Die Wahren Hintergründe Zum Gescheiterten Putsch in Der Türkei: Was Haben Die USA Und Russland Damit Zu Tun?


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Ein Beitrag aus Hinter den Kulissen

Der gescheiterte Staatsstreich in der Türkei hat ein geopolitisches Erdbeben ausgelöst. Die wahren Hintergründe und die daraus resultierenden Konsequenzen werden von den westlichen Medien ganz gezielt verschwiegen oder verschleiert. Für das amerikanische Imperium steht ab jetzt viel auf dem Spiel.

Wer heute noch glaubt, dass der sogenannte «Arabische Frühling» aus heiterem Himmel kam und den Völkern im Nahen Osten Demokratie, Freiheit und Wohlstand bringen sollte, glaubt wahrscheinlich auch an den Osterhasen. Der «Arabische Frühling» wurde in Wahrheit von äußeren Kräften inszeniert und sollte die Region destabilisieren und vor allem Regierungen stürzen, die sich dem amerikanischen Imperium nicht unterwerfen wollten.

Die Verschwörung der USA und ihre Marionetten wie Großbritannien, Frankreich, Saudi Arabien, Katar und die Türkei war bei Libyen noch erfolgreich. Mithilfe von Terrormilizen am Boden und der NATO als Luftwaffe, gelang ihnen der Sturz von Gaddafi. Das nordafrikanische Land löste daraufhin Afghanistan als das größte Terrorcamp der Welt ab.

Die weitere Verschwörung richtete sich danach gegen Syrien und dessen Machthaber. Noch vor den bewaffneten Auseinandersetzungen, versuchten Saudi Arabien und Katar den syrischen Präsidenten mit großen Geldsummen zu bestechen. Assad sollte seine Partner in Teheran in Moskau verraten und stattdessen eine von den USA favorisierte Erdgas-Pipeline über das syrische Staatsgebiet erlauben. Assad ließ sich jedoch nicht bestechen und er wollte sich dem amerikanischen Druck auch nicht beugen. Wenig später begannen auch in Syrien sogenannte „Aufstände“.

Anders als bei Muammar Gaddafi oder Saddam Hussein, die in der Vergangenheit oft einen undurchsichtigen Zickzackkurs gefahren sind und keine klare Linie zeigten, könnte die eindeutige Haltung von Bashar al-Assad am Ende für Syrien die Rettung gewesen sein und gleichzeitig das gesamte amerikanische Imperium zum Wanken bringen. Denn die loyale Haltung von Assad zu seinen Partnern in Teheran und Moskau hat sich bereits damit ausgezahlt, indem diese Mächte Syrien bis heute zur Seite stehen. Auf der anderen Seite entstehen bei der «Koalition der Verschwörer» immer mehr Meinungsverschiedenheiten und gegenseitiges Misstrauen.

Die Türkei spielt innerhalb der Verschwörer die wichtigste Rolle. Ohne die Türkei hätte der Terrorkrieg gegen Syrien niemals so lange standgehalten und es wären bis heute auch nicht ca. 300.000 Menschen dabei getötet worden. Die Türkei hat bei diesem Verbrechen gegen Syrien mitgemacht, weil man ihr viel versprochen hat. Am Ende hat die Türkei aber nur verloren und nichts gewonnen. Erdogans verzweifelte Versuche, die USA zu überreden, in Syrien aktiv gegen Assad einzugreifen, sind immer wieder gescheitert. Der Grund war die russische Intervention im September 2015.

Die russische Militärpräsenz in Syrien hat die Lage für die Verschwörer endgültig in die Sackgasse geführt. Wer es jetzt wagte, militärisch gegen Assad vorzugehen, riskierte einen Krieg gegen den großen Bären Russland. Was aber danach geschah, war eine Falle, in der die USA nun hineingetappt sind.

Für die USA war „Plan A“ die Unterstützung von islamistischen Terroristen, um mit deren Hilfe Assad zu stürzen. Sollte das (wie in Libyen) nicht gelingen, würde „Plan B“ die NATO mit Flugverbotszone/Luftschlägen gegen Assad auf den Plan rufen. Das wäre mit inszenierten Giftgasangriffen, die man Assad in die Schuhe schieben wollte, fast geschehen. Damals hatte aber Russland eine ganze Armada von Kriegsschiffen mit Luftabwehrraketen vor der syrischen Küste in Position gebracht. Die USA mussten „Plan B“ deshalb vorerst fallen lassen. Spätestens mit der russischen Intervention im September vergangenen Jahres waren auch diese Pläne einer möglichen Flugverbotszone über Syrien und damit „Plan B“ endgültig vom Tisch.

Im grenzenlosen und blinden Machthunger sind die USA schließlich in eine folgenschwere Falle getappt. Die USA lassen allein aus Prinzip niemals eine Beute einfach so fallen. Sie zogen plötzlich ein „Plan C“ hervor, wovon eines ihrer wichtigsten Partner, die Türkei, nichts wusste. Die USA wollten auf eigene Faust in Syrien retten, was noch zu retten ist. Und zwar begannen die USA kurdische Milizen aktiv zu unterstützen. Proteste aus Ankara waren in Washington unerwünscht. Schließlich gehen die Interessen des US-Imperiums immer vor.

Um das nochmals richtig zu verstehen: Russland hat Ende September 2015 mit Luftschlägen gegen islamistische Terroristen begonnen. Putin hat ganz klar und eindeutig gesagt, dass er damit die syrische Armee und die kurdische YPG am Boden im Kampf gegen den Terror unterstützen möchte. Und seinen Worten folgten sofort auch Taten. Sowohl die syrische Armee, als auch die kurdische YPG konnten mit Hilfe der russischen Luftschläge viele Gebiete befreien. Das war der Moment, wo sich die USA aufgedrängt haben und ebenfalls die kurdische YPG unterstützen wollten. Die Kurden hatten da die Wahl, sich zwischen Russland und den USA zu entscheiden. Russland ist von vornherein mit der Absicht gekommen, um die friedlichen Völker im Kampf gegen die Terroristen zu unterstützen und ein libysches Szenario (Zerfall des Staates) zu verhindern. Die USA haben hingegen jahrelang die Terroristen selbst unterstützt und erst als Russland intervenierte und die USA ihre Söldner auf der Verliererseite sahen, wollten sie die Kurden als „Plan C“ ausnutzen, um im Nachkriegs-Syrien noch eine Rolle spielen zu dürfen. Einige Zeit lang versuchten die Kurden beide Supermächte gegeneinander auszuspielen und von beiden zu profitieren. Aber als sie den USA erlaubten, mehrere Militärbasen in Nordsyrien errichten zu dürfen, ist die Entscheidung gefallen. Die Kurden haben sich für die USA entschieden.

Nach dem Putschversuch in der Türkei erscheint der plötzliche Teilabzug der russischen Streitkräfte aus Syrien in einem ganz anderen Licht. Denn in dem Moment, wo sich die Kurden für die USA als Schutzmacht entschieden hatten, zog sich Russland teilweise zurück und wollte sich das anbahnende Spektakel lieber aus der Ferne ansehen. Denn die Türkei würde den Verrat der USA niemals auf sich sitzen lassen. Ein Konflikt zwischen NATO-Partnern war unausweichlich.

Deshalb begann Erdogan in den vergangenen Wochen mit einem radikalen Kurswechsel seiner Außenpolitik. Die Türkei versuchte sich unter anderem wieder an Russland, Iran und Syrien anzunähern. Zwei Tage, nachdem sich Erdogan bei Putin für den abgeschossenen russischen Kampfjet über Syrien entschuldigt hatte, ereignete sich am Flughafen von Istanbul ein Terroranschlag. Der Anschlag wurde übrigens wenige Stunden vorher von „Fuat Avni“ über Twitter angekündigt. Die Identität hinter diesem Twitter-User, der immer wieder über geheime Informationen der türkischen Regierung verfügte, war lange Zeit unbekannt. In Folge des gescheiterten Putsches soll dieser Ausfindig gemacht worden sein und zum „Parallelen-Staat“ gehören. Dieser „Parallel-Staat“ ist von der CIA unterwandert und Anschläge geschehen selten ohne Mitwissen der Geheimdienste.

Der Anschlag am Flughafen von Istanbul war eindeutig eine Warnung des US-Imperiums und der restlichen Verschwörer wie Saudi Arabien und Frankreich gegen Erdogan, da die Verschwörer bereits viel für den Terrorkrieg gegen Syrien investiert hatten und sie nicht wollten, dass die Türken plötzlich die Seiten wechseln. Erdogan-nahe Medien meldeten wenige Tage später noch, dass die Stationierung von russischen Kampfjets in der NATO-Basis von Incirlik für die türkische Regierung denkbar wäre. Die Meldung wurde danach zwar wieder dementiert, kann aber dieses Mal als Warnung von Erdogan gegen das US-Imperium verstanden werden. Also ein Krieg der Warnungen sozusagen.

Arabische Medien behaupten nun, dass ausgerechnet Russland die Türkei wenige Stunden vor dem Putsch vorgewarnt habe, weil die russischen Truppen in Syrien Funksprüche der Putschisten abgefangen hätten. Nur deshalb waren die türkischen Behörden in der Lage den Putsch erfolgreich abzuwehren.

Nun kommen immer mehr interessante Einzelheiten vom Putschversuch an die Öffentlichkeit: Die Putschisten sollen den Auftrag gehabt haben, den Bosporus für russische Kriegsschiffe zu schließen. Der Nachschub für die russischen Streitkräfte in Syrien sollte damit erschwert werden.

Es ist auch sehr interessant zu sehen, wie westlichen Medien oder Politiker auf diese ganzen Ereignisse reagiert haben:

• Westliche Politiker haben sich bei der Putschnacht erst zu Wort gemeldet, als ziemlich sicher war, dass der Putsch gescheitert war. Erst danach sprachen Merkel, Obama und Co. vor den Kameras und solidarisierten sich mit der türkischen Regierung. Wäre der Putsch erfolgreich gewesen, hätten die selben Politiker sich natürlich mit den neuen Machthabern arrangiert und die türkische Bevölkerung zur Ruhe aufgerufen.

US-Medien und wenig später auch alle anderen westlichen Medien (auch wir sind darauf kurz hereingefallen) verbreiteten während der Putschnacht die Fake-Meldung, wonach Erdogan auf der Flucht sei und in Deutschland nach Asyl suchen würde. Eindeutig psychologische Kriegsführung und sollte die türkischen Machthaber und Bevölkerung verwirren und andere Militärs dazu bringen, sich den Putschisten anzuschließen.

• Auch verbreiteten westliche Medien die Radardaten vom Flugzeug von Erdogan, in der Hoffnung, irgendein Putschisten-Kampfpilot würde die Präsidentenmaschine abschießen. Zu dem Zeitpunkt bekam die Maschine jedoch Geleitschutz von loyalen F16-Kampfjets.

• Westliche Medien ignorieren die Tatsache, dass Putin und Erdogan bereits telefoniert haben und Putin Erdogan Unterstützung zugesagt hatte. Hier im Westen will man Erdogan als isolierten Diktator darstellen. Aber Erdogan ist erst jetzt, als er Gespräche in den letzten Wochen mit Russland, Iran, Syrien und weitere Staaten in der Region wieder aufgenommen hatte, eben nicht mehr isoliert. Eine friedliche Lösung in Syrien ist halt nicht im Interesse des Westens.

• Westliche Medien versuchen jetzt den gescheiterten Putsch klein zu reden. Auch das westliche Regierungen oder Geheimdienste in dem Putsch verwickelt sein könnten, wird einfach als Verschwörungstheorie von durchgeknallten Erdogan-Anhänger abgetan. Der Fokus der Berichterstattung liegt nur noch darauf, dass Erdogan jetzt plötzlich ein Diktator sei, den man irgendwie aufhalten muss. Bevor er sich an Russland angenähert und Terroristen unterstützt hatte, war er für den Westen noch ein lupenreiner Demokrat, der die Menschenrechte achtete.

• Auch diese Meldung ist sehr interessant und bisher in westlichen Medien ignoriert worden: Die türkischen Piloten und die Generäle, die für den Abschuss des russischen Kampfjets über Syrien verantwortlich waren, wurden als Putschisten ebenfalls festgenommen. Damals hatte Putin die Vermutung geäußert, dass die USA ein großes Interesse an den Abschuss hatten. Es kann aber auch sein, dass Erdogan jetzt einfach die Gelegenheit gesehen hat, die Verantwortung von sich Abzulenken. Die Russen werden auch in dem Fall einfach mitspielen, weil auch dann die Türkei das kleinere Übel im Gegensatz zu den USA wären.

Weitere Meldungen, die in den westlichen Medien in den letzten Tagen völlig ignoriert wurden, sind zum einen die Luftschläge der von den USA angeführte sogenannte Anti-IS-Koalition in Manbidsch in Nordsyrien, wo an einem Tag knapp 300 Zivilisten getötet wurden. Zum anderen haben die von den USA, Frankreich und Deutschland unterstützte sogenannte „moderate Rebellen“ der FSA ein Video veröffentlicht, wo sie ein 10-Jähriges Kind den Kopf abgeschnitten haben. Kein Aufschrei in den westlichen Medien! Kein Protest von Politikern! Keine Menschenrechtsorganisationen! Stattdessen gehen die Waffenlieferungen an die „moderaten Rebellen“ weiter, bis das Weiße Haus den Fall prüfen wird.

Frieden wird es in der Region erst geben, wenn die Waffenlieferungen an alle möglichen Terrorgruppen gestoppt werden. Es kann nur Frieden geben, wenn sich alle Regierungen dort an einem Tisch zusammensetzen und ihre Differenzen beiseite schieben. Ausgerechnet die Falle, in der die USA in Syrien getappt sind, eröffnet aktuell diese Möglichkeiten für einen echten Frieden. Wenn die Türkei die Seiten wechselt und die Unterstützung für die Terroristen stoppt, könnte in wenigen Wochen Frieden einkehren. Daran ist der Westen aber nicht interessiert, deshalb wurde auch dieser Putsch unterstützt, um Erdogan aus dem Weg zu räumen.

Für viele Türken, die einen Putsch begrüßt hätten, brechen schwere Zeiten heran. Aber diese Türken sollten sich einige Fragen stellen: Warum hat das Militär ausgerechnet jetzt, wo Erdogan die Nähe zu seinen Nachbarn sucht, geputscht? Warum hat das Militär die ganzen Jahre, als Erdogan offen Terroristen in Syrien unterstützt und unnötig einen Krieg gegen die PKK begonnen hatte, nicht geputscht? Warum erst jetzt? Weil die laizistischen und weltoffenen Türken und das türkische Militär vom US-Imperium wie ein Spielball benutzt wurden. Genauso wie die Kurden in Nordsyrien ausgenutzt werden. Ihr werdet alle gegeneinander ausgespielt!

Für alle die jetzt denken, dass Erdogan doch nicht so schlimm sei: Erdogan ist alles andere als harmlos. Der Westen wird sich jetzt die Zähne an ihm ausbeißen. Merkels Anbiederung wird sich auch noch rächen. Erdogan hat bis jetzt jeden fallen gelassen, den er nicht mehr braucht oder wenn er für sich Vorteile sieht. Auch seine ehemaligen Wegfährten Gülen und Davutoglu ließ Erdogan wie heiße Kartoffeln fallen.

Für Putin kann aktuell nichts besseres geschehen, wie, wenn die NATO-Partner sich streiten. Aber hier laufen gerade ganz andere Dinge im Hintergrund. Wir hatten darüber in der Vergangenheit berichtet, dass Putin versuchen wird, den Nahen Osten aus den Fängen des US-Imperiums zu führen. In dieser Region schlummern viele Bodenschätze und wenn die Völker nicht mehr gespalten wären, könnte dort Frieden und Wohlstand herrschen. Es gibt nur ein Problem: Die USA und das gesamte westliche Finanzsystem überleben zur Zeit nur dank des US-Dollars. Würden die Nahost-Staaten ihren Handel nicht mehr in US-Dollar abwickeln, hätte die US-Währung über Nacht keinen Wert mehr. Bräuchte die Welt den US-Dollar nicht mehr, um Öl und Gas zu erwerben, könnten die USA keine neuen Schulden machen. Und ohne stetig neue Schulden zu machen, wäre die USA Pleite. Schulden machen, heißt für die USA einfach neue Dollar-Noten zu drucken.

Wenn die Türkei aus der NATO austreten und dem US-Militär den Zutritt ins Land verweigern würde, wäre die Beherrschung des Nahen Ostens nur noch sehr schwer zu bewerkstelligen. Die USA sind ohnehin sehr unbeliebt in der Region. Nun kommt noch der Fakt hinzu, dass alle mit Begeisterung gesehen haben, wie Russland einen Partner wie Syrien zur Seite stand. Etwas, was die USA nicht tun würden. Die USA lassen ihre „Partner“ immer fallen, wenn es nicht ihren Interessen betrifft. Und diese Erkenntnis ist selbst in Israel angekommen!

Gefunden bei: http://derwaechter.net/tuerkei-putsch

Gruß an die Erwachten

TA KI

Türkei gegen USA: „Niemand diktiert uns, welche Terrororganisation wir bekämpfen dürfen“


Die Türkei begründete ihr militärisches Eingreifen in Syrien mit der Bekämpfung der Terror-Miliz Islamischer Staat. Doch mittlerweile ist klar, dass die türkischen Truppen vor allem die syrischen Kurden im Grenzgebiet zwischen Syrien und der Türkei bekämpfen. Die Türkei will unter allen Umständen einen Kurdenstaat verhindern. Für das kriegerische Vorgehen, erntet die Türkei nicht nur Kritik auch Damaskus, sondern nun auch vom Nato-Verbündeten USA. Die USA unterstützen die Kurden im Kampf gegen den IS. Doch die Türkei lässt sich nicht kritisieren. Man lasse sich nicht vorschreiben, gegen wen man kämpfe, lautet es aus Ankara.

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Mit Luft-Unterstützung der Anti-IS-Koalition hatte die Türkei im Norden Syriens ihre Operation „Schutzschild Euphrat“ vor wenigen Tagen gestartet. Ziel wäre vor allem die Befreiung der syrischen Stadt Dscharabulus von den Terroristen des IS, so die Begründung zum Kriegseintritt der Türkei.

Gleichzeitig solle ein Korridor für die Truppen der sogenannten „moderaten“ Rebellen“ geschaffen werden, um die Sicherheit an der türkischen Grenze zu gewährleisten und die territoriale Integrität Syriens sicherzustellen, erklärt Ankara. Aus Damaskus erntete die militärische Intervention der Türkei in Syrien aber heftige Kritik.

Jetzt äußerte sich auch der Nato-Verbündete USA kritisch zu den kriegerischen Aktivitäten der Türkei. Das türkische Militär kämpft mittlerweile nämlich vorwiegend gegen die kurdischen YPG-Milizen. Diese sind jedoch wichtige Verbündeten der USA im Kampf gegen den IS: „Wir möchten deutlich machen, dass wir diese Zusammenstöße — in Gebieten, in denen der IS nicht aktiv ist — inakzeptabel finden und sie uns sehr besorgt machen. Daran seien die USA nicht beteiligt gewesen und es sei nicht mit den USA abgesprochen gewesen“, so der US-Diplomat und Sondergesandte für die Anti-IS-Koalition, Brett McGurk am Montag via Twitter.

Dem widerspricht der türkische Europaminister Ömer Celik mit aller Deutlichkeit: „Niemand hat das Recht uns zu diktieren, welche Terroristenorganisation wir bekämpfen dürfen und welche wir ignorieren müssen“, sagte er am Montag in einer Pressekonferenz, berichtet „Sputnik“.

Zuvor hatte der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan gesagt, man werde keinerlei „terroristische Aktivitäten“ an oder nahe der Grenzen zur Türkei dulden. Zwischen dem IS und den kurdischen YPG-Kräften macht Erdogan nach eigenen Angaben keinen Unterschied. Die YPG werden als Unterstützer der PKK betrachtet. Die PKK wird in der Türkei als Terrorgruppe eingestuft und für mehrere Anschläge im Land verantwortlich gemacht. (dk)

Quelle: http://www.epochtimes.de/politik/welt/tuerkei-gegen-usa-niemand-diktiert-uns-welche-terrororganisation-wir-bekaempfen-duerfen-a1927942.html

Gruß an die Wahrheit

TA KI

Berner Amokfahrt und der importierte Wahnsinn zwischen Kurden und Türken


Nach einer zweijährigen Waffenruhe zwischen der kurdischen PKK und der türkischen Armee wird seit Juli diesen Jahres wieder heftig gekämpft. Doch der Krieg bleibt nicht im Krisengebiet, sondern lebt in den Köpfen der Menschen weiter, nicht bei allen, aber bei vielen…

Frankfurt, Randale zwischen Türken und Kurden nach Demo

Frankfurt, Randale zwischen Türken und Kurden nach Demo

Foto: Screenshot/youtube
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Bern, Schweiz, Freitag, 12. September: 

Schreckliche Szenen erreichen uns, Mütter, die eilig ihre mit ihren Kinderwagen flüchten, Männer und Jugendliche, die wie wild aufeinander einprügeln, Autos werden demoliert, die dann in Todesangst in die Menschen hereinfahren und sie durch die Luft schleudern…

Türkische Nationalisten gegen Linksautonome und Kurden

Eine genehmigte türkische Demonstration der UETD (Union Europäisch-Türkischer Demokraten), die der Regierungspartei AKP nahesteht, gegen Terrorismus und die PKK im schweizerischen Bern endete mit einer Straßenschlacht.

Der Aufruf zur Gegen-Demo kam von der linksautonomen Gruppierung Revolutionäre Jugend Bern, die „Gegen Krieg und das Massaker in Kurdistan“ demonstrieren wollte. Doch die Polizei entzog der Gruppe kurz vor Versammlungsbeginn die Genehmigung wieder. Die Polizei versuchte die mehrere hundert Personen umfassende Menge zum Verlassen des Veranstaltungsortes zu bewegen. Nachdem die Leute sich geweigert hatten, beschloss die Polizei die Räumung des Platzes. Dabei kam es zu Angriffen auf die Polizei, mehrere Beamte wurden verletzt. Die Polizei setzte Tränengas und Gummischrot ein. Es werden 22 Personen verletzt.

Am Rande der Demo passiert eine dramatische Situation…

Zwei mit Türken besetze PKWs werden von der Polizei zu einem Parkplatz umgeleitet. Mehrere Kurdengruppen bereiteten sich hier auf eine Gegen-Demo vor. Dann muss einer der Demonstranten den Aufkleber der „Grauen Wölfe“, einer rechtsgerichteten türkischen Partei auf einem der beiden Autos gesehen haben. Dann erfolgte der Angriff.

Der kurdische Mob zerrt den 53-jährigen Beifahrer eines schwarzen Mercedes Kombi aus dem Wagen und schlägt auf ihn ein. Der Fahrer (49) steigt aus und versucht seinem Freund zu helfen, vergebens. Auch auf ihn wird u.a. mit Eisenstangen eingeprügelt. Im Fond des Wagens sitzen die Cousine (31) des Fahrers und seine Tochter (21).

Blutender Fahrer will seine Familie retten und fährt in die Menge

„Wir wollten alle nur weg! Es war wie in einem Zombiefilm“, sagte die 31-jährige junge Türkin. Der blutüberströmte Fahrer kletterte wieder auf den Fahrersitz, rast in Panik los und erwischt eine Gruppe der Kurden. Menschen fliegen durch die Luft. Dann sehen sie den zweiten PKW, der einem Bekannten gehört. Auch dieser wird angegriffen. Hinten sitzen die beiden Töchter des Beifahrers, der bei der Attacke noch einen Messerstich in den Hals bekommt. Einem der Mädchen wird der Arm gebrochen, berichtet „Blick.CH“. Die Familie des türkischen Fahrers erhalte nun Todesdrohungen…

Mannheim, Samstag, 13. September: Schon vor der Veranstaltung gab es eine nichtgenehmigte Gegendemo von 70 Kurden, die von der Polizei aufgelöst wird. Als dann die türkische Demo mit etwa 2.000 Teilnehmern gegen die Anschläge der kurdischen PKK friedlich zu Ende geht und die Leute schon am Heimgehen sind, kommt es doch noch zu verbalen Provokationen zwischen Kurden und Türken. Erst das energische Dazwischengehen der Polizei verhindert eine Eskalation. [mehr…]

Hannover, Samstag, 13. September: Gegner und Unterstützer der kurdischen PKK geraten aneinander, ein Kurde wird durch einen Messerangriff schwer verletzt. [mehr…]

Frankfurt am Main, Donnerstag, 10. September: Als 400 Türken einen „Solidaritätsmarsch zum Gedenken an gefallene türkische Soldaten“ abhielten, werden diese von kurdischen Aktivisten mit Steinen und Flaschen beworfen, es kommt zu heftigen Schlägereien, teilweise mit der Polizei.

Bielefeld, Donnerstag, 10. September: Maskierte Jugendliche versuchen eine türkische Moschee an der Herforder Straße zu stürmen, ein Vertreter der Moschee kann sich ins Innere flüchten und die Türen verschließen. Die jungen Männer randalieren daraufhin vor dem angrenzenden türkischen Kulturverein. Die Randalierer schlugen Autoscheiben ein und sprühten PKK-Symbolik auf Autos und Wände. Die Moschee wurde allerdings nicht beschmiert. Sowohl der Verein als auch die Moschee werden dem Umfeld der rechtsextremen türkischen Grauen Wölfe zugerechnet. Die Polizei rückte mit mehreren Streifenwagen aus. Noch am Abend wurden Untersuchungen beim Kurdistan-Zentrum durchgeführt.

Berlin, Donnerstag, 10. September: Die Berliner Zeitung berichtete am Donnerstag von einer Straßenschlacht zwischen türkischen Nationalisten und Kurden. Etwa 1.000 Menschen hatten gegen türkische Angriffe auf PKK-Kämpfer im Nordirak demonstriert. Begleitet wurde der Demonstrationszug von einem provozierenden protürkischen Autokorso. Dann warfen die Kurden mit Flaschen und Steinen, „eroberten“ einige türkische Fahnen. Eine Hundertschaft der Polizei beruhigte die Lage am Kottbusser Tor…

Remscheid, Donnerstag, 03. September: Eine Demonstration von 80 Kurden wird von türkischen Männern angegriffen. Es wird vermutet, dass es sich um Anhänger der Grauen Wölfe, erklärter Gegner der PKK handelte, was jedoch von der Polizei nicht bestätigt wurde. Durch den Einsatz der Beamten konnten die Kontrahenten getrennt werden, Schlimmeres wurde verhindert.

Berlin-Kreuzberg, Montag, 17. August: Unbekannte werfen Pflastersteine in die Scheiben einer Moschee des türkisch-islamischen Kulturvereins Ditib in der Obentrautstraße und hinterlassen einen roten Schriftzug, der nach Polizeiangaben „IS und AKP angreifen“ lautete, wobei AKP die regierende Partei in der Türkei ist. Seltsamerweise wurde auch ein Antifa-Symbol hinterlassen.

Kornwestheim, Montag, 10. August: Die Scheiben einer Moschee des türkischen Vereins ATIB werden eingeworfen und die Wände mit PKK-Schriftzügen beschmiert. Der ATIB stellt sich selbst als gemäßigte islamische Organisation dar.

Kommt diese Situation überraschend? Nicht für alle, die Bundeskanzlerin weiß zumindest schon seit 2011 davon… [Video-Podcast, 18.06.2011, Stelle: 1:42] (sm)

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Gruß an die friedvollen Völker
TA KI
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Waffen für Kurden: Türkei stoppt Transall-Flugzeuge der Bundeswehr


Die Türkei ist irritiert über die geplanten deutschen Waffenlieferungen an die Kurden: Nach Ansicht Ankaras könnten die Waffen in die Hände der immer noch als Terror-Organisation eingestuften PKK gelangen. Die Türkei stoppte am Mittwoch vorübergehend drei Transall-Flugzeuge auf ihrem Flug in den Nordirak. Die Türken wollten die Maschinen nicht auf dem Nato-Stützpunkt in Incirlik haben. Die Türkei vollzieht seit einiger Zeit eine Annäherung an Russland.

Transall- Maschinemilanvolksverräter

Die kurdische Separatisten-Organisation PKK wurde in Europa und in den USA bisher als terroristische Vereinigung eingestuft. Doch derzeit nimmt der Westen eine Neubewertung der Separatisten vor.

Die USA liefern Waffen an die PKK und unterstützen sie in ihrem Kampf gegen die Mitglieder der Organisation „Islamischer Staat“. Die Terroristen der PKK erhalten also Unterstützung von den USA, um islamistische Terroristen im Irak auszuschalten, berichtet die Washington Post.

Deutschland will den Kurden im Nordirak Waffen liefern, um sie in ihrem Kampf gegen die radikalen Islamisten zu unterstützen. “Wir sind bereit, so bald wie möglich auch solche Hilfe für die Kurden auf den Weg zu bringen”, sagte Außenminister Frank-Walter Steinmeier am Mittwoch in Berlin. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen ergänzte: “Isis muss gestoppt werden, und den Menschen muss geholfen werden.” Binnen einer Woche solle nun geprüft werden, welche Waffen für die Kurden zweckmäßig seien, nur eine kurze Einweisung brauchten und in Bundeswehrbeständen zur Verfügung stünden. Dann werde die Bundesregierung in enger Abstimmung mit den europäischen und internationalen Partnern über weitere Schritte entscheiden. Vor Deutschland hatten sich in Europa bereits Großbritannien, Frankreich und Italien zu Waffenlieferungen an die Kurden bereiterklärt.

Die Minister gingen nicht darauf ein, welche Rüstungsgüter konkret den Peschmerga-Kämpfer im Nordirak übergeben werden könnten. Die Kurden hatten zuletzt aber vor allem auf panzerbrechende Waffen gedrungen. Die Extremisten-Miliz Islamischer Staat, die sich zuvor Isis nannte, hat von der irakischen Armee gepanzerte Fahrzeuge erbeutet, für deren Bekämpfung Kleinwaffen wie Sturmgewehre nicht ausreichen.

Es wird daher spekuliert, die Bundeswehr könnte den Peschmerga Panzerabwehr-Raketen des Typs Milan überlassen, von denen noch aus den Zeiten des Kalten Krieges große Bestände in den Depots der Streitkräfte lagern. Die Raketen stehen teilweise vor dem Ende ihrer militärischen Lebensdauer und brauchen nach Aussage von Militärexperten nur eine etwa einwöchige Einweisung. Es handelt sich um Hightech-Waffen, die die Radpanzer der Islamisten bekämpfen könnten. Sie ließen sich aber auch gegen eine modern ausgerüstete westliche Armee einsetzen, was in Zukunft zu einem Problem werden könnte. Spekuliert wird daneben auch über Maschinengewehre und Geländewagen aus Bundeswehrbeständen. Zudem erwägt die Bundesregierung nach eigenen Angaben die Lieferung robuster Fahrzeuge wie Unimogs.

Doch das Wort „Kurdistan“ löst vor allem bei Türken große Irritationen aus. Denn die von den kurdischen Separatisten geforderten Gebiete schließen einen Großteil der Ost-Türkei ein. Steinmeier weiß, dass er mit seinen Worten den Kurden-Separatismus im Osten der Türkei anspricht. Doch auch in Deutschland gilt die PKK als Terrororganisation, meldet das Bundesamt für Verfassungsschutz.

Sie nutzt Deutschland als Rückzugs-Gebiet und verfügt über ein dichtes Netzwerk. Deutschland gilt als „Wirtschafts-Zentrum“ der PKK. Das Netzwerk finanziert sich über Erpressung, Drogenhandel und Geldwäsche.

Deutsche Waffenlieferungen könnten zu einer massiven Aufrüstung der kurdischen Separatisten führen. Allerdings gibt es keine Garantie dafür, dass die PKK die Waffen aus Deutschland nicht auch gegen den deutschen Nato-Partner Türkei einsetzt. Dann würde der Nato-Bündnisfall eintreten. In solch einem Fall müsste sich die Bundesregierung auf die Seite der Türkei stellen. Die Feinde wären dann die Separatisten, die Deutschland zuvor aufgerüstet hatte.

Ein Sprecher des Bundesverteidigungs-Ministeriums sagte den Deutschen Wirtschafts Nachrichten, dass der Umfang der Waffenlieferungen noch nicht fest stehe. Es gebe ein internes Prüfungspapier, wo die verfügbaren Materialien aufgelistet sind. Ein Teil der Materialien sei nicht mehr brauchbar.

Seit dem 15. August unterstützt die Bundesregierung die Kurden im Nordirak mit humanitärer Hilfe. Am Wochenende wurde 36 Tonnen an Lebensmitteln und Sanitätsmaterialien in den Nordirak geflogen.

Am Mittwoch kamen die Hilfslieferungen ins Stocken. Drei Transall-Flugzeuge mit 20 Tonnen an Gütern sollten auf dem türkischen Nato-Stützpunkt in Incirlik einen Zwischenstopp machen. Doch die Türkei verweigerte Deutschland die Lande-Erlaubnis. Die Bundesregierung musste den Flug verschieben, berichtet der Deutschlandfunk. Die einzureichenden Dokumente sollen unvollständig gewesen sein. Doch am selben Tag gab die Türkei grünes Licht für weitere Flüge in Richtung Nordirak.

Ankara beäugt die Transporte mit Argwohn. Sie fürchtet, dass die Bundesregierung die PKK versorgen und bewaffnen will. Doch die Türken verhalten sich wie in der aktuellen Spionage-Affäre auffällig ruhig. Allerdings hatte Premier Erdogan in den vergangenen Wochen eine Abkehr von den USA vollzogen – und versucht, sich mit den Russen zu verbinden. Dies könnte ein erhebliches Dilemma für die Nato bedeuten.

In den vergangenen Jahren hatte die Türkei immer wieder Stellungen der PKK im Nordirak bombardiert. Die Organisation verlangt seit 1978 einen unabhängigen Kurden-Staat. Sie erhebt territoriale Ansprüche auf die Türkei, Syrien, den Iran und den Irak.

Quelle:http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/08/21/waffenlieferungen-fuer-kurden-tuerkei-stoppt-transall-flugzeuge/

Gruß an die Steuerzahler, beziehungsweise, Kriegsfinanciers

TA KI