Kraftort UNTERSBERG; ALMBACHKLAMM


Kraftort UNTERSBERG

Salzburger Land

Kein Berg in den Alpen fand in den letzten Jahren so viel Beachtung in der Öffentlichkeit und in den Medien wie jener Gebirgsstock, der das Berchtesgadener und Salzburger Land durch seine Präsenz charakterisiert.
Der Dalai Lama hat anlässlich seines Salzburgbesuches 1992 über den Berg gesagt, er sei das „Herzchakra Europas“. Manche bezeichnen ihn bereits als das oder ein „Herzchakra der Erde „. Begriffe die aus der spirituellen Vorstellung der beseelten Natur und Erde verständlich werden und die in der westlichen Geomantie erklärbar geworden sind. Man spricht von einem Erdenergienetz, das auch den Untersberg überspannt und an markanten Orten – sogenannten Kraftorten – besondere Kräfte erfahrbar werden lassen.

Der Untersberg kennt viele Namen: Er wird von der Bevölkerung als „Wunderberg“, als „magischer Berg“, als “heiliger Berg” uvm. bezeichnet.
Den Name “Untersberg” wird am 28. Juni 1306 zum ersten Mal erwähnt. Seit geraumer Zeit hat der Untersberg auch die Bezeichnung ”Berg des Lichts”, welche sich auf seine Lichtphänomene und Sonnenphänome zurückführen lässt.

Unvergleichbar mit anderen Bergen des Alpenraumes hat er immer schon zu Märchen und Sagen angeregt. Er ist von gigantischen Höhlensystemen durchzogen, die immer noch nicht ganz erforscht sind. Diese unzähligen Höhlen sind durch die Auswaschungen im Kalkgestein entstanden.

Es wird berichtet, dass Menschen, die in diesen Höhlen waren, erzählten, dass sie gegen die Annahme nur kurz in den Höhlen gewesen zu sein, erst nach Jahren in das Dorf zurückkamen und sogar von ihren Mitmenschen nicht mehr erkannt worden sind.
Kobolde und Zwerge hüten in diesen Höhlen unermeßliche Reichtümer.

Die Wälder des Berges hingegen beherbergen Riesen und die Wildfrauen, die mit ihren Fähigkeiten Ihnen geleistete Dienste mit Reichtum vergelten.

Zu den vielen Legenden und Erzählungen gehören auch das Zeitphänomen des Unterberges mit Zeitlöcher und Zeitsprüngen. Bis in die jüngste Zeit wurden Erlebnisse und Geschichten zu diesem Phänomen erzählt: Etwa der vor 30 Jahren verstorbene Zahnarzt aus Berchtesgarden, Herr Dr. Köberle, berichtete über dieses Phänomenen im Berg.
Diese Zeitveränderung zeigt sich in einem bestimmten, begrenzten Gebiet des Berges, in der Mittagsscharte. Geologen sprechen dabei von einer extremen Verwerfungszone, die sich auch auf die Zeitqualität auswirken kann.

Eine weitere Geschichte erzählt von einem Bauern, der am Krankenbett folgendes berichtete:
Als er in der Christmette war, seien ihm alle Anwesenden in der Kirche fremd gewesen: Die Menschen im Kirchenschiff waren „Untersbergler“ – Menschen die in den Höhlen des Berges leben. Diese Erzählung unterstreicht die Legende der „Spiegelwelt“. Demzufolge leben und beten in den Höhlen des Berges – wie im „wirklichen Leben“ Adelige, Bauern, Knechte und Mägde. An ihrer Spitze soll Kaiser Karl der Große regiert haben.

In den 14 „Untersbergkirchen“ feiert eben dieses Volk ihre Gottesdienste zu nächtlicher Stunde. Früher hätten die Leute abends auch zu den Untersberglern gebetet um Schutz für ihr Haus und ihre Almen.

Zu den 14 Untersbergkirchen gehören:

Großgmainer Pfarrkirche
St. Bartolomä am Königssee
Stiftskirche in Berchtesgaden
Maria Gern
Salzburger Dom
Maria Kirchenthal
Feldkirchen
Seekirchen
Max Glan
St. Michael
St. Gilgen
St. Zeno
Maria Eck
die nicht mehr existierende Reichenhaller Kirche St. Peter

Der Untersberg trägt eine Botschaft in sich, die zum Beispiel bei der jährlichen großen Untersbergwallfahrt am 14. August erfahrbar wird, am Tag vor dem Hohen Frauentag „Maria Himmelfahrt“ (=Kräuterweihe).
Start und Ziel ist die Marienwallfahrtskirche Großgmain. Der daneben liegende Marien-Heilgarten gehört zu den Kraftzentren der Region und man hört von vielen Heilerfolgen, die ein Aufenthalt dort oder das heilkräftige Wasser bewirkt haben sollen. Insbesondere die vielen Heilquellen des Untersbergs sind bezeichnend für die Kraft jenes Berges.

Eine weitere Wallfahrt ist die “Almer Wallfahrt”, die bei St. Bartholomä endet.
Die Almer Wallfahrt findet am Samstag nach dem 24. August (Bartholomäustag) statt.
Von der Almer Wallfahrt heißt es u.a. bei Hans Haid (Mythen der Alpen), dass die zahlreichen besonderen Wegstationen bei der Gebirgsüberschreitung (Wunderquelle, Totes Weib, u.a.) auf eine vorgeschichtliche Kultnutzung hindeuten.
Die Untersbergwallfahrt wird von jenem legendären Untersbergpfarrer gar erst seit einigen Jahren praktiziert.
Bei der Almer Wallfahrt wird zum Schluß – auf der Rückfahrt mit dem Schiff über den Königssee – an der Falkensteiner Wand angehalten, um dort den Toten zu gedenken.

Rund um den „Wunderberg“ – wie er eben in früheren Zeiten ausschließlich genannt wurde – schöpfen die Menschen wieder Wasser von seinen Quellen, dass ihnen Kraft und Heil geben soll.
Über eine der bekanntesten Quellheiligtümer, der „Irlmaier-Madonna“ in der Almbachklamm, die der Freilassinger Seher und Brunnenbauer Alois Irlmaier dem Zahnarzt Köberle hinterlassen hatte und die dieser in der Klamm aufstellen ließ, wurde im letzten Jahr auch im Radio in mehreren Folgen berichtet. Beim schweren Unwetter 1998 sei diese Madonna heil stehen geblieben. Der dortigen Quelle wird Heilkraft für die Augen nachgesagt

Die bekannteste alle Sagen aber ist die von Kaiser Karl dem Großen, der tief im Inneren des Berges schläft und erst dann wieder erwacht, wenn die Raben nicht mehr um den Gipfel kreisen.

Die Kraft des Berges zieht viele Menschen an – und nicht immer nur die rechten Leute: Adolf Hitler verliebte sich in diese Gegend vordergründig wegen des Untersberges. Er ging in der Annahme, er sei der neue Friedenskaiser wie einst Karl der Große, der ja im Untersberg schläft.

Der Zauber des Untersberges wird natürlich auch durch die Natur unterstrichen. Die wunderbare Aussicht vom Gipfel über die weiten Flächen des Alpenvorlandes bis hinein zu den Alpenkämmen ist ein unvergeßliches Erlebnis.

Der alte Barbarossa,
Der Kaiser Friederich.
Im unterirdschen Schlosse
Hält er verzaubert sich.

Er ist niemals gestorben,
Er lebt darin noch jetzt;
Er hat im Schloss verborgen
Zum Schlaf sich hingesetzt.

Er hat hinabgenommen
Des Reiches Herrlichkeit,
Und wird einst wiederkommen
Mit ihr zu seiner Zeit.

Der Stuhl ist elfenbeinern,
Darauf der Kaiser sitzt;
Der Tisch ist marmelsteinern,
Worauf das Haupt er stützt.

Sein Bart ist nicht von Flachse,
Er ist von Feuersglut,
Ist durch den Tisch gewachsen,
Worauf sein Kinn ausruht.

Er nickt als wie im Traume,
Sein Aug’, halb offen, zwinkt,
Und je nach langem Raume
Er einem Knabe winkt.

Er spricht im Schlaf zum Knaben:
Geh’ hin vor’s Schloss, o Zwerg,
Und sieh, ob noch die Raben
Herfliegen um den Berg.

Und wenn die alten Raben
Noch fliegen immerdar,
So muss ich auch noch schlafen
Verzaubert hundert Jahr.

Friedrich Rückert

Quelle: http://www.kraftort.org/Osterreich/Salzburg/Untersberg/untersberg.html

ALMBACHKLAMM

Durchkriechstein und Baumheiligtum bei Hinterettenberg;
Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung;
Heilquelle und Kraftort bei Madonna (hinter Theresienklause)
die
5 summenden Buchen in der Klammmitte direkt am Wasser

Die eher kurze, jedoch äußerst lohnende Tour beginnt gleich mit einer Attraktion: mit der Kugelmühle. In kleinen, vom Almbachwasser gespeisten Mühlen werden Steinbrocken und Steinchen des edlen Untersberger Marmors zu Kugeln geschliffen. Das Murmelspielen ist den Kindern heute fremd. Früher war das “Schussern” bei den Buben recht beliebt. Und diese Schusser wurden zentnerweise in ebensolchen Kugelmühlen hergestellt. Diese Mühle gibt es seit 1683. Sie ist die allerletzte von einstmals 40 Kugelmühlen am Almbach und zugleich Deutschlands letzte.

Nach Entrichten des Eintrittsgeldes gelangt man zu dem hervorragend angelegten, gefahrlos begehbaren Steig durch die fast 3 km lange Klamm, durch die noch bis in die sechziger Jahre unseres Jahrhunderts hinein Baumstämme gedriftet wurden. Zwischen den dunklen, engen Wänden tost das Wasser im Bachgrund. Es bildet Kaskaden und Fälle, schäumt über Gesteinsbrocken, sammelt sich in einer Gumpe,fließt durch ruhige Abschnitte. Treppe um Treppe geht man staunend zwischen den steilen Klammwänden empor. Bald wandert man auf Stegen unter überhängenden Felsen entlang, bald wechselt man über Brücken an die jeweils jenseitigen Bachufer. Von den Felswänden auf beiden Seiten rieselt zusätzliches Naß. Je nach Sonnenstand gibt es Lichtreflexe. Gelegentlich lädt eine Bank zur Rast. Die Farbe des Wassers wechselt von Grün bis Dunkelblau. Die Vegetation ist spärlich, die Steilhänge   sind hoch. Je weiter wir hinaufkommen, um so friedlicher wird das Bild. Seilsicherungen und Geländer werden seltener. Kinder finden Zugänge zum Bach und können sich erfrischen und spielen.

Die Almbachklamm ist vom 1. Mai bis 31. Oktober ganztägig geöffnet.

An einer Einbuchtung mündet ein Graben ein. Ein Steig (Tour-Abkürzung möglich!) führt hier den Waldhang hoch und leitet über schier endlose Serpentinen aus der Tiefe der Almbachschlucht durch dichtes Unterholz direkt zum Mesnerwirt und der Ettenberger Kirche.

Wir gehen aber bis zum Ende der Ausbaustrecke, bis zur Theresienklause.

Bei der Theresienklause (Höhe 700 m, ursprüngliches Gebäude, nicht bei der gleichnamigen Gaststätte in Hintergern!) überqueren wir die Klamm auf dem alten Staudamm und steigen auf einem reizvollen Steig nach Hinterettenberg hoch. Auf einer wenig befahrenen Asphaltstraße erreichen wir den Mesnerwirt neben der Kirche in Ettenberg, freundlich mit Selbstabholung und wichtig für den Energienachschub. (höchster Punkt mit 832 m).
Von Kirche und Häusern haben wir nun 2 Möglichkeiten abzusteigen. Ostwärts verläuft der Gatterlsteig (Wegweiser) und nach Südosten ein Pfad über die Wiesen des Almberges, den wir einschlagen. Ab der Mischwaldgrenze wird der Pfad steiler und etwas schroffig. In Kehren hinunter bis oberhalb der Hammerstielwand, wo der Weg scharf nach links abbiegt (Vorsicht mit Kindern: die Wand bricht rechts sehr steil ab). Durch den Wald (Ruhebänke) ist man dann rasch wieder im Tal. Hier beim Hammerstielgehöft gehen wir dann südwärts zurück zur Zufahrtsstraße von der Bundesstraße und zu den Gasthäusern am Klammeingang. Hier läßt es sich noch einmal gut rasten und vielleicht findet man ja auch noch ein nettes Souvenier mit den blankpolierten Marmorkugeln.

Geschichtliches:
Tiefe Schluchten hat der Almbach eingegraben und auch das harte Gestein wurde durch mitführendes Geröll so lange ausgehöhlt und ausgewaschen, bis das Wasser das Tal erreicht hat. Bayerische Pioniere aus Ingolstadt bauten 1894 innerhalb eines Monats den Weg durch die 3 km lange Klamm, wobei das Gefälle von ca. 200 m zwischen der Theresienklause und dem Ende der Klamm mehr als 320 Stufen, einen Tunnel, 168 m Nischenweg und 29 Brücken erforderlich machte. Dieser Weg durch die Almbachklamm ist gut gesichert und begehbar und führt abwechselnd an den Ufern des Almbachs entlang. Durch die Almbachklamm wurde bis 1963 auch Holz getriftet. Dabei ist Nutz- und Brennholz bis zu einer Länge von 4,50 m durch das enge Bachbett befördert worden. Zu diesem Zweck erbaute man von 1834 – 1836 am oberen Teil der Klamm eine 14 m hohe, 6 m breite und 17 m lange Staumauer, die man zu Ehren der bayerischen Königin Therese, der Gemahlin Ludwig I. „Theresienklause“ nannte. Hinter dieser Staumauer konnten bis zu 15.000 qm Wasser aufgestaut werden, die beim Öffnen des Schleusentors mit einem gewaltigen Schwall das in die Klamm geworfene Holz mitrissen. Am unteren Ende der Almbachklamm beim Gasthaus „Kugelmühle“ diente der Steg als Auffangrechen für das angeschwemmte Holz. Dort befindet sich auch seit über 300 Jahren die letzte Marmorkugelmühle Deutschlands. In den Jahren 1989-1990 wurde das Bachbett neu gepflastert und der Fangrechen zur gleichen Zeit mit der Brücke neu errichtet. Während der obere Teil der Almbachklamm noch einigermaßen breit ist, wirkt die Schlucht nach dem zierlichen „Sulzer-Wasserfall“, der aus 114 m Höhe über die Felsen stürzt, beengend. Oft ist das Bachbett nur zwei bis drei Meter breit. Von den darüberführenden Holz- und Eisenstegen kann man den tiefen Grund des Almbaches sehen und in den ausgehöhlten Gumpen tummeln sich in dem klaren Gebirgswasser muntere Forellen. Aber auch der Botaniker und Blumenfreund kommt voll auf seine Rechnung, denn an den Hängen aus Mischwald ist fast die gesamte Alpenflora vertreten. Es ist jedoch streng verboten, diese geschützten Blumen zu pflücken. Die 2,5 km lange Almbachklamm gehört mit ihren Wasserstürzen zu den schönsten und wenigen noch erhaltenen wildromantischen Schluchten in den Bayerischen Alpen. Der Besuch der Almbachklamm ist ein besonderes Naturerlebnis.

Geomantie der Almbachklamm:

Die  Almbachklamm gehört nicht nur zu den landschaftlich schönsten Klammen des  Alpenraums, sie ist auch geomantisch äußerst interessant und attraktiv:

In ihrem Umfeld  finden wir bedeutende Wallfahrtskirchen.
Oberhalb des  Klammausläufers, im Norden liegt Maria  Ettenberg. Der Kraftort läßt sich allerdings außerhalb der  Kirche, bei den Steinplatten und der Linde mit seiner Ruhebank lokalisieren. In  der Kirche finden wir Bilder der Drei Bethen.
Um Maria Gern im Süden – von der Klammmitte aus gesehen – rankt sich ebenso wie  um Maria Ettenberg die wundersame Geschichte von einem Muttergottesbild, einem  Gnadenbild, das zu jenem Kultplatz ”gewandert“ sein soll und damit den späteren  Kirchenbau begründet hat.
Der Ettenberg selber breitet  sich unterhalb der legendären Mittagsscharte aus. Auf seiner Höhe finden wir  gewaltige Spaltfelsen, die in früheren Zeiten meist zu den heilbringenden
Durchkriechbräuchen benutzt  wurden. Nicht zuletzt gibt es dort Hinweise auf eine Niederlassung (Komturei)  des Templer-Ordens und sogar der Heilige Gral soll dort, in einer der  zahlreichen Höhlen des mächtigen, darüber thronenden Untersbergmassiv zu finden sein.

In den letzten  Jahren nahmen die Berichte über die heilende Kraft einer Quelle im Bereich der  Almbachklamm zu. Dort, wo auch am 14. August die jährliche Untersbergwallfahrt eine ihrer Stationen hat, bei der sogenannten Irlmaier-Madonna, scheint unser  heiliger Berg “das Herzchakra der Erde” – ein besonderes Lebenselixier aus seinem Innersten zu  verschenken.

Diese Quelle in  der Bergwildnis besitzt eine magische Anziehungskraft. Sie gehört  “statistisch  gesehen“ zu den meistbesuchten Kraftorten unserer Bioregion und vielleicht  sogar des Alpenraums. Und das, obwohl der Weg zu ihr (bewusst) nicht erhalten wird und nicht für jedermann/-frau zu finden ist.

Im  Berchtesgadener Heimatkalender 2007 beschreibt ein Autor, die fast unglaubliche  Geschichte, jener Madonnenstatue und ihren Weg an die Heilquelle. Und für 2008  wird eine weitere Geschichte angekündigt: die Botschaft des Untersbergs, des  Berges des Lichts.

Wegbeschreibung: von Berchtesgaden über die B305 nach Marktschellenberg, nach ca 3 km ist die Abzweigung beschildert zum Ausgangspunkt „Wanderparkplatz Almbachklamm“

Wandermöglichkeiten:
* 3 Std. (8 km);
* Abkürzung: vor Theresienklause bei Klammmitte Aufstieg nach Ettenberg 1/2 Std.
* Klamm – Theresienklause 1 Std. / Klause – Ettenberg 1 Std. / Ettenberg – Hammerstiel/Klamm 50 Min

Rundweg:  Klamm/Parkplatz -> Ettenberg -> Hammerstielwand -> Klamm/Parkplatz
Einkehrmöglichkeit:  Gasthäuser “Almbachklamm” und “Kugelmühle” am Klammeingang; “Mesnerwirt” bei Ettenberg

Quelle: http://www.kraftort.org/Deutschland/Bayern/Almbachklamm/almbachklamm.html

Gruß an die, die am 15.August mit uns den Untersberg aufsuchen

TA KI

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Das grosse Geheimnis der Bucegi-Berge II


Die bedeutungsvollste Geschichte die uns nie erzählt wurde, Teil 2

Von der Großen Galerie in den Projektionsraum

Nachdem es gelungen war, Zugang zur Großen Galerie zu bekommen, wurden strenge Maßnahmen getroffen, um den Eingang zu sichern. Es wurden die Iris-Informationen von Caesar und General Obadea registriert und niemand konnte eintreten außer in Begleitung einer dieser beiden Personen. Erst nach einer positiv verlaufenen Iris-Diagnose gab das ausgeklügelte Sicherheitssystem, bestehend unter anderem aus unsichtbaren Laserschranken, den Zugang frei. (Die Rumänen konnten verhindern, dass auch von amerikanischen Generälen die Iris-Daten aufgenommen wurden.) Außerdem war permanent je ein Angehöriger einer rumänischen und einer amerikanischen Spezialtruppe zur Bewachung anwesend.

Die ursprüngliche Energiebarriere, die schon seit tausenden von Jahren existiert hatte und zuletzt noch den Tod von drei Mitarbeitern des DZ verursacht hatte, blieb deaktiviert solange das Steintor offen war. Wie dieser Energiewall konkret beschaffen ist, und wie er technisch funktioniert, konnte nicht herausgefunden werden. Ebenso unerklärlich blieb die Tatsache, dass die Energiebarriere sich mitten im massiven Fels drin befindet, und erst hinter der Barriere sich das künstlich geschaffene, etwa 6 m hohe Steintor befindet, das den Eingang zur ebenso hohen Großen Galerie bildet.

Bucegi 4

Aus unerfindlichen Gründen macht diese Galerie nach 280 Metern eine scharfe Rechtsbiegung, und auch die Beschaffenheit der Wände stellte die Wissenschaftler vor unlösbare Rätsel. Die Große Galerie endet plötzlich mit einer Linksbiegung und mündet in eine etwa 4 m lange Halle ein, die sich in den gewaltigen Felsendom öffnet und einen grandiosen Blick frei gibt in das, was die Projektionshalle getauft wurde. In 7-8 Metern Entfernung vom Eingang in die Felsenkuppel versperrt ein gewaltiges Energieschild den Rest des Raumes. In einem gigantischen Bogen umschließt das Schild den größten Teil der Halle und leuchtet in einem prachtvoll strahlenden Blau, das immer wieder von hellen, weißen Lichtblitzen durchlaufen wird. Es gibt nur eine Möglichkeit, in den durch das Energieschild geschützten Bereich zu kommen. Es ist ein Tor, das – wenn man sich dem Schild vom Ende der Großen Galerie her nähert – zuerst durchsichtig wird und dann ganz verschwindet. Der Schutzschild erweckt den Eindruck einer perfekten holographischen Projektion, besteht aber aus purer Energie. Und genau so wie die Energiewand beim Eingang zur Großen Galerie widersteht auch dieser innere Schutzschild jedem Versuch, ihn (außerhalb des Tores) zu durchdringen oder nur schon zu beschädigen. Von innerhalb erscheint die Energiekuppel nicht mehr blau, sondern golden-weiß und strahlt ein sehr angenehmes Licht aus. Die hintere Hälfte dieser Energiekuppel wird durch die Felswand des äußeren Doms begrenzt.

Der Projektionsraum

Bucegi längsIn der zweiten Hälfte des August 2003 erhielt Radu die heiß ersehnte Gelegenheit, den Projektionsraum in Begleitung von Caesar betreten und in Augenschein nehmen zu können.

Radu sah als erstes, dass das Energieschutzschild auf der dem Eingang gegenüberliegenden Seite des Raumes in etwa 10 m Höhe an der Felswand endete, und dass sich darunter drei Tunneleingänge befanden. Er musste aber von Caesar sogleich erfahren, dass er zu diesen Tunneln keinen Zugang habe. Dies auf Grund eines strengen Abkommens zwischen den Amerikanern und den Rumänen. Er erhielt aber wenigstens einige allgemeine Informationen dazu. Als er sich im riesigen Raum umsah hatte er den Eindruck, dass er sich in einer völlig fremden Welt befinde. Fast nichts was er sah, entsprach den Werten und Dimensionen, an die er gewohnt war.

 

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Bucegi grund1

Zur Linken und zur Rechten neben dem Eingang sah er der Wand entlang je eine Reihe mit fünf überdimensionalen, T-förmigen Tischen aus Stein, keiner von ihnen weniger als 2 Meter hoch. Wegen der enormen Größe der Tische hatten die Erforscher der Halle spezielle Stative aufgestellt, von denen aus man auf die Tischflächen schauen konnte.

Auf den Tischplatten waren präzis eingravierte Reliefs erkennbar mit verschiedenen Buchstaben in einer unbekannten Schrift sowie Zeichen, die den antiken Keilschriften ähnelten. Die Platten enthielten auch allgemeinere Symbole wie Dreiecke und Kreise.

Obwohl die Zeichen nicht bemalt waren, strahlten sie ein fluoreszierendes Licht in verschiedenen Farben aus, bei jedem Tisch in einer anderen. Auf einigen der Tische befanden sich verschiedene Objekte, die technische Hilfsmittel zu sein schienen.

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Bucegi grund2

Von vielen dieser Geräte gingen durchscheinend weiße Drähte zum Boden hinunter und verschwanden in einem silberfarben glänzenden Kasten, der auf dem Boden aufgestellt war. Eine nähere Untersuchung ergab, dass diese Kabel extrem flexibel und sehr leicht waren.

Lichtimpulse zirkulierten entlang dieser Drähte.

Jedes Mal, wenn sich jemand einem der Tische näherte wurde automatisch eine holographische Projektion aktiviert, die jeweils einen bestimmten wissenschaftlichen Bereich betraf. Die dreidimensionalen Bilder ergaben eine perfekte Illusion und waren etwa zweieinhalb Meter hoch.

Die Projektionen liefen automatisch ab, waren aber gleichzeitig interaktiv und veränderten sich je nach den Zeichen, die man auf den Tischoberflächen berührte.

Holographische DNA-Kombinationen zwischen extraterrestrischen Rassen und eine wissenschaftliche Bibliothek des Universums

Um die Tischoberflächen genauer untersuchen zu können, mussten die Wissenschaftler wegen der großen Höhe der Tische spezielle Gestelle aufbauen. Es zeigte sich, dass die Tischoberflächen von einer Art dunkelglasigem Material überzogen waren. Das Material war in verschieden große Quadrate unterteilt, umfasst von geraden Linien, die eine Art Netz bildeten.

Einer der Tische enthielt Informationen aus dem Bereich der Biologie, und er projizierte Bilder von Pflanzen und Tieren, von denen einige den Wissenschaftler völlig unbekannt waren. Beim Berühren eines bestimmten Quadrates wurde ein Hologramm aktiviert, das die Struktur des menschlichen Körpers wiedergab. Als Radu das Quadrat berührte bemerkte er zufällig, dass es sich um ein holographisches Bild seines eigenen Körpers handelte. Das Hologramm drehte sich ständig und dabei wurden verschiedene Aspekte des Körpers hervorgehoben. Bewegte Radu einen seiner Finger in das Quadrat hinein, dann wurde das Innere des Körpers mit den verschiedenen Organen gezeigt, abhängig von der Position seines Fingers. Durch geeignete Bewegungen konnte man eine Vergrößerung des gezeigten Teils erhalten, bis hinein in die molekulare und atomare Struktur:

„Ich dachte, ich träume – aber ich sah wirklich eine molekulare Struktur, welche ein Teil meiner Leber war, gezeigt in einer riesigen Dimension. In nur wenigen Augenblicken konnte ich mehr erfahren, als sich die heutigen Wissenschaftler in ihren wildesten Träumen ausmalen können. Die Bilder zeigten auch eine Art von Energiewolke, die ständig ihre Farbe veränderte, wahrscheinlich wegen der Veränderungen, die gleichzeitig in meinem Körper stattfanden … .“

Bucegi 12Die Berührung von anderen Quadraten aktivierte holographische Projektionen von außerirdischen Wesen von anderen Planetensystemen. Wenn man gleichzeitig zwei verschiedene Vierecke berührte, wurde eine komplexe wissenschaftliche Analyse der DNA der beiden Rassen projiziert und Möglichkeiten der Kompatibilität zwischen den beiden gezeigt. Seitlich wurden in verschiedenen vertikalen Linien schriftliche Erklärungen zu den Bildern in der gleichen ET-Schrift gegeben. Am Schluss der Simulation wurde jeweils eine mögliche Kreuzung der beiden Rassen gezeigt.

Weitere Projektionsprogramme enthielten detaillierte Informationen über Physik, Kosmologie, Astronomie, Technologie, Architektur, Biologie und sogar über Religion.

.Wirkliche Riesen

 Auf die Frage nach den Erbauern der Anlage antwortete Caesar, dass sie bislang keine Ahnung hatten wer sie waren. Das einzige, worauf sie schließen konnten war, dass es sich um sehr große Wesen handeln musste, denn anders konnte man sich die riesigen Dimensionen der Anlage und der darin gefundenen Objekte nicht erklären. Caesar gab zu bedenken, dass sie erst seit wenigen Tagen die Möglichkeit hatten, diesen Raum zu studieren.

(Interessanterweise wurden in Rumänien an verschiedenen Orten bei Ausgrabungen die Skelette von Riesen gefunden, von denen man auch diverse Aufnahmen in Netz finden kann, so wie etwa die hier abgebildeten. Im Rumänischen Fernsehen gab es auch schon mehrere Sendungen zu diesem Thema.)

Bucegi 13

Bucegi 14

Weiter gegen das Zentrum des Raumes hin befand sich eine etwa zweieinhalb Meter hohe Plattform mit fünf Stufen, die den Zugang erleichterten. Oben gab es eine Art zylindrischer Kabine aus transparentem Material von etwa dreieinhalb Metern Höhe und eineinhalb Metern Durchmesser. Es befanden sich mehrere komplizierte Installationen darin, und man konnte Metalldrähte und Sensoren erkennen.

„Wir kamen zum Schluss,“ erläuterte Caesar „dass es sich um eine Installation zur Emission von mentalen Energien handelt. Vielleicht ein Gedankenverstärker oder eine ‚Wahre-Gedanken-Maschine’. Sie ist offensichtlich erstellt entsprechend den Dimensionen ihrer Erbauer. Die Metallsensoren oben würden perfekt zu einem Kopf eines etwa dreieinhalb Meter großen Mannes passen, der in der Kabine drin sitzt. Unglücklicherweise konnten wir die Funktionsweise noch nicht verstehen, werden aber noch Untersuchungen vornehmen. Spezielle Geräte mit neuesten Technologien sind aus Amerika angefordert und werden bald erwartet. Mit ihnen werden wir systematische Untersuchungen anstellen können. Es ist wahrscheinlich, dass eine Person, die an die Sensoren im Innern des Zylinders angeschlossen ist, große mentale Energien zu kontrollieren und zu lenken vermag. Ich weiß aber noch nicht sicher welches das Ziel dieser Energien sein könnten.“

Rumäniens Kontrollpult

Etwa 15 Meter weiter auf der Zentrallinie des Raumes befindet sich eine Art Kontrollpult, nicht sehr groß, aber doch auch recht hoch, so dass man, wie bei den Tischen, eine der mitgebrachten Hilfstreppen brauchte, um an die Bedienfläche heranzukommen. Diese war wiederum mit einer Reihe von geometrischen Symbolen in verschiedenen Farben versehen, welche offenbar die Funktion von Bedienknöpfen hatten. Daneben enthielt sie auch zwei lange Schieberegler und in der Mitte einen erhöhten, großen roten ’Knopf’, markiert durch einen Kreis, der von einer Serie von kompliziert aussehenden Symbolen umgeben war.

Durch Überstreichen des Gebiets des roten ’Knopfs’ mit der Handfläche in der Luft (Caesar insistierte darauf den ’Knopf’ weder zu drücken noch zu berühren) erschien sofort eine riesige holographische Projektion, welche die Erde aus etwa 25 km Höhe darstellte. Man konnte die Gebirgskette der Karpaten erkennen und daneben eine riesige Wassermenge, die über die umliegenden tieferen Gegenden flutete und sich zurückzog, bis schließlich der Boden darunter hervortrat. Danach wurden Bilder projiziert, die gewaltige Wasserströme zeigten, gleich überdimensionalen Flüssen, die überall aus dem Innern des Territoriums erschienen, welches Rumänien umgibt, einschließlich großen Teilen von Ungarn und der Ukraine. Später zeigte die Projektion eine Zeitperiode, in der praktisch ganz Rumänien von großen Wasserflächen bedeckt war und nur die höheren Bergspitzen aus dem Wasser heraus schauten, den Eindruck von schwimmenden Inseln erweckend. Dann wurden Bilder von den Schiebereglern gezeigt, wie sie nach unten geschoben wurden und anschließend die Wasser sich zurück zogen und seltsamerweise nur an einem bestimmten Punkt innerhalb Rumäniens ins Erdinnere abflossen. Östlich des Karpatenbogens erschien ein sehr dunkles Gebiet, das nicht erklärt werden konnte, das Donaudelta existierte nicht mehr, und anstelle des Schwarzen Meeres dehnte sich eine riesige Plattform in Richtung Mittlerer Osten aus. Doch ganz plötzlich hörte die holographische Projektion auf.

Die Vorstellung konnte als eine ’Bedienungsanleitung’ oder auch als Warnung aufgefasst werden, denn offenbar wurde auch gezeigt, was passiert, wenn man den ’roten Knopf’ drückt, welches Desaster ausgelöst werden kann, wenn man das tektonische Gleichgewicht von Rumänien stört.

Eine mysteriöse Amphora

Seitlich im Raum hinter den T-förmigen Tischen waren metallische Gegenstände zu erkennen die wie Antennen ausschauten, denn sie hatten verschiedene metallische Zweige mit komplizierten Formen. Niemand konnte erahnen, wofür diese riesigen Vorrichtungen dienten.

Weiter vorn in der Halle, etwa zehn Meter entfernt vom Kontrollpult, gab es ein ungefähr 3×3 Meter messendes Quadrat mit einer geschmeidigen Oberfläche in goldenem Gelb.

In der Mitte befand sich eine Kuppel von 15 cm Höhe mit einem Schlitz zuoberst. Ein Gefäß, das einer antiken Amphora glich und gut 50 cm hoch war, stand vor der Kuppel.

„Der Inhalt der Amphora stellt einer der wichtigsten Punkte der Entdeckung dar“, erklärte Caesar. „Persönlich glaube ich, dass es das ist, was der verehrte Signore Massini so sehr für sich und die Freimaurer-Elite erstrebte.“

Die Amphora hatte keine Muster und keine Beschriftungen, war aus einem speziellen, rötlichen Metall angefertigt und besaß keine Henkel. Ein eleganter Deckel verhinderte, dass man den Inhalt sehen konnte. Doch Caesar hob ihn weg und man konnte darin, wenn man sich nach vorn beugte, einen weiß glühenden Staub erkennen.

„Wir ließen eine Probe davon von amerikanischen Forschern analysieren“, erläuterte Caesar. „Die Wissenschaftler stellten verblüfft fest, dass es sich um eine unbekannte kristalline Struktur von einatomigem Gold handelt. Dies ist ein Derivat von Gold, das strahlend weiß ist, und dessen Atome in einem zweidimensionalen Gitter angeordnet sind, im Gegensatz zu gewöhnlichem Gold, das gelb ist und dessen Atome sich in einem dreidimensionalen Gitter befinden. Ein solcher einatomiger Goldstaub ist sehr schwer herzustellen, vor allem wenn eine sehr hohe Reinheit gefordert ist. Bucegi goldMan findet Beschreibungen dazu in einigen alten Texten und einigen wenigen, unverfälschten Alchemie-Literaturhinweisen des mittleren Ostens. Bis heute ist es der Wissenschaft noch nicht gelungen, den außergewöhnlich hohen Grad von Reinheit des monoatomischen Goldstaubes zu erreichen. Man spricht von einem unglaublich großen therapeutischen Nutzen der Substanz, speziell was die regenerativen Möglichkeiten betrifft. Es gibt nur ganz wenige Informations-Quellen über die Technologien zur Gewinnung des monoatomischen Goldes. Ein amerikanischer Wissenschaftler erzählte mir, dass die NASA an diesem Thema sehr interessiert ist und riesige Summen in die entsprechende Forschung investiert.“

Offensichtlich wusste Massini von dieser Amphora bevor er hierher kam, woher auch immer. Caesar wunderte sich über das große Interesse von Massini an der Sache und erkundigte sich deshalb genauer.

„Mir wurde gesagt, dass diese Substanz, in seiner reinsten Form, bestimmte Energieflüsse sehr stark stimuliert und eine Erneuerung auf der zellularen Ebene bewirkt, speziell in den neuronalen Zellen. Mit anderen Worten, sie ermöglicht einen eigentlichen Verjüngungsprozess. Theoretisch könnte man im gleichen physischen Körper über Jahrtausende hinweg leben, wenn man in bestimmten, regelmäßigen Abständen eine genau bestimmte Dosis dieses Staubes konsumiert.“

Damit kann man dann natürlich auch die Berichte über die unglaubliche Langlebigkeit von bestimmten außerordentlichen Persönlichkeiten in der menschlichen Geschichte erklären.

Die wahre Geschichte unseres Planeten

Eine weitere Überraschung wartete auf Radu.

Der Schlitz in der Kuppel hinter der Amphora diente zur Projektion von Hologrammen, welche verschiedene, wichtige und bisher verborgene Aspekte der sehr alten Vergangenheit der Menschheit darstellten, beginnend mit den allerersten Anfängen. Es wurde schnell klar, dass Darwins Evolutionstheorie sehr fehlerhaft ist, denn die Entwicklung auf der Erde erfolgte in extrem intelligenten Schritten und durch eine sehr tiefe, intuitive Synthese. Radu erfuhr eine kompakte Version von dem, was vor hunderttausenden von Jahren geschah, doch wies ihn Caesar darauf hin, dass es aufgrund des Abkommens mit den USA nicht erlaubt sei darüber zu schreiben.

Radus schockierende Einschätzung war, das 90% der Geschichte, wie sie heute in den Büchern gelehrt wird, gefälscht oder fingiert ist, dass aber die meisten Mythen und Legenden, welche die Leute als Produkte der sprudelnden Phantasie abtun, in vielerlei Hinsicht der Wahrheit entsprechen. Diese seltsame Umkehrung der Wahrheit verursachte viele Probleme und Konflikte zwischen den Völkern.

atlantis-lemuriaAuch sind die meisten Theorien der Archäologen falsch. Es stimmt nicht, dass die Dinosaurier vor 65 Millionen Jahren ausgestorben sind, und die alten Kontinente von Lemuria und Atlantis existierten tatsächlich.

Von Zeit zu Zeit, bei wichtigen Momenten in der Geschichte, wurden die Bilder der holographischen Projektion angehalten, und es erschien im Hintergrund eine Sternenkarte, auf der die Positionen von bestimmten Sternen und Konstellationen markiert wurden. Wenn man die gezeigten Positionen mit den heutigen vergleicht, kann man sehr leicht feststellen, wann genau die spezifischen Ereignisse geschehen sind. Obwohl sich eine Schwierigkeit dadurch ergab, dass der durch die Projektionen abgedeckte Zeitraum riesengroß war, nämlich mehrere hunderttausend Jahre, und damit ein Vielfaches des Präzessionszyklus der Erdachse von rund 26’000 Jahren, konnten durch Abzählen der gezeigten Anzahl Zyklen die betrachteten Geschehnisse genau datiert werden. So konnte man zum Beispiel auf den Zeitpunkt der Konstruktion der Bucegi-Anlage schließen: offenbar wurde diese vor 50 – 55’000 Jahren erbaut.

Schockierende Enthüllungen

Die durch die Projektionen gelehrten Lektionen waren zwar gut zu verstehen, aber auch sehr verstörend, denn sie vermittelten ein ganz anderes Bild der Geschichte als die uns bekannte. Sie zeigten die Wahrheit über die ägyptische Zivilisation, und die Art und Weise, wie die großen ägyptischen Bauten erstellt wurden. Diese ist ganz anders, als was uns die Ägyptologen erzählen. Es wurde klar, was während der Großen Flut wirklich passiert ist, und es wurde das Aufkeimen der menschlichen Zivilisationen danach dargestellt. Man sah auch wie später Europa, Afrika und Asien bevölkert wurde. Alle diese Tatsachen seien viel zu schockierend, als dass sie schon heute dem zeitgenössischen Menschen mit seinen Glaubenssätzen, vermeintlichen Kenntnissen und der vorherrschenden Mentalität gezeigt werden könne.

Die Projektionen zeigten die Entwicklungen und das Geschehen bis zum 5. Jahrhundert (n.Chr.). Entweder konnten die Erbauer der Anlage schon vor 50’000 Jahren erkennen, was auf Erden geschehen würde, indem sie zeitüberbrückende Fähigkeiten hatten, oder was wahrscheinlicher ist, sie konnten die Inhalte der Projektionen bis zum 5. Jahrhundert mit Updates versehen. Warum es keine Darstellungen mehr gab für die Zeit nach dem 5. Jahrhundert konnte niemand sagen.

In einer dramatischen Abfolge von Bildern wurde auch das Leben und die Kreuzigung von Jesus gezeigt, die heute noch von vielen bestritten wird. Es geschahen damals eine Menge von erstaunlichen Dingen, weit verwunderlicher als das, was in den Evangelien berichtet wird. Die Projektionen enthüllten auch, dass viele der bei der Kreuzigung Anwesenden von anderen historischen Zeitperioden kamen, um dem Geschehen beizuwohnen.

Die Hologramme präsentierten auch abschnittsweise die Leben und spirituellen Missionen von einigen außergewöhnlichen Wesen, die über wahrhaft göttliche Begabungen verfügten. Diese Personen lebten in einer sehr alten Zeit, es waren Reformer von vor etwa 18 – 20’000 Jahren, von denen wir gar nichts wissen. Damals war das soziale System und die Verteilung der Bevölkerung auf dem Planeten total verschieden von heute. Archäologen, Anthropologen und Historiker müssen demnach ihre Ideen und Konzepte über die damalige Zeit ganz ernsthaft überdenken.

In einer sehr kurzen Zeit und sehr kompakten Form wurde Radu Zeuge von soviel Bedeutendem, dass er, wie er schreibt, hunderte von Seiten brauchen würde, um alles zu beschreiben.

Drei geheimnisvolle Tunnels

Bald nachdem die letzte Projektion zu Ende war, und Radu sich von der überwältigenden Erfahrung etwas erholt hatte, wurde er von Caesar darauf hingewiesen, dass die Zeit für den Besuch nun vorüber sei und sie zurückkehren müssten.

Aber da waren immer noch die riesigen, fast unheimlich wirkenden Eingänge zu den drei rätselhaften Tunnels in der Felswand vor ihnen, in etwa 20 Metern Entfernung. Vor jedem Eingang war ein Kontrollpult zu sehen, ähnlich jenem in der Mitte der Halle, nur etwas kleiner. Caesar konnte nur wenig darüber erzählen. Aus holographischen Projektionen, die von den einzelnen Kontrollpulten abgerufen werden konnten, wussten sie, dass die drei gewaltigen Tunnels zu drei verschiedenen Gegenden der Erde führten und tausende Kilometer lang waren.

Der linke Tunnel ist verbunden mit einem geheimen Ort unter dem Wüstensand in Ägypten, zu einer speziellen Anlage zwischen der Sphinx und der großen Pyramide, die noch nicht entdeckt wurde.

Bucegi 15

Jener auf der rechten Seite führt zu einer ähnlichen Örtlichkeit im Innern eines Berges auf dem Tibet-Plateau.

Bucegi 16Jene Anlage ist etwas kleiner und nicht so kompliziert. Eine Neben-Abzweigung dieses Tunnels führt zu einem Gebiet unter Buzau in der Nähe des Karpatenbogens und dann zu einer unterirdischen Anordnung im Irak in der Nähe von Bagdad. Eine weitere Abzweigung stellt eine Verbindung her zum Gobi-Plateau in der Mongolei.

Der dritte, mittlere Tunnel verbirgt gemäß Caesar ein Weltgeheimnis, von dem die USA entschieden verlangten, dass es geheim bleibt. Er konnte aber so viel sagen, dass der Tunnel ins Erdinnere führt, sogar unter die Erdkruste. (Vgl. dazu unsere Beiträge über die Innere Erde und Agartha.)

Als direkte Konsequenz der bilateralen Verhandlungen zwischen den Rumänen und den Amerikanern wurde beschlossen, eine Expedition zu organisieren, um die Tunnel zu erforschen. Die Gruppe bestand aus hervorragend qualifizierten Leuten, sechs Amerikanern und zehn Rumänen. Die Leitung wurde Caesar übertragen, und dazu wurde er in den Rang eines Obersten erhoben („aus psychologischen Gründen“). Die Abreise war für Ende September 2003 geplant. Mehr erfuhr Radu (vorderhand) nicht, auch nicht wie die Gruppe plante, die tausenden von Kilometern in den Tunneln zurückzulegen.

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In weiteren Publikationen von Radu Cinamar finden sich dann zusätzliche Informationen zu diesen Tunneln. Es war möglich mit weiteren Informationen an die Öffentlichkeit zu gelangen, weil es innerhalb der politischen Führung Rumäniens wichtige Persönlichkeiten gab, die sich den amerikanischen Wünschen, hinter denen offenbar die Freimaurer standen, erfolgreich widersetzten. Diese wollten die Bucegi-Anlage ganz übernehmen und unter ihre Kontrolle bringen. Offenbar wussten diese rumänischen Persönlichkeiten um die niederträchtigen Praktiken der Freimaurer-Elite und versuchten auf ihre Weise diesen Einhalt zu gebieten.

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Warnungen und Drohungen

Im Jahre 2009 gab es im rumänischen Privatfernsehsender “Antena 1“ eine Sendung zu diesem Thema. Nach der Sendung erhielt der Reporter einen anonymen Drohanruf:

Reporter: Hallo, guten Tag!

Anonymer Anrufer: Wir warnen Sie: Seien sie vorsichtig! Hören Sie auf, über die Bucegi-Berge zu sprechen!

Reporter: Wer sind sie?

Anrufer: Die Informationen müssen auf der Ebene von bestimmten Strukturen verbleiben und dürfen nicht publik gemacht werden. Sie haben ein gefährliches Spiel begonnen. Sie sind jung, Sie haben eine Familie … Es gibt genügend Dinge in diesem Land über die Sie sprechen können.

Reporter: Wer sind Sie?

Anrufer: Wünschen Sie sich nicht uns kennenzulernen oder von uns befragt zu werden! Das ist alles was ich zu sagen habe.

Die Sendung kann noch auf Youtube angesehen werden, leider nur in Rumänisch und nicht übersetzt (vielleicht findet sich eine rumänisch sprechende Leserin oder einen Leser, die uns eine Übersetzung anfertigen kann). Große Teile der Sendung sind den in Rumänien gefundenen Riesenskelletten gewidmet:   https://www.youtube.com/watch?v=PF0yep0llF4

Auch der anoyme Anruf ist dokumentiert.

Epilog

Ende September 2003 erhielt Radu über einen Spezialkurier die Mitteilung, dass er noch einmal über eine speziell geschützte Telefonanlage mit Caesar sprechen könne. Dies führte zum letzten verbalen Kontakt, den Radu mit Caesar vorerst hatte. Dabei erfuhr er noch einige wenige weitere Details, speziell über bestimmte Teile der amerikanisch-rumänischen Abkommen. Und vor allem teilte ihm Caesar mit, dass er sehr bald auf die angekündigte, große Expedition gehen werde, von der er nicht wisse, wie lange sie dauern würde. Abschließend meinte er, dass Radu nun genügend Informationen habe, um in einem Buch über die wichtigsten Aspekte der Entdeckungen zu berichten, denn er war der Meinung, dass die Öffentlichkeit ein Recht dazu habe, davon zu erfahren. Bucegi 18Dieses Buch erschien dann Ende 2004 unter dem Titel “Viitor cu cap de mort“ (die amerikanische Übersetzung und Version “Transylvanian Sunrise“ erschien 2009). Sogleich nach der Veröffentlichung wurde der Verleger mit Telefonanrufen und Emails bombardiert, die mehr über Radu wissen wollten. Einige stammten von zurückgetretenen, ehemals hochrangigen Mitgliedern des Geheimdienstes, die verschiedene der beschriebenen Ereignisse bestätigten. Die wahre Identität von Radu ist nie preisgegeben worden, obwohl es viele Spekulationen dazu gab.

Im Oktober 2004 konnte dann Radu Caesar noch einmal treffen und erhielt viele hochspektakuläre Informationen über die Große Expedition, die gut neun Monate gedauert hatte. Caesar berichtete ihm auch über die gewaltigen Turbulenzen, die seine Berichte von der Expedition bis in die höchsten Etagen der Machthaber ausgelöst hatten.

„Caesar informierte mich auch, dass bereits einige Gruppen gebildet wurden, um eine Datenbank mit Informationen und praktischen Hinweisen zu erstellen, die dem Rest der Menschheit es erleichtern sollten, die unglaublichen Entdeckungen und Enthüllungen der Großen Expedition aufnehmen und einordnen zu können. Gleichzeitig informierte mich Caesar auch, dass es Gruppen gäbe, die interessiert daran seien, die Entscheidungsgewalt über alle Aspekte der Entdeckungen von den Bucegi-Bergen zu bekommen. Caesar hat Massini nie mehr getroffen, hatte aber herausgefunden, dass Massini und zwei weitere Köpfe der Welt-Freimaurer-Elite mehrere signifikante Gespräche mit bestimmten politischen Figuren in Rumänien und den USA geführt hatten. Er erwähnte, dass General Obadea und er selbst als Folge davon starkem Druck ausgesetzt worden seien. So gesehen sei, trotz der positiven Effekte ausgelöst durch die Entdeckungen und die Expedition, die „Schlacht zwischen Gut und Böse“ noch intensiviert worden. Die ganze Geschichte sei nochmals viel komplexer und enthalte ultrageheime Elemente. Zwar kenne ich einige dieser Elemente auf Grund meiner Gespräche mit Caesar, darf aber noch nicht über sie berichten. Jedoch bin ich überzeugt, dass es eine Zeit der “großen Enthüllungen“ geben wird, und wie gewisse Anzeichen erahnen lassen, ist diese Zeit nicht mehr sehr weit weg.“

MisterulRadu Cinamar hat in den Jahren 2005 – 2009 noch drei weiter Bücher geschrieben :

  • 12 zile – O inițiere secretă / Transylvanian Moonrise – A Secret Initiation in the Mysterious Land of the Gods;
  • Misterul din Egipt – Primul tunel / Mystery of Egypt – The First Tunnel; Pergamentul secret –
  • Cinci tehnici inițiatice tibetane / The Secret Parchment: Five Tibetan Initiation Techniques

Diese Bücher gelten als Fortsetzung von “Transylvanian Sunrise“ . Vielleicht ergibt sich Gelegenheit in einem späteren Zeitpunkt über diese Bücher zu berichten.

Bucegi 17

 

Nachwort

Kommentar zur Frage, wieso für die im Bericht gemachten Behauptungen keine beweiskräftigen Beweisstücke vorgelegt werden.

Nicht nur im Falle der Geschichte über das Bucegi-Geheimnis – aber vielleicht besonders in diesem Fall –, sondern ganz allgemein im Zusammenhang mit den Offenlegungen durch Whistleblower stellen sich viele von uns, die mit Licht- und Aufklärungs-Arbeit beschäftigt sind, immer wieder mit Recht die Frage, wieso denn nicht endlich echte Beweisstücke vorgelegt werden, die es erlauben, den Aussagen der Whistleblower Glauben schenken zu können. Man könnte in der heutigen Zeit doch zum Beispiel einfach klare und eindeutige fotographische Dokumente vorlegen.

Im folgenden möchte ich ein paar persönliche Gedanken zu dieser Frage darlegen, auf der Basis von dem was ich weiß oder wie ich die Situation einschätze – obwohl im Grunde klar ist, dass wir wirklich befriedigende Antworten in dieser Sache nicht bekommen können, solange die Dunkel- und Egokräfte noch an den Hebeln der Macht sitzen. Ein klarer Durchblick ist im jetzigen Zeitpunkt halt einfach nicht möglich.

Einen dieses Thema betreffenden Artikel von Corey Goode haben wir übrigens kürzlich veröffentlicht, hier.

  • Es gibt bereite seitenlange Listen von teils bekannten, teils weniger bekannten Whistleblowern, die offensichtlich ermordet wurden oder unter sehr mysteriösen Umständen ums Leben kamen oder, wenn sie Glück hatten, Anschläge überlebt haben. Jeder Whistleblower ist nicht nur persönlich in Bezug auf Leib und Leben bedroht, sondern er muss auch um das Wohl von Angehörigen und Freunden besorgt sein. Zum Beispiel waren im Falle von Corey Goode auch die Familienmitglieder von Vergeltungs- oder Einschüchterungsaktionen betroffen.
    Jeder Whistleblower wird sich also überlegen, wie viel an kritischen Veröffentlichungen er riskieren will.
  • Hat ein Whistleblower noch eine gewisse Position im System drin (wie das bei Caesar und Radu der Fall ist oder war), wird er nicht nur überlegen, ob seine Position gefährdet ist, sondern vor allem auch, was passieren könnte, wenn eine andere Person, die bereit ist konsequent mit der Kabale zusammenzuarbeiten, die eigene Position übernehmen würde.
  • Auf politischer Ebene können alle Regierungen dieser Welt von der militärischen, politischen und wirtschaftlichen Macht des Imperiums (Kabale, konzentriert in den USA) noch immer massiv unter Druck gesetzt und auch erpresst werden. Oft geht es dann bei den betroffenen Ländern um eine Güterabwägung im Sinne von „was ist uns mehr wert …, was schadet dem Land mehr … ?“.
    Im Falle des Bucegi-Geheimnisses haben offensichtlich die rumänischen Behörden sehr großen Widerstand geleistet, wie wir mehreren Aussagen von Caesar entnehmen können (die man im Buch „Transylavian Sunrise“ nachlesen kann). Zum Beispiel berichtete Caesar wörtlich:
    „Die Diskussion zwischen den amerikanischen und rumänischen Offiziellen fand ohne Übersetzer statt. Diese war so heftig, dass es eine Reihe von Situationen gab wo sich die Diplomaten gegenseitig anschrien so laut sie nur konnten und verschiedene Drohungen ausstießen und Vergeltungsmaßnahmen ankündigten. Das gute daran war, dass die anderen Staaten dieser Welt noch nichts von der Sache wussten. Die Amerikaner wussten genau, dass es andere machtvolle Länder gab, die Rumänien und die Veröffentlichungspläne unterstützt hätten.“
    Offensichtlich wurde unter anderem zumindest ein stilles Einverständnis erreicht, dass bei nicht zu sensiblen Teilveröffentlichungen keine Strafmaßnahmen ergriffen würden.
  • Noch immer besteht die akute Gefahr, dass bei einer zu deutlichen Offenlegung von Geheimnissen, die die Machthaber für sich behalten wollen, oder bei konkreten Maßnahmen gegen gewisse Mitglieder der Kabale, dass dann die für die gesamte Menschheit tödlichen, exotischen Waffen (z.B. die Strangelet-Bomben) eingesetzt werden. Dies wäre bekanntlich zum Beispiel dann der Fall, wenn sich wohlwollende Außerirdische vor den Augen einer breiteren Öffentlichkeit zeigen würden. Auch Bilder von Begegnungen mit ETs werden noch immer zensiert.
  • Zu guter Letzt: einen wirklichen Skeptiker wird nichts überzeugen. Er wird immer ein Haar in der Suppe finden und den anderen allenfalls des Betrugs bezichtigen.
    T.

PS  Einen soeben veröffentlichten Artikel zu diesem Thema findet man hier (in englisch):
Former CIA Officer Shares Details of the US Government’s War Against Whistleblowers
      (Ein ehemaliger CIA Offizier teilt Details mit über den Krieg der US-Regierung gegen Whistleblower.)

Quelle:http://transinformation.net/das-grosse-geheimnis-der-bucegi-berge-ii/

Gruß an die wahre Geschichte

TA KI

Odins Runenlied


In der Edda ist der Verlauf der höchsten Einweihung im Hávamál zu finden. Demzufolge hing Odin, vom Speer verwundet, neun Tage und Nächte am Weltenbaum und erlitt die schlimmsten Qualen. Nach dieser Zeit des Leidens erhielt er als Belohnung die Einweihung in die Runenmagie. Er empfing achtzehn mächtige Zauberlieder, von denen jedes einer Rune entsprechen könnte. Die Namen oder Formen der Runen werden in dem Lied nicht erwähnt, aber wenn man die Bedeutung der Runen kennt, erkennt man sie im Runenlied (altnordisch: Rúnatal) wieder.

Auf der linken Seite wird hier das altnordische Original wiedergegeben, auf der rechten Seite die deutsche Übersetzung.

erdenbaum
Veit eg, að eg hékk
vindga meiði á
nætur allar níu,
geiri undaður
og gefinn Óðni,
sjálfur sjálfum mér,
á Þeim meiði,
er manngi veit,
hvers hann af rótum renn.

Við hleifi mig seldu
né við hornigi,
nýsta eg niður,
nam eg upp rúnar,
æpandi nam,
féll eg aftur Þaðan.

Fimbulljóð níu
nam eg af inum frægja syni
BölÞórs Bestlu föður,
og eg drykk of gat
ins dýra mjaðar,
ausinn Óðreri.

Þá nam eg frævast
og fróður vera
og vaxa og vel hafast.
Orð mér af orði
orðs leitaði,
verk mér af verki
verks leitaði.

Rúnar munt Þú finna
og ráðna stafi,
mjög stóra stafi,
mjög stinna stafi,
er fáði fimbulÞulur
og gerðu ginnregin
og reist Hroftur rögna,

Óðinn með ásum,
en fyr álfum Dáinn,
Dvalinn dvergum fyrir,
Ásviður jötnum fyrir,
eg reist sjálfur sumar.

Veistu hve rísta skal?
Veistu hve ráða skal?
Veistu hve fáa skal?
Veistu hve freista skal?
Veistu hve biðja skal?
Veistu hve blóta skal?
Veistu hve senda skal?
Veistu hve sóa skal?

Betra er óbeðið
en sé ofblótið,
ey sér til gildis gjöf.
Betra er ósent
en sé ofsóið.
Svo Þundur um reist
fyr Þjóða rök,
Þar hann upp um reis
er hann aftur of kom.

Ljóð eg Þau kann
er kannat Þjóðans kona
og mannskis mögur.
Hjálp heitir eitt
en Það Þér hjálpa mun
við sökum og sorgum
og sútum gervöllum.

Það kann eg annað
er Þurfu ýta synir
Þeir er vilja læknar lifa.

Það kann eg Þriðja
ef mér verður Þörf mikil
hafts við mína heiftmögu.
Eggjar eg deyfi
minna andskota,
bítat Þeim vopn né velir.

Það kann eg ið fjórða
ef mér fyrðar bera
bönd að bóglimum.
Svo eg gel
að eg ganga má,
sprettur mér af fótum fjötur
en af höndum haft.

Það kann eg ið fimmta
ef eg sé af fári skotinn
flein í fólki vaða,
flýgura hann svo stinnt
að eg stöðvigak
ef eg hann sjónum of sék.

Það kann eg ið sjötta
ef mig særir Þegn
á rótum rásviðar,
og Þann hal
er mig heifta kveður,
Þann eta mein heldur en mig.

Það kann eg ið sjöunda
ef eg sé hávan loga
sal um sessmögum.
Brennurat svo breitt
að eg honum bjargigak,
Þann kann eg galdur að gala.

Það kann eg ið átta
er öllum er
nytsamligt að nema.
Hvar sem hatur vex
með hildings sonum,
Það má eg bæta brátt.

Það kann eg ið níunda
ef mig nauður um stendur
að bjarga fari mínu á floti.
Vind eg kyrri
vogi á
og svæfik allan sæ.

Það kann eg ið tíunda
ef eg sé túnriður
leika lofti á.
Eg svo vinnk
að Þeir villir fara
sinna heimhama,
sinna heimhuga.

Það kann eg ið ellefta
ef eg skal til orustu
leiða langvini.
Undir randir eg gel
en Þeir með ríki fara,
heilir hildar til,
heilir hildi frá,
koma Þeir heilir hvaðan.

Það kann eg ið tólfta
ef eg sé á tré uppi
váfa virgilná.
Svo eg ríst
og í rúnum fák
að sá gengur gumi
og mælir við mig.

Það kann eg ið Þrettánda
ef eg skal Þegn ungan
verpa vatni á.
Munat hann falla
Þótt hann í fólk komi,
hnígura sá halur fyr hjörum.

Það kann eg ið fjórtánda
ef eg skal fyrða liði
telja tíva fyrir.
Ása og álfa
eg kann allra skil,
fár kann ósnotur svo.

Það kann eg ið fimmtánda
er gól Þjóðrörir
dvergur fyr Dellings durum.
Afl gól hann ásum
en álfum frama,
hyggju Hroftatý.

Það kann eg ið sextánda
ef eg vil ins svinna mans
hafa geð allt og gaman.
Hugi eg hverfi
hvítarmri konu
og sný eg hennar öllum sefa.

Það kann eg ið sautjánda
að mig mun seint firrast
ið manunga man.
Ljóða Þessa
mun Þú Loddfáfnir
lengi vanur vera.
Þó sé Þér góð ef Þú getur,
nýt ef Þú nemur,
Þörf ef Þú Þiggur.

Það kann eg ið átjánda
er eg æva kennig
mey né manns konu,
allt er betra
er einn um kann,
Það fylgir ljóða lokum,
nema Þeirri einni
er mig armi ver
eða mín systir sé.

Nú eru Hávamál kveðin
Háva höllu í,
allÞörf ýta sonum,
óÞörf jötna sonum.
Heill sá er kvað,
heill sá er kann,
njóti sá er nam,
heilir Þeir er hlýddu.

Ich weiß, daß ich hing
am windigen Baum
neun lange Nächte,
vom Speer verwundet,
dem Odin geweiht,
mir selber ich selbst,
am Ast des Baumes,
von dem niemand weiß,
aus welcher Wurzel er wuchs.

Sie boten mir
nicht Brot noch Met,
da neigt‘ ich mich nieder,
auf Runen sinnend,
lernte sie seufzend,
endlich fiel ich zur Erde.

Hauptlieder neun
lernt‘ ich von dem weisen Sohn
Bölthorns, des Vaters Bestlas,
und ich trank einen Trunk
des teuern Mets
aus Odhrörir geschöpft.

Zu gedeihen begann ich
und begann zu denken,
wuchs und fühlte mich wohl.
Wort aus dem Wort
verlieh mir das Wort,
Werk aus dem Werk
verlieh mir das Werk.

Runen wirst du finden
und Ratestäbe,
sehr starke Stäbe,
sehr mächtige Stäbe,
Erzredner ersann sie
und Götter schufen sie
uns sie ritzte der hehrste der Herrscher.

Odin den Asen,
den Alfen Dain,
Dwalin den Zwergen,
Alswid den Riesen,
einige ritzte ich selbst.

Weißt du wie man ritzen soll?
Weißt du wie man raten soll?
Weißt du wie man finden soll?
Weißt du wie man erforschen soll?
Weißt du wie man bitten soll?
Weißt du wie man opfern soll?
Weißt du wie man senden soll?
Weißt du wie man tilgen soll?

Besser nicht gebeten
als zu viel geboten,
die Gabe will stets Vergeltung.
Besser nicht gesendet
als zu viel getilgt.
So ritzt es Thundr
zur Richtschnur den Völkern,
dann entwich er
dahin, wo er herkam.

Lieder kenn ich
die kann die Königin nicht
und keines Menschen Kind.
Hilfe verheißt mir das erste
denn helfen mag es
in Streiten und Zwisten
und in allen Sorgen.

Das kann ich als anderes
des alle bedürfen,
die heilkundig heißen.

Das kann ich als drittes
des ich bedarf
meine Feinde zu fesseln.
Die Spitze stumpf
ich dem Widersacher,
mich verwunden nicht Waffen noch Listen.

Das kann ich als viertes
wenn der Feind mir schlägt
in Bande die Bogen der Glieder.
Sobald ich es singe
so bin ich ledig,
von den Füßen fällt mir die Fessel
der Haft von den Händen.

Das kann ich als fünftes
wenn ich sehe einen Pfeil gefährdend fliegen
übers Heer daher,
wie hurtig er fliege
ich mag ihn hemmen
erschau ich ihn nur mit dem Sehen.

Das kann ich als sechstes
so wer mich versehrt
mit harter Wurzel des Holzes,
und den andern allein
der mir es antut,
verzehrt der Zauber, ich bleibe frei.

Das kann ich als siebentes
wenn hoch der Saal steht
über den Leuten in Lohe.
Wie breit sie schon brenne
daß ich sie noch berge,
den Zauber weiß ich zu zaubern.

Das kann ich als achtes
das allen wäre
nützlich und nötig.
Wo Hader zu entbrennen scheint
mitten unter Helden
da vermag ich ihn schnell zu schlichten.

Das kann ich als neuntes
wenn Not mir ist
vor der Flut das Fahrzeug zu bergen.
Ich wende den Wind
von den Wogen ab
und beschwichtige rings alle See.

Das kann ich als zehntes
wenn ich sehe Zaunreiterinnen
durch die Lüfte lenken.
Ich wirke so
daß sie wirre zerstäuben,
zu Gespenstern werden
als Gespenster schwinden.

Das kann ich als elftes
wenn ich zum Angriff soll
die treuen Freunde führen.
In den Schild fing ich’s,
so zieh’n sie siegreich,
heil in den Kampf,
heil aus dem Kampf,
bleiben heil wohin sie ziehn.

Das kann ich als zwölftes
als ich sah am Zweige hängend
vom Strang erstickt ein Toter.
Wie ich ritze
das Runenzeichen
so kommt der Mann
und spricht mit mir.

Das kann ich als dreizehntes
soll ich ein Degenkind
in die Taufe tauchen.
So mag er nicht fallen
im Volksgefecht,
kein Schwert mag ihn versehren.

Das kann ich als vierzehntes
soll ich dem Volke
der Götter Namen nennen.
Asen und Alfen
kenn ich allzumal,
wenige sind so weise.

Das kann ich als fünfzehntes
das sang Volkrörir
der Zwerg vor Dellings Schwelle.
Den den Asen sang er Stärke
den Alfen Gedeihn,
hohe Weisheit dem Hroptatyr.

Das kann ich als sechzehntes
will ich schöner Maid
in Lieb und Lust mich freuen.
Den Willen ich wandel
der Weißarmigen
und daß sich mir ganz ihr Sinn gesellt.

Das kann ich als siebzehntes
daß schwerlich wieder
die holde Maid mich meidet.
Dieser Lieder
magst Du, Loddfafnir,
lange ledig bleiben.
Doch wohl Dir, weißt Du sie,
Heil dir, behältst Du sie,
selig, singst du sie.

Das kann ich als achtzehntes
das ich aber nicht singe
vor Maid noch Mannes Weibe,
als allein vor ihr
die mich umarmt,
oder sei es meiner Schwester,
besser ist was einer
nur weiß
so frommt das Lied mir lange.

Des Hohen Lied ist gesungen
in des Hohen Halle,
den Erdensöhnen not,
unnütz den Riesensöhnen.
Wohl dem, der es kennt,
wohl dem, der es kann,
lange lebt, der es erlernt,
Heil allen, die es hören.

.

Quelle: http://germanenherz.blogspot.de/2012/06/odins-runenlied.html

Gruß an die Geschichte

TA KI

Der Samstagsfilm: Der Herr der Elfen


Kyle und Evie ziehen mit ihren Eltern auf die Insel Man in ein Haus, das sie von ihrer Großmutter geerbt haben und zu dem eine Goldmine gehört. Allerdings ist die längst geschlossen, denn in der Mine sollen Dämonen wohnen. Seit ihrer frühesten Kindheit haben Kyle und Evie von der Großmutter Gruselgeschichten über Elfen und Riesen gehört. Ihnen ist klar, dass die angeblichen Dämonen nur das Elfenvolk sein können, das zusammen mit ihrem König Ar von einem bösen Riesen in der Erde eingeschlossen wurde und auf seine Erlösung wartet. Und tatsächlich machen die beiden auch Bekanntschaft mit Elfen. Als sie von der unheilbaren Krankheit ihres Vaters erfahren, wollen die Kinder gegen alle Widerstände der abergläubischen Dorfbewohner die Mine wieder öffnen und Ar bitten, ihren Vater zu retten. Dabei werden sie verschüttet.

Gruß an die Mythen und Märchenliebhaber

TA KI

 

Evelino Leonardi, Atlantis und die Riesen


 

Evelino_Leonardi_-_CoverAbb. 1 Das Frontcover von Evelino Leonardis Buch aus dem Jahr 1937

Evelino Leonardi (1871-1939) war ein in Rom beheimateter Arzt und Amateur-Archäologe, der, wie Tony O’Connell feststellt, davon überzeugt war, dass Atlantis einst in Italien lag. Als dessen Relikte betrachtete er u.a. die Überreste uralter Zyklopenmauern, die noch heute auf dem Monte Circeo an der italienischen Westküste, südlich von Rom, zu besichtigen sind. [1]

Seine Ideen und Erkenntnisse zur Prä- und Protohistorie veröffentlichte Leonardi, wie wir bei O’Connell weiter erfahren, in seinem 1937 erschienenen Werk „Le origini dell’uomo“. (Abb. 1) [2] In diesem Buch präsentierte er u.a. die Vorstellung, der sagenhafte Tritonsee habe nicht – wie zumeist vermutet – in Nordafrika gelegen, sondern im westlichen Mittel-Italien, in der Nähe des heutigen Tyrrhenischen Meeres und dass sich dort auch die mythische Insel Tirrenide befunden habe. Nach dem Untergang von Atlantis, also großer Gebiete der ursprünglichen italienischen Halbinsel (Abb. 2), seien Überlebende der dort beheimateten Kultur nach Ägypten ausgewandert. [3]

Ein weiteres zentrales Interessengebiet von Evelino Leonardi war die Riesenforschung. Dazu findet sich ein interessanter Kurzbericht von Eugen Georg [4] aus dem Jahr 1931: „Der italienische Gelehrte Evelino Leonardi, der sich die Aufspürung der Titanenrasse zur Lebensaufgabe gemacht hat, ist kürzlich bei Kap Anxur, an der tyrrhenischen Küste, auf phantastische Überreste menschlicher Urkultur gestoßen. Unweit der kleinen Seestadt Terracina, wo der Sage nach Circe ihre Bewunderer in Säue verwandelte, will er das Geheimnis entschleiert haben, das die versunkene Welt der Urriesen seit Ewigkeiten verbirgt. So treten die Giganten, die in der Mythologie fast aller Völker wiederkehren, zum ersten Male wissenschaftlich approbiert in die Wirklichkeit.

Abb. 2 Das urzeitliche, 'atlantidische' Italien mit heute im Mittelmeer versunkenen Landgebieten, wie Leonardi es 1937 präsentierte.

Abb. 2 Das urzeitliche, ‚atlantidische‘ Italien mit heute im Mittelmeer versunkenen Landgebieten, wie Leonardi es 1937 präsentierte.

Die Felsenkuppel des Pisco Montano, die unvermittelt aus der Ebene aufragt, hat mit ihren Konturen, Schatten und Lichtreflexen Anlaß zu dieser sensationellen, fast unglaublich klingenden Entdeckung gegeben. Eines Tages bohrte der Gelehrte Leonardi sein Grüblerauge tief in diesen Fels hinein. Und siehe da: eine Sphinx schien ihn aus verschatteten Augen höhnisch anzustarren, während ein noch boshafteres Lächeln über ihre Lippen spielte. Der im Sonnenlicht brennendrote Abhang dünkte ihn wie die Brust eines gewaltigen Phantoms, dessen wuchtende Tatzen dem nahen Meere entgegenstrebten.

So täuschend ähnlich konnte die Natur kein Schreckbild formen; das mußte Werk von Menschenhand sein. Und also stellte Leonardi, im Banne dieser Vision und einer plötzlichen Eingebung folgend, am Fuße des Gebirges ausgedehnte Untersuchungen an. Das Ergebnis übertraf alle Erwartungen.

Zuerst wurde eine sorgfältig geglättete Felswand freigelegt, die mit rätselhaften Inschriften bedeckt war. In unmittelbarer Nähe fand man dann seltsame Steinfragmente, versteinerte menschliche Organe, Herzen, Hoden und Nieren, an denen selbst die Aderansätze noch deutlich zu erkennen waren.

Da der Forscher nicht an kultische Votivgaben glauben wollte, sondern zur Ansicht neigte, daß es sich um Versteinerungen handelte, grub er vorläufig geduldig weiter. Bis er einen riesenhaften Meißel fand, wie er nötig gewesen sein mußte, um die gigantischen Buchstaben in den Fels zu hauen. Die chemische Analyse des Meißels ergab ein Eisen von einer Reinheit, wie es im natürlichen Zustande bisher noch nie angetroffen wurde. Die Bearbeitung dieses Eisens mußte in der Tertiärzeit erfolgt sein, da die Gesteinsschicht, in der die Funde lagerten, dieser Entwicklungsperiode der Erde angehört.“ [5]

Weiter heißt es bei E. Georg: „Als Leonardi von mehreren italienischen Geologen seine gesteinskundlichen Vermutungen bestätigt hörte, zweifelte er nicht länger mehr, daß es sich um meteorisches Eisen aus den fernsten Zeitläufen handelte. Also kombinierte er den Meißel und die aufgefundenen Organe zu folgender Theorie:

Die Funde stammen aus einer Zeit, die weit vor jener liegt, in der bisher fossile Überreste nachgewiesen worden sind. Die seltsamen Herzen, Hoden und Nieren sind ohne Zweifel Versteinerungen, die sich unter noch seltsameren Umständen gebildet haben. Demnach muß an dieser Stelle vor urvordenklichen Zeiten eine Menschenrasse von kaum vorstellbaren Dimensionen gelebt haben, die es mit Riesenmeißeln fertigbrachte, in den Pisco Montano die Züge ihrer Gottheit einzugraben. […] Und jetzt wartet die Natursphinx des Vorgebirges von Terracina, die auf ihrem Rücken die Trümmer eines dem Jupiter Anxur geweihten Tempels trägt, mit einem zweifelnden Grinsen auf das Urteil der Wissenschaft.“ [6]

 

Bücher von Evelino Leonardi

  • „Una terra di medici e di santi: (l’Umbria meridionale nell’Alto Medioevo)“, Pellizzato, 1910
  • „L’unita della natura“, Mailand (Edizione Corbaccio), 1937 (Erstveröffentl. 1933)
  • „Le origini dell’uomo“, Mailand (Edizione Corbaccio), 1937
  • „I grandi problemi della medicina {le ragioni dell’omeopatia Centro Omeopatico Romano, Risorgimento, Rom, 1937
  • „Saggio di bibliograa della dottrina omeopatica“, Centro Omeopatico Romano, tip. V. Menghini, Roma 1937 (mit Riccardo Galeazzi-Lisi)
  • „La crisi della medicina“, Mailand (Edizione Corbaccio), 1938
  • „La unidad de la naturaleza“, Eds. Joaquín Gil, 1941

 

Anmerkungen und Quellen

Fußnoten:

  1. ↑ Quelle: Tony O’Connell bei Atlantipedia.ie, unter: Leonardi, Evelino (a), 9 June 2010 (abgerufen: 30. Sept. 2014)
  2. ↑ Siehe: Evelino Leonardi, „Le origini dell’uomo“ (Die Ursprünge des Menschen), Mailand (Corbaccio), 1937
  3. ↑ Quelle: Tony O’Connell, op. cit. — Anmerkung: O’Connell fügt ergänzend an, dass Evelino Leonardis lange Zeit in Vergessenheit geratenes Werk in jüngeren Jahren – zumindest in Italien – wieder auf einiges Interesse gestoßen ist. So hat z.B. der zwischenzeitlich verstorbene Autor Gianluigi Proia auf der Webseite circei.it eine Reihe von Atikeln veröffentlicht, in denen er Leonardis Theorien untersützt. Siehe z.B.: Gianluigi Proia, „Atlantide era in Italia? Dal Circeo un indizio“. Ebenfalls in italienischer Sprache ist online übrigens auch dieser in Hinsicht auf Leonardis Arbeit interesante Artikel zu finden: o.A., „Ritorno alle Origini, Primato Italico e Umanesimo: un omaggio a EVELINO LEONARDI“, bei: ARTI MINERVALI; außerdem: vimana131, „La Terra di Saturno e le Quattro Rome“, bei ufoforum.it (alle Links abgerufen: 30. Sept. 2014)
  4. ↑ Anmerkung: Was Eugen Georg betrifft, sind soweit uns bisher bekannt ist keine biographischen Daten überliefert. Jedenfalls war er ein schreibfreudiger Anhänger von Hanns Hörbigers Welteislehre – Kurt Bilau erwähnte ihn 1935 lobend als „fleißige[n] Datensammler“ (Quelle) -, der u.a. diverse Beiträge für das WEL-Periodikum „Schlüssel zum Weltgeschehen – Zeitschrift für Freunde der Welteislehre“ und dessen Nachfolge-Publikation „Zeitschrift für Welteislehre – Organ der Gesellschaft zur Förderung der Welteislehre e.V. Berlin“ verfasste.
  5. ↑ Quelle: Eugen Georg, in: „Schlüssel zum Weltgeschehen“, Heft 2/3, 1931, S. 79-81, R. Voigtländers Verlag – Leipzig; nach: WFG – Privatinstitut für Welteislehre, unter: „Versteinerte Schuhsohle und riesiger Meißel“ (abgerufen: 30. Sept. 2014)
  6. ↑ Quelle: ebd.

Bild-Quellen:

1) LA CITTADELLA – TRADIZIONE ROMANO-ITALICA, unter: L’Italia Atlantica e i rapporti con la Tradizione di Roma (Bild-Bearbeitung durch Atlantisforschung.de)
2) Simmetria – associazione culturale di studi e ricerche sulle tradizioni spirituali, unter: Giuseppe Brex e il primato Italico (di Paolo Galiano) (Bild-Bearbeitung durch Atlantisforschung.de)

 

Quelle: http://atlantisforschung.de/index.php?title=Evelino_Leonardi%2C_Atlantis_und_die_Riesen

Gruß an die Nachfahren der Atlantiden

TA KI

Riesenfunde – in Spanien


Mehrere Webseiten berichten über Funde von Riesenskeletten in Spanien, hauptsächlich in dessen nördlichem Teil:spanien  riesen

  • Silvia Velando, „Gigantes¿ Dioses o extraterrestres?, bei: bibliotecapleyades.net
  • LA PENÍNSULA IBÉRICA, TIERRA DE GIGANTES (nach: Revista Año Cero), bei: NUEVA TARTESSOS
  • Josep Guijarro, Gigantes de Prehistoria (Enigmas, Historia Ignorada), bei: akasic.com

Einige der dort zu findenden Berichte erwähnen identische Fälle. Im Nachfolgenden wird eine Zusammenfassung der Informationen über die verschiedenen Funde vorgestellt:

Im ganzen Gebiet der Pyrenäen (Abb. 1) wurden Reste von wahren Riesen gefunden, die möglicherweise zu einer uns unbekannten Zeit in diesem Gebirge lebten. Ohne Zweifel sind die durch Presseberichte über sie wohl bekanntesten jene zahlreichen Riesenskelette, die bei dem Dolmen von Oren in La Cerdanya gefunden wurden.

Diese Fundstätte, der Dolmen von Oren in Prullans, La Cerdanya (katalanische Pyrenäen), ist sehr umstritten. 1917 sollen dort, neben anderen Fundstücken, Femora (Oberschenkel-Knochen) von 70 bis 92 cm Länge gefunden worden sein.

Diese Reste wurden nach ihrem Fund im Haus eines nebenbei in Prullans lebenden Mannes aufbewahrt, der sie beaufsichtigte, bis sie an das Archäologische Museum von Barcelona geliefert wurden. Dort verliert sich die Spur, obwohl verschiedene Gruppen einschließlich eines Fernsehteams recherchierten, und sie fotografieren oder zumindest anschauen wollten. Es war ihnen nie möglich, weshalb diese Spezimen wohl zur Kategorie der >verwunschenen Fundobjekte< hinzufügt werden müssen, die spurlos verschwinden und danach innerhalb weniger Jahre in Vergessenheit geraten.

Bild:Institut-destalna-institut-destudis-catalans-seccio-historico-arqueologica-anuari-1921-1926-vol-vii-pg-48.jpg
Abb. 2 Übersetzung des Bildtextes: Der Ort, an dem sich der Megalith befindet, liegt etwa 1500 m hoch
auf einem ebenen Teil der Spitze des Gebirges, ohne Bewaldung oder Bepflanzung, sodass er auf große Entfernung gut sichtbar ist. Er steht nicht auf dem höchsten Punkt der ebenen Fläche, sondern an einer abschüssigen Stelle, die nach Osten ausgerichtet ist.Der Forscher und Kartograph Fernando Ledesma berichtete in seinem Buch „La Cerdanya, magischer Smaragd der Pyrenäen„, dass sich im Dolmen 1 der Fundstätte sieben menschliche Skelette mit riesigen Maßen befanden, und rt beteuert ihre Echtheit.

Abb. 3 Der von Miguel G. Aracil in einem Museum in Barcelona forographierte, anomale 'Riesen-Schädel'

Abb. 3 Der von Miguel G. Aracil in einem Museum in Barcelona forographierte, anomale ‚Riesen-Schädel‘

Etwas glückllicher verlief eine andere Nachforschung, von der berichtet wird: „Mein Freund Miguel G. Aracil versuchte vergeblich, die Knochen eines Giganten im Archäologischen Museum in Barcelona zu lokalisieren, angeblich waren sie zu ihrer Untersuchung verlegt worden. Dr. Domenec Campillo, ein angesehener Spezialist in forensischer Anthropologie, maß dem Fund zwar Bedeutung bei und leitete zunächst ab, dass das betreffende Individuum an einem Wasserkopf litt, um später zu bestreiten, dass die Reste überhaupt in den Katalogen des Museums zu finden seien…“

Schließlich konnte Señor Aracil diesen riesenhaften Schädel, der offiziell gar nicht existiert, doch noch finden und neben einem Schädel von normaler Größe fotografieren. (Abb. 3) Eine – wie auch immer geartete – ‚Krankheit‘, an der dieses bronzezeitliche Individuum mir einem ‚Wasserkopf‘ gelitten haben mag, kann jedenfalls nicht erklären, warum die Werkzeuge, die neben dem Schädel gefunden wurden, eine zu seinem Format proportionale Größe aufwiesen; und sie erklärt auch nicht die Länge des zu ihm gehörigen Femurs mit Übergröße, der in unserer Quelle erwähnt, aber leider, ebenso wie besagte Werkzeuge, nicht abgebildet wird.

In einem weiteren Bericht wird ein Fund in dem Ort Garós beschrieben: Der ehemalige Mossén (Titel von Klerikern in Aragón) Jaquet hielt in seinen Aufzeichnungen fest, dass er die Apsis der dortigen Kirche wiederaufbauen ließ. Bei diesen Arbeiten wurden Skelettreste eines riesigen Menschen gefunden. Der katalanische Forscher Joan Obiols berichtete über einen Giganten von drei Metern Größe, der dort in Garós (Pyrenäen von Lleida) gefunden wurde. Der Fund hatte noch eine makabre Besonderheit: in den Schädel war ein Stück Eisen, möglicherweise ein uralter Nagel eingeschlagen.

Bild:Gigantes06.jpg
Abb. 4 Skelett-Fragmente eines jener prähistorischen Riesen, deren sterbliche Überreste in den
Pyrenäen gefunden wurden. Werden derartige Relikte absichtlich vor der Öffentlichkeit verborgen?Dieses Skelett befindet sich – wie fast alle solche Entdeckungen – an einem unbekannten Aufenthaltsort, der trotz der von Interessenten durchgeführten Suche unauffindbar bleibt. Es erhebt sich die Frage, ob man es bewusst verschwinden ließ.

Einige weitere Meldungen besagen folgendes:

Vor einigen Jahren fand man in der Gegend von León, genauer in der Nähe der westgotischen Kirche von Marialba, die Skelette einiger Individuen von etwa drei Metern Größe, die an ein nicht bekanntes Museum geschickt wurden, obwohl einige spätere Überprüfungen sie in Madrid vermuten lassen. Zur Zeit sind die Gräber mit Erde und Steinen bedeckt und bilden Tumuli, um ihre Plünderung zu vermeiden oder vielleicht (und zu dieser Auslegung tendieren wir), um die Dimensionen der Gräber zu verheimlichen, abgesehen von dem bekannten Desinteresse der akademischen Autoritäten.

Abb. 5 Die geographische Lage von Monreal de Ariza in Spanien

Abb. 5 Die geographische Lage von Monreal de Ariza in Spanien

Wir sind der Meinung, dass einige dieser Fundstätten an Teilen des Jakobsweges gelegen sind, so wie die von La Cerdanya (katalonischer Weg) und die von León oder in der Legende von Ferragut in La Rioja, die direkt am Weg von Santiago sind. Reiner Zufall? Plinius erzählt in seiner Chronik, dass es in Andalusien eine Gruppe von Menschen von kolossaler Größe gab, die von der Jagd und Piraterie lebten. Ihre Größe war so enorm, dass einer von ihnen ein kleines Boot durch sein Gewicht zum Kentern bringen konnte.“

„Bei Monreal de Ariza (Abb. 5) wurde das Skelett eines Menschen von kolossaler Größe gefunden, der den Eingang zu dem nahegelegenen megalithischen Schloss zu bewachen schien. Seltsamerweise fand man diese Reste zusammen mit zwei riesigen Adobe-Ziegelsteinen, die zwischen den Schädel und die Schultern gelegt waren. Sein Nacken war zur Seite gedreht, so dass er nach Westen schaute. Im gleichen Gebiet befindet sich eine Höhle, in der es Inschriften in einer uns völlig unbekannten Sprache gibt. Es bleibt die Frage, ob diese kolossalen Wesen nicht auch ein Alphabet hatten und eine Schrift, die uns heute völlig unbekannt ist.

Abb. 6 Die Taula von Trepucó (Die Stütze wurde erst vor einigen Jahren angebracht.)

Abb. 6 Die Taula von Trepucó (Die Stütze wurde erst vor einigen Jahren angebracht.)

In den oben genannten Quellen sind noch einige weitere Nennungen von Fundorten zu finden, zu welchen allerdings keine oder nur wenige detaillierte Angaben geliefert werden:

  • Es gibt Berichte über Funde von Skeletten oder Resten von Riesen aus dem Gebiet von Gerona in den Orten Comerca de la Selva, Las Gabarras und Besalú; hier wurde ein Wesen von etwa drei Metern Größe unter den Steinplatten eines Dolmens gefunden. Dieser Dolmen befand sich auf dem Boden einer Kirche.
  • Beim Wiederaufbau einer Kirche in der Urbasa (die Bergregion zwischen Alva und Navarra) wurden menschliche Reste von zyklopischer Größe entdeckt.
  • Auch in Kastilien wurden menschliche Skelette von riesigen Dimensionen ausgegraben: bei Medinaceli wurden ein Schädel und mehrere Knochen gefunden.

Bereits im 16. Jahrhundert behauptete der Historiker Juan Bautista Binimelis, dass die Taulas von Menorca (T-förmige Megalithe) (Abb. 6) zwingend von oder für Riesen errichtet wurden. Er dokumentierte auch den Fund von Knochenresten in einigen Höhlen der Balearen.

Erwähnt werden sollten auch die Kanarischen Inseln. Was diese betrifft, ist in unseren Quellen allerdings nicht von Skelett- oder Knochenfunden die Rede:

Bei Granadilla wurden zwei menschliche Abbildungen entdeckt, die in den gewachsenen Fels gehauen waren. Einer mündlichen Überlieferung zufolge soll es sich um ein Paar riesiger Guanchen [1] handeln. Die Maße betragen 2,94 m für den Mann und 2,67 m für die Frau. Auf einem nahen, alten Friedhof der Guanchen wurde außerdem ein Molar von außergewöhnlicher Größe gefunden.

Anmerkungen und Quellen

Dieser Beitrag von Ferdinand Speidel (©) wurde im August 2014 für Atlantisforschung.de verfasst.

Fußnote:

  1. ↑ Red. Anmerkung: Noch im späten 19. Jahrhundert wurden die Guanchen – basierend auf alten Berichten der Spanier – nicht selten allgemein mit den Riesen der Vorzeit, bisweilen zudem auch mit Atlantis in Verbindung gebracht. Siehe z.B.: „AN ANCIENT RACE – Remnants of a People Who Flourished Ten Thousand Years Ago“, in: San Francisco Call, 11. Oktober 1891; sowie: „THE GIANTS OF CANARIES – A Race of Men Who Were Phydically and Morally Our Superiors“, in: The Courier (Lincoln, Nebraska), 24. Februar 1900, S. 10

Bild-Quellen:

1) Quique251 bei Wikimedia Commons, unter: File:Pirineo Bujaruelo 1.jpg
2) Micah Ewers, rephaim23, unter: UPDATE! Prehistoric Giants of France and Spain Part 2.0
3) LA PENÍNSULA IBÉRICA, TIERRA DE GIGANTES (nach: Revista Año Cero), bei: NUEVA TARTESSOS
4) ebd.
5) Wikipedia – La enciclopedia libre, unter: Monreal de Ariza (Bild-Bearbeitung durch Atlantisforschung.de)
6) JuTa bei Wikimedia Commons, unter: File:Taula3.jpg

Quelle: http://atlantisforschung.de/index.php?title=Riesenfunde_-_in_Spanien

Gruß an die Geschi-t(en)-s-schreiber

TA KI

Diverse Riesenfunde in Frankreich


Gigantische< Presseberichte aus dem 19. und 20. Jahrhundert

Abb. 1 Maßstabgetreue Rekonstruktion eines der Riesenschädel von Montpellier im Vergleich mit einem 'normalen' Cranium (Zeichnung: Micah Ewers)

Abb. 1 Maßstabgetreue Rekonstruktion eines der Riesenschädel von Montpellier im Vergleich mit einem ’normalen‘ Cranium (Zeichnung: Micah Ewers)

(bb) Neben den 1892 endeckten Überresten des Riesen von Castelnau, über den wir an anderer Stelle ausführlich berichten, wurden in Frankreich während des 19. Jahrhunderts noch weitere Funde gemacht, welche die Theorie stützen, dass es auch in Europa bis in die so genannte Bronzezeit hinein Populationen riesenhafter Menschenwesen gab. Auch wenn diese flankierenden Funde weniger gut dokumentiert sind als jener von Castelnau-le-Lez, nicht annähernd so zahlreich sind wie etwa vergleichbare Berichte aus Nordamerika [1] – und obwohl auch in diesen Fällen die betreffenden Fundstücke zwischenzeitlich verloren gingen – wollen wir diese bemerkenswerten Fundmeldungen hier erstmalig auch in deutscher Sprache dokumentieren, da wir sie aus gigantologischer Sicht für durchaus evident halten. Zusammengestellt und erstmalig online präsentiert wurden diese historischen Berichte übrigens von dem amerikanischen Kollegen Micah Ewers auf seiner besuchenswerten Webseite rephaim23.

Beginnen wollen wir mit einer Meldung, die es seinerzeit immerhin schaffte, selbst bei der ‚Kleinstadt-Postille‘ The Oelwein Register in der US-amerikanischen Ortschaft Oelwein, Iowa Beachtung zu finden. In deren kurzem Bericht (Abb. 11) vom 8. November 1894 heißt es:

Abb. 2 Die Lage von Montpellier,  Département Hérault, in Südfrankreich

Abb. 2 Die Lage von Montpellier, Département Hérault, in Südfrankreich

In einem prähistorischen Friedhof, der unlängst bei Monpellier (Abb. 2) , Frankreich, freigelegt wurde, während Arbeiter das Reservoir für ein Wasserwerk aushoben, wurden menschliche Schädel (Abb. 1) gefunden, welche 28, 31 und 32 Inches [ca. 0,71 m – 0.79 m – 0,91 m; d.Ü.] im Umfang maßen. Die Knochen, welche zusammen mit den Schädeln aufgefunden wurden, waren ebenfalls von gigantischen Proportionen. Diese Überreste wurden zur Pariser Akademie geschickt, und ein gelehrter ‚Savant‘, der einen Lehrvortrag zu der Entdeckung hielt, sagte, dass sie zu einer Rasse von Menschen gehörten, die eine Größe von zwischen 10 und 15 Fuß [ca. 3,05 m bis 4, 57 m; d.Ü.] aufwiesen.“ [2]

Einen weiteren Hinweis auf einen Riesenfund (diesmal in Nordfrankreich) lieferte – wenn auch nur in Form eines ‚Informationsschnipsels‘ – die Oswego Commercial Times in ihrer Ausgabe vom 8. August 1851. (Abb. 3) Darin hieß es unter der Überschrift „Skeleton of A Giant“: „Kürzlich entdeckte ein Gentleman in der Nachbarchaft der alten Stadt Reims, als er aus irgendeinem Grund eine Grabung vornahm, ein wohlerhaltenes menschliches Skelett, das vier Meter (13 Fuß) lang war.“ [3]

Bild:Oswego-commercial-times-aug-8-1851.jpg
Abb. 3 Die Kurzmeldung aus der Oswego Commercial Times vom 08. Aug. 1851Auch aus dem 20. Jahrhundert existieren Fundmeldungen aus Frankreich, wobei grundsätzlich festzuhalten ist, dass auch zu diesem Zeitraum bisher lediglich einige internationale, angelsächsische Pressemeldungen vorliegen. Eine womöglich ergiebigere, systematische gigantologische Auswertung frankophoner Medien steht derzeit noch aus.

Abb. 4 Die Fundmeldung aus dem Freeport Journal Standard vom 15.04.1933

Abb. 4 Die Fundmeldung aus dem Freeport Journal Standard vom 15.04.1933

Der erste jener besagten englischsprachigen Berichte stammt von der Zeitschrift The Miami News. In seiner Ausgabe vom 26. Dezember 1918 meldete das amerikanische Abendblatt: „Paris – Militär-Gefangene, die bei Vandancourt in der Nähe von Paris Grabungen durchführten, entdeckten eine tausende von Jahren alte Gruft aus ungeglättenen Steinplatten voll menschlicher Knochen von gigantischen Proportionen. Die Schädel waren oval und die Zähne ähnelten jenen von Pferden. Archäologen sagen, dass die Gruft aus der Kupferzeit stammt.“ [4]

Mit dieser Meldung korrespondiert erstaunlich gut auch der folgende, etwas ausführlichere Report aus dem Jahr 1933, der ebenfalls einen Fund in der Nähe von Paris behandelt. Dieser Bericht mit der Überschrift „Skeletons of Seven foot tall Neolithic giants“ (Skelette sieben Fuß großer neolithischer Riesen) stammt aus dem Freeport Journal Standard (Illinois), in dessen Ausgabe vom 15. April 1933 es hieß: „Paris – (LP) – Kochen, die mutmaßlich zu einem Mann von sieben Fuß [ca. 2,13 m; d.Ü.] Größe gehört haben, wurden in einem neolithischen Grab in den hiesigen Außenbereichen [der Peripherie von Paris; d.Ü.] gefunden. Ein Bericht über die Entdeckungen der Archäologen, die in den nordwestlichen Außenbezirken arbeiten, wurde von der Sorbonne abgegeben.

Paul Lemoine (Abb. 5), der Direktor des Pariser Museums für Naturgeschichte, M. Lantier, der Kurator des archäologischen Museums in Saint-Germain-en-Laye, Professor Rivet und andere Gelehrte haben die Gruft inspiziert und stimmten darin überein, dass sie von hinreichendem Interesse ist, um die Grabungsarbeiten mit neuerlichem Arbeitsaufwand fortzusetzen.

Abb. 5 Der Geologe und Paläontologe Paul Lemoine (1878-1940) gehörte zu den Wissenschaftlern, die den 'Riesenfund' von 1933 inspizierten.

Abb. 5 Der Geologe und Paläontologe Paul Lemoine (1878-1940) gehörte zu den Wissenschaftlern, die den ‚Riesenfund‘ von 1933 inspizierten.

Acht sieben Fuß [große] Skelette wurden unter einem gewaltigen Monolithen ans Licht gebracht, der mehr als vier Tonnen wiegt. Eine Anzahl der Knochen war verbrannt, was anzeigt, dass die Leichen vor ihrer Bestattung verbrannt wurden, und um sie herum wurde nicht viel gefunden, abgesehen von ein paar Flinstein-Pfeilen und Speerspitzen, was zu der Annahme führt, dass die bestatteten Personen von keiner sehr hohen gesellschaftlichen Stellung waren.

Der an der Sorbonne erstellte Bericht über die Entdeckung wurde vor [den Mitgliedern der] Société préhistorique de France verlesen.“ [5]

Dieser Fundbericht mit seinen Details und der Erwähnung seinerzeit prominenter franösischer Fachwissenschaftler dürfte wohl – neben den Unterlagen zur Entdeckung von Castelnau – zu den interessanten Dokumenten über die vormalige Existenz von Riesen in Frankreich gehören, da er besonders evident erscheint und geradezu zu weiteren Nachforschungen einlädt. Allerdings treibt den Verfasser die dunkle Vorahnung um, solche Recherchen werden u.a. ergeben, heute auch keines der erwähnten acht Skelette mehr ‚auffindbar‘ ist.

Abb. 6 Gap - ein weiteres Etappenziel auf unserer gigantologischen 'Tour de France'

Abb. 6 Gap – ein weiteres Etappenziel auf unserer gigantologischen ‚Tour de France‘

Der nächste Kurzmeldung – sie ist der Ausgabe vom der Zeitschrift „The Evening Tribune“ vom 16. August 1935 entnommen – berichtet von einem Fund bei Gap (Abb. 6), der Hauptstadt des französischen Départements Hautes-Alpes im Südosten der Republik. Die Rede ist von der Entdeckung des Friedhofs „irgendeines altertümlichen Stammes von Riesen. Die Skelette, von denen eines 8 Fuß 7 Inches [ca. 2,62 m; d.Ü.] maß, lagen in Sarkophagen, die aus flachen Steinen geformt waren.“ [6]

Etwas ausführlicher – und mit weiteren Details versehen – wurde diese Entdeckung bereits wenige Tage zuvor auch von der amerikanischen Zeitschrift The Milwaukee Journal behandelt. (Abb. 7) In Ihrer Ausgabe vom 4. August 1935 findet sich der folgende Report: „Paris, Frankreich – (U.P.) – Neun Gräber prähistorischer Riesen, deren Größter 7 Fuß 10 Inches [ca. 2,39 m; d.Ü.] maß, wurden, einem Artikel im Petit Parisien zufolge, von Arbeitern entdeckt, die eine Straße unterhalb der Stadt Gap […] bauen. Die Giganten waren in Sarkophagen aus flachen Steinen bestattet, aber es konnten keine Werkzeuge oder Waffen gefunden werden, welche die Periode anzeigen, in der sie gelebt haben. Man nahm an, dass sie zu einer bisher noch unbekannten Rasse gehörten.“ [7]

Abb. 7 Der Bericht über die Entdeckung bei Gap im Milwaukee Journal

Abb. 7 Der Bericht über die Entdeckung bei Gap im Milwaukee Journal

Bereits 1930 hatte der Geraldton Guardian and Express (Abb. 8) aus Australien zu einem anderen französischen Fund von Riesenskeletten in Steinsärgen die folgende Kurzmeldung veröffentlicht: „Vierzehn immense Särge aus Schieferplatten, die in prähistorische Zeiten zurückdatieren, sind von Navvies zutage gefördert worden, welche an einer neuen Straße arbeiten, sagt der Korrespondent der Londoner Daily Mail in Grenoble (Südfrankreich).

Die Särge wurden“, wie es dort weiter heißt, „in einer Tiefe von 12 Fuß [ca. 3,66 m; d.Ü.] entdeckt, und als sie mit großer Sorgfalt geöffnet wurden, wurden die Skelette von 14 Männern von gigantischer Statur enthüllt. In allen Fällen waren die Köpfe von großem Format [und] mit gewaltigen Kieferknochen“ versehen. [8]

Abb. 8 Die Meldung des Geraldton Guardian and Express vom 28.04. 1930

Abb. 8 Die Meldung des Geraldton Guardian and Express vom 28.04. 1930

Gewissermaßen eine Ausnahme unter den hier vorgestellten Fundmeldungen stellt der folgende, ziemlich ausführliche Bericht dar, den die kanadische Wochenzeitschrift Stanstead Journal bereits 1924 publizierte. In Ihrer Reportage (Abb. 11) ging es nämlich nicht um neolithische oder kupfer- bzw. bronzezeitliche Funde, sondern um eine Entdeckung aus dem späten Paläolithikum, die in Solutré-Pouilly erfolgte, jener ostfranzösischen Gemeinde, nach der die urzeitliche Periode des ‚Solutréen‘ benannt ist. In diesem, auf den 31. Januar 1924 datierten Bericht, heißt es:

„Soeben ist in Solutré (Abb. 8), einer kleinen, weithin aufgrund ihrer prähistorischen Relikte bekannten Ortschaft im französischen Département Côte-d’Or [9] die Enrdeckung 25.000 Jahre alter Gräber erfolgt, welche die wohlerhaltenen Skelette dreier prähistorischer Krieger enthalten.

In den vergangenen 60 Jahren sind bei Solutré bemerkenswerte Specimen von Überbleibseln der prähistorischen Periode entdeckt worden, und vor kurzer Zeit entschied die Fakultät der Wissenschaften von Lyon, auf eigene Rechnung eine methodische und wissenschaftliche Durchsuchung des Distrikts vorzunehmen. Die erste Suche erwies sich als ziemlich enttäuschend, doch nichts desdotrotz wurde die Arbeit energisch fortgeführt, und nach 20 Tagen geduldiger Anstrengung entdeckten die für die Expedition verantwortlichen Wissenschaftler die Skelette von drei Männern, welche im späten Paläolithikum oder Aurignacien lebten, vor zwischen 20.000 und 25.000 Jahren.

Abb. 9 Die geographische Lage der kleinen Gemeinde Solutré-Pouilly im Osten Frankreichs

Abb. 9 Die geographische Lage der kleinen Gemeinde Solutré-Pouilly im Osten Frankreichs

Die drei Skelette waren in der selben Position bestattet worden, in einer Tiefen von drei Fuß und sieben Inches [ca. 1,09 m; d.Ü.], respektive fünf Fuß und sechs Fuß [ca. 1,52 m und 1,83 m; d.Ü.], wobei die Köpfe der aufgehenden Sonne zugewandt waren Mit leicht angezogenen Knien auf dem Rücken liegend und mit den Händen auf dem Bauch, ruhten die Skelette auf Betten aus Asche. Zu beiden Seiten des Kopfes waren zwei roh behauene Steine in Form eines >Cromlechs<, welche, wie man glaubt, die exakte vom Körper in Anspruch genommene Position anzeigen.

Die Skelette gehörten nachweislich extrem kräftigen Männern, weil der kleinste der Drei sechs Fuß und zwei Inches [ca. 1,88 m; d.Ü.] maß, während der größte sechs Fuß und neun Inches [ca. 2,06 m; d.Ü.]. Die Form der Schädel ist bemerkenswert. Die Stirn ist ziemlich niedrig. Die Augenhöhlen sind rechteckig und von großee Abmessung; der Kieferknochen ist vorstehend und die Kiefer sind mächtig und enthalten noch immer gut erhaltene Zähne.

Abb. 10 Auch der Fundort bei Avignon (Bild) gehört zum Großraum Südost-Frankreich, wo sehr lange ein Siedlungs-Zentrum der urzeitlichen Riesen gelegen zu haben scheint.

Abb. 10 Auch der Fundort bei Avignon (Bild) gehört zum Großraum Südost-Frankreich, wo sehr lange ein Siedlungs-Zentrum der urzeitlichen Riesen gelegen zu haben scheint.

Die Skelette sind wunderbar erhalten. Der Schädel eines von ihnen ist intakt, während der Rumpf und die Gliedmaßen eines anderen in perfektem Zustand sind. Den Zähnen nach zu urteilen, gehörten die Skelette zu Männern im Alter von vierundzwanzig bis siebenundzwanzig Jahren, die vermutlich im Kampf starben, da eine steinerne Pfeilspitze im kopf des einen stecken geblieben ist. – London Mail,“ [10]

Die jüngste bis dato bekannte Fundmeldung über Relikte altertümlicher französischer Riesen (der nicht ganz so großen Art) stammt aus dem Jahr 1946. Am 22. März jenes Jahres meldete die kanadische Tageszeitung Leader-Post aus Regina (Saskatchewan) eine weitere Entdeckung in Südfrankreich: „Paris, 22. März – Drei menschliche Skelette, von denen jedes mehr als sechs Fuß und sieben Inches [ca. 2,00 m; d.Ü.] maß und die 2000 Jahre zurück datieren, sind in Steinsärgen von deutschen Kriegsgefangenen zu Tage gefördert worden, die in der Nähe von Avignon (Abb. 10) in Südfrankreich arbeiten, wie hier gestern Abend berichtet wurde. An der selben Stelle wurden auch mehrere Urnen mit sterblichen Überresten prähistorischen Alters entdeckt.“ [11]

Überlassen wir nun das Schlusswort Micah Ewers, der bezüglich der hier vorgestellten Meldungen zusammenfassend feststellt: „All diese Berichte können, wenn sie separat betrachtet werden, als Anomalien oder Übertreibungen der Presse und >Tall Tales< wegerklärt werden. Wenn sie jedoch in der Rückschau und im Licht der wissenschaftlichen Knochen-Vermessungen des Riesen von Castelnau gesehen werden, dann können sie tatsächlich eine starke, detaillierte Untermauerung der wahrhaftigen und physischen Realität ermöglichen, dass in uralten und prähistorischen Zeiten gewiss irgendwelche >Giganten< Frankreich bewohnten, und [zwar] in beträchtlichen Populationen, im Gegensatz zu einem gelegentlich hie und da auftretenden Einzelwesen.“ [12]

  • Zurück zur Sektion „Riesen, Zwerge & Co – Traumwesen, Märchengestalten oder prädiluviale Spezies?“

Anmerkungen und Quellen

Fußnoten:

Abb. 11 Die Fundmeldung aus dem Oelwein Register vom 8. November 1894

Abb. 11 Die Fundmeldung aus dem Oelwein Register vom 8. November 1894

  1. Anmerkung: Siehe zu diesen bei Atlantisforschung.de auch die Übersichtsseite „Riesen im prähistorischen Nordamerika – Indizien und Belege“ sowie die zahlreichen dort verlinkten weiterführenden Beiträge!
  2. ↑ Quelle: o.A., „Giants of Prehistoric France“, in: The Oelwein Register, 8. November 1894 (Abb. 11); nach: Micah Ewers, UPDATE! Prehistoric Giants of France and Spain Part 2.0, bei: rephaim23, 17. February 2014 (abgerufen: 19.04.2014; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
  3. ↑ Quelle: o.A., „Skeleton of A Giant“, in: The Oswego Commercial Times, ; nach: Micah Ewers, op. cit. (abgerufen: 19.04.2014; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
  4. ↑ Quelle: o.A., „Bones of Giants Are Unearthed Near Paris“, in: The Miami News, 26. Dezember 1918; nach: Micah Ewers, op. cit.; sowie: Fritz Zimmerman, Nephilim Giant’s Stone Tomb Discovered Near Paris, France, bei: tnephilim.blogspot, 2. Januar 2014 (beide abgerufen: 19.04.2014; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
    Abb. 12 Die Fundmeldung aus dem kanadischen Stanstead Journal vom 31. Januar 1924

    Abb. 12 Die Fundmeldung aus dem kanadischen Stanstead Journal vom 31. Januar 1924

  5. Quelle: LP, „Skeletons of Seven foot tall Neolithic giants“, in: Freeport Journal Standard, 15. April 1933; nach: Micah Ewers, op. cit. (abgerufen: 19.04.2014; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
  6. ↑ Quelle: o.A., „Ancient French Giants Exhumed“, in: The Evening Tribune, 16. August 1935; nach: Micah Ewers, op. cit. (abgerufen: 19.04.2014; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
  7. ↑ Quelle: o.A., „Prehistoric Giants‘ Tombs Are Located“, in: The Milwaukee Journal, 4. August 1935, S. 20; nach: Micah Ewers, op. cit. (abgerufen: 19.04.2014; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
  8. ↑ Quelle: o.A,., „GIANT SKELETONS – DISCOVERY IN SOUTHERN FRANCE“, in: Geraldton Guardian and Express, Montag, 28. April 1930, S. 3; nach: Micah Ewers, op. cit. (abgerufen: 19.04.2014; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
  9. ↑ Red. Anmerkung: Heute gehört Solutré zum Département Saône-et-Loire.
  10. ↑ Quelle: o.A., „FIND OLD GRAVES – Skeletons of Giant Warriors Unearthed in France – Men Who Lived 25.000 Years Ago Believed to Have Died Fighting – Arrow found in Head of One“ (Abb. 12), in: Stanstead Journal – 31. Jan. 1924, S. 4; nach: Micah Ewers, op. cit. (abgerufen: 19.04.2014; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
  11. ↑ Quelle: o.A., „Giant human skeletons dug up by prisoners“, in: Leader-Post, 22. März 1946, S. 4; nach: Micah Ewers, op. cit. (abgerufen: 19.04.2014; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
  12. ↑ Quelle: Micah Ewers, UPDATE! Prehistoric Giants of France and Spain Part 2.0, bei: rephaim23 (abgerufen: 19.04.2014; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)

Bild-Quellen:

1) Micah Ewers, UPDATE! Prehistoric Giants of France and Spain Part 2.0, bei: rephaim23
2) Wikipedia – Die freie Enzyklopädie, unter: Montpellier (Bildbearbeitung durch Atlantidforschung.de)
3) Micah Ewers, op. cit.
4) Micah Ewers, op. cit.
5) Bulletin de la Société géologique de France, Band XI, 1941; nach: Paul LEMOINE (1878-1940)
6) Wikipedia – Die freie Enzyklopädie, unter: Gap (Hautes-Alpes) (Bildbearbeitung durch Atlantidforschung.de)
7) Micah Ewers, op. cit. (Bildbearbeitung durch Atlantidforschung.de)
8) Micah Ewers, op. cit. (Bildbearbeitung durch Atlantidforschung.de)
9) Wikipedia – Die freie Enzyklopädie, unter: Solutré-Pouilly (Bildbearbeitung durch Atlantidforschung.de)
10) Wikipedia – Die freie Enzyklopädie, unter: Avignon (Bildbearbeitung durch Atlantidforschung.de)
11) Micah Ewers, op. cit.
12) Micah Ewers, op. cit. (Bildbearbeitung durch Atlantidforschung.de)

Quelle: http://atlantisforschung.de/index.php?title=Diverse_Riesenfunde_in_Frankreich

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