Nach Marxloh nun Gelsenkirchen: Wachsende Macht von Familien-Clans alarmiert Behörden


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Das Innenministerium in Nordrhein-Westfalen ist im Zugzwang: Nach den Problemen mit Großfamilien in Duisburg-Marxloh meldet nun mit Gelsenkirchen die nächste Stadt in NRW zunehmende Schwierigkeiten im Umgang mit Familien-Clans in ihrem Gebiet.

Die wachsende Macht sogenannter Familien-Clans alarmiert die deutschen Behörden. Mit Duisburg-Marxloh hat sich beispielsweise ein ganzer Stadtteil zu einer Art No-Go-Area entwickelt. Angesichts der Gefährdungslage fahren die Beamten dort mit mindestens zwei Polizeiwagen zu Einsätzen.

Ein internes Lagebild der Polizeiwache Süd in Gelsenkirchen zeigt nun erschreckende Parallelen zur Situation in Marxloh. „Das ist eine schleichende Entwicklung, die vor einigen Jahren begann.

Aber in den letzten Monaten häufen sich die Probleme“, bestätigt Olaf Brauweiler von der Polizei Gelsenkirchen den bislang unveröffentlichten Bericht. Dieser wurde jetzt zur Bewertung an das Innenministerium in NRW gegeben. „Der Westen“ berichtete zuerst darüber.

Brutal und respektlos

In vier Gebieten im Süden der Stadt soll es zu brutalen Angriffen auf Polizisten und sogar Kriegsandrohungen gekommen sein. Eine Rolle spiele laut Bericht der in Essen gegründete Verein „Familien Union“, der sich offiziell für die Integration von Ausländern und die Sensibilisierung von Großfamilien einsetzt.

Ihr Wortführer Walid Saado soll der Polizei mit einem Krieg gedroht haben: Beamte gegen Libanesen. „Ein Verwandter der Vereinsführung ist in Gelsenkirchen in Kontakt mit der Polizei geraten. Daraufhin soll es auf der Wache Süd zu der Drohung gekommen sein“, sagt Brauweiler gegenüber FOCUS Online.

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TA KI