Alles steht und fällt mit den «Fallzahlen» – und diese mit dem PCR-Test


Von der Corona-Transition.org Redaktion

Was misst der Test genau? Und wie geht das praktisch vor sich? Wo liegen allenfalls Fehlerquellen, die das Resultat beeinflussen? Was ist zu beachten, um zweifelsfreie Ergebnisse zu erhalten?

Die Antworten auf diese Fragen sind von kaum zu überschätzender Wichtigkeit, stützen oder zerstören sie doch die Glaubwürdigkeit und Gültigkeit der «Fallzahlen», die wiederum das Hauptargument für sämtliche Corona-Massnahmen, Verordnungen und für umstrittene Gesetze sind.

Vorab: Der PCR-Test für Sars-CoV-2 ist bei nicht streng regelkonformer Anwendung nahezu nutzlos.
Und die sehr aufwendige und korrekte Anwendung des Tests ist bei Weitem nicht garantiert und schon gar nicht überall. Der wissenschaftliche Wert der «Fallzahlen» für eine evidenzbasierte Politik ist daher gering. Doch nur eine evidenzbasierte Politik ist glaubwürdig und vermittelbar. Oder anders gesagt: Eine Politik, die nicht auf Evidenz abstützt, ist willkürlich.

Corona-Transition.org wird in mehreren Kapiteln zeigen, wie dieses Vorab-Fazit zustande kommt – basierend auf Quellen wie öffentlich zugängliche Studien und andere veröffentlichte Arbeiten von Virologen, Epidemiologen und weiteren Experten. Gestützt wird das Fazit auch durch Aussagen von Testanwendern an Universitäten, Spitälern oder ähnlichen Testeinrichtungen.

Eine Zwischenbemerkung, um Missverständnissen vorzubeugen: Die vergangenen acht Monate haben gezeigt, es gibt irgendetwas, meistens vereinfachend «Coronavirus» genannt, das Menschen in unterschiedlichem Ausmass krank machen kann – und in besonderen Fällen auch sterben lässt.

Was misst der PCR-Test?

  • Spürt er das Vorhandensein des Sars-CoVirus-2 auf? Nein. Der Test misst bloss Sequenzen, also Nukleinsäuren, die im Virus enthalten sein sollen.
    Diese Sequenzen wurden zu Beginn der Coronakrise von chinesischen Wissenschaftlern identifiziert und in einem Computermodell zu einer «Gesamtstruktur» des Virus hochgerechnet. Das fragliche Virus wurde bislang noch nie aus dem Blut eines erkrankten Menschen extrahiert, in Reinform gewonnen und untersucht.

Nur nebenbei: Der allererste PCR-Test im Zusammenhang mit der Coronakrise wurde sogar etabliert und der Welt stolz präsentiert, bevor China Sequenzen geliefert hatte: Es ist der PCR-Test von Christian Drosten. Zur Test-Entwicklung schrieb er in einer wissenschaftlichen Publikation (siehe unter ’Results’):

«Vor der Bekanntmachung öffentlicher Virus-Sequenzen aus Fällen mit 2019-nCoV, haben wir uns auf Berichte aus den Sozialen Medien verlassen, in denen der Nachweis eines SARS-ähnlichen Virus angekündigt wurde. Deswegen haben wir angenommen, dass ein mit SARS in Verbindung stehendes CoV beim Ausbruch involviert ist.»

(Viel mehr dazu später im zweiten, im praktischen Teil)

Zurück zum Test:

  • Kann der Test etwas über das Virus aussagen, ob es sich zum Beispiel im Wirt, in uns, vermehrt? Nein.
  • Oder ob es den Menschen krank machen wird? Nein.
  • Oder sagt der Test vielleicht etwas darüber aus, ob ein getesteter Mensch eine kleine oder grössere intakte Virenlast in sich trägt. Nein.
  • Oder ob es bereits in eine Zelle eingedrungen ist? Nein.
  • Sagt der Test etwas über die Ansteckungsgefahr aus? Nein.

Es überrascht deshalb nicht, dass das Schweizer Bundesamt für Gesundheit (BAG) zusammen mit der Zulassungsbehörde SwissMedic (SM) bereits am 20. Mai 2020 folgendes Dokument publizierte:

Merkblatt zur aktuellen COVID-19 Testung in der Schweiz
(siehe PDF-Volltext ganz unten)

In der Einleitung steht:

«Die aktuellen Angebote zur Durchführung von COVID-19 Tests werden intensiv diskutiert. BAG und Swissmedic haben beschlossen, im vorliegendem Merkblatt das aktuelle Testkonzept sowie die Eignung der Testsysteme sowie die Zulässigkeit ihres Einsatzes zusammenzufassen. Damit soll auch das Missbrauchspotential im Umgang mit solchen Testsystemen vermindert und für den Vollzug durch die Behörden eine klare Grundlage geschaffen werden, zum Schutz der Patienten und im Hinblick auf einen zielgerichteten Einsatz der Testsysteme im Rahmen der Bekämpfung der COVID-19 Pandemie.»

Es folgen rechtliche Grundlagen und Begriffsdefinitionen.
Besondere Aufmerksamkeit verdient jedoch folgender Absatz, der generell auf den PCR-Test eingeht und unter dem Zwischentitel «PCR/NAT» eine interessante Aussage enthält:

«Die PCR (Polymerase-Kettenreaktion) ist eine NAT (Nucleic Acid Amplification Technology)-Methode, der modernen Molekularbiologie, um in einer Probe vorhandene Nukleinsäure (RNA oder DNA) in vitro zu vervielfältigen und danach mit geeigneten Detektionssystemen nachzuweisen.
Der Nachweis der Nukleinsäure gibt jedoch keinen Rückschluss auf das Vorhandensein eines infektiösen Erregers. Dies kann nur mittels eines Virusnachweises und einer Vermehrung in der Zellkultur erfolgen.» (Hervorhebung durch die Redaktion).

Sofort stellt sich hier die Frage, ob im Anschluss an jedes positive PCR-Test-Ergebnis, die geforderte Zellkultur angelegt wird? Wird also die zeitkonsumierende Vermehrung durchgeführt, damit schliesslich ein gültiger positiver Virusnachweis gelingt?

Doch ungeachtet der Beantwortung dieser Fragen (mehr dazu später im praktischen Teil) wenden wir uns den negativen und positiven PCR-Test-Ergebnissen zu, mit denen schliesslich gearbeitet wird, die zentral erfasst und interpretiert werden: Keine triviale Sache, wie das Ärzteblatt unter dem Titel «PCR Tests auf SARS-CoV-2-Ergebnisse richtig interpretieren» detailliert ausführt, (siehe PDF-Volltext ganz unten).

Auch die 52-seitige Arbeitsanweisung mit dem sperrigen Titel «CDC-006-00019, Revision: 04 CDC/DDID/NCIRD/ Division of Viral Diseases» und zwei weitere, interne und ergänzende Papiere der US-Seuchenbekämpfungsbehörde (CDC) behandeln die Problematik und zwar von Anfang an, also beginnend mit der Probegewinnung, (siehe PDF-Volltext ganz unten).
In wissenschaftlich akribischer Form erklären die Virologen das derzeit einzige zugelassene Verfahren zur Auswertung und Durchführung von PCR-Tests.

Dabei wird sofort klar: Schon die Probeentnahme, etwa an Grenzen, Flughäfen oder in sogenannten Drive-Throughs, wie sie auch in der Schweiz etabliert wurden, machen in den meisten Fällen aus jeder entnommenen Probe eine nutzlose Charge.
Denn um einen PCR-Test erfolgreich durchzuführen, müssen die Proben unter sterilen Bedingungen entnommen werden — und zwar ausschliesslich durch eigens geschultes Personal. In Europa wären das Ärzte, Krankenpfleger oder medizinisch technische Assistenten.
Polizei, Grenzschützer oder private Sicherheitsdienste an Flughäfen zählen nicht dazu.

Schon die Wahl der Entnahmestäbchen offenbart, wie komplex das gesamte Verfahren ist. Die CDC empfiehlt ausschliesslich spezielle Kunststoffstäbchen und rät von Konstrukten aus Holz und Baumwolle ab. Ist der Abstrich erstmal erfolgt, müssen die Proben umgehend, und am besten unter BSL-2 Bedingungen bei Temperaturen zwischen 2 und 8 Grad Celsius aufbewahrt werden.
Die biologische Laborklassifizierung BSL-2 soll garantieren, dass Fremdkontaminationen möglichst ausbleiben. Auch die Temperatur von maximal 8 Grad, die zu keinem Zeitpunkt von der Entnahme bis zur eigentlichen Untersuchung überschritten werden darf, ist entscheidend – so verlangt es die CDC. Wird dieses Temperaturlimit überschritten, ist die Probe nicht mehr verwertbar und müsste neu entnommen werden.

Auch das Robert Koch-Institut (RKI) macht darauf aufmerksam:

«Klinische Proben von Verdachtsfällen zum Nachweis von SARS-CoV-2 sind als‚ Biologischer Stoff, Kategorie B‘ der UN-Nr. 3373 zuzuordnen und nach Massgabe der Verpackungsanweisung P650 zu verpacken. Der Versand sollte wenn möglich gekühlt erfolgen (s. Probenentnahme).»

(siehe PDF ganz unten)

Der Faktor Zeit ist ebenfalls entscheidend. In den USA müssen daher alle Proben ausschliesslich eisgekühlt über Nacht an die CDC geliefert werden wo sie dann untersucht werden. Dauert der Transport länger, dann geht das nur bei entsprechender Zusatz-Kühlung mit Trockeneis und bei Temperaturen von 70 Grad Celsius unter Null.

Bereits an dieser Stelle wird deutlich, dass die in der Schweiz oder Deutschland politisch geforderten, und teilweise umgesetzten PCR-Testmechanismen nicht funktionieren können.

Die Entnahmen entsprechen keinesfalls den geforderten sterilen Bedingungen, Fremdkontaminationen bleiben somit nicht aus. Der Versand zu oftmals privaten Laboren setzt den Proben weiter zu — gerade Testkits, bei denen man sich selber zu Hause einen Abstrich entnimmt – wie zum Beispiel in Deutschland – und per Post verschickt, sind wertloser Müll, bezahlt von verängstigten Bürgern.

Sind die Proben im Testlabor angelangt, geht die Arbeit erst richtig los. Und die ist alles andere als einfach zu bewältigen, wie die CDC-Arbeitsanweisung vorschreibt und begründet.
Neben der eigentlichen Probe muss nämlich noch eine positive Referenzprobe in gleich zwei Varianten, N1 und N2, aufgearbeitet und gemessen werden. Das wiederum darf nicht im gleichen Raum geschehen, in dem sich die Patientenprobe befindet – wegen der Kontaminationsgefahr.

Hinzu kommt die molekularbiologische Aufarbeitung der erhaltenen Patientenproben, die Extraktion der Erbsubstanz, die Reinigung und Dekontamination der PCR-Geräte, und viele weitere Schritte.
Zu glauben, ein PCR-Test sei so etwas wie das Tunken eines Lackmusstreifens in eine Flüssigkeit, um eine Farbänderung zu erkennen, wäre ein grober Fehler. Selbst die Auswertung hat es in sich: Erst die korrekte Interpretation der aufgezeichneten Signale erlaubt eine Aussage.

Ein weiteres Problem: Weil beim PCR-Test bestimmte Virenpartikel, sofern sie denn vorhanden sind, in einem speziellen Gerät vervielfältigt werden und die Konzentration der Virenfragmente nach rund 30 bis 40 Zyklen das x-tausendfache beträgt, sind schon kleinste Kontaminationen fatal.

Denn jeder Fehler wird ebenfalls vervielfältigt. Molekularbiologisch weist die Methode eine massive Schwäche auf, wie die CDC erklärt, denn ausgerechnet bei einer geringen Virusprävalenz – also beispielweise bei wenig «Fällen» pro 100’000 Einwohner zu einem bestimmten Zeitpunkt – liefert sie eine hohe Rate an falsch positiven Ergebnissen. So zeigte sich, dass von 2071 Proben insgesamt 49 positiv ausfielen. Von den 49 Positiven waren jedoch nur 17 Patienten tatsächlich mit dem Erreger infiziert, wie weitere Untersuchungen anschliessend belegten.

Wie absurd, weil nutzlos, die Forderungen nach Pflichttests in Europa indes sind, beweist ein anderer Aspekt, den die CDC-Dokumentation im Detail beschreiben (siehe PDF unten): Selbst das Vorliegen eines negativen Ergebnisses muss nicht unbedingt bedeuten, man sei nicht infiziert.

Last but not least machte der deutsche Virologe Prof. Hendrik Streeck kürzlich in einem Interview auf einen eigentlichen Denkfehler der Politik in Sachen PCR-Tests aufmerksam:

«Wahrscheinlich ist, dass man viele am Flughafen getestete Reisende gar nicht als infiziert identifizieren kann, weil sie noch in der Inkubationszeit sind. Wenn sie sich in den letzten vier Tagen infiziert haben, wird man das wahrscheinlich nicht nachweisen können, derjenige wäre aber mit einem negativen Testergebnis quasi ‚freigetestet‘. Hinzu kommt das Risiko von falsch-positiven Ergebnissen. Je mehr Menschen auch aus Nichtrisikogebieten getestet werden, desto höher würde die Rate».

Damit decken sich Streecks Aussagen mit jenen der CDC — in Europa erhört werden indes offenbar beide nicht.

Für europäische Gesundheitsbehörden und Politiker sind alleine diese erwähnten Publikationen in der Summe ein Desaster: Sie belegen, dass die von den Hauptmedien täglich zusammenhangslos und ohne jeden Bezug publizierten «Fallzahlen» nahezu bedeutungslos sind – aber Politik bestimmend sind sie trotzdem. Und auf viele Bürger wirken sie schreckend und angsteinflössend.

Lesen Sie im 2. Teil: Der PCR-Test ganz praktisch

Dokumente

PDF – SwissMedic: Merblatt zur aktuellen COVID-19 Testung (242.3 kB)
PDF – Ärzteblatt: PCR-Test Ergebnisse richtig interpretieren (254.8 kB)
PDF – CDC PCR-Test Anleitung (1.2 MB)
PDF – RKI Hinweise zur Testung auf Infektionen mit Sars-Cov-2 (8.1 MB)

Quelle

Gruß an die Klardenker

TA KI

Alles andere als harmlos- Viel mehr Hepatitis-E-Fälle in Deutschland


3qrh0340Hepatitis E kann zu tödlichem Leberversagen führen. 20 Millionen Menschen stecken sich in Afrika und Asien jährlich damit an. Die Erkrankung wird in Deutschland immer öfter gemeldet, obwohl viele Infizierte gar nicht in diesen Regionen waren. Wie kommt das?

Ärzte diagnostizieren in Deutschland zunehmend mehr Hepatitis-E-Fälle. 2014 wurden 670 dieser Lebererkrankungen gemeldet. Das sei im Vergleich zu 2013 ein Plus von mehr als 46 Prozent, teilte das Berliner Robert Koch-Instituts (RKI) mit. „Die Tendenz ist klar steigend“, sagte RKI-Epidemiologe Mirko Faber. Hintergrund sei in Europa allerdings nicht eine rasant ansteigende Verbreitung der Erreger, sondern eine verbesserte Diagnostik sowie eine höhere Sensibilität der Mediziner.

Hepatitis E galt lange Zeit als eine aus Asien und Afrika importierte Infektionskrankheit. Dort werde der Erreger hauptsächlich durch verunreinigtes Trinkwasser übertragen, erklärte eine Sprecherin des Brandenburger Gesundheitsministeriums im Vorfeld des Welt-Hepatitis-Tages am 28. Juli.

Viren erst 1983 entdeckt

Die Viren wurden erst 1983 von einem russischen Forscher entdeckt. Später konnten andere Wissenschaftler eine Epidemiewelle in Indien, die 1955 insgesamt 30.000 Erkrankungen verursachte, auf Hepatitis E zurückführen. Im Rückschluss wurde laut Faber so belegt, dass es wohl keine ganz neu aufgetretene Krankheit ist.

Das RKI schätzt, dass sich in Afrika und Asien jährlich bis zu 20 Millionen Menschen mit dem Virus anstecken. „Viele Leute machen eine Hepatitis-E-Infektion durch, ohne es zu wissen“, erklärte Faber, denn häufig verlaufe die Infektion mit nur leichten Beschwerden. Oft beginnt die Krankheit nach RKI-Angaben mit unspezifischen Symptomen wie Müdigkeit und Gliederschmerzen, es kann aber auch zu Fieber und Gelbsucht kommen. Zumeist klingen die Beschwerden innerhalb von Wochen ab. Noch häufiger hat die Infektion gar keine Krankheitszeichen.

Alles andere als harmlos

Die akute Hepatitis E-Erkrankung ist jedoch alles andere als harmlos und kann zu tödlichem Leberversagen führen. Das RKI geht in Afrika und Asien jährlich von bis zu 65.000 Todesfällen aus. Die Inkubationszeit beträgt bis zu 60 Tage, und die Erkrankung hat in manchen Ländern eine Sterblichkeitsrate von bis zu vier Prozent. Eine Gefahr besteht nach RKI-Angaben bei Vorschäden der Leber, Immungeschwächten wie etwa Krebspatienten in der Chemotherapie oder in der Schwangerschaft.

In Deutschland galt Hepatitis E lange Zeit als eine bei Reisen erworbene Krankheit. Wissenschaftler fanden erst vor einigen Jahren heraus, dass es diesen Erreger hier vermutlich schon seit langer Zeit gibt. „Die Übertragung läuft hier aber nicht fäkal-oral über das verunreinigte Trinkwasser, sondern über den Verzehr von kontaminiertem Schweine- und Wildfleisch„, erklärte Faber.

In Europa treten andere Genotypen des Erregers auf, diese werden in der Regel nur vom Tier auf den Menschen übertragen und nicht wie in Afrika und Asien von Mensch zu Mensch. Die Mehrzahl der in Europa auftretenden Hepatitis-E-Erkrankungen sind demnach nicht eingeschleppt, sondern hier erworben.

„Da hilft wirklich nur strikte Hygiene“, rät Faber. Es sollte nur gut durchgebratenes oder gegartes Fleisch gegessen werden. Nach Tierkontakten sollten stets die Hände gründlich gereinigt werden.

Quelle: http://www.n-tv.de/wissen/Viel-mehr-Hepatitis-E-Faelle-in-Deutschland-article15584861.html

Gruß an die Biowaffenlaboratorien

TA KI

 

Neuer Grippe-Impfstoff zeigt kaum Wirkung


grippe

Ausgerechnet die Komponente im Impfstoff, die vor dem gefährlichen Grippetyp H3N2 schützen soll, wirkt oft nicht richtig. Die Viren haben sich anders entwickelt als vorhergesagt.

Der von Ärzten aktuell verabreichte Grippe-Impfstoff ist offenbar so unwirksam wie seit vielen Jahren nicht mehr. Wenige Tage alte Daten der US-Gesundheitsbehörde CDC zeigen, dass die Wirksamkeit des Serums in dieser Grippesaison bei extrem niedrigen 23 Prozent liegt. Im Normalfall sind es zwischen 50 und 85 Prozent. Die renommierten Freiburger Professoren Gerd Antes und Michael M. Kochen raten der Bevölkerung, diese geringe Wirksamkeit bei ihrer Impfentscheidung mit zu berücksichtigen. Die US-Daten seien weitgehend auf Europa und Deutschland übertragbar.

Das Robert Koch- (RKI) sowie das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) bestätigten gegenüber unserer Redaktion, dass es in diesem Jahr ein „Problem“ mit der Impfung gebe. Ausgerechnet die Komponente im Impfstoff, die vor dem gefährlichen Grippetyp H3N2 schützen soll, wirkt oft nicht richtig, weil sich diese Viren durch Mutation ganz anders entwickelt haben als vorhergesagt. „So etwas passiert immer wieder einmal“, sagte PEI-Sprecherin Susanne Stöcker. Die Entwicklung eines wirksamen Grippe-Impfstoffes sei wie ein „Hase- und Igel-Spiel“ zwischen den Forschern und den Viren.

H3N2 kann eine besonders schwere Grippe verursachen. Zurzeit gibt es in Deutschland noch keine echte Grippewelle, aber es werden hier bisher mehr Erkrankungen durch H3N2 registriert als durch andere Grippeviren.
Hände waschen, Abstand halten

Die Institute RKI und PEI raten den Bürgern trotz der Probleme in diesem Jahr dazu, sich gegen Grippe impfen zu lassen. „Ein mäßiger Schutz ist immer noch besser als gar keiner“, sagte Susanne Glasmacher vom RKI. Gerade Menschen über 60, chronisch Kranke und Schwangere sollten über eine Impfung nachdenken. Allerdings wirkt der Grippe-Impfstoff bei Senioren oft weniger als bei Jüngeren, was in dieser Grippe-Saison mit einem schlechten Impfstoff besonders ins Gewicht fällt. Umso wichtiger sind nach Einschätzung von Experten Vorsichtsmaßnahmen wie Händewaschen und Abstand zu Erkrankten.

Ein Sprecher des nordrhein-westfälischen Gesundheitsministeriums erklärte: „Da bei einer allgemeinen Impf-Empfehlung individuelle Besonderheiten nicht berücksichtigt werden können, ist es wichtig, zunächst mit einem Arzt unter Berücksichtigung der persönlichen Umstände über eine mögliche Grippeschutzimpfung zu reden.“
Quelle: http://www.derwesten.de/politik/aktuelle-grippe-impfung-schuetzt-nur-jeden-vierten-id10256918.html

Gruß an die Ungeimpften
TA KI

WHO gehört Pharmakonzernen: Korrupt bis in die Knochen


Flagge der WHO

Unterfinanziert, unwirksam, korrupt – die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat mit gigantischen Problemen zu kämpfen. Während sich die Mitgliedsländer seit Jahren weigern höhere Aufwendungen zu zahlen, überrennt eine Ebola-Epidemi weite Teile Westafrikas. Doch Schuld am desaströsen Zustand der WHO ist nicht nur das Missmanagement auf höchster Ebene, sondern auch die enge Verknüpfung mit der Pharma-Lobby und anderen Nutznießerkreisen.

Maßlos unterfinanziert

WHOTabelle2

Seit mehreren Jahrzehnten fordert die Weltgesundheitsorganitsation höhere Beitragszahlungen ihrer Mitgliedsstaaten. Diese weigerten sich jedoch bis zum heutigen Tage. Die Sonderorganisation der Vereinten Nationen (UN) wurde dadurch in den letzten Jahren immer mehr dazu gezwungen Finanzmittel abzubauen. So sank beispielsweise allein vom Jahr 2012 bis 2014 die Möglichkeiten zur Seuchen- bzw. Krisenprävention und Bekämpfung um über 50% (siehe Grafik 1). Die geschiedenen Generalsekretäre der WHO kritisierten das bis zuletzt aufs schärfste.

 Anfälligkeit für Pharmakonzerne

Grafik2: Finanzquellen der WHO

Die chronische Unterfinanzierung der WHO sorgte in den letzten Jahren für kontroverse Abhängigkeiten mit der internationalen Pharma-Industrie. Die fehlende Gelder werden eben nun auf andere Weise beschafft. Im Finanzplan der WHO für die Jahre 2014-2015 heißt es offiziell, dass fast 4 Milliarden US-Dollar zur Verfügung standen. Davon kamen knapp mehr als 3 Milliarden aus sogenannten “freiwilligen Zuwendungen”. Das heißt mehr als 3/4 der Investitionsmöglichkeiten der Weltgesundheitsorganisation kommen aus Lobbykreisen, Stiftungen und privaten Geldgebern, die dann natürlich über die Verwendung der Gelder auch mitbestimmen wollen. Unter den Sponsoren verstecken sich die größten Pharmakonzerne der Welt. Darunter auch Bayer, Merck und Nowak.

Das Geschäft mit der Schweinegrippe

Als im Jahr 2010 immer mehr von der “Schweinegrippe” in Europa zu hören war, rief die WHO völlig überraschend die höchste Alarmstufe aus: Pandemiewarnung. Zum Vergleich: In Deutschland sind dem Robert-Koch-Institut (RKI) von Ende April 2009 bis Anfang August 2010 insgesamt 226.000 bestätigte Fälle der Schweinegrippe (Influenza H1N1/2009) übermittelt worden, davon 258 Todesfälle, die meisten im November. Weltweit soll es laut WHO ungefähr 18.000 Tote gegeben haben.

Während der – teilweise auch medial – verbreiteten nationalen Panik, zwang die WHO auch die Bundesregierung zu mehreren Vertragsabschlüssen. So auch zum “GSK-Vertrag” mit dem Pharmaunternehmen GlaxoSmithKline. Bis heute behandelt die Regierung das Papier offiziell als “streng vertraulich” und hat es trotz mehrer Anfragen nicht bekanntgegeben. Trotzdem liegt der Vertrag mehreren Medien vor. In der Orginalfassung zwischen den Ländern der Bundesrepublik und GlaxoSmithKline ist die Rede von 224 Millionen Aufwendungen, die der Bund für die Einlagerung eines Impfstoffes an GSK zu zahlen hat. Doch die weltweite Pandemie blieb aus, die Impfstoffe landeten teilweise in der Müllhalde. Der Fehlalarm der WHO soll der Pharmawelt weltweit mehr als 18 Milliarden US-Dollar eingebracht haben.

Die, die damals in der WHO den Ton angegeben haben, finden sich heute teilweise in Spitzenpositionen der Pharmaindustrie wieder. Klaus Stör beispielsweise, der jahrelang an der Spitze der Schweinegrippe Taskforce stand, bekleidet heute Spitzenpositionen des Pharmariesen Nowatis.

QUELLEN:

WHO-Finanzbericht: http://www.who.int/about/resources_planning/A66_7-en.pdf
Frontal21, Investigativ zur Schweinegrippe: http://frontal21.zdf.de/ZDF/zdfportal/programdata/f66838f5-a8fb-3da8-aa23-7a6accf45314/20360408?generateCanonicalUrl=true
GSK Vertrag: http://www.arznei-telegramm.de/Vertrag01-GSK-Bund-Laender.pdf

Quelle: http://www.neopresse.com/politik/die-und-die-pharmalobby-korrupt-bis-die-knochen/

Gruß an die Pharmaratten

TA KI