Inhaltsstoffe von Hautcremes, die für Gesundheit und Umwelt bedenklich sind.


„Niveau ist keine Hautcreme“, heißt ein mittlerweile in die Jahre gekommener Witz. Pflegeprodukte für unsere Haut stehen allerdings immer noch hoch im Kurs – zumal die Männerwelt beim Eincremen erheblich aufholt. Wer Niveau ausstrahlen möchte, greift zu Tiegel und Tube.

Gerade jetzt im Winter unterstützen Lotionen und Cremes die Hautregeneration. Wissenschaftliche Studien zeigen jedoch auch, dass das, was wir regelmäßig auf unser größtes Organ schmieren, immer wieder bedenkliche Stoffe enthält. Auf die folgenden 7 Signale solltest du daher achten, um zu entscheiden, ob du bei deiner Hautcreme bleiben möchtest:

1.) Silikon

Die einen denken bei Silikon an Brustvergrößerung, die anderen an Fugenmasse. Die wenigsten wissen jedoch, dass Silikone auch in manchen Feuchtigkeitscremes stecken. Dort sollen sie einen wasserabweisenden Schutzfilm bilden, um die Haut vor dem Austrocknen zu schützen. Für die Gesundheit ist das in der Regel unbedenklich, aber nicht für die Umwelt. Silikone können nämlich nicht vollständig aus dem Abwasser gefiltert werden. Auf der Inhaltsangabe erkennst du Silikone an Bezeichnungen wie „Polysiloxane“, „Dimethicone“ oder „Cyclomethicone“.

2.) Mineralöl

In vielen Kosmetikartikeln sind Mineralöle enthalten. Sie verstecken sich hinter Begriffen wie „Petrolatum“, „Paraffinum“, „Microcrystalline Wax“, „Ceresin“ oder „Vaseline“.  In einer Untersuchung der Stiftung Warentest kam heraus, dass mit dem Mineralölanteil in den Produkten auch der Anteil an aromatischen Kohlenwasserstoffen steigt, die als potenziell krebserregend eingestuft werden. In Lebensmitteln sind solche Stoffe längst verboten, doch gibt es ernst zu nehmende Hinweise, dass sie auch über die Haut aufgenommen werden und sich in Organen ablagern. Gerade bei Lippenbalsam ist zudem eine Aufnahme über den Mund fast unvermeidlich.

3.) „Ohne Konservierungsstoffe“

Hautcremes sind ein Paradies für Bakterien und Schimmelpilze. Einige verwendet man monatelang, sie stehen im feuchtwarmen Badezimmer und täglich taucht der Finger in sie hinein. Kein Wunder, dass Konservierungsstoffe bei vielen Cremes eine große Rolle spielen. Synthetische Konservierungsstoffe sind aber nicht unkritisch: Sie können resistente Erreger und Allergien begünstigen. Deshalb verzichten manche Hersteller ganz auf sie, was allerdings einen sorgsameren Umgang erfordert.

Grundsätzlich sind Hautcremes ohne Konservierungsstoffe also gut, nur sollte man sie ausschließlich mit gewaschenen Händen oder mit einem sauberen Spatel auftragen. Tiegel und Tuben müssen immer dicht verschlossen gelagert werden.

4.) „Ohne Parabene“

Parabene sind eine besondere Art der Konservierungsstoffe. Sie sind vor einigen Jahren in Verruf gekommen, Brustkrebs auszulösen. Dieser Verdacht konnte nicht bestätigt werden. Darüber hinaus sollen Parabene aber eine hormonähnliche Wirkung haben, was wiederum nur auf bestimmte Parabene zutrifft, die seit 2014 in der EU verboten sind. Wer eine Hautcreme mit dem Hinweis „Ohne Parabene“ kauft, sollte daher genau hinsehen: Nicht selten versteckt sich hinter dem Hinweis nämlich nichts anderes, als dass die Parabene durch synthetische Konservierungsstoffe ausgetauscht wurden.

5.) Große Versprechungen

Das Online-Magazin der Zeit bringt es auf den Punkt: „Alles, was nachhaltig im Körper wirkt, gilt als Medikament und unterliegt strengen Auflagen. Alles, was Kosmetik heißt, darf genau solche Wirkungen nicht haben.“ Wenn eine Hautcreme also mit großen Versprechungen wirbt, sollte man aufhorchen. Formulierungen wie „Dermatologisch geprüft“ oder „Hautverträglichkeit getestet“ besagen überhaupt nichts. Viele der angeblich wissenschaftlichen Studien sind gekauft oder in ihrer Aussagekraft mangelhaft. Beim berühmten Coenzym Q10 geht selbst die industrienahe Deutsche Apotheker Zeitung davon aus, dass der Stoff nicht in die relevanten Hautschichten vordringen kann. Hyaluronsäure glättet die Haut optisch, dringt aber ebenso wenig in die Hautzellen ein. Viel Wasser zu trinken und übermäßige Sonnenbäder zu vermeiden, sind da wohl die effektiveren Maßnahmen zur Hautverjüngung.

6.) Mikroplastik

Vom Kaffee über die Stadtluft bis zur Arktis – fast überall finden sich die Spuren winziger Plastikteilchen. In der Kosmetik werden sie sogar immer noch bewusst als Bindemittel eingesetzt oder, um ein besonders geschmeidiges Gefühl auf der Haut zu erzeugen. In manchen Cremes haben Forscher bis zu 10 % Mikroplastik entdeckt! Als Laie erkennt man den Inhaltsstoff, der in zig Varianten vorkommen kann, nur schwer. Da Polymere der Hauptbestandteil von Kunststoffen sind, sind Angaben mit der Vorsilbe „Poly-“ zumindest verdächtig, ebenso der Wortbestandteil „Acryl-“. Im Internet gibt es auch kostenfreie Apps, die bei der Suche helfen.

7.) Pickel

Manche Hautcremes sollte man schlicht deshalb wechseln, weil sie nicht zu einem passen. „Reichhaltige“ Gesichtscremes bringen nämlich nichts, wenn man ohnehin zu fettiger Haut neigt. Umgekehrt kann eine sehr wasserhaltige Feuchtigkeitscreme die trockene Haut sogar noch verschlimmern, da die Creme an der Luft zu schnell verdunstet. Überhaupt sollte man vor einem zu intensiven Gebrauch von Hautcremes Abstand nehmen. Die Haut braucht auch Gelegenheit, sich selbst zu regenerieren.

Wer schön sein will, muss leiden. Doch sollte der Wunsch nach schöner Haut nicht auf Kosten von Gesundheit und Umwelt gehen. Mach die Wahl deiner Creme deshalb nicht vom Verpackungsdesign oder von hohlen Versprechungen abhängig. Das wird dir im Nachhinein sogar dein Geldbeutel danken.

Quelle

Gruß an die Wissenden

TA KI

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Schönheits-Tipps, die nahezu unbekannt sind.


Die Kosmetikabteilungen der Supermärkte, Drogerien und Kaufhäuser sind bis zum Bersten gefüllt mit allerlei Cremes, Pudern, Salben, Lotionen und diversen anderen Produkten, die angeblich unerlässlich sind, um schön und gepflegt zu sein.

Doch man kann hilfreiche Kosmetika auch in der Haushalts- und Lebensmittelabteilung finden. Überzeuge dich selbst von diesen 5 seltsamen Schönheitstipps, die kaum als solche bekannt sind.

1.) Achseln mit Kartoffeln einreiben

Durch den Gebrauch von Deodorants und die ständige Enthaarung kann die Haut der Achselhöhle mit der Zeit immer dunkler werden. Aufhellende Cremes sind meist teuer oder hautreizend.

Stattdessen kannst du auch auf eine Kartoffel zurückgreifen, wobei du dir aber keine ganzen Kartoffelscheiben unter die Arme steckst, sondern die Kartoffel raspelst und in der Achselhöhle verreibst. Wenn du diesen Vorgang oft genug wiederholst, werden sich bald sichtbare Veränderungen einstellen.

 

2.) Haare mit Bier waschen

Das ist natürlich ein Tipp, den schon unsere Großeltern kannten, der aber mittlerweile etwas in Vergessenheit geraten ist: Lass eine Flasche Bier über Nacht offen stehen, damit das Getränk warm wird und die Kohlensäure entweicht. Massiere den Gerstensaft beim Haarewaschen in die Kopfhaut ein und spüle ihn anschließend aus.

Davor oder danach kannst du deine Haare zusätzlich mit Shampoo waschen. Wende die Bierkur alle paar Tage an. Sie ist vor allem für glanzloses und stumpfes Haar geeignet.

 

3.) Bananen auf die Zähne reiben

Bananenschalen stellen eine natürliche Alternative zu Zahnaufhellern dar. Reibe deine Zähne mit der Innenseite einer Bananenschale ein. Sollte sich auf der Schale Fruchtfleisch befinden, das sich dann auf deine Zähne überträgt, ist das sogar noch von Vorteil.

Lass die Bananenkur ca. 10 Minuten einwirken, bevor du dir wie gewohnt die Zähne putzt. Nachdem du diese Prozedur einige Zeit angewendet hast, werden deine Zähne weißer sein.

4.) Olivenöl als Make-up-Entferner

Dies empfiehlt sich vor allem, wenn dein normaler Make-up-Entferner unerwartet alle ist: Trage etwas Olivenöl auf das Wattepad auf und schminke dich damit ab. Damit lässt sich sogar Mascara entfernen. Außerdem spendet das Olivenöl deiner Haut Feuchtigkeit und ist nährstoffreich.

Wer muss bei solchen Pflegeprodukten überhaupt noch die Kosmetikabteilung aufsuchen? Vieles davon wirst du bestimmt schon zu Hause haben.

Quelle

Gruß an die Natürlichen

TA KI

Selber machen statt kaufen: Natürliche Pflegeprodukte, die Geld sparen und die Umwelt schonen (Video)


Vergiss künstliche, ungesunde und umweltbelastende Pflegeprodukte aus dem Supermarkt, denn viele bessere Alternativen kann jeder leicht zu Hause selber machen! 137 unserer besten Rezepte und Ideen für Haut und Haar zeigen, wie einfach es geht.

Darum lohnt es sich, all diese Dinge nicht mehr zu kaufen, sondern am besten selber zu machen:

Gut für die Gesundheit: Statt ungesunder und künstlicher Inhaltsstoffe enthalten die selbst hergestellten Alternativen natürliche Zutaten, die dem Körper helfen, zum gesunden Gleichgewicht zurückzufinden, anstatt ihn von synthetischer Pflege immer abhängiger zu machen.

Gut für die Umwelt: Selbermachen spart jede Menge Plastik und anderen Verpackungsmüll. Außerdem kannst du für viele Rezepte regionale, nachwachsende Zutaten verwenden.

Gut für die Haushaltskasse: Selbst hergestellte Alternativen sind fast immer deutlich preiswerter.

Gut für dich: Selbermachen bereitet Freude, regt die Kreativität an, stärkt das Selbstvertrauen und macht dich außerdem ein bisschen unabhängiger.

Für beinahe jeden Körperteil finden sich in Drogerie und Supermarkt ganze Regalreihen spezialisierter Reinigungs- und Pflegeprodukte. Doch was verbirgt sich alles in den Spraydosen, Plastiktuben und Fläschchen, codiert in langen Zutatenlisten?

Bei der Mehrzahl der Produkte sind es überwiegend synthetische Inhaltsstoffe, häufig auf Basis von Mineralölen, die im Verdacht stehen, Abhängigkeitserscheinungen hervorzurufen und Allergien, Krebs und andere Erkrankungen auszulösen. Zudem verursacht die Flut spezialisierter Fertigprodukte eine gewaltige Menge Verpackungsmüll.

Die meisten von ihnen lassen sich jedoch sehr einfach durch nachhaltige, selbst gemachte Alternativen ersetzen. Mit gesunden, oft sogar essbaren Zutaten kannst du Shampoo, Zahncreme, Salben, Deo und vieles mehr in kurzer Zeit selbst zubereiten. Lass dich inspirieren, und mach auch dein Leben ein bisschen grüner! (Selber machen statt kaufen: 137 gesündere Alternativen zu Fertigprodukten, die Geld sparen und die Umwelt schonen)

Warum selbst gemachte Pflegeprodukte?

Die Haut bedeckt unseren Körper nahezu vollständig, ihre Oberfläche beträgt bei Erwachsenen durchschnittlich circa 1,75 Quadratmeter. Über die Haut treten wir mit unserer Umwelt in Kontakt. Dabei ist sie Druck, Kälte, Wärme, Spannung, Reibung, Wasser, Luft, aber auch Krankheitserregern und vielen anderen Reizen ausgesetzt.

Von Natur aus besitzt die Haut die erstaunliche Fähigkeit, sich ständig von selbst zu regenerieren und zu verjüngen, wenn man sie nur lässt und dabei unterstützt. Selbst das Haar, das einen mehr oder weniger großen Teil unseres Körpers bedeckt, wächst ständig nach und erneuert sich auf diese Weise natürlich von innen.

So sind schöne, gesunde, weiche Haut und gepflegtes Haar nicht nur wichtig für unser persönliches Wohlbefinden und eine starke Abwehr gegen schädliche äußere Einflüsse, sondern auch ein deutlich sichtbarer Ausdruck von Vitalität und Stärke. Mit den besten Absichten verwenden wir deshalb immer mehr Pflege-
produkte – Cremes, Lotionen, Gesichtswässer, Waschgels, Duschgels, Schaumbäder, Shampoos, Haarspray und viele andere.

Leider bestehen diese jedoch zu einem zunehmenden Teil aus synthetischen Zusätzen, oft auf Basis von Mineralölen. Sie haben immer gleiche, reproduzierbare Eigenschaften, sind leicht verfügbar, machen die Pflegeprodukte einfacher industriell verarbeitbar und lange haltbar.

Der Schwerpunkt moderner Shampoos, Lotionen usw. liegt oft darauf, augenblicklich ein gutes Haut- und Haargefühl zu hinterlassen, damit man sie möglichst regelmäßig anwendet. Die langfristigen, teils nachteiligen Folgen treten dabei in den Hintergrund und führen manchmal sogar zu einem erhöhten Pflegebedarf. Ein Beispiel für diese schleichende Art der Abhängigkeit liefern Lippenpflegeprodukte, die dazu verleiten, die Lippen in kurzen Abständen nachzucremen, weil sie sich ohne einfach nicht mehr gut anfühlen.

Haarpflege

Schöne, gepflegte Haare sind für viele ein Statussymbol, für dessen Pflege viel Zeit und Geld aufgebracht wird. Herkömmliche Haarpflegeprodukte enthalten jedoch oft Silikone, irritierende Tenside, künstliche Farbstoffe und andere Zusätze, die auf Dauer mehr schaden als nutzen. Sie lösen zum Teil Allergien aus, können Haar- und Kopfhautprobleme hervorrufen oder verschlimmern und belasten den Organismus, anstatt seinen natürlichen Selbstschutz und seine Selbstheilungskräfte zu bewahren und zu stärken.

Die wohl einfachste Alternative zu Shampoo ist Haarseife, eine auf die Bedürfnisse der Haare und der Kopfhaut angepasste Naturseife, die sich sogar selbst herstellen lässt. Aber auch viele andere Mittel, größtenteils aus der Küche, sind denkbar, um die Haarwäsche und -pflege natürlicher, sanfter und gesünder zu gestalten. In diesem Kapitel zeigen wir dir unsere besten Alternativen zu konventionellen Haarpflegeprodukten und geben Tipps, wie die Umstellung auf natürliche Alternativen und Methoden am besten gelingt.

Jedes Haar und jede Kopfhaut sind anders, deshalb gibt es nicht die eine perfekte Lösung für alle. Es lohnt sich jedoch, verschiedene Methoden auszuprobieren, um die für die persönlichen Bedürfnisse am besten geeignete Methode zu finden.

Haarwäsche mit Roggenmehl

Eines der natürlichsten, schonendsten und zugleich effektivsten Haarwaschmittel findet sich womöglich auch in deiner Küche: einfaches Roggenmehl, das mit Wasser zu einer Art flüssigem Teig verrührt und als Shampoo-Alternative verwendet werden kann.

Im Roggenmehl-Shampoo reinigt vor allem die Stärke, die ein milder Emulgator ist und Wasser mit Fetten verbindet. Nebenbei verfügt Roggen über zahlreiche pflegende Inhaltsstoffe, unter anderem Vitamin E, Proteine, reichlich B-Vitamine (z. B. Folsäure und Pantothensäure) und Mineralien wie Eisen und Zink.

Selbst für empfindliche Haut und Babyhaut ist das Roggenmehl-Shampoo gut geeignet.

Geeignete Mehlsorten

Roggenmehl enthält sehr wenig Gluten und verklebt nicht. Weizen- oder Dinkelmehl verfügen dagegen über einen hohen Glutenanteil und sollten nicht verwendet werden. Vor allem für dicke und lockige Haare eignet sich Roggenvollkornmehl, in dem die Körner zusammen mit allen Schalenbestandteilen vermahlen wurden. Es enthält den höchsten Anteil an pflegenden Substanzen aus dem Korn.

Aber auch das etwas feinere Mehl (z. B. Typ 1150) kann verwendet werden, da es sich nach der Haarwäsche einfacher rückstandsfrei auswaschen und ausbürsten lässt. Diese Mehlsorte empiehlt sich vor allem bei dünnen, glatten oder besonders dichten Haaren.

Anwendung des Roggenmehls zur Haarwäsche Du benötigst je nach Haarlänge für eine Haarwäsche:

250–300 ml lauwarmes Wasser
4–5 EL Roggenmehl oder Roggenvollkornmehl

Zubereitung:

1. Mehl und Wasser ausgiebig verrühren, bis eine glatte, geleeartige Konsistenz erreicht ist, ähnlich wie bei herkömmlichem Shampoo. Sehr gut und klumpenfrei geht das mit einem Schüttelbecher.

2. Einige Minuten bis zu mehreren Stunden (siehe Erläuterungen zu den Standzeiten) stehen lassen, damit sich die wertvollen Inhaltsstoffe lösen und die groben Kornanteile ebenfalls weich werden und nicht kleben.

Anwendung:

  1. Die Masse wie Shampoo im Haar verteilen und leicht einmassieren.
  2. Bei längeren Haaren eventuell obere Haarschichten hochnehmen und untere Lagen mit der Masse separat behandeln.
  3. Die Roggenmehlmasse etwa für fünf Minuten einwirken lassen.
  4. Danach gut ausspülen.

Nach dem Trockenrubbeln oder Föhnen fühlt sich das Haar bereits sauber, gepflegt und spürbar weicher an. Nicht vollständig ausgewaschene Mehlreste lassen sich mit einer Haarpflegebürste leicht ausbürsten.

Standzeiten und deren Auswirkung

Durch die Standzeiten verändert sich das Verhältnis von Stärke und pflegenden Inhaltsstoffen. Ein frisch angerührtes Shampoo verfügt über wenig gelöste Pflegeanteile, aber sehr hohe Stärkeanteile, die nicht nur Fette, sondern auch Wasser binden. Mit einer verlängerten Standzeit verliert die mit Wasser aufgequollene Stärke ihr Vermögen, Fette auf dem Kopf aufzusaugen. Eine kurze Standzeit von bis zu zehn Minuten erbringt deshalb die beste Waschleistung, allerdings auch eine geringere Pflege als bei längeren Standzeiten.

Für den Einstieg eignen sich stärkelastige Versionen mit kurzer Standzeit. So können sogar vorhandene fettige oder wachsige Rückstände des vorherigen Shampoos entfernt werden.

Je nach Reinigungsergebnis kannst du für die nachfolgenden Reinigungen die Standzeit zugunsten der Pflege und zulasten der Reinigung auf ein bis zwei Stunden oder auch über Nacht erhöhen.

Kleines Lexikon der Öle – Hautp ege für jeden Typ

Pflanzenöle sind aus Pflanzenteilen gewonnene fette Öle, im Gegensatz zu den ätherischen Ölen, und sind reich an ungesättigten Fettsäuren. Zudem beinhalten sie weitere gesundheitsfördernde Stoffe, zum Beispiel Vitamine und Polyphenole. Diese Stoffe wirken antioxidativ, entzündungshemmend und antimikrobiell – für die Haut ein Jungbrunnen.

Sie schützen und pflegen die Haut und verlangsamen den Alterungsprozess. Daher sind Öle als Hauptbestandteile in zahlreichen Biocremes, Salben und Massageölen enthalten. Aber nicht nur in diesen Produkten, auch in selbst hergestelltem Deo, dekorativer Kosmetik oder beim Zähneputzen finden die wertvollen Öle ihre Anwendung.

Bei diesen vielfältigen Möglichkeiten ist es wichtig, das für den jeweiligen Zweck optimale Öl zu finden. Anders, als man vielleicht annehmen könnte, sind Öle nicht nur für trockene Haut geeignet, sondern bringen aufgrund ihrer vielfältigen Eigenschaften Vorteile für die verschiedensten Hauttypen mit sich. Sie können hervorragend für die Pflege trockener, empfindlicher, reifer bis hin zu fettiger oder unreiner Haut genutzt werden und so teure oder synthetische Pflegeprodukte ersetzen.

Für die Hautpflege werden reine Pflanzenöle immer äußerst sparsam auf die feuchte Haut aufgetragen. Nur so bilden sie eine Emulsion, können optimal von der Haut aufgenommen werden und hinterlassen keinen fettigen Film.

Aber auch bei Rezepturen für Cremes, Salben & Co. lohnt es sich, einen genauen Blick auf bewährte, regionale Öle zu werfen. Die folgende Au istung wird dir helfen, deine Zutaten für selbst gemachte Naturkosmetik bewusster zu wählen.

Pflanzenöle für DIY-Naturkosmetik

Um die Wirkung verschiedener Öle besser zu verstehen, ist es hilfreich, sich mit den verschiedenen Eigenschaften auseinanderzusetzen:

Lichtexponiertheit – gibt Auskunft darüber, ob ein Öl eher für die Tages- oder die Nachtpflege geeignet ist. Während einige Öle problemlos dem Sonnenlicht ausgesetzt werden können, beginnen andere – zumindest ohne den Zusatz eines stabilisierenden Öls – schnell zu oxidieren.

Spreitverhalten – informiert darüber, wie schnell sich ein Öl auf der Haut verteilt. Wir verwenden das Spreitmodell von Heike Käser, das sich speziell für selbst gerührte Naturkosmetik als praktikabel erwiesen hat. Die idealen Rezepturen enthalten eine Mischung von Ölen aus einem niedrig-, einem mittel- und einem hochspreitenden Öl. Sie versprechen einerseits, schnell einzuziehen und ein angenehmes Hautgefühl zu hinterlassen und bringen andererseits lang anhaltende Pflege.

Komedogenität – sagt aus, wie sehr ein Öl dazu neigt, Komedonen (Mitesser) hervorzurufen, also porenverstopfend zu wirken. Stark komedogene Öle sind nicht für unreine Haut geeignet, können reifer und trockener Haut aber eine ganze besonders reichhaltige Pflege bieten.

Öle für trockene Haut

Trockene Haut juckt oder schuppt sich, neigt zu Rötungen und Spannungsgefühlen. Deshalb ist es wichtig, trockene Haut besonders reichhaltig zu nähren und ihre Schutzbarriere regelmäßig zu erneuern. Die folgenden Öle sind dafür besonders gut geeignet.

Olivenöl

Olivenöl hilft der Haut, zur Ruhe zu kommen. Es wirkt leicht entzündungshemmend, fördert die Elastizität und unterstützt das Bindegewebe. Da Olivenöl langsam in die Haut ein- zieht, ist es auch als Massageöl gut geeignet.

Hautpflege

Konsistenz

flüssig, als Basisöl geeignet

Lichtexponiertheit

für die Tagespflege geeignet

Komedogenität

stark komedogen

Spreitverhalten

mittelspreitend

Eigengeruch

sehr stark, aber in verschiedenen Ölmischungen leicht abzuschwächen

Inhaltsstoffe

hauptsächlich einfach ungesättigte Fettsäuren, Polyphenole, Vitamin A, E und K

Herkunft

Südeuropa und Nordafrika

Leinöl

Das Öl der Leinsamen wirkt entzündungshemmend, leicht desinfizierend und verbessert die Hautdurchblutung. Wegen seiner zellregenerierenden Wirkung ist Leinöl auch bei kleinen Hautrissen und Hautschädigungen oder nach einem intensiven Sonnenbad eine gute Wahl.

Konsistenz

flüssig, ideal in kleinen Anteilen in Ölmischungen

Lichtexponiertheit

für die Tagesp ege geeignet

Komedogenität

stark komedogen

Hier die gesamte Leseprobe von dem Buch “Selber machen statt kaufen – Haut und Haar: 137 Rezepte für natürliche Pflegeprodukte, die Geld sparen und die Umwelt schonen” als PDF.

Literatur:

The Glow – Naturkosmetik selber machen (GU Kreativ Spezial)

Wurst selber machen, so gelingt es garantiert!: Schritt für Schritt erklärt von der Fleischauswahl bis zum Räuchern

Bienenwachs Werkstatt: Kerzen, Seifen, Kosmetik und Deko selber machen

Fermentieren: Gemüse einfach und natürlich haltbar machen. Praktische Grundlagen. Bewährte Methoden. 140 köstliche Rezepte

Video:

Quellen: PublicDomain/smarticular.net am 18.04.2018

Weitere Artikel:

Selber machen statt kaufen: 137 gesündere Alternativen zu Fertigprodukten, die Geld sparen und die Umwelt schonen

Selbstversorgung: Aus eigenem Anbau – Gemüse im Garten ziehen

Quelle: https://www.pravda-tv.com/2018/04/selber-machen-statt-kaufen-natuerliche-pflegeprodukte-die-geld-sparen-und-die-umwelt-schonen-video/

Gruß an die Wissenden

TA KI