Hamburg brennt 07.07.2017 | Bürgerkrieg der nächste Schritt zum Polizeistaat


Weiteres von friedlichen Demonstationen „Autonomer“…

 

Gruß an die Denkenden

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Bundeskriminalamt: Erdogans Säuberungen können auch Deutschland gefährden


 

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Berlin (Focus.de/ ParsToday) –

Das deutsche Bundeskriminalamt (BKA) hat davor gewarnt, dass die „Säuberungen“ des türkischen Präsidenten Erdogan, nach dem gescheitereten Putschversuch in diesem Land, die Zusammenarbeit mit türkischen Sicherheitsbehörden gefährden.

Der Grund dafür seien die anhaltenden Massenentlassungen innerhalb der Polizei und des Justizwesens in der Türkei.

Wichtige Informationen auch für deutsche Ermittlungsverfahren seien von türkischer Seite nur noch in „absoluten Ausnahmefällen zu erlangen“. Das berichtet die „Welt“ unter Berufung auf ein Schreiben eines BKA-Verbindungsbeamten aus dem deutschen Konsulat in Istanbul.

„Das Fachwissen der Mitarbeiter ist für lange Zeit verloren und sicherlich nicht mit Umbesetzungen oder Neueinstellungen zu kompensieren“, so die Einschätzung des BKA-Beamten zu den Entlassungen von Tausenden türkischen Polizisten.

Schon jetzt sei festzustellen, dass es auch bei „Schlüsselpositionen erheblich an Sach- und Fachwissen mangelt“. Selbst einfachste Auskünfte seien „auf Arbeitsebene ohne vorherige Absegnung durch den Vorgesetzten nur in absoluten Ausnahmefällen zu erlangen“, heißt es in der internen Meldung der vergangenen Woche.

Nach dem gescheiterten Putschversuch vom 15.Juli 2016 ist es in der Türkei zu umfangreichen „Säuberungen“ im Staatsapparat gekommen, bei denen bisher etwa 110.000 Personen, darunter Richter, Staatsanwälte, Lehrer, Polizisten und Soldaten, entlassen wurden.

Quelle: http://parstoday.com/de/news/germany-i19681-bundeskriminalamt_erdogans_s%C3%A4uberungen_k%C3%B6nnen_auch_deutschland_gef%C3%A4hrden

Gruß an die Klardenker

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USA empört: Kerry weist Beteiligung an Türkei-Putsch zurück


Die Behauptungen seien „völlig falsch“ und „schädlich für unsere bilateralen Beziehungen“: Nach dem gescheiterten Putschversuch in der Türkei hat US-Außenminister Kerry jegliche Beteiligung der USA zurückgewiesen. „Hinter diesem Putsch stecken die USA“ hatte der türkische Arbeitsminister im TV gesagt. Erdogan selbst unterstellt dem von ihm beschuldigten Erzfeind Gülen Zusammenarbeit mit US-Geheimdiensten.

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US-Außenminister John Kerry hat Unterstellungen zurückgewiesen, die USA seien in den gescheiterten Putschversuch in der Türkei verwickelt. Ein Sprecher erklärte, Kerry habe gegenüber seinem türkischen Amtskollegen Mevlut Cavosoglu deutlich gemacht, „öffentliche Andeutungen oder Behauptungen über jedwede Beteiligung der USA an dem gescheiterten Putschversuch“ seien „völlig falsch“ und „schädlich für unsere bilateralen Beziehungen“. Gleichzeitig hatte Kerry der türkischen Regierung Unterstützung bei der Aufklärung der Vorfälle zugesagt. US-Präsident Barack Obama und Außenminister Kerry hatten den Putschversuch umgehend verurteilt.

Der türkische Präsident Erdogan hatte direkt Druck auf die USA gemacht: Erdogan hält den Prediger Fetullah Gülen für den Drahtzieher hinter der Militäraktion und forderte die Auslieferung seines Erzfeindes, der schon seit längerem in den USA lebt. John Kerry erklärte deshalb, Washington werde ein etwaiges Auslieferungsersuchen prüfen und „angemessen“ darüber entscheiden.

Statement des Arbeitsministers

Der Satz: „Hinter diesem Putsch stecken die USA“, kam von Süleyman Soylu, dem türkischen Arbeitsminister. Er hatte ihn im TV-Sender Haberturk gesagt. Das Statement ist laut den Deutschen Wirtschafts Nachrichten bemerkenswert: „Soylu ist eigentlich ein ziemlich korrekter und ruhiger Politiker und gilt als unideologisch und realpolitisch orientiert“, so das Blatt. Er sei zuvor bei der DYP Mitglied gewesen und kommt aus einer eingesessenen Bürokratenfamilie der Mitte-Rechts-Parteien – also der Demokratischen Partei unter Menderes und der Gerechtigskeitspartei unter Demirel.

Erdogan unterstellt Gülen Zusammenarbeit mit US-Geheimdiensten

Erdogan vermutete den Fetullah Gülen hinter dem Putsch. Der islamische Prediger ist seit 2013 einer seiner Erzfeinde. Zuvor hatten die beiden jedoch zusammengearbeitet. Erdogan hatte in der Vergangenheit immer wieder behauptet, Gülen arbeite mit US-Geheimdiensten zusammen. Deshalb verlangte Erdogan am Samstag in einer Rede die Auslieferung Gülens. Erdogans Anhänger forderten sogar die Todesstrafe für den Gelehrten, berichteten die DWN.

Laut „Welt“ wandte sich Erdogan mit seiner Forderung nach einer Auslieferung Gülens direkt an US-Präsident Barack Obama. Wenn die USA und die Türkei tatsächlich strategische Partner seien, müsse Obama handeln, so Erdogan am vor Anhängern in Istanbul.

Gülen hatte in einer Erklärung in der Nacht zum Samstag gesagt: „Ich weise solche Anschuldigungen kategorisch zurück“ und den Putschversuch „auf das Schärfste“ verurteilt. Er habe in den vergangenen Jahrzehnten selbst mehrere Militärputsche in seinem Heimatland miterleben müssen, daher sei die Behauptung, er sei in den Staatsstreich verwickelt, „besonders beleidigend“.(rf)

Offizieller US-Tweet zum Kerry-Statement:

+++EILT+++ Wird Erdogan seiner „Rolle“ enthoben der Diener der NATO und der Zubringer der IS- Terrormiliz zu sein???


Live-Ticker zum Putsch in der Türkei+++ 23:52 Militärhubschrauber eröffnet Feuer über Ankara +++

Ein Militärhubschrauber eröffnet Reuters-Reportern zufolge das Feuer über Ankara. Augenzeugen berichten von einer Explosion in der Stadt.

+++ 23:48 Erdogan ruft zu Demonstrationen auf +++
Der türkische Staatspräsident Erdogan rief die Türken im Nachrichtensender CNN-Türk auf, sich der versuchten Machtübernahme auf der Straße entgegenzustellen. „Ich rufe das türkische Volk auf, sich auf öffentlichen Plätzen und an Flughäfen zu versammeln. Ich habe nie geglaubt, dass es eine höhere Macht gibt als das Volk“, sagte Erdogan dem Sender per Telefon. Die „Putschisten“ würden keinen Erfolg haben.

+++ 23:43 Kriegsrecht erklärt +++
Das türkische Militär verkündet in einer im Fernsehen verlesenen Erklärung das Kriegsrecht. Zudem wird eine Ausgangssperre für die Türkei verhängt. Die Ausgangssperre sei bis auf weiteres über das Land verhängt, heißt es in der Erklärung des „Rats für den Frieden im Land“. Er werde „nicht erlauben, dass die öffentliche Ordnung in der Türkei gestört werde“.

+++ 23:26 Präsidialamtskreise: Erdogan weiterhin an der Macht +++
Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan ist nach Angaben aus Kreisen seines Amtes trotz des Putschversuches des Militärs nicht abgesetzt. „Der demokratisch gewählte Präsident der Türkei und die Regierung sind an der Macht“, hieß es am Freitagabend aus Kreisen des Präsidialamtes.

+++ 23:10 Lira stürzt ab +++
Der Putsch oder Putschversuch des türkischen Militärs lässt die Landeswährung abstürzen. Ein Euro kostete zuletzt 33671 Lira. Am Donnerstag hatte der Kurs noch 15 Cent niedriger gestanden. Der US-Dollar legte zur Lira um 14 Cent zu.

+++ 23:03 Putschversuch in der Türkei von größerem Ausmaß +++
Der Putschversuch in der Türkei hat nach Angaben aus EU-Kreisen größere Ausmaße. Dahinter stünden nicht nur einige führende Kräfte, sagte der Insider in der Nacht zum Samstag. Armeekräfte hätten die Kontrolle über den Flughafen und strategische Orte in Istanbul übernommen. Die Lage in der Türkei war zunächst unübersichtlich.

+++ 22:52 Erdogan angeblich in Sicherheit +++
Präsident Erdogan befindet sich nach Angaben aus Kreisen seines Büros in Sicherheit.

+++ 22:52 Militär-Stabschef als Geisel genommen +++
Unter den Geiseln im Armee-Hauptquartier in Ankara befindet sich der Nachrichtenagentur Anadolu zufolge der Militär-Stabschef. Zuvor meldete Reuters, im Hauptquartier des Militärs in Ankara seien Geiseln genommen worden.

+++ 22:44 Alle Flüge vom Atatürk-Flughafen gestrichen +++
Alle Flüge vom Atatürk-Flughafen in Istanbul sind offenbar gestrichen worden. Das berichtet ein Zeuge unter Berufung auf einen Piloten.

+++ 22:43 Geiselnahme in Militär-Hauptquartier in Ankara +++
Im Militär-Hauptquartier in Ankara sind nach einem Bericht des Senders CNN Türk einige Geiseln genommen worden. In der Nähe des Polizei-Hauptquartiers seien Schüsse zu hören gewesen.

+++ 22:43 Panzer fahren vor Flughafen Istanbul auf +++
Vor dem Flughafen in Istanbul fahren Panzer auf. Mehrere Brücke über den Bosporus sind gesperrt.

+++ 22:28 Türkisches Militär: haben Macht übernommen +++
In der Türkei hat das Militär nach eigenen Angaben die Macht übernommen. Das erklärte die Armee am späten Freitagabend. Zuvor hatte die türkische Regierung von einem Putschversuch gesprochen.

+++ 22:07 Türkischer Ministerpräsident spricht von Putschversuch +++

In der Türkei ist nach den Worten von Ministerpräsident Binali Yildirim ein Putschversuch im Gange. Yildirim sagte dem Sender NTV am Freitagabend, die Sicherheitskräfte täten alles Notwendige, um die Situation zu entschärfen.

+++ 21:48 Schüsse in Ankara +++
In der türkischen Hauptstadt Ankara sind am späten Freitagabend Schüsse zu hören gewesen. Ein Reuters-Reporter berichtete zudem von Kampfhubschraubern und Militärjets über der Stadt. Weitere Informationen lagen zunächst nicht vor. Kurz zuvor hatten örtliche Fernsehsender berichtet, dass zwei Brücken in Istanbul über den Bosporus geschlossen seien. Ein Grund wurde nicht genannt.

Quelle: http://www.n-tv.de/politik/23-52-Militaerhubschrauber-eroeffnet-Feuer-ueber-Ankara-article18206341.html

 

Türkei-Putsch: Was in Ankara passiert ist

Ausnahmezustand in der Türkei: Ministerpräsident Binali Yildrim spricht von einem Putschversuch, das Militär kreist über Ankara.

Türkei-Putsch: Alle Informationen im Live-Ticker

Die Nachrichtenagentur Reuters meldet, das Militär spricht in einem Statement von einer erfolgreichen Machtübernahme. Ministerpräsident Binali Yildirim sagt gegenüber dem türkischen Sender NTV, die gewählt Regierung sei weiter an der Macht.

Generalstab Geisel des Militärs

Die türkische Armee hat im Fernsehen die Übernahme der Macht in der Türkei verkündet. Eine regierungsnahe Nachrichtenagentur meldet, der Generalstabschef sei eine Geisel des Militärs.

Die Nachrichtenagentur DHA meldete, in der Hauptstadt Ankara habe die Polizei das gesamte Personal zum Dienst gerufen.

Der Atatürk-Flughafen in Istanbul ist gesperrt, wie die „Bild“ unter Berufung auf Zeugen berichtet.

Bild zu Türkei, Putsch
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Türkei-Putsch: Militär will in Ankara und Istanbul Macht übernehmen

In der Türkei herrscht der Ausnahmezustand. Das Militär putscht gegen die Regierung Erdogan. Die ersten Bilder aus Ankara bestätigen diesen Eindruck.

Wie der Spiegel berichtet, spricht der türkische Ministerpräsident Binali Yildirim von einem Putsch-Versuch. auch die türkische Nachrichtenagentur Anadolu spricht von einem Putschversuch.

Kampfjets im Tiefflug

m Umfeld des Armee-Hauptquartiers seien erhöhte Sicherheitsmaßnahmen getroffen worden. Zahlreiche Krankenwägen stünden dort bereit. Jets würden im Tiefflug über die Hauptstadt fliegen.

Augenzeugen in Istanbul berichteten von schwer bewaffneten Sicherheitskräften in den Straßen. Über Istanbul kreisten Hubschrauber. DHA meldete, eine der Bosporus-Brücken sei teilweise gesperrt worden.

In Ankara soll zudem ein Hubschrauber auf ein Stadtviertel geschossen haben, so der türkische Sender T24.

Mehr dazu in Kürze hier.

Quelle: http://www.gmx.net/magazine/politik/putsch-tuerkei/tuerkei-ausnahmezustand-ankara-istanbul-31688832

„Frieden im Land“ übernimmt Staatsfernsehen, ruft Kriegsrecht aus

In der Türkei ist ein Militärputsch im Gang von einer Gruppe, die sich „Frieden im Land“ nennt. Im Militär-Hauptquartier wurden Geiseln genommen. Der Sender TRT wurde besetzt. Die Lage im Liveticker.

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Die türkische Armee hat die Übernahme der Macht in der Türkei verkündet sowie das Kriegsrecht und eine Ausgangssperre verhängt. „Die Macht im Land ist in ihrer Gesamtheit übernommen“, hieß es in einer im Fernsehsender NTV am Freitagabend verlesenen Erklärung des Militärs. Vor dem Istanbuler Atatürk-Flughafen fuhren laut NTV Panzer auf. Präsident Recep Tayyip Erdogan rief die Türken auf, gegen die Putschisten auf die Straße zu gehen.

Die regierungsnahe Nachrichtenagentur Anadolu meldete unter Berufung auf „glaubhafte Quellen“, der Generalstabschef Hulusi Akar sei in Ankara eine Geisel der Putschisten. In einer im Staatssender TRT verlesenen Erklärung des „Rats für den Frieden im Land“ verkündeten die Putschisten, sie würden „nicht erlauben, dass die öffentliche Ordnung in der Türkei gestört werde“.

Zuvor hatte Ministerpräsident Binali Yildirim einen „illegalen Versuch“ von Teilen des Militärs verurteilt. Die Beteiligten an dem „illegalen Akt“ würden „den höchsten Preis“ zahlen, sagte Yildirim NTV am Telefon. Die Regierung werde „den Versuch“ nicht zulassen. Es sei aber nicht richtig, von einem „Putsch“ zu sprechen. Die türkischen Nachrichtensender sprachen dagegen von einem „versuchten Staatsstreich“.

Der türkische Präsident Erdogan verurteilte einen „Aufstand einer Minderheit in der Armee“. Der Staatschef rief die Bevölkerung am späten Freitagabend im Nachrichtensender CNN-Türk auf, sich auf öffentlichen Plätzen und an den Flughäfen zu versammeln, um sich der versuchten Machtübernahme entgegenzustellen. Die „Putschisten“ würden keinen Erfolg haben, sagte Erdogan dem Sender per Telefon.

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DAS IST PASSIERT

    • Panzer eröffnen Feuer auf das Parlament in Ankara

      Panzer eröffnen das Feuer auf das Parlament in Ankara, berichtet ein Augenzeuge der Nachrichtenagentur Reuters.

    • Erdogan ruft zu Demonstrationen gegen Putsch auf

      Nach dem Militärputsch in der Türkei hat Präsident Recep Tayyip Erdogan die Bevölkerung zu Demonstrationen für seine Regierung aufgerufen. Den Umsturz nannte er am Freitagabend einen „Versuch einer Minderheit in unseren Streitkräften“. Er fügte hinzu: „Ich habe niemals irgendeine Macht über dem Willen des Volkes anerkannt.“ Wo sich Erdogan aufhielt, gab sein Büro nicht preis. Es erklärte lediglich, er befinde sich an einem sicheren Ort.

      Am Abend hatten Militärs einen Umsturzversuch gestartet und nach eigenen Angaben die Kontrolle über das ganze Land übernommen. Die Lage blieb unklar. In der Hauptstadt Ankara war in der Nacht eine laute Explosion zu hören. Der Sender CNN-Turk meldete, sie habe sich am Gebäude des Staatsfernsehens ereignet.

    • „Frieden im Land“ soll Gülen-nahe Militär-Gruppe sein

15.07.2016
  • KLM-Maschine bricht Flug nach Istanbul ab

    Eine Maschine der niederländischen Fluggesellschaft KLM mit 184 Menschen an Bord hat ihren Flug nach Istanbul abgebrochen und kehrt zurück nach Amsterdam. Das hat die Fluggesellschaft nach eigenen Angaben vom Freitagabend wegen der unsicheren Lage in der Türkei entschieden.

  • Laute Explosion in Ankara: Angeblich am Gebäude des Staatsfernsehens

    Nach dem Militärputsch in der Türkei hat es am Freitagabend in der Hauptstadt Ankara eine laute Explosion gegeben. Der Sender CNN-Turk meldete, sie habe sich am Gebäude des Staatsfernsehens ereignet. Zuvor hatte der von der Militär-Gruppe “Frieden im Land” übernommene Staatssender den Sendebetrieb eingestellt.

  • Kerry wirbt für Stabilität in der Türkei

    US-Außenminister John Kerry hat nach Berichten über einen Militärputsch in der Türkei für Stabilität und Kontinuität in dem Nato-Land geworben. Er hoffe, dass die Türkei als wichtiger Verbündeter und strategisch bedeutsames Mitglied der Militärkoalition gegen die Terrormiliz Islamischer Staat am Frieden festhalte, sagte er am Freitagabend in Moskau, wo er sich zu Syrien-Gesprächen mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow aufhielt.

    Kerry ergänzte, er habe keine Informationen über die Ereignisse in der Türkei. Daher sei ein Kommentar über die dortigen Entwicklungen unangemessen.

    In der Türkei hat das Militär geputscht und nach eigenen Angaben die Kontrolle übernommen, am Abend wurden Truppenbewegungen und Überflüge von Kampfjets aus Istanbul und Ankara gemeldet. Regierungschef Binali Yildirim bestätigte einen Putschversuch von Teilen des Militärs und betonte zugleich, die Regierung werde keinen Schaden für die Demokratie zulassen.

  • Offenbar kein Putsch des Generalstabs

  • Erdogan über Handy live bei CNN-Türk

    Der Putschversuch in der Türkei geht nach Darstellung von Präsident Recep Tayyip Erdogan von einer Minderheit in der Armee aus. Per Mobiltelefon sagte er dem Sender CNN Türk in der Nacht zum Samstag, der Aufstand werde vermutlich innerhalb kurzer niedergeschlagen. Erdogan rief die Bevölkerung auf, aus ihren Häusern zu kommen und sich auf öffentlichen Plätzen zu versammeln. Er selbst sei auf dem Weg in die Hauptstadt Ankara. Der Putschversuch sei von „parallelen Strukturen“ in der Gesellschaft ermutigt worden, sagte der Präsident weiter. Damit hat Erdogan in der Vergangenheit Anhänger seines Rivalen Fethullah Gülen bezeichnet, der im US-Exil lebt.

  • Regierung: Erdogan weiter an der Macht

    Aus Präsidialamtskreisen verlautet, die Regierung und das Staatsoberhaupt seien weiter an der Macht. „Wir werden keine Versuche dulden, unsere Demokratie zu untergraben“, heißt es.

  • Militär verkündet Kriegsrecht und Ausgangssperre

    Das türkische Militär hat den staatlichen TV-Sender TRT besetzt. Eine Sprecherin trug eine Erklärung der Putschisten vor. Sie verkündete das Kriegsrecht und eine Ausgangssperre. Ein “Rat für den Frieden im Land” übernehme die Macht. Mit dieser Formulierung spiele die Armee auf ein Zitat des Staatsgründers Mustafa Kemal Atatürk an, sagt “Welt”-Korrespondent Deniz Yücel.

  • Präsidentenbüro: Erdogan ist „in Sicherheit“

    Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan befindet sich nach Angaben aus Kreisen seines Büros in Sicherheit.

  • Ankara: Geiselnahme im Militär-Hauptquartier

    Im Militär-Hauptquartier in Ankara sind nach einem Bericht des Senders CNN Türk einige Geiseln genommen worden. In der Nähe des Polizei-Hauptquartiers seien Schüsse zu hören gewesen. Unter den Geiseln im Armee-Hauptquartier in Ankara befindet sich der Nachrichtenagentur Anadolu zufolge Generalstabschef Hulusi Akar.

  • Bericht: Explosion in Ankara

    Der TV-Sender CNN Türk meldet auf Twitter eine Explosion in einem Ausbildungszentrum für Polizei-Spezialeinheiten in Ankara.

  • Istanbul: Militär am Atatürk-Flughafen

    Der türkische TV-Sender NTV zeigt Bilder von Militäreinheiten am Flughafen von Istanbul. Die Armee soll den Flughafen besetzt haben. Soldaten hätten den Tower am größten Flughafen des Landes am Freitagabend unter ihre Kontrolle gebracht, meldete die private Nachrichtenagentur DHA. Laut dem Sender Al Jazeera wurde der Flugverkehr eingestellt worden sein.

  • Türkisches Militär: Haben Macht übernommen

    In der Türkei hat das Militär nach eigenen Angaben die Macht übernommen. Das erklärte die Armee am späten Freitagabend. Zuvor hatte die türkische Regierung von einem Putschversuch gesprochen.

    In der Mitteilung hieß es, das Militär putsche, um die “demokratische Ordnung” zu schützen und die “Menschenrechte” zu bewahren. Die Armee würde die Einhaltung der Gesetze garantieren.

  • Ankara: Alle Polizisten in den Dienst gerufen

    Die Nachrichtenagentur DHA meldete, in der Hauptstadt Ankara habe die Polizei das gesamte Personal zum Dienst gerufen. Im Umfeld des Armee-Hauptquartiers seien erhöhte Sicherheitsmaßnahmen getroffen worden. Zahlreiche Krankenwägen stünden dort bereit. Jets würden im Tiefflug über die Hauptstadt fliegen.

  • Ministerpräsident spricht von Putsch-Versuch

    In der Türkei ist nach den Worten von Ministerpräsident Binali Yildirim ein Putschversuch im Gange. Yildirim sagte dem Sender NTV am Freitagabend, die Sicherheitskräfte täten alles Notwendige, um die Situation zu entschärfen. Er verurteilte den “illegalen Versuch” durch eine “Gruppe” im Militär. Die Beteiligten an dem Putschversuch würden “den höchsten Preis” zahlen.

    Ja

    „Es gab einen illegalen Akt einer Gruppe innerhalb des Militärs, die außerhalb der militärischen Kommandokette agierte”, sagte Yildirim. “Unser Volk sollte wissen, dass wir keine Aktion erlauben werden, die der Demokratie schadet.“

    Er fügte hinzu: „Es gibt bestimmte Gruppen, die die Waffen erhoben haben, die ihnen vom Staat anvertraut wurden, und die sie auf Staatsbedienstete zielten. Wir werden bald feststellen, wer sie sind. Unsere Sicherheitskräfte sind gegen diese Gruppen tätig geworden.“

    In der Türkei hatte das Militär bereits in den Jahren 1960, 1971 und 1980 geputscht. Später entwickelte sich das Land zu einer stabilen Demokratie, die nach der Wahl von Recep Tayyip Erdogan zum Ministerpräsidenten 2003 auch wirtschaftlich florierte.

    Zuletzt häuften sich allerdings die Krisen, und dem inzwischen zum Präsidenten gewählten Erdogan wird ein immer autoritärerer Regierungsstil angekreidet. Mehrfach wurde die Türkei in den vergangenen Monaten von schweren Terroranschlägen mit hunderten Toten erschüttert, die der Terrormiliz Islamischer Staat oder kurdischen Rebellen angelastet wurden. (Foto: dpa)

  • Istanbul: Bosporus-Brücken geschlossen

    Die türkischen Sicherheitskräfte haben laut Medienberichten am Freitagabend die beiden Brücken über den Bosporus teilweise geschlossen. Sämtlicher Verkehr von der asiatischen Seite der Millionenmetropole in Richtung der europäischen Seite sei gestoppt, meldete der Fernsehsender NTV. Der Verkehr in die andere Richtung lief bisher weiter. (Foto: Getty)

    Ja

Quelle: http://www.welt.de/politik/article157086934/Frieden-im-Land-uebernimmt-Staatsfernsehen-ruft-Kriegsrecht-aus.html

Militärputsch in der Türkei: Erdogan gestürzt?

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In der Türkei ist ein Putschversuch durch das Militär im Gange. Ministerpräsident Binali Yildirim sagte dem Sender NTV am Freitagabend, die Sicherheitskräfte täten alles Notwendige, um die Situation zu entschärfen. Zuvor waren in der Hauptstadt Ankara Schüsse zu hören gewesen, in Istanbul wurden die beiden Brücken über den Bosporus vom Militär gesperrt. krone.at berichtet live.

Das Militär hat mittlerweile in einem Kommunique seine Machtübernehme erklärt. Man wolle „die Demokratie in der Türkei wiederherstellen“, heißt es in dem Schreiben, das der Nachrichtenagentur Reuters vorliegt. Weiters wolle man die Menschenrechte schützen. Priorität habe die Rechtsstaatlichkeit. Die Beziehungen zum Ausland würden unverändert beibehalten.

  • 00.33 Uhr: CNN meldet Gefechte zwischen Polizei und Militär in Ankara. Die türkische Armee sieht sich als Wächterin der weltlichen Verfassung des Landes und hat seit 1960 dreimal gegen die Zivilregierung geputscht, zuletzt im Jahr 2003.
  • 00.22 Uhr: Tausende Anhänger von Staatschef Recep Tayyip Erdogan versammeln sich auf dem Taksim- Platz in Istanbul, um gegen den Militärputsch zu demonstrieren.
  • 00.18 Uhr: Die grüne Nationalratsabgeordnete Berivan Aslan befürchtet eine gewaltsame Eskalation des Machtkampfs in der Türkei. „Auch wenn der Putsch scheitert, werden viele Menschen sterben“, teilt die kurdischstämmige Mandatarin auf Twitter mit. Sie bezieht sich auf jüngste Aussagen von Präsident Erdogan, die sie als „Aufruf zur Eskalation“ wertet.
  • 00.12 Uhr: Ein Militärhubschrauber eröffnet Reuters- Reportern zufolge das Feuer über Ankara.

    Im Gebäude des staatlichen Senders TRT gibt es laut CNN Türk eine Explosion. Der Sender stellt seinen Betrieb ein. Auch Kampfjets fliegen über der türkischen Hauptstadt.

  • 00.10 Uhr: Ein Panzer wird in Ankara vor dem Amtssitz des Premierministers von Demonstranten blockiert.
  • 00.06 Uhr: Erdogan hält sich in der türkischen Hafenstadt Marmaris auf, berichtet der britische „Telegraph“.
  • 00.02 Uhr: Der Putschversuch lässt die türkische Landeswährung abstürzen. Ein Euro kostet aktuell 3,3671 Lira. Am Donnerstag war der Kurs noch 15 Cent niedriger gestanden. Der US- Dollar legt zur Lira um 14 Cent zu.
  • 23.59 Uhr: Aus Ankara wird eine heftige Explosion gemeldet. Vor dem Generalstab sind Schüsse zu hören.
  • 23.52 Uhr: Erdogan erklärt, er sei auf dem Rückweg nach Ankara. Weiters ruft er das Volk zu zu öffentlichen Versammlungen gegen den Militärputsch auf. In einem live übertragenen Telefonanruf beim Sender CNN Türk sagte Erdogan am Freitagabend: „Ich rufe unser Volk auf, sich auf den Plätzen und am Flughafen zu versammeln. Sollen sie (die Putschisten) mit ihren Panzern und ihren Kanonen machen, was sie wollen.“Aus Präsidialamtskreisen hieß es, Erdogan sei an einem sicheren Ort. Nähere Angaben zum Aufenthaltsort gab es zunächst nicht.
  • 23.50 Uhr: Das Außenministerium hat die Österreicher in der Türkei aufgerufen, angesichts des Militärputsches „an einem sicheren Ort“ zu bleiben. Im Notfall und bei Fragen solle das Außenministerium unter der Telefonnummer 0043- 1-90115- 4411 kontaktiert werden, heißt es in den am späten Freitagabend aktualisierten Reisehinweisen. Derzeit befinden sich nach Angaben des Außenministeriums rund 3300 Österreicher in der Türkei rund 1700 davon aus Reisegründen. Dies Zahl sind allerdings nur jene, die sich auch beim Außenministerium registriert haben.
  • 23.45 Uhr: Unbestätigten Meldungen zufolge soll Erdogan um Asyl in Deutschland ansuchen. Das berichtete der Sender NBC unter Berufung auf US- Kreise.
  • 23.41 Uhr: Erdogan meldet sich via Mobiltelefon beim Sender CNN Türk. Er spricht von einem Putschversuch einer Minderheit innerhalb des Militärs. Auf diesen werde die nötige Antwort gegeben. Zugleich rief er die Bevölkerung in der Nacht auf Samstag auf, auf die Straßen zu gehen, um ein Zeichen zu setzen.

    Der Putsch werde nach den Worten Erdogans binnen kurzer Zeit niedergeschlagen sein. Die Verantwortlichen würden vor Gericht einen hohen Preis dafür zahlen, kündigte er an. Jene, die die türkische Demokratie angegriffen hätten, würden schnell vor Gericht gestellt, hieß es weiter. Der demokratische gewählte Präsident und die Regierung seien weiter an der Macht. Sie würde keinen Versuch akzeptieren, die Demokratie zu untergraben.

  • 23.30 Uhr: Auf den Straßen von Istanbul patroulieren Panzer und andere Militärfahrzeuge.
  • 23.24 Uhr: Ein Ansager des türkischen Senders TRT hat Freitagabend erklärt, in der Türkei sei das Kriegsrecht verhängt worden. Das Land werde jetzt von einem „Friedensrat“ geführt. Dieser werde für die Sicherheit der Bevölkerung sorgen.

    Soldaten drangen der regierenden AKP zufolge unterdessen in ein Parteigebäude ein. Das meldete der Sender CNN Türk unter Berufung auf einen Parteivertreter.

  • 23.13 Uhr: Derzeit können keine Flugzeuge in Istanbul starten oder landen. Die ersten Maschinen werden umgeleitet.
  • 23.10 Uhr: Die ersten Bankomaten und Tankstellen werden gestürmt.
  • 23.07 Uhr: Facebook, Twitter und YouTube wurden in der Türkei blockiert.
  • 23.05 Uhr: Im Militär- Hauptquartier in Ankara sind nach einem Bericht des Senders CNN Türk einige Geiseln genommen worden. In der Nähe des Polizei- Hauptquartiers seien Schüsse zu hören gewesen. Eine regierungsnahe Nachrichtenagentur meldete, der Generalstabschef sei eine „Geisel“ der Putschisten. CNN Türk meldet außerdem, der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoogan sei in Sicherheit.

Präsident Recep Tayyip Erdogan soll Gerüchten zufolge außer Landes gebracht sein, was aber bislang nicht bestätigt wurde.

Foto: ASSOCIATED PRESS
Diese Männer wurden von Soldaten festgenommen.
Foto: APA/AFP/BULENT KILIC

Auf Fernsehbildern sind Panzer beim Eingang des Atatürk- Flughafens in Istanbul zu sehen, sämtliche Flüge wurden gestrichen. Augenzeugen berichteten von schwer bewaffneten Sicherheitskräften in den Straßen. Über Ankara und Istanbul kreisten Kampfhubschrauber und Jets.

Foto: ASSOCIATED PRESS
Foto: ASSOCIATED PRESS
Soldaten auf der Zufahrt zur Bosporus-Brücke
Foto: APA/AFP/BULENT KILIC

Ministerpräsident Yildirim hatte zuvor einen „illegalen Versuch“ durch eine „Gruppe“ im Militär verurteilt. Die Beteiligten an dem Putschversuch würden „den höchsten Preis“ zahlen, erklärte Yildirim am Freitagabend. Die Nachrichtenagentur DHA meldete, in der Hauptstadt Ankara habe die Polizei das gesamte Personal zum Dienst gerufen. Im Umfeld des Armee- Hauptquartiers seien erhöhte Sicherheitsmaßnahmen getroffen worden. Zahlreiche Krankenwägen stünden dort bereit.

Gruß an die Denkenden

TA KI

 

 

Militärputsch in den USA?


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Geraten die Handlungen der Regierung ausser Rand und Band und gibt es schwere Verstösse gegen die Verfassung, es drohen unhaltbare Zustände wie Chaos und Bürgerkrieg, ist das Militär des Landes geradezu verpflichtet zu putschen, die alte Regierung zu verhaften und die Macht zu übernehmen. Das glauben zumindest 1/3 der Amerikaner und könnten sich in dem Fall eine Unterstützung ihres Militärs vorstellen.

Ein Rechtsprofessor in West Point wurde gezwungen hastig zurückzutreten, nachdem sich herausgestellt hatte, dass er eine Reihe von umstrittenen Artikeln verfasst hatte. In einem schlug er vor, dass Juristen die die Rechte von mutmasslichen Terroristen verteidigen, zu legitimen militärischen Zielen werden könnten, während in einem anderen Fall er die Möglichkeit eines potentiellen Militärputsches in den Vereinigten Staaten untersuchte. Er argumentierte, dass das Militär eine Pflicht zur Kontrolle der Bundesregierung habe und sie ergreifen müsse wenn sie gegen die Interessen des Landes verstosse. Das amerikanische Militär liebäugelt schon lange mit der Idee der zivilen Kontrolle in nationalen Angelegenheiten aber abgesehen von einigen seltenen Momenten, folgen amerikanische Offizierskorps bisher treu den Befehlen ihrer zivilen Vorgesetzten, schreibt yougov.com.

Die neueste Untersuchung von YouGov’s, einem britischen Meinungsforschungsinstitut, zeigt jedoch, dass Offiziere in der Armee ein viel grösseres Wertegefühl haben als ihre zivilen Vorgesetzten, und dass sie im grossen Umfang die Interessen des Landes eher im Auge haben, anstatt ihre eigenen egoistischen Interessen. 70% der Amerikaner glauben, dass Offiziere in der Regel das Beste für das Land wollen. Wenn es jedoch um die Kongressabgeordneten geht glauben 71% der Amerikaner, dass diese eher das Beste für sich selbst wollen, zusammen mit 59% für die lokalen Politiker.

29% der befragten Amerikaner konnten sich eine Situation vorstellen in der sie selbst eine militärische Beschlagnahme und die Kontrolle der Bundesregierung unterstützen würden, während 41% sich so eine Situation nicht vorstellen können.

Republikaner (43%) sagen mehr als doppelt so häufig wie Demokraten (20%), dass sie sich einen Militärputsch in den Vereinigten Staaten vorstellen könnten. 38 Prozent der Amerikaner die weder den Republikanern noch den Demokraten geneigt sind gaben an, dass sie sich eine Unterstützung eines Staatsstreichs nicht vorstellen können, wohingegen sich 29 Prozent eine Unterstützung vorstellen können.

Der grössere Anteil der Befragten, der eine militärische Übernahme unterstützen würde, wurde gefragt, ob er hypothetisch einen Militärschritt zur Ausschaltung einer Zivilregierung erwägen würde, die anfängt gegen die Verfassung zu verstossen. 43% würden in dem Fall die militärischen Schritte unterstützen, während 29 Prozent sie bekämpfen würden.

Quelle:http://www.pravda-tv.com/2015/09/militaerputsch-in-den-usa/

Gruß an die Experten

TA KI