Asylkrise – Erstbilanz-Soko: Meisten Straftäter kommen aus Nordafrika und Westbalkan


„Weniger Probleme mit Syrern und Irakern“

Asylkrise – Erstbilanz-Soko: Meisten Straftäter kommen aus Nordafrika und Westbalkan

Die Braunschweiger Soko zog Bilanz über die Erstaufnahmeeinrichtung in Braunschweig. Von den insgesamt 30.000 Asylbewerbern in der Einrichtung wurden 1.050 straffällig. Die meisten Straftaten werden von Personen aus dem nordafrikanischen Raum und aus dem Westbalkan begangen.

kriminelle asylantenDie Erstaufnahmeeinrichtung in Braunschweig gelangte durch eine Massenschlägerei mit 200 Beteiligen in die Schlagzeilen und wurde dadurch Bundesweit bekannt. Dies war aber nur der Anfang der Negativberichterstattung rund um das Flüchtlingslager. Neben gewalttätigen Auseinandersetzungen unter den Asylbewerbern, sind auch die Ladendiebstähle und Übergriffe auf benachbarte Anwohner rund um das Lager in die Höhe geschnellt.

„Wir versuchen die Hauptakteure zu trennen, in dem wir welche auslagern,“ sagte Christine Möricke-Abifade Leiterin Erstaufnahmeeinrichtung zum „Das Erste“-Sender. Diese Massnahme würde vor Rivalitätskämpfen zwischen den Migranten in der Einrichtung  schützen.

Doch manche Asylbewerber fallen auch ausserhalb der Unterkunft negativ auf. So haben sich in der Umgebung des Asyllagers die Ladendiebstähle verdreifacht. Die Straftaten insgesamt nahmen um die Hälfte zu. Die Braunschweiger Polizei hat deswegen eine 13-köpfige Sonderkommission gegründet. Die sich nun mit den mehr als 1000 Straftaten der Asylbewerber seit August beschäftigt, berichtet „Das Erste“.

Bei der Hälfte der Straftaten handle es sich um Ladendiebstähle, erklärt der Soko-Leiter Torsten Heuer. Es gebe aber auch eine hohe Anzahl von Körperverletzungsdelikten.

Einbrüche, Ladendiebstähle, Gewalt

Auch die Einbrüche rund um die Erstaufnahmestelle sind angestiegen. So wurde bei einem umliegenden italienischen Gasthaus die Türe eingedrückt und aufgebrochen, die Registrierkasse entwendet und ein enormer Sachschaden verursacht. Die Täter, drei Tadschiken, konnten festgenommen werden, berichtet der Sender. Nur wenige Tage später meldete der Inhaber des Restaurants den nächsten Einbruch.

Supermärkte die sich in der Nähe der Flüchtlingsunterkunft befinden, klagen über eine hohe Anzahl von Ladendiebstählen. Die Geschäftsbetreiber sahen sich gezwungen die Ladenzeiten am Abend zu kürzen und Wachpersonal einzustellen.

In der Umgebung befindet sich auch ein Fernsehladen. Der Besitzer, Ralf Krügel, hat keinen Wachschutz engagiert. Als ein Asylbewerber an seinen Zaun pinkelte, rief Krügel ihn zur Ordnung. In dem Moment wurde er von zwei anderen Asylsuchenden von hinten angegriffen, erzählte Krügel dem Sender.

„Ich hab dann nur mehr mein Gesicht geschützt. Einer saß auf mir drauf und schlug auf mich ein. Einer trat auf mich ein. Dann kam noch einer und versuchte mein Portmonee zu klauen“, sagte das Opfer im Interview.

Der Ladenbesitzer versucht seine Geldtasche zu schützen, was ihm noch mehr Prügel einbrachte. Einer seiner Freunde habe die Tat gesehen und eilte zur Hilfe, schildert Krügel den Tathergang. Darauf hin kamen zwei weitere Asylbewerber und verprügelten seinen Freund.

Die Täter seien in Richtung Asylbewerberheim geflohen. Krügel kam ins Krankenhaus. Die Täter konnten nicht gefasst werden.

Über 850 Einsätze in Erstaufnahmelager

Die Braunschweiger Polizei verlagerte ihren Arbeitsschwerpunkt auf die Erstaufnahmeeinrichtung. In diesem Jahr hatten die Beamten schon über 850 Einsätze in den Flüchtlingsunterkünften. Oft mussten bis zu 25 Einsatzfahrzeuge gleichzeitig in die Einrichtungen geschickt werden, sagt ein Polizeibeamter zu „Das Erste“.

Unter den Asylbewerbern verschiedener Herkunft komme es oft zu Auseinandersetzungen. Es sei auch oft Alkoholismus im Spiel, berichten die Polizisten. Es gebe auch Übergriffe auf Frauen. Erst vor wenigen Tagen schnappten die Beamten zwei Männer, die gerade eine Frau vergewaltigen wollten. Die Täter, ein Algerier und ein Marokkaner, wurden festgenommen.

Uwe Stoltenberg, Leiter der Polizeiwache Braunschweig, berichtet davon, dass Asylbewerber immer häufiger versuchten mit gefälschten Ausweisen ihr Taschengeld mehrere Male abzuholen. Neben der kostenlosen Verpflegung beträgt das Taschengeld pro Asylbewerber 143 Euro pro Monat.

Bilanz der Soko

Von den insgesamt 30.000 Asylbewerbern die in der Einrichtung in Braunschweig vorübergehend untergebracht sind wurden 1.050 straffällig.

Die meisten Straftäter kommen aus dem nordafrikanischen Raum und aus dem Westbalkan, sagt der Soko-Leiter Torsten Heuer und fügt hinzu: „Weniger Probleme bereiten uns Personen aus Syrien und Irak.“ (so)

Quelle: http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/asylkrise-erstbilanz-soko-meisten-straftaeter-kommen-aus-nordafrika-und-westbalkan-a1291135.html