Fructose: Ursache für Gehirnschäden


Fructose wird bei der Lebensmittelindustrie immer beliebter – und somit immer häufiger als Süssungsmittel in Getränke, Süssigkeiten und Fertigprodukte gemischt. Fructose aber verändert Gene im Gehirn derart, dass es zu den unterschiedlichsten Krankheiten kommen kann, verkünden Wissenschaftler der University of California. Eine spezielle Omega-3-Fettsäure aber scheint die fructosebedingten Gehirnschäden wieder aufheben zu können.

image

Fructose – beliebt, aber schädlich fürs Gehirn

Fructose (Fruchtzucker) ist in Sachen Süssungsmittel der Liebling der Lebensmittelindustrie geworden. Denn Fructose ist billiger und dazu noch um einiges süsser als normaler Haushaltszucker (Saccharose). Man benötigt davon also viel weniger, um dasselbe süsse Ergebnis zu erzielen.

Ob Fructose für den Verbraucher nun schädlich ist oder gar schädlicher als Saccharose, interessiert die Lebensmittelindustrie dabei nicht. Sie spart eine Menge Geld, wenn sie Fructose einsetzt – und nur das zählt.

 

So hemmt Fructose beispielsweise das Sättigungsgefühl. Gleichzeitig fördert sie die Fettbildung. Sie macht also dick, führt nebenbei zur Fettleber und verstärkt eine Insulinresistenz, was langfristig wiederum Diabetes mit sich bringt.

Fructose erhöht ausserdem den Harnsäurespiegel, was Gicht und Nierensteine begünstigen kann. Auch der Blutdruck und die Blutfettwerte steigen dank Fructose, so dass jetzt Herzkrankheiten wahrscheinlicher werden.

Ganz neu sind die Erkenntnisse, dass Fructose konkret Gehirnschäden verursachen kann, weshalb die zunehmende Zahl der Betroffenen mit Alzheimer, Parkinson, Depressionen, ADHS etc. niemanden mehr zu wundern braucht.

Industrielle Fructose steckt in vielen Getränken und Fertigprodukten

Fructose heisst im Volksmund Fruchtzucker, einfach deshalb, weil Fructose natürlicherweise auch in Früchten enthalten ist. Isst man jedoch Früchte, dann führt dies nicht zu den genannten schädlichen Auswirkungen der Fructose (siehe weiter unten).

Fructose wird erst dann zum Problem, wenn man sie in isolierter, konzentrierter und industriell verarbeiteter Form zu sich nimmt, etwa Form des industriellen Süssungsmittels namens High-Fructose Corn Syrup (HFCS) – ein fructosereicher Maissirup, der zu 40, 55 oder 90 Prozent aus Fructose bestehen kann.

Kaum jemand wird diesen Maissirup bei sich zu Hause haben – und doch isst man ihn nicht selten täglich. Denn die Lebensmittelindustrie mischt ihn in viele Produkte, beispielsweise in gezuckerte Softdrinks, in Süssigkeiten, Desserts, Dips, Frühstückscerealien und vieles mehr.

Da überdies der Haushaltszucker (Saccharose) zu 50 Prozent aus Fructose besteht, nimmt man mit jedem gezuckerten Lebensmittel immer auch reichlich Fructose zu sich.

Insgesamt geht man hierzulande von einem täglichen Fructoseverzehr von 60 Gramm pro Person aus (bei Jugendlichen aufgrund des Softdrinkkonsums meist mehr), was im Jahr etwa 20 Kilogramm Fructose ergibt. In den USA sind die Zahlen aufgrund der stärkeren Verbreitung des HFCS noch deutlich höher.

Parallel zum steigenden Zucker- und Fructosekonsum steigen auch die Zahlen der genannten Zivilisationserkrankungen (Bluthochdruck, Diabetes & Co.), so dass in Ländern mit höherem Fructoseverzehr auch mehr kranke Menschen leben.

Die oben erwähnten fructosebedingten Gehirnschäden führen nämlich nicht nur zu Krankheiten wie Alzheimer, Parkinson & Co, sondern auch zu den typischen Zivilisationserkrankungen. Alle diese Krankheiten können also ihren Ursprung im Gehirn haben.

Gehirnschäden durch Fructose

Viele Krankheiten – von Diabetes über Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis hin zu Demenz, Parkinson, Depressionen, bipolaren Störungen und ADHS – gehen mit Veränderungen bestimmter Gene im Gehirn einher.

Eine Studie der University of California UCLA aus dem Jahr 2016 zeigte, dass Fructose zu genau diesen Genschäden führen kann. Der Zucker schädigt etwa 900 Gene auf eine Weise, dass letztendlich die genannten Krankheiten entstehen. Fructose begünstigt diese Krankheiten also nicht nur, sie verursacht sie geradezu.

Fructose entfernt von der DNA (vom Nukleotid Cytosin) eine bestimmte biochemische Gruppe oder fügt diese wieder hinzu. Mit dieser Strategie kann Fructose die Gene wahllos an- und ausschalten.

Es handelt sich dabei um 700 Gene im Hypothalamus (dem grössten Stoffwechselkontrollzentrum im Gehirn) und um mehr als 200 Gene im Hippocampus (jenem Bereich des Gehirns, das für Lernprozesse und Erinnerungen zuständig ist).

Zuvor durchgeführte Forschungsarbeiten derselben Wissenschaftlergruppe hatten bereits ergeben, dass Fructose zusätzlich die Zellkommunikation zwischen den Gehirnzellen stört und die Anhäufung von toxischen Molekülen im Gehirn erhöht.

Dies alles zusammen führt dann zu Gehirnschäden, die sich u. a. in einer reduzierten Lernfähigkeit und zu einem verminderten Erinnerungsvermögen.

DHA: Eine Omega-3-Fettsäure, die vor Gehirnschäden durch Fructose schützt

Gleichzeitig hielten die beteiligten Wissenschaftler in ihrer Veröffentlichung im Fachmagazin EbioMedicine aber auch noch eine gute Nachricht bereit:

Eine bestimmte Omega-3-Fettsäure – die Docosahexaensäure DHA – scheint die durch Fructose verursachten Gehirnschäden wieder aufheben zu können.

„DHA repariert dabei nicht etwa nur ein oder zwei Gene; es scheint, als würde DHA das gesamte Genmuster wieder in seinen normalen, gesunden Zustand katapultieren“, erklärt Dr. Xia Yang, Studienleiterin und Assistenzprofessorin für integrative Biologie und Physiologie an der UCLA. „Wir konnten sogar bereits klären, warum DHA derart positive Auswirkungen hat.“

DHA ist ein natürlicher und essentieller Bestandteil der Membran menschlicher Gehirnzellen. DHA stärkt die Synapsen im Gehirn und fördert auf diese Weise Lernprozesse und das Erinnerungsvermögen, also genau jene Funktionen, die von der Fructose geschädigt werden.

DHA: Eine ganz besondere Fettsäure

DHA ist teilweise eine essentielle Omega-3-Fettsäure. Essentiell bedeutet, dass ein Nährstoff mit der Nahrung aufgenommen werden muss.

„Teilweise essentiell“ ist DHA deshalb, weil der menschliche Körper dazu in der Lage ist, aus der pflanzlichen Omega-3-Fettsäure Alpha-Linolensäure zu einem gewissen Grad DHA herzustellen. Nicht immer ist diese Eigenproduktion jedoch ausreichend, um den DHA-Bedarf des Körpers zu decken. Daher rät man meist dazu, auch mit der Nahrung noch zusätzlich DHA aufzunehmen.

Die natürlicherweise vorhandene DHA-Dosis genügt angesichts der grossen heutzutage verzehrten Zuckermengen jedoch meist nicht, um Krankheiten abzuwehren.

Gehirnschäden vorbeugen: Fructose meiden – DHA einnehmen

Die beteiligten Forscher empfehlen zur Vorbeugung der beschriebenen Gehirnschäden daher dringend, gezuckerte Softdrinks, Desserts und anderweitig gesüsste Fertigprodukte zu meiden, also generell weniger Zucker zu konsumieren sowie die DHA-Versorgung zu optimieren.

Doch solle man nicht glauben, dass DHA schon alles richten wird, man also einfach nur gemeinsam mit dem täglichen Liter Cola und all den Süssigkeiten ein paar Omega-3-Kapseln schlucken muss und schon richtet der Zucker keinen Schaden mehr an.

Die Omega-3-Fettsäure scheint zwar in Sachen Schadensbegrenzung durch Fructose sehr hilfreich sein zu können, ob sie es jedoch schafft, wirklich sämtliche Krankheiten abzuwenden, wenn man sich ansonsten nicht um seine Gesundheit kümmert, ist fraglich.

Wer sich jedoch für einen insgesamt gesunden Lebensstil entscheidet, sollte in jedem Fall auch auf die umfassende Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren achten. Isst man dann zwischendurch einmal ein Stückchen Kuchen, trinkt ein Glas Saft oder isst einen Schokoriegel, dann können diese überschaubaren Zuckermengen von der eingenommenen DHA gut kompensiert werden.

 

Wie man Fructose meidet

Die höchsten Fructosemengen nimmt man mit gezuckerten Softdrinks, gezuckerten Joghurts und Süssigkeiten zu sich.

Softdrinks

Gerade Limonaden werden oft in grossen Mengen genossen. Ein Liter und mehr pro Tag ist für viele Menschen ganz normal. Ein Liter Cola oder Fanta bringt schon 100 Gramm Zucker (ca. 33 Würfelzucker), mindestens die Hälfte davon ist Fructose.

Wird die Limo mit HFCS oder Fructose gesüsst, ist der Fructoseanteil noch höher.

Früchte

Früchte sind kein Problem. Man isst sie nicht kiloweise und nimmt gleichzeitig Ballaststoffe und Vitalstoffe zu sich. Überdies sind Früchte nicht annähernd so zuckerreich wie gezuckerte Getränke und Süssigkeiten.

Die meisten Früchte enthalten zwischen 1,5 und 4,5 g Fructose pro 100 g.

Als fructosearm gelten beispielsweise Mandarinen mit nur 1,3 g Fructose pro 100 g und Brombeeren mit nur 1,35 g pro 100 g. Einige Früchte gelten als fructosereich. Dazu gehören Äpfel, Birnen, Feigen, Kirschen und Trauben. Sie enthalten zwischen 5 und 7 g Fructose.

Fruchtsäfte

Nicht empfehlenswert sind lediglich Fruchtsäfte aus Konzentrat, die nachträglich ebenfalls mit Fructose gesüsst sein können.

Frisch gepresster Saft hingegen liefert am Beispiel Orangensaft nur um die 2,5 g Fructose pro 100 ml. Eine Cola enthält mehr als das Doppelte. Während der Saft noch Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe liefert, belastet die Cola nicht nur mit Zucker, sondern auch mit Phosphorsäure und Koffein.

Apfelsaft (6,5 g) und Traubensaft (8 g) gehören hingegen zu den fructosereichen Obstsäften, die man – genauso wie reine Obstsmoothies – nicht als Durstlöscher verwenden sollte (weder gekauft noch frisch gepresst).

Ab und zu ein Glas ist kein Problem. Zur Deckung des Flüssigkeitsbedarfs aber ist Wasser immer noch die allerbeste Lösung.

Fertigprodukte

Bei anderen Fertigprodukten (Dips, Dressings, Ketchup, Marmelade etc.) lesen Sie aufmerksam die Zutatenliste. Sollte dort HFCS, Fructose-Glucose-Sirup, Glucose-Fructose-Sirup, Fructose, Fruchtkonzentrate o. ä. auftauchen, wählen Sie besser ein anderes Produkt aus.

Dicksäfte

Wenn Sie im Bio-Supermarkt einen Dicksaft kaufen möchten, greifen Sie lieber nicht zu Agavendicksaft, Birnen- und Apfeldicksaft, da diese hohe Fructoseanteile haben. Wählen Sie lieber Ahornsirup oder Reissirup. Hier ist der Glucosegehalt sehr viel höher als der Fructoseanteil. Glucose ist natürlich auch nicht gerade gesund, aber nicht ganz so schädlich wie Fructose.

Gehirnschäden durch Fructose vermeiden: Gesunde Süssungsmittel

Um Gehirnschäden durch Fructose zu vermeiden, verwenden Sie am besten nur noch unbedenkliche Süssungsmittel, doch auch diese natürlich nur in überschaubaren Mengen.

(…)

Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/fructose-schaedigt-das-gehirn-16080358-0816.html

Gruß an die Naschkatzen

TA KI

Zuckerlexikon – Welcher Zucker ist gesund?


Zucker schadet der Gesundheit in vielerlei Hinsicht und mit weitreichenden Folgen. Diese Aussage dürfte mittlerweile niemanden mehr überraschen. Doch welcher Zucker macht uns krank? Gilt das tatsächlich für jede Zuckerart? Gibt es vielleicht auch Süssungsmittel, die verzehrt werden können, ohne dass sie der Gesundheit schaden? Die Antworten auf diese Fragen finden Sie in unserem Zuckerlexikon.

zuckerlexikon © matka_Wariatka – Fotolia.com

 

Zucker ist nicht generell ungesund

Zucker stellt zunächst einmal keine Gefahr für die Gesundheit dar. Im Gegenteil: Der Körper braucht Zucker, denn Glucose ist sein wichtigster Energielieferant. Ohne Glucose ist der Mensch nicht lebensfähig.

Aus diesem Grund hat die Natur auch nahezu alle Lebensmittel mit unterschiedlichen Zuckerarten (Glucose, Fructose etc. ) oder Kohlenhydraten, aus denen letztlich ebenfalls Glucose entsteht, ausgestattet.

Zucker braucht Begleitstoffe

Der Zucker kommt in einem Lebensmittel allerdings niemals isoliert vor, sondern befindet sich immer im natürlichen Verbund unterschiedlicher Begleitstoffe. Hierzu zählen Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe.

Erst das Zusammenspiel dieser Substanzen ermöglicht eine vollständige Verstoffwechselung des Zuckers, ohne starke Schwankungen des Blutzuckerspiegels hervorzurufen. So soll es sein.

Was macht einen gesunden Zucker aus?

Als gesunder Zucker kann nur eine Zuckerart bezeichnet werden, die der Gesundheit tatsächlich förderlich ist. Ein Zucker also, der dem Körper als Energielieferant dient, ohne ihm in irgendeiner Weise zu schaden.

Ein akzeptabler Zucker wäre jener, der zwar nicht unbedingt die Gesundheit fördert, aber ihr dennoch keineswegs schadet. Alle Zuckerarten, die weder zur einen noch zur anderen Kategorie zählen, sind gesundheitsgefährdend. Sie machen den Körper krank.

Diese Zuckerarten überfordern die Bauchspeicheldrüse und die Leber ebenso wie die Nieren und den Darm. Daher kann die Auswirkung eines solchen Zuckerkonsums gravierende und sehr vielfältige negative Folgen für die Gesundheit haben.

Die Menge macht das Gift

Das bedeutet konkret, dass nur der Zucker aus naturbelassenen Lebensmitteln, welche immer auch gleichzeitig die benötigten Begleitsubstanzen enthalten, ein gesunder Zucker ist. Vorausgesetzt, dass normale Mengen dieser Lebensmittel verzehrt werden.

Wenn Sie das Obst, das Gemüse oder das vollwertige Getreide kiloweise verzehren, schaden Sie Ihrer Gesundheit natürlich ebenso. Auch ein Übermass an natürlicher Fructose oder hochwertigen Kohlenhydraten überlastet den Körper und kann krank machen.

Starke Blutzuckerschwankungen machen krank

Und noch etwas gilt es zu berücksichtigen: Es gibt Zuckerarten, die den Blutzucker besonders schnell und sehr hoch ansteigen lassen. Ein hoher Blutzuckerspiegel zwingt die Bauchspeicheldrüse, hohe Mengen an Insulin auszuschütten, damit das Blut möglichst schnell wieder eine normale Zuckerkonzentration aufweist.

Wenn der Körper ständig mit diesen Zuckerarten konfrontiert wird, ist die Bauchspeicheldrüse überfordert und kann nicht mehr genügend Insulin produzieren. In dessen Folge kann der Zuckerspiegel nicht ausreichend absinken und die Zellen werden auf Dauer insulinresistent. Letztlich entsteht auf diese Weise der Diabetes.

Der Glykämische Index (GI)

Wie schnell und wie hoch der Blutzuckerspiegel nach dem Verzehr eines Lebensmittels ansteigt wird mittels eines bestimmten Parameters gemessen: dem glykämischen Index. Dabei gelten Kohlenhydrate als umso schlechter, je höher ihr glykämischer Index ist.

Reine Glucose hat hat den höchsten GI vom 100. Weissbrot beispielsweise liegt bei 70 bis 85 und Schokolade und Cola bei 70. Während Vollkornprodukte einen GI von 40 haben liegen Hülsenfrüchte sowie die meisten Obst und Gemüsesorten noch weiter darunter.

Da ein niedriger GI den Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen lässt, belasten Lebensmittel aus vollem Korn, Hülsenfrüchte sowie Obst und Gemüse die Bauchspeicheldrüse kaum. Generell ist ein Lebensmittel mit einem GI über 50 als schlechter anzusehen als jene, die unter 50 liegen.

Sie sehen an diesen Beispielen, dass der Verzehr von Zucker und Kohlenhydraten einen sehr unterschiedlichen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel haben. Und Sie sehen auch, dass der Zucker aus gesunden Lebensmitteln nur geringe Blutzuckerschwankungen auslöst und somit der Energiegewinnung dient, ohne der Gesundheit zu schaden.

Die vielen Gesichter des isolierten Zuckers

Doch widmen wir uns zunächst einmal den Zuckerarten, die den Blutzucker enorm in die Höhe schnellen lassen und aufgrund weiterer negativer Auswirkungen der Gesundheit ganz sicher nicht zuträglich sind. Hierbei handelt es sich in erster Linie um Zuckerarten, die stark verarbeitet wurden. Hierzu zählt der isolierte Zucker in Reinform ebenso wie der Zuckersirup. Nachstehend beschreiben wir die unterschiedlichen Zuckersorten.

Glucose

Glucose ist ein Einfachzucker, der als Traubenzucker oder Dextrose in den Handel kommt. In seiner natürlichen Form ist er in Früchten, Gemüsen, Vollkornprodukten und Honig zu finden.

Der in zahlreichen Süsswaren, Getränken, Sportlernahrungen etc. verwendete Traubenzucker stammt allerdings nicht aus Trauben, wie sein Name vermuten lassen könnte.

Er wird stattdessen aus Kartoffel-, Weizen- oder Maisstärke mittels gentechnisch veränderter Mikroorganismen gewonnen. Die verwendete Maisstärke stammt ebenfalls häufig aus gentechnisch verändertem Mais.

Dieser Traubenzucker ist weit davon entfernt, der Gesundheit in irgendeiner Weise förderlich zu sein.

Fructose

Die Fructose zählt zu den Einfachzuckern unter den Kohlenhydraten. In der Natur kommt sie in Früchten, Gemüsen und Honig vor.

Die in unzähligen Fertigprodukten verwendete Fructose wird selbstverständlich nicht natürlich gewonnen, sondern industriell, und ebenso wie der Traubenzucker, unter Zuhilfenahme gentechnisch veränderter Mikroorganismen hergestellt.

Fructose macht dick

Das alleine wäre sicher schon Grund genug, auf fructosehaltige Fertigprodukte zu verzichten. Allerdings gibt es noch weitere gute Gründe dafür.

So wird die industriell hergestellte Fructose im Körper noch wesentlich schneller in Fett umgewandelt als Glucose. Das ist schlecht für die Figur. Zu allem Überfluss verhindert diese Fructose auch noch die Entwicklung des Sättigungsgefühls, was ebenfalls eine schlechte Eigenschaft darstellt.

Beide Faktoren zusammengenommen machen die Fructose in den Fertigprodukten zum absoluten Spitzenreiter unter den Dickmachern.

Fructose füttert Krebszellen

Aber noch ein weiterer, ganz wesentlicher Aspekt sollte in diesem Zusammenhang berücksichtigt werden. Wenn diese Fructose unseren Körper überaus schnell wachsen und gedeihen lässt, dann profitieren davon natürlich auch die pathogenen Bakterien, Pilze sowie Krebszellen.

Sie alle ernähren sich schliesslich vom Zucker und dem reichhaltigen Angebot an Fructose werden sie sicher nicht widerstehen. Dass Krebszellen die synthetische Fructose der Glucose vorziehen und dass sie dadurch deutlich besser gedeihen, wurde in einer amerikanischen Studie aus dem Jahr 2010 bereits bewiesen.

Weitere Informationen hierzu finden Sie unter folgendem Link: Krebs liebt Zucker

Saccharose

Die Saccharose ist ein Zweifachzucker, der aus Glucose und Fructose besteht. Er wird aus Zuckerrüben oder Zuckerrohr raffiniert. Das, was nach der Verarbeitung übrig bleibt, ist der

Rohrzucker oder Rübenzucker. Daraus werden in weiteren Verarbeitungsschritten unterschiedliche weisse Zuckervarianten hergestellt:

  • Kristallzucker (Haushaltszucker oder Raffinade)
  • Instantzucker (durch Sprühtrocknung des Haushaltszuckers gewonnen)
  • Hagelzucker (grober Kristallzucker)
  • Kandiszucker weiss (eingedickte Zuckerlösung)
  • brauner Kandis (eingedickte Zuckerlösung, mit Zuckerfarbe gefärbt)
  • Puderzucker (extrem fein gemahlener Haushaltszucker)
  • Würfelzucker (zu Würfeln gepresster Haushaltszucker)

Bei der Herstellung von weissem Zucker kommen jede Menge Chemikalien zum Einsatz. Klär- und Reinigungsmittel wie Chlor und Schwefeldioxid, Bleichmittel sowie chemische Substanzen, die das Verkleben und den Belag auf den Verdampferheizflächen verhindern. Dass Rückstände dieser giftigen Substanzen im strahlend weissen Zucker verbleiben, ist sicher nicht zu verhindern…

Vollzucker oder Rohrohrzucker?

In Reformhäusern oder Naturkostläden werden spezielle Zuckerarten angeboten, die ebenfalls aus Zuckerrüben (Vollzucker) oder Zuckerrohr (Vollrohr- bzw. Rohrohrzucker) hergestellt werden. Sie werden als vollwertig und gesund angepriesen. Dennoch handelt es sich auch hier um konzentrierte Zuckerarten, denen gesundheitsfördernde Eigenschaften fehlen.

Rohrohrzucker

Der Rohrohrzucker ist ein teilraffinierter Zucker, an dem allerdings noch etwas Melassen haftet. Die Melasse ist ein dunkler Zuckersirup, der als Nebenerzeugnis bei der Zuckerproduktion anfällt. Sie enthält noch sämtliche Mineralien, die ursprünglich in der Zuckerrübe oder im Zuckerrohr enthalten waren. Daher gilt Melasse als wertvolles Lebensmittel.

Dennoch ist der Rohrohrzucker kein vollwertiger Zucker, denn auch er wurde etlichen Verarbeitungsprozessen ausgesetzt. Zudem enthält er nur sehr geringe Mengen an Melasse, so dass sein Anteil an Mineralien im Vergleich zur Saccharose verschwindend gering ist. Daher kann der Rohrohrzucker nicht als gesund bezeichnet werden.

Vollzucker

Beim Vollzucker, oder auch Ursüsse genannt, handelt es sich um den schonend verarbeiteten Zuckerrüben- oder Zuckerrohrsaft. Die Raffination zum Weisszucker entfällt hier vollständig. Nach dem schonenden Eindicken wird er kurz hocherhitzt, um eventuelle Keime abzutöten.

Da der Vollzucker keine Kristalle bildet, wird er zur Zerkleinerung gemahlen. Seine Konsistenz macht ihn ist wasseranziehend, wodurch er zur Verklumpung neigt. Aus diesem Grund sollte er gut verschlossen aufbewahrt werden.

Der Vollzucker ist sicher die beste Wahl unter den Rüben- oder Rohrzuckern. Allerdings handelt es sich auch hier um einen konzentrierten Zucker, woran auch der etwa 2 bis 2,5 -prozentige Anteil an Mineralien wenig ändert.

Maltose

Die Maltose, auch als Malzzucker bekannt, besteht aus 2 Molekülen Glukose. Sie entsteht auf natürlichem Weg beim Keimen von Getreide, wie beispielsweise bei der Gerste. Maltose ist in vielen Pflanzen, aber auch im Brot, Honig und Bier zu finden.

Maltose findet aufgrund seines karamellartigen Geschmacks häufig Verwendung in Süsswaren, Backwaren, Kindernahrung und Getränken. Da der Malzzucker im Vergleich zu anderen Zuckerarten jedoch nur eine geringe Süsskraft besitzt, wird er immer in Verbindung mit anderen Süssungsmitteln eingesetzt.

Sie ahnen sicher bereits, dass auch in diesem Fall nicht die natürliche Maltose verwendet wird, sondern stattdessen wieder der aus Stärke und gentechnisch veränderten Enzymen gewonnene Malzzucker gemeint ist.

Sirup – DER Zucker für die Massenproduktion

Beim Sirup handelt es sich um eine dickflüssige, konzentrierte Lösung, die durch Kochen pflanzlicher Stärke unter Zuhilfenahme von gentechnisch hergestellten Enzymen produziert wird. Dieses Herstellungsverfahren ist ausgesprochen billig und somit ebenso profitabel. Alleine in den USA wird bereits ein Drittel des Zuckermarktes von Sirupen beherrscht. So wundert es nicht, dass Glucose- und Fructosesirup auch hierzulande in unzähligen Fertiggerichten und Getränken zu finden ist.

Glucosesirup

Der Glucosesirup wird aus pflanzlicher Stärke gewonnen. In Europa findet neben der Kartoffel- und Weizenstärke überwiegend die Maisstärke Verwendung. Die häufig gentechnisch veränderte Maisstärke wird durch ebenfalls gentechnisch hergestellten Enzyme in einzelne Zuckerbausteine aufgespalten. Es entsteht eine Sirup-Mischung aus Glucose und anderen Einfachzuckern.

Glucosesirup ist in Süsswaren und Backwaren aller Art ebenso zu finden wie in Marmelade ,Eis, Ketchup, Gummibärchen und vielen anderen „Leckereien“, die allesamt der Gesundheit schaden.

Fructosesirup

Fructosesirup wird mittels eines zusätzlichen chemischen Prozesses, der sogenannten Isomerisierung, aus Glucosesirup hergestellt. Während diesem Vorgang wird ein Teil der Glucose in Fructose umgewandelt.

Der Grund hierfür ist einleuchtend, denn die Fructose hat eine deutlich höhere Süsskraft als Glucose. Je mehr Fructose der Sirup enthält, umso süsser ist er.

Das ist auch die Erklärung dafür, dass der Fructosesirup noch häufiger Verwendung findet als der Glucosesirup. Doch Fructose ist nicht nur besonders süss, sondern vor allem besonders gesundheitsgefährdend, aber das wissen Sie ja bereits.

High Fructose Corn Syrup (HFCS)

Wenn der enthaltene Fructose-Anteil im Sirup auf über 50 Prozent steigt, wird er als High Fructose Corn Syrup bezeichnet. Jetzt verfügt er über eine stärkere Süsskraft als herkömmlicher Haushaltszucker und kostet in der Herstellung gegenüber der Saccharose trotzdem nur ein Drittel.

Für die Hersteller ist das natürlich ein enorm profitables Geschäft. Für den Verbraucher hingegen alles andere als das.

Aufgrund seiner besonders intensiven Süsskraft kann dieser Sirup nahezu alle Süsswaren, Fertiggerichte und Getränke „schmackhafter“ machen und zwar auf kostengünstigste Weise. Der Sirup wird derart vielen Produkten zugesetzt, dass der Verbraucher keine Chance hat, auch nur ansatzweise seine aufgenommene Fructosemenge zu kontrollieren.

Ein Übermass an Fructose kann jedoch eine verheerende Wirkung auf die Gesundheit haben. Bluthochdruck, Diabetes, Nierenerkrankung, Fettleber und Gicht sind nur einige der möglichen Erkrankungen, die mit einem übermässigen Fructosekonsum in Verbindung gebracht werden. Und die Wirkung der Fructose auf Krebszellen ist Ihnen ja ebenfalls längst bekannt.

Ahornsirup

Ahornsirup ist der eingedickte Saft des kanadischen Zuckerahorns. Um ihn zu gewinnen werden kleine Zapfhähne in die Ahornbäume geschlagen, aus denen der Saft herausläuft. Er wird in Bottichen aufgefangen und anschiessend so lange gekocht, bis das Wasser verdampft ist.

Das, was anschliessend übrig bleibt, ist ein 70-prozentiges Zuckerkonzentrat, dem noch ein paar Mineralien anhaften. Er ist sicher besser als Glucose- oder Fructosesirup, aber gesund ist er deshalb noch lange nicht.

Süssstoffe

Zu den bekanntesten Vertretern der Süssstoffe zählen Aspartam, Saccharin und Sucralose.

Aspartam ist auch als „NutraSweet“, „Canderel“ oder einfach als E 951 bekannt. Saccharin trägt die Bezeichnung E 954 und Sucralose E 955.

Süssstoffe sind synthetisch hergestellte Ersatzstoffe für Zucker. Sie verfügen über eine starke Süsskraft, haben aber dennoch keine Kalorien. Da sie keinen Zucker enthalten, bieten sie auch den Bakterien und Pilzen keine Nahrung. Das wären die einzigen, scheinbaren Vorteile der Süssstoffe.

Ihre negativen Auswirkungen auf die Gesundheit sind jedoch derart vielfältig und gravierend, dass die vermeintlichen Vorzüge gar keine mehr sind.

Hinzu kommt, dass die Null-Kalorien-Substanzen keineswegs das Abnehmen unterstützen, wie fälschlicherweise angenommen wird. Das Gegenteil ist der Fall, denn Süssstoffe machen dick. Nicht umsonst werden sie in der Tierzucht zur beschleunigten Mast verwendet.

Die Erklärung dafür ist einleuchtend: Aufgrund ihrer Süsse suggerieren Süssstoffe dem Gehirn das Eintreffen von Zucker. Automatisch wird die Bauchspeicheldrüse aktiviert und setzt entsprechende Mengen Insulin zum Transport des vermeintlichen Zuckers frei.

Die de facto unnötige Insulinausschüttung führt zu Heisshungerattacken, die es natürlich umgehend zu befriedigen gilt. Jetzt spielen Kalorien plötzlich keine Rolle mehr :-).

Die Gewichtszunahme durch den Verzehr von Süssstoffen ist jedoch nur ein unwesentlicher Aspekt im Vergleich zu den anderen gesundheitsgefährdenden Auswirkungen, die diese synthetischen Substanzen hervorrufen. Da sie sowohl den Körper als auch das Gehirn massiv schädigen können, sind sie weitaus gefährlicher als gemeinhin angenommen.

Dicksäfte

Apfel- , Birnen- oder Agavendicksaft? Alleine die Namen dieser Säfte suggerieren eine gesunde Süsse. Doch Vorsicht! Gesund sind Dicksäfte nicht, denn sie verfügen über einen extrem hohen Zuckergehalt , der sich überwiegend aus Fructose zusammensetzt. Die Nachteile der Fructose sind Ihnen ja bekannt.

Während die jeweiligen Säfte zunächst nur 10 bis 15 Prozent Zucker aufweisen, steigt dieser Wert durch das Verdampfen des Wassers während des Herstellungsverfahrens auf bis zu 90 Prozent an. Selbst wenn der Saft relativ schonend bei etwa 60°C erhitzt wird, was längst nicht bei allen Säften der Fall ist, gehen hitzeempfindliche Vitamine sowie sämtliche Enzyme verloren. Das, was übrig bleibt, ist hochkonzentrierter Zucker, an dem noch einige Mineralstoffe kleben.

Zugegeben – Diese Säfte sind sicher noch besser als jene, die aus Gen-Mais und gentechnisch veränderten Mikroorganismen hergestellt werden, aber das Prädikat „gesund“ ist den Dicksaften dennoch nicht zu verleihen.

Zwar immer noch nicht als gesund zu bezeichnen, aber dennoch empfehlenswerter als die oben genannten Dicksäfte sind folgende Sirupe: Ahornsirup, Dattelsirup, Reissirup und Gerstenmalzsirup. Ihr einziger, jedoch wesentlicher Vorteil ist der, dass der Fructoseanteil deutlich geringer ausfällt.

Honig

Beim Honig handelt es sich normalerweise um ein naturbelassenes Produkt, dem weder etwas entzogen noch hinzugefügt wurde. Er hat einen sehr niedrigen Wassergehalt und wurde nicht erhitzt. Diese Faktoren zeichnen einen guten Imker-Honig aus.

Honig enthält neben Fructose, Glucose, Saccharose sowie weiteren Mehrfachzucker auch noch einige Mineralien und Enzyme. Das könnte ihn zu einer wertvollen Zuckerquelle machen – wäre da nicht sein hoher Zuckeranteil von 80 Prozent. Dieser konzentrierte Zucker kann natürlich ebenso wie Haushaltszucker Zahnschäden verursachen, die Bauchspeicheldrüse belasten und den Darm schädigen. Daher sollte Honig nur in sehr geringen Mengen verzehrt werden.

Manuka Honig

Eine Ausnahme unter allen Honigarten stellt der Manuka Honig dar. Als traditionelles Heilmittel findet er bei vielen Erkrankungen Anwendung. Das ist seinem Hauptwirkstoff Methylglyoxal zu verdanken.

Trotz seines hohen Gehaltes an Fructose (etwa 40 Prozent) und Glucose (etwa 30 Prozent) schadet er selbst der Zahngesundheit nicht. Im Gegenteil!

Eine wissenschaftliche Studie zeigte sogar, dass Manuka-Honig die Zähne fast genauso gut vor Zahnbelag schützen kann wie die chemische Chlorhexidinlösung.

Daher kann der Manuka Honig getrost als ein wirklich gesundes Süssungsmittel bezeichnet werden.

Kokosblütenzucker

Der Kokosblütenzucker wird aus dem frischen Saft der Kokosblüte gewonnen. Hierzu wird der Blütensaft zunächst über dem offenen Feuer zu einem dickflüssigen Sirup eingekocht und anschliessend so lange erwärmt, bis er auskristallisiert. Nach dem Auskühlen wird er schliesslich noch gemahlen.

Jetzt schmeckt der Kokosblütenzucker -anders als sein Name vielleicht vermuten lässt- nicht etwa nach Kokos, sondern kräftig caramellartig. Er ist weniger süß als Haushaltszucker und sehr angenehm im Geschmack.

Doch Kokosblütenzucker schmeckt nicht nur sehr fein; er kann auch mit einigen gesundheitlichen Vorzügen aufwarten. So hat er beispielsweise einen sehr niedrigen GI von 35. Welche Vorteile dieser Wert mit sich bringt, wissen Sie längst :-).

Sein Fructoseanteil ist im Gegensatz zur Saccharose ebenfalls sehr gering. Dafür ist sein Mineralstoffangebot für einen Zucker bemerkenswert hoch.

Fazit: Kokosblütenzucker belastet die Bauchspeicheldrüse nicht, er enthält wenig Fructose und reichlich Mineralien. Daher zählt er ebenfalls zu den gesunden Zuckerarten.

Zuckeraustauschstoffe

Zu den Zuckeraustauschstoffen zählen Sorbit, Xylit, Mannit, Maltit, Isomalt sowie Stevia. Sie sind nicht mit Süssstoffen zu verwechseln, denn Zuckeraustauschstoffe werden in der Regel aus natürlichen Rohstoffen gewonnen.

Es handelt sich hier um süss schmeckende Kohlenhydrate, die jedoch nicht ganz an die Süsskraft eines Haushaltszuckers herankommen. Daher werden sie häufig in Kombination mit Süssstoffen verwendet. Somit ist auch hier Vorsicht geboten.

Als Ausnahmen sind Xylit, der fast so süss ist wie reiner Zucker sowie Stevia zu nennen. Stevia übertrifft die Süsse des Haushaltszuckers jedoch noch bei weitem. Darüber hinaus kann die Stevia-Pflanze noch mit einigen gesundheitlichen Vorteilen aufwarten.

Generell haben Zuckeraustauschstoffe weniger Kalorien als normaler Zucker, gelangen langsamer ins Blut (geringerer Blutzuckerspiegel -Anstieg) und werden überwiegend Insulin-unabhängig verstoffwechselt. Darüber hinaus sind sie nur schwach säurebildend, so dass sie der Zahngesundheit nicht schaden. Diese Vorteile machen die Zuckeraustauschstoffe so interessant.

Chemisch gesehen zählen Zuckeraustauschstoffe zu den Zuckeralkoholen, die auch in Obst, Gemüse Pilzen etc. vorkommen. Selbstverständlich sind die in der Industrie verwendeten Substanzen nicht aus diesen Lebensmitteln gewonnen, sondern aus Weizen- und Maisstärke.

Wenn der Mais sowie die für die Aufspaltung der Zuckerbausteine verwendeten Bakterien nicht gentechnisch verändert sind, können die Zuckeraustauschstoffe eine gute Alternative zu den bereits genannten Zuckerarten sein. Vorausgesetzt, sie werden in geringen Mengen verzehrt, denn sonst wirken sie stark abführend.

Wir fassen zusammen

Es ist schon mühsam, sich die Zeit zu vertreiben um herauszufinden, welches Süssungsmittel nun tatsächlich das vermeintlich Beste ist. Wäre es da nicht eher sinnvoll, den Gaumen vom süssen Geschmack ein wenig zu entwöhnen, um so den gelegentlichen Genuss zu erleben?

Das ist sicher leichter gesagt als getan. Denn eines ist sicher: Zucker macht süchtig und der Ausstieg aus der Zuckersucht ist alles andere als ein „Zuckerschlecken“ :-). Doch alleine ein Austausch der von Ihnen bislang verwendeten Zuckersorten, bzw. Zuckermengen, kann bereits ein guter Anfang sein.

Sicher haben auch Sie beim aufmerksamen Lesen erkannt, dass die allermeisten Zuckerarten der Gesundheit nicht dienlich sind. Viele von ihnen machen sogar krank. Selbst der naturbelassene Honig wird ungesund, wenn er nicht nur hin und wieder und in sehr geringen Mengen verzehrt wird.

Den krankmachenden Bakterien, Pilzen und Parasiten ist es wirklich egal, ob sie sich vom raffinierten Zucker oder von hochwertigeren Sorten ernähren. Für sie spielt die Qualität der Süsse keine Rolle.

Dennoch haben Sie auch Zuckerarten kennengelernt, der der Gesundheit nicht schaden. Hierzu zählen die Zuckeraustauschstoffe Xylit und Stevia.

Zu den wirklich gesunden Zuckern zählen jedoch nur jene, die sich in naturbelassenen Lebensmitteln befinden. Gute Zuckerquellen sind auch der Manuka Honig sowie der Kokosblütenzucker. Aufgrund ihrer besonderen gesundheitlichen Auswirkungen könnte auch an dieser Stelle noch einmal die Stevia-Pflanze genannt werden.

Wir hoffen, Ihnen die vielfältigen Aspekte, die bei der Zuckerwahl zu berücksichtigen sind, mit diesem Artikel nähergebracht zu haben.

Ebenso erhoffen wir uns, dass Sie zukünftig etwas genauer auf die Zutatenliste der verpackten Lebensmittel schauen und auf Fertiggerichte weitestgehend verzichten, denn sie enthalten all die genannten gesundheitsschädigenden Zuckerarten.

(…)
.
Gruß an die Süßen 😉
TA KI