Alles andere als harmlos- Viel mehr Hepatitis-E-Fälle in Deutschland


3qrh0340Hepatitis E kann zu tödlichem Leberversagen führen. 20 Millionen Menschen stecken sich in Afrika und Asien jährlich damit an. Die Erkrankung wird in Deutschland immer öfter gemeldet, obwohl viele Infizierte gar nicht in diesen Regionen waren. Wie kommt das?

Ärzte diagnostizieren in Deutschland zunehmend mehr Hepatitis-E-Fälle. 2014 wurden 670 dieser Lebererkrankungen gemeldet. Das sei im Vergleich zu 2013 ein Plus von mehr als 46 Prozent, teilte das Berliner Robert Koch-Instituts (RKI) mit. „Die Tendenz ist klar steigend“, sagte RKI-Epidemiologe Mirko Faber. Hintergrund sei in Europa allerdings nicht eine rasant ansteigende Verbreitung der Erreger, sondern eine verbesserte Diagnostik sowie eine höhere Sensibilität der Mediziner.

Hepatitis E galt lange Zeit als eine aus Asien und Afrika importierte Infektionskrankheit. Dort werde der Erreger hauptsächlich durch verunreinigtes Trinkwasser übertragen, erklärte eine Sprecherin des Brandenburger Gesundheitsministeriums im Vorfeld des Welt-Hepatitis-Tages am 28. Juli.

Viren erst 1983 entdeckt

Die Viren wurden erst 1983 von einem russischen Forscher entdeckt. Später konnten andere Wissenschaftler eine Epidemiewelle in Indien, die 1955 insgesamt 30.000 Erkrankungen verursachte, auf Hepatitis E zurückführen. Im Rückschluss wurde laut Faber so belegt, dass es wohl keine ganz neu aufgetretene Krankheit ist.

Das RKI schätzt, dass sich in Afrika und Asien jährlich bis zu 20 Millionen Menschen mit dem Virus anstecken. „Viele Leute machen eine Hepatitis-E-Infektion durch, ohne es zu wissen“, erklärte Faber, denn häufig verlaufe die Infektion mit nur leichten Beschwerden. Oft beginnt die Krankheit nach RKI-Angaben mit unspezifischen Symptomen wie Müdigkeit und Gliederschmerzen, es kann aber auch zu Fieber und Gelbsucht kommen. Zumeist klingen die Beschwerden innerhalb von Wochen ab. Noch häufiger hat die Infektion gar keine Krankheitszeichen.

Alles andere als harmlos

Die akute Hepatitis E-Erkrankung ist jedoch alles andere als harmlos und kann zu tödlichem Leberversagen führen. Das RKI geht in Afrika und Asien jährlich von bis zu 65.000 Todesfällen aus. Die Inkubationszeit beträgt bis zu 60 Tage, und die Erkrankung hat in manchen Ländern eine Sterblichkeitsrate von bis zu vier Prozent. Eine Gefahr besteht nach RKI-Angaben bei Vorschäden der Leber, Immungeschwächten wie etwa Krebspatienten in der Chemotherapie oder in der Schwangerschaft.

In Deutschland galt Hepatitis E lange Zeit als eine bei Reisen erworbene Krankheit. Wissenschaftler fanden erst vor einigen Jahren heraus, dass es diesen Erreger hier vermutlich schon seit langer Zeit gibt. „Die Übertragung läuft hier aber nicht fäkal-oral über das verunreinigte Trinkwasser, sondern über den Verzehr von kontaminiertem Schweine- und Wildfleisch„, erklärte Faber.

In Europa treten andere Genotypen des Erregers auf, diese werden in der Regel nur vom Tier auf den Menschen übertragen und nicht wie in Afrika und Asien von Mensch zu Mensch. Die Mehrzahl der in Europa auftretenden Hepatitis-E-Erkrankungen sind demnach nicht eingeschleppt, sondern hier erworben.

„Da hilft wirklich nur strikte Hygiene“, rät Faber. Es sollte nur gut durchgebratenes oder gegartes Fleisch gegessen werden. Nach Tierkontakten sollten stets die Hände gründlich gereinigt werden.

Quelle: http://www.n-tv.de/wissen/Viel-mehr-Hepatitis-E-Faelle-in-Deutschland-article15584861.html

Gruß an die Biowaffenlaboratorien

TA KI

 

Neuer Grippe-Impfstoff zeigt kaum Wirkung


grippe

Ausgerechnet die Komponente im Impfstoff, die vor dem gefährlichen Grippetyp H3N2 schützen soll, wirkt oft nicht richtig. Die Viren haben sich anders entwickelt als vorhergesagt.

Der von Ärzten aktuell verabreichte Grippe-Impfstoff ist offenbar so unwirksam wie seit vielen Jahren nicht mehr. Wenige Tage alte Daten der US-Gesundheitsbehörde CDC zeigen, dass die Wirksamkeit des Serums in dieser Grippesaison bei extrem niedrigen 23 Prozent liegt. Im Normalfall sind es zwischen 50 und 85 Prozent. Die renommierten Freiburger Professoren Gerd Antes und Michael M. Kochen raten der Bevölkerung, diese geringe Wirksamkeit bei ihrer Impfentscheidung mit zu berücksichtigen. Die US-Daten seien weitgehend auf Europa und Deutschland übertragbar.

Das Robert Koch- (RKI) sowie das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) bestätigten gegenüber unserer Redaktion, dass es in diesem Jahr ein „Problem“ mit der Impfung gebe. Ausgerechnet die Komponente im Impfstoff, die vor dem gefährlichen Grippetyp H3N2 schützen soll, wirkt oft nicht richtig, weil sich diese Viren durch Mutation ganz anders entwickelt haben als vorhergesagt. „So etwas passiert immer wieder einmal“, sagte PEI-Sprecherin Susanne Stöcker. Die Entwicklung eines wirksamen Grippe-Impfstoffes sei wie ein „Hase- und Igel-Spiel“ zwischen den Forschern und den Viren.

H3N2 kann eine besonders schwere Grippe verursachen. Zurzeit gibt es in Deutschland noch keine echte Grippewelle, aber es werden hier bisher mehr Erkrankungen durch H3N2 registriert als durch andere Grippeviren.
Hände waschen, Abstand halten

Die Institute RKI und PEI raten den Bürgern trotz der Probleme in diesem Jahr dazu, sich gegen Grippe impfen zu lassen. „Ein mäßiger Schutz ist immer noch besser als gar keiner“, sagte Susanne Glasmacher vom RKI. Gerade Menschen über 60, chronisch Kranke und Schwangere sollten über eine Impfung nachdenken. Allerdings wirkt der Grippe-Impfstoff bei Senioren oft weniger als bei Jüngeren, was in dieser Grippe-Saison mit einem schlechten Impfstoff besonders ins Gewicht fällt. Umso wichtiger sind nach Einschätzung von Experten Vorsichtsmaßnahmen wie Händewaschen und Abstand zu Erkrankten.

Ein Sprecher des nordrhein-westfälischen Gesundheitsministeriums erklärte: „Da bei einer allgemeinen Impf-Empfehlung individuelle Besonderheiten nicht berücksichtigt werden können, ist es wichtig, zunächst mit einem Arzt unter Berücksichtigung der persönlichen Umstände über eine mögliche Grippeschutzimpfung zu reden.“
Quelle: http://www.derwesten.de/politik/aktuelle-grippe-impfung-schuetzt-nur-jeden-vierten-id10256918.html

Gruß an die Ungeimpften
TA KI

WHO gehört Pharmakonzernen: Korrupt bis in die Knochen


Flagge der WHO

Unterfinanziert, unwirksam, korrupt – die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat mit gigantischen Problemen zu kämpfen. Während sich die Mitgliedsländer seit Jahren weigern höhere Aufwendungen zu zahlen, überrennt eine Ebola-Epidemi weite Teile Westafrikas. Doch Schuld am desaströsen Zustand der WHO ist nicht nur das Missmanagement auf höchster Ebene, sondern auch die enge Verknüpfung mit der Pharma-Lobby und anderen Nutznießerkreisen.

Maßlos unterfinanziert

WHOTabelle2

Seit mehreren Jahrzehnten fordert die Weltgesundheitsorganitsation höhere Beitragszahlungen ihrer Mitgliedsstaaten. Diese weigerten sich jedoch bis zum heutigen Tage. Die Sonderorganisation der Vereinten Nationen (UN) wurde dadurch in den letzten Jahren immer mehr dazu gezwungen Finanzmittel abzubauen. So sank beispielsweise allein vom Jahr 2012 bis 2014 die Möglichkeiten zur Seuchen- bzw. Krisenprävention und Bekämpfung um über 50% (siehe Grafik 1). Die geschiedenen Generalsekretäre der WHO kritisierten das bis zuletzt aufs schärfste.

 Anfälligkeit für Pharmakonzerne

Grafik2: Finanzquellen der WHO

Die chronische Unterfinanzierung der WHO sorgte in den letzten Jahren für kontroverse Abhängigkeiten mit der internationalen Pharma-Industrie. Die fehlende Gelder werden eben nun auf andere Weise beschafft. Im Finanzplan der WHO für die Jahre 2014-2015 heißt es offiziell, dass fast 4 Milliarden US-Dollar zur Verfügung standen. Davon kamen knapp mehr als 3 Milliarden aus sogenannten “freiwilligen Zuwendungen”. Das heißt mehr als 3/4 der Investitionsmöglichkeiten der Weltgesundheitsorganisation kommen aus Lobbykreisen, Stiftungen und privaten Geldgebern, die dann natürlich über die Verwendung der Gelder auch mitbestimmen wollen. Unter den Sponsoren verstecken sich die größten Pharmakonzerne der Welt. Darunter auch Bayer, Merck und Nowak.

Das Geschäft mit der Schweinegrippe

Als im Jahr 2010 immer mehr von der “Schweinegrippe” in Europa zu hören war, rief die WHO völlig überraschend die höchste Alarmstufe aus: Pandemiewarnung. Zum Vergleich: In Deutschland sind dem Robert-Koch-Institut (RKI) von Ende April 2009 bis Anfang August 2010 insgesamt 226.000 bestätigte Fälle der Schweinegrippe (Influenza H1N1/2009) übermittelt worden, davon 258 Todesfälle, die meisten im November. Weltweit soll es laut WHO ungefähr 18.000 Tote gegeben haben.

Während der – teilweise auch medial – verbreiteten nationalen Panik, zwang die WHO auch die Bundesregierung zu mehreren Vertragsabschlüssen. So auch zum “GSK-Vertrag” mit dem Pharmaunternehmen GlaxoSmithKline. Bis heute behandelt die Regierung das Papier offiziell als “streng vertraulich” und hat es trotz mehrer Anfragen nicht bekanntgegeben. Trotzdem liegt der Vertrag mehreren Medien vor. In der Orginalfassung zwischen den Ländern der Bundesrepublik und GlaxoSmithKline ist die Rede von 224 Millionen Aufwendungen, die der Bund für die Einlagerung eines Impfstoffes an GSK zu zahlen hat. Doch die weltweite Pandemie blieb aus, die Impfstoffe landeten teilweise in der Müllhalde. Der Fehlalarm der WHO soll der Pharmawelt weltweit mehr als 18 Milliarden US-Dollar eingebracht haben.

Die, die damals in der WHO den Ton angegeben haben, finden sich heute teilweise in Spitzenpositionen der Pharmaindustrie wieder. Klaus Stör beispielsweise, der jahrelang an der Spitze der Schweinegrippe Taskforce stand, bekleidet heute Spitzenpositionen des Pharmariesen Nowatis.

QUELLEN:

WHO-Finanzbericht: http://www.who.int/about/resources_planning/A66_7-en.pdf
Frontal21, Investigativ zur Schweinegrippe: http://frontal21.zdf.de/ZDF/zdfportal/programdata/f66838f5-a8fb-3da8-aa23-7a6accf45314/20360408?generateCanonicalUrl=true
GSK Vertrag: http://www.arznei-telegramm.de/Vertrag01-GSK-Bund-Laender.pdf

Quelle: http://www.neopresse.com/politik/die-und-die-pharmalobby-korrupt-bis-die-knochen/

Gruß an die Pharmaratten

TA KI