Chemische Kampfstoffe


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Haber, Fritz

Fritz_Haber(1868–1934), Prof. für Chemie, Karlsruhe u. KWI Berlin. Arbeitsgebiete: Chem. Vorgänge in Flammen, elektrolyt. Red. von Nitrobenzol, Glaselektrode, Gasreaktionen, Gasgleichgew., Autoxid., Synth. von Stickstoffoxiden im elektr. Lichtbogen, Entwicklung der Ammoniak-Synth. (Haber-Bosch-Verfahren; hierfür 1918 Nobelpreis für Chemie). Die BASF führte unter der Leitung von von Bruck u. Mittasch die großtechn. Produktion von Ammoniak durch; ab 1913 diente es als Ausgangsstoff für Sprengstoffe. 1914 regte H. die Verw. von Chlor als chem. Kampfmittel an; er war auch verantwortlich für die Einführung der Grünkreuz-(Phosgen-) u. Blaukreuzgeschosse (Chlor-Arsen-Kampfstoffe). Obwohl er auf die Liste der auszuliefernden Kriegsverbrecher gesetzt worden war, wurde ihm 1919 nachträglich der Chemienobelpreis von 1918 verliehen. «Synthese von Ammoniak aus seinen Elementen»

Die Ereignisse des 11. September 2001 stellen unser Selbstverständnis in Frage. Ging man vorher davon aus, dass Selbstmordattentäter nur im Nahen Osten auftreten und sich aus palästinensischen Flüchtlingslagern rekrutieren, scheint es nunmehr gewiss, dass auch andere Personenkreise Angriffe auf verschiedenste Ziele der westlichen Welt verüben. Es ist damit wieder aktuell, Horrorszenarien durchzuspielen, in denen todeswillige Terroristen Kampfstoffe herstellen, um sie als Waffe einzusetzen. Während die Medien über biologische Waffen und ihre Gefahren ausführlich berichten, scheinen die mindestens ebenso gefährlichen chemischen Kampfstoffe kaum ein Thema zu sein.

 Was macht eine Substanz zu einem chemischen Kampfstoff?

Es gibt Tausende giftiger Substanzen, aber nur wenige scheinen für die chemische Kriegsführung geeignet zu sein. Im letzten Jahrhundert wurden ca. 70 verschiedene Chemikalien als chemische Kampfstoffe eingesetzt oder zumindest zu diesem Zweck gelagert. Heute sind von diesen nur noch einige wenige von Interesse, da an einen chemischen Kampfstoff verschiedenste Forderungen (Tabelle 1) gestellt werden. Einige der wichtigsten bekannten chemischen Kampfstoffe sind im Infokasten auf S. 153 zusammengefasst.

was ist ein chemischer Kampfstoff

Warum streben Staaten nach chemischen Kampfstoffen?

Chemische Kampfstoffe sind einfach und preiswert herzustellen. Ihre Wirkung ist oftmals enorm: Bereits der Einsatz kleiner Mengen kann ausreichen, um eine große Anzahl möglicher Gegner kampfunfähig zu machen. Für Entwicklungsländer ist oftmals gerade das mit dem Besitz der Stoffe verbundene politische Prestige wichtig: Als Besitzer von Massenvernichtungswaffen sitzt man mit den „Großen“ an einem Tisch. Das von Nuklearmächten angeführte Abschreckungspotential ihrer Atomwaffen gilt im übertragenen Sinne auch für das im regionalen Bereich operierende
Entwicklungsland. Vor allem der Erfolg des anfangs schwächeren Agressors Irak im Golfkrieg I gegen den weitaus größeren Iran durch den Einsatz von chemischen Kampfstoffen, bestärkte in den 80er Jahren viele Staaten, selbst C-Waffen-Kontingente aufzubauen.

Geschichtliche Entwicklung

Bereits im Altertum sollen die Spartaner eine Mischung aus Pech und Schwefel verbrannt und mit dieser giftigen Wolke die Athener aus einer belagerten Stadt vertrieben haben [1]. Während des Mittelalters beschränkte sich der Einsatz auf das Vergiften von Wasserquellen durch Versenken von Tierkadavern in Brunnen oder das Katapultieren Pesttoter in belagerte Städte. Durch diese Praxis soll die große Pestepidemie in Europa ausgelöst worden sein, der im 14. Jahrhundert 25 Millionen Menschen zum Opfer gefallen sein sollen [2].

Haager Ordnung verhindert chemische Kriegsführung nicht

Zu Beginn der Industrialisierung im ausgehenden 19. Jahrhundert einigten sich die Staaten in der Haager Landkriegsordnung von 1899, auf den Einsatz erstickender oder giftiger Gase zu verzichten, sofern ihre Wirkung im Missverhältnis zum militärischen Erfolg steht [3]. Damals beschäftigten
sich vorrangig die Industrienationen der nördlichen Hemisphäre – also Europa, Nordamerika und Japan – mit chemischen Kampfstoffen.
Zu Beginn des 1. Weltkriegs erreichte das Deutsche Kaiserreich mit schnell vorgetragenen Angriffen beachtliche Anfangserfolge, die aber nicht von Dauer waren und in einen zermürbenden Stellungskrieg übergingen. Sowohl Deutschland als auch die Alliierten verfügten über vergleichbare
Waffenarsenale, Soldaten und Taktik. Aufgrund mangelnder Rohstoffquellen zeichnete sich in Deutschland eine Munitionskrise ab. Um durch schnelle Erfolge doch noch ein baldiges Ende des Krieges herbeizuführen, hatte die deutsche Armeeführung ein offenes Ohr für alle Vorschläge,
die das versprachen. Man sah den Gebrauch chemischer Reiz- und Kampfstoffe sowohl auf deutscher als auch alliierter Seite durchaus als ein legitimes Mittel der Kriegführung an, da der mögliche militärische Erfolg, aber auch die Art, wie der Kampfstoff ausgebracht wurde, kein
Verstoß gegen die Haager Landkriegsordnung war [3].

Chlor und Gelbkreuz

Am Morgen des 22. April 1915 setzten deutsche Truppen in der Nähe der belgischen Ortschaft Ypern unter wissenschaftlicher Überwachung von Professor Fritz Haber 160 t Chlorgas frei [4]. Das tragische Ergebnis waren 5.000 Tote, 10.000 Verletzte. Es war der erste Großeinsatz eines
Massenvernichtungsmittels und damit die wenig rühmliche Geburtsstunde der modernen chemischen Kriegsführung.
Aus 6000 Stahlzylindern wurde Chlorgas abgeblasen und wehte auf die französischen Stellungen zu. Dadurch entstand ein sechs Kilometer breites Loch in der Westfront. Der Vorwurf, gegen das Haager Abkommen von 1899 verstoßen zu haben, das verbietet, Geschosse zu verwenden, deren
Zweck es ist, erstickende oder giftige Gase zu verbreiten, wurde mit dem Hinweis, kein Geschoss verwandt zu haben, verworfen. Die in Stellung liegenden Franzosen waren zwar vom belgischen Generalstab auf die Möglichkeit eines deutschen Gasangriffs hingewiesen worden, hatten die Warnungen aber nicht beachtet. Von dem Ergebnis selbst überrascht, verpasste die Deutsche Armeeführung die Chance, den Stellungskrieg durch einen massiven Angriff zu beenden [5]. Erst fünf Monate später, am 25. September, fand der Vergeltungsschlag der Briten mit 150 t Chlorgas statt [3].
Aufgrund der weit entwickelten chemischen Industrie im Kaiserreich war Deutschland auch in den folgenden Kriegsjahren zu ausgedehnter chemischer Kriegführung befähigt. Die neue Waffe wurde auch an der Ostfront gegen Russland eingesetzt. Russland allein hat in etwa genauso
viele Verluste durch Gasangriffe hinnehmen müssen, wie alle anderen kriegführenden Parteien zusammen. Die Zahlen schwanken je nach Quelle, die zugrunde gelegt wird. Insgesamt gab es über 1.000.000 Gasvergiftete, von denen Rußland fast 500.000 zu beklagen hatte und fast 80.000 Gastote,
von denen 56.000 auf Russland entfielen [3]. Im Verlauf des Krieges erfolgte ein intensiver Einsatz immer neuer chemischer Kampfstoffe sowohl von deutscher als auch alliierter Seite [6].
Am 12. Juli 1917 führten deutsche Truppen bei Ypern die letzte neue Kampfgasart des 1. Weltkriegs ein: Gelbkreuz (D: S-Lost; GB: Senfgas; F: Yperite). S-Lost wurde nicht nur eingesetzt, um Soldaten und ihre Ausrüstung zu vergiften, sondern vorzugsweise als Geländekampfstoff. Die
Tröpfchen hafteten überall und vergifteten aufgrund des niedrigen Dampfdrucks oft tagelang ganze Geländeabschnitte. Bei S-Lost handelt es sich um eine Verbindung, die schon 1822 synthetisiert, dessen schädliche Wirkung aber erst 1860 entdeckt wurde. Es gibt eine ganze Reihe Schwefelloste
mit unterschiedlicher chemischer Struktur. Die bekannteste ist 2,2‘ Dichlordiethylsulfid. Allen gemein ist, dass sie das Grundgerüst Cl-CH2-CH2-S- enthalten [7]. S-Lost ist sehr leicht herzustellen. In großtechnischen Verfahren, die auf der direkten Synthese von Ethen und Schwefelchloriden
basieren [8], ist eine Ausbeute von 95% möglich. Aufgrund von Unreinheiten riecht S-Lost nach Senf, weshalb es von den Briten den Trivialnamen Mustard Gas (Senfgas) erhielt. Es ist bei Raumtemperatur flüssig, sehr stabil und damit lange haltbar. Durch Polymerzugabe kann es viskoser
gemacht werden und wird dann als Zählost bezeichnet. Mit Bleichmitteln und Chloraminen zersetzt sich S-Lost in ungiftige Abbauprodukte [7]. Loste werden zu den Hautkampfstoffen gezählt. Ihre Wirkung setzt verzögert ein. Erste Symptome zeigen sich erst nach 2-24 h. Sie verursachen Wunden, die wie Brandwunden aussehen und führen zu starker Blasenbildung (Abbildung 1). Da sie aber nicht nur auf der Haut, sondern auch an Augen, in den Atemwegen und inneren Organen zu schweren Schädigungen führen, ist ein Schutz des gesamten Körpers notwendig. Die betroffenen Soldaten im 1. Weltkrieg litten noch 30-40 Jahre später an den Folgen [4].

versch. forderungen an Kampfstoffe

Chemische und politische Bemühungen

Nach Ende des 1. Weltkriegs drehte sich die Rüstungsspirale unaufhörlich weiter. International setzte eine intensive Suche nach dem optimalen chemischen Kampfstoff ein. Dabei war nicht nur die Toxizität ausschlaggebend, sondern auch ökonomische Gesichtspunkte wie Verfügbarkeit der
erforderlichen Ausgangssubstanzen, geeignete Anlagen für ein Scaling-up, ein etabliertes Herstellungsverfahren und eine ausreichende Anzahl an Arbeitskräften. Allein in Deutschland wurden tausende Verbindungen auf ihre mögliche Eignung als Kampfstoff untersucht und das, obwohl es der Vertrag von Versailles den Deutschen verbot, an chemischen Waffen zu forschen. Trotzdem, Deutschland führte in Russland praktische Tests mit den chemischen Kampfstoffen des 1. Weltkriegs durch, bevor Mitte der dreißiger Jahre in Deutschland selbst Geländeversuche unternommen wurden (Truppenübungsplatz Munsterlager). Zeitgleich zu der weltweiten Entwicklung verschiedener chemischer Kampfstoffe wurden die politischen
Bemühungen zum Verbot dieser Waffen vorangetrieben. Dies führte zur Genfer Konvention vom 17. Juni 1925, die den Gebrauch von giftigen oder anderen Gasen im Krieg, aber auch die bakteriologische Kriegsführung verbot. Die Konvention trat am 8. Februar 1928 in Kraft. Damit wurde zwar der Gebrauch, nicht aber Besitz, Lagerung, Entwicklung und Produktion chemischer Waffen berücksichtigt. Die Konvention wurde von 38 Nationen darunter Großbritannien, Frankreich, Deutschland, USA und Russland unterzeichnet.

herstellung des nervenkapfstoffes tarbun

Phosphorsäureester

1934 bekam Dr. Gerhard Schrader, Chemiker bei den IG Farben, den Auftrag, ein wirksames Insektizid zu entwickeln. 1936 entdeckte er die
Giftigkeit von Dimethylaminocyanphosphorsäureethylester, einer Verbindung, der später der Name Tabun gegeben wurde. Aufgrund damaliger Bestimmungen musste Schraders Entdeckung gemeldet werden. Der militärische Nutzen wurde erkannt und in Dyhernfurt an der Oder eine Fabrik gebaut, die von 1942 bis zum Kriegsende 12000 Tonnen Tabun unter dem Decknamen Trilon 83 herstellte. Im Laufe seiner Arbeiten synthetisierten Schrader und seine Mitarbeiter mehr als 2000 Organophosphate, viele davon ungiftig oder zumindest militärisch unbrauchbar, darunter aber auch 1938 Sarin (Trilon 46) und 1944 Soman. Ebenfalls 1944 synthetisierte die Gruppe um Schrader auch Insektizide wie das berühmtberüchtigte Parathion, besser bekannt als E 605 und Paraoxon, E 600. Bereits 1940 gelang die Synthese von Dimefox, auch Pestox oder CR 409 genannt.
Die genannten Kampfstoffe werden als Nervenkampfstoffe der G-Reihe bezeichnet, auf deren Wirkung später eingegangen wird. Während des 2. Weltkriegs blieb trotz beachtlicher Vorräte der erwartete Großeinsatz von chemischen Kampfstoffen durch die kriegführenden Parteien aus.
Ob die abschreckende Wirkung der gegnerischen C-Waffen oder die Erinnerungen an die Einsätze im 1. Weltkrieg ausschlaggebend waren, bleibt dahingestellt. Um Nervenkampfstoff herzustellen, reichen Kenntnisse der organischen Chemie, wie sie ein Student im 5. bzw. 6. Fachsemester Chemie erworben hat. Nach Schrader [9] erfolgt die Darstellung des Tabuns (Dimethylamino-ethoxyphosphorylcyanid) aus Dimethylamin, das mit Phosphoroxychlorid zum Dimethylaminophosphoryldichlorid umgesetzt wird. Aus Dimethylaminophosphoryldichlorid bildet sich unter geeigneten Bedingungen mit Natriumcyanid und Ethanol das Tabun (Abbildung 2). Der apparative Aufwand, um Tabun im Labormaßstab herzustellen, ist
gering: Es werden ein 1 l Zweihalskolben, ein Tropftrichter, ein temperierbarer Magnetrührer und eine Vakuumdestillationsanlage (Wasserstrahlvakuum) benötigt. Bei einem 0,5 molaren Ansatz erhält man 59,5 g Tabun (= 0,36 mol) [7]. Die Herstellungsmethoden können in der Literatur nachgelesen werden [10, 11]. Ab 1945 begann man, die Wirkmechanismen der Nervenkampfstoffe zu erforschen, was nicht nur ein besseres
Verständnis zum Ergebnis hatte, sondern 1957 auch zur Entdeckung einer zehnmal giftigeren Verbindung als Sarin führte: dem Methylphosphonsäure-O-ethyl-(diisopropylaminoethyl-) thiolester oder kurz VX [13]. Die Produktion von VX begann 1961 – die Struktur wurde allerdings erst 1972 veröffentlicht [7]. 1987 begannen die USA die als Binärkampfstoff, bei dem sich zwei Komponenten erst nach dem Abschuss mischen und vorher relativ ungefährlich sind [14].

S-Lostvergiftung

Die Bedeutung chemischer Kampfstoffe nimmt ab

Strategisch betrachtet spielten chemische Kampfstoffe nicht mehr die Rolle, die sie bis Ende des 2. Weltkriegs innehatten. Mit der Entwicklung von Atom- und Wasserstoffbomben, die auf neuen Trägersystemen bis in das Territorium eines möglichen Gegners gebracht werden könnten, sind
alle Atommächte in der Lage, jede Art von Aggression zu beantworten. Ab 1968 versuchte man in Genf, ein internationales Abrüstungsabkommen zu verabschieden, was allerdings auf den Widerstand beider Supermächte stieß. Die USA hat erst 1972 die Genfer Konvention von 1925 ratifiziert, und für die Sowjetunion waren chemische Kampfstoffe in den 60er und 70er Jahren ein Mittel operativer Kriegsführung. Da die militärischen Führungskader der sowjetischen Satellitenstaaten und Verbündeten in der Sowjetunion ausgebildet wurden, setzte sich diese Militärdoktrin auch dort durch. Der massive Einsatz von chemischen Kampfstoffen durch den Irak im Golfkrieg I (1980–1988) mag hier als Beweis dienen.
Tausende iranischer Soldaten und irakische Kurden starben an Kampfstoffvergiftungen durch den Einsatz von Losten und Nervenkampfstoffen. Zehntausende Soldaten wurden verletzt, was dazu führte, dass alle medizinischen Einrichtungen überlastet waren und sich der Erstversorgung
eine lange und aufwendige Rekonvaleszenz anschloss, wodurch diese Soldaten auf Dauer nicht mehr eingesetzt werden konnten. Als psychologisches Ergebnis weigerten sich iranische Soldaten, gegen den Irak zu kämpfen. Aufgrund der Erfahrungen des Krieges plante der Iran offiziell, B- und C-Kampfstoffe zumindest als Defensivmittel zu entwickelt[15]. Unter dem Eindruck irakischer Erfolge durch den Einsatz von Chemischen Waffen gegen den militärisch und wirtschaftlich weitaus stärkeren Iran, versuchten zahlreiche Staaten der Dritten Welt in den 80er Jahren in den Besitz von Massenvernichtungswaffen und deren Trägersystemen zu gelangen, um ihre regionalen Machtansprüche durchzusetzen [16]. Diesen Schwellenländern fehlt das notwendige Wissen, aber auch die Technologie, um eigene Massenvernichtungswaffen zu produzieren. Durch die Ausbildung eigener Wissenschaftler und Techniker in Europa oder den USA, aber auch die Abwerbung von Fachleuten der ehemaligen UdSSR, wurde versucht, das notwendige Knowhow ins Land zu holen. Die für diese Art von Waffen benötigte Hochtechnologie muss in den Industrieländern beschafft werden. Dazu bedient man sich alter Kontakte, geheimdienstlicher Tätigkeit und dem Einsatz von Schein- und Tarnfirmen bzw. –personen. Als Beispiel sei hier die in den 80er Jahren erfolgte Lieferung deutscher Technologie nach Libyen genannt, um in Rabta eine Giftgasfabrik aufzubauen [16]. Aus Sorge, die Weiterverbreitung von Massenvernichtungswaffen könnte noch größere Ausmaße annehmen, trafen 1985 Vertreter von 15 westlichen Staaten in der australischen Botschaft in Brüssel zusammen, um ihre jeweiligen nationalen Exportkontrollmaßnahmen aufeinander abzustimmen. Diese „Australien-Gruppe“ einigte sich auf die Grundzüge eines international abgestimmten Exportkontrollregimes für chemische Substanzen, die von besonderer Bedeutung für den Bau chemischer Waffen sind. Seit dem Zerfall des Ostblocks und Ende des Kalten Krieges hat sich die sicherheitspolitische Lage global geändert. Die Angaben zur Anzahl der Staaten, die heutzutage chemische Kampfstoffe besitzen sollen, variiert von 24 – 30, je nachdem, welche Quellen zugrunde gelegt werden [17]. Das schließt Staaten wie die USA, Russland und China natürlich ein. Ebenso gehören dazu Irak, Iran, Nord-Korea, Libyen, Syrien, Pakistan, Indien und Israel. Alle genannten Staaten besitzen oder besaßen sowohl atomare, biologische als auch chemische Waffen oder unterhalten zumindest Forschungsvorhaben, die auf den Besitz abzielen. Da die meisten Informationen auf Geheimdienstangaben beruhen, sind sie nur schwer zu verifizieren. Wie die UNSCOM-Inspektoren nach Ende des Golfkriegs II, 1991, feststellten, verfügte der Irak zur Zeit des Golfkriegs II sowohl über die Trägersysteme (modifizierte SCUD-Raketen), als auch über ausreichende Mengen einsetzbarer chemischer und biologischer Kampfstoffe [18]. Zwar wurde Israel mit konventionell bestückten SCUDRaketen beschossen, und in Israel herrschte die Angst eines Angriffs mit B- oder C- Kampfstoffen, dennoch vermied Saddam Hussein den Einsatz. Dieser Verzicht wird als Beispiel einer funktionierenden Abschreckung seitens Israels und der USA gewertet, die im Fall eines ABC-Angriffs mit Sicherheit ebenso geantwortet hätten [16].

wirkmechanismen der kampfstoffe

Die Konvention zum Verbot chemischer Waffen

Die Bilder vergifteter Kurden 1988 im Nordirak und der Zerfall der Sowjetunion ebneten den Weg für die Konvention zum Verbot der Entwicklung, Produktion, Lagerung und Gebrauch chemischer Waffen und ihrer Vernichtung (kurz: CWÜ), die am 13. Januar 1993 beschlossen wurde. Sie wurde von 160 Staaten unterzeichnet und ist seit dem 29. April 1997 völkerrechtlich verbindlich [19]. Bis 31.Dezember 2001 sind 147 Staaten durch Ratifizierung Mitglied des CWÜ geworden, darunter alle europäischen und NATOStaaten. Jeder Unterzeichnerstaat verpflichtet sich, unter
keinen Umständen chemische Waffen zu nutzen, entwickeln, produzieren oder auf andere Art zu beschaffen, sie zu lagern oder chemische Waffen zurückzubehalten oder sie direkt oder indirekt anderen zu übereignen. Außerdem verpflichtet sich jeder Unterzeichner, seine chemischen Waffen bis zum Jahr 2007 zu vernichten. Um die Ziele der CWÜ sicherzustellen, wurde in Den Haag, Niederlande, die OPCW (Organisation for the Prohibition
of Chemical Weapons) ins Leben gerufen. Sie hat unter anderem die Aufgabe, internationale Verifikationsmaßnahmen zu überwachen und bietet ein Forum, auf dem sich die Unterzeichnerstaaten konsultieren und austauschen können. Das CWÜ verlangt von den Unterzeichnern, dass sie alle Aktivitäten offenlegen, die chemische Waffen betreffen, genauso wie die relevanten Teile der chemischen Industrie, einschließlich der betroffenen Chemikalien. In Deutschland ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), das dem Auswärtigen Amt untersteht, zuständig für die Erhebung und Verarbeitung von Meldedaten des CWÜ sowie für die Erteilung von Genehmigungen. Darüber hinaus stellt das BAFA im Rahmen der
CWÜ-Industrieinspektionen die nationale Begleitgruppe und trifft die organisatorischen Vorkehrungen für den Ablauf dieser Inspektionen. Auf der Homepage unter http://www.bafa.de/ausf/publikat/cwue/chemlist.htm sind die vom CWÜ gelisteten Chemikalien nachzulesen. Zu diesen
Chemikalien gehören Verbindungen, die bereits als Kampfstoffe bekannt sind oder eingesetzt wurden, als auch ihre Ausgangssubstanzen. Unter den Ausgangsstoffen findet man dort beispielsweise so gängige Substanzen wie Phosphortrichlorid, Phosphorpentachlorid, Thionylchlorid oder Triethanolamin, die wichtige Reagentien bzw. Zwischenprodukte chemischer Umsetzungen auch im industriellen Maßstab sind. Die Angaben über chemische Waffen und die betroffene chemische Industrie werden durch Vor-Ort-Inspektionen bestätigt. Die Inspektoren haben das Recht und die Pflicht, Art und Menge der Chemikalien möglichst vor Ort zu bestimmen. Das gilt sowohl für Typ und Menge der Munition als auch für die dazugehörige Ausrüstung. Wenn notwendig, können Proben auch in geeignete Laboratorien versandt werden. Der Generaldirektor des OPCW hat dazu elf Referenzlaboratorien bestimmt: je eines in China, Deutschland, Finnland, Frankreich, Niederlande, Polen, Südkorea, Schweden, Schweiz, Tschechien und den USA. Durch das CWÜ scheint die Gefahr vorerst gebannt zu sein, dass unerkannt große Mengen chemischer Kampfstoffe hergestellt und gelagert werden können, ohne dass die internationale Staatengemeinschaft dies erfährt und geeignete Maßnahmen ergreifen kann. Allerdings verschiebt sich das Bedrohungsszenario von der zwischenstaatlichen auf die terroristische Ebene. Irak, Iran, Nord-Korea, Libyen und Syrien gehören zu den Staaten, die den internationalen Terrorismus offenbar durch Geld, Ausbildung, Trainingsmöglichkeiten, Auffanglager und Ausrüstung aktiv unterstützen. Außer dem Iran hat keines dieser 5 Länder das CWÜ ratifiziert noch unterzeichnet [20, 21]. Allerdings gibt es keine Erkenntnisse darüber, inwieweit diese Staaten Terroristen Massenvernichtungswaffen zur Verfügung gestellt haben. Ein Grund für das Zögern mag die Angst vor internationalen Repressalien sein, die diese Staaten dann zu fürchten hätten. Bei einem terroristischen Angriff mit Massenvernichtungswaffen, die von einem der Unterstützerländer gestellt würden, ließe sich die Herkunft eingesetzter ABC-Kampfstoffe ermitteln. Aufgrund der nachfolgenden internationalen Ächtung und daraus resultierender Repressalien ist eine offene Unterstützung undenkbar. 1995 zeigte sich erstmals konkret der C-Waffen-Terror aus einer anderen Richtung ab. Am 20. März bestiegen fünf Mitglieder der Sekte Aum Shinrikyo („Höchste Wahrheit“) zwischen sieben und acht Uhr morgens fünf Züge von drei U-Bahn-Linien, die sich unter dem Regierungsviertel Tokios kreuzen. Bevor die Aum-Attentäter in der U-Bahn-Station ausstiegen, stachen sie mit präparierten Schirmspitzen Löcher in mitgeführte luftdicht verschweißte Päckchen. Der Zug fuhr ab, und in den Waggons entströmte das tödliche Nervengas Sarin. Bereits fünf Jahre vor dem Giftgasanschlag hatte die Aum-Sekte begonnen, biologische Waffen zu produzieren. In einem Labor ihrer Tokioter Zentrale züchteten die Mitglieder Anthrax-Sporen. Allerdings scheiterte der Versuch, andere damit zu infizieren. Daraufhin setzte Guru Asahara den 20. März als Datum für den Terrorangriff im U-Bahn-Netz von Tokio fest. An jenem Morgen starben 12 Menschen an dem Nervengas, rund 5000 wurden verletzt – wäre das Sarin nicht unrein und somit relativ ineffizient gewesen, hätte die Zahl der Opfer um ein Vielfaches höher gelegen [22].

letale dosen des nerven KS

Nachweis und Schutz vor Chemiewaffen

90.000 Tonnen Chemiewaffen wurden der OPCW pflichtgemäß gemeldet [23]. Vertragsgemäß müssen sie bis 2007 vernichtet sein. Inwieweit das erreicht wird, bleibt dahingestellt. Allerdings ist es ohne weiteres möglich, chemische Kampfstoffe neu zu produzieren. Solange sie eine Bedrohung
darstellen, müssen ausreichende Schutzmaßnahmen und möglichst empfindliche Nachweise verfügbar sein.

Aus militärischer Sicht werden Aufklärungsergebnisse aus verschiedenen Gründen benötigt: um zu alarmieren, um kontaminationsfreie Räume zu bestimmen, um Kampfstoff nachzuweisen und zu identifizieren, um die Ausdehnung einer Kontamination festzustellen.
Es gibt speziell behandeltes Papier, üblicherweise aus zwei Farbstoffen und einem Indikator bestehend, das sich beim Vorhandensein bestimmter Kampfstoffarten (Nervenkampfstoff, Hautkampfstoff) verfärbt und auf die Gefahr hinweist. Außerdem werden empfindliche Nachweisröhrchen
angeboten, die den eingesetzten Kampfstoff durch Farbreaktionen spezifisch nachweisen. Dabei wird die Umgebungsluft mit einer Handpumpe angesaugt [24]. Um kontaminierte Räume einzugrenzen, können Computer anhand aktueller Wetterdaten die Ausdehnung und Dauer einer Vergiftung bestimmen. Um die Daten zu verifizieren, ist es notwendig, den betroffenen Raum zu überwachen und das tatsächliche Ausmaß festzustellen.
In der Bundeswehr ist mit dem Spürpanzer FUCHS (Abbildung 4) ein System eingeführt, das all diese Eigenschaften in sich vereinigt. Es ist in der Lage, zu alarmieren, Kampfstoffe  schnell und empfindlich über eine GC-MS-Kopplung festzustellen, die Ausdehnung aufgrund eigener Wetterdaten
zu berechnen und Informationen über Datenfunk abzurufen bzw. weiterzuleiten. Bei einer Spürgeschwindigkeit von 30 km/h kann innerhalb kurzer Zeit ein beträchtlicher Raum überwacht werden, so dass Schutzmaßnahmen zum spätest möglichen Zeitpunkt eingeführt und zum frühest möglichen
Zeitpunkt wieder aufgehoben werden können [25]. Nachteil dieses Systems ist, dass immer noch in den vergifteten Bereich gefahren werden muss; zukünftige Systeme werden, im Idealfall luft- oder satellitengestützt, aus der Entfernung Kampfstoffart, -zusammensetzung und -konzentration
bestimmen.
Die im zivilen und militärischen ABC-Schutz benutzten Masken bieten einen wirkungsvollen Schutz gegen Vergiftungen der Atemwege. Um eine Gefährdung durch Haut oder Nervenkampfstoff auszuschließen, müsste aber ein hermetisch abriegelnder Schutzanzug getragen werden oder die Personen sich in einem schutzbelüftetem Sammelraum befinden. Sollte sich jemand vergiftet haben, ist es absolut vorrangig, dass betroffene Körperteile schnell (innerhalb 1 Minute) gereinigt werden, da der Kampfstoff sonst in den Körper eingedrungen ist. Dabei ist es nahezu unerheblich, wie die Entgiftung (Dekontamination) stattfindet, ob mit Talkum, Mehl, Kernseife und Wasser oder speziellen Entgiftungsmitteln (z.B. Natriumphenolat in alkoholischer Lösung). Soldaten vieler Armeen haben in ihrer Ausrüstung ein Entgiftungsmittel, dass aus Magnesiumchlorid, Hypochlorit und Talkum besteht. Um Kampfstoff zu zersetzen, der schon über die Haut eingedrungen ist, werden Mittel eingesetzt, die als Creme oder Lotion in die Haut eindringen (Kalium-2,3-Butadionmonoximat in Polyethylenglycol) [26]. Ist die Bekleidung betroffen, muss sie mit größter Vorsicht und Sorgfalt vom Körper entfernt werden und entweder dekontaminiert oder entsorgt werden.

formeln einiger chemischer Kampfstoffespürpanzer fuchs

Abschließende Betrachtung

Der massive Einsatz chemischer Kampfstoffe im 1. Weltkrieg hat bis zum Ende des 20. Jahrhundert einen tiefen Eindruck bei Politikern und in der Bevölkerung hinterlassen. Eine Folge war der Schutz und die notwendige Ausbildung der Truppe, um so hohe Verluste wie im 1. Weltkrieg zu verhindern. In fast allen nachfolgenden Konflikten, in denen chemische Kampfstoffe zum Einsatz kamen, richtete sich der Einsatz gegen einen ungeschützten oder unterlegenen Gegner [27]. Ihren Höhepunkt fand diese Strategie im Golfkrieg I, 1980 – 1988, in dem der Irak, von der Weltbevölkerung weitestgehend ignoriert, massiv chemische Kampfstoffe gegen ungeschützte iranische Soldaten und seine eigene kurdische Bevölkerung einsetzte [15]. Mit dem Chemie-Waffen-Übereinkommen (CWÜ) von 1993, dem fast alle Staaten weltweit beigetreten sind, ist das Austragen eines zwischenstaatlichen Konfliktes mit Chemiewaffen eher unwahrscheinlich geworden.
Was bleibt, ist eine entfernte, aber nicht völlig von der Hand zu weisende Sorge, dass wie 1995 kriminelle Gruppen die Wirkung von C-Waffen für ihre eigenen Ziele einsetzen, Angst und Terror in der Zivilbevölkerung zu verbreiten.
Wie sieht es dann mit dem Schutz der Zivilbevölkerung aus? Und welche vorbeugenden Maßnahmen sind notwendig oder übertrieben? Bei einem Test ergab sich, dass alle notwendigen Chemikalien zur Synthese von S-Lost und einem Nervenkampfstoff von großen Chemikalienhändlern völlig unproblematisch bezogen werden konnten. Damit wäre in jedem Labor die Synthese von Nervenkampfstoffen im 1-Kilogramm-Maßstab möglich. Nach dem 11. September hätte so etwas nicht passieren dürfen.

Zusammenfassung

Bereits früh setzten Menschen chemische Substanzen ein, um den Gegner zu schwächen und außer Gefecht zu setzen.
Ein trauriger Höhepunkt war der massive Giftgaseinsatz im 1. Weltkrieg. Der Erfolg, den der Irak in den 80er Jahren durch den Einsatz chemischer Kampfstoffe erzielen konnte, war und ist für einige Schwellenländer Anreiz genug, sich nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion in den Besitz von chemischen Kampfstoffen zu bringen. Ihre Zahl wird in Geheimdienstberichten auf bis zu 30 Staaten geschätzt. Um eine  weitere Verbreitung zu verhindern, ist 1997 ein völkerrechtlich verbindlicher Vertrag in Kraft getreten, der sicherstellen soll, dass chemische Waffen bis 2007 vernichtet werden. Diesen Vertrag haben bereits 147 Staaten ratifiziert – Staaten wie Irak, Syrien und Nord-Korea allerdings nicht. Auch Einzelpersonen ist es möglich, bei ausreichend krimineller Energie, mit chemischen Waffen Terror zu verbreiten. Kontrolle tut Not, Panik sicherlich nicht.
(…)

Literatur

[1] Stöhr, Chemie des Todes, Berlin, 1987.
[2] Durch tartarische Belagerer gegen die Hafenstadt Caffa auf der
Krim im Jahr 1346; aus: SIPRI, Chemical and Biological Warfare
Studies, Bd 18, Stockholm, 1999, S. 13ff.
[3] Martinetz, Der Gaskrieg 1914-1918, Bernard &Graefe, Bonn, 1996.
[4] Harris, Paxman, A Higher Form of Killing. The Secret Story of
Chemical and Biological Warfare, New York, London, 1982.
[5] Vgl. Hanslian, Der deutsche Blasangriff bei Ypern am 22.April 1915,
Gasschutz und Luftschutz 4, 1934, S. 210.
[6] SIPRI, The problem of chemical and biological warfare. A study of
historical, technical, military, legal and policy aspects of CBW and
possible disarmament measures Vol. 1: The rise of CB Weapons,
Stockholm, New York, 1971, S. 30.
[7] Franke, Mitlitärchemie, Bd. 1, Berlin, 1967.
[8] Meyer, V.: Chem. Ber. 1886, 19, 3261.
[9] Deutsches Patent 767.830 Kl. 122, 1939.
[10] Holmstedt, Acta Phisiol.Scand. 1951, 25, Suppl. Nr. 90; Goldwithe,
Saunders, J.Chem.Soc. 1948, 695.
[11] Ausgangsstoffe sind relativ günstig zu kaufen und mit ausreichend
krimineller Energie ist es unproblematisch als Angehöriger einer
Forschungseinrichtung die Ausgangssubstanzen zu bestellen und
sie zumindest im 1-2 kg Maßstab herzustellen! Eine Testbestellung
bei großen Chemikalienhändlern verlief völlig unproblematisch.
[12] Angerer, Chemische Waffen in Deutschland, 1985, Luchterhand,
S. 21ff.
[13] Tammelin, Acta Chem. Scand. 1957, 11, 859, 1340,1738.
[14] Wöhrle & Meissner, Die zunehmende Verbreitung eines
Massenvernichtungsmittels, in: Nachr. aus Chemie, 1989.
[15] Wellmann, Weiterverbreitung chemischer Waffen: zum Beispiel
Irak, Berghof-Stiftung für Konfliktforschung, Berlin, 1991, S. 5ff.;
Newsweek 01.08.1988.
[16] Spiers, Chemical and biological weapons, A study of proliferation,
Houndmills, Macmillan Press, 1994.

17] Burck, International Handbook on Chemical Weapons Proliferation,
NewYork,NY, Greenwood Press, 1991, S. 164ff.
[18] http://www.un.org/Depts/unscom/Chronology/chronologyframe.
htm
[19] Bulletin Nr. 44/1993, Übereinkommen über das Verbot der
Entwicklung, Herstellung, Lagerung und des Einsatzes chemischer
Waffen und über die Vernichtung solcher Waffen, 26.03.1993,
S. 418.
[20] http://www.opcw.org/memsta/namelist.htm
[21] http://www.opcw.org/memsta/ratifyer.htm
[22] Haruki Murakami, Underground. The Tokyo Gas Attack and the
Japanese Psyche, Vintage Books, 2001.
[23] davon allein 40000to von Russland und 31000to von den USA
Quelle: Bonn International Center for Conversion,
http://www.bicc.de/
weapons/brief3/chap3.html
[24] http://www.opcw.nl/chemhaz/detect.htm
[25] http://www.rheinmetall-ls.de/fahrzeuge_komponenten/abc_
system/pages_deutsch/abc_spuerfuchs.htm
[26] http://www.opcw.nl/chemhaz/decon.htm
[27] 1922-1927: Spanischer Giftgaseinsatz gegen Marokkaner;
1935-1936: Italienischer Giftgaseinsatz gegen Abessinier, vgl. [3].
[28] http://www.bafa.de/ausf/publikat/cwue/chemlist.htm

Der Autor

michael HöferMichael Höfer trat 1985 in die Bundeswehr ein und wurde 1989 zum Berufsoffizier ernannt. Im selben Jahr begann er sein Chemiestudium an der Universität Hannover, das er mit der Diplomarbeit am Institut für Technische Chemie unter der Leitung von Professor Schügerl 1995 abschloss. Es folgte eine Verwendung als Kompaniechef. In seiner Dissertation von 1999 bis 2002 beschäftigte er sich, ebenfalls am Institut für Technische Chemie der Uni Hannover, unter der Leitung von Professor Scheper mit dem Nachweis von Neurotoxinen als potentielle biologische Kampfstoffe.
Korrespondenzadresse:
ABC- und Selbstschutzschule, Gruppe Weiterentwicklung,
Mühlenweg 12, 87527 Sonthofen,
E-Mail: hoefer@iftc.uni-hannover.de

Quelle: http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=8&cad=rja&uact=8&ved=0CEwQFjAH&url=http%3A%2F%2Fwww.cci.ethz.ch%2Fvorlesung%2Fde%2FChemiegeschichte%2FChemiewaffen.pdf&ei=ofKBVLTCIYvqOJmigIgF&usg=AFQjCNEOUcxZGzVomm9rvgxOy64qzoSWvA&sig2=EaWNECyNWnx1wqzptHOX3g&bvm=bv.80642063,d.ZWU

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Gruß an die, die sich zu schützen wissen- UND die wissen, daß die größten Kriegstreiber mit Abstand die USA und ihre Lakeien sind.

TA KI

Jahr „0“ bis 1928 – Teil 2.


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0 (Dr. Andrija Puharich / Phyllis Schelmer: Das Wesen namens Tom sprach 1974 durch Phyllis bezüglich der Einflußnahme der Außerirdischen von Hoova auf die Menschheitsentwicklung): Der nächste Eingriff war die Inkarnation Jehovas als Jesus Christus von Nazareth, der seinem Volk ein Beispiel für den Menschen in der nächsten Phase der Evolution und für das Prinzip der Liebe gab. Er wurde nicht verstanden. Als der Aufstand der Juden gegen die römischen Besatzer, ihr Versuch, wieder einen Staat der alten Größe zu schaffen scheiterte, wurden sie unter alle Völker vertrieben, mit denen sie ihr Wissen, ihren Erfindungsgeist und die Schönheit ihrer Künste teilten, ohne noch einmal den gleichen Fehler zu machen, ihre Identität aufzugeben. (Hesemann: UFOs: Die Kontakte, S. 161)
312 Kaiser Konstantin erschien auf dem Marsch in Richtung Italien, am frühen Nachmittag „das Zeichen des Kreuzes“, gebildet vom Lichte, mit einer Inschrift versehen: >In hoc signo vinces< (in diesem Zeichen wirst Du siegen). Dieses Zeichen wurde vom gesamten Heer gesehen. Das Kreuz wurde sein Banner. Es war der Auslöser für Konstantin zur Einigung des römischen Reiches und zur Einführung des Christentums als Staatsreligion. (Johannes v. Buttlar, Drachenwege, S. 56)
540-592 Das Oströmische Reich wird von der Beulenpest heimgesucht. Diese Pest war eine der verheerendsten Pestepidemien in der Geschichte, und viele Menschen jener Zeit hielten sie für eine Strafe Gottes. Das Wort „Pest“ leitet sich von dem lateinischen Wort für „hauchen“ oder „verwunden, verletzten kränken“ ab. Die Pest wurde daher auch „Gottesplage“ genannt, d.h. Hauch oder Schlag, den Gott schickt. Einer der Gründe, warum die Menschen glaubten, die Pest käme von Gott, war, daß bei Ausbruch einer Pestepidemie häufig Erscheinungen am Himmel beobachtet wurden. Ein Chronist der justinianischen Pest war der berühmte Historiker Gregor von Tours, der eine Reihe ungewöhnlicher Ereignisse aus den Pestjahren schriftlich festhielt. Gregor berichtet, daß kurz bevor die justinianische Pest 567 n. Cr. die Auvergne erreichte, drei oder vier helleuchtende Lichter rings um die Sonne zu sehen waren, und der Himmel in Flammen zu stehen schien. Möglicherweise hat es sich dabei nur um eine natürliche „Nebensonne“ gehandelt; es wurden in dieser Gegend jedoch auch noch andere ungewöhnliche Himmelserscheinungen wahrgenommen. So berichtet ein Historiker von einer ähnlichen Begebenheit, die sich 23 Jahre später in einem anderen Teil Frankreichs zutrug, in Avignon. Es wurden „seltsame Erscheinungen“ am Himmel gemeldet, und die Erde war nachts bisweilen taghell erleuchtet. Kurz darauf brach hier die Pest aus. Gregor berichtete von einer Erscheinung in Rom, die wie ein riesiger „Drachen“ aussah, der durch die Stadt hinunter ans Meer schwebte, worauf unmittelbar danach eine schwere Pestepidemie ausbrach. Bei solchen Berichten drängt sich ein graueneinflößender, unvorstellbarer Gedanke auf:

daß die justinianische Pest durch Mittel der biologischen Kriegsführung verursacht wurde, die durch Flugkörper der „Herrgötter“ verbreitet wurden.

Das würde eine Wiederholung ähnlicher Seuchen bedeuten, wie sie in der Bibel und in alten mesopotamischen Texten geschildert werden. (William Bamley, Die Götter von Eden, S. 161-162)

553 Nach langem Streit wird die Philosophie von Origenes aus Alexandria (ca. 253) auf dem 5. allgemeinen Konzil zu Konstantinopel als nicht rechtgläubig verurteilt. (Werner Stein, Der große Kulturfahrplan) Der Glaube an die Reinkarnation und an den Kreislauf der Wiedergeburt war ein grundlegender Glaubenssatz in der römisch-katholischen Kirche bis zum Jahre 553 AD, als in der Synode von Konstantinopel entschieden wurde, dieser Glaube könne nicht existieren. Sie verdammte die Lehren der Reinkarnation als Ketzerei, und zu diesem Zeitpunkt geschah es, daß Hinweise auf diesen Glauben aus der Bibel entfernt wurden. Christliche Kirchen behaupten heute, daß die Lehre von der Reinkarnation dem Urchristentum fremd gewesen wäre und erst nachträglich von Anhängern des griechischen Philosophen Pythagoras in die christliche Lehre eingebracht worden sei. Daraufhin hätte sich die Kirche veranlaßt gesehen, dies als Irrlehre auf einem Konzil zu verurteilen (Hermann Bauer, Wiedergeburt).
622 Mohammed wandert von Mekka nach Medina aus: dieser Hidschra genannte Auszug ist Beginn der islamischen Zeitrechnung. Begleitet von Visionen und Halluzinationen sowie unter physischen Schmerzen brach die neue „Offenbarung“ – wie die Moslime sie nennen – mit unwiderstehlicher Gewalt und unverfälschter Echtheit über Mohammed herein. Auf die Weisung eines göttlichen Boten, des Engels Gabriel hin, begann der 40 Jahre alte Reformer die grundlegenden und neuen Vorstellungen seines Glaubens zu predigen. (Prof. Federico Peirone, Islam, S. 40) Gott ist der Herr des Himmels und der Erde. Es ist die Pflicht des Menschen, ihm zu gehorchen, und zwar um so mehr, als er in seiner Barmherzigkeit seine Boten zum Wohl der Menschheit herabgesandt hat. Gott ist unumschränkter Herrscher und Ursprung aller Gesetze, der religiösen wie der zeitlichen. Alle Offenbarungen des Willen Gottes an die Menschen sind gesammelt und niedergelegt in den geoffenbarten Büchern. (Prof. Federico Peirone, Islam, S. 26)
776 Karl (der Große) führte Krieg gegen die heidnischen Sachsen auf dem Gebiet des heutigen Westfalen. Ein „himmlisches Zeichen“ (laut Annales regni Francorum) kam den Franken zur Hilfe, als sie in einer Burg von den Sachsen belagert wurden. Man sah zwei Rundschilde, die sich rötlich flammend über der Kirche bewegten. Als die Heiden dies sahen, gerieten sie sogleich in Panik und flohen. Erscheinungen dieser Art begleiteten ihn in den Beginn einer neuen Epoche europäischer Geschichte. (Johannes v. Buttlar, Drachenwege, S. 56)
9tes Jh. Der französische Geistliche Agobard, Erzbischof von Lyon, beschrieb möglicherweise Besuche außerirdischer Raumschiffe, als er im 9. Jahrhundert bemerkte, Mitglieder seiner Gemeinde behaupteten, ihre Gegend werde von „Seeleuten aus der Luft“ heimgesucht, die auf Schiffen in den Wolken ankämen und Obstgärten und Weizenfelder plünderten. (Time-Life Bücher, Geheimnisse des Unbekannten, Die UFOs, S. 14)
1171 ca. Dr. Andrija Puharich / Uri Geller: In einer weiteren Hypnosesitzung nannte die Stimme (die durch Geller sprach) das Raumschiff Spektra als ihre Herkunft – ein riesiges Mutterschiff, das sehr weit von der Erde entfernt stationiert sei. Ein anderes Mal wurde gesagt, es sei seit 800 Jahren in der Nähe der Erde stationiert. Die Stimme sagte weiter: „Unsere Computer studieren jeden auf der Erde“. (Hesemann: UFOs: Die Kontakte, S. 157/58, Hypnosesitzung mit Uri Geller, siehe 1971, 5.12.)
1300 Da sich anscheinend die UFO-Sichtungen in dieser Zeit häuften, erließ der Papst in diesem Jahrhundert ein Dekret, welches die Berichte von solchen „fliegenden Dingen“ bei Strafe verbot. (Der Pandora Aspekt, Elian Lian, Seite 17)
1347-1350 Die Schwarze Pest oder der Schwarze Tod grassierte zum ersten Mal in Europa. Auch danach wurde Europa noch bis zum 17. Jahrhundert alle zehn bis zwanzig Jahre von kurzen Ausbrüchen der Lungenpest heimgesucht, wobei die Zahl der tödlich verlaufenden Krankheitsfälle immer mehr zurückging. Sehr viele Menschen aus ganz Europa und anderen von der Pest heimgesuchten Regionen der Welt berichteten nämlich, daß Pestepidemien durch übelriechende „Nebel“ verursacht worden seien. Diese Nebel traten häufig nach ungewöhnlich hellen Lichtern am Himmel auf. Auf den ersten Ausbruch der Pest folgten eine Reihe ungewöhnlicher Ereignisse. Zwischen 1298 und 1314 wurden über Europa sieben große „Kometen“ gesehen; einer war von „grauenerregender Schwärze“. Ein Jahr vor dem Ausbruch der Epidemie in Europa wurde eine „Feuersäule“ über dem Papstpalast in Avignon in Frankreich gesichtet. Zu einem früheren Zeitpunkt jenes Jahres beobachtete man einen „Feuerball“ über Paris; er soll eine Zeitlang sichtbar gewesen sein. Die Menschen von Europa betrachteten diese Erscheinungen als Omen für die Pest, die bald darauf ausbrach. Schon während der ersten Pestepidemien in Asien wurden der Schwarze Tod und ungewöhnliche Himmelserscheinungen miteinander in Verbindung gebracht. Beschreibungen von Stürmen und Erdbeben, von Meteoren und Kometen, die schädliche Gase hinter sich zurückließen, durch welche die Bäume verdorrten und das Land unfruchtbar wurde.
1479 „In Arabien wurde ein Komet gesehen, der die Form eines sehr spitzen Holzbalkens hatte……“ Die dazugehörige Illustration, die sich auf Augenzeugenberichte stützt, zeigt etwas, das ganz offensichtlich wie die vordere Hälfte einer Rakete zwischen einigen Wolken aussieht. (Conrad Lycosthenes, „Eine Chronik der Wunder und Omen, die jenseits der richtigen Ordnung, Vorgänge und Abläufe in der Natur liegen, in den höheren wie in den niederen Regionen der Erde, vom Anfang der Welt bis heute“, S. 494)
1561/66 Zu den weiteren Wahrnehmungen merkwürdiger Himmelserscheinungen in der fernen Vergangenheit gehört auch ein spektakuläres Ereignis über der Stadt Nürnberg im April 1561; dort erschienen damals Kugeln und runde Scheiben am Himmel und führten ein regelrechtes Luftballett auf. Einwohner von Basel in der Schweiz beobachteten fünf Jahre später ein ähnliches Schauspiel. Nach zeitgenössischen Berichten war der Himmel plötzlich mit großen schwarzen Kugeln übersät, die mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Sonne oder umeinander herum flogen. So schnell und geheimnisvoll, wie sie aufgetaucht waren, verfärbten sie sich dann feuerrot und verschwanden. (Time-Life Bücher, Geheimnisse des Unbekannten, Die UFOs, S. 15) Nebenstehend die Illustration seltsamer kugelförmiger Körper, die man im Juli und Anfang August des Jahres 1566 über Basel in der Schweiz beobachtet hat. Sie wurden von Samuel Coccius, einem Augenzeugen, als große schwarze Kugeln beschrieben, die auf die Sonne zurasten und sich gegeneinander wandten, als ob sie in einen Kampf verwickelt wären.
1661 Nov. Tibet: Der Jesuitenpater Albert d`Orville sieht in Lhasa ein UFO. Ein Lama, der es auch gesehen hat, sagte zu ihm: „Seit langer Zeit befahren Wesen von anderen Welten die Meere des Raumes und brachten geistige Erleuchtung den ersten Menschen, welche die Erde bevölkert haben. Diese Wesen werden von uns stets freundlich empfangen und landen oft in der Nähe unserer Klöster, wo sie uns lehren und Dinge enthüllen, die in den Zeiten der Kataklysmen, (Überschwemmungen) verlorengingen…“ (Johannes von Buttlar: Zeitriß, Seite 91-92)
1665 10.4. Der Gelehrte Erasmus Francisi berichtet in seinem 1500 Seiten umfassenden Werk „Mysteriöse Erscheinungen“ über UFO-Sichtungen. (Johannes von Buttlar: Zeitriß, Seite 90)
1776 1.5. Dr. Adam Weishaupt (1748-1830), Professor für katholisches Kirchenrecht an der Universität Ingolstadt gründet den Illuminatenorden. Weishaupt – von Geburt Jude, der später zum Katholizismus konvertierte – brach mit dem Jesuitenorden, dem er als Priester angehörte. (Des Griffin, Wer regiert die Welt, S. 28) Sein erklärtes Ziel war die Errichtung eines »Novus Ordo Saeclorum«, einer neuen Weltordnung beziehungsweise einer neuen Weltregierung. Der Name »Illuminati« ist von dem Wort Luzifer (Lichtbringer) abgeleitet. Die neue Weltordnung sollte erreicht werden durch:  

Abschaffung jeder ordentlichen Regierung,
Abschaffung des Privateigentums,
Abschaffung des Erbrechts,
Abschaffung des Patriotismus,
Abschaffung aller Religionen,
Abschaffung der Familie. (Des Griffin, Wer regiert die Welt, S. 34)

Es gibt in diesem Zusammenhang eine interessante Aussage von Bill Hamilton auf einem Vortrag mit William Cooper und John Lear. Diese Personen haben zusammen das Alien-Szenario untersucht. Cooper ist ein ehemaliger Geheimdienstler, dessen Aufgabe es war, hochrangige Offiziere über die Außerirdischen-Projekte zu informieren, bevor er sich aus Gewissensgründen entschloß, an die Öffentlichkeit zu gehen. Hamilton sagte auf diesem Vortrag, daß Jahrhunderte zurück eine Geheimgesellschaft, die Illuminaten einen Pakt mit einer außerirdischen Nation (die Grauen) schlossen, die sich innerhalb der Erde versteckt halten und daß die amerikanische Regierung 1933 den Pakt erneuert habe, um Menschen und Tiere für High-Tech einzutauschen. (Hamilton-Cooper-Lear-Lecture, CBR – UFO-Briefing, 3.3.90, Seite 1b)

1886 Als echten Beweis für das Vorhandensein unbekannter, vernunftbegabter Kräfte im Kosmos wertete Konstantin Eduardowitsch Ziolkowski (Vater der sowjetischen Weltraumfahrt) eine geometrische Figur und eine menschliche Gestalt, die er am Himmel ausgemacht hatte. (Quelle: Spiegel 1989/42 bzgl. Woronesch)
1897 23.4. Alexander Hamilton, ein Farmer, erzählte einem Reporter von einem kolossalen, 100 Meter langen Luftschiff, das am 23. April 1897 auf seinem Grund in der Nähe der Kleinstadt Yates Center in Kansas gelandet sei. Als er und zwei andere neugierig zu der Stelle gelaufen seien, hätten sie in der Glaskanzel des Luftschiffs „sechs der seltsamsten Wesen gesehen, die man sich vorstellen kann. Sie unterhielten sich plappernd, aber wir verstanden kein Wort von dem, was sie sagten.“ Dann habe sich das Schiff wieder in die Luft erhoben, unter Mitnahme einer von Hamiltons Kühen. Eine Zeitlang schwebte es noch über der Farm, dann entschwand es. Tags darauf fand ein Farmer in einiger Entfernung die Haut, die Beine und den Kopf der entwendeten Kuh. Hamilton: „Nachdem ich die Haut anhand meines Brandzeichens identifiziert hatte, fuhr ich heim. Aber vor dem Einschlafen sah im immer dieses vermaledeite Ding mit seinen großen Lichtern und den gräßlichen Menschen vor mir. Ich weiß nicht, ob sie Teufel oder Engel oder sonst etwas waren, aber wir haben sie alle gesehen.“ (Time-Life Bücher, Geheimnisse des Unbekannten, Die UFOs, S. 23)
1908 30.6. Atombombenexplosion in Sibirien (ein Meteorit wird ausgeschlossen). Prof. Aleksei Zolotow fand auf seiner Forschungsreise durch die Taiga Aufzeichnungen Überlebender. Sie hatten unmittelbar vor der Explosion am Himmel einen zylinderförmigen Flugkörper beobachtet, der mehrmals die Richtung änderte. (Bild Zeitung: Sept. 90, Atombombenexpl. 37 Jahre vor Hiroschima)
1909-1913 Ein Jahr nach dem Ereignis von Tunguska erlebte die Welt ihre erste größere Welle von UFO-Beobachtungen. Diesmal handelte es sich um ein internationales Phänomen, denn zwischen 1909 und 1913 kamen Berichte aus Europa, Nordamerika, Südafrika, Japan, Neuseeland und anderen Gebieten der Erde. Den Anfang machte Südwestengland, wo mehrere Personen behaupteten, sie hätten bei Nacht ein großes, längliches Objekt mit einem hellen Licht hoch über sich am Himmel schweben sehen. (Time-Life Bücher, Geheimnisse des Unbekannten, Die UFOs, S. 25)
1917 13.10. Fatima, portugiesischer Wallfahrtsort: 50.000 Menschen sahen fassungslos zu, wie sich die Wolken teilten und den Blick auf eine riesige Silberscheibe freigaben, die sich wie eine Windmühle drehte und dabei über den Himmel tanzte. Das Objekt strahlte Wärme aus und einige Augenzeugen berichteten später, ihre durchnäßte Kleidung sei davon binnen Minuten getrocknet. Nachdem die kreisrunde Scheibe sich im Sturzflug der Erde genähert hatte, stieg sie wieder in den Himmel hinauf und verschwand zur Sonne hin. Mit diesem aufregenden Schauspiel erfüllte sich die Prophezeiung von drei Hirtenkindern, die behauptet hatten, mit der Jungfrau Maria gesprochen zu haben. Die Gottesmutter habe ihnen gesagt, sie werde sich am 13. Oktober auf eine solche Weise offenbaren, „daß jeder wird glauben müssen“. Die katholische Kirche erklärte dies zu einem Wunder… (Time-Life Bücher, Geheimnisse des Unbekannten, Die UFOs S. 25/26)  Die Hirtenkinder Jacinta Martos, Francesco und Lucia Santos erlebten insgesamt sieben Marienerscheinungen – jedesmal an einem Dreizehnten der Monate Mai bis Oktober. Die Kinder starben bald nach den Erscheinungen. Das Mädchen Lucia Santos ging in ein Kloster. sie hatte die empfangenen Botschaften schriftlich niedergelegt und dem zuständigen Bischof übergeben. Die dritte Botschaft – so Lucia – sollte vom Heiligen Vater erst im Jahr 1960 veröffentlicht werden. Das „dritte Geheimnis von Fatima“ wurde seinerzeit versiegelt an Papst Pius XII übergeben, der das Schriftstück verschlossen an das Heilige Officium weiterleitete. Im Jahr 1960 war Papst Johannes XXIII Herr der römischen Kurie. Lucias Brief wurde hinter verschlossenen Türen des päpstlichen Büros geöffnet. Erschüttert sagte Johannes XXIII: „Wir können das Geheimnis nicht preisgeben. Es würde eine Panik auslösen“. (Erich von Däniken, Wir sind alle Kinder der Götter, S. 263/268) 

Es wird behauptet, daß dieses Ereignis von Fatima Religion als ein falsches Konzept enthüllt. Das ist der Grund, warum der versiegelte Brief von der Katholischen Kirche unter Verschluß gehalten wird. Er würde das Glaubenssystem und die Macht der Kirche erschüttern. Mindestens ein Papst wurde ermordet, nachdem er beabsichtigte, den Menschen die Informationen zu enthüllen. (The leading Edge, No. 23, 1991, S. 52)

Die Ereignisse von Fatima wurden auf den Verdacht hin untersucht, daß es sich hierbei um eine Manipulation der Außerirdischen (den Grauen) handeln könnte. Eine Spionageaktion wurde ins Leben gerufen, um das Geheimnis zu lüften. Die USA benutzten ihre Vatikankontakte und erhielten schon kurze Zeit darauf die vollständige Studie, einschließlich der Prophezeiung. Diese besagte, daß, falls der Mensch sich nicht vom Übel abwenden und sich zu Füßen Christi setzte, der Planet sich selbst zerstören und die Ereignisse, wie in der Offenbarung der Bibel beschrieben, tatsächlich eintreten würden. Prophezeiung:

Ein Kind soll geboren werden, das die Welt mit einem Friedensplan und einer falschen Religion ab 1992 einigen sollte.
Gegen 1995 würden die Völker jedoch herausfinden, daß er (das Kind, das die Welt mit einem Friedensplan und einer falschen Religion einigen sollte) böse war und in Wirklichkeit der Antichrist sei.

Der Dritte Weltkrieg würde im Nahen Osten, mit einer Invasion Israels, durch eine geeinte arabische Nation, beginnen. Zunächst würden konventionelle Waffen eingesetzt.

1999: Der Krieg im Nahen Osten würde in einem Holocaust, durch den Einsatz nuklearer Waffen seinen Höhepunkt finden.
Bis 2003 würde der größte Teil des Planeten schrecklich leiden und das Leben weitgehend vernichtet werden.
2011 soll die Wiederkunft Christi stattfinden. (Milton William Cooper, Die geheime Regierung, S. 14)
1917 „… Ich habe Beweise gefunden, daß Geheimgesellschaften seit 1917 eine künstliche Bedrohung aus dem Weltraum planen, mit dem Ziel, die Menschheit in einer Weltregierung, genannt „die neue Weltordnung“ zusammenzubringen.“ (M.W. Cooper, Behold a pale Horse, S. 27)
1919 19.5. Gründung des Council on Foreign Relations in Paris im Hotel Majestic. (Der Pandora Aspekt, Elian Lian, Anhang)
1928 Ziolkowski entdeckt drei kyrillische Buchstaben am Horizont, die bedeuten „die Außerirdischen kennen ihre Freunde“. (Quelle: Spiegel 1989/42 bzgl. Woronesch)

Quelle: http://www.freezone.de/sde/sde0202.htm

Gruß an die Prophezeihungen

TA KI