Das Märchen vom schädlichen UV-Licht


Das Märchen vom schädlichen UV-Licht

Dieser Beitrag erschien erstmals hier im Blog am 27.12.2014

© Gernot L. Geise; veröffentlicht in EFODON-SYNESIS Nr. 11/1995, in raum&zeit, in OHA – Zeitung aus dem Pfaffenwinkel usw.

Wo die Sonne nicht hinkommt,
ist der Doktor nicht fern
(Italienisches Sprichwort)

Wieder einmal gilt es, eine definitive Falschaussage zu widerlegen. Ultraviolettes Licht (UV-Licht) wird in unserer heutigen Zeit als die natürliche Gefahrenquelle schlechthin bezeichnet. Diese Falschaussage ist bereits so sehr in unserem täglichen Leben zementiert, dass sich kaum jemand darüber Gedanken macht.
Von der Kindheit an wird uns weisgemacht, UV-Licht erzeuge Hautkrebs. Deshalb solle man sich (im Sommer) möglichst nie ungeschützt der Sonnenstrahlung aussetzen. Zu diesem Zweck werden dem gemäß unübersehbare Mengen von sogenannten Sonnenschutzmitteln verkauft. Und um die Augen vor der »mörderischen Strahlung« zu schützen, verpasst man den Menschen getönte Sonnenbrillen.
Als eindrucksvolles Fanal am Horizont dient hier wieder einmal das (von der Industrie so geliebte) »böse« Ozonloch, durch dessen Vorhandensein die UV-Bestrahlung der Erde immens gesteigert würde. Im schlimmsten Fall handelt es sich gerade mal um 3 % verstärkte UV-Strahlung. Eine normale Bergwanderung hingegen – nicht einmal in den Alpen – bringt eine bis zu 50 % höhere UV-»Belastung« mit sich. Bereits 500 Meter über dem Erdboden ist man einer 10 % höheren UV-Strahlung ausgesetzt. Auf der Erde liegt die UV-Strahlung am Äquator sogar etwa 5000 % (!) höher als an den Polen. Das habe ich jedoch schon in einem früheren Beitrag dargelegt (1).
Diese (angebliche) von Menschen durch den Einsatz von FCKW (2) verursachte Ausdünnung der Ozonschicht bewirke – so heißt es -, dass insbesondere in Australien, das noch im Bereich dieses Ozonloches liegt, erhöhte Hautkrebshäufigkeit festzustellen sei. Bisher fehlt jedoch jeder wissenschaftlich abgesicherte Nachweis dafür, dass es sich bei dem sogenannten Ozonloch um eine durch Menschen hervorgerufene atmosphärische Störung handelt und nicht um ein ganz natürliches Phänomen unseres Planeten.
Um uns immer wieder an die »gefährliche Strahlung« zu erinnern, zeigt man uns auch regelmäßig Bilder von Australien mit Warnschildern vor den UV-Strahlen. Und das in Verbindung mit Computersimulationen eines angeblichen Ozonloches über der Antarktis.
Ich vermeide es hier ausdrücklich, von einer »schützenden« Ozonschicht zu sprechen, denn vor was soll sie uns denn schützen? Vor dem »bösen« UV-Licht. Sollte man hier nicht besser von der verhindernden Ozonschicht reden?

Wodurch entsteht Hautkrebs wirklich?

Unbestritten ist der Anstieg der Hautkrebshäufigkeit. Inzwischen ist man sich auch einigermaßen einig, dass zwischen Hautkrebs und UV-Strahlung ein Zusammenhang besteht. Man glaubt heute, dass Hautkrebs durch eine Schädigung der DNS (3) infolge hoher UV-Dosen entsteht. Doch schaut man sich einmal an, warum hier ein Zusammenhang bestehen soll, dann stellt man fest, dass dieser Zusammenhang nur mittelbar besteht, dass hier die UV-Strahlung nur als Vorwand für die menschliche Unvernunft genommen wird. Der normale Mitteleuropäer – und das trifft inzwischen auf die Bewohner aller sogenannten Industriestaaten zu – verbringt die meiste Zeit des Tages abgeschirmt von jeglichem Sonnenlicht. Das beginnt mit dem Arbeitsplatz – meist unter Kunstlicht – und endet mit der Heimkehr ins traute Heim. Der Aufenthalt in der natürlichen Sonnenstrahlung beträgt häufig nicht einmal Minuten pro Tag.
Diese Menschen, die tagein, tagaus ihrem Beruf nachgehen, fliegen in ihrem (wohlverdienten) Urlaub in den Süden, ans Meer. Es ist im Laufe der Zeit ein gewisser Nachholbedarf entstanden. Und was sollen die Nachbarn oder die Arbeitskollegen wohl denken, wenn man aus dem Urlaub ohne die standesgemäße Urlaubsbräune zurückkommt? Also wird im Urlaub jede Minute genutzt, um am Strand nackt in der Sonne zu braten. Man kann es an jedem Sonnenstrand sehen.
Ist es da verwunderlich, wenn der Körper, der beim normalen Mitteleuropäer sowieso schon von Natur aus einen schwächeren Pigmentschutz der Haut besitzt als der von Menschen südlicher Regionen, auf die ungewohnte Überdosis Licht hilflos reagiert? Zu der Überdosis Licht kommt schließlich noch die Belastung der Haut durch alle möglichen Hautschädigungsmittel, z.B. Hautcremes, Deodorants, Reinigungsmittel, Giftstoffe in der Kleidung und in der Mitwelt.
Unser Körper ist durch den tagtäglichen Lichtentzug total geschwächt und sein Immunsystem fast auf dem Nullpunkt angelangt. Infektionskrankheiten, aufgrund des geschwächten Immunsystems, dürfen uns nicht verwundern, sie müssen sich zwangsläufig einstellen.
Eine vernünftige, langsame Anpassung des Körpers an die für ihn erhöhte UV-Strahlung wäre nicht nur vollkommen unschädlich und brächte zusätzlich den Nutzen der Erholung, sondern auch – was viel wichtiger ist – eine Stabilisierung des Immunsystems. Doch die zwei bis drei Wochen, die für den Urlaub zur Verfügung stehen, reichen dazu nicht aus. Eine Anpassung dauert länger – schließlich hat die Anpassung an den Sonnenentzug ja auch länger gedauert, doch daran denkt niemand. In zwei bis drei Wochen soll all das nachgeholt werden, was man zuhause im Laufe des Jahres versäumt hat. Hinzu kommt im Urlaub meist noch ein erhöhter Alkoholkonsum und ein »freieres« Leben. Der geschwächte Körper wird also nicht nur mit einer massiven Dosis Sonnenlicht bombardiert, sondern erhält auch kaum Gelegenheit, diese Überdosis verarbeiten zu können. Wen wundert es, wenn darunter so mancher Körper zusammenbricht? Nicht umsonst sagt so mancher Urlaubsheimkehrer, dass er sich nun erst einmal vom Urlaub erholen müsse…
Das Hautkrebsrisiko ist bei Personen, die den Aufenthalt im Freien – vor allem zum Sonnenbaden – nutzen, am niedrigsten. Büroangestellte hingegen, die den ganzen Tag unter (der schädlichen) Leuchtstoffröhren-Bestrahlung arbeiten, haben ein doppelt so hohes Hautkrebsrisiko.
Nach neueren Untersuchungen hat sich herausgestellt, dass die meisten sogenannten Sonnenschutzmittel Substanzen enthalten, die als UV-Strahlungs-Abblocker eingesetzt werden, in den Hautzellen jedoch genetische Schäden an der DNS auslösen können. Das heißt mit anderen Worten: die meisten Sonnenschutzmittel können bei der Anwendung in der Sonne sogar die Bildung von Hautkrebszellen fördern! Das ist das genaue Gegenteil von dem, was sie tun sollen.
UV-Strahlen in Überdosis sind ebenso schädlich wie alles, was man in übergroßer Menge zu sich nimmt. Es entsteht nicht nur ein Sonnenbrand, sondern auch in übergroßen Mengen Histamin (4). Dadurch wird die Entzündungs- und Allergiebereitschaft unseres Gewebes erhöht.
Wer würde beispielsweise behaupten wollen, dass Sauerstoff gesundheitsgefährdend ist? Und doch kann Sauerstoff in einer Überdosierung neugeborene Säuglinge erblinden lassen. Es kommt immer auf die Dosierung an.

Für die meisten Wellenlängen der elektromagnetischen Strahlung ist die Erdatmosphäre fast undurchdringlich. Ausnahmen sind der Bereich des sichtbaren Lichtes (das »optische Fenster« und der Bereich der Radiofrequenzstrahlung (das »Radiofenster«).

UV-Licht ist lebensnotwendig

Unser gesamtes irdisches Leben hat sich im Laufe von Jahrmillionen durch den ständigen Einfluss von natürlichem Sonnenlicht entwickelt. Auch der Mensch war im Laufe seiner Entwicklung immer der UV-Strahlung ausgesetzt. Dies sind jedoch Fakten, die heute oftmals gerne verschwiegen werden. Wäre die UV-Strahlung nicht gewesen, es gäbe weder menschliches, noch tierisches oder pflanzliches Leben auf unserem Planeten. Der Einfluss der UV-Strahlung hat eine Entwicklung von Leben erst möglich gemacht. In der Anfangszeit konnte erstes Leben nur entstehen durch die harte UV-Strahlung, die ungehindert durch die damalige Atmosphäre auf die sogenannte Ursuppe prasselte.
Unsere heutige Atmosphäre filtert das meiste der schädlichen Anteile der UV-Wellen heraus. Dazu muss man wissen, dass sich das UV-Licht zusammensetzt aus UV-A, UV-B und UV-C-Strahlung. Während die UV-A-Strahlung für die Bräunung der Haut verantwortlich ist, fördert die UV-B-Strahlung die Bildung von Vitamin D (Calciferole) im Körper, sowie die Resorption von Kalzium und anderen Mineralien. Die UV-C-Strahlung ist der gefährliche Teil des UV-Lichtes. Sie ist tödlich für Bakterien, Viren und andere Infektionserreger. Sie wird heute auch u.a. zum Desinfizieren von medizinischen Geräten verwendet. Diese Strahlung wird jedoch fast vollständig von der irdischen Ozonschicht in der oberen Atmosphäre herausgefiltert. Weniger als ein Prozent dieser Strahlung erreicht die Erdoberfläche.

Was macht der Körper mit dem Licht?

Die Haut besitzt in ihren Pigmentzellen besondere braunschwarze Farbstoffmoleküle, das Melanin. Melanine entstehen durch enzymatische Oxidation der Aminosäure Tyrosin. Sie bewirken bei Mensch und Tier die Färbung der Haut und ihrer Anhangsorgane (Haare, Federn) sowie der Regenbogen- und Aderhaut der Augen. Lokale Melaninansammlungen sind z.B. Leberflecke und Sommersprossen. Diese Moleküle befinden sich jedoch nicht nur in der Haut, sondern auch im Innenohr, in der Iris und in der Netzhaut der Augen. Melanin nimmt die Lichtphotonen des gesamten Spektrums auf – vom hohen UV-C-Bereich bis in den infraroten Bereich hinein – und wandelt diese Energie (5) zur Organisation biochemischer Vorgänge um.

 

Die zeitliche Fehlfunktion unserer inneren Uhr.

Über unsere Augen wird das Licht direkt vom Gehirn aufgenommen. Hierbei fungiert die Epiphyse6 u.a. als Lichtmessinstrument des Körpers. Beim Menschen ist die ovale, pinienzapfenähnliche, am Mittelhirn gelegene, 8-14 mm lange Epiphyse um das achte Lebensjahr herum am stärksten entwickelt. Über ihre genaue Funktion liegen bisher nicht gänzlich abgeklärte Befunde und Theorien vor (sie hemmt z.B. die vorzeitige Genitalienreifung bis zur Pubertät).
Neben der Hypophyse ist sie die zweite übergeordnete Drüse des Körpers. Die Hypophyse (Hirnanhangdrüse) ist eine Hormondrüse der Wirbeltiere, die an der Basis des Zwischenhirns hängt. Sie ist beim Menschen walzenförmig (etwa 14 mm lang) und ragt in eine Höhlung des Keilbeins hinein. Ihre Bedeutung ist bisher noch nicht voll geklärt. Während der Schwangerschaft gehen aus ihr die Schwangerschaftszellen hervor, die Prolaktin (7) produzieren. Andere Zellen synthetisieren u.a. das Wachstumshormon Somatotropin (8). Der Hypophysenhinterlappen (Neuro-Hypophyse) enthält zahlreiche Nervenfasern, die Neurosekret (9) aus den Nervenzellkörpern im Hypothalamus enthalten.
Die Epiphyse liegt zwischen den beiden Gehirnhälften hinter und oberhalb der Hypophyse und ist etwa erbsengroß. Sie produziert lichtabhängig das hochwirksame Hormon Melatonin, das die Funktion der menschlichen inneren Uhr steuert. Weiterhin bewirkt es u.a. eine Aufhellung der Haut und die jahreszeitliche Keimdrüsenaktivität.
Mit der Ausschüttung des Melatonins werden die täglichen Rhythmen von Schlaf, Körpertemperatur, Hormonsekretion usw. beeinflusst. Dem normalen Durchschnittsbürger ist es zwar weniger bekannt, dafür aber jedem Arzt: Die menschliche innere Uhr ist nicht etwa auf unseren irdischen 24-Stunden-Tag-Nacht-Rhythmus geeicht, sondern auf einen 25-Stunden-Rhythmus. Warum unsere innere Uhr auf 25 Stunden geeicht ist, und nicht auf 24 Stunden, ist bisher nicht erklärbar. Wie man inzwischen – u.a. aufgrund von geologischen Untersuchungen – recht gut nachweisen konnte, gab es auf unserer Erde niemals seit ihrem Bestehen längere Tage, die auf die menschliche Entwicklung hätten Einfluss nehmen können, im Gegenteil: je weiter wir in die Frühzeit der Erde zurückgehen, umso kürzer waren die Tage. Für diese Diskrepanz im Zeitablauf eine Erklärung suchen zu wollen, führt jedoch unweigerlich in den Bereich der Spekulation (10).
Damit unsere innere Uhr nun an den 24-Stunden-Rhythmus angepasst wird, muss sie unablässig, pausenlos, korrigiert werden. Dies wird mithilfe der körpereigenen Melatonin-Ausschüttung bewirkt. Trotz allem wird »nur« der größte Teil des Körpers zeitlich korrigiert. Ein Teil jedoch lebt auch weiterhin nach dem 25-Stunden-Rhythmus. Wir kennen dieses Phänomen als Biorhythmus (Biorhythmik). Das ist die Erscheinung, dass bei Organismen manche Lebensvorgänge in einem bestimmten tages- oder jahreszeitlichen Rhythmus ablaufen (beispielsweise Winterschlaf bei Tieren, Eisprung usw.). Davon abgeleitet ist die – wissenschaftlich bisher nicht überzeugend fundierte – Theorie, nach der das Leben des Menschen vom Tag der Geburt an in wellenförmigen (sinusförmigen) Schwingungen von 23 (physische Aktivität), 28 (Gefühlsleben) und 33 (intellektuelle Leistungen) Tagen verlaufe.
Auf einer Biorhythmus-Kurve werden meist die beiden Rhythmen (der 24-Stunden- und der 25-Stunden-Rhythmus) grafisch dargestellt. Fallen beide Kurven deckungsgleich zusammen, erlebt man eine Phase der größten Energie. An Tagen, bei denen die beiden Kurven am meisten auseinander klaffen, ist man abgeschlafft und lustlos. Das lässt sich damit erklären, dass an solchen Tagen die eigentliche biologische Ruhezeit (nach dem 25-Stunden-Rhythmus) des menschlichen Körpers in die – tatsächliche – helle Wachperiode fällt.
Die meisten Menschen verbringen sehr viel Zeit bei künstlicher Beleuchtung, unter Fehlbeleuchtung. Verlassen sie das Haus, tragen sie oftmals, wenn auch nur im Sommer, eine Sonnenbrille. Hinzu kommt, dass mehr als 60 % der Bundesbürger Brillenträger sind. Brillen verhindern jedoch sehr wirkungsvoll, dass die lebenswichtigen UV-Strahlen die Augen erreichen, d.h. sie werden so gut wie nicht aufgenommen (Ausnahmen bestehen bei speziellen UV-durchlässigen Brillengläsern). Am negativsten wirkt sich die Benutzung von Kontaktlinsen aus, die eine totale Abschottung der Augen vor den lebenswichtigen UV-Strahlen vornehmen. Die Zellen in den Augen (die Hornhaut und die Netzhaut) brauchen die direkte Energie der Sonne, um sich stimulieren und ihre Funktion regulieren zu können. Es kann hier Zellteilung nur dann stattfinden, wenn eine UV-Bestrahlung – in niedrigen Dosen – stattfindet. Fällt diese Bestrahlung weg, so können sich diese Zellen nicht mehr teilen, sie sterben ab. Wen wundert es dann, dass wir immer schlechter sehen? Wir schädigen uns selbst, wenn wir die Sonne aussperren. Viele Menschen, die Kontaktlinsen, Brillen oder Sonnenbrillen tragen, werden mit der Zeit lichtempfindlich. Das liegt einzig daran, weil die Linsen die UV-A-Strahlung und weitere Teile des Lichtspektrums herausfiltern.
Dass Leuchtstoffröhren ungesund für die Augen sind, hat sich so langsam herumgesprochen. Dass Leuchtstoffröhren Strahlungen abgeben, die gesundheitsschädlich sind, wissen heute inzwischen auch viele Menschen. Leuchtstoffröhren geben Quecksilberdampf ab, der das Leuchtspektrum stark verzerrt. Dadurch können u.a. schwere Nahrungsmittel-Allergien und Krebs ausgelöst werden.
Am Einsatz dieser Leuchtkörper hat sich jedoch bis heute nichts geändert. Sie sind noch genauso in Büros, Fabriken, Warenhäusern oder in Wohnungen zu finden wie vor zwanzig Jahren. Haben wir aus dem Wissen um die Schädlichkeit der Leuchtstoffröhren irgendetwas gelernt? Nein. Hier kommt wohl so etwas wie das »Raucher-Syndrom« zum Einsatz (»alle anderen bekommen Lungenkrebs, nur ich nicht«), abgewandelt: »So schlimm kann es gar nicht sein, denn ich lebe ja seit Jahren mit diesen Lampen«. Dabei wird jedoch sehr leicht übersehen, dass es überwiegend Langzeitschäden sind, die hier entstehen. Der menschliche Körper ist unwahrscheinlich robust. Er kann eine ganze Menge verkraften, und bei dem einen Menschen ist die Belastbarkeitsgrenze früher, beim anderen vielleicht erst viel später erreicht. Doch irgendwann ist die Belastung so groß, dass ein winziges Mehr zum Zusammenbruch führt. Es ist wie in dem Beispiel mit dem Eimer, der mit einem Kaffeelöffel mit Wasser gefüllt wird: irgendwann ist der Eimer voll, und dann reicht ein einziger Tropfen aus, um ihn überlaufen zu lassen. Dann wundern wir uns, wieso uns eine kleine, »böse« Bakterie »umhauen« konnte…
Zurück zu den Leuchtstoffröhren: es gibt inzwischen welche, die einigermaßen gut das Sonnenlicht imitieren, die sogenannten Vollspektrumröhren. Nur, wo sind sie zu finden?
Übrigens sind in deutschen Krankenhäusern und anderen medizinischen Einrichtungen Leuchtstoffröhren, die kühlweißes Licht ausstrahlen, gesetzlich verboten.

Licht ist unser wichtigster Nährstoff!

Das Licht, und damit die ultraviolette Strahlung des Lichtes, ist der wesentlichste Nährstoff, auf dem ausnahmslos alles Leben basiert. Es ist die eigentliche Nahrung, die unser Körper zum Leben benötigt. Die meisten anderen Nahrungsmittel sind im Grunde genommen Licht in fester Form. Sie werden von unserem Körper mitsamt der »Verpackung« aufgenommen, wobei die »Verpackung«, nachdem die Lichtnahrung von unserem Körper daraus entnommen wurde, wieder ausgeschieden wird.
Wie bekannt, besteht Licht aus Farben. Jede Farbe des Spektrums wiederum hat eine eigene Frequenz (11), d.h. jede Farbe besitzt einen ganz bestimmten Nährwert und dient somit als Ernährung für die Entstehung und kontinuierliche Weiterentwicklung bestimmter Aspekte unseres Seins.
Je mehr unsere Nahrung direkt aus Licht hergestellt ist (pflanzliche Nahrung), umso eher können wir die darin enthaltene Kraft des Lichtes aufnehmen. Tierische Produkte oder tiefgefrorene, bestrahlte oder bearbeitete Lebensmittel haben nur einen reduzierten oder sogar total eliminierten – also nicht mehr vorhandenen – Licht-Nährwert. Wenn wir solche Lebensmittel zu uns nehmen, essen wir nur eine leere »Verpackung«, die ohne jeden Nährwert für unseren Körper ist.
Lebensmittel, denen durch industrielle Bearbeitung, Bestrahlung o.ä. ihre Lichtenergie entzogen wurde, verlieren ihre Lebenskraft. Wenn wir uns durch ernährungsphysiologisch tote Nahrungsmittel ernähren, so verhungert unser Körper und mit ihm unser Geist und unsere Seele.

Je mehr Sonne, desto weniger Karies

Ein Entzug von UV-Licht, wie er (und das auch noch auf freiwilliger Basis!) täglich vorgenommen wird, bringt – auf Dauer gesehen – Sehstörungen, Ernährungsprobleme, chronische Infektionskrankheiten, chronische Erschöpfungszustände, sinkende Lebenserwartung, ganz allgemein eine Schwächung des Immunsystems, ja sogar erhöhten Kariesbefall mit sich. Bei Kindern treten Hyperaktivität, Erschöpfung, Reizbarkeit, Aggressivität, Aufmerksamkeitsstörungen und sinkende schulische Leistungen auf. Das sind hieb- und stichfeste Erkenntnisse aus vielerlei Untersuchungen und Testreihen. Das ist alles bekannt und wird dennoch verschwiegen!
Maßvolle Sonnenbestrahlungen verringern drastisch und schnell zu hohe Cholesterinwerte. Und das völlig ohne irgendwelche Medikamente, die im Endeffekt doch nur unliebsame Nebenwirkungen mit sich bringen.
Die wichtigste Funktion jedoch, die durch die Aufnahme von UV-Licht im menschlichen Körper passiert, ist die Umsetzung dieser Strahlung in das lebenswichtige Vitamin D3 (genauer: das Hormon Cholecalciferol). Dieses Vitamin kommt in unseren Nahrungsmitteln – außer in Fisch – nicht vor. Es wird jedoch von unserem Körper benötigt, der damit Kalzium und andere Mineralien aus der aufgenommenen Nahrung löst und sie resorbieren, aufnehmen kann. Bei Kalziummangel kommt es bei Kindern zu Rachitis, bei Erwachsenen zu Knochenerweichung.
Nach neuesten Erkenntnissen gibt es auch einen signifikanten Zusammenhang zwischen der reduzierten Beleuchtung und der Entwicklung von Alkoholismus. Möglicherweise bestehen hier auch bei anderen chemischen Vorgängen in unserem Körper ähnliche Zusammenhänge.
Jeder weiß, dass die Natur – und damit der Mensch – im Winter langsamer und weniger aktiv als im Sommer lebt. Unsere Gemütsverfassung gelangt auf einen Tiefpunkt, was sich bis zu Depressionen steigern kann. Es treten eine gesteigerte Reizbarkeit, Mattigkeit, Traurigkeit, häufig eine verminderte Konzentrationsfähigkeit und bei Kindern schwächere schulische Leistungen auf. Einige Tierarten legen den Winterschlaf ein, und unser winterliches Verhalten ist möglicherweise ein Überrest aus einer früheren ähnlichen Entwicklung. Es weiß jeder zu schätzen, wenn im Frühjahr die ersten Sonnentage erscheinen. Man lechzt nach den trüben Wintertagen förmlich danach, jeden Sonnenstrahl aufzunehmen.
Inzwischen weiß man, dass das winterliche Verhalten einzig auf den Mangel an Licht – genauer: von UV-Licht – zurückzuführen ist. Deshalb haben beispielsweise Menschen in südlichen Gegenden nur in Ausnahmefällen unter diesem Phänomen zu leiden. Je nördlicher Menschen leben, umso wahrscheinlicher ist bei ihnen das Auftreten von Winterdepressionen.

Therapien mit UV-Licht

Man bringt uns schon in der Kindheit bei, dass eine (Infektions-) Krankheit durch Unmengen von Keimen, Bakterien oder Viren hervorgerufen wird. Es wird dabei jedoch geflissentlich verschwiegen, dass alle diese »Feinde« ja bereits in unserem Körper vorhanden sind und – im Regelfall -harmonisch mit uns leben. Erst wenn unser Immunsystem seine Funktion einstellt, wird es kritisch. Und dann wird heutzutage mit Bomben nach Ameisen geworfen: mit Antibiotika (12), die – und das weiß man inzwischen auch – oftmals im Körper mehr Schaden anrichten als sie Gutes tun. Hinzu kommt die gestiegene Resistenz der Mikroorganismen gegen die Antibiotika. Es gibt heute bereits Bakterien, die durch keinerlei Antibiotika mehr zu vernichten sind! Diese wurden auch bereits im Verdauungstrakt von Menschen nachgewiesen. Das leuchtet ein, wenn man weiß, dass Antibiotika heute in der Landwirtschaft als legales Mastmittel angewendet werden13. Antibiotika in z.T. erheblicher Konzentration finden sich in jedem in diesem unserem Land verkauften Stück Fleisch oder Wurst! Von der Rinderseuche BSE wollen wir hier gar nicht reden, oder nur mal so am Rande: angeblich gibt es sie nur in Großbritannien, und englisches Rindfleisch wird bei uns – so heißt es – nicht verkauft. Trotzdem gibt es auch hierzulande bereits die ersten BSE-infizierten Rinder. Für den Verbraucher ist es so gut wie nicht nachprüfbar, ob die von ihm gekauften Fleisch oder Wurstwaren aus einwandfreiem Fleisch bestehen (14). Übrigens enthalten inzwischen auch Fische (Lachs! [15]) die tödlichen BSE-Erreger! Schon aus diesem Grunde sollte man es sich gründlich überlegen, ob man in Zukunft noch mit gutem Gewissen Fisch, Fleisch- oder Wurstwaren essen kann.
Nicht die Mikroorganismen verursachen eine Krankheit bei uns, sondern wir selbst, mithilfe dieser Erreger. Nicht die »bösartigen« Mikroorganismen müssen abgetötet werden, sondern ihre Ernährungsgrundlage muss normalisiert werden: wir müssen unsere mentale, emotionale und physische Umgebung ändern.
Unsere Körperchemie kann sich nur dann umstellen, wenn wir unser Bewusstsein, unser Ernährungsverhalten, unseren Lebensstil und unsere Mitwelt entscheidend verändern. Dann verschwinden die Infektionserreger von selbst (bzw. reduzieren sich auf eine normale, verträgliche Menge), und das ohne jedes Medikament, ohne irgendwelche schädliche Chemie. Bei einer Erkrankung muss man zuerst die Ursache finden und sie beseitigen. Ist die Ursache nicht mehr vorhanden, verschwindet die Krankheit von selbst. Dieses Vorgehen widerspricht jedoch – unverständlicherweise – der gängigen therapeutischen Praxis.
Bereits seit Anfang unseres Jahrhunderts, bis in die dreißiger Jahre, kannte man in Europa die Sonnentherapie, genannt »Heliotherapie«. Beispielsweise befand sich eine Sonnentherapieklinik in dem Schweizer Städtchen Leysin unter der Leitung von Dr. August Rollier. Er wusste, dass der Behandlungserfolg umso größer war, je höher die aufgenommene UV-Dosis war. Das soll heute jedoch alles vergessen sein und unter die Rubrik »Unsinn« abgeheftet werden? Eine der schlimmsten Krankheiten, die man hier mit UV-Licht behandelte, war die Tuberkulose. Viele Patienten wurden vollkommen geheilt. Auch bei anderen Krankheiten half die UV-Bestrahlung durch Sonnenlicht: beispielsweise bei Anämie, Gicht, Arteriosklerose, rheumatischer Arthritis, bei Ekzemen, Akne, Ischias, Asthma, Nierenstörungen, bei vielen Infektionskrankheiten und sogar bei Verbrennungen. Dabei hat man jedoch festgestellt, dass ein Heilungserfolg ausblieb, wenn die Patienten UV-undurchlässige Sonnenbrillen trugen.

Nur Veränderungen bleiben konstant

Alle Lebewesen nehmen Licht auf und strahlen auch wieder Licht ab. Manche mental Begabte können dieses in Form der Körperaura sehen. Neben diesen Lichtsignalen senden die Zellen von Menschen, Tieren, Pflanzen und Bakterien schwache Radiosignale aus. Der menschliche Körper lässt die Licht-Energie hindurchfließen wie durch ein Sieb. Experimente zeigten, dass eine ultraschwache Photonenemission nahezu verlustlos tausende von lebenden Zellen durchdringen kann. Das heißt mit anderen Worten: unser Gewebe ist transparent. Man weiß beispielsweise, dass Licht selbst durch den Schädel ins Innere des Kopfes eindringen kann, um so die Zirbeldrüse zu erreichen. Haut und Gewebe sind für Licht viel durchlässiger, als man noch bis vor kurzem dachte. Selbst ein Fötus in einer Gebärmutter erhält genug Licht, um seine Physiologie zu beeinflussen.

Ein Beispiel für viele: Ausschnitt aus der Zeitungsmeldung (Starnberger Anzeiger Nr. 28 vom 12. Juli 1995) »Gesundheit aktuell heute: Kinder und Sonne, Eltern in der Verantwortung«. Warum schreiben die Redakteure nicht: »Leute, geht hinaus in die Sonne, damit sich euer Körper wieder an die lebensnotwendigen UV-Strahlen gewöhnt und euer Immunsystem gestärkt wird!«?
Wird die Empfänglichkeit für einen Teil dieser Schwingungen reduziert, so wird der Energiefluss im Körper gehemmt. Es entsteht ein Stau, der eine Erkrankung nach sich ziehen kann.

Was bewirkt UV-Licht?

– UV-Licht ist unsere Nahrung schlechthin. Unser Körper ist ohne UV-Licht nicht lebensfähig.
– UV-Licht aktiviert die Vitamin-D-Synthese.
– UV-Licht senkt den Blutdruck. Schon eine einzige Behandlung mit UV-Licht bewirkt einen deutlichen Rückgang des Blutdrucks, der fünf bis sechs Tage anhält.
– UV-Licht erhöht die Herzleistung. Es kann eine Zunahme um bis zu 39 % beobachtet werden. Dabei kräftigen sich die Herzmuskeln, und die Pumpleistung des Herzens steigt an.
– Durch UV-Licht werden EKG-Werte und Blutwerte bei Personen mit Arteriosklerose verbessert. Arteriosklerose ist eine chronisch fortschreitende, degenerative Erkrankung besonders der inneren Arterienwandschicht. Durch Eindringen von Blutplättchen in die Zellzwischenräume der innersten Gefäßwandschicht, gefolgt von fettähnlichen Ablagerungen, entstehen atheromatöse Veränderungen, die zum Zelluntergang und schließlich zu einer starken Vermehrung der Bindegewebsfasern in dieser Wandschicht führen (= Sklerose). Hierdurch verhärtet sich die Arterienwand und büßt ihre natürliche Elastizität ein. Herdförmige Ablagerungen, insbesondere von Cholesterinkristallen, die auch in den Bereich der mittleren Gefäßwandschicht eindringen, lösen dann starke, entzündliche Reaktionen und einen weiteren Gewebszerfall aus. Schließlich kommt es zu Kalkablagerungen. Die Herde brechen auf, und es entstehen Geschwüre, auf denen sich Blutgerinnsel niederschlagen. Der vollständige Verschluss einer Arterie, beispielsweise durch Thrombenbildung, führt zum Absterben des betroffenen Gewebes (Herzinfarkt, Schlaganfall, Brand).
UV-Licht senkt die Cholesterinwerte.
– UV-Licht hilft gegen Hautkrankheiten.
– UV-Licht hilft gegen Infektionskrankheiten.
– UV-Licht fördert die Produktion von männlichen und weiblichen Geschlechtshormonen.
– UV-Licht verhindert Karies.
– UV-Licht aktiviert wichtige Hauthormone, beispielsweise das Solitrol (eine Form des Vitamin D3).
– Stresshormone werden durch UV-Licht zügig abgebaut. Stress ist eine tückische Sache, die sich mit der berühmten Schlange vergleichen lässt, welche sich in den eigenen Schwanz beißt: Stress verengt das Sehfeld und ist somit für eine verminderte Informationsverarbeitung und schlechtere Lernfähigkeit verantwortlich (derselbe Effekt wird durch Lärm hervorgerufen). Als Folge davon benötigen viele Leute eine Brille. Und diese wiederum verhindert die Aufnahme von UV-Licht, womit die Stresshormone abgebaut werden könnten…
– UV-Licht ist imstande, linksdrehendes Wasser in rechtsdrehendes zu verwandeln. Rechtsdrehende (+) und linksdrehende (-) Moleküle sind chemisch identisch, sie haben jedoch eine räumlich spiegelverkehrte Struktur. Dadurch drehen sie die Polarisationsebene von Licht nach rechts bzw. nach links. Da unser Körper aus rechtsdrehenden Molekülen aufgebaut ist, empfindet er jedes linksdrehende Molekül als Fremdkörper. Linksdrehende Milchsäure wird beispielsweise vom Körper nicht aufgenommen, während rechtsdrehende völlig verarbeitet wird.
– Um linksdrehendes (unbekömmliches) in rechtsdrehendes (bekömmliches) Wasser zu verwandeln, reicht bereits eine nur kurzzeitige Bestrahlung mit Sonnenlicht (UV-Licht) völlig aus. Dies haben Forschungen des EFODON e.V. ergeben. Es ist also nicht nötig, teure und komplizierte Maschinen zu konstruieren und zu kaufen, die etwa das Wasser »wiederbeleben« oder »levitieren« sollen. Es ist wie so oft im Leben: warum den einfachen Weg gehen, wenn es auch kompliziertere Wege gibt…

 

Wer verdient am UV-Entzug?

 

Die Behandlungen mit UV-Licht wurden gegen Ende der dreißiger Jahre eingestellt, als das Penicillin entdeckt wurde (1938) und die Wissenschaft das neue Gebiet der Antibiotika für sich entdeckte.
Unsere so hochgelobte Zivilisation hat es mit ihrem »Fortschritt« geschafft, die Grundelemente des Lebens, alles das, was wir zum Über-Leben brauchen, zu vergiften und zu verseuchen: die Luft, die Nahrung, das Wasser und – das Licht. Wer wundert sich darüber, dass immer mehr Menschen krank werden?
Man muss sich unwillkürlich fragen – weil es sich bei den anderen »teuflischen« Themen (Aids-Lüge, Katalysator-Gifte, FCKW-Verbot, die Recycling-Lüge, Mikrowellen-Bestrahlung usw. usw.) ganz genauso verhält: wer verdient daran, dass wir unsere Gesundheit ruinieren?
Ist es die übermächtige Pharma-Industrie (mit ihren Medikamenten und den sogenannten Sonnenschutzmitteln)? Sind es die Ärzte (die auf eine kranke Kundschaft angewiesen sind, wenn sie nicht arbeitslos werden wollen)? Wer auch immer daran verdient, es geschieht in trauter Eintracht gegen die »bösen« UV-Strahlen. Und natürlich gegen unsere Gesundheit.
Ich frage mich, ob hier nicht eine Methodik dahintersteht, wenn Strahlungen, die für uns lebenswichtig sind, verteufelt werden, wir dagegen tagtäglich mit immer höheren Dosierungen von gesundheitsschädigenden Strahlen bombardiert werden. Beispiel Mikrowellenstrahlen: vom Mikrowellenherd über Radaranlagen und gewisse drahtlose Telefone bis zur Bestrahlung durch – vielleicht letztlich höchst überflüssige – TV-Satelliten…
Wie man inzwischen weiß, ist die Dauer-Bestrahlung durch Mikrowellen (Sende-Wellen!) nicht nur die Hauptursache für die berühmt-berüchtigten Waldschäden, sondern führt beim Menschen u.a. zu Gehirnschäden (»Verblödung«)… Nachgewiesen ist hier, dass es von Benommenheitsgefühlen über Kopfschmerzen bis zur Blindheit kommen kann. Es gibt Untersuchungen, wonach Dauerbestrahlungen durch Funkwellen (das sind hochfrequente Strahlungen im Mikrowellenbereich) erwiesenermaßen u.a. das zentrale Nerven- und Immunsystem angreifen. Sie schädigen die Erbanlagen und können Blutkrebs erzeugen. Trotzdem werden ungebremst immer weitere Sendetürme errichtet.
Parallel dazu ist eine geradezu massive Werbung für drahtlose Telefone (»Handys«) zu beobachten und – die Werbung zeigt Erfolg: sie werden gekauft! Dass man sich mit der Benutzung eines solchen Gerätes selbst schädigt, wird bei der Werbung (natürlich) verschwiegen. Warum steht auf solchen Geräten eigentlich nicht eine Warnung wie auf den Zigarettenpackungen: »Die EG-Gesundheitsminister: Wer mit diesem Gerät telefoniert, gefährdet die Gesundheit« und »Wer das Telefonieren aufgibt, verringert das Risiko schwerer Erkrankungen«? In skandinavischen Krankenhäusern dürfen Mobiltelefone nicht mehr benutzt werden. In Flugzeugen ist deren Benutzung auch verboten. Selbst BMW erlaubt den Betrieb von Funktelefonen nur über Außenantennen, jedoch nicht etwa, um die Gesundheit der Fahrer zu schützen, sondern wegen der empfindlichen Fahrzeugelektronik, die damit gestört wird.
Das Heimtückische an Mikrowellen ist, dass sie in schwächster Intensität die größten Auswirkungen auf den menschlichen Organismus (und natürlich auf den tierischen und pflanzlichen) haben. Das verhält sich ganz ähnlich wie bei den homöopathischen Heilmitteln, die auch in der stärksten Verdünnung die größte Wirkung zeigen.
Stärkere Strahlungsdosierungen verkraftet der Körper – aber nicht auf Dauer! -, indem er sie erkennt und abblockt. Schwache Dosierungen jedoch greifen direkt in die körpereigene Zellkommunikation ein und stören diese nachhaltig. Die Lebensvorgänge werden durch elektromagnetische Signale gesteuert, deren Intensität noch weit unterhalb der »Rauschgrenze der Elektronik« liegt. Die elektromagnetischen Impulse aus unseren technischen Quellen befinden sich nun genau auf solchen Frequenzen, auf denen die Steuerung der (unwillkürlichen) Lebensvorgänge durch natürliche Impulse erfolgt.
Die Anhäufung der technischen Mikrowellenstrahlung ist heute in einer ganzen Anzahl von Großstädten bereits zu einem echten Problem geworden, was vorsichtshalber gerne verschwiegen wird: der ständige Strahlenhintergrund aus künstlichen Quellen hat inzwischen eine etwa hundert- bis zweihundert Millionenfache Größe erreicht wie der natürliche Hintergrund an elektromagnetischen Wellen von der Sonne. Jeder kann sich selbst ausrechnen, wie lange das gut geht.
Nur am Rande sei erwähnt, dass es mit unseren heutigen technischen Möglichkeiten inzwischen machbar ist, auf solche (Sende-) Strahlungen zusätzlich unterschwellige Informationen aufzumodulieren, denen wir – insbesondere unser Gehirn – völlig hilflos ausgesetzt sind. Diese Technik ist inzwischen ausgereift und wird in der Praxis – u.a. durch Geheimdienste und Militär – voll eingesetzt.
Man muss sich unwillkürlich fragen, ob wir nun alle »nur« Masochisten sind, potentielle Selbstmörder, oder ob hier ein »System galoppierenden Irrsinns« – oder was sonst? – dahinter steckt?

Darüber sollten wir uns einmal Gedanken machen.

Anmerkungen
1 »Das Märchen vom Ozonloch« in: EFODON SYNESIS Nr. 4/1994.
2 FCKW sind Fluorchlorkohlenwasserstoffe, richtiger: Chlorfluorkohlenwasserstoffe (CFKW). Das sind Kohlenstoffverbindungen, deren Wasserstoff-Atome meist vollständig durch Chlor- und Fluoratome ersetzt sind. FCKW werden in manchen Ländern noch als Aerosoltreibmittel, Feuerlösch- und Kältemittel verwendet. Nach der Ozonhypothese sollen FCKW angeblich zur Zerstörung des Ozongürtels in der Stratosphäre beitragen.
3 DNS (DNA), Abkürzung für Desoxyribonukleinsäure. Die DNS ist ein in allen Lebewesen vorhandener Träger der genetischen Informationen (aller Erbinformationen) in den Zellkernen und besitzt die Fähigkeit der Vervielfältigung. Die DNS ist ein Riesenmolekül und besteht aus zwei spiralig angeordneten Ketten von Nukleotiden, die durch vier verschiedene, sich in unterschiedlicher Reihenfolge wiederholende Basen über Wasserstoffbrücken (in der Kopplung Adenin-Thymin und Guanin-Zytosin) miteinander verbunden sind. Die Basenfolge bestimmt dabei den genetischen Code (Proteinbiosynthese). Durch elektromagnetische Strahlung kann die DNS geschädigt werden. Schäden an der DNS können in Körperzellen Krebs und Stoffwechseldefekte auslösen. Bis zu einem gewissen Maß besitzt die DNS die Fähigkeit, eigene Schäden zu reparieren. Das Raummodell der DNS wurde 1953 von J. D. Watson, F. H. C. Crick und M. Wilkins entwickelt.
4 Histamin (Kurzwort aus: Histidin und Amin) ist ein biogenes Amin und Gewebehormon. Es bewirkt eine Erregung der glatten Muskulatur, Erweiterung der Kapillaren, Senkung des Blutdrucks u. a. Histidin ist eine Aminosäure.
5 Energie kann in verschiedener Form erscheinen. Neben der physikalischen (potentiellen, kinetischen, elektrischen, magnetischen oder thermischen) kennen wir die chemische und die atomare Bindungsenergie. Ein anerkannter Grundsatz der Physik ist der Satz von der Erhaltung der Energie eines abgeschlossenen Systems. Demnach kann Energie einer bestimmten Form in Energie anderer Form umgesetzt werden. Es gibt hierbei jedoch auch unwiderrufliche Prozesse: jede Energieform kann vollständig in Wärmeenergie umgewandelt werden. Wärmeenergie kann jedoch niemals wieder vollständig in eine andere Energieform umgesetzt werden.
6 Epiphyse (Zirbeldrüse, Pinealdrüse) ist ein vermutlich als neurosekretorisch tätige Hormondrüse fungierendes unpaares Organ bei Vögeln und den meisten Säugern. An Taubenvögeln konnte beispielsweise nachgewiesen werden, dass in der Epiphyse der anatomische Sitz der Wahrnehmung magnetischer Felder liegt.
7 Prolaktin ist ein zu den Gonadotropinen (Geschlechtshormone) zählendes, die Milchsekretion auslösendes Hormon des Hypophysenvorderlappens.
8 Somatotropin ist bei Wirbeltieren und dem Menschen ein artspezifisches, aus 188 Aminosäuren bestehendes Polypeptidhormon aus dem Vorderlappen der Hypophyse, das das Wachstum der Körpersubstanzen und damit den aufbauenden Stoffwechsel (Blutzuckerspiegel, Fettspaltung, Proteinsynthese) fördert.
9 Neurosekret ist ein hormonales Sekret von Nervenzellen.
10 Hierzu vgl. Gernot L. Geise: »Ein Indiz für eine frühgeschichtliche Genmanipulation?« in: EFODON NEWS Nr. 1/1991.
11 Unter einer Frequenz versteht man eine Schwingungszahl, die Anzahl der vollen Schwingungen eines regelmäßig sich wiederholenden Vorganges innerhalb eines bestimmten Zeitabschnitts. Durch die Angabe der Frequenz wird nur die Schwingungszahl bestimmt.
12 Antibiotika heißt wörtlich übersetzt: gegen das Leben gerichtete Substanzen. Und das sind sie wirklich, auch gegen menschliches Leben.
13 Darüber brachte der Bayerische Rundfunk (BR5) im Juli einen ausführlichen Bericht.
14 Die Qualität von Lebensmitteln lässt sich einwandfrei nachweisen mithilfe der Radiästhesie oder der Kinesiologie.
15 Lachse werden heute verschiedentlich in Fischfarmen mit Mehl gefüttert, das u.a. aus BSE-verseuchten Tierkadavern hergestellt wird. Ausnahmen sind wildlebende Lachse.

Literatur
Marco Bischof: »Biophotonen. Das Licht in unseren Zellen«, Frankfurt am Main 1995.
Falke: »Die unsichtbaren Waffen der Macht«, Meppen 1995.
Gernot L. Geise: »Radiästhesie im Alltag«, Wessobrunn 1995.
Dr. Jacob Libermann: »Die heilende Kraft des Lichts«, Bern/München/Wien 1995.
Meyers Lexikon, 1993.
Ernst Pöppel: »Lust und Schmerz. Über den Ursprung der Welt im Gehirn«, Berlin 1993.
Wulf-Dietrich Rose: »Elektrosmog – Elektrostreß«, Köln 1990, 1994.
Bildnachweis
»Elektromagnetische Strahlung« und »Milchsäure« aus: »Biophotonen«.
»Fehlfunktion der inneren Uhr« aus: »Die heilende Kraft des Lichts«.

Quelle: http://www.efodon.de/html/archiv/wissenschaft/geise/1995-SY11%20glg_uv.pdf

Gruß an die Sonnenkinder

TA KI

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Radiästhesie


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frauenberge 14

frauenberge 15frauenberge afrauenberge 17frauenberge 18Quelle: http://www.efodon.de/html/archiv/radiaesthesie/weitere/2008-SY8634%20backes_Frauenberge.pdf

Gruß an die Forscher

TA KI

Erdstall Rabmühle – Ferdinand W. O. Koch


Vor zwei Jahren fragte ich mich, was denn eigentlich die Erdstallforscher machen? Also ging ich zu ihrem Treffen. Nun, man freut sich tierisch, wenn jemand einen Erdstall gefunden
hat. Was ist denn eigentlich ein Erdstall? Es ist ein unterirdischer Gang unterschiedlicher Größe, der z.T. mit Kammern verbunden ist. Derartiges scheint es weltweit zu geben.
Bis heute ist nicht geklärt, wer diese Gangsysteme und warum geschaffen hat. Manche der Gänge sind nämlich so niedrig, dass man sie nur durchkriechen kann. Einige sind von gigantischen Ausmaßen, angeblich Hunderte von Kilometern lang. Seltsamerweise findet man in ihnen keine Knochen, Werkzeuge oder sonstige Zeugnisse von Zivilisation. Ganze unterirdische Städte findet man etwa in Kappadokien in der Türkei.
Aber warum in die Ferne schweifen? So hörte ich von dem Erdstall Rabmühle. Er sei einer der am besten dokumentierten und erforschten Erdställe überhaupt. Er befindet sich in
Niederbayern.

Nun kommt die Sensation, denn ich habe das Rätsel Rabmühle gelöst!

Erdstall „Rabmühle“ ohne Ende?

Nun, ich bin nicht vom Stamm der „adabei“(auch dabei). Da ich Rutengänger ausbilde, interessiert mich natürlich alles Unerforschte. Meines Wissens wurde noch kein Erdstall
exakt radiästhetisch untersucht. Warum eigentlich nicht? Es ist doch interessant, ein Problem einmal von einer anderen Seite her zu betrachten. Man darf doch mal über den
Tellerrand hinausschauen, oder? Was unterscheidet nun die Radiästhesie von den üblichen Untersuchungsmethoden? Man kann mit ihr alles abfragen/ermitteln, was mit Ja oder
Nein zu beantworten ist. Ich möchte hier allerdings nicht die ganze Radiästhesie erklären, denn dafür gibt es Fachliteratur. Nur so viel:

Welche Strahlung herrscht hier, und wieviel?
Gibt es hier natürliche oder künstliche Erdstrahlen?
Gibt es hier Heilstrahlung, wenn ja, wie stark, für was?
Wer ist der Erbauer? usw. Ein voll ausgebildeter, guter Radiästhet kann sich auch mit Tieren, Pflanzen, Verstorbenen, Naturgeistern, Engeln, der Akasha-Chronik
usw. unterhalten. Zu Forschungszwecken kann mansich an den Ort des Geschehens begeben und mit Wünschelrute, Pendel bzw. von Hand oder anhand einer Landkarte, eines Planes oder Fotos arbeiten. In diesem Fall nutzte ich das „Heft des Arbeitskreises für Erdstallforschung“ Nr. 19 als Arbeitsgrundlage.
1.
Zunächst erhob sich die Frage, warum hier ein Erdstall gebaut wurde? Also trug ich die Erdstrahlen-Gitterlinien in den Plan ein. Dann kamen auch noch heilige Linien zum Vorschein. Schon daraus wurde ersichtlich, dass es sich hier um einen Kraftplatz handelt. Dazu später mehr.
2.
Nach genauerer Untersuchung kamen Heilpositionen zum Vorschein!
3.
Warum liegen die Gänge und Räume auf unterschiedlicher Höhe? Weil die Heilpositionen eben nicht auf gleicher Höhe liegen.
4.
Die Engstellen dienen der Heilbehandlung und helfen somit, gewisse Eigenschaften abzustreifen, loszulassen usw. Wo ein Höhenunterschied zu bewältigen ist, findet man zuweilen Schlüpfe. Ist dies nicht der Fall, verläuft der Gang bergab oder man baute Treppen.

5.
Die Nischen in den Gängen oder Räumen sind nicht für die Beleuchtung zuständig, denn dies wäre unvorteilhaft, da es dafür bessere Plätze gäbe. Warum wären drei nebeneinander sinnvoll und dann meterweit keine mehr? Höhlen, Erdställe und dergleichen haben grundsätzlich etwas zu tun mit:
In etwas eingehen, eindringen, erforschen, sich verstecken usw.
Geburt nachempfinden, Loswerden, Blockaden, Abstreifen, Freiwerden usw. Da ich nun das Wesentliche ermittelt hatte (siehe Pläne), befragte ich mental den Erbauer, um Näheres
zu erfahren. So stellte sich heraus, dass er ein Druide war (die Gelehrten der früheren Zeit. Ihre Ausbildung dauerte zwanzig Jahre und mehr. Sie waren u. a. Ärzte, Pflanzenkundige,
Astronomen, Mathematiker, Rutengänger, Psychologen, Magier, Kriegsberater usw.). Als solcher kannte er sich mit der Radiästhesie natürlich bestens aus.
Nachdem er die Heilstellen gefunden hatte, ging er an die Manipulation der Gitter und heiligen Linien (die man biegen kann), um alles optimal zu gestalten.
Als Besitzer dieses Platzes musste er auch die Bauarbeiter bezahlen. Die Bauzeit war in den Jahren von 639–650. Aufgrund der Jahreszeiten, Erntezeiten, Krankheiten usw. zog sich

alles in die Länge. Rabmühle
Die Nischen brachte er durch weitere Manipulationen in eine Reihe bzw. an den gewünschten Ort. Hierzu gäbe es zwar noch Einiges zu sagen, doch das sind radiästhetische Feinheiten und Geheimnisse. Nun fragte ich ihn noch, warum er nicht weitergemacht und die wertvolle Höhle am Ende des Erdstalles, die ich ermittelt habe, nicht erschlossen hat. Darauf meinte er, der Bau habe lange genug gedauert und nun wollte er endlich an die Nutzung gehen und ,Geld verdienen‘, außerdem sei er zu alt gewesen, um weiter buddeln zu lassen. Fast ist man versucht zu sagen, er hat am falschen Ende begonnen. Nein, er wollte von Anbeginn den sehr wertvollen Brunnen für seine Medizin nutzen.
Die Nutzung des Erdstalles In die Nischen (ca. auf Brusthöhe) oder die Raummitte stellte er ein Wassergefäß. Die Strahlung an dieser Stelle bewirkte eine Veränderung des Wassers.
Nach einer Woche war dann die Medizin fertig. Man nahm zwei Schlucke pro Tag davon. Den Raum am Ende nutze er als Apotheke und Labor. Dort stellte er weitere Ingredienzien aus Pflanzen und den aufgeladenen Wässern her. Er war ja auch eine Art Alchemist. So schuf er sich ein „Vermögen“ und wurde der reichste Mann im Ort und der Umgebung.
Manche Erdställe waren für die Bevölkerung zugänglich. Sie hatten z.B. einen Schlupf zur intensiveren Heilung oder Liege- bzw. Sitzbänke. Hier kostete die Nutzung Eintritt, z. B. fünf Eier. Auf unserer Erde gibt es verschiedene Arten der Heilmöglichkeit:
1.
Lava, Heilerde, Moor und Lehm für Bäder und Packungen
2.
Pflanzen zum Einnehmen und Auflegen
3.
Heilfelsen und Heilhöhlen mit Bank, um darauf zu sitzen oder liegen.
4.
Näpfchensteine, in die man Flüssigkeiten füllt.
5.
Warzensteine, an die man Flüssigkeitsgefäße hält.
6.
Heilstellen im Boden, auf/in die man Flüssigkeitsgefäße stellt. In einem Wald in Oberfranken gibt
radiästhesiehartmann- curry- Feld

es viele hochkarätige nummerierte Heilfelsen. Dort werden die Leute sogar heute von Ärzten und Heilpraktikern hingeschickt. Z. B. „Herr Meier Felsen 7, zwanzig Minuten darauf setzen, Frau Müller Felsen 18, eine Viertelstunde darauf legen, usw. In die Näpfchensteine füllte man z.B. Wasser. Nach drei Tagen war es dann verändert. Je nachdem wurde daraus eine Medizin oder man konnte Material damit bearbeiten. Sei es, um Kupfer zu härten, Holz unbrennbar und verwitterungsfest zu machen, Lebensmittel für Jahre halt  bar machen, usw.
unterirdische kanäle im urwald
strahlenwerte

Um an die Heilstelle zu kommen, höhlte man bei uns Felsen aus und schuf Näpfchen. In einigen Ländern fand ich Warzensteine. In Peru hat man die Steine weichgemacht und um die Heilstelle das Material abgetragen. Dann hielt man ein Wassergefäß für fünf Minuten daran und lagerte es dann eine Woche lang zuhause, bis die Medizin fertig war.
Wer keine Heilfelsen oder -steine hat, muss eben in der Erde nach Heilstellen suchen.
Daraus folgt:
Wenn die Erde ihre Heilmöglichkeiten nicht frei zugänglich machte, bearbeitete man sie oder den Stein, bis man die entsprechende Stelle nutzen konnte. Sei es durch Nischen, Näpfchen, Bänke, Warzen usw. So fand ich weltweit die wertvollsten Heil- und Kultplätze. Vieles habe ich aus Zeitmangel noch nicht ausgewertet.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich die Heilmöglichkeiten in diesem Erdstall nicht bekannt gebe, da ich den Besitzer vor einem Tourismusrummel bewahren will, denn die Leute würden die Anlage binnen kurzer Zeit völlig zertrampeln und die Wände aushöhlen, um Heilmaterial mitzunehmen. So kann ich nur sagen, dass dieser Erdstall ein wahres Sanatorium darstellt! Schrazelgänge, Großerdställe, die unterirdischen Städte in der Türkei und die viele Kilometer langen Gänge in Afrika (Google: unterirdische Gänge in Afrika) und Guatemala/Belize sind anders zu bewerten, haben vielleicht eine andere Verwendung und andere Erbauer. Die Frage, warum an einer Stelle ein Erdstall errichtet wurde, ist wahrscheinlich nur radiästhetisch zu lösen. Die restlichen Fragen kann man eventuell empirisch ermitteln. Leichenreste wird man darin wohl kaum finden, denn dazu waren die Stätten meist zuheilig, es sei denn, sie wurden später missbraucht.
Nun werden Sie natürlich sagen: „Wie will er das alles beweisen?“ Nun, es käme auf Versuche an, doch wo sind die Probanden, die bereit sind, ein im Erdstall „Rabmühle“ präpariertes Wasser bei sich anzuwenden?
Warzenstein Peruunterirdische gänge in afrikalinks
.
Gruß an die Wunder dieses Landes
TA KI

Schlaf und Traum


Eine geheimnisvolle Doppelstrategie

von Grazyna Fosar und Franz Bludorf

 

Dieser Artikel ist aus ausgewählten Passagen des Buches „Spektrum der Nacht“ zusammengestellt.

  1. Indiskret (Schlafzimmerprobleme)
  2. Der Harry-Potter-Effekt (Die Magie des Klartraums)

Indiskret (Schlafzimmerprobleme)

Haben Sie schon daran gedacht, dass einer der möglichen Gründe für Ihre schlaflosen Nächte in Ihrem eigenen Schlafzimmer liegen könnte?

Ihr Schlafzimmer ist Ihr Rückzugsort und kann gut zum Ausdruck bringen, wie Sie Ihr Inneres selbst wahrnehmen.

Im Gegensatz zu anderen Räumen im Haus, die Ihre Präsentation nach außen widerspiegeln oder Ihre intellektuellen und intuitiven Möglichkeiten zeigen, ruht sich im Schlafzimmer Ihr eigenes Ich aus, und es soll sich dabei wohlfühlen.

Selbstverständlich sollte man das ruhigste Zimmer zum Schlafen auswählen.

Die Innenausstattung des Raumes verdient ebenfalls unsere Aufmerksamkeit. Farben wirken sehr nachhaltig auf unsere Stimmung, und unsere Stimmung wiederum wirkt sich auf die Raumenergie aus. Farbtöne wie Rot, Orange, Gelb, Grau oder Schwarz sind für den Schlafraum ungeeignet.

Die in Deutschland so beliebten weißen Schlafzimmer erinnern eher an die sterile Atmosphäre eines Krankenhauses. Solche Räume sind ein Mord an der Seele, ein kühles, unpersönliches Missverständnis.

Wenn wir uns entlang der Frequenzen des Regenbogens bewegen, haben wir die Wahl zwischen Grün, Blau, Hellrosa, Champagner oder Creme. In Abhängigkeit von den Bedürfnissen Ihrer Persönlichkeit können die Farbtöne hell oder auch etwas kräftiger sein.

Wenn Sie einen Energieüberschuss in sich haben, können Sie überwiegend helle Töne benutzen und viel Licht durch die Fenster Ihres Schlafzimmers fließen lassen. Müssen Sie aber häufig Ihre Energie an andere Menschen abgeben – beruflich oder privat – sind etwas kräftigere, dunkle, warme Töne besser für Sie geeignet. Sie können in diesem Fall auch am hellen Tag die Vorhänge zuziehen.

So können Sie sich auch am Nachmittag eine Ruhepause gönnen und dem Raum seine Rolle als Schutz- und Zufluchtsort mental einprägen. Hiervon können Sie dann in der Nacht profitieren.

Sensitive Menschen, die zum Beispiel die Aura wahrnehmen können, sollten immer auf ihre Augen achten und auch im Schlafzimmer dafür sorgen, dass es nicht zu hell ist.

An das Fenster gehören immer Vorhänge, egal, ob Sie sie zuziehen wollen oder Jalousien bevorzugen. Die Vorhänge verleihen dem Raum eine Atmosphäre des Schutzes und der Abgrenzung von der Außenwelt, was gerade in der Nacht wichtig ist. Oder wollen Sie Ihre Nachbarn in Ihr Schlafzimmer einladen? Dies gilt vor allem, wenn Sie ein „Fenster zum Hof“ haben, wie schon Alfred Hitchcock wusste!

Die „nackten“ Fensterfronten, die in den letzten Jahren so sehr im Trend waren, sind längst passé. Endlich haben die Menschen verstanden, dass sie in der Nacht einen Anspruch auf etwas mehr Intimsphäre haben. Auch während der nächsten Vollmondnacht, die unweigerlich kommen wird, werden Sie dies zu schätzen lernen.

Der Fußboden in Ihrer Wohnung symbolisiert die Fundamente Ihres Lebens. Wenn sich dort viele Risse oder Wölbungen zeigen, dann heißt das, dass Sie in irgendeinem Lebensbereich auf wackligem Untergrund stehen. Dann sollten also erst einmal die Handwerker ins Haus kommen.

Im Schlafzimmer kommt es vor allem darauf an, Allergien gegen Fußbodenbeläge zu vermeiden, egal, ob man nun einen lackierten Holzfußboden oder Teppichboden hat. Zu viel Extravaganz ist auch fehl am Platze. Das Tigerfell mit Kopf gehört wohl eher ins Esszimmer. Da kann man dann wenigstens stilvoll darüber stolpern, wie wir alle wissen. Same procedure as last year…

Bücher gehören genauso wenig ins Schlafzimmer wie Topfpflanzen. Natürlich sind solche Elemente im Raum sehr dekorativ, doch haben Pflanzen leider die Eigenschaft, in der Nacht Sauerstoff ein- und Kohlendioxyd auszuatmen, genau wie Tiere und Menschen. Die Photosynthese, bei der die Pflanzen aus Licht, Wasser und Kohlendioxyd Zucker herstellen und dabei noch wertvollen Sauerstoff ausatmen können, funktioniert eben leider nur am hellen Tage. Nachts hingegen ist jede Pflanze ein „Luftverbraucher“ mehr.

Bücher rauben ebenfalls Atemluft, da sie immer ein wenig Staub erzeugen. Das Buch, in dem Sie vor dem Einschlafen noch geschmökert haben, kann natürlich auf dem Nachttisch liegen bleiben. Selbstverständlich dürfen Sie auch das Buch „Spektrum der Nacht“ oder Ihr Traumtagebuch gerne am Bett griffbereit haben, doch das bis zur Decke reichende Bücherregal gehört woanders hin in Ihrer Wohnung.

Auch bei der Installation der Beleuchtung im Schlafzimmer sollten wir Vernunft und Augenmaß wahren. Halogenleuchten jeder Art gehören mit ihren zwischengeschalteten Trafos zu den schlimmsten Verursachern von Elektrosmog und haben daher im Wohnbereich von Menschen generell nichts zu suchen. Im Schlafzimmer wird man vorrangig auf gedämpftes Licht Wert legen. Allerdings sollte die Nachttischlampe auch nicht zu schwach ausgelegt sein, zumindest dann nicht, wenn man ab und zu im Bett lesen möchte. Eine Deckenlampe sollte auf jeden Fall vorhanden sein, damit man zumindest im Notfall den Raum ausreichend beleuchten kann.

Ein nächstes, höchst umstrittenes Thema bilden Spiegel im Schlafzimmer. Einesteils dient ein Schlafzimmer seit jeher nicht nur zum Schlafen, sondern auch in gewissem Maße der Körperpflege. Frauen haben schon in alten Zeiten Frisierkommoden mit Spiegeln im Schlafzimmer gehabt, und verspiegelte Kleiderschränke erfreuen sich in unseren Tagen zunehmender Beliebtheit, um sich beim Umziehen „begutachten“ zu können.

Andererseits bestehen in weiten Teilen der Bevölkerung auch Vorurteile gegen die Verwendung von Spiegeln im Schlafzimmer. Vorurteile, die in dieser Strenge nicht immer gerechtfertigt sind. Sie basieren vorrangig auf der chinesischen Feng-Shui-Lehre, also der uralten Kunst des naturgemäßen Hausbaus und der Raumgestaltung. Vieles in dieser Lehre basiert auf uraltem Wissen und kann auch in unserer Kultur und unserem Zeitalter zu einer Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Andere Aspekte hingegen sind untrennbar mit religiösen und kulturellen Vorstellungen des alten China verbunden und nicht unbedingt auf unseren Kulturkreis übertragbar.

So glaubte man in China, ein Spiegel neben dem Bett sorge für Unruhe, weil die Seele nachts den Körper verlasse und dann bei der Rückkehr verwirrt sei, wenn sie scheinbar zwei Körper im Schlafzimmer sieht. Diese Vorstellung lässt sich nur schwerlich mit einem modernen, wissenschaftlich geprägten Weltbild vereinbaren.

In der europäischen traditionellen Überlieferung herrscht die Vorstellung, dass großflächige Spiegel die schädliche Ausstrahlung unterirdischer Wasseradern verstärken können.

Es ist uns aus unserer eigenen Erfahrung durchaus vertraut, dass unterirdische Wasserläufe unter dem Schlafzimmer der Gesundheit und der Schlafqualität abträglich sein können, wenn auch die physikalischen und medizinischen Hintergründe bis heute nicht ausreichend geklärt sind. Inwieweit aber ein Spiegel diese Wirkung beeinflussen kann, bleibt unklar und daher im wesentlichen eine Glaubensfrage.

Was jedoch nicht von der Hand zu weisen ist, ist ein anderer Aspekt. Spiegel bestehen aus Glas und einer darunter liegenden dünnen Metallschicht, die wie eine große Kondensatorplatte wirken kann. Befindet sich also in der Wand hinter dem Spiegel eine ungenügend abgeschirmte elektrische Leitung, so ist es ohne weiteres möglich, dass der Spiegel die von dieser Leitung ausgesandte elektromagnetische Strahlung wie eine große Flachantenne auffängt und dann diffus in den Raum wieder abstrahlt. Auf diese Weise ist es möglich, dass der Spiegel vorhandenen Elektrosmog verstärkt.

Insgesamt sollte man einen pragmatischen Standpunkt einnehmen. Ein Schlafzimmer ganz ohne jeden Spiegel ist in unserer Zeit sicher nicht ohne weiteres machbar. Auf großflächige Wandverspiegelungen hingegen sollte man vielleicht lieber verzichten, zumindest, wenn man sensibel ist.

Koffer und Reisetaschen sollte man im Schlafzimmer nicht aufbewahren, schon allein aus ästhetischen Gründen. Ebenso sollte man keine Gegenstände dort haben, die unbewusste negative Erinnerungen hervorrufen können. Das Foto von Ihrem geschiedenen „Ex“ oder die geschmackvolle, gemeinsam gekaufte Muschel, die Sie drei Monate vor der Scheidung aus Lanzarote mitgebracht haben, sollten also schnellstens verschwinden.

Nicht immer ist es einem Menschen bewusst, welcher Gegenstand bei ihm Unwohlseinsgefühle auslöst, und auch für einen Außenstehenden ist es nicht immer leicht, ihm beim Auffinden der Ursache behilflich zu sein, da die ausgelösten Gefühle in hohem Maße subjektiv sind.

Versuchen Sie also möglichst, in Ihrem Schlafzimmer mit der Vergangenheit gründlich aufzuräumen und dabei alle Gegenstände zu entfernen, die geeignet sind, Sie emotional zu irritieren. Lernen Sie dabei loszulassen, zum Beispiel von der geschmackvollen Vase, einem Geschenk Ihrer Tante, die Sie noch nie leiden konnten. Alles, was man nur aus Pietät aufhebt und im Grunde nicht mag, ist im Schlafzimmer fehl am Platze. Wenn Sie die Vase im wörtlichen Sinne loslassen, ist das Problem in Sekundenschnelle gelöst!

Damit kommen wir zum nächsten Punkt. Gerade bei Menschen, die sich zu esoterischem Gedankengut hingezogen fühlen, ist es heutzutage äußerst beliebt, die Wohnung mit riesigen Kristallen zu schmücken. Viele Menschen glauben, damit einen verstärkten Zugang zu einer irgendwie gearteten „kosmischen Energie“ zu erhalten.

Das Ganze wäre harmlos, wenn an dieser Vorstellung tatsächlich nichts dran wäre. Es ist zwar noch nicht restlos geklärt, ob es diese „Kristallenergie“ wirklich gibt und welcher Natur sie ist, aber es ist klar, dass in Kristallen Kräfte schlummern können, die wir zu wenig kennen, um sie voll beherrschen zu können.

Auch wir selbst sind von der geheimnisvollen Schönheit der Kristalle fasziniert und haben auch einige von ihnen in unserer Wohnung. Allerdings sollte man gerade hier darauf achten, das rechte Maß zu halten. Zu viele große „Briketts“ können auf jeden Fall so starke Energien freisetzen, dass es im günstigsten Fall zu Kopfschmerzen kommt. Zumindest sollte man sie nicht ins Schlafzimmer legen, damit sie nicht zu stark anregend (oder auch einschläfernd) wirken. (Mehr dazu im Buch „Spektrum der Nacht“)

Wenn Sie die Wände Ihres Schlafzimmers mit Bildern schmücken möchten, so sollten Sie ganz nach eigenem Geschmack vorgehen. Vermeiden Sie dabei allerdings zu exotische Motive. Düstere Landschaftsmalereien sind ebenso ungeeignet wie der röhrende Hirsch im Silberwald oder die Golden-Gate-Brücke in San Francisco mit Blinklämpchen. Wählen Sie statt dessen ruhige, aber positive, lebensbejahende Motive.

Insgesamt gilt für das Schlafzimmer das Gleiche wie für die gesamte Wohnung: Legen Sie Wert darauf, sich mit schönen Dingen zu umgeben. Wenn unser Auge in der Umgebung Schönheit wahrnehmen kann, so kann dies enorme positive psychische Energien in uns freisetzen. Mehr wollen wir zu diesem Thema nicht sagen, denn was „schön“ ist, ist ja zutiefst subjektiv und daher Ihrem eigenen Empfinden überlassen.

Aus vielen Hollywood-Filmen und Biographien weiß man, dass Frauen oft dazu neigen, in voller Montur, d. h. mit angelegtem Schmuck, zu Bett zu gehen. Bei allem Respekt für den Sinn für Schönheit sollten Sie dies jedoch lieber unterlassen. Denken Sie daran, was wir gerade über Kristalle gesagt haben (zu denen ja auch Brillanten und andere Edelsteine gehören, aus denen Schmuckstücke hergestellt werden). Aber auch Metall am Körper, also z. B. Gold- und Silberschmuck, sollte nicht übertrieben werden. Ihren Ehering können Sie natürlich am Finger behalten, aber ansonsten sollte man auch den Schmuckstücken ihre verdiente Nachtruhe gönnen.

Marilyn Monroe wurde übrigens einmal gefragt, was sie im Bett trage, und sie antwortete: „Chanel Nr. 5“…

Mittlerweile wissen wir also, wie sich Ihr Schlafzimmer anhören sollte (nämlich möglichst still) und wie es aussehen sollte. Es ist nunmehr an der Zeit zu ergründen, wie es sich anfühlt.

Um dies herauszufinden, geht man zunächst einmal langsam mit geöffneten Augen durch das Schlafzimmer und anschließend noch einmal mit geschlossenen Augen. Versuchen Sie dabei herauszufinden, wie sich das Zimmer anfühlt, welche Stellen Sie als angenehm empfinden, und wo Sie sich eher blockiert fühlen.

Wir haben absichtlich gesagt, „wo Sie sich blockiert fühlen“. So langsam nähern wir uns den hochinteressanten Gebieten der Radiästhesie und Geomantie, zweier Quellen uralten Wissens, die nichtsdestoweniger heute oft missverstanden werden. Wenn ein Rutengänger Ihre Wohnung abgeht, so sucht er nicht etwa nach „schlechten Plätzen“, sondern genau genommen nach Orten, an denen er sich schlecht fühlt. Da die Impulse oft schwach sind, hilft die Wünschelrute oder das Pendel lediglich dabei, sie wahrzunehmen.

Wir sollten uns darüber klar sein, dass es „objektiv schlechte Plätze“ auf unserer Erde nicht gibt. Es gibt auch Lebewesen, die gern auf Wasseradern schlafen. Katzen gehören etwa zu dieser Gruppe, während Hunde wiederum eher Orte bevorzugen, an denen auch wir Menschen uns wohlfühlen. Lösen wir uns also von der allzumenschlich-subjektiven Wertung, alles als schlecht hinzustellen, was lediglich für uns unangenehm oder gar schädlich ist, wie es auch der bekannte Geomant Marko Pogačnik einmal sehr richtig festgestellt hat. Die Erde ist schließlich auch noch für andere da.

Sollten Sie zu den radiästhetisch begabten Menschen gehören, die z. B. mit einem Pendel umgehen können, so kann Ihnen unsere im Buch „Spektrum der Nacht“ abgedruckte Bioenergie-Pendeltafel weitere Anhaltspunkte über „gute“ und „schlechte“ Stellen in Ihrem Schlafzimmer liefern.

Allerdings möchten wir Ihnen an dieser Stelle einen heißen Tipp geben, den Sie in keinem anderen Buch finden werden: Es ist sehr gut, von Zeit zu Zeit das Schlafzimmer mit einer ultravioletten Lampe zu reinigen, speziell während oder nach einer Infektionskrankheit. Das ist keine Magie, sondern dient dazu, Krankheitserreger abzutöten, die sich besonders gern in Tapeten, Matratzen oder Kissen festsetzen. Derartige UV-Lampen kann man in jedem Kaufhaus als Gesichts- oder Oberkörperbräuner kaufen. Die Prozedur sollte etwa eine Stunde dauern. Verlassen Sie während dieser Zeit das Zimmer und lüften Sie anschließend gut durch. Vergessen Sie bitte auf keinen Fall, dass man niemals ohne die dem Gerät beiliegende Spezialschutzbrille direkt in die Lampe schauen darf.

Es ist auch von Vorteil, im Schlafzimmer für ein Gleichgewicht der vier klassischen Elemente Feuer, Erde, Wasser und Luft zu sorgen.

Beginnen wir mit dem Luftelement. Das Schlafzimmer sollte oft und ausreichend gelüftet werden. Außerdem gehört in diesen Bereich die Anwendung von Düften und ätherischen Ölen. Für das Schlafzimmer eignet sich besonders gut Lavendelöl. Dieser Duft dient dem Schutz, reinigt die Atmosphäre von negativen Gedanken und sonstigen destruktiven Energien und ist auch gut gegen Schlaflosigkeit.

Wichtiger als die Raumtemperatur im Schlafzimmer ist die Aufrechterhaltung einer ausreichenden Luftfeuchtigkeit, womit wir zum Element Wasser kommen. Gerade während der Heizperiode ist die Luft in Wohnräumen oft erheblich zu trocken, was speziell während des Schlafes zur Austrocknung der Schleimhäute und damit zu erhöhter Infektionsanfälligkeit führen kann. Gute Dienste leisten hier Wasserverdunster aus Ton, die man an den Heizkörper hängen kann. Wenn die Verdunstungsleistung nicht ausreicht, muss man auf einen elektrischen Luftbefeuchter zurückgreifen.

Es ist auch komfortabel, auf seinem Nachttisch ein Glas mit Mineralwasser oder einem anderen Getränk stehen zu haben. Falls Sie einmal in der Nacht aus einem schönen Traum in der Wüste durstig erwachen, werden Sie sich selbst dafür danken, sich den Weg zur Küche erspart zu haben.

Wenn wir jetzt zum Element Feuer kommen, so wollen wir Sie keinesfalls auffordern, im Bett zu rauchen. Falls Sie dabei einschlafen, könnte es Ihre letzte Zigarette gewesen sein. Erinnern wir uns aber daran, woher der Brauch des Rauchens eigentlich stammt. Räucherungen mit duftenden oder bewusstseinsverändernden Substanzen sind seit Menschengedenken in allen Kulturen verbreitet. Man inhalierte den Rauch entweder zum Zweck der Bewusstseinserweiterung oder man ließ sich den Rauch ganz einfach im Raum verteilen, um die Atmosphäre zu verbessern. Letzteres möchten wir Ihnen von Zeit zu Zeit auch für Ihr Schlafzimmer empfehlen (wobei Sie allerdings hinterher gut lüften sollten). Solche Dufträucherungen können ebenso wie die bereits erwähnten ätherischen Öle zur Reinigung des Raumes und zur Erhöhung der Lebensqualität beitragen. Wenn Sie sich etwas besonders Gutes antun wollen, besorgen Sie sich dazu Räucherkegel aus ayurvedischem Sandelholz.

Kommen wir als letztes zum Erdelement. Dies ist in heutiger Zeit am schwersten in einer Wohnung zu realisieren. Frühere Kulturen führten entsprechende Zeremonien und Opferungen im Freien durch.

Die klassischen Symbole des Erdelements im Zusammenhang mit dem eigenen Heim sind Brot und Salz. Noch heute übergibt man diese Lebensmittel in vielen Gegenden als Geschenk an neu zugezogene Nachbarn. Sie könnten also auch in den vier Ecken Ihres Schlafzimmers ein wenig Salz verstreuen.

Zeitgemäßer ist es da sicherlich, das alte hermetische Gesetz des „Wie oben, so unten“ anzuwenden und sich Entsprechungen des Erdelements auf anderen Ebenen zu suchen. Zum Beispiel ist es ja sehr beliebt, ein oder mehrere Stofftiere oder andere Maskottchen als „Kuscheltiere“ am oder im Bett zu haben. Als Entsprechung des Erdelements gelten dabei u.a. folgende Tiere: Hamster, Eule, Hase, Kaninchen, Maus (muss aber keine Diddl-Maus sein). Siehe hierzu auch das Buch „Dialog mit dem Unsichtbaren“.

Zu den unschönsten Begleitumständen des Schlafes gehört es sicherlich, dass man morgens zumeist recht unsanft aus ihm aufgeweckt wird. Die Uhrenindustrie stellt eine Vielzahl solcher „Mordinstrumente“ bereit, um zu gewährleisten, dass wir rechtzeitig zur Arbeit kommen.

Während der Pennäler Johannes Pfeiffer (der mit den „drei F“ aus der „Feuerzangenbowle“) noch einen richtigen Tick-Tack-Wecker hatte, dessen er sich nur durch einen kühnen Wurf in den Wasserkrug entledigen konnte, besitzen die meisten Menschen heutzutage elektrische Wecker mit Digitalanzeige. Sie haben den Vorteil, dass man anstelle eines ratternden Geräuschs nunmehr durch sanfte Radiomusik oder zumindest ein etwas dezenteres Piepsignal geweckt wird.

Der Nachteil ist, dass diese elektrischen Wecker meistens starke Magnetfelder ausstrahlen. Sie sollten also mindestens zwei Meter vom Bett entfernt stehen. Fernsehapparate hingegen haben im Schlafzimmer überhaupt nichts zu suchen, eher schon ein kleiner Kassettenrecorder oder ein Diktiergerät, das Sie griffbereit neben dem Bett haben können, um nach dem Aufwachen Stichpunkte zu Ihren Träumen darauf zu sprechen. Dies ist besonders von Vorteil, wenn Sie mitten in der Nacht aufwachen und hinterher weiterschlafen wollen. Das Sprechen auf das Band macht Sie weniger wach, als wenn Sie das Licht einschalten und den Traum aufschreiben würden.

Ein Telefon kann natürlich im Schlafzimmer sein, wenn Sie es möchten, aber bitte kein Handy oder sonstiges schnurloses Gerät, sondern ein althergebrachter Festnetzanschluss. Diesen sollten Sie aber auch nicht nach bewährter amerikanischer Sitte direkt neben Ihrem Schlafohr platzieren. Während der Nacht sind unsere Ohren um ein Vielfaches empfindlicher als am Tage, und wenn es dann plötzlich um halb drei Uhr morgens bei Ihnen klingelt, weil irgendein betrunkener Spaßvogel die falsche Nummer gewählt hat, könnten Sie ganz empfindlich aus dem Schlaf aufschrecken.

Es ist übrigens kaum bekannt, dass Schlafzimmer im engeren Sinne, die also ausschließlich zum Schlafen dienen, noch gar nicht so lange existieren. Im Mittelalter war es noch weitgehend üblich, dass Menschen gemeinsam in einem Mehrzweckraum schliefen, in der kalten Jahreszeit meist um die Feuerstelle herum. Selbst in Adelskreisen schlief die Dienerschaft in der Nähe der Herrschaften.

Ein eigentlicher Schlafraum fand sich erstmals im Schloss von König Ludwig XIV. von Frankreich, der im 17. Jahrhundert allmorgendlich vom Bett aus sogar einen offiziellen Empfang, das „Lever du Roi“, abhielt, der das wichtigste gesellschaftliche Ereignis des Tages darstellte.

Erst der Puritanismus des 19. Jahrhunderts sorgte dafür, dass auch in bürgerlichen Kreisen separate Schlaf- und Ankleidezimmer in Mode kamen, meistens fein säuberlich nach Männlein und Weiblein getrennt.

Das wichtigste Element des Schlafzimmers für jeden von uns ist natürlich das Bett. Der Rahmen des Bettes sollte aus Holz sein, nicht aus Metall. Auch die heutzutage so beliebten Wasserbetten sind nicht zu empfehlen. Vor allem aber sollte das Bett nach Möglichkeit an einem energetisch ausgeglichenen Platz stehen.

Um den besten Stellplatz für das Bett zu finden, können Sie natürlich zunächst nach Ihrem Gefühl vorgehen. Wenn Sie sich aber dann noch nicht sicher sind, dann sind die Impulse, die von dem Ort Ihr Bewusstsein erreichen, zu schwach. In solchen Fällen bedient man sich bereits seit jeher gewisser Verstärkermethoden. Hieraus entstand das Wissensgebiet der Radiästhesie.

Die Erfahrung zeigt, dass es unterschiedliche Ursachen dafür gibt, dass ein Mensch sich an einem Ort unwohl fühlt. Es geht bei weitem nicht nur um die vielzitierten „Wasseradern“. Auch unterirdische Erzlagerstätten, Erdverwerfungen und andere geophysikalische Gegebenheiten können auf das Empfinden eines Menschen Einfluss nehmen. In früheren Zeiten wusste man darüber intuitiv Bescheid und vermied es von vornherein, an solchen Stellen Wohnhäuser zu bauen. Die chinesische Feng-ShuiLehre und das aus der keltischen Tradition stammende alte europäische Wissen der Geomantie sind Beispiele dafür, wie Menschen früherer Zeiten es verstanden, ihre Wohnstätten in Harmonie mit der Umwelt zu errichten.

Seitdem unser modernes technisches Zeitalter viele dieser Umwelteinflüsse schlichtweg ignoriert, hängt die Wahl eines Bauplatzes zumeist nur von kaufmännischen und kommunalpolitischen Entscheidungen ab. Die Qualität des Untergrundes wird nur noch in den seltensten Fällen berücksichtigt. So ist es kein Wunder, dass man in der heutigen Zeit mehr und mehr belastete Zonen in Wohnungen und Einfamilienhäusern findet.

Über die genannten geophysikalischen Einflüsse hinaus gibt es aber noch weitere Faktoren, die für die Qualität eines Wohn- oder Schlafplatzes von Bedeutung sind. Der wichtigste ist das nach seinem Entdecker Dr. Hartmann, einem deutschen Arzt, benannte Hartmann-Globalgitter. Dr. Hartmann hatte in seiner Praxis festgestellt, dass es Häuser gibt, in denen über Generationen hinweg immer wieder Menschen an Krebs erkrankt waren. Seine Untersuchungen führten zu der Entdeckung eines auf der ganzen Welt vorhandenen Reizzonengitters. Die Gitterlinien sind exakt entlang der Nord-Süd- bzw. Ost-West-Richtung ausgerichtet und haben einen Abstand von 2 bzw. 2,5 Metern.

Die physikalischen Grundlagen des Hartmann-Gitters sind bis heute nicht bekannt, aber die Ausrichtung der Linien lässt natürlich vermuten, dass es im weitesten Sinne mit dem Erdmagnetismus zu tun hat. Dass Menschen aber auf natürliche und technische elektromagnetische Felder reagieren, ist inzwischen wissenschaftlich nachgewiesen (s. hierzu unser Buch „Zaubergesang“).

Ein weiteres Reizzonengitter, das in der Radiästhesie bekannt ist, ist das sogenannte Curry-Gitter. Seine Linien verlaufen zum Hartmann-Gitter um 45 Grad geneigt und haben einen Abstand von etwa 4 bzw. 5 Metern.

Die Engmaschigkeit beider Gitternetze macht schon deutlich, dass sich der Mensch dieser Reizzonen praktisch nicht entziehen kann. Es gibt keinen Wohn- oder Schlafraum, in dem keine Hartmann- und Curry-Gitterlinien verlaufen.

bild franz bludorf

Abb. 1: Typischer Lageplan einer Wohnung mit Hartmann-Globalgitter (durchgezogene Linien) und Curry-Gitter (gestrichelte Linien). Im Schlafzimmer befindet sich am unteren Ende des linken Bettes eine Doppelkreuzung, dazu vom Kopfende des rechten Bettes bis zur Sitzecke im Wohnzimmer eine Wasserader (schraffiert).

Das ist aber auch nicht schlimm, denn der Mensch hat sich natürlich im Verlauf der Evolution an diese Bedingungen auf der Erde angepasst.

Worauf man achten muss, sind lediglich die Kreuzungspunkte, vor allem mögliche Doppelkreuzungen, also Punkte, an denen sich sowohl die Hartmann- als auch die Curry-Gitterlinien schneiden. Solche Punkte stellen tatsächlich ernstzunehmende Reizzonen dar. Dass es sich dabei nicht um „Einbildung“ handelt, folgt schon aus der Tatsache, dass auch Pflanzen an solchen Stellen nicht gut gedeihen oder gar Missbildungen entwickeln. Oft sieht man im Wald Bäume mit knotenartig-krebsigen Verdickungen im Stamm. Dies hat oft die Ursache darin, dass der Baum an einer solchen Doppelkreuzung steht.

Im Gegensatz zu den ortsgebundenen Pflanzen, die keine Chance haben, dem Ort zu entfliehen, an denen einst der Same keimte, aus dem sie hervorgegangen sind, kann der Mensch diese Faktoren berücksichtigen und ihnen auszuweichen versuchen.

Unserer Erfahrung nach gibt es kaum eine Wohnung, in der sich nicht mindestens eine solche Doppelkreuzung findet. An einem solchen Ort sollte man weder seinen Schreibtisch noch gar sein Bett stehen haben. Befindet er sich hingegen lediglich irgendwo mitten im Zimmer auf dem Teppich, so dass man nur ab und zu darüber hinwegläuft, so ist kein gesundheitlicher Schaden zu befürchten.

Das fachgerechte Ausmuten des Hartmann- und Curry-Gitters verlangt einige Erfahrung und sollte von einem guten Baubiologen oder Radiästheten durchgeführt werden. Wenn Sie allerdings gar nicht die vollständige energetische Topographie Ihrer Wohnung kennenlernen, sondern nur die Qualität des Schlafplatzes abschätzen wollen, dann reicht es im Grunde aus herauszufinden, ob eine Stelle belastend ist oder nicht, ohne genau zu klassifizieren, ob es nun ein Kreuzungspunkt, eine Erdverwerfung oder eine Wasserader ist. Eine solche grobe Abschätzung kann auch ein interessierter Laie durchführen, sofern er etwas Erfahrung in der Benutzung des Pendels hat.

Beachten Sie dabei bitte lediglich, dass das Pendel selbst keine „Antworten“ erteilt. Es „weiß“ gar nichts von Ihrer Untersuchung, sondern verstärkt nur winzige Muskelregungen Ihrer Hand, die wiederum Ausdruck unbewusst empfangener Impulse sind. Der Mensch selbst ist also das eigentliche Messinstrument in der Radiästhesie, und seine Untersuchungen können nur dann erfolgreich sein, wenn er sich dabei innerlich die richtigen Fragen stellt, die dann mit Hilfe des Pendelausschlags „beantwortet“ werden.

Um dem Laien dabei zu helfen, haben wir die im Buch „Spektrum der Nacht“ abgedruckte Bioenergie-Pendeltafel entwickelt, die bereits die wichtigsten gängigen Fragen in Form von Alternativen enthält. Ihre Benutzung dürfte in vielen Fällen vollkommen ausreichend sein, um das Bett an die bestmögliche Stelle zu rücken.

Unsere Erfahrungen aus zahlreichen bio-elektro­ener­geti­schen Untersuchungen zeigen, dass die meisten Schlafplätze von Menschen in irgendeiner Form radiästhetisch oder geomantisch belastet sind. In solchen Fällen kommt es nicht nur darauf an, die Fakten festzustellen, sondern auch für entsprechende Abhilfe zu sorgen. Die einfachste Möglichkeit ist es natürlich, das Bett an eine andere Stelle zu rücken oder schlimmstenfalls ein anderes Zimmer zum Schlafzimmer zu deklarieren.

Hin und wieder kommt es jedoch vor, dass auch dies nicht möglich ist, weil etwa die Belastungen zu großflächig sind oder die baulichen Gegebenheiten kein Umstellen der Möbel erlauben. Dann gibt es aber zumindest noch die Möglichkeit, die schädlichen Einwirkungen des Ortes auf den Schlafplatz durch Abschirmungsmaßnahmen zu mildern.

Leider sind in diesem Bereich eine ganze Reihe von Produkten auf dem Markt, die lediglich dem Hersteller helfen, sein Bankkonto aufzubessern, ansonsten aber keinerlei Wirkung zeigen. Hierzu gehören eine ganze Reihe spezieller Matten, z. B. aus Kork und anderen Materialien.

Die Erfahrung zeigt, dass jegliches pflanzliche Material ungeeignet ist, um radiästhetische Störeinflüsse ausreichend abzuschirmen. Eine nennenswerte Wirkung kann nur durch tierische Materialien erreicht werden. Im Grunde gibt es also nur zwei Möglichkeiten: Seide oder Leder.

Zur Abschirmung von Störzonen unter dem Bett benutzt man am besten genügend große Lederstücke, die auf die entsprechende Stelle unter dem Bett gelegt werden.

Außer den genannten radiästhetischen Untersuchungen mit Wünschelrute und Pendel gehören zur Beurteilung der Wohn- und Schlafqualität natürlich auch Messungen physikalischer Größen wie Elektrosmog, Radioaktivität oder mögliche Belastungen durch Mikro- oder Radarwellen. Ein wirklich qualifizierter Fachmann wird derartige Untersuchungen immer mit Hilfe physikalischer Messgeräte durchführen, niemals mit der Wünschelrute! Es kann nicht Sinn der Sache sein, etwas mit Rute und Pendel auszumuten, was man auf wissenschaftlich exakte Art messen kann.

Zu den häufigsten Fehlern, die Menschen im Schlafbereich begehen, gehört es zum Beispiel, Elektrokabel oder gar Verteilersteckdosen unter dem Bett liegen zu lassen. Die Anschlüsse der Nachttischlampen sollten auf jeden Fall so installiert sein, dass unter dem Bett keine stromführende Leitung verläuft.

Das Bett sollte, sofern möglich, in Nord-Süd-Richtung ausgerichtet werden, so dass der Körper in der Nacht parallel zu den Feldlinien des Erdmagnetfeldes liegt.

Die Wahl der richtigen Matratze ist heutzutage fast schon eine Wissenschaft für sich geworden. Die Wirtschaft wird nicht müde, uns immer ausgeklügeltere computergesteuerte oder sonst wie spezialisierte Ausführungen anzubieten. Leider hat unser Körper nicht das dazu passende computererzeugte Design. Verlassen Sie sich also beim Kauf der Matratze vor allem auf Ihr persönliches Gefühl beim Probeliegen und lassen Sie sich nicht vom Verkäufer etwas aufschwatzen, was Sie gar nicht haben wollen. Auf jeden Fall sollte die Matratze weder zu weich noch zu hart sein. Wir sind keine indischen Yogis, die auf Nagelbrettern schlafen. Wenn man aber in seinem Bett zu tief einsinkt, kann dies sehr schnell zu Rückenschmerzen führen.

Die Bettwäsche ist natürlich Geschmackssache, was Farbe, Muster und Stoff betrifft. Als Material sind Seide oder Baumwolle zu bevorzugen. Wichtig ist vor allem, dass die Wäsche gemäß Ihrem persönlichen Geschmack schön ist.

Wir haben Ihnen in diesem Kapitel eine Vielzahl von Tipps und Ratschlägen erteilt, die Sie natürlich nicht alle auf einmal befolgen müssen. Es ist wichtig, dass sie die Sache ganz locker angehen und sich keineswegs sklavisch an irgendwelche „Vorschriften“ halten. Letztendlich muss jeder individuell für sich beurteilen, in welcher Art von Schlafraum er sich wohlfühlt.

Wenn es also Ihr Bedürfnis ist, auf einem Wasserbett zu schlafen und dabei auf einen riesigen, an der Decke montierten Spiegel zu schauen, dann tun Sie dies ruhig. Neben den vielerlei erotischen Reizen einer solchen Konstruktion haben Sie dann schließlich auch noch den Vorteil, in einer stillen Stunde das „Handelsblatt“ seitenverkehrt lesen zu können. Und wer weiß – vielleicht können Sie danach prima schlafen?

Beschäftigen wir uns aber jetzt mit der Innenwelt des Schlafes, denn dort geht beileibe auch nicht immer alles so glatt vonstatten, wie wir es gerne hätten. Aber das wäre ja wohl auch langweilig…

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Der Harry-Potter-Effekt (Die Magie des Klartraums)

„Der Marlene-Dietrich-Platz war voller Menschen, obwohl es schon etwas dämmerig wurde. Ich war schon eine ganze Zeit unterwegs gewesen, denn ich war frustriert. Peter und ich hatten uns entsetzlich gestritten. Meine Füße waren schon müde, aber um mir eine Freude zu machen, ging ich noch hinüber zu den Arkaden am Potsdamer Platz und wollte mir etwas ganz Tolles zum Anziehen kaufen.

Gleich hinter dem Eingang sah ich links eine top-elegante Boutique, die mir bislang dort nie aufgefallen war. Na warte, dachte ich, ich werde jetzt ordentlich zuschlagen. Drinnen sah ich jede Menge Designerkleidung hängen, und die Preise waren entsprechend.

Eigentlich weiß ich ganz genau, dass das eine ganz blöde Reaktion ist, sich einen ‚Frustpulli‘ zu kaufen, aber in diesem Moment war es mir egal.

Ich probierte mehrere Teile an, hatte mich schon nach kurzer Zeit für ein paar Sachen entschlossen und ging in Richtung Kasse. Es war mir von vornherein klar, dass ich nicht genügend Bargeld für die notwendige Summe bei mir hatte, und so zog ich gleich meine Scheckkarte heraus.

Die Kasse stand auf einem altmodischen Barocktischchen, und die Verkäuferin saß dahinter auf einem gemusterten Sessel. Sie bat auch mich, vor dem Tisch auf einem bequemen Stuhl Platz zu nehmen. Eigentlich passen diese Möbel gar nicht zu dem sonst so modernen Ambiente der Boutique, dachte ich bei mir, und während ich der Kassiererin meine Scheckkarte hinüberreichte, wurde ich endgültig stutzig, denn ich konnte kaum glauben, was ich sah: die kleine Plastikkarte in meiner Hand verwandelte sich vor meinen Augen in eine kleine Weltkarte mit den Kontinenten und Ozeanen. Verschwunden waren der Name der Bank, meine Kontonummer und das Hologramm. Hier war etwas absolut falsch!

In diesem Moment wurde es mir schlagartig bewusst: das geschieht nicht wirklich – ich träume nur!

Aber ich wollte ganz auf Nummer sicher gehen: Na gut, wenn ich schon träume, dann wünsche ich mir, dass anstelle der Kassiererin Hillary Clinton höchstpersönlich hinter der Kasse sitzen möge.

Und in der Tat – es klappte! Sie trug nicht nur ihr diskretes Lächeln, sondern auch das allbekannte Kostüm und das unvermeidliche Perlencollier um den Hals.

Sie hatte inzwischen bereits alle meine gekauften Sachen in elegante Tragetaschen verpackt und wollte nach meiner Kreditkarte greifen. Stop – dachte ich – warum soll ich das eigentlich alles bezahlen, wenn es sowieso nur ein Traum ist?

Also stand ich auf, nahm meine Taschen und ging einfach hinaus.

Gleich als ich vor dem Laden stand, kam mir zu Bewusstsein, dass es eigentlich schade ist, einen solchen bewussten Traum mit derlei Kinkerlitzchen wie Einkäufen in einer Boutique zu verschwenden. Statt dessen könnte ich doch die ganze Umgebung verschwinden lassen und lieber ein Skilauftraining absolvieren, da ich immer noch nicht sicher auf den Brettern stehe, und wir wollten doch im Winter in die Schweiz fahren.

Doch mein Gewissen wurde jetzt bockig: das kannst du doch nicht machen, sagte ich zu mir, einfach weggehen, ohne zu bezahlen. Also machte ich auf dem Absatz kehrt und ging zurück zur Kasse.

Aber jetzt gingen die Schwierigkeiten erst los: die Kassiererin ‚Hillary Clinton‘ wollte meine seltsame Kreditkarte nicht akzeptieren, die immer noch die fünf Kontinente zeigte. Sie verlangte, ihr entweder eine andere Karte zu geben oder bar zu bezahlen. Ich holte also mein Portemonnaie aus der Tasche und checkte meinen Bargeldbestand. Es waren viele kleinere Scheine darin und eine Unmenge Münzen, und ich machte mich an die Sisyphusarbeit nachzuzählen, ob es reichen würde.

Vergessen waren alle meine Pläne vom Skilaufen, vergessen auch, dass ich ja nur träumte. Es gab jetzt für mich nur noch meine Geldbörse und die Verkäuferin, die mich die ganze Zeit wie ein Wachhund misstrauisch beobachtete.

Kurze Zeit später wachte ich in meinem Bett auf und war immer noch sauer. Nicht auf Peter natürlich, sondern auf mich selbst, weil ich mir den tollen Traum so vermasselt hatte.“

Patricia erzählte diesen Traum unserer ganzen Gruppe und löste bei allen ein wieherndes Gelächter aus. Gerade zu jener Zeit leiteten wir ein Intensivtraining für Klarträume, das sich über mehrere Monate hinzog. Alle Teilnehmer waren Anfänger auf dem Gebiet, und so gab es bei unseren wöchentlichen Treffen immer viel zu lachen, wenn jeder von seinen Versuchen berichtete.

Ein Klartraum ist ein Traum, in dem der Mensch weiß, dass er träumt, und sich zusätzlich der Tatsache bewusst ist, dass er in die Traumhandlung steuernd eingreifen kann.

Auf diese Weise kann der Träumende nicht nur die Inhalte des Traumes verändern. Ein Klartraum ist vor allem ein außerordentlich profundes Mittel zur Selbsterkenntnis, aber auch zum Erlernen der unterschiedlichsten Fähigkeiten.

Ein Klartraum unterscheidet sich von einem gewöhnlichen Traum in grundlegender Weise. Es handelt sich um einen eigenen Bewusstseinszustand, in dem für das menschliche Bewusstsein praktisch keine Beschränkungen mehr bestehen. Man kann Reisen durch Raum und Zeit unternehmen, die – wie unsere Beispiele zeigen werden – keineswegs nur auf Phantasie beruhen. Auf diese Weise kann der Mensch durchaus auch im wissenschaftlichen Sinne vollkommen neues Wissen und Informationen erwerben.

Der Klarträumer hat die Macht, während seines Traums praktisch alle Naturgesetze außer Kraft zu setzen. Er kann, wenn er will, wie ein Zauberlehrling fliegen oder auch auf einem Besen reiten, er kann auf Wunsch Gegenstände verwandeln oder mit einer Handbewegung ganze Realitäten fortwischen und neue schaffen.

Es ist auch möglich, bestimmte Fähigkeiten und Bewegungsabläufe einzuüben, was speziell von Leistungssportlern gern genutzt wird. Die Bewegungsübungen im Klartraum sind frei von Verletzungsgefahren und prägen sich dennoch genau so tief ins Unterbewusstsein ein wie ein reales Training am Tage in unserer „Wach-Welt“.

Sehr häufig nutzen Menschen Klarträume auch zur Lösung zwischenmenschlicher Probleme, die im Traum oft auf einer psychologisch viel tieferen Ebene behandelt werden können, als es bei realen Begegnungen mit den betroffenen Personen möglich wäre.

Wofür auch immer man diese Techniken nutzt – was die Klarträume so besonders wertvoll macht, ist die Tatsache, dass sie einem erfahrenen Klarträumer ein Mittel an die Hand geben, um die eigene Zukunft besser und erfolgreicher zu gestalten. Wohlgemerkt – nicht die Zukunft zu erkennen, sondern sie zu gestalten. Es geht hier nicht um die so oft zitierten präkognitiven Träume, sondern darum, alternative Wege zur Lösung eines Problems oder zur Erreichung eines Ziels zu erproben und die Resultate zu vergleichen. Im realen Leben müssen wir uns oft vorab für eine Möglichkeit entscheiden, ohne vorher alle praktisch durchgespielt zu haben. Hier bietet der Klartraum ein unschätzbares Übungsfeld. Die erfolgversprechendste Alternative kann der Klarträumer dann in seinem Unterbewusstsein so verankern, dass er diesen Weg im realen Leben nachzuvollziehen versucht.

Kann man so etwas lernen? Ja.

Ist das einfach? Nein, aber es lohnt sich unbedingt, es zu probieren. Also dann: auf nach Hogwarts!

Zunächst stellt sich die Frage, warum wir das überhaupt lernen müssen. Warum hat der Mensch nicht von sich aus ständig Klarträume, sondern hält seine Träume für die Realität?

Beim Klartraum handelt es sich um einen speziellen Bewusstseinszustand. Um ihn genauer zu charakterisieren, müssen wir zunächst die normalen Bewusstseinszustände des Wachens und des Träumens eingehender betrachten.

Wie ist es eigentlich möglich, dass wir zwischen Wach- und Traumzustand unterscheiden können? Wenn Sie jemanden fragen, ob er eigentlich weiß, ob er gerade wach ist oder träumt, dann wird er mit fast hundertprozentiger Sicherheit aussagen, dass er wach sei – selbst wenn er kurze Zeit später in seinem Bett erwachen sollte. Wir sehen schon – unser Gefühl der Sicherheit, jederzeit unseren momentanen Bewusstseinszustand richtig einordnen zu können, steht in krassem Gegensatz zu unserer realen Fähigkeit, dies auch zu tun.

Die Frage bleibt offen: was unterscheidet unser Wacherleben vom Traumerleben? Wie wir alle wissen, können unsere Träume bisweilen so realistisch sein, dass sie sich im Grunde wirklich nicht von realen Erlebnissen unterscheiden.

Der Hauptunterschied ist es, dass es sich um zwei verschiedene Bewusstseinszustände handelt. Diese unter­scheiden sich nicht nur dadurch, dass wir im Traum eine veränderte, meist bizarre Umwelt erleben und dass unsere Kritikfähigkeit gegenüber dem Wachzustand herabgesetzt ist:

  • Im Wachzustand sind wir an ein festes Zeitempfinden gebun­den, das im Traum nicht verfügbar ist. Im Traum sind wir von den Fesseln der Zeit relativ frei, zumindest aber läuft die Zeit in diesem Bewusstseinszustand anders. Dringt das Tagesbewusstsein hier ein, so kommt es zunächst zu Gefühlen der Desorientiertheit oder gar zu Angst. Man glaubt, sich rasend schnell zu bewegen oder empfindet möglicherweise eine veränderte Puls- und Atemfrequenz. Die glei­chen Phänomene werden auch von Träumern beim Eintreten des Klartraumzustandes bisweilen berichtet.
  • Das Wachbewusstsein ist auch gekennzeichnet durch ein festes Kör­pergefühl. Wir verfügen in unserem Gehirn über einen zuverlässigen Lageplan, wo sich unsere einzelnen Körperteile zur Zeit befinden, und wir sind in der Lage, auch bei geschlossenen Augen jederzeit, ohne zu überlegen, unsere Nasenspitze, unseren großen Zeh etc. wie­derzufinden. Jeder von uns hat wohl schon einmal bei einer ärztli­chen Untersuchung diese Fähigkeit unter Beweis stellen müssen.
  • Im Traum löst sich dieses innere Körpergefühl natürlich auf, denn sonst wären wir ja nicht in der Lage, uns mit einem virtuellen Traumkörper in der Traumlandschaft frei zu bewegen, während unser physischer Körper im Bett liegt und schläft. Klarträumer berichten auch regelmäßig darüber, dass sich beim Ein­schlafen ein Gefühl der körperlichen Auflösung einstellt, so als würde tatsächlich ein feinstofflicher Astralkörper den materiellen Körper verlassen. Wenn unser Tagesbewusstsein in das Traumbewusstsein eindringen soll, muss es auch in der Lage sein, mit diesem Phänomen fertigzuwerden.
  • Schließlich wäre es absolut nicht ratsam, Wach- und Traumbewusstsein fest aneinander zu ankern. Der Grund ist, dass das Traumbewusstsein tief in unbewusste Schichten hineinreicht, die für die Steuerung lebenswichtiger Körperfunktionen verantwortlich sind, z. B. für den Herzschlag. In Teilen der Nacht läuft nämlich während des Schlafes ein Programm ab, das alle diese unbewussten Steuerzentralen durch­checkt, damit der Körper für den nächsten Tag wieder auf Vorder­mann gebracht wird. In diesen Steuerzentralen tief in unserem Unbewussten hat das Tagesbewusstsein nun absolut nichts verloren, denn es wäre fatal, müssten alle diese Körperfunktionen von nun an unter bewusster Kontrolle ablaufen.

Für einen Klartraum ist es vor allem notwendig, eine Zeitsynchronisierung zu erreichen, da das Wachbewusstsein (Ego-Bewusstsein) und das Traumbewusstsein (Unterbewusstsein) wie gesagt in unterschiedlichen Zeiten leben. Es geht hier also im Grunde um das bewusste Wahrnehmen der vierten Dimension. Nach neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen entspricht die Zeit ja nicht mehr unserer herkömmlichen Vorstellung einer linearen, unveränderlichen Größe (s. hierzu „Vernetzte Intelligenz“). Eine der wichtigsten Fähigkeiten, die der angehende Klarträumer zu erlernen hat, ist es daher, in seinem Wachbewusstsein mit der größeren Flexibilität von Zeit und Raum während des Traums klarzukommen. Gerade diese höhere Freiheit im Gegensatz zum normalen Wach­erleben, durch die der Traumzustand charakterisiert ist, ist für unser normales Wachbewusstsein problematisch. Ein Klarträumer, der die Technik des Klartraums beherrscht, ist also ein Mensch, der die Barriere der Zeit (im herkömmlichen Sinne) überwunden hat.

Ein Beispiel: Roland erreichte eines Nachts den Klartraumzustand und fasste den spontanen Entschluss, dass er eigentlich seine Tante Käthe aufsuchen könnte, um ein Problem mit ihr zu klären. Wie oft während unseres normalen Tagesablaufs gehen uns solche Gedanken durch den Kopf, ohne dass wir daraus irgendwelche Konsequenzen ziehen.

Im Klartraum funktioniert das ganz anders. In dem Moment, als der Gedanke in Rolands Kopf Gestalt angenommen hatte, realisierte er sich auch sofort. Das heißt, die Umgebung begann zu verschwimmen, und Roland hatte das Gefühl einer rasenden Geschwindigkeit, so als ob er in einer Rakete sitzen würde. Eigentlich fand die Bewegung in einem Medium nach Art eines grünen Nebels statt. Natürlich löste das bei ihm Angst aus, und anstatt im Klartraum seine Tante Käthe zu besuchen, wachte er ganz einfach auf.

Ein Mensch, der das Klarträumen erlernt, ist also vergleichbar mit jemandem, der bislang nur Fahrrad gefahren ist und den man nun unvermutet an das Steuer eines Porsche setzt. Er muss lernen, die Macht, die er plötzlich über Raum und Zeit besitzt, vernünftig und maßvoll zu lenken, was zunächst einmal bedeutet, seine eigenen Gedanken unter Kontrolle zu halten.

Im normalen Traum, der nur vom Unterbewusstsein erlebt wird, fehlt die Bewusstheit, in den Traum überhaupt steuernd eingreifen zu können. Die Traumhandlung entwickelt sich spontan, gemäß der andersartigen Struktur des Unterbewusstseins, nämlich nicht linear, sondern assoziativ zu denken. So entstehen unsere häufig bizarren Träume, in denen sich unterschiedliche Orte und Zeiten miteinander mischen.

Im Wachbewusstsein hingegen sind unsere Möglichkeiten des Eingreifens in die Struktur von Raum und Zeit beschränkt, zum einen durch Naturgesetze, denen wir uns unterwerfen, zum anderen durch gesellschaftliche, moralische und persönliche Begrenzungen.

Die Kunst des Klarträumens ist es vor allem, diese Gefühle der Begrenzung als nicht mehr zwingend anzusehen (und damit eben möglicherweise doch das Geschäft zu verlassen, ohne zu bezahlen – schließlich ist es ja nur ein Traum), sowie angesichts der dadurch entstehenden unbegrenzten Freiheiten nicht den Überblick und die Orientierung zu verlieren.

Es gehört aber auch eine Portion Mut dazu, derartige Abenteuerreisen des Bewusstseins zu unternehmen.

Grazyna entschied sich eines Nachts, noch vor dem Schlafengehen, dazu… (mehr dazu im Buch „Spektrum der Nacht“).

Es ist an dieser Stelle wichtig anzumerken, dass sich Klarträume nicht unbedingt nur im Kopf abspielen müssen, sondern dass tatsächlich korrekte Informationen über real existierende und möglicherweise unerreichbar ferne Orte für den Klarträumer zugänglich sind.

Dies beweist ein Traum, den Franz vor vielen Jahren einmal hatte… (mehr dazu im Buch „Spektrum der Nacht“).

Wir wollen jetzt nicht behaupten, dass in jedem Klartraum eine reale Projektion des Bewusstseins an andere Orte oder gar in andere Dimensionen stattfindet. Es könnte sich auch um eine Form der Hyperkommunikation (s. hierzu „Vernetzte Intelligenz“) handeln, z. B. mit einem Informationsfeld (morphogenetischen Feld).

Entscheidend für solche interessanten Erlebnisse ist es natürlich, dass man überhaupt erst einmal Klarträume hat. Bei manchen Menschen geschieht dies ab und zu spontan, dass ihnen während des Traumes bewusst wird, dass sie träumen. Sehr oft wissen diese Menschen dann gar nichts mit ihrer neu gewonnenen Freiheit anzufangen, zumindest, wenn sie sich nicht vorher mit der Materie beschäftigt haben. Oft benutzen sie diese Fähigkeiten dann nur, um gezielt aufwachen zu können.

Bei den meisten Menschen jedoch kommen Klarträume nicht von selbst. Wir sagten jedoch schon, dass man es erlernen kann, und wie jetzt unmittelbar klar ist, geht es dabei vorrangig um die Frage: Wie erreiche ich es, während des Träumens zu erkennen, dass ich träume?

Wenn man es genau nimmt, beginnen die meisten Klarträume als ganz gewöhnliche Träume (zu den Ausnahmen kommen wir später). Irgendwann jedoch kommt ein Moment, wo dem Träumer aus irgendwelchen Gründen bewusst wird, dass er träumt. In diesem Augenblick hat er die Chance, einen Klartraum zu starten.

Wir können es nun dem Zufall überlassen, ob und wann wir einmal während des Träumens den Traumzustand erkennen, und dann vielleicht lebenslang vergeblich auf unseren ersten Klartraum warten, oder wir arbeiten gezielt daran zu lernen, wie man diesen Moment, diesen entscheidenden „Knackpunkt“, bewusst herbeiführt.

Das sprichwörtliche „Kneifen“ funktioniert nämlich nicht, wie Stephen LaBerge herausgefunden hat: Ein Träumer, der sich im Traum in seinen Traumkörper kneift, kann dabei durchaus einen ganz realistischen Schmerz empfinden.

Woran hatte Patricia in unserem einleitenden Beispiel erkannt, dass sie sich in einem Traum befand? Daran, dass die Kreditkarte in ihrer Hand sich plötzlich in eine Landkarte verwandelte und ihr klar wurde, dass so etwas nicht möglich ist. Bei genauerer Analyse ihres Traumes sehen wir, dass es bereits vorher auch Indizien gegeben hatte, die ihr das Erkennen des Traumzustandes hätten ermöglichen können – die elegante Boutique, die sie an dieser Stelle nie zuvor gesehen hatte, die barocken Polstermöbel an der Kasse in einem sonst sehr modern eingerichteten Laden. Auch das sind im Grunde Widersprüchlichkeiten in der von ihr erlebten Realität gewesen, doch sie waren noch nicht „unglaublich“ genug, um bei Patricia den Erkenntnisprozess reifen zu lassen, dass sie sich hier nicht in der normalen Tagesrealität befand. Sie wunderte sich zwar darüber, nahm es aber dann doch hin.

Fazit: Die Chance, einen Traum als solchen zu erkennen, bietet sich uns immer dann, wenn wir auf Ungereimtheiten treffen, auf Dinge, die nicht so sind, wie sie unserer Meinung nach sein sollten.

Die Möglichkeiten, in unseren Träumen derartige Ungereimtheiten zu finden, sind vielfältig. Das liegt an der anderen Art, wie das Unterbewusstsein denkt. Es vollzieht keine logisch-linearen Schlüsse wie unser wacher Verstand, wo immer alles nach einer streng zeitlichen Ordnung hübsch nacheinander geschieht, sondern arbeitet assoziativ und emotional.

Wenn wir zum Beispiel während des Tages ein Bild sehen, das in ähnlicher Form auch in der Wohnung der lange verstorbenen Großmutter gehangen hatte, so wird dies sicher in uns spontan Erinnerungen an die Großmutter und damit verbundene Emotionen auslösen. Im Traum dagegen, wo sich jeder Gedanke augenblicklich realisiert, würde dies vermutlich dazu führen, dass die Großmutter in diesem Moment in unserem Traum erscheinen würde.

Solche Ungereimtheiten in unseren Träumen bezeichnen wir als Traumsymbole. Es geht uns wie gesagt nicht um Traumdeutung, das heißt, es interessiert uns im Moment nicht, was diese Symbole bedeuten und weshalb sie in unserem Traum erscheinen. Diese Fragen werden wir bald schon viel eleganter beantworten können, als es die klassische Traumdeutung in der Lage war zu tun.

Wichtig ist jetzt nur, dass diese Traumsymbole in unseren Träumen existieren. Diese Tatsache ist für uns die einzige Chance, sicher zwischen Traum- und Wachzustand zu unterscheiden. Wenn wir im Traum erst einmal ein Traumsymbol bewusst erkannt haben, ist dies für das Erreichen eines Klartraums schon die halbe Miete.

Um die ganze Sache etwas systematischer anzugehen: man kann die möglichen Traumsymbole in vier unterschiedliche Kategorien einordnen:

Kategorie Bedeutung
Kontext Dinge, Personen oder der Träumer selbst erscheinen am falschen Ort oder zur falschen Zeit. (Beispiele: die verstorbene Großmutter erscheint in unserer heutigen Umgebung, in einem modernen Laden stehen alte Möbel, man geht mit Königin Elizabeth, Prinz Charles und Prinzessin Diana ins Kino – alles schon vorgekommen!)
Aktion Der Träumer, andere Personen oder Dinge vollführen unmögliche oder unwahrscheinliche Handlungen. (Beispiele: man kann fliegen, Gegenstände bewegen sich von selbst, Ihre Geschirrspülmaschine kommt ins Wohnzimmer und sagt Bescheid, dass das Geschirr fertig abgewaschen ist)
Form Der Träumer, Dinge oder Personen sehen anders aus als sonst oder verwandeln sich. (Beispiel: die Kreditkarte verwandelt sich in eine Landkarte, man besitzt plötzlich ein anderes Auto als sonst)
Innere Wahrnehmung Der Träumer hat ungewöhnliche Gefühle, ein unerklärliches Wissen, Ahnungen etc. (Beispiel: mehrere Menschen haben vorausgeträumt, dass die Titanic sinken würde, und daraufhin ihre Tickets zurückgegeben)

Tabelle 1: Kategorien der Traumsymbole

Wenn Sie unserer Empfehlung folgend regelmäßig ein Traumtagebuch führen und sich an einige Träume erinnern, so werden Sie schnell erkennen, dass auch Ihre Träume voll mit solchen Symbolen sind.

Nehmen Sie sich jetzt ruhig einen Augenblick Zeit und gehen Ihre protokollierten Träume daraufhin noch einmal durch. Wo sind in den Träumen Traumsymbole aufgetreten? Zu welcher Kategorie gehören sie? Gibt es eine Kategorie, die bei Ihnen besonders häufig auftritt?

Welche Sorte von Traumsymbolen vorherrscht, ist bei jedem Menschen individuell anders, wenn auch jeder von uns irgendwann einmal ein Symbol aus jeder Kategorie im Traum gesehen haben dürfte. Dennoch scheint es bestimmte individuelle Vorlieben zu geben. Der eine mag mehr dazu neigen, im Traum „unmögliche Dinge“ (Kategorie „Aktion“) zu sehen. Die Träume dieser Menschen sind oft außerordentlich bizarr und phantasievoll, es können dabei tiefe Emotionen auftreten (z. B. bei Flugträumen).

Andere Menschen träumen besonders häufig von bereits verstorbenen Angehörigen (Kategorie „Kontext“) oder begegnen Prominenten, die sie im normalen Leben nicht persönlich zu Gesicht bekommen würden. Es müssen ja nicht gleich Königin Elizabeth, Ronald Reagan oder Michail Gorbatschow sein.

Wenn Sie eine Anzahl Ihrer eigenen Träume nach diesen Gesichtspunkten durchforsten, werden Sie schnell feststellen, welche Symbolkategorie bei Ihnen besonders häufig auftritt. Das zu wissen ist sehr wertvoll, denn es ist ja erfolgversprechender, sich auf solche Symbole zu konzentrieren, die bei Ihnen relativ häufig auftreten.

Am leichtesten haben Sie es zweifellos, wenn Sie sich wiederholende Träume gleichen Inhalts haben, wie es bei vielen Menschen der Fall ist. Wenn auch Sie so einen typischen Traum haben, der sich mit schöner Regelmäßigkeit alle paar Wochen oder Monate wiederholt, dann brauchen Sie sich nur immer wieder während des Tages oder kurz vor dem Einschlafen innerlich vorzusagen: „Wenn ich diesen Traum das nächste Mal habe, werde ich mich sofort daran erinnern, dass ich träume.“

Damit haben Sie sich eine sehr wirkungsvolle Autosuggestion erteilt. Genau genommen, ist es sogar etwas, was der Fachmann als posthypnotische Suggestion bezeichnet. Indem Sie sich an den wiederkehrenden Traum erinnern, entfernen Sie sich ein wenig aus der Tagesrealität und gehen in einen leicht veränderten Bewusstseinszustand, in dem Ihnen möglicherweise die Traumbilder ganz plastisch vor dem inneren Auge wieder entstehen. In diesem Moment erteilen Sie sich die oben aufgeführte Suggestion, und zwar genau wortwörtlich so, wie sie da steht! (Wir haben uns schon bei der Formulierung jedes Wortes etwas gedacht.)

Auf diese Weise verknüpft das Unbewusste die Traumbilder mit der verbalen Suggestion, und zwar um so stärker, je häufiger Sie diese einfache Übung wiederholen. Sobald Sie dann tatsächlich einmal wieder diesen Traum haben, sind die Chancen sehr gut, dass das Unbewusste auch dann diese Bilder wieder mit Ihrer Suggestion assoziiert und sie Ihnen ins Gedächtnis zurück ruft. Ihr Klartraum kann beginnen.

Für uns andere, die wir nicht solche „Wiederholer“ sind, geht die elementare Übung, den Klartraumzustand zu erreichen, im Prinzip nicht viel anders. Es geht darum, Traumsymbole zu erkennen. Die Schwierigkeit im Vergleich zum Wiederholungstraum liegt nur darin, dass wir jetzt nicht wissen, welche Traumsymbole wir erkennen sollen.

Daher müssen wir uns darauf trainieren, diese Traumsymbole zu erkennen, welche auch immer es sind und wo auch immer wir ihnen begegnen mögen. Das ist nicht ganz leicht, denn wie wir alle aus Erfahrung wissen, sind unsere Träume voll mit solchen Symbolen, doch unser Unterbewusstsein geht in der Regel völlig kritiklos darüber hinweg.

Der Frankfurter Psychologe Paul Tholey, selbst spontaner Klarträumer und Begründer der deutschen Klartraumforschung, entwickelte eine sehr einfache Technik, die er das „Stellen der kritischen Frage“ nannte.

Tholey war erstmals auf dieses interessante Thema gestoßen, als er als junger Student eines Nachts träumte, von einem Tiger verfolgt zu werden. In blanker Panik rannte er davon, bis ihm plötzlich klar wurde, dass es in Deutschland keine Tiger gibt und er daher träumen müsse. Mutig, wie er nun einmal war, blieb er stehen und stellte sich dem Tiger. Es war tatsächlich ein Traum – glücklicherweise – nicht nur für ihn selbst, sondern für uns alle, denn sonst hätte die Nachwelt nichts von all den interessanten Dingen erfahren können, die Paul Tholey von nun an in seinem Leben noch erforschen sollte.

Interessant war schon, was er aus diesem Klartraum machte. Anstatt vielleicht auf den Tiger zu schießen oder ihn mit einem Knüppel zu erschlagen, wie es so manch einer von uns vielleicht tun würde, ging Tholey logisch, um nicht zu sagen: psycho-logisch vor: er hatte den Klartraumzustand erreicht, weil ihm klar geworden war, dass ihn hier in Deutschland unmöglich ein Tiger verfolgen konnte. Also war das, was da vor ihm stand, auch kein Tiger! Konsequenterweise stellte er an die Tigergestalt die Frage: „Wer bist du, und was willst du von mir?“

In dieser Sekunde verwandelte sich der Tiger in Paul Tholeys verstorbenen Vater. Der Klartraum bot eine ausgezeichnete Möglichkeit, damit sich Vater und Sohn aussprechen konnten, was ja im realen Leben nicht mehr möglich war.

Paul Tholey zog aus diesem Traum die Konsequenz, das Klarträumen zunächst für sich selbst systematisch zu erlernen. Seiner Ansicht nach war dazu nur nötig, das Bewusstsein darauf zu trainieren, jede ungewöhnliche Situation im Tageserleben kritisch zu hinterfragen, in der Hoffnung, dass dies eines Tages zur Gewohnheit wird und dann auch im Traum vom Unterbewusstsein angewendet wird.

Die kritische Frage lautet zunächst ganz banal:

„Wach‘ ich oder träum‘ ich?“

Gewöhnen Sie sich also daran, sich diese Frage regelmäßig mehrmals täglich zu stellen, und zwar in unterschiedlichen Situationen, zu Hause, beim Spaziergang oder Einkauf, am Arbeitsplatz usw. Alle diese Umgebungen können Ihnen schließlich auch im Traum begegnen.

Stellen Sie sich vor allem dann die kritische Frage, wenn Ihnen im Leben etwas Unvorhergesehenes, Ungewöhnliches etc. begegnet.

Mit dem bloßen Stellen der Frage ist es allerdings nicht getan, denn nun müssen Sie sich selbst die Frage beantworten, ob Sie wach sind oder träumen.

Schauen Sie sich also um, ob alles um Sie herum so ist, wie es sein soll. Stehen alle Möbel am richtigen Platz und sehen aus wie immer? Sind alle Personen zur richtigen Zeit am richtigen Ort, oder ist da vielleicht ein verstorbener Verwandter darunter oder der Kaiser von Japan oder Boris Becker? Geschehen um Sie herum Dinge, die eigentlich nicht möglich sein sollten?

Im Grunde sollten Sie in der Lage sein, diese Prüfung unauffällig für andere Anwesende in jeder Situation in wenigen Sekunden durchzuführen. In der Regel wird die Prüfung negativ ausfallen, d. h. Sie werden zu dem Schluss kommen, dass Sie wach sind. Ärgern Sie sich nicht, wenn Sie kurz danach in Ihrem Bett aufwachen. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, und wenn Sie bemerken, dass Sie sich tatsächlich einmal im Traum bereits die kritische Frage gestellt haben, dann sind Sie schon fast am Ziel, selbst wenn Sie dann auf irgend eine Täuschung hereingefallen sind.

Verlassen Sie sich ruhig auf sich selbst. Sie haben sich schon so oft im Leben geirrt…

Seien Sie aber bitte auch vorsichtig, wenn Sie zu dem umgekehrten Schluss kommen sollten, dass Sie nämlich träumen. Viele Träumer sind fasziniert von der Möglichkeit, sich im Klartraum über sämtliche Naturgesetze hinwegzusetzen. Doch sollte man auch dann nicht alle Vorsichtsmaßnahmen außer acht lassen.

Wir empfehlen daher immer, in diesem kritischen Moment, wo man den Klartraumzustand erreicht zu haben glaubt, diesen Zustand durch weitere unmögliche, aber ungefährliche Aktionen zu untermauern, bevor man sich auf eventuell riskante Unternehmungen einlässt. In unserem einleitenden Beispiel etwa hatte Patricia sich als erstes gewünscht, die Verkäuferin im Laden möge sich in Hillary Clinton verwandeln. Als das klappte, konnte sie sich noch sicherer sein, tatsächlich zu träumen. Sie können dabei Ihrer Phantasie freien Lauf lassen. Je bizarrer die Versuche sind, die Sie unternehmen, desto besser. Springen Sie also bitte nicht gleich vom Dach!

Es gibt heutzutage eine ganze Reihe von Forschern, die sich mit der Technik des Klarträumens beschäftigen, und jeder hat natürlich diese Technik auf seine Weise im Laufe der Jahre verfeinert und erweitert, doch das ursprüngliche Prinzip, die kritische Frage von Paul Tholey, ist als zentraler Bestandteil unverzichtbar geblieben.

Auf der Basis unserer eigenen Forschungen haben wir ein kleines Hilfsmittel entwickelt, das dieses Stellen der kritischen Frage standardisiert und vereinfacht. Anstatt in irgendeiner Lebenssituation die Gegenstände der Umgebung zu überprüfen (bei denen man sich nicht immer sicher sein kann, wie sie „im Normalzustand“ aussehen müssten), überprüft man nur immer den gleichen Gegenstand – die Dreamcard.

Unsere Dreamcard ist ein kleines Kärtchen nach Art einer Scheckkarte, auf der die kritische Frage von Paul Tholey aufgedruckt ist. Wenn Sie mit Hilfe der Dreamcard Klarträume üben wollen, so prüfen Sie im Verlauf des Tages nicht irgendwelche Elemente Ihrer Umgebung, sondern betrachten zunächst einmal nur Ihre Dreamcard, die absichtlich so klein und handlich gehalten ist, dass Sie sie immer in Ihrer Brieftasche dabei haben können.

Die Erfahrung zeigt, dass in Träumen auch gedruckte Schrift sich als sehr flexibel erweist und zum Beispiel dazu neigt, sich aufzulösen oder in anderen Text zu verwandeln. Prüfen Sie also, ob auf Ihrer Dreamcard tatsächlich der Satz „Wach‘ ich oder träum‘ ich?“ steht. Wenn nicht, dann träumen Sie vermutlich.

Wenn der Text aber stimmt, dann drehen Sie die Karte um und prüfen Sie sie weiter von allen Seiten. Ist die Rückseite leer (wie es sein sollte), oder steht dort möglicherweise ein anderer Text oder ein Bild? Wenn nein, dann drehen Sie die Karte nochmals um und prüfen, ob die richtige kritische Frage immer noch da steht. Gerade beim Umdrehen einer bedruckten Karte neigt ein Text im Traum besonders stark zur Auflösung. Denken Sie an Patricias Traum mit der verwandelten Kreditkarte.

Der Vorteil der Dreamcard besteht darin, dass der Anfang der Prüfung immer gleichartig ist, egal, wo Sie sich befinden. Sie prüfen als erstes immer den gleichen Gegenstand. Das ist von großem Vorteil, denn das Unterbewusstsein prägt sich stereotype Wiederholungen am besten ein und kann sie schneller zur Gewohnheit werden lassen.

Denken Sie aber daran, dass Sie auch bei positivem Resultat weitere Prüfungen durchführen sollten, um sich Ihres Bewusstseinszustandes wirklich sicher zu werden.

Einige Beispiele aus unseren Klartraum-Intensiv-Trainingskursen sollen nicht nur beleuchten, welche Fallstricke auch bei dieser Technik auf uns warten, sondern auch, wie viel Spaß die Arbeit mit der Dreamcard machen kann.

Die 65jährige Rentnerin Ursula träumte eines Nachts davon, in der Eisenbahn zu fahren. In ihrem Abteil saß ihr gegenüber auf dem Sitz ein großer Schäferhund. Da ihr dies merkwürdig vorkam, entschloss sie sich, ihre Dreamcard aus der Tasche zu holen, um zu prüfen, ob sie nicht vielleicht träumte. Der Versuch scheiterte, da der Hund nach ihrer Dreamcard schnappte und sie ihr entriss…

Sehr akribisch ging auch die 40jährige Sekretärin Andrea vor. Sie träumte, in ihrem Bett zu erwachen. Ein solches „falsches Erwachen“ ist bei Klartraumübungen übrigens sehr häufig, und wir werden darauf noch zu sprechen kommen. Als sie aufstand, bemerkte sie, dass der Blick aus ihrem Fenster nicht der gewohnten Aussicht entsprach. Sie vermutete, dass dies ein Traum sein könnte. Sofort erinnerte sie sich: „Grazyna und Franz haben gesagt, ich muss jetzt meine Dreamcard prüfen. Verdammt, wo habe ich die jetzt hingelegt?“

Sie können sich vorstellen, wie der Traum weiterging. Andrea stellte die ganze Wohnung auf den Kopf auf der Suche nach ihrer Dreamcard, wodurch natürlich am Ende ihr ganzer Klartraum zum Teufel ging. Wohl jeder von uns hatte schon solche lähmenden Träume, wo man etwas sucht und nicht finden kann.

Diese zwei lustigen Beispiele zeigen uns zwei typische Muster der Klartraumverhinderung. Das eine ist eine irgendwie geartete Autoritätsperson oder –gestalt, die das weitere Eintreten in den Klartraum verhindert. In Ursulas Traum war dies, fast schulmäßig-archetypisch, ein Schäferhund, denn in der Psychologie werden solche autoritären Traumsymbole auch als „Topdog“ („Oberhund“) bezeichnet, im Gegensatz zum unterwürfigen und jammernden „Underdog“, der das entgegengesetzte Symbol darstellt. Beide müssen nicht unbedingt die Gestalt von Hunden oder sonstigen bedrohlichen Tieren haben (wie zum Beispiel der Tiger in Paul Tholeys Traum). Es kann sich auch um Respektspersonen wie Polizisten, Richter, aber auch um den eigenen Vater handeln. In Patricias Traum war die Verkäuferin der Topdog, die ihr sehr autoritär zu verstehen gab, dass sie die Kreditkarte nicht akzeptierte.

Das zweite Verhinderungsmotiv ist das Verfallen in eine Ersatzhandlung, die den Menschen vom Hundertsten ins Tausendste führt, auf jeden Fall jedoch weg vom Bewusstseinsfokus des Klartraums. In Patricias Fall war es der vergebliche Versuch, den Rechnungsbetrag durch Münzen und kleine Geldscheine irgendwie zusammenzukratzen. Ganz ähnlich erging es auch Paul Tholey einmal, als er sich nach Erreichen des Klartraumzustandes von einem autoritären Kellner-Topdog zum Bezahlen der Rechnung nötigen ließ. In diesem Fall konnte ihm der Kellner einen Geldschein nicht wechseln und hielt ihn dadurch von seinen eigentlichen Traumzielen ab. Andrea schließlich scheiterte an dem vergeblichen Versuch, ihre Dreamcard in ihrer Traum-Wohnung zu finden.

Warum existieren solche Verhinderungsmotive, und wer ist für sie verantwortlich? Auch auf diese Fragen werden wir noch eingehen müssen. Jeder angehende Klarträumer muss diese Fallstricke kennen, damit er sich beim nächsten Traum nicht ins Bockshorn jagen lässt.

Fangen Sie also am besten gleich heute an, regelmäßig Ihre Realität zu überprüfen, ob alles logisch und stimmig ist und so aussieht, wie es sein soll. Und wenn Sie dann feststellen, dass Sie auf dem Bahnhof stehen, Bahnsteig Neundreiviertel, und wenn Sie nicht zufällig Harry Potter heißen, dann können Sie einigermaßen sicher sein, dass Sie träumen!

Quelle: http://www.fosar-bludorf.com/schlaf%20und%20traum/index.htm

Gruß an die Träumer

TA KI