Essentielle Fettsäuren: Was macht diese gesunden Fette so wichtig?


Essentielle Fettsäuren: Was macht diese gesunden Fette so wichtig?

Seit Jahrzehnten wird das Nahrungsfett von einem schlechten Ruf geplagt, da fettreduzierte Produkte in die Regale kommen und fettarme Diäten im Mittelpunkt stehen. Nahrungsfett und essentielle Fettsäuren sind jedoch zwei entscheidende Bestandteile einer jeden gesunden Ernährung.

Fett spielt eine Rolle in fast jedem Aspekt der Gesundheit, bis hin zu den Zellen, aus denen sich der Körper zusammensetzt. Glücklicherweise ist es einfach, das Fett zu bekommen, das Du brauchst. Dein Körper ist sogar in der Lage, seine eigenen Fettsäuren zu bilden, um einen Mangel zu verhindern.

Es gibt jedoch bestimmte Arten von Fettsäuren, die Du durch Deine Ernährung bekommen musst, da Dein Körper nicht in der Lage ist, sie zu produzieren. Bekannt als essentielle Fettsäuren, ist es entscheidend, dass Du ausreichend von diesen essentiellen Fettsäuren in Deiner Ernährung bekommst, um eine optimale Gesundheit zu erhalten und Mangelerscheinungen vorzubeugen.

Was sind essentielle Fettsäuren?

Du hast wahrscheinlich schon einiges über gesättigte Fettsäuren und ungesättigte Fettsäuren sowie deren Auswirkungen auf die Gesundheit gehört. Aber was sind Fettsäuren genau, und warum brauchen wir sie?

Es gibt viele Arten von Fettsäuren, die alle durch die Anzahl der Kohlenstoffatome und Wasserstoffbindungen, die sie enthalten, variieren. Der Körper benötigt diese verschiedenen Arten von Fettsäuren, da sie Energie liefern, die Zellmembranen bilden, bestimmte Vitamine und Mineralien aufnehmen und sogar wichtige Hormone produzieren.

Der Körper ist in der Lage, die meisten der benötigten Fettsäuren aus anderen Fetten zu gewinnen. Es gibt jedoch zwei Arten von Fettsäuren, die der Körper nicht synthetisieren kann: Linolsäure (Omega-6-Fettsäure) und Alpha-Linolensäure (Omega-3-Fettsäure).

Alpha-Linolensäure wird im Körper in die aktiven Formen von Omega-3-Fettsäuren, Docosahexaensäure (DHA) und Eicosapentaensäure (EPA) umgewandelt. Linolsäure und Alpha-Linolensäure gelten als essentielle Fettsäuren, da sie über die Nahrung aufgenommen werden müssen, weil der Körper sie nicht selbst bilden kann.

Warum brauchst Du essentielle Fettsäuren?

Essentielle Fettsäuren beeinflussen viele Aspekte der Gesundheit. Zu den Funktionen der essentiellen Fettsäuren gehören die Verbesserung der Abwehrkräfte, der Zellsignale, der Stimmung und der Gesundheit des Gehirns sowie die Verringerung von Entzündungen.

Einige Untersuchungen zeigen, dass die Erhöhung der Zufuhr von essentiellen Fettsäuren die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit steigern, bei der Behandlung einiger Krankheiten helfen, die psychische Gesundheit fördern und die Körperzusammensetzung verbessern kann. (1)

Ein Mangel an essentiellen Fettsäuren kann zu folgenden Symptomen führen:

  • Trockene Haut
  • Schuppen
  • Schuppige Haut
  • Brüchige Fingernägel
  • Trockener Mund
  • Stumpfe, fleckige Haut
  • Übermäßiger Durst
  • Gebrochene Fingerspitzen oder Absätze

Neben der Vorbeugung von Mangelzuständen kann die Zufuhr von ausreichend essentiellen Fettsäuren in der Ernährung auch eine ganze Reihe von Vorteilen für die Gesundheit mit sich bringen.

Vorteile essentieller Fettsäuren

1. Fördert die Gesundheit des Herzens

Essentielle Fettsäuren sind bekannt für ihre Rolle bei der Vorbeugung von Herzerkrankungen, indem sie Risikofaktoren reduzieren und das Herz gesund und stark halten. In der Tat wurde eine höhere Zufuhr von essentiellen Fettsäuren mit einem reduzierten Risiko für Herzerkrankungen in Verbindung gebracht. (2),(3)

Insbesondere Omega-3 reduziert nachweislich Triglyceride, den Blutdruck und die Bildung von Plaque in den Arterien. (4), (5), (6)

Studien zeigen, dass Omega-6-Fettsäuren auch einige Risikofaktoren für Herzerkrankungen wie Blutdruck, Gesamtcholesterin und schlechtes LDL-Cholesterin senken können. (7), (8)

2. Schützt das Gehirn

Einige vielversprechende Forschungen haben einen Zusammenhang zwischen der Zufuhr essentieller Fettsäuren und der Gesundheit des Gehirns gefunden. Dieser Zusammenhang zeigt, dass essentielle Fettsäuren zur Verbesserung der Kognition beitragen und sogar bestimmte neurologische Störungen verhindern können.

Mehrere Studien haben ergeben, dass der Verzehr von Omega-3-Fettsäuren mit einem verringerten Risiko eines kognitiven Verfalls und der Alzheimer-Krankheit verbunden ist. (9), (10)

Eine im American Journal of Preventative Medicine veröffentlichte Studie ergab sogar, dass eine höhere Aufnahme von Fisch, der einen hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren aufweist, mit mehr grauer Substanz im Gehirn einhergeht. Dies ist eine Art von Hirngewebe, das an der Gedächtnisbildung, der sensorischen Wahrnehmung und der Entscheidungsfindung beteiligt ist. (11)

3. Bekämpft Depressionen

Neben der Gesunderhaltung des Gehirns können essentielle Fettsäuren auch die psychische Gesundheit positiv beeinflussen. Eine Analyse von klinischen Studien betrachtete 19 Studien über die Auswirkungen von Omega-3-Fettsäuren auf Depressionen und zeigte, dass eine Supplementierung mit Omega-3-Fettsäuren bei der Behandlung von Symptomen von Depressionen wirksam war. (12)

Omega-3-Fettsäuren helfen auch bei der Behandlung anderer psychischer Probleme wie bipolare Störungen und Angstzustände. (13), (14)

4. Lindert Entzündungen

Eine Entzündung ist eine normale Immunantwort, die den Körper vor Infektionen schützen soll. Chronische Entzündungen sind jedoch mit einer Reihe von Problemen wie Herzerkrankungen, Krebs und Autoimmunkrankheiten verbunden. (15)

Untersuchungen zeigen, dass Omega-3-Fettsäuren helfen können, schädliche Entzündungen zu reduzieren. Eine Studie im New England Journal of Medicine ergab, dass die Einnahme von Omega-3-Fettsäuren über einen Zeitraum von sechs Wochen dazu beitrug, das Niveau mehrerer Entzündungsmarker im Blut zu senken. (16)

Eine weitere Studie am University of Pittsburgh Medical Center verglich die Wirkung von Ibuprofen, einem entzündungshemmenden Medikament, mit einer Omega-3-Fettsäureergänzung und zeigte, dass sie in ihrer Fähigkeit, Schmerzen und Entzündungen zu reduzieren, vergleichbar sind. (17)

Essentielle Fettsäuren können besonders hilfreich bei der Behandlung von entzündlichen Erkrankungen wie Asthma, rheumatoider Arthritis und entzündlichen Darmerkrankungen sein.

5. Reduziert Gelenkschmerzen

Arthritis ist eine Gelenkerkrankung, die Schmerzen, Steifheit und Schwellungen verursachen kann. Es kann jeden betreffen, unabhängig von Alter oder Geschlecht, aber am häufigsten betrifft es ältere Erwachsene. In der Tat haben fast 50 Prozent der Deutschen über 65 Jahren, eine Form von Arthritis.

Essentielle Fettsäuren helfen nachweislich bei der Behandlung von Arthritis, indem sie Gelenkschmerzen lindern.

In einer Studie erhielten 40 Patienten über einen Zeitraum von sechs Monaten entweder Nachtkerzenöl oder ein Placebo. Nachtkerzenöl enthält Gamma-Linolensäure, eine Fettsäure, die im Körper aus Linolsäure hergestellt wird. Verglichen mit der Placebogruppe hatten diejenigen, die Nachtkerzenöl erhielten, eine signifikante Verringerung der Schmerzen, der Morgensteifigkeit und der Gelenkempfindlichkeit. (18)

In einer weiteren Studie der Forschungsstelle für Arthritis und metabolische Knochenerkrankungen in Belgien wurden Teilnehmer mit rheumatoider Arthritis ein Jahr lang mit Omega-3-Fettsäuren versorgt, was sowohl Gelenkschmerzen als auch den Einsatz von Medikamenten gegen Arthritis reduzierte. (19)

Quellen für essentielle Fettsäuren

Du kannst Deinen Bedarf an essentiellen Fettsäuren leicht durch die Ernährung decken, indem Du ein paar Portionen gesunder Öle, Nüsse und Samen in Deinen Tag einbaust.

Einige häufige Quellen von Linolsäure sind:

  • Leinsamen und Leinsamenöl
  • Sojaöl
  • Sonnenblumenöl
  • Distelöl
  • Hanfsamen und Hanföl
  • Kürbiskerne

Einige gute Quellen für Alpha-Linolensäure sind unter anderem:

  • Perilla-Öl
  • Leinsamen und Leinsamenöl
  • Chiasamen
  • Walnüsse
  • Rosenkohl

Man beachte, dass Alpha-Linolensäure in DHA und EPA, die aktiven Formen der Omega-3-Fettsäuren, umgewandelt wird. Du kannst auch ein paar Portionen fetten Fisch in deine Ernährung aufnehmen oder mit Fisch- oder Algenöl ergänzen, um deine Omega-3-Fettsäurezufuhr mit DHA und EPA zu erhöhen.

Essentielle Fettsäuren vs. nicht essentielle Fettsäuren

Alpha-Linolensäure und Linolsäure sind nur zwei der vielen Arten von Fettsäuren, die der Körper benötigt. Diese beiden zeichnen sich jedoch dadurch aus, dass sie die einzigen Fettsäuren sind, die der Körper nicht selbst herstellen kann.

DHA und EPA zum Beispiel sind genauso wichtig und haben die gleichen gesundheitlichen Vorteile wie Alpha-Linolensäure. Da der Körper jedoch Alpha-Linolensäure in DHA und EPA umwandeln kann, gelten sie als nicht essentielle Fettsäuren.

Deshalb ist es unglaublich wichtig, viele essentielle Fettsäuren in die Ernährung aufzunehmen, da nur so sichergestellt werden kann, dass der Bedarf gedeckt wird.

Gesundes Fett vs. ungesundes Fett

Leider hat Fett im Laufe der Jahre einen schlechten Ruf bekommen. Dank seiner Verbindung mit Herzerkrankungen und Gewichtszunahme neigen viele Menschen dazu, sich ganz von Fett fernzuhalten. Es sollte jedoch zwischen gesunden Fetten und ungesunden Fetten unterschieden werden.

Transfette die häufig in verarbeiteten Lebensmitteln und Backwaren vorkommen, sind beispielsweise mit einem erhöhten Risiko für Herzerkrankungen verbunden. (20)

Währenddessen schützen gesunde Fette wie einfach ungesättigte Fettsäuren tatsächlich vor Herzerkrankungen und dem metabolischen Syndrom, einer Gruppe von Erkrankungen, die das Risiko von Herzerkrankungen, Schlaganfall und Diabetes erhöhen. (21)

Neben den essentiellen Fettsäuren gibt es weitere gesunde Fettquellen:

  • Fettiger Fisch
  • Nüsse
  • Samen
  • Butter
  • Ghee

Verwendung von essentiellen Fettsäuren

Möchtest Du Deine essentielle Fettsäureaufnahme erhöhen und die gesundheitlichen Vorteile dieser nahrhaften Fette nutzen? Kein Problem! Essentielle Fettsäuren sind reichlich in Ölen, Nüssen und Samen enthalten, so dass es einfach ist, sie in die Ernährung aufzunehmen.

Versuchs mal mit Leinsamenöl, das sowohl Alpha-Linolensäure als auch Linolsäure enthält. Dabei ist zu beachten, dass diese Öle beim Kochen mit hoher Temperatur nicht verwendet werden sollten, da sie einen niedrigen Rauchpunkt haben und bei Hitzeeinwirkung leicht oxidieren und schädliche Verbindungen bilden können.

Du kannst auch versuchen, Chiasamen, Kürbiskerne oder Hanfsamen auf Salate, Joghurt oder Smoothies zu streuen, um die Zufuhr von essentiellen Fettsäuren zu erhöhen.

Alternativ kannst Du versuchen, einige essentielle fettsäurehaltige Lebensmittel in Deine Vorspeisen, Beilagen oder Snacks aufzunehmen, indem Du mit einigen neuen Rezepten experimentierst.

Geschichte der essentiellen Fettsäuren

Die Bedeutung von Nahrungsfett wurde erst Anfang des 20. Jahrhunderts erkannt. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde Fett einfach als eine Möglichkeit angesehen, die Kalorienzufuhr in der Nahrung zu erhöhen, anstatt als wichtiger Nährstoff.

In den Jahren 1929 und 1930 veröffentlichten die Eheleute George und Mildred Burr zwei Aufsätze, die die Bedeutung von Fetten in der Ernährung beleuchten. Sie führten eine Reihe von Tests durch, bei denen Ratten mit speziellen Nährstoffen gefüttert wurden und fanden heraus, dass ein Mangel an Fettsäuren zu Mangel und sogar zum Tod führte. Das brachte sie zum Staunen: Was sind Fettsäuren und wie verhalten sie sich in Bezug auf die Gesundheit?

Durch diese Entdeckungen lernten wir die entscheidende Rolle von essentiellen Fettsäuren für die allgemeine Gesundheit kennen. Die Burrs prägten den Begriff “essentielle Fettsäure” und entdeckten insbesondere die Bedeutung der Linolsäure. Sie stellten fest, dass ein Mangel an Linolsäure zu schuppiger Haut und Wasserverlust bei den Ratten führte.

Interessanterweise galt Linolsäure bis vor kurzem als die einzige essentielle Fettsäure. Bis Mitte der 90er Jahre war Linolsäure die einzige Fettsäure, die der Säuglingsanfangsnahrung zugesetzt werden musste. (22)

Heute erfahren die Forscher immer mehr über die Bedeutung von Nahrungsfett und essentiellen Fettsäuren sowie die Rolle, die sie bei der Förderung einer optimalen Gesundheit spielen.

Quelle

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Weiterführende Literatur

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TA KI

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10 Natürliche Hausmittel für Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion)


10 Natürliche Hausmittel für Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion)

Die Schilddrüse ist eine schmetterlingsförmige Drüse, die sich im Nacken unterhalb des Adamsapfels befindet. Sie gilt als die “Hauptdrüse”, die die Energie und den Stoffwechsel des Körpers reguliert. Wenn die Schilddrüse überaktiv ist und übermäßige Mengen des Hormons Thyroxin produziert, wird die Erkrankung als Hyperthyreose bezeichnet.

Häufige Ursachen der Schilddrüsenüberfunktion ist die Autoimmunerkrankung Morbus Basedow, eine abnormale Sekretion von Schilddrüsen-stimulierenden Hormonen (TSH), eine übermäßige Aufnahme von Jod oder gutartige Klumpen oder Knötchen in der Schilddrüse.

Während jeder an einer Schilddrüsenüberfunktion leiden kann, tritt die Erkrankung bei Frauen achtmal häufiger auf als bei Männern. Es kann sich bereits in den 30er Jahren entwickeln, aber die Symptome sind bei Frauen über 60 häufiger.

Mehrere Anzeichen können auf eine Hyperthyreose hindeuten, wie z.B. drastische Gewichtsabnahme, unregelmäßiger Herzschlag, Nervosität, übermäßiges Schwitzen, Veränderungen im Menstruationszyklus, Schwellungen im Nackenbereich, Müdigkeit, Muskelschwäche und Schlafstörungen.

Da viele der Anzeichen einer Schilddrüsenüberfunktion bei anderen Erkrankungen auftreten, kann es etwas schwierig sein, das Problem schnell zu diagnostizieren.

Je früher eine überaktive Schilddrüse diagnostiziert wird, desto leichter wird es sein, sie mit Medikamenten, Nahrungsergänzungsmitteln und Lebensstiländerungen wieder unter Kontrolle zu bringen. Hyperthyreose kann auch mit einigen natürlichen Inhaltsstoffen behandelt werden.

Hinweis: Konsultiere einen Arzt für die richtige Diagnose und Behandlung dieser Erkrankung. Verwende die Hausmittel nur als Zusatzbehandlung.

Hier sind 10 Natürliche Hausmittel für Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion)

1. Wolfsfuß

Wolfsfuß, auch bekannt als Lycopus Virginicus, kann bei leichter Hyperthyreose helfen. Dieses spezielle Kraut reduziert die Menge des Hormons, das von der Schilddrüse produziert wird.

Studien haben herausgefunden, dass es hilft, den TSH-Spiegel zu senken und die Schilddrüsenhormonsynthese zu beeinträchtigen. (1) Außerdem hilft es, T4-Niveaus zu senken und blockiert die Umwandlung von T4 in T3.

  • Bereite einen Kräutertee zu, indem Du einen halben Teelöffel (oder etwas weniger) Wolfsfuß in eine Tasse kochendes Wasser gibst und ihn einige Minuten ziehen lässt. Abkühlen lassen und den Tee einmal täglich genießen.
  • Du kannst dieses Kraut auch als Tinktur einnehmen (2 bis 6 ml pro Tag). Darüber hinaus ist eine Kombination aus Wolfsfuß, Mutterkraut und Zitronenmelisse sehr wirksam bei der natürlichen Behandlung von Schilddrüsenüberfunktion.

Hinweis: Verwende dieses Kraut nicht bei Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion) oder einer vergrößerten Schilddrüse. Außerdem ist es möglicherweise nicht für schwangere und stillende Frauen geeignet.

2. Zitronenmelisse

Zitronenmelisse, auch bekannt als Melissa officinalis, ist ein Kraut, das helfen kann, eine überaktive Schilddrüse zu normalisieren, indem es den TSH-Spiegel reduziert. Es enthält Flavonoide, Phenolsäuren und andere nützliche Verbindungen, die die Schilddrüse regulieren.

Tatsächlich blockiert es die Aktivität von Antikörpern, die die Schilddrüse stimulieren und Morbus Basedow verursachen, eine häufige Form von Hyperthyreose. (2) Um die Schilddrüse wieder auf ein gesundes Niveau zu bringen, empfiehlt es sich, täglich Zitronenmelissentee zu trinken.

  1. Zwei Esslöffel Zitronenmelisse in eine Tasse kochendes Wasser geben.
  2. Etwa fünf Minuten ziehen lassen.
  3. Diesen Tee 3 mal täglich abseihen und trinken.

Du kannst die Behandlung mit einer geringeren Dosierung, etwa einem halben oder einem Teelöffel Zitronenmelisse beginnen und die Menge allmählich auf zwei Esslöffel erhöhen.

3. Mutterkraut

Mutterkraut, auch bekannt als Tanacetum parthenium, wirkt als natürlicher Beta-Blocker und hilft, Tachykardie (hohe Herzfrequenz) und Herzklopfen zu kontrollieren. Es hat auch eine gewisse Anti-Schilddrüsen-Aktivität, was es für diejenigen, die an einer Schilddrüsenüberfunktion leiden, noch vorteilhafter macht.

  1. Einen halben Teelöffel Mutterkraut in einer Tasse kochendem Wasser mindestens fünf Minuten lang ziehen lassen.
  2. Abseihen und abkühlen lassen.
  3. Trinke diesen Tee dreimal täglich.

Es ist wichtig zu beachten, dass dieses Kraut vermieden werden muss, wenn Du irgendeine Art von sedierenden Medikamenten nimmst.

4. Omega-3-Fettsäuren

Wenn der Körper nicht genügend Omega-3-Fettsäuren bekommt, kann es zu einem hormonellen Ungleichgewicht kommen, einschließlich der Schilddrüsenhormone. Diese essentiellen Fettsäuren sind die Bausteine für Hormone, die die Immunfunktion und das Zellwachstum steuern und die Fähigkeit, auf Schilddrüsenhormone zu reagieren, verbessern.

  • Du kannst die Menge an Omega-3-Fettsäuren in Deiner Ernährung erhöhen, indem du mehr Fisch, grasgefütterte tierische Produkte, Leinsamen und Walnüsse isst.
  • Alternativ kannst Du Omega-3-Kapseln einnehmen, nach Absprache mit einem Fachmann.

5. Brokkoli

Brokkoli ist ein Kreuzblütler, der Substanzen enthält, die als Isothiocyanate und Goitrogene bekannt sind. Diese helfen, die Schilddrüse davon abzuhalten, zu viel Hormone zu produzieren. Wer an Schilddrüsenüberfunktion leidet, muss daher versuchen, so viel ungekochten Brokkoli wie möglich zu essen.

Andere Kreuzblütler, die hilfreich sein können, sind Rosenkohl, Blumenkohl, Rutabaga, Rüben, Kohlrabi, Grünkohl, Senf und Radieschen.

6. Antioxidantien und Proteine

Eine antioxidansreiche Ernährung ist hilfreich bei der Behandlung von Hyperthyreose. Ein erhöhter Gehalt an Schilddrüsenhormonen aufgrund von Schilddrüsenüberfunktion steht im Zusammenhang mit Schäden durch freie Radikale und oxidativen Stress.

Antioxidantien sind vorteilhaft, um den oxidativen Stress zu reduzieren. (3) Verzehre Lebensmittel, die reich an Vitamin C, Vitamin E, Beta-Carotin, Selen und Magnesium sind. Um diese Nährstoffe zu erhalten, nimm frisches Obst und Gemüse wie Beeren, Trauben, Tomaten, Kürbis und Paprika in Deine Ernährung auf.

Außerdem solltest Du mehr Eiweiß in Deine Ernährung aufnehmen. Eine Überfunktion der Schilddrüse führt zu einem leichteren Abbau der Muskeln. Proteine steigern die Muskelmasse und die Kraft.

Du kannst 1 oder 2 Esslöffel Proteinpulver in Deine Smoothies geben, um das Protein zu bekommen. Darüber hinaus solltest Du mehr pflanzliche Proteine essen, indem Du Bohnen, Nüsse, Erdnussbutter und Samen in Deine Ernährung mit einbeziehst.

7. Meeresgemüse

Meeresgemüse ist eine gute Quelle für Jod, ein wichtiges Mineral für die Gesundheit der Schilddrüse. Das in Meeresgemüse enthaltene natürliche Jod kann Schilddrüsenerkrankungen wie Gewichtsschwankungen und Lymphsystemstauungen normalisieren. Diese Gemüsesorten enthalten auch eine gute Menge an Vitamin K, B-Vitamin, Folat, Magnesium, Eisen und Kalzium.

Einige der Meeresgemüse, die Du bei der Behandlung von Hyperthyreose verwenden kannst, sind Kelp, Kombu, Hijiki, Nori, Arame, Seepalme, etc. Sie sind in der Regel in getrockneter Form in Lebensmittelgeschäften oder im Internet erhältlich.

Du kannst dieses Gemüse verwenden, indem du jede beliebige Mischung von trockenem Meeresgemüse in Dein Essen oder Smoothies hinzugibst.

8. Kohl

Kohl ist eines der nützlichsten Nahrungsmittel, das bei der Behandlung von Hyperthyreose eingesetzt werden kann. Kohl enthält eine gute Menge an natürichen Goitrogenen, Substanzen, die helfen, die Produktion von Schilddrüsenhormonen zu reduzieren. Für beste Ergebnisse, iss ungekochten Kohl.

9. Beeren

Beeren sind reich an Vitaminen und verschiedenen Antioxidantien, die helfen können, die Entzündung der Schilddrüse zu reduzieren. Du kannst verschiedene Beerensorten wie Blaubeeren, Brombeeren, Erdbeeren, Kirschen und andere essen.

10. Indische Stachelbeere

Indische Stachelbeere, auch bekannt als Amla, kann viele gesundheitliche Probleme einschließlich Hyperthyreose behandeln. Die indische Stachelbeere kann aufgrund ihrer lindernden Wirkung auf die Schilddrüse helfen, die Produktion von Schilddrüsenhormonen zu kontrollieren.

  • Indisches Stachelbeerpulver mit Honig zu einer dicken Paste mischen und morgens vor dem Frühstück essen.

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Gruß an die Besseresser

TA KI

Was hat Saison im November?


Grünkohl, Pastinake, Feldsalat, Apfel, Quitte & Co. – im November ist der Einkaufskorb prall gefüllt mit jeder Menge Köstlichkeiten! Probieren Sie sich durch die Gemüse- und Obstsaison im November und genießen Sie die Vielfalt in vollen Zügen.

 

Chicorée:

Die Franzosen lieben den Chicorée so sehr, dass sie fast ihre gesamte Ernte selbst verspeisen. In Belgien baut man lieber gleich so viel an, dass es auch für den Export reicht. Nur bei uns führt das feine Gemüse eher ein Schattendasein. Dabei hat er einige Vorzüge zu bieten: Vitamin A, B und C sowie Kalium, Phosphor, Kalzium und Magnesium.

Feldsalat:

Mauseohrensalat oder Feldsalat hat nach der Petersilie den höchsten natürlichen Eisengehalt von allen Gemüse- und Kräutersorten! Damit nicht genug, bringt Feldsalat es auf 35 mg Vitamin C pro 100 g und steht daher an der Spitze aller Salatgemüse.

Mini Romanasalat:

Dieses helle Köpfchen besteht zu etwa 92 Prozent aus Wasser und kann beachtliche Mengen an gesunden Nährstoffen vorweisen. So stecken Mineralstoffe, B-Vitamine und Vitamin C in dem Blattgemüse. Letzteres ist mit 24 Milligramm pro 100 Gramm vertreten – mehr als in jedem anderen Salat.

Grünkohl: 

Herbstzeit ist Kohlzeit. Der König unter ihnen ist der vor allem im Norden Deutschlands konsumierte Grünkohl. Er punktet mit extrem hohen Vitamin C Gehalt (100 Miligram auf 100 Gramm) und auch beim Kalzium ist er weit vorne dabei. Also ran an die Töpfe!

Champignons:

Ganzjährig sind die deutschen Lieblingspilze in Supermärkten zu bekommen. Warum aber den nicht einfach mal raus in den Wald und selber suchen? Und wenn die Ausbeute doch zu klein ausgefallen ist.. Den wunderschönen Waldspaziergang Revue passieren lassen und ab in den Supermarkt.

Pastinaken:

Die weißen Rüben feiern ihr Comeback! Das Wurzelgemüse ist eigentlich altbekannt, wurde aber in den letzten Jahren in der deutschen Küche sehr vernachlässigt. Jetzt ist die Pastinake zurück und darf in keiner Suppe mehr fehlen.

Petersilienwurzel: 

Bekannt ist sie bei alle Suppenkaspern, aber die weiße Wurzel kann so viel mehr! Mit ihrem fein würzigem Geschmack ist sie auch bei Spitzenköchen gefeiertes Wintergemüse. Wenn die Profis das können, können Sie das doch auch?!

Rettich:

Der große Bruder der Radieschen ist nicht nur größer, sondern auch schärfer. Schuld daran sind die Senföle, die im Rettich enthalten sind. Der  Schwarze Winterrettich hat ab November Saison und ist ebenso scharf und kalorienarm, wie seine hellen Geschwister.

Bohnen:

Die leckeren grünen Hülsenfrüchte dürfen auch im November auf keinen Fall auf unserem Tisch fehlen. Ob als Salat oder Gemüse, Bohnen schmecken einfach lecker. Aber Vorsicht! Niemals sollten Bohnen roh verzehrt werden. Der Stoff Phasin, der in den Bohnen enthalten ist, kann zu schweren Verdauungsbeschwerden führen und muss durch Hitze unschädlich gemacht werden.

Chinakohl:

Chinakohl ist ein echtes Allroundtalent mit vielen kulinarisch und gesundheitlichen Vorzügen. Mit einem hohen Vitamin C Gehalt punktet er in der Kategorie Nährstoffe. Die Einsetzbarkeit in der Küche ist zum ausflippen vielseitig. Ob als Hauptakteur im Wrapgericht oder als Nebendarsteller als Gemüse zum Fleisch, Chinakohl schmeckt.

Rosenkohl:

Klein, aber oho! Diese Minikohle sind beliebte Beilage zu oppulenten Herbst und Weihnachtsgerichten und punkten mit ihrem intensiven Geschmack. Der hohe Vitamin C Gehalt ist eine weiterer Punkt, warum Rosenkohl bei Ihnen im November auf den Tisch kommen sollte.

Schwarzwurzel:

Die Schwarzwurzel ist ein besonders gutes Beispiel für den alten Grundsatz, dass der erste Anschein oft täuscht. Unschön von außen, dafür geballte Nährstoffpower von innen. Der „Spargel des alten Mannes“ ist nach der Erbse und der Bohne, die Gemüsesorte, die am meisten Nährstoffe hat. WOW!

Rotkohl:

Dieser blaue Kohl ist der Star zum winterlichen Menü. Rotkohl schmeckt klassich mit Klößen und einem leckeren Stück Fleisch, aber trauen Sie sich auch mal ein wenig zu experimentieren. Außerdem ist der blaue Kohl eine Vitamin C und K Bombe – schon 200 Gramm Rotkohl decken den Tagesbedarf.

Sellerieknolle:

In der  schrumpeligen Knolle stecken eine Menge Vitamine (A,B,C,E) und ätherische Öle. In jeder hausgemachten Gemüsebrühe darf Sellerie nicht fehlen, aber auch als Püree schmeckt es vorzüglich.

Steckrüben: 

Als Viehfutter verschrien, als wenig lecker verschmäht: Die Steckrübe hat es wirklich nicht leicht. Dabei ist es höchste Zeit, den ramponierten Ruf der Rübe zu retten. Verhasst nachdem ersten Weltkrieg, feiert die Steckrübe jetzt ihren zweiten Frühling. Tipp: Kaufen Sie die kleinen Exemplare, die sind weniger strohig und schön zart.

Weißkohl:

Lassen Sie sich nicht verkohlen: Die Nebenrolle als „Sättigungsbeilage“ hat Weißkohl wirklich nicht verdient. Wer noch kein Weißkohl-Fan ist, wird bestimmt einer – denn sowohl kulinarisch als auch gesundheitlich hat das Gemüse einiges zu bieten. Der hellgrüne „Dickkopf“ hat’s in sich: Schon 200 g Weißkohl davon enthalten mit 94 mg fast unser gesamtes Tagessoll an Vitamin C. 

Porree:

Der Porree ist viel milder in Geschmack und Geruch als seine engen Verwandten Zwiebeln und Knoblauch und nehmen Sie sich besser kein Beispiel an den Nobelköchen in feinen Restaurants. Die schneiden oft den grünen Teil der Porreestange weg und verwenden nur das zarte Weiße. Dabei steckt im Grün 300-mal so viel Beta-Carotin wie im weißen Abschnitt.

Möhre: 

Das Lieblingsgericht der Hasen, ist auch für uns Menschen sehr gesund. Sie sollten Möhren möglichst oft fein zerkleinert und gedünstet als Gemüse essen. Immer mit einer kleinen Menge Öl, Butter, Margarine oder Sahne anrichten, damit das fettlösliche Beta-Carotin vom Körper aufgenommen werden kann.

Wirsing: 

Der grüne Kohlkopf mit den krausen Blättern ist salonfähig geworden: Sogar bei Sterneköchen kommt Wirsing inzwischen in Topf und Pfanne. Das wundert uns nicht, der leckere Kohl überzeugt mit Geschmack und ist zusätzlich noch sehr nährstoffhaltig. Eine spezielle Eigenart von Wirsingkohl ist sein hoher Gehalt an Vitamin B6, das unserem Nervenkostüm besonders gut tut.

Kürbis:

Wer glaubt die Saison für Kürbis ist schon vorbei – der täuscht! Viele leckeren Kürbissorten begleiten Sie auch noch durch den November. Also ran an die Töpfe und neue Variationen ausprobieren. Kürbissuppe ist lecker, aber haben Sie schon mal einen süßen Kürbiskuchen gekostet? Köstlich!

Rote Bete:

Die roten Knollen beglücken uns auch noch im November! Die Vartionsmöglichkeiten sind unzählbar: Carpaccio, Suppe, Risotto oder Pesto. Die Rote Bete macht alles mit und kommt bei Ihnen hoffentlich auch weiterhin auf den Teller. Denn die Knolle hat Power neben Eiweiß, Ballaststoffe, Vitamin C und B, hat die Knolle auch noch Betacyanin (roter Farbstoff), der Ihre Zellen vor Krebs schützt.

Blattspinat:

 Als Kind wird er häufig verschmäht, als Erwachsener lernt man ihn dann zu schätzen. Blattspinat ist nicht nur super gesund, sondern auch unfassbar vielfältig in der Küche einsetzbar. Ob mit Pasta oder auf dem Flammkuchen, jedesmal ein Genuss!

Quelle: https://eatsmarter.de/ernaehrung/gesunde-lebensmittel/saisonkalender-november

Gruß an die Besseresser

TA KI

 

 

Östrogen-Dominanz: Wenn weibliche Hormone die Überhand gewinnen


Immer früher setzt die Geschlechtsreife bei Frauen ein, auch die Spermienzahl von Männern sinkt dramatisch: Östrogen-Dominanz ist hier ein oft gehörter Begriff. Das Östrogene an sich wichtig sind, merken wir spätestens an unserer Laune, wenn der Hormon-Pegel im Keller ist. Problematisch wird es, wenn wir zuviele künstlich erzeugte Hormone aufnehmen und „ungesunde Östrogene“ die Überhand bekommen.

Was sind Östrogene?

Östrogene gelten als die wichtigste Klasse der Hormone. Als natürliche Sexualhormone werden sie von den Nebennieren und den Eierstoecken produziert. Es gibt mindestens zwei dutzend bekannte Östrogenarten, die in ihrer Funktion varrieren. Ihre Aufgaben liegen hauptsächlich im Zellwachstum und in der Zellteilung: Sie sorgen für das Brustwachstum bei Frauen, halten die Sexualorgane aktiv, leiten die körperlichen Veränderungen während der Pupertät ein und stimmulieren den Menstruationszyklus. Östrogene sind allgemein sehr wichtig für die Gesundheit, manche wichtiger als andere. Außerdem steuern sie die Stimmung und das Wohlbefinden.

Zudem existieren alle Hormone in einem dynamischen Verhältnis zueinander, wem es an Östrogen mangelt, dem fehlt es auch an DHEA, Testosterone und Progresterone.

Problem Östrogen Dominanz

Wenn die Östrogen-Funktion und der Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht geraten, dann vermehrt sich die Anzahl der Östrogene. Östrogen-Dominanz bedeutet ein Übermaß an Östrogenen im menschlichen Stoffwechsel, dies gilt für körpereigene Östrogene genauso, wie für Hormone, die wir aus der Umwelt aufnehmen. Frauen und Männer sind gleichermaßen betroffen. Beide, Frauen und Männer, sind ausgerüstet mit den gleichen Hormonen wie Östrogen, Testosteron und Progesterone, aber in einem unterschiedlichen Verhältnis: Für eine vitale Gesundheit, muss das hormonelle Gleichgewicht passen.

Symptome einer Östrogen-Dominanz können sein …

– zu schnelles Altern
– frühzeitige und länger andauernde Geschlechtreife bei Frauen
– veringerte Spermienzahl bei Männern
– Autoimunkrankheiten
– Brustkrebs und andere Krebsarten
– Schildrüsen Disfunktion
– geschwächte Knochen
– Menstruationsbeschwerden
– kogntive Beschwerden wie Depressionen uvm.

Xenoöstrogen: ein vom Menschen gemachtes Hormon

Seit Beginn der industriellen Revolution betraten ein Vielzahl an künstlich erzeugten bzw. Östrogen ähnlichen Substanzen den Erdball. Bestimmte Chemikalien und Pestizide sind in Ihrer Beschaffenheit dem natürlichen Östrogen sehr ähnlich. Sie docken ebenso an den Rezeptoren an, stimmulieren das Zellwachstum und die Zellteilung.

Das Problem: Ihre Aktivität ist wesentlich stärker, als die der natürlichen Östrogene. Sogenannte „Xenoöstrogene“ können die natürlichen Östrogene nicht nur imitieren, sondern auch deren Rezeptoren im Körper blockieren. Viele dieser künstlichen Hormone sind fettlöslich, und lagern sich deshalb mit der Zeit im Fettgewebe ein. Von dort aus verrichten sie ihr Werk und stören das hormonelle Gleichgewicht. Im fettigen Brustgewebe können sich Pestizide in hoch toxischen Mengen einlagern, bis zu 700 mal größer als in der Blutbahn. Eine plausible Erklärung für Brustkrebs?

Ja, meinen die Forscher. In einer vor kurzem im “ Journal of Occuppational and Enviromenal Medicine“ veröffentlichen Studie folgerten Forscher den Rückschluss zwischen Krebs und Pestiziden. Frauen mit Brustkrebs hatten im Schnitt fünf mal soviel Überbleibsel von Pestiziden im Blut bzw. im Gewebe als gesunde Frauen.

Wie können wir uns vor Xenoöstrogenen schützen?

Fast nicht, vom Menschen gemachten Östrogene finden sich fast überall: Im Wasser, in der Luft, in der Erde, sogar in der Nahrung. Bisher wurden über 60 Substanzen als „Umwelt-Östrogene“ identifiziert. Zu den Hauptquellen zählen Pestizide, Industrielle Chemikalien, chemische Reiniger, Plastik (Flaschen und Aufbewahungsbeälter), industriell herstgestelltes Fleisch und Wurstwaren, Nagellack und toxische Abgase. Um sich vor einem Großteil der unatürlichen und gesundheitsschädlichen Östrogene zu schützen, …

– vermeiden Sie Plastikflaschen und Essbehälter aus Plastik; verwenden sie Keramik wann immer es möglich ist
– Verwenden Sie keine Frischhaltfolie, setzen Sie auf das gute alte
Butterbrotpapier
– Verwenden sie parapenfreie Shampoos, Körperlotionen, Makeups und
Cremes
– Benutzen Sie natürlichen Dünger, keine Pestizide oder Herbizide wie Roundup
– Verzehren Sie auschließlich hormonell
unbehandeltes Fleisch, also Bio-
Fleisch, dieser nur in geringen Mengen
– Kaufen Sie biologische Nahrungsmittel wann immer es möglich ist
– Verzichten Sie auf die Antibaby-Pille

Bringen Sie die Hormone ins Lot: Vitalstoffreiche Ernährung, Sauna, Bewegung …

Es gibt verschiedene natürliche Wege, dem hormonellen Ungleichgewicht entgegen zu wirken. Neben dem Verzicht auf Stimmulanzien wie Alkokohl und Nikotin , sind der Verzehr von Gemüsesorten Brokkoli, Blumenohl, Grünkohl oder Rosenkohl zu empfehlen. Sie enthalten einen pflanzlichen Stoff namens „indole-3-carbinol“, der dabei hilft, das schädliche Östrogen im Körper abzubauen.

Ein verbesserte Blut- und Lymphzirkulation, wie z.B. durch regelmäßiges Bürsten der Haut, kann zum Abbau des Östrogens beitragen. Toxische Stoffe können auch über die Haut heraus geschwitzt werden, durch den regelmäßigen Gang in die Sauna etwa, oder durch körperliches Training. Ein weiteres probates Mittel gegen einen zu hohen Spiegel an ungesunden Östrogenen, ist eine professionelle Leberentgiftung.

Überdies existieren eine Fülle an vitalstoffreichen Nahrungsmitteln, die das hormonelle Gleichgewicht fördern. Dazu gehören: Maca, Haferflocken, Goji-Beeren, Kokosöl oder Ginseng. In chinesischen Rezepturen werden z.B. Zitronen- und Limettenschale zum Abbau von Östrogen verwendet. Wichtig: Sprechen Sie alle Maßnahmen mit Ihrem Arzt ab, hormonale Beschwerden sind sehr ernst zu nehmen.

Quelle: http://www.gesundbuch.de/blog/2011/10/19/oestrogen-dominanz/

Gruß an die Erwachten

TA KI