GIFTGAS IN SYRIEN VORGETÄUSCHT- ZEUGEN VOR ORT SAGEN AUS!


Wieder dieselbe Masche zur Rechtfertigung von feigen Bombardierungen Unschuldiger!

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Gruß an die Wahrheit
TA KI

Meldungen vom 22.8.2017 (Wissen und freie Meinung)


– NGOs entgeht Riesengeschäft – Mittelmeerroute de facto dicht
– Bulgarien will Grenze millitärisch sichern
– Die Terrorwelle geht weiter
– Kom. N. Fest: Terror, Barcelona, De Maizere
– Polizei erschießt Attentäter
– Sprengstoff und 120 Gasflaschen für islamische Anschläge
– Oberrabbiner ruft zu „Exodus“ auf
– Barcelona: Dschihadisten wollten vermutlich Kathetrale sprengen
– Erdogans Wahlempfehlung: Von der eigenen Medizin kosten schmeckt bitter
– Google zensiert GAB.ai im Playstore
– Justiz: Schlepper haben nichts zu befürchten
– Weitel läßt „Altparteien“ alt aussehen – klarer Punktsieg
– Kom.: Parteien-Diktatur statt echter Demokratie
– Putschpräsident will Koreadeal untersuchen
– Rußland: De-Dollarisierung macht Fortschritte
– Kom.: Abschiebung – der zahnloseste aller Tiger

Fritz Freier

Gruß an die Aufmerksamen

TA KI

Pentagon: Russische Su-27 düst in gefährlicher Nähe am US-Aufklärungsjet vorbei


301869672Ein russisches Kampfflugzeug vom Typ Su-27 ist letzten Dienstag über neutralem Ostsee-Gewässer laut dem Pentagon-Sprecher Mark Wright gefährlich nah an ein US-Aufklärungsflugzeug herangeflogen.

„Am Morgen des 7. April wurde eine US-amerikanische RC-135U bei einem Patrouillenflug im internationalen Luftraum von einer russischen Su-27 gefährlich nah und unprofessionell  abgefangen“, teilte Wright RIA Novosti mit. Ihm zufolge wollen nun die USA diesen Vorfall über offizielle diplomatische Kanäle behandeln.

Das russische Jagdflugzeug sei bis auf sechs Meter an die amerikanische Maschine herangeflogen und habe dadurch das Leben der amerikanischen Piloten in Gefahr gebracht, berichten US-Medien. Es wird vermutet, dass die US-Maschine einen Flug zur Überwachung russischer militärischer Aktivitäten im Westen Russlands und in der Ostsee-Exklave Kaliningrad absolvierte.

Russlands Verteidigungsministerium hatte mehrmals erklärt, dass alle Flüge der russischen Luftwaffe in strikter Übereinstimmung mit den internationalen Flugregeln für neutrale Gewässer und ohne Verletzung des Luftraums anderer Staaten erfolgen.

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Gruß nach Rußland
TA KI

Russlands Außenminister: keine objektiven Voraussetzungen für neuen Kalten Krieg- In Kiew dominiert weiterhin Kriegspartei


301234974Es gibt keine objektiven Voraussetzungen für einen neuen „Kalten Krieg“, aber die Verhärtung der westlichen Hauptstädte ist überbordend, erklärte der russische Außenminister Sergej Lawrow.

„Der Kalte Krieg basierte auf einer harten ideologischen Konfrontation der Blöcke. Jetzt haben wir keine ideologischen Widersprüche. Wir halten uns an die gleichen Prinzipien sowohl in der Wirtschaft als auch in der politischen Gesellschaftsordnung. Deshalb gibt es keine objektiven Voraussetzungen dafür, was  Kalter Krieg genannt wurde, für eine zweite Ausgabe dieses Kalten Krieges“, erklärte der russische Minister am Freitag bei einer Rede in der Diplomatischen Akademie des russischen Außenministeriums.

„Andererseits übersteigt die Verhärtung, die wir in einer Reihe westlicher Hauptstädte sehen, wohl selbst jenes Maß, das es zur Zeit des Kalten Krieges gab“, betonte Lawrow.

Ihm zufolge hängt dies damit zusammen, dass vor allem die USA, aber auch der Westen im Allgemeinen ihre dominierenden Positionen weltweit behalten wollen.

Lawrow: In Kiew dominiert weiterhin Kriegspartei

301290245Trotz der Friedensbeteuerungen von Präsident Pjotr Poroschenko dominiert in Kiew mit Unterstützung von außen her die Partei des Krieges, so Russlands Außenminister Sergej Lawrow.

„Leider und trotz der Erklärungen von Pjotr Poroschenko, er sei ein Präsident des Friedens, dominiert in Kiew dennoch die Partei des Krieges, die von anderen Mitgliedern der ukrainischen Staatsführung vertreten wird“, sagte er am Freitag in der Diplomatischen Akademie. „Diese Mitglieder der ukrainischen Staatsführung von der Kriegspartei genießen eine durchaus starke Unterstützung aus dem Ausland.“

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Gruß an die, die die Zeichen der Zeit erkennen
TA KI

US-Weltraumwaffen gegen Außerirdische?


US-Weltraumwaffen gegen Außerirdische?

Die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika drängt auf die Installation von Weltraumwaffen  angeblich mit der heimlichen Absicht, feindliche Außerirdische abzuwehren. Wie stichhaltig ist diese Strategie, und warum hat man die Existenz von UFOs noch immer nicht offiziell zugegeben?


Eine überaus wichtige Strategiefrage für die Menschheit

Eine der ersten großen politischen Veränderungen, die die Regierung Bush nach ihrem Amtsantritt im Januar 2001 durchführte, bestand in der Ankündigung, man gedenke, sich aus dem Anti-Ballistic Missile Treaty (ABM), dem Raketenabwehrvertrag mit Rußland, zurückzuziehen. Der Raketenabwehrvertrag hatte ursprünglich die Aufstellung von Waffen im Weltraum verhindern sollen, und seit seiner Ratifizierung im Jahr 1972 durch die Nixon-Regierung war er international stark befürwortet worden.

In einer Rede im Mai 2001 führte US-Präsident Bush an, der dreißig Jahre alte Vertrag sei überholt und die USA müsse sich ausdrücklich der von ihm gesetzten Grenzen entledigen, um sich neuen Bedrohungen stellen zu können: „Wir brauchen neue Rahmenbedingungen für den Bau von Raketenabwehrsystemen, um den gewandelten Bedrohungen der heutigen Welt begegnen zu können. Um das zu bewerkstelligen, müssen wir die Beschränkungen des dreißigjährigen Raketenabwehrvertrages hinter uns lassen. Der Vertrag ist heute nicht länger angemessen und führt uns nicht in die Zukunft. Er verhaftet uns in der Vergangenheit. Ein Vertrag, der uns daran hindert, uns den gegenwärtigen Bedrohungen zu stellen und neue, vielversprechende Technologien zu entwickeln, um uns, unsere Freunde und unsere Verbündeten zu schützen, kann nicht in unserem und dem Interesse des Weltfriedens liegen.“1

Die Regierung Bush gab am 13. Dezember 2001 offiziell bekannt, daß sie sich aus dem Vertrag zurückziehen werde, was sie prompt sechs Monate später in die Tat umsetzte. Damit verwirklichte die Bush-Regierung einige der Ziele der Strategic Defense Initiative (SDI), der strategischen Verteidigungsinitiative, die im März 1983 von Reagan ins Leben gerufen worden war. Reagan hatte die Entwicklung eines weltraumgestützten Abwehrsystems ins Auge gefaßt, um die USA vor etwaigen großangelegten Raketenangriffen zu schützen. Reagans SDI begann zu wanken, als sich das Ende des Kalten Krieges abzeichnete und der von den Demokraten beherrschte US-Kongreß plante, die angestrebte „Friedensdividende“ zur Ausweitung sozialer Programme zu nutzen. Zudem sprachen sich viele prominente Wissenschaftler aufgrund der hohen Kosten gegen die Entwicklung eines futuristischen Waffensystems wie SDI aus.

Im Juli 1999 verabschiedete die Clinton-Regierung den „National Missile Defense Act“, ein neues Raketenabwehrgesetz, mit dem sie zur Entwicklung eines Raketenabwehrsystems im kleineren Rahmen aufrief: „Die Vereinigten Staaten verfolgen die Strategie, sobald wie technisch möglich ein nationales Raketenabwehrsystem zu installieren, welches das Territorium der Vereinigten Staaten wirkungsvoll gegen begrenzte Raketenangriffe (ob nun durch Unfall verursacht, ohne Vollmacht ausgeführt oder vorsätzlich geschehen) zu schützen, im Rahmen der jährlich bereitgestellten Summe an Fördergeldern und dem jährlichen Etat für die nationale Raketenabwehr.“2

Die Bush-Regierung machte sich bald daran, das Raketenabwehrsystem als Teil des National Missile Defense Program, des nationalen Raketenabwehrprogramms, offiziell zu verwirklichen.

Im Mai 2005 bat die US-Luftwaffe bei der Bush-Regierung um eine nationale Sicherheitsdirektive, damit sie „den Weltraum sichern und die Nation so vor einem Angriff schützen“ könne. Durch das Gesuch rückte die Bush-Regierung näher an eine Genehmigung zur Installation von Waffen im Weltraum heran, aber auch an ein Wettrüsten im All gegen die beiden großen strategischen Konkurrenten der USA, Rußland und China.

Paul Hellyer und die Opposition gegen die Aufrüstung im Weltraum

Diese Entwicklung hin zu einer Aufrüstung im Weltraum stieß auf überraschenden Widerstand, als sich Paul Hellyer, der ehemalige kanadische Verteidigungsminister, am 25. September 2005 auf einer UFO-Konferenz in Toronto gegen die Aufrüstung im All aussprach.3 Er sah in der Installation von Weltraumwaffen nicht etwa die Möglichkeit, sich mittels Raketen gegen Schurkenstaaten oder Terrororganisationen zu wehren, sondern ein Mittel, um von Außerirdischen gesteuerte UFOs anzugreifen.
Die Rede des zweiundachtzigjährigen Hellyer stand ganz im Zeichen seiner langjährigen Opposition gegen jegliche Bemühungen der Regierung im Hinblick auf eine Aufrüstung im Weltall. Als Minister unter Präsident Lester Pearson von 1963 bis 1967 hatte Hellyer Initiativen der Johnson-Regierung zurückgewiesen, die ein Raketenabwehrsystem ins Leben rufen wollten. In einem Artikel von 2003 schrieb er: „Vor beinahe 40 Jahren fragte mich US-Verteidigungsminister Robert McNamara, ob Kanada daran interessiert sei, an der Entwicklung eines Raketenabwehrsystems für Nordamerika mitzuwirken. Ich war in der Lage, dies mit den Worten ‚Nein danke’ ablehnen zu können, weil dies der Haltung der Pearson-Regierung entsprach, die ich voll und ganz unterstützte.“4
In seiner Rede 2005 sprach Hellyer auch das UFO-Phänomen an und sagte, daß ihm während seiner Zeit als Minister auch der eine oder andere Bericht über UFO-Sichtungen auf den Schreibtisch gekommen sei. Er behauptete, nie Zeit für diese „Laune“, wie er es nannte, gehabt, sich aber stets ein Interesse für das UFO-Phänomen bewahrt zu haben. Während seiner Zeit als Verteidigungsminister war er Ehrengast bei der Eröffnungsveranstaltung des weltweit ersten UFO-Landeplatzes bei Alberta, Kanada, im Jahr 1967. Er hielt die Bereitschaft der kanadischen Bürger, ihm den Hubschrauberflug dorthin zu finanzieren, zwar für innovativ, aber dennoch hatten UFOs in seinen Augen nicht viel mit Politik zu tun.
Das änderte sich schlagartig, nachdem Hellyer sich im Februar 2005 die Sonderdokumentation des verstorbenen Peter Jennings mit dem Titel „Seeing Is Believing“ [Wir glauben, was wir sehen] angeschaut hatte. Daraufhin entschloß sich Hellyer, ein Buch zu lesen, das jahrelang unangetastet in seinem Regal gestanden hatte: „Der Tag nach Roswell“, verfaßt vom inzwischen verstorbenen Philip Corso (gemeinsam mit William J. Birnes). Die politischen Implikationen dieses Buchs und Corsos gehobene Stellung innerhalb der US-Armee und der Eisenhower-Regierung lösten ein starkes Interesse in Hellyer aus. Corso, der den Rang eines Oberstleutnants innehatte, nannte echte Personen, Institutionen und Ereignisse, die überprüft werden konnten.
Fasziniert von den politischen Verwicklungen, entschloß sich Hellyer nachzuprüfen, ob es sich bei Corsos Buch um Wirklichkeit oder Fiktion handele. Er trat an einen General i.R. der US-Luftwaffe heran und sprach ihn unverblümt auf Corsos Behauptungen an. Der anonyme General sagte lapidar: „Jedes einzelne Wort ist wahr, und mehr noch.“5 Hellyer drang weiter vor, um das „mehr noch“ mit dem General zu diskutieren, und behauptete später, er habe bemerkenswerte Dinge über UFOs und die Außerirdischen-Hypothese erfahren, der zufolge interplanetarische Besucher mindestens schon seit 1947 auf die Erde kommen. Hellyer stellte inoffiziell noch einer Reihe weiterer „Offiziere“, von denen einige in gehobenen Positionen saßen, Fragen über Corso und bekam auch von diesen die Bestätigung dafür, daß Corsos Angaben korrekt seien.
Als Hellyer schließlich überzeugt war, daß das UFO-Phänomen real sei, beschloß er, mit einigen der „allerwichtigsten politischen Fragen, die angesprochen werden“ müßten, an die Öffentlichkeit zu treten.6

Zu den wichtigen politischen Fragen, die Hellyer auf der Veranstaltung in Toronto aufwarf, gehörte auch die kritische Betrachtung des erklärten Ziels des US-Militärs, außerirdischen Besuchern „feindlich“ zu begegnen. Laut Hellyer habe diese Haltung „Laser- und Teilchenkanonen hervorgebracht, die so weit entwickelt sind, daß man sie gegen außerirdische Besucher aus dem All einsetzen“ könne. Daß man außerirdische Besucher derart ins Visier nimmt, beunruhigte Hellyer, und er fragte: „Ist es wirklich klug, soviel Zeit und Geld in den Bau eines Waffensystems zu stecken, das alle außerirdischen Besucher vom Himmel zu fegen vermag?“ Schließlich warf Hellyer die entscheidende Frage auf: „Sind es denn wirklich Feinde oder nur legitime Kundschafter, die von weit her kommen?“
Hellyers Schlüsselfrage ist wichtig, um die Beziehung zwischen den Besuchern außerirdischer Zivilisationen und den jüngsten Bemühungen um eine Aufrüstung des Weltraums zu begreifen. Interessanterweise steht Hellyers ablehnende Haltung gegenüber Weltraumwaffen und einem möglichen Militärschlag gegen Außerirdische in völligem Kontrast zu der Haltung des Mannes, der ihn überhaupt erst von der Existenz außerirdischer Besucher überzeugt hat: Oberstleutnant i.R. Philip Corso.

Oberst Philip Corsos Unterstützung der strategischen Verteidigungsinitiative und der Aufrüstung im Weltraum

In „Der Tag nach Roswell“ behauptet Corso, Außerirdische hätten US-Bürger entführt, die US-Lufthoheit verletzt und Flugzeuge zerstört, die die Außerirdischen hätten abfangen wollen. Corso sah in den Außerirdischen eine direkte Bedrohung der nationalen Sicherheit seines Landes. Er erklärte: „Seit fünfzig Jahren tobt nun schon der Krieg gegen die UFOs, durch den wir uns vor ihrem Eindringen zu schützen versuchen.“7
An anderer Stelle in seinem Buch beschreibt Corso die Bedrohung für die nationale Sicherheit durch UFOs und betont die Notwendigkeit eines Militarisierungsprogramms, um UFOs, die derlei Verletzungen begehen, ins Visier nehmen und abschießen zu können. Ganz besonders machte er sich für Reagans strategische Verteidigungsinitiative stark. Corso glaubte, daß die SDI die adäquate Reaktion auf außerirdische Eindringlinge sei und daß sowohl USA als auch UdSSR über den wahren Zweck von SDI Bescheid wüßten. „Wir [USA und UdSSR] wußten, welchem Zweck SDI wirklich diente … Es richtete sich gegen die UFOs, die außerirdischen Raumschiffe, die sich für unverwundbar und unsichtbar hielten, wie sie da so an der Grenze zu unserer Atmosphäre entlangglitten und nach Belieben herabschossen, um unsere Kommunikation mittels elektromagnetischer Strahlungspulse lahmzulegen, unsere eigenen Weltraumfahrzeuge zu belästigen, die von uns annektierte Mondoberfläche zu besiedeln, in ihren grauenhaften biologischen Experimenten unser Vieh zu verstümmeln und sogar Menschen zu entführen, um medizinische Versuche durchzuführen und sich mit ihnen zu kreuzen. Am schlimmsten war, daß wir sie gewähren lassen mußten, weil wir nicht über die Waffen verfügten, um uns verteidigen zu können.“8
Eine Reihe von UFO-Forschern hat behauptet, diese kriegerischen Bemerkungen gegen außerirdische Besucher stammten von Corsos Koautor William J. Birnes und Corso selbst sei nicht so feindlich gegenüber Außerirdischen eingestellt gewesen, wie „Der Tag nach Roswell“ vermuten lasse. Das stimmt jedoch nicht, wie eine Lektüre von Corsos ursprünglichen Notizen deutlich macht. Diese wurden in Italien veröffentlicht und enthalten zahlreiche ähnliche Äußerungen, die darauf schließen lassen, wie tief Corsos Feindseligkeit gegenüber Außerirdischen war.9 So schrieb er im Hinblick auf die Verletzung der US-Lufthoheit: „Sie sind ungestraft in unseren Luftraum eingedrungen und sogar auf unserem Territorium gelandet. Und ob nun beabsichtigt oder nicht, sie haben sich feindselig verhalten. Sie haben Bürger entführt und getötet.“10

Im folgenden beschreibt Corso ausführlich, welcher Art die Übergriffe der außerirdischen Besucher auf die Bevölkerung waren: „Die Außerirdischen haben sich gegenüber ihren Opfern kalt und gefühllos gezeigt. Sie haben sich heimtückisch verhalten, und es scheint, als würden sie unsere Erde für ihre Zwecke nutzen und das irdische Leben beherrschen wollen. Die Skeptiker werden einräumen, daß sie möglicherweise wohlwollende Absichten hegen und helfen wollen; es gibt jedoch keinen Beweis dafür, daß sie je irgend jemanden geheilt oder von einem Leiden befreit hätten. Ganz im Gegenteil haben sie Schmerz, Leid und sogar Tod gebracht.“11
Hier zeigt Corso, wie intensiv seine Feindschaft gegenüber Außerirdischen und seine Empörung über das, was er über ihre Übergriffe erfahren hat, waren. Seine Aussagen enthüllen, daß er dem „Wohlwollen“ der Außerirdischen eher skeptisch gegenüberstand. Er unterstützte Kommentare wie den von General Douglas MacArthur, der im Jahr 1955 behauptete, daß „die Nationen der Welt sich vereinen müssen, weil der nächste Krieg ein interplanetarischer sein“ werde. Im Hinblick auf die Kooperation zwischen den USA und Rußland (der ehemaligen UdSSR) zur Bekämpfung der Außerirdischen schrieb Corso: „Die Vereinigten Staaten und die UdSSR schließen ihre Weltraumprogramme zusammen, um sich gegen den gemeinsamen Feind zu vereinen.“12
Folglich hegte Corso keinerlei Zweifel daran, daß Außerirdische eine echte Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA darstellten und die Aufrüstung im All eine dringliche politische Angelegenheit sei, um dem „außerirdischen Feind“ begegnen zu können. Wäre Corso heute noch am Leben, wäre er zweifelsohne ein starker Befürworter der gegenwärtigen Pläne der US-Luftwaffe, die vorsehen, Weltraumwaffen zu installieren und ein globales Verteidigungsschild gegen die Außerirdischen aufzubauen. Kurzum, Corso sprach sich immer wieder für eine militärische Lösung gegen Besuche durch Außerirdische aus, die in seinen Augen Entführungen und andere „Übergriffe“ verübten und somit eine direkte Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA darstellten.
Stellen Außerirdische tatsächlich eine Bedrohung für die nationale und internationale Sicherheit dar?
Die Frage, die sich nun stellt, ist, ob Außerirdische tatsächlich die Sicherheit der USA bzw., allgemeiner gefaßt, der Erde bedrohen. Diese Frage ist sehr komplex, da die Angaben über das Verhalten der Außerirdischen von verschiedensten Informanten und Augenzeugen stammen und daher widersprüchlich sind. Zudem sind die Aussagen dieser Leute nicht so leicht zu überprüfen wie im Fall des mit vielen Auszeichnungen dekorierten Corso. Eine solche Grundsatzfrage zu beantworten setzt voraus, daß man versteht, welcher Art die „Bedrohung für die nationale Sicherheit“ ist, die die Außerirdischen darstellen sollen. Zudem ist es nötig, die Gruppen von Außerirdischen auszumachen, die möglicherweise Übergriffe verüben, die unter die Kategorie „Bedrohung“ fallen. Dann bleibt noch, die Gruppen von Außerirdischen zu identifizieren, die keine Übergriffe verüben und daher keine Gefahr für die Sicherheit der USA oder anderer Länder darstellen.
Es hat viele Gerüchte gegeben, denen zufolge die USA angeblich verschiedene Abkommen mit einigen außerirdischen Völkern geschlossen haben. So gibt es zum Beispiel Indizien und Zeugenaussagen, die darauf hindeuten, daß der ehemalige US-Präsident Eisenhower aktiv involviert war und sich mit Außerirdischen traf und mit ihnen zu einer Übereinkunft kam.13 Corso, der im Dienste der Eisenhower-Regierung gestanden hat, macht an verschiedenen Stellen in seinem Buch Andeutungen hinsichtlich solcher Abkommen. So schreibt er zum Beispiel: „Wir hatten eine Art Kapitulation mit ihnen [den Außerirdischen] ausgehandelt, die so lange dauern sollte, bis wir sie würden bekämpfen können. Sie diktierten die Bedingungen, weil sie wußten, daß wir nichts so sehr fürchteten wie eine Aufdeckung der Angelegenheit.“14

Die Zahl der angeblichen Informanten, die die verschiedenen mit den Außerirdischen getroffenen Vereinbarungen beschreiben – direkte Beweise, die sie im Rahmen von Projekten und Aufträgen, für die die höchste Sicherheitsstufe galt, zu Gesicht bekamen – nimmt stetig zu. Es heißt, bei diesen Abkommen sei es um Technologien oder Informationen gegangen, die die Außerirdischen gegen das Recht getauscht hätten, Stützpunkte auf US-Territorium zu errichten. Von der Existenz derartiger Stützpunkte spricht auch Corso in seinen privaten Aufzeichnungen. Nachdem er die verschiedenen Übergriffe durch die Außerirdischen beschrieben hat, stellt Corso folgende erstaunliche Behauptung auf: „Das Obengenannte bezeichnet kriegerische Akte, die wir von keiner weltlichen Macht hinnehmen würden. Zudem scheint es so, daß sie auch auf ihren Stützpunkten derartige Akte von unserer Seite nicht tolerieren.“15 Die logische Schlußfolgerung daraus lautet, daß die Außerirdischen Stützpunkte besitzen, höchstwahrscheinlich auf US-Gebiet, wie andere Informanten behaupten, und daß die US-Regierung nicht in der Lage war, diese Stützpunkte vollständig zu überwachen.
Die Außerirdischen, mit denen ein solches Abkommen bzw. diese „ausgehandelte Kapitulation“, wie Corso behauptet, geschlossen wurde, haben Menschen entführt, genetische Experimente durchgeführt und die Lufthoheit verletzt, so daß sich Mißtrauen hinsichtlich ihrer endgültigen Pläne regte. Corso betonte wiederholt, daß all diese Übergriffe zusammengenommen einen kriegerischen Akt darstellten und ein gemeinsames militärisches Einschreiten durch die US-Behörden rechtfertigten.
Erwähnenswert ist, daß vor diesen angeblich getroffenen Übereinkommen die meisten Interaktionen zwischen Menschen und Außerirdischen eher unter dem Zeichen der freundlich gesinnten „Brüder aus dem All“ standen, einer Bewegung, die in den 1950ern entstand.16 Einzelne „Kontaktpersonen“ behaupteten, verschiedene positive Erfahrungen mit Außerirdischen gemacht zu haben, was das allgemeine Interesse an den wohlgesinnten „Brüdern aus dem All“ in die Höhe schnellen ließ. Es gibt Grund zu der Annahme, daß das Entführungs-Phänomen, das mit dem Fall Betty und Barney Hill ab 1961 das öffentliche Bewußtsein zu prägen begann, sich unmittelbar aus dem angeblichen Abkommen mit den Außerirdischen ergab. Das heißt nicht, daß es negative Erlebnisse mit Außerirdischen oder auch „Entführungen“ nicht auch schon vorher gegeben hat. Das Abkommen aber sorgte dafür, daß die Entführungen ein Ausmaß erreichten, bei dem die Zahl, die von der Regierung ursprünglich gebilligt worden sein mochte, weit überschritten wurde.

Die Geheimregierung, MJ-12 und die streng geheimen Abkommen mit den Außerirdischen

Die Regierungsbehörde, die für die angeblich getroffenen Geheimabkommen verantwortlich war, ist in UFO-Kreisen für gewöhnlich unter den Namen „Majestic-12“, „Majic-12“ oder einfach „MJ-12“ bekannt. Dokumente, die die Existenz einer solchen Geheimorganisation belegen, tauchten erstmals 1987 auf, als ein Memorandum entdeckt wurde, das von Präsident Eisenhowers Sonderberater Robert Cutler stammte und an General Nathan Twining gerichtet war. Das Memorandum bezog sich auf ein planmäßiges Treffen am 16. Juli 1954 und auf das „MJ-12 Special Studies Project“. Es wurde im US-Nationalarchiv gefunden und auf seine Echtheit überprüft.17 In einem anderen Dokument, das in die UFO-Forscherszene „durchgesickert“ und das als das „Instruktionsdokument Eisenhowers“ bekannt geworden ist, wird die Gruppe Majestic-12 als Einsatzzentrale für alle UFO-Phänomene beschrieben: „Die Operation Majestic-12 ist eine streng geheime Forschungs- und Entwicklungsoperation, in die auch der Geheimdienst eingebunden und die unmittelbar dem Präsidenten der Vereinigten Staaten unterstellt ist. Die Operationen im Rahmen dieses Projekts unterstehen der Kontrolle durch die Gruppe Majestic-12 (Majic-12), die am 24. September 1947 durch eine geheime Sonderverfügung von Präsident Truman gegründet wurde.“18

Das Instruktionsdokument ist umstritten, doch eine gründliche Analyse durch Forscher des Archivs lieferte das Ergebnis, daß es mit großer Wahrscheinlichkeit authentisch ist.19 Es nennt zwölf prominente Militäroffiziere und Sicherheitsexperten als Mitglieder der Gruppe, darunter auch Gordon Gray, der eine Reihe von hohen Ämtern im Verteidigungsapparat besetzte, darunter das des Staatssekretärs im US-Kriegsministerium unter Präsident Truman zwischen 1949 und 1950. Später war er Präsident Eisenhowers Sonderberater in Fragen der nationalen Sicherheit (1958-61).
Bezeichnenderweise wurde Gray von Truman zum ersten Vorsitzenden des 1951 gegründeten Psychological Strategy Board (PSB), des Ausschusses für psychologische Strategien, ernannt, und es wurde kein Hehl aus seiner CIA-Mitgliedschaft gemacht. Im Jahr 1953 wurde das PSB durch das weit einflußreichere Operations Coordinating Board (OCB), den Ausschuß zur Koordination von Operationen, ersetzt.
Es lohnt sich, die Geschichte und die Aktivitäten dieser beiden Organisationen genauer unter die Lupe zu nehmen, weil sie beide mit der Direktion des UFO-Phänomens betraut waren. Zudem war auch Oberst Corso in beide Organisationen verstrickt, der als Spezialist des militärischen Geheimdienstes unter Eisenhower in verschiedene verdeckte Operationen eingebunden war. Es ist anzunehmen, daß Corso seine Hintergrundinformationen, die seine Sichtweise über Außerirdische und die Aufrüstung im All formten, durch diese beiden Ausschüsse erhielt.
Das Psychological Strategy Board (PSB) wurde „vom NSC [National Security Council – nationaler Sicherheitsrat] gegründet, um für den gesamten Regierungsapparat Strategien der psychologischen Kriegsführung auszuarbeiten“. Das PSB unterstand unmittelbar dem NSC.20 Das Operations Coordination Board war der offizielle Nachfolger des PSB. Der Ausschuß war am 2. September 1953 durch die Präsidentschaftsverfügung Nr. 10483 ins Leben gerufen worden und enthielt folgende Satzung: „… das Operations Coordinating Board soll (1) Wann immer es der Präsident von diesem Zeitpunkt an anordnet, die Behörden im Hinblick auf … die Durchführung aller die nationale Sicherheit betreffenden Aktionen und Projekte beraten; seine Aufgabe besteht voll und ganz darin, die Zielvorstellung im Hinblick auf die nationale Sicherheit durchzusetzen sowie in der Welt das von den Vereinigten Staaten angestrebte Meinungsklima zu erzeugen …“
Anfangs war das OCB im Außenministerium untergebracht, und obwohl es formell dem nationalen Sicherheitsrat unterstellt war und die Anweisungen des NSC ausführte, war es doch unabhängig von letzterem. Am 25. Februar 1957 wurde das OCB durch die Präsidentschaftsverfügung Nr. 10700 offiziell in das NSC eingegliedert, was bedeutete, daß das NSC künftig einen größeren Überblick und mehr Kontrolle über das OCB hatte. Durch die Verfügung Nr. 10920, die US-Präsident Kennedy am 18. Februar 1961 erließ und die die Verfügung Nr. 10700 aufhob, wurde das OCB offiziell „abgeschafft“.
Sowohl das Psychological Strategy Board als auch das Operations Coordinating Board waren behördenübergreifende Ausschüsse, die unter den Regierungen Truman und Eisenhower verantwortlich für verdeckte Operationen waren. Und beide Ausschüsse waren spezialisiert auf die psychologische Kriegsführung durch Propaganda, Massenmedien und Desinformation. Alle drei Aspekte sollten sich als entscheidende Werkzeuge erweisen, mit denen das UFO-Phänomen in den USA wahlweise dementiert oder lächerlich gemacht wurde, und es ist zu vermuten, daß sowohl PSB als auch OCB in diesem Bereich eine Schlüsselfunktion innehatten.

Es hat Spekulationen darüber gegeben, ob das OCB vielleicht eine tragende Rolle bei der Behandlung von UFO-Angelegenheiten gespielt hat bzw. diese insgeheim auch heute noch spielt, wenn auch unter anderem Namen.21 Corsos Originalaufzeichnungen deuten darauf hin, daß PSB und OCB tatsächlich eine wesentliche Rolle im UFO-Sektor gespielt haben. Den Militärakten zufolge war Corso von 1953 bis 1956 unter Eisenhower sowohl dem Psychological Strategy Board als auch dem Operations Coordinating Board zugeteilt gewesen. Corso erhielt zahlreiche Sicherheitsermächtigungen, von denen ihm einige Zugriff auf UFO-Informationen verschafften. In seinen Aufzeichnungen schrieb Corso: „An irgend einem Punkt meiner militärischen Karriere verfügte ich über neun Sicherheitsermächtigungen für Bereiche, die noch über die Deklaration ‚streng geheim’ hinausgingen, unter anderem für die Bereiche Kryptographie, Satelliten, Verschlüsselungs- und Abfangermächtigungen, Ermächtigungen für Sonderoperationen und solche, die unter die Kategorie ‚streng geheim’ fielen und spezielle Angelegenheiten des Weißen Hauses betrafen. Durch diese Ermächtigungen erhielt ich Zugang zu allen Informationen, die die Regierung über ‚UFOs’ hatte.“22
Corsos Dienst in PSB und OCB sowie sein Zugriff auf alle Informationen, die mit UFOs in Zusammenhang standen, beweisen, daß die beiden Ausschüsse wesentlich an der Manipulation des UFO-Phänomens mittels verdeckter psychologischer Operationen teilhatten. Zudem wurde das OCB 1961 gar nicht von Kennedy aufgelöst, da die Aufhebung der Präsidentenverfügung Nr. 10700 das OCB lediglich vom NSC unabhängig machte.
Die Verfügung Nr. 10920 sorgte nur dafür, daß das OCB der Kontrolle und Überwachung durch die Kennedy-Regierung entkam. Das machte das OCB erneut zu einer frei agierenden, behördenübergreifenden Regierungsinstitution, die mittels der von ihr geleiteten geheimen psychologischen Programme ein hohes Maß an Einfluß besaß und ein wichtiges ausführendes Organ der noch mysteriöseren Gruppe Majestic-12 war.
Weil Majestic-12 und andere verdeckte Organisationen wie das Operations Coordinating Board, die sich um UFO-Angelegenheiten kümmern, von einer Atmosphäre der Heimlichkeit umgeben und niemandem zur Rechenschaft verpflichtet sind, bezeichnet man sie auch als die „Geheimregierung“. Als Sarah McClendon, die berühmte, inzwischen verstorbene Korrespondentin der Washington Post, Präsident Clinton fragte, warum er sich nicht stärker dafür einsetze, die Wahrheit über UFOs ans Licht zu bringen, vertraute dieser ihr angeblich an: „Sarah, innerhalb dieser Regierung gibt es eine Geheimregierung, und über diese habe ich keine Kontrolle.“23 Die „Geheimregierung“ ist die Regierung innerhalb der Regierung. Sie ordnet an, wie mit den Außerirdischen umzugehen ist – ob diese nun eine „Bedrohung“ darstellen oder nicht –, entscheidet über die entsprechenden Strategien und schließt Abkommen mit einigen der außerirdischen Zivilisationen.

Die Bedrohung der „inneren“ und der „äußeren“ Sicherheit durch außerirdische Besucher

Es wird heftig darüber debattiert, ob die Außerirdischen – gemeinhin als die „Grauen“ aus dem Sternsystem Zeta Reticuli bezeichnet – , die an Entführungen und sonstigen Übergriffen mitwirken, wie Corso herausstellt, insgeheim einen Plan zur „Übernahme“ hegen. Forscher wie David Jacobs (Autor von „Bedrohung“) glauben, daß die Grauen insgeheim planen, die Menschheit unter ihre Kontrolle zu bringen, indem sie eine den Menschen überlegene Hybridrasse züchten. Andere Forscher, wie der verstorbene Dr. John Mack (Autor von „Passport to the Cosmos“ – der Schlüssel zum Kosmos), glauben, daß die Besucher von den Sternen einen Plan zur „Umformung“ haben, der vorsieht, die jeweils besten Merkmale von Außerirdischen und Menschen zu vereinen. Obwohl dies eine durchaus wichtige Streitfrage ist, lenkt sie von einem entscheidenden Aspekt außerirdischer Präsenz ab: den Abkommen, die Außerirdische und „Geheimregierung“ unter der Hand geschlossen haben. Bei der Debatte, bei der es um „Umformung“ oder „Übernahme“ geht, gilt es, alle Informationen zu berücksichtigen und eine nuancierte Antwort zu finden, die die Tatsache berücksichtigt, daß es verschiedene außerirdische Völker gibt und sich jedes von ihnen anders verhält. Es ist wichtig, die außerirdischen Besucher, die ein geheimes Abkommen mit der „Geheimregierung“ geschlossen haben, von den anderen Gruppen zu unterscheiden.24

Die Hauptfrage lautet nicht, ob wir Kontakt zu den Außerirdischen aufnehmen sollten, um Differenzen beizulegen, bei denen es um die Fälle von Entführungen und anderen Übergriffen geht, von denen Corso und andere berichtet haben, sondern sie lautet, wie genau die Abkommen aussehen, die mit den Außerirdischen getroffen wurden, und wie diese derart heimlich und stillschweigend eingehalten werden können. Im Hinblick auf die Entführungen ist es sehr wahrscheinlich, daß diese durch die geheimen Abkommen zwischen den Institutionen der Geheimregierung und einer oder mehreren außerirdischen Zivilisationen überhaupt erst möglich wurden bzw. zunahmen. Demnach bestünde die Bedrohung der nationalen Sicherheit durch die Außerirdischen nur unter der Hand, aufgrund der geheimen Abkommen zwischen der Geheimregierung und einigen außerirdischen Rassen.
Die Beweggründe der Außerirdischen, die diese Abkommen eingegangen sind, sind sehr zweifelhaft und schüren Mißtrauen im Hinblick auf ihre wahren Absichten. Die große Zahl an Entführungen spricht sicherlich für das „Übernahme“-Szenario, das Dr. Jacobs und andere Forscher entworfen haben. Wenn man bedenkt, daß eine enorme Infrastruktur zur Entwicklung außerirdischer Technologien geschaffen wurde und zu diesem Zweck eine Menge illegaler Fördergelder geflossen sein dürften, dann wird deutlich, daß die Bedrohung der nationalen Sicherheit durch die Außerirdischen mehr intern als extern besteht.25 Das Bild der externen militärischen Bedrohung der USA durch Außerirdische, das Corso zeichnet, ist daher nicht zutreffend.
Auch die Außerirdischen, die ein Abkommen mit den Institutionen der Geheimregierung eingegangen sind, machen sich schuldig an der Errichtung eines nationalen Sicherheitssystems, das auf Geheimhaltung, fehlender Rechenschaftspflicht und illegalen Fördergeldern basiert. Dadurch entsteht tatsächlich eine direkte Bedrohung der nationalen Sicherheit der USA, zum einen durch eine potentielle verdeckte Übernahme durch die Außerirdischen, und zum anderen durch einen Abbau der Verfassungsprinzipien, auf die die USA sich gründen. Die wirkliche Bedrohung durch die Außerirdischen ergibt sich aber daraus, daß die Geheimregierung um jeden Preis außerirdische Technologien erwerben und entwickeln will, selbst wenn das bedeutet, daß man dafür eine bestimmte Anzahl von Entführungen und anderen Übergriffen in Kauf nehmen muß.
Auf der anderen Seite stehen die Gruppen von Außerirdischen, die keine derartigen Verträge über den Austausch von Technologien mit der Geheimregierung abgeschlossen haben und die den Personen, zu denen sie Kontakt hatten, stets großen Respekt entgegengebracht haben. Das wird durch die zahlreichen Berichte über „Kontaktpersonen“ oder „die Brüder aus dem All“ deutlich, die erstmals in den 1950ern aufkamen. Diese Außerirdischen, die für gewöhnlich aussehen wie Menschen, respektieren in hohem Maße den freien menschlichen Willen und folgen offenbar der Anweisung, sich nicht in die Angelegenheiten der Menschheit einzumischen. Die Außerirdischen, die – wie mutmaßliche Kontaktpersonen berichten – den Menschen zu helfen versuchen, werden von den geheimen Weltraumwaffen bedroht, mit deren Hilfe man an ihre Technologien gelangen oder sie selbst gefangennehmen will. Selbst die Grauen vom Zeta Reticuli, die an den Entführungen beteiligt sind und ein Abkommen mit der Geheimregierung geschlossen haben, geraten manchmal ins Visier dieser Waffen. Es scheint, als sei die Beziehung zwischen den Grauen und der „Geheimregierung“ vielschichtig: Einige Informanten berichten über militärische Auseinandersetzungen aufgrund von Übertretungen der geheimen Abkommen seitens einer oder beider Parteien.26

Fazit: Der Einsatz von Weltraumwaffen gegen außerirdische Besucher ist unangebracht

Im Hinblick auf die Aufrüstung im Weltraum muß publik werden, daß diese Waffen vorsätzlich gegen außerirdische Besucher eingesetzt werden sollen. Die Legislative sowohl der USA als auch anderer Länder muß davon in Kenntnis gesetzt werden, damit eine passendere Strategie ersonnen werden kann. Der gegenwärtigen US-Strategie, Außerirdische mit weltraumgestützten und anderen fortschrittlichen Waffensystemen zu bedrohen, muß Einhalt geboten werden. Wie schon Hellyer in seiner Rede im September 2005 anmerkte: „Sind es denn wirklich Feinde oder nur legitime Kundschafter, die von weit her kommen?“
Was diesen strategischen Aspekt aus der Sicht von Informanten wie Corso – der stellvertretend für viele Militäroffiziere steht, die von der Anwesenheit der Außerirdischen in Kenntnis gesetzt wurden – so komplex macht, ist ihre Überzeugung, die Aufrüstung im All sei angebracht. Nach Ansicht Corsos und anderer Militäroffiziere wird diese Strategie durch die Übergriffe der Außerirdischen gerechtfertigt.
Aber die Entführungen und anderen feindlichen Aktivitäten müssen im Kontext der hochgeheimen Abkommen zwischen der „Geheimregierung“ und den Außerirdischen gesehen werden. Erwähnt werden sollte, daß Offiziere wie Corso nicht über freundlich gesinnte Außerirdische und deren respektvolles Verhalten informiert wurden. Statt dessen wurde Corso nur über Entführungen und andere Übergriffe durch Außerirdische informiert, was die entsprechenden psychologischen Voraussetzungen zur Erschaffung eines „Feindbildes“ lieferte. Diesen Prozeß beschreibt Sam Keen in seinem Buch „Bilder des Bösen“, in dem er herausstellt, daß die Erschaffung von Feindbildern immer schon ein wesentlicher Aspekt der erfolgreichen Kriegsführung war.27 Kurz gesagt, ist in den vergangenen 50 Jahren ein „außerirdischer Feind“ geschaffen worden, der, Corso und anderen Offizieren zufolge, die Entwicklung und Installation von Weltraumwaffen rechtfertigt.

Das bringt uns zu Dr. Carol Rosin, einer ehemaligen Sprecherin Dr. Wernher von Brauns, die davor warnte, die Aufdeckung der Existenz Außerirdischer auf der Basis einer erfundenen außerirdischen Bedrohung stattfinden zu lassen.28 Eine solche erfundene Bedrohung würde die öffentliche Meinung dahingehend prägen, Außerirdische als Feinde und Bedrohung der Sicherheit zu betrachten. Wir müssen uns der vermeintlichen internen bzw. externen Bedrohung durch Außerirdische differenzierter annähern.
Daher lautet die Antwort auf die von Hellyer aufgeworfene Grundsatzfrage, ob die Aufrüstung im All die geeignete strategische Reaktion auf außerirdische Besucher sei, „Nein“. Ein Militärschlag gegen außerirdische Besucher ist unnötig. Fest steht, daß die Außerirdischen, die eine tatsächliche „Bedrohung der nationalen Sicherheit“ darstellen, dies nur durch ihre Verstrickung in eine Reihe von geheimen Abkommen sind, die ihnen eine verdeckte Übernahme der riesigen Infrastruktur von Projekten, die mit Außerirdischen in Verbindung stehen, in den USA und anderen Ländern ermöglichen. Diese verdeckte außerirdische Bedrohung bedarf keiner militärischen, sondern einer politischen Lösung: Die Existenz der Außerirdischen muß öffentlich bekannt werden.
Mit der Enthüllung ginge auch die nötige Transparenz und Rechenschaftspflicht einher, was sicherstellen würde, daß über jedes Abkommen, das im Zusammenhang mit dem Austausch von Technologien abgeschlossen wird, Rechenschaft abgelegt werden müßte und die Menschheit nicht länger von einer geheimen „Übernahme“ durch Außerirdische bedroht wäre. Aller Wahrscheinlichkeit nach würden Entführungen nicht länger stattfinden, wenn Transparenz und Rechenschaftspflicht erst einmal ins Spiel kämen. Außerirdische Besucher, die solche Übergriffe durchführen, könnten streng überwacht und dazu bewegt werden, alle Aktivitäten zu unterlassen, die das persönliche Recht des Menschen verletzen. „Überzeugungsmechanismen“ können in vielerlei Gestalt daherkommen: man könnte eine eingehende öffentliche Debatte über die Aktivitäten der Außerirdischen führen, die Außerirdischen selbst über die Rechtsnorm der Menschheit unterrichten, und voraussichtlich wären viele außerirdische Zivilisationen bereit, andere Außerirdische zu überwachen und Übertretungen an unserer Stelle zu ahnden.
Paul Hellyer hat nach einer dringend notwendigen öffentlichen Debatte verlangt, in der diskutiert werden solle, ob die gegenwärtig gegen außerirdische Besucher gerichteten Militärstrategien angebracht seien. Die gegenwärtige, von Oberstleutnant Corso befürwortete Strategie, die beinhaltet, Weltraumwaffen zu installieren und außerirdische Raumschiffe anzugreifen, wird von vielen ehemaligen und derzeitigen Offizieren des US-Militärs, die über die außerirdischen Besucher auf dem laufenden sind, unterstützt. Die Entwicklung und der Einsatz von weltraumgestützten Waffen gegen Außerirdische wird sich als armselige strategische Wahl entpuppen, wenn erst einmal die Wahrheit über die „Geheimregierung“ und die mit den Außerirdischen getroffenen Abkommen ans Licht kommt.
Als ehemaliger Verteidigungsminister ist Paul Hellyer bestens vertraut mit der Bedeutung strategischer Fragen, die den Einsatz von Militärwaffen als Lösung internationaler politischer Probleme betreffen. Man kann ihm nur dafür gratulieren, daß er die „allerwichtigsten politischen Fragen“, die mit der angeblich gegen Außerirdische gerichteten Aufrüstung im All zu tun haben, ins öffentliche Licht rückt.

Anmerkung des Autors:

Paul Hellyer wird an der Extraterrestrial Civilizations and World Peace Conference, der Konferenz über außerirdische Zivilisationen und den Weltfrieden, teilnehmen, die vom 9. bis 11. Juni 2006 auf Big Island, Hawaii, stattfinden wird. Auf dieser Veranstaltung soll auch auf Themen eingegangen werden, die in diesem Artikel angesprochen wurden. Weitere Informationen über die Konferenz und die Referenten finden Sie unter http://www.etworldpeace.com.

Endnoten

  1. Aus einer Rede von George W. Bush an der National Defense University, Washington, 1. Mai 2001; Protokoll einsehbar unter http://www.fas.org/nuke/control/abmt/news/01050bush.html.
  2. Angeführt in der National Security Presidential Directive/NSPD-23, der US-Präsidentendirektive die nationale Sicherheit betreffend, Nr. 23; einsehbar unter http://www.fas.org/irp/offdocs/nspd/nspd-23.htm.
  3. Siehe „Exopolitics Toronto: A Symposium on UFO Disclosure and Planetary Direction“ [Exopolitik Toronto: Ein Symposium über die Aufdeckung der Existenz von UFOs und die planetare Ausrichtung] unter http://www.exopoliticstoronto.com.
  4. Hellyer, Paul: „Missile Defense: It was Wrong Then and It’s Wrong Now“ [Raketenabwehr: Sie war damals falsch, und sie ist heute falsch], The Globe and Mail, Toronto, 15. Mai 2003; einsehbar unter http://www.commondreams.org/views03/0515-10.htm.
  5. Paul Hellyers Rede und weitere Informationen dazu finden Sie unter http://www.exopoliticstoronto.com
  6. Hellyer erwähnte diese Offiziere in einer privaten Unterredung mit dem Autor am 8. November 2005, enthüllte aber keine Details, um die Anonymität der Beteiligten zu wahren.
  7. Corso, Philip/Birnes, William J.: „Der Tag nach Roswell. Der Beweis: Die UFOs kamen wirklich“, Goldmann, Juli 2000; Originaltitel: The Day After Roswell, Simon & Schuster, 1997.
  8. Corso, „The Day After Roswell“, S. 292.
  9. Corso, Philip: L’Alba Di Una Nuova Era [Der Anbruch eines neuen Zeitalters] (Übersetzung: Baiata, Maurizio), Pendragon, 2003. Der Autor dankt Maurizio Baiata für dessen Erlaubnis, Auszüge aus seiner Übersetzung von Corsos Originalaufzeichnungen zitieren zu dürfen.
  10. Corso, L’Alba, S. 77.
  11. Corso, op.cit., S. 98.
  12. Corso, op.cit., S. 78.
  13. Eine Diskussion über die Indizien und Zeugenaussagen, die für ein solches Treffen sprechen, finden Sie unter http://www.exopolitics.org/Study-Paper-8.htm.
  14. Corso, Day After Roswell, S. 292.
  15. Corso, L’Alba, S. 77.
  16. Hamilton, William: „California Contactees”; einsehbar unter http://www.geocities.com/Area51/Shadowlands/6583/et031.html.
  17. Friedman, Stanton T.: Top Secrect/Majic, Marlowe & Company, 2005² (Erstauflage 1997), S. 86-102.
  18. Dokumente über Majestic-12, S. 128; einsehbar unter http://www.majesticdocuments.com.
  19. Friedman, op.cit., S. 56-85.
  20. Angeführt in Foreign Relations of the United States, 1964-1968, Bd. XII, Western Europe, S. xxxi-xxxv, 16. April 2001; einsehbar unter http://www.fas.org/sgp/advisory/state/covert/html.
  21. Siehe „A Nation Deceived” [Die betrogene Nation] unter http://www.mega.nu:8080/ampp/roundtable/emchurch.html.
  22. Corso, L’Alba, S. 31.
  23. Siehe http://www.presidentialufo.com/newpage17.htm.
  24. Siehe http://www.exopolitics.org/Report-ET-Motivations.htm.
  25. Salla, Michael: „The Black Budget Report” [Bericht über das schwarze Budget], Scoop Magazine, Januar 2004; einsehbar unter http://www.scoop.co.nz/stories/HL0401/S00151.htm.
  26. Salla, Michael: „The Dulce Report” [Der Dulce-Bericht]; einsehbar unter http://www.exopolitics.org/Dulce-Report.htm.
  27. Keen, Sam: Bilder des Bösen. Wie man sich Feinde macht, Beltz, 1987; Originaltitel: Faces of the Enemy: Reflections of the Hostile Imagination, HarperCollins, 1991.
  28. Siehe Interview mit Carol Rosin unter http://www.illuminati-news.com/ufos-and-aliens/html/carol_rosin.htm.

Quelle: http://www.nexus-magazin.de/artikel/lesen/us-weltraumwaffen-gegen-ausserirdische

Gruß an die Wissenden

TA KI

Verloren in der eigenen Propaganda


New York Times

Verloren in der eigenen Propaganda

Vorbemerkung des Übersetzers: Dieser Beitrag wurde im Original schon am Samstag, dem 24. Januar 2015 veröffentlicht, nachdem die New York Times ein geschichtsklitterndes Hintergrundstück zum »Einjährigen« der Ukraine-Krise brachte. Relevant ist das auch für europäische Bürger, da die New York Times vielen deutschen Medien als Quelle dient. Ergänzend dazu möchte ich auf ein Stück von Paul Craig Roberts verweisen, das in deutscher Sprache auf der Propagandaschau veröffentlicht wurde. Der ausgewiesene Volkswirt und langjährige Berater der US-Regierung warnt: »Meinungsfreiheit in westlichen Medien bedeutet immer nur die Meinungsfreiheit Washingtons.«

Vorliegende Analyse von Robert Parry erschien bevor Barack Obama CNN das entlarvende Interview gab, worin er die direkte Beteiligung seiner Beamten am gewaltsamen Staatsstreich vom 21./22. Februar 2014 in Kiew zugab:

»Putin […] wurde von den Protesten auf dem Maiden überrascht, Janukowitsch ist geflohen, nachdem wir in der Ukraine einen Machtwechsel eingefädelt haben.«

[Passus: »after we had brokered a deal to transition power in Ukraine«; Interview-Transkript vom 1. Februar 2015]

Sprachlicher Hinweis: Im Deutschen ist der Begriff »Narrativ« bislang eher ein Fachbegriff für Sprachwissenschaftler. Er entspricht dem Englischen »Narrative«, für den es kein geeignetes deutsches Wort gibt. Wir sollten ihn uns angewöhnen, da kein anderer Begriff besser die eigentliche Bedeutung aus »Darstellung« und »Schilderung« einerseits sowie »Absicht« und »(manipulativem) Vorsatz« andererseits vereint.

* * *

Eine Gefahr der Lüge besteht darin, sie über eine länger andauernde Berichterstattung hinweg berücksichtigen zu müssen — die Lüge muß irgendwie passen.  Das gleiche gilt für die Propaganda der New York Times, die damit kämpft, ihr eigenes Narrativ über den Konflikt in der Ukraine widerlegen zu müssen, schreibt Robert Parry.

Für den späten Februar des Jahres ist in New York ein Symposium anberaumt.  Thema ist die Gefahr eines Atomkrieges, wenn Computer ein derartiges Niveau künstlicher Intelligenz erreichen, mit dem sie Entscheidungen der Hand des Menschen entreißen könnten.  Dabei besteht bereits die altmodische Gefahr des Atomkriegs, die aus menschlicher Fehleinschätzung rührt, die sich wiederum aus Selbstüberhebung und Propaganda speist.

Dieses mögliche Szenario findet statt in der Ukraine, wo die EU und die USA im November 2013 eine politische Krise an der Grenze Rußlands provozierten, anschließend im Februar 2014 einen Staatsstreich unterstützten und eine einseitige Schuldzuweisung für den folgenden Bürgerkrieg präsentierten, nach der an allem alleine Rußland schuld sei.

Übelster Überbringer dieser Propaganda im Stile des Kalten Kriegs ist seitdem wahrscheinlich die New York Times, die ihren Lesern täglich eine Dosis von einseitigen Meldungen und Hintergrundberichten verabreicht, einschließlich der Beschuldigung der Russen für das Wiederaufflammen der Kämpfe.

Beispielsweise hatte die Times ihr falsches Ukraine-Narrativ gestützt, indem sie die Ursprünge der Krise einfach auf später datierte — Monate, nachdem die Krise eigentlich begonnen hatte. Dadurch ignorierte ein Samstagsaufmacher die tatsächliche Chronologie der Ereignisse und begann die Zählung mit dem Auftauchen russischer Truppen auf der Krim im Frühling 2014. Der Artikel von Rick Lyman und Andrew E. Kramer wörtlich:

»Der brüchige Waffenstillstand ist spurlos verschwunden. Rebellenführer geloben frische Angriffe. Zivilisten werden an Bushaltestellen von tödlichen Mörsern getroffen. Über verschneite Straßen, die in Richtung der von Rebellen besetzten Gebiete führen, rollen Panzer, auf deren Geschütztürmen in ungekennzeichneten grünen Uniformen Soldaten sitzen, die Passanten zuwinken — eine beunruhigende Wiederkehr der ›kleinen grünen Männchen‹, deren Auftritt auf der Krim diesen störrischen Konflikt im Frühjahr eröffnete.«

Mit anderen Worten: Die Geschichte beginnt nicht im Herbst 2013 mit der sonderbaren US-Einmischung in innenpolitische Angelegenheiten der Ukraine, angeführt von amerikanischen Neocons, wie dem National Endowment for Democracy, vertreten durch deren Präsident Carl Gershman, Außenamtsstaatssekretärin für europäische Angelegenheiten Victoria Nuland und Senator John McCain.  Auch beginnt die Geschichte nicht mit dem US-gestützten Putsch vom 22. Februar 2014, der den gewählten Präsidenten Viktor Janukowitsch absetzte und einen von Nulands auserkorenen Führern, Arseni Jazenjuk, in das Amt des Premierministers hievte.

Nein, denn wäre diese Vorgeschichte Teil des Artikels, dann hätten die Times-Leser vielleicht eine Chance auf ein ausgewogenes Verständnis dieser unnötigen Tragödie.  Um der Propaganda willen ist es besser, den Film dort anfangen zu lassen, wo die Krimbevölkerung sich mit überwältigender Mehrheit für eine Sezession des Failed State namens Ukraine aussprach und dafür, sich mit Rußland wiederzuvereinigen.

Ganz abgesehen davon, daß die Times nicht einmal das schiefe Referendum oder den Willen der Krimbevölkerung anspricht, ist es besser, einfach vorzugeben, daß russische Truppen — die »kleinen grünen Männchen« — einfach in die Krim einfielen und die Insel gegen den Willen der Bevölkerung in Beschlag nahmen.  Dabei waren die russischen Truppen längst auf der Krim, als Teil eines Vertrages mit der Ukraine zur Unterhaltung eines russischen Marinestützpunkts bei Sewastopol.

Was zum nächsten Absatz der Times-Geschichte führt:

»Die erneuten Kämpfe verdrängten jegliche Hoffnung auf eine Wiederbelebung des Waffenstillstandsabkommens von September [2014], das seither eher auf dem Papier stand, statt der Realität zu entsprechen. Gleichzeitig wurde die Vorstellung begraben, daß der russische Präsident Wladimir Putin sich derart von dem Doppelschlag aus westlichen Sanktionen und dem niedrigen Ölpreis beeindrucken ließe, die Separatisten aufzugeben, um bessere Beziehungen zum Westen aufzubauen.«

Dieser letzte Punkt führt uns zu der Gefahr, die aus menschlicher Fehleinschätzung durch Selbstüberhebung rührt.  Der von der EU begangene und von den USA verschärfte Schlüsselfehler lag in der Annahme, ein unverschämtes Angebot an die Ukraine zur Aufgabe ihrer langjährigen Rußland-Beziehungen und zur Aufnahme in die Nato würde keine entschlossene russische Reaktion nach sich ziehen.

Rußland sieht die Aussicht auf die Präsenz von Nato-Streitkräften und deren Atomwaffen an seiner Grenze als strategische Gefahr, besonders mit Kiew in der Hand tollwütiger Politiker des rechten Flügels einschließlich Neonazis, die Rußland als historischen Feind sehen.  Mit solch einer Gefahr konfrontiert — besonders angesichts dem tausendfachen Abschlachten ethnischer Russen in der Ukraine — grenzte es an Gewißheit, daß die russische Spitze sich keinesfalls widerspruchslos westlichen Sanktionen und Forderungen beugen würde.

Ja, so lange die USA der Knechtschaft propagandistischer Berichterstattung unterliegen, die die New York Times und andere US-Massenmedien drehen, wird Präsident Barack Obama ziemlich sicher weiterhin die Spannungsschraube anziehen.  Das Gegenteil würde Obama dem Vorwurf der »Schwäche« preisgeben.  In seiner Rede zur Lage der Nation posierte Obama als Friedensstifter.  Davon wich er ein einziges Mal massiv ab, als er mit dem Leiden prahlte, das die von den USA organisierten Sanktionen über Rußland gebracht hatten, dessen Wirtschaft, so Obama mit Schadenfreude, »zerfetzt« sei [»in tatters«].

Während der Westen sich also großspurig damit brüstet, was Rußland als schwerwiegende strategische Bedrohung sieht, ist es unschwer vorstellbar, daß diese Krise in der Ukraine eine gewaltvolle Auseinandersetzung zwischen Kräften der Nato und Rußlands heraufbeschwören könnte — auch mit der Möglichkeit einer weiteren Fehleinschätzung, die dann atomare Waffen ins Spiel brächte.

Das tatsächliche Narrativ

Es gibt keine Anzeichen dafür, daß die New York Times es bereuen würde, sich in ein krudes Propagandaorgan verwandelt zu haben.  Aber nur für den Fall, daß tatsächlich jemand bei dem Leitmedium zuhört: Laßt uns die eigentliche Berichterstattung zur Ukraine-Krise wiederholen.  Sie begann nicht im letzten Frühjahr, wie Sie die Times glauben machen will, sondern im Herbst 2013.  Damals wog Präsident Viktor Janukowitsch die Kosten eines EU-Assoziierungsabkommens gegen einen wirtschaftlichen Bruch mit Rußland ab.  Dieser Teil der Geschichte wurde ausführlich vom Spiegel beleuchtet, obwohl dieser eine deutlich antirussische Haltung einnimmt.  Aber im englischsprachigen Rückblick zum Einjährigen der Krise spricht Der Spiegel die EU und die deutsche Regierung der Fehleinschätzungen schuldig, die zum Bürgerkrieg in der Ukraine beitrugen, besonders im Hinblick auf die Unterschätzung der enormen finanziellen Kosten für die Ukraine, sollte sie ihre wirtschaftlichen Verbindungen nach Rußland kappen.

Im November 2013 erfuhr Janukowitsch von Experten an der Akademie der Wissenschaften der Ukraine: Die volkswirtschaftlichen Gesamtkosten für das Land beliefen sich bei einer Trennung der Wirtschaftsbeziehungen nach Rußland auf rund 160 Milliarden US-Dollar — das 50-fache dessen, was die EU kalkuliert hatte, so der Spiegel.

Janukowitsch war schockiert von dieser Zahl, er, auf der Suche nach finanzieller Hilfe, die die EU nicht leisten konnte, so das Magazin. Westliche Finanzspritzen müßten sodann vom Internationalen Währungsfonds kommen, der wiederum schmerzhafte »Reformen« für die ukrainische Wirtschaft forderte, strukturelle Veränderungen, die das harte Leben für den durchschnittlichen Ukrainer noch härter machen würden, einschließlich einer Preissteigerung für Erdgas um 40 Prozent und einer Abwertung der ukrainischen Währung Hrivna um 25 Prozent.

Mit Putins Angebot einer großzügigeren Finanzspritze in Höhe von 15 Milliarden US-Dollar im Rücken nahm Janukowitsch Abstand vom Vertrag mit der EU.  Zugleich sagte er weiteren Verhandlungen zu, für den EU-Partnerschaftsgipfel im litauischen Vilnius am 28. November 2013.  Bundeskanzlerin Angela Merkel antwortete »mit einem Satz, triefend vor Mißgunst und kühlem Sarkasmus, direkt an den ukrainischen Präsidenten gerichtet. ›Ich komme mir vor wie auf einer Hochzeit, auf der der Bräutigam in letzter Minute neue Entscheidungen fällt‹«, so Der Spiegel in seiner Chronologie der Krise.

Nach dem Zusammenbruch des EU-Deals gingen US-Neocons ans Werk, mit einem weiteren Regime Change, dieses Mal in der Ukraine, unter Einsatz der breiten Enttäuschung in der Westukraine über das gescheiterte EU-Abkommen. Es wurde zum Mittel, Janukowitsch abzusetzen, den verfassungsgemäß gewählten Präsidenten, der seine politische Basis in der Ostukraine hatte.

Staatssekretärin Nuland, ein prominentes Neocon-Überbleibsel — sie hatte Vizepräsident Dick Cheney beraten — verteilte Plätzchen auf dem Kiewer Maidan an Anti-Janukowitsch-Demonstranten und erinnerte einflußreiche ukrainische Geschäftsleute an die Investition der USA über 5 Milliarden Dollar in deren »europäische Bestrebungen«.

Senator McCain, der ziemlich überall einen Krieg befürwortet, suchte den Schulterschluß mit ukrainischen Rechten auf der Bühne auf dem Maidan und stachelte so die Proteste an.  Und Gershmans US-finanzierter National Endowment for Democracy (NED) entsendete seine ukrainischen Polit- und Medienprofis zur Unterstützung der Unruhen.  Bereits im September 2013 machte der NED die Ukraine als den »größten Preis« und wichtigen Schritt zur Absetzung Putins in Rußland aus.

Anfang Februar 2014 unterwies Nuland den US-Botschafter in der Ukraine, Geoffrey Pyatt, »auf die EU zu scheißen«.  Sie berieten, wie sie »dieses Ding« zu Ende führen könnten, während sie die neuen politischen Führer der Ukraine handverlas: »Yats is the guy«, ›Jaz‹ ist der Mann, befand sie über Arseni Jazenjuk.

Als die gewaltsamen Unruhen auf dem Maidan eskalierten — mit gutorganisierten Neonazi-Milizen, die Brandsätze auf Polizisten warfen — beschuldigten sowohl das US-Außenamt als auch US-Nachrichtenmedien Janukowitsch.  Am 20. Februar, als mysteriöse Scharfschützen — offenbar von solchen Positionen, die vom Rechten Sektor kontrolliert waren — Polizisten und Demonstranten zu Tode schossen, geriet die Lage außer Kontrolle. Abermals beschuldigte die US-Presse Janukowitsch.

Obwohl Janukowitsch am 21. Februar 2014 ein Abkommen mit drei EU-Staaten unterzeichnete, womit er weniger Macht und frühere Wahlen akzeptierte, war das den Putschmachern nicht genug.  Am 22. Februar zwang ein Staatsstreich, angeführt von Neonazi-Milizen, Janukowitsch und seine Offiziellen in die Flucht um ihr Leben.

Es ist bemerkenswert, wie die Times in ihrer vorgeblichen Revue dieser Geschichte in einem Artikel vom Januar 2015 die erdrückenden Beweise für einen US-gestützten Putsch ausblendet, samt den Ergebnissen der Politprojekte des NED, der Stimmungsmache McCains und den Planungen Nulands.  Die Times informierte ihre Leser schlicht und ergreifend: Es gab keinen Putsch.

Die Propaganda der Times über die Ukraine ist nicht nur erbärmlicher Journalismus, sondern gleichermaßen eine gefährliche Zutat für das, was in eine atomare Konfrontation münden könnte, sofern Amerikaner einer falschen Berichterstattung Glauben schenken und folgerichtig weiteren provokanten Aktionen ihrer politischen Führer folgen, die sich im Gegenzug genötigt sehen könnten, »hart« zu agieren, um sich nicht als »weich« angreifbar zu machen.

Mit anderen Worten: Selbst wenn die Computer keine Kontrolle über menschengemachte Atomwaffen erlangen, könnte die Menschheit in ein atomares Armageddon taumeln — nicht geleitet von künstlicher Intelligenz, sondern vom Fehlen menschlicher Wärme.

* * *

Robert Parry ist investigativer Journalist. Er berichtete mehrfach über die Iran-Kontra-Affäre und schrieb in den 80ern für die Nachrichtenagentur Associated Press und das Nachrichtenmagazin Newsweek.  Heute schreibt er auf consortiumnews.com.

Quelle: http://vineyardsaker.de/analyse/nyt-propaganda-parry/

Gruß an die US- finanzierten Neonazis in Miliz und Medien- euer „Stuhl“ kippt

TA KI

Lugansker Miliz meldet ersten Luftangriff auf Armeeeinheiten Kiews


300938390Milizen der selbsterklärten Volksrepublik Lugansk haben am Dienstag ihren ersten Luftangriff auf Stellungen der ukrainischen Einsatzkräfte unternommen, wie RIA Novosti im Volkswehrstab erfuhr.

„Unsere Su-25 ist überraschend am Himmel über der Straße von Artjomowsk nach Debalzewo aufgetaucht und hat eine Fahrzeugkolonne der ukrainischen Armee angegriffen, die die in Debalzewo eingekesselten Kräfte verstärken sollte“, hieß es. „Angegriffen wurden gepanzerte Kampffahrzeuge und Lkws mit Soldaten. Angaben über die Verluste der Streitkräfte liegen vorerst nicht vor.“


Nach dem Angriff kehrte die Maschine auf den Flugplatz der Fliegerhochschule Lugansk zurück.Die Lugansker Miliz hatte das Kampfflugzeug SU-25 im Juli 2014 erbeutet.

Debalzewo ist die Stadt im Osten des Gebietes Donezk, bei der derzeit 8 000 bis 10 000 ukrainische Soldaten konzentriert sind. Volkswehr-Einheiten von Donezk und Lugansk sind bemüht, diese Kräfte in der Stadt einzukesseln.

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Gruß an die Erbeuter
TA KI

Nato plant neue Kommando- und Kontrolleinheiten in Osteuropa


Die Nato will neue Kommando- und Kontrolleinheiten in sechs osteuropäischen Ländern stationieren. Die Entscheidung darüber soll beim Treffen der Nato-Außenminister am 5. Februar in Brüssel fallen.

„Ich erwarte, dass die Außenminister die Aufstellung der Integrationseinheiten der Nato (Nato force integration units) beschließen werden“, teilte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Freitag in Brüssel mit. „Es handelt sich um Kommando- und Kontrolleinheiten, die in Estland, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien und Bulgarien etabliert werden sollen.“ Die neuen Einheiten sollen als Bindeglied zwischen den nationalen Truppen und den Nato-Truppen fungieren, Übungen abhalten und die „Speerspitze“ (neue schnelle Nato-Eingreiftruppe) verstärken.In der Ukraine-Krise hat die Nato im vergangenen Jahr bereits die Bildung einer neuen schnellen Eingreiftruppe in Osteuropa beschlossen und die Luft-Patrouillen über dem Baltikum verstärkt. Zudem stationierte das Bündnis im Baltikum zusätzliche Jagdflugzeuge und schickte Schiffe in die Ostsee und ins Mittelmeer. Darüber hinaus plant die Nato neue Militärstützpunkte und eine Truppenaufstockung in Osteuropa.

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Gruß an Wladimir Putin-
TA KI

Der Moment, an dem es heißt: Es ist Zeit


Geopolitische Analyse von Alexander Sachartschenko, Ministerpräsident der Volksrepublik Donezk

Zuerst erschienen am 27.01.2015 auf http://russkiy-malchik.livejournal.com/574917.html  (via infopolk.ru)
Für FortRuss aus dem Russischen von J. Hawk
Aus dem Englischen von James B.

Ohne Betrachtung der geopolitischen Komplexität und ihrer Feinheiten ist die Situation extrem überschaubar.  Dies ist eine Schlacht um den Kontinent, um das internationale System und um die eigene Taiga [bezieht sich auf Putins Rede, indem er Rußland als Bär skizzierte, der seine Taiga verteidigt, d. Ü.]. Verzweifelt greifen sie uns an, sie wollen uns zügig vernichten. Sie greifen auf alle verfügbaren Mittel zurück, abgesehen von einer direkten militärischen Intervention auf russischem Territorium.  Sie vernichten Russen außerhalb ihrer Grenzen und züchten fremde Legionen, um in das Land einzumarschieren.  Der Westen beabsichtigt unsere Vernichtung, um seine eigene Vernichtung abzuwenden.  Wesentliche Faktoren dabei sind die Zerstörung der Wirtschaft und politischer Führungspersonen Rußlands.

Der wesentliche Faktor, dies zu erreichen, ist der Zerfall innerhalb Rußlands, ein Bruch innerhalb der russischen Regierung, die Verbreitung von Haß unter dem Volk.  Darin liegen die Ursachen der andauernden Provokationen und der Politik im Geiste von »Teile und herrsche«: zwischen-ethnische Animositäten, Haß gegenüber dem Staat, gegen das (prorussische) Großkapital, gegen die Orthodoxe Kirche, gegen sein eigenes Volk und alles drum herum.  All das wird getan, um die Zerstörung Rußlands von innen heraus zu erreichen.  Aber genau das geschieht nicht.  Alles zerschellt an der Einheit der Regierung, die sich auf den Rückhalt ihres Volkes stützt, das sich wiederum fühlt, als befinde es sich zusammen mit seinen Führern in einer belagerten Festung.  Sogar Kapitalisten wie Usmanow, Wekselberg und andere, die sich für den Westen entschieden hatten, holen ihre Vermögen von Offshore-Konten heim nach Rußland.  Sogar Schuwalow schwor Putin in Davos seine Treue.  Ganz zu schweigen von den Normalsterblichen.  Ganz egal, was über »Putin der Milliardär« oder der Käuflichkeit der Regierung gesagt wird, angesichts aller Probleme und der sich verschlechternden Finanzlage schwindet die Solidarität mit dem Präsidenten nicht, sondern sie wird stärker.  Obendrein wollen die Leute sogar, daß er handfester agiert und mit dem Westen keinerlei Kompromisse eingeht, koste es, was es wolle.

Darüber ärgert sich der Westen schwarz. Er versucht in Rußland die Zersetzung und das Chaos, aber erreicht das Gegenteil.  Der einzig verbleibende Weg ist der Versuch, die russische Wirtschaft zu vernichten, ihren Zugriff auf den US-Dollar zu unterbinden (was für den Westen wiederum einem Harakiri gleichkäme), oder die Russen davon zu überzeugen, daß Putin ihr Feind ist, um ihm so des Rückhalts zu berauben.  Genau, der sogenannte vaterländische Maidan.  Hier gibt’s eine Chance, eine kleine.  Und sie hängt eng zusammen mit dem Wohl und Wehe der Lage im Donbass.  Die einfache Rechnung sieht so aus: Behaupte lauthals: »Der Donbass sei aufgegeben!«, »Nur Idioten im Kreml!«, »Surkow am Ende!« und ähnliches — Putin wäre zwar zunächst aus der Schußlinie und der mediale Fokus läge auf einer Palastrevolte: Putin sei verraten worden.  Aber zugleich würden sie die Linie fahren, wonach Putin tatsächlich den Donbass aufgegeben hätte, und früher oder später würde jemand rufen: »Wir haben keinen Zar!« oder »Nieder mit dem Zar!«.  So etwas könnte in der Gemengelage mit dem Konflikt mit dem Westen sehr wohl zu einem Putsch gegen das »Putin-Regime« führen.  Damit wird der Donbass zu einem Hebel, der die Unzufriedenheit des Volkes mit dem Kreml stärkt: Schickst Du reguläre russische Kräfte, wirst Du zum internationalen Paria und zum neuen Hitler (was er ohnehin schon mehr oder weniger ist) — unterläßt Du es, bist Du ein Verräter.

Moskau entschied sich für einen mittleren Ansatz, die westliche Aggression einzudämmen (bis zur X-Hour*) neben indirekter militärischer Unterstützung auf ukrainischem Territorium. [* X-Hour: Nato-Jargon, Zeitpunkt einer Warnung an den Gegner vor Beginn der N-Hour Sequence — siehe auch, d. Ü.] 

Ja, aus Sicht der Donbass-Bewohner ist das nicht die beste Variante.  Vielmehr ist sie eine Strategie, die den derzeitigen Realitäten geschuldet ist: Rußlands Kräfte reichen nicht für einen schnellen Sieg gegen die konsolidierten westliche Kräfte, die trotz riesiger tönerner Füße nach wie vor die dominierende Kraft der Welt sind.  Als Teil dieser Strategie für die Zeit nach der Krim unternimmt Rußland Schritte, die zwar alles andere als offensichtlich sind, ihm aber dennoch eine Abwehr der Aggressionen gestatten.  Ja, die Haltung der ewigen Kritiker, die nach einer ›großen Lösung‹ der ukrainischen Frage rufen und damit argumentieren, sie werde früher oder später ohnehin fällig, mag angemessen und sogar anziehend sein, gerade für patriotisch gesinnte Leute, die unter dem Anblick der toten Donbass-Bewohner leiden.  Aber diese Kritiker sehen nicht, daß sie mit ihrem Ruf nach einem finalen Schlag (am besten hier und jetzt) ausgerechnet dem Westen helfen würden.  Denn der Kreml wäre gezwungen, dann zuzuschlagen, wo der Westen noch genug Kraft hat.  Aber die Uhr läuft gegen Washington.  Obwohl es fremde Legionen gegen Rußland einsetzt und jeden Tag russisches Leben nimmt, erreicht es mitnichten sein eigenes Ziel, Rußland in den nächsten paar Monaten zu vernichten; es als singuläre politische Einheit von der Weltkarte zu tilgen; es als Organismus zu zerteilen.  Kurz: Willst Du den Kampf früher aufnehmen, kann es passieren, später nicht mehr in Rußland zu leben.

Wenn die Mehrheit von uns dies mit Herz und Verstand verinnerlicht, wird der Sieg letztlich derjenige Rußlands sein.  Wenn wir aber von diesem Pfad abweichen, selbst mit guten Absichten und der Hoffnung, das Problem hier und jetzt zu lösen, werden wir verlieren.  Jedermanns Pflicht in diesem Augenblick ist Hilfe für den Donbass, jeder so gut er kann, und nicht Gefühlsregungen nachzugeben, selbst wenn sie ehrlich oder kämpferisch sind.  Seid höchst bereit für den Moment, an dem es heißen wird: »Es ist Zeit!«

 

* * *

Bemerkung des Primär-Übersetzers aus dem Russischen ins Englische: Sachartschenko ist ohne geringstem Zweifel einer der profiliertesten russischen Führer unserer Zeit.  Er zeigte nicht nur Geschick als Kommandeur in der Donezker Volksrepublik, sondern auch Gespür für das Big Picture, das Gesamtbild.  Als Teil dessen unterliegt der Westen zur Zeit einer schweren systemischen Krise, die vergleichbar mit der Great Depression ist und die mit Hilfe politischer und wirtschaftlicher Expansion abzuwenden versucht wird.  Ergo die neuerlichen Regime Changes im Nahen Osten und sonstwo, ergo Maidan.  Die EU und die USA müssen neue Märkte finden, andernfalls drohen ihnen durch das interne Dogma der Sparpolitik die Vernichtung der eigenen Wirtschaft.  Das muß keinesfalls sein: Die Wahlen in Griechenland zeitigen einen Hoffnungsschimmer, daß die Institutionen des Westens doch noch reformiert werden können.  Aber man sollte nicht zu viele Hoffnungen an das kleine Griechenland heften, sich allein gegen Deutschland und seine Mittäter in der EU-Bürokratur zu stellen.  Die heutigen Ereignisse in der Ukraine sind das Äquivalent zum spanischen Bürgerkrieg.  Auch damals stellte sich die UdSSR alleine gegen den Faschismus, in der Hoffnung, auf Unterstützung durch gleichgesinnte Bürger in ganz Europa zu stoßen und eine Botschaft an die Aggressoren zu richten.  Wäre der Krieg anders ausgegangen, wären uns bestimmt zehn Millionen Tote im Zweiten Weltkrieg erspart geblieben.  Heute ist das Risiko genau so groß.  Rußlands Haltung richtet sich an den ermutigenden Widerstand innerhalb der EU (Griechenland legt schon eine gewisse Wirkung nahe) und versucht gleichzeitig, potentielle Aggressoren davon zu überzeugen, daß die Kosten einer solchen Aggression zu hoch wären.  Was damals, 1938 in Spanien auf dem Spiel stand, steht heute einmal mehr auf dem Spiel — im Donbass.

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Bemerkung des Saker: Falls jemand noch nichts von FortRuss gehört hat, besucht bitte die Website:  http://fortruss.blogspot.com/ — Dort findet Ihr eine Menge interessanter Nachrichten.

Gruß an die Russen

TA KI

Ukraine: Kämpfe um Donezk eskalieren – Tote bei Gefechten am Flughafen


300653360

Trotz der vereinbarten Waffenruhe haben sich die Kämpfe in der ostukrainischen Industriemetropole Donezk wieder verschärft. Das Militär und die Milizen werfen sich gegenseitig vor, an einem Tag insgesamt mehr als 100 Mal das Feuer eröffnet zu haben. Die Stadtverwaltung berichtet von vielen Zerstörungen durch den andauernden Artilleriebeschuss.

Die ganze Nacht seien Schüsse aus schweren Waffen und starke Explosionen zu hören gewesen, teilte die Stadtleitung am Sonntag mit. Angaben über mögliche Opfer lägen vorerst nicht vor. „Um 10.00 Uhr am Sonntag ist die Situation in Donezk sehr angespannt“. Der Geschützdonner dauere immer noch an. Es gebe neue Zerstörungen in Wohnvierteln, Schäden an Infrastruktur und Kommunikationen, so die Stadtleitung weiter. Mehrere Stadtviertel seien ohne Strom. Die Reparaturteams könnten wegen des andauernden Artilleriebeschusses beschädigte Umspannwerke nicht erreichen.

Das Pressezentrum der ukrainischen „Anti-Terror-Operation“ beschuldigte die Milizen, in den vergangenen 24 Stunden die Stellungen der Regierungskräfte 69 Mal unter Beschuss genommen zu haben. Die Donezker Volkswehr teilte ihrerseits mit, dass das ukrainische Militär innerhalb von 24 Stunden 32 Mal die Waffenruhe gebrochen habe. Die ukrainische Armee habe den Stadtkern von Donezk beschossen, aber auch versucht, die Stellungen der Milizen am Flughafen und in Marjinka (westlich von Donezk) zu stürmen, teilte ein Volkswehrsprecher am Sonntag der Nachrichtenagentur RIA Novosti mit. Die Angriffe seien abgewehrt worden.

Juri Birjukow, Berater von Präsident Pjotr Poroschenko, teilte hingegen mit, dass die Nacht am Donezker Flughafen „relativ ruhig verlaufen“ sei. Das Militär habe in der Nacht 21 Verletzte und zwei Tote vom Flughafen in Sicherheit gebracht. Am Samstag hatte Birjukow bereits informiert, dass drei tote und 23 verletzte Soldaten vom Flughafen abgeholt worden seien.

Der militärische Konflikt in der Ost-Ukraine war kurz nach dem Februar-Umsturz in Kiew ausgebrochen. Die neue ukrainische Regierung schickte Truppen gegen die östlichen Kohlebergbau-Gebiete Donezk und Lugansk, weil diese den nationalistisch geprägten Umsturz nicht anerkannt und unabhängige „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten. Bei den Gefechten sind laut UN-Angaben mehr als 4800 Zivilisten ums Leben gekommen. Hunderttausende Menschen sind nach Russland geflohen. Zudem gibt es mindestens 430.000 Binnenvertriebene und Zerstörungen in Wohngebieten. Die Konfliktgegner vereinbarten bereits zweimal unter Vermittlung der OSZE und Russlands eine Waffenruhe. Der jüngste Waffenstillstand trat am 9. Dezember in Kraft. Doch Anfang Januar eskalierte die Situation wieder.

Quelle: http://de.sputniknews.com/politik/20150118/300653308.html

Gruß an die Standhaften

TA KI

 

Flughafen von Donezk weiter umkämpft


300615887

Während Kiew über weitere Kämpfe um den Flughafen von Donezk berichtet, wo ukrainische Militärs weiterhin ihre Positionen verteidigen, wollen die Milizen die vollständige Kontrolle über den Flughafen hergestellt haben.

„Die Situation im Raum der Antiterroroperation (ATO) ist zwar kompliziert, sie wird aber von den ATO-Kräften kontrolliert“, teilte das Pressezentrum der ukrainischen Streitkräfte am Freitagabend auf seiner Facebook-Seite mit. „Die heftigsten Kämpfe wurden im Laufe des ganzen Tages im Donezker Flughafen beobachtet. Die Milizen bemühten sich vergeblich, die ukrainischen Helden aus dem neuen Terminal zu verdrängen. Derzeit dauern die Kämpfe um den Flughafen an.“

Laut Berichten der Militärs wurde der Flughafen aus Granatwerfern und Grad-Mehrfachraketenwerfern beschossen. Zu bewaffneten Zusammenstößen kam es beim Ort Marjinka in der Nähe des Flughafens. Die Orte Peski, Opytnoje und Tonenkoje wurden von Artillerie beschossen.

Quelle: http://de.sputniknews.com/politik/20150117/300648539.html

Gruß an die Menschen

TA KI

Die Kräfte Noworossijas übernehmen die Kontrolle über den grössten Teil des neuen Terminals des Donezker Flughafens


vom Saker

Es scheint, als hätten die Leute von Noworossija den ganzen Donezker Flughafen unter Kontrolle gebracht, mit Ausnahme einiger Stockwerke des neuen Terminals, in denen die Ukrainer von oben und unten umzingelt sind. Schaut Euch diese Aufnahmen an, die zeigen, wie die Kräfte Noworossijas die verbleibenden Ukrainer mit Sprengstoffen und Panzerabwehrwaffen erledigen. Das braucht wirklich keine Übersetzung; es sind vor allem Kampfaufnahmen, und die Soldaten aus Noworossija erklären, was sie tun.

Quelle: http://www.vineyardsaker.de/novorossiya/die-kraefte-noworossijas-uebernehmen-die-kontrolle-ueber-den-groessten-teil-des-neuen-terminals-des-donezker-flughafens/

Gruß an die Widerständler

TA KI

Interpol setzt Janukowitsch auf Fahndungsliste


interpol-hat-den-ukrainischen-ex-praesidenten-viktor-janukowitsch-auf-die-fahndungsliste-der-internationalen-polizeiorganisation-gesetzt-Interpol hat den ukrainischen Ex-Präsidenten Viktor Janukowitsch auf Antrag der prowestlichen Führung in Kiew auf die Fahndungsliste der internationalen Polizeiorganisation gesetzt. Dem 64-Jährigen werden Veruntreuung und finanzielles Fehlverhalten vorgeworfen, wie aus dem Fahndungsaufruf hervorgeht. Ein Land könnte bei einer Auslieferung nicht mitspielen.

Die russische Nachrichtenagentur Interfax berichtete unter Berufung auf eine mit dem Fall vertraute Quelle bei der Moskauer Staatsanwaltschaft, Russland werde höchstwahrscheinlich eine Auslieferung ablehnen. Bisher sei dort keinen Antrag auf Auslieferung eingegangen.

Russland stellt sich an Janukowitschs Seite

Janukowitsch soll sich in Russland aufhalten, wohin er sich im vergangenen Februar nach monatelangen Straßenprotesten gegen sein Regime in Kiew abgesetzt hatte. Er hat die gegen ihn erhobenen Vorwürfe zurückgewiesen. Russland erklärte nach seiner Flucht, Janukowitsch sei das Opfer eines faschistischen Staatsstreichs.

Staaten können Flüchtigen ausliefern

Die Aufnahme in die Interpol-Liste berechtige zu Janukowitsch‘ Auslieferung an die Ukraine, egal in welchem Land er in Gewahrsam genommen werde, erklärten die prowestlichen ukrainischen Behörden. Sie beschuldigen den Ex-Präsidenten, sich gemeinsam mit Verwandten und Vertrauten auf Kosten der Staatskasse und durch korrupte Geschäfte bereichert zu haben.

Die Proteste hatten sich unter anderem gegen Janukowitsch‘ prorussischen Kurs gerichtet. Nach seinem Sturz annektierte Russland die Halbinsel Krim. Im Osten der Ukraine brach ein Aufstand prorussischer Separatisten aus, der immer noch anhält. Mehr als 4700 Menschen wurden getötet. Die Beziehungen zwischen dem Westen und Russland sind so schlecht wie seit dem Kalten Krieg nicht mehr.

Quelle: http://www.t-online.de/nachrichten/panorama/justiz/id_72465536/interpol-setzt-janukowitsch-auf-internationale-fahndungsliste.html

Gruß an die Wahrheit….

Gruß nach Rußland

TA KI

Ein Ausblick auf ein gefährliches neues Jahr


ausblick auf ein gefährliches jahr 1ausblick auf ein gefährliches jahr 2ausblick auf ein gefährliches jahr 3ausblick auf ein gefährliches jahr 4ausblick auf ein gefährliches jahr 5ausblick auf ein gefährliches jahr 6ausblick auf ein gefährliches jahr 7ausblick auf ein gefährliches jahr 8ausblick auf ein gefährliches jahr 9ausblick auf ein gefährliches jahr 10Quelle: http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_13/LP00815_120115.pdf

Gruß an die Friedvollen

TA KI

Sprecher von HRW Deutschland: Merkel soll Druck auf Jazenjuk ausüben


ferkel

„Wir erwarten, dass Frau Merkel auf die ukrainische Regierung und auf den Ministerpräsidenten Arseni Jazenjuk Druck ausübt, so dass die ukrainische Armee dafür sorgt, dass die Zivilisten in den Kampfgebieten geschützt werden“, sagte Wenzel Michalski, Sprecher von Human Rights Watch Deutschland, im Gespräch mit Sputnik-Korrespondent Bolle Selke.

„Wir erwarten, dass Frau Merkel auf die ukrainische Regierung und auf den Ministerpräsidenten Arseni Jazenjuk Druck ausübt, so dass die ukrainische Armee dafür sorgt, dass die Zivilisten in den Kampfgebieten geschützt werden“, sagte Wenzel Michalski, Sprecher von Human Rights Watch Deutschland, im Gespräch mit Sputnik-Korrespondent Bolle Selke.

Jazenjuk befindet sich zur Zeit auf einem zweitägigen Besuch in Deutschland.

„Die ukrainische Armee bombardiert Zivilgebiete mit GRAD-Raketen und zum Teil auch mit Streubomben. Die Munition ist aber international geächtet. Das sind Waffen, die möglichst viele Leute verletzen müssen, dafür sind sie entwickelt worden.“ so Michalski. Merkel sollte auf den ukrainischen Ministerpräsidenten einwirken, so dass der Einsatz solcher Waffen unterbleibt.

Auf frühere Berichte von Human Rights Watch haben die ukrainischen Behörden laut eigenen Angaben reagiert. Der Einsatz von GRAD-Raketen und von Streubomben wurde wohl untersucht. Dabei behaupten die ukrainischen Behörden, dass diese nicht von ihrer Seite abgefeuert worden sind.
„Wir haben andere Beweise“, bestätigt Wenzel Michalski. „Unsere Indizien sind nicht untersucht worden. Man hat sich nur auf die Berichte der ukrainischen Sicherheitskräfte verlassen. Das ist nicht genügend. Eine ungenügende Untersuchung ist genauso viel wert wie keine Untersuchung“, unterstrich Michalski.

Insofern fordere Human Rights Watch ordentliche Untersuchungen mit internationalen Beobachtern.
Wenn solche Themen wie der Einsatz verbotener Waffen bei Regierungstreffen bisher angesprochen wurden, dann geschah dies hinter verschlossenen Türen, erklärte Michalski.

Er erwartet aber, dass eine öffentliche Diskussion im Laufe des morgigen Treffens zwischen dem ukrainischen Regierungschef Arseni Jazenjuk und Bundeskanzlerin Angela Merkel stattfinden wird.

Quelle: http://de.sputniknews.com/politik/20150107/300513011.html

Gruß nach Rußland- hier in Deutschland haben Viele die Westlügen erkannt

TA KI

Warum Amerika nicht aufhören kann


von Michail Khasin

Aus dem Russischen von Roobit, erschienen am 29.12.2014
Aus dem Englischen von James B.

Oder: Versuch einer Beschreibung der Korrelation von US-Problemen und internationaler Sicherheit.

 

Schon zu früheren Gelegenheiten schrieb ich, daß die USA absichtlich das gesamte internationale Sicherheitssystem zerstören.  Das gleiche System, das sie zusammen mit der UdSSR aufgebaut hatten. Warum sie überhaupt anfingen, dieses System auseinanderzunehmen, ist ebenfalls unbegreiflich.  In den 1990ern kam in den USA die Generation der »Sieger« an die Macht.  Diese Leute sind der Meinung, sie hätten die UdSSR »besiegt« (unsere Theorie erklärt, warum dem nicht so ist [ru]) und eben weil sie »Sieger« sind, können sie tun und lassen, was sie wollen.  Sie fanden, daß kollektive Sicherheitsarrangements beschwerlich sind und daß sie ihr eigenes Sicherheitssystem brauchten, eines, worüber nur sie alleine die Kontrolle ausübten.

Wenn wir uns bemühen, die individuelle Rhetorik derer zu analysieren, die die Staaten regieren, die in den letzten 20 Jahren von der Nato aufgenommen wurden, können wir nachvollziehen, welche Logik hinter der Erweiterung steckt: ›Wir werden bedroht und die USA sind unsere einzigen möglichen Beschützer, deshalb müssen wir in eine US-zentrische Sicherheitsstruktur integriert werden!

All das geschah während Rußland sich aus Prinzip nicht in die Angelegenheiten dieser Staaten einmischte (nicht einmal in die der Ukraine, die auf sich allein gestellt war, was wiederum großteils mitverantwortlich ist für die jüngsten Ereignisse dort).  Rußland war für niemanden eine Bedrohung, und das ist es auch jetzt nicht.  Das Ziel ist die absichtliche Zerstörung des alten globalen Sicherheitssystems, in dem Rußland eine Schlüsselrolle spielte.

Die von Grund auf neue Schaffung eines neuen Sicherheitssystems ist ein äußerst kostspieliges und zeitaufwendiges Unterfangen, und das ist der Hauptgrund, warum die USA in einigen Punkten doch noch die Gespräche mit Rußland fortgeführt haben, etwa zur atomaren Abrüstung.  Der Hintergrund dieser Gespräche läßt sich am besten durch eine Formel ausdrücken: ›Wir reden nur über Fragen, die wir selbst für wichtig halten, da sie in unserem Interesse sind — und der Rest geht Dich nichts an.

Das Problem mit solchen Plänen, die in den 90ern entworfen und in den 2000ern implementiert wurden (recht wahrscheinlich wurden die Ereignisse vom 11. September 2001 [ru] organisiert um die Ausführung dieser Pläne einzuleiten, so wie Pearl Harbor inszeniert wurde, um die USA aus den Fängen des Isolationismus zu befreien, ist, daß sie auf Annahme des stetig anhaltenden Wirtschaftswachstums basierten; diese Annahme wiederum auf dem Primat amerikanischer Ressourcen.  Statt dessen endete die Planumsetzung in Krisen, die diese verfügbaren »Ressourcen« beträchtlich schmälerten.

Ich muß anmerken, daß die Periode der Vereinnahme der Märkte in der früheren sozialistischen Staatengemeinschaft in der Tat zum »goldenen Zeitalter« für die amerikanische Wirtschaft wurde, sogar der Staatshaushalt erzielte einen Überschuß.  Aber unsere Arbeit von 2001, in der wir das Gleichgewicht zwischen verschiedenen Branchen der US-Wirtschaft im Jahre 1998 untersuchten [ru], kam zum Schluß, daß die USA am Rande des wirtschaftlichen Abgrund standen, vergleichbar mit der Situation in den frühen 1930ern.  Das heutige Bild ist weitaus beunruhigender und was dagegen getan werden könnte gleichsam unklar.  Das alte Sicherheitsmodell wurde zerstört.  Vertrauen kann nicht wiederhergestellt werden, denn ein neues Modell existiert nicht.  Es gibt hier und da einige verbliebene Einzelteile, aber sie funktionieren nur, wenn die USA es wollen.  Eine derartige Intervention der USA besteht faktisch aus der Bereitstellung großer Geldsummen an alle Teilnehmer des Prozesses, und der ist fehlerhaft: Palästina, ISIS, etc.

Dies geschieht während sich die Situation innerhalb der USA verschlechtert.  Das Problem ist eine schon seit langem bestehende Barriere zwischen den Eliten und dem Rest der Gesellschaft; eine solche Barriere entsteht auch hier in Rußland.

Das amerikanische Bildungssystem — und ich meine das, das gesellschaftliche Führer vorbereitet — wurde schon in den 1960ern zerstört: Ein Durchschnittsbürger (in der Mundart der Elite: »das Schaf«) hat keine Chance auf das Erreichen einer höheren »elitären« Ebene, die Ebene, von der die Gesellschaft regiert wird.  Eine erfolgreiche Heirat könnte die theoretische Ausnahme sein, aber dieser soziale Fortschrittsmechanismus kann nicht in systemischer Art angewandt werden.  Trotzdem gibt es für diejenigen, die aktiv geboren sind (und im zarten Alter von der Strafpsychiatrie verschont bleiben oder nicht dem Jugendstrafrecht zum Opfer fallen) Mechanismen für eine nach oben gerichtete soziale Durchlässigkeit, die sie in die Ebene der technokratischen Elite befördern könnte.

Problematisch in dieser Hälfte des Jahrhunderts ist die Häufung von Leuten, die auf einen scharfen Rückgang ihres Lebensstandards völlig unvorbereitet sind.  Vor dem Hintergrund der Verschärfung der Wirtschaftskrise mußte der Lebensstandard dieser Bevölkerungsschichten der amerikanischen Gesellschaft definitiv reduziert werden, damit die »eigentliche Elite« ihren Status und ihre Macht behält.  Dies kann das System an die kritische Belastbarkeitsgrenze der gegenseitigen Widersprüche fahren.  Weil die internen Ressourcen aufgezehrt sind, die der sogenannten »oberen Mittelschicht« ihren Lebensstandard sichern, müssen externe Ressourcen als Ersatz gefunden werden.  Anders gesagt: Die USA können ihre innere soziale Stabilität nur auf Kosten eines anderen beibehalten.

Hier stolpern wir nun über die Reste des alten Sicherheitssystems. Das Bretton-Woods-System basierte auf der Annahme, daß alle Güter der teilnehmenden Staaten in Dollar geführt werden.  Mit der Einführung neuer Güter ins System wurden frische Dollar gedruckt, und die US-Eliten konnten ausklamüsern, mit welchen Eliten diese Dollar geteilt werden sollten, in den neuen Staaten (oder Regionen), die dieser Dollar-Zone zuteil werden würden.  Wie diese regionalen Eliten diese Dollar mit ihrer Bevölkerung aufteilten war deren Sache.  Aber dann gab es keine neuen Güter mehr, die in dieses System hätten eingebracht werden können — folglich konnten keine neuen Dollar gedruckt werden, und, schlimmer noch, bereits existierende Dollar wurden zugunsten der USA durch das US-kontrollierte Welt-Dollar-System verteilt.  Dies machte interne Konflikte in vielen Staaten der Welt alles andere als unvermeidlich.

Einige dieser Konflikte beginnen erst zu schwelen, andere sind schon brandheiß, aber deren Essenz ist dieselbe: Kontereliten. Die, die nicht an die sprichwörtliche Dollar-Keksdose herangelassen wurden, machen nun ihre Ansprüche gegenüber der vorhandenen Elite geltend, beanspruchen entweder die Wiederherstellung der Unterstützung für sich selbst (d. h. die alten Eliten müssen die Erstfinanzierung ihrer Wirtschaft aus eigener Tasche zahlen) oder gleich die Macht.  Offensichtlich sind die betroffenen existierenden Eliten pro-amerikanisch, also hat das sich entwickelnde Szenario den Beiklang einer zunehmend anti-amerikanischen Rhetorik.

Ich möchte Sie daran erinnern, daß ähnliche Prozesse schon in Lateinamerika stattgefunden haben, nachdem der Investitionsstrom aus den USA in der Folge des Zweiten Weltkrieges seine Richtung änderte.  Das Finale dort war entweder ein Zusammenbruch der Wirtschaft oder die Entstehung neuer Kräfte an den Schaltstellen der fraglichen Staaten, oft personifiziert durch brutale Diktatoren, und manchmal — wie in Chile — eine Kombination aus beidem.  Was mit den Weltregionen passieren wird, ist eine offene Frage, aber die Auswahlmöglichkeiten, die Amerika zur Erlangung der Kontrolle über die Situation hat, schrumpfen gewaltig.

Die USA werden offenkundig Zeuge dieser Prozesse und sie sind außerstande, etwas dagegen zu tun.  Von dieser Warte sind Obamas Spitzenbeamte nicht anders als die Putins: Er mag vielleicht nicht Nabiullinas Politik, aber er kann sie nicht einfach feuern, weil das den vorherrschenden Konsens mit den Eliten (zer-)stören würde (und er traut sich nicht, sich mit den Eliten anzulegen); genau wie das Regierungsteam in Washington nicht in der Lage ist, seinen Eliten entgegenzutreten, die unnachgiebig alles ablehnen, was ihren Status gefährden könnte.  Das wiederum heißt: Staub aufwirbeln ist verboten!

Mit dieser Definition sind alle Manöver verboten, die das Spiel wenden könnten, was wiederum alles verbietet, was die Regeln ändern könnte, die die USA im Jahrzehnt der 2000er eingeführt hat.  Etwa kann man nicht einfach so Grenzen verändern.  Möglicherweise hätten die USA nicht die Büchse der Pandora geöffnet, wenn sie die Zeit zurückdrehen könnten, und hätten nicht den Kosovo von Serbien amputiert.  Aber getan ist getan, und das geschah ja in den blühenden 90ern.  Nun ist allerdings das Phänomen der Krim (oder etwas ähnliches) schlichtweg unzulässig.  Denn wenn wir Grenzveränderungen auf regionaler Ebene zulassen, dann verwandeln sich Osteuropa, der Nahe Osten und viele andere potentielle und tatsächliche Krisenherde in ernste Kriegsschauplätze.

Im Wesentlichen sind wir diejenigen, die verstehen, daß das unvermeidlich ist, aber die amerikanischen Eliten werden das nie begreifen (und deshalb werden sie unserer Wirtschaftstheorie nie zustimmen können) und deshalb wiederum werden sie alles tun, um ihr eigenes Ende hinauszuzögern.  Koste es, was es wolle.  Sie werden ihr Ende verschleppen, bis die gesamte Struktur in sich zusammenfällt, und auch sie begraben wird.  In diesem Sinne ist es verwegen, anzunehmen, sie würden die Sanktionen lockern oder gar uns [Russen] selbständiges Handeln zugestehen.  Vielleicht hätten sie sogar tief im Innern nichts dagegen.  Aber sie sind Gefangene ihres eigenen Systems.

 

* * *

Michail Leonidowitsch Khasin, Jahrgang 1962, ist russischer Ökonom und Publizist.  2003 veröffentlichte er das Buch »Sunset of the Dollar Empire and the End of the Pax Americana«.  Herr Khasin ist bekannt für seine Theorie der letzten Wirtschaftskrise.  Die Ursachen benannte er lange vor Eintritt dieser Krise.  Seine Themen sind auch globale wirtschaftliche Katastrophen und natürliche Monopole.  Er ist Autor einer Vielzahl von Büchern und wissenschaftlichen Arbeiten über globale Wirtschaftskrisen, staatliche Regulierung und politische Themen.  Er moderiert Sendungen bei Radio Echo Moskau und im RBK-Fernsehen.  Er gründete worldcrisis.ru, wo er regelmäßig schreibt. 

Herr Khasin absolvierte die Fakultät für Mechanik und Mathematik an der Moskauer Staatsuniversität.  Eine Zeitlang arbeitete er bei der Russischen Akademie der Wissenschaften.  Zwischen 1995 und 1997 leitete Khasin die Abteilung Kreditvergaberichtlinien im russischen Wirtschaftsministerium.  1997/98 war er stellvertretender Leiter der Wirtschaftsabteilung im russischen Präsidialamt.

Quelle: http://www.vineyardsaker.de/analyse/america-cant-stop-khazin/

Gruß an Wladimir  Putin

TA KI

Russlands Zivilschutz-Flugzeug bringt Hilfsgüter für Palästina nach Jordanien


hilfsgüter palästina

Ein Flugzeug des russischen Zivilschutzministeriums (MTschS) hat Hilfsgüter für die Bevölkerung Palästinas nach Jordanien gebracht, wie der Sprecher des Amtes, Alexander Drobyschewski, Journalisten mitteilte.

„Ein MTschS-Flugzeug des Typs Il-76 ist auf dem Flughafen von Amman gelandet. Es hat 26 Tonnen Hilfsgüter für die Bevölkerung Palästinas an Bord“, sagte er.

In Jordanien werden die russischen Hilfsgüter an die Vertreter der palästinensischen Botschaft übergeben.

„Das organisierte Zusammenwirken mit den jordanischen Wohltätigkeitsorganisationen wird es ermöglichen,  die Güter auf das palästinensische Territorium zu transportieren und sie unter der palästinensischen  Bevölkerung zu verteilen“, so Drobyschewski.

Die humanitäre Hilfe wird im Auftrag der russischen Regierung im Zusammenhang  mit einer Bitte der palästinensischen Behörden um die Bereitstellung von Medikamenten und medizinischen Geräten geleistet.

Quelle: http://de.ria.ru/society/20141126/270085914.html

Gruß nach Palästina

TA KI

Das Rätsel der immer wieder auftauchenden unbekannten U-Boote an Stockholms Küste


Aufgrund der aktuellen Meldungen in den Nachrichten,
das ein angeblich russisches U-Boot in schwedischen Gewässern gesichtet wurde,
erinnerte ich mich an die Meldungen der unbekannten U-Boote,
die immer wieder in den 80er Jahren vor Stockholms Küste und deren Umgebung auftauchten.
Man konnte sie bis heute nicht identifizieren!
Es wurde sogar berichtet das es sich um deutsche U-Boote gehandelt haben könnte.
Könnte es sich dabei um die 3.Macht handeln?

***Fehlerfreie Rhetorik ,(Vor)lese und Rechtschreibfehler natürlich ohne Gewähr***

*** Die Gedanken des Videoerstellers müssen nicht zwangsläufig,
mit der Meinung des Verfassers der angebenen Quelle konform gehen… ***

Quelle:
„Machtwechsel auf der Erde“ @ Armin Risi

LG Chembuster33

Danke an Dich und Gruß an Deine Familie und meine alte Heimat

TA KI