Von 250 Männern vergewaltigt: Diese Hölle erlebte ein Opfer von Rotherham


Asiaten missbrauchen kinder

Ungeheuerliches muss sich in der englischen Stadt Rotherham abgespielt haben. Über 1400 Jungen und Mädchen sollen dort zwischen 1997 und 2013 von einer ganzen Bande missbraucht worden sein. Jetzt erzählen die Opfer von ihrem Martyrium.
Es ist immer dieselbe Geschichte, die die Opfer erzählen: Ein junges Mädchen verliebt sich in einen älteren Teenager. Doch der zeigt bald sein wahres Gesicht: Zwischen 1997 und 2013 sollen 1400 Kinder und Jugendliche Opfer von Vergewaltigern und Schleusern geworden sein, fand ein unabhängiger Bericht der Professorin Alexis Jay heraus.

Eine Bande von Männern mit Wurzeln in Pakistan hat in der britischen Stadt  Rotherham vornehmlich junge Mädchen, meist aus extrem sozialschwachen Verhältnissen, als billige Prostituierte missbraucht. Elfjährige Kinder wurden mit Schnaps und billigen Geschenken gefügig gemacht, Betrunkene Erwachsene fielen dann über sie her. Wenn die Köder nicht reichten, gebrauchten die Täter auch Gewalt.

Polizei ignorierte Liste mit den Namen der Täter

Jetzt klagen die Opfer Polizei und Behörden an: Sie hätten gewusst, was in der Stadt geschah. Und doch hätten sie die Augen geschlossen. So berichtet eines der Opfer, eine heute 25 Jahre alte Frau, dem britischen „Mirror“, sie habe der Polizei als die Namen von 250 Männern genannt, die sie regelmäßig missbraucht hatten.

Ihre Schilderungen sind unvorstellbar: Die Täter hätten sie entjungfert, in Gruppen vergewaltigt und Scheinhinrichtungen unterzogen. Doch auch nachdem das Mädchen die Vorfälle gemeldet und der Polizei eine handschriftliche Liste mit den Namen der Täter übergeben hatte, sei nichts geschehen. Sie fürchtet, dass die Liste verloren gegangen sein könnte.

„Plötzlich waren da all diese Männer“

Dem „Mirror“ schilderte das Opfer auch, wie sie sich im Alter von zwölf Jahren in einen damals 17-Jährigen aus einer wohlhabenden pakistanischen Familie verliebte. Ein Jahr später wäre sie zum ersten Mal vergewaltigt worden. “Mir war kalt, und ich bat ihn, mich zu wärmen”, erzählt sie. „Er nahm mich in die Arme, doch dann zog er mich in eine Ecke und riss mir die Kleider vom Leib. Dann waren da plötzlich all diese Männer.”
Von da an wurde sie einmal pro Woche missbraucht. Anfangs nur von einem Täter, später gab er sie an seine Freunde und Verwandten, seinen Schwager und seine Cousins weiter. „Ein Auto holte mich in der Innenstadt ab. Anschließend musste ich in ein anderes Auto steigen“, sagt sie. Die Täter seien mit ihr in einen Park gefahren und hätten sie dort mit einem Mann im Wagen eingeschlossen. Ein anderes Mal sei sie über sechs Stunden lang in einem Schlafzimmer eingeschlossen gewesen. Mann um Mann sei in dieser Zeit über sie hergefallen.

Mit dem Tode bedroht

Um sie gefügig zu machen, sei die junge Frau mehrfach mit dem Tode bedroht worden. Einmal sei ihr eine Pistole an den Kopf gehalten worden, ein anderes Mal hätte der erste Vergewaltiger sie mit Aerosol übergossen und gedroht, sie anzuzünden.

Als sie es nicht mehr aushielt, vertraute sie sich ihrer Mutter an. Gemeinsam gingen sie zur Polizei. Doch dort sei ihr nur lapidar gesagt worden, ihre Aussage stünde gegen die der erwachsenen Männer.

 

„Er hat 30 Mal versucht, mich umzubringen“

Ein anderes Rotherham-Opfer erzählte dem „Mirror“ eine ganz ähnliche Leidensgeschichte. Auch sie verliebte sich mit 14 Jahren in einen älteren Mann. Bald begann der damals 25-jährige Asiate, das Mädchen zu misshandeln. „Er hat zwischen 20 und 30 Mal versucht, mich umzubringen“, sagt sie. Jedes Mal sei sie zur Polizei gegangen, doch auch in diesem Fall sei nie etwas geschehen.

Quelle: http://www.focus.de/panorama/welt/falsche-versprechungen-und-brutale-gewalt-rotherham-skandal-jetzt-sprechen-die-opfer_id_4090250.html

 

Gruß an die, die sich zu wehren wissen

TA KI