Westen kritisiert Russland wegen Eskalation in Syrien – Russischer Außenminister Lawrow kontert


Im Syrien-Konflikt wird Russland heftig kritisiert. Die syrische Regierung unter Baschar al-Assad und die Russen seien für den endlosen Krieg und die zahlreichen zivilen Opfer verantwortlich. Auch der Angriff auf den UN-Konvoi Mitte September schreibt der Westen Russland zu. Eine Untersuchung über den Vorfall wurde von den USA auf Bitten der Russen jedoch abgelehnt.

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Nach den bislang schwersten Bombardierungen im Norden Syriens haben Kampfjets am Montag erneut Dutzende Angriffe auf Rebellengebiete der umkämpften Stadt Aleppo geflogen. Von Toten und Verletzten wird berichtet. Die Bundesregierung forderte Russland als Verbündeten des syrischen Regimes eindringlich auf, sich für ein Ende des mehr als fünfjährigen Krieges einzusetzen.

Von der Regierung wenig kritisiert wird aber der militärische Einsatz der USA in Syrien. Trotz der Tatsache, dass US-Militärs terroristische Vereinigungen wie die al-Nusra-Front, die Al-Kaida und sogenannte moderate Rebellen mit Waffen und Ausbildung in Syrien unterstützen. (Siehe: Al-Kaida-Kommandeur: Diese Waffensysteme bekommen wir von den USA)

Nach dem Angriff auf den UN-Konvoi am 19 September forderte Russland eine Untersuchung. Ermittlungen zu dem Vorfall, bei dem UN-Hilfskräfte ums Leben kamen, wurden von den USA jedoch abgelehnt. Für sie steht fest, es war die syrische Armee und/oder Russland.

Russlands Außenminister zum Syrien-Konflikt

„Als der humanitäre Konvoi am 19 September getroffen wurde, forderten wir, dass eine Untersuchung durchgeführt wird. John Kerry, ein guter Partner von mir, hat sich in einer Art und Weise verhalten, wie es es noch nie zuvor getan hat. Er sagte, dass die Untersuchung möglicherweise durchgeführt werden könnte, aber „wir wissen, wer es war, es war entweder die syrische Armee oder Russland”. Aber in jedem Fall ist Russland schuld“, sagte Russland Außenminister Sergej Lawrow am Montag zu RT in Moskau.

Lawrow meint, dass sein US-Amtskollege Kerry durch starke Kritik aus dem US-Militärapparat in die Enge getrieben worden wäre und „das trotz der Tatsache, dass der US-Oberbefehlshaber und Präsident Barack Obama, die Zusammenarbeit mit Russland immer unterstützt hat, wie mir gesagt wurde und er selbst bestätigte es, während des Treffens mit Präsident Putin in China.“

Es scheine ihm so, als würde das Militär seinem Oberbefehlshaber nicht wirklich gehorchen. „In der Praxis tun sie alles, um die al-Nursa Front nicht zu treffen. Die amerikanische Koalition bombardiert ISIS, ja wir können das sehen, aber sie haben erst damit begonnen, ernsthaft gegen den IS vorzugehen, nachdem die russischen Luftstreitkräfte nach Syrien gesandt wurden, auf Antrag der legitimen Regierung des Landes, die nebenbei bemerkt Mitglied der Vereinten Nationen ist. Aber sie gehen überhaupt nicht gegen die Jabhat al-Nusra vor“, beklagt Lawrow.

Russlands Außenminister habe John Kerry direkt gefragt, ob jemand in den Vereinigten Staaten oder jemand aus der US-geführten Koalition al-Nusra retten und sie vor Angriffen schützen wolle und nicht zulasse, dass sie geschwächt werde. „Er schwor, dass es nicht wahr ist“, so Lawrow.

Doch für ihn ist klar, dass „die Bremsen an den Operationen dieser Vereinbarung sehr fest“ seien. Er glaube auch, dass all dies nur eine Suche nach Ausreden sei, um nicht mit Russland zusammenzuarbeiten „und hinsichtlich der Tatsache, dass es unmöglich ist, eine Vereinbarung der der aktuellen humanitären Lage zu implementieren.“ Und das sich die humanitäre Lage immer weiter verschlechtert sei wie immer Russlands schuld, fügte der Minister hinzu.

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Überblick: DPA-Syrienberichterstattung nach gescheiteter Waffenruhe

Russland hält an Friedenslösung für Syrien fest

Trotz andauernder Gewalt hält Russland die Friedensbemühungen für Syrien vorerst nicht für gescheitert. Die USA erweckten aber den Eindruck, dass sie ihren Verpflichtungen nicht gerecht würden, kritisierte Außenminister Sergej Lawrow in Moskau. Er könne ihnen nicht zu 100 Prozent trauen. Die USA und Großbritannien hatten im Sicherheitsrat Russlands Syrienpolitik scharf kritisiert. Kampfjets haben inzwischen erneut Dutzende Angriffe auf Rebellengebiete der umkämpften Stadt Aleppo geflogen.

Berlin fordert Ende der „Barbarei“ in Syrien

Die Bundesregierung hat Russland erneut eindringlich aufgefordert, sich für ein Ende des Krieges in Syrien einzusetzen. „Wir erwarten von russischer Seite mit Blick auf eine Einstellung der Kampfhandlungen endlich Bewegung. Worte allein helfen den Menschen in Aleppo nicht“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert.

„Es besteht ein eklatanter Widerspruch zwischen Russlands Behauptung, eine diplomatische Lösung zu unterstützen, und den anhaltenden Berichten über die Bombardierung eines humanitären Hilfskonvois, die Erklärung des Regimes, die vereinbarte Feuerpause zu beenden, den fortgesetzten Einsatz von Chemiewaffen durch das Regime und die andauernde, von Russland unterstützte Regimeoffensive auf das belagerte Aleppo“, so Seibert. „Wir rufen daher Russland erneut auf, unverzüglich Maßnahmen zu ergreifen, um die Glaubwürdigkeit unserer Bemühungen wiederherzustellen.“

Ischinger: Entwicklung in Syrien „ist eine Schande für Europa“

Der Chef der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, sieht Europa bei der Lösung des Syrienkonfliktes in der Pflicht. „Was in Syrien geschieht, ist eine Schade für Europa“, sagte Ischinger dem „Handelsblatt“. Es sei einfach, mit dem Finger auf Russen und Amerikaner zu zeigen. Die Europäer hätten völlig versagt, weil sie ihre Verantwortung nicht wahrgenommen hätten. Ischinger forderte, die Kriegsparteien mit politischen und wirtschaftlichen Anreizen zum Einlenken zu bewegen. Von Politikern geforderte Flugverbotszonen ließen sich nur militärisch durchsetzen.

Quelle: http://www.epochtimes.de/politik/welt/westen-kritisiert-russland-wegen-eskalation-in-syrien-russischer-aussenminister-lawrow-kontert-a1940011.html

Gruß an die Begreifenden

TA KI

SS-Zeichen als Friedenssymbol


SS-Zeichen als Friedenssymbol

Der Deutsch-Russische-Austausch-Verein in Berlin schickte Ende September 2014 zwei seiner Mitarbeiter, Maria Slesazeck und Tim Bohse, acht Tage lang in die Ukraine. Beide haben in einer öffentlichen Veranstaltung von ihrer Reise berichtet. Außer der Notlage mussten sie feststellen, dass die ukrainischen SS-Soldaten die eigentlichen Befreier und Helfer sind.

Es war eine Stimmung wie man sie von Beerdigungen kennt. In einem Raum mit geschätzten 20 Gästen eröffnete Stefan Melle, Geschäftsführer des Deutsch-Russischen-Austauschs e.V die Veranstaltung, die die humanitäre Notlage ukrainischer Binnenflüchtlinge besprechen sollte. Der Deutsch-Russische-Austausch-Verein wird unter anderem von der EU- ommission, von Bundesministerien, von der evangelischen, als auch von der katholischen Kirche unterstützt. Da kann man doch von objektiven Informationen ausgehen.

Die Veranstaltung war zwar öffentlich, aber gleichzeitig zensiert gehalten. Wir als Radiosender sind auf Aufnahmen angewiesen. Trotz diesem Pressestatus wurde uns verweigert, aufzunehmen. Es stellte sich die Frage, warum unsere Redaktion überhaupt eingeladen wurde. „Zur Aufklärung wahrer Tatsachen“, heißt es seitens des Vereins. Schon zu Beginn war aber klar, warum wir nicht aufnehmen durften. Melle fing nämlich an, die russischen Propagandamedien zu kritisieren. „Raffiniert“ verbreiten sie absichtlich Lügen und Unwahrheiten über den Ukraine-Konflikt. Die russischen Medien manipulieren und propagieren, sagt er. Das ist Melles Meinung, denn er nennt keine Quellen, die diese absichtlich verbreiteten Unwahrheiten bestätigen. Ich frage mich, ob Melle da nicht doch etwas verwechselt hat? Es war schließlich nicht etwa das russische Staatsfernsehen, sondern eigentlich der deutsche Staatssender ARD, der kürzlich zugegeben hat, über den Ukraine-Konflikt einseitig und polarisierend berichtet zu haben.

Nach Stefan Melles Eröffnungsrede, die Anzeichen Anti-russischer-Haltung zum Ost-West-Konflikt in der Ukraine enthielt, kamen Maria Slesazeck und Tim Bohse zu Wort. Sie berichteten über ihre achttägige Ukrainereise, die miesen Verhältnisse im Westen als auch im Osten des Landes. Tim und Maria schilderten die schlechten Zustände der Unterkünfte für Flüchtlinge und die prekäre, instabile Lage in den Regionen. Als Beweis zeigten sie glaubwürdige Fotografien. Beide betonten dabei die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Hilfsorganisation „Postup“. Diese sitzt in Kiew und beschäftigt ca. 25 freiwillige Mitarbeiter, die den Flüchtlingen aus „befreiten Städten wie Luhansk und Donetsk“ helfen. Tim und Maria klärten auf, dass die Soldaten diese Städte und weitere Regionen von den Separatisten befreien. Sie sind fester Überzeugung, dass die Soldaten die friedlichen Befreier sind. Sie greifen nicht an, sie befreien.

Und wer oder was sind die Separatisten? Auf diese Frage antworteten zwei Freiwilligenhelferinnen aus Kiew, die über eine Skype-Liveschaltung die Gäste über wahre Tatsachen informieren sollten. Die jungen Frauen sagen: „Separatisten sind Alkoholiker, ehemalige Kriminelle. Es sind auch Tschetschenen und Kosaken dabei. Unter den Separatisten sind nur ganz, ganz wenige Anti-Ukraine-Fanatiker. Aber sie alle wurden von den russischen Soldaten bezahlt und mit Waffen ausgestattet. Später haben diese russischen Soldaten die Separatisten sich selbst überlassen, weil die russischen Soldaten keine Lust mehr hatten und nach Hause wollten.“

Einer der Gäste gibt auch seinen Senf dazu. Der Herr mittleren Alters ist mit Juri Luzenko befreundet. Zur Information: Juri Luzenko war ukrainischer Innenminister und ist Parteienmitglied der Poroschenko-Partei in der Obersten Rada. Luzenko hat laut dem Europäischen Gerichtshof gegen Menschenrechte verstoßen und Staatsvermögen unterschlagen. Er unterstützte den Euro-Maidan und hat daher pro-westliche Bestrebungen. Dieser Mann muss also objektive und analytische Informationen teilen.

Der im Raum anwesende Freund von Luzenko bestätigt die neuen Informationen über die Separatisten, die er von Luzenko eigens in Erfahrung bringen konnte. Laut diesem politisch vorbelasteten Poroschenko-Anhänger haben russische Soldaten den Separatisten 50 Dollar am Tag bezahlt, damit diese den ukrainischen Westen attackieren und willkürlich zerstören und einnehmen. Ich unterließ meine Anmerkung, dass die Nato garantiert hat, bei sofortigem Einmarsch russischen Militärs in die Ukraine, das ukrainische Territorium zu verteidigen. Diese Verteidigung würde automatisch einen Weltkrieg auslösen. Das soll heißen, dass es noch keine russischen Soldaten in der Ukraine gegeben haben konnte. Somit können weder Luzenko noch sein anwesender Freund Recht haben, dass russische Soldaten in der Ukraine anwesend waren.

Nachdem die Finanzierung der Separatisten und ihre Identität und Aufgaben geklärt waren, wurden die nur von den Separatisten begannenen Verbrechen genannt. Zu diesen gehören Folter, Morde, Bombardierungen von Städten. Wen genau foltern Separatisten? Tim Bohse klärt auf, dass es „Buddhisten und andere religiöse Menschen sind, die gefoltert werden“. Das heißt, dass es im Ost-West-Ukraine-Konflikt in Wahrheit um religiöse Auseinandersetzungen geht.

Die Kiewerinnen ergänzen Tim Bohses Aussage und machen daraus fast schon eine kabarettistische Pointe: Sie sind sich sicher, dass „viele Separatisten sehr betrunken sind, wenn sie morden und angreifen“. Egal, ob es nun Buddhisten oder andere Menschen sind. Die beiden Kiewerinnen waren bei Folter und Morden allerdings nicht direkt anwesend. Sie beziehen ihre Aussagen auf kursierende Gerüchte. Also muss das die Wahrheit sein.

Ich fragte Maria und Tim, ob ukrainische Soldaten angreifen? Nein, sie befreien nur. Angriffe kommen nur seitens der Separatisten, antworten die beiden. Sie wollen die Westukraine einnehmen. Sie sind ja auch betrunken und kriminell.

Der deutsche Staatssender ZDF zeigte kürzlich ukrainische Soldaten in SS-Uniform. Ich frage die beiden Kiewerinnen, was es mit diesen Bildern auf sich hat. Die beiden Mädchen sind sich einig. Es sei die „raffinierte russische Propagandamaschine“, die solche Bilder an die weltweiten Medien liefere. Laut den Mädchen ist es ein einziger Soldat in der gesamten Ukraine. Ein einziger Soldat, vom freiwilligen Arlov-Bataillon, der diese Uniform trägt. Dieser einmalige, ukrainische Soldat wurde ausgerechnet von russischen Journalisten gesichtet, gefilmt, fotografiert, und nun kursieren diese Bilder in der ganzen Welt. Denn es ist die russische Propaganda-Maschine, die nun sogar das deutsche Staatsfernsehen im Griff zu haben scheint. Laut den beiden Mädels gibt es in Wirklichkeit keine Soldaten in SS-Uniform in der Ukraine. Und dieser einmalig uniformierte Mann gehört ja zu den Guten. Er befreit und steht für den Frieden.

Aufgrund der anti-russischen Stimmung im Raum traute ich mich nicht zu fragen, warum die Ukraine vor nicht allzu langer Zeit die faschistische Swoboda-Partei überhaupt erst an die Macht kommen ließ.

Alles in allem haben die beiden Kiewerinnen, die in ihren wohlbeheizten Zimmern skypten, Recht, und die ganze Welt irrt sich, denn diese SS-uniformierten Männer sind in Wahrheit keine Faschisten. Die Medien habe da was falsch verstanden. Es sind einfach freiwillige Freiheitskämpfer.

Quelle: http://german.ruvr.ru/2014_10_17/SS-Zeichen-als-Friedenssymbol-5913/

Gruß an die Strategen der meinungbildenden Medienanstaltenbrett_vorm_kopf

TA KI