Gutmenschen empört: Ärztin warnt vor „Flüchtlingen“ und Krankheiten


M6154

Eine Information oder eine Warnung an die Hausbewohner ist Hetze? Unglaublich, aus welch wirren Denkmustern die heutige „Presse“ und Gutmenschen überall „Rechtsextremismus“ sehen, wenn ihre Lieblinge im Spiel sind. Die Ärztin hat nichts anderes getan, als Informationen weiterzugeben und damit ihrer Verpflichtung nachzukommen, Patienten möglichst gesund zu halten. Man hat das Gefühl, das in Deutschland mittlerweile ein moralischer Maulkorb existiert, der die Menschen hemmt die notwendige Wahrheit zu sagen, weil man entweder in die rechte Ecke gestellt wird oder es wird einem unterstellt gegen Flüchtlinge zu hetzen.

Wo ist das Problem? Ein Landesamt, sowie ein namhaftes Institut, haben die Ärztin über vorliegende Krankheitsbilder informiert und die Ärztin hat diese Informationen halt weitergegeben. Dies hat also nichts mit Diskriminierung, sondern mit Gefährdungsanalyse zu tun. Und außerdem ist es ein Fakt, dass Kinderwagen, Fahrräder, oder was auch immer, begehrte Objekte sind.

Darf also jetzt die Wahrheit nicht mehr gesagt werden, wenn sie unbequem ist? Wo ist das Problem bei dem Schreiben? Es gibt keinen Hinweis auf Diskriminierung oder Rassismus. Es ist ja eine bestätigte Tatsache, dass die „Flüchtlinge“ vereinzelt Krankheiten einschleppen, die hier lange Zeit gar nicht mehr vorkamen. Und wenn man darauf hinweist, es könnte geklaut werden, ist das doch legitim. In jedem Parkhaus steht „Lassen sie keine Wertsachen im Auto“. Ist das jetzt ein Generalverdacht der kompletten Bevölkerung gegenüber oder einfach nur ein Hinweis darauf, dass, wenn man seine Sachen auf jeden Fall behalten will, so lass dein Kram nicht offen liegen.

Eine Ärztin, die einfach nur die Wahrheit sagt und die Dinge in ihrer Gesamtheit absolut realistisch betrachtet. Das Problem ist, das sie mit ihren eigentlich vernünftigen und notwendigen Hinweisen im Sinne der regierungskonformen Medien und auch im Sinne der Politelite von der vorgegebenen Political Correctness abweicht, was in deren Augen als unanständig und gesellschaftlich nicht mehr vertretbar gilt. Bitte mehr von dieser Art Menschen, die den Mut zur Wahrheit besitzen.

Deutschland wird immer seltsamer: Wirtschaftsflüchtlinge die vergewaltigen, stehlen, prügeln, mit Gewalt Grenzen missachten usw. werden von Politik und Presse gedeckt, die Einwohner Deutschlands, die gegen diese Flüchtlingspolitik und den Folgen sind, stellt man an den Pranger. Diese Gutmenschen werden ihre Güte spätestens dann verlieren, wenn sie durch Ansteckung erkranken an Krankheiten, die es hier so nicht mehr gibt.

U.a. ist auch die Bild Zeitung empört

Quelle: https://www.netzplanet.net/gutmenschen-empoert-aerztin-warnt-vor-fluechtlingen-und-krankheiten/

Gruß an die Aufrichtigen

TA KI

Tuberkulose im Dresdner Sozialamt!


sozialamtdresden-ded4c817

Dresden – Im Dresdner Sozialamt sind zwei Mitarbeiterinnen an Tuberkulose (TBC) erkrankt. Das berichtet der Sender Radio Dresden

Eine Stadtsprecherin bestätigte die Vorfälle. Ursache ist offenbar der mangelhafte Gesundheitscheck von Asylbewerbern. Diese werden oft ohne vorherige Untersuchung von der Landesdirektion Sachsen der Stadt Dresden zugewiesen.

So sind mindestens zwei Fälle bekannt, in denen Asylbwerber mit offener TBC zum Jugendamt kamen. Der erste stammt aus dem Jahr 2013, der zweite ereignete sich erst vor wenigen Wochen.

Darüber hinaus soll auch auf dem Jugendamt ein erkrankter Flüchtling gewesen sein. Über Ansteckungen dort liegen aber keine Erkenntnisse vor. 

Quelle: https://mopo24.de/#!nachrichten/zwei-faelle-tbc-im-dresdner-sozialamt-25176

Gruß an die Unbelehrbaren- seit Monaten machen wir auf diese Thematik aufmerksam- TBC, Lepra, Ruhr, Cholera, Krätze, Syphillis, Pest, die Immigranten sind Biowaffen auf 2 Beinen…

TA KI

Rotes Kreuz ruft Bürger zur Unterstützung auf


Das Bayerische Rote Kreuz ist in der Flüchtlingskrise am Ende seiner Kräfte. Die Ressourcen der ehrenamtlichen Helfer sind aufgebraucht. In Straubing haben Vizepräsidentin Brigitte Meyer und Landesgeschäftsführer Leonhard Stärk Nicht-Mitglieder dazu aufgerufen, sich zu engagieren.

Zur Unterstützung aufgerufen seien explizit Menschen, die bislang keiner Hilfsorganisation angehören und auch kein Mitglied werden wollen. Für sogenannte ungebundene Helfer fänden sich derzeit unabhängig von beruflichen Qualifikationen oder Sprachkenntnissen überall Einsatzbereiche, sagte Stärk. Alleine könne das Bayerische Rote Kreuz (BRK) die Situation nicht mehr bewältigen.

Ein Brennpunkt ist der sogenannte Warteraum für gerade angekommene Flüchtlinge auf dem Gelände der Gäubodenkaserne in Feldkirchen bei Straubing (Lkr. Straubing-Bogen). Dort benötige man dringend Unterstützung von ungebundenen Helfern, so der Geschäftsführer des BRK-Kreisverbands Straubing-Bogen, Jürgen Zosel. Helfer können sich über die Mailadresse engagement@kvstraubing.brk.de direkt an die örtlichen Koordinatoren wenden.

Plan: Zeltlager für 5.000 Menschen

Wenn in der kommenden Woche eine zweiter Warteraum auf dem Erdinger Fliegerhorst in Betrieb gehe, müsse man in Erding ähnliche Adressen und Koordinationsstrukturen einrichten, sagte Leonhard Stärk. Auch dort würden dann ungebundene Helfer gebraucht

Der Warteraum in Feldkirchen wird vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) betrieben. Das Rote Kreuz kümmert sich um die Betreuung der Menschen vor Ort. Auf dem Gelände sind seit Ende September Flüchtlinge jeweils für wenige Tage in Zelten untergebracht, bevor sie auf andere Bundesländer weiterverteilt werden. Langfristig soll das Zeltlager Platz für bis zu 5.000 Menschen bieten.

Laut BRK ist das Lager derzeit im Schnitt mit rund 1.000 Flüchtlingen pro Nacht belegt. Winterfest seien bislang nur rund 250 der momentan etwa 2.000 belegbaren Plätze, so BRK-Landesgeschäftsführer Stärk. Sollte das BAMF nicht für ausreichend winterfeste Plätze sorgen, drohte er Konsequenzen an.

„Wir brauchen eine humanitäre Unterbringung. Es wird in Bayern niemand bei Frostgraden in windigen Zelten übernachten müssen. Sobald das passiert, müssen wir ganz klar Alarm schlagen und müssen auch theoretisch sagen, wir ziehen unsere Leute ab. So weit sind wir noch nicht, aber ich appelliere an alle beteiligten Behörden, dass hier mit großem Engagement auch darauf geachtet wird. In Bayern kann nach einer solchen Flucht niemand zu Schaden kommen.“

BRK-Landesgeschäftsführer Leonhard Stärk

Zäsur: Internationale Helfer in Feldkirchen im Einsatz

Die Tatsache, dass im Warteraum in Feldkirchen aufgrund der Personalnot derzeit bereits Helfer des Internationalen Roten Kreuzes im Kriseneinsatz sind, bezeichnete Stärk als Zäsur für das Deutsche Rote Kreuz (DRK): Bislang habe das DRK internationale Hilfe in Krisengebieten – etwa in Haiti – geleistet, jetzt sei man selbst auf diese angewiesen. Laut noch unbestätigten BR-Informationen wird Bundesinnenminister Thomas De Mazière (CDU) den Wartebereich in Feldkirchen am Dienstag (20.10.15) besuchen um sich ein Bild von der Einrichtung zu machen.

Team Bayern hilft bereits mit

Auch Helfer des Team Bayern, einer Kooperation von Bayern3 mit dem Bayerischen Roten Kreuz, sind in der Flüchtlingsarbeit in Feldkirchen engagiert. Darunter ist Stefan Schmidt (30) aus Feldkirchen. Er ist angehender Fahrlehrer und ist jetzt als Versorgungsfahrer für das BRK aktiv.
Hier können sich freiwillige Helfer für das Team Bayern registrieren. Damit erklärt man seine Bereitschaft, in Katastrophen und Notfällen freiwillig und ehrenamtlich zu arbeiten – ob in der Flüchtlingskrise, bei Hochwasser oder Unfällen.

Quelle: http://www.br.de/nachrichten/niederbayern/inhalt/rotes-kreuz-unterstuetzung-buerger-100.html

Gruß an die, die ihre Kräft für das Kommende sammeln!!

TA KI

Wie die Mainstream Medien ihre Redakteure ins Rennen gegen „Aluhüte“ schicken- Ahnungslosigkeit(?) versus Verschwörungstheorie


benjamin stahl

http://www.mainpost.de/autor.=ben/

Wie Verschwörungstheorien das Internet vergiften

Aluminium
Foto: Roland Weihrauch (dpa)
BAYERN

Kontrollieren die Freimaurer im Hintergrund die Regierungen? Oder die Illuminaten? Stecken die USA hinter den Anschlägen vom 11. September? Und hält die Pharmaindustrie Medikamente gegen schwere Krankheiten zurück, um den eigenen Profit zu steigern? Verschwörungstheorien erfreuen sich seit Jahren großer Beliebtheit.

Fragen nach Kontakt zu Außerirdischen, den Kennedy-Mördern oder den Hintergründen des Todes von Prinzessin Diana sind einfach zu spannend, um nicht gestellt zu werden. Doch waren sie lange noch fast ausschließlich Themen auf Klatschseiten, Ufologen-Treffen oder Esoteriker-Kongressen, erreichen moderne Verschwörungstheorien nun ein breiteres Publikum – über das Internet bricht sich der Schwachsinn Bahn.

Immer mehr glauben daran. Und das birgt eine Gefahr. Vertreter solcher Theorien werden in sozialen Netzwerken wie Facebook Aluhut genannt. Der Begriff geht auf die Kurzgeschichte „The Tissue-Culture King“ des englischen Autors Julian Huxley von 1926 zurück. Darin ist von Kappen aus Metallfolie die Rede, die das Gehirn vor telepathischen Einflüssen schützen können.

Die wohl bekannteste Verschwörungstheorie, über die Aluhüte im Netz diskutieren, dreht sich um sogenannte Chemtrails: Demnach handle es sich bei vielen Kondensstreifen am Himmel um Chemikalien, die Flugzeuge im Auftrag von Staaten versprühen, um das Wetter zu beeinflussen oder das Bevölkerungswachstum zu bremsen, indem sie die Zeugungsfähigkeit senken. Klingt bizarr, ist aber lediglich ein harmloses Hirngespinst.

Verschwörung im Mittelalter: die Pest

Doch wie gefährlich Verschwörungstheorien sein können, zeigte sich schon im Mittelalter. Damals erklärte man etwa die Ursache für die Pest, indem man Juden beschuldigte, Brunnen zu vergiften. Der weitere Verlauf der Geschichte ist bekannt. Damals wie heute ist es einfacher, für ein komplexes Problem, das man nicht versteht oder dessen Lösung unbequem erscheint, einen Sündenbock zu haben, den man an den Pranger stellt.

Das taugt, um Teile der Gesellschaft zu spalten. Auch heute haben sich in den Verschwörungstheorien Feindbilder etabliert, die die unbescholtene Bevölkerung angeblich für dumm verkaufen, ausbeuten oder gar vernichten wollen: die USA, die EU, die Bundesregierung, das Finanzsystem, die Medien. Immer häufiger liest man dabei den Aufruf, „wir“ müssen uns endlich gegen „sie“ wehren.

Die Quellen, auf die sich die Aluhüte bei vielen ihrer Theorien beziehen, klingen gut und betonen meist im Untertitel ihre Seriosität. Wenn sie nicht George Orwell zitieren, der in seinem Roman „1984“ den totalen Überwachungsstaat beschreibt, verweisen sie auf „Contra Magazin – unabhängig, unbestechlich, unzensiert“, „Kopp-Verlag – Informationen, die Ihnen die Augen öffnen“, „Compact – Magazin für Souveränität“ oder „Wissensmanufaktur – Institut für Wirtschaftsforschung und Gesellschaftspolitik“.

 

 

Verschwörungs-Theorien heute

Dort liest man dann, dass die Bundesrepublik nicht souverän sei. Oder dass die Medien bewusst und gegen Honorar vieles verschleierten. Etwa das kriegstreiberische Handeln der USA und einer kleinen „Machtelite des internationalen Finanzsystems“, die in Wahrheit auf der ganzen Welt, derzeit vor allem in der Ukraine, für Krisen und Krieg sorgen, um sich zu bereichern. Das erklärte jüngst in einem Video der ehemalige Unternehmer Andreas Popp, heute einer der Köpfe der „Wissensmanufaktur“.

Popp ist einer, der an Chemtrails glaubt und den „Versailler Vertrag“ gerne „Versailler Diktat“ nennt. Letzteres tat er in einem Gespräch mit dem Historiker und Burschenschafter Michael Friedrich Vogt, der 2012 ein „Manifest zur revolutionären Neuordnung“ veröffentlichte. Darin propagiert er die „Abschaffung des Parteienstaates“ und fordert in rechtsideologischer Manier das Ende der „Instrumentalisierung der deutschen Geschichte“.So ist es nicht überraschend, dass Vogts Internet-TV-Kanal „quer-denken.tv“ jüngst half, eine Theorie zu verbreiten, die man nicht mehr als schrullig abtun kann – weil sie brandgefährlich und hetzerisch ist: Die USA bezahlen demnach Schlepper, um Europa mit Flüchtlingen zu überfluten, mit dem Ziel, es wirtschaftlich zu schwächen und so in amerikanischer Abhängigkeit zu halten. Diese Verschwörungstheorie vereint dabei gleich mehrere Feindbilder und bedient links- wie rechtsextreme Ideologien. Schon im Juni titelte auch das „Contra Magazin“: „Flüchtlinge sollen Europa zusammenbrechen lassen“.

Überhaupt . . . , die Flüchtlinge. Unter anderem berichtet „Compact“ – Chefredakteur ist Jürgen Elsässer, der unter anderem Nähe zu Pegida pflegt –, die jüdische Familie Rothschild verdiene am „Millionengeschäft Asyl“ kräftig mit. Um die Dynastie ranken sich zahlreiche Verschwörungstheorien: Die Rothschilds hätten Wahlen und Aktienmärkte manipuliert oder Kriege angezettelt und dirigiert, um daran zu verdienen.

Allem versteckten Antisemitismus zum Trotz sind solche Geschichten ein gefundenes Fressen für Aluhüte, die auch auf einen abenteuerlichen Bericht des Kopp-Verlags, in dem unter anderem Udo Ulfkottes Bestseller „Gekaufte Journalisten“ erschienen ist, anspringen. In dem Text geht es um eine Prophezeiung des bayerischen Hellsehers Alois Irlmaier. Der soll in den 50er Jahren geweissagt haben, dass der Zuzug „fremder Leute“ Vorbote einer Revolution in Deutschland sei, woraufhin Russland Europa angreife.

Es scheint, als könnten solche Quellen jeden Blödsinn veröffentlichen, ohne dass die Aluhüte an deren Glaubwürdigkeit zweifeln. Auch wer hinter den Publikationen steckt, wird nicht hinterfragt. Stattdessen folgt die Schar der Aluhüte einer Handvoll Chefverschwörungstheoretiker wie Schafe ihren Hirten. Endlich einmal Medien, die nichts verschweigen, meinen sie. Dabei würde oftmals ein Blick in die verhassten Mainstream-Medien genügen, um zu erkennen, dass eben nichts verschwiegen wird – was real ist.

Doch wer die Verschwörungstheorien in Frage stellt, bekommt die Schwarmwut der Aluhüte in den Kommentarspalten bei Facebook zu spüren. Wie chemtrail-trunken beschimpfen sie jeden, der ihnen widerspricht. Für die Aluhüte gilt so ausgerechnet ein Zitat des von ihnen gefeierten George Orwell: „Je weiter sich eine Gesellschaft von der Wahrheit entfernt, desto mehr wird sie jene hassen, die sie aussprechen.“

 

Das Netzwerk

 

Jenseits der traditionellen Medien entsteht eine umstrittene Gegenöffentlichkeit nach dem „Querfront“-Konzept: eine Szene aus Rechten und Linken, aber auch Verschwörungstheoretikern. Sie ist gut vernetzt mit Putin-Anhängern, der AfD, Linken, Pegida und Montagsmahnwachen. In einer aktuellen Studie analysiert die Otto-Brenner-Stiftung das Netzwerk. Das Ergebnis:

Inzwischen ist es ihnen gelungen, ein politisch-publizistisches Netzwerk aufzubauen, an deren Spitze der Kopp-Verlag, die Mediengruppe Compact und der Publizist Ken Jebsen stehen, der bis 2011 beim Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) beschäftigt war. Der rbb beendete die Zusammenarbeit, Anlass waren Vorwürfe, Jebsen vertrete antisemitische Positionen und Verschwörungstheorien. Er selbst bestreitet das. Text: ben

Von Benjamin Stahl
.
.
Danke an Traugott Ickeroth
.
Gruß an die, die Chemtrails für Verschwörungstheorien halten und wohlmöglich der Überzeugung sind, daß die BRiD nicht besetztes Gebiet der VSA sind.-
,
Es überrascht uns nicht was der Benjamin hier offenbart, wenn man den Stall betrachtet dem er entspringt :
die Deutsche Welle, bundestag.de und die politische Wochenzeitung „Das Parlament“ . Nichts Anderes soll er zum Besten geben.
Mit Scheuklappen Aluhüte belehren??
Es ist an der Zeit, daß er die Scheuklappen entfernt, sein Horizont würde sich schlagartig erweitern!
TA KI

Darmbakterium wurde zum Pesterreger


Zwei Erbgut-Variationen machten aus einem relativ unschädlichen Keim einen tödlichen

Chicago.  Jährlich erkranken rund 2000 Menschen an der gefürchteten Pest. Und wer nicht rechtzeitig mit dem richtigen Cocktail aus Antibiotika behandelt wird, stirbt auch heute noch an dieser gefährlichen Infektionskrankheit. Der Verursacher ist das Bakterium Yersinia pestis, das 1894 von Alexandre Émile Jean Yersin entdeckt und ursprünglich nach Louis Pasteur Pasteurella pestis benannt wurde. Im Jahre 1967 wurde der Erreger dann Yersin zu Ehren umbenannt. Das Wort „Pest“ leitet sich vom lateinischen Wort pestis für Seuche ab.

Dass tatsächlich die Pest und nicht etwa eine andere Krankheit in den Jahren 1347 bis 1353 in Europa geschätzte 25 Millionen Todesopfer gefordert hat, ist wissenschaftlich erst seit wenigen Jahren belegt. Eine internationale Forschergruppe präsentierte 2011 die Erbgut-Entschlüsselung des damaligen Erregers. Die DNA hatten sie aus den Knochen von Opfern des Schwarzen Todes gewonnen, die auf einem Londoner Friedhof begraben waren.

Die Methoden der modernen Gentechnik ermöglichen auch Aussagen über die Evolution des Erregers, der von Insekten und Nagern übertragen werden kann. Wyndham Lathem und seine Kollegen von der Northwestern University Feinberg School of Medicine in Chicago haben jetzt herausgefunden, dass es nur zwei kleine Änderungen im Erbgut waren, die aus einem relativ harmlosen Darmbakterium den gefährlichen Pesterreger gemacht haben. Das haben sie mithilfe genetischer Analysen und Versuchen an Mäusen herausgefunden. Ihre Studie wurde in der Fachzeitschrift „Nature Communications“ veröffentlicht.

Wie sich Bakterien anpassen

Das Bakterium Yersinia pestis hat sich demnach aus dem Darmbakterium Yersinia pseudotuberculosis entwickelt, das Krankheiten im Verdauungstrakt auslösen kann, ohne einem Säugetier oder dem Menschen wirklich gefährlich zu werden. „Jedoch ist nicht bekannt, wann Yersinia pestis die Fähigkeit erwarb, eine fulminante Lungenentzündung zu verursachen“, schreiben die Wissenschaftler.

Sie gingen von der Beobachtung aus, dass moderne Pesterreger in der Lage sind, das Enzym Pla herzustellen. Einige ältere Stämme, die noch in Wühlmäusen zu finden sind, können dies nicht. Dazu gehört Pestoides F, der bei Mäusen keine Lungenentzündung auslöst. Das Team um Lathem versetzte Pestoides F durch eine genetische Veränderung in die Lage, Pla zu produzieren. Prompt löste der Erreger Lungenentzündungen aus.

Umgekehrt nahmen die Mikrobiologen dem modernen Erreger CO92 die genetische Fähigkeit, Pla zu synthetisieren. CO92-Bakterien konnten sich zwar vermehren, aber in der Regel keine Lungenerkrankung erzeugen. Daraus schließen die Wissenschaftler, dass das Oberflächenprotein Pla die entscheidende Rolle spielt bei der Frage, wie stark sich der Pesterreger in der Lunge vermehrt. Die Möglichkeit, Pla herzustellen, erhielt der Pesterreger durch ein Plasmid, einen ringförmigen Erbgutträger außerhalb der Chromosomen. Lathem und Kollegen vermuten, dass Yersinia pestis das Plasmid durch Genaustausch mit anderen Darmbakterien erworben hat.

Das Gen zur Herstellung von Pla unterscheidet sich bei älteren und jüngeren Stämmen an der Position 259: Die sogenannte I-Variante wurde durch die T-Variante ersetzt. Beide lösen die Lungenentzündung aus, doch nur bei der jüngeren T-Variante greift die Erkrankung auch rasch auf andere Organe wie die Milz über. Die Forscher sehen dies als Beleg dafür an, dass die Mutation von der I- zur T-Variante den Pesterreger befähigte, sich im ganzen Körper zu verbreiten.

Dass Yersinia pestis zunächst fähig war, eine Lungenentzündung auszulösen und erst später durch den Befall von Lymphknoten die Beulenpest, ist eine neue Sicht der Dinge. Bisher war die Wissenschaft von der umgekehrten Reihenfolge ausgegangen. Für die Forscher zeigen die Ergebnisse, dass der Weg zu einem gefährlichen Krankheitserreger manchmal sehr kurz ist: „Diese Forschung hilft uns, besser zu verstehen, wie Bakterien sich an neue Wirtsumgebungen anpassen und Krankheiten auslösen, indem sie nur kleine Stücke von DNA erwerben“, sagt Lathem.

Quelle: http://www.abendblatt.de/ratgeber/wissen/article205432307/Darmbakterium-wurde-zum-Pesterreger.html

Gruß an die Forschungslaboratorien

TA KI

Chemische Kampfstoffe


chemische kampfstoffegiftstoffegiftstoffe2chemische kampfstoffe nervengifte

Haber, Fritz

Fritz_Haber(1868–1934), Prof. für Chemie, Karlsruhe u. KWI Berlin. Arbeitsgebiete: Chem. Vorgänge in Flammen, elektrolyt. Red. von Nitrobenzol, Glaselektrode, Gasreaktionen, Gasgleichgew., Autoxid., Synth. von Stickstoffoxiden im elektr. Lichtbogen, Entwicklung der Ammoniak-Synth. (Haber-Bosch-Verfahren; hierfür 1918 Nobelpreis für Chemie). Die BASF führte unter der Leitung von von Bruck u. Mittasch die großtechn. Produktion von Ammoniak durch; ab 1913 diente es als Ausgangsstoff für Sprengstoffe. 1914 regte H. die Verw. von Chlor als chem. Kampfmittel an; er war auch verantwortlich für die Einführung der Grünkreuz-(Phosgen-) u. Blaukreuzgeschosse (Chlor-Arsen-Kampfstoffe). Obwohl er auf die Liste der auszuliefernden Kriegsverbrecher gesetzt worden war, wurde ihm 1919 nachträglich der Chemienobelpreis von 1918 verliehen. «Synthese von Ammoniak aus seinen Elementen»

Die Ereignisse des 11. September 2001 stellen unser Selbstverständnis in Frage. Ging man vorher davon aus, dass Selbstmordattentäter nur im Nahen Osten auftreten und sich aus palästinensischen Flüchtlingslagern rekrutieren, scheint es nunmehr gewiss, dass auch andere Personenkreise Angriffe auf verschiedenste Ziele der westlichen Welt verüben. Es ist damit wieder aktuell, Horrorszenarien durchzuspielen, in denen todeswillige Terroristen Kampfstoffe herstellen, um sie als Waffe einzusetzen. Während die Medien über biologische Waffen und ihre Gefahren ausführlich berichten, scheinen die mindestens ebenso gefährlichen chemischen Kampfstoffe kaum ein Thema zu sein.

 Was macht eine Substanz zu einem chemischen Kampfstoff?

Es gibt Tausende giftiger Substanzen, aber nur wenige scheinen für die chemische Kriegsführung geeignet zu sein. Im letzten Jahrhundert wurden ca. 70 verschiedene Chemikalien als chemische Kampfstoffe eingesetzt oder zumindest zu diesem Zweck gelagert. Heute sind von diesen nur noch einige wenige von Interesse, da an einen chemischen Kampfstoff verschiedenste Forderungen (Tabelle 1) gestellt werden. Einige der wichtigsten bekannten chemischen Kampfstoffe sind im Infokasten auf S. 153 zusammengefasst.

was ist ein chemischer Kampfstoff

Warum streben Staaten nach chemischen Kampfstoffen?

Chemische Kampfstoffe sind einfach und preiswert herzustellen. Ihre Wirkung ist oftmals enorm: Bereits der Einsatz kleiner Mengen kann ausreichen, um eine große Anzahl möglicher Gegner kampfunfähig zu machen. Für Entwicklungsländer ist oftmals gerade das mit dem Besitz der Stoffe verbundene politische Prestige wichtig: Als Besitzer von Massenvernichtungswaffen sitzt man mit den „Großen“ an einem Tisch. Das von Nuklearmächten angeführte Abschreckungspotential ihrer Atomwaffen gilt im übertragenen Sinne auch für das im regionalen Bereich operierende
Entwicklungsland. Vor allem der Erfolg des anfangs schwächeren Agressors Irak im Golfkrieg I gegen den weitaus größeren Iran durch den Einsatz von chemischen Kampfstoffen, bestärkte in den 80er Jahren viele Staaten, selbst C-Waffen-Kontingente aufzubauen.

Geschichtliche Entwicklung

Bereits im Altertum sollen die Spartaner eine Mischung aus Pech und Schwefel verbrannt und mit dieser giftigen Wolke die Athener aus einer belagerten Stadt vertrieben haben [1]. Während des Mittelalters beschränkte sich der Einsatz auf das Vergiften von Wasserquellen durch Versenken von Tierkadavern in Brunnen oder das Katapultieren Pesttoter in belagerte Städte. Durch diese Praxis soll die große Pestepidemie in Europa ausgelöst worden sein, der im 14. Jahrhundert 25 Millionen Menschen zum Opfer gefallen sein sollen [2].

Haager Ordnung verhindert chemische Kriegsführung nicht

Zu Beginn der Industrialisierung im ausgehenden 19. Jahrhundert einigten sich die Staaten in der Haager Landkriegsordnung von 1899, auf den Einsatz erstickender oder giftiger Gase zu verzichten, sofern ihre Wirkung im Missverhältnis zum militärischen Erfolg steht [3]. Damals beschäftigten
sich vorrangig die Industrienationen der nördlichen Hemisphäre – also Europa, Nordamerika und Japan – mit chemischen Kampfstoffen.
Zu Beginn des 1. Weltkriegs erreichte das Deutsche Kaiserreich mit schnell vorgetragenen Angriffen beachtliche Anfangserfolge, die aber nicht von Dauer waren und in einen zermürbenden Stellungskrieg übergingen. Sowohl Deutschland als auch die Alliierten verfügten über vergleichbare
Waffenarsenale, Soldaten und Taktik. Aufgrund mangelnder Rohstoffquellen zeichnete sich in Deutschland eine Munitionskrise ab. Um durch schnelle Erfolge doch noch ein baldiges Ende des Krieges herbeizuführen, hatte die deutsche Armeeführung ein offenes Ohr für alle Vorschläge,
die das versprachen. Man sah den Gebrauch chemischer Reiz- und Kampfstoffe sowohl auf deutscher als auch alliierter Seite durchaus als ein legitimes Mittel der Kriegführung an, da der mögliche militärische Erfolg, aber auch die Art, wie der Kampfstoff ausgebracht wurde, kein
Verstoß gegen die Haager Landkriegsordnung war [3].

Chlor und Gelbkreuz

Am Morgen des 22. April 1915 setzten deutsche Truppen in der Nähe der belgischen Ortschaft Ypern unter wissenschaftlicher Überwachung von Professor Fritz Haber 160 t Chlorgas frei [4]. Das tragische Ergebnis waren 5.000 Tote, 10.000 Verletzte. Es war der erste Großeinsatz eines
Massenvernichtungsmittels und damit die wenig rühmliche Geburtsstunde der modernen chemischen Kriegsführung.
Aus 6000 Stahlzylindern wurde Chlorgas abgeblasen und wehte auf die französischen Stellungen zu. Dadurch entstand ein sechs Kilometer breites Loch in der Westfront. Der Vorwurf, gegen das Haager Abkommen von 1899 verstoßen zu haben, das verbietet, Geschosse zu verwenden, deren
Zweck es ist, erstickende oder giftige Gase zu verbreiten, wurde mit dem Hinweis, kein Geschoss verwandt zu haben, verworfen. Die in Stellung liegenden Franzosen waren zwar vom belgischen Generalstab auf die Möglichkeit eines deutschen Gasangriffs hingewiesen worden, hatten die Warnungen aber nicht beachtet. Von dem Ergebnis selbst überrascht, verpasste die Deutsche Armeeführung die Chance, den Stellungskrieg durch einen massiven Angriff zu beenden [5]. Erst fünf Monate später, am 25. September, fand der Vergeltungsschlag der Briten mit 150 t Chlorgas statt [3].
Aufgrund der weit entwickelten chemischen Industrie im Kaiserreich war Deutschland auch in den folgenden Kriegsjahren zu ausgedehnter chemischer Kriegführung befähigt. Die neue Waffe wurde auch an der Ostfront gegen Russland eingesetzt. Russland allein hat in etwa genauso
viele Verluste durch Gasangriffe hinnehmen müssen, wie alle anderen kriegführenden Parteien zusammen. Die Zahlen schwanken je nach Quelle, die zugrunde gelegt wird. Insgesamt gab es über 1.000.000 Gasvergiftete, von denen Rußland fast 500.000 zu beklagen hatte und fast 80.000 Gastote,
von denen 56.000 auf Russland entfielen [3]. Im Verlauf des Krieges erfolgte ein intensiver Einsatz immer neuer chemischer Kampfstoffe sowohl von deutscher als auch alliierter Seite [6].
Am 12. Juli 1917 führten deutsche Truppen bei Ypern die letzte neue Kampfgasart des 1. Weltkriegs ein: Gelbkreuz (D: S-Lost; GB: Senfgas; F: Yperite). S-Lost wurde nicht nur eingesetzt, um Soldaten und ihre Ausrüstung zu vergiften, sondern vorzugsweise als Geländekampfstoff. Die
Tröpfchen hafteten überall und vergifteten aufgrund des niedrigen Dampfdrucks oft tagelang ganze Geländeabschnitte. Bei S-Lost handelt es sich um eine Verbindung, die schon 1822 synthetisiert, dessen schädliche Wirkung aber erst 1860 entdeckt wurde. Es gibt eine ganze Reihe Schwefelloste
mit unterschiedlicher chemischer Struktur. Die bekannteste ist 2,2‘ Dichlordiethylsulfid. Allen gemein ist, dass sie das Grundgerüst Cl-CH2-CH2-S- enthalten [7]. S-Lost ist sehr leicht herzustellen. In großtechnischen Verfahren, die auf der direkten Synthese von Ethen und Schwefelchloriden
basieren [8], ist eine Ausbeute von 95% möglich. Aufgrund von Unreinheiten riecht S-Lost nach Senf, weshalb es von den Briten den Trivialnamen Mustard Gas (Senfgas) erhielt. Es ist bei Raumtemperatur flüssig, sehr stabil und damit lange haltbar. Durch Polymerzugabe kann es viskoser
gemacht werden und wird dann als Zählost bezeichnet. Mit Bleichmitteln und Chloraminen zersetzt sich S-Lost in ungiftige Abbauprodukte [7]. Loste werden zu den Hautkampfstoffen gezählt. Ihre Wirkung setzt verzögert ein. Erste Symptome zeigen sich erst nach 2-24 h. Sie verursachen Wunden, die wie Brandwunden aussehen und führen zu starker Blasenbildung (Abbildung 1). Da sie aber nicht nur auf der Haut, sondern auch an Augen, in den Atemwegen und inneren Organen zu schweren Schädigungen führen, ist ein Schutz des gesamten Körpers notwendig. Die betroffenen Soldaten im 1. Weltkrieg litten noch 30-40 Jahre später an den Folgen [4].

versch. forderungen an Kampfstoffe

Chemische und politische Bemühungen

Nach Ende des 1. Weltkriegs drehte sich die Rüstungsspirale unaufhörlich weiter. International setzte eine intensive Suche nach dem optimalen chemischen Kampfstoff ein. Dabei war nicht nur die Toxizität ausschlaggebend, sondern auch ökonomische Gesichtspunkte wie Verfügbarkeit der
erforderlichen Ausgangssubstanzen, geeignete Anlagen für ein Scaling-up, ein etabliertes Herstellungsverfahren und eine ausreichende Anzahl an Arbeitskräften. Allein in Deutschland wurden tausende Verbindungen auf ihre mögliche Eignung als Kampfstoff untersucht und das, obwohl es der Vertrag von Versailles den Deutschen verbot, an chemischen Waffen zu forschen. Trotzdem, Deutschland führte in Russland praktische Tests mit den chemischen Kampfstoffen des 1. Weltkriegs durch, bevor Mitte der dreißiger Jahre in Deutschland selbst Geländeversuche unternommen wurden (Truppenübungsplatz Munsterlager). Zeitgleich zu der weltweiten Entwicklung verschiedener chemischer Kampfstoffe wurden die politischen
Bemühungen zum Verbot dieser Waffen vorangetrieben. Dies führte zur Genfer Konvention vom 17. Juni 1925, die den Gebrauch von giftigen oder anderen Gasen im Krieg, aber auch die bakteriologische Kriegsführung verbot. Die Konvention trat am 8. Februar 1928 in Kraft. Damit wurde zwar der Gebrauch, nicht aber Besitz, Lagerung, Entwicklung und Produktion chemischer Waffen berücksichtigt. Die Konvention wurde von 38 Nationen darunter Großbritannien, Frankreich, Deutschland, USA und Russland unterzeichnet.

herstellung des nervenkapfstoffes tarbun

Phosphorsäureester

1934 bekam Dr. Gerhard Schrader, Chemiker bei den IG Farben, den Auftrag, ein wirksames Insektizid zu entwickeln. 1936 entdeckte er die
Giftigkeit von Dimethylaminocyanphosphorsäureethylester, einer Verbindung, der später der Name Tabun gegeben wurde. Aufgrund damaliger Bestimmungen musste Schraders Entdeckung gemeldet werden. Der militärische Nutzen wurde erkannt und in Dyhernfurt an der Oder eine Fabrik gebaut, die von 1942 bis zum Kriegsende 12000 Tonnen Tabun unter dem Decknamen Trilon 83 herstellte. Im Laufe seiner Arbeiten synthetisierten Schrader und seine Mitarbeiter mehr als 2000 Organophosphate, viele davon ungiftig oder zumindest militärisch unbrauchbar, darunter aber auch 1938 Sarin (Trilon 46) und 1944 Soman. Ebenfalls 1944 synthetisierte die Gruppe um Schrader auch Insektizide wie das berühmtberüchtigte Parathion, besser bekannt als E 605 und Paraoxon, E 600. Bereits 1940 gelang die Synthese von Dimefox, auch Pestox oder CR 409 genannt.
Die genannten Kampfstoffe werden als Nervenkampfstoffe der G-Reihe bezeichnet, auf deren Wirkung später eingegangen wird. Während des 2. Weltkriegs blieb trotz beachtlicher Vorräte der erwartete Großeinsatz von chemischen Kampfstoffen durch die kriegführenden Parteien aus.
Ob die abschreckende Wirkung der gegnerischen C-Waffen oder die Erinnerungen an die Einsätze im 1. Weltkrieg ausschlaggebend waren, bleibt dahingestellt. Um Nervenkampfstoff herzustellen, reichen Kenntnisse der organischen Chemie, wie sie ein Student im 5. bzw. 6. Fachsemester Chemie erworben hat. Nach Schrader [9] erfolgt die Darstellung des Tabuns (Dimethylamino-ethoxyphosphorylcyanid) aus Dimethylamin, das mit Phosphoroxychlorid zum Dimethylaminophosphoryldichlorid umgesetzt wird. Aus Dimethylaminophosphoryldichlorid bildet sich unter geeigneten Bedingungen mit Natriumcyanid und Ethanol das Tabun (Abbildung 2). Der apparative Aufwand, um Tabun im Labormaßstab herzustellen, ist
gering: Es werden ein 1 l Zweihalskolben, ein Tropftrichter, ein temperierbarer Magnetrührer und eine Vakuumdestillationsanlage (Wasserstrahlvakuum) benötigt. Bei einem 0,5 molaren Ansatz erhält man 59,5 g Tabun (= 0,36 mol) [7]. Die Herstellungsmethoden können in der Literatur nachgelesen werden [10, 11]. Ab 1945 begann man, die Wirkmechanismen der Nervenkampfstoffe zu erforschen, was nicht nur ein besseres
Verständnis zum Ergebnis hatte, sondern 1957 auch zur Entdeckung einer zehnmal giftigeren Verbindung als Sarin führte: dem Methylphosphonsäure-O-ethyl-(diisopropylaminoethyl-) thiolester oder kurz VX [13]. Die Produktion von VX begann 1961 – die Struktur wurde allerdings erst 1972 veröffentlicht [7]. 1987 begannen die USA die als Binärkampfstoff, bei dem sich zwei Komponenten erst nach dem Abschuss mischen und vorher relativ ungefährlich sind [14].

S-Lostvergiftung

Die Bedeutung chemischer Kampfstoffe nimmt ab

Strategisch betrachtet spielten chemische Kampfstoffe nicht mehr die Rolle, die sie bis Ende des 2. Weltkriegs innehatten. Mit der Entwicklung von Atom- und Wasserstoffbomben, die auf neuen Trägersystemen bis in das Territorium eines möglichen Gegners gebracht werden könnten, sind
alle Atommächte in der Lage, jede Art von Aggression zu beantworten. Ab 1968 versuchte man in Genf, ein internationales Abrüstungsabkommen zu verabschieden, was allerdings auf den Widerstand beider Supermächte stieß. Die USA hat erst 1972 die Genfer Konvention von 1925 ratifiziert, und für die Sowjetunion waren chemische Kampfstoffe in den 60er und 70er Jahren ein Mittel operativer Kriegsführung. Da die militärischen Führungskader der sowjetischen Satellitenstaaten und Verbündeten in der Sowjetunion ausgebildet wurden, setzte sich diese Militärdoktrin auch dort durch. Der massive Einsatz von chemischen Kampfstoffen durch den Irak im Golfkrieg I (1980–1988) mag hier als Beweis dienen.
Tausende iranischer Soldaten und irakische Kurden starben an Kampfstoffvergiftungen durch den Einsatz von Losten und Nervenkampfstoffen. Zehntausende Soldaten wurden verletzt, was dazu führte, dass alle medizinischen Einrichtungen überlastet waren und sich der Erstversorgung
eine lange und aufwendige Rekonvaleszenz anschloss, wodurch diese Soldaten auf Dauer nicht mehr eingesetzt werden konnten. Als psychologisches Ergebnis weigerten sich iranische Soldaten, gegen den Irak zu kämpfen. Aufgrund der Erfahrungen des Krieges plante der Iran offiziell, B- und C-Kampfstoffe zumindest als Defensivmittel zu entwickelt[15]. Unter dem Eindruck irakischer Erfolge durch den Einsatz von Chemischen Waffen gegen den militärisch und wirtschaftlich weitaus stärkeren Iran, versuchten zahlreiche Staaten der Dritten Welt in den 80er Jahren in den Besitz von Massenvernichtungswaffen und deren Trägersystemen zu gelangen, um ihre regionalen Machtansprüche durchzusetzen [16]. Diesen Schwellenländern fehlt das notwendige Wissen, aber auch die Technologie, um eigene Massenvernichtungswaffen zu produzieren. Durch die Ausbildung eigener Wissenschaftler und Techniker in Europa oder den USA, aber auch die Abwerbung von Fachleuten der ehemaligen UdSSR, wurde versucht, das notwendige Knowhow ins Land zu holen. Die für diese Art von Waffen benötigte Hochtechnologie muss in den Industrieländern beschafft werden. Dazu bedient man sich alter Kontakte, geheimdienstlicher Tätigkeit und dem Einsatz von Schein- und Tarnfirmen bzw. –personen. Als Beispiel sei hier die in den 80er Jahren erfolgte Lieferung deutscher Technologie nach Libyen genannt, um in Rabta eine Giftgasfabrik aufzubauen [16]. Aus Sorge, die Weiterverbreitung von Massenvernichtungswaffen könnte noch größere Ausmaße annehmen, trafen 1985 Vertreter von 15 westlichen Staaten in der australischen Botschaft in Brüssel zusammen, um ihre jeweiligen nationalen Exportkontrollmaßnahmen aufeinander abzustimmen. Diese „Australien-Gruppe“ einigte sich auf die Grundzüge eines international abgestimmten Exportkontrollregimes für chemische Substanzen, die von besonderer Bedeutung für den Bau chemischer Waffen sind. Seit dem Zerfall des Ostblocks und Ende des Kalten Krieges hat sich die sicherheitspolitische Lage global geändert. Die Angaben zur Anzahl der Staaten, die heutzutage chemische Kampfstoffe besitzen sollen, variiert von 24 – 30, je nachdem, welche Quellen zugrunde gelegt werden [17]. Das schließt Staaten wie die USA, Russland und China natürlich ein. Ebenso gehören dazu Irak, Iran, Nord-Korea, Libyen, Syrien, Pakistan, Indien und Israel. Alle genannten Staaten besitzen oder besaßen sowohl atomare, biologische als auch chemische Waffen oder unterhalten zumindest Forschungsvorhaben, die auf den Besitz abzielen. Da die meisten Informationen auf Geheimdienstangaben beruhen, sind sie nur schwer zu verifizieren. Wie die UNSCOM-Inspektoren nach Ende des Golfkriegs II, 1991, feststellten, verfügte der Irak zur Zeit des Golfkriegs II sowohl über die Trägersysteme (modifizierte SCUD-Raketen), als auch über ausreichende Mengen einsetzbarer chemischer und biologischer Kampfstoffe [18]. Zwar wurde Israel mit konventionell bestückten SCUDRaketen beschossen, und in Israel herrschte die Angst eines Angriffs mit B- oder C- Kampfstoffen, dennoch vermied Saddam Hussein den Einsatz. Dieser Verzicht wird als Beispiel einer funktionierenden Abschreckung seitens Israels und der USA gewertet, die im Fall eines ABC-Angriffs mit Sicherheit ebenso geantwortet hätten [16].

wirkmechanismen der kampfstoffe

Die Konvention zum Verbot chemischer Waffen

Die Bilder vergifteter Kurden 1988 im Nordirak und der Zerfall der Sowjetunion ebneten den Weg für die Konvention zum Verbot der Entwicklung, Produktion, Lagerung und Gebrauch chemischer Waffen und ihrer Vernichtung (kurz: CWÜ), die am 13. Januar 1993 beschlossen wurde. Sie wurde von 160 Staaten unterzeichnet und ist seit dem 29. April 1997 völkerrechtlich verbindlich [19]. Bis 31.Dezember 2001 sind 147 Staaten durch Ratifizierung Mitglied des CWÜ geworden, darunter alle europäischen und NATOStaaten. Jeder Unterzeichnerstaat verpflichtet sich, unter
keinen Umständen chemische Waffen zu nutzen, entwickeln, produzieren oder auf andere Art zu beschaffen, sie zu lagern oder chemische Waffen zurückzubehalten oder sie direkt oder indirekt anderen zu übereignen. Außerdem verpflichtet sich jeder Unterzeichner, seine chemischen Waffen bis zum Jahr 2007 zu vernichten. Um die Ziele der CWÜ sicherzustellen, wurde in Den Haag, Niederlande, die OPCW (Organisation for the Prohibition
of Chemical Weapons) ins Leben gerufen. Sie hat unter anderem die Aufgabe, internationale Verifikationsmaßnahmen zu überwachen und bietet ein Forum, auf dem sich die Unterzeichnerstaaten konsultieren und austauschen können. Das CWÜ verlangt von den Unterzeichnern, dass sie alle Aktivitäten offenlegen, die chemische Waffen betreffen, genauso wie die relevanten Teile der chemischen Industrie, einschließlich der betroffenen Chemikalien. In Deutschland ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), das dem Auswärtigen Amt untersteht, zuständig für die Erhebung und Verarbeitung von Meldedaten des CWÜ sowie für die Erteilung von Genehmigungen. Darüber hinaus stellt das BAFA im Rahmen der
CWÜ-Industrieinspektionen die nationale Begleitgruppe und trifft die organisatorischen Vorkehrungen für den Ablauf dieser Inspektionen. Auf der Homepage unter http://www.bafa.de/ausf/publikat/cwue/chemlist.htm sind die vom CWÜ gelisteten Chemikalien nachzulesen. Zu diesen
Chemikalien gehören Verbindungen, die bereits als Kampfstoffe bekannt sind oder eingesetzt wurden, als auch ihre Ausgangssubstanzen. Unter den Ausgangsstoffen findet man dort beispielsweise so gängige Substanzen wie Phosphortrichlorid, Phosphorpentachlorid, Thionylchlorid oder Triethanolamin, die wichtige Reagentien bzw. Zwischenprodukte chemischer Umsetzungen auch im industriellen Maßstab sind. Die Angaben über chemische Waffen und die betroffene chemische Industrie werden durch Vor-Ort-Inspektionen bestätigt. Die Inspektoren haben das Recht und die Pflicht, Art und Menge der Chemikalien möglichst vor Ort zu bestimmen. Das gilt sowohl für Typ und Menge der Munition als auch für die dazugehörige Ausrüstung. Wenn notwendig, können Proben auch in geeignete Laboratorien versandt werden. Der Generaldirektor des OPCW hat dazu elf Referenzlaboratorien bestimmt: je eines in China, Deutschland, Finnland, Frankreich, Niederlande, Polen, Südkorea, Schweden, Schweiz, Tschechien und den USA. Durch das CWÜ scheint die Gefahr vorerst gebannt zu sein, dass unerkannt große Mengen chemischer Kampfstoffe hergestellt und gelagert werden können, ohne dass die internationale Staatengemeinschaft dies erfährt und geeignete Maßnahmen ergreifen kann. Allerdings verschiebt sich das Bedrohungsszenario von der zwischenstaatlichen auf die terroristische Ebene. Irak, Iran, Nord-Korea, Libyen und Syrien gehören zu den Staaten, die den internationalen Terrorismus offenbar durch Geld, Ausbildung, Trainingsmöglichkeiten, Auffanglager und Ausrüstung aktiv unterstützen. Außer dem Iran hat keines dieser 5 Länder das CWÜ ratifiziert noch unterzeichnet [20, 21]. Allerdings gibt es keine Erkenntnisse darüber, inwieweit diese Staaten Terroristen Massenvernichtungswaffen zur Verfügung gestellt haben. Ein Grund für das Zögern mag die Angst vor internationalen Repressalien sein, die diese Staaten dann zu fürchten hätten. Bei einem terroristischen Angriff mit Massenvernichtungswaffen, die von einem der Unterstützerländer gestellt würden, ließe sich die Herkunft eingesetzter ABC-Kampfstoffe ermitteln. Aufgrund der nachfolgenden internationalen Ächtung und daraus resultierender Repressalien ist eine offene Unterstützung undenkbar. 1995 zeigte sich erstmals konkret der C-Waffen-Terror aus einer anderen Richtung ab. Am 20. März bestiegen fünf Mitglieder der Sekte Aum Shinrikyo („Höchste Wahrheit“) zwischen sieben und acht Uhr morgens fünf Züge von drei U-Bahn-Linien, die sich unter dem Regierungsviertel Tokios kreuzen. Bevor die Aum-Attentäter in der U-Bahn-Station ausstiegen, stachen sie mit präparierten Schirmspitzen Löcher in mitgeführte luftdicht verschweißte Päckchen. Der Zug fuhr ab, und in den Waggons entströmte das tödliche Nervengas Sarin. Bereits fünf Jahre vor dem Giftgasanschlag hatte die Aum-Sekte begonnen, biologische Waffen zu produzieren. In einem Labor ihrer Tokioter Zentrale züchteten die Mitglieder Anthrax-Sporen. Allerdings scheiterte der Versuch, andere damit zu infizieren. Daraufhin setzte Guru Asahara den 20. März als Datum für den Terrorangriff im U-Bahn-Netz von Tokio fest. An jenem Morgen starben 12 Menschen an dem Nervengas, rund 5000 wurden verletzt – wäre das Sarin nicht unrein und somit relativ ineffizient gewesen, hätte die Zahl der Opfer um ein Vielfaches höher gelegen [22].

letale dosen des nerven KS

Nachweis und Schutz vor Chemiewaffen

90.000 Tonnen Chemiewaffen wurden der OPCW pflichtgemäß gemeldet [23]. Vertragsgemäß müssen sie bis 2007 vernichtet sein. Inwieweit das erreicht wird, bleibt dahingestellt. Allerdings ist es ohne weiteres möglich, chemische Kampfstoffe neu zu produzieren. Solange sie eine Bedrohung
darstellen, müssen ausreichende Schutzmaßnahmen und möglichst empfindliche Nachweise verfügbar sein.

Aus militärischer Sicht werden Aufklärungsergebnisse aus verschiedenen Gründen benötigt: um zu alarmieren, um kontaminationsfreie Räume zu bestimmen, um Kampfstoff nachzuweisen und zu identifizieren, um die Ausdehnung einer Kontamination festzustellen.
Es gibt speziell behandeltes Papier, üblicherweise aus zwei Farbstoffen und einem Indikator bestehend, das sich beim Vorhandensein bestimmter Kampfstoffarten (Nervenkampfstoff, Hautkampfstoff) verfärbt und auf die Gefahr hinweist. Außerdem werden empfindliche Nachweisröhrchen
angeboten, die den eingesetzten Kampfstoff durch Farbreaktionen spezifisch nachweisen. Dabei wird die Umgebungsluft mit einer Handpumpe angesaugt [24]. Um kontaminierte Räume einzugrenzen, können Computer anhand aktueller Wetterdaten die Ausdehnung und Dauer einer Vergiftung bestimmen. Um die Daten zu verifizieren, ist es notwendig, den betroffenen Raum zu überwachen und das tatsächliche Ausmaß festzustellen.
In der Bundeswehr ist mit dem Spürpanzer FUCHS (Abbildung 4) ein System eingeführt, das all diese Eigenschaften in sich vereinigt. Es ist in der Lage, zu alarmieren, Kampfstoffe  schnell und empfindlich über eine GC-MS-Kopplung festzustellen, die Ausdehnung aufgrund eigener Wetterdaten
zu berechnen und Informationen über Datenfunk abzurufen bzw. weiterzuleiten. Bei einer Spürgeschwindigkeit von 30 km/h kann innerhalb kurzer Zeit ein beträchtlicher Raum überwacht werden, so dass Schutzmaßnahmen zum spätest möglichen Zeitpunkt eingeführt und zum frühest möglichen
Zeitpunkt wieder aufgehoben werden können [25]. Nachteil dieses Systems ist, dass immer noch in den vergifteten Bereich gefahren werden muss; zukünftige Systeme werden, im Idealfall luft- oder satellitengestützt, aus der Entfernung Kampfstoffart, -zusammensetzung und -konzentration
bestimmen.
Die im zivilen und militärischen ABC-Schutz benutzten Masken bieten einen wirkungsvollen Schutz gegen Vergiftungen der Atemwege. Um eine Gefährdung durch Haut oder Nervenkampfstoff auszuschließen, müsste aber ein hermetisch abriegelnder Schutzanzug getragen werden oder die Personen sich in einem schutzbelüftetem Sammelraum befinden. Sollte sich jemand vergiftet haben, ist es absolut vorrangig, dass betroffene Körperteile schnell (innerhalb 1 Minute) gereinigt werden, da der Kampfstoff sonst in den Körper eingedrungen ist. Dabei ist es nahezu unerheblich, wie die Entgiftung (Dekontamination) stattfindet, ob mit Talkum, Mehl, Kernseife und Wasser oder speziellen Entgiftungsmitteln (z.B. Natriumphenolat in alkoholischer Lösung). Soldaten vieler Armeen haben in ihrer Ausrüstung ein Entgiftungsmittel, dass aus Magnesiumchlorid, Hypochlorit und Talkum besteht. Um Kampfstoff zu zersetzen, der schon über die Haut eingedrungen ist, werden Mittel eingesetzt, die als Creme oder Lotion in die Haut eindringen (Kalium-2,3-Butadionmonoximat in Polyethylenglycol) [26]. Ist die Bekleidung betroffen, muss sie mit größter Vorsicht und Sorgfalt vom Körper entfernt werden und entweder dekontaminiert oder entsorgt werden.

formeln einiger chemischer Kampfstoffespürpanzer fuchs

Abschließende Betrachtung

Der massive Einsatz chemischer Kampfstoffe im 1. Weltkrieg hat bis zum Ende des 20. Jahrhundert einen tiefen Eindruck bei Politikern und in der Bevölkerung hinterlassen. Eine Folge war der Schutz und die notwendige Ausbildung der Truppe, um so hohe Verluste wie im 1. Weltkrieg zu verhindern. In fast allen nachfolgenden Konflikten, in denen chemische Kampfstoffe zum Einsatz kamen, richtete sich der Einsatz gegen einen ungeschützten oder unterlegenen Gegner [27]. Ihren Höhepunkt fand diese Strategie im Golfkrieg I, 1980 – 1988, in dem der Irak, von der Weltbevölkerung weitestgehend ignoriert, massiv chemische Kampfstoffe gegen ungeschützte iranische Soldaten und seine eigene kurdische Bevölkerung einsetzte [15]. Mit dem Chemie-Waffen-Übereinkommen (CWÜ) von 1993, dem fast alle Staaten weltweit beigetreten sind, ist das Austragen eines zwischenstaatlichen Konfliktes mit Chemiewaffen eher unwahrscheinlich geworden.
Was bleibt, ist eine entfernte, aber nicht völlig von der Hand zu weisende Sorge, dass wie 1995 kriminelle Gruppen die Wirkung von C-Waffen für ihre eigenen Ziele einsetzen, Angst und Terror in der Zivilbevölkerung zu verbreiten.
Wie sieht es dann mit dem Schutz der Zivilbevölkerung aus? Und welche vorbeugenden Maßnahmen sind notwendig oder übertrieben? Bei einem Test ergab sich, dass alle notwendigen Chemikalien zur Synthese von S-Lost und einem Nervenkampfstoff von großen Chemikalienhändlern völlig unproblematisch bezogen werden konnten. Damit wäre in jedem Labor die Synthese von Nervenkampfstoffen im 1-Kilogramm-Maßstab möglich. Nach dem 11. September hätte so etwas nicht passieren dürfen.

Zusammenfassung

Bereits früh setzten Menschen chemische Substanzen ein, um den Gegner zu schwächen und außer Gefecht zu setzen.
Ein trauriger Höhepunkt war der massive Giftgaseinsatz im 1. Weltkrieg. Der Erfolg, den der Irak in den 80er Jahren durch den Einsatz chemischer Kampfstoffe erzielen konnte, war und ist für einige Schwellenländer Anreiz genug, sich nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion in den Besitz von chemischen Kampfstoffen zu bringen. Ihre Zahl wird in Geheimdienstberichten auf bis zu 30 Staaten geschätzt. Um eine  weitere Verbreitung zu verhindern, ist 1997 ein völkerrechtlich verbindlicher Vertrag in Kraft getreten, der sicherstellen soll, dass chemische Waffen bis 2007 vernichtet werden. Diesen Vertrag haben bereits 147 Staaten ratifiziert – Staaten wie Irak, Syrien und Nord-Korea allerdings nicht. Auch Einzelpersonen ist es möglich, bei ausreichend krimineller Energie, mit chemischen Waffen Terror zu verbreiten. Kontrolle tut Not, Panik sicherlich nicht.
(…)

Literatur

[1] Stöhr, Chemie des Todes, Berlin, 1987.
[2] Durch tartarische Belagerer gegen die Hafenstadt Caffa auf der
Krim im Jahr 1346; aus: SIPRI, Chemical and Biological Warfare
Studies, Bd 18, Stockholm, 1999, S. 13ff.
[3] Martinetz, Der Gaskrieg 1914-1918, Bernard &Graefe, Bonn, 1996.
[4] Harris, Paxman, A Higher Form of Killing. The Secret Story of
Chemical and Biological Warfare, New York, London, 1982.
[5] Vgl. Hanslian, Der deutsche Blasangriff bei Ypern am 22.April 1915,
Gasschutz und Luftschutz 4, 1934, S. 210.
[6] SIPRI, The problem of chemical and biological warfare. A study of
historical, technical, military, legal and policy aspects of CBW and
possible disarmament measures Vol. 1: The rise of CB Weapons,
Stockholm, New York, 1971, S. 30.
[7] Franke, Mitlitärchemie, Bd. 1, Berlin, 1967.
[8] Meyer, V.: Chem. Ber. 1886, 19, 3261.
[9] Deutsches Patent 767.830 Kl. 122, 1939.
[10] Holmstedt, Acta Phisiol.Scand. 1951, 25, Suppl. Nr. 90; Goldwithe,
Saunders, J.Chem.Soc. 1948, 695.
[11] Ausgangsstoffe sind relativ günstig zu kaufen und mit ausreichend
krimineller Energie ist es unproblematisch als Angehöriger einer
Forschungseinrichtung die Ausgangssubstanzen zu bestellen und
sie zumindest im 1-2 kg Maßstab herzustellen! Eine Testbestellung
bei großen Chemikalienhändlern verlief völlig unproblematisch.
[12] Angerer, Chemische Waffen in Deutschland, 1985, Luchterhand,
S. 21ff.
[13] Tammelin, Acta Chem. Scand. 1957, 11, 859, 1340,1738.
[14] Wöhrle & Meissner, Die zunehmende Verbreitung eines
Massenvernichtungsmittels, in: Nachr. aus Chemie, 1989.
[15] Wellmann, Weiterverbreitung chemischer Waffen: zum Beispiel
Irak, Berghof-Stiftung für Konfliktforschung, Berlin, 1991, S. 5ff.;
Newsweek 01.08.1988.
[16] Spiers, Chemical and biological weapons, A study of proliferation,
Houndmills, Macmillan Press, 1994.

17] Burck, International Handbook on Chemical Weapons Proliferation,
NewYork,NY, Greenwood Press, 1991, S. 164ff.
[18] http://www.un.org/Depts/unscom/Chronology/chronologyframe.
htm
[19] Bulletin Nr. 44/1993, Übereinkommen über das Verbot der
Entwicklung, Herstellung, Lagerung und des Einsatzes chemischer
Waffen und über die Vernichtung solcher Waffen, 26.03.1993,
S. 418.
[20] http://www.opcw.org/memsta/namelist.htm
[21] http://www.opcw.org/memsta/ratifyer.htm
[22] Haruki Murakami, Underground. The Tokyo Gas Attack and the
Japanese Psyche, Vintage Books, 2001.
[23] davon allein 40000to von Russland und 31000to von den USA
Quelle: Bonn International Center for Conversion,
http://www.bicc.de/
weapons/brief3/chap3.html
[24] http://www.opcw.nl/chemhaz/detect.htm
[25] http://www.rheinmetall-ls.de/fahrzeuge_komponenten/abc_
system/pages_deutsch/abc_spuerfuchs.htm
[26] http://www.opcw.nl/chemhaz/decon.htm
[27] 1922-1927: Spanischer Giftgaseinsatz gegen Marokkaner;
1935-1936: Italienischer Giftgaseinsatz gegen Abessinier, vgl. [3].
[28] http://www.bafa.de/ausf/publikat/cwue/chemlist.htm

Der Autor

michael HöferMichael Höfer trat 1985 in die Bundeswehr ein und wurde 1989 zum Berufsoffizier ernannt. Im selben Jahr begann er sein Chemiestudium an der Universität Hannover, das er mit der Diplomarbeit am Institut für Technische Chemie unter der Leitung von Professor Schügerl 1995 abschloss. Es folgte eine Verwendung als Kompaniechef. In seiner Dissertation von 1999 bis 2002 beschäftigte er sich, ebenfalls am Institut für Technische Chemie der Uni Hannover, unter der Leitung von Professor Scheper mit dem Nachweis von Neurotoxinen als potentielle biologische Kampfstoffe.
Korrespondenzadresse:
ABC- und Selbstschutzschule, Gruppe Weiterentwicklung,
Mühlenweg 12, 87527 Sonthofen,
E-Mail: hoefer@iftc.uni-hannover.de

Quelle: http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=8&cad=rja&uact=8&ved=0CEwQFjAH&url=http%3A%2F%2Fwww.cci.ethz.ch%2Fvorlesung%2Fde%2FChemiegeschichte%2FChemiewaffen.pdf&ei=ofKBVLTCIYvqOJmigIgF&usg=AFQjCNEOUcxZGzVomm9rvgxOy64qzoSWvA&sig2=EaWNECyNWnx1wqzptHOX3g&bvm=bv.80642063,d.ZWU

.

Gruß an die, die sich zu schützen wissen- UND die wissen, daß die größten Kriegstreiber mit Abstand die USA und ihre Lakeien sind.

TA KI

Die Geschichte


Die Vorgeschichte der Menschheit ist vielen Spekulationen unterworfen. Die ersten Zivilisationen tauchen in unseren Geschichtsbüchern etwa 4.000 Jahre vor Christus auf. Es macht stutzig, daß es nicht etwa kleine Gruppierungen waren, die langsam zur Kultur heranwuchsen, sondern Zivilisationen riesigen Ausmaßes, mit architektonischen Wundern, die selbst in der heutigen Zeit nur schwer zu erreichen wären.

Mit 5.000 bis 10.000 v.Chr. wird die neolithische Revolution angegeben. Die Menschen wurden seßhaft und begannen mit Ackerbau und Viehzucht. Um 3.000 bis 4.000 Jahre v.Chr. [6] war der Mensch dann geistig so weit entwickelt, daß er in der Lage war, die Pyramiden zu bauen und das mit einer derart ausgetüftelten geometrischen Anordnung und Ausrichtung, daß selbst heutige Wissenschaftler daran zu knabbern haben. Ihre Entstehung wird in der Geschichte auf ca. 2.700 v.Chr. datiert. In den 4.700 Jahren danach, von den letzten hundert Jahren mal abgesehen, wurde kaum etwas Vergleichbares erreicht. Andererseits ist die frühe Phase der Menschheitsgeschichte voller Berichte über Götter, die unsere Welt bewohnten und gestalteten, mit Fähigkeiten ausgestattet, die das Begriffsvermögen der damaligen und wahrscheinlich auch der heutigen Menschen übersteigen. Erich von Däniken hat diese Phase der Geschichte eingehend beschrieben. Anhand von architektonischen Meisterleistungen, beispielsweise der Mayas und der Ägypter und durch Bildvergleiche mit unserem Raumfahrtzeitalter hat Däniken die Theorie aufgestellt und durchaus plausibel zu beweisen versucht, daß dieser Abschnitt in der Menschheitsentwicklung von “außen” beeinflußt wurde.

Wir finden in der “anerkannten” Geschichte keine Erklärung dafür, was sich zwischen der Zeit der Archantropinen, Paläantropinen und Neantropinen (Vorläufer des Homo Sapiens) und der ägyptischen Hochkultur tatsächlich auf der Erde abgespielt hat. Die Schöpfungsgeschichte verschiedener Religionen weist jedoch auf eine externe Quelle namens “Gott” hin, der die Menschen aus Lehm schuf.

GiseBild

Eine gewisse Mythologie rankt sich um das alte Ägypten. Die Pyramiden sollen Wissensträger früher Epochen der Menschheit und anderer Zivilisationen außerhalb der Erde sein. Das Jahr 2.000 wird verheißungsvoll angepeilt. Lösungen bestimmter Rätsel unserer Geschichte sollen dann präsentiert werden.

Die Zeit nach Ägypten ist relativ gut bekannt und geschichtlich dokumentiert. Reiche entstanden und vergingen. Religiöse Weltanschauungen tauchten auf, zunächst mit dem Judentum, dem “auserwählten Volk”, dann mit Jesus Christus, dann mit Mohammed. Diese Religionen sind Befürworter des alleinigen Gottes, Schöpfer von Himmel und Erde. Als Institutionen des Glaubens strebten sie mit verschiedenen Mitteln danach, weite Teile der zivilisierten Welt in ihre Macht zu bringen. Das Schwert war der Glaubensbringer. In der Geschichte nach Christus, so könnte man spekulieren, ging es mit größter Wahrscheinlichkeit darum, Machtbereiche unter einem bestimmten Glaubenssystem auszubreiten und zu verteidigen, um somit eine flächendeckende Kontrolle über die Menschen zu erhalten. Allein die Inquisition arbeitete über 600 Jahre daran, die Menschen von “anderem” Denken zu befreien.

Die technische und geistige Entwicklung bis zum 18. Jahrhundert lief recht zäh. Ein Wandel kam erst mit der Zeit der Aufklärung. Es scheint hier einen besonderen Schnittpunkt zu geben, der einen grundlegenden Wandel einleitet. Mit dem Auftauchen von Personen wie Adam Weishaupt und Rothschild wurde das Konzept für eine neue Weltordnung gelegt [7], an der heute noch mit aller Kraft gearbeitet wird. Weishaupt und seine Illuminaten brachten das philosophische Konzept. Rothschild erreichte durch seine Finanzpolitik die Kontrolle über die Wirtschaft der Länder und somit über die Länder selbst. Die angestrebte Abschaffung der Monarchie zeigte sich erstmalig in der französischen Revolution.

weishaupt-sm

Der Welteroberungsplan Weishaupt’s schlug sich im damaligen Denken nieder. Ende des 18ten Jahrhunderts tauchten Ideen zur Kontrolle und Reinerhaltung der Rasse auf. Überbevölkerung wurde zum Gesprächsthema. Die Entstehungsgeschichte des Menschen bekam ein neues Kleid als Darwin uns seine Abstammungslehre auftischte und den Menschen letztlich als ein Zufallsprodukt, basierend auf der Kombination verschiedener Chemikalien abstempelte. Die Rassenbilologie entstand, die Eugenik. Mit ihr begann sich die Idee von der Minderwertigkeit anderer Rassen durchzusetzen. Erbschutz- und Sterilisationsgesetze, von der Euthanasiegesetzgebung ganz zu schweigen, waren die Folge [8].

Mit Wundt und Pavlov entstand die Idee, daß der Geist des Menschen entbehrlich sei. Der Mensch ist eine Reiz-Reaktionsmaschine, die es gilt sozial zu konditionieren. Die darauf folgende Erziehungsphilosophie baut auf dieser Prämisse auf. An den Schulen wurde nicht mehr Talent und Individualität gefördert, sondern soziales Verhalten und Anpassung. Die Schule sah ihre Aufgabe darin, den Menschen für ein “soziales” Leben zu formen. Der Grundstein zur Kontrolle des menschlichen Verstandes war gelegt [9].

Nimmt man sich diese Zeit genauer vor, so können die verschiedensten Szenarien entdeckt werden. Auf der anderen Seite wurde durch die rothschildsche Übernahmestrategie der Grundbaustein des Zahlungsverkehrs, das Gold, durch Papier ersetzt. Dies brachte die Staaten unter die Kontrolle des – wie wir heute sagen – International Banking. Kein Staat der Erde ist heute noch in der Lage Entscheidungen zu treffen, ohne vorher seine Kreditgeber konsultiert zu haben.

Die Philosophie des Kommunismus, von Marx im Kommunistischen Manifest niedergelegt, soll ein Plagiat der weishauptschen Grundthesen sein. Die russische Revolution, finanziert von Rothschild und seinen Helfern, war der Versuch die Welt in zwei Anschauungen zu teilen. Die letzten beiden Kriege gingen um die Aufteilung der Erde. Der gegenwärtige Krieg, ein Krieg von dem die wenigsten wissen, geht um die Kontrolle des menschlichen Verstandes.

Gerade das Unglaubliche läßt uns denken, daß es nicht wahr sein kann. Es scheint ein Phänomen des Denkens zu sein: Je unglaublicher und brutaler etwas ist, desto mehr wird es verdrängt, umso schneller wird es “vergessen”. Das Unglaubliche wird unsichtbar. Hypothese: Die Menschheit scheint sich nicht “natürlich” zu entwickeln, sondern von bislang “unbekannten Kräften” in eine Richtung gedrängt zu werden.

In neuerer Zeit tauchen mehr und mehr Informationen auf, die sich gezielt mit der Einflußnahme außerirdischer Intelligenzen auf die Erde beschäftigen. Erste Veröffentlichungen, die auf eine Zusammenarbeit unserer Regierungen mit einer solchen Rasse hindeuteten, erschienen von amerikanischer Seite Ende der 80er Jahre. Zuvor gab es schon zahlreiche Veröffentlichungen, in denen das Thema Viehverstümmelung dargelegt und von Menschen berichtet wurde, die Opfer einer angeblichen Entführung durch Außerirdische waren. UFO-Sichtungen wurden belächelnd von der Presse aufgegriffen.

Es wird behauptet, daß neuerliche Veröffentlichungen über dieses Thema, ein Versuch der amerikanischen Regierung sei, die Bevölkerung langsam an den Gedanken zu gewöhnen, daß es außerirdische Intelligenzen gibt und daß sie sich auf der Erde befinden. Zu der angesprochenen Zeit tauchten “geheime” Regierungsdokumente auf, die sogenannten MJ12-Papiere, datiert auf die Zeit der Amtsübernahme Präsident Eisenhowers. Sie informieren den angehenden Präsidenten über den Fund und die Bergung eines außerirdischen Flugobjektes aus dem Jahre 1947 in Roswell, New Mexico. Eine groß angelegte Fernsehsendung in Las Vegas, mit Satellitenverbindung nach Rußland, informierte die Bevölkerung über diesen Fund und über “angeblich” außerirdische Besucher, die mit Menschen ihr Unwesen treiben. Ehemalige Geheimdienstler wurden interviewt, ihre Gestalt und Stimmen unkenntlich gemacht. Betroffene Personen – Entführungsopfer – berichteten unter Hypnose von ihren Erlebnissen.

ufo-in-rusia

Die verschiedenen Publikationen über das Thema “UFOs” lassen sich in Kategorien einteilen:

Veröffentlichungen über UFO-Sichtungen, von der Presse größtenteils mit dem Stempel des Lächerlichen versehen.
Berichte von Personen, die behaupten persönlichen Kontakt mit Außerirdischen gehabt zu haben und darüber in Büchern berichten.
Veröffentlichungen von Gruppen unter dem wissenschaftlichen Gesichtspunkt – der Versuch des Beweises oder Gegenbeweises.
Berichte von Personen, die von einer bestimmten Rasse Außerirdischer entführt und durch Experimente mißbraucht wurden. Viele von ihnen hatten unter einem anschließenden Gedächtnisverlust zu leiden.
Ehemalige Geheimdienstler des CIA und anderer Organisationen berichten über ihre Erfahrungen.

Im Nachfolgenden nun eine Zusammenfassung der wichtigsten Ereignisse auf diesem Gebiet. Diese Informationen basieren auf einer umfangreichen Untersuchung, die in einer chronologischen Aufstellung zu diesem Thema erarbeitet wurde (siehe Kapitel II) und sämtliche Quellenangaben enthält. Es wurde daher in diesem Kapitel größtenteils auf eine nochmalige Quellenangabe verzichtet.

Diese Ausarbeitung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, obwohl behauptet werden kann, daß sie einen guten Querschnitt bildet und eine erste Meinung zuläßt. Sie ist als Anstoß für weitere Nachforschungen zu betrachten.

Die Quellen, auf die hierbei zurückgegriffen wurde, sind größtenteils für jeden, der sich dafür interessiert und sich damit auseinandersetzen will, zugänglich. Sie sind weder geheim noch esoterisch.

Es mag sein, daß einzelne Aussagen zu utopisch oder zu unreal klingen und möglicherweise sogar falsch sind – jedoch ergibt deren Summe das Bild.

Vielleicht kann diese Arbeit ein wenig mehr Aufschluß darüber bringen, warum unsere Erde nicht zur Ruhe kommt. Sie mag auch ein neues Licht auf die Theorien der Weltverschwörung (beispielsweise “Des Griffin: Wer regiert die Welt” und andere Quellen) werfen und ist vielleicht das fehlende Glied in der Kette.

Diese Ereignisse wurden als Fakten niedergeschrieben und von “Meinungen” weitgehend gesäubert. Als “Fakt” (ohne Berücksichtigung des Wahrheitsgehaltes) gilt:

“Wann” ist “wo” “was” passiert und die dazugehörige “Quelle”.

Wie es scheint, ist die Menschheit seit ihrer frühen Entwicklungsphase von externen Mächten kontrolliert und gelenkt worden. Ob die Absicht dahinter positiv oder negativ einzustufen ist, sei dahingestellt. Seit der Antike wird von Himmelskörpern berichtet, die in die Geschicke der Menschen eingriffen.

 

Altertum und Mittelalter

Die ältesten Berichte sind uns als Sagen oder Legenden überliefert. Beispielsweise ist in einer alten chinesischen Geschichte von einem fernen “Land der fliegenden Wagen” die Rede, in dem einarmige, dreiäugige Menschen in geflügelten Wagen mit vergoldeten Rädern fahren. Der Sanskrit-Text DRONA PARVA enthält Beschreibungen von Luftkämpfen zwischen Göttern, die Flugmaschinen – sogenannte VIMANAS – steuern. In einer dieser Schlachten wird ein “flammendes Geschoß von der Leuchtkraft rauchlosen Feuers” abgeschossen.
Leuchtende Balken erschienen am Himmel, als die Spartaner in der Seeschlacht von Knidos die Seeherrschaft an Athen abtreten mußten.
Die Geschichte Alexanders des Großen berichtet davon, wie bei der Belagerung von Tyros wundersame fliegende Schilde über dem mazedonischen Lager erschienen. Sie kreisten über den Mauern. Aus dem größten der Schilde kam ein Blitz, der diese zum Einsturz brachte und den Weg der Belagerer frei machte. Die Objekte begleiteten Alexander bei seinen Feldzügen und stoppten ihn erst, als er in Indien den Beas-Fluß überschreiten wollte.
Zur Zeit des Krieges gegen die Kimbern und Teutonen wurde ein “brennendes Schild” gesehen, das Funken sprühte und bei Sonnenuntergang von West nach Ost über den Himmel flog.
Die Armee des Mithridates, König von Pontus, stand dem Heer des Lucullus in der Nähe der Dardanellen gegenüber. Gerade als der König seine Hand zum Angriff heben wollte, öffnete sich der Himmel. Ein riesiger, flammender Körper, geformt wie eine Trinkschale und von der Farbe geschmolzenen Silbers, fiel zwischen die beiden Heere. Die Schlacht wurde vermieden.
Kaiser Konstantin erschien auf dem Marsch in Richtung Italien, das Zeichen des Kreuzes, gebildet aus Licht, mit einer Inschrift versehen: “In hoc signo vinces” (in diesem Zeichen wirst Du siegen). Dieses Zeichen wurde vom gesamten Heer gesehen. Es wurde sein Banner. Das war der Auslöser für Konstantin zur Einigung des römischen Reiches und zur Einführung des Christentums als Staatsreligion.
Karl der Große führte Krieg gegen die heidnischen Sachsen auf dem Gebiet des heutigen Westfalen. Ein “himmlisches Zeichen” kam den Franken zu Hilfe, als sie in einer Burg von den Sachsen belagert wurden. Man sah zwei Rundschilde, die sich rötlich flammend über der Kirche bewegten. Als die Heiden dies sahen, gerieten sie sogleich in Panik und flohen. Erscheinungen dieser Art begleiteten ihn in den Beginn einer neuen Epoche europäischer Geschichte.
Da sich anscheinend die UFO-Sichtungen in dieser Zeit häuften, erließ der Papst im 13ten Jahrhundert ein Dekret, welches die Berichte von solchen “fliegenden Dingen” bei Strafe verbot.
Tibet, 16tes Jahrhundert, Aussage eines tibetanischen Mönches: “Seit langer Zeit befahren Wesen von anderen Welten die Meere des Raumes und brachten geistige Erleuchtung. Sie lehren und enthüllen Dinge, die in den Zeiten der Kataklysmen, verlorengingen…”
Der Gelehrte Erasmus Francisi berichtet in seinem 1500 Seiten umfassenden Werk “Mysteriöse Erscheinungen” über UFO-Sichtungen im Mittelalter.

Es scheint, daß Schlachten gewonnen oder verloren wurden, je nachdem welcher Seite diese Gebilde gewogen waren. Man könnte die Auswirkungen dieser “Hilfestellung” analysieren. Das sei jedoch den Historikern überlassen.

Die Pest

Pestepidemien wurden mit ungewöhnlichen Himmelserscheinungen in Verbindung gebracht. Beschreibungen von Stürmen und Erdbeben, von Meteoren und Kometen, die schädliche Gase hinter sich zurückließen, durch welche die Bäume verdorrten und das Land unfruchtbar wurde. Die Menschen betrachteten diese Erscheinungen als Omen für die Pest.

In dem Buch “Die Götter von Eden” vertritt der Autor William Bramley (siehe Quellenverzeichnis) die These, daß größere Pestepedemien, eingeleitet durch einen Eingriff von außen, jeweils Vorboten für eine größere Veränderung in der Gesellschaft waren.

Früheste Einflußnahme

AnnunakiLizard

Die frühen Götter der Menschen: Anunnaki, Nefilim, Elohim

Zecharia Sitchin berichtet in seinen Büchern über eine Rasse Außerirdischer, die, nach Überlieferung der Sumerer, vom Planeten Niburu vor ca. 450.000 Jahren zur Erde kamen, um hier Gold abzubauen. Die Sumerer schrieben: “Alles, was wir wissen, wurde uns von den Anunnaki gelehrt”. Anunnaki heißt wörtlich “Jene die vom Himmel auf die Erde kamen”. Sitchin findet darin die Erklärung, warum die Sumerer alle Planeten kannten, auch Uranus, Neptun und Pluto. Sie sind exakt so beschrieben, wie sie in den 80er Jahren die Voyager-Sonden vorfanden und fotografierten.

Nach Sitchin züchteten die Anunnaki die Erdenrasse, primär zur Hilfe beim Goldabbau. (Sitchin: “Der Zwölfte Planet” und “Die Kriege der Menschen und Götter”)

Der amerikanische Autor R. A. Boulay greift dieses Thema in seinem Buch “Flying Serpents and Dragons” ebenfalls auf. Er geht dabei detailliert auf die Schöpfungsgeschichte ein. Die ersten Menschen waren demnach eine gezielte Züchtung der “Götter”, zunächst jedoch ohne die Fähigkeit der Fortpflanzung. Durch den Verzehr der verbotenen Frucht vom Baum der Erkenntnis erlangten sie, bildlich gesprochen, die Zeugungsfähigkeit und erkannten auch ihre Schöpfer.

Die Grauen

Ein bedeutender Gesichtspunkt mit tiefgreifenden Folgen für unser gesamtes Weltbild, wäre eine mögliche Einflußnahme auf die Menschheit durch die gezielte Kreation von Religionen. Speziell betroffen wäre das Judentum, das Christentum und der Islam. Was könnte dann die Absicht dahinter sein, diese Religionen in der Wurzel gleich aber verschieden genug zu gestalten, daß sich ihre Anhänger massiv bekämpften? Teile und herrsche?

Die früheste Einflußnahme geht 45.000 Jahre zurück als die sogenannten Grauen, eine Rasse Außerirdischer, die Erde besuchten. Sie behaupten, die Menschheit durch eine Kreuzung mit den Primaten und die Religionen als Mittel zur Beeinflussung der Evolution des Menschen, sowie als moralische Instanz geschaffen zu haben. Sie verfügen über unterirdische Basen in verschiedenen Ländern der Erde, mit denen vertragliche Übereinkünfte bestehen. Die Grauen geben zu, daß sie Informationen bezüglich der Menschheitsentwicklung in die Bibel haben einfließen lassen. Diese Spezies Außerirdischer wird später noch eingehender behandelt.

Fatima

In dem portugiesischen Wallfahrtsort Fatima sahen am 13.10.1917 50.000 Menschen fassungslos zu, wie sich die Wolken teilten und den Blick auf eine riesige Silberscheibe freigaben, die sich wie eine Windmühle drehte und dabei über den Himmel tanzte. Das Objekt strahlte Wärme aus und einige Augenzeugen berichteten später, ihre durchnäßte Kleidung sei davon binnen Minuten getrocknet. Nachdem die kreisrunde Scheibe sich im Sturzflug der Erde genähert hatte, stieg sie wieder in den Himmel hinauf und verschwand zur Sonne hin.

Mit diesem aufregenden Schauspiel erfüllte sich die Prophezeiung von drei Hirtenkindern, die behauptet hatten, mit der Jungfrau Maria gesprochen zu haben. Die Gottesmutter habe ihnen gesagt, sie werde sich am 13. Oktober auf eine solche Weise offenbaren, “daß jeder wird glauben müssen”. Die katholische Kirche erklärte dies zu einem Wunder.

Die Hirtenkinder Jacinta Martos, Francesco und Lucia Santos erlebten insgesamt sieben Marienerscheinungen, jedesmal an einem Dreizehnten der Monate Mai bis Oktober. Die Kinder Jacinta Martos und Francesco Santos starben bald nach den Erscheinungen. Das Mädchen Lucia Santos ging in ein Kloster; sie hatte die empfangenen Botschaften schriftlich niedergelegt und dem zuständigen Bischof übergeben. Die dritte Botschaft – so Lucia – sollte vom Heiligen Vater erst im Jahr 1960 veröffentlicht werden. Das “dritte Geheimnis von Fatima” wurde seinerzeit versiegelt an Papst Pius XII übergeben, der das Schriftstück verschlossen an das Heilige Officium weiterleitete. Die Veröffentlichung fand bis heute nicht statt. Begründung von Papst Johannes XXIII im Jahre 1960: “Wir können das Geheimnis nicht preisgeben. Es würde eine Panik auslösen”. (Erich von Däniken, Wir sind alle Kinder der Götter, S. 263/268)

Wie der amerikanische Ex-Geheimdienstler William Cooper erfahren haben will, soll dieses Ereignis von Fatima unser Verständnis von Religion als ein “falsches Konzept” enthüllen. Das soll der Grund dafür sein, warum der versiegelte Brief von der Katholischen Kirche unter Verschluß gehalten wird. Er würde das Glaubenssystem und die Macht der Kirche erschüttern. Mindestens ein Papst soll ermordet worden sein, nachdem er beabsichtigte, den Menschen diese Informationen zu enthüllen.

Die Ereignisse von Fatima, so berichtet Cooper, wurden auf den Verdacht hin untersucht, daß es sich hierbei um eine Manipulation der Grauen handeln könnte. Die USA benutzten ihre Vatikankontakte und erhielt schon kurze Zeit darauf die vollständige Studie, einschließlich der Prophezeiungen, die in der anschließenden Chronologie wiedergegeben sind.

Die Wesen von Hoova

Zu einer anderen Kategorie [10] gehören die Wesen von Hoova, die von sich sagen, “sie hätten ihre Seelen, Körper und Geist vor Millionen von Jahren in Computern manifestiert, werden jedoch durch höhere Kräfte jenseits von uns kontrolliert.”

Sie sprachen unter Hypnose durch Medien wie Uri Geller und andere Personen. Diese Wesen hatten keinen physischen Kontakt mit Menschen.

Sie haben spezielles Interesse an dem jüdischen Volk, dessen Entwicklung sie leiteten und verfolgten. Auf der Erde begründeten sie vor 32.400 Jahren die Kultur von AKSU im Tarimbecken, nördlich von Tibet. Diese Zivilisation zerstörte sich selbst. Ihre Überlebenden gründeten die Zivilisation von Atlantis und nach deren Zerstörung, die Kulturen von Ägypten, Ur und China.

Israel sei der Ort, wo sie vor 20.000 Jahren, zu Abrahams Zeit in Mamre, zum ersten Mal gelandet seien. Sie fanden jedoch Spuren früherer Besucher aus dem Weltraum, die schon Millionen Jahre zuvor auf die Erde gekommen waren. Seitdem geben sie der Menschheit alle 6000 Jahre eine Unterweisung, das letzte Mal in Ägypten. Das Land Mesopotamien wurde von einer Gruppe bevölkert, die von der Zivilisation AKSUs abstammte.

Gegen 2.000 v. Chr. startete Hoova einen weiteren Versuch das Bewußtsein der Menschen anzuheben und wählte dafür eine Gruppe innerhalb von Mesopotamien aus, der Abraham von Ur vorstand. Ziel dieses Experimentes war es, eine fortgeschrittene Gruppe zu schaffen, welche die übrige Menschheit in den nächsten Evolutionszyklus führen konnte. Sie verbesserten dafür den genetischen Code der Kinder Abrahams und beauftragten sie, sich mit den Rassen der Welt zu vermischen, um deren genetisches Material zu verbessern und das menschliche Bewußtsein durch ihre Lehren zu erhöhen. Moses führte die Nachkommen Abrahams aus der Einbindung einer fremden Kultur und gab ihnen das Gesetz, welches zur Grundlage ihrer Religion wurde und alle Elemente der kosmischen Ethik enthielt.

Ziel der 40-jährigen Wüstenwanderung war es einerseits, eine Generation zu schaffen, die nicht von einem Gastland konditioniert war und andererseits das Vertrauen der Juden zu testen. Ihr Glaube an Gott wurde gekräftigt. Die erste Staatsgründung war verheißungsvoll, bis sie unterworfen wurden und in der Gefangenschaft ihren Ursprung vergaßen.

Der nächste Eingriff war die Inkarnation Jehovas als Jesus von Nazareth, der seinem Volk ein Beispiel für den Menschen in der nächsten Phase der Evolution und für das Prinzip der Liebe gab. Er wurde nicht verstanden. Als der Aufstand der Juden gegen die römischen Besatzer, ihr Versuch wieder einen Staat der alten Größe zu schaffen, scheiterte, wurden sie unter alle Völker vertrieben, mit denen sie dann ihr Wissen, ihren Erfindungsgeist und die Schönheit ihrer Künste teilten, ohne noch einmal den gleichen Fehler zu machen, ihre Identität aufzugeben, die sie 2.000 Jahre bewahrt hatten.

Ihr Raumschiff Spektra ist seit 800 Jahren in der Nähe der Erde stationiert. Ihre Computer studieren jeden auf der Erde.

Die Gründung des Staates Israel (1949) war, seit der Diaspora der Juden, die erste Gelegenheit, ihre alte Aufgabe wieder zu erfüllen. Da es jedoch mittlerweile zu spät für den ursprünglichen Plan einer schrittweisen Evolution war, plant Hoova jetzt eine Schocktherapie, eine Vorbereitung der Menschheit, gefolgt von einer Massenlandung.

Der Prozeß der Vorbereitung geschieht diesmal nicht durch ein Individuum wie Moses oder Jesus, sondern durch eine Gruppe von Individuen, ausgestattet mit den Kräften von Hoova. Parallel würde versucht, stellvertretend für die Menschheit, das Bewußtsein Israels zu erhöhen, was Auswirkungen auf den gesamten Planeten hätte. Umgekehrt würde eine Zerstörung Israels die Zerstörung der gesamten Menschheit zur Folge haben.

Die geplante Landung sei die Wiederkunft Christi, als ein kollektives Bewußtsein. Die Außerirdischen würden technische Hilfe, vor allem aber spirituelle Hilfe bringen. In Israel hat in der Gestalt des Jesus von Nazareth der letzte Versuch stattgefunden, das Bewußtsein der Menschen anzuheben.

Die Juden seien speziell mit der Zivilisation von Hoova genetisch verwandt. Sie seien deshalb das auserwählte Volk. Hier würde sich das Schicksal der Menschen entscheiden – das Harmaggedon – der Endkampf zwischen den Armeen des Lichtes und den Kräften der Finsternis.

Der Staat Israel besteht aus Menschen, die aus allen Teilen der Welt zusammengekommen sind und darum die Nationen der Erde repräsentiere.

Menschenähnliche Außerirdische

Die dritte Art Außerirdischer, sie mischen sich nicht direkt in die Menschheitsentwicklung, sondern nehmen eine beobachtende und belehrende Position ein, entstammt verschiedensten Planeten oder Systemen. Sie traten persönlich mit Menschen in Kontakt, nachdem eine Kontaktaufnahme mit den Regierungen der Erde, wie sie sich äußerten, keine Resultate brachte. Sie wollen sich nicht in die Entwicklung der Menschheit einmischen, weil dies gegen eine Art kosmisches Gesetz der Selbstbestimmung verstößt. Sie warnen jedoch immer wieder vor dem Gebrauch von Nuklearwaffen, die in der Vernichtung der Erde resultieren.

Alpha Centauri: Diese Besucher behaupten, sie haben die Erde zum ersten Mal vor 14.000 Jahren besucht und seit jener Zeit, in periodischen Abständen den Fortschritt der Erdbewohner beobachtet. Es wird davon gesprochen, daß sich Atlantis und Lemuria (Mu) mit nuklearen Waffen bekämpft haben, resultierend in einer Zerstörung der Erde. Das gleiche drohe jetzt wieder. Alpha Centauri gehört einer universalen Konföderation von über 680 Planeten an, die durch Erreichung einer bestimmten evolutionären Stufe das Recht auf Mitgliedschaft erworben haben. Diese Mitgliedsplaneten befinden sich in weit voneinander verschiedenen Stadien oder Graden der Evolution. Auch die Erde war einmal, vor der Atlantis-Katastrophe, Mitglied dieser Konföderation.

Sie kommen zur Erde, um den Menschen zu helfen, selbst zu einem besseren Verständnis des Lebenssinnes zu kommen. Sie hätten bereits hohe Politiker und bekannte Persönlichkeiten kontaktiert, aber die offiziellen Stellen weigern sich darüber zu sprechen, weil das unser Wirtschaftssystem durcheinander bringen würde.

Sie nähern sich Einzelpersonen, um die Menschen an ihre Anwesenheit zu gewöhnen. Viele von ihnen haben sich freiwillig auf der Erde inkarniert um einem Plan voranzuhelfen, der universalen Ausmaßes ist.

 

Quelle:http://www.freezone.de

Gruß an die Geschichte hinter der Geschichte

 

 

Quelle:http://www.freezone.de

Gruß an die Geschichte hinter der Geschichte

TA KI