleuropäer haben ihr Vasallentum gegenüber Washington seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion akzeptiert. Vasallentum macht sich bezahlt, wenn die Kosten unberücksichtigt bleiben.

Durch ihren Beitritt zur NATO haben die Ost- und Zentraleuropäer Washington erlaubt das VS-Militär an Rußlands Grenzen zu bewegen. Diese Militärpräsenz an Rußlands Grenzen hat Washington das unangemessene Vertrauen gegeben, daß Rußland ebenso in den Status eines Vasallenstaates gezwungen werden kann. Trotz des schrecklichen Schicksals der beiden besten je aufgestellten Heere –  Napoleons Grande Armée und der Deutschen Wehrmacht – hat Washington nicht gelernt, daß die beiden Regeln der Kriegsführung lauten: (1) Marschiere nicht in Rußland ein. (2) Marschiere nicht in Rußland ein.

Wegen Europas Unterwürfigkeit gegenüber Washington, wird Washington diese Lektion wahrscheinlich nicht lernen, bevor Washington in Rußland einmarschiert.

Washington hat in seiner anmaßenden Dummheit durch den Putsch in der Ukraine und seine Angriffe auf syrische Militärstellungen bereits mit diesen Marsch begonnen. Wie ich heute bereits schrieb http://wunderhaft.blogspot.com/2018/05/paul-craig-roberts-die-syrienkrise.html eskaliert Washington die Krise in Syrien.

Was diesen Umstand in der Lage ist zu beenden, bevor er in einem Krieg explodiert, ist die Entscheidung Ost- und Zentraleuropas, sich von ihrer Rolle als Handlanger der Aggressionen Washingtons zu lösen.

Eine NATO-Mitgliedschaft hat keinen Nutzen für Europa. Die Europäer sind nicht von einem russischen Angriff bedroht, aber sie sind durch einen Angriff Washingtons auf Rußland bedroht. Wenn es den amerikanischen Neokonservativen und ihren israelischen Verbündeten gelingt einen Krieg zu provozieren, würde ganz Europa vernichtet werden. Für immer.

Was geht in europäischen Politikern vor, daß die dieses Risiko für die Völker, über die sie herrschen, auf sich nehmen?

Noch ist Europa ein wunderschöner Ort, der über Jahrhunderte von Menschen aufgebaut worden ist – architektonisch, künstlerisch und intellektuell – und dieses Museum sollte nicht zerstört werden. Erst einmal aus dem Vasallentum gegenüber Washington befreit, könnte Europa sogar zur Kreativität zurückfinden.

Europa leidet bereits jetzt ökonomisch unter den illegalen Sanktionen gegen Rußland, die Washington den Europäern aufgezwungen hat sowie an den Millionen nicht-europäischen Flüchtlingen, welche auf der Flucht vor Washingtons illegalen Kriegen gegen muslimische Völker die europäischen Länder fluten, Kriege, welche Amerikaner gezwungen sind zu Gunsten Israels zu führen.

Was erhalten die Europäer für diese extremen Strafmaßnahmen, die ihnen als Vasallen Washingtons auferlegt werden? Sie erhalten nichts, außer der Bedrohung durch Armageddon. Eine kleine Hand voll europäischer „Führer“ erhalten für die Umsetzung von Washingtons illegalen Plänen enorme Subventionen von Washington. Betrachten Sie allein das Vermögen von Tony Blair, das nicht dem normalen Lohn eines britischen Premierministers entspricht.

Die Europäer haben, einschließlich ihrer „Führer“ viel mehr von einer Teilnahme an dem russisch/chinesischen Seidenstraßenprojekt. Es ist der Osten, der im Aufstieg begriffen ist, nicht der Westen. Die Seidenstraße würde Europa mit dem aufsteigenden Osten verbinden. Rußland besitzt mit Sibirien ein ressourcenreiches, unerschlossenes Territorium, das größer ist als die Vereinigten Staaten. Hinsichtlich des Kaufkraftgleichgewichts ist China bereits jetzt der Welt größte Wirtschaftsmacht. Militärisch ist das russisch/chinesische Bündnis mehr als nur ein Spiel für Washington.

Wenn Europa irgendein Gespür, irgendeine Führung hätte, würde es sich von Washington verabschieden.

Welchen Nutzen hat Europa von der Hegemonie Washingtons über die Welt? Was erhalten die Europäer für ihr Vasallentum gegenüber Washington, im Gegensatz zu einer Handvoll Politikern, die Koffer voller Geld von Washington erhalten? Nicht einen einzigen Vorteil haben sie davon. Washingtons Fürsprecher behaupten, daß Europa sich davor fürchte von Rußland dominiert zu werden. Wieso fürchten sie die Europäer nicht vor ihrer 73jährigen Beherrschung durch Washington, besonders weil sie diese Herrschaft in einen militärischen Konflikt mit Rußland führt?

Anders als Europäer und Russen, haben die Amerikaner nur geringe Erfahrung mit Kriegsopfern. Allein die Schlacht um Verdun* im Ersten Weltkrieg hat mehr Kriegsopfer hervorgebracht, als die VS in all den Kriegen, seit ihres mit dem Unabhängigkeitskrieg gegen Britannien beginnenden Bestehens.

Die Schlacht um Verdun, die vor dem Eintritt der VS in den 1. Weltkrieg stattgefunden hat, war die längste und teuerste Schlacht in der Geschichte der Menschheit. Eine Schätzung aus dem Jahr 2000 bezifferte die Gesamtzahl der Gefallenen auf 714.231, wovon 337.231 Franzosen und 337.000 Deutsche waren, was einen Durchschnitt von 70.000 Gefallenen im Monat ergibt. Andere, kürzliche Erhebungen haben die Anzahl der Opfer der Schlacht um Verdun auf 976.000 Gefallene und 1.250.000 Kriegsversehrte erhöht.

Im Vergleich dazu betrug die Anzahl der VS-amerikanischen Opfer nach dem Eintritt der VS in den 1. Weltkrieg 53.402 Gefallene und 200.000 Verwundete.

Hier ist die Liste der Gefallenen VS-Soldaten seit dem Revolutionskrieg bis zum „weltweiten Krieg gegen den Terror“ aus dem August 2017:

Revolutionskrieg: 4.435
Krieg von 1820: 2.260
Kriege gegen die indigenen Amerikaner (1817-1898): 1.000
Sezessionskrieg:
Norden: 104.414
Süden: 74.524
Spanisch-Amerikanischer Krieg: 385
2. Weltkrieg: 201.557
Koreakrieg: 33.739
Vietnamkrieg: 47.434
Golfkrieg: 148

Dies ergibt eine Gesamtzahl von 561.629 Gefallenen.

Wenn wir die Opfer von 6.930 Gefallenen aus dem weltweiten Krieg gegen den Terror bis zum August 2017 hinzuaddieren, erhalten wir die Anzahl von 568.559 gefallenen VS-Soldaten aus sämtlichen Kriegen der Vereinigten Staaten. Hier die Quelle: https://www.infoplease.com/us/american-wars/americas-wars-us-casualties-and-veterans

Vergleichen Sie diese Zahl mit den 714.231 Kriegsopfern, von denen ich derzeit nicht in der Lage bin die Gefallenen von den Kriegsversehrten zu differenzieren, aus einer einzigen Schlacht des 1. Weltkriegs, an der die VS nicht teilgenommen haben.

Mit anderen Worten, haben die VS, abgesehen von den konföderierten Staaten und den indigenen Amerikanern, die enorme Kriegsverbrechen der Nordstaaten erdulden mußten, haben die VS keine Kriegserfahrung. Daher geht Washington mit Leichtigkeit in den Krieg. Der nächste jedoch wird Armaggedon sein, nach dem Washington nicht mehr existieren wird. Ebensowenig wie der Rest von uns.

Die Kriegsopfer der VS im 1. Weltkrieg waren gering, weil die VS dem Krieg erst im seinem letzten Jahr beigetreten sind. Ähnlich ist Japan im 2. Weltkrieg durch den Verlust seiner Marine und Luftwaffe sowie durch die Bombardierung Tokyos und anderer japanischer Städte geschlagen worden, was nur wenige VS-Soldaten das Leben gekostet hat. Die Atombombenangriffe auf Hiroshima und Nagasaki waren überflüssig und haben stattgefunden als Japan bereit war zu kapitulieren. Etwa 200.000 japanische Zivilisten sind bei den Atombombenangriffen ums Leben gekommen und keine Amerikaner, abgesehen von Kriegsgefangenen, die sich in jenen Städten befanden. In Europa sind die VS, wie schon im 1. Weltkrieg, erst im letzten Jahr dem Krieg gegen Deutschland beigetreten, als die Wehrmacht bereits geschlagen und von der sowjetischen Roten Armee besiegt worden war. Die Invasion in der Normandie traf kaum auf Gegenwehr, da sich sämtliche deutsche Truppen an der russischen Front befunden haben.

Wenn es einen 3. Weltkrieg geben wird, würden die VS und sämtliche Staaten der westlichen Welt umgehend vernichtet werden, weil nichts zwischen dem Westen und den außergewöhnlichen nuklearen Fähigkeiten Rußlands steht, außer die Wahrscheinlichkeit der totalen Vernichtung. Wenn China sich, wie erwartet, auf die Seite Rußlands begibt, wird das die endgültige Zerstörung der gesamten westlichen Welt nach sich ziehen.

Warum ermöglicht Europa dieses Szenario? Existiert dort keine Menschlichkeit, ist in Europa kein Funken Intelligenz mehr übrig? Besteht Europa aus nichts weiter als aus einer Ansammlung Viehzeug, das auf seine Schlachtung durch die Intrigen der durchgeknallten amerikanischen Neocons wartet? Gibt es keine europäischen politischen Führer mit ein paar Gramm gesundem Menschenverstand, mit ein paar Gramm Rechtschaffenheit?

Wenn nicht, ist das unser Todesurteil, weil es in Washington weder Menschlichkeit noch Verstand gibt.

Europa muß die Führung übernehmen, besonders die Zentraleuropäer. Diese Völker sind durch die Russen von den Nazis befreit worden und haben im 21. Jahrhundert weit mehr Aggressionen aus dem Streben Washingtons nach Hegemonie erfahren, als aus Moskau.

Wenn Europa sich von der Kontrolle Washingtons lossagt, besteht Hoffnung auf ein Weiterleben. Wenn nicht, sind wir so gut wie tot.

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Dr. Paul Craig Roberts war stellvertretender Finanzminister und Mitherausgeber des Wall Street Journal. Er war Kolumnist für Business Week, Scripps Howard News Service und Creators Syndicate. Er hatte viele Universitätsprofessuren inne. Seine Internet-Kolumnen genießen weltweites Ansehen. Roberts letzte Bücher sind The Failure of Laissez Faire Capitalism and Economic Dissolution of the West, How America Was Lost und The Neoconservative Threat to World Order .

Quelle: https://www.paulcraigroberts.org/2018/04/30/can-done-paul-craig-roberts/

Gefunden bei: http://uncut-news.ch/
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Gruß an die Erkennenden
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TA KI

Paul Craig Roberts: Sauron regiert in Washington


Von Paul Craig Roberts

Ein Leser fragte, warum Neokonservative auf einen Atomkrieg drängen, wenn es doch keine Sieger geben kann? Wenn alle sterben, was bringt das Ganze dann?

Die Antwort lautet, dass die Neokonservativen glauben, die USA könne mit minimalem und womöglich gar keinem Schaden gewinnen. Ihr wahnsinniger Plan ist folgender:

Washington umzingelt Russland und China mit anti-ballistischen Raketenbasen, um einen Schutzschild gegen einen Gegenschlag aus Russland und China zu errichten. Überdies können diese anti-ballistischen Raketenbasen auch nukleare Angriffsraketen auf Russland und China abfeuern und somit die Vorwarnzeit auf fünf Minuten reduzieren. Dies lässt Washingtons Opfern wenig oder gar keine Zeit eine Entscheidung zu treffen.

Die Neokonservativen denken, dass Washingtons Erstschlag die russischen und chinesischen Möglichkeiten für einen Gegenschlag dermaßen schwer einschränken, dass beide Regierungen sich lieber ergeben werden, als einen Gegenschlag zu starten. Die russische und chinesische Führungsriege würde schlussfolgern, dass ihre geschwächten Streitkräfte kaum eine Chance haben, viele ihrer eigenen Interkontinentalraketen an Washingtons Schutzschild vorbeizubringen – was die USA weitestgehend intakt erhalten würde. Ein schwacher Gegenschlag durch Russland und China würde schlichtweg eine zweite nukleare US-Angriffswelle herausfordern, welche russische und chinesische Städte ausradieren, Millionen töten und beide Länder in Schutt und Asche legen würde.

Kurz gesagt, die amerikanischen Kriegstreiber wetten darauf, dass die russische und chinesische Führungsriege sich eher fügen würde, als die totale Zerstörung zu riskieren. Es steht außer Frage, dass die Neokonservativen hinreichend bösartig für einen Präventivschlag sind. Doch der Plan mag auch darauf abzielen Russland und China in eine Situation zu bringen, in welcher ihre Führer schlussfolgern, dass sie die schlechteren Karten haben und folglich Washingtons Weltherrschaft akzeptieren müssen. Um sich seiner Weltherrschaft sicher sein zu können, müsste Washington Russland und China befehlen abzurüsten.

Dieser Plan steckt voller Risiken. Fehlkalkulationen gehören zum Krieg dazu. Es ist rücksichtslos und unverantwortlich das Leben des Planeten für nichts weiter als Washingtons Weltherrschaft zu riskieren. Der neokonservative Plan setzt Europa, das Vereinigte Königreich, Japan, Süd-Korea und Australien einem großen Risiko russischer und chinesischer Gegenschläge aus. Washingtons Raketenschild kann Europa nicht vor russischen Marschflugkörpern oder der russischen Luftwaffe schützen, also würde Europa aufhören zu existieren. Chinas Gegenschlag würde Japan, Süd-Korea und Australien treffen.

Die Hoffnung der Russen und aller geistig gesunden Menschen ist, dass Washingtons Vasallen verstehen werden, dass sie es sind, welche auf dem Spiel stehen und dass sie nichts dabei zu gewinnen, aber alles zu verlieren haben. Sie sollten ihr Vasallentum gegenüber Washington widerrufen und die US-Basen entfernen. Es muss für jeden europäischen Politiker klar sein, dass sie in einen Konflikt mit Russland hineingezogen werden. Diese Woche sagte der NATO-Kommandeur [gemeint ist EUCOM-General Curtis M. Scaparrotti] dem US-Kongress, dass er Gelder für eine größere Militärpräsenz in Europa benötige, um »einem wieder auflebenden Russland« zu begegnen.

Begutachten wir einmal, was mit »einem wieder auflebenden Russland« gemeint ist. Es meint ein Russland, welches stark und selbstsicher genug ist, seine eigenen Interessen und die seiner Verbündeten zu verteidigen. Mit anderen Worten, Russland war in der Lage Obamas geplante Invasion in Syrien und die Bombardierung des Iran zu blockieren und die syrischen Streitkräfte in die Lage zu versetzen, die von Obama und Hillary zum Zwecke der Absetzung Assads gesandten ISIS-Streitkräfte zu schlagen.

Russland ist »wieder auflebend«, weil es in der Lage ist unilaterale Handlungen der USA gegen einige andere Länder zu blockieren. Diese Fähigkeit widerspricht der neokonservativen Wolfowitz-Doktrin, welche besagt, dass es das prinzipielle Ziel der US-Außenpolitik ist, zu verhindern, dass irgendein anderes Land Washingtons unilateralen Handlungen Einhalt gebieten kann.

Während die Neokons voll von ihren nun seit 16 Jahren andauernden »Kinderspiel«-Kriegen in Anspruch genommen wurden, sind Russland und China zu einem Hindernis für den Unilateralismus geworden, welchen Washington seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion genossen hat. Washington versucht seine Fähigkeit wiederherzustellen, weltweit ohne Einschränkung durch irgendein anderes Land handeln zu können. Dafür müssen sich Russland und China zurückziehen.

Werden Russland und China dies tun? Es ist möglich, aber ich würde nicht darauf wetten. Beide Regierungen haben ein moralisches Gewissen, welches in Washington vollkommen fehlt. Keine der beiden Regierungen lässt sich durch die westliche Propaganda einschüchtern. Der russische Außenminister Lawrow sagte [vor]gestern, dass wir endlose hysterische Anschuldigungen gegen Russland vernehmen, doch bei all den Anschuldigungen jedweder Beweis fehle.

Es ist denkbar, dass Russland und China ihre Souveränität um des Lebens auf der Erde willen opfern. Aber dasselbe moralische Gewissen wird sie antreiben, sich dem Bösen – welches Washington ist – entgegenzustellen, um nicht selbst dem Bösen anheim zu fallen. Folglich denke ich, dass das in Washington herrschende Böse die Vereinigten Staaten und ihre Vasallen in die totale Vernichtung führen.

Nachdem die russischen und chinesischen Führungsränge nun überzeugt sind, dass Washington beabsichtigt ihre Länder in einem Überraschungsangriff zu atomisieren, stellt sich nun die Frage, wie Russland und China reagieren? Werden sie einfach nur dasitzen und auf einen Angriff warten oder werden sie Washingtons Angriff mit einem eigenen Angriff zuvorkommen? Was würden Sie tun? Würden Sie Ihr Leben erhalten, indem Sie sich dem Bösen unterwerfen oder würden Sie das Böse zerstören?

Die Wahrheit zu schreiben bringt meinen Namen als “russisches Werkzeug/russischen Agenten“ auf gewisse Listen (von wem finanziert?). In Wirklichkeit bin ich ein Agent aller Menschen, welche Washingtons Bereitschaft zum Führen eines Atomkriegs für die Herstellung seiner Herrschaft über die Welt missbilligen. Wir sollten jedoch verstehen, was es bedeutet ein “russischer Agent“ zu sein.

Es bedeutet internationale Gesetze zu respektieren, was Washington nicht tut. Es bedeutet das Leben zu respektieren, was Washington nicht tut. Es bedeutet die nationalen Interessen anderer Länder zu respektieren, was Washington nicht tut. Es bedeutet auf Provokationen mit Diplomatie und dem Wunsch nach Zusammenarbeit zu reagieren, was Washington nicht tut. Aber Russland tut es. Ein “russischer Agent“ ist demnach eine moralische Person, welche das Leben und die nationale Identität und Würde anderer Völker erhalten will.

Es ist Washington, das die menschliche Sittlichkeit auslöschen und zum Herren des Planeten werden will. Wie ich bereits in der Vergangenheit geschrieben hatte: Washington ist ohne Frage Sauron. Die einzig wichtige Frage ist, ob es noch ausreichend Gutes in der Welt gibt, um dem in Washington herrschenden Bösen zu widerstehen und es zu überwinden.

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>>> zum englischsprachigen Original-Beitrag

Übersetzung aus dem Englischen vom Nachtwächter

Quelle: http://n8waechter.info/2017/05/paul-craig-roberts-sauron-regiert-in-washington/

Gruß an die Denkenden

TA KI

Paul Craig Roberts: Deutschland RIP


Von Paul Craig Roberts

Wer hätte sich vorstellen können, dass die einst große deutsche Nation derart von Washington beherrscht wird? Es ist außergewöhnlich, aber so ist es geschehen. Washingtons Hure Merkel hat zugestimmt Deutschland mit den Flüchtlingen aus Washingtons 16 Jahren illegaler Kriege gegen Muslime in Nord-Afrika und im Mittleren Osten zu füllen. Dies sind Kriege, welche von Merkels korrupter Regierung möglich gemacht wurden.

Das deutsche Volk selbst ist von diesem Ergebnis nicht angetan, aber das Erheben seiner Stimme wird durch Merkels von Washington befohlene Gesetzgebung unterdrückt, welche Opposition gegen die Unterbringung von Washingtons Kriegsflüchtlingen als “Hassrede“ definiert.

Washingtons Hure und ihr unterwürfiges deutsches Kabinett wollen Facebook, Twitter und anderen sozialen Medienplattformen Bußgelder in Höhe von € 50 Millionen auferlegen, falls sie Beschwerden darüber gestatten, dass Deutschland von Moslems überrannt wird. Wer sich beschwert, wer also die in Deutschland garantierte Meinungsfreiheit ausübt, wird zum Hass-Kriminellen oder Verbreiter von Fake News erklärt.

Es ist unmöglich sich noch mehr Unterwürfigkeit gegenüber Washington vorzustellen, als die vollkommen korrupte und anti-deutsche Merkel-Regierung an den Tag legt.

Die gesamte Geschichte des 21. Jahrhunderts ist die Geschichte durch zionistische Neokonservative und den Staat Israel angestifteter Kriege Washingtons gegen muslimische Länder. Bisher wurden der Irak, Libyen, Somalia, Afghanistan, der Jemen und Teile von Syrien und Pakistan durch willkürliche militärische Angriffe zerstört, welche nach dem durch die Vereinigten Staaten etablierten Nürnberg-Standard zweifelsohne Kriegsverbrechen sind.

Der “Krieg gegen den Terror“-Schwindel hat nicht nur Millionen von Menschen ermordet und vertrieben und Wellen muslimischer Immigration über die westliche Welt gebracht, er hat auch die westliche bürgerliche Freiheit zerstört.

Merkels Washington gegenüber unterwürfige Huren-Regierung will Deutsche, welche gegen Washingtons Barbarei und die schlimmen Folgen für Deutschland protestieren, für “Hass-Verbrechen“ und das Verbreiten von “Fake News“ bestrafen. Mit anderen Worten, die Hure will, dass kein Deutscher in der Lage ist zu sagen, wie die Konsequenzen für Deutschland als Washingtons Marionette aussehen.

Dasselbe geschieht in den USA mit den Listen derjenigen, welche für das Aussprechen der Wahrheit als “russische Agenten“, “Putin-Werkzeuge“ und “Verbreiter von Fake News“ bezeichnet werden.

Wie überlebt die Wahrheit eine Propaganda dieser Größenordnung? Nur durch Netzseiten, auf denen Menschen den Mut haben die Wahrheit auszusprechen.

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Übersetzungen aus dem Englischen vom Nachtwächter

Quelle: http://n8waechter.info/2017/04/paul-craig-roberts-deutschland-rip/

Gruß an die Erwachenden

TA KI

Paul Craig Roberts: Wir haben es selbst in der Hand


trump-weisskopfseeadler

Von Paul Craig Roberts

paul craig robertsHat Donald Trump die Wahl gewonnen, weil er ein Rassist und Frauenhasser ist, so auch das amerikanische Volk? Nein. Das ist der Blödsinn, welcher von den durch die Oligarchen wohlentlohnten Huren in den Medien, den “liberal-progressiven“ Aktivistengruppen, den Think Tanks und den Universitäten verbreitet wird.

Hat Trump gewonnen, weil er die Wahl gestohlen hat? Noch mehr Blödsinn. Die Oligarchen hatten die Kontrolle über die Wahlmaschinen. Sie haben beim Stehlen der Wahl gescheitert, weil das Volk schlauer war als sie und den Meinungsforschern erzählt hat, dass es Hillary wählen würde. Dies hat zu der Propaganda der Presstituierten geführt, dass Hillary die sichere Gewinnerin ist. Die Oligarchen haben ihrer eigenen Propaganda geglaubt und hielten es für unnötig, ihren Sieg sicherzustellen.

Trump hat die Präsidentschaftswahlen gewonnen, weil er das amerikanische Volk direkt und ehrlich angesprochen hat. Er hat dem Volk gesagt, was ihm bereits als wahr bekannt war und was es niemals zuvor von irgendeinem Politiker gehört hatte:

»Bei unserer Bewegung geht es um den Austausch eines gescheiterten und korrupten politischen Establishments gegen eine neue, durch Sie, das amerikanische Volk, kontrollierten Regierung. Für das Establishment stehen bei dieser Wahl Billionen von Dollars auf dem Spiel. Diejenigen, welche die Hebel der Macht in Washington und die mit ihnen verbündeten Sonderinteressen kontrollieren, haben für Sie nichts Gutes im Sinn. Das politische Establishment, welches uns aufzuhalten versucht, ist dieselbe Gruppierung, welche für unsere katastrophalen Handelsvereinbarungen, die massive illegale Immigration und die Wirtschafts- und Außenpolitik verantwortlich ist, die unser Land ausgeblutet hat.

Es ist eine globale Machtstruktur, welche für die wirtschaftlichen Entscheidungen verantwortlich ist, die unsere Arbeiterklasse ihrer Arbeitsplätze und unser Land seines Wohlstands beraubt und dieses Geld in die Taschen einer Handvoll großer Konzerne und politischer Entitäten befördert hat. Nur Sie können diese korrupte Maschinerie aufhalten. Die einzige Kraft, die stark genug ist unser Land zu retten, sind wir. Die einzigen Menschen, die mutig genug sind, dieses korrupte Establishment aus dem Amt zu wählen, sind Sie, das amerikanische Volk.«

Trump hat den Wählern keine Almosen versprochen. Er sagte nicht, dass er dieses oder jenes in Ordnung bringen werde. Er sagte, dass nur das amerikanische Volk unser kaputtes Land wieder heil machen kann und stellte sich als Agent des Volkes zur Wahl.

Das Volk hat die Wahl gewonnen, aber die Oligarchie ist immer noch da – so mächtig wie eh und je. Sie haben bereits mit ihren Huren in den Medien und liberal-progressiven Gruppen ihre Versuche gestartet, Trump durch Proteste, Petitionen und endlose falsche Berichte in den Nachrichten die Legitimität zu entziehen. George Soros nutzt das von ihm beim Angriff auf das Britische Pfund verdiente Geld, um tausende von Protestanten für den Versuch zu bezahlen, die Amtseinführung zu verhindern.

Was ist mit Trumps Regierung? Wie Trump feststellen musste, ist es sehr schwierig Bewerber zu finden, welche nicht Teil des Wirtschafts- und Außenpolitik-Establishments der Oligarchen sind. Washington ist eben nicht die Heimat der Kritiker und Dissidenten. Nehmen wir nur Pat Buchanan als Beispiel: als Angestellter des Weißen Hausen in zwei Administrationen und zweimaliger Präsidentschaftskandidat besitzt er Erfahrung, aber Washington hat ihn ausgegrenzt.

Selbst wenn es eine Reihe Außenseiter gäbe, dann würden diese von den Insidern lebendig gefressen werden. Trump wird Insider nehmen müssen, aber er muss sich Insider aussuchen, welche zu einem gewissen Grad eigenständig sind. General Michael Flynn als nationaler Sicherheitsberater ist keine schlechte Wahl. Flynn ist ehemaliger Chef der Defense Intelligence Agency (DIA) und hatte dem Obama-Regime von der Beauftragung von ISIS gegen Syrien abgeraten. Flynn hat öffentlich im Fernsehen gesagt, dass das Auftauchen von ISIS in Syrien eine »vorsätzliche Entscheidung« des Obama-Regimes war. Mit anderen Worten: ISIS ist ein Agent Washingtons, weshalb das Obama-Regime ISIS auch beschützt hat.

Trumps Stabschef (Priebus) und Chefstratege (Bannon) sind eine vernünftige Wahl. Sessions (Generalbundesanwalt) und Pompeo (CIA) sind verstörende Berufungen, wenn es um ihre von den Medien geschaffenen Reputation geht. Aber in den USA, wo es keine ehrlichen Medien gibt, kennen wir die Wahrheit bezüglich dieser Reputation nicht.

Ungeachtet dessen, wenn Sessions Folter gutheißt, dann disqualifiziert er sich als Generalbundesanwalt, denn die Verfassung verbietet Folter. Die USA kann sich nicht noch einen Generalbundesanwalt leisten, der sich nicht um die US-Verfassung schert.

Falls Pompeo tatsächlich so uninformiert ist, dass er sich gegen die Vereinbarung mit dem Iran ausspricht, dann ist er als CIA-Direktor ungeeignet. Die CIA selbst sagte, dass der Iran kein Atomwaffen-Programm betreibt und das Problem wurde mit Russlands Hilfe gelöst. Will Trump einen CIA-Direktor, welcher von den Neokonservativen für einen Wiederbeginn des Konfliktes genutzt werden könnte?

Trump ist eine starke und sture Persönlichkeit. Wenn Trump Frieden mit den Russen und den Chinesen will, dann werden von ihm Berufene, die sich dem in den Weg stellen, gefeuert. Lassen Sie uns also einmal abwarten, was eine Trump-Regierung tun wird, bevor wir sie verurteilen.

Berichte der Presstituierten, dass der extrem neokonservative John Bolton und der ehemalige Bürgermeister von New York Rudy Guiliani Kandidaten für das Amt des Außenministers seien, scheinen nicht glaubwürdig. Falls Trump mit Putin auskommen möchte, wie kann er das, wenn sein Außenminister Krieg mit Russland will? Trump sollte einen erfahrenden Diplomaten finden, welcher bereits mit den Sowjets verhandelt hat. Richard Burt, der eine gewichtige Rolle beim START-Vertrag spielte, ist die Art von Person, welche in Betracht zu ziehen wäre. Ein weiterer sinnvoller Kandidat wäre Jack Matlock, Reagans Botschafter in der Sowjetunion.

Wenn Trump Frieden mit Russland will, dann ist der Posten des Außenministers wichtig. Wenn Trump die Ausplünderung des amerikanischen Volkes durch die Oligarchie beenden will, dann ist der Posten des Finanzministers wichtig.

Unter den letzten drei Präsidenten waren die Finanzminister Agenten der Too-Big-To-Fail-Banken und der Wall Street. Mittlerweile ist es Tradition, dass die Finanzgangster das Finanzministerium innehaben. Es bleibt abzuwarten, ob diese Tradition für Trump zu schwer zu durchbrechen sein wird.

Die Oligarchie versucht die Trump-Präsidentschaft zu diskreditieren, bevor sie überhaupt beginnt. Diese Bemühungen diskreditieren allerdings liberale und progressive Gruppen, indem sie mit der Nicht-Durchsetzung der Einwanderungsgesetze und Rechte der Homosexuellen und Transgender identifiziert werden. Diese Themen stehen nicht auf der Agenda einer Wählerschaft, deren Vermögen gesunken und welche 15 Jahre Krieg leid sind, welcher nur der Weltherrschaftsagenda der Neokonservativen und den Profiten und der Macht des militärisch-industriellen Komplexes dient.

Laut The Saker hat Putin damit begonnen die atlantischen Integrationisten, Russlands fünfte Gewalt, aus einflussreichen Positionen zu entfernen. Wir werden sehen, ob Trump unsere fünfte Gewalt – die neokonservativen und neoliberalen Ökonomen, welche das amerikanische Volk und Amerikas Integrität ausverkauft haben – ebenfalls zu entfernen vermag.

Falls Trump versagt, dann ist die einzige Lösung für das amerikanische Volk noch radikaler zu werden.

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Übersetzung aus dem Englischen vom Nachtwächter

Quelle: http://n8waechter.info/2016/11/paul-craig-roberts-wir-haben-es-selbst-in-der-hand/

Gruß an die Erwachenden

TA KI

Paul Craig Roberts : »Sollte die Oligarchie unfähig sein Trump zu kontrollieren, könnte er ermordet werden«


Paul Craig Roberts : »Sollte die Oligarchie unfähig sein Trump zu kontrollieren, könnte er ermordet werden«

Von Paul Craig Roberts

paul craig robertsDie US-Präsidentenwahl ist historisch, weil es das amerikanische Volk geschafft hat die Oligarchen zu schlagen. Hillary Clinton, eine Agentin der Oligarchie, wurde trotz der bösartigen Medienkampagnen gegen Donald Trump besiegt. Dies zeigt, dass die Medien und das politische Establishment der politischen Parteien nicht länger das Vertrauen des amerikanischen Volkes genießen.

Es bleibt abzuwarten, ob Trump eine Regierung auswählen und ins Amt berufen kann, die ihm und seinen Zielen dienen wird, amerikanische Arbeitsplätze wiederherzustellen und freundliche und respektvolle Beziehungen mit Russland, China, Syrien und dem Iran zu etablieren.

Weiter bleibt abzuwarten, wie die Oligarchie auf Trumps Sieg reagieren wird. Die Wall Street und die Federal Reserve könnten eine Wirtschaftskrise auslösen, um so Trump in die Defensive zu drängen und sie könnten diese Krise nutzen, um Trump dazu zu zwingen einen ihresgleichen als Finanzminister zu berufen. Skrupellose Agenten innerhalb der CIA und des Pentagons können einen False-Flag-Anschlag inszenieren, der freundliche Beziehungen mit Russland stören würde. Trump könnte einen Fehler machen und Neokonservative in seiner Regierung behalten.

Mit Trump gibt es zumindest Hoffnung. Sollte Trump nicht durch eine schlechte Auswahl seines Kabinetts und ihm in den Weg gestellte Hürden behindert werden, dann sollten wir ein Ende des von Washington orchestrierten Konflikts mit Russland erleben, die Entfernung der US-Raketen an der russischen Grenze in Polen und Rumänien, das Ende des Konflikts in der Ukraine und das Ende von Washingtons Bemühungen die Regierung in Syrien zu stürzen. Jedoch setzen derartige Errungenschaften die Niederlage der US-Oligarchie voraus. Obwohl Trump Hillary geschlagen hat, existiert die Oligarchie nach wie vor und sie ist mächtig.

Trump sagte, dass er 25 Jahre nach dem Kollaps der Sowjetunion keinen Sinn mehr in der NATO sehe. Falls er diese Ansicht beibehält, dann bedeutet dies große politische Veränderungen für Washingtons EU-Vasallen. Die Feindseligkeiten der derzeitigen EU- und NATO-Offiziellen gegenüber Russland würde aufhören. Die deutsche Kanzlerin Merkel müsste ihre Standpunkte ändern oder ersetzt werden. NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg müsste entlassen werden.

Wir wissen nicht, wen Trump in sein Kabinett berufen wird. Es ist wahrscheinlich, dass Trump sich mit den vielen Möglichkeiten und ihren Positionen bei bestimmten Themen nicht auskennt. Es kommt wirklich darauf an, wer Trump berät und welcher Rat ihm gegeben wird. Sobald wir seine Regierung sehen, wissen wir ob wir auf Veränderungen hoffen können und ob sie eine Chance haben.

Sollte die Oligarchie unfähig sein Trump zu kontrollieren und sollte er tatsächlich Erfolg damit haben, die Macht und das Budget des militärisch-industriellen Komplexes einzuschränken und den Finanzsektor mit in die politische Verantwortung zu nehmen, dann könnte Trump ermordet werden.

Trump sagte, dass er Hillary ins Gefängnis bringen werde. Zunächst sollte er sie, zusammen mit all den Neokonservativen, wegen Verrats und Kriegsverbrechen vor Gericht stellen. Das würde den Weg für Frieden mit den anderen beiden Atommächten freimachen, über welche die Neokonservativen herrschen wollen. Obwohl die Neokonservativen immer noch Kontakte im versteckten Tiefen Staat haben, würde es für dieses Ungeziefer schwierig werden False-Flag-Operationen oder einen Mordanschlag zu organisieren. Skrupellose Elemente im militärisch-industriellen Komplex könnten immer noch eine Ermordung bewerkstelligen, aber ohne Neokons in der Regierung würde eine Vertuschung viel schwieriger werden.

Trump hat mehr Verstand und Einblick als seine Gegenspieler realisieren. Es musste einem Mann wie Trump, der riskiert hat, sich so viele mächtige Feinde zu machen und seinen Wohlstand und seine Reputation zu verlieren, vollkommen klar gewesen sein, dass die Unzufriedenheit in der Bevölkerung mit der herrschenden Klasse bedeutete, dass er zum Präsidenten gewählt werden könnte.

Wir werden erst dann wissen, was wir zu erwarten haben, wenn wir sehen wer die Minister und deren Stellvertreter sind. Falls es die üblichen Verdächtigen sein sollten, dann wissen wir, dass Trump eingefangen wurde.

Ein nachhaltig erfreuliches Ergebnis der Wahl ist die komplette Diskreditierung der US-Medien. Die Medien prognostizierten einen einfachen Sieg für Hillary und gar die Kontrolle der Demokraten im US-Senat. Trotz der bösartigen medialen Angriffe auf Trump, während der Vorwahlen und während des eigentlichen Wahlkampfes, hatten die Medien keinerlei Auswirkungen außerhalb der Nordost- und Westküste – den Tummelplätzen des Einen Prozent. Der Rest des Landes ignorierte die Medien, was noch viel mehr über den Verlust an Einfluss und Vertrauen der Medien aussagt.

Ich hätte nicht gedacht, dass die Oligarchie Trump gestatten würde zu gewinnen. Es sieht allerdings so aus, als hätten sich die Oligarchen von ihrer eigenen Medien-Propaganda täuschen lassen. Es wurde ihnen versichert, dass Hillary gewinnen würde und so waren sie wohl nicht darauf vorbereitet, ihre Pläne zum Stehlen der Wahl umzusetzen.

Hillary ist gefallen, aber nicht die Oligarchen. Sollte Trump geraten werden versöhnlich zu sein, seine Hand auszustrecken und das Establishment in seine Regierung aufzunehmen, dann wird das amerikanische Volk wieder einmal enttäuscht werden. In einem Land, dessen Institutionen so vollumfassend durch die Oligarchie korrumpiert sind, ist es schwierig wirkliche Veränderungen ohne Blutvergießen zustande zu bringen.

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Übersetzung aus dem Englischen vom Nachtwächter

Quelle: http://n8waechter.info/2016/11/paul-craig-roberts-sollte-die-oligarchie-unfaehig-sein-trump-zu-kontrollieren-koennte-er-ermordet-werden/

Gruß an die Klardenker

TA KI

Paul Craig Roberts: Washington führt die Welt in den Krieg


donald-trump-hillary-clinton

Von Paul Craig Roberts

paul craig robertsWas muss die Welt denken, wenn sie sich die US-Präsidentschaftskampagnen anschaut? Mit der Zeit sind politische Kampagnen in den USA unwirklich geworden und haben keinen Bezug mehr zu den Belangen der Wähler – aber die aktuelle Kampagne ist so unwirklich, dass es schon absurd ist.

Die Verlagerung amerikanischer Arbeitsplätze ins Ausland durch Konzerne und die Deregulierung des US-Finanzsystems haben zum wirtschaftlichen Scheitern Amerikas geführt. Man sollte meinen, dass dies im Präsidentschaftswahlkampf ein Thema ist.

Die neokonservative Ideologie der US-Weltherrschaft treibt die USA und ihre Vasallen in einen Konflikt mit Russland und China. Die Risiken eines nuklearen Schlagabtauschs sind höher, als sie jemals in der Geschichte gewesen sind. Man sollte meinen, dass dies ebenso ein Thema im Präsidentschaftswahlkampf ist.

Stattdessen wird sich mit Trumps legaler Anwendung der Steuergesetze und seiner nicht-feindseligen Haltung gegenüber dem russischen Präsidenten Putin auseinandergesetzt. Man sollte meinen, dass es ein Thema ist, dass Hillary eine extrem feindselige Einstellung gegenüber Putin hat (“der neue Hitler“), welche einen Konflikt mit einer großen Atommacht verspricht.

Was wir über die beiden Präsidentschaftskandidaten wissen ist folgendes: Hillary hat eine lange Liste von Skandalen, von Whitewater und Vince Foster, über Benghazi, bis zur Verletzung nationaler Sicherheitsprotokolle. Sie ist von den Oligarchen der Wall Street, den Megabanken, dem militärisch-industriellen Komplex und ausländischen Interessen gekauft. Der Beweis ist Clintons persönliches Vermögen in Höhe von $ 120 Millionen und die $ 1.600 Millionen in ihrer Stiftung. Goldman Sachs hat Hillary nicht um ihrer weisen Worte wegen $ 675.000 für drei 20-minütige Reden bezahlt.

Was wir über Trump wissen ist, dass das oligarchische Establishment ihn nicht ausstehen kann und dem Propagandaministerium, auch bekannt als die US-Medien, den Auftrag gegeben hat ihn zu zerstören. Hillary ist ganz klar die Kandidatin des Einen Prozent und Trump der Kandidat für den Rest von uns. Leider ist etwa die Hälfte der 99 Prozent zu dumm dies zu begreifen.

Außerdem, falls Trump am Ende im Weißen Haus landet, dann bedeutet dies nicht, dass er die Oligarchie besiegt hat. Diese ist in Washington fest verwurzelt und kontrolliert die wirtschaftlichen und außenpolitischen Positionen, die Think Tanks und andere Lobbyisten, sowie die Medien. Das Volk kontrolliert nichts.

Was mag die Welt denken, wenn sie sieht wie Donald Trump verdammt wird, weil er keinen Krieg mit Russland oder die Verlagerung der amerikanischen Wirtschaft ins Ausland will?

Wo sehen Washingtons europäische, britische, kanadische, australische und japanische Vasallen eine amerikanische Führerschaft, die ihre gebrachten Opfer in Sachen Souveränität und unabhängiger Außenpolitik wert sind? Wo sehen sie auch nur ein Mindestmaß an Intelligenz?

Warum schaut die Welt zur dümmsten, abscheulichsten, arrogantesten, korruptesten und mörderischsten Regierung des Planeten als Führer auf?

Es gibt nur eine Bestimmung, zu der Washington sie führen kann und die lautet: Krieg.

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Übersetzung aus dem Englischen vom Nachtwächter

Quelle: http://n8waechter.info/2016/10/paul-craig-roberts-washington-fuehrt-die-welt-in-den-krieg/

Gruß an die Klardenker

TA KI

Paul Craig Roberts: Ist die Saudi-9/11-Story ein Teil der Ablenkung?


Paul Craig Roberts: Ist die Saudi-9/11-Story ein Teil der Ablenkung?

Von Paul Craig Roberts

paul craig robertsJames Jesus Angleton, drei Jahrzehnte lang Chef der CIA-Gegenspionage, hat mir vor langer Zeit erklärt, dass die Geheimdienste Geschichten innerhalb von Geschichten erschaffen. Jede enthält ihre vorsichtig konstruierte Belegspur, um auf diesem Weg falsche Spuren zur Ablenkung zu legen.

So eine mühevolle Arbeit kann einer Reihe von Zwecken dienen. Sie kann benutzt werden, einen Unschuldigen oder eine Organisation in Verlegenheit zu bringen oder zu diskreditieren, die eine nicht hilfreiche Position zu einem wichtigen Thema vertritt und der Agenda im Weg ist. Sie kann als Täuschungsmanöver benutzt werden, um die Aufmerksamkeit von einer versagenden Erklärung eines Ereignisses abzulenken, indem man eine alternative falsche Erklärung erschafft.

Ich habe vergessen, wie Angleton sie nannte, aber die Strategie ist es, innerhalb einer falschen Geschichte weitere einzubauen, welche vorhanden sind, aber aufgrund von “nationaler Sicherheit“ oder “politisch sensitiven Aspekten“ zurückgehalten werden. Wenn dann die offizielle Geschichte in Schwierigkeiten gerät, kann die Sicherungsgeschichte herausgelassen werden, um die Aufmerksamkeit auf eine neue falsche Geschichte zu lenken oder die originale Geschichte damit zu stützen. Angleton sagte, dass Geheimdienste ihre notwendigen Missetaten schützen, indem sie sie in miteinander konkurrierenden Erklärungen vergraben.

Als ich mir die gekonnte Handarbeit der “die Saudis haben 9/11 durchgeführt“-Geschichte angeschaut habe, habe ich mich gefragt, ob die Saudi-Story das ist, was Angleton als Geschichte innerhalb einer Geschichte beschrieb.

Die offizielle 9/11-Story hat zu viele Schläge einstecken müssen, als dass sie aufrechterhalten werden konnte. Der Zusammenbruch von Gebäude 7, welcher im 9/11 Commission Report überhaupt nicht erwähnt wurde, hat sich als kontrollierte Sprengung herausgestellt. Gebäude 7 kollabierte im freien Fall, was nur durch eine kontrollierte Sprengung erreicht werden kann.

Über 100 Feuerwehrleute, Polizisten und Wartungspersonal, die sich vor dem Kollaps innerhalb der zwei Türme befanden, berichteten von mehreren Explosionen. Laut William Rodriguez, einem Wartungsmitarbeiter im Nordturm, gab es in den Untergeschossen des Turms noch vor dem Zeitpunkt Explosionen, an dem die Flugzeuge die Türme getroffen haben sollen.

Ein internationales Team von Wissenschaftlern fand im Staub der Türme sowohl reagierte, als auch nicht reagierte Spuren von Explosivstoffen und Substanzen, die in der Lage sind augenblicklich ausreichend extreme Temperaturen zu erzeugen, um Stahl zu schmelzen. Eine große Zahl von sowohl kommerziellen, als auch militärischen Piloten haben die Fähigkeiten der angeblichen Flugzeugentführer in Frage gestellt, mit unterdurchschnittlichen Flugfähigkeiten die erforderlichen Manöver der Flugzeuge umzusetzen.

2.500 Architekten und Ingenieure haben eine unabhängige Untersuchung des Zusammenbruchs der Türme gefordert, welchen ursprünglich bescheinigt wurde, dem Einschlag von Flugzeugen standhalten zu können.

Die Aufdeckung, dass die Anschläge vom 11. September von der saudischen Regierung finanziert wurden, hat den Effekt die durchhängende offizielle Story zu stützen, während sie zugleich die wachsende Erkenntnis befriedigt, dass an der offiziellen Geschichte irgendwas nicht stimmt.

Kommentatoren und Medien behandelt die Geschichte um die Finanzierung der Saudis als große Enthüllung, welche das Bush-Regime verurteilt, aber die Enthüllung behält nicht nur die offizielle Version bei, dass Osama bin Laden die Anschläge mit genau den in der originalen Geschichte identifizierten Entführern durchgeführt hat, sondern stützt sie darüber hinaus weiter. Das Bush-Regime wird lediglich dafür verurteilt, seine saudischen Freunde beschützt und Beweismittel über die Finanzierung der Saudis zurückgehalten zu haben.

Die Beweise für die Finanzierung durch die Saudis stellt die Glaubwürdigkeit der originalen Geschichte wieder her. Nichts ändert sich an der offiziellen Version des Zusammenbruchs der drei WTC-Gebäude, dem Anschlag auf das Pentagon und dem abgestürzten Airliner in Pennsylvania. Der amerikanische Zorn richtet sich nun gegen die Saudis, weil sie die erfolgreichen Anschläge finanziert haben.

Die Geschichte um die Saudis aufzubauschen, unterstützt die offizielle Geschichte. Eine Reihe von Kommentatoren, welche der Regierung ungewöhnlich argwöhnisch gegenüberstehen, machen vor Freude Kopfsprünge, weil sie jetzt etwas haben, was sie Bush anhängen können. Sie haben nicht bemerkt, dass das was sie ihm anhängen die offizielle 9/11-Version stützt.

Weiter wurde nicht erläutert, warum die saudische Regierung einen Anschlag auf genau das Land finanzieren würde, von welchem es beschützt wird. Saudi Arabien ist ein langfristiger Partner. Sie akzeptieren Papier für ihr Öl und benutzen dieses dann, um die US-Staatsschulden zu finanzieren und US-Waffensysteme zu kaufen – Käufe, die zu größeren Waffenverkäufen in den USA führen und folglich die Kosten für Forschung und Entwicklung auf ein größeres Volumen verteilen.

Was haben die Saudis davon, die USA zu blamieren, indem sie das totale Versagen der nationalen Sicherheit der USA demonstrieren? Im Ernst, wenn ein paar Flugzeugentführer die NSA, die CIA und den nationalen Sicherheitsstaat austricksen können, dann sind sie ihr Geld eindeutig nicht wert und wir liefern unsere bürgerlichen Freiheitsrechte ohne Gegenwert aus.

Die Finanzierung durch die Saudis erklärt nicht, wer Zugang zu den Gebäuden zur Verkabelung der Sprengung hatte oder wer für den 11. September eine simultane Attacke planen konnte – was unter einigen Behörden Verwirrung darüber anrichtete, was nun real war und was nicht.

Die Finanzierung durch die Saudis erklärt die tanzenden Israelis nicht, die dabei gesehen wurden, wie sie die Anschläge auf die Türme gefilmt und später im israelischen Fernsehen gesagt haben, dass sie nach New York geschickt worden seien, um die Anschläge zu filmen. Woher wussten die Israelis das? Hat Prinz Bandar es ihnen erzählt? Bush hat uns nichts über die Saudis gesagt und die Israelis haben uns nichts über die Anschläge gesagt. Was ist wohl schlimmer?

Diese Enthüllung über die Saudis kommt der offiziellen Geschichte viel zu gelegen. Woher wissen wir, dass die Enthüllung nicht als Geschichte innerhalb der Geschichte ausgeheckt wurde, als die offizielle Geschichte in Schwierigkeiten geriet? Die Saudis wären die logische Wahl für eine solche Position, da der originale neokonservative Plan für den Umsturz der Regierungen im Mittleren Osten auch den Sturz Saudi Arabiens umfasste. Jetzt haben wir eine Ausrede.

Ich bezweifle, dass die angeblichen Entführer irgendeine andere Rolle spielten, denn als Deckgeschichte für die kontrollierte Sprengung der Gebäude zu dienen. Ob die Beweise echt oder zurechtgelegt sind, die Entführer und die sie finanzierenden Saudis waren sich ihrer Rolle womöglich nicht bewusst und dachten, sie würden Teil einer weiteren Täuschung sein.

Werden wir wieder einmal mit einer in einer Geschichte verborgenen Geschichte getäuscht? Wird es so kommen, wie Angleton es erklärt hatte? Oder wird es möglicherweise zurückschlagen? Wenn die US-Regierung einen Teil der Wahrheit von vor 13 Jahren vor uns verbirgt, warum nicht gleich die ganze Wahrheit? Was ist an der offiziellen Geschichte noch alles falsch?

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>>> zum englischsprachigen Original-Beitrag

Übersetzung aus dem Englischen vom Nachtwächter

Quelle: http://n8waechter.info/2016/07/paul-craig-roberts-ist-die-saudi-911-story-ein-teil-der-ablenkung/

Gruß an die Aufdecker

TA KI

Paul Craig Roberts: Wird Russland Washingtons wirtschaftlichem Angriff standhalten?


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Von Paul Craig Roberts

paul craig robertsGestern erinnerte der stellvertretende Propaganda-Sprecher des Außenministeriums Mark Toner US-Unternehmen daran, dass es wirtschaftliche und Reputationsrisiken in Zusammenhang mit Geschäften mit Russland gibt, bis Russland die Krim an die Washingtoner Marionettenregierung in Kiew zurückgibt.

Ich sehe die Angelegenheit anders, als das US-Außenministerium. Das einzige Risiko für amerikanische Konzerne in Bezug auf Geschäfte in Russland geht von der US-Regierung aus. Washington will US-Unternehmen bestrafen, es sei denn natürlich, die Unternehmen sind Teil der Firmen-Oligarchie, welcher Immunität gegenüber den Sanktionen gewährt wurde.

Das Risiko liegt bei Russland. Hier einige der Risiken:

– Wenn ein russisches Unternehmen Geschäfte mit einem amerikanischen macht, dann erlangt die amerikanische Firma wirtschaftliche Informationen über Russland, welche an die CIA weitergereicht werden.

– Wenn die russische Zentralbank russische Staatsanleihen verkauft, kann die Wall Street – im Auftrag der CIA – diese Bonds kaufen und sie dann zu unpassender Zeit abstoßen, um Russland in Verlegenheit zu bringen, indem der Preis heruntergetrieben wird. Der Preisrückgang wird dann zu Propaganda-Zwecken genutzt werden, dass Russland in Not ist und seine Bonds wertlos sind.

– Wenn die russische Regierung erlaubt, dass der Rubel in Devisenmärkten gehandelt wird, dann versetzt die russische Regierung Washington in die Lage, gegen Russlands Währung zu spekulieren und ihren Wert herunterzutreiben. Der Rückgang des Rubels wird dann durch die Propaganda verstärkt, dass der Rubel wertlos ist.

– Wenn die russische Regierung ausländische Investitionen gestattet, kann Washington das Geld zu unpassenden Zeiten aus Russland abziehen und folglich die russische Wirtschaft destabilisieren.

Die russische Regierung sollte Washingtons Sanktionen vergessen. Tatsächlich haben die Sanktionen Russland ungemein geholfen. Vor den Sanktionen hatte Washington Russland zum Drittwelt-Lieferant für Rohstoffe gemacht und es war abhängig von ausländischen Importen. Dies war Washingtons Weg, Russland zu kontrollieren. Eine Folge der Sanktionen war, dass Russland eigenständiger geworden ist und sich auf die Produktion für den eigenen Bedarf konzentrierte, anstatt auf die Bedürfnisse des Westens.

Statt sich über Washingtons Sanktionen zu sorgen, sollte die russische Regierung Sanktionen gegen russische Unternehmen erlassen, wenn sie Geschäfte mit den USA machen. Bei ihren Auslandsaktivitäten sind amerikanische Unternehmen Agenten für die CIA und sie sind Agenten im Auftrag von Washingtons Politik zur Destabilisierung Russlands und Chinas.

Dass dies wirklich so ist, zeigt die Geschichte Latein-Amerikas. Jede Reform-Regierung in jedem latein-amerikanischen Land, in dem die USA eine geschäftliche Präsenz hat, wurde destabilisiert und abgesetzt.

Russlands Ziel sollte es sein, sich selbst vom Westen zu isolieren, nicht sich in den Westen zu integrieren. In den Westen integriert zu sein, bedeutet ein Vasallenstaat zu sein. Zusammen umfassen Russland, China und Indien den mit Abstand größten potenziellen Markt der Welt und zugleich das größte geografische Gebiet. Diese drei Länder sollten sich darauf konzentrieren, ihre Volkswirtschaften miteinander zu verbinden und sich vom Westen abschotten.

Moderne Geldtheorie, wie sie mit hervorragenden Ökonomen wie Michael Hudson assoziiert wird, zeigt eindeutig, dass Staaten ihre Infrastruktur und jedwede produktive Investition durch die Schaffung von Geld finanzieren sollte, nicht durch Schuldenaufnahme. Die Aufnahme von Schulden durch die Regierung erlaubt es privaten Banken einfach nur das Geld zu schöpfen und die Schulden müssen mit Zinsen an die Banken zurückgezahlt werden, was die Kaufkraft der Wirtschaft austrocknet. Darüber hinaus können die Schulden in Feindeshand enden und zur Destabilisierung der Wirtschaft eingesetzt werden.

Wenn Russland dem Westen gestattet seine Volkswirtschaft zu kontrollieren, dann kann es Washington auch gleich die Kontrolle über seine Streitkräfte geben.

Zum Unglück für die russische Regierung und das russische Volk, sind Russlands Zentralbank und die neoliberalten Volkswirtschaftler zu naiv und leichtgläubig, um Russland vor der Destabilisierung zu schützen. Bis Russland erheblich bessere wirtschaftliche Beratung findet, bleibt die Zukunft des Landes ungewiss.

Hinweis: In dem weiter oben verlinkten Sputnik-Artikel heißt es: »Toner fügte hinzu, dass Washington ein “klares Signal“ durch “kombinierte Sanktionen, restriktive Maßnahmen und reduzierte diplomatische Betätigung“ in Richtung Moskau gesandt hat, dass es seine Verpflichtungen aus dem Minsker Waffenstillstandsabkommen erfüllen und die “Besetzung der Krim“ beenden solle.«

Ist dies einfach nur schlampige Redaktionsarbeit oder erliegt auch Sputnik Washingtons Propaganda? Russland hat keinerlei Verpflichtung aus dem Minsker Abkommen die Krim an Washington auszuliefern. Darüber hinaus “besetzt“ Russland die Krim nicht. Die Krim hat eine russische Bevölkerung und war Jahrhunderte eine Provinz Russlands. Die Bevölkerung entschied sich bei einem Referendum mit annähernd 100 % für die Rückkehr zu Russland, dem die Provinz von Chruschtschow entrissen wurde, als Russland und die Ukraine noch Teil desselben Landes waren.

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>>> zum englischsprachigen Original-Beitrag

Übersetzung aus dem Englischen vom Nachtwächter

Quelle: http://n8waechter.info/2016/05/paul-craig-roberts-wird-russland-washingtons-wirtschaftlichem-angriff-standhalten/

Gruß an die Russen

TA KI

Paul Craig Roberts: Kann Russland Washingtons Angriff überleben?


usa-russia-clash-fists-ww3-crisis

Von Paul Craig Roberts

paul craig robertsNicht nur amerikanische Generäle sind unverantwortlich und erklären ohne jeglichen Beleg, dass »Russland eine existenzielle Bedrohung für die Vereinigten Staaten« ist; sowie für das Baltikum, Polen, Georgien, die Ukraine und ganz Europa. Auch britische Generäle beteiligen sich an der Kriegstreiberei. Sir Richard Shirreff, General a.D., ehemaliger NATO-Kommandant und bis 2014 stellvertretender Oberbefehlshaber der Allianz in Europa, hat jüngst erklärt, dass ein nuklearer Krieg mit Russland innerhalb eines Jahres »gänzlich möglich« sei.

Meine loyalen Leser wissen, dass ich selbst seit einiger Zeit vor der Möglichkeit eines Atomkrieges gewarnt habe. Allerdings gibt es einen erheblichen Unterschied zwischen mir und den westlichen Generälen. Ich sehe den Krieg als Konsequenz des neokonservativen Drangs nach der US-Weltherrschaft. Der neokonservative Drang nach der Weltherrschaft wird von den Neokonservativen selbst in ihren öffentlichen Positionspapieren bestätigt und hat eine 15-jährige Vorgeschichte der Umsetzung in Amerikas vielen und fortlaufenden Kriegen im Mittleren Osten und Afrika. Obwohl die presstituierten Medien ihr Bestes geben unseren Fokus von den bekannten Fakten fernzuhalten, so bleiben die Fakten doch bekannt.

Die Position der westlichen Generäle ist, dass die »russische Aggression« ein unschuldiges Amerika, samt der NATO, in einen nuklearen Krieg treibt. Hier die Liste der »russischen Aggressionen« von General Shirreff:

»Er [Putin] ist in Georgien einmarschiert, er ist auf der Krim einmarschiert, er ist in der Ukraine einmarschiert. Er hat Gewalt angewendet und ist damit durchgekommen. In einer Zeit der Spannungen ist ein Angriff auf die baltischen Staaten … gänzlich plausibel.«

Shirreff redet über vorgespiegelte Ereignisse, die selbst wenn sie real wären innerhalb dessen stattfinden würden, was bis vor nicht allzu langer Zeit Russlands seit langem bestehende nationalen Grenzen waren. General Shirreff scheint mir entweder schlecht informiert oder ein Heuchler zu sein.

Es sind die Vereinigten Staaten und Israel, welche Gewalt anwenden und damit durchkommen. Die russische Invasion der ehemaligen russischen Provinz Georgien war eine Reaktion auf die Invasion Süd-Ossetiens durch die Marionetten-Regierung der Amerikaner, wo die von Amerikanern und Israelis trainierten und ausrüsteten georgischen Truppen russische Friedenstruppen und eine große Zahl süd-ossetischer Zivilisten getötet haben, während sich die russische Regierung bei den Olympischen Spielen in Beijing aufhielt.

Ein kleiner Bruchteil der russischen Armee benötigte nur wenige Stunden, um die von Amerikanern und Israelis trainierte georgische Armee zu überrollen. Putin hatte die ehemalige russische Provinz in seiner Hand. Er hätte den Marionetten-Präsidenten Amerikas aufhängen und Georgien wieder Russland angliedern können, wo es vermutlich hingehört, nachdem es die gesamte moderne Geschichte dazugehört hatte.

Aber Putin hat Georgien nicht als Beute gesehen und nachdem er seinen Punkt gemacht hatte, gab er den Amerikanern ihren Marionetten-Staat zurück. Der seinerzeitige Präsident, ein schäbiger Schurke, wurde von den Georgiern aus dem Land geworfen und dient nun im amerikanischen Marionetten-Staat Ukraine – wie so viele andere Nicht-Ukrainer. Anscheinend findet Washington nicht genügend Ukrainer, die bereit sind ihr Land für Washington zu verraten und muss folglich Ausländer hereinbringen, die Washington dabei helfen die Ukraine zu beherrschen.

Leider gab es auch keine Invasion der Ukraine. Putin wollte nicht einmal das Gesuch der russischen Bevölkerungsmehrheit in den abtrünnigen Provinzen Donezk und Luhansk akzeptieren, welche wieder zu Russland gehören wollten, wo sie auch hingehören. Wenn Putin die Ukraine wirklich haben wollte, dann bräuchte er keine Armee zu schicken. Er kann den östlichen und südlichen Teil einfach dadurch zu Russland zurückholen, indem er das Gesuch der Bevölkerung akzeptiert, dass sie wieder ein Teil Russlands sein möchten.

Das einzige Gesuch das Putin akzeptierte, was das der Bewohner der Krim, welche sich mit einem extrem hohen Ergebnis – wie es von “westlichen Demokratien“ noch niemals erlebt wurde – von 97,6 Prozent dafür entschieden, sich Russland wieder anzuschließen – zu dem die Krim länger gehörte als die USA überhaupt existierten, bis der Ukrainer Chruschtschow die Krim von der Russischen Sowjetrepublik zur Ukrainischen Sowjetrepublik transferierte, als beide noch Teil der Sowjetunion waren.

Es ist kaum anzuzweifeln, dass Putin das Gesuch der Krim akzeptierte, weil die russische Marinebasis auf der Krim Russlands einziger Warmwasser-Hafen und Zugang zum Mittelmeer ist und es ist auch kaum anzuzweifeln, dass Putin die Gesuche aus Donezk und Luhansk abgelehnt hat, um propagandistische Anklagen aus Washington zu vermeiden, wie jene des ehemaligen Generals Shirreff. Putin nahm – meiner Ansicht nach fälschlicherweise – an, dass seine Verweigerung gegenüber Donezk und Luhansk Washingtons NATO-Marionetten-Staaten beschwichtigen und Washingtons Einfluss in Europa mindern würde. Für die korrupten Europäer haben Fakten jedoch keine Konsequenzen, Washingtons Geld ist wichtiger.

Putin versteht die Macht des Geldes aus Washington nicht. Im gesamten Westen zählt nur Geld. Es gibt nicht so etwas wie Washingtons Wort, eine integre Regierung, Wahrheit oder gar empirische Fakten. Es gibt nur bestens propagandierte Lügen. Der gesamte Westen ist eine Lüge. Der Westen existiert nur für ein Ziel: Konzernprofite.

General a.D. Shirreff behauptet ohne Belege, was typisch ist, dass Putin »Gewalt« angewendet habe »und damit durchgekommen« sei. Von welcher Gewalt redet dieser General? Kann er die Gewalt benennen? Die unabhängigen internationalen Beobachter des Referendums auf der Krim berichten, dass es vollkommen gerecht zuging, dass es keinerlei Einschüchterung gab, keine Truppen oder irgendeine Bedrohung von Seiten der Russen vorlag.

Der ehemalige NATO-General Shirreff glaubt, dass ein russischer Angriff »auf die baltischen Staaten gänzlich möglich« sei. Aus welchem Grund? Die baltischen Staaten, ehemaligen Provinzen der Sowjetunion, stellen für Russland überhaupt keine Bedrohung dar. Die Russen haben keinerlei Grund die baltischen Staaten anzugreifen. Es war Russland, welches den baltischen Staaten ihre Unabhängigkeit gab. Genau wie es auch Russland war, welches der Ukraine und Georgien ihre Unabhängigkeit gab.

Das imperiale Washington hebelt die Angemessenheit der russischen Regierung aus, um Russland in ein propagandistisches Licht zu rücken. Die russische Regierung hat zugelassen in die Defensive gedrängt zu werden und Washington die Offensive überlassen.

Russland hat niemanden angegriffen, außer die Terroristen-Gruppe ISIS. Angeblich stellt sich Washington gegen den Terrorismus, aber Washington hat ISIS benutzt, um die syrische Regierung durch Terrorismus zu stürzen. Russland hat dies gestoppt. Die Frage ist, ob die russische Regierung sich derart wünscht vom Westen akzeptiert zu werden, dass Putin die Zersplitterung Syriens durch Washington/Israel zulassen wird, um zu zeigen, dass Russland für den Westen ein guter Partner ist?

Wenn Russland nicht über seine Zuneigung für den Westen hinwegkommt, dann wird Russland seine Unabhängigkeit verlieren.

Nach meinem Verständnis ist Russland als christliches Land mit moralischen Prinzipien wieder auferstanden, vielleicht als das einzige auf der Welt. Die Frage, die sich das russische Volk und seine russische Regierung dringend stellen müssen lautet: Wollen wir mit dem kriegsverbrecherischen Westen zusammenarbeiten, der nicht nur seine eigenen, sondern auch internationale Gesetze missachtet?

Der überwiegende Teil des Bösen auf der Welt weilt im Westen. Es ist der Westen mit seinen Lügen und seiner Gier, der im 21ten Jahrhundert Millionen von Menschen in 7 Ländern verheert hat. Dies ist der bedrohlichste Beginn eines neuen Jahrtausends in der Neuzeit.

Nachdem die westlichen Kapitalisten mit der Plünderung der Dritten Welt, Süd-Amerikas, Griechenlands, Portugals, Lettlands, Argentiniens und jetzt Brasiliens nicht zufrieden sind, haben sie jetzt Russland, China, Indien und Süd-Afrika im Visier.

Was für eine Trophäe wäre Russland mit all seiner Ausdehnung in Sibirien, welche für kapitalistische Profite ökologisch vergewaltigt und zerstört werden kann. Das Angebot der russischen Regierung, freies Land in Sibirien zu erhalten, wäre besser auf russische Bürger beschränkt worden. Sonst wird das Land wahrscheinlich vom Westen aufgekauft, der seine Besitztümer in Russland zur Zerstörung des Landes benutzen wird.

Die Russen und die Chinesen sind blind ob der Tatsache, dass sie seit Jahrzehnten unter unterdrückenden und gescheiterten Regimes gelebt haben. Sie halten den Westen für einen Erfolg. Ihre Missdeutung des Westens gefährdet ihre Unabhängigkeit.

Weder Russland noch China suchen den Konflikt. Es ist eine überflüssige und rücksichtslose Handlung Washingtons, Russland und China die Botschaft zu senden, dass sie sich zwischen Krieg und Vasallentum entscheiden müssen.

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>>> zum englischsprachigen Original-Beitrag

Übersetzung aus dem Englischen vom Nachtwächter

Quelle: http://n8waechter.info/2016/05/paul-craig-roberts-kann-russland-washingtons-angriff-ueberleben/

Gruß nach Russland

TA KI

 

Was ist eine Konspirationstheorie? Was ist die Wahrheit?


Prof. Michel Chossudovsky

5. Februar 2015
Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Unwissenheit ist Stärke, Freiheit ist Sklaverei, Krieg ist Frieden!

Obama sucht den heißen Krieg. Die westliche Zivilisation wird vom Islamischen Staat bedroht. Der “Globale Krieg gegen den Terrorismus” wird als eine humanitäre Maßnahme  gepriesen. Wir haben eine “Verantwortung zum Schuützen”.

Humanitärer Krieg ist die Lösung.

Böse Leute liegen auf der Lauer. “Erledigt sie”, sagte George W. Bush. Die westlichen Medien schlagen die Kriegstrommel. Obamas Kriegsagenda wird von einem riesigen Propaganda-Apparat unterstützt.
Eins der Hauptziele der Kriegspropaganda ist es, “einen Feind zu erzeugen”. Da die politische Legitimität der Obama-Verwaltung wankt, müssen die Zweifel über die Existenz dieses “äußeren Feindes”, nämlich Al Qaida und ihr Netzwerk von (CIA geförderten) Filialen zerstreut werden.

Der Zweck ist, insgeheim durch ad nauseam wiederholte Medienberichte ins inneren Bewusstsein der Leute die Vorstellung zu träufeln, dass die Moslems eine Bedrohung für die Sicherheit der westlichen Welt darstellen. Humanitärer Krieg wird an mehreren Fronten geführt: Russland, China und dem Nahen Osten sind gegenwärtig die Hauptziele.

Fremdenfeindlichkeit und die militärische Agenda

Die Welle der Fremdenfeindlichkeit gegen die Moslems, die  über Westeuropa hinwegschwappte, ist mit Geopolitik verbunden. Sie ist Teil der militärischen Agenda.  Sie besteht aus der Dämonisierung des Feindes.

Die Moslem-Länder besitzen mehr als 60 % aller Öl-Reserven. Im Gegensatz dazu haben die USA kaum 2 %. Irak hat fünfmal mehr Öl als die USA. (Siehe Michel Chossudovsky “The Demonization” of  Muslims und the Battle for Oil”, Global Research, 4. Januar 2007)

Ein großer Teil der Ölreserven der Welt liegt in moslemischen Ländern. Das Ziel des US-geführten Krieges ist es, diese Ölreserven zu stehlen und sich anzueignen. Und um dieses Ziel zu erreichen, werden diese Länder angegriffen: mit Krieg, Geheimoperationen, ökonomischer Destabilisierung, Regime Change.

Die amerikanische Inquistition

Der Prozess der Konsens-Bildung, um Krieg zu führen, ist ähnlich der spanischen Inquisition. Er erfordert soziale Unterwerfung und der politische Konsens darf nicht in Frage gestellt werden. In seiner gegenwärtigen Version fordert und verlangt die Inquisition die Unterwerfung unter den Begriff, dass Krieg ein Mittel zur Verbreitung der westlichen Werte und Demokratie ist.
Es gilt die Dichotomie des Guten gegen das Böse. Wir müssen die bösen Jungs verfolgen.

Krieg ist Frieden

Die ‘große Lüge’ ist jetzt zur Wahrheit geworden … und die Wahrheit ist zur ‘Verschwörungstheorie’ geworden.

Jene, die der Wahrheit verpflichtet sind, werden als “Terroristen” eingestuft.
Laut Paul Craig Roberts (2011) hat das Konzept der Verschwörungstheorie “eine Orwell’sche Neudefinierung erfahren”.

Eine “Verschwörungstheorie” bedeutet nicht mehr ein Ereignis, das mit einer Verschwörung erklärt wird. Stattdessen bedeutet sie jetzt jede Erklärung oder sogar eine Tatsache, die nicht mit der Erklärung der Regierung und jener der Medien-Zuhälter übereinstimmt …

Mit anderen Worten ist Wahrheit für die Regierung und ihr Propaganda-Ministerium unbequem geworden; Wahrheit wird als Konspirationstheorie neu definiert, womit eine absurde und lächerliche Erklärung gemeint ist, die wir ignorieren sollen.

Dichtung wird Tatsache

Forschender Journalismus wurde auf den Müll geworfen. Tatsachenanalysen der sozialen, politischen und ökonomischen Fragen sind Verschwörungstheorien, weil sie den Konsens herausfordern, der auf Lügen basiert.

Was ist die Wahrheit?

Die wahre Bedrohung der globalen Sicherheit erwächst aus der US-NATO-ISRAEL Allianz, doch wurden die Realitäten in dem Inquisitions-Umfeld auf den Kopf gestellt: die Kriegshetzer sind dem Frieden verpflichtet, die Opfer des Krieges werden als die Protagonisten des Krieges präsentiert.

Die Heimat ist bedroht

Die Medien, die Intellektuellen, Wissenschaftler und die Politiker vernebeln im Chor die unausgesprochene Wahrheit, nämlich dass der US-NATO geführte Krieg die Menschheit zerstört.

Wenn die Lüge zur Wahrheit wird gibt es keine Umkehr.

Wenn der Krieg als humanitäre Bemühung hochgehalten wird, Gerechtigkeit und das ganze internationale Rechtsystem auf den Kopf gestellt wird, werden Pazifismus und die anti-Kriegs-Bewegung kriminalisiert. Gegen den Krieg zu sein, wird ein krimineller Akt. Mittlerweile haben die Kriegsverbrecher an höchster Stelle eine Hexenjagd befohlen gegen jene, die ihre Autorität in Frage stellen.

Die Große Lüge muss entlarvt werden als das, was sie ist und was sie tut.
Sie sanktioniert die willkürliche Tötung von Männern, Frauen und Kindern. Sie zerstört Familien und Menschen. Sie zerstört die Verpflichtung der Menschen gegenüber ihren Mitmenschen.

Sie hält die Menschen davon ab, ihre Solidarität für jene auszudrücken, die leiden. Sie hält den Krieg  und den Polizeistaat am Leben als einzigen Ausweg.

Sie zerstört sowohl den Nationalismus als auch den Internationalismus. Die Lüge zu zerschlagen bedeutet, ein kriminelles Projekt der globalen Zerstörung zu zerschlagen, in dem das Streben nach Profit die alles überragende Kraft ist.

Diese vom Profit angetriebene militärische Agenda zerstört die menschlichen Werte und verwandelt die Menschen in unbewusste Zombies.

Lasst uns die Flut umkehren

Fordert die Kriegskriminellen in den hohen Ämtern heraus und die mächtigen Lobby-Gruppen, die sie unterstützen. Zerschlagt die amerikanische Inquisition.

Unterminiert den US-NATO-ISRAEL militärischen Kreuzzug. Schließt die Waffenfabriken und die Militärbasen.

Bringt die Truppen nachhause.

Die Mitglieder der bewaffneten Streitkräfte sollten den Befehlen nicht gehorchen und sich weigern, an einem kriminellen Krieg teilzunehmen.

Quelle – källa – source

Quelle: http://vineyardsaker.de/usa/was-ist-eine-konspirationstheorie-was-ist-die-wahrheit/

Gruß an die Verschwörungstheoretiker

TA KI

Verloren in der eigenen Propaganda


New York Times

Verloren in der eigenen Propaganda

Vorbemerkung des Übersetzers: Dieser Beitrag wurde im Original schon am Samstag, dem 24. Januar 2015 veröffentlicht, nachdem die New York Times ein geschichtsklitterndes Hintergrundstück zum »Einjährigen« der Ukraine-Krise brachte. Relevant ist das auch für europäische Bürger, da die New York Times vielen deutschen Medien als Quelle dient. Ergänzend dazu möchte ich auf ein Stück von Paul Craig Roberts verweisen, das in deutscher Sprache auf der Propagandaschau veröffentlicht wurde. Der ausgewiesene Volkswirt und langjährige Berater der US-Regierung warnt: »Meinungsfreiheit in westlichen Medien bedeutet immer nur die Meinungsfreiheit Washingtons.«

Vorliegende Analyse von Robert Parry erschien bevor Barack Obama CNN das entlarvende Interview gab, worin er die direkte Beteiligung seiner Beamten am gewaltsamen Staatsstreich vom 21./22. Februar 2014 in Kiew zugab:

»Putin […] wurde von den Protesten auf dem Maiden überrascht, Janukowitsch ist geflohen, nachdem wir in der Ukraine einen Machtwechsel eingefädelt haben.«

[Passus: »after we had brokered a deal to transition power in Ukraine«; Interview-Transkript vom 1. Februar 2015]

Sprachlicher Hinweis: Im Deutschen ist der Begriff »Narrativ« bislang eher ein Fachbegriff für Sprachwissenschaftler. Er entspricht dem Englischen »Narrative«, für den es kein geeignetes deutsches Wort gibt. Wir sollten ihn uns angewöhnen, da kein anderer Begriff besser die eigentliche Bedeutung aus »Darstellung« und »Schilderung« einerseits sowie »Absicht« und »(manipulativem) Vorsatz« andererseits vereint.

* * *

Eine Gefahr der Lüge besteht darin, sie über eine länger andauernde Berichterstattung hinweg berücksichtigen zu müssen — die Lüge muß irgendwie passen.  Das gleiche gilt für die Propaganda der New York Times, die damit kämpft, ihr eigenes Narrativ über den Konflikt in der Ukraine widerlegen zu müssen, schreibt Robert Parry.

Für den späten Februar des Jahres ist in New York ein Symposium anberaumt.  Thema ist die Gefahr eines Atomkrieges, wenn Computer ein derartiges Niveau künstlicher Intelligenz erreichen, mit dem sie Entscheidungen der Hand des Menschen entreißen könnten.  Dabei besteht bereits die altmodische Gefahr des Atomkriegs, die aus menschlicher Fehleinschätzung rührt, die sich wiederum aus Selbstüberhebung und Propaganda speist.

Dieses mögliche Szenario findet statt in der Ukraine, wo die EU und die USA im November 2013 eine politische Krise an der Grenze Rußlands provozierten, anschließend im Februar 2014 einen Staatsstreich unterstützten und eine einseitige Schuldzuweisung für den folgenden Bürgerkrieg präsentierten, nach der an allem alleine Rußland schuld sei.

Übelster Überbringer dieser Propaganda im Stile des Kalten Kriegs ist seitdem wahrscheinlich die New York Times, die ihren Lesern täglich eine Dosis von einseitigen Meldungen und Hintergrundberichten verabreicht, einschließlich der Beschuldigung der Russen für das Wiederaufflammen der Kämpfe.

Beispielsweise hatte die Times ihr falsches Ukraine-Narrativ gestützt, indem sie die Ursprünge der Krise einfach auf später datierte — Monate, nachdem die Krise eigentlich begonnen hatte. Dadurch ignorierte ein Samstagsaufmacher die tatsächliche Chronologie der Ereignisse und begann die Zählung mit dem Auftauchen russischer Truppen auf der Krim im Frühling 2014. Der Artikel von Rick Lyman und Andrew E. Kramer wörtlich:

»Der brüchige Waffenstillstand ist spurlos verschwunden. Rebellenführer geloben frische Angriffe. Zivilisten werden an Bushaltestellen von tödlichen Mörsern getroffen. Über verschneite Straßen, die in Richtung der von Rebellen besetzten Gebiete führen, rollen Panzer, auf deren Geschütztürmen in ungekennzeichneten grünen Uniformen Soldaten sitzen, die Passanten zuwinken — eine beunruhigende Wiederkehr der ›kleinen grünen Männchen‹, deren Auftritt auf der Krim diesen störrischen Konflikt im Frühjahr eröffnete.«

Mit anderen Worten: Die Geschichte beginnt nicht im Herbst 2013 mit der sonderbaren US-Einmischung in innenpolitische Angelegenheiten der Ukraine, angeführt von amerikanischen Neocons, wie dem National Endowment for Democracy, vertreten durch deren Präsident Carl Gershman, Außenamtsstaatssekretärin für europäische Angelegenheiten Victoria Nuland und Senator John McCain.  Auch beginnt die Geschichte nicht mit dem US-gestützten Putsch vom 22. Februar 2014, der den gewählten Präsidenten Viktor Janukowitsch absetzte und einen von Nulands auserkorenen Führern, Arseni Jazenjuk, in das Amt des Premierministers hievte.

Nein, denn wäre diese Vorgeschichte Teil des Artikels, dann hätten die Times-Leser vielleicht eine Chance auf ein ausgewogenes Verständnis dieser unnötigen Tragödie.  Um der Propaganda willen ist es besser, den Film dort anfangen zu lassen, wo die Krimbevölkerung sich mit überwältigender Mehrheit für eine Sezession des Failed State namens Ukraine aussprach und dafür, sich mit Rußland wiederzuvereinigen.

Ganz abgesehen davon, daß die Times nicht einmal das schiefe Referendum oder den Willen der Krimbevölkerung anspricht, ist es besser, einfach vorzugeben, daß russische Truppen — die »kleinen grünen Männchen« — einfach in die Krim einfielen und die Insel gegen den Willen der Bevölkerung in Beschlag nahmen.  Dabei waren die russischen Truppen längst auf der Krim, als Teil eines Vertrages mit der Ukraine zur Unterhaltung eines russischen Marinestützpunkts bei Sewastopol.

Was zum nächsten Absatz der Times-Geschichte führt:

»Die erneuten Kämpfe verdrängten jegliche Hoffnung auf eine Wiederbelebung des Waffenstillstandsabkommens von September [2014], das seither eher auf dem Papier stand, statt der Realität zu entsprechen. Gleichzeitig wurde die Vorstellung begraben, daß der russische Präsident Wladimir Putin sich derart von dem Doppelschlag aus westlichen Sanktionen und dem niedrigen Ölpreis beeindrucken ließe, die Separatisten aufzugeben, um bessere Beziehungen zum Westen aufzubauen.«

Dieser letzte Punkt führt uns zu der Gefahr, die aus menschlicher Fehleinschätzung durch Selbstüberhebung rührt.  Der von der EU begangene und von den USA verschärfte Schlüsselfehler lag in der Annahme, ein unverschämtes Angebot an die Ukraine zur Aufgabe ihrer langjährigen Rußland-Beziehungen und zur Aufnahme in die Nato würde keine entschlossene russische Reaktion nach sich ziehen.

Rußland sieht die Aussicht auf die Präsenz von Nato-Streitkräften und deren Atomwaffen an seiner Grenze als strategische Gefahr, besonders mit Kiew in der Hand tollwütiger Politiker des rechten Flügels einschließlich Neonazis, die Rußland als historischen Feind sehen.  Mit solch einer Gefahr konfrontiert — besonders angesichts dem tausendfachen Abschlachten ethnischer Russen in der Ukraine — grenzte es an Gewißheit, daß die russische Spitze sich keinesfalls widerspruchslos westlichen Sanktionen und Forderungen beugen würde.

Ja, so lange die USA der Knechtschaft propagandistischer Berichterstattung unterliegen, die die New York Times und andere US-Massenmedien drehen, wird Präsident Barack Obama ziemlich sicher weiterhin die Spannungsschraube anziehen.  Das Gegenteil würde Obama dem Vorwurf der »Schwäche« preisgeben.  In seiner Rede zur Lage der Nation posierte Obama als Friedensstifter.  Davon wich er ein einziges Mal massiv ab, als er mit dem Leiden prahlte, das die von den USA organisierten Sanktionen über Rußland gebracht hatten, dessen Wirtschaft, so Obama mit Schadenfreude, »zerfetzt« sei [»in tatters«].

Während der Westen sich also großspurig damit brüstet, was Rußland als schwerwiegende strategische Bedrohung sieht, ist es unschwer vorstellbar, daß diese Krise in der Ukraine eine gewaltvolle Auseinandersetzung zwischen Kräften der Nato und Rußlands heraufbeschwören könnte — auch mit der Möglichkeit einer weiteren Fehleinschätzung, die dann atomare Waffen ins Spiel brächte.

Das tatsächliche Narrativ

Es gibt keine Anzeichen dafür, daß die New York Times es bereuen würde, sich in ein krudes Propagandaorgan verwandelt zu haben.  Aber nur für den Fall, daß tatsächlich jemand bei dem Leitmedium zuhört: Laßt uns die eigentliche Berichterstattung zur Ukraine-Krise wiederholen.  Sie begann nicht im letzten Frühjahr, wie Sie die Times glauben machen will, sondern im Herbst 2013.  Damals wog Präsident Viktor Janukowitsch die Kosten eines EU-Assoziierungsabkommens gegen einen wirtschaftlichen Bruch mit Rußland ab.  Dieser Teil der Geschichte wurde ausführlich vom Spiegel beleuchtet, obwohl dieser eine deutlich antirussische Haltung einnimmt.  Aber im englischsprachigen Rückblick zum Einjährigen der Krise spricht Der Spiegel die EU und die deutsche Regierung der Fehleinschätzungen schuldig, die zum Bürgerkrieg in der Ukraine beitrugen, besonders im Hinblick auf die Unterschätzung der enormen finanziellen Kosten für die Ukraine, sollte sie ihre wirtschaftlichen Verbindungen nach Rußland kappen.

Im November 2013 erfuhr Janukowitsch von Experten an der Akademie der Wissenschaften der Ukraine: Die volkswirtschaftlichen Gesamtkosten für das Land beliefen sich bei einer Trennung der Wirtschaftsbeziehungen nach Rußland auf rund 160 Milliarden US-Dollar — das 50-fache dessen, was die EU kalkuliert hatte, so der Spiegel.

Janukowitsch war schockiert von dieser Zahl, er, auf der Suche nach finanzieller Hilfe, die die EU nicht leisten konnte, so das Magazin. Westliche Finanzspritzen müßten sodann vom Internationalen Währungsfonds kommen, der wiederum schmerzhafte »Reformen« für die ukrainische Wirtschaft forderte, strukturelle Veränderungen, die das harte Leben für den durchschnittlichen Ukrainer noch härter machen würden, einschließlich einer Preissteigerung für Erdgas um 40 Prozent und einer Abwertung der ukrainischen Währung Hrivna um 25 Prozent.

Mit Putins Angebot einer großzügigeren Finanzspritze in Höhe von 15 Milliarden US-Dollar im Rücken nahm Janukowitsch Abstand vom Vertrag mit der EU.  Zugleich sagte er weiteren Verhandlungen zu, für den EU-Partnerschaftsgipfel im litauischen Vilnius am 28. November 2013.  Bundeskanzlerin Angela Merkel antwortete »mit einem Satz, triefend vor Mißgunst und kühlem Sarkasmus, direkt an den ukrainischen Präsidenten gerichtet. ›Ich komme mir vor wie auf einer Hochzeit, auf der der Bräutigam in letzter Minute neue Entscheidungen fällt‹«, so Der Spiegel in seiner Chronologie der Krise.

Nach dem Zusammenbruch des EU-Deals gingen US-Neocons ans Werk, mit einem weiteren Regime Change, dieses Mal in der Ukraine, unter Einsatz der breiten Enttäuschung in der Westukraine über das gescheiterte EU-Abkommen. Es wurde zum Mittel, Janukowitsch abzusetzen, den verfassungsgemäß gewählten Präsidenten, der seine politische Basis in der Ostukraine hatte.

Staatssekretärin Nuland, ein prominentes Neocon-Überbleibsel — sie hatte Vizepräsident Dick Cheney beraten — verteilte Plätzchen auf dem Kiewer Maidan an Anti-Janukowitsch-Demonstranten und erinnerte einflußreiche ukrainische Geschäftsleute an die Investition der USA über 5 Milliarden Dollar in deren »europäische Bestrebungen«.

Senator McCain, der ziemlich überall einen Krieg befürwortet, suchte den Schulterschluß mit ukrainischen Rechten auf der Bühne auf dem Maidan und stachelte so die Proteste an.  Und Gershmans US-finanzierter National Endowment for Democracy (NED) entsendete seine ukrainischen Polit- und Medienprofis zur Unterstützung der Unruhen.  Bereits im September 2013 machte der NED die Ukraine als den »größten Preis« und wichtigen Schritt zur Absetzung Putins in Rußland aus.

Anfang Februar 2014 unterwies Nuland den US-Botschafter in der Ukraine, Geoffrey Pyatt, »auf die EU zu scheißen«.  Sie berieten, wie sie »dieses Ding« zu Ende führen könnten, während sie die neuen politischen Führer der Ukraine handverlas: »Yats is the guy«, ›Jaz‹ ist der Mann, befand sie über Arseni Jazenjuk.

Als die gewaltsamen Unruhen auf dem Maidan eskalierten — mit gutorganisierten Neonazi-Milizen, die Brandsätze auf Polizisten warfen — beschuldigten sowohl das US-Außenamt als auch US-Nachrichtenmedien Janukowitsch.  Am 20. Februar, als mysteriöse Scharfschützen — offenbar von solchen Positionen, die vom Rechten Sektor kontrolliert waren — Polizisten und Demonstranten zu Tode schossen, geriet die Lage außer Kontrolle. Abermals beschuldigte die US-Presse Janukowitsch.

Obwohl Janukowitsch am 21. Februar 2014 ein Abkommen mit drei EU-Staaten unterzeichnete, womit er weniger Macht und frühere Wahlen akzeptierte, war das den Putschmachern nicht genug.  Am 22. Februar zwang ein Staatsstreich, angeführt von Neonazi-Milizen, Janukowitsch und seine Offiziellen in die Flucht um ihr Leben.

Es ist bemerkenswert, wie die Times in ihrer vorgeblichen Revue dieser Geschichte in einem Artikel vom Januar 2015 die erdrückenden Beweise für einen US-gestützten Putsch ausblendet, samt den Ergebnissen der Politprojekte des NED, der Stimmungsmache McCains und den Planungen Nulands.  Die Times informierte ihre Leser schlicht und ergreifend: Es gab keinen Putsch.

Die Propaganda der Times über die Ukraine ist nicht nur erbärmlicher Journalismus, sondern gleichermaßen eine gefährliche Zutat für das, was in eine atomare Konfrontation münden könnte, sofern Amerikaner einer falschen Berichterstattung Glauben schenken und folgerichtig weiteren provokanten Aktionen ihrer politischen Führer folgen, die sich im Gegenzug genötigt sehen könnten, »hart« zu agieren, um sich nicht als »weich« angreifbar zu machen.

Mit anderen Worten: Selbst wenn die Computer keine Kontrolle über menschengemachte Atomwaffen erlangen, könnte die Menschheit in ein atomares Armageddon taumeln — nicht geleitet von künstlicher Intelligenz, sondern vom Fehlen menschlicher Wärme.

* * *

Robert Parry ist investigativer Journalist. Er berichtete mehrfach über die Iran-Kontra-Affäre und schrieb in den 80ern für die Nachrichtenagentur Associated Press und das Nachrichtenmagazin Newsweek.  Heute schreibt er auf consortiumnews.com.

Quelle: http://vineyardsaker.de/analyse/nyt-propaganda-parry/

Gruß an die US- finanzierten Neonazis in Miliz und Medien- euer „Stuhl“ kippt

TA KI

Ist die Neue Entwicklungs Bank (NEB) der BRICS-Staaten ein Betrug?


Einar Schlereth
1. August 2014

Ich habe hier einen Artikel vor mir, den zu übersetzen mir widerstrebt. Er wurde von Patrick Bond verfasst, Professor in Südafrika, Berater verschiedener Regierungen und sonst noch einer Menge Meriten. Er antwortet auf ein Papier von Horace Campbell, den er zwar als großartigen Analytiker ansieht, der aber in diesem Fall die Sache völlig falsch verstanden habe. Campbell hat geschrieben, dass „die NEB nicht auf den IWF und seine betrügerischen Bedingungen hereinfalle …“ Doch genau dies tue sie schreibt Bond.

BRICS 2014Wir alle, von Michel Chossudovsky bis James Petras, Paul Craig Roberts bis Valentin Mândrăşescu, Pepe Escobar bis hin zu uns kleinen Bloggern haben die NEB begeistert begrüßt als Instrument, das von Anfang als Mittel zur Zerschlagung der schädlichen Dollar-Vorherrschaft gedacht war, aber auch für günstige Kredite für bedeutende Infrastruktur-Maßnahmen an Entwicklungsländer.
Ich hatte zwar anfangs ein mulmiges Gefühl – bei Banken sowieso aber vor allem bei dem Gedanken, dass Indien und Südafrika mit dabei waren, zwei der korruptesten Länder der Welt und eingefleischte Anhänger des Kapitalismus, glaubte aber, dass China, Russland und Brasilien sicher gegensteuern werden und Indien sowie  Südafrika auf den richtigen Weg schubsen würden. Doch bei Patrick Bond gewinnt man das genau umgekehrte Bild, dass diese beiden Länder die anderen auf den falschen Weg schubsten. Haben wir alle uns von einem Wunschbild leiten lassen?

Bond schreibt, dass laut ‚China Daily‘: „…  die BRICS den westlichen Forderungen entgegenkommen … um den globalen Finanzmarkt zu stabilisieren“. Die BRICS würden mit der NEB die Rolle eines ‚Sub-Imperialismus‘ spielen, der „den westlichen Kapitalismus und seine destruktiven Exzesse ermöglicht“. Und dabei würden Delhi und Pretoria, „blind loyal von Washington abhängig“ eine verhängnisvolle  Rolle einnehmen.

Sodann geht Patrick Bond auf die verschiedenen Machinationen und finanzpolitischen Tricks ein, von denen ich nur die Hälfte verstehe. Deswegen möchte ich den Artikel nicht übersetzen, sondern fände es gut, wenn wir alle die Augen offen behielten, um vielleicht einen Bericht zu finden, der diese Dinge allgemeinverständlich darlegt. Wir dürfen nicht vergessen, dass sowohl in Moskau als auch Beijing Oligarchen sitzen, die nichts lieber wünschen, als ihre Länder in den Globalisierungs-Rummel voll einzugliedern. Es gilt also, den Anfängen zu wehren.

Quelle: http://einarschlereth.blogspot.de/2014/08/ist-die-neue-entwicklungs-bank-neb-der.html

Gruß an Einar

TA KI